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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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MÜNCHEN.XVII.

DIE BAIRISCHE WALHALLA.

Dieses Denkmal soll den berühmten Männern gewidmet werden, die in-sonderheit dem Bairischen Volke angehören. Es ist dem productiven Ta-lente des Herrn von Klenze anvertraut, und in dem Kapitel von der Bau-kunst wird noch davon die Rede sein.

Meine Leser werden diese Walhalla nicht mit jener allgemeinen Deut-schen Walhalla verwechseln, von welcher ich gleich zu Anfange diesesKapitels gehandelt habe.

Schon seit mehreren Jahren ist auf der Sendlinger Höhe, die östlichüber München herabschauet, ein Eichenhain angelegt, in welchem sichbinnen weniger Jahre diese Bairische »Ruhmeshalle« erheben wird. Siebildet, nach dem Entwürfe, eine grofse breite Halle, mit Säulen DorischerOrdnung *.

Vor derselben wird das ungeheure Standbild der Bavaria emporragen,deren kleines Modell man gegenwärtig schon in der Werkstätte des Bild-hauers Schwanthaler sieht.- Sie ist Germanisch gehalten, in langem, falti-gem Gewände, darüber ein Thierfell geheftet; das Haar frei über den Rückenherab wallend, den Helm auf dem schön gebildeten Haupte, in der linkenerhobenen Hand einen Kranz, in der Rechten das Schwert; ihr zu Füfsenruht ein Löwe. Diese Bildsäule wird in Erz gegofsen, und die gröste,welche vielleicht seit Jahrhunderten ausgeführt worden. Die Bavaria alleinwird 54 Fufs hoch, das Fufsgestell erhält etwa 27 Fufs Höhe: so dafs das

Dieses, wie die folgende Mittlieilung, ist aus dem Berliner Kunstblatt „Museum" 1837,19. October. — Auf dem Entwürfe, den ich gesehen habe, laufen die Säulen in der Halleringsumher. An der Wand hinler den Säulen werden die Brustbilder der Männer "aufgestellt,welche der König in diese Ruhmeshalle aufnimmt.