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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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MÜNCHEN.

Den nächsten Saal nimmt allein Rubens ein.

Den folgenden besetzen die übrigen Niederländer.

Dann kommen die Spanier und Franzosen.

Die Italiener.

Wieder die Italiener.

Und nochmals die Italiener.

Diese Säle sind 50 bis 80 Fufs lang, 40 Fufs breit und 50 Fufs hoch.

In der Vorhalle sieht man die Brustbilder der Urheber der verschiedenen,in diesem grofsen Gebäude vereinigten Sammlungen:

Joseph Wilhelm Kurfürst von der Pfalz.

Maximilian Emanuel Kurfürst von Baiern.

Karl Herzog von Zweibrücken.

Karl Theodor Kurfürst von der Pfalz.

König Maximilian Joseph.

König Ludwig.

Den kleinen Gemächern gegenüber läuft, ihrer ganzen Länge nach, einein 25 Logen abgetheilte Galerie, deren Wände und gewölbte Decken inFresco bemalt sind. Hier erscheint eine Geschichte der Malerei in Gemäl-den. Die Darstellungen folgen so auf einander:

I. Das Gemälde des Bogenfeldes, dem Fenster gegenüber, ist sinnbild-lich: der Bund der Kirche mit den Künsten. Das Gemälde des Deckeno-e-wölbes desgleichen: der König an der Hand des Genius der Dichtkunst inden Hain der Künstler und Dichter eintretend.

IL Bogenfeld: Giovanni Pisano überreicht dem Rathe von Pisa den Ent-wurf des Campo Santo. Deckengemälde: Vorstellung aus den Kreuzzügen.

III. Bogen: Cimabue, die Procession seines Bildes der Heiligen Jung-frau. Decke: Züge aus Cimabue's Leben.

IV. Bogen: Giotto begleitet den Papst nach Avignon; ein zweites Ge-mälde zeigt ihn zu Neapel mit Malen beschäftigt. Decke: Züge aus Giot-to's Leben.