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AUSFLUG NACH PARIS IM FRÜHLING 1836.
lands Künstlerwelt nicht ausgenommen) eine Zukunft — selbst eine ruhm-volle — bevorsteht.
Das Verzeichnis der Pariser Kunstausstellung im Jahr 1836 enthält 921Malernamen: das Verzeichnis der Berliner Kunstausstellung im Jahr 1834zählt deren nur 333, von welchen der gröste Theil nicht in dieser Stadtwohnt, und vor allen eine grofse Anzahl der Düsseldorfer Schule angehört.
In Paris betrug die Zahl der Gemälde, einschliefslich der in Wafserfar-ben, in eben dieser Ausstellung 1856: in Berlin dagegen nur 957.
Ich glaube, man darf annehmen, dafs die Zahl der in Paris lebendenKünstler übereinkomme mit der Zahl der Künstler in den fünf StädtenDeutschlands, in denen die Künste mit dem meisten Erfolge betrieben wer-den, nämlich in München, Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und Wien. DieBevölkerung eben dieser Städte macht ein solches Verhältnis begreiflich.
Die Sammlung des Grafen J. Pourtales in Paris ist eine von denjenigen,wo ich die meisten Italienischen Gemälde gesehen habe, deren Echtheitdermafsen einleuchtend ist, dafs man bei ihrem Anblicke so zu sagen ge-nöthigt wird, die Namen der Maler, die sie gemacht haben, auszusprechen.Aufserhalb Italiens, wo es so viele schöne und reiche Privatsammlungengiebt, habe ich nirgendwo anders eine Sammlung gesehen, die mit mehrGeschmack, richtigem Gefühl, Kenntnis und Aufrichtigkeit gemacht wäre.
Der Graf August von Bastard ist mit einem Werke beschäftigt, welcheszur Verherrlichung Frankreichs und der Künste aller Länder gereichen wird.Er hat mir vergönnt, mehrere schon vollendete Lieferungen davon zu se-hen, so wie viele alte Miniaturen und Handschriften mit dergleichen, wo-
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