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1 (1836) Düsseldorf und das Rheinland : mit einem Anhange: Ausflug nach Paris
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DUSSELDORF, LANDSCHAFTER.

Nächst diesen Landschaftern nenne ich noch: Friedrich Heunert ansSoest, von dem auf der Berliner Ausstellung im Jahr 1834 eine Ansichtvom Apollinarisberg bei Remagen mit ungemeiner Klarheit hervorleuchtete;Heinrich Koch aus Krefeld; Arnold Schulten aus Düsseldorf; KarlBreslauer aus Warschau; August Wilhelm John aus Berlin; undKiesling aus Potsdam. Alle diese jungen Leute zeigen sehr glücklicheAnlagen und haben auch schon mehr oder minder gelungene Werke her-vorgebracht.

Zwei andere sehr ausgezeichnete Landschafter, die nicht eigentlich zurDüsseldorfer Schule gehören, aber mit vorragendem, obwohl sehr verschie-denem Talente begabt sind, reihen sich hier schicklich an, nämlich Jo-hann Adolf Lasinski ans Koblenz und Kaspar Scheuren aus Achen,beide gegenwärtig in Düsseldorf.

Von dem ersten dieser beiden Künstler habe ich bei meinem kurzen Auf-enthalte daselbst eine bewundernswürdige Landschaft gesehen, darstellenddie Burg Oberstein an der Nahe; es ist ein äufserst schätzbares Werk so-wohl in Hinsicht der vollendeten Arbeit, als der Schönheit und Harmonieder Farben. Es war auch in der Berliner Ausstellung des Jahres 1834 zusehen.

Lasinski arbeitet mit grofser Beharrlichkeit; er ändert und befsert unab-läfsig; das Verlangen, es recht gut zu machen, und die Furcht des Mis-lingens, machen ihn unruhig und bekümmert: wenn er aber Vertrauen zusich selbst fafste, wenn er nicht Eindrücken Raum gäbe, die sein Glücktrüben können, so würden seine Erfolge vielleicht noch mehr dem Talentangemefsen sein, mit welchem er so reichlich ausgestattet ist.

Scheuren ist mit einer Leichtigkeit und einem Feuer begabt, welche,wenn sie stäts durch den guten Geschmack und durch ein gründliches Stu-dium der Natur geleitet werden, Ergebnisse hervorbringen werden, deren