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von ihr zu fürchten. Hierauf sagte er: Lebe-wohl, Sila Zarewitsch, nun wirst du michnie wieder sehen, woraus er vor seinen Augenverschwand.
Sila Zarewitsch umarmte nun seineGemahlin aus das liebevollste und befahl so-dann die Zelte abzubrechen und begab sichin sein Vaterland.
Als er an die Stelle kam, wo ihn seinSchiff erwartete, bestieg er dieses mit der schönenKönigin Truda, entließ seine Begleitung undsegelte ab.
Sobald er in das Czaartbum seines Vaterszurückkam, wurde er mit Kanonenschüssen be-
grüßt, und der Ezaar Ehotni kam ihm ausseinem Gemache entgegen, nahm die schöneKönigin Truda bei ihren weißen Händen undführte sie in die weißen steinernen Gemächer.
Hier setzten sie sich zu Tische, aßen undtranken und belustigten sich auf verschiedeneWeise.
Sila Zarewitsch verweilte hierauf durchzwei Jahre bei seinem Vater, sodann fuhr erwieder in das Reich seines Schwiegervaters,des Königs Salom, erhielt von diesem dieKrone und herrschte von nun an mit der schönenKönigin Truda in großer Liebe und Eintracht.
Heims, des Schumnenritiers, Tod.
Volksmärchen von Ellen, illiistmt von Fay.
Aern der Welt, die aus der seligen KindheitIhn zum Kampf gerufen mit der Bosheit,Fern dem Kamps nun auch, des er als eitelUnd vergeblich frühe sich begeben,
Lebte Helias in der UmfriedungSeines Klosters gotterfüllte Tage.
Wenn das Glöcklein silberhellen KlangesDurch die Morgendämmrung scholl, erhob erLeise sich vom Lager, in das KirchleinEilt' er mit dem Abte, seinem Freunde,
Und den greisen Eltern Gott zu dienen,
Und vollbrachte Mittags so und AbendsAlles, wie des Hauses Regel vorschrieb.
Allen Menschen, die dem WaldesklosterNahe kamen, war er mild und freundlich,Unbegabt und ungetröstet ließ erNiemand von sich, denn die Kraft des SegensWar bei ihm geblieben. Fromme WerkeSchuf er rings im Land, wie er gedachte,
Daß die Erdenuoth sie mildern könnten.
Doch nicht liebt' er längeres VerweilenBei den Pilgern, ihren Reden lauscht' erGüt'gen Ohres wohl, doch war sein Wort nurJa und Nein, um ihnen zu genügen,
Und dann schied er. An den stillen Wassern,In der Einsamkeit durch lange StundenKönnt' er schweigend gehn, er fühlte dort nurFriedlich sich beglückt wie in der KindheitUnd allein, wie es sein Herz begehrte.
Liebend wohl gedacht' er noch HelenensUnd der Tochter, die sie ihm geboren,
Doch nicht anders, als wie man VerstorbnerLiebend denkt. Denn daß in arger NeugierSie um ihn geforscht, der zuversichtlichUnd mit ganzer Seel' er sich ergeben,
Daß bei Gattenglück und MutterfreudeWeltlich sie bedacht blieb, seines WillensNicht gedenk, vermochte mit BetrübnißSo ihn zu erfüllen, daß, gezwungenVon dem Sinn in seiner Brust, er gänzlichi Wieder sie verließ. Doch sie zu ehreni Und zum Denkmal ihrer ersten Eintracht,
Ließ ein Schloß er bauen bei dem Kloster,Das in allen Stücken ihrem SchlosseBillon glich in dem ArdennerlandeUnd er gab ihm auch den Namen Billon.
.Dort nun bat er seinen Vater OriantUnd Beatrix, seine greise Mutter,
Obdach sich zu nehmen, nah der Stätte,
Wo sie einst im Walde sich gefunden.
Doch ihm selbst, in härene GewandungWie ein Büßer angethan, genügteSeine Klosterzelle und ein Lager,
Wie sich's auch der Aermste mag bereiten.
Tag und Nacht indeß auf ihrem Schlosse,Sieben Jahre schon, verbrachte einsamUnd in Wittwentracht und WittwentrauerStill Helena und mit ihr die sanfteJda, die in frommer Zucht sie aufzog,
Und trug großes Leid. Die MorgensonneSah es oft, daß noch ihr Auge feucht war,Das zum Schlaf nicht, das zu bittrem WeinenAbends sie gesenkt. Ach, unaufhörlich