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Selber davon, und verstecke mich lange; „man stahl mich," so heißt cs,Mich Goldwcrthcn... dieFahn' und den Balg! Denn erschein' ich von FelshöhnGlänzend im Vollmondstrahl, hier Dem, dort Jenem lebendig;
Daraus stehl' ich vom Wald aus frank und frei; denn wer mich siehtJa mich erkennt — nun der hält mich für mich, für den Geist deß', der ich war,Und mich verehren und scheuen die Leute — und lassen mich mausen.Aufzustehn bringt Ehr' — und liegen zu bleiben nicht Schande.
Endlich verraucht im Belachen der Zorn... ja es kommen die StundenWo man die Todten zurücke sich wünscht — und dann ruf' ich : „Hie bin ich'"Und du erndtest noch Dank! und von mir den erwünschtesten, schönsten -Meine bewunderte Tochter vermähl' ich dir heut noch vor Nacht schon..Und nicht arm! nein, reich an gestohlenem Gut; das gesteh' ichJetzo dir sicher, als meinem nun Lebenserrettcr und Eidam."
Also gelobt ihm der Henker den Knoten; Er, gab ihm die Tochter.
Als nun die silberne Uhr war auf am Himmel gegangen,
Summt und surrt' ein frohes Geräusch in die Luft von der Erde,
Denn laut zweitem Artikel der Friedensbedingungen warenAll' die Gefallenen fröhlich in Kraft von den Todten erstandenUnd kein Schaden geschchn an den lebenden Thieregeschlechtcrn;
Ja, ein feuriges Roß kam schon hellwiehernd gesprungenUnter die Leute, die laut sich des Apfelschimmels erfreuten;
Sämmtliches Kalbs-Volk rannte dem Bull, dem gemeinsamen VaterBlockend entgegen; die Frauen desselben, die zahllosen Mütter;
Selber die Magern annoch in Gestalt von betagelen Kühen.
Ja, auch hieß es: „der Eisbär kommt mit dem schrecklichen Knüttel!Schaaren von Katzen schon auch sind fort nach der kränklich erstandenenKatze, den Biber zum Wagen, in welchem sie sanft sie nach HauS ziehn,Und „bei Bär's" steht schon ihr Näppchen mit laulicher Milch voll."
Alles das hört' und sähe der Bär; ihm wallte vor FreudenHoch sein Herz, und die Thränen sie traten ihm warm in die Augen,
Daß er die Auferstehung der Todten zur Friedens-BedingungWeislich gemacht, wenn die schlechteste nicht, dann die beste von allen,„Daß die Gefallenen nicht zum Vorwurf todt in der Erde„Lägen den Lebenden, welchen sic bloß als Narren gestorben,
„Nicht: daß der Feind nicht büße, was schwer er an ihnen verbrochen."
Jndeß saß voll Trauer der Fuchs an der Henkersmahlzeit. .
Einer zum Spott ihm gesandten ausnehmend großen, mit einemBuckel behafteten Gans, wie abscheuliger keine er je sah.
Schon ganz schwarz vor Aerger geworden, beklagr' er sich also:
Da gleich lieber doch möchte man gar nicht essen - als Buckel!Anderer Unglück essen, das schmeckt Mitleidigen bitter.
Wozu mischt' ich mich in die Geschichte, die nimmer sich ausmischt,Denn wie die Fliegen am Leim, bleibt Jeder zuletzt darin kleben;Könnt' ich Ruhm mir erwerben bei Mond und Sonne da droben,Aber hienieden bei Esel und OchS, das veracht' ich gehörig,Kwiliqen-faul mich im GraS ausschlafend mit Hunden die Wette.Aber was wären die Großen, was richteten all' sie allein aus,Mischten die Kleinen sich nicht in ihr Thun, und borgten die Hände.Starken zu nahn, ist nie gut, weder im Guten noch Bösen,
Denn schon Kinder ja kennen die Mär vom Kluppcl im Sacke:
Drinn der, ist leidlich; doch der da herausfährt, das ist der Wahre!Nichts auf Erden ist besser als Stein sein —nachher: Fuchs sein."