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Oder das Beinchen nur von ihr/, .das zarteste Köpfchen der SpinneVoll kostbaren Gehirnes! Gehirn macht wieder Gehirn; darausWeisheit blüht und Verstand! Von Gehirn nur selten wir leben.
Dumm so, verhungern sie mir, wenn heut nicht, wahrlich doch morgen!Und noch soll ich sie loben, die streng worthaltenden Kleinen,
Denn Worthalten ist königlich, und es zu lernen ist prinzlich.
Weinend sitzt bei ihnen die Mutter und tränkt sie —sie trinken;
Ja, und tüchtig! vom Trunk jedoch auch lebt selber der Fisch nicht,
Aber bei Essen besteht man! denn Blut ist auch in dem Fleische.Wie nun erhalt' ich die Kinder der Mutter, und mir, und den Vögeln,Bis ich die Schlacht mit den Thieren gewann, bis der reuige Bär kommt,Tbut auf Knieen Abbitte, und giebt die beleidigte Ehre(Die, Keins weiß wo, indessen umherschweift) ihnen zurücke!
Dann erst wollen und werden sie essen, das bürgt mir ihr Magen.
Jetzo verbürgte mir das ein einziger lieblicher Kürbskern!
Daran zu knüspern versagten sie nicht in der Nacht, wo es Keins säh'!Denn mit der Ehr' ist's Eine, ja sind zwei schnurrige Sachen:
Eine, die heimliche: löchrig! die andere offene: Blendwerk.
Vater, errette die Kinder denn selbst, bei Schonung der EhreVor dem Gesinde des Hofes, der Mutter und selber der Kinder,
Ja, auch meiner: daß Ich Schneekönig „von Worten" erscheine."
Also sprach und schnickert' er froh sein Liedchen zur Hoffnung.
Heimlichst schickt' er den Dompfaff, Anderen Gimpel geheißen,
Daß er den Kindern am Nest einschläfernde Liederchen sänge;
Denn ein schlafender Magen, der weiß vom Hunger und Durst nichts.Ohne Begleitung, Wache, noch Furcht —ihn schützte die Kleinheit —Schwirrt' er hinaus in den Wald, nur nach Einem der Kerne des Kürbis;Freilich in Ohnmacht-Sorgen: wer ihm es zerspalte das UnthierGelbe, das runde? Doch ließ er das Schicksal sorgen; das sorgt jaOhne zu wissen für Wen? „Und das ist eben das Schicksal"
Sprach er; und sang dann im Walde, der Jugend weich sich erinnernd:Wie sein Weib er im Lenz sich gewann, und ruhend im Mondschein,Hochzeit neben dem goldenen Quell gefeiert, und rühmte sich glücklich:„Süß ist Leben in Fried' und Freude nach lieblicher Willkühr!
Ach, wir wandelten Lust im sonnebeglitzerten Walde,
Flogen der Lust mit dem Weibe; wir sanden den immer gedecktenTisch uns überall. . . sorglos Anderen Alles verlassend.
Wenn ich Kleinster mich schon so erfreute — wie mag sich der großeAdler erfreuen der Kraft! Doch still!. . . den Hab' ich betrogen:
Und nur mit heimlicher Schande besitz' ich das Reich der Gevögel.
Also sah er beschämt zur Erd' in die Blumen und seufzte:
Kommt mir vom Aar nicht Rache, so kommt sie mir jetzo vom Bär wohl,Aber sie kommt! Ein Anderer rächt für Andre die UnthatGanz unwissend; die That, die der Sperling übt' an der Schwalbe:
Sie aus dem Neste zu beißen, die rächt dann der Schwalben VersammlungDeß'Tags, wenn sie ihm kommen das Nest mit den Jungen vermauern!Darauf ihr Verhungern rächt, mit der Slang' es zerstörend, der Knabe —Aber die Wanzen des NesteS dann rächen das, beißend des Nachts ihn!Also versehe sich jeder, der unrecht Gut sich ertäuscht hat:
Stets der Vermaurer!.. der Stang', und der quälenden Geister!"
Sieh' da erblickt' er mit Augen, wie winzig kleine—nun schwarze —Sonnchen, mit stechenden Blicken.. wie Strahlen der niedlichen Sonnchen —Lachend im Herzen da: einen geschäleten grünlichen Kürbskern,