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von dem Königreiche Hungarn.
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eutschen Reiche nichts hauptsachlicheswider Hungarn vornehmen konten/sondern ge-m in fliehen lassen tnusten/ daß sich diese Nation desMeyhen, qehorsams endlich gantz entrisien. Wie dennnach KayserFriedrichen tt, welcher dieses 5<c-nigreich etwa A. C. 1248 nach Überwindungder Tanarn dem Rom. Reiche wieder pfiichtigund lehnbar gemacht/ sich niemand sonderlichvor die beybehalmng des Reichs hohcjt undOberlehnö-herrligkeitin dieftn landen bemü-het.
Die tuccelkon der Könige belangend / sosind die velcenäenren des /WÜX einander in vie-len ieculiz gefolget. Und zwar die christlichenKönige also: StephanuS/ der biß A.C. icoz8/41 jähr regieret/K- Aba biß 1041/K.Petrusbiß 104^7/Andreas biß 1^9/ K. Bela biß io6z/K. Salomon biß A. iovs/ da er verjagt wurde/K. Geysa biß 1077/ K.Ladislaus biß 109s/K. Colemann biß 1114/ K.Steffan u biß 1121/K.Bela n der blinde biß 1141/ K. Geysa Ii bißn6i/ K-Steffan lii biß 117z/ K. Ladislausstarb nach diesem jähre. K. Stcffan i v auch al-so/ K. Bela ilt biß 119O/K. Emerich biß 1200/K. Ladislaus ui biß 1201/K. Andreas li bißi2Zs/ K. Bela iv biß 127s/ K. Steffan v biß1278/K. Ladislaus iv biß 1291/ und der letzteaus diesem stamm/Wonig Andreas/beyge-nahmt der Venetianer/ eweil seine ftau nuu-ter^bomalina ^^urocens oder ^c>r«Nnl einesZweien tochter zu Venedig war) A. izono-des verfahren. Dieser todesfall und v^esutzdes throns erregte zwischen Lsroia ^.vberrc;,<ig-to'.l klaneM Herrn söhne/ und König Carls I! in
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Juden aus Hungarn/welche die heilige tauffelncht annahmen/ verjagen ließ. Dieweil eraber A. C. 1Z82 ohne verlassung mannlicherleioes-erben verstarbe / so ist seinePrinceßin-tochter Maria/und dreyjähr hernach durch sieMarggraf Gigmund zu Brandenburg/
Kayser Carls iv H^r söhn/ihr Gemahl / zumthrone kommen.
Wider ihn erregte der in dem Neapolitani- K. Swschen kriege von KWudwigen6epurirte Woy-m'und,"wode in Siebenbürgen / Steffan / KönigCarln iu zu ^ dessen Groß - herr-vaterJohannes / Hertzog zu vur--?o, König CarlVlartells bruder gewesen/ und also der KöniginMarien im vierdten grad der ungleichen jeit-li-nien verwandt war/und des geschlechts wegenund vorzüglichen grads halber der nechste zuseyn vermeynte/dahin/daßdiestrstine basevom1 hrone zu verdringen suchte. K. Sigmund er-schlug ihn aber in einer feldschlacht / und rell-M-brte sich in seiner Gemahlin Königreich. DerÄJoywode hieng sich aus äesseranon an denGulran ksj^en und versprach ihm seine tochterzur ehe/nnt Vorbedingung/ daß er König Sig-lnundenlind Marien aus Hungarn mit verja-gen heMn solte. ^ Dieses ist der ansang der VerattlaftTürkischen einfalle ln Hungarn/und der ge-su"? Z» dettlegenheit sichrer Provintzien dieses Reichs zu Tüm/n msbemächtigen. In der ersten schlacht bey i^jcc». Reich.pc.li8 blieben den 28 Sept. 1296 20000 Chri-Kn/und 60000 Türcken. Als der König denSultan fragen liefst/wie er darzu käme / daß erohne Ursache die wassen in diese lande einführe-te/gab er zur antwort: So lange uns diesenzu führen erlaubt/ (mit der Hand auf den se-bel schlagend/) haben wir anspruch aufalles.
im. ern/ und der Elisabethen/ die eine schwester Kö- Nach K. Sigmunds tödtlichein hintritt A. K' Mbrecht.nig Steffans v gewesen / und Rönig N)en- 1457 hat sich sein Herr eydam / Herzog Alsye ls in Böhmen/dessen frau mutter König vr- bpecht inOcste::etch/der nachfolge zu essreuenwcari GeinahlinKönig Steffans V schwester gehabt/ wegen seiner Gemahlin/der Erb-)^ö-tochter gewesen/Cron-Printzen^cp^egiso.wel- nigin iLltsabethen/ die er A- C.14Z9/ da er6)e Lompercmen allesamt König Steffans V frühzeitigen todes verfahren / schwanger Hinter-tochter und schwester kinder und enckeln waren/ lassen. Die Grandes der Nation wolten desder tucceMon halber schwere strittigkeiten. Wie ausgangs der geburt nicht erwarten/ sonderndennWentzeslaf biß ins dritte jahr/nemlich A. oKo-irten die Crone Aönig Vl2cit5lsi sa^eltonizizog/Otto zwey jähr biß A. 1ZO7/ und K. Carl in Polen sohn/K. VlaNiziao 1. die er auch an-Robert biß A. 1Z42 die Königliche regierung nahn,e/und den bald hernach gebohrnen?oltku-nach einander geführet haben. mum,l.s6i8isumvigenannl/nichtzurCron-fol-
«.wtvjg n Ihme folgte sein Herr söhn Ludwig i Rö- ge lassen wolte/ daher die regierung abermalnig in ^Mtgarn/ein tapfferer Held/welcher strittig ward. .
auch Röntg in Polen zugleich war/ und die Zween Hähne auf einem miste konten sichA/ver^Siebendurger/ Moldauer / Wallachen/ nicht vertragen; dem letzt-gemeldten gebühre-Cmie.Mpsier/Dalmater/und Sclavonier beHerr- te das Reich von rechts und der natur wegen/schete; daher ihme der nähme des Grossen daher ihn auch die stau mutter in der wiegen/mit gutem recht gebührcte. Als sein bruder so zu reden/krönen ließe/und die Crone in ihrer
.Apulien/und der Marien K. Steffans v toch-M mtttt'ter/ ihrem enckel; dann Hcryog Ottcn :nden Köllig!. Sapern seinem sohneHertzogHemichs inBay-
Andreas/tL.ön!g m Ncapolis/ A. 1Z45 von rec»raäe mit nach Wien nähme.
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^ Schlacht
. . . bey Warna
A. IZ49 ZUM Rönig in Neapolis/ Sicilien gen schlacht bey Varns, samt zoooo Christen/denund Jerusalem krönen tteß. Jedoch als aufder wahlstatt bliebe / undder jungeCron-'^^ '^^ucydie vertriebene Königin Pabst Llemenn Vl Printznun seines Lomperenrcns bcfteyet wur-die Graffschafft ^vigaoQ schenckte/ wurde sie de: Weil ihn aber Kayser Friedrich ui aus ei-durch desten beyhülffe wieder eingesetzet/und ner sonderbaren Staats-raNon nicht so bald ab-muste sich König Ludwig ! des Königreichs folgen lasten wolte/so musteIc.bZnnez ttunm36e5Neapolis begeben. Sein eyfer vor die christ- Oorvmus das Reich so lang als Gouverneur re-liche religLou erstreckte sich so weit/ daß er alle gieren.
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