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Dcs Europäischen Herolds zweyte Haupt-Handlung
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fchoffzu Upsal/Johannes dafür halten/es habe ihn GOTT mit vielen kriegen und ver-folgungen/ auch theurungen solcher Heuchelei)halber bestraffet. Er starb doch endlich lebenssatt in ruhe A.C. 900. Wiewohl andere mel-den/ esseye dazumahl eine grosse theurung inSchweden entstanden / dahero das volck ausblindemeyferverlanget/ der König solle dieChristliche religion verlassen / und dem Nordi-schen abgott Othin ein opffer bringen. Weiler nun solches zu thun sich geweigert / so jeye ervon den rebellen diesem abgott selbst geopffertworden. Sein Herr söhn / K. Ingo l, führtedie gemeinnützige ruhe und frieden zwischen be e-den^Nordischen Nationen/den Schweden undDänen/wieder ein. Ihme folgte A. 907 ssm
Hensohn/^.ErichVl,benahmet!Väderhot/
oder der den Hut.nach dem winde drehet/ weitermit dergleichen umdrehung einsten unterm opf-fern den wind ksvorsbel gemacht; derhalbenihn auä) das abergläubige volck vor heilig ge-halten/da doch seine Heiligkeit aus der zaubereyberuhete.
K. Erich vu Dessen nachfahrer K. Erich Vli, beyge-^'^^^nahmt SegbLrsäU, oder der Siegreiche/führtezu seiner grossen avarirsZemitden Danen krieg/und hatte allenthalben so guten iuccets der Waf-fen/ daß es ihme nie mißlungen Gestaltsamer auch das Königreich Dänemarck zu seinemgehorsam bracht / Finn-Lieff- Ehist - und Cur-land erobert/und mit Heryog Otten zu Sach-sen/Romtschem Rapser/in gutem vernehmenund alliantz gestanden. Er verließ einen gros-sen rühm nach sich und starb A.C.940.
Sem sohnK.5rencKill,derMilde betittelt/for-derte aus eyfer zur Christlichen religion von demBischoffe zu Hamburg zween Geistlichen / ließesich tauffen und den großen götzen-tempel zu Up-sal zerstören/und alle opffer bey leibes-straffeverbieten/ darüber er aber samt denen becdenPriestern ums leben käme. Andere schreiben/K.Erichv:-: es sty K. Erichen vu nachgefolget K.Erich V !!I,bem zunahmen ArfaU/oder WolfclleAeit/desChnstm und dieser habe den chrtsti.glauben öffentlichangenommen. Worzu ihn der plötzliche ver-'' lustdes gesichts und die wundersame Wiederer-langung desselben veranlasset / daher er auchdurch die vom Bischoffe zu Bremen inSchweden verschickte Bischoffe/ Adelbertenund Steffen/die unterthanen zum Christlichenglauben zu bekehren bemühet war; das volckhielte aber sehr hart ob den heydnischen greucln/tödteten diese Apostel/und brachten durch ihrewmh den König dahin / daß er zum wenigstenaus Verstellung/und einem vermeymen großemübel vorzukommen/ den götzen wiederopffernmüssen. Ihme folgte A. 980 sein Herr bru-der/R. Olaus des beynahmens Skockonungoder Tmbnt-Rönig/ als der den v.
zu erst in Schweden aufgebracht / undPabst LsneMKo vu den mbutgen Rom zu sen-den angefangen. Weil er der erste/ so mit un-verrückcer beständigkeit nachempfangmer hei-ligen tauffe das Christenthum geübet / und sel-biges im Reiche mit mehrerm , als seinevorfahren/gepflantzet hat / so wird er von eini-gen Scribemen vor den ersten ChristlicheniZ^önig ausgeruffen. Eine seiner Verordnun-gen ist/ daß dteAömgem Schweden ihre
A Olauswird demVabsre rri-
meiste gewalt/ titul und Hoheit von der M ^Schwedischen Nation / mit welchen erK^'h'idie Gothen auf ewig vereiniget/ zu reco.M. "gnolciren hatten / als welcher auch dasWahlrecht allerdings zustünde. Zumaßener diese maximer, wider sich selbst/ obwol ungernin der Norwegischen fache/ gelten laßen/ unddes volcks Machten genehm halten müssen.Erstarb A.1018 / und hatte zum Nachfolger sei-nen söhn K. Amunden u, welchen die Nationden Greiß/item den Kohlenbrenner genen-net/weil er verordnet/ daß eines Verbrechershauß/nach beschaffenheit der missethat/ zu koh-len gebrannt werden solle. Dieser untersiengesich/ seinem schwager/ Kmig Olaf in Norwe-gen / zu gefallen/eines langwimgen/ am endeaber vergeblichen krieges wider Konig Rnu-ten in Danemarck/und starb A.C. ivZs.
Sein Reichsfolger und natürlicher söhn /oder wie andere berichten/dessen unächter bru-derwar AmundilZ, mit dem zunahmen 8!emm?oder der Allerschliinsie/entweder wegen träg-heitoder unächtergeburt. Seine fahrläßig-keit war urffche/daß Schonen/ Halland undBleckmgen votn Goehland gesondert undder Lron Danenmrck wieder einverleibetworden. Welche zurück zu erlangen er zwarauferinnern der Stände das schwerdt auszog/muste es aber mit vertust semer annee A. 1041vergeblich einstecken; woftrne er nicht gar da-zutnahl/wie andere wollen / von den Dänen er-schlagen worden. An seine statt wurde D-qmn U, Rothkopffgenannt wegen der haare/von den Gothen erwchlct; die Schweden aberwolten die wähl vor sich allein ziehen/ als ihnendenn auch K.Olasss Verordnung darzu ein brei-tes recht gab; erwehlten demnach den Sten-chil!/Olafens des tribmbarn enckel/ welchermit dem Haquin der regierung halber compe-lirte/ aus liebe zur ruhe aber endlich wiche/ undsich bey Hanums leb,eilen als eine privat-Per-son hielte / nach dessen A. !Os4 erfolgtenr abster-ben aber zum Königlichen thron gelangte. Erwar ein gottffrchüger und im Dänischen krie-ge glücklicher Regent: Dergleichen rühm / be-sonders der frömlmgkeit/auch sein nachsahrerK.Ingo Ui erlanget. Mit denen Rüsten undDänen hat er mehr ohne triumph und vortheilgekrieget/ und Schonen wieder anGotfftand bracht. ^ Dtese siege und eyfer in Zerstö-rung des noch übrigen g^tzen-dienstes erregeteneinige meuchelmorder/die ihn auf seinem betteermordeten / und gantz Schweden A.ioch intiefe trauer setzten. Vtan erHube daraufdessenbruder Halstan auf den thron/ deme diesanffmuth ein sonderbares lob erworben.
Ihme folgte A. 1030 sein Herr söhn / R. Phi-lipp / welcher in die zo jähre löblich regieret.Solchen ruhmwürdigen fußstapffen folgte des-sen Her: söhn/ K.Ingo iv, dessen Hof mehrein kloster als weltlich, r Staat zu nennen war;daher und wegen strengigkeit bey der justitz erauch vielen verhaßt und A. 1129 zu Ureta mitgiff hingerichtet wurde. König RagwaldRnaphöfoe oder der Unsinmge / war destoschlimmer/und bezahlte die Schweden mit Hof-fart und grausamkeit/darüber er aber auchÄ.nz8 das Leben lassen muste»
Die Schweden erwehlten K. Jngons lV
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