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Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
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766
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766 Des Europäischen Heroldserffe Haupt - Handlung

Genera! Feld -Äriegs-Commissamusem. imon eines umnittelbarcn Reichs-gutes sich

piovret/ starben aber ^704 im Jan. in Jta- zur recepvon in das Fürsil. Reichs -

Lim an einer blessure/ und ist von berogemah- zu babilitiren/werde beyscitegeleget habm.lin/Fr. Christianen Theresien/ Hertz. Al- Die Fürst!. Taxjsche ftmilie betreffend/AnwO^

brechts zuSachsenCVcißensels ehemaligen deren wir um so viel eher zu erwehnen ursach

wittwe/ gebohrcn Fürst Joseph Menzel haben / als selbige das hohe amt eines Erb-schN/

Laurenttus den 5 Aug. 1696. General-Postmeisters im Rom. Reich

vi! Ihr. Fürsil. Gn. Hr. Hartmann/ geb. kleidet/so nimmt solche ihren ansang mit Hrn.'den 6Nov.!666/Jhr.Röm.Römgl.Majest. Rogerio vonTaßis/der aus dem gcschlecheKämmerer» Uclla lor^e, das wegen der MaylandischenAus dieser jetztbeschriebenen Fürst!. Lichten- herrfthafft mit dem Viscontischcn Hause un-steinischen famiiic finden sich noch andere des glücklich gestritten/ und sich dahero in das thalAichtenstemischen nahmcazs/ welche aus der corneüo. an dem von der menge der taxen be-Grafschassl Txwl entsprossen / den Frexherr- nahmten Taßischen gebürge/ A-iz 11 reterirenlichen titu! von Castelkorn geführet / nun- müssen/entsprossen gewesen. Er suchte seine for-mehro aber das Gräfliche prädicat benebst vie- tun an Kays. Friedrichs Iii Hofe / wurde auchjen gütern in Böhmen erlanget/ deren der- ^ dessen ^amlnerherrundObrist-Iagermei-wandschafft mit jenem nicht wohl beygebracht stcr/ in welchen cbsrgLn ihm sein söhn Francis,werden kam cusgefolget.DessenbruderSimonvonTaßisÄiÄ'nffche Die Fürst!. ^ichtensteinische lande der söhn/ Hr. Franciscus/ erlangte von KayserCarolinischcn Linie / sind das Heryogthum Maxiiniliancn das Gcncral-Postmeister-Troppau mSchlesien/ welches oberwehn- amt in allen Kayftrl. landen/ war auch Heyter Fürst Carl von Kays. Matthia psand- demErtz-Hertzvg Philippen und Carln vo»rweiß überkommen. DasFürstenthum Ja- Oesterreich sehr deliebt / und starb A. isizgerndorss aber hat ihm Kayser Ferdinand U zu Brüße! uuverheyrathet. Seine brüder aber/A. 162z zu erschung des verlusts / den Äeth- Herr Rsgcrius il und HcrrJohann/habenlen Gabors einfall in Mahren an seinen gü- das geschlecht erhalten / und soll der letzte eintern verursachet / geschencket / wiewohl doch stamm - vater der Herren von Taßis seyn/wel-noch einige änuer darinnen dem Grafen che das postineister-amt in 2lugfpurg ha-Henckel zustehen. Die herrschafft Niclas- den. Jener aber hatte vier söhne/ von dem nburg/an den gräntzen vonMähren und Oester- Herr ttlafftus das Postamt in Spanienreich gelegen / ist ein altväterlich stamm-gut/ erhalten / doch keine erben hinterlassen; Herrwelches nebst andern odbemeldten herrschaff- David wurde landes - postmetster in Txro!/ten aus der Böhmischen Könige llbe^i-mt und ttsbiiitte sich zu Crident/dessen söhn vonherrühret. Der Gundackerischen linie Kayser Carln v das postamt zu Venediggehöret die herrschafft und schloß 5Vo!ffers- bekommen / welches seine poitentat allda nochdorff/ z meilen von tVien/nebst unterschie- mainteniret. Herr Sünon hat die post-denen andern in den Kayser!. erblanden acgvi- meistex zu Rom und die Marchesencle ?Lo-ritten gütern. !v im Königreich Neapolts von sich abstam-MM. Das Lichtensteinische wapen ist qvadrirt/ men lassen. Der älteste bruder aber Herr-und hat in der 1 ftldung/ welche achtmahl Johann Baptista erhielte von Kayser Ma-geib und schwach band - weisse gestreiffet/ den ximiliano l das General-postmeister-amtSächsischen rauten - krantz. In der andern für sich und seine brüder / bekam auch ein schönerscheinet ein güldener und mit dergleichen zu- wapen / welches sein encke! Herr Unmoralgespitzten pfälen besetzter starren im rochen durchKayftrsMatthiabegnadigungmitdemselbe/ welches das kleinod der Frexherrl. fa- Grast. gxiomNte vermehrte/ auch die vereini-milie von woraus Fürst Carls gung des Reichs-Postmeister-amts mitgemahlin bürtig gewesin. Die z wegen des dem Niederländischen erhielte. Sein Hr.Heryogthmns Troppau ist mit silber und sohn/Gr. Leonard ü von Caßis/dcrA.1628roth gestaken. In der 4 zeiget sich der schwär- zu Prag gestorben / ist ein großvater des an-tze Schlesischs adler nnt dem weissen halben noch lebenden Durchlauchtigen Fürsten undmond auf der brüst im güldenen felde z zwischen Herrn/ Herrn Eugenik Alexanders / desdenen Heyden letzten gvartiren ist ein dreyeckicht HeiZ.Röm.Reichs Fürsten von Thurn undblaues ftld mit einem güldenen jägerhorn be- Taßis/ des HeU. 2^cichs und in den ZTlte-zeichnet/ wegen desFürstenthums 'Jägern- verlanden General-Erb-Postmcistcrs unddorff. Mitten aus ruhet das Aichtenstei- Rittern des güldenen vlicßcs/ geb. 16^4msche stamm-schild/ von gestund roch denn Jan. Dero Mtstl.Gn. wurden vor sichzwerch gecheilet. Der gantze schild ist mitei-> und ihre eheliche in ansehuug ih-nem gewöhnlichen Fürsten - Hut bedecket. rer Herren vorsichren von Ihr. Kayscrl. Maj.PrSttnsion Übrigens ist zu melden / daß/ als A. k 654 in in den Reichs - Fürstenstand erhoben / ha-wegen des ver Reichs - versamlung zu Regenspurg die ben auch von dero gemahlin Fr. 2lnna Adel-Fürsten von Dietrichstein/ plccolomisu und Heid/ Fürst Herrmann Egons von Fürsten-Auers berg zur sitz und stimme säwitM'tt wor- berg/tochter welche A. 17O1 die weit beurlau«den/ das Fürst!. Lichlensteinische Hauß/ als der/ einen schönen ehesegenerblicket/ nemlich:welches sich hierdurch überaus toucbirt achtere/ r Hr. Anselm Franken / pringen vonin einem memoria! darüber beschwer geführet/ Thurn und Taßis/ geb. den 1 Jan. -679.und sich alle jm-i wegen des Vorsitzes in zukunsst 2 Hr. Heinrich Franken / gebohr, denvorbehalten / ist auch wohl zu glauben/ daß es z« Jan. 16^1/ Oomhcxrn zu Cölln und Aug-noch nicht die Zedaucken/ üm vermittelst spurg.

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