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Des Europäischen Herolds erste Haupt-Handlung
lande/ welche die Catholische linlc regierte/ der Grafsthafft gantz entgegen wäre/verlangte
grosse strcitigkeit; Ihr. Kayftrl. Maßest, auch vorher die anschlage und gleichsekung der
hielten solche vor thunlich/ der Evangelische erdschafft/ ehe umn zur ausbebung der com-
Graf aber remonstrirte / daß solche dem im munion gelangen könte / darüber das werck
Westfälischen ftiedens-schluß festgesetzten ms stecken gerathen.katui rclixiams ZU wider / und dem sMmsri
es vierdten Absatzes
ter Uunct:
Von
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l'WWNiß.
Herkomme»des Gräfl.Hauses.
Jeses fürnehme Hauß erkennetzum bekandten stamm-vaterHerr Casparn von Nostiy/zu Tschochau in der obern Lau-sitz, Rotenburg und Gotthau / der alsObristcr über locoo pferde/ft er dem TeutschenOrdens-meister in Preussen Hrn.^udwigenvon Erlichshausen zugeführet / A. 1454 imPohlnischen kriege nahmhafft worden. Des-sen mit einer gebohrnen von GersdorffzuHänichen erzeugte söhne/ nahmentlichHerrOtto/ Herr Hartwig und Herr Georg/haben denen Rotenburgischen/Tschochaui-schen und Gotthauischen linien den ansanggegeben/ aus denen so wohl der König!. Böh-mische / als auch die Ehurfürstl. Sächsischeund Brandenburgische/ nicht weniger dieHertzoglichen Schleichen Höfe wohl qvali-ficirte mmiltros und hohe officirer immerzu be-kommen haben. Allhier ftyen wir die ersterund letztere aus/ und geben zurnachricht/daßHr. Johannes / Graf Hartwigs nachenckel/zweene söhne/ Herr Otten und Herr Jo-hann Heinrichen hinterlassen / deren ersterein Frepherrenstand erhoben/ der zweyteaber wegen seiner vortrefflichen meriten nichtnur zu den höchsten ckzrgen des Kayftrl. Hofsund zur obristen Canylers-stelle des Kö-nigreichs Böhmen cmploiyret/ sondern auchmit dem Gräfl. »xiomate beehret worden«Dessen Herr söhn ist :
Oer hochgebohrne Graf und Herr/HerrAnrhon Johann/ des Heil. Röm. ReichsGras von !75ostiy / und Rhejneck/ Erbherrder Herrschaffren Falckenau/Heinrichs-grün/ Gräßiltz/Litmig/Tschochau/Tür-niy / ^wechowan, ^aekhomirschiy/ Sahr' und Moslau/ Rapserl. Majest. geheimerRath/ Rämmerer/ obrister ^.ehn-Hof-richrer und Statthalter im KönigreichBöhmen / dessen Hochgräfl. Gn. zur gemahlmhaben Fr. Marien Chcreficn / gebohrneGräfin von Herberstein / welche A. ,682Herrn Gr. Carl Josephen zur weit gebracht.Dero sonderbare meriten haben sie in vielenwichtigen Verrichtungen/ bevorab am König!.Schwedischen Hofe/ als sie als Kayftrl.
Lxtrnorcknar Lnvo^c VLN A« 1684 biß 1689 sich
daselbst auffgehalten / an taggeleget. Ihro
eintziger Herr bruder Gr. Menzeslaus Vesi-derius/ des Heil. Ron,. Reichs Graf zuZIostiy undRheineck/Hcrr zuFalckcnau w.ist bey Jhr.Kayftrl. Majest. würcklicher Rän,-mcrcr / und ein gemahl Fr. Marien Elisa-bethen/ Gr. Menzel Nortbert Octavstans von Rinskp tochter/ seit A .1692. Ostge-dachten ihres Herrn vatern bruders Hr. Ot-tens söhn Heist Gr. Christoph Menzeslaus/des Heil.Röm.Reichs Grafzu^Iostiy/aufRockiniy / Sepftrsdorff/ L.obris / Ihr.^.aysccl.LNajest. geheimer Rath/Räm-mererund /!.ands,Hauptttiann des Hür-stenthums Groß- Glogau/ welcher sich nochunlängst durch die Kayftrl. »mbM6e in Poh-len sehr cklimZviret hat; dessen gemahlin Fr.Maria Juliana / gebohrne Gräfin vonMettich/ ihn erfreuet mit 1 Hrn. JohannOtten/ 2M.Johannen/und 3 Irl. Ju-lianen.
Die Grasschafft Rheineck hat vorhin ei-Die GMgene Grafen gehabt/ nach deren abgang sie wvc.als ein vermannet lehn dem Ertzstifft Maxuyheimgefallen/ welches Churfürst ^.orhariusFriedrich zu Mapny wohlgedachttm HerrnGrasJohann Hartwigen A.^z verliehen/und zu der darauff haffienden Retchsstands-qvalität / seUIvn und voto aus Reichs-undFränckischen Kreyß - tagen geholffen. DieHauptstadt dieser Graffthaffr ist ^.ohr amMayn/ hernach Rineck/ procelden:c. AnWürtzburg sind gekommen Bischosssheim/Gemünd / Rotenfels und Schönrain/ohnewas an die Grafen von Hanau und Isenburgvermcumet ist. Die hcrrschafft Graßiuz inBöhmen an der Meißnischen grantze habenhiebevor die Herren vonSchönburg gehabt.
Das Gräflich - Nostttzifthe wapen beste- Wapmhet aus einem qvartienen schiwe/ dessen 1 alt-väterliche ftldung zwey blaue mit roch undweiß abgecheilte / und die spitzen auswärts keh-rende hörner/und darunter einen güldenen hastben mond mit über sich geworffenen hörnern.2 Im weissen selbe einen schwachen flügelmit einer weißen zwerchstrasse/ die Heydenunter - ftldungen führen einen doppeltenancker / dessen weisses obertheil zwischendenen beyden obern ftldungen empor ra-get/ und die rechte spitze im dritten weißen
gvar-