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vom hei!. Römischen Reich.
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und die zugeschlagene dörffer Haidenfeld undTiefentha!/welches Fuldische lehnstücken;ingleichen die dorffschafft Verdingen/ einAichstettifch lehn. Die ämter Frenden-berg / Lauterbach / Remlingen undSchwanbe:gnebstBÜttelbronn/Lengfurt/Holykircheu; der wein-undfrucht - zehendzuHe!,nstadt/Er!enbachundHeidenfe!d/derzehend und die Zinsen zuverdingen/die voig-tep des klosters Holykirchen werden vorWüryburgtsch lehn geachtet. Vorzeitenhat die Grafschafft unter besonderer Herrendotmäßigkeit gestanden / welche an alterthumkeinem andern nachgegeben / und ist Gr. Ot-to von Northeim schon A-9i2 und in demkriege wider die Hunnen A.9ZZ bekandt wor-den/ von dessen Ursprung aber/ so wohl auch ei-ner richtigen geschlcchts-solge der übrigen Gra-fen von Wmheim bißauff Gr. Poppen las-set sich nichts gewisses berichten. Von demsel-ben und seinem söhn Gr. Rudolphen zuWertheim/ deme durch ehe- alliantz mit Fr.ElisabethenHr. Michaels von Breuberg/des letzten seines stammes tochter/diese hcrr-schafft zugekommen/fanget sich die sichere ge-nealogische stammleituna an/ und wird biß inden siebenden Grad auff Gr. Michaeln V zuN)errheim und Herrn zu Breuberg fm-gesetzer/welcher A. 1556 den 14 Matt, die zeit-ligkeit beurlaubet/ von seiner gemahlin Fr.Cathanpen/ gebohrner Gräfin von Stol-berg/eine tochter Frl.Barbaren hinterlaßend/die ihm aber balde nachgefolget/ worauff dennGr. Ludwig von Stollberg sein schwieger-Herr-vater/ein Herr von trefflicher aucoritätbeyKays.Carln v, Kays.Ferdinanden 1 undKays Maximilianen ll gegen erlegung einerstarcken geld-summa/ die Böhmische undWürtzburgische lehnstücken vor sich und seinezwo tochter/ Fr.Tatharinenund Fr.iLlisa-bcthen/an sich gebracht/die dritte Frl. Annawurde anfangs nur in die Böhmische lehnauffgenommen/ nachmahls aber vermöge ge-troffener tr2N82Äion auch zu der Würtzburgi-schen lehn babilimet. Sie heyrathete obge-dachten Gr.Ludwigen vonLowenstein/ undbereicherte ihn nicht allein mit der GraffchafftNortheim und Herrschaffe Breuberg/ son-dern auch mit denen väterlichen landen Ro-chefort (von welcher oben bey Stollberg un-terschiedenes erwehnet worden) und Mon-tagu/ das einLuxenburgisch undLüttichischeslehn / ingleichen den Herrschaften Herbi-mont/ LbsslejZlerre und d^eufchstel, welchenach absterben ihrer schwester Fr. -Elisabeth/verwittwete Baronne von Triechingen/ dieden ulumfruÄum daran noch hatte/ A. 1612 mitihrem Hause völlig conloüäiret worden.
Die Grasschafft Virnenburg an denenChur-Trierischen und Cöllnischen gräntzschei-dungen / welche ihre eigene Grafen gehabt/und durch Heyrath einer erb - tocbter Fr. Mech-thilden von Gr. Runone zu ManderscheidLc^uiriret worden / hat vorangeregten GrafChristoph Ludwigs gemahlin/Frau Elisa-berha/ gebobrne Grafin zu Manderscheid/unter gleichem titul an dieses LöwensteinischeHauß gebracht; ehe sie aber ab das hauß Lö>wenstein kommen / bestünde sie aus dem
schlöffe und stamm - Hause Vienenburg/und darzu gehörigem thal; der grossen undkleinen pclleny mit l4dörffcrn/dem weinhoseund weingcfallen zu Hayenpfordren/ pom-merkern und Thür ; Montreal schloß/stadt und hoheit/lTlafferktrspel mit 4 dörff^rn/Maspergerkirspe! mit 7 dörffern; Nachts-hetm und Bois/demhof zuRauenberg/oeuKirspelnlVunderrodt/ Wepler.und Ret-rerodt/ Winningen/und andern vutzbarenstücken. Die Herren Grafen/ und sonderlichGraf Albrecht hat sich aber A. 1684 beymReichs-convent zu Regenspurg beklagt/ daßihnen mehr nicht als etwan ein sechstheil da-von übrig/ und die fünff sechstheile in andereHände kommen wären.
Das Grafl. stamm-wapen ist zweymahlMpw.überzwerch und zweymahl die lange herab ge-theilet/ und bestehet aus 9feldungen. (»)We-gen Löwenstcjn im silbern felde ein rotherauffgerichterer löwe mit golde gekrönt / dieprancken für sich werffend/ stehet auf vier grü-nen Hügeln. (2) Wegen Montagu imsil-bern felde ein rother adlcr mit ausgebreitetenfiügeln. (z) In gelber feldung das ober-theil eines schwartzen schwebenden adlers / und(6) im blauen gründe drey weisse rosen/ de-merckende die Grafschafft Wertheim. (4)Im weissen felde wegen Rochefort eine gül-dene spange oder gürtel- schnalle. (5) Führetein kleines schildlein / worinnen die blau undweisse Bayerische wecken / zum denckmahl oesBayrischen gcblüts und Herkommens. (7)Wegen Breuberg im weiften felde zwey ro-the zwerchstrassen. (8) Wegen der Graf-schafft Virnenburg im güldenen felde siebenrorhe rauten/4undz. (9) Im rochengvar^tier wegen der herrschafft Scharfeneck einensilberweissen gekrönten löwen. Auf demHaupt-stamm-schilde ruhen vier Helme. Ausdes(i) crone schwinget sich das obenheileinesweissen mit golde gekrönten adlers/dessen fin-get und zunge roth wegen der GrafschafftMontagu. Des(2)Löwensteinischen schmuckist der Löwe im schilde auf den vier felsmspitzensitzend. (z)Der Wercheim-und Breubergsfthe ist gekrönt/und erschwinget sich daraus dasodertheil eines gelben adlers zwischen 4fähn-lein/ an gelben lantzen/ führende die rochenzwerchstrassen. (4) Der Virneuburgi-sche Helm-schmuck zeiget zwischen zw/enschwartzen auf jeder feiten mit drey weissenknöpffen gezierten bocks-hörnern das Vir-nenbergffche schildlcin. Die Catholtjchelinie setzet an statt der achtenVirnenburgischenfeldung das Graft. Märckische kleinod/ wel-ches aus der prXtenlivn herrühret/ so GrafJohann Dietrich mit seiner gemaklin Frau^offnen / Graf Philipps zur Mnrck erb-tochter / auf die Herrschafft Lumep bekom-men / inmaffm auch der Churfürst zu Cölln alsBischoff zu Lüttich A. lszo im Jan. der No-chefortischen linie die belehnung soll haben wie»Verfahren lasten. Hingegen wird der V-'rnen-bmgische Helm von selbiger nicht geführet. Dieheim - decken sind Wer und roth.
Gleichwie die beybsn Gräfl.linicn sich bißhernicht allzuwohl comportiret / also entstündeA-1690 und 91 über der theilung der Graft.
Zzz;z lande/