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Des Europäischen Herolds erste Haupt - Handlung
^en Utrecht und Ober-Jßel / und erhielte so durch Herrn Frany Wolffgang Cranen.
aar das aubernement des Hertzogthums Gel- Auff ihm beruhet sonst der gantze Bergische
dern/ bezeigte sich aber gar wanckelmuthig stamm/ scheinet auch mit ihm unterzugehen/
und motte durch überantwortung derer ihm weil er von seiner Gemahlin Fr. Mariane,
anvertraueten örter sich mit K. Philippen N opoldina Catharina/ Gr. Johannsen von
in Spanien aussöhnen/ ja obgleich die Her- Rietberg Fr. tochter/ die er A. 1687 geheyra«
reu Staaten seine mence-? bey zeiten merckten/ thet/ biß dato keinen erben gesehen,und ihn zuneuer Versicherung seiner treue nö- Seine Fr. schwester Heist Fr. Maria Cla-
thigten / so gieng er doch mit seinen vier soh- ra/Printz Maxnnilian von Hohenzollern-
nen/ Hermannen/ Fricdrichen/ Oßwalden Siegmaringen hinterlaffene wlttwe. -
und Heinrichen/ zu denen Spanier» über/ an Indessen sind .noch andere S-schlccht-,A«w^
' ' brave soldaten und Generalen verMNndrewlew°hlvonander«nahmenv»-MA°«k
insonderheit führte Gr. Hein, Händen/ die nemlich von anfangs mvehntemi»»!». '
welchen diese brave soldaten und Generalenerlangten. Insonderheit führte Gr. Hein-rich dero armeen mit gutem luccess hier und Hr. Arnolden/ einem bruder Johannis vondar an/ sbanäonnirte aber doch endlich ihre polanen/ abstammen. Denn dessen unter-parthey A. 1632/ ungeachtet sie ihn der provintz enckel Hr. Arnold v, welcher A. 1529 geflor-Geldern fürgesetzet hatten / und starb nach ben/ hat von zwey söhnen Johannsen undsechs jähren mit Hinterlassung einiger töchter/ Gisberten tapfere und der Niederländischenwovon die älteste Fr. Maria A. i6zz eine republiqve höchst-nützliche männer entsprießenerbm der Marckgrasschafft Bergen op lassen; wie denn bekandt / daß des letzternZoom und Fürst Eitet-Friedrichen von Ho- nachenckel Hr. Jacob von WasenaerHerrhenzollern vermahlet worden. Sein alte- von Opdam als Hollandtscher Admiral inster Hr. bruder Gr. Friedrich / welcher vor der see- bataille mit der Englischen flotte / A.ihm auch Spanischer Gouverneur von Gel- 1665 sich lieber selber in die lufft sprengen / alsdern gewesen / hat solchem nach den stamm al- in der feinde gewalt gerathen wollen. Des-mine erhalten / und einen söhn Gr. Albrech- sen eintziger Hr. söhn ist Hr. Jacob vonten A. i6iz vAlassen/ der / nachdem er A. ^lenaer, Banner-Herr von Wasenaer/i6sz auffdem Reichstag zu Negenspurg dar- Herr von Opdam/Hensbroeck/ Spierdxck/gethan / daß die Grafschafft Bergen schon Sudwyck / Ritter vom elephanten - Or-vor vierhundert jähren von Aütphen und den/der Herren Genera!- Staaten Gene-Geldern abgetheilet/ und dem Reiche nicht ral von der cavallerie und Gouverneurallein unmittelbar unterworffen/ sondern auch zu Heryogenbusch/ und darzu gehörigender Reichs-matricul einverleibet gestanden / so veffungen/ welcher mit Fr. ?ldr,ana So-Erhalt die viel zu wege gebracht/ daß er als ein Weff- phia von Raesfeld drei) söhne und eine toch-RÄsliand- ^ Graf in das Wette- ter erzielet. Von Hrn. Johannis von Wa
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tchasft.
Idr. Hvch-gräfl. Gn.uadme undZitul.
rauische Grafliche colleZium auffgenom- senaer linie sind auch noch übrig Hr. Jacob
men/ und so fort zur leü-on und stimme sämie- von Wasenaer / Herr von Vuxvenvorden/
tiret wurde / Massen desselben auch in der un- Voorschooten / Veur / BaiUu und Vxck-
terschrifft des Reichs-abschiede von folgendem grafvon Rheinland/ der mit der Fr. vsn äs
jähre unter andern Reichs-Graflichen Stän- i-iere vermählet/und zum bruder hat Hrn.Frie.
den mit gedacht wird. Seine erste gemah- drich Wilhelm von Wasenaer/ Herrn
lin war Fr. Maria Elisabeth / eine eintzige von Sande/Capitain von der garde/Gou-
tochter seines vatern brudern obgedachten Gr. verneurn von Willemstadt undClandert.
Hermanns/ der solche mit Fr. Maria Man- Deren vatern bruders söhn Hr. Wilhelm
yien von Wittheim / einer erbin ihrer mut- von Wasenaer / Herr von Rlywen und
ter Margarethen von Merode/ Marek- Sterrenburg / ist lange zeit Ambassadeur
Gräfin zu Bergen op Zoom/ gezeuget hatte/ des Staats in Frankreich gewesen / und mit
schiene also ein sonderlich glück zu seyn/ daß Hinterlassung eines sohnes und zweyer töchter
er mit ihr solche reiche verlassenschafft erheyra- verblichen.
thete. Allein er kunte sich derselben gar kurtze zeit Die Gräflichen Bergischen lande an-Dl, SA
erfreuen / weil der tod ihm sein gemahlin erb- langend/ so sind selbige (1) die Grafschafft
loß von der feiten risse / und dadurch die zuge- von dem Berge in Fütphen zwischen Vo-
brachte Marckgrasschafft auff ihrer schwester rectum und Emmerichgelegen/ von derzuge-
Fr.Margarethcn und Gr. Heinrichs tochter hörigen stadz des Herrenberg also benahmt/
vorgenannte Fr. Marian, verfallet?. Die von welcher noch sechs dorffschafften vxdam/
andere gemahlin aber war Fr. Magdale- Etten/ Gendringen/Netterden/ We-
na/ Hrn. Claudii Francisci von Custmce stervoert und ?etten äepenäiren. (2) Die
Grafens von Champlire tochter / von wel- Baronie von Wisch begreifst die stadt Burg
cherbey seinem ableben ein eintziger Herr hin- und einige dörffer. (z) Die herrschafft und
terblieben/ nemlich: schloß Bormeer unfern Gennep/ :c. mit noch
Oer hochgebohrne GrafundHerr/Herr andern kleinen örtern.
Oßwald/ Grafzu Bergen/ zu Walheim/ Was aber das bey der Bergischen fami-
Bormeer/ und Champlite / Frepherr in lie eine zeitlang gewesene ^czuisst Bergen
Bpland/ Wisch/ perruner/ Herr zu Vir- op Zoom anreichet/ so lieget dasselbe inBra-
muthen/ ErbkannnererdesFürffenthums bant an der ?oom / fast an deren ausgang
Geldern und der Grasschafft sütphen; in die Schelde / und ist A. iszz von Kays,
weil er aber damahls noch unmündig/ ist seine Carln v zu solcher Würdigkeit gediehen/ da es
Fr. mutrer als vormünderin zu ansang des zuvor nur eine Baronie geheißen / hat auch
jetzigen Reichs-tags zu Negenspurg erschienen viel verschiedene bescher gehabt/ mmassen Hr.
Hein-
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^ D. zcchmm üichlngen,
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