7.
-'77^
^ ^7-^. -
'!
iv-5h^ ^
« > . - ^ .7.'-^7- /'"i?
?-N-
'7"^' A-77M'?
A^t! - »^.j^ 7»W>7 " - ^
^ ' - > r ^
't«L«»-^s,B
" «'. -»ch^iaßFMs '^'
5.'-
^ IMM ^ ' . .>^',.>-j,"5Z
- . "»1
..,..WMW-
7Issj
^7 ><' '
- ^7 -. 5^^
'^.?,xsK
, c
is >
?<«
56-.-'
vom heil. Röm. Reich.
6OZ
gerechtigkeiten undregalien/fo wohl über dieeikeNen der erb-huldigung und Landes-Fürst-lichen Hoheit haben sich doch dann und wannnicht geringe irrungen erhoben/ welche abergröstentheils durch den A.i68smitderjetzigenregierenden Abbanßin auffgcrichteten concor-a-en-recell' zur erörterung kommen. Letzthinhat Ihr. Aönigl. Majest. in Polen/ alsChursürst zu Sachsen/an JhreChurfürstl.Durch!. zu Brandenburg dero in und beydem stiffte und stadt Qvedlinburg habendeHoheit und gerechtfame/ durch einen erbkauffüberwiesen / und ist zugleich die von weylandChurf. Friedrich Wilhelmen als Fürsten zuHalberstadt an die stadt Qvedlinburg/ undsonderlich die ämter Lauenburg/ Sicken-berg undGerstorff/ wie auch das grosse ge-höltze der Rainberg genannt/ welche A. C.Fzs i von den Grusen von Reinstem demstiffte Halberstadt auff ewige zeiten mcorpori-ret seyn sollen / gemachte prXtonKon, darvonzwar das Chur - Hauß Sachsen vormahlennichts gestanden/ erlediget worden. Wo-wider aber die Heryoge zu Sachsen derEr-nestinischen linie als mitbelehnte/wie auch dieHerren Landgrafen zu Hessen und die srauAbbanßin samt dero stiffte am Kayserlichen Ho-fe klage geführet.
Die lehnschafften der Chur zu Sachsenwaren dieQogcep zu «Quedlinburg mit demschloff' und Vogtey Lauendurg / und alle ande-re schlösse? zur Vogtey gehörend mit ober-ge-rieten / die ober - gerichte der alten stadt zuQuedlinburg / die zehnden in verschiedenensechzehn dörffern und Wüstungen/ das hals - ge-richte über die gröperzu Quedlinburg/ aufmNeuwege und Westendorftrteiche/ die hals-ge-richte zu Grossen - Ditfurc / geld - zinsen / korn-und andere zinfen/ büßen/ mannschafften / dörf-ser/höltzer/wildbahnen/jagten/ wasser/fische-reyen/frohnen/dienfte/:c.ehren/herrlichkeiten/:c.Das hohe Chur-Hauß zu Brandenburg hatvom stiffte die Grafschafft Windau und herr-schafft Mökkern/das Chur - und Fürstl.HaußBraunschweig-Lüneburg das schloß undamt Heryberg/ die Eichsfeldische stücken/die stadt Duderstadt/das schloß Gebejdehau-sen/die güldene Marek mit allen dörffern undgerechtigkeiten/die Graf-und Herrschaft zuLut-terburgu.s.m. besage derlehn-briefe und rs-versslen.DasFürstl.HaußAnhalt hat die bürgund gerichte zu Hoym/ und die bürg Roßla zulehn getragen / und ist das hohe Chur - HaußSachsen mit dem schloße und amte Hertzberg/welches doch vermöge Kays, urtheils demFürstl. Hause Lüneburg zugesprochen/ noch im-merzu und mit der anwartung auf die amterHoym und Roßla bißher beliehen worden.Dergleichen hohe invettituren kein ander frau-lich stiffc zu verrichten hat. Die ausgezoge-nen oder vielmehr dem stiffte besonders vor-behaltenen klösterundörtersmd/das kloster zuS.Wiperti/ das kloster aufdem Müntzenberg/dievorwercke im Westendorff/ die ProbsteyundSamlungs-vorwerck/ die Höfe im Westen-dorff/ das wichtige kloster Michelstein war vordiesem auch hieher gehörige.
Wiewohl zwar auch der nähme lehnmannund vasall/und die strenge anziehung der lehn-Erste Haupt-Handlung.
rechte diesen durchlauchtigsten Häusern nichthat dürffen fürgehalten werden / und man diebeleihung pro moäo bzbenäi allein paßiren las-sen ohne Verbindung auf die sonst gewöhnlichelehn - rechte/ Pflicht und dergleichen; wie mandenn auch Chur-Fürstlichen Sächsischen theilsnicht einmahl verstattet/ daß der Stiffts-Cantz-lar die lehn-rechte nennen dörffen/ um sich wederder Valien noch anderer respecten wegen mitder gegenwärtigen srau Abbatißin einzulassen/als welche selbst mit munde und Hand denenChurfürstlichen lolenmter deßwegen mit derFürstin besten bedienungaufdas Stifft-Haußabgeholten Gesandten die lehn gereichet/ auchbey der tafel denen Gesandten die rechte Handund alle Konneurs bezeiget hat.
Zu beobachtung der hohen gerechtfame/auch zum schütz des stiffts wider auswärtigebedrangniße hat ein Chursürst zu Sachsen sei-nen Stiffts-Hauptmann/jederzeit einen für-nehmen von Adel/und zuletzt Herrn AdrianAdam von Stamm er / des Iohanniter-Ocdens Ritter/ Herrn zu Rammelburg/Ba!lenstadt/zc. allda gehabt/ welcher durchdie treuenallda geleisteten dienste der welt be-kanntworden.
Die am 2z Jun. 1704 letzthin verstorbeneAebtißin war die durchlauchtigst-hochwür.digeFürstin und Frau/ Frau Zinna Voro-thea/Heryogin zu Sachsen/Jülich/ Cleveund Berg / Landgrastn in Thüringen /Marckgrafin zu Meißen / des Rayserlichensreyen weltlichen Stiffts QuedlinburgAebtißin/ gefürstete Grafin zu Henne-berg/ ?c. geb. den 12 Nov. 1657 aus dem Hoch-fürstl. Hause Nleimar. Wurde postukretA.I684undl68s loknmter imbeyseyn der Churf.
Sachs. Commiffarien introäuciret. Nach-dem dero hiebevor äellgnirte LozHutorinPrinceß.Anna Dorothea geb. Hergogin znHollstein-Gottorffdiese würde anzutretenverhindert worden/ haben Ihr. Rom. KaysMajest. Fr. Auroren Marien/ Grafin vonRönigsmarck/ zur Loaäjurricin recommaoäi-ret. Die Pröbstin/ Fr. Magdalena Sophia/ist eine geb. Herzogin zu Hotstein/ ingememUZiesenburg genannt. Die beyden Grafin-nen von Gchwaryburg aus dem HauseSondershausen Fr. Eleonora Sophia istOecarüllm; und deroFr.schwesterMariaMag-dalena ist Canonißin. Wie denn sonst ordent-licher weise um bessern auskommens willen nurvier Fürst-und Gräfl. standes-Personen/nemlich die Aebtißin/ Pröbstin/Decanißin undCanonißin sich allhier auffzuhalten pflegen.Das stiffts,wapen ist ein rothes feld / in wel-chem zwey silberne credentz-messer mit gülde-nen griffen im Andreas-creutze übereinanderliegen.
xkl Andlau/dieses stifft ist von der stadt DieAMßil?und herrschafft Andlau im Unter-Elsaß de-nen Rittern von Andlau zugehörig/worinnenes gelegen/ also benahmet / und von KayserCarls des feisten gemahlin/ Fr-Rtchardm/geb. aus Königl. geblüt in Schottland A. 88c>alssie sich von ihrem eifersüchtigen gemahl ge-wendet/erbauet/ und für 12 stiffts-jungfemund so viel Onomcvz reichlich begäbet wor-den ; es genießet dieses kloster die sonderbah-Ggg g 2. re