vom heil. Rdm. Reich.
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von Fürstenberg Mößkirchen A. 1699 unddessen nun Hinterbliebene wiltwe.
z Prmceß. MarianenIsohannenphilip-pinen/geb. den 2z Nov. 1688.
4 Princeß. Marien Louyfen/ geb. den 16Dec. 169 o.
5 Prmceß. Marien Johannen Nort«bürgen Felicitas / geb. den -5 Sept. 1692.
Dero Herrn vaters noch lebende eintzigeFr. schwester ist Fr. Maria Ernestina/ geb.1649/ Ihr. Fürstl. Gn. Hrn. Johann Chri-stians von Eggenberg gnnahlin seit A.
1666.
- Sonsten sind keine andere Agnaten anzu-Men^eben/ als die Herren Varone von Seins,heim auff Sinchingen/ weiche anfangserwehnter Massen von Herrn Friedrichen/Hrn. Heinrichsjüngerm söhne/ abgesprosset/und zwar so lebte zu ansang des vorigen ls-culiHr. Johann Erckinger/Freyherr vonSeinsheim / Hohenkottenheim / See-hauß/ Sinchingen und Erlach/ der A.1619 im Böhmischen kriege geblieben / dessensöhn Hr. Christian zeugte Hn. FriedrichLudwigen/welcher noch A. 1654 unter denenFranckischen Herren Reichs - Grafen denReichs - abschied mit unterschrieben und zurRömisch - Catholischen religion übergetreten/mit Gr.Johann Adolphen zu Schwaken-berg aber wegen einiger 6äsiLommNs guter ingrossen streit gerathen / ihm aber dennochnachgeben/alle im Franckischen kreise liegendeherrschafften überlasten und sich bloß mit Sin-chingen in Bayern begnügen müssen; von Fr.Annen Clären/ gedohrner Freyin von Tann-berg/ hat er erzielet Hn. Ferdinand Marien/welcher Aa684 hinterlassen 1 Hn. MaximilianPaulen/ Freyherrn von Seinsheim auffSinchingen/geb. 1681 den n Nov. 2Fraul.Theresten Ernestinen Clären Margare-then/geb.28 Nov. - 680 / und z Frl. MarienEven Margarethen/geb.z Nov. l 68z.Die lande Sr. Fürstl. Gn.sind die nunmehrbttgisch^^zum Fürstenthum erhabene Grafschafftenlande. Schwakenberg und Hohenlandsberg/beyderseits im Franckischen kreise vom Stei-gerwald biß an den Mayn zu gelegen/und er-strecken sich auf 5 weilen in die lange/ und fast.zweiten in die breite/darzu werden jetzo gerech-net : Amphorach/Appenfelden/Marckbreit/
Hohen - und Wedern-R Ottenheim / Er-
lach/Gejselwind / Haundorfs/Hernzheim/die vogtey Hüttenheim/Ipsheim/ Marck-Gchainfeld/ Schnoyerbach/ Seehauß/Seinsheim/Sugenheim/ Unterleimbach/Wesserndorss/u.a.m.
Das schloß und amt Schwarzenberg unddesten zugehörungen hat eingangs woblgedach-ter Hr. Erckinger von Otten vonVesten-derg und Wilhelm von Abendsbcrg A.1420 als ein frey von niemand äspenclirendeserd-gut erkaufft/und hernach dem heil. Rom.Reich zu lehn ausgetragen / auch seiner treu-ge-leistetenkriegß-dienstL halber von Kays.Sigis-munden so viel erlanget/daß er dasselbige samtHohenlandsberg / welches schloß und amtsamt dem flecken Vornheim er kurtz vorher vondem Hochstiffte Wücyburg käufflich an sichgebracht / zu einem Baronat und Reichs-
Freyherrschaffe A1429 erklärete / worauff erbeydes seinen jüngern Herrn söhn/Hn. Sigis-munden / im testamente beschieden. Als nunhochgedachter Graf Georg Ludwig zuSchwarzenberg / Rittex des güldenenvließes/und General auffden Windischengranyen/der letzte seiner linie A-1646 gestor-ben/hat Fürst Johann Adolph die Francki-schen lande zusamt dessen herrschafftMurau inOber-Steyermarck/ welche letztere Gr. Ge-org Ludwig mit feiner ersten gemahlin/ Fr.Annen Neumannin aufWasserlemburg/in clotem bekommen/theils durch eine äonati-on inter vivos, theils durch dessen testament er-halten / worwider aber die nahern unver-wandten prodelkret/und ihre Prätention beymFranckischen Fürstlichen kreiß-ausschreib-amteanhängig gemacht haben. Dieweil aber nach-gehends dieses Fürstl.Hauß die samtl. Seins-heimischen Graf und herrschafsten inFrancken durch eine A.l6ss mit denen Western-dorffischen Agnaten abgehandelte transsötioavollends an sich bracht/besitzet es in diesem kreis-
st 2 vota.
Die Landgrafschassc Rlettgow/ welchezu ende des Schwartzwaldes in SchwabenvonSchafhausen biß4meilweges den Rheinhinab gegen Waldshut lieget/ hat vorzeitenihre eigenen Herren gehabt/ biß Landgr. Jo-hannsens/ des letzten Habsburgischen blut-stammes/tochter selbige an Gr. Rudolphenvon Suly zur heimfteuer gebracht. Bey die-sem geschlecht hat das land gestanden/ biß Gr.Johann Ludwig A. 1687 durch seinen toddie mannliche linie verdorren lassen/da dennseine ältere tochter vorgedachte Fr. MariaAnna/eine gemahlin F.Ferdinands vonSchwakenberg/des landes erbin worden/und A. 1694 von Ihr. Kayserl. Majest. erlang-te/ daß es eine unmittelbar gefürstete Graf-schafft des heil. Rom. Reichs benennetwerden folte / hat auch dißfalls den zo Nov.A. 1696 sitz und stimme auff Schwabischenkreiß-ragen erhalten/und damit ferner A.1698bey ihrem ableben Ihr. Fürstliche Gn. vonSchwartzenberg dero Herrn söhn befället.Dazu gehöret das schloß Rudenberg/ Ra-delburg/ Thüngheim/:c.und soll das land/ungeachtet kein wasser daraus noch in dassel-be fleust/ an wein/körn und andern fruchtenüberaus fruchtbar seyn.
Die herrschafft Gimborn in Westphalen/samt darzu gehöriger stadt und amte Neu-stadt haben F. Johann Adolphs Gn. etwaA. I6s i ac^uiriret/ und deßhatber unter denenWestphatifchen Grafen auff Reichs-unökreiß-tagen ihr votum und selbonem A. 1682erhalten. Die Freyherrschafften Frauen-berg und Wittingau/ wie auch Gnoyhcimin Böhmen/haben sie gleicher gestalt zeltwäh-render dero hohen chargen/ und zwardie letzteA. 1646 von derRosenbergischenfamilie ansich bracht. Die herrschaffr Wittingau hatzwar zum Königl. Böhmischen clomainm ge-höret/und dafür angesehen werden wollen/sie wäre ingliensbel, und nach Ihr. Fürstl.Gn. des Herrn Reichs - hof-Raths-Prasioen-ten tode der reunion desto mehr unterworffen/weil sie auch so viel mehr betrüge/ als vorge-Eee e z geben
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