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und polnisch lesen), lullraa (tat. dekliniren und conjugiren),und L^utaxis (tat. und poln, construiren), Uossis (poetische Stunde),Rllstorim. Diese letztere Klasse war eine Art Lklsata, welche besondersSchüler besuchten, die zum geistlichen Stande übergingen und nachher diehöheren Jesuitenschulen in Altschottland bei Danzig besuchten, wo Philosophieund Theologie studirt wurde. Im Jahre 1652 erhielt der Klostercoiwentin?. Gregorius Gedanensis, der schon seit 1647 hier thätig war, den erstenGuardian. An der Pfarrkirche wurde erster Pfarrer Gregorius Bissert ausHeilsberg seit dem 29. April 1653. Gemäß der Jnscription Christburgden 12. Juli 1653 verpflichtet sich Weiher, nachdem die königliche Pfarr-kirche zu Gora bereits 1650 als Filialkirche von Weihersfrei einverleibt war,zur Dotation des Pfarrers jährlich 400 fl. poln, oder ein Kapital von5714 sl. 18^/z gr. poln, unter Verpfändung seiner Erbgüter Penkkowitzund Nanitz zu zahlen. Außerdem wurden für den Pfarrer an Zehntenjährlich 14 Scheffel Roggen, 12 Scheffel Gerste und 12 Scheffel Hafer fest-gesetzt und zum Nießbrauch drei Morgen mimisch Acker, ein Kohlgarten undeine Wiese überwiesen.
Die Kalvarienkapellen wurden zwischen 1649 und 1655 in folgenderZahl errichtet:
1. die Kapelle „erster Fall Christi" von ^Archidiakon Judicki ausQuadersteinen;
2. die Kapelle „Mariä Begegnung mit Jesu" von der ersten Gattindes Weiher, Anna Elisabeth geb. Schaffgotsch. Das Gemälde istaus einer Zinnplatte dargestellt und hat Kunstwerth. Altar undFußboden sind von schwarzen und weißen Marmorplatten. DieKapelle selbst ist eine Rotunde mit Kuppel und geziert mit denvierfachen Wappenschildern der Stifterin;
3. die Kapelle „Simon von Cyrene" von den Hofleuten des Weiheraus Quaderstein;
4. „Christi Aufnahme des Kreuzes" von Cäcilie Leonore, Tochter desWeiher und der Anna Schaffgotsch ebenfalls aus Quadersteinen;
5. Veronika von Anna Theresia, einer jüngeren Tochter des Weiherund der Schaffgotsch aus Quaderstein;
6. die Kalvarien-Kreuz-Kapelle mit der Aufrichtung Jesu am Kreuze,auf dem Kalvarienberge erbaut, enthält 2 Altäre, wovon der Haupt-altar aus Marmor. Ueber dem Altare erhebt sich ein großesKreuz, an welchem Christus in Lebensgröße und neben dem Altarezwei andere Kreuze, an welchem die beiden mitgekreuzigten Schacher.Diese drei Kreuze nebst Figuren ließ Weiher mit seinen zweiTöchtern und seiner zweiten Frau durch den ReformatenmönchJniperus künstlerisch herstellen und erst 1654 errichten. Dagegenwurde die schöne in byzantinischem Stile erbaute Kapelle mit der