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2: 1887
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Ordens des h. Franziskus, Apostolischer Missionär im Morgenland, z. Z.Visitator des Ordens, eingeweiht und mit allen Ablässen versehen, welcheder Apostolische Stuhl dem Kreuzweg zu gewähren die Gnade hatte.

„Das Terrain, auf welchem die Kapellchen stehen, wurde von denbeiden Gemeinden Königsbach und Rnppertsberg frei überlassen. DieKapellchen zu erbauen, d. h. die Kosten der Erbauung zu bestreiten, über-nahmen die in den Kapellchen in Stein eingravirten Familien, welche auchfür ihre Kinder und Enkel deren Erhaltung zusicherten.

„Die Figuren der 14 Stationen fertigte Wilhelm Jansen in Köln inden Jahren 1869—1871, während des deutsch-französischen Krieges. DieKosten der Stationsbildnisse trug der unterschriebene Pfarrer. Bei der Ein-weihung waren 28 Priester und ein Franziskanerbruder der Diözese an-wesend. Bei der Resuscitation der Andacht zu den h. 14 Nothhelfern zählteich 14 Priester, bei diesem Doppelfeste 28. Die Masse des Volkes warunzählbar.

„Möge die Hand Gottes über dem Werke schützend walten, damit dasschöne Klausenthal eine Zufluchtsstätte und eine Quelle des Trostes und desinneren Seelenfriedens werde für alle kommenden Geschlechter!

Ein. Berwig, Pfarrer."

Am 14. Mai 1881 ging der fromme Priester in die andere Welt zuden heiligen 14 Nothhelfern. Sein frommes Werk wird fortbestehen undsein Segenswunsch sich erfüllen.

Die stille Klause ist ein Magnet der Frömmigkeit, der die Beter vonNah und Ferne anzieht.

Zur Feier des Klausenfestes kommen die Pilger aus allen Theilender Pfalz alljährlich am 20. Juli. Im Jahr 1882 feierte ich, der Nach-folger, als Pfarrer von Königsbach zum ersten Mal das Fest der liebenheiligen Nothhelfer. Die Zahl der heiligen Communionen betrug 1094,jene der anwesenden Priester im letzten Jahre 30. Die frommen Pilgerzählen nach vielen Tausenden am Klausenfeste.

Das Waldkirchlein wurde im Jahre 1885 restaurirt und erhielt imInnern und Aeußern ein neues Gewand. Die würdige und geschmackvolleDekorationsmalerei ist ausgeführt durch die braven Dekorationsmaler Gebr.Turgetto aus Germersheim.

Der Gesammtkostenbetrag circa 900 Mark.

Bei dieser letzten Restauration fügte ich der nördlichen Mauer imInnern des Chores der Kapelle eine steinerne Gedenktafel ein mit der Inschrift:

Hane aeckern saerarn anno lAnoto eonckitarn

1351 Olernens VI. ?axa IncknlAentns ciitavit.

1840 Hieolaus äs ^Vsiss Ilzz. Lxir. eonseoravit.

1860—1864 Lrn. LervmA in XöniAsI>g.o1> piaroellns separavit etxersArinatione reäintöArata.