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Da die Kirche aus Riegelwänden erbaut und in Folge dessen baldschadhaft geworden war, so legte man am 16. Mai 1799 den Grundsteinzu einer neuen stattlichen Kirche. Sie wurde 1800 vollendet und nachdemzu verschiedenen Zeiten Vieles zur Ausschmückung und Verschönerung der-selben geschehen war, am 27. August 1867 durch den hochwürdigsten BischofJgnatius von Regensburg unter Assistenz von 14 Priestern consekrirt.
Eine durchgreifende Reparatur des Thurmes und der Kuppel fand imJahre 1879 statt.
Are Wallf'aHrtskapeLte auf dem Kummetbergebei Watösalfeu.
uf dem Gummelberge in der Pfarre Waldsassen stand ehemalseine aus Brettern gezimmerte, kaum 6 Personen fassende Wald-kapelle um einem Bilde der schmerzhaften Mutter, das nachweislich 1746,nach Anderen seit dem 16. Jahrhundert in der ganzen Umgegend verehrtwurde.
Im Oktober 1836 wurde die böhmische Grenzstadt Eger von derCholera heimgesucht, so daß in wenigen Tagen 80 Personen dahinstarben.Da man nun in der ganzen Umgegend fürchtete, diese Krankheit werde sichimmer mehr ausbreiten, so veranstaltete der damalige Pfarrer von Wald-sassen, Johann Gottfried Hausn, am 28. Oktober dieses Jahres eine Pro-zession zur schmerzhaften Mutter Gottes auf dem Gummelberge, wobei zu-gleich das Gelübde geleistet wurde, eine neue Kapelle daselbst zu bauen, wenndie Gemeinde von der Cholera verschont bliebe. Das Gebet wurde erhörtund die Cholera verließ in wenigen Tagen auch die Stadt Eger. Die neueKirche wurde in den Jahren 1837 und 1833 gebaut und am 15. Juli1838 feierlich eingeweiht. Sie ist 42 Fuß lang, 22 Fuß breit und imLichten 14 Fuß hoch.
In den 70er Jahren fand eine durchgreifende Reparatur der Kirchestatt und am 22. Mai 1877 wurde unter großem Zulaufe des Volkesaus der weiten Umgegend der Gottesdienst in derselben wieder feierliche öffnet.
Die Kirche wird fleißig von Wallfahrern besucht.