20 II. Reichssachen-Urkunden 1480—95.
1480 Febr. 21. Aussöhnung und Vertrag des Erzb. Diether v. Mainzmit Fft. Original mit 5 Abschriften und mit dem Entwurf desFfter Reversbriefes darüber. 265a—g
— März 1. Landgraf Heinrich v. Hessen übernimmt den von demverstorbenen Grafen Philipp v. Katzenelnbogen Eft ausgestelltenSchutzbrief und dessen Geldforderungen an die Stadt. 264c
1484 Aug. 30. Indulgenz-Brief für die Kapellen zu Rotelsebe, Franken-berg und Bibra. Beglaubigte Abschrift. 266
1485 Jan. 7. Schuldverschreibung des Erzb. Berthold v. Mainz zuGunsten Ffts. 267
— Nov. 9. Notarielle Beglaubigung einer Urkunde betr. eine Streitig-keit der Stadt Fft mit den Westfälischen Freigerichten. 267b
1486 Febr. 24. Bescheinigung der theilweisen Zurückzahlung einerdem Erzb. v. Mainz geliehenen Geldsumme. Entwurf. 267c
— Juni 24. Bescheinigung der Zahlung von 5000 fl. durch Fft anden Kaiser für den ungarischen Krieg. 268
— Juli 10. K. Friedrich III. bescheinigt den Empfang des Ffter An-theils an dem vom Reiche bewilligten Gelde gegen Ungarn. 266
1487 Okt. 15. Erfurt verkauft 70 fl. jährliche Wiederkaufsgülte aneinen Kölner Bürger. 269a
1489 Mai 24. Erfurt verkauft an denselben weitere 50 fl. jährlicheWiederkaufsgülte. 269b
1490 Jan. 2. Königliche Entscheidung in dem Rechtsstreite betr. zuFft hinterlegtes Geld des Georg Rotaler mit Dietrich v. Harras.Beglaubigte Abschrift. 270
1491 F ebr. 1. K. Friedrich III. erklärt die Stadt Fft, im Fall sie ausUnwissenheit oder Ungefähr handle, der Strafe nicht unterworfen,welche er gegen diejenigen angeordnet hat, die den Zoll undStapel der Stadt Köln umgehen. 271
1492 April 4. Verschreibung des Erzbischofs Johann v. Trier inBetreff des Vertrages, welchen er mit Fft über die Verhältnissedes Trierischen Hofes in Fft abgeschlossen hat. Mit einer Ab-schrift, Gegenverschreibung im Entwurf und Notizen über jeneVerhältnisse. 272a—d
— Okt. 21. Privileg K. Friedrichs III. für die Stadt Butzbach gegenfremde Gerichte. 273
1495 Aug. 7. Gedrucktes und gesiegeltes Exemplar des königlichenLandfriedens. 274
— Sept. 14. Die Grafschaft Isenburg gelobt, Fftische Schweine vonMichaelis an bis Andreä in den Wald der Dreieich gegen je6 Schillinge zuzulassen und zu behüten. 275
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