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7 (1915)
Seite
488
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488 Berichtigungen und Nachträge.

S. 133, 15. Wie sich schon aus dem Vergleich der Schriftzüge ergibt,ist jener Burchardus, welcher laut der im B. Urkb. I No. 240 gedr. Urkundevon 1250 Stadtschreiber und zugleich Leutpriester von Prattelu war, einandrer als der gleichnamige Stadtschreiber von 1262 und 1279. Dieserzweite Burchardus, der schon 1255 als Chorherr von St. Peter und alsSchreiber des dortigen Propstes erscheint, bezeichnet sich zwar in einer vonihm in eigner Sache gefertigten Urkunde vom December 1262 nur als >no-tarius canonicus ecclesie sancti Petri«. In einer andern hingegen, die erin derselben Woche über einen von der Stadt geschlossenen Vertrag fertigte,nennt er sich »eiusdem universitatis notarius«, also Stadtschreiber. ImStift St. Peter erscheint er später, 1265 und 1267, als Schulherr. Aber zu-gleich blieb er »notarius civitatis Basiliensis«. Denn als solcher ist er nochbezeugt durch eine Urkunde von 1279, worin er trotz seinem geistlichenStande zugleich auch als Vater zweier Töchter erscheint, welche im Cister-zienserkloster zu Blotzheim den Schleier nahmen. Später jedoch, z. J. 1296,wird er nur noch als verstorben erwähnt, und so mag schon damals derz. J. 1302 als Stadtschreiber bezeugte Johannes Parcifal sein Nachfolgergewesen sein. Ueber Burkhard s. B. Urkb. I No. 29J, 343, 412, 414, 458,u. 487, ferner II No. 284 und III No. 294.

S. 133, A. 8. Wernher von Birkendorf wird erst 1375 als todt er-wähnt; s. Wochenrechnungsb. I 500, auch Stadthaushalt Basels I 10.

S. 135, 4. Auf Konrad Kilwart folgte 1404 als Unterschreiber der alssolcher z. J. 1411 bezeugte Konrad Currifex, welcher später, z. J. 1432,auch als verstorbener Stadtschreiber erwähnt wird; s. B. Urkb. VI No. 43,S. 42, und No. 297. Dieser ist daher der ungenannte Stadtschreiber, dessenim April 1417 erfolgten Tod das Wochenausgabenb. IV 296 erwähnt (s.auch Stadthaushalt Basels II 132), und folglich kann auch mit dem z. J.1413 bezeugten und blos »Konrad« genannten Stadtschreiber nur er gemeintsein; s. B. Urkb. VI No. 75 u. 81. Der nur von 1418 bis Mai 1428 alsStadtschreiber und 1429 als tot bezeugte Steinegker kann somit als Unter-schreiber erst 1411 und als Stadtschreiber 1417 auf Currifex gefolgt sein;s. B. Urkb. VI No. 112 u. 242, und Schönb. S. 531. Demnach folgte auchJoh. Recher auf Steinegker als Unterschreiber erst 1417.

S. 135, 15. Joh. Zegk von Biengen, der 1412 als des StadtschreibersSchüler erscheint, behielt diese Stelle nicht bis zu seiner Ernennung zumUnterschreiber. Denn im Febr. 1417 wird er bezeichnet als: wilent desstatschribers Schüler; s. Wochenausgabenb. IV 282. — Zum Mai 1448erscheint seine Wittwe samt Tochter, welche beide Elsa hiessen; s. Fer-tigungsb. V 75.

S. 138, 23. Ueber Nikiaus Rüsch s. ebend. V 99*, VIII 101 undXI 120*.

S. 140, 7. Vgl. B. Urkb. IX No. 215, z. J. 1497: N. Haller alias Leon-hardi de Massmünster, notarius curie Basiliensis collateralis juratus. Noch1512 war er geistlichen Standes; s. ebend. No. 328 u. 394.

S. 140, 19. K. Schaller starb 1541; s. Fertigungsb. XXVIII.

S. 141, 6. Ueber H. Ryhiner, der am 18. April 1553 starb, s. AugustBurckhardt in B. Zeitschr. II 34 ff.

S. 141, 15. Ueber J. F. Menzinger s. Aug. Burckhardt im Schweiz-Archiv f. Heraldik XIX 149. Auf ihn folgte als Stadtschreiber 1584 Dr.Adam Heinrich Petri, und auf diesen 1586 Christian Wurstisen, der schon imMan 1588 starb. Ihre Grabschriften s. Tonjola S. 33, 38 u. 253. Die letzten