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7 (1915)
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Einleitung.

öchon der IV. Band der Basler Chroniken enthält die uebersicu.Beschreibung des St. Jakoberkrieges, welche der ZunftmeisterBrüglinger in das Zunftbuch der Brodbecken geschrieben hat 1 ).Wiewohl nun von mehreren Zünften noch Bücher aus dem XV.6 und XVI. Jahrhundert vorhanden sind, so hat doch keine der-selben geschichtliche Aufzeichnungen aufzuweisen, welche demgenannten Werk auch nur von ferne sich an die Seite stellenHessen. Denn was in diesen Büchern von Chronikalien zufinden ist, beschränkt sich beinah durchweg auf meistens dürf-

10 tige Notizen und Berichte aus dem XVI. Jahrhundert, die unsteils im Handbuch I der Zunft zur Gelten, teils im Roten Buchder Zunft zum Himmel erhalten sind. Für die Greltenzunfterklärt sich diese Tatsache wohl am einfachsten daraus, dassneben den Weinleuten auch die meisten Schreiber von Beruf

16 ihr angehörten. Zu der Zunft zum Himmel aber gehörten nebenden Sattlern auch die Maler.

Unter den wenigen chronikalen Aufzeichnungen im Hand- zunfttrachbuch der Geltenzunft findet sich eine einzige, welche einem G eUen.■oeschluss der Zunftvorgesetzten ihre Entstehung verdankt. Sie

0 betrifft einen Streit, welcher 1510 wegen einer Weinsteuergegen den Bischof erhoben wurde und worin letzterer nach-gab. Die kurze Notiz z. J. 1487 hingegen, über den Anschlagkolothurns auf das Schloss Münchenstein, ist offenbar nur ver-anlasst durch die am Schluss erwähnte Ausgabe, welche der

26 Zunft daraus erwuchs. Und ebenso verhält es sich mit denBerichten über den Besuch der Eidgenossen in Basel, von 1508,und über die Fahrt der Basler nach Uri, z. J. 1517. DieseJenigen Aufzeichnungen, auf welche sich der chronikale Inhalt«es Buches beschränkt, und die ausser dem Jahre 1487 nur die

30 ^eit von 1508 bis 1517 umfassen, finden sich denn auch mittenUnter allerlei sonstigen, meistens das Rechnungswesen betreffen-

1) S. B. Chron. IV 165 ff.