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7 (1915)
Seite
441
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Beilage II. 441

Zu Lütold I.

Ich hann zu Lutzel von einem apt kert, das ein byschoff,hatt Lupolt geheyssen, hat dem kloster gar fyl fryheit und ge-rechtigkeit genn; der fin ich zwen under den bischoffen und5 bey den fryen von Rottelen 1 ).

Zu Walther von Röteln.Ich find im minster 3 fryherschilt von Rottelen uffhangen 2 ).

Zum angeblichen Lütold III.

Ich find zu sant Alben im reffendal der graffen zwenn, als10 nämlich Humbert usz der Arburg anno ... ist ouch ein bischoffgewesen; wyeder es ist so gar im apgan, das ich dye zal nitBie kan eygentlich finden 3 ).

Zu Peter Reich.

Ich find zu den Barfusser under den Richenschilten ett-15 üch der schilt wysz . . . schwartz. Es sind nitt Riehen, Vor-gessen oder die Marzeller 4 ).

Ich find zu Bassel im minster hangen ein solicher schilt 5 );und dovor hangen noch 8 Richenschilt im minster zu Bassel.

9. Hs.: im rosenndal. 10. Hs.: anno XcUII. 15. Zwilchen wysz

"d schwartz ein unlesbares Wort, und der folgende Satz von andrer Hand.

1) Freiherr von Röteln war nur Lütold IL (+ 1249), von dem ich fürHutzel blos die Urk. bei Tr. I No. 383 kenne. Ueber Lütold I. hingegen"• ebend. No. 291, 292 u. 300.

,. 2 ) Von den hölzernen Wappenschilden, welche ringsum im MünsterMengen, jedoch bei der Renovation von 1701 entfernt wurden und seitherverschwunden sind, s. die Abbildungen in Hieronymus Vischers Wappen-u=h von 1597, im St. Archiv. Ferner s. R. Wackernagel im DeutschenHerold XXII 164.

3) Da die Jahrzahl nicht mehr lesbar war, so scheint eine Verwechslung« Bischof Humbert von Neuenburg vorzuliegen. Ueber den angeblichen

Lft told III. B . oben s _ 314

4 ) Wie die Reich, so führten auch die Vorgassen (später Hagendomgenannt) und die Mazerell im Wappen den schwarzen Schweinspiess, je-

nicht in gelbem, sondern in weissem Feld.oaU Daneben in der Hs. ein Schild mit dem Schweinspiess, jedoch aufBctlr äg geteiltem Feld.