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Bonifacio VI., by zitten keysers Arnolphi und sines suns Ludo-vici III., so an das rieh kam anno 903.
Landelous 1 ) bischoff regiert under den bapsten Jobanne X.und anderen, bisz uff Martinum III., by zitten der kunigenCunradi I. anno 913, Heinrici I. anno 920, und Ottonis I. »anno 937.
017 By zitten dises biseboffs, anno 917 2 ), zugent die Hunni mitt
grosser macht heruff, beraupten und verderpten Beyern, Schwo-ben, den Bodensee, koment den Rhin herab, auch über denSchwartzwald, zerstörten Basel 3 ), verhergetten die landschafften 10im bistum allenthalben, zugent in Burgund und Franckrich 4 ).
(862) Anno 932 ward, wie ettlich anzeygen 5 ), das münster im
Granwald, hinder Telsperg gelegen, gestifftet durch [514] diekunigin Bertham, verlossne wittwe kunig Rudolphs von Bur-gund 6 ). Welliche mitt verwilligung ires suns kunig Cünrads |6auch gestifftet hatt die stifften Solothurn 7 ) und Anseltingen 8 ),auch das closter Petterlingen 9 ).
1) Ueber die Verschiebung dieses erst z. J. 961 bezeugten Bischofs,an dessen Stelle hier Adalbero I. und der von den Heiden erschlageneRudolf II. folgen sollten, s. oben S. 96 u. 311.
2) Als vermeintlicher Nachfolger Irings wird Landclous hier irriger-weise zum Zeitgenossen der 917 erfolgten Zerstörung Basels gemacht.
3) Ueber diese Zerstörung Basels s. Hermann von Reichenau in Mon-Germ. Scr. V 112. Dass hiebei vermutlich jener Bischof Rudolf II. denTod fand, welcher laut der Inschrift seines Sarkofages an einem 20. Julivon den Heiden erschlagen wurde, darüber s. oben S. 100. Das dieser An-nahme scheinbar entgegenstehende Datum des 21. Januar, welches die Würz-burger Annalen dieser Zerstörung Basels geben, beruht nachweisbar ameiner Verwechslung; s. B. Zeitschr. f. Geschichte III 63. Es darf daherder 20. Juli 917 für das richtige Datum dieser Zerstörung gelten.
4) In d. Hs. folgt aus Bcrnolds Chronik der Zug der Ungarn von 926,s. Mon. Germ. Scr. V 422.
5) Genau dasselbe, was hier über die Königin Bertha folgt, lcit etSeb. Münster S. 317 mit den Worten ein: Die dritten vermeinen, es sei u. s. vT.Vgl. ebend. auch S. 274.
6) Die schon im VII. Jahrhundert gegründete, jedoch nachher verarmteAbtei Moutier-Grandval wurde 962 durch König Konrad, den Sohn des 93verstorbenen Rudolf II. und der Königin Bertha, wiederhergestellt; s. Trouilat I No. 29 u. 81. Ueber die Entstellung von 962 in 932 s. unten Anffl- •'■
7) Sie soll dort 930 die Gräber der Thebäer gefunden haben. D 0 ," 11ist das dortige Chorherrenstift schon z. J. 870 bezeugt; s. Tr. I No. <>•>>und vgl. Jakob Anriet, Die Gründungssage von Solothurn S. 89.
8) Das Chorherrenstift Amsoldingen, bei Thun, soll sie 933 gestiftethaben; s. Mülinen, Helvetia Sacra I 29. .
9) Das Cluniacenserkloster Payerne stiftete sie 962. Doch ist in der Ur •die Jahrzahl entstellt in 932; s. Hidber, Schweizer. Urkundenregister 1 24 >No. 1062. — l n d. Hs. folgt aus Bernold der Einfall der Ungarn von B»''s. Mon. Germ. Scr. V 422,