350 Schnitt» Auszüge.
145* [W 223] Her Anderes Ospernel, oberister Zunftmeister, starb
anno 1454 1 ).
1455 [137] Graff Hans von Dierstein 1 ) starb anno 1455 uff mit-ng ' 7 wuchen nach Bartholomey zu Basel 3 ) und ward zu Pfeffingen
vergraben. 5
Werlin Ereman, oberister Zunftmeister 4 ), was ein dryerher 5 ),handlet im ampt nit wol, wardt sinner eren entsetz anno 1455 6 ).
1456 [137 v ] Her Johans ze Rin, dechan zu Basel, starb anno1456 7 ); und ward an sin stat Johannes von Veningen dechanzu Basel 8 ). «
1458 [9] Ludman von Kotperg ,J ) ertranck zu llinwiler uff Mathie
Sept - 2I desz ewangelisten tag 10 ) anno 1458, sinnes alters im 12. jar.Juli 25 [139] Hans Murer, burger zu Basel, starb uff Jacoby anno
1458 u ). Sin huszfrouw, enne von Wissenburg 12 ), nam bald einanderen man, her Petter Surlin den ritter 13 ), was arm; dem' 5bracht sy zu 3000 gl.
[139] Hans Bremmenstein, anno 1458 oberister zunft-
1) Oberstzftmr. war er 1440 —1444, und zugleich von 1431 bis zuseinem Tod erst Meister, dann Ratsherr der Kaufleutenzunft; s. Schönb.S. 782 ff.
2) Ein Enkel Walraffs III; s. Merz III Taf. 16 und vgl. oben S. 346.
3) Im 1437 von ihm erkauften Beinwilerhof, der fortan Tiersteinerhofund erst in späterer Zeit Schilthof genannt wurde; s. Eist. Grundb., FreieStrasse No. 96,
4) Dieser Achtbürger war Oberstzftmr. seit 1446; s. Schönb. S. 787 ff.
5) Die Dreierherren verwalteten die städtischen Finanzen. Doch findeich ihn als solchen nirgends bezeugt, hingegen als Lohnherrn (über dasBauwesen) seit 1441; s. B. Urkb. VII No. 3.
6) Er wurde verbannt wegen Ungeldunterschlagung; s. im St. Archiv,Todbuch II 7, z. 5. März 1455. Doch wurde ihm 1457 gestattet, wieder inder Nähe der Stadt zu verkehren, und 1460 erscheint er als Schultheiss vonRheinfelden; s. B. Urkb. VIII No. 58 u. 136.
7) Als Dekan des Domkapitels ist er bezeugt z. J. 1455, und vermut-lich folgte er auf den 1453 verstorbenen Friedrich von Fleckenstcin ', BiBoos, Urkb. No. 785, und Tr. V S. 808. — Er fehlt bei Merz I Taf. 12.
8) Der spätere Bischof.
9) Dieser, vermutlich ein Sohn des Bürgermrs. Bernhard v. R.| ^'^bei Merz II Taf. 8.
10) Hier ist offenbar nicht Mathias (24. Febr.) gemeint, sondern MatheuS(21. Sept.).
11) 1440—1452 im Rat als Achtbürger, versteuerte er 1453 ein Ver-mögen von 5500 Gl.; s. Schönb. S. 645 u. 785 ff.
12) Elisabeth v. W.; s. Wurstisens B. Chronik S. 226.
13) Dieser Bruder Bernhards sass im Rat seit 1455; s. Schönb. S. 790und Merz I Taf. 8.