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7 (1915)
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224
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224 Brilinger.

Verum Suitzeris fuifc ea pugna funesta, et Gallis victoria minusinsignior, quo hostium apparatus minor 1 ).

[142 T ] Distichon de tauro Uriensi in conflictu apudMediolanum occiso, anno ec. 17 2 ).

Urius ut cecidit prae duro vulnere taurus, 5

Sola gemit viduo Suicia vacca thoro.

Der stier von Uri, do er lag

Durchstochen hart uff einen tag,

Ist kü von Schwytz ein wittwen gmacht

Und hat gelüyet tag und nacht. 10

1516 [140] Anno salutis 1516 mense aprili inter castella Jurae

montis Landeskron 3 ) et Rynegg 4 ) numismata sequentium in-scriptionum inventa sunt inter saxa, ubi nullum muri vestigiumapparuit, sed cum ex nativo ac rudi scopulo cementa cederenturopificum ligonibus eruta, nuniero supra octingenta 5 ). ,5

Joni 22 [141] Anno domini millesimo quingentesimo decimo sexto,

dominica ante Joannis baptistae, juxta decretum senatus Basi-liensis 6 ) est unus ex plebe 7 ) — et non nobilis vel unus de

10. Hs.: gelüget.

1) Während das französische Heer auf 45 bis 55000 Mann geschätztwurde, zählte das schweizerische nach dem Wegzug der Berner, Freiburgcrund Solothurner höchstens noch 25000; vgl. B. Chron. VI 68, A. 3 u. 6,und Dierauer S. 444. — In der Hs. folgt Bl. 139 v die Verhaftung des Dom-custos Rudolf Fröwler durch den Rat von Basel, von 1370; s. oben S. 200und unten Beilage II.

2) 1517 bezeichnet nur das Jahr, wo Brilinger diesen auf die Nieder-lage von 1515 bezüglichen Vers vernahm und deshalb erst hinter den Auf-zeichnungen von 1516 eintrug.

3) Ueber Landskron s. Merz, Burgen d. Sisgaus III 7 ff.

4) Die Trümmer dieser in der Nähe gelegenen Burg wurden 1516 ander Landskron verbaut; s. ebend. S. 8. Ueber den auf Rineck hausendenZweig des Geschlechts ze Rin s. ebend. I Stammtafel 12.

5) Ueber diesen Münzfund kenne ich keine sonstige Nachricht. — Inder Hs. folgen auf Bl. 140 v die Inschriften von 33 dieser Münzen, wovon1 von Claudius, 2 von Probus, 1 von Aurelius Carus, 6 von Diocletian,9 von Constantius und 14 von Maximian.

6) Am 8. März 1515 hatte der Grosse Rat die bisherigen Vorrechteder Hohen Stube aufgehoben und erkannt, dass fortan niemehr beideHäupter aus ihr dürften gewählt werden; s. Kl. Weissb. Bl. 136 ff., imAuszug bei Hcusler S. 424.

7) Jakob Meyer zum Hasen, bisher Zunftmeister der Hausgenossen;s. B. Chron. VI 545.