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7 (1915)
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121
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1365—1382. 121

fecit gwerram Bernensibus, qui valles Münstertal und Telsperg-tal igne et rapina funditus devastarunt 1 ). Castrum Byel, inoppido situm, cum opido igne consumpsit 2 ). Ulis et ex aliiscausis impingnoravit castra, opida et terrae, videlicet Ergöwe 3 ),

5 vallem sancti Ymerii, pro 1200 francken 4 ), cum structura Kallen-berg, Spiegelberg cum suis, territoriis pro 7000 [cj] et 500francken, Sanct Ursicien castrum et opidum in eadem inpigno-racione inclusa 5 ). Item Louffen cum suis attinenciis pro 2000flor. 8 ). Item Waidenburg et Honburg pro 3000 et 400 flor. 7 ).

10 Item Birseg pro 3000 flor. 8 ). Item castrum Plützhusen pro1200flor.' J ). Summa prescriptorum quinquaginta milia 000 flor. 10 ).Item ultra obligavit ecclesiam in annuis censibus florenorum,bladorum et vini, et in aliis diversis debitis et obligacionibus,cpie extendunt se ad multa milia. Ecce fructus gwerrarum!

s- Fechters Top. S. 139, auch E. Wackernagel im Histor. Festbuch 1892,S. 277, und B. Chron. I 255 ff.

1) Uebcr diese Fehde s. Justingers Bemerchronik, Ausg. v. StuderS. 132 ff.

2) Ueber diese Burg s. Blösch, Gesch. d. Stadt Biel I 45. Durch desBischofs Schaaren wurde ara 31. Oct. 1367 die Stadt verbrannt. Die Burghingegen wurde erst nachher durch die Berner zerstört; s. unten BriefersChronik.

3) Erguel oder Arguel, die Burg im St. Immertal, von welcher dasganze Tal auch Sergau liiess. — Sowohl diese als die meisten der hierfolgenden Verpfändungen erwähnt auch die Klagschrift bei Tr. IV S. 765.

4) Franken Messen die den Gulden entsprechenden französischen Gold-münzen; s. z.B. bei Tr. IV No. 223,: 11000 florenorum francorum.

5) Diese drei Herrschaften (französ.: Chauvillier, Muriaux und St. Ur-sanne) waren von 137G bis 1384 an Graf Johann von Vienne, Admiral vonFrankreich, verpfändet; s. Tr. IV No. 206 und V No. 219. Ueber ihn s.ß- Chron. V 62, A. 2, und S. 128. Den Pfandherrn von Erguel kenne ichnicht.

6) Laufen wurde schon 1371 an Graf Walraff den altern von Tiersteinverpfändet; s. Tr. IV S. 722, und vgl. ebend. No. 146.

7) Beide Herrschaften wurden 1381 dem Edelknecht Burkhard Münchv °n Landskron dem altern um 3366 Gl. verpfändet, nachdem sie 1374 anbestreich waren versetzt worden; s. Boos No. 428 u. 443.

8) Birscck war dem Edelknecht Ulrich von Ramstein verpfändet, und* 3 ~7 wurde die Pfandsumme von 3000 auf 3300 Gl. erhöht; s. Tr. IVS -387, A. 1.

9) Diese Burg, französ. Pleujousc, aber sonst auch Neuenburg genannt,w «rde 1380 an Hans Ulrich von Hasenburg verpfändet, der 1386 bei Sem-paoh fiel; s. Tr. IV S. 764.

1() ) Mit Einschluss der 30 000 Gulden für Klein-Basel ergeben die hier

^gezählten Pfandschaften statt 50 600 Gl. nur die Summe von 48 600 Gl.

odoch ist diese Aufzählung überhaupt nicht vollständig, indem z. B. die

1376 für 3000 Gl. erfolgte Verpfändung Isteins fehlt; vgl. Tr. IV S. 746

u - 851. Ueber weitere Schulden dieses Bischofs s. Tr. IV S, 709 ff.