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7 (1915)
Seite
110
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HO Blauensteins Bischöfe.

in cronicis reperiuntur 1 ). Nomina vero episcoporum Basilien-sium, si qui istis temporibus fuerunt, non sunt cognita, neeinveniuntur scipta 2 ), et forsan non fuerunt. Quia gentes Huno-rum, ritum gentilium sectantes et Christianos persequentes,protunc quasi totam Almaniam et notanter civitates Keni de- '<vastarunt, possiderunt et dominabantur in Ulis, sie quod ecclesiaBasiliensis erat funditus diruta usque ad tempus saneti Heinriciimperatoris, et latitabat in Grandivalle 3 ). In cuius Signum us-que in hodiernam diem numerantur et sunt ibidem 24 prebendaecanonicales, sicut in ista Basiliensi ecclesia. 10

Walanus 4 ) et Baldebertus 5 ) episcopi succesive presederunt,tempore paparum Zacharie et Steffani IL, et Pipini regis Fran-corum patris Karoli magni [anno domini 743 citra, ante etpost] 6 ).

Et nota, quod Pipinus rex Francorum hie ponitur, et non i 5Constantinus V., qui tunc temporis Homanum imperium tenuit 7 );quia regnum Francie tunc extendebatur a fluvio Moseila usquead Ungariam, et Karolomannus frater Pipini sortitus est illam

11. Ha.: presidemnt.

1) Falls 77 verschrieben ist aus 75, so stimmen diese Zahlen genaumit Flor. Temporum.

2) Aus der Zeit vor Walanus ist einzig Ragnnchar bezeugt, der zu An-fang des VII. Jahrhunderts als Bischof von Äugst und Basel erscheint; s.Tr. I No. 26, auch Thommcn in B. Beiträgen z. Vaterland. Gesch. XV 141.

3) Das im VII. Jahrhundert gegründete Kloster Moutier-Grandvalwurde est 999 durch König Rudolf III. von Burgund dem Bischof Adal-bero II. von Basel geschenkt und später, d. h. noch vor 1122, in ein Chor-herrenstift umgewandelt; s. Tr. I No. 85 u. 163. Immerhin erscheint esdenkbar, dass dort 917, nach Basels Zerstörung durch die Ungarn, dieüberlebenden Geistlichen eine Zuflucht fanden; vgl. unten den Zusatz Bri-lingers in Beilage I.

4) Walanus ist bezeugt z. J. 744, wurde aber Bischof schon unterGregor III. (731—741); g. Tr. I No. 37 und unten Beilage III.

5) Baldebert wurde 751 Bischof und erscheint als solcher noch 778;s- Tr. No. 39 u. 40. Jener Baldebert hingegen, dessen Tod mehrereAnnalen z. J. 762 melden, war nicht Bischof von Basel, sondern Abt vonMurbach; s. ebend. S. 78, A. 1. Demnach ist das in der Zeitsohr. f. Gesch.III 59 von mir über Bischof Baldebert Gesagte zu berichtigen. Auf ihnaber folgte Waldo, Abt von Reichenau, jedoch nur als des Bistums Ver-weser; s. Translatio sanguinis domini, Monumenta Germ. Scr. XXIV 447.

6) Sowohl über die den Bischöfen beigefügten Päpste als über diemit »citra« versehenen Jahrzahlen, welche gleich jenen aus den Flor. Tem-porum stammen, s. oben S. 97.

. 7) ,^ Ues folgende, bis Thuringiam, stammt aus den Flor. Temp., wobereits Mosa (Maas) verwechselt ist mit Mosella, und Austrasia mit Austria.