IV Vorrede.
auswärtigen Handschriften, die mir alle mit grösster Bereit-willigkeit hieher gesandt wurden. Zunächst sind hier die Ver-waltungen der Kgl. Universitätsbibliothek zu Würzburg unddes K. Kreisarchivs von Colmar zu nennen, und ebenso fühleich mich Herrn Oberbibliothekar Dr. Hermann Escher in Zürich,sowie den Pierren Staatsarchivaren Dr. Hans Herzog in Arauund P. X. Weber in Luzern zu grossem Dank verpflichtet. Fernerverdanke ich Herrn Dr. Martin Wackernagel in Leipzig die vorJahren gefertigte Copie einer Berliner Handschrift, und bereitswurde erwähnt, wieviel ich den Herren Prof. Gustav Toblerin Bern und Dr. Gustav Müller in Zürich zu verdanken habe.
Der vorliegende Band war ursprünglich als Schluss desganzen Werkes gedacht und sollte demnach als Hauptstücknoch das Tagebuch Johann Gasts aus der lieformationszeit ent-halten. Jedoch infolge verschiedener seitheriger Funde ver-mehrte sich im Lauf der Jahre der Stoff noch derart, dass einweiterer Band musste in Aussicht genommen werden, dessenHauptinhalt nun das genannte Tagebuch bilden soll. So gerneich nun das einst von dem leider so früh verstorbenen ProfessorVischer begonnene Werk noch selber zum Abschluss gebrachthätte, so verbietet mir mein vorgerücktes Alter auch die Be-arbeitung dieses Schlussbandes zu übernehmen. Ich verzichteaber hierauf mit völliger Beruhigung, da sich zu dieser Arbeitbereits zwei schon längst bewährte jüngere Kräfte haben bereitfinden lassen, welchen ich nun besten Erfolg wünsche.
Basel, im August des Kriegsjahres 1915.
August Bernoulli.