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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1400.

1400, Mai 5.

3^ Eigenhändiges Schreiben Graf Hainrichs von Fiirstenberg d. ä. (an St. Georgen), worin er

die Kürnach und Peterzell für heimgefallene Lehen anspricht.Geben mitwoch post inventiouem crucis.

Erwähnt von den St. Georger Jahrbüchern, Bd. VIII. ad ann. 1400. Karlsruhe.

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i400, J«m 25. - Villingen.

Erhart von Valkenstain, Cünrat und Brun, Gebrüder von Lupfen, Hainrich derKantzeller von Rötwil, Cünrat Stähelli, derzeit Bürgermeister zu Vilingen, Cünrat derTanhammer, „der erre burgerrnaister", Hainrich der Hätzger, „der erre schulthaiss",Erasme Hämerli und Claus Kün, Bürger zu ßötwil wurden an st, Thomas abent(20. Bez.) 1399 von dem edeln, wohlerbornen Herrn, Grafen Hainrich, Herrn zu Fürsten-berg und dem frommen, festen Ritter, Herrn Hans von Hornberg ersucht, gütlich oderrechtlich alle Späne, welche dieselben mit einander „etwie lang zitt" gehabt haben,„besunder von der Vrach, der Schönnöwe vnd der Linach, der telre wegen vnd vonlaistung wegen", beizulegen, nur nicht die „von dez Ainbachs vnd dez Gelbachs wegenmit ir zügehörden", sondern was diese betrifft, so soll den Söhnen des vorgenanntenGrafen Hainrich und dem Herrn Hanman von Hornberg ihr Recht vorbehalten sein.Sie geben nun folgenden Schiedspruch: 1) Herr Hanman von Hornberg und seine Erbenbleiben bei der Vrach, der Linach und der Schönnöwe, den Thälern, mit allen ihrenRechten, Nutzen und Zügehörden nach Weisung der darüber gegebenen Hauptbriefeund mit Namen bei der zu den drei Thälern gehörigen Fischenz, jedoch „mit der be-schaidenhait vmb die vischentze in der Vrach, daz der obgenant herre, grauff Hainrichvnd herr Hans von Hornberg vnd ir erben dieselben vischentzen gemain mit enanderverlihen haben vnd messen sont, doch denen vnschedlich, die die obgenanten gut vonrehtes wegen wiclerkouffen sont"; sind ferner Graf Hainrich oder seine eheliche Haus-frau oder seine Söhne oder ihre Erben zu der nüwen Fürstenberg oder in der Vrach,so dürfen sie nach Belieben in der Vrach fischen; dasselbe Recht hat auch Herr Han-man, seine Hausfrau und seine Kinder und „wer denne by in ist" und seine Erben;wer aber sonst in der Vrach fischen sollte, den soll Herr Hans von Hornberg oderseine Erben strafen und niemand anders. 2) Der genannte Herr von Fürstenberg undseine Erben behalten die hohen Gerichte und den Wildbann in den genannten Thälern,wie es von Alter Herkommen ist. 3) Wer nach dem Tode Hansen von Hornberg von

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