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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1352.

von Fürstenberg,- ihrem Sohne, dem Grafen Egen von Friburg, die Festen Liehteneckeund Nvnburg übergab. Gräfin Anne zu Friburg und Graf Johans von Fürstenberggeloben an dem Inhalte dieses Briefes stet zu halten x ).

Gegeben an dem nehesten sammestage nach st. Andres tage 1351, in ... bi-schof Bertholt von Strazburg houes sal zu Strazburg, in brantgassen gelegen.

Unter den 8 Siegeln das des Grafen Johans von Fürstenberg.Mone, Zeitschr. XIII, 350. Or. in Karlsruhe.

1) Graf Johans von Fürstenberg erscheint auch als Vogt der Gräfin Anne in der Urkunde gleichenDatums, worin dieselbe ihrem Sohne für den Fall der Einlösung dieser Festen, die sie in Pfandesweise von derHerrschaft von Fryburg hat, die Pfandsumme von 820 Mark Silber im Breisgau anzulegen verspricht. Ebensoin der Urkunde gleichen Datums, worin Bischof Bertholt von Straßburg beurkundet, dass Graf Egen von Fry-burg seiner Mutter diese Festen zu lebenslänglicher Nutznießung übergeben. Abdruck a. a. 0. 352 u. 354.

1352, Jan. 18.

292. Herman Herzog von Tecken gelobt die gerichtlichen Handlungen der- Gräfin

Anne zu Fryburg und ihres Sohnes Egen wegen Lichteneck und Nimburg nach Inhaltder darüber ausgestellten Urkunden aufrecht zu erhalten.

Gegeben an der nehesten mittewochen nach dem zwentzigosten tage 1352.

Die Siegel des Ausstellers, des Bischofs Berthold von Straßburg und des Grafen Johansen von Fürsten-berg, Vetters des Ausstellers.

Mone, Zeitschr. XIII, 438. Karlsruhe (Breisgauer Archiv).

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1352, März 30.

293. Graf Hans von Fürstenberg und Johanna von Sigenowe, seine eheliche Wirthin,

befreien die geistlichen Frauen in dem Convent des Klosters zu Wichenstein von demZoll zu Husen, zu Wolva und überhaupt in allen ihren Festen, wo sie Zoll nehmen,wofür das Kloster jährlich auf unserer Frauen Tag in der Fasten ihre, ihrer Vordemund Nachkommen Jahrzeit begehen soll. Cünrat und Heinrich, Grafen von Fürsten-berg, die Brüder Grafen Johansen, geben ihre Zustimmung.

Geben an fritag nach vnser vrowen tag in der vasten 1352.

Die Siegel 1. des Grafen Hans (wie oben an Nr. 267); 2. und 3. statt der Siegel der Gräfin Johannaund des Grafen Cünrat zwei auf bräunliche Siegelmasse aufgesetzte grüne runde Siegel unbekannter Inhaber,deren abgeschliffener Typus auf das 17., frühestens 16. Jahrhundert weist, 4. des Grafen Heinrich von Fürsten-berg (wie oben an Nr. 234).

Perg. Or. Donaueschingen.

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