1326.
373
Vater sei. gefallen sind, sie liegen zu Vilingen oder zu Dürhain, ihrem Oheim, demGrafen Bertholt von Sultz, „won er an den selban guten ainen drittail von minanwegen hat vnd an den von Schona gesetzet han, also waz sü damit tünt mit köffenoder mit anderan dingen, daz daz min guter wille ist ... wez sü umb die vorge-nanten gut über ain komen mit köffen vnd mit briefen, daz ich die gern siegeln wil".Geben ze Triberg, an dem neusten sunnentag nach st. Paulus tag, als erbekert wart, 1326.
Die Siegel der Ausstellerin (30 mm D., IV A 1, im gespaltenen Schilde rechts 2, 1 Adler"), linksdas Wappen der Herrn von Triberg (zwei nach unten gegen einander gekehrte Hörner über dreigipfeligemBerge), im Siegelfelde über dem Wappen, sowie 1. und r. von demselben Blumenranke; -j- S'. A..LHEIDIS.D'. TRIBEG . VXOR. IOHIS . D . TAN.) und ihres Vogtes nicht gut erhalten (wie an No. 251, Anm. 1).
Perg. Or. Frauenfeld.
a) Dieses Wappen ist das der Familie von Dann (bei Pirmasens, bair. Pfalz); der Gemahl der Adelheidvon Triberg war also ein Glied dieses Geschlechtes.
b) Auf der Rückseite der Urkunde steht von einer Hand des 14. Jhdts. geschrieben: »Des von Stoffehit.
1) 1327, Febr. 22. Bahn. Adelhait von Tän, Herrn Burchartes sei. von Triberg Tochter, verkauftmit ihren Söhnen Johans und Johans um 200 2? h ihrem Oheime, dem Grafen Bertholden von Sultz, ihreEigenleute und Güter zu Dürhain, „wie die geheissen sint oder wa su gesessen sint" und die zu den Güterngehören, welche sie von ihrem Vater sei. ererbt hat, und namentlich auch ihr eigenes Haus zu Viligen, dasan des Hübers Haus stösst. Der Käufer war vor diesem Kaufe ihr Gemeinder an diesen Leuten und Gütern.Geben ze Tän, an dem nehsten sunnentag vor st. Mathis tag, 1327. Das Siegel der Ausstellerin, unter demsich auch ihre vorgenannten Söhne, die keine eigenen haben, verbinden, fehlt. Perg. Or. Donaueschingen a ).
a) Auf der Rückseite der Urkunde steht vom Schreiber der Rückaufschrift an No. 393 geschrieben: »Desvon Stoffeln*, worunter eine Hand des 15. Jhdts. setzte: »aigen MU.
2) 1327, Febr. 22. Triberg. Herr Cünrat, Kirchherr zu Schona, bekennt, dass seine Frau, FrauAdelhait von Tan, Herrn Burchartes von Triberg sei. Tochter, mit Willen ihres gerichtlich ihr gegebenenVogtes, Herrn Brünen von Kürnegke, des alten, an seinen Herrn, den Grafen Berhtolten von Svlze, und anihn selbst Leute und Güter zu Durrehain bi Vilingen, die sie von ihrem Vater erbte, gesetzt hat, also dasssie alles stäte halte, was er und der Graf damit mit Kaufen oder sonst thun werden. Er verkauft nun dieseLeute und Güter an gen. Grafen, der an ihnen bereits ein Dritteil hatte, um 200 8> h, „der min frowe vonTan von ime dar vmbe genzlich ist gewert vnd in ir nvtz komen sint". Gegeben ze Triberg, an dem sunnen-tage vor st. Mathis tag, 1327. Das Siegel des Ausstellers (0) verdorben. Perg. Or. Frauenfeld.
3) Diese Güter verkaufte 1330 an st. Agnese tage [Jan. 21.] Graf Berhtolt von Sultz dem KlosterKatharinenthal. Perg. Or. Frauenfeld.
5tes»fi5ä&s?s
1326, März 3.
Rottenburg am Neckar.
394. Graf Rudolf von Hohenberg erklart seine Bürger in der Stadt Bräunungen
mit ihren Weibern und Kindern und alle Insassen in dieser Stadt frei von Haupt-recht und Todfall und bestätigt ihnen die bisher gegenüber den Herzogen von Oester-reich besessenen Freiheiten.
1 '5
!.
;