nt£8 ^H £§S^i§ FÜESTENBEKGISCHES URKUNDENBUCH. SAMMLUNG DER (WELLEN ZUR GESCHICHTE DES HAUSES FÜRSTENBERG UND SEINER LANDE IN SCHWABEN. HEEAUS&EGEBEN VON DEM FÜRSTLICHEN ARCHIVE IN DONAUEBCHINGEN. V. BAND. m m ; : M ,;:,v 'l Nllif m M& WäsK3 :;■■■ TÜBINGEN. BT COMMISSION DEK H. LAUPP'SCHEN BUCHHANDLUNG. 1885. FÜKSTENBEKGISCHES URKUNDENBUCH V. BAND. (WELLEN ZUE GESCHICHTE DER FtJESTENBEEGISCHEN LANDE IN SCHWABEN VOM JAHEE 700—1359. HEBATJSGEGEBEN VON DEM FÜRSTLICHEN ARCHIVE IN DONAUESCHINGEN. 5Z ^ho TUBINGEN. IN COMMISSION DER H. LAUPP'SCHEN BUCHHANDLUNG. 1885. VORWORT. Nach der Vollendung des hausgeschichtlichen Teiles des fürstenbergiscJien Urlcundenbuches und nach der Herausgabe der fürstenbergischen Hausgeschichte durch Dr. Bieder (Tübingen, in Commission von Laupp, 1883) trat an das fürstliche Archiv zu Donaueschingen die ehrenvolle Aufgabe heran, auch die Quellen zur Geschichte der fürstenbergischen Lande in Schwaben bis zum Jahre 1510 zu veröffentlichen, eine Arbeit, deren Leitung 1883 dem Unterzeichneten von Seiner Durchlaucht, dem Fürsten Karl Egon zu Fürstenberg übertragen wurde. Bei der Bearbeitung dieses landesgeschichtlichen Teiles des fürstenbergischen Urlcundenbuches, zu dem bereits der Vorgänger des Unterzeichneten, Dr. Biezler, zur Zeit k. Oberbibliothekar an der Je. Hof- und StaatsbibliotJiek in Mimchen, ein namJiaftes Quellenmaterial gesammelt liatte, und bei der den Unterzeichneten aucJi der fürstliclie Arcliivsehretär Dr. JoJiann Mayerhofer (jetzt Je. Kreisarchivsekretär in Bamberg), dessen NacJifolger Dr. Aloys ScJiulte (seit 1. September 1883) und ArcJiivregistrator Anton ScJielble auf das wirksamste in unermüdlicJier Weise unterstützt Jiaben, tvurden selbstredend die erprobten Grundsätze, nacJi denen der hausgescJiicIitlicJie Teil des fürstenbergiscJien Urkundcnbuches von Dr. Biezler Jierausgegeben war (vgl. darüber das Vorwort zum 1. Bande) eingeJialten. Ebenso befolgte der UnterzeicJmete den Plan seines ^Vorgängers, nacJi dem Vorgange anderer UrJcundenbücJier, z. B. des WirtembergiscJien, nur solcJie Urkunden Jiier aufzunehmen, welche sicJi auf Orte oder Teile des fürstenbergiscJien Standesgebietes x ) bezielien und alle diejenigen unbe- riicJcsicJitigt zu lassen, loelclie von inländiscJien Personen oder BeJiörden ausgestellt wurden, sowie sie nicJit das fürstenbergiscJie Gebiet mitberühren. Dagegen ivaren die UrJcunden der von der Landgrafscliaft Baar eingesclilossenen Orte Waldau, Bräunlingen, Immendingen, sowie die UrJcunden der erst im 18. JalirJi. von der HerrscJiaft LenzJcircli völlig losgelösten Vogtei ScJilucJisee, sollte nicJit das Verständnis der fürstenbergiscJien LandesgescJiicJite ScJiaden leiden, mitaufzunelimen, denn diese Orte standen jederzeit in engstem ZusammenJiange mit dem fürstliclien Hause und dessen Hauptgebiet, der LandgrafscJiaft Baar. Aus demselben Grunde mussten wir aucJi die Urkunden der Stadt Villingen und iJires Gebietes bis zu deren Abtrennung vom fürstenbergiscJien Gebiete, also bis 1326, Jiier berücksiclitigen. Audi diejenigen Nacliträge zum JiausgescJiichtliclien Teile, loelclie Orte des fürstenbergischen Gebietes betreffen, Jiaben tvir gleich an ge- Jiöriger Stelle eingereiJit. Trotz der eben angegebenen BescJiränkung des Quellenmateriales blieb noch eine so ausserordentliclie Fülle an Stoff für den landesgescJiicJitlicJien Teil des fürstenbergiscJien UrkundenbucJies zu bearbeiten, dass 1) Vgl. die von Dr. Weder und Dr. Baumann bearbeitete Karte desselben in Biezlers Geschichte des fürstlichen Hauses Fürstenberg. — Die sät 1877 (s. Band I, Vorwort V1U—IX) entstandene Geschichtsliteratur über das fürsten- bergische Standesgebiet und dessen einzelnen Teile ist zusammengestellt in den Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar und der angrenzenden Landesteile in Donaueschingen, Heft III, 394 und V, 151. S^^^ä^^m^^^^^l^l^m^W^ifl^ii II VORWORT. Ili \ ■ ■' ! ffla 91 11 1 ABS» 1 V US « 1 m wir notgedrungen, um nicht allzu viel Raum in Anspruch zu nehmen, uns entschliessen mussten, die meisten Urkunden in Regesten zu geben; nur noch solche Urkunden sind wörtlich mitgeteilt, die entweder besonders wichtig sind oder sich, wie z. B. Weistümer, Zeugenverhöre u. s. w. nicht kürzen lassen oder deren Text, wie z. B. Nr. 168, so schlecht überliefert ist, dass die Herstellung eines Regestes sich von selbst verbot. Um Raum zu sparen, geben wir ferner in den Regesten nur noch solche Titelformeln, welche zur Erkenntnis der Standesverhältnisse notwendig sind. Heisst z. B. in einer Urkunde ein Ritter „vir strenuus N. miles", so lassen wir „vir strenuus" als überflüssig weg, wird aber derselbe nur „vir strenuus" genannt, so behalten wir diesen Titel bei, denn in diesem Falle bezeichnet er allein den Stand seines Trägers. Ist sodann als Aufbewahrungsort einer Urkunde nur der Name einer Stadt angegeben, so ivill dies besagen, dass die betreffende Urkunde in dem dort befindlichen Stadt- oder Staatsarchive aufbewahrt werde. Giebt es aber an demselben Orte neben dem Stadt- oder Staatsarchive noch ein zweites oder drittes Archiv, so ist dies genau angegeben. Ebenso citieren wir die so viel benützten Werke: „ Urkundenbuch der Abtei St. Gallen von Wartmann", „Codex diplomaticus Salemitanus von Fr. von Weech" der Raumersparnis halber nur mit „ Wartmann", „v. Weech". War eine Urkunde endlich bereits mehrmals gedruckt, so geben wir aus demselben Grunde nur den jüngsten Abdruck an. In den von Wartmann herausgegebenen St. Galler Urkunden, die hier aufzunehmen waren, haben wir die Datierung des Herausgebers herübergenommen, sonst ist dem schwäbischen Gebrauche des Mittelalters entsprechend durchweg der 25. Dezember als Jahresanfang behandelt. Ebenso nahmen wir zufolge des schwäbischen Landesgebrauches den „Gutentag" nicht als Mittwoch, sondern als Montag. Dem dringenden Wunsche des leider zu früh verstorbenen grossen Heraldikers, des Fürsten F. K. eu Hohenlohe-Waldenburg, Folge gebend, haben icir auf die Abbildung und Beschreibung der Siegel besondere Sorgfalt venvendet. Bei der Auswahl der Siegel, ivelche hier abgebildet sind, hat Archivregi- strator Schelble dem Unterzeichneten unermüdliche Beihilfe geleistet; gezeichnet sind dieselben wiederum von Emil Wagner, nach dem gewiss berechtigten Zeugnisse des Fürsten F. K zu Hohenlohe- Waidenburg einem der ersten, zuverlässigen Siegelzeichner unserer Zeit, und geschnitten von Daumerlang in Nürnberg. Bei der Beschreibung der Siegel legten wir das sphragistische System des Fürsten F. K zu Hohenlohe-Waldenburg zu Grunde, das wir deshalb an dieser Stelle unseren Benutzern zu gute wiederholen, es lautet: S chrift- Sieg el IL Bild-Sieg el: .-] A. ohne Namen des Inhabers. B. mit Namen des Inhabers. A. ohne Namen des Inhabers. ii in. Portraits-Siegel: A. ohne Wappen mit Namen des Inhabers. 1. Kopf, Brustbild oder Kniestück. 2. ganze Figur, 3. zu Pferd. 1. Kopf, Brustbild oder Kniestück. 2. ganze Figur, 3. zu Pferd. B. mit Wappen a. stehend. b. sitzend. c. knieend. a. stehend. b. sitzend. c. knieend. HMMHKflfflBHBHHHI IM ■MB VOKWORT. III IV. Wappen-Siegel: i 1. im Siegelfelde A. nur mit Wappenbildern, < „ . . „,.„ , ~ ( 2. %n einem bchude oder Banner. i 1. im Siegelfelde. B. nur mit Wappenhelmen oder Helmschmuck, ? . . ,■ ( 2. in einem Schilde. C. mit vollständigen Wappen. 1) zweiseitige . . . . 2) einseitige (gewöhnliche) Gemeinschaftliche Siegel: a. von Verwandten oder Ehegatten. b. von Fremden. a. mit mehreren Porträts oder Wappen. b. mit nur einem Wappen. Auf den weiteren Wunsch des eben genannten Heraldikers haben wir auch die Grösse der Siegel in Millimeter angegeben, denn nicht selten unterscheiden sich verschiedene Siegel desselben Herrn nur durch ihre abweichende Grösse. Die Siegel in dem landesgeschichtlichen Teile des fiirstenbergischen Urkundenbuches sind, gleichviel ob die betreffenden Urkunden von denselben selbst bearbeitet sind oder nicht, entweder von dem Unterzeichneten oder von Dr. Schulte beschrieben und gemessen. Dies unterblieb nur bei den Urkunden, welche schon früher in auswärtigen Archiven regestiert wurden. Bei den Siegeln sodann, welche bereits in dem Prachtwerke Fr. v. Weech: „Siegel an Urkunden aus dem Grossherzoglichen Badischen Generallandesarchive zu Karlsruhe" oder in desselben Codex diplomaticus Salemitanus abgebildet ivaren, ist jeiveils kurz auf diese Abbildungen verwiesen, ebenso bei Kaiser- und Königssiegeln auf das bekannte Werk Carl Heffners. Hängen die Siegel an Pergamentstreifen, so ist dies als alltäglich nicht besonders angegeben; ebenso ist die Siegellegende, wenn nichts anderes bemerkt ist, ausnahmslos als Umschrift aufzufassen. Ausser den schon im Vorwort zum 1. Bande genannten Archiven und Bibliotheken, die auch zum landesgeschichtlichen Teile in verdankenswerter Weise Stoff beigesteuert haben, boten für diesen Teil noch Urkunden die Bibliothek des histor. Vereins in Augsburg, das freiherrlich von Hör nstein'sehe Archiv in Binningen, das freiherrlich von Bodman'sche Archiv in Bodman, die Pfarrei Boll bei Messkirch, das freiherrlich von Beischach'sehe Archiv in Diersburg, das Archiv des Stiftes Einsiedeln, die Gemeinde Emmingen ab Egg, die Pfarrei Gutmadingen, die Stadtpfarrei Hayingen, die Pfarrei Hondingen, die Stadtpfarrei und das Stadtarchiv Hüfingen, die an Urkunden besonders reiche Pfarrei Immenstaad, die Pfarrei Inneringen, die Pfarrei Kirchen, die Pfarrei Kluftern, das Archiv des Zofingerklosters und das Bosgartenmuseum in Constanz, die Stadtpfarrei Löffingen, die Pfarrei Melchingen , die Stadtpfarrei Möhringen, die Pfarrei Neidingen, die Pfarrei Neufra bei Riedlingen, das Germanische Museum in Nürnberg, das Stadtarchiv in Ravensburg, das fürstliche Thum- und Taxis'sche Archiv in Regensburg, das bischöfliche Archiv in Rottenburg, das Stadtarchiv in Rottweil, das Archiv des Klosters St. Paul in Kärnthen, das gräflich von Enzenberg'sche Archiv in Singen, die Stadtpfarrei Trochtelfingen, das Stadt- und Spitalarchiv in Ueberlingen, das städt. Museum in Villingen, die Stadtpfarrei in Vöhrenbach, das fürstliche von der Leyeii'sche Archiv in Waal, das Stadtarchiv in Wolf ach und das Staatsarchiv in Zürich. All diesen Stellen spricht der Unterzeichnete den geziemenden Dank für ihre Unterstützung aus. Ebenso hat derselbe hier auch für ihre stets bereite und fruchtbringende Beihilfe ausser den im Vorworte zum 1. Bande genannten Herren noch besonders zu danken: Professor Dr. Albrecht in Colmar, Pfarrer Bächtold ^SsaiittiS&aafca^qrfBSft^T ;- - ■: HBB e£ was k , HSR ! . i Im BS IV VOEWORT. in Schaffhausen, Dr. Bück in Ehingen a.jDonau, Staatsarchivar Dr. Meyer in Frauenfeld, Professor Dr. Roder in Villingen, Freiherrn Rudolf von Reischach in Freiburg i.jBr., Beneficiat Schober in Con- stanz, Staatsarchivar Dr. Schweizer in Zürich, Pfarrer Dr. Vochezer in Sckweinhausen bei Waldsee, erzbischöflichem Archivar Dr. Zell in Freiburg, Archivassessor Dr. Zingeler in Sigmaringen und Professor Zösmair in Feldkirch. Sehr bedauerlich ist es, dass die nach Wien verschleppten Lupfen'schen Urkunden (s. No. 274, Anm. 1) verschollen sind. Kaum notdürftigen Ersatz bieten für dieselben die jetzt zum Teil in Donaueschingen, zum Teil in Stuttgart befindlichen lupfischen Kopialbücher des 16. Jahrh., denn dieselben strotzen trotz notarieller Beglaubigung von Fehlem aller Art. Trefflich sind dagegen unsere beiden zimmerischen Kopialbücher des 15. Jahrh.; dieselben ersetzen die, wie aus der zimmerischen Chronik bekannt ist, zum Zeitvertreib vom Grafen Gottfried Wernher von Zimmern zu Leim verkochten Urkunden der Herrschaft Messkirch. Verloren ist auch das Archiv des Klosters Grünwald und das der obern Propstei Riedern, welches ehedem im Stifte Kreuzungen lag und nach dem zur Zeit in Frauenfeld befindlichen Repertorium reich an Urkunden des 14. Jahrh. war. Die Redaktion des landesgeschichtlichen Teiles der fürstenbergischen Urkunden- bücher war Sache des Unterzeichneten, auch die Mehrzahl der in demselben veröffentlichten Urkunden sind von demselben regestiert, während die übrigen im landesgeschichtlichen Teile enthaltenen Urkunden nicht von dem Unterzeichneten, sondern von Dr. Riezler, Dr. Mayerhof er und Dr. Schulte bearbeitet wurden. Im Folgenden sind die letzteren mit R. M. S. als deren Arbeit kenntlich gemacht, die nicht bezeichneten gehören dem Unterzeichneten an. Die mit B.R. bezeichneten Salemer Urkunden, sodann wurden nach dem Kopialbuch dieses Klosters von dem Unterzeichneten regestiert und dann von Dr. Riezler nach den Originalien, welche die Eigennamen fast regelmässig anders bieten, umgearbeitet. Die ivenigen uns von anderer Seite zugekommenen Urkunden endlich sind jeweils mit den Namen ihrer Einsender im Texte bezeichnet. Das Register 1 ) ist die sorgfältige Arbeit des Archivsekretärs Dr. Schulte, nur die Bogen 1 — 8 und das Siegelverzeichnis des Textes hat für dasselbe Archivregistrator Schelble ausgezogen. Donau eschin gen , im Juni 1885. Dr. Baumann, f. f. Archivar. liif m m 1 El m 1» mm 1) Druckfehler des Textes sind in dem Register ausdrücklich als solche bezeichnet, steht dagegen im Register bei einem Namen »verschrieben, verlesen«, so fällt schon unserer Vorlage der Fehler zur Last. i MWjMMMWSS j ^ Sf^PP^^W! wm m ■'■>?:■ c. 700. \ t Rodulf schenkt seinen Besitz in Honstetten dem, Kloster St. Gallen. Sacrosancto a sancti Galloni. Ego Rodulfus dono in villa, que dicitur Hohun- stati, quicquid in ipsa curte visus sum habere tarn terris, quam pratis, silvis, aquis, aquarum [decursibus], campis, mancipiis, omnia quicquid ipsa curte habemus ; et fratres, qui servient ad ipsa loca sancta, teneant atque possedeant, omni tempore perfirmata sit ista donatio a sancti Galloni. Si quis vero, quod fieri non credo, si ego ipse aut ullus de heredis meos aut ulla opposita persona, qui contra hanc donationem istam agerit aut infrangere voluerit, inprimis iram dei incurrat et tublum conponat, et hec donatio omni tempore firma permaneat. f Signum Helmaricus f sig. Theotbertus f sig. Odone f sig. Sichirico f Huadoni f sig. Theodo f sig. Roadberto f sig. Dodo, qui scripsit. Ohne Datum. Wartmann I, 2. 735, Juni 27. 2. Rinulfus vernaculam iuris sui terram in loco Petinvillare *) cum „pumiferis" et omnibus pertinentiis, et servum snum Allidulfum s. Gallo donat. Multa infracto- ris: in fisco 2 libras auri et argenti pondera 5. Testes: Ruodolfus, Ascari, Audo, Fredualdus, Aribertus, Svabo, Ludvaldns, Suzcini, Odpadus, Eftegus, Acco, Zilo, Ruodcoz. Scriptor Silvester. Notavi, quod feci in mense Junio, 5. id. Julias, in anno 15. regnante domno nostro Teoderico rege, supra Carulum maiorem domus. Wartmann I, 5. 1) Dieser Ort ist nicht, wie man bisher angenommen hat, Bettenweiler im O.A. Tettnang oder Bettensweiler im O.A. Wangen, sondern ein abgegangener Weiler bei Vilsingen, vgl. Mitteilungen des Vereines für Kunst und Altertum in Ulm, Jahrgang 1875 S. 26. 2) 864, April 8. St. Gallen. Grimaldus abbas monasterii s. Galli cum consensu fratrum suorum et Kerichonis advocati sui res sibi a Samuhel et eius uxore Wieldrud in Pettenwilare traditas eisdem per V. 1 i^^^^^^^^^^^^ü^,i^^^^i^fy ^^Sttt^t^&sS*.^ I I fstim a | 1 t :■'■"■ i H - ■ i§ • 1 II : ■ ■ 1: : 1 KUSU I gsa aS 2 752. 764. precariam pro censu annuo 1 solidi repraestat. Iidem et haeredes eorundem res cum 1 solido redimere possunt. Testes: Hartmotus decanus, Wolfcoz praepositus, Erleboldus portarius, Cotabertus cellerarius, Waltarius sacratarius, Irfingus hospitarius, Hartmannus camerarius, Wolvolt, Witigo, Alpker, Ruadker, Wito, Erimpret, Wolfpret, Fridubret, Lantpret, Wielant, Engilwart. Scriptor Liutliartus diaconus. Notavi diem sabbati, id est 6 id. Apr., anno 24. regni Hludowici, sub Cozperto comite. Wartmann n, 113. c. 7,52. 3, Liutgerus recipit a patre Autumaro et fratribus eius de monasterio s. Galli terram in locis Pachinchova 1 ) et Walahischinga a se ipso dictae ecclesiae pro animae suae remedio donatam precariae modo sub annuo censu, „hoc sunt 30 siglas de cer- visa et 40 panis et frischiga, qui valeat tremissa". Filii eius, si ipsas res proservire volunt, in ipsum censum manent, si autem post obitum suum nolunt aut censum negligunt, terra dicta ad monasterium redit. Testes: Autumarus abbas, qui h§c pre- caria fieri rogavit, Stephanus, Rotpertus, Walgaerus, Harinpertus, Walpertus, Wal- lodus. Scriptor Marcus presbyter. Ohne Datum. Wartmann I, 20. 1) Ist nicht der Ueberbeckerhof bei Wolterdingen, sondern der in Volkertshausen, A. Stockach, aufgegangene Ort Bächingen, s. St. Galler Mitteilungen zur vaterländischen Geschichte XV, 466. 164. Fischbach. 4. Theotram monasterio s. Galli, ubi Johannes abbas praeest, quicquid in Cluf- tirrun vel in eadem marcha habet, pro remedio animae suae et matris suae Lala tradit. Ipsas res autem pro diebus vitae suae recipit et annuum censum persolvit 20 modios de grano et 1 friscingam seiga valentem. Multa infractoris: fisco regis 3 unciae auri, 5 pondera argenti. Testes: Theothad, Paldinc, Ruadho, Perathad, Theotho , Liutrod, Perahmot, Theotrod, Liutram, Wolfhart. Scriptor Theotpertus presbyter cancenlarius - . Actum in Piscpah publice. Notavi diem Jovis die [sie], anno 23. Pippini regis, sub Warino comite. Wartmann I, 47. 1) 809, Sept. 14 wurde bestimmt, dass eine St. Galler Precarie in Fleischwangen ad Cluftarnun ihren Zins zu geben habe. 813, März 18, sub Euodperto comite, wurde zu Hgluftirnun eine Schenkung in Heflgkofen an St. Gallen beurkundet. Wartmann I, 192, 201. Mit Unrecht aber wird die Cruftera marca, in der das Kloster Fulda 890 Güter erhielt (Wirt. Urkundenbuch I, 195), in unserem Kluftern gesucht, denn dieselbe lag in der Grafschaft des fränkischen Grafen Walah, ist also irgendwo im fränkischen Gebiete zu suchen. mm Sil 764. 765. 3 . 2) 827, Sept. 8. Wasserburg. Hiltilind cum voluntate filiorum suorum Witpreti et Cotabreti accipit a monasterio s. Galli hobam in Ratineshowa pro hoba in Cklufturnun. Actum in insula Wazzarburc, anno 13. regnante imperatore Hludawico, 6 id. Sept., sub Ruachario comite [coram tesübus nominatis Omnibus in- pago Argungowe habitantibus]. Wartmann I, 285. 3) 883, April 25. Buclihorn. Pruning Hartmoto abbati coenobii s. Galli et advocato eins Wolf- perto 10 iugera in Chluftirna marca pro aliis 10 in eadem marca tradit. Testes: Adalpret comes, Kerolt, Eskerich, Erlene, Irfinc, Eoinch, Eininc, Prumiger, Imiclio, Hupret, Reginpret, Nesse, Euostein, Kerbold, Winidliere, Pridhere, Winehart, Milo, Ricker, Hartker, Wiseric. Scriptor Trulidpret monachus ad vicem Liutonis praepositi. Actum in vico, ajii dicitur Puoclüorn, publice. Notavi diem 7. kal. Mai., 5. feriam, annum 2. Karoli imperatoris, Uadalrichum comitem. Wartmann IE, 237. 164, Sept. 1. Kirchen. 5, Duto monasterio s. Galli, quicquid in Chisincas habet, casam, curtile, terram salicam et duos servos Wolfrimum cum iilia ßuadruda et omni aedificio eius et Wa- hanincum cum matre Sunane, cum domo et omni peculiari eius donat. Mancipia Hato et Urchilinus *) autem commanent in terra illa et post obitum Dutonis monasterio servitium facient, quäle eidem fecerunt. Precariae modo donationem suam Duto pro diebus vitae suae recipit et censum annuum solvet ad Duhtarincas „de crano ad cir- visa siclas 30 et ad panem duas maltaras et friscinca trimisso valente". Testes^: Albuni, Wolfdreghi, Thiodrih, Werdo, Otpret, Waldfrid, Egbilpret, Herchanfrid, Sighi- mund, Heripret, Muatberi, Cozpret. Acti sunt hec in villa, qui dicitur Chiriheiim, ante Albvino tribune. Ego itaque in dei nomine Werdo rogitus scribsi et subscribsi anno 13. clomno Pippino rege Francorum. Data sub die, quod feci 4. non. Sept., die sabbato. Wartmann I, 43—44. 1) Am Schlüsse sind die Namen dieser Hörigen also •wiederholt: Wolfcrimo, ßodruda, Waniggo, Suna, Haato, Ursculi. 165, Juni 12. St. Gallen. ß § Amalbert pro dei amore et pro salute animae suae monasterio s. Galli in villa Choeiuga „casatas 2, bis nominibus: Hattun et uxorem suam Pilihildam cum hoba sua et cum omni peculiare eorum, Cnndharium cum hoba sua et omni peculiari" tradit. Ipsas res pro tempore vitae suae per beneficium ipsorum monachorum ad se sub annuo censu 3 solidorum recipit. Multa infractoris: fisco 3 unciae auri, ar- genti pondera 4. Testes : Askirich, Ekkirich, Otpertus, Lanpold, ßuodolf, Tagabert, Thiotpold, Wiserich. Scriptor Hilterich presbyter. In anno 14. regni Pippini regis Francorum, sub die 2. id. Jim., in ipso monasterio cartula ista scripta est. Wartmann I, 49. 1* TOWWiWBBB^fawM^gilwr^ :-'•--.;:':.: J... B ..j .-.!-., 4 769. 770. 1) 7&3, 4^*"^ ^- Klengen. Hiltigaer ad monasterium s. Galli possessiones suas omnes in Che- neinga marca et in vüla Pettinchova et in alia villa Eiginhova a ) tradit ea conditione, ut mater sua Vatila ipsas res usu fructuario ad tempus vitae suae possideat. Multa infractoris: fisco auri unciae 6 et argenti pon- dera 7. Testes: Agino, Theotpertus, Haito, Vadalscallius, Waldkeras, Haimo, Zuppo, Hibo, Gaerbertus, Wolfhardus, Hütipoldus, Radpoldus, Wachar, Otpertus, Euadpertus. Scriptor Heriolt presbyter. Actum in Cheneinga villa publice. Anno 25. Caroli regis, die Mercuris, 4. id. April. Wartmann I, 128. a) Ein Ort d. N. besteht nicht mehr um Klengen; es ist möglich, dass Eiginhova der ursprüngliche Name des kirchlichen Mittelpunktes der Klengener Mark, nämlich von Kirchdorf war. So hat auch im Nibelgau der Name Leutkirch den ursprünglichen dieser Stadt Ufhova verdrängt. 769, Okt. 16. 7. Matzo monasterio s. Galli, quicquid in villa Waldhusa habet, ea ratione donat, ut per beneficium monachorum sub annuo censu unius saicae ad se recipiat. Testes: Fito, Boazmannus, Aehso, Witpertus, Appo, Sinthramnus, Hadupertus, Maurus. Scriptor Ato diaconus. Sub die 17. kal. Novembris, in anno 2. regnante Carlomannorege Franchorum. Wartmann I, 54. 769, Okt. 21. St. Gallen. m 111 > * S mm 3 m 8i Jobannes episcopus et abbas monasterii s. Galli totam possessionem, quam Cbrodhocbus et coniux eius Raginswinda in villa Baldinga in pago Adalbartespara et in ipsa marcha monasterio suo, excepta tarnen ancilla Waldilane, tradiderunt, eisdem per cartulam precaream repraestat. Censum annuum exsolvunt iidem „20 siclas de cirvisa et una maldra de pane et frisginga saiga valente". Si filium genuerint, hoc idem faciet, si non, post obitum eorundem ipsae res ad monasterium revertentur. Si alter alterum supervixerit, census augetur, „id est 30 siclas de cirvisa et una maldre de pane et frisginga 4 dinarios valente". Multa infractoris: fisco 2 unciae auri et argenti pondera 4. Testes: Woffi, Aato, Intto, Hugiperto, Hariperto, Walto, Liuto, Maorinzan, Amulfrido, Wachar. Scriptor Ato diaconus. Actum in ipso monasterio, sub die 12. kal. Novembris, in anno 2. regnante Carlomanno re [sie]. Wartmann I, 54. H WS 770, Aug. 9. Ueberlingen. 9. Rotbertus comes, filius Hnabi quondam, monasterio s. Galli, quicquid in pago Eitrahuntal in villa Auwolvinca habet, pro animae suae remedio donat ea ratione, Infi EHR mm Mm IlSf WWm ;'r^V-'■•>•/ ^■^•T Vr ;-;vv::- 1 'V-- 772. 5 ut pro tempore vitae suae per beneficium monachorum recipiat et censum annuuni persolvat, id est „30 siclas de cervisa et frisginga solido valente et duas maldras de pane". Multa infractoris: fisco auri unciae 2 et argenti pondera i. Testes: Adalungus (scripsi et subscripsi) a ), Hroadharius, Starchulfus, Amicho, Lantbertus presbyter, Berthadus, Seligaerus, Folcboltus, Isanbartus. Actum Iburinga villa pubblica. Ego itaque Waldo diaconus rogatus ab Eoad- berto scripsi et subscripsi in anno 2. regni Carlo rege Franchorum, sub die 5. id. Agust. Wartmann I, 56. a) Da nach dem Zusätze bei dem Zeugen Adalung und später Waldo als Schreiber der Urkunde genannt werden, so hat vielleicht der erstere eine Vorurkunde verfertigt, die Waldo benützt hat. 1) 829, April 27. Geisingen. Walthrammus laicus, ad limina s. apostoli Petri pro delictorum indulgentia iter peragere volens, pro suo parentumque suorum remedio conquaestum suuni in villa Ouvolvinga monasterio s. Galli tradit. Si dies exitus eius evenerit, priusquam ad proprias speluncas revertatur, germani eins Piricho et Theodricus res praefatas cum 60 solidis redimere possunt, sed tantum usque in annum vertentem. Si germani eius redimere noluerint, eadem conditione redimere possunt Sigibaldus vel Iso sive Waltfridus. Sin autem ipsi deus adventum ad propria decreverit, res, quandocumajie sibi placuerit, cum 2 solidis Kberare potest et interim, dum redemptae non sint, singulis annis monasterio 2 denarios reddet. Si haeres legitimus eidem evenerit, ille censum praedictum solvet et, si res praefatas redimere voluerit, cum 1 solido redimet. Testes: Waldpret, Sigabold, Iso, Waltfrid, Piricho, Theodarich, Waldo, Chuno, Folcholt, Scrot, Eatpold, Isanbarto, Waldo, Eggo, Eggihart. Scriptor presbyter Pridahartus. Actum in villa, qui dicitur Gisinga, coram misso Koacharii comitis in publico placito, regnante domno nostro Hludowico anno 16. gloriosissimo im- peratori. Data in mense Aprilio, 5. kal. Mad. Wartmann I, 299—300. 772 (115), Mai 2. Baumgarten. 10. Sighibarius monasterio s. Galli de suis possessionibus pro remedio animae suae in pago Perahtoltipara in villa Wuldartingas hubam unam cum omnibus appenditiis donat, ea ratione, ut eandem pro tempore vitae suae recipiat et exinde annuum censum solvat, „hoc est carrata una deanona". Si filius eius post obitum eius hubam habere voluerit, illam a rectoribus monasterii cum 20 solidis redimet, si non, huba in omnibus rebus admeliorata monasterio perenniter pertinebit. Multa infractoris:. fisco auri unciae 3 et argenti pondera 5. Testes: Ratbaldus, Aghine presbyter, Theot- gaerus, Sicco, Teotbertus, Waldbertus, Zubbo. Actum in campo, ubi dicitur Paumcartun 1 ), publici. Ego enim Walto diaconus rogitus anno quarto Carlo regnante rege Franchorum scripsi et subscripsi, 5. non. Mad., sub Adalharto comite. Wartmann I, 62. 1) Vermutlich ein Gewann in oder bei Wolterdingen. ^^If^tf^^JgnRfi^gtä--^ • -•'■' ^ ■' ' ■ '-■wmmätß. ^tSSi^^tiS^SmaäS^sii^^^iSi^^^w^a!* SP* 772. 772, Sept. 17. H, ßleon et Otto filius eius monasterio Laurishaniensi possessiones suas in pago Alemannorum in Burichinger marca et in Burdleidingen, Megingen, Merioldingen, Mulichingen, Willimundingen, Gancgingen et Gauzolfingen sub die 15. kalendas Octohris, anno 4. Karoli regis donant. Cod. Laureshamensis diplomaticus (ed. Academia Tlieodoro-palatina 1770) III, 72. 772, Okt. 20. , 1 M I 1 m i ! I i; 12, Ekiseirus omnes res suas in villa Siegingas 1 ), curtem clausam, casam cum domibus, aedifleiis et officinis, maneipiis, pomiferis et omnibus pertinentiis ecclesiae s. Galli, ubi Iohannes episcopus atque abbas praeest, condonat ea ratione, ut easdem per precariam ipse et filius suus, qui de legitima uxore sua natus fuerit, teneant. Multa infractoris: fisco auri librae 2 et argenti pondera 5. Testes: Wisirib, Torro, Hecheli, Cundart, Tuato, Patarih, Sigypert. Scriptor Adalrichns presbyter. Anno quinto regnante domno Carlo rege; notavi sub diem, quod fecit mensis Octuber dies 20. Wartmann I, 66. 1) Ist nicht, wie Wartmann annimmt, Singen, sondern Ober- oder Untersiggingen, A. Ueberlingen, denn von den Zeugen erscheinen wieder Wisirih und Sigibert 794 in Langenargen, Hecheli 779 in Berma- tingen und 783 in Altenbeuren, Patarih 778 in Fischbach (Wartmann I, 80, 83, 94, 129). 2) 866, Juni 18. Ober- Untersiggingen. Perehtram de remedio animae suae ad coenobium s. Galli, ubi Grimaldus abbas praeest, in pago Linzgauie in villa Sikkinga 20 iugera de pratis et de aliis agris, quae arari possunt, ea ratione tradit, ut filiae suae Adalbruc et Pilikart, si in sanctimoniali habitu vitam ducere voluerint, communiter easdem res sub censu annuo 1 maldri de grano aut 2 denariorum habeant. Si Pilikart in sanctimoniali habitu vitam agere noluerit, istas res soror eius Hadalbruc sub censu praedicto habebit, et post eius obitum res ad monasterium redibunt. Multa infractoris: auri unciae 3 et argenti pondera 5 in aerarium regis. Testes: Cundheri, Cundarat, Cundhart, Anno, Willibold, Azzo, Eiskeri, Euadpret, •Herirat, Albirih, Hammi, Waltheri, Liuttram. Scriptor Pernhart subdiaconus ad vicem Eihperti. Actum in Sikkinga publice. Notavi diem Martis, 14. kal. Jul., anno 25. Ludowici regis, sub Oadalricko comite. Wartmann II, 131—32. 3) 874, Mai 30. Ober- Untersiggingen. Euadstein pro remedio animae suae suorumque parentum ad monasterium s. Galli, cui abbas Hartmotus praeest, hobam in loco Sickinga plenam et legitime mensu- ratam tradit. Si hoba a monasterio alicui beneiieii causa praestita et a communi servitio monasterii separata fuerit, ipse et legitima proereatio eius potestatem habet hobam ad se reeipiendi. Multa infractoris ad aerarium regis: auri unciae 3 et argenti pondera 5. Testes: Cundhere, Walthere, Rathelm, Otto, Kerhere, Kerolt, Cundhart, Anno, Willibold, Uadalbert, Werinbold, Azzo. Scriptor Liuto monachus et diaconus in vicem Coteberti praepositi. Actum in loco, qui dicitur Sickinga, publice. Notavi diem dominicam, kal. Jun., annum 34. Hludowici regis, comitem vero Uadalrichum. Wartmann II, 193. kW -"''■'•'■' v ':" :■"■;■■■;.:■■;. ;;:;rT"- ' 778. 780. 778, Dez. 30. 13. Teutmar sub die 3. kalendas Januarii, anno 10. Karoli regis, ad monasteriuni s. Nazarii 1 ) in pago Linzgowe in villa Heichenstecge 2 ) de terra aratoria 37 perticas et de pratis 62 perticas donat. Codex Laureshamensis abbatiae diplomaticus II, 482. 1) D. i. Lorsch. 2) Nicht etwa Löwenthal bei Friedrichshafen, das bis in das 13. Jhdt. herein Aistegen hiess, sondern Eichstegerhof bei Untersiggingen. 3) 866, Juni 16. St. Gallen. Eoinc monasterio s. Galli, cui Grimaldus abbas praeest, unam hubani in Eichistec donat. Multa infractoris: ad aerarium regis unciae 3, argenti pondera 5. Testes: Hartpret, Amalunc, Alphere, Sigipret, Witigonwo, Ruadpret, Posso, Waldram, Polchart, Reginbold, Tancpret, Willi- here, Isangrim. Scriptor Thiotker monachus. Actum in ipso monasterio publice. Notavi diem dominicum, ... kal. Julias, anno 26. regni Hludowici, sub Uodalricho comite. Wartmann II, 130. 4) 892, Dez. 5. Lorsch. Gozbertus presbyter pro remedio animae suae monasterio Laureshamensi proprietatem suam cum 4 mancipiis in pago Linzgowe in villa Heichenstecge donat. Actum in monasterio Laurisham, sub die 4. nonas Decembris, anno 5. Arnolfi regis. Codex Laureshamensis abbatiae diplomaticus H, 482. 780. St. Gallen. 14, Iohannes episcopus, dei gratia abbas vocatus, cum fratribus monasterii s. Galli „casato uno" cum huba et mancipiis Dheotinc, Hiltimunt, Adalhilt, quod Managoldus pro remedio animae fratris sui Hugiberti in villa Sveiningas*) tradidit, eidem per precariam praestat, earatione, ut annis singulis solvat „15 siclas de cervisa et mal- dra de chernone et friskinga trimisse valente et in omne zelga iornale uno arare et 3 dies asecare et 3 amadere". Si res ad usum proprium recipere voluerit, solvet eas cum 30 solidis. Si filius eius id ipsum facere voluerit, ipsas res etiam possidebit. Testes: Iohannes diaconus, Aegino presbyter, Stephanus presbyter, Adalrih presbyter, Hugiber- tus, Perahter, Paldolt, Sigypreht, Waldbert, Friccho. Scriptor Rodolaicus lector. Facta precaria in monasterio sancti Galloni confessoris. Anno 12. regnante domno nostro Carolo gloriosissimo rege Franchorum. Wartmann I, 88. 1) Dass dieser Ort nicht Schwenningen O.A. Eottweil, sondern Schwaningen, B.A. Bonndorf, ist, folgt daraus, dass von den oben genannten weltlichen Zeugen 781 im nahegelegenen Weizen wieder erscheinen: Hugibert, Waldbert, Friccho und ebenso der Schenker Managold selbst (s. No. 15). Da also die älteste urkundliche Form des Namens Schwaningen Sveiningas lautet, so wird das Sanninga von 766 (Wartmann I, 51) ganz unrichtig in Schw. gesucht. Auch die 766 in Sanninga genannten Zeugen kommen im Alpgau nicht vor, wohl aber findet sich von denselben Liutgaer in Welschingen c. 752, Hacco 778 in Leipfer- dingen. Sanninga dürfte deshalb ein abgegangener Ort sein, der an der Westseite des Hegaus zu suchen ist. äs«' | j^s^fig&::"."■■;;>,-,■;!•;,■.....! ••;-■■■"'•' 787. 788. 9 et una rnaldra de frumento et una friskinga saica valente taut um". Testes: Hachi- linus, Huso, Machelm, Friccho, Niizzo, Maccho, Purcolfus, Wolfharius, Alcoinus, Plid- kerus. Seriptor Ratifridus lector. Anno 15. regnante domno Karlo, sub Rotperto comite. Data sub die kal. Maid. Wartmann I, 93. 787, Febr. 15. Singen. 17. Agino episcopus, Werdo abbas et cuncta congregatio s. Galli Atoni diacono res suas in pago Egauinsse in villa Slat et in Mulinusa vel in Hegingas et in Witer- tingas et in Walasingas vel in Gundihhinhova x ) et in Usa et ipsas res, quas ideni Ato monasterio s. Galli in villa Walasingas et in Gundihhinhova tradidit, eidem in precariam, dum vivit, praestant ea ratione, ut annuum censum ad festivitatem s. Galli solvat, „hoc est argento soledos XX viginti" [sie]. Multa infractoris : fisco auri librae 3, argenti pondera i. Testes: Munhing vicedomnus, Theutardus, Willelmns, Gaganartus, Wulfelmus, Autgarius, Vulfäriüs, Amalungus, Ugubertus, Adalulfus, Hil- degarius. Seriptor Bobosinnus clericus. Actum Sisinga a ) villa publica. Data sub die 15. kal. Marc, anno 19. regnante Karolo rege. Wartmann I, 105. a) Ohne Zweifel verschrieben für Sikinga, Siginga. 1) Gundihhinhova ist abgegangen, es wird bei Welschingen gelegen sein. 2) Irrig werden die Hegauorte Altdorf und Paragen, in denen das Kloster St. Gallen 830, Mai 5, beziehungsweise 884, Mai 23 Erwerbungen machte (Wartmann I, 305, II, 243), in Altdorf und Bargen bei Engen gesucht; es sind in Wirklichkeit die gleichnamigen Orte des Kantons Schaffhausen. 788. Bermatingen. 18. Wolfcoz monasterio s. Galli, ubi Werdo praeest, casam cum curte clausa in Linzgauia sitam in Gaerrinberg in loco Hounsteti 1 ) vel qaiequid deineeps in eo loco elaborare potuerit, donat ea ratione, ut ipse illam sub annuo censu saigae de grano reeipiat. Post obitum eius filius duplum censum dabit, id est „friskinga saiga valente et una maldera de grano", quo mortuo res ad monasterium revertentur. Multa infractoris : fisco auri libra una et argenti pondera 2. Testes: Dhingmunt presbyter, Ato, Ruadheri, Erchanbreht, Uadalmar, Mato, Fartman, Amalbreht, Adalgoz, Edillioz. Seriptor Mejo presbyter. V. 2 &4-^^^t^^^^^^S%ä^>iS!<ü^S^S^mi ^Sfefii^J^^^jt^feda^g^iafeE 10 788. 793. Actum in villa Perahtmotingas publice. Anno 20. regnante domno nostro Carolo rege Franchornm, sub Ruadberto comite. Wartmann I, 112—113. 1) Ein Ort dieses Namens besteht auf dem Göhrenberg nicht mehr. 2) 860 — 61, Boggeribeuren. Crimaldus abbas cum congregatione coenobii s. Galli et Huni advocato suo Otolfo et Teotharto fratribus res ab ipsis in pago Linzigouve in loco Keranberc traditas per precariam sub annuo censu 2 maldrorum vel 4 denariorum, ut ipsi statuerunt, repraestat. Uterque eorum partem suam cum 1 solido redimere potest. Filii illorum res cum eodem censu atojte eadem redimatione possidebunt, sed filiorum procreatio licentiam redimendi non habebit. Testes: Hartmotus decanus, Engilramnus portarius, Ruadhous hospitarius, Paldaritus cellerarius, Waldker, Oto, Rathelm, Cundhere, Willibold, Simon . . . . a ). Scriptor Wichram monachus. Notavi diem . . . . a ). Actum in Rockanburra, anno 22. regni Hludowici regis, sub Oadalricho comite. Wartmann II, 91. a) Lücken im Originale. 3) Um 807 erwarb auch ein Linzgauer Grundbesitz im Gebiete von Mailand (in territorio civitatis Sebriense.. seo et in finibus Statzonensis). Derselbe heisst Autcher, am Schluss der Urkunde Haltcherius, nicht, wie man bisher allgemein angenommen hat, Verohacher; es ist nämlich die betreifende Stelle der im schlimmsten Latein abgefassten Urkunde: ad te Verohacheri ex Alamannorum genere filio Autcherio de finibus Alamanniae loco, ubi nominatur Lintzicavva . zu construieren: Autcherio, filio ex genere Alamannorum Verohacheri. Fumagalli: Codice diplomatico sant' Ambrosiano. Milano 1805. nr. 39 p, 115. S ...;■■■■ Uta I SW mm mm H ! 1 m 1 Ulli 788, Dec. 20. 19, Tilli sub die 13. kalendas Januarii, anno 20. Karoli regis monasterio Lauris- hamensi possessiones suas in pago Alemanniae in Albuinesbar in Heinger marca tradit. Cod. dipl. Laureshamensis, ed. Academia Theodoro-palatina 1770, III, 78. 793, März 27. St. Gallen. 2Q 4 Agino Constantiensis urbis antistes et rector monasterii s. Galli cum fratre suo Werdone, abbate ipsius monasterii, illas res, quas Peratoldus in Kelteswis 1 ) et Filisninga et Hohunsteti 2 ) [et multis aliis nominatis locis] ad monasterium tradidit, eidem in beneficium per cartam precariam sub annuo censu 3 maltrarum de pane, 3 friskingarum, 4 carradarum de cervisa et unius de vino repraestat. Peratoldus ipsas res cum 80 solidis et, si filium de legitima uxore ei deus dederit, hie post obitum eius cum uno weregeldo redimere potest; si hoc non evenerit, res ad monasterium revertentur. Testes: Odho, Hacco, Cundheri, Muatheri, Dheodolt, Sitili, Sigiricus, Upertus, Himiho, Waldheri, ßuadpert, Egilbert, Zazil, Nandger, Alaicho, Hartnand, Rambert. Scriptor Mauvo. 796—954/73. 11 Actum in ipso monastevio. Anno 26. Caroli regis, die Mercuris, 6. kal. April, scripsi et sub Eginone episcopo. Wartmann I, 126. 1) Vermutlich Schreibfehler für Ingolteswis d. i. Engelswies. 2) Wegen der weitem in dieser Urkunde genannten Orte, die um Ehingen und Balingen liegen, ist Hohunsteti nicht Kreenheinstetten, sondern Heinstetten, A. Messkirch. 3) 817. Ehingen. Petto pro remedio animae suae monasterio s. Galli possessionem suam in villa Filisininga donat et possessionem suam in villa Ingolteswis ea ratione tradit, ut eandem tempus vitae suae sub censu ....") haheat. Multa infractoris: ad fiscum auri unciae 4 . . . . "). Actum in villa, qug dicitur Ehinga, publice. Testes: Hitto comes, Karamannus comes, Fridabertus, Waldbertus, Roadhohus ...."), Wicbarius, Waltharius, Theotbertus, Pizilinus, Ebruinus, Anno, Gerhartus . . . ."). Scriptor Roadhelinus levita. Notavi die .... a ) nostro Hludowico imperatore anno 4. et sub Karamanno comite. Wartmann I, 223. a) Das Original hat durch Beschneiden Lücken. 4) [842 — 54] Pettinwüari. Coram regalibus missis, videlicet Crimaldo abbate et Atone comite aliisque comitibus Willihelmo et Alboino, testificantur Alawic, Amalbert, Erminolt, Witigouvo, Ernipert, Gerhart, Anno, Valtat, Wospot, Nuti, Wicheri, Wolavridi, Ruadger, Thietpert, Ruodpert, Engilpert, item Witigouvo, Wolfger, Walto, Ebruni, item Anno, Thiotini, Hizo, Hadabert, Icho, Gericho et Hildi cum iuramento et flde data, guod ex traditione Perahtoldi comitis medietas marcae ad villam Filisininga aspicientis ad nio- nasterium s. Galli pertinet, excepto monticnlo Festilinperc, qui ad haereditarios Pettonis et Caromanni aspicit, et excepta silva Sicginholz, quae excepta altera silva specialiter ad dictum monasterium pertinet. Actum in villa Pettinwüari nuncupata publice. Wartmann II, 397. 5) 875, April 3. Frankfurt. Hludowicus rex -commutationem inter Hartmuotum abbatem coenobii s. Galli et Adalbertum comitem conflrmat. Dedit Adalbertus coenobio dicto in suo comitatu Scherra in loco Filisininga ecclesiam unam cum mansu u'no et decima et recepit ab abbate praefato eiusque advocato Hildi- boldo in eodem loco Filisininga 20 iuchos de terra arabili, unde et duas commutationes pari tenore conscriptas manibusqne bonorum hominum roboratas regi ad relegendum ostenderunt. Hebarhardus cancellarius ad vicem Liutberti archicappellani recognovi et subscripsi. Data 3. nonas ....") anno 38. regni domni Hludowici serenissimi regis in Orientali Francia regnante, indictione 8. Actum Franconofurt. Wartmann II, 199—200 a) Monatsname ausgelassen. 796—954173. Schenkungen an das Kloster Reichenau. 21, Geroldus graff oder hertzog ') [haut geben] Dietfurt . . . Ringingen uff der Schär, Wangen . . . Kaiser Karollus der drit, in der Ow begraben 2 ), . . . Erchingen oder Eggingen an der Wüttach . . . Hertzog Burckhart von Schwaben 3 ): Schlaitheim, Grimelhowin, Beggingen, Slatte 4 ), da ist nichtzit me da, sind allain wisen vnd aker . . . Herzog Berchtolt, ain sun hertzog Albrechtz '"),... Wulteringen by Brülingen, Gümüttingen, Baldingen, Gebiten- oder Ewingen-uosin °), Heidenhowin by Sumpthusen, Evingen oder Efingen, Eringen') Yp- pingin, Schaffhusen, Sunthusin, Timhirn an derTonow under Amptenhusen, Meringen, Hattingen, Möchinheim (Moachan zwüschend Engen und Ineringen 8 )), Emingen uff der Egg . . . Arnolffus küng 9 ): Eschingen, Suntheim, Usheim . . . 2* '■mBWTgticfai-T^r'.^'f ■ 1 &\Sjfiailfefc::.... i... . :..,..':.:..:i..i Siä3w£ ---- ,1 . _..i,„.^^::.:^^.^ i ^,^jai.iv,:.,V:.^»^; J ^ w .^I.T!i:..; ; i^.^;. 16 821. post obitum eius vel si quatuor annos simul in ordine censum neglexerit, illae res ad monasterium revertantur. Testes: Reginhartus praepositus, Hunoltus praepositus, Mauwo camerarius, Wano decanus, Isanbert portarius, Ratgarius consecretarius, Amalgarius, Hungarius presbyter, Caramannus comes, in cuius concilio actum est, Moatharius, Walhartus, Theotoricus-, Wigantus, Hettini, Scroto, Wolfgarius, Hilti, Hiltibertus, Heccho, Albericus, Suwidbertus, Ermenoltus, Polio, Witpot, Roadbertus, Hiltigarius, Hacco. Scriptor Wolfcoz diaconus. Actum in villa, que dicitur Tuttilinga, publice. Notavi die Veneris, 13. kal. Mar., regnante domno nostro Hludowico imperatore anno 6. et sub Caromanno comite. Wartmann I, 237. 821, April 24. Kiengen. am ■r 28. Cozbertus abbas corigregationis s. Galli cum consensu fratrum et cum manu advocati sui Pantonis illas res, quas Hammingus et eius filius Puto in loco Phorra tradiderunt, per precariam repraestat eisdem ea ratione, ut aunis siugulis Hammingus et postea Puto et eius legitima procreatio de grano modios 12 censum sol- vant et res ipsas cum 10 solidis rediniere possiut. Sin autem Puto absque legitimo haerede morietur, res praedictae pro amborum animarum remedio ad monasterium re- vertentur et nulli bomini unquam in beneficium concedentur. Testes: Hunoltus praepositus, Reginbartus decanus, Isanbertus portarius, Hungarius cellerarius, Ger- baldus bospitarius, Saloo [sie] camerarius, Pernhartus, Waltharius, Otericus, Erchan- bertus, Perngarius, Otpertus, Theotbaldus, Uto, Sabsbertus, Ato, Roadfridus, Sitilinus, Eckihartus, Roadmannus, Engilbertus, Amalbertus, Witbertus, Irfingus, Liutgarius, Ratingus, Sigemarus, Witbaldus, Roadgarius, Tbancho. Scriptor Wolfcoz levita. Actum in villa et in loco, qui dicitur Cbnewinga, publice. Notavi die Mer- coris, 8. kal. Mad., regnante domno nostro Hludowico imperatore anno 9., et sub Tisone comiti. Wartmann I, 254. 1) 825, Okt. 23. Pfohren. Wicram ad coenobium s. Galli pro animae suae remedio possessionem suam in Forrinmarca ea ratione tradit, ut ipse et, se mortuo, uxor sua Ospirin eandem sub censu annuo 6 denariorum ad tempus vitae suae reeipiant. Multa infractoris: flsco auri unciae 3 et argenti pondera 5. Testes; Adalunc, Lantpret, Dancho, Ebroni, Nandger, Engilhart, Uodalhart, Liutger, Eatinc, Thiodolt, Theot- hart, Uto, Anthad, Luto, Icho, Witpold. Scriptor Heribold ypodiaconus. Actum in Forren publice. Anno 12. Hludowici imperatoris. Notavi diem Lunis, 10. kalendas Novembris, sub Disone comite. Wartmann I, 273—74. 2) 842, Juni 4. Pfohren. Wolfger pro suae suique patris animae remedio cum manu advocati sui nHHHBH 828. 17 TJtonis et Sigimaris ad monasterium s. Galli possessionem suam in pago Perahdoltaspara in villa et marca Forra ea ratione tradit, ut eandem sub censu annuo 2 denariorum vel 1 maltri de annona tempus vitae suae recipiat et cum 1 solido redimere possit. Post discessum eins soror eius Wolfburuc easdem res sub censu annuo 4 denariorum aut 2 malterorum de annona liabebit et cum 5 solidis redimere poterit. Si illa non redemerit, res ad coenobium post eius discessum revertentur. Multa infractoris: ad fiscum auri unciae 3 et argenti pondera 5. Signa Wolfgeris, qui hanc cartam fieri et firmare rogavit, advocati eius Utonis et Sigimaris, qui simul cum ipso hanc cartam firmaverunt, Thancho, Theoto, Hicho, Ludo, Eeginbret, Heidilo, Ant- had, Lantbert, Theotger, Hachelm, Lantker, Witbold, Witpret, Euadker, Heimo, Walto, Buto, Erchanbold, Willfrid. Scriptor Otolfus presbyter. Actum in ipsa villa Forrun publice. Anno 3 Ludowici regis, pridia non. Jun., die dominico, sub Atone comite. Wartmann II, 2—3. 3) 854, Juli 1. Pfohren. Otolf presbyter ad monasterium s. Galli cum manu advocati sui, quicquid proprietatis in Para in loco Forra ex paternis seu adquisito suo habet vel deinceps adquirere potest, ea ratione tradit, ut ipsas res diebus vitae suae recipiat et pro censu singulis annis infra monasterium fratribus ad unum diem cum pane et cervisa pleniter servitium ipse impendat et, si monasterium intrare voluerit, congruum locum inter fratres regulariter habeat. Post obitum eius nepos eius Otolf ipsas res in eiusdem servitii censum pos- sidebit et ipsis duobus mortuis res ad monasterium revertentur. Testes: Ernust, Eeginpoto, Wacchar, Uto, Beginpret, Waldo, Sigimar, Anthad, Prunram, Lantpold, Witpret, Eatpret, Managolt, Cundhart, Sahspret. Scriptor Albrih ad vicem Kerlohi. Actum in Forra publice. Notavi diem kal. Jun., 15. anno Hludovici regis, sub Atone comite. Wartmann II, 49. 4) 887, April 8. Ober- oder Unterbäldingen. Eatsind cum manu advocati sui Otachar haereditatem suam in Forahero marca ad coenobium s. Galli in manus Theotrici advocati Bernhardi abbatis omniumque fratrum ea ratione tradit, ut filii sui eandem ad tempus vitae suae habeant „et hoc addatur, ut Adalgiso concessum est habere de senioribus suis". „Et si aliquis de Ulis fabricare discat, tunc singulis annis duo scrinia ab eis prepararentur in dominium; si autem ad hoc minime pervenerint, tunc singulis annis ad curtem in eadem villa constructam 5 maldros, 4 ex his de avena, quintum vero de spelta persolvant. Si autem aliqua persona hanc conciliationem irrumpere temptaverit et praefatae femine filios vel filias ad pristinum servitutis iugnm retrahere voluerit, tunc liceat proximis parentibus eandem proprietatem ad se recipere." Testes: Euadpreht, Eeginboto, Yso, Oadalprehet, Kerpreth, Otahcher, Engilker, Ysanpret, Thietker, Thie- terihc, Waldhere, Waldhart, Eoholf, item Eeginboto, Herepreht, Walthere, Eatpreht, Willepreht, Wolfho, Waldker, Wipreht, Eeginpreht, Nandpreht. Scriptor Fridehelm. Actum in loco, qui dicitur Paldinga, publice. Notavi diem sabbati, 6. id. April., anno 6. regnante imperatoreEarolo, sup vicario Euadperto. Wartmann II, 261. 828, April 28. St. Gallen. 29. Wigant coenobio s. Galli possessionem suam in pago Linzgauge et in locis Stetin et Scuginnothorf vel in eadem marcha, exceptis in Scuginnothorf 3 iurnalibus et una casada, sub ea ratione tradit, ut ipsi victus atque vestitus temporibus vitae a coenobio tribuatur. Multa infractoris: auri unciae 3 et argenti pondera 5. Testes: Hunbrent, Egilolf, Filiman, Lantho , Ludimar, Ysanberi, Liubolt. Scriptor Cozper- tus diaconus. Actum in ipso monasterio. Anno 15. Hludowici imperatoris. Notavi diem Martis, i. kal. Majas, et sub Ruachario comite. Wartmann I, 291. V. ffig äSSAi^SSiSä^ia^eä^^i^ß wtfft™CTiS?SPP^*1iiitn¥ftwiff 18 831. 843. 831, Mai 14. Ingelheim. 30. Hludouuicus imperator monasterio Campidona, ubi Tatto abbas pastor et rector est, pro emoluinento animae suae decimara partem de omni tributo et de omnibus, quae a populo in duobus comitatibus Attonis, qui sunt in Bertoldesbara, ad partem publica tn exiguntur, concedit. Hirminhardus notarius ad vicem Pridugisi recognovit et subscripsit. Data pridie idus Maii, anno Christo propitio 18. imperii domni Hludouuici piis- simi augusti, indictione 9. Actum Ingelinheim palatio regio. Monumenta Boica XXXI», 60; Sickel, Acta Carolinorum II, 171, No. 286. 843, Sept. 1. Eeichenau. mm I I 31. Walfredus Augiensium abbas cum senioribus suis disponit, quäle debitum sin- gulis annis communi cellerario possit conferri. Inter alia recipiet idem de Meringen') similiter sicut de Wingen 2 ) et insuper 12 ollas in Natale domini et 50 cacabas, et in festivitate s. Michahelis item 12 ollas et 50 cacabas, et in Pasca similiter; de tota Para dua caldaria, unutn maiorem et unum minorem, excepto Wagingen, duas naves, unam maiorem et unam minorem; de Rodelingen et de Honistetten decem haspas de lino, 100 caseos, unum cadum mellis, 52 modios salis, 12 cados de pin- guedine; de Gecgingen ;1 ) 100 caseos, 10 modios leguminum, unum cadum mellis, 1 ovem et 5 haspas de lino. De Para debent dare duas naves, unam maiorem et unam minorem, et debent aedificare 4 domos piscatoribus. Scriptor Sneuuart mo- nachus et diaconus. Acta sunt hec Augia, kalendis Septembris, in Nativitate sancte Uerene vir- giuis, 843. Wirt. Urkundenbuck I, 124—126 (nach Perg. Or. Karlsruhe). 1) Als Ausstellungsort einer St. Graller Tauschurkunde wird Möhringen (Mereheninga) 882, Dez. 10 genannt, s. Wartmann II, 233. 2) Da in der Urkunde nie Wingen genannt wird, so ist dieser Name offenbar verschrieben für das in der Urkunde vorher angeführte Wagingen, hier bezog der Keller nach der Urkunde jährlich 10 modios leguminum, 100 caseos, 1 ovem, 4 haspas de filis, 5 de canafo, 1 cadum de melle et 1 padellam. 3) Mit Unrecht wird der alamannische Ort Cachinga, in dem das elsässische Kloster Murbach 760, August 8, Güter durch Schenkung Eichbalds erwarb, in Göggingen bei Messkirch gesucht, denn derselbe lag laut der betreffenden Urkunde (s. Neugart, Codex diplom. Alemanniae I, 33) super Danubium fluvium; er ist heute abgegangen oder hat seinen Namen verändert. : 'wmp<^pK "'■-''""■ '!■- 65. Heinricus IV. possessiones monasterii s. Blasii, inter quas tertia pars villae Wangen est, confirmat. Inter terminos districtus proprii monasterii nominantur etiam mons Ueltberg et lacus Sluochse. Sigehardus cancellarius vice Sigefridi archican- cellarii recognovit. Data 6. idus Junii, 1065., indictione 3., anno autem domni Heinrici quarti regis 12., regni vero 9. Actum Basileam. Trouillat, Monuments de l'histoire de l'ancien eveche de Bäle I, 185; Stumpf II, 222. 1011, April 3. Strassburg. 66. Heinricus IV. monasterio s. Blasii V\ 2 mansos in villa Ekkingon in pago Alpe- gouue et in comitatu Gerhardi comitis sitos, sibi a duce Rodolfo ad hoc datos tradit. Adalbero cancellarius vice Sigefridi archicancellarii recognovit. Data 3. nonas Aprilis, 1071., indictione 9., anno autem ordinationis domni quarti Heinrici regis 17., regni vero 15. Actum Strazburg. Dümge, Eeg. Bad. 21—23 (nach Perg. Or. Karlsruhe); Stumpf II, 228. .-■':v.-- ■"■■■-■■:■■' if.>''.■"V ' ft'S:. msy 1083—1084/1155. 37 1083. Kloster Schaffliausen. 67. Comes Burchardus de Nellenburk, advocatus monasterii s. Salvatoris, notificat, quod illustris vir Toto de villa Wagenhusa pro possessionibus dicti monasterii in Sclohse cum manu matris suae pro remedio animae suae suorumque parentum praedium suum in Wagenhusa, ut ibi aliqui pauperes Christi alerentur, et insuper possessiones suas in Slate, Dorf, Bazmundinga et Hohensteti tradidit. Testes: Burchart comes, Adelbolt de Niuheim, Chöno de Seolvinga, Chönrad filius eius, Wipreth de Hiuner- husen, Bödolf de Wilichinga, Wipreth deWalthusen, Waceli de Botinboven, Eberhart de Bancheleshoven, Huc de Hiuvinga. Scriptor Otene presbyter et monachus. Actum in villa Scaphusa in basilica s. Salvatoris, 1083., inclictione 6. Quellen zur Schweizer Geschichte III, 23 (nach Perg. Or. Schaffliausen). 1084—1155. 68. Schenkungen an das Kloster St, Georgen. 1084. [Monasterium s. Georgia a Walda transtulit Wilhelmus abbas Hirsaugiensis, permissione papae Gregorii data,] in pagum nomine Bara, in comitatu (sie) Aseheini in quendam monticulum Nigrae Syluae, qui locus propter situm terrae dici potest et est ipse vertex Alemanniae. Quod praedium ab Oriente termi- natur proprietate s. Mariae ] ), ab occidente vero fontibus Brichenae, a meridie autem longi montis crepidine et a septentrione protenditur usque ad ipsas proprietates Transsylvanorum . . . 1) Wohl Reichenau gemeint. 1085, c. Jan. 13. Deinde circiter idus Januarii ... et pater et natus ') priori donationi addiderunt ipsum praedium dimidium, in quo capella condita condendumque fuit monasterium, et quicquid habuerunt in Stockburg et in villa Baldingeu, circiter 4 mansos et aliquas partes sylvestres ... 1) St. Georgens Stifter Hezelo und sein Sohn Hermann. [1086, c. 1. April. Synode zu Constanz.] Item quidam miles Lantfridus dedidit deo et eidem mar- tyri allodium suum in villa Owoluingen, circiter 2 mansos . . . Fridericus de Wolphaha tradidit deo et s. Georgio in valle Transsylvana 3 areas, et quaecunque pertinerent ad eas . . . [1090, 31. Okt.] Engelscalk senior tradiderat aliquando fidei Heinrici de Baidesheim praedium situm in villa, quae dicitur Adelgiseshouen, in pago Illirgowe, vt inde facere deberet, quidquid ipse eum quandoque rogare vellet. Rogauit ergo eum, vt hoc idem praedium daret deo et s. Georgio in perpetuam proprietatem, factaque est per eundem Heinricum haec traditio praesente et rogante eodem Engelscalco anno supradicto, 2. kalendas Novembris, in villa Philingen super reliquias s. Georgii allatas in praesentia ducis Bertholdi et perplurium eius militum . . . 1091, Jan. 19. Anno incarnationis domini 1091., indictione 14., 14. kalendas Februarii Gerhardus iuuenis tradidit deo et s. Georgio iuxta Tunningen praedium, quod vocatur Studeholz, et in regione Transsyl- uana circiter 18 beneflcia sita in locis, qui vocantur Sulcibach et in Arnoidesbach et Suuinenbach, quae (sie) sibi in proprietatem dederant germani sui Otto et Fridericus de Wolphaa. gsöäs ■ Hü r ' .11- mäk ■■--■- '■* I mm 38 1091/1138. WM 1091, Juni 24. Eodem anno, in Nativitate s. Joannis Baptistae Hermannus de Hadelespuron dedit deo et s. Georgio praediolum situm apud viculum, qui vocatur Witicliiwilere, rogantibus Ruzela foeinina libera et eius libero viro Wolfgero, quorum hoc proprium fuerat et a quibus id ipse in fide acceperat.... 1094, Jan. 25, Febr. 21. Eodem anno fecimtis concambium cum milite Bertboldo de Almut. Nam- que 8. kalendas Februarii in pago Prisiaquensi apud uillam Wieion tradidimus in proprietatem ei praedium in Owoluingen, quod dederat nobis senior Lantfridus. Ipse vero Bertholdus miles delegavit in fidem et ma- num ducis Bertholdi arui apud Plansingen iugera 21 et arbusti apud uillulam Kambiz circiter unum mansum, rogans eum sub obtestatione fidei, ut idem praedium traderet ditioni s. Georgii. Deinde ergo allatae sunt eiusdem martyris reliquiae in Aseheim uilla, ibique divx 9. kalendas Martii rogata perfecit suscepitque Hermannus advocatus ipsam deditionem praesentibus perpluribus, nam tunc inibi fnit immensum concilium et col- loquium... . [1094, April 23.] Eodem etiam die eodemque loco ') Alker de Wilerespach tradidit per chartam, quicquid possederat in eadem uilla cum omnibus appendiciis suis, uidelicet circiter unum mansum. Tunc quo- que Anno liber homo de Filingen tradidit per chartam praediolum suum, quod habuit apud eandem villam, unam scilicet aream et 5 iugera, septenis testibus secundum legem ipsis quoque manus adhibentibus, quorum nomina postea est inuenire. Sed tarnen hi duo posteriores res praetitulatas per beneficium a pastore rece- perunt eo pacto, ut singulis annis in festo s. Georgii uterque nummum pro censu persolueret. Sed etsi uxor Alkeri superuixerit uiro, eundem nummum pro censu persoluet, ambobus vero defunctis, res praedictae ad ecclesiam omnino pertinebunt. Denique praeter supradictos testes hi quoque praesentes fuerunt, quorum nomina subscripta sunt, inter quos, si necessitas exigerit, inueniri possunt septem, qui in traditionibus Alkeri et Annonis manus adhibuerunt: Manegoldus comes, Werinher, Walker, Alker, Reginart, Rödin de Tuichingen, Amalunc, Herolt, item Herolt, Keinzo, Hilteboldus de Folconeswilere, Liupret, Lupelin, Azelin de Walthusen, Cozpret, Waltere de Bietheim, Tietrich, Hildebert, Engeman (sie) de Ascaha, Alker de Pispach, Manegolt, Folcmar, praeterea plebs innumera et magna fratrum frequentia . . . 1) Zu St. Georgen in capella lignea. 1094, Okt. 7. Eodem anno nonas Octobris obiit Bertholdus miles de Tochingen, a quo habemus quicquid ipse possederat in uilla Kniengen, excepto uno manso . . . 1094, Nov. 18. Anno, liber homo, 14. kalendas Decembris obiit, qui dudum dediderat eidem martyri apud uillam Filingen quadrantem unius mansi . . . 1095, März 3. Eodem anno 5. nonas Martii obiit Wezilo capitaneus, a quo habemus, quicquid proprietatis habuit in uilla Yppingen. Marcwardus ') liber homo de Aseheim dedit nobis dimidium mansum in eadem uilla, Sigefridus quadrantem , Adelgoz circiter unum mansum, Adelbero quadrantem, Eberhardus quadrantem, Engilbertus praediolum, Liuprant et Burcardus frater eius praedium suum . . . 1) Diese Schenkung steht am Ende der Traditionen von 1095, gehört also wohl ebenfalls in dieses Jahr. 1121, Mai 19. Ego Heinricus de uilla Leiingen, cogente necessitate patriam exiturus, sub abbate Wernero in praesentia multorum 14. kalendas Junii anno ab incarnatione domini 1121. praedium s. Georgio ea conditione tradidi, ut mortua matre mea, si non redirem, in proprietate esset monasterii, si autem ego antea uel postea quandoeunque redirem et si hoc uellem, praedium meum libere sicut prius haberem . . . 1132, Mai 29. Anno incarnationis domini 1132. quidam militaris homo, libertate nobilis, Heinricus nomine de Stouphenberg in ipsa s. die Pentecostes in monasterio s. Georgii se monachum fecit. Tradidit v v autem super altare praedicti martyris praedia sua: in Owingen et Osingen 15 mansos, in Betechouen et V Mimminhusin 16, in Steingart et Pruwelingen 6, in Kneingen et Oberach 4, quorum omnium summa 41 mansum (sie) faciunt. Hi testes sunt: Arnoldus de Wolfaha, Bruno et Conradus de Hornberch et alii plures . . . 1138. Anno domini 1138. de Baldingen liber homo tradidit deo et s. Georgio pro remedio animae '■■'■ sl 1088/1118. 39 suae et Gerliardi, fratris sui defuncti, quicquid praedii habuerunt in Beggenhouen. Huius rei testes sunt: Conradus de Wartenberg, Bertholdus de Guotmatingen, Arnoldus, Bernhardus, Folmarus et alii plures. 1139. Anno incarnationis domini 1139. Wernlierus über homo cum vxore sua tradidit deo et s. Georgio, quicquid habuit in Vockenliusen exceptis duobus curtilibus; receperunt autem hoc pro beneficio sub annuo censu numismatis, quod etiam triduo a nostris hominibus possessum, et lnüus rei testes sunt: Marcwardus et filius eius Ruom, Rudolphus de Tetingen, Sigeboto, Alker, Heinricus, Adelbero, Bertlioldus frater eius ... 1140. Ipso anno Hug obtulit deo et s. Georgio in proprietatem quicquid habuit apud .. . recepitque hoc pro beneficio sub censu numismatis, in festo s. Georgii annuatim persoluendo. Post obitum vero eius, etiam si liberos post se reliquerit, praedium hoc nobis uacabit. Tradidit etiam ipsa hora praefato martyri, quicquid habuit apud Brunnehoubiton, unumque mansum in Baldingen, insuper et totam mancipiorum suorum familiam recepitque haec sub censu numismatis habenda, sed ea conditione, ut si post obitum suum liberos reliquerit, cum omni libertate haec ipsi recipiant. Et sciendum, quod haec omnia a nostris hominibus nostrae ditioni legitime subigi triduoque possideri uoluerit. Harum traditionum testes sunt: Conradus de Wartenberg-, Marcwardus de Ramestein, Arnoldus de Baldingen, Dietricus de Lideringen, Gozbertus de Walthusen. 1148. Anno incarnationis domini 1148, indictione 11. Fridericus nobilis et illustris uir de Wolfaha dedit deo et s. Georgio pro remedio animae suae et parentum suorum sollemni donatione ecclesiam, quae est apud Husen, et forestum quendam apud Einbacb. Haec autem oblatio facta est audientibus Alewico comite de Suiza, Brunone de Hornberg et fratribus eius Burcardo et Conrado, Gotefrido de Emphingen, Rom de Bamestein, Richardo de Capella. Iterata est denuo eadem traditio in uilla Wolfaclia, abdicante se ibidem Conrado clerico, fratre eiusdem Friderici, omni iuri proprietatis suae pro quatuor marcis et aliis sponsioni- bus, quas a nobis recepit. Testes hi tunc affuerunt: Egelwardus de Capella et Rudolphus de Wildorf et alii plures.... Aus der Notitia fundationis s. Georgii in der Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins IX, 193—225. 1088—1118. 69. Leben der sei. Beatrix, Nonne zu Arntenhausen, Stiftung dieses Klosters durch St. Theoger, Abt zu St. Georgen. Erat enim in monasterio virginum [Amtenhusensi], in quo eiusdem patris [Tbeogeri] cura vigilabat'), sanctimonialis quaedam Beatrix nomine, quam hoc ordine ad deum conversam accepimus. Siquidem in annis adolescentiae volebat ingredi vias seculi, sed Deo gratias! retenta est in manu forti. Nam praeclaris quidem orta natalibus, sed iam ipsis orbata parentibus fuit. Aspectu quoque deformis apparuit; atque idcirco dum a coaequalibus suis illius copula recusatur, ad nuptias Christi quodammodo compellitur intrare; sicque ad bene ac devote vivendum iuxta nominis sui etymologiam ipsa sua deformitas suffragatur. Videns etenim quispiam propinquorum puellam aetate iam nubilem, sed ad contrahendas nuptias nee opes habere nee spe- ciem, prudenti usus est consilio. Sponso caelesti regi virginum et virginitatis auetori, quem puiitas cordis, non corporis pulchritudo delectat, Beatricem virginem desponsare deliberat, ut cuius forma carnalium displice- bat aspectibus, illibatam et carnis et animae puritatem regis pararet amplexibus, aemulans eam, de qua di- citur: Omnis gloria eius filiae regis ab intus. Puellam itaque omnibus modis renitentem, utpote tanti boni tantaeque delectationis expertem, deferri ad monasterium iubet, multum rogans, ut sanctimoniales feminae suum illi consortium non negarent. Suscepta ergo est in congregationem, ac post paululum spiritalium nup- tiarum dulcedine degustata, diebus ac noctibus piis operibus studens, sponsi sui inhaerere amplexibus coepit. Quae etsi forma despicabilis fuit, semet ipsam tarnen non ignorans inter mulieres pulchram exhibuit; quia, dum ad auctoris sui similitudinem se faetam meminit, iuxta praeeepta quoque similitudinis ordinem incessit. Haec vero litterarum elementa non noverat, legis praeeepta nesciebat; sed quia plenitudo legis est Caritas WS^mSB >2fflB8m 40 1088/1118. totam legem in Dei ac poximi dilectione servabat, et quod foris in cognitione non noyerat, intus ei in amore vivebat; utpote quae iam inter alias sorores virtute continentiae, orationis, gravitate vitae, singularitate abstinentiae in immensum sanctitatis culmen excreverat. Cumque Deus omnipotens perennem iam laboribus eius mercedem reddere decrevisset, febre correpta ad diem venit extremum. Interim Theogerus improvisus adveniens, virginem aegrotantem olei unctione linivit, traditisque ei salutaribus sacramentis sorores ad id idoneas in eius obsequium deputavit, ut cum dissolutionem corporis ipsius imminere sentirent, ei ac ceteris convirginibus nuntiarent. Iam corpus eius ab extrema fuerat parte praemortuum, in solo tantum pectusculo vitalis adhuc inerat calor, cum ecce medio noctis tempore, Theogero cum suis in secretiori cubiculo quiescente, uni Erboni ex fratribus, qui in comitatu eiusdem patris advenerat, huiusmodi visio ostensa est. Videbat, et ecce in oratorio duo psallentium chori constiterant, et sicuti sexus ex vocibus discernebat, impositam anti- phonam alternatim nunc viri, nunc feminae decantabant; eo videlicet modo, ut percantatam ab ipso rursus principio repeterent, sicque diutissime gravi et suavi modulatione concinerent: Veni, electa mea, et ponam te in tlironum meum, quia concupivit rex speciem tuam. Quae videlicet antiphona, ut et aliquid de inter- vallis musicis loquar, in f incipiens et in septima finiens ea enim fuerat, quae ad septimam, non quae ad tertiara toni formulam incedit, ex tetrachordo finalium in tetracliordum superiorem ascendit, et cum in sex cliordis paene tota decnrrat, septimam quoque superius, id est b synemenon, assumit. Per quod itaque da- batur intelligi, Beatricem virginem Christi beato fine perfunctam ad superna transferri et in septima, id est in requie ac beatitudine septima, debere constitui; eo quod in senario numero bonorum operum perfectio de- signatur, at vero in septima requies illa caelestis exprimitur, in qua sanctorum et electorum animae, deposito carnis onere, plena felicitate laetantur. Porro si a superioribus huius tetrachordi litterae numerentur, b ro- tundum h quadratum sequitur, quia quisquis in hac vita notis Ulis quatuor virtutibus adornatur, hac lacri- marum valle transmissa, illam procul dubio perennis vitae beatitudinem consequetur. Ipsa vero b littera non quadrata, sed rotunda est, quia nimirum perennis illa requies ac beatitudo sanctorum nullo fine clauditur, nullo termino ■ coangustatur. Haec de voce breviter dixisse sufficiat. Caeterum verba ipsa ac simplicem litterae sonum eiusdem virginis vocationi et laudibus aptissime convenire, nemo est qui nesciat. Tanta vero erat illius angelicae consonantia ac suavitas harmoniae, ut arbitratu illius, qui hanc licet in sompnis audierat, omnem sub caelo iucunditatem excederet, ac beatum fore se crederet, si tarn suavibus et tarn canoris sanctorum perpetuo interesse concentibus licuisset. Cumque et virgo Domiui extremum iam spiritum ageret, et ille quaenam esset beata haec anima, quae cum tantae laudis praeconio vocaretur e corpore, dormiens cogitaret: subito Theogerus a sompno cum suis excutitur, ac per sonum tabulae sanctimoniales feminae convocantur, quatenus, in quantum largiente Domino potuissent, egressum virginis orando protegerent. Quibus in obsequio funeris devote occupatis, virgo Domini spiritum reddidit, ex virgineo corpore cum sanctis virginibus habita- tura migravit. Iacebat corpus exanime, aquis abluitur, linteaminibus obvolvitur; postremo ponitur, ut ad cellam sancti Georgii, quae quinque fere milibus [aberat, deferretur. Moris etenim fuit, sanctimoniales feminas eodem in loco defunctas ad monasterium sancti Georgii sepeliendas deferri. Accedens interea frater indicat abbati, quid viderit. Tunc ille gaudens et gratias agens: Ditabo, inquit, ecclesiam hanc dote bona, ut prima omnium Beatrix sanctissima hie habeat sepulturam, eiusque de caetero patrociniis et corpore locus habeatur illustris. Itaque in aedicula, quae instar paradisi ecclesiae foribus praeminebat, virginem sepeliri curavit; iibi deineeps universas, quas ex earum contubernio viam universae carnis ingredi contingeret, humari con- stituit. Iam fere Septem annorum evoluto curriculo contigit item, eodem venerabili patre in monasterio vir- ginum commorante, quandam sanctimonialem feminam ex hac luce migrare. Sed iam in illa aedicula nullus sepulturae locus supererat, quoniam quae illo tempore ibidem in Christo obierant, omne eiusdem aediculae spatium oecuparunt. Quam ob rem Theogero visum est, ut sepulcrum Beatricis, quae illic prima omnium posita fuerat, aperirent atque in ea illam, quae pridie obierat, sepelirent; credens nimirum praedietam Dei famulam tarn longo temporum decursu in cineres penitus resolutam. Sed dum in eodem sepulcro ulterius fodiunt, velum quidem, quod saneto eius corpori superpositum fuerat, intactum inveniunt; fodientium vero nares et ora miri odoris suavitas implevit, quae et per omne eius cellae habitaculum largiter emanavit. ^■i 1092/1096. 41 Quo viso sanctus et venerabilis vir iubet sancti corporis reliquias loco penitus non moveri, beatam fore pro- nuntians, cuius sancta conversatio in odorem suavitatis accepta etiam deum et homines .dulciter oblectaret... Aliud quoque in latere montis, qui a cella sancti Georgii quinque fere milibus disparatur, monaste- rium construxit Amptenhausen 2 ), in quo centum circiter moniales feminas congregavit; ubi etiam, ut superius diximus, Beatrix sanctissima, meritis suis perpetuae divinae propitiationis loco latura subsidium, prima omnium meruit accipere sepulturam. Aus der Vita Theogeri abbatis s. Georgii et episcopi Mettensis. Monum. Germ. SS. XII, 460—62. 1) Also zwischen 1088 und 1118, dem Jahre, in dem Theoger Bischof von Metz wurde und das Kloster St. Georgen, dessen Abt er 1088 geworden war, verliess. 2) Nach der unbeglaubigten Ueberlieferung dieses Klosters selbst wurde dasselbe um 1107 gegründet und 1113 vom Constanzer Bischöfe Gebhard eingeweiht. Auch die Klosterüberlieferung, dass St. Theoger als ersten Prior den sei. Paulus, einen St. Georger Mönch, nach Amtenhausen gesetzt habe, und dass das ebenfalls St. Georgen untergebene Benedictinerinnenkloster TJrspring (wirt. OA. Blaubeuren) von Amtenhauser Nonnen besiedelt worden sei, entbehrt eines Quellenbeweises. 3) Auch die folgende Erzählung der Fürstenbergischen Chronik des 17. Jhdts lässt sich auf keine ältere Quelle zurückleiten. 1264. Graff Rudolff von Habspurg erzaigt dem hochwürdigen Sacrament sonderbare Ehr vnd wirdt ihme von Gott durch zwo Benedictiner Closterfrawen zu Par vnd zu Amtenhausen kundt gethan, daz er nach 9 Jahren werde Keyser werden. Derentwegen er daß vom Krieg vnd Brand verstörte Closter Amptenhausen (welcheß der h. Theogerus Abbt zu S. Georgen gestifft vnd Bischoff Gebharduß von Costantz Anno 1107 geweych . . . auff seinen Kosten aufbawen lassen, vnnd dasselbig . . . hardo dem Abbt zu S. Georgen durch ein messer vnnd wasenboschen, so er auff den Altar geopffert, vbergeben hat. 4) Im P. P. Archiv befindet sich bei andern Gemälden von Aebtissinnen des Klosters Amtenhausen auch ein Bild der hl. Beatrix, das ein Werk des 17. Jhdts sein dürfte, und kaum als Wiedergabe eines altern Bildnisses angesehen werden darf. Die Heilige ist im Ordensgewande abgebildet, hat die Hände gefaltet und ihr Haupt umschweben 4 Engelsköpfe. Unter dem Bilde stehen die Verse: B. Beatrix, Ord. s. p. Bened. Ambtenhus. Laudavi quondam porrectee gaudia frontis, Laudavi vivis picta labella rosis. Est, dixi, formae splendor, decus ffithere lapsum; Est gemma, est sidus lucis honore vigens. Est index pulchrae mentis, virtutis imago ; Vas pictum, sub quo balsama pura latent. Sed, dum per fcedam faciem tenet astra Beatrix, Verto stylum, et dico: pessima forma, bona est. 1092—1096'). 70, Die Einwohner von Aasen feinden das Kloster St. Georgen an. Videns interim humani generis inimicus in loco horroris et vastae solitudinis fabricam ecclesiae no- vellam exurgere, illaque alta ferarum stabula in servorum dei habitacula commutari: ad gloriam Christi suique interitum id fieri sciens, vehementer indokiit; ac proinde, ut incendium suum ruina extingueret, non solum viri dei perniciem, sed et loci illius ilico molitur excidium. Mille itaque nocendi artes exerit, et qui- bus modis unius vilissimi ut sie dixerim domicilii septa dinieret, non invenit. Quid faceret et quo severteret? Qui gloriabatur quondam in corde suo dicens: In caelum conscendam, supra astra dei exaltabo solium meum; sedebo in monte testamenti in lateribus aquilonis, ascendam super altitudinem nubium, similis ero altissimo ! iam miser, extrema necessitate compulsus, ad nota sibi argumenta fallaciae illo suo more convertitur; et ut id quod intenderat tandem daret effectui, vulgi ignobilis, qui haud proeul a monasterio in Asenheimensi Castro consederat, solatium petit, illudque contra virum dei quibus poterat versutiis instigavit, ut eum vel affectum iniuriis de sedibus penitus perturbaret, vel crebris iurgiis lacessitum aliquatenus ab interna conditoris con- V. 6 I SäKs3ajra I ^ 42 1095-1099. templatione retraheret. At vero vulgus insolens et, sicut est natura rusticorum, moribus importunum atque ad inferendam iniuriam pronum, furibundum ac plena insania evomit in Theogerum mille convitia, dicens: eum in aliena iura irrumpere suaeque ditionis solum incolere; non oportere monachos vel aestimari vel dici, qui de rapina viverent, qui locum, quem in varios usus olim ipsi communem habuerant, sibi proprium fecissent; postremo illos nihil novum quidem moribus suis facere, ad quorum cupiditatis Matus explendos non maria omnia non terrae sufficerent, nisi etiam exiguum illud, quod supererat nemoris vel cespitis, retentarent. Hlo in tempore Berctholdus frater Gebhardi episcopi Constantiensis in Alemania ducatum tenuit, vir scilicet seculi negotiis occupatus, tarnen admodum cbristianus, qui sanctum illum et virum et locum pio semper venerabatur affectu. Enimvero homines illi, velut equi indomiti spiritu nequitiae feruntur, effrenes atque in servum dei tyrannice saevientes, iam omne eius monasterium ab stirpe evertere cogitabant. Multis a sancto viro pre- cibus, multis ab ipso duce terroribus saepe retenti sunt. Iterum molinntur, iterum minis ac supplicationibus superantur. Ad ultimum, cum hostis ille versutus non die non nocte eos instigando quiesceret, ad everten- dum, ut diximus, omne illud monasterium alii sparos, alii lanceas, alii sudes praeacutas, uti unumquemque casus armaverat, manu ferentes adveniunt. Nunciatur interea duci, omne id hominum genus armata iam manu ad opus tarn triste procedere; nee dubium, quin in proximo videat et in loco, quod lugeat, et in Theogero, quod doleat. Quibus continno retractis ex itinere, quo tenderent, immo quid intenderent debita cum indignatione perquirens, ubi parum oportunis eorum responsionibus mitigatus, sciens genus servorum non nisi verberibus coerceri, per suos officiales virgis unumquemque compeseuit; sieque tantam multitudinem totam maerentem, partim inermem abire permisit. Tum vero accensis animis saevire acrius, ac nova in dies moliri contra dei servos, idque tantum agitare coeperunt, quatenus et locus in solitudinem redigatur, et vir dei cum suis non sine iniuria longius repellatur. Haec Ulis voluntas, hoc consilium fuit; sed de his dominus longe aliter statuerat. Accepta quidem oportunitate arma corripiunt, ac sese mutuo cohortantes locum adeunt, mirum in modum gaudente diabolo, quasi id tandem, quod diu moliebatur, expleverit. Iamque ad fores mo- nasterii fortis ille exercitus eminus propinquabat, Theogero cum suis sacra de intus missarum sollempnia celebrante. At illi vix prima limina ingressi, ubi psallentium voces exaudiunt, mutata sententia arma ani- mosque deponunt, ecclesiam supplices adeunt, de his quae contra, virum sanctum stuite commiserant, veniam postulantes. Unde quis dubitet, hanc Theogeri fuisse virtutem, qui homines furiosos, quos praepotentis ducis auetoritas tum minis tum supplieiis coercere non potuit, fusa ad deum oratione compeseuit, ut et illi gratias agerent, se errori suo non fuisse permissos, et fratres, qui sub eo domino militabant, pacem et tranquilli- tatem se gratularentur adeptos. Omnes itaque, qui venerabilem virum mortali fuerant odio persecuti, cum eo in gratiam redeunt, eumque ut patrem patriae diligere et venerari ineipiunt, dona offenint xeniaque trans- mittunt; complures etiam se suaque omnia dedentes, habitum religionis assumunt. Sieque factum est, ut etiam pars villae illius cum non modica quantitate agrorum in ius ecclesiae eiusdem legitima donatione per- venerit. Aus der Vita Theogeri abbatis S. Georgii et episcopi Mettensis; Monum. Germ. SS. XII, 455. 1) Diese Zeitbestimmung gründet sieb auf die Mitbenennung des Herzogs Bertbold von Zähringen, der 1092—1096 Gegenherzog von Schwaben war. Ohne nähere Begründung setzt der St. Georger Archivar P. Lenz diese Ereignisse in das Jahr 1095, s. Zeitschrift f. Gesch. d, Oberrheins IX, 221. 71, Vor 1095, Jan. 16 Alpirsbach; c. 1099, Rotweil. Rötmannus de Husin, Adelbertus de Zolro et comes Alwicus de Sulzo monasterium Alpirsbach fundant. Tradunt 1095., indictione 3., 17. kalendas Februarii in consecratione oratorii monasterii eidem inter alia per manus liberi hominis Bernhardi de Vlörin praedia et maneipia inHasela. Testes 1 ): Comes Alwicus, comes Gotefridvs 1095—1099. 43 comes Fridericus, comes Manegoldus, com es Gerunc, comes Zeizolf, Heinvicus, Heber- bardus, Herirnannus, fratres de Dietfurt, Bertoldus de Honburc, Tiethelmus de Tockin- burc, Chbno de Sulzo, Landoldus de Winzilun, Waltherus de Heitirbacb, Gerboldus et Wernberus fratres de Augia, Eberbardus de Sedorf, Hiltiboldus de Taneceho, Ege- lolfus et Bernhardus fratres de Florin, Liutfridus de Bobchingin, Wernbervs et Mane- goldus fratres de Cimberin, Egelolfus et L6f fratres de Talehusin, Ödalricus et Ro- dolfus fratres de Wigeheim, Benno, Adelbertus, Perikerus fratres de Speichingin, Bertoldus et Chonradus fratres de Gisingin, Fridericus de Wolua, Guutramnus de Egesteige. Corani bis testibus etiam traditio silvae monasterio facta confirmatur, inter cuius termini sunt: inde per descensum Chinzechun usque ad Wagodenstein, inde ad aliam Chinzichun, inde ad grvnen Widecben, inde per asceusum eius usque ad Urs- brinc, inde usque ad Snesleifi, qua tenditur ad Woluahe. Wirt. Urkundenbuch I, 315—17 (nach Perg. Cop. von c. 1100, Stuttgart). 1) Ob diese Zeugen bei der am 16. Jan. 1095 stattgefundenen Einweihung der Klosterkirche oder bei der Erneuerung der Stiftung, 1099, Aug. 28, zu Alpirsbach oder bei der nach dieser zu Rottweil vollzogenen Schenkung Adelberts von Zollern zugegen waren, geht aus der Urkunde nicht hervor. 2) Am 12. April 1101 bestätigte Papst Paschalis U. diese Klosterstiftung; seine Bulle nennt ebenfalls die Güter zu Hasela. Wirt. Urkundenbuch I, 327—29. Nach 1127 wurde die Stiftungsurkunde selbst nochmals erneuert und erweitert. Diese neue Urkunde nennt unter den Grenzmarken des Alpirsbacher Waldes zwischen Ursbrinc und Snesleifi noch Kaltobrunnin, Rotinbach und natatorium in monte und reiht an diesen Grenzbeschrieb einen Bericht über Wittichen an, von dem hier ein Auszug folgt: Infra fines horum terminorum Eberhardus de Mieringin, a sancto Gallo inbeneficiatus, terram Alpirsbachensem in loco Witichin, quod suo beneficio commilitat, violenter invasit et domum quandam Alpirsbachensium in eadem positam igni succendit, quam postea Ute penitus dimissa presente Fridirico ') seniore, advocato, compositione unius talenti restituit. Et haec temporibus Heinrici quarti Romanoruin imperatoris facta sunt'). Tempore vero Lotharii 3 ) regis Fridiricus, Fridiricifilius, Alpirs- bachensis advocatus, beneficiorum praefati Ebirhardi successor factus, dum pro iniuria illorum, qui eisdem bene- ficiis inbeneficiati fuerant, saepius a fratribus loci interpellaretur, ab ipsis hominibus ecclesiae ceterisque bonis accolis terrae de iusticia loci inquisitionem sub iureiurando diligenter in ipso loco fieri fecit et eandem iusticiam de invasis terminis sub iureiurando recognitam modis omnibus, quibus potuit, et sicut ex ad vocatia debuit, in praesentia fratris sui Eginonis sub testimonio ministerialium suorum et hominum sine omni contradictione ecclesiae Alpirsbachensi confirmavit. Ut huius restitutionis confirmatio sie a Fridirico advocato facta notior et firmior in posterum teneretur, ab Aliwico, regionis illius comite, denuo corroborata est, qui rogatu fratrum Alpirsbachensium praedictos terminos terrarum saneti Benedicti et beati Galli sub iureiurando 16 ve- tustissimorum et veracissimorum illius loci comprovincialium diligenti inquisitione adinvenit et inventos Alpirs- bachensis ecclesiae in suo legitimo placito saeculari banno, sicut fieri solet, inbannavit, quae omnia tandem Ödalricus 4 ), Constantiensis episcopus, in die Palmarum inter missarum sollerapnia ibidem celebrata ecclesiasticae autoritatis sententia stabilivit. Tandem comes Alwicus quandam praedictorum terminorum in loco, qui dicitur Kaltinbrunnin, partem iniustam a se possessam Alpirsbachensi ecclesiae in praesentia domni Cünradi, ibidem abbatis 0 ), et Wernheri, abbatis Solitariorum 6 ), praedocente Egilolpho, tunc müite, sed postea in Alpirsbach monacho, allatis sacrosanetis, voluntarie restituit et ob cautelam memorialis testimonii maneipium unum ecclesiae Alpirsbachensi legitime delegavit. Wirt. Urkundenbuch I, 361—64. 1) Graf von Zollern. 6* ^^H 1 Kl ■ I aäißft $£sAW£itiBjgt& 44 1095. 1100/1138. 2) Also vor 1125. 3) 1125—37. 4) Ulrich II. (1127—40) 5) 1114-27. 6) Wernher L, Abt von Einsiedeln 1122—42. 1095, März 8. Piacenza. 72. Urbanus IL monasterium s. Georgii in Silva Nigra iuxta fluni en Briganam, cuius abbas Tbeogerius est, et quod nobiles viri Hezilo et Hesso in pago Bara in comitatu Aseheim 1 ) aedificavernnt, et cum omnibus, quae illic obtulerant, s. Petro apostolo delegaverunt, sub apostolicae sedis tutela suscipit. Datum Placentie, 8. idus Martii, indictione 3., 1095., pontificatus autem domni Urbani secundi papae septimo. Schöpflin, Alsatia diplomatica I, 177—78. 1) Diese Angabe, dass das Kloster St. Georgen „in pago Bara, in comitatu Aseheim" liege, wiederholt auch der zu Mainz am 28. Jan. 1108 gegebene Schirmbrief des Kaisers Heinrich V. für dasselbe. Dümge, Regesta Badensia 28; Stumpf II, 255. 73. 1095, Oct. 8. Lyon. Urbanus IL papa possessiones monasterii Scaphusensis confirmat, inter quas etiam bona in Nigra Silva in loco Scluischse sunt. Datum Lugduni 8. id. Oct., indictione 3., 1096. , pontificatus autem domini Urbani secundi pape- 8. Quellen zur Schweizer Geschichte III, 49 (nach Perg. Or. Schaffhausen). 1) Weitere päpstliche Bestätigungen für das Kloster Schaffhausen erfolgten von Calixt II. um 1120, von Eugen III. 1149, Jan. 28. und von Alexander III. 1179, Mai 25. Von diesen Urkunden nennt v erstere unter dessen Gütern cellam in lo-cis Gravenhusin et Slüchse, decimas in Rettinboch, predium in Owol- tingen et in loco Hapinmüli 3 mansos et 1 tresiusiurnalem et molendinum, predium in Wizin cum ecclesia; die Eugens auch ecclesiam Seegge. Die Alexanders aber nennt praedium Irmilprunnin (lies Mistel- brnnn), item praedium in Segge cum investitura ecclesiae, item Titunsee, item praedium in Witilinchovin et Vaschin, item praedium Gerungi et Walteri in Wizin cum investitura ecclesiae, item praedia super Eggon, videlicet Ruthi, Rorgunwise, Schafstige, Honstetin. Quellen zur Schweizer Geschichte III, 91, 119; Fickler, Quellen und Forschungen zur Geschichte Schwabens und der Ostschweiz 60. c. 1100—1138'). 74. Schenkungen an das Kloster Zwiefalten. Adilbertus clericus de Malichingin dedit duos mansus in eodem vico et quartam partem aecclesiae et nonam partem alterius dimidiae partis et ad Blidolfishusin uuum mausum. Hie in decrepita aetate ia monachum promotus, 7. kalendas Julii viam universae carnis est ingressus . . . "•'•-"■ ' >'■■■■ "' 1100. 45 fssmi Temporibus Lotharii imperatoris pacifici per totum regnum pax composita et sacramento est con- firmata. Ulis diebus Witigou de Maisunburc, libera propagine ortus, perturbatae pacis reus, a quodam mi- lite duello convictus est et occisus. Verum in articulo mortis constitutus in monachum tonsuratus, apud Haigingin dedit unum mansum et terciam partem mansi unius . . . Huc de Wilare dedit unum mansum ad Filsilingen. Otto de Stuzzilingin, noster monachus, .... dedit ad Oninburron pene duas houbas, dedit etiam capellam in eadem villa sitam, in honore sancti Petri dedicatam et novem uncias ad crucem auream. Hunc fratres sui e vestigio consecuti Ernest et Adelbertus eius consilio et instinctu apud Oninburron dederunt pene viginti mansus. . . . Oudalricus de Zile eorum propinquus, amitae scilicet eorum filius . . . apud Oninburron et in confinio eiusdem villae loco, qui Steinstetin est vocatus, dedit duos mansus, ad Preitinhulwe vicum di- midium mansum ad Achilinishusin et Obrehtisstetin sex mansus. Ex istis duabus villis sexaginta maltra avenae annuatim persolvuntur et tria talenta Ulmensis monetae. Touta soror Ottonis de Stuzzilingin, cum filia sua Adilheit ntincupata et marito nomine Gerungo de Eietheim, quod est situm in pago Bare vocitato, simul declinantes huins mundi gaudia et blandimenta noxia sub alas sanctae dei genitricis confugium fecerunt et buic coenobio decem mansus apud Bussingin prope Oninburron situm dederunt. Wolpoto frater noster dedit dimidium mansum ad Oninburron. . . . Boudolfus de Hochdorf in pugna apud Edundestbeim 13. kal. Pebruarii ') cum Walthero comite de Veringin et aliis plus quam quinquaginta occisus et apud nos terrae est locatus dimidiusque mansus ab eius heredibus pro eius ar.ima buic loco est traditus, qui cum alio dimidio a Rouperto de Hocbdorf dato apud Oninburron pro uno mansu et dimidio est commutatus. Aus Bertholdi Zwifaltensis ehronicon in Mon. Germ. SS. X, 106, 110, 113, 116, 117. 1) Jünger als 1138 ist nach eigener Angabe Bertholds (a. a. 0. 122) keine derselben. 2) Das Treffen bei Jedesheim geschah 1109, s. Stalin, Wirtemberg. Geschichte II, 42. 1100, Febr. 27. Eschinge n. 75 # Burchardus comes de Eellenburc monasterio s. Salvatoris in villa Scafhusa praedium suum Hemmendal cum silva Randen donat. Multa: 10 unciae auri, toti- dem pondo argenti. Testes: Berlitolfus dux de Zaringen, Herimannus marchio de Linthburch, Theodoricus comes de Nellenburch, Ludwicus comes de Stoffeln, Berh- tolfus comes de Marstetin, Arnolfus advocatus Augiensis de Golthbach, Heinricus advoeatus Constantiensis de Berge, Odalricus de Mamburron, Arnolfus de Hiltens- wilare, Lanthbertus de Husen et filii eius Lanthbertus et Burchardus, Gebehardus de Seolvingen, Odalricus de Ake, Eigelwardus et filius eius Eigelwardus de Özens- wilare, Gothefridus de Leonegge, Hiltheboldus de Tannegge, Adelbero de Singen, Adelbero de Engin, Waltherus de Ecbingen, Rödolfus de Dengen et Burchardus de Dengen, Odalricus et Swiggerus fratres de Luithgeringgen, Adelbertus de Ramesheim, Öthgozzus de Hohenstetin, Berlitolfus et Heinricus de Baldingen, Erchenbertus et Hiltheboldus de Turreheim, Sigeboto de Rettheim, Ernesto de Ansehungen, Arnolfus et Odalricus de Nuvenhusene, Gerungus et Arnolfus de Gothmötingen, Benno et w&gmm SsK^S! j^^^^^^^Qba^N m*3tsBm>£, mm II 46 1100—1101. Bergerus de Speichingen, Adelbero et Hugo de Huvingen. Scriptor Giselbertus mo- nachus s. Salvatoris. Actum in villa Eschingen 1 ) 1100., indictione 8., 3. kalendas Marcii. Quellen zur Schweizer Geschichte III, 58—59 (nach Perg. Or. Schaffhausen). 1) Ohne Zweifel Biedesehingen, das am Fusse des Eanden liegt, nicht Donaueschingen, Wuteschingen oder Bergeschingen im Klettgau. Jedenfalls aber kamen so viele schwäbische Edle nicht allein, um obige Schenkung zu bezeugen, an diesem Orte zusammen. 1100, Dez. 29. 76. Sigefridus et frater eius Otgotz monasterio s. Salvatoris, in villa Scafhusa sito, de praedio, quod habent, in villa Hohenstetin, 2 mansos, quorum alter cuius- dam Truthmanni beneficium erat, pro remedio animae suae parentumque et poste- roruni suorum donant. Multa hanc traditionem infringentium 5 unciae auri et to- tidem argenti pondera. Testes: Sigefridus et Otgozus de Hohenstetin, qui hanc traditionem fecerunt et super altare s. Salvatoris, cum ceteris confirmantes, posuerunt, Burchardus comes de Nellenburc, Heinricus de Wetelsberch, Wicpertus deNuenhusen, Adelbertus de Werneswilare, Megenfridus de Orsingen. Scriptor Gisilbertus monachus s. Salvatoris. Actum 1100., indictione 8., 4. kalendas Januarii. Quellen zur Schweizer Geschichte III, 60—61 (nach Perg. Or. Schaffhausen). Nach 1101, April 12. ') Offenburg. 77. Testes, qui affuerunt, ubi predium Uischerbac [monasterio Alpirsbacensi] datum est: Fridericus et Arnoldus fratres de Wolua ipsius predii traditores, comes Bertol- dus de Nuinburc, Wem de Hophov, Dietericus de Nuinburc, Rudolfus de Windisle, Cvno de Horv, Rvdolf de Wildorf, Sigeboto de Hoviwilar, Egilolf de Brandech, Eigil- wart de Cappis, Adelber de Westirheiu. In loco Offinbvrc. Wirt. Urkundenbuch I, 329, nach gleichzeitiger Notitia, Stuttgart. 1) Dieses Datum folgt aus dem Umstände, dass die päpstliche Bestätigungsbulle für Alpirsbach vom 12. April 1101 (a. a. I, 327) diese Güter zu Fischerbach noch nicht kennt. 1101, April 21. Schaffhausen. 78. Sigefridus 1 ) et fratres eius Cönradus, Eberhardus et Ogoz monasterio in villa Scafhusa, ubi venerabilis Adelbertus gregi dei praeest, haereditatem suam in pago 1106/1111. 47 Hegouva in comitatu Lödewici in locis infra notatis: ze Rüti, ze Hohenstetin et in v pago Argouva sub comitatu Odalrici: ze Willineshöwo, Stöfen, Nunnenwillare, et in pago Briscaugia in comitatu Herimanni ze Hugenshein et in pago Heregouva sub comitatu Manegoldi in Polster tradunt. Multa: 10 unciae auri et 10 pondera argenti. Testes: Burcardus comes de Eammeshein, Walto de Sitin, Immo de Immindingin, Gerungus de Cimbern, Heinricus de Wihtelperc, Adelbertus de Gamertingen, Guntfridus de Götmotingen, Burcliardus de Esschingen, Eberhardus de Mezingen, Lötoldus de Lö- toldeshusen, Herimannus de Böselingen, Adelbertus de Wintersböron, Meginfridus de Orsingen, Ropertns de Hadolfingen, Adelbertus de Werenswilare, Regenhardus de Michelenstein. Scriptor Werenharius diaconus et monachus s. Salvatoris. Actum in ecclesia s. Salvatoris 1101., indictione 9., mense Aprili, 11. kalen- das Mai, luna 18., die dominico Pasche 2 ). Quellen zur Schweizer Geschichte III, 61 (nach Perg. Or. Karlsruhe). 1) Auf der Aussenseite der Urkunde wird derselbe Sigefridus de Euti genannt. 2) Diese Schenkung beurkundet von den Schenkern Ogoz auch für sich allein an demselben Tage und vor denselben Zeugen, nur heisst es statt Wintersböron: Ginteresboron, folgt auf Eop ertus de Hadolfingen noch Sigefridus de Hohenstetin und steht Burcardus de Eammeshein vor Eberhardus de Mezingen ohne den Titel comes, s. a. a. 0. HI, 63 (nach Perg. Or. Schaffhausen). 1106—1111. Bheinau. 79, Lantfridus de Gisingin haereditatem suam, quam habet in Podilshüsin in pago Bara iuxta Danubium, monasterio Rinowa pro remedio animae suae ad utilitatem ipsius ecclesiae deinceps ex hoc ipso praediolo disponendam ea ratione dat, ut ex hac hora mansionem suam in dicto monasterio sicut quilibet monachus habeat. Multa: 3 unciae auri et pondera totidem argenti in aerarium regis. Actum in ipso monasterio, domno Ottone abbate praesente et domno Hein- rico IV. rege regnante J ). Copie im Rheinauer Cartular, Zürich, Staatsarchiv, Quellen zur Schweizer Geschichte IH, Abteilung 2,61—62. 1) Diese Schenkung fällt zwischen den Eegierungsantritt Heinrichs V. (6. Jan. 1106) und dessen Kaiserkrönung (13. April Uli), denn wegen der Mitnennung des Eheinauer Abtes Otto (c. 1104—1124) ist hier dieser Kaiser, nicht sein Vater, Heinrich IV., gemeint. '2) 1106—1111. Bheinau. Arnoldus de Gütmütingin haereditatem suam in Podilshüsin et hobam unam in Willacho in pago Zurichgouve pro remedio animae suae et parentum suorum ad monasterium Ein- ouva ea ratione tradit, ut Otto abbas et monachi huius loci liberam copiam ad usum ecclesiae suae ex ipsis praediis habeant et ut ex hoba praedicta post obitum suum in anniversario suo fratribus servitium detur. Actum in ipso monasterio coram multis testibus idoneis, regnante rege Heinrico V. Copie im Eheinauer Cartular, Quellen zur Schweizer Geschichte IH, Abteilung 2, 62—63. ■■HÜB i 48 1108/1186. i 1108—1186. 80. Erwerbungen des Klosters St. Peter. 1) Zwischen 1108—1122. * Eberhardus liber homo de Vilingen curtem unam cum domo et, quicquid apud Suntheim habuit, per manus duorum liberorum hominum Odalrici uidelicet et Gozberti de Aseheim beato Petro ') donauit. Item Herolt et uxor eius Ocila, quicquid ad Vilingen et Suntbeim habuerunt, beato Petro donaverunt. Rodolfus liber homo de Walthusen curtem unam cum domo et, quicquid predii in eodem loco habuit, beato Petro donavit. His traditionibus testes liberi interfuere isti: Birhtilo, Wolfger et frater eius Birhtilo, Heinricus, Hozo, Ödalrich. Azzo de Vilingen, quicquid ibi predii habuit, sancto Petro donauit. Item Engilboldus de Uolchenes- ■wilare tradidlt agrum unum in Vilingen et pratum apud Sannunwilre. Birhtilo de Vilingen et Hiltibolt de Chneingen duos agros apud Lenginhart tradiderunt, Burchart agrum unum. Hiltibertus de Vilingen omne allodium, quod apud eandem uillam habuit, sed et frater eius Nothwic duos agros beato Petro tradiderunt. Apud uillam Walthusen Berhta quedam per manum aduocati sui Burchardi pro uadimonio concessit nobis ad nouem annos pro dimidia marca agrum unum . . . Livtfridus de Brivlingen totam predii sui portionem in ipso loco sitam et duos mansos apud Aseheim, necnon et unum mansum ad Gundelingen pro salute anime sue sancto Petro donauit, presentibus et audientibus de domo ducis domesticis suis: Conrado de Livcilnhart, Diepoldo de Heribothsheim, Burchardo de Crouchtal .-. . Wernherus de Roggenbach tale predium, quäle apud Heindingen cum precio 30 libramm a sorore sua emptum habere uisns est, consentiente domno suo duce Conrado pro salute anime sue sancto Petro de- uotus donauit . . . 1) D. i. dem Kloster St. Peter. 2) Zwischen 1152—1186. Notum sit omnibus Christi fldelibus tarn futuris, quam presentibus, quod concambium quoddam cum Berhtoldo de Rietheim fecimus. Siquidem quatuor ei mansus ad Asiheim et unum apud Vilingin situm de- dimus allodiumque ipsius apud Hosin uicissim suscepimus. Huius uero rei pactio in uilla Vilingin dicta ta- liter est facta, ut quicunque eam interrumperet, 20 talenta duci Bei'htoldo tribueret. In hac pactione aderant testes idonei, in hac pagina subscripti: Conradus de Rondistal, Berhtoldus, Sigeboto, Wernherus, Eberhardus de Vilingin, Sigefridus de eadem uilla et frater eius Rodolfus de Asiheim. Post hoc autem eandem pactionem Burchardus de Berno cum coniuge sua Iudinta, matre uidelicet supradicti müitis firmauit atque quicquid sui ivris in eodem allodio videbatur esse, apud Pregin supra reliquias sanctorum illo allatas dedit. His ita gestis tandem eadem causa apud Friburc in presentia ducis Berhtoldi, huius monasterii aduocati, terminatur et per eius manum allodium iam fati militis nobis delegatur nostrumque predium illi in possessionem donatur. Huius rei nobiles uiri affuerunt, qui hanc uiderunt et audierunt: Adelbertus frater ducis Berhtoldi, Berhtoldus de Lowinstein, Wernherus de Horinberc, Diethericus de Rotinleim. Item isti de clientibus ducis affuerunt: Wernherus de Rogginbach, Conradus de Stouphin, Burchardus de Tonsul, Conradus de Rinuelden et frater eius Gerhardus cum aliis perpluribus hec uidentibus et audientibus. Quidam uero miles, Burch. uoca- tus, eiusdem predii dimidium mansum in eadem uilla situm et dimidium mansum apud Veltchücha positum a supradicto milite Burch. de Berno in beneficium susceperat, quoad usque uiveret. Huic quoque 4 marcas excepto uno quadrante dedimus et predictos mansus ab eo in pignus suscepimus. . . . De manso apud Aseheim persoluuntur 4 modi spelte et 4 auene. . . . 1111. 49 3) Zwischen 1122—32. Item Reginhardus cum uxore sua S. mansum unum apud uillam Zartun et dimidiam partem laci (sie) ad Ueltperk nobis tradidit, nidentibus et audientibus his liberis hominibus: Waltliero de Wilheim, Craft de Opflngen, Berewardo de Dencelingen, Berlitoldo de Deningen, Lamperto de Adellrasen, Livcilino de Uf- husen....... 4) Zwischen 1108—32. Notum Christi esse fidelibus cupimus, quod beatg memori§ domnus Eppo abbas quoddam concambium fecit cum duce Conrado pro utilitate ecclesig sibi commisse. Dux namque curtim.quandam apud Uilingen sitam s. Petro tradidit et pro ea agrum quendam, qui fuit cuiusdam liberi hominis, nomine Heroldi, uicissim re- cipit, situm in loco, qui uocatur Pücintal. Huic commutationi interfuerunt de domo eius: Berhtoldus de Mülin- heim, Heinricus de Vilingen, Odalricus de Tähswanc, Burgolt de Friburc et aliiquam plurimi..... 5) Zwischen 1111—22. Wernherus de Teiningen et frater eius Gerunc unä cum fllio suo Wernhero, quiequid allodii in bis locis, scilicet apud Teiningen et Danchingen et Aspa habuerunt, Petro apostolo proremissione peccatorum suorum donauerunt. Lampertus de Friburc, quiequid allodii apud Vilingen et Walthusen liabuit, s. Petro pro salute animg sue et parentum suorum per manum Amelungi liberi hominis delegavit '). Einträge im Eotulus Sanpetrinus, zuletzt herausgegeben von v. Weech im Freiburger Diöcesanarchiv XV, 144, 147, 152, 162, 166, 167, 168. 1) Die Zeit dieser Einträge bestimmt sich nach den Gruppen, zu denen sie im Rotulus gestellt sind. Die Gruppe, zu denen obige Einträge unter 1 gehören, nennt als ihre Zeitgenossen den Abt Eppo von St. Peter (1108 —32) und den Herzog Berthold III. von Zähringen (1111—22). No. 2 gehört in die Zeit des Herzogs Berthold IV. von Zähringen (1152—86). Die Gruppe von No. 3 nennt als Zeitgenossen den Abt Eppo und den Herzog Konrad von Zähringen (1122—52). Der Eintrag No. 4 fällt in die Zeit des Abtes Eppo. Die Einträge von No. 5 endlich folgen unmittelbar auf eine Angabe, welche den Zähringer Berthold III. nennt. )f%aK 1111, Sept. 4. Mainz. 81. Heinricus V. possessiones monasterii Schafhusa confirmat, inter quas in Övil- tingin et in loco Happinmuli 3 mansi et 1 tresiusiurnale sunt, allodium Bertholfi de Grimundi et uxoris suae Iunzilae in Wilare, praedium Bernhardi et uxoris Berthae in Seegga cum lacu Titunse, item Grerungi et Waltheri praedium in Wizin cum ecclesia. Albertus Moguntinus archiepiscopus et archicancellarius recognovit. Data 2. nonas Septembris, 1111., indictione i., regnante Heinrico IV. rege Bomanorum anno 6., imperante 1. Actum est Maguntie. Quellen zur Schweizer Gesch. III, 79—82 (nach Perg. Or. Schaffhausen), Stumpf II, 260 als Fälschung bezeichnet. 1) In einem weitern Freiheitsbriefe des Königs Konrad in. von 1145 werden unter den Gütern des Klosters genannt: allodium Gevehardi episcopi Constantiensis in Mouvenheim, praedium Heinrici de Evenwilare Mistelbrunne, Mouvenheim, redditus Manegoldi et uxoris eius ac filiae in Wilare cum aliis simul traditis, praedium Walteri in Wicen et aliorum, praedium Arnoldi in Stedebach cum suis pertinentiis. (A. a. 0. HI, 113—117.) Dagegen nennt der Freiheitsbrief Friedrichs I. von 1189., April 26., von hier zu erwähnenden Orten nur die ecclesia Wiezzen (Fickler, Quellen und Forschungen zur Geschichte Schwabens und der Ostschweiz 66). V. 7 TaXl n$F i&JEfel jSflfSl« S$ W*- '■>" ^ jjSIS Sil H^L '. ,- ■ -".V ■ M ™^"g < fe™fe^* a »^'*^^P^^fi*^ 50 1112—1121. 1112, April 22. Schaffhausen. $2. Bertholdus de Giemundi monasterio s. Salvatoris in Seafhusa, ubi venerabilis Adelbertus gregi dei praeest, proprietatem suam in Wilare 1 ) in pago Albigouve in comitatu Bertoldi sitam donat. Testes: Amoldus de Goltbach, Eberhardus de Mez- zingen, Werinherus de Chilicheim, Arnoldus de Hiltiniswilare, Arnoldus de Pforrin, Cbnradus de Gisingen, Burchardus de Tengin, Swiggerus de Gundilvingen, Eberhardus de Terginowa, Gerhardus de Volkhartswilare, Cönradus de Roti, Sigefridus et Eberhardus fratres eius, Reginhardus de Michilstein, Liupoldus de Ilnowa, Marquardus de Speichingen, Liutprandus de Rodenwilare. Scriptor Marchwardus presbyter et rnonachus s. Salvatoris. Actum in villa Seafhusa in monasterio s. Salvatoris 1112., indictione 5., epactis 20., coneurrente 1., 10. kalendas Maii, feria 2., luna 22. Quellen zur Schweizer Gesch. III, 83—84 (nach Perg. Or. Schaffhausen). 1) Da diese Schenkung schon in No. 81 genannt wird, muss die letztere nachträgliche Beurkundung sein s. a. a. 0. III, 82—83. 1120, März 19. Lateran. 83. Calixtus IL possessiones monasterii s. Blasii confirmat, inter quas etiam ecclesiam Omingiu a fundatoribus eius cum suarurn portionibus clecimarum legitime traditam nominat. Datum Laterani, 14. kalendas Aprilis, indictione 12., 1120., pontificatus autem domni Calixti seeundi pape. anno 1. 1 ). Wirt. Urkundenbuch I, 344—45 (nach Perg. Or. Karlsruhe). 1) In der Bestätigungsbulle Adrians IV. für St. Blasien vom 8. Juni 1157 wird unter dessen Besitzungen auch genannt ecclesia Batemaringin cum subdita sibi ecclesia Moicheim. In der des Gegenpapstes Calixtus III. aber vom 26. April 1173 ausserdem noch ecclesiae Omingin, Imindingin, Bacheim. Die Alexanders III. endlich vom 6. März 1179 nennt unter den Besitzungen dieses Klosters: ecclesiam Batemaringin cum subdita sibi ecclesia, ecclesiam Omingin cum dimidia parte deeimarum, Imindeingin cum omnibus deeimis exceptis salicae terrae, ius, quod habet monasterium in ecclesia Frikingin cum tertia parte deeimarum tarn territoriorum quam ruris. Wirt. Urkundenbuch II, 111, 172, 194. 1121, April 29. Constanz. 84, Quaedam religiosa femina Azala cum manu advocati sui Bertholdi monasterio s. Gregorii ad ripam Rheni sito dimidiam partem villae Pfruwanga cum alio ad hoc 1123. 51 pertinente praediolo Taverna vocitato in pago Linzgouwe, in comitatu Hartmanni comitis, in praesentia Heinrici imperatoris et uxoris eius donat. Haec autern traditio facta est apud Constantiani, 1121., indictione 14., mense Aprili, die 29. eiusdem mensis, hoc est 3. kalendas Maii, feria 6. Copie in Casus mon. Petrishus.; Mon. Germ. SS. XX, 662. 1123, Nov. 26. Constanz. v 85. Tauschvertrag zwischen den Aebten Odalrich von Reichenau und Werinher von St. Georgen über Güter in Deggingen, Hausen, Friedenweiler und Löffingen. (Chrisrnon)] In nomine sanctae et iudiuiduae trinitatis. Notum sit Omnibus aecclesiae fidelibus tarn presentibus quam et futuris, qualiter Augiensis aecclesiaej| abbas Ödal- ricvs nee non Werinherus abbas monasterii saneti Georgii, quod situm est in silua, quae Swarzwalt dicitur, pro utriusque commoditate || quandam commutacionem fecerunt. Tradidit enim abbas saneti Georgii cum manu aduocati sui Cvnradi de Zaringen ad Augiense monasterium, || quiequid in pago Albenespara, in comitatu Cun- radi, uisus est possidere, in uillis uidelicet Teggingen, Husen, cum agris, pratis, aedi- fieiis, paseuis, siluis, aquis aquarumque decursibus, eultis et incultis, exitibus et reditibus, quaesitis et inquaerendis et cum omnibus ad easdem proprietates pertinen- v tibus. Recepit autem de Avgiensi abbate Odalrico eiusque aduocato, Heinrico Bauuarorum duce, in reconpensationem supradietarum rerum, quiequid in pago pre- nominato et comitatu prefati comitis uisus est habere in uilla Fridenwilare nuneupata et Leffingen, cum terris, pratis, aecclesia, deeimis, aedifieiis, paseuis, siluis, aquis aquarumque decursibus, mobilibus et immobilibus, viis et inuiis, eultis et incultis et cum omnibus ad easdem proprietates legitime pertinentibus. Actum Constantiae in magno conuentu, anno ab incaruatione domini 1123., indictione 1., regnante Heinrico imperatore IUI. 17. anno, 6. kalendas Decembris, luna 5., feria seeunda, coram Friderico duce et duce Heinrico et duce Cvnrado et ceteris subnotatis: Adalbreht comite, Marcwart comite, Lüdewich comite, Rudolf comite, Eberhart comite, Odalrich comite, Werinhere comite, Diethalm, Walthere, Eberhart, Adalbero, Reginhart, Rüpreht, Heinrieb, Berhtolt, Volcmar, Landolt, Re- ' ginger, Burchart, Tieterich, Arnolt, Manegolt, Wezel, Swigger. Perg. Orig. Donaueschingen; Abdruck iu Gerbert Hist. Silv. Nig. III, 51. 1) Am untern Bande der Urkunde ist die obere Hälfte der Worte f ODALBICVS. ABBAS. AVGIENSIS f zu lesen. Die Urkunde ist also Chirograph; sie wurde auf einem Pergamentblatte zweimal unter einander 7 * 1*36* W£< i@$$i w&w. mm 52 1124. geschrieben und in den Baum zwischen beiden Ausfertigungen zur Beglaubigung, da die Besiegelung von Privaturkunden damals noch nicht üblich war, der Name des Beichenauer Abts in Maiuskel eingesetzt. Die erhaltene Ausfertigung ist das St. Georger Exemplar; das Beichenauer, welches die untere Hälfte des Abtsnamens an ihrem obern Bande gehabt hat, ist nicht mehr vorhanden. 2) Von den Zeugen sind Fridericus dux Herzog Friedrich IL von Schwaben, dux Heinricus Herzog Heinrich der Schwarze von Baiern, dux Cvnradus Herzog Konrad von Zähringen. Von den Grafen ist Adal- breht wohl der Pfalzgraf von Lauterburg, Marcwai't der Veringer, Lüdewich der Wirtenberger, Büdolf der Bregenzer, Eberhart der Nellenburger, Odalrick der Gamertinger, Werinhere der Badener. 3) In Friedenweiler errichtete Abt Wernher von St. Georgen alsbald nach diesem Tausche ein Frauenkloster, über dessen Gründung die Fürstenbergische Chronik des 17. Jhdts folgende Fabel erzählt: 1065. Vmb dise Zeit hat sich mit Graff Johannssen von Fürstenberg einzigen Sohn ein denckk- würdige Geschieht zugetragen. Dan als gemelter iunge Graff auff der Jagt dem wild nachgesetzt vnnd mit seinen Jägeren in einem grossen wald zu einer Capellen kommen ein halbe stund von einem Mayerhoff, Friden- weiler genant, welcher auff einer höhe gelegen, vnnd dem Gottshauß Beichenaw sampt dem selben wald aigenthumblich zugehörte, hat er gesehen, wie alles gewild sicher vnnd ohn belaidiget von den Jaghunden vmb dise Capellen ringsweiß sich gelägeret vnnd mit den forderen füssen vnnd Knyen nidergebugt vor einem Vesperbild, so in der Capellen war vnnd auss dessen Angesicht ein sehr grosser Glantz herfür geschinen, daß sye alle ein grosse forcht ankommen; iiehlen auch nider auff ihre Knye vnnd befahlen sich der Mutter Gotteß. Alß aber am dritten tag der iunge Graff, denn man für todt vnnd verlohren gehalten, wider gefunden worden, hat sein Herr Vatter mit bewilligung desß Abbts in der Beichenaw ein gemaurtes schöneß Capellin bawen vnnd daß Marienbild in ein Altar fassen lassen. An dise Capellen hat hernach Wernherus Abbt zu St. Georgen vffm Schwartzwald, (der ein Freyherr von Zimberen gewesen), auss befelch der Mutter Gotteß, vnnd des h. V. Benedicti (welche ihm daselbst erschinen vnnd auss einer todsgefahr am selbigen Orth erlediget haben) in (sie) Benedictiner Jungfrawen Closter gestifftet, alß er den selben gantzen Bezirck sampt den zweyen Fleckhen Fridenweiler vnnd Löffingen durch einen tausch an sein Gottshauß gebracht, in dem er dem Closter Beichenaw dargegen andere seines Closters Güetter zu Teggingen Vnd Haußen eingehändiget hat: Ist also dises Gottshauß Fridenweiler auss dess Klosterß St. Georgen eigenthumblichen Güettern gestifft worden; vnnd seind bey dessen wunderthättigen Mariabild so vil wunder geschehen an Presthafften Leüthen, daß vor dess Closters letsteren Brunst ein sehr grosse anzahl Kruggen vnnd andere zaichen der erlangten Gesundheit in der gnadreichen Capellen zu sehen waren; in masßen noch vmb daß Jahr 1490. ein blindeß Kind alldorten sehend worden: vnnd ob zwar daß Closter etlich mahl verbrunnen, ist doch die Capell sampt dem h. Bild iederzeit vnverletzt verbliben, wie die Brandmal in der Capellen noch heutiges tags anzeigen. 1124. St. Peter. 86t Von den überigen dreien gebrüedern [von Zimmern] findt man im closter zu Sant Jergen und zu Herrenzimbern in aim seer alten messbuoch: ... [Es] hat sich begeben, das herr Ludolf freiherr von Groningen auf dem Schwarzwaldt, im Brigenthal gesessen, der letst seins stamens und namens und denen freiherren von Zimbern gar nahe mit sipschaft verwant, herrn Wernhern vnd hern Eberharten [von Zimbem] beschicket hat und in ihr gegenwurtigkait sein letsten willen geordnet, under anderm dem closter zu Sant Jergen etliche höfe, in dem Brigenthal gelegen, im zu ainer memoria und eewiger gedechtnus, die er im dahin sambt seiner begrebtnus verordnet hat; mer schaffet derselbig herr Ludolf der freiherrschaft Zimbern seinen aignen kirchen- satz und zehenden sampt etlichen höfen zu Äsen in der Baar, dasselbig aber mit der zeit von der herschaft Zimbern denen von Sunthausen zu mannlehen gemacht und hernach an die von Almanshofen komen. Das obangezaigt geniecht geschach in gegenwurtigkait diser obgenannter zwaier freihern, herrn Wörnhers und herrn Eberharts anno domini tausendt ainhundert vierundzwainzige zu Sant Peter auf dem Schwarzwaldt. Zimmerische Chronik, ed. Barack, 2. Auflage I, 98. 1125 1129. 53 1125, Jan. 8. Strassburg. 87. Heinricus V., postquam dux Rödolfus de Rinuelden et comes Otto et filius eius Fridericus comes, Echebertus eomes de Saxonia, Ita de Saxonia et de Birctorf, Toto de Wagenhusen, Hecelo advocatns Augensis quoddam praedium Sclose pro re- medio animaruni suarum monasterio sancti Blasii in proprium contulerunt, „sicut Swarza a ) de Slose descendit et inde usque ad Stouen, ubi rivus Fustenbach oritur, e t Fustenbach inferius usque in aquam Mettema, exinde de Mettema superius, qua dicitur Steina, usque ad locum, quo Bucenbrunuen nascitur, et inde usque ad Heis- cinbach et inde ad locum, qui dicitur Satelbogo, et inde usque Pilestein et inde usque ad montem Felperc, ubi Alba nascitur", et postquam partem huius praedii ad eccle- siam Augensem attingentem Hecelo praedictus cum praedio suo Riutin iuxta Ostra, praesentibus abbate Echehardo Augensi et duce Bertoldo ipsorumque hominibus tarn liberis quam ministerialibus, et sacramento affirmantibus de familia praef'atae ecclesiae Marcwardo de Almistorf, Bertoldo de Lucelstete et Burchardo de Peringen, quod hoc concambium ecclesiae suae plus prodesse, quam obesse, apud Singerbrucho commuta- tam monasterio sancti Blasii libere affectavit, praedium Sclose hoc modo collatum et commutatum huic monasterio confirmat et ad remedium animae suae suorumque parentum cartam desuper componi et, ut liberius fratres sancti Blasii hoc praedium possideant, sigillum suum cartae propria manu insignitae apponi iubet ea die, qua Privilegium liberae advocati electionis Busteno abbati huius monasterii eiusque con- fratribus dedit. Testes: Ansericus Bisuntinus archiepiscopus, Odalricus Constantiensis episcopus cum caeteris episcopis, dux Fridericus et Godefridus comes palatinus aliique principes, qui interfuerunt, dum Privilegium aliud pro libertate et electione advocati retinenda Busteno abbati eiusque fratribus imperator porrexit. Philippus cancellarius vice Adelberti Magontini archicancellarii recognovit. Acta sunt hec 1125., indictione 3. Data Argenting, 6. idus Januarii. Das unten aufgedi'ückte kaiserliche Siegel ist angefallen. Perg. Or. Karlsruhe; Dünige, Reg. Badensia 127; Stumpf IE, 272. a) Or. Warza. [1129.] 88. Verbrennung von Ennabeuren durch Herzog Friedrich 11. von Schwaben. Eodem fere tempore Fridericus-jdux , immemor beneficiorum, Oninburron vicum nostrum igne ferroque consumpsit eo, quod ferocissima et stultissima eius loci rusti- • 'WlFm fe^^^^HPl^^^^^^Km^ff^^ 54 1135 1137/1162. corum turba illum in procinetu belli ad urbem Rabinisburc in ultionetn adversus praedictum Hainricnm ducem ') properantem et ibidem itineris necessitate pernoctan- tem ex eodem vico cum dedecore fugavit. Bertholdi Zwifaltensis clironicon ; Mon. Germ. SS. X. 115. 1) Gemeint ist der Zug, den Herzog Friedlich II. im Frühjahre 1129 gegen den Baiernherzog Heinrich unternahm, s. Stalin, wirt. Geschichte II, 59. 1135, März 12. [Petershausen.] oq Witigo presbyter apud villam Frichingen in pago Linzgowe in comitatu Heinrici comitis pro 22 marcis allodium comparat et pro aliis 20 marcis petitione sua a monasterio Petrishusensi curtim, quam idem mona- sterium in ea villa possidet, eidem in beneflcium conceditur, ea conditione, ut etiam praedium noviter emptum pro beneficio, quamdiu vixerit, habeat, ut unus ex fratribus eiusdem coenobii redditus beneficii fideliter con- servet et ut post mortem eius monasterium idem allodium perpetualiter possideat. In anniversario suo autem fratres inde communiter pietantiam habebunt, tres scilicet maltros de speltaneo frumento ad similam faciendam, ex quibus unus specialiter fiet abbati, et tres urnas vini, dimidiam abbati, reliquas fratribus, et 12 solidos pro piscibus comparandis. Duodecim paxiperes etiam eo die reficientur, quorum unicuique panis et cyatus vini et pulmentum dabitur. In anniversario Otperti patris eius, quod est 4. idus Martii, et similiter in anniversario Pechildae matris eius, quod est 15. Kai. Septembris, omni congregationi unum maltrum similae et duae urnae vini dandae sunt. Ut haec omnia inviolata conserventur, omnes, qui per successiones temporum in eodem monasterio erunt, per omnium fldelium remuneratorem et per omnem virtutem, quae in coelo et in terra famulatur, adiurat Witigo, ut nullus haec violare audeat, aut in consortio Judae proditoris in extremo iusti iudicii die condemnetur. Actum et confirmatum 1135, in festivitate s. Gregorii papae coram cunctis fratribus '). Copie in Casus mon. Petrishus.; Mon. Germ. SS. XX, 667. 1) Ueber die bedenkliche Art der Entstehung dieser Urkunde und die teilweise Unwahrheit ihrer Erzählung s. oben No. 63. >m c 1137—1262. 90. Erwerbungen des Klosters Salem. Guntrammus [nobilis vir de Adilsrivti] , in posterum prouidens et mala et uersutias hominum in futuro precauens, donationes [suas monasterio in Salem a se fundato] tarn gcclesiastico quam forensi iure sollempniter et rationabiliter factas in generali et publico placito comitis Heinrici de Sancto Monte in Leii- stetin in der dincstete') confitendo et conflrmando eas publice manifestauit, presente eodem comite Heinrico et fratre suo Conrado aduocato, Livpoldo de Mersburc, Alberto et filio eius Alberto de Seuelt, Hermanno de Marcdorf, Eüperto de Otoluiswanc, Livpoldo de Teccinhusin, Heinrico de Bozhasil, Alberto et filio eius Burc- hardo de Vrickingin, Eigilwardo de Nuzdorf, Hvgone de Vtindorf, Livtfrido Waltpotone et altero Livtfrido de Bondorf, Vlrico et Burcardo de Bvuinkouin, Burcardo de Obirriedin, Hartmanno et Heinrico de Miminhusin, Wernhero et Euperto de Bondorf, Alwico et Heinrico de Menniwanc, Wernhero de Burg, Ebirhardo de Pharri- bach, Gotfrido de Rordorf, Rvdolfo comite de Phullindorf, Geroldo de Buuinanc..... 1138/1262. 55 De prato prope Madach sito. De prato Madacli, quod grangie proxime adiacet, Manigoldus et Heinricus de 2 ) Tsegewin ministeriales comitis Gotfridi 8 ) de Eordorf mouebant querimoniam asserentes, quod pars quedam predicti prati ad ecclesiam Bolli, cuius ipsi aduocati erant, spectaret. Facta est autem conuentio inter predictos uiros et abbatein Ch. 4 ) et fratres eius de Salem, mediante predicto comite Gotfrido, ut secundum sententiam populi, quibus nota fuit causa, predicta controuersia decideretur. Presente igitur comite sepedicto accesserunt quidam, Ermolt uidelicet, Burchardus Stobinc, Burchardus, Gözwin, Marcquardus o 0 et filius suus Marcquardus et Heinricus filius suus, Vlricus Vngestvmi et Conradus frater eius, Burcardus 0 Wolf et Conradus frater eius, omnes de Vcinswilare, iurantes, quia dominus Eigilwardus B ) über quidam et dominus Evpertus de Tegginhusin, qui filiam predicti Eigilwardi liabuit in uxore et predictum pratum post mortem sepedicti Eigilwardi cum aliis prediis adiacentibus iure hereditario possedit, longa et legitima pre- scriptione possederunt predictum pratum. Simili modo abbas predictus et fratres de Salem ex donatione predicti Evperti illud ecclesie ipsorum attinere fatebantur. Sic quoque predicta controuersia ex consensu pre- dictorum aduocatorum ecclesie in Bolli terminata est, ut ecclesia de Salem predictum pratum, sicut supradictum est, totum obtineret. De Bachiwe. Predium quoddam in Bachiwe Dietricus et frater suus, liberi homines, contulerant ecclesie de Salem, quorum Dietricus factus est conuersus, frater suus, Vlricus uidelicet, familiaris in Salem. Porro predictum predium uenerabilis abbas Christianus et fratres in Salem concesserunt Cvnrado, qui cogno- minatur Spisser, et filio suo, tarnen ad tempus uite ipsorum, ut annuatim ad duas libras cere in Puriflcatione beate Marie uirginis ecclesie in Salem soluerent. Ipsi autem pro predicta concessione 6 libras ecclesie prefate dederunt. 0 Item in Bachiuwe Vlricus quidam über dedit venerabili Ebirhardo abbati et ecclesie de Salem prediolum quoddam pro salute anime sue..... De Laelwanc. Item predium, quod habebat ecclesia de Salem in Lailiwanc, concessit uenerabilis 'Ebirhardus abbas de Salem et fratres eius Burcardo, qui Waibil cognominabatur, de Valchinstein pro dimidia libra cere in Puriflcatione beate Marie ecclesie de Salem soluenda___ 0 De Bivron et Eehinowe. Item in Bivrron et in Eehinowe Burcardus, Hiltebertus et Vlricus fllii Hilteberti liberi dederunt predia quedam, que iure proprietatis habebant, venerabili abbati Ebirhardo et fra- tribus eius ecclesie in Salem pro remedio animarum suarum. Pars autem predicti predii in Eehinowe uidelicet 0 matri Vlrici predicti, tantum usque ad tempus uite sue, remanebit iure illo, quod uulgo lipgedinge dicitur, post mortem ipsius ad ecclesiam prefatam reuertetur___ De Buch. Item aliud predium, quod habebat [nobilis uir] Hermannus [de MarcdorfJ in Buch, dis. posuit pro anima sua et promisit dare. Porro illa donatio eo uiuente effectum non est consecuta, sed eo mortuo et in Salem sepulto uxor illius et heres eius, Bergerus uidelicet nobilis uir de Spaichingen, donationem predicti predii super reliquias in Salem multis intuentibus deuote impleuerunt. Venerabilis autem abbas Ebir- hardus et fratres de Salem redemerunt predictum predium pro 21 libris a comite Bertholdo de Sancto Monte, qui hoc in pignore habuerat 8 ). De prediis Bvhchein, Bvthingin, Walsbvron. Nobilis femina Livkardis, filia quondam Hvgonis de Brvnnon, cum marito suo Heinrico de Gvttingin dedit monasterio de Salem pro 60 marcis predium Büchaim ad culturam sex boum cum tercia parte silue Kilchrein, in Botingin ad culturam 5 boum, in Walsbvron ad culturam 5 boum et cum his prediis dedit centum homines vtriusque sexus. Acta sunt hec anno incarnationis dominice 1218.... Burchardus de Hekkelnbach vendidit monasterio de Salem pheodum suum in Wildorf, de quo ab eodem monasterio fuerat inpheodatus pro annuo censu, pro 8 marcis et dimidia, pheodum uidelicet, de quo Evbezagil ab eodem Burchardo fuerat inpheodatus, et idem Burchardus dedit iam dicto Evbezagil quandam decimam in Bvron pro recompensatione pheodi supradicti. Hiis peractis dicti B. de Hekkelbach et H. Evbezagil omni iure, quod habebant uel habere uidebantur in sepedicto pheodo, renunciauerunt. Acta sunt hec apud Salem anno domini 1262, testibus presentibus subnotatis, videlicet Jacobo deHvneberch milite, Heinrico wmm ■a 5G 1138. seruo suo, Sifrido, Cvnrado et Heinrico celerariis, Bertholdo niercatore, Cvnrado fratre et magistro in Wildorf, Geroldo pistore, Cvnrado fabro, monachis et conuersis ibidem, et aliis probis uiris. Insuper frater C. magister in Wildorf supradictus ad maiorem cautelam ab heredibus antedicti H. Rvbezagil abrennntiationem recepit, si quid iuris in dicto pheodo habebant vel habere uidebantur, videlicet Gerdrudi matre sua et C. et B. fra- tribus suis.... Hainricus et Burcardus fratres de Richenbach vendiderunt monasterio de Salem agrum unum in der Gebraitvn vor den (sie) Obernholtz et duo prata in Lampach de voluntate et consensu dominorum suorum Cvnradi et Heinrici comitum Sancti Montis pro duabus libris et solidis 10 denariorum et resignauerunt in manus Hermanni sacerdotis de Vberlingen et Hermanni Vinkonis, monachorum eiusdem monasterii. Acta sunt hec in Sancto Monte, anno domini 1262., presentibus Cvnrado et Heinrico comitibus predictis, Wernhero Finkone milite, Heinrico de Zustorf, Cvnrado de Milnhouen, Marquardo dicto Rappenstein, Cvnrado ministro, Cvnrado textore.... De prediis iuxsta (sie) Vahsiriet: Andolfbah, Sselgunstat, Richersriuti, Kemnatun: Anno domini 1236. Heinricus de Ramsperc et Burcardus et Rvdolfus fratres eiusdem nee non Rvdolfus et Burcardus filii predicti Rvdolfl dederunt monasterio de Salem pro recompensatione dampni, quod ipsis intolerant, predia subnotata: Hainricus de Ramsperc dedit predicto monasterio in Andolfspach ad duos boues agri et pratum ad duas carratas feni. Item Burcardus Gigvnhals dedit in Sselgunstat ad duos boues cum siluis et prato ad duas carratas, item Rvdolfus frater eorum dedit in Richersrivti ad duos boues et siluam dietam der Brant, item Hainricus Gigvnhals dedit in Kemnatun ad duos boues et pratum ad unam carratam. 0 Rehenowe. Anno domini 1227. Vlricus miles de Hvsen dedit monasterio de Salem in Rehenowe duas hvbas, quas Waltherus dictus Kvzagil et Arnoldus et Rvdolfus ülü sui habebant in pheodo ab eodem 0 Vlrico, et resignauerunt eidem, et ipse consequenter dedit monasterio et Hsertnidus filius suus. Processu uero temporis idem Hsertnidus super duabus partibus earundem possessionum asserens, quod Engelhardus et Rv- pertus patrvi sui non consensissent dicte donationi, et uendidit easdem magistro Heinrico de Schoenaich, ministro H. militis de Ramsperc, qui seiens nichil iuris se habere in eisdem, renuntiauit per manus Heinrici et Burcardi de Ramsperc dominorum suorum in manus abbatis de Salem resignando. Ohsobah. Anno domini 1229. Aigelwardus de Teggenhusen contulit monasterio de Salem predium dictum Gelende, situm in superiori villa, que appellatur Ohsobach----- Walsbvrron. Eberhardus miles de Orsingen dedit nobis shvhbvzam in Walsbivrron pro remedio anime sue 7 ). Aus den Acta Salemitana, Zeitschrift für Gesch. d. Oberrheins XXXI, 57, 65, 93—95, 97, 103, 110, 111, 125, 126, 131. 1) Auf dieser Malstätte beschenkten ebenfalls noch im 12. Jhdt. vor Graf Heinrich von Heiligenberg das Kloster Salem die Freiherrn von Mimmenhausen, a. a. 0. 59. 2) Verschrieben für dicti. 3) t c. 1187. 4) Christian f 31. Mai 1191. 5) Wohl Eigilward von Wildenstein, der um diese Zeit genannt wird, s. Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins I, 347. 6) Die bisher aufgezählten Erwerbungen geschahen nach bestimmter Angabe ihres Schreihers (a. a. 0. 103) vor 1215. 7) Die Schenkung steht zwischen solchen, die 1256 datiert sind, gehört also wohl auch in dieses Jahr. 1138. 91. Nachträgliche Beurkundung von Erwerbungen des Klosters St. Georgen. Notum sit omnibus Cristi fidelibus tarn futuris quam presentibus, quod predium in pago nomine Huntwanga ex paterne caritatis largitate domini Theogeri ab- iÜP mml 1138. 57 batis possidemus, et ad huius accepte possessionis inditium testes denotatos, Hund- fridum videlicet, Arnoldum quondam prepositum, Eberhardum conuersum, et que in presentiarum est, chartam testanientariani pretendere valemus. Preter id sane predium habemus in villa, quae vocatur Wielun, quod dedit idem pie memorie dominus Tbeogerus abbas 1 ) sorori nostre Hailiwige, filie Adelberti de Castro Ramungun, in concambio predii sui, quod habuit ipse in Achara et in Guginwaldt, verum post istius patris discessum allodium, quod habemus in Ahtaearen, dedit dominus Werin- herus abbas 2 ) domine Berhte vxori quondam Dieterici de Hundersingun et vnum mansum in Huuingen dimidiumque in Leffingen, quem et Sigifridus conuersns tra- didit sancto Georgio martiri ad conductum matris sue, quoad uiuat, ea condictione, vt ipsa defuncta in proprietatem nostvam pro dimidio predio, quod habuimus in Schlata, hereditario iure cedat. Tradidit etiam super memoratus abbas dominus W. sorori nostre Mahtilde coniugi olim Eberhardi de Grüningen predium quoddam in Vffhusen et vnum mansum in Huuingen in comparationem predii in Hardthusen, sed et domine Lueile, sorori nostre de Engin, concessit predium in Thieringen pro predio, quod ipsa bereditarie possederat in eiusdem ville partibus. Idem ipse dominus W. abbas dedit nobis in Theningen quoddam predium, versa vice a nobis recipiens, quod habuimus in Amptenhusen, dedit et molendinum nobis in Vffheiin, quod adhuc retinet Berchtoldus liber homo de Grüningen ad vite sue conductum, verum eo defuncto iuris erit nostri idem molendinum. Habemus sane allodium in Schönenberg, quod dedit nobis Sigefridus liber homo de Horowa pro recipienda apud nos vxore sua Hedewiga nomine et duabus suis filiabus, at nos, vt libere hoc in posterum remoto omnis controuersie tumultu habere possemus (sie), septem minarum quantitatem ipsi exoluimus (sie). Landoldus liber homo de Wincela ad procurandas circa nos duas filias suas dedidit sancto Georgio martiri predium, quod habuit in ßichennbach, duo- bus filiis suis Landoldo et Heinrico presentibus, et nos pro obtinenda in futurum tota eiusdem predii quantitate quinque minas argenti comparauimus (sie). — Notum sit fratribus et sororibus, futuris et presentibus, ceterisque fidelibus, qualiter Cünoni libero homini de Cunringen, qui predium suum apud Owingen fratribus nostris de sancto Georgio pro 12 marcis vendidit et insuper vsmn fruetuarium predii nostri, quod habemus apud Ahderaren (sie), ad tempus sibi concedi postulavit, rogatu et amore fratrum nostrorum, quamdiu viuit, hac condictione concessimus, quatinus ipsi singulis annis duas carradas vini apud Chenbech pro vsu predii nostri interim nobis persoluant, verum ipso defuncto vxor et liberi eius et omnes ad eum pertinentes in predio supradicto et vsu eius potestatem vlterius nullam habebunt, sed nos fundum V. 8 b9hh ■n sM< mmSml WiW- SP® fegffi&yj'feffWmi'^'rtiiffiWäs 58 1139. et vsum eius, quia proprium nostrum est, sine omni contradietione deinceps pos- sidebimus. Facta sunt hec tempore domini Wernheri abbatis, scripta autem primo anno domini Ioannis abbatis s ), ipso cum fratribus ad bec sub cbarta testamentaria confir- manda in capitulo conuenientibus, quorum nomina sunt hec: Sigifridus prior, Wer- helo a ) senior, Marquardus, Hugo, Folmar, Reginwin, Hehho b ), Dietericus prior noster, Sintram, Gerunc, Hainricus, Herman, Godifridus, Giselbertus, Hebolf 0 ) et multi alii, quorum nomina non sunt hie notata. St. Georger Copialbuch des 16. Jhdts. No. 12 (Karlsruhe, Copialbücher No. 714) fol. 90 v —92/). a) Lies Wezzelo. b) Lies Hezzo. c) Lies Zezolf. 1) Bis 1118. 2) 1118—34. 3) 1138—41. 4) Eine zweite weniger gute Copie des endenden 16. Jhdts. steht als Anhang in der Handschrift der Notitia S. Georgii (Karlsruhe), S. 233—37. 1139, Febr. 28. Lateran. 92. Innocentius IL monasterio G-enbachcensi possessiones confirmat, inter quas: in Mortunagia Steinach, in Sueuia Villigen nominat. Datum Laterani, seeundo kalendas Marcii, indictione 2., 1139., pontificatus domni Innocentii pape anno 10. Wirt. Urkundenbuch II, 7—9 (nach einem Vidimus von 1276, Karlsruhe). 1139, April 14. Lateran. 93. Innocentius II. possessiones monasterii s. Georgii, quod situm est in Sylva Nigra iuxta flumen Briganam, confirmat, inter quas praedium Onningen a ), Betechoven, Gruningen, Aseheim, Embach b ), Arnoidesbach, cellam sitam in praedio, quod dicitur Fridenwilare, quod legitima commutatione cambitum est ab ecclesia Augiensi, et cellam Ambtenhusen, ecclesiam quoque in loco, qui dicitur Vokhenhusen. Datum Laterani, 18. kalendas Maii, 1139., indictione 2., pontificatus domini Innocentii papae IL anno 10 1 ). Wirt. Urkundenbuch II, 10—12 (das Original ist verschollen). a) Verschrieben für Omingen, d. i. Hochemmingen. b) Lies Einbach. 1152. 59 1) Die am 29. März 1179 gegebene Bestätigungsbulle Alexanders III. nennt unter den Gütern dieses Klosters: cellam s. Nicolai in predio ßipoldesowe, cellam in predio Fridenwilre, quod legitima conmutatione cambitum est ab ecclesia Augiensi, cellam Amitenhiusen, Betechoue, Groningen, Aseheim, Cneigen, Vberah, Engen, Slata, Einbach cum ecclesia, Husen, Behlan, Fokkenbusen cum ecclesia, cuius etiam ville ecclesiam ab abbatibus et fratribus monasterii iure pastorali teneri ac sacerdotis vice subditos eiusdem ecclesie procurari concedit. Wirt. Urkundenbucb II, 198. 1152, Jan. 7. 94. Cünradus IL Romanorum rex cellam Tiezelenheim 1 ), quam liber homo et no- bilis Marcwardus, uxore orbatus ac liberis et Christum omnium bonorum suorum haeredem constituens, in honorem eius et matris ipsiusMariae in proprio allodio fun- davit, sub imperiali sua tuitione suscipit et praedia, quae ipse ad sustentationem fratrum deo inibi sub regula beati Augustini devote famnlantium contradidit, villas videlicet Criezheim, Munechingen, Essinun, Wilo, Ruthi, Ransebach, Rieden, vel quae oblatio fidelium in posterum contulerit seu sollicitudo fratrum iuste contraxerit, cellae confirmat. Concambium quoque pro decimis loci, in quo cella constructa est, cum Karolo parrochiano Tvgense et eius ecclesia, adstipulantibus utrimque advocatis, factum ratum habens, locum ipsum ab omni iure decimali, quod prius Tugensi eccle- siae persolvebat, liberum esse statuit. Praeterea decernit, ut Cünradus de Crein- chingen et per successionem prolis filius primogenitus post eum cellae advocatiam concessione abbatis, qui nunc praeest, Alberti et successorum eius tali conditione ob- tineat, ut nullum subadvocatum vice sua substituit et si quam iniuriam ecclesiae vel fratribus et populis advocatiae suae subiectis fecerit, nisi secundo tertiove per abbatem vocatus congrua satisfactione emendaverit, advocatia privetur et alter, quem abbas cum fratribus de eaclem cognatione idoneum et utilem elegerit, per manum abbatis substituatur. Qui Privilegium hoc violaverit, banno regali subiacebit et 30 li- bras auri camerae suae et totidem ecclesiae praedictae persolvet. Testes: Heriman- nus Constantiensis episcopus, Ortleibus Basiliensis episcopus, Adelgotus Curiensis episcopus, Fridelohus Augensis abbas, Wernherus abbas s. Galli, Egelolfus Morbacensis abbas, Albertus abbas de Petrishusen, Manegoldus abbas s. Odalrici, Fridericus dux Sueuie, Conradus dux Burgundig, filius eius Bertoltus, Herimannus marchio de Baden, domnus Welfo, comes Wernherus de Baden, comes Humbertus et frater eius Odalricus de Lenzeburch, comes Eberhardus de Nellenburch, comes Rüdolfus de Phullendorf, comes Albertus de Dilingen. Arnoldus cancellarius vice Heiurici archi- episcopi et archicancellarii recognovit. Data 7. ydus Januarii, indictione 15., 1152., regnante domno Cünrado glorio- 8* wm islü •y ■ ^M 76 1187. a) Es ist auch noch eine zweite Ausfertigung dieser Urkunde (Perg. Or. Villingen) in schönerer Schrift vorhanden. Trotzdem dass dieselbe die gleiche doppelte Siegelformel, wie oben, hat, so wurde ihr von Anfang an doch nur an grünen Wollenfäden das Siegel des Bischofs Heinrich von Strassburg (Bruchstück, in Wachsschüssel tief eingedrückt, III A 2 b, Umschrift unleserlich) angehängt. Deshalb ist ohne Zweifel die oben zu Grunde gelegte, wirklich dreifach gesiegelte Ausfertigung das eigentliche Original. 1187. Beichenau. 114. Diethelmus abbas Augensis montem Dambperc curiae rnonasterii Salem dictae Retinhaselach superiacentem, quem a se dux F. et ab eo comes Gotefridus, a comite B. Dirhaigung et ab eodem item alii in beneficio habebant, resignatione omnium infeodatorum facta, conhibentibus advocato, capitulo fratrum suorum et ministerialibus suis, dicto monasterio Salem confert, accipiens pro plena recompensatione praedium Mimirloch et aliud praedium in Wangen, praestito prius sacramento a Bertoldo et Cönrado de Ratolfcelle ministerialibus ecclesiae suae, utiliora haec praedia ecclesiae suae per omnia esse monte illo. Acta sunt hec 1187. in lobia nostra Augig coram his testibus : Hiltiboldo de Stecheboron, Vernhero de Welpach, Bertoldo de Lucolenstctin, Bertoldo de Reith, Ottone Stozze, Alberto pincerna. Item eidem monasterio praediolum super Lacum secus curtern illius Möron 6 tantummodo habens iugera et pratum subiacens, quod dux F. a se, ab ipso C. comes de Sancto Monte et ab eo H. et F. fratres de Walpurch in beneficio habuerunt, pro mansu integro Winchilin, quem statim ipse duci, dux comiti, comes fratribus prae- fatis praestat, item hubam Ullisegel claustralibus agris interiacentem, quam a se idem dux, ab ipso Gotefridus comes de Rordorf et ab eo dicti fratres de Walpurch et ab his Heinricus de Börron in feodum tenuit, resignantibus omnibus infeodatis, cum consensu capituli sni, advocati et ministerialium ecclesiae suae pro praedio in Böron o et alio praedio in Rehenowe tradit, praestito prius sacramento a Landolfo et Vlrico de Böron viris ecclesiae suae propriis tarn supra isto quam supra praediolo in Möron, quod per omnia praepollerent donationi saae. Acta sunt hec 1187., in palatio nostro Augig, coram fratribus nostris, Hein- rico scilicet decano, Rödegero preposito et ceteris omnibus ac ministerialibus ecclesie nostre: Bertoldo de Lucelenstetin, Alberto pincerna, Ottone Stozze, Bertolto de Reith, Götefrido de Augia. Enthalten in der Urkunde des gen. Abtes von 1189., in der er verschiedene Erwerbungen des Klosters Salem bestätigt, bei v. Weech I, 60—64 (nach Perg. Or. Karlsruhe). : .-%*S8 1191—1200. 77 j ■■ • s stses *®^S 1191, Dez. 15—25. Ulm. 115. Heinricus imperator apud Mammingen advocatiam bonorum rnonasterii in Cruzelingen, inter quae Hehingen, Hegebach nominantur, suscipit, quae commendata fuerat defensioni virorum illustrium, proavunculi sui ducis Welfonis et fratris sui Friderici, ducis Suevorum, qui in procinetu Christianae expeditionis simul cum patre suo diem clausit extremum. Data Vlme 1192., indictione 10... anno imperii nostri primo, presidente sedi apostolice domno Celestino, regente Constantiensem ecclesiam Diethalmo venerabili episcopo *). Meyer, Thurgauer Urkundenbuch II, 228—31 (nach Perg. Cop. Frauenfeld). 1) Ueber die Datierung und Aechtheit dieser Urkunde s. Meyer a. a. 0. 231—32. c. 1200. 116. Ain pergamenin zedl, darynn sein aufgetzaichnet etliche vogtrecht vnd wäld, vmb die statt Pfullen- dorf gelegen, die von künig Philipsen vnd künig Otten den grauen vom Hailigenperg, denen von Ramsperg, Rosenau vnd Bernegkh, vnd der zoll zu Pfullendorf den von Gundelfing vnd Swalnegkh (sie) versetzt haben, vngeuarlich anno 1200. Eintrag im Repertorium des sogen. Schatzarchives (16. Jhdt.) in Innsbruck II, 38 '). 1) Die Urkunde selbst scheint verloren zu sein. SB 1200, Jan. IV). 117. Umfang und Erträgnis der St. Gallischen Kelnhöfe Kirchdorf, Vilsingen, Löffingen und Mundelfingen. In Chilehdorf sunt 5 mansus, unusquisque dat 5 inaldra ■■) et unum annalem frissingum et soldum in panno, villico 2 scapulas et 1 modium avene; quilibet niansionarius 4 dies servit curie; decem scüpüze, quarum una infeodata est, sacrista habet unam, curia unam, Weibil unam, sex serviunt abbati; quelibet dat maldruni tritici et dimidium, et una ex his 1 maldrum, et quelibet dies 4 et villico duas scapulas et duo quartalia avense, et una ex his porcum. Curia habet 17 iugera et 12 inutilia et pratum et in Adilungisberc deeimam sellandi. Qui tenet cui'iam, dat abbati 2 porcos et villico porcum; abbas et cellerarius 4 quartalia cervisie et duo vini. Abbas dat curie medietatem seminis et reeipit medietatem messis. Abbas dat villico tres modios frumenti et advocato 10 maldra tritici de mensura abbatis et 6 maldra avense et 4 frissingos annales tonsos et duos porcos et duas soumas vini: et mansionariis et scüpüzis pro expensis, que eis deben- tur, 6 maldra tritici; et quilibet colens carratam lignorum ex silva abbatis debet habere. Abbas debet va- sallis de Crein in eodem loco 20 maldra tritici et Wernero de Rucenbach 10 modios avene et modium tritici et medietatem frissingi. Abbas reeipit deeimas ex omni possessione ecclesie sue et ex prediis rusticorum ■'■:■■> w «Bf?? IIP HUI »*äÄ iS^l^^ä^^^c^^/i^t!^M&-S^l 78 1200. suorum, excepto feodo villici, quod est de omnibus agris ultra Brigil in Ubrachervelt excepto sellando. Re- cipit etiam abbas omnes decimas in Chneingin, exceptis 5 mansibus et novem domiciliis, et in Rietheim omnes, excepta curia Burcardi de Bern, que decima pertinet ad feodum villici, et excepta curia Engildrudis et ex- cepta dote plebani de Chilchtorf et excepta dote ecclesie de Phaphinwiller et excepta medietate mansus, que decima est dotis cuiusdam ecclesie. Abbas recipit omnem decimam in Runnestal, excepta dote plebani, et tantum ex hac parte ripe; et in Marpach recipit omnem decimam, excepta dote plebani et bonis Gerungi et Gotfridi et Rüdolfi de Titinhusen, et in Chilchtorf omnes decimas, excepta dote plebani et 4 agris de bonis Rüdolfi de Titinhusin, et in Birtingaller b ) omnes decimas eorum, quae metuntnr, minoris decime due partes abbatis, tercia plebani; omnes decime lini infeodate sunt. Tecta ecclesie abbas tenetur explere et luminaria et sacristam et crisma et ea, que ad mensam dominicam sunt necessaria .... Filsilingin. In hac curia sunt 12 mansus et una scüpüza. Mansus dat duo maldra tritici et 4 avene, scüpüza servit curie. Tres mansus et dimidius unaqueque 12 ulnas dat claustro, novem et dimidius 24 ulnas dant; et hec sunt in Ingoltswis et in operibus serviunt, sicut predicte curiae. Et nota, quod Uli 9 mansus 14 solidos dant, ex quorum parte caro nostra ad Cellam conducitur. Leffingin. In hac curia sunt tres hübe et duo scüpüze. Hüba 5 maldra tritici reddit; ambe scüpüze duo maldra tritici reddunt; inNatali 6 solidi ibi dantur; in festo Martini 12 solidi de domiciliis, de theloneo 3 librae ... c ) et 8 scapule eodem festo dantur. In festo sancti Galli cellerarius dat duos frissingos porcinos; pro redemptione lactis, ut supra a ). Summa, que ibi datur, hec est: 22 maldra tritici et 2 ft et 18 solidi et preposito una libra et 8 scapule et cellerarius 2 porcellos. Clülcliäorf. In curia hac sunt 6 hübe et dimidia. Quelibet hüba 5 maldra tritici reddit, et omnes hübe 5 solidos in festo sancti Galli dant et omnes dimidium frissingum. Decime minoris terciam partem accipit sacerdos, abbas duas partes. Cellerarius 2 frissingos porcinos dat. Omnem decimam frumenti accipit abbas tarn in sua quam in extranea possessione. Summa hec est: 32 maldra tritici et dimidium et 5 solidi et dimidius frissingus ovinus sine curia et decima. Munolvingin. In hac curia sunt 13 hübe et 9 scüpüze. Hüba dat 5 maldra tritici et 5 maldra avene et dimidium maldrum tritici pro operibus Maii et 12 ulnas panni. Sellant dat 16 maldra tritici et 2 frissingos porcinos. Preterea hübe singule dant unum frissingum annalem vel 2 iuvenes. Pro decima dantur quinquaginta 5 maldra tritici. Singule scüpüze 1 maldrum tritici dant; sed due scüpüze 4 maldra tritici reddunt. Preterea cellerarius senex de quodam novali unum maldrum tritici, novus autem duas scapulas de quodam feodo. Sunt et alia ibi sine censu adhuc. Pro redemptione lactis ibi, sicut et alibi. Nomina deci- marum et redituum, quos villicus tenuit, sunt ista: Munolvingin 35 maldra duobus annis, tercio 30 tantum, Offridingin et Wesdorf 18 maldra dantur (sie). Decime portarii et hospitarii sunt: Chilchdorf 5 maldra, Deiningen et Ommingen et Forren et Wigehein 14, Gezzingen 5, Munolvingen 14, Husir 2, Egeb&tingin 14, Sweiningin 8, Folchardus 9, Forrin 8. Summa hec est: 200 maldra et 12 et 13 berbices et 13 panni et 2 frissingi porcini et porci 64, Leffmgen 5 solidi et souma vini. Wartmann III, 748—51. a) Ohne Zweifel Villinger Mass; dasselbe (mensura Vilingensis) galt wenigstens 1185 zu Schwenningen, s. wirt. Urkundenbuch IV, 377. b) Wohl verschrieben für Birtinwiller (den jetzigen Spitalhöfen bei Pfaffenweiler). c) Hier ist vom Schreiber des Rodels Raum gelassen. d) Diese Angabe bezieht sich auf den Satz: »Pro redemptione lactis, que fit ter in Maio, dat ovis 1 ,S[, capra duos«, den der Rodel beim Kelnhofe Wurmlingen erwähnt. 1) Dieses Datum ergiebt sich aus dem Eintrage inmitten des Rodels: Anno dominice incamationis 1200 inclioante ego Heinricus, cum essem promotus in abbatem, et eodem tempore, id est in festo Antonii heremite cum 40 annorum essem, hos reditus notare decrevi«. Dass diese Angabe aber auch für den nach ihr folgenden Teil gilt, beweist die zu diesem gehörige Angabe: » Truhtolvingin, in hac curia . . . magni operis denarios, id est unam libram Mane- goldus comes de Bordorf accipiU, denn dieser Graf war 1210 schon gestorben, s. unten No. 123. 2) Andere Bödel von St. Gallen sagen über unsere Gegend: 1) Bodel von c. 1200: Item decima in Linpach et decima in Gozirswille et decima in Lenzkilcha omni anno debet colligi, sicuti potest esse. — 2) Bodel aus der wß® W0. "'""""' v " : " ":'.'••■■ M PS 5«äs 1202. 79 ersten Hälfte des 14. Jhdts.: Hoc datur in Nuzzesbare: Leffingin: in summa dantur 22 maltra tritici et 2 g et 18 ß et preposito 1 $ et 8 seapule; cellerarms dat 2 porcellos. Chiledorf dat in summa 32 maltra tritici et diniidium et 5 ß et dimidius frisingus ovinus sine curia et decima; portario dantur ibi 5 maltra tritici. Munolvingin: dantur pro decima 35 maltra tritici duobus annis abbati, tercio 30 tantum. Nomina decimavum villici sunt hec, que abbati et portario dantur: Ofridingin, Wesdorf 16 maltra dantur etiam abbati pro decima, item portario et hospitario dantur ex decima Kilcdorf 5 maltra, Deiningen et Ommingen et Forren et Wigeben 14 maltra, Gozzingen 5, Mu- nolvingen 14, Husirn 2, Egibutingin 14, Sveningen 8, Folcbardus 9, Forren 8 maltra, Leffingen 5 ß et souma vini. Suma redituum est abbatis 200 et 12 maltra tritici et portario et hospitalario 69 maltra. Item abbati 13 berbices et preposito 13 pannos, item 2 frissingos porcinos. — 3) Rodel aus der ersten Hälfte des 14. Jhdts.: Item Munolvingen et Le- pbingen cum rodali concordant. — 4) Bodel des 14. Jhdts.: Hie sunt notati (sie) deeime communes portarii et hospitarii: decima in Munolvingen 10 modii tritici, in Egebetingen, in Swaningen 6 modii tritici, in Husern, in Gössingen 10 quar- talia, in Phoren, in Thainingen, in Emingen, in Wighain, in Kilchdorf 10 quartalia ... Hü (sie) deeime speetant ad portarium: decima in Otfridingen, Wesdorf, in Linbach, in Gozirswile, in Lenzki(l)ch. — 5) lieber die Einkünfte des Portners von St. Gallen insbesondere besitzen wir noch zwei Model. Der eine von 1365, 6. idiis Junii (Juni 8.) giebt an: In Munolvingen villicus de decima 14 modios tritici, cellerarius de decima 7 modios tritici. In Kilchdorf de decima 10 quartalia tritici. In Phorrin de decima 3 ß Constantienses. De decima in Gossingen 10 quartalia tritici mensure de Nidingen. Der andere von 1360 aber sagt: Item de decima in Kilchdorf 10 quartalia tritici. Item de decima in Einmingen 2 maltra frnmenti. Item de decima in Gisingen 10 quartalia tritici. (Wartmann a. a. O. 757, 759, 761, 797, 798). 1202. Göggingen. 118. Diethalmus Constantiensis ecclesiae episcopus et Augensis ecclesiae abbas mo- nasterio Salem fendum, quod Beringerus miles de Meschilchi in Hohinberc a comite Manegoldo de Bordorf et ipse ab ecelesia Augensi habebat, et quod Salem pro 70 Ü redemerat, quoniam ipse et ecelesia Augensis speciali quadam praerogatiya dilectionis idem monasterium amplexati sunt, de consensu fratrum et ministerialium suoruni confert, postquam praedictus comes in recompensationem praefatae ecclesiae praedium, quod habebat in Thisiudorf, et alterum, quod habebat in loco Waltvurt, cum homi- nibus quibusdam in Meschilchi dedit, et duo ministeriales Augensis ecclesiae, Bertol- dus videlicet villicus de Gegiugin et Albertus de Crvchinwis, cum quiuque aliis mini- sterialibus praefatae ecclesiae iuraverunt, recompensationem comitis antedietam uti- liorem fore ecclesiae Augensi, quam praedium in Hohinberc. Testes: praedictus comes Manigoldus de Bordorf, Hainricus de Vridingin, Wernherus Gälli, Berhtoldus villicus de Gegingin et filius suus Berhtoldus, Albertus de Cruchinwis, Hainricus de Cruchinwis et frater eius Eberhardus, Hainricus de Abilahc, Cvnradus minister de Augea, Livtfridus de Bordorf et Cvnradus, qui cognomine Chint dicitur, Berhtoldus et Wernherus de Mauningin. Acta sunt hec in prefata uilla nostra Gegiugin 1202. Das Abtssiegel des Ausstellers (0 50: 39 mm, III A 2 b, der Abt hält in der linken den Stab, die rechte segnend erhoben; f DIETHALMVS ABBAS AVGENSIS, abgebildet bei v. Weech No. 1) und seines Kapitels (66 mm D., ÜB, im Siegelfelde sitzende Madonna, in der erhobenen rechten Weltkugel, mit der linken das auf ihrem linken Fusse sitzende Kind umfangend; f SCA . MARIA . D— I . GENITRIX, abgebildet bei von Weech, Siegel, Tafel 16 No. 2). v. Weech I, 94 (nach Perg. Or. Karlsruhe). m ■H MM | sSKgP I 80 1202—1208. 1202, Juni 7. Constanz. 119. Diethelmus Constantiensis ecclesiae episcopus, cum Manegoldus abbas s. Blasii et eins clericus Chounradus, plebanus de Batruaringin, cum Burehardo milite et ministeriali domni Lutoldi de Krenkingin super ecclesia Mucheim coram se ipso diu concertarent, et dictus abbas assereret, eandem suae ecclesiae Battmaringin utpote filiam matri pertinere cum omni iure, econtra miles ipsam baptismalem et quod ad praefatam ecclesiam nullum haberet respectnm, instanter allegaret, invenit, abbatem et clericum iustam causam habere, et litem componit, ut miles B. et L. dominus eius coram se eisdem iustitiam recognoscant et, quicquid iuris in eadem capella habere videntur, ecclesiae Batmaringin canonice contradant, et ut ipsa capella tan- quam filia ad matrem ad ecclesiam Battmaringin pertineat, nisi quod dictus B. miles super eandem capellam et bona ipsius advocatiam retineat. Testes: Chounradus maior praepositus, Oudalrieus decanus et custos ecclesiae, Huc praepositus s. Stephani et frater eius Marquardus, Wernherus archipresbyter de Stoufin, Wernherus archi- presbyter de Eiggoltingen, Chounradus et Lutoldus frater eius de Creinkingin, Lu- toldus de Reginsberc, Diethelmus de Steinegge, Bernardus de Loningin. Acta sunt haec 1202., 7. idus Junii, in choro Constantiensi in capitulo nostro. Das Original siegelte der Aussteller. Gerbert, Historia Nigrae Silvae III, 116—117. Vor 1208. 120. C. comes de Sancto Monte, Constantiensis advocatus, notificat, controversiam inter plebanum C. de Wildorf et plebanum de Röribach de utriusque parrochiae termino natam in praesentia Constantiensis episcopi communi sententia esse sedatam. Testimonio enim veracium virorum, quorum nomina litterae ab ipso episcopo scriptae et sigillo eius consignatae continent, terminum parrochiae in Wildorf usque Snesslaifi extendi comprobatum est. Aliquanto vero posthaec exacto tempore super loco Snesslaifi rursus exorta est dissensio, dicente plebano Bernoldo de Röribach, terminum parrochiae suae usque ad vallem montis protendi, sed plebano C. de Wildorf asserente, usque ad montis summitatem terminum extendi clebere. Comes C, a praedictis ple- banis rogatus, subtiliter indagans attestationem honestarum personarum Hainrici et Hainrici, Eberhardi de Wittinhouin, Hermanni de Sancto Monte, Ortolfi de Bürron et aliorum cognoscit, parrochiae de Wildorf terminum usque ad summitatem montis, ■ >.*f 1208. 81 ubi ligna deponuntur, extendi, et statuit, ut, si forte domus in vertice montis vel in medio vel in valle construi contigerit, eidem parrochiae termino includatur. Ohne Datum'). Das Siegel des Ausstellers an Seidenfäden, stark beschädigt (IV A 1, im Siegelfelde ein links schauender Adler, Umschrift unleserlich, abgebildet bei v. Weech No. 10). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 100—101. 1) Dass diese Urkunde aus der Zeit vor 1208 stammt, beweist der Umstand, dass ihr Aussteller vor 1208 gestorben ist, s. Fickler, Heiligenberg 130. Auch die Schrift der Urkunde gehört dem beginnenden 13. Jahrhundert an. ! P 1208, Febr. 6. Strassburg. 121, Rex Philippus IL significat, quod Ebirhardus abbas de Salem pro necessitate ecclesiae suae et ad usus fratrum deo ibi militantium a Cvnrado advocato de Swarcin- berc quoddam praedium pro 200 marcis comparavit, videlicet Rvnstal cum ecclesia parrochiali in Herzoginwilar et aliis possessionibus in eodem vico et in Eiethain et in Vbiracb et in Durribain et omnibus pertinentiis et bominibus utriusque sexus et cum molendino quodam in Vilingin. Ut autem istud factum inaiori firmitate sub- nixum sit, advocatus de Svarzinbercb idem praedium a se sie venditum et ex parte non modica pro anima sua et parentum pro elemosina collatum praememorato abbati et ecclesiae eius per manus suas [regis Pbilippi] tradidit. Hanc emtionem et lar- gitionem ipse rex coram se iuste faetam approbat et praedium boc abbati et ecclesiae eius regia auetoritate suä confirmat. Testes: Amadeus arebiepiscopus Bisuntinus, Eggibertus Babinbergensis episcopus, Cvnradus Spirensis episcopus, Hainricus Argen- tinensis episcopus, Livtoldus Basiliensis episcopus, Otto dux Meraniae, Burcbardus et o Albertus fratres et comites de Colri, Cvnradus comes de Zolri, Vlricus comes de Helfinstain, Hainricus comes de Nifin, Berhtoldus comes de Sancto Monte, Ebirbar- dus de Ebirstain, Hainricus dapifer de Walpurc, Hainricus de Smalvneggi. Datum apud Argentinam, 8. idus Februarii 1207., indictione ll 1 ). Das Majestätssiegel des Ausstellers beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 103—104. Böhmer-Ficker 177. 1) Ueber das Datum, s. v. Weech I, 104. 2) 1210, Januar, Catania. Fridericus rex Sycilig, attendens fidei puritatem et devotionis fervorem, quam fratres monasterii de Salem patri suo Heinrico, divo augusto recolendae memoriae, exhibuerunt, et considerans gratae religionis habitum et sedulum obsequium, quod in eodem monasterio cotidie domino exhi- betur, pro salute sua et remedio animarum augustorum quondam parentum suorum ad instantiam Conradi monachi de Salem eidem monasterio Eunstal et Vberach cum omnibus appenditiis, quae olim a Conrado de Swarcinberc advocato eidem collata sunt, confirmat. Data in ciuitate Cathanie per manus Gvalteri de Pal- lera, venerabilis Cathaniensis episcopi et regni Sycilie cancellarii, 1210., mense Januario, 13. indictionis, regni V. 11 m «I «£a£ «Balis mm ^A 82 1209/14—1210. uero domni nostri Friderici, dei gratia Serenissimi regis Sycilie, ducatus Apulie et principatus Capue anno 12, feliciter. Amen. Am Originale hing das k. Majestätssiegel. Cod. Salem. I, 97; v. Weech I, 109—110. Böhmer-Ficker 624. 3) 1213, März 31. Constanz. Fridericus II. emptionem praedii Bunstal cum ecclesia parrochiali in Herzogenwilar et aliis possessionibus in eodem vico et in Eiethain et in Vbiracli et in Durriliain et cum molendino quodam in Vilingin et cum hominibus utriusque sexus et omnibus appenditiis, quod fidelis suus Cünradus advocatus de Suarzenberc beatae memoriae patri suo Henrico imperatori contulerat et ab eo in feudo receperat, quodque Ebirhardus abbas de Salem ab eodem Cünrado pro 200 marcis pro necessitate ecclesiae suae et fratrum suorum comparavit, approbat et praedium praefatum ipsi abbati et ecclesiae in Salem regia sua auctoritate pro salute aiiimae suae et parentum suorum dat et confirmat. Testes: Sifridus Augustensis episcopus, Arnoldus Churiensis episcopus, Conradus Constantiensis episcopus, Henricus Augensis abbas, Vlricus abbas sancti Galli, Conradus abbas Fabariensis, Bertoldus abbas Heremitarum, abbas de Wis- senburc, abbas Dißertinensis, abbas Einaugensis, Eodulfus comes palatinus de Tuiwingen, Vlricus comes de Kiburo (sie) et filii eius Wernenerus (sie) et Hardemannus, Albertus comes de Tilingen, Burcardus comes de Hohhenberc, Hardemannus comes de Wirtenberc et Ludoicus frater suus, comes Bodulfus de Habesburc, Bertoldus comes de Sancto Monte, comes Hugo de Monte Forti. Data in ciuitate Constantie per manus Conradi cancellarii, Metensis episcopi, 1213., 2. kalendas Aprilis, indictione . . . Das wohl erhaltene Majestätssiegel an roten Seidenfäden. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 124—125. Böhmer-Ficker 702. 4) 1214, Juni 26. Ulm. Fridericus II. notificat, quod, in regno suo Siciliae constitutus, nuntio abbatis Euerhardi et conventu de Salem postulante, et iterum in Alamannia curiam Constantiae celebrans, eidem monasterio praedium de Eostal cum appenditiis eius, sicut a fldeli suo C. de Swarzenberg ex parte pro pretio, ex parte in elemosinam aeeeperat, per scripta sigilli sui impressione communita confirmavit; nam idem praedium nulli personae ecclesiasticae sive saeculari nee specialiter duci Zaringiae concessit et concedet, nisi tantum fratribus de Salem. Qui eos super hac conflrmatione inquietare praesumpserit, iram dei et offensam suae maiestatis ineurret. Datum apud Vlmam, 6. kalendas Julii, indictione 2. Das k. Majestätssiegel an weiss-rotem Bande. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 127—28. Böhmer-Ficker 736. Zwischen 1209—14. 122. Erwerbung des Klosters Marchthal in Dietelhofen. Quidam milites, clientuli palatini comitis, Gruezingi dicti, ad nos se conferentes obtulerunt ecclesie quoddam predium in Togindorf ac aliud in Dietelhovin. Sed cum haberent fllios duos, petierunt a nobis, ut predium in Dietelhovin Ulis pro quodam censu prestaremus et post obitum eorundem reeiperemus, quod et feeimus. Waltheri historia monasterii Marchtelanensis, Mon. Germ. SS. XXIV, 674. 1210, Sept. 9. 123. Eberhardus de Domo Petri abbas advocatiam apud Birchtlingen ex obitu Man- goldi comitis de Rordorf praeter haeredem decedentis sibi vacantem Adilgozo militi de Wildenstein communi confratrum suorum consilio confert ea conditione, ut Adil- gosus et eius posteri, quibus haec advocatia ab abbate Domus Petri commendata fuerit, nihil extorqueant, quam ius advocatiae, videlicet duo maltra tritici et duo avenae Messkilchis (sie) mensurae cum duobus frischlingis aut pro eis Constantiensis SjBS •;---.";:';.".: v ■H 1211. 83 monetae 30 ^. Si iidem huic institutioni contraire praesumpserint, advocatia abbati vacabit, nisi ante trium dierura curriculum de illata iniuria abbati satisfaciant. Testes: Hugo praepositus s. Stephani apud Constantiam, rnaioris ecclesie canonicus . . . Acta sunt hec 1210., C littera doininicali, concurrentibus 4., epactis 4., anno decemnouenialis cycli 14., indictione 13., olimpyade 3., 5. idus Septembris, C. de Thegeruelt chathedre presidente, anno electionis eius 2., consecrationis vero 1., regnante Ottono (sie) gloriosissimo Romanorum imperatore, anno regni eius 3., imperio vero 2. f presidente sedi apostolice Innocencio III., anno apostolatus eius 13. Das Original siegelten der Aussteller und Bischof C. von Constanz. Karlsruhe, Petershauser Kopialbuch des 15. Jhdts. fol. 317 a ). a) Fol. 210 dieses Kopialbuchs steht eine deutsche Uebersetzung dieser Urkunde, bei der ebenso, wie hier, für die weitern Zeugen Raum gelassen ist.. 1211. 124i Cunradus episcopus Constantiensis ecclesiae, cum felicis memoriae Manegoldus comes de Rordorf cum uxore sua, comitissa Agnesa, praedium suum Lvitkilche cum ecclesia et hominibus et omnibus pertinentiis in praesentia sua et multorum per manus nobilium virorum Conradi de Dirbebim et Algoti de Wildinstein ecclesiae de Salem pro salute animarum suarum contulerit, et postmodum baeres comitis praedicti Adilhedis, uxor comitis Henrici de Niffin, eodem marito praesente et consentiente, faetam donationem, quantum in ipsa fuit, iteraverit, pro salute sua cum totius chori sui consensu eandem ecclesiam, in quantum ad episcopalem dignitatem pertinet, ad petitionem abbatis E. et fratrum de Salem eisdem sub tali forma concedit, ut clerico idoneo, ad petitionem abbatis et fratrum suorum ad ecclesiam praedietam, seeundum quod moris est in terris istis de iure patronatus, vocato et per se ad curam animarum gerendam admisso, congrue in necessariis provideatur, reliqua vero ad susten- tationem fratrum de Salem conserventur. Quae necessaria abbas, suo (episcopi) mul- torumque prudentum virorum consilio babito, de consensu Henrici plebani ecclesiae Lvtkilche de redditibus eiusdem ecclesiae competenter designat. Debentur eidem clerico deeimae in Wicginwilare et Ritpretbswilare et Elnhusin et Hitinbusin et deeimae minores per totam parrochiam, exceptis deeimis feni in iis locis, ubi deeima feni de- nariis non redimitur, sed feno persolvitur, et deeimis nueum et leguminum, item deeimae duarum vinearum Dietrici Kilsonis, insuper duae shvhpvze Lvitkilche, quarum altera est in loco Alosbach, altera iuxta eimiterium, praeterea consolationes et obla- tiones universae, quomodocumque eas fideles offerre consueverunt. Testes: Cönradus 11* «m n mmm _J 84 1214. Constantiensis episcopus, Walterus praepositus, Vlricus eiusdem ecclesiae custos et decanus, Hugo cellerarius, Wernherus de Stovffin sacerdos et canonicus, Gönradus de o Tetingin, Bertholdus de Anniwilare archidiaconus, Vlricus de Castil archidiaconus, Wernherus de Superiori Cella archidiaconus, Burchardus de sancto Johanne archidiaconus, Wernherus presbyter de Arbona archidiaconus , Rvdegerus de Ratirshouin, o o Albertus de Gutiugin, Vlricus de Warthe, Vlricus de Tegirvelt, Heinricus filius Azzonis, Heinricus de Wittingazzin, Heinricus filius Lvitfridi, Hiltiboldus de Shiniin, Hein- o o ricus filius Heinrici, Bvrchardus de Castil, Vlricus abbas s. Galli, Vlricus praepositus Curiensis, Ebirahdus abbas de Petri Domo, Dietricus abbas de Crucilingin. Acta sunt auteni hec 1211., indictione 14. Die Siegel (Malta, an blauroten Seidenfäden) des Ausstellers (0 53:46 mm, HI A 2 b; f CVN- EADVS . DEI. GEA. CONSTANCIENSIS. EPISCOPVS .) und seines Kapitels (78 mm D., II B, Madonna hält mit der linken das Kind auf dem Sclioose sitzend, in der rechten die Weltkugel; SCA. MARIA . CSTAN- TIENSIS.ECCLE.MATBONA.); beide abgebildet bei v. Weech No. 6 und 5). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech, I, 115—18. 1) Ueber ein zweites Original dieser Urkunde, s. v. Weech, I, 118. 2) Ueber die Bestätigung der oben genannten Schenkung durch die Gräfin Adelheid von Neifen ist noch eine 1210 gegebene Urkunde erhalten (v. Weech a. a. 0. 110). 3) 1220 kamen das Kloster Salem und der Leutkircher Pleban Hainrich mit bischöflicher Bestätigung überein, die obige Praebende des Leutpriesters durch eine gleichwertige andere zu ersetzen. Eortan bekam derselbe „in Lutkilche dotem ad sex boues cum decima eiusdem dotis. Insuper habet ibi predium, de quo ipse luminare debet ecclesiam, et decimam eiusdem predii, item in Nuferon hübam unam, in Hade- brehswilare shupozam unam, in Birchenwilare dotem illam, in Oberostenwilare dotem illam, in Herwigeswilare, in Birchenwilare, in Geroltshaldvn decimam totam et siluulam apud Herwigeswilar. Item per totam parro- chiam minuta decima plebani est et decima feni, vbi fenum per denarios decimatur, preterquam in Buchen- sedel, que est monasterü. Plebanus enim nichil prorsus habet in Buchensedel post concambium cum eo factum, nisi ecclesiam cum suo atrio. Item consolationes et oblationes integraliter habebit." v. Weech I, 157. 1214, Febr. 26. Rom. 125, Innocentius III. papa, abbatis et canonicorum Cellae s. Mariae in Nigra Silua postulationibus concurrens assensu, eos et ecclesiam eorundem cum omnibus bonis, quae possident vel in futurum adipiscentur iustis modis, sub beati Petri et sua pro- tectione suscipit et specialiter ecclesiam in Huuingen cum pertinentiis eius eisdem coafinnat. Datum Rome apud s. Petrum, 4. kalendas Martii, pontificatus nostri anno 17. Das Siegel fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 1) Diesen Schutzbrief erneuerte Papst Gregor IX. dem genannten Kloster 1239, Nov. 29 (3. kalendas Decembris) im Lateran. Perg. Or. (ohne Siegel) Karlsruhe. swaffSfi 1216—1220. 85 1216. 126. Anno aD incarnatione domini 1216., indictione 4., H. Scolaris praedium inBibrugge, quia ipse ad ruonasterium Hereroitarum pertinet, manu abbatis C. et conventus He- remitarum C. praeposito Augensi et fratribus eius pro eorum praedio in Ilminwanc commutat. Testes: de ecclesia Heremitarum abbas Cvonradus, Berhtoldus prior abbas, Petrus decanus, Ruodolfus praepositus de Vare; laici Cuonradus praedicti Scolaris germanus, Henricus, Hugo, Vlricus, Albertus; de Augensi capitulo Covnradus praepositus, Sivridus prior, Ruodolfus subprior, frater Heinricus cellerarius, frater Hein- ricus de Uidansbouen x ). Das Original siegelten der Abt von Einsiedeln und der Propst von Weissenau. Wirt. Urkundenbuch III, 39; Verbesserungen dazu Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XXIX, 87. 1) Ueber diesen Tausch berichten die gleichzeitigen Acta s. Petri in Augia (Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XXIX, 36—37) weiter: Hermannus Scolaris de Höwerüti habuit predium, quod sibi here- ditario iure successerat, sed tarnen ad ecclesiam Heremitarum, sicut sepe solet fieri, pertinebat. Ipse uero de licentia abbatis, qui tunc fuit, dedit ecclesie nostre predium suum in Bibrugge et ipse recepit predium in Ilmewanc, quod dederat Hermannus quidam, qui hie postea factus est conuersus, et septem libras. Von den Angaben dieser Acta sind hier noch zu erwähnen: [Vor 1219] . . . Factum est quoddam con- cambium cum duobus fratribus liberis de Buttelsciez, qui habuerunt apud eandem curtem [Riwinsperc], tres mansus de libera hereditate. Illos dederunt ecclesie Augensi cum omni iure, quo debebant, et ipsi econtra reeeperunt alios tres mansus in Wolferswilare et in Wangen et Vtechouen, quos dederat ad Augiam Wernherus de Wolfers- wilare pro remedio anime sue, qui etiam postea hie est conuersus.....Factum est inter nos et Herbortum quendam et fllios suos de Beitenhusen concambium. Ipsi dederunt nobis predium, quod habuerunt in Wan- brehtswat, et nos dedimus eis predium in Bure, quod dederat nobis Heinricus miles de Hadebretswilare, qui fuit maneus et hie erat conuersus, in quo predio multum molestauerat ecclesiam nostram Burchardus miles de Hadebrehteswilare et Heinricus miles Chilse, et hoc sine omni iure.....Notum sit omnibus presens scriptum intuentibus, quod dominus Johannes miles de Lewntal contulit ecclesie nostre curiam, que dicitur div Owe, cum omni libertate et iure, quo eam possederat, de consensu fratrum suorum Hainrici et Friderici militum, cum tunc temporis älios heredes non haberet, pro 21 marcis pro eadem curia sibi exhibitis et datis. Actum anno domini 1239. A. a. 0. 29, 35—36, 121—22. (1220.) 127. Algotus de Teckenhusen cum flliis suis pro remedio animae patris sui Cönradi cognomento Svnnuncbalp, qui in extremis suis apud monasterium Salem sepulturam sibi delegerat et ibidem obierat, et pro remedio animae suae et parentum suorum praefato monasterio praedium zeme Lohe' continens in agris unius aratri eulturam praeter usum pratorum, quod de manu sua tenuit Abelinus minister de Phullendorf iure feodali, et praedium continens dimidiam hubam in Mdirostemwilare, quod in feodo a se tenuit Marquardus miles de Byron, tradit, mediante nepote suo Cvnrado Bi m i ■ i im®® m» B&ffl t&UüEmi 86 1221—1222. de Marhdorf et Bertholdo patruo suo de Avgia, eoram universo conventu monasterii de Salem anno incarnationis dominicae 1220., sigillante, ut haec traditio nulla possit occasione infirmari, domino suo coinite de Sancto Monte, in cuius comitia praefata praedia sita noscuntur. Ohne Datum. Das Siegel (Malta, an roten und gelben Seidenfäden) des Grafen Berthold von Heiligenberg') s. Abbildung No. 2. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 151—152. 1) Dieser Graf schenkte 1220 „iter transmarinum in proximo arrepturus" dem Kloster Salem den Zehnten zu Swaindorf, den Dietherich Chilso von ihm zu Lehen trug, in Castro Sancti Montis. A. a. 0. 1. 155. 1221, März 26. Constanz. 128. Chönradus secundus Constantiensis ecclesiae episcopus, actione coram se inter E. abbatem et fratres de Salem et B. abbatem et capitulum s. Georgii in Nigra Silva super proprietate capellae Schonowe niota, allegante enim E. abbate, dictam capellam in terminis ecclesiae Herzoginwilare, in qua ius patronatus sua babuit ecclesia, fundatam et buius ecclesiae filiam esse, B. vero abbate s. Georgii dicente, eandem capellam Scbonnowe matrem esse et non filiam, et ius patronatus eiusdem sibi pertinere, et super hoc 30 annorum praescriptionem instantius allegante, E. autem abbate contra banc praescriptionem interruptionem excipiente et illam ad diem sibi constitutam comprobante et testes omni exceptione maiores super principali producente, quorum testimonio comprobat, capellam Scbonnowe filiam praedictae ecclesiae esse, sententia dictata eandem buic ecclesiae Herzogin wilare adiudicat filiam. Testes: C. et A. de Herzoginwilare, E. et H. de Runstal. Siquidem bec sententia data fuit in generali capitulo nostro, 7. kalendas Aprilis, anno pontificatus nostri 12. Das Siegel (an dünner Hanfschnur) des AussteUers (0 58:41mm, m A 2 b; CVNEADVS . DEI. GKA . C0NSTANTD3NSIS . EPC. abgebildet bei v. Weech No. 37. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 159—60. 1222, Febr. 22. Constanz. 129. H. praepositus et capitulum Constantiensis cbori notificant, quod, cum Rödol- fus de Bamesperc in monte super villa Ppbaffenhouen sito castrum erexisset, fratres de Salem quaerelis continuis in iure propositis reclamabant, asserentes, eundem mon- ■* OJflR 1224. 87 tem proprietatis iure monasterio suo attinere, et quod tandem post multas concer- tationes ex utraque parte habitas praefatus Rödolfus, 30 m. a. a monasterio receptis, montem dictum cum Castro abdicavit et, quicquid iuris in eo habuit, eidem monasterio libere reliquit, filio suo banc donationem postmodum iterante, et quod Rödolfus fidem dedit et iuramento firniavit, quod ab ea die castrum non aedificaret nee resideret in interstitio inter villas Stocba et Marhdorf, itemque in apieibus, quae per varia loca eriguntur a loco Gezelinswart dicto per iuga longi montis illius, qui protenditur usque villam Stocha, et de Gezelinswart seeundum tractum eiusdem montis versus Teccbenhusen et exinde usque in Lacum. Acta sunt hec 1222., 8. kalendas Marcii, in latere Constantiensis chori ante capellam beate Margarete, presentibus capitulo Constantiensis chori, Eberbardo da- pifero de Waltpurc et Cönrado pincerna de Winterstetten, qui eo tetnporis procura- tores terrae et regalium negotiorum extiterant, Waltero et Burcbardo de Honvels, Cbilsone, Aigelwardo de Ramesperc, Olrico de Abusen. Die Siegel des Schenken Konrad (CJ 70:58 mm, IV Ä 1, im Siegelfelde 3 rechts schreitende Löwen über einander; f CVNRADVS . PINCERNA INSVEVIA; abgebildet bei v. Weech No. 11), des Domkapitels Constanz (wie an No. 124) und des Truchsessen Eberhard (ÜJ 60:44 mm, IV A 1, im Siegelfelde die 3 Löwen, wie im Siegel des Schenken Konrad; SIGTLLVM EBERHARDI DAPDJERI DE WALPVRCH; abgebildet bei v. Weech No. 12). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 162—63. ■ ■ 1224. Eeichenau. 130. Hainricus Avgensis abbas praedium in Honberg, quod bomo nobilis Hainricus, dominus de Mffen, de manu sua titulo feodali tenuit, et ab eodem eodem titulo duo germani fratres Hainricus et Conradus cognomento Gensili tenuerunt, quodque dictus dominus de Mffen ad preces Eberbardi abbatis de Salem sibi [abbati de Avgia] re- signavit, monasterio Salem quasi per concambium perpetuo possidendum tradit, post- quam vir illustris Rödolfus, dominus de Hewen, pro hoc praedio hubam unam proprietatis sibi iure attinentem, in Mowinhain sitam, quam Bertoldus miles de Almis- hovin de manu eiusdem Rodolfi iure tenuit feodali, ecclesiae Augensi iure tradidit proprietario, et postquam dicti Gensili feodum suum in manu abbatis Eberhardi de Salem, aeeeptis 30 m. a., resignarunt. Testes : Eberhardus decanus, Burchardus prae- positus, Conradus custos, Hugo cellerarius, Waltheirus infirmarius et totus conventus, Albertus canonicus s. Pelagii, Conradus miles de Wassinburc, Conradus de Badewege, Conradus scultetus de Augia. Acta sunt apud Augiam in claustro nostro, presente et consentiente uniuerso ecclesie capitulo, 1224. ■ Wm in£v£ff^fe£s5I-w ■Ws&^WlSW _A 88 1225/1244. Die Siegel des Konventes (65 mm D., U B, im Siegelfelde Madonna mit dem auf ihrem linken Fusse sitzenden Kinde, in der rechten die Weltkugel; f S.....MARIA. D.I. GENITRIX., im Siegelfelde rechts und links von der Madonna AV—GA; abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 16, No. 5) und des Abtes (0 64:53 mm, IE A 2 b.; f HEDNRICVS . DEI. GRATIA. AVGENSIS . ABBAS ., abgebüdet a. a. 0. Tafel 16, No. 4) von Reichenau an rot-gelben Seidenschnüren. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 175—76. BR. c. 1225—c. 1240. 131, Lis inter conventuin de Salem et B. dictum Hainburgin, civem in Vilingin, super quodam feodo, quod iure haereditario idem B. ad se devolutum esse dicebat, consilio prudentum virorum mediante, sopitur tali forma, ut praedium patris eius in Vbirach, adiuncto feodo in Walthusin, abbati praefati monasterii resignatum in iure feodi ad censum 17 ß cum filio suo B. recipiat annuatim persolvendum, quibus de- functis feodum sine contradictione baeredum eorum in usus monasterii redibit. Testes: Conradus viceplebanus, scbolasticus Reginus, Bertoldus de Asban zubirarius, Otto, Conradus de Walthusin. Ohne Datum »). Vom Siegel der Stadt Villingen sind nur noch Bruchstücke vorhanden. Perg. Or. Karlsruhe. 1) Meine Datierung gründet sich darauf, dass 1225, April 2. (s. No. 132) von den hier genannten Personen B. Hainburgc, Otto, C. de Walthusen schon genannt werden, und dass die Urkunde auch nicht nach 1244 fallen kann, weil 1244 Cunradus de Walthusen schon einige Jahre gestorben war, s. Anm. 2. 2) 1244, Aug. 29. Villingen. Cvnradus scultetus de Vilingen notiücat, quod Adilhaida vidua Cvn- radi de Walthusen curtem in Walthusen et molendinum iuxta Uilingin, quae bona maritus eius et ipsa a monasterio Salem feodaliter tenuerant, aliquot annis post Cvnradi dicti obitum monasterio Salem in manus Cvnradi cellerarii, qui missus fuerat, ut vices abbatis in eodem negotio gereret, resignavit, et quod de me- dietate domus, quam ipsa inhabitat quamque maritus eius et ipsa monasteriis Salem et Tannibach iam dudum deputaverant, 6 ^ annuatim monasterio Salem in festo s. Martini, praedicto cellerario concedente, solvere constituit, et quod ipsa agros, quos habuit in vicinia civitatis dictae, monasterio Salem resignavit. Acta sunt hec apud Vilingin 1244., in die decollationis s. Johannis Baptiste, presentibus ciuibus Hainrico de Offlnburc, Burcardo Jochelino et Hainrico fratre suo, Bertoldo Steehellino et Cvnrado fratre suo, Vlrico filio Ottonis, Hainrico de Tanhain, Cvnrado dicto der Helt, Cvnrado de Burcvelt, marito predicte Adilhaidis, Bertoldo dicto Hainburc, Gozoldo monacho et fratre Cvnrado, magistro in Runstal. Das Original siegelte der Aussteller und die Stadt Villingen. Salemer Kopialbuch II, 74—75; v. Weech I, 258. 3) 1261. Villingen. Soror Methildis dicta Lonegge, priorissa, et conventus sororum in Tyezzenhouen secundum instituta ordinis fratrum Praedicatorum viventium vendunt tiniversitati civium de Vilingen curiam suam dictam Walthusen cum omnibus possessionibus, iuribus ac pertinentiis necnon et possessione dictae der Waltherhuserin (sie) de consilio et voluntate fratris R., prioris Constantiensis. Testes: frater Cüradus de Marpach et frater Ortlyebus, conuersi „nostri", Cunradus sculthetus antiquus, Heinricus Offenburgere, Ber- tholdus dictus Stehellin, Heinricus Hindermuz cives. Acta apud Vilingen anno 1261., indictione quinta. Die ... ; ,;.:':/M'OTVi'; ; "i:^- ;;; ' ■ : ■ K6| ':">"■,;" 1225. 89 anhangenden Siegel an ungefärbten Wollschnüren des Priors R. von Constanz (stark beschädigt), der Priorin (0 36:15 mm, JJJ A 2 c, im Siegelfelde unter einem Baldachin Maria mit dem Jesukinde, zu ihren Füssen knieend und betend die Priorin; S' PRIOBISSE . SORORV'.D' . DISSEHOVE .) und des Konvents von Diessenhofen (Q 40:25 mm, II B, im Siegelfelde ein Heiliger, zu dessen Füssen Schutzflehende; f S'CON- VETVS.....DE . DISEHOVEN .)• Perg. Or. Stadtarchiv Villingen. R. ■■ ■ Wm ^1225, April 2. 132. Cunradus pincerna de Winterstetin notificat, quod, controversia diutina de terminis praedii de Runstal inter monasteriuin Salem et cives de Vilingin, asseren- tibus civibus, se ratione communitatis vulgo gemainmerke dictae ius pascuandi ne- ruusque secandi habere in locis quibusdam, quae abbas Eberhardus einsque fratres praedio suo de Runstal specialiter attinere dicebant, et usum pascuandi nemusque caedendi sola civium violentia sub duce Bertoldo aliquamdiu usurpatuni esse , versa et coram ecclesiastico iudice et coram se [Cunrado] a memorato abbate contra cives . agitata, mediantibus viris bonis et prudentibus, hunc in modum est decisa: Ipsis agen- tibus et de consensu partium est decretum et auctoritate illorum 24, per quos civitas dicta regitur, utrimque firmatum, ut seniores quidam et prudentiores de ipsa civitate: Burcardus Salunstain, Gotfridus Textor, Hainricus Antreche, Waltherus Pastor, Cvn- radus Kindeli et Hainricus Angist de Marpach, de Volkinswilaer 4 senes Diepoldus, Hainricus Scutifer, Hainricus Breimare et Rvdolfus Zannare, de Runstal autem anti- quiores Bertoldus, Hainricus Kerne iunior, Ebirhardus filius villici et Bertoldus Strv- binc iurati, tactis sacrosanctis reliquiis, pro captu intellectus sui et pro bona conscientia limites, de quibus lis instabat, distinguerent. Iidem limitatores contestantur limi- tatione ista peracta, cives antedictos intra terminos: „a prato, quod dicitur "Vdenwise, et inde die' Waltstrazae in an die Begrabenun wise, inde usque in Shattbach, exinde in Nunnunfurt, danan vntz in Lindon, den Hangenden weg in vntze in Rottenbach" nihil iuris habere in praedio mpnasterio Salem deputato, nisi de bona abbatis voluntate, in communitate vero civitatis gemainmerke dicta fratres de Salem sicut cives ipsos ius habere pascuandi; limitatores enim ab antiquis audierunt, quod communitas illa civium praedio de Runstal quandocunque specialiter attinebat, sed Cvnradus quondam advocatus de Swarzenberc, cuius idem praedium fuerat, illud in commune non solum civibus, sed omni transeunti dedit, et quam vis limitatores rei veritatem nescientes de hoc iurare noluerint, tarnen ista disterminatio utrimque approbata est. Cunradus pincerna, qui civitatem Vilingin auctoritate regis, qui illam diebus illis tenuit, pro- curat, ad preces utriusque partis cartam conscribi iubet et sigillum suum appendi. Testes: Hainricus et Hugo fratres de Kurnegge, Cunradus scultetus, Cvnradus Kagi, V. 12 , ■ ^^| »lillllll .';..",: ■■.'■'.- ■•''.''..-■"- 90 1225—1226. Cvnradus Baigeli, B. Sollo, Otto, Rvdolfus Joheli, Cvnradus de Walthusen, Cvnradus Mowenhain, B. Hainburge. Acta sunt hec 1225., 4. nonas Aprilis, indictione 13. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch H, 36; v. Weech I, 176—78. Nach 1225. 133 • Hie notatae sunt ecclesiae, quarum ius patronatus pertinet monasterio s. Galli: ... in Bara: Lef- fingin, Kilckdorf, . . . Munolvingin . . .; in Scherron: . . . Vilsilingin. Aus dem nach 1225 geschriebenen Verzeichnis der St. Gallen'schen Patronatspfarren, abgedruckt in den Mitteilungen des St. Galler histor. Vereins XIII, 223—24. 1226. Ann Fusse des Heiligenberges und zu Vähsenried. 134. Bertholdus comes de Sancto Monte et uxor eius cum universa prole sua monasterio Salem pro 130 marcis partern silvae „daz Hart" seeundum limitationem faetam inter partem monasterii et partem sibi adhuc residuam, insuper duo praedia in confinio grangiae de Vahsiriet, id est in Rebenöwe, ad eulturam 9 boum et pro recompensatione praedii in Lengenriet, quod etiam cum bis praediis vendit, sed nunc conferre non potest, quia in alienis manibus titulo feodali detinetur, silvulam, quae dicitur Cauda, et aliam dietam Juncholz et praedium, quod nominatur Swaicbof, con- fert. Haec omnia erunt in libero usu monasterii, donec comes praedium de Lengin- riet liberabit de manibus detinentium, et perpetuo illi cedent, si non infra 6 annos idem liberaverit. Harum autem rerum seu possessionum geminata facta est donatio. Prima facta est in pede Montis Sancti, presentibus Cvnrado de Marhdorf, Algoto Sunnun- chalbo, Burcbardo de Ramesperc, Hanrico sculteto de Vberlingen, Olrico Ahusario, Sifrido Mauro, Hanrico JSTvferario, Hanrico Tvwingario et multis de monasterio mo- naebis et conuersis. Donatio vero iterata fuit in grangia de Vabsiriet, presentibus Cönrado de Marbdorf, Burchardo de Ramesperc, Rudegero de Rosenöwe, Hanrico de Bermetingen, Conrado priore de Salem, fratre Hermanno pistore, fratre Bertoldo de Wile, fratre Cönrado caluo et alio Cönrado de Mencelshusen, fratre Geroldo. Acta sunt bec 1226. Vom Siegel des Ausstellers ist nur ein Bruchstück übrig. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 181—83. BR. 1228. 91 1228, März 28. Herrenberg. ^^M 1™ ^^^^| 1) Eine undatierte mit obiger Urkunde beinahe wörtlich übereinstimmende Bestätigung dieses Kaufes durch Bischof Konrad IL von Constanz steht im Salemer Kopialbuch I, 196—197. 2) 1227, Juni 24. Salem. Bertholdus comes de Sancto Monte, cum ordo Cisterciensis in hoc privi- legiatus sit, ut decimas laborum suorum a detentoribus earundem in pignore recipiat, capellano suo Olrico de Eoribach ad eius et fratrum de Salem petitionem permittit, ut totam decimam in Vaehsiriet pro 9 m. a., quas in subsidium Terrae Sanctae missurus est, fratribus de Salem in pignore exponat. Decima in eorundem possessione erit, quousque capellanus Tel aliquis de successoribus eius 9 marcas monasterio restituet. Acta sunt hec in Salem 1227., 8. kalendas Julii, presente Eberhardo abbate, Conrado priore, Dietrico cellerario et multis aliis fratribus de conventu. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch I, 195; t. Weech I, 188. 3) In einer 1227 ohne Tagesangabe datierten, inhaltlich ganz mit der vorstehenden übereinstimmenden Urkunde giebt Bischof Konrad von Constanz demselben Olricus, den er plebanus de Eoribach nennt, ebenfalls seine Erlaubniss zu dieser Verpfändung. Perg. Or. Donaueschingen mit dem Maltasiegel des Ausstellers (wie an No. 128); Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XXVH, 458. 4) 1254, Mai 22, Heiligenberg; Juni 22, Salem. Bertholdus comes Sancti Montis, nobili domina Haedewigi uxore sua, Bertholdo et Cünrado filiis etAdelhseidi filia sua, quia plures filios et filias non habet, consentientibus, abbati Ebirhardo et conventui in Salem praedium suum in Lenginrieth Judintae de Eehi- nowe pro 5 ft 3\ Constantiensis monetae titulo pignoris obligatum et nunc ab eadem et Herborto filio eius absolutem pro 11 '/> ti ,Sj Constantiensis monetae vendit et donat. Acta sunt hec in Sancto Monte, 1254., 11. kalendas Junii coram, testibus Hermanno plebano de Wildorf, Hainrico plebano et ßudolfo viceplebano de Eoribach, Ebirhardo de Heggelnbach, Manegoldo de Milnhouen et Wernhero Vinkone militibus, Eudolfo dicto Eiushe, Vlrico dicto Eappinstain, Burcardo filio E. de Heggelnbach, Hainrico de Zustorf, Bertoldo dicto Genseli, Cunrado et Manegoldo fratribus de Milnhouen, H. dicto Shralle, Hainrico clavigero, de fratribus vero de Salem: Bertoldo priore et Cunrado de Veringen monachis, Burcardo de Wancenriuti, Cunrado de Vehsin- rieth et Hainrico dicto Edelunc conversis. Datum Salem, anno domini supradicto, 10. kalendas Julii. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (wie Abbildung No. 6). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 330—31. 5) 1267, Okt. 29. Constanz. Eberhardus Constantiensis episcopus, quaestione inter Eberhardum abbatem et conventum de Salem ex una et Berhtoldum comitem Sancti Montis, rectorem ecclesiae in Eoribach, ex parte altera super decimis animalium curiae in Vsehsirieth in dicta parrochia sitae exorta, accedente consensu sui capiteli et Cvnradi comitis Sancti Montis, patroni ecclesiae in Eoribach, decernit, ut ex prae- nominata curia singulis annis tantum viginti oves pro decimis omnium animalium cuiuscumque generis seu speciei eidem ecclesiae persolvantar. Testes: Eberhardus pincerna, Bertoldus de Wildenvels, Bertoldus thesaurarius, Waltherus de Lovbegge, magister Cvno, Cvnradus Sub schopa, Ulricus de Hiltolvingen et Walt- herus dictus Schamblier clerici, Wernherus Vinko miles, Rüdolfus Johelarius, Manegoldus de Milnhouen, Hainricus et Eüdolfus de Eehenowe. Acta sunt hec apud Constantiam 1267., 4. kalendas Novembris, in- dictione 11. Die Siegel (Malta) des AussteUers (wie an No. 155, 3), des Capitels Constanz (wie an No. 162), des Grafen Konrad von Heiligenberg (50 mm D., IV A 2, im Schilde Stiege, im Siegelfelde rechts und links vom Schüde und über demselben je 1 Eose; f S' COMITIS . CVNEADI. DE . S'. MONTE) und des Abtes von Salem (0 41:26 mm, II B, der Abt barhäuptig; f SIGILL'. ABBATIS . DE . SALEM, abgebildet bei v. Weech No. 79); das Siegel des Bertoldus, comes Sancti Montis, rector ecclesiae in Eoribach, Bruders des Grafen Konrad, fehlt. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech H, 12—13. BE. 135. Rodolfus comes palatinus de Tuwingen cum filiis suis proprietatem praedii, quod in villa Nvzdorf super lacum Pothamicum sita de manu sua nobilis vir Algotus 12* ^^^^^H ^^^| ^H Mzima w taimmmtm&a u 92 1228. Sunnunchalb titulo feodali et ab eodem Rudegerus de Rosenowe eodem titulo tenuit, quodque Rudegerus, acceptis 80 m. a. a monasterio Salem, in manu Algoti et Al- gotus in manu sua resignavit, eidem monasterio ad preces utriusque tradit. Dictus Algotus autem in recompensationem huius praedii aliud, scilicet Rustenswilare, quod de manu eius Burchardus de Ramsperc in feodo tenuit, comiti palatino contulit. Acta sunt hec in Castro nostro Herrenberc, 1228., presentibus Swikero de Gundelvingen et Hermanno fllio eius, Berngero de Antringen , Cönrado et Wernhero de Chuppingen, Wernhero de Ppbaffingen, Alberto de Ertingen, Cvnrado iuniore de Wassenbvrc, Hanrieo et Craftone de Hälvingen, Volcwino monacho de Salem, qui huius negotii nuutius fuit et exequutor. Datum 5. kalendas Aprilis. Das Siegel des Ausstellers an Leinenschnur (III B 3, der Reiter hält in der rechten eine in 3 Wimpel auslaufende Fahne, am linken Arme den Schild mit der Tübinger Fahne; zwischen den Beinen des Pferdes ein lilienartiges Beizeichen; f EVDOLFVS . DEI. GP.... COMES . PALATINVS . DE . TVINGIN.). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 191—92. 1228, Juli 12. St. Gallen. 136. Cunradus Sancti Galli abbas et ecclesiae eiusdem conventus omnem decimam maiorem et minorem ecclesiae suae attinentem in praedio, quod nobilis homo Cunradus, advocatus de Swarzenberc, monasterio de Salem quondam tradidit, sive in Runstal sive in Riethain vel ubicumque locorum sito, receptis 40 m. a. ab Eberardo abbate de Salem, sub annuo censu dimidiae librae cerae altario (sie) beati Galli in festo ipsius persolvendo dicto monasterio perpetuo possidendam tradunt. De eultura quoque, quam fratres de Salem in praedicto praedio propxiis exercent laboribus, iuxta indulgentiam privilegiorum eorundem nullam prorsus decimam exiget ecclesia s. Galli nee villicos suos exigere permittet. Testes : Manegoldus prior, Burchardus praepositus, Lutholdus decanus, Cunradus de Hvmlincon, Hanricus de Horningen, Cunradus de Hvrwen, Ernestus de Lapide, Olricus de Buwenburc et Gottefridus frater eius, Hanricus decanus de Curia, Egelolfus de Waltkilche, Walterus de Kilperc, Eberardus plebanus de Vrumarrvn, Hanricus plebanus de Turbatvn, Hermannus canonicus s. Magni, Cunradus Spitzo, Dietericus cellerarius de Salem, Bertholdus de Bussenanc, magister Friclericus. Actum publice apud Sanctum Galluni in palatio abbatis, 1228., 4. idus Julii. Die Siegel (Malta, an leinenen Bändern) des Konventes von St. Gallen (II A, im Siegelfelde der hl. Gallus, Umschrift verkehrt gestochen; f SCS. GALLVS . CONFES .) und des Abtes Konrad (0 DIA 2 b; t S . CHWEADI. DEI. GRA . ABBATIS. SCI. GALLI.). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 192—93. BP. "'"■'"■■■"■":•"'•■;:■ 1228. 93 1) Diese Uebergabe des Runstaler Zehntens wurde vom Constanzer Bischöfe Konrad 1228., apud Merspurc und von den St. Galler Aebten Walther 1242, Aug. 20. und Berthold 1245., Okt. 27. bestätigt, v. Weech I, 194, 249, 260. 2) 1228, Aug. 1. Geisingen. C. Sancti Galli abbas testiflcat, quod villicus suus Burchardus de Kilhdorf decimas, quas de manu sua fratres de Salem in praedio ab advocato de Suarzenberc eidem mona- sterio collato comparaverunt, in manus suas resignavit. Actum est hoc in Gisingen, presentibus Burchardo preposito, Hanrico de Lupfen, Hanrico de Wartenberc, Rudolfo de Aileko, Walthero de Altstetten, Walthero de Wiltperc, Budolfo de Hagenwilare 1228., kalendas Augusti. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 136). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 194—95. BR. 3) 1237, Aug. 1. St. Gallen. Cvnradus Sancti Galli abbas ac eiusdem ecclesiae capitulum monasterio Salem, quia longa inter se familiaritas est contracta et mutua viguerunt caritatis obsequia, ita ut fratres Uli ad se et fratres sui ad illos venientes solitae praebendae ab invicem recipiant Stipendium, in spiritualibus quoque pro mortuis illorum eadem orationum suffragia solvunt, quae pro suis solvere consueverunt, et Uli vice versa, et ut haec caritatis beheficia in posterum perseverent, hoc beneficium indulgent, ut quicquid in provinciola illa, quae Bare viügo dicitur, de praediis, quae vel ministeriales ecclesiae s. Galli vel alii mili- tares homines ab eadem in feodo tenent, sive etiam de propriis ministerialium suorum per emptionem vel concambium conquirere possunt vel etiam si quid praedicti homines de praefatis praediis pro remedio ani- marum suarum monasterio conferre volunt, libere recipiat, ita tarnen, quod de omnibus acquisitis annuum censum, id est duas libras cerae, ecclesiae s. Galli in festo beati Galli persolvat, salvo tarnen censu, qui de „decima in Runstal ab eodem monasterio ecclesiae s. Galli solvitur. Datum apud sanctum Gallum, 1237., kalendis Augusti. Die Siegel des Ausstellers und des Kapitels (wie an No. 136). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 217—18. BR. 4) 1244. Lis diutina super decimis in Rvnstal, Riethaim et omni praedio a nobili viro Cvnrado, advocato de Swarzinberc, olim monasterio Salem tradito inter hoc monasterium et quatuor fratres villicos de Kilchdorf Burchardum, Rvdolfum, Cvnradum, Erlewinum orta, quia monasterium decimas iu Rvnstal, quas propriis sumptibus et laboribus "colebat, suas esse ex privilegiis suis, reliquas vero sibi debere ex concessione abbatum et capituli s. Galli, quorum instrumenta super eadem concessione et super annuo censu confecta abbas de Salem ostendebat, Cvnrado abbate s. Galli, dum viveret, et post eum Walthero abbate desuper warandiam praestantibus, asserebat, et quia dicti villici, se et patrem suum has decimas ab ecclesia s. Galli titulo feodali ac iure hereditario recepisse, dicebant, cum tarnen fratres de Salem illas multis annis quiete pössedissent, bonis viris partes suas interponentibus, eo modo terminatur, ut dicti villici, Hebirhardo abbati de Salem post multos labores rerumque iacturam 7 m. a. eorundem violentiam redimente, omni iuri in decimis Ulis renuntient. Facta est autem hec conpositio atque renuntiatio in Vilingen, 1244., mediantibus Cvnrado snbcellerario de Salem, Baldeberto monacho, Cvnrado conuerso, Rvdolfo conuerso et mercatore, presentibus Cvnrado seniore de Wartinberc et Hainrico filio eius, Hainrico de Ofnnburc, Cvnrado, Bertholdo et Bertholdo Stahellinis, Burchardo Jochelino, Bertholdo Lachelario, Hainrico de Tanhein, Hainrico fratre sculteti, Ottone et filio eius, Cünrado de Walthusen. Die Siegel der Stadt Villingen und des Villinger Schultheissen Cünrad (s. Abbild. No. 4 u. 5. Bemerkenswert ist, dass das Siegel des Schultheissen, wie die Abbildung zeigt, zweimal aufgedrückt wurde. Der erste Abdruck misslang, das Wachs wurde deshalb wieder geglättet, um einen neuen aufzunehmen; in der Eile aber wurde die Glättung nicht genau vorgenommen; vom ersten Abdruck ist deshalb noch zu lesen S VN. SC, also beinahe die ganze obere Umschrift). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 256—57. BR. 5) Dieser soeben erwähnte Streit war wohl die Ursache, dass am 5. Sept. 1240 Konrad IV. zu Villingen auch den Schultheissen von Villingen, Rotweil und Schaffhausen auf Bitten des Klosters Salem befahl, dessen Güter und Leute, die an ihre Jurisdiktion angrenzen, zu schirmen. Vgl. v. Weech I, 234. WSäwäfe äkS2MBJS ifcTÄSW« ~$$7&Smj mü &i 94 1229—1235. 137, M. Bvchaugensis abbatissa notificat, quod controversiam inter ipsam et Hein- ricum de Detilhouen famulum ecclesiae suae super quodam naansti in Detilho[uen] sito per arbitros A. plebanum de Bussen et B. plebanum de Capeila ex parte sua et B. o de Dietilhouen et E. [de] Vgendorf ex parte Heinrici et A. plebanum de Ertingen de medio utrimque electos determinata est, ut media pars mansi ecclesiae suae, reliqua vero H. sub annuo censu 3 ß pro servitio curiae in Dietilhouen in festo Johannis Baptistae solvendorum et modii tritici de mensura claustri in Nativitate beatae Virginia cedat, et ut, si qua pars arbitrium hoc non observaverit, mansum totum altera pars habeat. Arbitrium dupliciter pro utraque parte redigitur. Testes: Herrnannus, Heinricus, Pilgrimus de Zviuilsperg, Marquardus, Rvdolfus de Büchowe, Waltherus de Vgendorf, Rvdolfus de Bvchowe. Acta sunt hec 1229., 8. kalendas Junii, indictione 2., Buchauge in palatio nostro. Das Siegel der Ausstellerin fehlt. Wirt. Urkundenbuch IH, 262—63 (nach Perg. Or. Stuttgart). 1235, Dez. 31. Burg Justingen. 13g t Hainricus Constantiensis episcopus notificat, quod Adelheidis nobilis domina, uxor Anshalmi nobilis militis de Jvstingin, ecclesiam et eastrum cum advocatia in Prikingin et hominibus et omnibus pertinentiis sibi et ecclesiae suae pro 51m. a. tra- didit et Nicolauni dictum Puerum de Frikingin sibi nutriendo commisit, ea conditione apposita, ut si ipsa vel maritus vel A. filius eius sibi dictam pecuniam restituerit, ipse et ecclesia sua possessiones praefatas cum Puero, si vixerit, restituere teneantur. Quia earundem possessionum quaedam diversis creditoribus obligata sunt, statutum est, ut si episcopus vel ecclesia eius de obligatis vel infeodatis possessionibus aliquas absolvere possunt, dicta domina et maritus et filius et haeredes eius ante restitutionem possessionum pecuniam creditoribus vel vasallis solutam eidem restituere teneantur. Si episcopus circa aedificium vel munitionem castri ultra festum beati Jacobi proxi- mum aliquas expensas fecerit, iuxta taxationem praepositi de Martello, Lvdiwici dicti Brvgil et Alberti de Bvtilingin militum easdem plenarie sibi resarcire domina et maritus et filius eius debent. Praepositos de Avgia s. Petri, de Martello et de Soreth iidem fideiussores sibi conferunt. Acta sunt hec in Castro Jvstingin, 1236., 2. kalendas Januarii. ■■'' '■'■'"'- 3*3$ w 1236. 95 Die Siegel des Ausstellers und des Propstes von Martello (siegelt, quia domina sepe fata proprium sigillum non habebat) fehlen. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1272, Febr. 22. Constans. Eberhardus Constantiensis episcopus in praesentia magistri Walkonis, decani sui, Hainrici dicti Clinginberg praepositi, s. Stephani et s. Johannis ecclesiarum in Constantia, et Hain- rici dicti de Wigoltingen, canonicorum suorum, notiflcat, quod contractum emptionis, quem cum viris nobilibus Anshelmo de Justingen et Anshelmo patruele eius de Wildenstain super possessionibus eisdem iure proprietatis pertinentibus, sitis in Vrikingen, et iure patronatus ecclesiae eiusdem villae cum omnibus attinentibus et cum iuribus, quae vulgo dicuntur ehafti vnd getwing, iniit publice coram multis. „Et licet id inceperimus et ex- pleuerimus publice nomine nostro et nostre ecclesie, protestamur tarnen et recognoscimus per presentes, quod nos dictum emptionis contractum nomine et auctoritate.....Eberhardi abbatis et conventus de Salem .. . pro medietate omnium predictorum incepimus et perduximus ad effectum." Monasterium de Salem 20 m. a. persolvit de pretio tarn principali quam accessorio, cuius summa in comparatione proprietatis praedii praedicti fuerunt 57 Vs marcae, summa vero solutionis feodi 70 marcae, quae in universo collecta erunt 127'/ 2 marcae. Testes: magister Hainricus Kiuchelinus, magister Hainricus notarius, magister Hainricus de Capeila. Acta in Constantia, 1272., in katedra sancti Petri. Datum ut supra. Die Siegel des Ausstellers (wie an No. 155, 3), seines Kapitels (wie an No. 162), des Domdekans Walkun (52:30 mm, TU A 2 c, Siegelfeld durch romanischen Bogen geteilt, im obern Felde der hl. Johannes, rechts davon in ganz kleiner Schrift S.IOHS; im untern Felde der Domdekan knieend; f S WALKONIS . DEKANI. CONSTANC . ECCL'IE., abgebildet bei v. Weech No. 82), des Propstes Hainrich von St. Stephan und St. Johann (0 50: 35 mm, II B, im Siegelfeld Steinigung des hl. Stephanus; f S . HAN 7PP0SITI . S . STEPHAI . 9STANTIENSIS., abgebildet ebenda No. 84), des Hainrich de Wigoltingen, canonicus Constantiensis (0 38: 24 mm, UIA2c, im Siegelfelde die Madonna stehend auf Wolken, auf dem linken Arme das Kind, rechts von ihr der Domherr knieend, die Hände zum Gebete gefaltet; f S .HENB.DCT. CE ... CAN . CONSTAN ., abgebildet ebenda No. 86). Perg. Or. Karlsruhe, v. Weech II, 68—70. K, j'i^a^' 1236. Reichenau. 139, Conradus quidam ministerialis ecclesiae [Augensis] de Wassenburck cum assensu flliorum suorum possessiones in Stetten, quas titulo proprietatis possederat, ob remedium animae suae suaeque uxoris ecclesiae Augiensi hoc pacto libere tradidit possidendas, ut a cellario monasterii easdem ratione officii sui procurante fratribus maioris ecclesiae in anniversario ipsius panis et vini Caritas ministretur. Per omnes etiam colle- giatas ecclesias insulae Augiensis singulis clericis in anniversario supradicto caritatem panis et vini statuit exinde ministrari. Lampadem quoque singulis noctibus perpetuo arsuram in maiore ecclesia exinde admini- strari etiam ordinavit. Praefatae vero possessiones et a procuratione villicorum et ab exactione advocatorum perpetuo sunt immunes. Acta sunt haec in Augia in choro s. Marci, 1236. Auszug einer verschollenen Urkunde in den Annales Augiae Divitis (Handschrift No. 312, Generallandesarchiv, Karlsruhe). ass* ■ WM ■ 1236. Hohengundelfingen, Markdorf. 140. Swigerus de Gundelvingen liberae conditionis homo et Conradus de Marhdorf notificant, quod Swigerus praedium sibi attinens in Fricchingen, quod de manu generi mjk 96 1236. sui, nobilis viri Conradi de Marhdorf, Rodegerus miles de Rosenowe in feudo tenebat et eidem, receptis a monasterio Salem 20 m. a., resignavit, eidem monasterio tra- didit sollemniter in castro suo, quodque liaec donatio a genero eius antedicto iterata est, ea cantela adhibita, ut eius uxor, Swigeri filia, se in 40 marcis monasterio ob- ligaverit, si super hoc praedio, quod sibi iure dotis attinebat, aliquis monasterium inquietare attemptaverit. Acta sunt hec publice tarn in Gundolvingen, quam in foro Marhdorf, 1236., presentibus testibus hiis ex parte mea, uidelicet Swigeri: conuerso Burkardo cogno- mento Sutori, tunc magistro in Altmannishusin, conuerso Conrado, tunc ibidem ma- gistro ouium, tribus filiis meis, milite cognomento Liper; ex parte uero Conradi nobilis uiri de Marhdorf: Hanrico kamerario, Hanrico de Andelvingen, Hanrico de Medilingen, Hanrico de Haiginloch, Conrado Wirins svn , Vlrico fratre suo, Hanrico filio Gebehardi, Burkardo filio Vögin, Burkardo Gnammin svn. Das Siegel (Malta) Konrads von Markdorf ($J 60:45 mm, IV A 1, im Siegelfelde 8 um einen kreisförmigen Mittelpunkt gestellte, mit den Spitzen auf denselben stossende Kadspeichen; -j- SL'. CVRNRADI. DE . MARCHTORF ., abgebildet bei v. Weech No. 21) und das Swigers von Gundelfingen (Wachs, s. Abbild. No. 3). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 215—17. BR. 1) 1258, Juli 27. Heüigenberg. Bertoldus comes Sancti Montis proprietatem prati inter villam Vrikingen et semitas monasterii de Salem dictas die Stege iuxta rivulum Blaewang, cuius ius feodale Her- mannus miles de Aplielowe pro 4 f? 10 ß <$i Constantiensium eidem monasterio vendidit, huic pro salute animae suae ad preces dicti militis donat, necnon proprietatem prati Uli contigui, a Dietrico fabro de Nivfron monasterio Salem pro 2 fö 3 ß ^ Constantiensium venditi, eidem monasterio, quoniam a venditore obsequia nulla exspectavit, pro 3 Tt ^ Constantiensium confert, renuncians omni iuri cum filiis suis Bertoldo, Cunrado et Hainrico. Testes: Algotus dictus Sunnunkalb, Dietricus de Alstetin, Wernherus dictus Vinko, Burkardus o o de Laiterberg, Cunradus de Milnhoven, Hainricus de Vldingen, Hugo, Mangoldus de Milnhouen et Viridis Rapenstain, Rüdolfus de Vridingen, monachus in Salem, et Hainricus magister kospitum. Acta sunt hec in castro Sancti Montis 1258., 6. kalendas Augusti. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 6). Perg. Or. Karlsruhe, v. Weech I, 374. BR. ß 2) 1278, Febr. 23. Schattbuch. Sviggerus de Tegginhusin, vicem gerens Hugonis lantgrauii in pago, qui dicitur Linzgowe, notificat, quod coram se in Schatbvch praesidente in iudicio generali soror Adil- haidis dicta Lengirinde Vrikkingen per manum Alberti militis de Ebirhardiswiler, advocati sui, des Lengirs- gvt in Vrikkingen in remedium animae suae suorumque iure proprietatis monasterio Salem donavit, eidem ad manus fratris Hainrici maioris cellarii de Salem possessionem vacuam assignando. Testes: Cvnradus de o Hasinstain miles, Vlricus advocatus, Wernherus filius sororis ministri de Vberlingin, Hermannus dictus Mals- bvrrer, cives de Vberlingin, Rvdolfus faber de Wurzzun, frater Hainricus cellerarius praedictus et frater Berhtoldus mercator, conversus in Salem. Actum et datum apud Schatbvch, 1278., 7. kalendas Martii. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 15). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 199. BR. 3) 1282, Febr. 16. Con&tans. Berhtoldus comes Sancti Montis, canonicus st. Johannis in Constantia, proprietatem dimidiae partis possessionum, quas Bertoldus quondam dictus Brandeli a dicto Hoygir in Vri- kingin comparaverat quasque Hainricus dictus Szanz, faber de Ehingin, et Agnes relicta quondam Brandeli praedicti, per manum suam (comitis) cum consensu Hainrici, Rudolfi, Vlrici et Bertoldi, filiorum ipsius Agnetis et Adelhaydis, eius filiae, uxoris venditoris, pro 87a m. a. ponderis Constantiensis monasterio Salem vendi- m 1236—1286. 97 derunt, recepta resignatione a Cvnrado dicto Bickelstain et a Cünrado dicto Salabach, qui eisdem nomine praedicti Brändeli eiusque filiorum praedictorum H., R., VI. et Ber. infeodati fuerant, eidem monasterio donat. Actum et datum Constantie, 1282., 14. kalendas Marcii, indictione 10., coram testibus. Das Siegel des Ausstellers (50 mm D., IV A 2, im Schilde Stiege, rechts und links vom Schilde und über demselben im Siegelfelde je eine Rose; f S BEETOLDI. COMITIS . DE . S'. MONTE .)"). Perg. Or. Karlsruhe. BR. a) Dieses Siegel ist genau nach dem Siegel des Grafen Konrad von Heiligenberg (oben No. 134, 5) geschnitten 4) 1282, Jan. 25. oder Febr. 6. Vlrichus comes de Berga notum facit, quod, cum Hainrichus dictus Sanze, faber de Ehingen, possessiones quasdam in Vrikkingen sitas sibi pro dote, quam in promissione habuit, cum Adelhaidem coniugem suam sibi matrimonialiter copulaverit, datas, quae ab Agnete sorore sua et filiis ipsius fuerint obligatae, monasterio de Salem vendidisset, idem Hainricus, quia consensus fratrum praedictae Adel- heidis uxoris eius pro eo, quod infra annos legitimus erant, invalidus videbatur, domum suam in Ehingen sitam in medio domorum Chünradi dicti Hainger et Chünradi dicti Burrer, quam a se pro annuo censu tenet, monasterio de Salem nomine pignoris obligavit ea conditione, ut, cum praedicti fratres ad annos legitimae aetatis pervenerint, ipsos ad resignationem dictaruni possessionum inducere teneatur; quod si non fecerit, domus ad monasterium de Salem devolvetur. Acta et data anno 1282., 8. nonas a ) Februarii (sie). Das Siegel des Ausstellers (eingenäht). Perg. Or. Karlsruhe. a) Offenbar für kalendas oder idus verschrieben. R. 5) 1286, Feh: 17. Anshelmus de Jvstingin omne ius suum in possessionibus in Vrikingin dictis Brandilinsgvt, quas ... a ) dictus Sanze, civis in Ehingin, abbati et conventni de Salem vendidit, ad manus o Anshelmi de Wildinstain patrui sui resignat. Testes: VI. capellanus dominarum de Valle s. crucis, Hainricus o de Halle, civis in Vlma, fratres Wernherus et Vlricus dictus Faber de Vberlingen, monachi in Salem, frater Cvnradus dictus Graui, conversus praedietarum dominarum, et Cvnradus dictus Aichorn. Actum et datum 1286., 13. kalendas Marcii, indictione 14. Das Siegel des Ausstellers (52 mm D., IV A 2, im Schilde Dorn; f S . ANSHALMI * DE «IVSTINGEN * SENIORIS). Perg. Or. Karlsruhe. a) Raum gelassen. 6) [c. 1286.] Anshelmus de Justingin, cum possessiones, quas Berhtoldus quondam dictus Bründeli a dicto Hoiger comparaverat in villa Vrikingin, et quarum proprietas ad se pertinuerat, per comitem Berh- toldum Sancti Montis cum possessionibus in Liubertingin eidem proprietarie pertinentibus recompensatae fuerint, praedicto comiti dietas possessiones in Vrikingin tradit, et quia praenominatus dominus Berhtoldus medietatem earundem in monasterium Salem, consensu Hainrici dicti Sanze, fabri de Ehingin, Aidilheidis uxoris eius et Agnetis soerus eius et Hainrici, R^dolfi, Vlrici et Berhtoldi, fratrum praedictae Aidilheidis, filiorum quondam Berhtoldi Brändeli, coneurrente, transtulit, ius suum in hac medietate dicto monasterio tradit. Ohne Datum"). Das Original siegelte der Aussteller. SalemerKopialbuch III, 153—154, und nochmals HI, 157—158. a) Diese Urkunde wird mit der in Anm. 5, wie ihre Personen zeigen, gleichzeitig sein. 7) 1286, Aug. 21. Schattbuch. S^g^erus iudex provincialis per totum comitatum Sancti Montis constitutus notum facit, quod monasterium de Salem, cum possessiones in Prickingen sitas, Bnmdilinsgvt dietas, quiete possideret tempore aliquanto, et Vlricus dictus Hoigir idem in his possessionibus impeteret, tan- dem per communem sententiam circumstantium obtinuit, ut in his possessionibus ab omni impetitione securum sit. Datum apud Schatbvch, anno 1286., feria quarta post Assumptionem b. Mariae, praesentibus testibus rogatis Hainrico de Mvfrun, Hainrico ministro de Pfullindorf, Hainrico dicto Grsemlich, H. de Msenlinshouen, Ottone advocato de Sancto Monte, militibus, item Cvnrado de Oberostunwiler, . . . scholastico de Maengin, V. 13 s§§i§§& SSSSBamBrn äffyg (MM B I ^HH SgBig3(gjiSSäBi 98 1236—1294. Her. ministro de Vrnowe, R^d. ministro de Sancto Monte, Bur. dicto Walch. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 18). Perg. Or. Karlsruhe. R. 8) 1287, Sept. 28. Salem. Gossewinus, Burcardus et Eberhardus germani, dicti de Hohenuelse, pro- prietatem possessionum in Vrikingen, quas Rüdolfus miles, dictus de Tanhain, a se iure tenuit feodali, mo- nasterio Salem pro 6 m. a. consueti ponderis tradunt. Testes: dominus Bur. de Hohenuelse, canonicus ecclesiae Constantiensis, Cünradus clericus de Martorf, strenui viri de Lobegge, Svigerus dictus Sunnunkalp, VI. de Mar- torf, H. dictus Gremelihc, H. minister in Phullendorf, Albertus minister in Überlingen, Wezelo dictus de Rischahc, frater H. cellerarius maior in Salem. Actum apud Salem, 1287., 4. kalendas Octobris. Die Siegel Burcards (50 mm. D., IV B 1, Helm mit Büffelhörnern, diese kammartig besteckt; S . BVR ... DI.DE . HOHENVELS.) etwas beschädigt und Göswins von Hohenfels (Malta, 51 mm D., IV B 1, im Schilde Helm wie vor; f S • GOESWINI. DE . HOHENVELS, abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 18, No. 11). Perg. Or. Karlsruhe. BR. 9) 1289, Febr. 4. Rheinegg. Hugo comes de Werdenberch et de Sancto Monte proprietatem possessionum, quas in Vrikingen et in oppido vulgariter dicto Willär prope Vrikingen Otto miles, dictus von Sant Ains, a se in feodum tenuit et monasterio Salem vendidit, ad eius petitionem eidem monasterio donat. Testes: dominus Eberhardus de Vntenah, Hermannus de Sulzeperc, Wilhelmus de Stainah milites, Cvnradus de Ramswah, Wernherus de Raderai, Eglolfus senior de Altstetin, Dietricus de Niuvron, Hermannus de Stubun, Viridis frater ipsius, Hainricus dictus Vinke, Gerungus de Lobegge, Arnoldus dictus Metenbvch, Albertus de Berge, Hainricus dictus Muris, Swiggerus dictus Bogimer. Actum et datum apud Rinegge, 1289., pridie nonas Februarii. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 21). Perg. Or. Karlsruhe. BR. 10) 1289, Febr. 8. Messkireh. Anshelmus nobilis de Wildenstain proprietatem molendini et possessionum in Vrikingin et in Willser, oppido prope Vrikingin, quas miles Otto, dictus von Sant Ains, a se in feodum tenuit, et possessionum in Vrikingin, quas a se Rvdolfus dictus VrSninch iure possedit feodali, monasterio Salem donat. Testes: Rvdolfus capellanus dominarum de Walde, Cvnradus sacerdos socius ple- bani de Messeküh, Johannes de Rehenowe, Burchardus de Sprittach, Nordewinus, Viridis dictus Orhan, Viridis Hürlinch, Waltherus de Wüluelingen, Rvdolfus dictus Vronineh, frater H. cellerarius maior, Albertus de Ezzelingen, H. de Ylminse, fratres monachi in Salem, Hermannus de Aicheshain, H. servus cellerarii maioris. Acta sunt hec apud Messeküh 1289., 6. idus Februarii. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 8). Perg. Or. Karlsruhe"). BR. a) Eine gleichinhaltliche Schenkungsurkunde über das obengenannte Eigentumsrecht stellte Anseimus nobilis de Justingin dem Kloster Salem aus apud Justingen, 1289., 4. kalendas Martii (Febr. 26). Perg. Or. Karlsruhe. 11) 1289, Febr. 8. Messhirch. Anshelmus nobilis de Wildenstain proprietatem possessionum in Vrikingen vulgariter dictarum des Windesgvt, quas monasterium Salem a dicto Zance, cive in Ehingin, pro quadam summa pecuniae comparaverat, eidem donat. Testes wie No. 140, 10, doch fehlen die beiden letzten Zeugen. Acta sunt hec apud Messeküh, 1289., 6. idus Februarii. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (wie Abbild. No. 8). Perg. Or. Karlsruhe. BR. 12) 1289, Dez. 12. Buchliom. Hugo comes de Werdenberch et de Sancto Monte monasterio Salem ins proprietatis possessionum in loco dicto zem Wiler ob Frikingen, quas dilectus suus Fridericus, miles de Msenlishouen, a se in feodum tenuit, et quas quondam dictus der Lange excoluit, ad petitionem dicti militis donat. Testes: nobilis vir, dominus Hainricus de Belmunt, strenui viri, Hainricus de Meenlishouen, Her. dictus Schambeler, Hainricus dictus Müris, Otto de Sant Ains, milites, Her. dictus Loser, Ar. de Mettenbüch, Her. de Lobegge, H. Müris senior, H. de Wachingen et Her. dictus Witzige. Actum apud Büchorn, 1289., 2. idus Decembris. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 21) beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. BR. o 13) 1294, Febr. 25., Gonstanz; März und April. Cünradus de Marchdorf suo et tutorio Vlrici Oswaldi pupilli quondam Vlrici fratris sui nomine, cum a gravibus debitorum oneribus tantum per venditio- nem bonorum liberari possint, curiam suam in villa Frickingen, quam Bertholdus dictus Tragbot excolit, et 1236—1301. 99 quam a Constantiensi episcopo in feodum teimerunt, de consensu Hainrici electi et confirmati in episcopum, E. decani et capituli ecclesiae Constantiensis in abbatein et conventum monasterii de Salem pro 80 m. a. ponderis Constantiensis et 10 Tl eiusdem monetae transfert. Et ne ex eo, quod Vlricus Oswaldns legitimam aetatem non habet, monasterio impeditio fiat, ipse sub rerum omnium suarum hypotheca se obligat et prin- cipales debitores seu warandos constituit avunculos suos, Waltherum dapiferum de Warthusen, Fridericum dapiferuin de Messekilch et Burcardum de Holienvelse, qui una secum se astringnnt, quod procurent, ut pu- pillus antedictus, postquam ad aetatem pervenerit legitimam, solemniter contraetum istum ratificet infra duo- rum spatium mensium, postquam de hoc ab abbate et conventu requisiti fuerint, fl.de nomine sacramenti de 0 hoc eisdem data. Fideiussores constituit insuper strenuos viros, Hermannum de Sulzperch, Vlricum de Wiler, Nycolaum de Hermsdorf, Cünradum de Maenlishouen, Albertum de Birchperch et Bertoldum ministrum suum de Marchdorf. Obstagium in civitatem Constantiensem. Actum Constantie, 1294., 5. kalendas Martii, in- dictione 7., datum vero anno eodem in diversis locis et temporibus, temporibus tarnen Martii et Aprilis. Die Siegel des Verkäufers (43 mm D., IV A 2, im Schilde siebenspeichiges Bad, Siegelfeld rautenförmig gestrichelt und mit Punkten besetzt; f S'. CVNEADI. DE . MARTOBF.), under das sich auch der Ammann von Marchdorf, der keines hat, mitverbindet, des Truchsessen Friderich (s. Abbild. No. 27), Burkarts von Hohenfels (wie an No. 140, 8, f S . BVRCHABDI. DE. HOHENVELS), Walthers von Warthausen (0 50:40 mm, IV C, Wappen: die waldburgischen Löwen, auf dem Helme ein Pfauenschweif; f SIGILLVM. WALTHERI . DA- PIFEBI . DE . WABTHVSA.), Hermanns von Siüzperch (\J 44 :39 mm, IV A 2, Wappen: 3 geflutete Balken; f S . HEEMANNI. DE . SVLZEBEBCHIVVENIS.), Alberts von Birchperch (41 mm D., IVA 2, im Schilde Birke; f S'. AJBEETI (sie) .DE .BIECHBEECH .), Nycolaus von Hermsdorf (s. Abbild. No. 28), Cün- rads von Maenlishouen (\J 40:31 mm, IV A 2, im Schilde 2 von rechts oben gehende Schrägbalken; f S'. CVONEADI. DE . MENLISHOVEN .) und Virichs von Wiler (40 mm D., IV A 2, im Schilde aus der rechten obern Ecke gehender mit 14 Quadraten besetzter Schrägbalken; f SIGILLVM . VLBICI. DE . WDLEB) a ). Perg. Or. Karlsruhe. a) An demselben Tage bestätigt Bischof Heinrich zu Constanz diesen Verkauf unter der Bedingung, dass das Kloster Salem seiner Kammer auf Mariae Geburt jährlich 1 tf Wachs davon zinse. Perg. Or. mit den Siegeln (Malta) des Ausstellers (0 71:49 mm, III A 2 b, der Bischof hält in beiden Händen ein Buch; f S'. HAIE. DT. GRÄ. ELCI.ET.qFIRMATI.I.EPM.CONSTANC. abgebildet bei v. Weeeh, Siegel Tafel 15, No. 6), seines Kapitels (wie an No. 1G2) und Uunrads von Martorf (wie oben) Karlsruhe. 14) 1296, Febr. 13. Constanz. Symon plebanus ecclesiae s. Stephani Constantie, iudex unicus ab episcopo H. ecclesiae Constantiensis specialiter deputatus, litem inter monasterium Salem ex una et Herman- O Q num dictum Witzigen, Bur. fratrem ipsius de Altmaneshuseu, Vlricum Fabrum de Bvchorn et Vlricum de Wenhusen nomine Ger. matris suae ex parte altera super iure haereditatis in possessionibus et omnibus rebus, quas in Frikingen, Obrostenwiller, Buggensegen et in Alingen Hilla relicta quondam VI. Fabri civis in Vberlingen et Adelhaida fllia ipsius reliquerant, discernens, notificat, quod constituti coram se in flgura o ° iudicii praefati Hermannus, Bur., Vlricus de Wenhusen et H. scholaris nomine patris sui Vlrici praedicti publice recognoseunt, se nihil iuris in dictis bonis et rebus habere. Datum et actum Constantie, 1296., idus Februarii, indictione 9. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch II, 298. y 15) 1301, Okt. 19. Heüigenberg. Swiggerus, de Teggenhvsin nobilis, i njex provincialis in comitatu Sancti Montis, notificat, quod, cum inter monasterium Salem ex una et Vlricum et Evdolfum dictos Brendelin fratres ex parte altera super quibusdam impetitionibus a fratribus dictis eidem factis quaestio verteretur, et ex parte de Salem in se et Cvnradum de Markdorf, ex parte fratrum in Berhtoldum ministrum in Markdorf et Hainricum de Manbürron, civem in Phvllindorf, tanquam in veros arbitros compromissum sit, et arbitri pro medio et communi Hvgonem comitem de Werdenberg et de Sancto Monte assumpserint, arbitratum est, quod fratres nihil iustae actionis habent contra monasterium. Fratres, praestito corporali sacramento, se ob- ligant, se eidem nunquam de cetero torturos esse. Testes: Hainricus filius ... ministri de Phvllendorf, Hain- ricus de Homberg, civis ibidem, Johannes de Eögemos, Hainricus de Mosehain, dictus Mottelli cocus, dicti co- 13* A feSPaiäS-flBls $*Mämß Wwmm ■ 5 ■ ägStf^U fsSHHB iiiliiiiii liiiiiiliil SwsmTiPPiiäS* 100 1238. mitis. Actum in Sancto Monte, 1301., 14. kalendas Nouembris. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 18). Perg. Or. Karlsruhe. 16) 1305, Nov. 19. MarMorf. Vlricus Oswaldus de Martorf, cum Cvnradus patruus eius posses- siones in Frikingen sibi et ipsi pertinentes ac vineas in monte dicto B^chberc cum iure proprietatis in vi- neis sitis in eodem monte, se adliuc infra annos discretionis constituto, monasterio Salem vendiderit, hanc venditionem, postquam ad annos discretionis pervenit, ratiflcat. Testes: magister Waltherus dictus Klokker, rector ecclesiae in Martorf, vir strenuus Jo. dapifer de Walpurg, avunculus Vlrici Oswaldi, Nycolaus de Bun- kouen, Dietricus de Bermatingen et Waltherus bursarius, monachi in Salem. Actum et datum inMarthorf, 1305., 13. kalendas Decembris. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuck II, 369. 17) 1317, Mars 21. Hainricus Knollo de Frikingen senior, monasterio Sancto Blasio iure proprietatis pertinens, pro remedio animae suae et Hainrici et Cünradi filiorum aliorumque successorum suorum promittit, se 4 ^ Constantiensium et 2 quartalia olei de agris tribus ibidem sitis, ab honesta domina, sorore Adelhaidi de Galenrüti, comparatis, et de agro dicto der Pfenderin ad pastum luminis monasterii in Salem assignare. Abbas et conventus de Salem dictos agros eidem sub censu praedicto in festo s. Martini annis singulis monasterio suo in antea persolvendo concedunt, ne ingratitudinis vitio maculentur. Filii Knollonis antedicti haec omnia vera esse profitentur. Datum 1317., in die beati Benedicti abbatis. Das Siegel des Klosters Salem fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 18) 1324, April 23. Salem. Abt Cvnrat und der Konvent von Salmanswiler verkaufen dem erbern n Manne Vlrichen von Honberch, Bürger zu Pfullendorf, und seiner ehelichen Wirtin Hailwig um 60 M. S. o Costinzer Gewäges zu Leibgeding ihre Güter zu Frikingen, die der Clenker, Virich der Lange und Peter der Gehouer von ihnen zu Lehen haben, also dass sie den Käufern jährlich auf st. Martins tag davon je 8 Malter Veesen und Haber Vberlinger Mess, 18 A minder denn 2 ■. i. t . ^■.Ä.ibii 102 1243—1246. eisdem militibus recompensatione cum curti in Altorf, advocatias dictas, eo quod idem illas ab ecclesia sua et dicti H. et Wer. fratres de manu eiusdem iure feodali posse- derant, secundum quod dictus comes nunc curtim in Altorf titulo feodi a se ipso o possidet, sibi et ecclesiae suae penitus absolutas dimiserit, promittit VI. praeposito et conventui de Langinöve, quorum monasterio pi'oprietas dietarum possessionum pertinet, quia iidem de praedicta summa fratribus H. et Wer. 20 m. a. nomine ipsius (episcopi), consensu B. abbatis de Scapbusa accedente, persolverunt, se de bis advocatiis nihil annuatim ultra 4 & ^ Constantiensis monetae percepturum esse et ipsas advocatias nullo modo venditionis, infeodationis vel obligationis ab ecclesia sua alienare debere. Acta sunt hec 1242. Das Siegel des Ausstellers (an grüner Wollenschnur) ganz unkenntlich, das des Constanzer Domkapitels fehlt, das des Abtes von Schaffhausen an grüner Wollenschnur (0 45:34 mm, HI A 2 a Umschrift unleserlich). Perg. Or. Schaffhausen. 1243. 144. Controversia, quae vertebatur inter dominas de Walde et Ecchehardum militem de Wangen hoc modo est sopita: miles resignat pro 4 3\ monetae Constantiensis It. dicto Studingast et Adelheidi ratione proprietatis sibi attinentibus. Testes: Ortolfus dechanus de Crüchinwise, Fridericus dechanus de Phullindorf, Diethohus et Bertoldus sacerdotes, Nordiwinus plebanus de Lince, Cvnradus de Bachilingen, Heinricus de Eammisberc, Eüdegerus de Kosenwe, Walterus de Affilterberc, Walterus de Calwinberc, Burchardus dictus Hallare, Albertus de Ertingin, Burchardus In valle, Fridericus Grämlich, Cvno Fundin, Albertus Weuelingare. Acta anno 1243. Die Siegel der Dechanten von Krauchenwies und Pfullendorf stark beschädigt. Perg. Or. Sigmaringen F. Domänenarchiv. S. / 1246. Eroberung von Hausach und Kinzigtlial. 145. Fautores vero eiusdem episcopi [i. e. Heinrici de Stahlecke, episcopi Argenti- nensis] expugnaverunt ex altera parte ßeni nobile castrum Malbercb et castrum Husen et multa oppida. Post hec expugnavit idem episcopus castrum Ortenberg et subiu- gavit sibi opidam Offenburg et Kinzinchental et Gengenbach *•). Aus Ellenhardi Magni chronicon ad annum 1246. Mon. Ger. SS. XVDI, 121. 1) Es handelt sich um den Kampf des Königs Heinrich und der mit ihm verbündeten Bischöfe u. s. w. gegen Konrad IV. und seinen Vater Friedrich II. 2) Diese Nachricht Eberhards beruht wohl auf einer älteren Fortsetzung des Chronicon Novocastrense ^M^^^^aM ■*■<■■:*, (auch Anuales Harbaceiises, bez. Argentinenses genannt). Sie ist durcn Ellenliard (?) in das unter dem Titel: Auctoris incerti fragmentum historicum veröffentlichte Vorderstück zu Albert von Hohenberg (Matthias von Neuenburg) Böhmer, Fontes rer. Germ. II, 109 übergegangen. Auf dieselbe Quelle gehen schliesslich die fast wörtlich übereinstimmenden Berichte bei Closener (Hegel, Chroniken der deutschen Städte VHI, 38) und Königshofen (a. a. 0.447 und IX, 888), dessen Bemerkung, dass diese Burgen und Städte König Konrads waren, auf einer falschen Interpretation der Stelle seiner Vorlage beruht, zurück. S. 146. 1246, Okt. 7. Staad bei Egg; Okt. 17. Hohengundelßngen. Swigerus miles de Gundelviugin, qui, cum ipse cum omnibus filiis suis proprie- tates possessionum suarum in Onburron, Bramenloch, Granhain, Tögendorf et iEsin- hain cum Cvnrado abbate Augensi et conventu eius pro proprietate possessionum in Mvferon, quas ipse, Swigerus senior, ab ecclesia Augensi iure retinuit feodali, com- mutavit et in manibus eiusdem abbatis, receptis ab Ebirliardo abbate de Salem eiusque conventu 405 m. a., cum omnibus filiis suis tali forma resignavit, ut iile easdem possessiones in Mvferon monasterio Salem libere possidendas conferat, protestatur, se, o quia abbas Augensis haec fecit, cum tribus filiis suis Swigero et Vlrico, militibus, et alio Swigero, nondum milite, nominatas possessiones in Onburron, Bramenloch, Granhain, Tögendorf, iEsinhain in loco Stade apud Egge dicto Augiensi monasterio tradidisse et possessiones praefatas in Mvfron cum hominibus eisdem pertinentibus, scilicet Cvnrado, Hainrico et Hermanno dictis Sterren, Bertoldo Grivben, Burcardo Bosshin, Hattich, Rvperto et Adilhaida uxore eius, Hermanno Livbirman, Judinta sorore eius, Bertoldo filio eius et Adilhaida, Msehthilda et Elisabet liliabus suis et Conrado Mastilin commutationis nomine resignasse, retentis tantum his , quae alii a se in feodo tenuerunt. Huic permutationi, resignationi et donationi filii eius Fridericus, Bertholdus, Cvnradus et Hainricus cum nobili muliere Ita, matre ipsorum, in burgo . suo Gundelviugin sollemniter consentiunt. Primae donationi et resignationi, quae facta est in Stade nouas Octobris, inter- fuerunt Hainricus de Gundeluingin et Hainricus de Friburc, nobiles, Hainricus Senfe- linus, Albero de Ertingin, Hainricus dictus der Vesare, de ministerialibus vero Au- giensis ecclesiae: Hilteboldus de Stekkeborun, Arnoldus de Langinstain, Burchardus senior de Tetingin, Ebirhardus pincerna de Salunstain, Waltherus de Wellinburc, Albertus et Rvdolfus de Riedirn fratres, reuerendus in Christo Ebirhardus Augiensis ecclesie decanus, venerabilis Waltherus abbas de Ratiuhasela, de fratribus autem de Salem: Bertholdus prior, Cvnradus cellerarius, Cvnradus de Cella Ratholfi et Hainricus de Bartilstain. Secundae vero resignationi et donationi, quae facta est in burgo Gundelvingin 16. kalendas Nouembris, aderant nuntii domni abbatis Augiensis: Mar- : K--..J. mst J: ' > f . m&Mffis?m® 104 1248. quardus monachus, dictus de Buenburc, Ebirhardus pincerna de Salunstain, Hainricus Senfelinus, Hainricus de Hagingin milites, Fridericus plebanus de Osterach, Hainricus de Tishingin, de fratribus vero de Salem: Cvnradus et Sifridus cellerarii et Hainricus de Bartilstain. Acta sunt hec 1246. Datum . . . . *) 2 ). Die Siegel (Malta) des Bischofs Heinrich von Constanz (angehängt auf Bitten des Ausstellers und des Abts von Salem, „pro maiori auctoritate" 0 51 : 35 mm, .in A 2 b; f S. HAINRICI. 9STANTIENSIS. ECCLE.EPI, abgebildet bei Weech, Nro. 39) und des Ausstellers (wie Abbild. Nro. 3). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 264—66. 1) Die Datierung ist nicht eingetragen. 2) Die entsprechende Uebergabsurkunde des Klosters Beichenau für das Kloster Salem datiert 1246., tercio kalendas Decembris, s. v. Weech I, 266—67. 1248, Äug. 6. St. Gallen. 147. Bertoldus Sancti Galli abbas decimas in Chilchdorf ad suum monasterium per- tinentes viro nobili Heinrico de Wartinberc, avunculo suo, eiusque filiis locat seu cedit sab annuo censu, qui consuevit ipsi de his decimis ab antiquo persolvi, statuens eis- dem terminum et diem solutionis, qui more debito et antiquo consueverat observari. Datum apud Sanctnm Gallum, anno 1248., 8. idus Augusti, indictione 6. An gelb-roter Seidenschnur ein kleines Bruchstück vom Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. E. 1) Christian Kuchimeister berichtet in seinen „Naive Casus monasterii st. Galli" (ed. G. Meyer von Knonau in den Mitteilungen des St. Gatter histor. Vereins XVIII, 108) darüber: „Nun noss sin [des St. Galler Abtes Berthold von Falhenstein, 1244 — 1272~\ oehen von Wartenberg den zehenden ze Kilchdorf bi Vilingen; den fragt er, ob im der zehend üt stund. Do veriach er, das er im nit stüend. Den verkouft er für sin aigenlich gut, won es was der besten guter ains an gelt, so das gotzhus hatt. Man antwurt alwegen von dem selben zehenden me denn 300 stuck gen Battolfzelle dem gotzhus. Denselben zehenden verkouften die von Fürstenberg für ir aigenlich gut zu Villingen dem herzogen von Ostenrich." R. 2) Nach dem weitern Zeugnisse Kuchimeisters (a. a. 0. 176) lieh der St. Galler Abt Wilhelm von Montfort einem Sohne des St. Gallischen Vogtes Ulrich von Eamswag „die kilchen ze Kilchdorf bi Villingen", eine Verfügung, die nach dem Herausgeber Meyer von Knonau zwischen 1282 und 1287 anzusetzen ist. R. 3) 1249, Juni 11. Geisingen. Berhtoldus Sancti Galli abbas, cum nobiles, dominum Hainricum de Wartenberc seniorem et filios eius Conradum et ... a ) dictum Strunz decima in Kilhtorf ecclesiae suae attinente ob ipsorum dilectionem et servitia infeodarit, et praedicti nobiles, occasione hinc accepta, monasterium de Salem impetere ceperint, constanter asserentes, quasdam decimas suo feodo attinere, quas Cunradus quondani abbas Sancti Galli monasterio dicto ad preces Eberhardi quondam abbatis eiusdem loci sub annuo censu concesserat"), notificat, quod per suam industriam, arbitrantibus fratre Gozzoldo, monacho de Salem, et eius fratre carnali C, cive de Vilingen, dicti nobiles, receptis 5 m. a. a praefato monasterio, in manibus fratris Gozzoldi antedicti, nuntii monasterii in hoc negotio, omni iuri in his decimis rennntiaverunt. Acta sunt hec apud Gisingin, 1249., 3. idus Junii, presentibus et astantibus domino H. de Imendingen, C. et G. de Gütmotingen, Hugoue de Meringen, Cünrado et Bertoldo fratribus de Gisingen, Cvnrado de Emingen, H. de Gisingen, 1248—1249. 105 B. et H. de Sunthusen, Gerungo de Cinbern, Cvnrado de Ashain. Die Siegel (Malta, an weissen und braunen Leinenfäden) des Ausstellers (0 57 : 39 mm, in A 2 b; f S' BERTOLDI. ABBATIS . DE . S'. GALLO) und des Herrn Hainrich von Wartenberc (^> 38:29 mm, IVA 1, im Siegelfelde ein aufsteigender Löwe; fS.H. DE . WARTENB'C) beide abgebildet bei v. Weech, Nro. 44 und 45. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 281—82. BR. a) Der Name ist ausgelassen. b) Die betreffende Urkunde Abt Konrads von 1228, Juli 12 (s. No. 136) wird hier heinahe vollständig ^■9 wiederholt. 1248, Dez. 12. Constanz. 148. E. Constantiensis episcopus, quarundam personarum reverendarum precibus inclinatus, H. converso in solitudine vulgariter An der Egge appellata residenti in- dulget, ut fratribus Praedicatoribus vel quibuscunque sacerdotibus ibidem diviha ce- lebrare liceat, non obstante parrochialis ecclesiae interdicto, exclusis tarnen excom- municatis et interdictis. Ad hoc, ut hominibus religiosis deo instanter famulantibus magis compati videatur, H. memoratum sub protectionem suam recipit, ut, si quis eum in persona vel in rebus laeserit vel indebito gravamine molestaverit, se excom- municationis sententia sciat irmodatum; vult enim, ut H. praedictns sub sua pro- tectione ibidem Christo iucunde et libere famuletur. Datum Constantie, 1248., pridie idus Decembris, indictione 6. 1 ). Das Siegel des Ausstellers an gelben, zusammengeflochtenen Seidenfäden (0 63 : 45 mm, III A2b; t S'.EBIRHARDI.DEI. GRA.9STANTIEN . ECCLIE . EPI, abgebildet bei v. Weech, Nro. 40). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 273—74. 1) Idem episcopus fratri Heinrico in dir Egge apud Sanctum Hontem cum consensu plebani de Wildorf concedit Constantie 1253., 5. kalendas Maii [April 27.], ut Oratorium ad usus suos, in quo preces pro Christi fidelibus ad dominum fundere valeat, construat, salvo iure in omnibus ecclesiae parrochialis, uni- versis Christi fidelibus, qui eidem ad tarn pium opus elemosinas contulerint vel ibidem suis animalibus aut propriis in personis laboraverint, 10 dies de iniuncta ipsis poenitentia relaxans. Perg. Or. Karlsruhe, Siegel grösstenteils abgefallen; v.Weech I, 314—15. m • 1249, Jan. 26. Lyon. 149 t Innocentius IV. archiepiscopo Maguntino, apostolicae sedis legato, mandat, ut [inter alios] hominibus de Filiingen, Friderici II. fautoribus, omne ministerium et so- latium ecclesiae abstrahat et eos excommunicatos publice nuntiari faciat. [Data Lugduni, anno pontificatus 6.], 7. kalendas Februarii. Regesten Innocenz IV. in der Bibliothek des Stuttgarter literarischen Vereines XVI, 175. V. 14 üb wBKM mwWBÜ 106 1249. Nach 1249, April 7. Frickingen. 150, Ebirhardus Constanciensis episcopus uotificat: Rudegerus miles de Rosenöwo, motus pietate apud Salem eligens sepulturam, pro suae et parentum animarum sa- lute praedinm suum Malagin dictum, consentiente Mähthildi uxore sua, rnonasterio Salem per manus Hainrici et Burcardi filii eius, militum de Ramsperc, transmittendo libere contulit in Leonegge 1248., 2. idus Decembris, praesentibus Friderico plebano de Hedewanc, fratre Cunrado monacho de Salem, dicto de Blabiurron, Hainrico de Leonegge, Rudolfo dicto Bodemer, Hainrico de Huofslac, Burcardo dicto Vazman, Cunrado de Hatenwilar, Hainrico filio Riwini. Tertia die subsequente, 19. kalendas Januarii, in eodem castro Leonegge dicti milites de Ramsperc idem praedium, Rude- gero praefato milite, Burcardo et Eberhardo filiis Burcardi fratris „sui" de Rosenöwo praesentibus et consentientibus, coram testibus praenotatis et coram Friderico de Magenbuch, Alberone de Ruoluingen et Weeelone de Mäingin, militibus, et Brunwardo iuxta formam praescriptam rnonasterio ad manus Bertoldi prioris, Bertoldi sacristae et Cunradi de Wekkenstain, fratrum monasterii eiusdem, sollemniter tradiderunt. Ebo frater Burcardi et Eberhardi de Rosenöwo praedictorum, qui se pro 60 m. a. rnonasterio ad id procurandum obligaverant, huic donationi consensum in manus Friderici de Mageubüch et Alberonis de Ruoluingen praenotatorum, nomine monasterii Salem existentium, adbibuit in strata publica Rosenöwo anno supradicto, 6. kalendas Januarii, praesentibus Burcardo et Ebirhardo fratribus eiusdem Ebonis, Brunwardo, Hermanno dicto Winterlinc, Hainrico cognomento Mütersun, Hainrico dicto Widemer. Ipsi milites eadem die Salem venientes hunc consensum rnonasterio ad sanctorum reliquias, praesentibus Diemöne de Lucela et Ebirhardo" de Salem abbatibus-, Bertoldo priore et Cunrado de Wekkenstain, Hainrico et Burcardo militibus de Ramsperc antenomi- natis, obtulerunt. Mehtildis relicta praememorati Rudegeri militis de Rosenöwo iuri suo in dicto praedio vulgo lipgedinge vocato in manibus Eberhardi abbatis de Salem renuntiavit, constituens sibi poenam 100 m. a., si contra hanc renuntiationem venerit, in Vrikkingen 1249., 7. idus Aprilis, praesentibus nobili viro Algoto dicto Sunnun- kalp, Hainrico et Burcardo filio eius de Ramsperc, Burcardo de Wolffurt, Burcardo de Haggelnbach, Cunrado de Manlinshouen, Hainrico dicto Shamlier, Volmaro de Nellenburc, Rudolfo de Risha, Hainrico de Owingen militibus et Burcardo de Etten- berc, de fratribus vero de Salem Bertoldo priore, Rainhardo, Hainrico de Bartelstain. Ad preces partium episcopus hoc instrumentum ad maius robur omnium praemissorum ■__ ^^^^^_ *" : ':'■■-' 1249—1250. 107 conscribi et sigillo suo et Bertoldi comitis Sancti Montis, in cuius comitia praedictae possessiones sitae sunt, roborari facit. Ohne Datum. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (wie an Nro. 148) und des Grafen Bertold von Heiligenberg (s. Abbild. Nro. 6). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech, I, 277—78. BR. 1249, Sept. 11. Lyon. 15^ Innocentius IV. monasterio de Brigantia possessiones suas confirmat, inter qnas nominat possessiones de Rustanswiler et Sikingen. Datum Lugduni, per man um magistri Marini s. Romane ecclesie vicecancellarii, 15. kalendas 0 ctobris . indictione 7., incarnationis dominice anno 1249., pontificatus vero septimo domini Innocentii pape IV. Wirt. Urkundenbuch IV, 461 (nach einer Kopie des 17. Jhdts.). 152. c. 1250. Diz machat ane swere Rvvdolf der murere. Inschrift im Giebelfelde des romanischen, wohl der Mitte des 13. Jhdts. entstammenden Portals der Pfarrkirche zu Engen. Dieselbe bezieht sich aber wahrscheinlich nicht auf den Kirchenbau oder auf das Portal, sondern nur auf die im Giebelfelde ausgemeiselte Kreuzigungsgruppe (Christus am Kreuze, das auf einem Menschenkopfe steht, neben dem Kreuze r. Maria, 1. Johannes). Nach 1250. 153. Einkünfte des Klosters Weingarten im Heiligenbergischen. Ex officio Hageno: .... dominus de Willer 4 solidos de schüposWiller et prato in ligno..... Hegebach') 2 maltra spelte et 2 maltra avene mensnre Eauenspurc et 1 modium nucum et 12 solidos, 1 pullum et 1 modium tritici mensure Büchorn..... Super Hohenberc: .... item de Hohenberc Adilhartkilh 2 libras. Aus dem nach 1250 geschriebenen Codex maior traditionum Weingartensium (Wirt. Urkundenbuch IV, Anhang XXXII, XXXQI, XL). 1) Seinen Besitz in Heppach bekam Weingarten in unbekannter Zeit durch die Schenkung eines gewissen Hermann (a. a. 0. XI). Die unechte, im 13. Jhdt. entstandene, von 1090 datierte sg. Stifterurkunde dieses Klosters freilich nennt als Schenker des Gutes in Hegbach den Stifter Weif selbst (Wirt. Urkundenbuch I, 293). Auch die unterschobenen Bestätigungsurkunden des Papstes Innocenz H. von 1143 und des Kaisers Friedrich I. von 1155 nennen unter den Gütern dieses Klosters Hegebach (Wirt. Urkundenbuch n, 20, 86). 14* mmsm raiPtfiiilSwflfc* rasa) EK3H3B? dp«! mfäm ■ £ ;■■■■•■ '•V;\;'.;/ m 108 1251. 1251, Jan. 15. Engen. 4 ti E. abbas de Salem notificat, quod cum consensu conventus sui silvam cum fundo dictam Vwahs prope curiam suam Dorfesberc pro 7 $3i Constantiensis monetae a Ber. et E. fratribus, dictis de Ehingin, quam ipsi dominis nobilibus E. et E. deHewen, fratribus, a quibus fuerant infeodati, resignabant, comparavit, et quod iidem domini hanc silvam cum suis fidelibus H. de Cimberholtz et, HU. de Nuwenhusen, militibus, et C. de Cimberholz servo in suarum manuum potentia ad commodum ecclesiae Salem in posterum ferendo con- cluserunt et quasi propriam fovere et defensare promiserunt, quoadusque per alienationem vel quacunque dispositione per se (abbatem) facta eadem silva ecclesiae suae proprie adiungi possit. .Acta sunt hec apud Engen 1251., 18. kalendas Pebruarii. Siegelung niclit erwähnt. Salemer Kopialbuch HE, 208, v. Weech I, 299—300. 1) 1265, Juni 3. Badolfzell. Albertus abbas Augiae Maioris venditionem feodorum monasterii sui, videlicet decimarum in Mitelnbuliel, Vwahs, Lvgun et Obernlionberg et curtilis in Vndernmittelnbuhel cum possessionibus iuxta stratam Ehental in parte sinistra, quando itur de Wassenburg, et cum possessionibus a "Wileruelt in descensu usque ad vallem Jvdastal sitis et liubae in Dorfsberg, quam Volkardus miles dictus Eamung de Ehental a Mvzone comparavit, Eberhardo abbati et conventui de Salem pro 3 H^ Constantiensis monetae currentis per dictum Volkardum militem factam ratificat, postquam nobilis vir Eudolfus senior de Hewon, cuius miles venditor est, nomine recompensationis 6 iugera agrorum apud villam Sol iure proprietatis ipsi pertinentia in manus suas resignavit, eadem a monasterio suo in feodum recipiendo. "Testes: Hainricus notarius, nobilis vir Eudolfus de Guttingen, Hainricus vülicus de Trossingen, Bertholdus Burzelarius, Algotus de East, Cünradus pincerna de Salunstain, Hainricus de Bilstain, Vlricus dictus Burst et Wemherus de Tetingen, milites, Hainricus frater iamdicti Wernheri de Tetingen, Cünradus de Stephein, Hainricus dictus Hellegraue et Berhtoldus dictus Stivfsun .Acta sunt hec apud Eatolfcelle 1265., feria 4., proxima post octavam Pentecostes. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (0 54 : 35 mm, III A 2 b; f S . ALBEKTI. DI. GEA . ABBIS . AVGIE . MAIOEIS) und seines Konvents (70 mm D., HB, im Siegelfelde die Madonna sitzend, in der 1. das Kind, in der r. Scepter haltend; f S ■ CONVENTVS . MONASTEEH . AVGIE . MAIOEIS.), beide abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 17, Nro. 4 und 5. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 454. 1251, Jan. 16. Heiligenberg. 155. Berhtoldus comes Sancti Montis, qui, Hedewige uxore sua filiisque suis Hugone, Bertoldo et Cvnrado, quia plures filii vel filiae uou sunt, praesentibus et consentien- tibus, terram fruticosam dictam die ßuiti et pratum dictum die Waide iuxta villam Liehstetin pro terra paludosa et frueticosa inter monasteriuin Salem et villam prae- dictam sita et possessionibus monasterii Salem in omni parte contigua, praeterquam in qnibusdam locis, in quibus possessiones suae et quorundam hominum de Vrikkingen et de Wildorf contiguae sunt, ad villas Lehstetin et Wildorf respicientibus, accedente consensu universitatis villae in Lehstetin, quae ipsam terram ad usum pascuorum sub nomine sollemni vulgo Gimain merke dicto tenebat, cum Peregrino praeposito et capitulo ecclesiae st. Stephani in Constantia, quia maior pars eiusdem villae huic ecclesiae pertinebat, iure sibi advocatitio in eisdem possessionibus reservato, postquam ^H 1251. 109 quatuor viri antiquiores et meliores de Lehstetin Cvnradus villicus et Hainricus frater eius, Albertus filiaster quondam villici dicti Mittiln et Cvnradus dictus Hvbare, quo- rum tres ecclesiae s. Stephani pertinebänt, ad hoc ab universitate praedicta Constan- tiam rnissi, eandem commutationem huic ecclesiae utilem fore iuramexito comproba- runt, commutavit et terram paludosam et fructicosam praenotatam cum advocatia monasterio Salem confert. Testes: Hainricus plebanus de Roribach, Eberhardus miles de Heggelinbach, Cvnradus et Manegoldus filii Manegoldi militis de Milnhouen, Berh- toldus dictus Genzeli, Hainricus de Zustorf, Bvrcardus dictus daz Mvl, Hvgo de Swebrichishusin, Hainricus et Cvnradus fratres de Lechstetin, frater B. cellerarius de Salem, Hainricus canonicus praenominatae ecclesiae s. Stephani, missus ab capitulo buius ecclesiae ad ipsum negotium procurandum. Actum in Sancto Monte, 1251., 17. kalendas Februarii. Die Siegel (Malta) des Ausstellers an weissen und braunen Leinenfäden (wie Abbild. Nr. 6) und des Schenken Cfnrad von Smalnegge an weissen und blauen Leinenfäden (IV A 2, im Schilde Doppelhacken). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 300—1. BR. 1) Dieser Tausch wurde an ungenanntem Tage, doch wohl nicht viel später, auch vom Constanzer Bischöfe Eberhard LT. beurkundet. Diese Urkunde wiederholt den Inhalt der vorstehenden genau, nennt als weitere Zeugen, die bei dem Tausche am 16. Januar zugegen waren: Hainricus filius dicti Norsen, Albertus de Lenstetin, Cünradus dictus Hüber, Hainricus dictus Swaibe, frater Sifridus cellerarius de Salem und berichtet noch: „cum vniuersitates villarum predictarum (d. i. Lehstetin et Wildorf) per viros ad hoc electos ydoneos et discretos, videlicet Burcardum dictum daz Mul, Vlricum Figulum, Hainricum dictum List, Hainricum dictum Cingen et Cunradum filium suum, Cunradum dictum Mendewin, Hainricum fratrem suum et Burcardum dictum Stiurme, villicos de Lenstetin, et Cunradum dictum Hüber distinctionem supradictarum contiguitatum per positionem terminorum cum Eberhardo abbate et conuentu de Salem sollempniter fieri pro- curassent, ad maiorem euidenciam limitationis facte prenotati abbas et conuentus a parte possessionum sibi non pertinentium fossatum fieri procurarunt, extra fossatum et infra limitationem de predicta terra per limi- tationem eandem suo monasterio deputata ad cautelam habundantem trium pedum latitudine relincpientes. Acta anno domini prenotato, 4.kalendas Februarii, presentibus fratribus de Salem: Bertoldo priore, Ebir- hardo magistro pistorum, Sifrido cellerario, monachis, Cunrado et Walthero cerdonibus, Bertoldo mercatore, Alberto et Walthero laterariis, Bertoldo incisore, Geroldo pistore, Cünrado sutore et Wortwino conuersis". v. Weech I, 305—6 (nach Perg. Or. Karlsruhe). 2) 1254, Juni 22. Salem; Juni 24. Villingen. Berhtoldus comes Sancti Montis, in Hyspaniam ad regem Castelli proficisci sibi proponens, cum consensu Haedewigis uxoris ac universae prolis suae Ebirhardo abbati et conventui de Salem pro animae suae parentumque suorum remedio curiam in Lehstetin dictam des gut von Roribach cum vinea dicta Ciggeueders et curiam in Wiildorf dictam Seimannes gut tradit ea conditione, ut a die reditus sui ad patriam infra biennium possessiones dictas 20 m. a. redimere possit. Quia curia in Lehstetin cum vinea Hainrico militi de Andoluingin pro 4 m. a. et curia in Wiildorf Hainrico de Milnhouin pro 3 m. a. a se obligata est, ipse, si monasterium medio tempore easdem absolverit, in redemtione eidem 7 m. a. restituere tenebitur. Acta sunt hec in Salem 1254., 10. kalendas Julii, coram testibas: Hainrico de Eamsperc, Bur. et Eberhardo de Heggelnbach, Manegoldo de Milnhouen, Wernhero Vincone et Alberto de Eberhartswiler, militibus, Conrado et Manegoldo de Milnhouen, Hainrico de Zustorf. Datum in Vilingen, anno domini supradicto, 8. kalendas Julii. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. Nro. 6). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 331—32. BR. ttaäf ! Stimm» Hfli msm :.r.a':i 1 Wfimi&m JSsSI«! äaaääasSBiäBB 110 1251—1315. 1 3) 1257, Jan. 17. Salem; Jan. 20. Constanz. Eberhardus Constantiensis episcopus notificat, quod Bertol- dus comes Sancti Montis curiam suam in Lelisteten dictam des gut von Eoribach cum vinea dicta Zikveders et curiam in Wildorf dictam Selmansgüt abbati Eberhardo et conventui de Salem, consentiente Hadewige uxore ac universa prole sua, pro animarum suarum suorumque parentum remedio donavit. Actum in Salem 1257., 16. ka- lendas Februarii, coram testibus: Hainrico et Burcardo fllio eius de Bamsberg et Wernhero Vinkone, militibus, de fratribus vero de Salem: Budolfo priore, Cunrado cellerario, Beinhardo, Alberto de Owe, Diethelino de Blumenstain et Gozoldo de Vilingin. Datum Constancie, anno domini, ut supra, 13. kalendas Eebruarii. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (0 65 :45 mm, in A2 b, rechts und links vom Bischöfe im Siegelfelde je ein Sternchen; f S' EBIBHABDI: DEI: GEÄ : CONSTANT : ECCL'IE : EPI, abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 15, Nro. 3) und des Grafen Bertold von Heiligenberg (wie Abbild. Nro. 7). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 365—66. BE. 4) 1290, Juni 2. Constanz. Bertholdus comes de Sancto Monte, canonicus st. Johannis in Con- stantia, omni iuri renuntiat in curia in Lehsteten dicta viügariter Shadmanshoue, quam Hainricus villicus excolit, quam ipse cum fratre suo felicis recordationis Cvnrado, quondam comite de Sancto Monte, Hainrico dicto Shadman, civi in Vberlingen, vendidit, et quam idem Shadman in remedium animae suae et Aidilhaidis e quondam uxoris suae cum consensu Hainrici filii sororis suae, dicti Notarii, civis in Vberlingin, monasterio Salem donavit. Hainricus dictus Shadman sub sigillo praefati comitis, quia proprium non habet, haec vera esse profitetur. Testes: magister Hainricus de Phin, Cvnradus de Mänlishouen miles, Cvnradus de Denkingen, Vi. dictus Angeli, cives Constantienses, Philippus scriba, Hainricus dictus Veterre de Eotwil, Burchardus Sliallenberc, Waltherus de Ysnina, fratres et monachi in Salem. Datum et actum Constantie 1290., 4. nonas Junii. Das Siegel des Ausstellers (wie an Nro. 140, 3). Perg. Or. Karlsruhe. BE. 5) 1314 Salem; 1314, Mai 15. Böhrenbach. Hugo comes de Werdenberg pratum iuxta Lehstetin inter pratum plebani de Wildorf et pratum dicti Mittil situm, adtonsionem 2 virorum se extendens, cumsilva dicta Genselisholtz, quae ambo ab eodem Cünradus Hüg ministerialis eius in feodum tenuit et monasterio Salem pro 19 Jt'&i Constantiensium de consensu uxoris suae Adelhaidis et filii sui Hugonis vendidit, quia venditio sine consensu suo fine debito consummari non potest, inclinatus precibus eiusdem Cünradi, in dictum monaste- rium nomine suo et fratris sui Alberti tunc extra provinciam existentis transfert perpetuo proprietatis titulo possidendum. Testes: frater Beringerus pistor, frater Albertus magister hospitum, Cvnradus dictus Cotman, minister in Sancto Monte. Actum in Salem 1314. Cvnradus Hugo haec omnia vera esse profitetur et fide- iussores dominum Evdolfum militem de Eamsperg' et Fridericum de Callenberg constituit, ut alii liberi sui, qui nondum ad annos discretionis pervenerunt, si annos discretionis attigerint, easdem possessiones resignent. Quia proprio sigillo non utitur, sigillis dominorum suorum praesentibus contentus est. Datum in Eoribach, anno predicto, idusMaii, indictione 12. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (wie Abbild. Nro. 34) und seines Bruders Albrecht, „qui quo ad omnes contractus commisit in vices suas et sigillum suum, quo contractus quos- libet perficiam" (wie Abbild. Nro. 35). Perg. Or. Karlsruhe. 0 ' 6) 1315, Aug. 17. Ueberlingen. Vlricus dictus Tüwinger, minister civitatis in Vberlingen, gravi oppressus onere debitorum, quartam partem decimae maioris et minoris in Lehstetin cum decima quorundam agrorum iuxta Schattebüch eidem parti ab antiquo annexa, quam ab Hugone, Hainrico et Alberto fratribus, comitibus de Werdenberg, in feodum tenuit tanquam decimam laicalem, monasterio Salem pro 37'/ 2 m. a. ponderis Constantiensis per manus dictorum comitum vendit. Comites praefati ad petitionem ministri dicti decimam in monasterium perpetuo iure proprietatis possidendum transferunt. Testes: dominus Bertoldus, rector ecclesiae in Owingen, fratres Albertus cellerarius maior, Waltherus bursarius, Beringerus pistor, frater E^d. deWalt- kilch, monachi de Salem, Hainricus Ehingarius, Johannes frater „meus", Eipertus In fine, Johannes Eglolf, cives „nostri", Hainricus filius „meus". Actum in Vberlingen, 1315, inoctava beati Laurencii martyris, indictione 11. Datum in Vberlingen etc. Die Siegel (Malta) des Grafen Hugo (55 mm D., das Siegel ist eine verkleinerte Wiederholung von Abbild. Nro. 34 und unterscheidet sich von seiner Vorlage nur dadurch, dass es den Stern im Siegelfelde weglässt, dass Helmzier, Fahne und Pferdehufe nicht in die Schriftzeile hineinragen, und dass es in der Umschrift WEEDENBEECH heisst), des Grafen Albert (wie Abbild. Nro. 35), der Stadt Vberlingen ^_^_. 1251. 111 (76 mm D., IV A 2, Siegelfeld oben gegittert und mit Punkten besetzt, 1. u. r; vom Schilde Blumenranken, Schild mit Adler stark vortretend; f . S . VNIVEESITATIS . IN. VBEBL .. GE., abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 21, Nro. 2, angehängt auf Bitten des Ausstellers und des Klosters) und des Ausstellers (36 mm D., IV A 2, im Schilde 2 gekreuzte Zimmeräxte, zwischen denselben oben und unten je eineEose; f S' . VL. DCI. TVWIGER . DIVIS (sie) . IN . IVB'LIGEN). Perg. Or. Karlsruhe. 7) 1323, Mai 24. Constanz. Offlcialis curiae Constantiensis notificat, quod constitutus coram se iudicii in figura, feria tertia post dominicam, qua cantabatur „Domine in tua misericordia", Burchardus dictus Olter de Wyntersulgen, consentientibus Mahthildi uxore sua et Burchardo, Hainrico et Cünrado filiis suis, et Elizabeth et Adelhaidi flliabus suis, monasterio Salem pratum in banno villae Lehstetten nuneupatum Burchartz des Olters wise, continens tres secturas vulgo dietas driu manne mät, inter pratum Eberhardi dicti der Kynt, pratum liberorum fratris illius et fluvium seu ripain dietam der Küpach situm, sibi titulo proprietatis pertinens, monasterio Salem pro 7 tb minus 5 ßd\ Constantiensis monetae vendidit. Datum et actum Constantie, 1323., dicto die, indictione 6. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 8) 1341, Mai 21. Schattbuch. Cünrat der Fürst von Cüntzenberg, Landrichter ze Schatbüch in der Grafschaft zem Hailgenberg, bezeugt, dass vor ihm auf dem Landtage ze Schatbüch des nachosten mäntagz nah der Vffart vnserz heren Adelhait, Cünrat Hugen sei. Wirtin von. dem Hailgenberg, und Oswalt und Margret, ihre Kinder, die Wiese ze Lechstetten und ein Holz, gelegen nahe dabei, gen. Ganselinsholtz, um ihrer Seelenheil willen und „dar vmb, war, das der egenant Cünrat Hug das kloster vnd die herren von Salmenswiller ie hette vbernossen, daz im daz vergeben war", gen. Kloster aufgegeben haben. Dieselben werden zugleich Gewähren für ihre Kinder, beziehungsweise Geschwister Annen, Cünrat Hugen und Katerinen. Sollten diese Salem um diese Güter dennoch angreifen, so sind demselben 30 ti^i Const. verfallen. Die Herrn von Salmenswiler haben vorgen. Adelhait Huginen ihrer Zeit in ihrem Kloster zu bestatten. Zugegen waren: Berchtolt Butz, Johans Kippenhusen, schenk, Hainrick Amman, Eberli der Amman von Hochenfelz, Virich von Altenburron, Johans Denkinger, Spitalmeister zu Überlingen, Johans Walderner und Appe von dem Hailgenberg. Das Siegel des Ausstellers (42 mm D., IV A 2, im Schilde nach r. steigender Hirsch auf 4 Bergen; fS'C. PRINCIPIS . DE . KWNXENBERCH). Perg. Or. Karlsruhe. 9) 1347, Sept. 14. Salem. Hug, Chünrat Hugen sei. Sohn von dem Hailigenberg, giebt gegen das Kloster Salem alle Ansprüche an die Wiese ze Lehstetten auf, die dasselbe von seinem Vater sei. gekauft hat, und vergleicht sich mit demselben um alle sonstigen Stösse. Geben in dem vorgenanten closter ze Sal- manswiler 1347., an dez hl. Crütz tag ze herbst. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 10) Diesen Verzicht erneuerte derselbe ze Salmenswile 1348., an st. Ambrosiun tag (April 4). Salemer Kopialbuch IV, 362. ■ I ■ Sil 9mm 1251, März 13. Constanz. 156. Vergleich zioischen der Kirche Constanz und Herrn Heinrich von Lupfen über das küssenbergische Erbe. Allen den, die Christen namen hant, den kvndet bischof Eberhart von Costinze, brobist Bilgerin, dir tegan Bvrchart vnde daz kapitel || von Costinze, daz dir herre Henrich von Lvpfen vnde gelliv siniv kint mit geeinitem vnde gisEeminitem rate vri- lich vnde mit willen, an alle vorh|jte vnde twinchnvst, mit geswornen seide, mit gi- lerten worten sich verzigen hant zi Engin e vnde darnah zi Costenze mit gelvbide allez des gvtes, des II dir graue Heinrich von Kvssaperch, der selbon kinde öheim, ■ / V. 1255, März 28. Constanz. 159. Petrus s. Georgii ad Velum Aureum diaconus cardinalis, apostolicae sedis le- gatus, omnibus, qui sororibus de domo Patrui in Vilingen, quae domum aedificare inceperunt, elemosinas et subsidia tribuunt, quadraginta dies de iniuncta poenitentia relaxat. Datum Constantie, 5. kalendas Aprilis, 1255. Das Siegel des Ausstellers ganz zerbrochen. Perg. Orig. a ) Villingen, Bickenkloster. a) Diese Urkunde hat durch Nässe sehr gelitten. 1) 1294, Mai 28. Constanz. H. Constantiensis ecclesiae episcopus priorissae et conventui sororum ad Portam seu de Walthusen aput Vilingen notificat, quod, piae memoriae R. quondam sui praedecessoris vestigia imitans, priori et fratribus ordinis Praedicatorum domus in Rotwil ac quibuscunque fratribus eiusdem ordinis ad eundem locum declinantibus committit per praesens, ut ab eisdem ad ipsas venientibus, quotiens et quandocunque voluerint, sacrosanctam communionem ac alia ecclesiastica sacramenta recipere valeant, ut etiam in domo sua in altari mobili divina sine praeiudicio parrochialis ecclesiae a fratribus praedictis cele- brentur, et ut tempore interdicti, cui causam sorores non dederint, divinis clausis ianuis interesse valeant, et ut aliqua ex eisdem tempore interdicti mortua a fratribus praedictis divinis celebratis ecclesiasticae sepulturae tradatur, dum tarnen illius non fuerint sorores occasio interdicti, et ut gratiis utantur universis, quibus gaudent sorores regimini fratrum ordinis Minorum commissae. Datum Constantie, 1294., 5. kalendas Junii, indictione 7 a ). Das Siegel des Ausstellers beschädigt (OmA2b;...H... DEI . GRA .EP----- E. CONSTANCIENSI.., abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 15, Nro. 7). Perg. Or. Villingen, Bicken- 15* #8&&m)wi armaLr,« mm Hl Wffi Wmm &P& BBHRHHHHHi 116 1256. kloster; Abdruck (mit unrichtigem Datum) nach einer alten Kopie in der Zeitschrift für Gesch. d. Oberrheins VDJ, 467. a) Völlig gleichlautend ist die Bestätigung dieser Privilegien durch Bischof Gerhard von Constanz von 1308., 6. idus Novembris (Nov. 8.), indictione 7. Gerhard betitelt in dieser Urkunde die Schwestern »priorissa et conventus sororum ad Portain seu de Walthusen de domo Patrvi apud Vilingen«. (Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (0 65:42 mm, III A 2 b, der Bischof sitzt unter gotischem Baldachin; f S'. GERHARDI. DEI. G. A. EPI. CONSTA NCIEN. ..) Villingen, Bickenkloster.) 1256, März 15. 160. R" comes in Tvingen ad petitionem R. de Risha, qui petivit, quatenus Proprietäten! feodi ipsius siti in Renwerwiler, cum dominium feodi „racione dominationis in Trochelwingen" ad ipsum comitem pertineat, intuitu dei monasterio in Walde donet, eandem transmittit praesentibus litteris monasterio. R. tantum de proprietate sua in Walranwiler comiti loco praedicti feudi resignavit, quantumillud, etidemin feudum recepit. Datum anno domini 1256., feria 4., post Gregorii. Das Siegel des Grafen R. von Tvingen, stark beschädigt, ist abgefallen, liegt aber noch bei, DJ B 3, auf dem Schild die Tübinger Fahne; von der Umschrift nur erhalten: f S' .................EN:). Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv; Schmid, Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, Urkundenhuch S. 23. S. 1256, Juni 9. Constanz. 161. Eberhardus a ) episcopus Constantiensis notificat, quod nohiles viri Marquardus de Ramenstein et Marquardus filius eius priori (sie) et conventui in Amptenhusen advocatiam curationis eiusdem in Oherhusen pro 5 m. a. et in remissionem peccatorum suorum dederunt, et quod haec omnia Waltherus de Eamenstein, natus eiusdem Harquardi senioris, ecclesiae suae canonicus, in sua praesentia recognovit. Datum et actum Constantiae, 1256., quinto idus Junii. Das Original siegelten der Aussteller und Canonicus Walther von Ramstein. Kopie des 16. Jhdts. in der Notitia S. Georgii (Karlsruhe) S. 226—227. a) Die Vorlage hat irrig: Conradus. 1256, Sept. 5. Mersburg. 162. Eberhardus Constantiensis episcopus notificat, quod Bertholdus comes Sancti Montis cum filiis suis Bertboldo, Canrado et Hainrico cumque filia sua Adelbaide, quia plures liberos tunc non habebat, curiam in Wildorf inferiorem et possessiones ibidem vulgariter appellatas Crollengüt, dezVrigen gut, Selgerswilsersgüt, Chömelins- güt, Kurzvrivndesgiit, Brunhardesgüt, Ssenguinsgüt, Chibinsgüt, Buggensedelaersgut, Chünrades gut von Witenhouen titulo proprietatis possidendas Eberhardo abbati et y^ aa __^^jjl^ H ^^^^^^^^- 1257. 117 1 BH^^H^^^^ conventui de Salera pro 255 m. a., ipso (episcopo) mediante, vendidit ettradidit, re- mmtiante Hadewige uxore comitis Bertholdi per Burkardmn dictum de Baschiv, liberae conditiouis virum , in hoc facto advocatum suum existentem, iuri in praefata curia suo vulgo lipgedinge dicto, recompensatione sibi facta de Castro Saneti Montis et superiore curia dictae villae per maritum eius, promittentem iuramento, quod 50 m. a. monasterio persolvat, si idem desuper inquietet, et cum liberis suis omni iuri in dictis possessionibus publice renuntiantem, ita ut abbas et conventus metere sata, tondere prata et alia quaecunque facere possint in bonis memoratis et uti omnibus consue- tudinibus villanorum praenotatae villae sibi accommodis. Testes: Waltherus prae- positus s. Stephani, Hainricus canonicus ipsius ecclesiae, Bertboldus decanus de Se- velt, Cünradus notarius, magister Bertholdus scholasticus, nobilis vir Algotus dictus 0 Sunnunkalp, Vlricus de Bodem, Hilteboldas et Eberbardus filius eius de Stekborun, Waltherus et Goezwinus fratres de Hohenvels, Hainricus et Burkardus filius eius de Ramsberg, Guntraminus de Spiegelberg, Cünradus de Maenlinshouen et Fridericus 0 filius eius, Burkardus de Oberridern, Vlricus de Husen, Diethelmus de Riethusen et Wernherus Vinko, milites, Wernherus minister de Vberlingen, Cünradus, Burkardus et 0 Waltherus fratres de Houen cives Constantienses, Vlricus de Oberriedern, Hainricus 0 dictus Liebenstain, Hainricus de Alasbach, Algotus de Rast, Vlricus, Burkardus et 0 Hainricus de Vrendorf, Hainricus de Zusdorf, Vlricus dictus Shralle, Burkardus de Baechiv, de fratribus vero de Salem: Rvdolfus prior et Gozoldus de Vilingen. Actum in Mersburg in strata publica, 1256., nonas Septembris. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (wie an Nro. 155, 3), des Domkapitels Constanz (0 61: 43 mm, II A, im Siegelfelde Madonna sitzend, mit der 1. das auf ihrem Schoose sitzende Kind umfassend, in der erhobenen r. die Weltkugel mit Kreuz haltend; f SCA. MABIA. CONSTANTIENSIS. ECCLESIE .MATEONA., abgebildet bei v. Weech Nro. 43) und des Grafen von Heiligenberg (s. Abbild. Nro. 7). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I. 360—61. 1257, Jan. 8. Beichenau. 163. Burcardus abbas et capitulum Regalis Augie possessiones in Nivfron, videlicet curiam et aream eidem attinentem, iuxta ecclesiam sitam, agros dictos div Gebraite, possessionem dictam Rivmelangezgüt, possessionem dictam Stainhus, aream dictam Sibarsbofstat, quas Vlricus miles de Bodemen a Bertholdo comite Saneti Montis et 0 iste ab ipsis in feudum tenebat, ad preces eiusdem Vlrici, qui Eberbardum abbatem et conventum de Salem multis pressuris et quasi inaestimabilibus damnis et iniuriis affecerat et eisdem aliunde satisfacere non poterat, et comitis praefati, feudo per Vlricum comiti et per comitem ipsis resignato, monasterio Salem cum consensu mi- as :-—.:.. luEBE ...-- ..,....',.', ... .iL..; ifcSi.S:.:os 118 1259. nisterialium suorum tradunt et possessiones in Hadebrehtswilasr, quibus Dietricus et Cünradus fratres, milites de Nivfron, a comite dicto infeodati fuerant, et in Tivhten- husen, quae eidem comiti iure proprietatis pertinebant, ab ipso comite in concambium recipiunt. Testes: Ciinradus Superioris Cellae et Burcardus de Wsehingen, plebani, Hainricus de Sancto Gotthardo sacerdos, Hainricus et Burkardus filius eius de Rarus- berg, Wernherus de Tetingen, Hainricus et Cünradus fratres de Trossingen, Wern- herus Vinko, Hainricus Burcelarius, Waltherus de Sancto Gothardo et Fridericus minister deAlasbach, milites, Hainricus de Badewege et Ylricus de «Testeten, de fra- tribus vero de Salem: Cünradus de Veringen, Gozoldus de Vilingen, Diethelmus de Blümenstain. Actum in Augia Regali, 1257., 6. idus Januarii. Die Siegel (Malta) des Abtes Bttrkard (0 66:45 mm, m A 2b; f S.BVKCABDI . DT. GEÄ. ABBATIS . AVGKENSIS, abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 17, Nro.l), des Konventes von Keichenau (0 86 : 55 mm, II B, Madonna mit dem Kinde sitzend; f S • CONVENTVS . MONASTEEII. SANCTLE . MAEEE . AVGIE . MAIOEIS, abgebildet a. a. 0. Tafel 17, Nro. 2")), des Grafen von Heiligenberg (wie Abbild. Nro. 7) und Viridis von Bodemen (43 mm D., IV A 2, im Schilde 2, 1 gestürzte Lindenblätter; f S . VLEICI. DE . BODEMEN .) abgebüdet bei v. Weech, Nro. 51). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 363—65'). a) Diese beiden Siegel sind sehr roh gearbeitet. 0 1) Weitere Lehengüter zu Nivfron, welche Vlricus de Bodeme von gen. Grafen, und dieser vom Kloster Eeichenau zu Lehen hatte, verkaufte derselbe 1259 an das Kloster Salem. Der Graf bekam von der Kaufsumme 46 M. S. und gab dem Kloster Eeichenau als Ersatz: possessiones Hadebrehtswilar, quas Hainricus dictus Shralle tenebat in feodum, Laelwang, quas Hainricus dictus de Vrindorf tenebat in feodo, curtem in Hermansberc cum iure patronatus ecclesiae parrochialis ibidem sitae et Castro Leonegge dictae curti pertinentibus, curtem in Ahbiuge cum iure patronatus ecclesiae ibidem sitae et fundo quondam castri Ahbiuge, curti in Ahbiuge pertinentibus, daz ober Bozhaselach, Clainzentobel et Hivbechenberc, quas iure proprietario possederat. Acta sunt hec in Constantia, 1259., 3. kalendas Februarii (Jan. 30.), datum Augie, 1259., 10. ka- lendas Maii (April 22); v. Weech I, 379—83 (nach Perg. Or. Karlsruhe). 1259, Sept. 12. 164 Eberhardus episcopus Constantiensis proprietatem decimarum de quibusdam vineis et agris apud Marhdorf, quas Wernherus miles, dictus Gnifting de Raderay, a B. comite Sancti Montis et idem ab ecclesia Constantiensi in feodum possidebat, ad petitionem dicti Wernheri capitulo ecclesiae suae, sub hoc praebendas decanatus, scholastriae et s. Cünradi volens intelligi, tradit, prius tarnen in recompensationem ecclesiae suae a Wernhero antedicto praedio, cui ius patronatus ecclesiae de Teggen- husen attinet, et proprietate aliarum possessionum eiusdem in eadem villa resignatis, quibus ipse supradictum comitem et idem Wernherum denuo infeodat 1 ). Testes: ^^^^^^^^^^^^ iiSiijiSjiii 1261. 119 Cünradus praepositus, Ber. decanus Constantiensis, Walterus s. Stephani et Lütoldus Episcopaliscelle ecclesiarum praepositi, Ber. de Bussenanc, Walterus de Ramstain, ma- gister Burcardus de Zouingen, Egelolfus de Valkenstain, Lütoldus de Gletebureh, Rüd. de Hasenwilser, Rüpertus de Tannenvelse, Hainricus de Straze, magister Hermaunus de Scafusa, magister Albertus de Phine et Baldebrehtus de Ainwilser, canonici Con- stantieuses, nobilis vir Oswaldus de Marhdorf, Ber. dictus Manstok, Albertus de Hurnbrehtzriet, Wernherus dictus Vinke et Volkardus de Grasebüren, milites, Wal- tberus plebanus de Zustorf, Euridus de Wilär, Hainricus dictus Schambeler, Vlricus de Arena, C, Walterus, Hainricus et Bur. dicti de Curia, fratres carnales, C. dictus Von dem Bürgtor, C. Hinder der mezzige. Acta sunt hee 1259., 2. idus Septembris, indictione 2. Das Original siegelte der Aussteller. Constanzer Kopialbuch von 1346 Bl. 30, Karlsruhe. 1) Es folgen noch weitläufige Bestimmungen über die Verwendung u. s. w. dieser Zehnten durch das Domkapitel Constanz. 1261, März 6. Messkirch; Juli 8. Constanz. jgg Eberhardus episcopus Constantiensis commutationem praedii dicti Maister Ar- noldes gut, apud civitatem Messekilch siti, quod Eberhardus abbas et conventus de Salem ab Hainrico et Alberto fratribus de Bolle proprietatis titulo comparaverant et cum Berhtoldo rectore ecclesiae in Bolle pro prato, quod antea eidem ecclesiae in Bolle iam fuerat, infra terminos praediorum curtis Madach monasterio suo pertinentis sito, mediante Burkardo decano in Dietershouen, parrochianis insuper melioribus et 0 antiquioribus ecclesiae saepedictae, videlicet Bertholdo dicto Wcheraer, Hainrico de 0 Steten, Burkardo dieto Haldunman et Hermanno fratre eius, Hainrico dicto Vlriches sun et Vlrico fratre eius, Hainrico dicto Gaeseleer et Hainrico filio eius, Bertoldo filio cellerarii et Cünrado dicto Goldenser, iuratis super utilitatibus partium praescriptarum, cum consensu eorundem fratrum de Bolle, quibus ius patronatus ecclesiae praedictae pertinebat, permutaverunt, ad petitionem abbatis et plebani ratam habet. Testes, qui rogati huic commutationi interfuerunt: Vlricus et Ortolfus plebani oppidi supra- dicti, Berngerus et Burkardus dictus Orhan, Hermannus de Rast, milites, Cünradus minister, Burkardus de Wivlvelingen, Albertus dictus Vndenar, Hainricus dictus Bren- nar, Hainricus et Albertus fratres de Lutishouen, Cünradus dictus Enzichouar, Hainricus Cocus. Pal StSäKesS ■a mm, mtSa tsmem SiüklES^^ r-iLjfc^L^W^J. (&&«*.*■-■ .£&»& 120 1261—1298. Acta sunt hee apud Messelrilche in strata publica, 1261., 3. nonas Marcii. Datum in Constantia, anno ciomini suprascripto, 8. idus Jvlii. Die Siegel (Malta) des Bischofs (wie an Nro. 155, 3), seines Kapitels (wie an Nro. 162) und des Dekans von Dietershouen (0 50 : 33 mm, Dil A 2 a, Dekan stehend, die rechte erhohen, mit der linken ein Buch auf die Brust drückend, an der linken Manipel; f S. BVE . PLEB . IN . DIETIRSHOVIN, abgebildet bei v. Weech, Nro. 76). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech I, 399—400. 1) 1282, Mai 17. Stühlingen, Mai 19. MessMrcJi. Berchtoldus et Fridricus fratres, dapiferi de Kordorf, cum Albrechtus de Rain omnia bona sua apud Meßkilch, Albrechts hof von Raine dicta, iure feodali a nobilibus dominis Eberhardo et Berchtoldo de Lüphen possessa, Rudolfo dicto Arnolt, civi in Messkilch, eiusque uxori et haeredibus pro 8 m. a. ponderis Meschilchensis vendiderit, et ipsi ad abundantem cautelam cum ipso Rudolfo cive dominos de Lüphen accedentes ab eisdem bona ista in feodum vulgariter manlehen dictum receperint secundum terrae consuetudinem approbatam, Rüdolfum Arnolt eiusque uxorem et „pueros utriusque sexus" in bonis iisdem infeodant et eis potestatem dant eadem tenendi seu quovis modo alienandi, sibi tarnen iure feodationis iugiter observato. Acta sunt hec primo Stülingen in pomario, mense Maio, 1282., die Pentecostes, 16. kalendas Junii, indictione 10, nobis presentibus et ipsis partibus principalibus, nobili domino ac auo nostro de Wissenburc, nobili domino de Gütenburc, C. dicto Insenhart, H. dicto Strüz ..., et postea apud Meßkilch difflniter predictis anno domini et indictione, 14. kalendas Junii, presentibus eisdem principalibus, G. rectore ecclesie in Meßkilch, Ber. plebano in Dietershouen, H. plebano in Büchain, H. rectore ecclesie in Honstetten, H. dicto Sigebant, sacerdotibus, G. de Lütishoue, E. de Kurenbach, Walter de Inge- stetten, Her. de Aichshain, Ber. de Rordorf, F. de Laiz, C. Isenhart, C. de Lanzenhouen, C. et H. fratribus Fabris, H. dicto Kugler, H. dicto Schaderai, Hugone C. de Vrendorf. Das Original siegelte für sich und seinen Bruder, der kein Siegel hat, der Truchsess Berchtold. Zimm. Kopialbuch I, 42. 2) 1287, Mars 16. MessMrch. Berchtolt und Fridrich Gebrüder, Truchsessen von Rordorf, leihen Rudolfen und Hainrichen Gebrüdern, gen. Lolin, von Meßkirch und allen ihren Nachkommen zu rechtem Lehen die Mühle und Walke bei Meßkirch vor dem Thor, gen. Troientor, die Obermüli heisst, gegen 7 Malter Kernen, 1 Viertel Eier und „min hüner swin"") jährlichen Zins. Wenn man den Ausstellern, die „swin fürgetribet", so können sie nach Belieben entweder dieselben behalten oder dafür 4'/» ti A Const. nehmen. Eine andere Walke darf zu Meßkirch nicht sein. Zeugen: Cunrad Ynsenhart, Burkart von Wülfflingen, Burkart von Ryschach, Burchart Phugeli, Burchart und Johannes die Brenner, Hug Herman und Cünrat die Schmide, Vrendorf, Hainrich Lütfrit, Herman der Kügeler, . . der Koch und andere Biederleute, der Aussteller „gnose oder vngenose". Diss beschach ze Meßkirch in dem manot, der da haisset Mertze, ze Mittervasten 1286, vnd waz in dem sibenden järe. Das Original siegelte Truchsess Berchtolt, unter dessen Siegel sich Truchsess Fridrich mitverbindet, weil er kein eigenes hat. Zimm. Kopialbuch I, 164 und I, 200. a) Es scheint, dass die Zahl neun nur zu huner gehört und eine weitere vor swin ausgefallen ist. 3) 1290, Aug. 30. Cvonradus et Werlinus domini de Zimmern resignant abbati monasterii Augie Maioris ins feodale, quod ab ipso tenent in curia Alberti dicti von Raine, quae vulgariter dicitur zvo dem Obern hone, rogantes, ut ipse idem ins monasterio de Walde conferat. Datum feria quatra post festum beati Pelagii, 1290., indictione 3. Die Siegel der Aussteller abgefallen. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 4) 1298, Febr. 13. Constanz. Magister Waltherus scholasticus et Chünradus praepositus, canonici maioris et s. Johannis ecclesiarum Constantiensium, vices gerentes H. Constantiensis episcopi, in absentia constituti, notum faciunt, Rüdolfum dictum Arnoitz, civem oppidi Meßkilch, in eorum praesentia resignasse omni actioni contra Fr. dapiferum, dictum de Rordorf, qui ipsum captivaverat et aliquamdiu in vincnlis detinuerat. Se hanc resignationem servaturum esse, promittit Rüdolfus per corporale sacramentum, alioquin ^^M SS!»*' H 1261. 121 sententiis ecclesiasticis compelletur. Datum et actum Constantie, 1298., idus Februarii, indictione 11. Das Original siegelten die Aussteller mit dem bischöflichen Siegel. Zinna. Kopialbuch I, 44 b. S. 5) 1314, April 23. Messkircli. Berhtolt und Walther, Gebrüder, Truchsessen von Meskilch, erklären, 0 dass das von dem Ritter Virich HiVrling an Salem verkaufte Haus in Meskilch ein freies Eigen und weder Steuer- noch wachtpflichtig ist. Gebin ze Meskilch, 1314, an st. Geringen tage. Das Original siegelten auf 0 Bitte Herrn Virich Hürlinges die Aussteller mit dem Siegel, das sie „do hetton vnd baide missen an kofien vnd an andern Sachen". Salemer Kopialbuch IV, 33. 6) 1327, Jan. 25. Salem. Burchardus de Rosenowe miles, gravibus oppressus oneribus debitorum, quibus apud Judeos damna gravia snb usuris cotidie accersebat, a quibus tantum per venditionem bonorum liberari potest, possessiones prope civitatem Meskilch proprietatis sibi titulo pertinentes, quas a Peregrino de Wülfelingen comparaverat, quasque quondam Chvnradus dictus Rech colebat, venditioni publicae exponit et monasterio Salem sibi maius pretium offerenti pro 220 "u, /Sj Hallensium de consensu Vrsulae uxoris suae vendit, presentibus domino Hartnido decano in Mangen, Dieterico de Liehtenstain, Bertoldo dicto Kesseler, Lntzone dicto Murzel, ministro in Sulgen, fratre Ottone priore, fratre Burch. pistore, fratre C. mercatore, fratre Joh. subcellerario, fratre Hainrico vestiario. Actum in Salem, 1327., in Conuersione s. Pauli. Datum vero eodem anno. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch IV, 185—187. 7) 1350, Jan. 15. 'MessMrch. Berchtold Truchsess von Kordorf, Ritter, des Messkilch ist, gibt um Gott und st. Katherinen und um seines und seiner Vordem Seelenheils willen an st. Katherinen Altar zn Messkirch die Nüwen mtilin halb, unterhalb Drattenfurt an der Ablach gelegen, deren andere Hälfte er Frau Machthilt, Klosterfrauen zu Walde, Herrn Walthers, seines Bruders Tochter, zu Leibgeding gegeben hat. Nach deren und seinem Tode aber soll die ganze Mühle an gen. Altar fallen, „won ich ouch vormals, da ich den selben altär bewidmot, die müli halb gab an den vorbenempten altar ze Meßkirck". Geben ze Meßkirch 1350, an dem nächsten frytag vor st. Agnesen tag. Das Original siegelte der Aussteller. Zimm. Kopial- fcuch I, 36. 8) 1352, Jan. 17. Messkirch. Margaret, Adelhait und Verena, gen. von Owingen verkaufen an das Kloster Salmenswiler ihre Hofstatt zu Meskirch, gelegen in der untern Stadt, die an dessen Haus stösst, als rechtes Eigen um 5'/2 $ ^ Const. mit Gunst des edeln, freien Herrn Wernhers von Zimber, Ritters, ihres Vogts. Letzterer thut dem Kloster Salem zugleich die Gnade, dass er ihm nicht gebieten soll „ze buwent vf die selbun hofstat" außer mit dessen Willen selbst. Geben ze Messkirch 1352, an st. Antonien tag. Das Original.siegelte Herr Wernher von Zimmern. Salemer Kopialbuch IV, 448—450. 9) 1357, Juli 18. Herr Conrat Sitli und Hainrich Sitlin, Gebrüder, verzichten vor Gericht zu Meßkirch auf alle Ansprüche zu ihres Vetters Hainrich Sitlins Haus, in der obern Stadt bei Kißlings Haus gelegen, gegen Hainrich Loten. Geben an dem nächsten zinstag nach st. Margarethen tag, 1357. Das Original siegelte der Meßkircher Ammann Hartman. Zimm. Kopialbuch I, 187 und 245. 1261, Mai. 166, Eintrag einer Sindelfinger historischen Handschrift. Ego Hainricus de Meschilche, reetor ecclesie in Ahe et dicte ecclesie in Sindel- vingen canonicus, considerata negligentia praeteritorum et utilitate presentium et futurorum, attendens vitam brevem, ternporis malitiam hominumque labilem memo- riam, considerans etiam bona, proprietates, possessiones, iura, consuetudines, conditiones dicte ecclesie nostre, ubicunque sitas, nondum ad plenum in utilibus et legitimis scriptis redactas, ac etiam anniversaria illorum, quorum utimur elemosinis, in sanc- V. 16 \\ i;| > iiffle HE SSSSSSH ■■MI 122 1261. torum carthalogo non plene contineri, nee etiam, prout rei condecet, sollempniter celebrari: ideo hec omnia et singula manu propria proposui conscribenda. Scripta est hec tabula anno domini 1261., mense Maio, indictione 4. Heinrich von Meskirch schrieb in den nur in Auszügen erhaltenen Sindelfinger Codex die Gründungsgeschichte seines Klosters, dessen Propstreihe, Nekrolog, Urkunden und die historischen Notizen bis 1271, in welchem Jahre Heinrich nach Constanz übersiedelte, und Konrad von Wurmlingen sein angefangenes Werk fortsetzte und die Annales Sindelfingenses hinzufügte. Mon. Germ. SS. XVII, 299. S. 1) Dem Gebiete der Baar gehörte höchst wahrscheinlich auch der Minnesänger Wachsmut von Kün- O ------ singen an. In der Weingarten-Stuttgarter Handschrift heisst er: H'. WAHSMVT . ü. KVNZICH, m der Pariser: von Kunzingen; „von Kunzechen her Wahsmuot" aber in dem unter dem Autornamen „Gedrüt" gehenden Gedichte, das ihn wegen seiner überzarten Minne verspottet. Der Name Künsingen erscheint zuerst 0 im Löffinger Totenbuch in dem noch dem 13. Jahrhundert angehörigen Zehntverzeichnis: „Viridis de Kiung- siggum 1 ß de predio suo". Aus diesem Totenbuche ergiebt sich weiter, dass schon vor 1300 von Rudolf von Urach an die Kirche von Löffingen als Seelgerät der Hof und Mühle dieses Namens geschenkt wurde. Der Burgstall lag nördlich von Löffingen, westlich von Dittishausen auf einem kleinen vorspringenden Hügel, den die Mauchach umfliesst; noch heute führt er den Gewannnamen Burg. Vgl. Schriften des Vereins für Gesch. u.Naturgesch. der Baar IV, 58. Die Weingartner, wie die Pariser Handschrift geben beide fast dieselbe Abbildung Wachsmuts. Es ist ein gepanzerter Ritter zu Ross, von vorn gesehen, er hält in der Linken den Schild, auf dem 2 weisse Fische in grünem (Paris: blauem) Felde, in der Rechten die Lanze mit Fähnlein, worin 4 (Paris:3) weisse Fische in grünem (Paris:blauem) Felde; Helmzier 2 aufrechtstellende rote (Paris: weisse) Fische; in der Pariser Abbildung rechts und links des Rosses je ein Bracke. SeineLieder, im Ganzen 21 Strophen, sind abgedruckt bei von der Hagen, Minnesänger I, 302—303; (vgl. IV, 237). Die 9 Strophen der Wein- gartener Handschrift stehen auch in der Bibl. des liter. Vereins zu Stuttgart IV, 125; die Heidelberger Handschrift (in der Bibl. des liter. Vereins IX, 123,178—80) bringt unter dem Titel „Nivne" 2 Strophen Wachsmuts und unter dem Namen Wahsmüt 5 weitere. Eine Auswahl mit kritischem Apparat ist gedruckt bei Bartsch: Deutsche Liederdichter, 2. Auflage, Stuttgart 1879, S. 208—9. Vgl. Einleitung S. LVIU. Den Tod eines Wahsmuot beklagen Reinmar von Brennenberg und der Marner; bezieht sich dieses auf unsern Wachsmut, so muss er schon gegen 1250 gestorben sein, wozu die Sprache, Ton und Inhalt seiner Lieder stimmen würden. S. 2) Ein weiterer mittelalterlicher Dichter aus dem fürstenbergischen Gebiete ist Konrad von Helmsdorf, der eine ziemlich freie Umarbeitung des lateinischen Prosawerkes, des Speculuin humanae salvationis, dichtete, die in einer Papierhandschrift des 15. Jhrhdts. der Vadianischen Bibliothek zu St. Gallen fast vollständig erhalten ist. Die flüchtig und fehlerhaft geschriebene Handschrift ist mit rohen Federzeichnungen geschmückt, auf die im Texte Bezug genommen wird. Das Gedicht behandelt die Erlösung des Menschengeschlechtes unter steter Vergleichung von passenden Gegenstücken des alten Testamentes. Auszüge aus dem Gedichte sind veröffentlicht von Scherer: St. Gallische Handschriften S. 18—27, der auch über das Verhältnis zur Vorlage, zu der fransösischen und iüngeren deutschen Bearbeitung durch Heinrich von Laufenburg handelt. Vgl. auch Verzeichnis der Manuskripte und Inkunabeln der Vadianischen Bibliothek in St. Gallen S. 103. Die Autorschaft d_es Verfassers ergiebt sich aus der Inhaltsangabe des Codex auf der inneren Seite des Deckels: „Das erst hat geschrieben Curat von Helmsdorf Cor(herr von) Bischoffzell." Pupikofer hält den Dichter identisch mit „Herr Cunraht von Hermstorf", der in einer Urkundevon 1296 vorkommt (Scherer a. a. 0. S. 92); doch steht es nicht sicher fest, dass dieser Geistlicher war. Konrad war ein häufig in der Familie von Helmsdorf vorkommender Name (vgl. z. B. Codex, dipl. Salem. H, 76 zu 1273, II, 103 zu 1273; Wartmann, Urkundenbuch von St. Gallen IH, 718: „Cünradus de Hermsdorf iunior" zu 1293; aber alle diese scheinen Laien gewesen zu sein). Unter den Kanonikern von Bischofzell finde ich keinen Konrad von Helmsdorf. Er gehört wohl in das Ende des 13. Jahrhunderts, dafür sprechen die reinen, altertümlichen Formen, welche sich auch noch in der sehr schlechten Abschrift erhalten haben. S. ^■;,,.- 1262. 123 1262. 167. Item ein latinisch instrument, darinn H. Faber, genannt Boni, burger zu Schaffhusen, dem kloster widerum übergibt das gut genannt Sopole zu Wellenschingen, so er für sich und sine erben von dem kloster empfangen ghan. Auszug einer verschollenen Urkunde des Klosters Schaffhausen im Rüegerschen Repertorium des Archives dieses Klosters von 1599, S. 425 (mitgeteilt von Pfarrer Bächtold in Schaffhausen). RHU 1262. Lupfen. 168. Vertrag zwischen Eberhart dem alten von Lupfen und seines Bruders Heinrich Sohne. In gottes namen amen. Allen den so kunt sein dass ansehend oder hörend lesen disen brief, dass ^X^ich herr Eberhart der alte von Lupfen vnd Hainrichs meines bruoders son vmb die gülte, die wir gemainlich gelten sond, dass haben wir gesetzet vff vnßer leiite, das sie vns darumbe suchen sond, die sind da komen vberein mit vnser beider willen, dass sie vnß daribert brachtet hand alle, wir sond beiden thail vnßeren beuelch zuo Stuelingen setzen in deren vnser leite gewalt, das ist herr Bilgern von Hußen, herr Berchtold von Honalingen vnd herr von Erzingen vnd seind die schweren zuo den hailigen, daß sy die burch behueten sondt von vnß beiden vnd setzen zuo der burck vnßer stat zuo Stuelingen vnd vnßer grafschaft vmb fünfhundert sibentzig vnd sechs marck Silbers, vmb fünf vnd sechtzig marck, die Hugen von Lupfen werdend sond, ob es recht ist vnd fürsetzet, die man gelten soll dem von Vtzen vnd der kürchen zuo Grießheim, der wir schuldig sien von der gülte zammen versatze, also das man die gute theilen soll vnd schwerdet seinen theil der gilte berichtet, der soll das künde den, mit den des buw besetzet ist, vnd sind der anderen seinen thail der gilte nicht berichtet — dem mandaten, da sy die mit dem, der bürg besitzet ist, uff den ayd, den sy darübert geschworen hand, der bürg antwortet im in seinem gewald, der sinen theil der gilte berüchtet hat, der selbe soll auch gewaltig sein der stette vnd der grafschaft vnd soll der vorgenannten guot ine hand vntzit, dass der ander seinen thail der gülte auch berichtet, dass wo aber der weder schadhaft wird keine wisse ain seinen tale an leüte, aber an guote vmb des andern gelte, den schaden soll er verbirgen nach rechte, wo dass beschicht, so soll er daß uorgenant guot inne han vntzit, daß im der schade würd abgethon, were auch der ander seinen theil der gilte berichtet, so soll man im gewaltig vorgenannten güete vnd soll im darüber gestaten thailet alle so vber ander sein guot. Wir verjehend auch baiden thailen, daß wir sond riten in die stat zu Stuelingen also entweder von dem anderen kein schaden besehenen soll an leiten, noch an güeter, noch kein verlügen darein soll ziehen, wa als das beschehe, daß die weder von des anderen kriegs in der statt oder vß der statt kein schaden beschehe das drey gewonlich dahin, dem soll man wider von merant aines monat also die drit haissen, sond er das nicht täd, da sond die drye aber antworten dem anderen vff den ayd die bürg vnd daß guot, die zum versatzt versetzet sind bißher aber daß daß wir mießend befrieen ald verligend nit in der vmb vnßer guot, darüber wir bedörfend, das wir verlügend vß der stat, das sond wir thuon, also vnß haißend die diß mit den der bürg besetzet ist. Wir Eberhart vnd Hug von Lupfen verjehen auch an dißen brief, das wir sond stete hann alles das durch die hieuor geschriben stond, ob vnßer vatter enwere, waß aber stett vnd gantz beleibet alles das hieuor mit der schrift by banden ist. So haben die vorgenannten herren, herr Eberhart der alte von Lupfen vnd Heinrich seines bruodern son von vnsers insigel and diße handveste. Daß beschach vnd war der briefe gegeben ze Lupfen in dem jare, do man zalte nach gottes ge- bürde zwelflmndert setzig vnd zway jar an dem nechsten donnstage ...'). Hie warend zugegen herr C. von Wirtenberg 2 ), H. von Wissenbach, herr Johann von Stahelegge, herr C. Bluomegge, herr Hug vnd Herr VI. von Almßhouen, herrBilgerin vonHussen, herrPetter von Bolle, 16* ■ ■?■"* ■■ ■ ■ rf ra ^,üL:ife^ ;:,:■'.■;■..,. H^ffiiffiWTiiifintig m '"^^"^^^H™"™™^" 124 1262—1263. lierr G. von Stalung, herr Johann von da, herr H. von Omingen, Gr. von Engen, H. vnd G. von Valgli, Petter vnd auch Petter Eriellen, Beringen, Huc vnd G. von Erzingen, herr von Tutlingen, Waldt Singe, B. der Schnitz, H. der Jetgs, B. Kelhi vnd manech ander mann nach gottes willen. Stuttgart, lupf. Kopialbücher, Tom. VII, 205—7 8 ). 1) Der Schluss fehlt. 2) Lies Wartenberg. 3) Das Original hatte ein Loch and nur noch 1 Siegel nach Angabe des Notars, der diese Kopialbücher mit den Originalurkunden verglich. 1262, Dez. 18. Constanz. 169. Judex Constantiensis Stäimarum conversum de Salem, cui in possessionibus suis in Wangen apud Ostrach impedire Aidilhaidis de Wangen nitebatur, ab ipsius impeditione absolvit, quia illa coram se probare non potuit, se- aliquid iuris in eisdem habere. In manus suas Adelhaidis renuntiat omni iuri, quod ipsi in dictis possessionibus competere potest. Datum Constantie, 1262., 15. kalendas Januarii, indictione 5. Siegelung nicht erwähnt. Salemer Kopialbuch UJ, 37- -38; daraus Eegest bei v. Weech, I, 413. 1) 1295, Mai 21. Hayingen; Nov. 13, Königsegg. Swiggerus, C. et Bertoldus fratres de Gundol- vingen, Swiggerus dictus Burger de GundoMngen et H. frater eius monasterio Salem omnes decimas maiores et minores in Wangen apud Ostrach, quas Vlricus miles de Künisegge a se in feodum tenuit, ad eius petitionein donant. Datum et actum in Haigingen, 1295., 12. kalendas Junii, indictione 8. Actum uero ex parte mei, Cvnradi supradicti, perH. flliummeum, quem ad hoc specialiter destinaui, apud Künigesegge, 1295., idus 0 Nouembris, indictione 9., subnotatis testibus presentibus et rogatis VI. de Künigesegge iuniore, Ber. de Blumenberch, B. de Irrenberch, C. et H. dictis Isengrin, E. cellerario, C. dicto Witzel. Das Originarsiegelten die 3 gen. Brüder und Swigger, gen. Burger, von Gundelfingen für sich und seinen Bruder Heinrich, der kein eigenes Siegel hat. Salemer Kopialbuch III, 292. 2) 1359, Nov. 16. Pfullendorf. Johans der Spekker, Bürger zu Phullendorf, verkauft dem Gottes- 0 hause Salmenswiler um 22 Tb $i Const. all das Gut zu Wangen, das sein Schwager Virich Gebli sei. gebaut und ihm hinterlassen hat. Zu Gewähren setzt er die erbern Mannen Hainrich von Manbürren und Hainrich Motler, Bürger zu Phullendorf. Geben ze Phullendorf an st. Othmars tag, 1359. Das Original siegelten der Aussteller und Hainrich von Manbürren. Salemer Kopialbuch IV, 524—525. 1263, Juni 11'. Wald. 170. Ber. dapifer de Walpurc, dictus de Rordorf, prospiciens animae suae, uxoris ac filiae suae bonae memoriae necnon omnium pareutuui suoruin, monasterio iu Walde praedia sua in Euttenhouen et Vzenhouen contulit. Hainricus frater eius ac dominus Hainricus advocatus de Fridingen consentiunt. Insuper idem Bertoldus vendit dicto monasterio curtes suas, unam, in qua residet dictus Schuttenlok, alteram, in qua residet Cvnradus de Menningen, sitas in Menningen, pro 30 m. a. Testes: frater Lutoldus et frater Griselbertus, H. miles de Kvrnbach, Berngerus miles de MgJ 1263. 125 Meskilche, Burchardus Orhan, Anshelmus civis in Meskilche, frater Rudegerus et frater Cvnradus, Regenhardus dictus Fühs, cnstos de Salem, prepositus deBvron, C. capel- lanus suus de Lubertingen, .. decanus iu Dietershouen, . . de Raste et de Sentenhart 0 uiceplebani, . . plebanus de Hovdorf, VI. plebanus in Meskilche. Acta in Walde, 1263., 15. kalendas Jvlii. Von den Siegeln des Bischofs von Constanz, Bertolds und Hainrichs der Truchsessen und H. des Vogts von Fridingen sind 1 und 3 abgefallen, 2 und 4 eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 1) 1326, Mai 25. Eberhart von Rischah und Cünraht Orhan, Pfleger der Kinder Bertolds des Wetters selig, geben zu rechtem Eigen dem Kloster Wald des Wetters Wiese zu Henningen, damit es Brida, des genannten Bertold des Wetters Kind, aufnehme. Zeugen: Eggehart Alber vnd Hanse, bruder von Rischach, Albreht von Nusplingen, Frid. von Ebingen vnd . . der von Wulflingen. Geschach 1326, an st. Vrbans tage. Das Siegel Eberharts abgefallen; das Cünrahts (30 mm D., IV A 2, im Schild ein sitzender Vogel; . . CVNRADI DI 0......). Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 2) 1339, Febr. 17. Sigmarincjen. Katherina Schriberin Aebtissin und der Konvent des Klosters Wald leihen Hainrich Bungers des Müllers seligen Kindern und ihren Erben die Mühle zu Menningen. Zeugen: her Chünrat der Kügeler, degen ze Meskilch, her Chünrat von Hornstain, vogt vf Signieringen, ritter, her Walther truhsäs von Rordorf, ritter, Chünrat der Schulthais, bruder Berhtolt der Koffeman, Berhtolt der Schulthais, Chünrat Strukkü, Hainrich der Wilde. Beschah in der stat ze Sigmaringen, 1339, vf der nähsten mitwochen nah der Manne vastnaht. Das Siegel des Konventes abgefallen. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. * > S. 3) 1345, Juni 15. Ueberlingen. Hainrich und Cünrat die Otten von Mängen, Bürger zu "Überlingen, und Fridrich Otte, Bürger zu Mängen, alle 3 Brüder, verkaufen ihr eigen Gut zu Männingen dem Dorfe, das Berhtolt der Schörrer von Männingen baut, Fraun Agathen der Truhsäzzinen von Meskilch, Aebtissin und dem Konvent des Klosters Wald für 20 U \ weniger 10 ß ^ Costenzer Münze. Die Verkäufer übernehmen auf 10 Jahre die Währschaft. Beschach ze Vierlingen, 1345, an st. Vitz tag. Von den 3 Siegeln der Aussteller 1 abgefallen, 2 eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 4) 1357, April 27« Messlcirch. Rudolf der Boller, Schulmeister zu Vierlingen, verkauft um 25 V« Tt^i Costentzer an Herrn Bilgrin den Wolf von Messkirch und Adelhait, dessen Schwester, seinen Hof zu Menningen, den er von seinem Bruder Hans dem Boller erbte, mit Ausschluss einer Wiese, die er dem Dierphaimer von Meskirch verkaufte, wofür er eine Wiese bei dem Smittenbach zu Menningen, darauf sein Vater sass, giebt. Geben ze Messkirch, 1357, an dem nehsten dvnrstag vor st. Walpurg tag. Die Siegel des Ausstellers und des festen Ritters Walther des Truhsazen von Rordorf eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 1263, Aug. 16. Riedlingen. 171. 'Anshelmus de Justingen et Anshelmus de Wildenstain ad preces Cünradi dicti Gaerwer, civis in Rivdelingen, qui cum Johanne filio suo et Irmengarde uxore sua et Margareta, Gepa et Gerdruda filiabus suis possessiones apud Nivfron, quas dictus Gernot et Hainricus dictus Crivgeli excolebant, ipsis proprietatis titulo attinentes et ab eodem cive de manu sua titulo feodali tentas, in manibus suis resignavit, prae- cipue ob honorem beatae virginis Maviae Berhtae abbatissae et conventui in Valle WJnßBBFffi mzm 126 1263—1350. s. crucis dictas possessiones perpetuo proprietatis nomine tradunt. Testes: Hainricus decanus de Althain, Sivridus et Berhtoldus fratres eius, clerici, Cüno monetarius, Cünradus dictus Sulzer, Cünradus clictus Gaerwer iunior, Reinherus Trvitelarius, Hainricus cellarius de Rivdelingen, Trivtelarius iunior. Acta sunt hec apud Rivdelingen, 1263., 17. kalendas Septembris. Die Siegel Anshelms von Justingen (in Wachsschüssel von gleichem Stofie eingedrückt, ^7 40:31 mm, IV A 2, im Schilde der Dorn; f S ANSHELMI . DE . IVSTINGEN, abgebildet hei v. Weech II, Nro. 57) und Anshelms von Wildenstain (s. Abbild. Nro. 8) beschädigt, das Wachs bildet ebenfalls eine Schüssel l ). Perg. Or. Stuttgart. 1) Wie dieses Siegel beweist, war das Haus Wildenstein, zu dem obiger Anselm gehörte, ein Nebenzweig der freiherrlichen Familie Justingen. Dasselbe war Erbe eines altem Geschlechtes von Wildenstein, zu dem Friedrich v. W. gehörte, dessen an einer Salemer Urkunde von 1262 (v. Weech I, 408) hängendes Siegel unter Nro. 9 abgebildet ist. 2) 1278, Biecllingen. Adilheidis abbatissa et conventus in Valle s. crucis, quae pratum inter Alt- 0 ° heim et Nvvirvn situm, des Vetirne wise dictum, ab VI. filio eius, dem Vetir, pro 17 u monetae probatae comparaverunt, quae venditio.per lapsum temporis a Manigoldo et C, fratribus eius, revocata est, consilio virorum prudentum ita cum eisdem reconsiliantur: Pratum, 6'A marcis eisdem assignatis, quiete possident ita 0 tarnen, nt proprietatem a comite Vlrico de Sygmaringen, qui verus infeudator est, obtineant; si hoc fieri non potest, fratres pratum loco monasterii ad obitum utriusque portant, usus prati autem ad monasterium confluit. Fideiussores comes H. de inferiori Veringen, dominus Her. et dominus M. fratres de Hörn sunt ab omni fideiussione et werandia soluti, si monasterium ante obitum utriusque proprietatem obtinet aut post eorum obitum. Testes: dominus Anshalmus de Justingen, Hiltibolt minister de Rvdilingen. Acta sunt hec, 1278., aput Evdilingen. Das Siegel des Grafen Heinrich von Veringen fehlt. Perg. Or. Stuttgart. 3) 1278, Sigmaringen. Conventus de Valle s. crucis notiflcat, quod sibi comes Viridis Montisfortis proprietatem cuiusdam prati apud Niufron a Manigoldo et Cünrado fratre eius, dictis Veterren kint, pro 17 UA ab ipso [conventu] comparati manibus suis resignavit et, ne ulla litigantis contrarietas desuper oriri possit, literas has ipsi sigillo suo munitas tradidit. Testes: dominus decanus de Laize, dominus Anshalmus de Wildenstain, dominus C. de Hedingen, Alber dictus Vuhs, H. minister de Phuldorf, H. dictus Gramelich, Albertus dictus Guder, H. scultetus de Sigemaringen. Actum aput Sigemaringen, 1278., indictione 6. Das Siegel des Grafen Ulrich (in B 3, im Schilde Löwe) bis auf kleinen Rest abgefallen; auf dem Siegelstreifen steht: singill' mvntforht. Perg. Or. Stuttgart. 4) 1284, Heilig erikreuzthal. Soror Adilhaidis abbatissa et conventus monasterii de Valle s. crucis pratum iuxta Nivfrum dictum Ranzinwidi, suo monasterio pertinens titulo proprietatis, Cvnrado dicto Monen et uxori eius, receptis ab eis 14 Tt Constant., pro tempore utriusque vitae tantum assignant ita, ut singulis annis pro censu unum ventilabrum monasterio solvant. Actum et datum in Valle s. crucis, nostro monasterio, 1284. Das Siegel des Klosters bis auf ein eingenähtes Stückchen abgefallen. Perg. Or. Stuttgart (doppelt). 5) 1350, Dez. 24. Ludwig und Hainrich, Ritter, und Hans, alle drei Gebrüder, genannt von Hörn- stain und ze Nivfrun gesessen, geben die Wiese, welche Haintz der Wiße und Hans der Koch ze Nivfrun von ihnen zu Lehen haben, durch welche die Bibrach fliesst, welche ihr Vater sei. halb von Herrn Mangolten von Hornstain, ihrem Vetter, und halb von Haintzen dem Offenburger sei. von Rudelingen gekauft hat, und welche jährlich 1 ü 2 ß Costenzer Zins gibt, sodann eine Wiese, gen. „die wiß bi dem Stok,- an den Krummen se stossend", welche Hans der Koch um 8 ß $i Jahreszins zu Lehen hat, und 2 Viertel Oel kleines Mass Jahreszins aus Haintzen Schenken Lehen dem Kloster ze Hailigencrutzstal. Der Zins aus den Wiesen soll den Frauen daselbst über den Tisch zu Liechtmis, wenn ihres Vaters, Herrn Hainrichen von Hornstain Jahrzeit ist, dienen und das Oel soll an das Licht gehen, das jede Nacht ob den Gräbern und in der Messe wmtm iPs mm llillliliiSill H ■^^^■i ■. 1264. 127 brennen soll. Das Geld und das Oel hat schon ihr Vater sei. mit ihrer Einwilligung also gestiftet. Vollzieht das Kloster die Stiftung nicht, so fällt Geld und Oel an st. Peters Gotteshaus ze Nivfrun. Gehen 1350, an dem hl. abent ze Wihenchten. Die Siegel der Aussteller eingenäht. Perg. Or. Stuttgart. 1264, April 9, Schmalegg; 1266 r Juni, Constanz. 172, Cvnradus comes de Sancto Monte notificat, quod Herrnannus miles de Aphe- lowe praedium in Lälwanch uxori suae Agneti in dotem traditum cum Cvnrado eiusdem allodii colono, facta resignatione per uxorem suam et ipsum in manus suas, priorissae et sororibus dictis in dem Stainhüs in Constantia pro 17 m. a. per manus suas vendit et donat. Acta sunt hec Smalnegge in strata publica, 1264., feria quarta ante diem 0 Palmarum, presentibus hiis : Eber, et VI. fratribus, Constantiensis et Augustensis eccle- siarum canonicis, dictis de Wintersteten, Hermanno et Rv. fratribus ipsorum, Wern- hero dicto Vinken, Hvnone de Herten..."), dicto Stier et Hanrico dicto Selbherren, militibus, Hanrico de Einegge, H. de Stadeln, H. de Milenhouen, Her. de Meinwanch, Geswino de Biurron, H. fratre suo, .... a ), dicto de Nidegge iuniore, magistro Stege- lino, Petro de Lälwanch, H. de Frichingen, Burchardo de Bächv, Her. dicto Stvsseler, Dietrico filio suo, . . . . a ), ministro pincernarum, Her. de Vtenhouen, Rv. de Gerenberch et . . . . a ) fratre suo. Priorissa b ) et sorores praedictae praedium, quod sibi compete- 0 bat a magistro VI. de Vberlingen dicto emptum pro summa pecuniae supradicta ad petitionem eius in ecclesiam s. Johannis Constantiensis, accedente consensu E. episcopi Constantiensis, transferunt. Actum Constantie, mense Junio, 1266. Das Siegel des Ausstellers (wie an Nro. 134, 5) an rotbrauner Wollenschnur, Malta, beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. a) Raum für ein Wort; Herten ist wohl in Hertenstain zu ergänzen. b) Von da an andere, nicht viel spätere Schrift. ** 1) 1287, Mai 1. Salem. Swiggerus dictus Sunnunkalp, iudex provincialis in comit atu Sanoti Montis . notum facit: cum interAdelhaidim relictam quondam Hainrici dicti Karlen etAdelhaidim flliam Hermanni dictiWrtege quaestio verteretur super possessionibus sitis in Lelwanc, dictis daz Hindergüt vnde daz Vordergüt, eo quod dictae possessiones ipsis per dictum Karlen et VI. quondam svmm germanum in dotes communiter fuerant 0 assignatae, tandem litigantes in Berhtoldum conversum, mercatorem domus in Salem, Vi- Fabrum, civem de Bühchorn, et Cünradum dictum de Egenenwiler tanquam in arbitros compromiserunt, qui sunt taliter arbitrati, ut daz Vordere gut, exceptis agris quibusdam, Adelh. relictae quondam H., reliquae vero possessiones cum agris nominatis Adelh. filiae Wrtege perpetuo pertinerent. Acta apud Salem, 1287., praesentibus testibus rogatis: H. decano de Umense, H. dicto de Baffendorf, H. dicto Gremeliho, militibus, Hermanno dicto deAphe- lowe, Friderico dicto de Nordelingen, H. dicto Wagenhart, converso in Salem. Consummatum eodem anno, kalendis Maii, in eodem loco. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. Nro. 18). Perg. Or. Karlsruhe. R. 2) 1291, Jan. 23. Salem. Swiggerus de Teggenhusen dictus Sunnenkalp proprietatem agri in ^Lälewanch ad unum iuger se extendentis, vulgariter dicti der akker hinderm Hsegenler, quem Hainricus dictus mmmm " msSm IP^^@%! «fcÄi?&WKH ä^Mswi 128 1264—1297. Gunthalm et Gunthahnus frater eins de Lalewanch a se in feodum tenuerunt, quemque illi Siggoni de Vrnowe pro una libra denariorum Constant. vendiderunt, monasterio in Salem donat. Testes: Bur. dictus Hainman, H. dictus Lirer, Ber. dictus Graman, frater H. vinitor, frater Albertus magister hospitum conversi in Salem. Actum apud Salem, 1291., 10. kalendas Februarii, indictione 4. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. Nro. 18). Perg. Or. Karlsruhe. BE. 0 3) 1291, Febr. 3. Salem. Vlricus abbas et conventus in Salem Siggoni de Vrnowe agrum praeno- minatum pro annuo censu 2/5) concedunt libere possidendum. Actum apud Salem, 1291., 3. nonas Februarii, indictione 4. Das Siegel des Abtes Ulrich (zerbröckelt, eingenäht). Perg. Or. Karlsruhe. B. 4) 1292, Okt. 8. Marlcclorf. Swiggerus nobilis de Teggenhusen proprietatem agri in Lselewanch vulgariter dicti der Stainakker in Tal et novalis ibidem siti in loco dicto Swandun, quas possessiones a se Hainricus dictus Gunthalm, Gunthalmus frater eiusdem et Hartmannus, dicti de Lselewanch, in feodum tenuerunt, quasque illi Siggoni de Lselewanch pro 33 ß vendiderunt, monasterio in Salem donat. Testes: Jacobus de Bermetingen, H. servus Zerdonis de Salem, frater D. de Bermetingen senior, monachus, frater H. dictus Vetter, conversus, magister vineae in Salem. Actum in Martorf, 1292., 8. idus Octobris. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. Nro. 18). Perg. Or. Karlsruhe. BR. 5) 1293, Febr. 23. MarMorf. Swiggerus de Teggenhusen nobilis proprietatem duorura agrorum prope Lselewanch dictorum dv zwai lant bi der Niderun wise et unius iugeris siti in loco dicto hinder Lrelenbolt, unius agri dicti daz lant zem Jvch vber den wege, duorum pratorum dictorum di zwen wisebletz an Oberun wise et unius prati dicti gemainde in den Rietern, quae H. dictus Gunthalm et Hartmannus, dicti de LEelewanch, a se in feodum tenuerunt, quaeque Siggoni de Lselewanch pro 2 '/-2 Ti vendiderunt, monasterio Salem donat, se obligans ad warandiam praestandum una cum Cvnrado fllio suo. Testes: Cvnradus sacerdos 0 de Vitzenwiler, Vlricus dictus Burst, Wal. dictus Bisant, frater Dietricus de Bermetingen, monachi in Salem. Actum in Martorf, 1293., 7 kalendas Marcii. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. Nr. 18). Perg. Or. Karlsruhe. 6) 1294, April 14. Salem. Swiggerus de Teggenhusen nobilis ius proprietatis trium agrorum zem Jüche, in Hulifurt, vf Ebenodi, ze Widun, ad tria iugera se extendentium, et prati dicti ze Egelbrunnen, quae omnia sita apud Laelewanch H. dictus Gunthalm et Gunthalmus frater eius de Lselewanch, sibi iure proprietatis pertinentes, a se in feodum tenebant et per manus suas Siggoni de Lselewanch pro 3 1t 3i Constan- tiensis monetae vendiderunt, monasterio Salem pro salute sua suorumque progenitorum ad petitionem fratrum dictorum donat. Testes: C. de Altenbiirron, H. de Aphelowe et Bur. dictus Haiman, Hainricus cellerarius maior, D. de Bermetingen senior, monachi, et frater H. vinitor, conversus de Salem. Datum et actum in Salem, 1294., 18. kalendas Maii, indictione 7. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. Nro. 18). Perg. Or. Karlsruhe. BR. 7) 1295, Dez. 4. Lellwangen. Swiggerus de Teggenhusen nobilis proprietatem 4 agrorum iuxta villam Lelewank dictorum in den Rietern, daz Krvmbe lant in der Owe et der Anewander, ad duo iugera se extendentium, quam H. dictus Gunthaln de Lelewank, sibi iure proprietatis pertinens, a se in feodum tenuit et per manus suas H. filio quondam dicti Sigge de Vrnowe pro 2$3/?<-9) Const. vendidit, pro salute animae suae suorumque progenitorum monasterio Salem donat. Testes: H. cellerarius maior in Salem, frater Albertus magister hospitum, frater H. Winzwrl, conversi ibidem, H. dictus Mager, R. dictus Heuinkouen, H. dictus Mesteli, Ber. dictus der Gräweman. Datum in Lelwank, 1295., 2. nonas Decembris, indictione 8. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbildung Nro. 18) Perg. Or. Karlsruhe. BR. 8) 1296, Dez. 1. MarMorf. Swiggerus nobilis de Teggenhvsen ius proprietatis prati dicti Nider- wise zem Nusseböme iuxta villam Lelwanch, quod a se Hartmannus dictus de Marchdorf iure feodali tenuit et Siggoni dicto de Vrnowe cum consensu suo pro 2 ft 5 ß vendidit, monasterio Salem ad petitionem Hart- manni et Siggonis praedictorum transfert. Testes: Hainricus fllius Jacobi de Marchdorf, Rvdolfus Faber de Marchdorf, Cvnradus Faber ibidem, Cvnradus dictus Sengwin, frater Wernherus et frater eiusdem Hainrici dicti {sie) Limpach. Datum apud Marchdorf, 1296., in crastino st. Andree apostoli. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. Nro. 18) Perg. Or. Karlsruhe. BR. 9) 1297, März 14., Schattbucli. Swiggerus nobilis de Teggenhusen, dictus Svnnencalp, possessiones ^^^^^^__^_ ^m ir fSffl >«• 1264. 129 in Lelewank dictas viügariter liern Alarts gvt et Evdolfi de Creienrietk, quas Hainricus et Gvnthelmus fratres, dicti Gunthaln, servi eius, ab eo in feodum tenuerunt et monasterio Salem pro 17 Ti /Si Cönst. ven- diderunt, monasterio libere possidendas transfert. Testes: Nicolaus de Bunkouen, Jacobus de Bermatingen, Bvdolfus dictus Zimelich, Cvnradus dictus Schertwegge, Hainricus dictus Ehinger de Martliorf et Eberliardus notarius. Actum in Schattebvch, 1297., pridie idus Marcii. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. Nro. 18j Ferg. Or. Karlsruhe. BE. 10) 1319, März 21. Constanz. Hainrick und Virich, Kirchkerr ze Honberg, Schenk Hainricks sei. von Winterstetin und von Vtindorf Söhne, geben mit Gunst ihres Vetters und Pflegers, Schenk Albrechts, Chorherrn zu Costintze und Kirchherrn von Bermatingen, die Eigenschaft des von ihnen lehenbaren Guts ze Lselwank, das ihr lieber Oheim, Herr Eüdolf von Eamsperg, ein Eitter, von Johannes Gerinberg, einem Pfaffen von Costintze, gekauft und jetzt an Salem verkauft hat, diesem Gotteshause. Gebin ze Costintze, 1319, an st. Benedictin tag. Die Siegel Virichs des Schenken (35 mm D., IV B 1, Helm mit Büffelhörnern, diese mit Laub bedeckt; f S'. VLE . PINCEENE . E . ECCE . IN . HONB'K.) und des Sckenken Albrecht (0 45 : 30 mm, IV A 2, im Schilde Doppelhaken, oberhalb des Schilds im Siegelfelde ein Eosenzweig mit 3 Eosen; f S' . ALB' . ECOEIS . ECCE .JN . B'EMETINGE.), das des Schenken Hainrich fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 11) 1330, Sept. 8. Item possessiones nostras in Lalwanch, quas quondam frater Sifridus dictus Sigge, nostri monasterii conuersus, nobis contulit et donauit, comparatas a dicto Gunthaln, Herinanno dicto Sigge, eiusdem fratris Sifridi germano, necnon Adelhaidi, Katherina et Gerdrudi filiabus ipsius, pro anno {sie) censu, videlicet vno modio spelte mensure in Vberlingen pistrino nostro et dimidia libra cere syndico nostro, annis singulis in festo beati Martini solvendo, concessimus, ita ut, postquam predictus Her. et filie ipsius predicte ab hoc seculo migrauerint, nullus heredum suorum quoquo iure habeat, sed ad nos libere deuoluantur. Datum anno domini 1330., in Natiuitate virginis gloriose. Notiz im Salemer Kopialbuch IV, 339. 12) J335, Aug. 31. Scliattbuch. Cünrat der Fürst von Cüntzenberg, Landrichter zu Schatbüch in der Grafschaftzum Hailigenberg, bekundet, dass'"im Streite zwischen Hainrick dem Frien von Sünnenberc und dem Kloster Salmanswiller über einen Acker in dem Nitkartztobel auf dem Landtag zu Schatbüch, wo jener und anstatt des Klosters der Küster undKeffenter erschienen sind, entschieden wurde, dass ?on beiden Theilen 6 Mann gewählt werden, um, „ain kuntsemi" zu nehmen, und dass auf Grund dieser Kundsame 3 hiezu gewählte Männer endgiltig entschieden haben, der Acker gehöre nicht in des Frien Gut, sondern in das des Klosters zu Lelwank, gen. Hartmans gut. Beschach vnd wart der brief gebon ze Schatbüch, dez dunstags nach st. Pelayen tag, 1335. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 13) 1339, Jan. 6. Salem. Hainrich der Frige zu Sünneberg verzichtet auf alle Ansprache an den Acker Nitkartztobel, gelegen in Pfifferloch bei dem Dorfe Sünneberg, wegen dessen er mit dem Kloster Sal- manswiler in Streit kam, aber mit seinen Ansprücken vom Landtage zu Schatbüch mit Urteil abgewiesen wurde, gegen dieses Kloster und stellt ihm zu Bürgen Cünrat von Sunnenberg und Hainrich den Weber von Mänwang, die demselben eventuell 5 ti J&i Kostenzer zu geben haben. Geben ze Salmanswiler, 1339, an dem zwelften tag. Das Siegel Eberhart Sumerlobs, Ammanns zu dem Hailigenberge, fehlt bis auf ein Bruchstück. Perg. Or. Karlsruhe. üf 1264, Juli 8. Kaufbeuren. 173 f Chonradus seeundus Jerusalem et Sicilie rex,dux Sweuie, piscarias, quas a Swaindorf penes rivum Ahe sitas et a molendiuo Schattebuch usque in decursum rivi praedicti et ab inde pratorum usque in Lacum iure advocatiae possidebat, ecclesiae Salmanswilaär in remedium suum et progenitorum suorum donat. Testes: E. Con- V. l ? msm E¥a -'.J-ft&KjjÜ Spfifc 130 1265. stantiensis episcopus, ß. abbas S. Galli, B. senior marsealcus de Schiltperch, H. de Tsoltsriede, Volchrnarus de Caminata, S. de Mindilberch, H. de Haeginberch. Actum et datum apud Bevron, 1264., 8. idus Julii, 7. indictione. Das Maltasiegel des Ausstellers, abgebildet bei v. Weecli, Siegel, Tafel 2, Nro. 4. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weecb, I, 442—43. 1) Am 11. Jan. 1267 weilte Konradin in Engen; hier (aput Engin, 3. idus Januarii, 1267., indictione 10.) versprach er dem Grafen Rudolf von Habsburg, ihn mit dem Lehen des Grafen Hartmann des Jüngern von Kiburg zu belehnen, wenn er zum Römischen Könige gewählt sei. Kopp, Geschichte der eidgenössischen Bünde I, 1. Abteilung 885. 2) 1272, Juni 2. Constam. Bertholdus et Cünradus fratres, comites Sancti Hontis, cum Eber- hardum abbatem et conventum monasterii de Salem extra formam iuris in causam traxerint super piscaria fiuvii dicti diu Ahe, fluentis per eorum monasterium suosque rivos usque ad lacum dirigentis, et super iure tabernae in Mimmenhusen, quia aliquid iuris in dictis sibi competere credebant, et cum in hac causa diutius esset litigatum, tandem reversi ad cor et intuentes ■ multa et affectuosa beneficia sibi et suis progenitoribus a dicto abbate eiusque monasterio exhibita, omni iuri, si quid sibi in praedictis competebat, renunciant. Acta in Constantia, 1272., in Ascensione domini, indictione 15., testibus praesentibus et rogatis: Wal- cono decano maioris ecclesie Constantiensis, magistro Azzone, Petro notario comitis Alberti et Cünrado sacer- 0 dote, dicto Curialis, clericis; Vlrico de Oberridern et Bertholdo de Ebirharteswiller, militibus; Rüdolfo Johelario 0 dicto der Ruhe, ministro Constantiensi, Walthero et Rndolfo fratre suo, Johelariis, VMco monetario, civibus 0 Constantiensibus, et Manegoldo de Milnhouen, fratre Nycolao, Vlrico Gratario et fratre Ebirhardo de Stekborn, monachis. Die Siegel (Malta) des Grafen Cünrad (wie an Nro. 134, 5), des Dekans Walkon (wie an Nro. 138, 1) und des Rüdolfus Johelarius, minister civitatis Constantiensis (43 mm D., TV A 2, im Siegelfelde Schild mit Löwe; f S . RVDOLFI. MINIST . CONSTANTIENSIS; abgebildet bei v. Weech Nro. 93). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 71. R. 1265, Mai 5. Wald. 174. E. episcopus Constantiensis consentit, quod Rüdolfus comes de Monte Forti 2 curias suas sitas in Igelswis et in Lüthenshoven Cvnrado Sellatori et Cvnrado de Mängen, civibus in Meskilche, pro 40 m. a. vendidit, quarum curiarum proprietatem ecclesiae et episcopo Constantiensi apud Arbonam in pomerio plebani, praesentibus B. abbate S. Galli, ... dicto Giel seniore, Rvdolfo de Bodeme, Eglolfo et Rvdolfo 0 fratribus de Roschah et Vir. de Raniswach contradidit. Agnes a ) uxor sua, quae in dictis curiis ins Morgengabe dictum habebat, mediantibus Swigero dicto Tumbe de Miwenburch et Wilnelmo de Stainab, quod idem comes fideiussores constituerat, huic resignavit. Episcopus locat curias emptoribus pro 1 "a cerae annuatim in festo beati Martini solvenda. Datum Constantie, 1265., 3. nonas Maii, indictione 8. Das Siegel des Bischofs an Wollschnüren sehr stark beschädigt. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. a) Der Name später eingetragen. S. vi ,s * 1265—1290. 131 1) 1269, Juni 20. Constanz. Idem episcopus Melitildi dictae Satlerin de Messekilclie, relictae Cvnradi praescripti, praedictas curias locat sub eisdem conditionibus, ut supra. Datum Constantie, 1269., 12. kalendas Julii, indictione 12. Das Siegel des Bischofs abgefallen. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 2) 1271. Mai 6. bei Messlcirch. „Nouerint, quos nosce fuerit oportunum, quod Mechthildis dicta Satelerin, ciuis in Meschilch, iuramentum Chvnradi ministri, dicti Enzecbouer, H. dicti Brenner, C. de Meingen, ciuitim loci prenotati, pro expeditione bonorum videlicet in Lvtishouen et inlgelswis a conuersabus conuentus apnd Vberlingen, dictis an dien "Wisen, finaliter acceptauit. Precipue tarnen a comitissa de Montfort et ab aliis quibuscunque, secundum quod iusticia exigit et quantum ad eam dinoscitur pertinere, contradictione qualibet non obstante, debet prefata Mechthildis eisdem conuersabus in predictis bonis per omnia expedire. Attamen conuerse predicti conuentus 18 m. a., que cedent in parte pro comparatione eorundem bonorum, in sua conseruatione et potestate debent penitus obtinere, quousque predicta bona, secundum quod sufficientia iuris deposcit, ab eadem fuerint plenissime expedita. In cuius rei evidentiam presens scriptum sigillo G. decani in Haisterchilch et plebani in Meschilch est publice consignatum." Acta 1271., indictione 14., pridie nonas Maii, feria 4., in curia conuersarum prope Meschilch, presentibus fratre Friderico de Meschilch et fratre Walthero dicto Sateler, fratribus ordinis Predicatorum domus in Botwil, fratre Alberto de Tetlingen et fratre Berchtoldo de Ehingen, ordinis fratrum Minorum domus in Vberlingen, Gerungo plebano in Meschilch, Dietrico c 0 de Talhain, Hainrico plebano in Hodorf, Berchtoldo diacono, Berengero milite, Vlrico rectore scolarium in 0 Meschilch, fratre Chünrado conuerso dicto Vantelin, Burchardo dicto Paier, Walt. Sellatore, VI. dicto Ast, 0 VI. dicto Sateler, F. de Meingen. Das Siegel des Dechants von Haisterchilch eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 3) 1271, Des. 5. Tosters. Agnes comitissa, uxor B. comitis de Monte Forti, resignat ecclesiae Con- stantiensi, mediantibus Swigero dicto Tumbe de Nvwenburch et Wilnhelmo de Stainah, ad manus Hermanni commendatoris hospitalis in Veltkilch iuri vulgaritev Morgengabe dicto, quod sibi competebat in curiis in Igilswis et in Lvthenshouen, a comite Bvdolfo Cvnrado Sellatori et Cvnrado de Müngen, civibus in Miskilch, pro 40 m. a. venditis, proprietatem E. episcopo Constantiensi contradens. Data apud Tosters, 1271, nonas 0 Decembris, indictione 15, praesentibus fratre Vi. et fratre H. de Vilingen, ordinis Predicatorum. Das Siegel Graf Rudolfs (die Gattin hat keines) (63 mm D., III B 3, auf dem Schild die Montforter Fahne; f SIGIL- LVM . COMIT . . . OLFI. DE . MONTEFORT .) stark abgenutzt. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 4) 1272, Jan. 18. Tosters. Agnes comitissa, uxor Rvdolfi comitis de Monte Forti, resignat ecclesiae Constantiensi, mediante fratre Hermanno commendatore hospitalis in Veltkilche, iuri vulgariter Morgengabe dicto, quod sibi competebat in curiis in Igelswise et Livtenshoven, a marito suo Cvnrado Sellatori et Cvnrado de Maengen, civibus in Messechilche, pro 40 m. a. venditis, proprietatem Eberhardo, episcopo Constantiensi, nomine ecclesiae suae contradens. Comitissa se obligat ad poenam 60 m. a., si easdem curias repetat. Acta in Tosters, 1272, in die Prisce virginis., indictione 15., presentibus fratre Hainrico de Vilingen, fratre Walthero de Messekilclie, ordinis Predicatorum, Bvdolfo dicto Svrge, Bvdolfo dicto Vngerihte, Bvdolfo ministro de Truers, Abelino de Kalcheron. Das Siegel des Grafen Büdolf (die Ausstellerin hat keins) ist eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 5) 1290, Pfullendorf, Juni 9. und Lupfen, Juli 4. Eberhardus s enior, miles, et Hain ricus fratrue lis ipsius, dicti de Lvphen, nobiles, consentiunt, quod Berhtoldus dictus de Bordorf possessiones sitas in Lvthis- hoven universas, dictas vulgariter Hainrichs hvbe von Bordorf, quas ab ipsis in feodum tenuit, monasterio in Walde pro 17 m. a. vendit, et resignant et donant eadem bona cum iure proprietatis eidem monasterio. Actum pro Berhtoldo apud Phvllendorf, 1290., 5 idus Junii, testibus: H. plebano de Capelle, Eudegero et H. vicariis in Phvllendorf, Hainr. dicto Graemelich, milite, ministro ibidem, C. filio suo, Walthero de Wevelingen, C. de Engerwüler, Alber. Ob dem Brunnen, Fr. dicto Schonherre et C. fratre suo, Fr. An dem Graben, seniore Gvder, H. filio quondam ministri in Phvllendorf. Datum pro Eberhardo et H. de Lvphen et actum apud Lvphen ante portam castri, anno praedicto, 4 nonas Julii, testibus: . .. rectore ecclesie in Vutzen, 17* 132 1265. Eber, de Lvphen et H. filiis meis, videlicet Eber, senioris de Lvphen antedieti, . . rectore ecclesie in Swan- nigen, . . rectore ecclesie in Wrmlingen, . . viceplebano in Eosenvelt, Ber. de Emmingen, Bur. dicto Schnitzer, Bur. dicto Kvbeli, Ber. de Balgehain, 0. de Wassenburg, H. dicto Aichinverch, fratre C. de Petridomo, converso in Walde. Das Siegel Eberhards von Lvphen stark beschädigt (50 mm D., IV B 1, als Helmzier Schwanenkopf und zwei rechts und links hervorspringende Pfauenfedernbüsche ?.; f S......... COMITIS .............N .), das Hainrichs abgefallen. Perg. Or. Sigmaringen. P. Domänenarchiv. S. 6) 1290, Juni 25. Ueberlingen. Fridericus de Hoheuburg et Ber. de Rordorf nobiles curiam suam sitam in Lütinshouen, ajiae ipsis ex successione praedecessorum proprietatis titulo pertinebat, vendunt A. 0 de Veringen abbatissae et conventui monasterii in Walde pro 17 m. a. ponderis Vberlingensis. Datum 0 0 et actum Vberlingen, 1290., 7. kalendas Julii, praesentibus: domino Ber. viceplebano in Vbeiiingen, domino 0 H. sacerdote de Stokach, C. sacerdote, dicto Gottesritter, fratre VI. de Meskirche, fratre Alberto de Stoifelin, 0 fratre Vir. dicto Bonebroch, ordinis sacre domus hospitalis Jerosolymitani st. Johannis, fratre Friderico de 0 Walde, fratre Vir., ordinis Cisterciensis seu Porte cell Das Siegel Friderichs von Hohenburg, mit dem sich auch sein „Bruder" Ber. von Bordorf, der kein eigenes hat, begnügt, ist abgefallen. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 7) 1357, Aug. 21. Messkirch. Rentz von Ablach vermacht Hargarethvn, Hainrich Hilprantz Tochter und den Leibserben, die sie bei ihm hat, seine Güter zu L&tishouen: das Gut, worauf der Frie sitzt, und das Gut, das der Keller baut; sterben die Kinder und ihre Mutter vor ihm, so fallen sie an ihn zurück. Herr Walther der truhsaze von Eordorf, Bitter, von dem die Güter zu Lehen gehen, giebt seine Zustimmung. Zeugen: maister Fryderick ain Jurist [sie], her Herman von Bybrach priester. Gegeben ze Messkirch, 1357, an dem neusten gutem tag vor st. Bartholomeus tag. Das Siegel des Ausstellers eingenäht, das des Meisters Fryderich abgefallen. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 8) 1357, Aug. 23. Messkirch. Walther der truhsaz von Bordorf, Bitter, giebt zu vorstehendem Vermächtnisse in einer besonderen Urkunde seine Zustimmung und verleiht diese Güter Margarethvn Und ihren Kindern zu Lehen. Geben ze Messkilch, 1357, an st. Bartholomeus abent. Das Siegel des Ausstellers abgefallen. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 1265, Aug. 15. Beiligenberg. 175. Cünradus de Ghmdoluingen permutationem possessionura in Niderwiler per Eberhardum abbatem et conventum de Salem pro possessionibus Alberti de Eber- hartswiler et Irmengardae uxoris eius apud Spek faetam, quia dieta Irmengardis, sibi iure proprietatis attinens, hoc sine consensu suo facere nequit, eo quocl possessiones in Spek per illam ad mariturn suurn devolutae sunt, ad petitionem Irmengardae eiusque mariti et fratrum eius Wimmari, Friderici dictiKnivzaer et Hainrici dicti Ohsobacb ratificat. Testes: Mangoldus de Milnhoven, Goczwinus de ßivrron, Hainricus de Ohsobach, Dietricus Sutor, Hainricus dictus Bivtelaer, Cünradus Textor, Fridericus faber de Wiler, Ortolfus servus, Cünradus de Gundoluingen, Rüdolfus de Sancto Monte et frater Cünradus, dictus Veringen. Acta sunt hec apud Sanctum Montem, 1265., in Assumptione s. Marie. Die Siegel (Malta) des Grafen Konrad von Heiligenberg (wie an Nro. 134, 5), des Ausstellers (45mmD., IV A 2, im Schilde der Dorn, der Schild ragt mit seinen Ecken in den Schriftrand; •)■ S' . CVN- EADI . DE . GVNDOLVINGEN) und des Albert vonEberhartswiler ({J, die untere Spitze abgebrochen, rVA2, der Schild mit Spitzen geteilt; t S' . ALBEBTI. MILITIS . DE . EBERH' ., abgebildet bei v. Weecli, No. 70). Perg. Or. Sigmaringen, K. Regierungsarchiv; v. Weecli I, 460—61. i*gPPf 1265, Sept. 23. Horwen. 1265. 133 m * * 17G. Diethmarus de Sancto Georgio et Wemherus Cellae st. Mariae in Nigra Sylva abbates, arbitri, compromittunt in quaestione iam dudum inter abbatem et conven- tuni Cellae st. Peti'i ex una et magistram et conventum dominarum cellae Friden- weiler ex altera parte versa et, postquarn multorum prudentium in locis diversis consilia astrinxerunt et diversas deliberationes babnerunt et prius propter boc in claustrum ßichenbach convenerunt, decernunt: „quod ecclesia in Pridenweiler loca seu sylvas a ripa Luibisbach per ascensum ripae Norderache, et montana ab utraque parte ripae usque ad verticem ipsorum montanorum, qui Scbneescblaiffi appellatur, et nsque ad decnrsum ripae memoratae, qnae per montem Stangersberg proxime infra curiam Waldau defluit, tarn iure proprietatis quam etiam parochiali, id est, cum censibus, decimis et oblationibus et similibus, excepto eo, quod ecclesia sancti Petri duo feuda infra curiam Waldau proxime sita debebit iure tantum proprietatis habere, perpetuo possidebit, maxime cum ista omnia ecclesia in Pridenweiler posse- derit tempore motae litis. Ecclesia vero sancti Petri praedicta duo feuda omni iure praeterquam iure decimarum ac parochiali, sylvarn autem, quae per latus montis, qui dicitur Altus Mons, a vertice montis eiusdem, qui Schneeschlaiffin dicitur, per descensum et ascensum ripae, quae dicitur Trahbach, a curia Waldau per ascensum et descensum a vertice montis istius usque ad locum Widiwang tarn proprietatis quam parochiali iure perpetuo possidebit." Datum in villa Horwen, 1265., in crastina (sie) Mauritii. Das Original siegelten die beiden Aussteller und Abt und Konvent von St. Peter. Kopie des 18. JahrMts. nach einer notariell beglaubigten von 1585. Jüngeres Kopialbuch des Klosters Friedenweiler, Fol. 72. Donauescliingen. Im Friedenweiler Kopialbuch von 1663, • Fol. 116 steht auch eine deutsche Uebersetzung. K. 1265, Nov. 4. Neifen. 177. Heinricus de Nifen, beatae dei genitricis veneranda cupiens patrocinia copio- sius promereri, pro suo parentumque animarum remedio monasterio Salem indulget, ut possessiones a ministerialibus et hominibus suis et feoda, quorum proprietas sibi pertinet, ab infeodatis in Rordorf et in Omnibus locis ipsius dominii commutare, in elemosinam reeipere et alio quolibet iusto modo conquirere valeat. Acta sunt hec apud Nifen, 1265., feria i. post festum Omnium sanetorum. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (s. Abbild. Nro. 10). Perg. Or. Karlsruhe; Auszug bei v. Weech I .465). !"i$3KgSi ■ m f&WSE&ESi ■M^TffoffiWiffi'"*"**™ 134 1) Bereits am 21. Februar 1265 hatte derselbe dein gen. Kloster gestattet, alle sein vom Kloster Reichenau zu Lehen rührenden Güter, von ihm selbst oder seinen Mannen, die er damit wieder belehnt habe, zu erwerben (v. Weech I, 453). Auch diese Lehen gehörten ohne Frage zu dem Rohrdorfer Erbe der Freiherrn von Neifen. 1267. Constanz. i18,Die Grafen Berthold, Konrad und Heinrich von Heiligenberg entlassen Heinrich von Leonegge aus ihrer Mannschaft. Wier herren, graue Berhtolt vnd grave Cvnrat vnd grave Heinrich von dem || Heiliginberge tvgen kvnrit allen lviten, dz wier deni herrin Heinrichen || von Leonegge vnd alle sin nachkomen ledich haben gilazen aller der gilubide || vnd aller der eide, die sie vnse vnd vnsern vordem ie gitatent von der mansapht von Leonegge aide von demheinin andern manlehin, dz sie von vnse aide von vnsern vordem ie giwnnen, dz er vnd sin nachkomen davon ledich vnd vri sulent sin an alle die arge- liste, die iemann irdenkin kam Siet wier dz gitan haben willeclichen vnd offen- liche vnd bidahteclich mit gutem rate, so wellen wier, dz diz state belibe vnd vn- gewandilt von vnse iemer si vnd von allen vnsern nachkomen, vnd dz wier des noch ■ nieman vnsern nachkomen vergezzin mügen, so gebin wier disen brief drüber vnd stäten den mit disem insigel, dz vnser aller trv ist. Dez ist gizvige: bruder Rv- diger von Leonegge, der herre, Wernher Vinke, der herre, Alberht von Eberhartis- wilar, der [herre], Bürchart von Haggilnbach, Manegolt von Milnhouen, Rudolf von Rehinowe, Cvnrat von Milnhoven vnd ander lvite gnuge. Diz gisach ze Kostenze bi sante Stephanis kilchun, do was tvsent iar vnd zwei hundert vnd suben vnd sehzich iar von vnseris herrin gottis gibürte. Das Siegel bis auf ein kleines Stück abgefallen'). Perg. Or. 2 ) Donaueschingen. 1) Es war das Siegel Konrads (wie an No. 134, 5), ist also nur uneigentlich oben als gemeinschaftliches bezeichnet, vgl. Dr. Fürst zuHohenlohe-Waldenburg, über die gemeinschaftlichen Siegel, in der Archivalischen Zeitschrift VIII, 113. 2) Aelteste deutsche Urkunde des f. Archivs in Donaueschingen. 1261—1313. 179. Erwerbungen von Leibeigenen durch das Kloster Salem. 1) 1367, Juli 18. Zimmerholz. Rvdolfus senior de Hewen notum facit, quod miles Wernherus dictus de Zimberholtz, qui sibi iure proprietatis noscitur pertinere, cum uxore et liberis suis Msehtehildim dictam Schinerin cum universa prole eius Eberhardo abbati et conventui de Salem permanus suas, quia aliter de iure communi fieri non ■Ül ■■■■ 1267—1279. 135 potuit, tradidit et donavit. Actum apud Zimberholtz , 1267., indictione 11., 15. kalendas Augusti, coram testibus rogatis: Gervngo de Oeningen, Henrico et Rvdolfo dictis de Zimberholtz, militibus, R. filio W. de Engen, E . . . a ) dicto Strube et fratre Eiiwino, monacho de Salem. Das Siegel des Ausstellers (abgefallen, liegt aber noch bei der Urkunde, beschädigt; 30 mm D., IV C, Schild geteilt, im obern Felde ein Stern; Helm mit verzierten Hörnern, im Siegelfelde links vom Schilde ein Stern, rechts eine Lilie;.......OLFI. SENIORIS . DE . HEW . . .). Perg. Ör. Karlsruhe; v. Weech II, 11. R. a) Einige Worte sind verblichen. 2) E. ecclesiae Constantiensis episcopus, cum Cvnradus de Gundeluingen, dictus de Granhain, et H. frater eius, rector ecclesiae in Burcwiler, cum abbate et conventu de Salem coram se diu litigaverint super eo, quod Cvnradus praedictus, qui Hermannum dictum Boschin et Adilhaidim eius sororem, uxorem dicti Griuben, cum universa prole eius, videlicet H., C, H., Hermanno, Berhtoldo etAdilhaida, ecclesiae Burcwiler proprietatis titulo pertinentes, eisdem vendiderat sub hac forma, ut pro recompensatione ecclesiae praefatae Mächthildim uxorem quondam textoris Marquard et sororem eius cum universa prole utriusque, aeque vel plus iuxta aestimationem subditorum ecclesiae memoratae per iuramentum firmatam valentes, daret, nihil horum rite ex negligentia ad effectum perduxerat, partes, datis a monasterio Salem fratribus praedictis 5 m. a., de consilio proborum et prudentum virorum componit et antedictam JMachtildim cum sorore eius, quas Cvnradus a se in feodum tenuerat, ecclesiae Burcwiler et Hermannum praefatum cum sorore eius prole sororis monasterio Salem transfert. Actum et datum 1272., indictione 15., in Mersburch, in die beati Stephani prothoniartyris et leuite. Das Original siegelten der Aussteller und die beiden Brüder von Gundelflngen. Sa- lemer Kopialbuch III, 40—42; v. Weech II, 73—75. 3) 1273, Sept. 12. TJeberlingen. Eberhardus Constantiensis episcopus notificat, quod Nicolaus de Hermsdorf ius advocatiae super Cunrado dicto Maesteli ex parte monasterii Lindaugensis, cid idem Cünradus proprietatis titulo attinebat, sibi competens de consensu fratrum suorum Cunradi, Burkardi et Hainrici dicti Eberhart Eberhardo abbati et conventui de Salem pro 2 m. a. vendidit et donavit. Testes: Hainricus ple- banus de Sevelt, Burkardus An dem ort, Cünradus Strit, Cünradus Sherar, Hainricus dictus Shademan. Acta sunt hec apad Vberlingen, 1273., feria tertia post Natiuitatem beate Marie virginis. Das Siegel des Ausstellers, quo utuntur Nicolaus, Cünradus, Burkardus et Hainricus Eberhart, fratres de Hermsdorf, quia propria non habent (wie an Nro. 155, 3). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 102—103. 4) 1277, April 26. JKarlcdorf. Hainricus et Wernherus filii quondam Wernheri de Raidrai, cum progenitor eorum bonae memoriae, dominus Wernherus, dictus Gniftinch, schvpozam in Wiettenhouen sibi titulo proprietatis competentem monasterio Salem in testamentum, animae suae praecavens in futurum, contu- 0 lerit, hanc donationem ampliare cupientes, tres famulos Vlricum, Hermannum, Berchtoldum, fratres, dictos die Witzigin, in remedium animarum suarum, insuper in expensis pro officio sepulturae praefati progenitoris sui tarn pro hospitibus quam pro conventu factis Berhtoldum et Cvnradum filios quondam Berchtoldi de Hegebach cum Gerdrudi sorore eorundem, Burcardum filium quondam Hainrici dicti Bomer cum Elsa eiusdem uxore, quorum omnium proprietatem iurehaereditatishabebant, excepta Eilsa, quam titulo feodi possidebant, monasterio Salem tradunt tali ratione, ut ab 8 Ti^ Turicensis monetae, in quibus monasterio pro expensis memo- ratis obligatione fideiussoria tenebantur, absoluti sint, et ut insuper ±Ti sibi reddetur. Testes: Swiggerus de Teggenhusen, Vlricus de Marchdorf, plebanus de Wiettinhouen, Hermannus Schamblier, Hainricus Moris, Bur. Zoller de Marchdorf, Berchtoldus Vascher. Datum et actum apud Marchtorf, 1277., 6. kalendas Maii, indictione 5. Die Siegel Hainricks von Raidrai (rj 45:35 mm, IV A 2, im Schilde achtspeichiges Rad; f S. HANRICI. DE . RADIRAI.) und seines Bruders (40 mmD., IV A 2, dasselbe Wappen; f S . WENHI. IVNIO- RIS . GNIETIGI. DE . RADERAI.) nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 176. BR. 5) 1279, April 1. Schattbuch. Hainricus de Stadiin, dictus Tumbe, liberorum suorum et omnium, quorum intererat, consensu praehabito, homines proprietatis titulo sibi pertinentes, Haidewigim et Adilhaidim et Msehthildim, filias eiusdem, dictas die Biserina, et duos agros sitos in Stadiin eodem iure sibi attinentes monasterio de Salem vendit pro certa summa pecuniae, quam ex integro recepit. Quia sigillum proprium non WSSm EH ¥£mm£m äfeaßHßssK ■ ''■'" *;w I ■ 1 W^ :,:.■'"■■•>:■'<■• [SäHÜ ^ ; V.."v:;:.V . 136 1267—1313. habuit, appendit sigillum viri nobilis, domini Swiggeri de Teggenliusen, vicem gerentis lantgravii. Actum et datum coram eo apud Schattebüch, ipso ibidem in publice- iudicio praesidenti, 1279., kalendis Aprilis, in- dictione 6. Das angezeigte Siegel (wie Abbild. No. 15). Perg. Or. Karlsruhe. R. 6) c. 1290. Ortolfus de Hasenwiler abbati et conventui de Salem Gvtam et Judentani conversas, sorores, filias dicti Hauener de Boshasel, iure proprietario sibi pertinentes, pro 12 ß ^ Constant. tradit et donat. Olme Datum. Das Siegel (Malta) des Ausstellers l^J 46 : 36 mm, IV A 1, im Schilde dünner Doppelhacken, Umschrift unleserlich). Perg. Or. Karlsruhe. 7) 1293, März 24. Neuraderach. Wem. de Raderai, dictus Gniftinch, monasterio de Salem vendit pro 5'/2 ?t 3i Constant. Hainricum de Aphelowe, Cristinam sororem eius et ius proprietatis possessionum in Siggingen inferior! et in Haidbraemen prope Limpach, quas praefatus H. a se in feodum tenuit. Testes: R. miles de Bermetingen, C. dictus Schacher, Her. dictus de Vischbach, frater D. de Bermetingen iunior. Datum in noua Raderai, 1293., 9. kalendas Aprilis, indictione 6. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (wie an No. 179, 4). Perg. Or. Karlsruhe. BR. 8) 1296, April 4. Constanz. Chünradus de Gyndolfingen miles pro 1 in. a. ponderis Constantiensis monasterio Salem Wezelonem de Maginbüch cum persona et rebus et specialiter cum possessionibus in Herrin- hanunnest sibi iure proprietario pertinentem donat. Testes: frater Burchardus dictus ze Burgtor et frater Marquardus dictus de Crucelino, monachi monasterii in Salem, frater Gerungus dictus Ekhart, conversus ibidem, Burchardus Vndirschophe, Cünradus dictus Goldast, cives Constantienses, Wernherus scholaris, dictus de Granhein, Cünradus dictus Moli de Stokach. Actum et datum Constantie, 1296., in die beati Ambrosii epis- copi, indictione 9. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 9) 1302, Des. 21. Salem. Swiggerus de Teggenhvsen nobilis, iudex provincialis generalis ab Hvgone comite de Werdenberg et de Sancto Monte constitutus, Hainricum dictum Gvnthaln cum liberis eius, Gvn- thalmum fratrem eius cum dimidia parte prolis eins et Hartmaunum, residentes in Lelwank, sibi proprietatis titulo pertinentes, cum possessionibus, quas a se Hainricus dictus Gvnthaln et Hartmannus iure feodi tenuerunt, ac generaliter omnium bonorum a se in Lelwank qnibuseunque personis infeodatorum dominium una cum dimidia hnba in Hyttenhvsen, quam dicti Svrien a se in feodum tenent, monasterio Salem pro 5 tb^i Const. vendit. Testes: frater Johannes dictus de S. Stephano, monachus in Salem, et frater Albertus magister hospitum, conversus ibidem. Datum in Salem, 1302., 12. kalendas Januarii. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 10) 1307, Febr. 1. Schattbuch. Gotfridus de Burladingen nobilis, iudex provincialis per totum comitatum Sancti Montis ex parte Hugonis comitis de Werdenberg et de Sancto Monte, notifleat, quod constitutus in praesentia sua in Schatbvch die placiti generalis, Arnoldus dictus Mettinbvch Adilhaidim dietam die Bokinun cum omni prole eius abbati et conventui monasterii de Salem pro 16 ß d\ Constant. venditam una cum fratre suo Bertoldo et fllio suo Bentzone publice ad nianus cellerarii de Salem resignavit. Testes: R. de Waltkilch, Dietricus de Nivfron fratres, monachi in Salem, fratre Alber magister hospitum ibidem. Actum in Schattebvch, 1307., in die beati Ignacii. Das Siegel des Ausstellers (46 mm D., IV A 2, im Schilde auf dreigipfeligem Berge ein unkenntliches Tier (Vogel?); S . GOTFRIDI. DE . BVRLODINGEN.). Perg. Or. Karlsruhe. 11) 1313, Mai 26. Salem. Burchardus de Ramsperg ob salutem animae suae et patris et progeni- torum suorum Hainricum dictum Ohan, sibi iure servitutis pertinentem, et agros ad duo iugera se extendentes, dictos Oberohsobach, iuxta montem Sturnberg sitos, sibi iure proprietatis attinentes, monasterio Salem donat. Testes: H. dictus Schacher, C. dictus Hvg, Bartholomeus de Milnhoven, C. dictus Kotman, minister Sancti Montis, frater Bur. medius cellerarius, dictus de Mvlhain, frater H. de Mangen, monachi in Salem, et frater Albertus de Diepoltswiler, conversus ibidem. Actum et datum in Salem, monasterio predicto, 1313., septimo kalendas Junii. Das Siegel des Ausstellers (43 mm D., IV A 2, im damascierten Schilde auf viergipfeligem Berge Widder, das Siegelfeld von Perlenschnur eingefasst; f • S' . BVRCARDI. DE . RAMSPERG.). Perg. Or. Karlsruhe. 1 Zgü&ü 1268. 137 1268, Febr. 14. (1361, Juli 18). 180. Ankauf eines Reliquienkreuzes für Villingen und Oeffnung der Reliquienbehälter desselben. Sub anno domini 1361., feria secunda post festum beate Margarete virginis, quesi- fimus (sie) reliquias sanetorum, que reposite erant in cruce argentea, quam habemus in Vilingen, presentibus istis: domino Alberto et Chünrado de Stußelingen, domino Johanne de Tanhain, presbytero in Vilingen, et soeiis suis, Cünrado de Tanhain, ma- gistro ciuium, Jacobo Vetterlino, H. de Tunningen et quam pluribus aliis fide dignis, et invenimus: in svmmitate crucis reliquias st. Belasii a ) episeopi, et in medietate crucis sub cappite Crucifixi reliquias st. Andree apostoli et st. Petronelle virginis, item in pede crucis reliquias st. Mathei apostoli, st. Nicolai, st. Augustini, st. Benedicti, st. Wu- nibaldi, reliquie de querco (sie) Manbre, item in dextra parte crucis reliquias st. Fidis virginis et martyris, item in sinistra parte reliquias st. Johannis Baptiste; istud invenimus in anteriori parte crucis; item in dorso crucis in svmmitate reliquie st. Martini, item in medietate crucis in dorso reliquie st. Laurencii et st. Mauricii, item in sinistra parte sub sanetuario Johannis Baptiste reliquie beati Petri.et beati Pauli aposto- lorum, item in dextra parte sub Fide reliquie st. Verene virginis et Theodorii (sie) martyris. Et ista sanetuaria omnia reposuimus ad loca priora, invenimus etiam kartu- 0 lam continentem: „Memento Vlrici sacerdotis, rectoris ecclesie in Zarbenhusen et C. dicti Stehellin, ciuis in Vilingen, qui redemerunt hoc opus loco ciuium in Vilingen a magistro Johanne, aurifabro in Friburg , anno domini 1268., in die st. Vallentini, in 0 ipsius predicti sacerdotis et C. predicti et Vir. dicti Rinkopli, militis, in Friburg et A. plebani in Veltkilch, dicti Spörli et C. dicti Bugenruti presencia. Eecondite fue- runt reliquie quamplures, vt littere testantur partibus apposite, quas in diuersis partibus operis invenies." Ohne jede Besiegehrng. Perg. Or. Villingen, Pfründenarchiv. a) Wohl Schreibfehler für: Blasii. S. lil 1268, April 25. 181. Gerungus abbas et conventus Crucilingensis a Conrado milite, dicto de Rütin, curtes et possessiones in Lainbach iuxta Marchtorf pro 20 in. a. cum omni iure ipsi in molendino competente, Conrado et Heinrico filiis neenon Bertha et Guta filiabus eiusclem consentientibus, aeeipiunt. Testes: C. prior, B. de Bodeme, B. de Richins- husen, H. dictus Brenner, AI. custos, canonici de Crucelino, B. de Gisingen diaconus, V. !8 < *. ■ wm 3&3B m®M jl: *!fcj gplllej:'* 138 1268—1302. Mordilinus subdiaconus, H. notarius Boechiler et C, conversi, H. de Ailingen, Sahso, Eberhardus dictns Manstoc, frater domus Teutonicorum, dictns Irmindegen, dictus Salziti, dictus Winzurin, H. Incisor, cives de Ravenspurg. Actum 1268., indictione IL, 7. calendas Maii. Das Original a ) siegelten Bischof E. von Constanz und der Verkäufer. Theodor von Mohr, Eeg. der Schweiz. Archive II, Kreuzungen 14. a) Jetzt verschollen; wenigstens ist es nicht im Frauenfelder Kantonsarchive zu finden. 1) 1269, MarMorf. Wl. et C. fratres de Marcdorf notum faciunt, quod, cum curiani in Lienbach sitam, quam Chelhof vocant, senior Harrer, qui sibi iure proprietatis attinet, a Cünrado milite de Ebersberc pro 16 m. a. cum sua permissione comparaverit, memoratus miles Ber. abbati St. Galli, sicut ipse permiserat, resignavit et sibi [fratribus de Marcdorf] feodali conferri iure procuravit. Ipsi autem, fidelitatem dicti Harrarii attendentes, ei contulerunt hanc curiam et eo petente, ne quisquam de suis liberis exhaereditaretur, cum diem clauserit extremum, masculis et feminis aequa sorte ipsum feodum possidendum annuunt. Acta sunt hec in hac nostra villa Marchdorf, presentibus omnihus civibus honestioribus, 1269., indictione 12. Das Siegel des C. von Marcdorf, das in der Siegelformel als „nostruin", demnach als ein gemeinschaftliches bezeichnet wird, an weissen Leinenfäden (wie an No. 140). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 25. B. 2) 1290, Jan. 11. MarMorf. Wern. de Eaiderai dictus Gniftinch ius proprietatis silvae dictae das Niderholtz, sitae propo Wisccnlainbach, quam Her. miles dictus Schamler a se in feodum tenuit, quam- que idem Hanrico dicto der Harrer, civi in Martorf, pro 7 U ^ Const. vendidit, cum fundo C. clerico de Martorf nomine monasterii Salem ad petitionem Her. militis donat, ea conditione adieeta, ut ipse, quando- eunque requisitus fuerit a monasterio dicto, silvam cum fundo eidem tradat. Testes: nobilis vir S. de Teggen- 0 husen, C. filius eius, Ja. de Bermetingen, C. dictus Haecheler, C. faber, E. faber dictus de Wrzen, Viridis dictus der Winzvrne, H. dictus der Stier, Ber. minister. Actum apud Martorf, 1290., 3. idus Januarii. Das Original siegelten der Aussteller und C. clericus de Martorf, Salems Bevollmächtigter. Salemer Kopialbuch H, 237—238. 3) 1299, April 28. Constanz. Officialis curiae Constantiensis notificat^ quod Adelhaidis relicta quon- dam Her. dicti Manzelle de Lainbach, coram se in flgura iudicii constituta, omni iuri in possessionibus suis in inferiori Lainbach, extendentibus se ad eulturam unius bovis, comparatis ab H. dicto Sidin, cive inMarch- torf, pro 8 it minus 5 ß $ Const. per suum maritum antedictum, ad manus abbatis et conventus in Salem pro remedio animae suae maiitique renuntiavit, salvo tarnen sibi pro tempore vitae suae ususfruetu posses- sionum, ea ratione, ut monasterio pro censu annuo dimidiam libram cerae in festo beati Martini persolvat. Datum et actum Constantie, 1299., 4. kalendas Maii, indictione 12. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. BE. 4) 1301, Oli. 1. MarMorf. Swiggerus nobilis de Teggenhvsen, iudex provincialis in comitatu co- mitis Sancti Montis, quaestione inter monasterium Salem et Adelhaidim dietam Friin de Lainbach versa, prout ordo iudiciarius exigit, testibus idoneis, videlicet plebano in Eoribach et fratre eiusdem Hainrico, Sydin dictis, ac Berhtoldo ministro, Hainrico dicto Medeling, Hainrico dicto Schvlle et Cvnrado fabro, civibus de Markdorf, auditis, per sententiam difflniendo denuntiat, possessiones in Lainbach dietas des Sydinen gvt monasterio pertinere nee aliquid iuris dictae Friin in eisdem competere. Datum et actum in Markdorf, 1301., kalendis Octobris. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (wie Abbild. No. 18). Perg. Or. Karlsruhe. 5) 1302, Juli 6. Constanz. Symon plebanus ecclesiae s. Stephani Constantiensis iudex ab H. Con- stantiensi episcopo specialiter deputatus est in causa mota iuter abbatem et conventum de Salem ex una et Adelhaidim dietam Vrigin de Lainbach et eius liberos ex parte altera. Oblatus est libellus ex parte abbatis et conventus, quo petebant, se restitui ad possessiones in inferiori Lainbach dietas des Sidin gut, et Adelhaidi eiusque filiis perpetuum silentium imponi, quia per confessionem Adelhaidis et eius filiorum constat, quod 1269. 139 abbas et conventus et coloni ipsorum in possessione pacifica fuerant, et Adelliaidis cum filiis auctoritate pro- pria clictas possessiones ingressa est, quod eaedem possessiones per patrem Hainrici vicarii in Boribach et Hainrici dicti Sidin, fratris eius a patre mariti dictae Adelliaidis emptae sunt, quod dictus vicarins et eius frater Hainricus patri suo iuri haereditario in possessionibus illis successerunt, quod pater eorum easdem per quadraginta annos et amplius quiete possedit, quod praefatus Hainricus dictus Sidin cum consensu vicarii praefati eas monasterio Salem tradidit, quod illud possessiones vulgariter ain friges aigen dictas possidere potest, dummodo iusto titulo transferantur, et quod possessiones coram iudice saeculari illud monasterium ob- tinuit. Iudex declarat, has possessiones monasterio restituendas esse, de illis Adelhaidi et filiis eius perpe- tuum silentium imponens. Datum Constantie, 1302., 2. nonas Julii, indictione 15. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1269. 182. Frater Heinricus abbas et conventus monasterii in Tennibach quasdam possessiones, quae in banno villae de Asehaim ad eos proprietatis titulo pertinent, et quas Hainricus dictus Michelof excolit, magistrae et sororibus babentibus residentiam in domo Patrui in Vüingen pro 14 ru. a. vendunt. Datum et actum 1269., indictione 12. Das Siegel des Tennenbacher Abts, zu dem sich sein Konvent verbindet, „quia sigillum proprium non habet", fehlt. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. $®&ma WMm K&Eftä» ■ I . B B [1269, nach Febr. 21.] Baumgarten. 183. Ylricus miles de Boclime profitetur, se 40 &A usualis monetae pro curti qua- 0 dam in Altenbivrron, quam monasterium Salem Vlrico dicto Zrallen a ) quondam pro 11 m. a. vendidit, et pro destructione castri *) recepisse, his omnibus sie per arbitrium H. St. Stepbani et Livtoldi Episcopaliscelle praepositorum plenius exstirpatis et sibi emmendatis 2 ), ne monasterium dictum in aliquibus pro bis sie ordiuatis possit molestare. Datum Bongarten, 1268. 3 ). Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch III, 148—149; v. Weech, II, 29. a) In der Ueberschrift »Schrallin«. 1) Der Name der Burg ist nicht genannt; vermutlich lag dieselbe in Altenbeuren selbst, s. Zeitschrift für Gesch. d. Oberrheins HI, 82, Anm. 2. 2) Dies geschah apud Merspurc, 1269., 9. kalendas Martii [Febr. 21.], v. Weech II, 28; s. auch Fürstenb. Urkundenbuck Bd. I, 225; die betr. Urkunde meldet jedoch von der Zerstörung der Burg nichts. 3) Dieses Datum ist, wie aus Anm. 2 hervorgeht, unrichtig. 4) 1273, Weüdorf. C. comes Sancti Montis, postquam homines liberae conditionis oppidi Wänhusen 18* mm B iimmal ™ :'•■■'• K- ' H|m '■'.-■-■-■■ iää 'TJP ■",■'■■..•".■-:■-:■.. 1 140 1269—1289. monasterio Salem quaestionem inoverunt super eo, quod ipsis ius vulgo geniainmerch, getratschaft vnde vilie- waide dictum in possessionibus pertinentibus villae Nvuron contiguae villae suae Wänhusen usque ad terminum vulgariter ze der Brügge vnde ze dem Vzern graben dictum competere asserebant, et postquam H. et Bur. dicti Bitterbain eodem. tempore idem monasterium in causam traxerunt super curia in Altenbvrron, quae sibi proprietatis titulo competere fatebantur, et postquam monasterium per instrumenta et testes idoneos coraui se probavit, dictam curiam et possessiones villae Nvuron praefatas se possessisse, cum consensu partium diiu- dicat, quod hominibus in Wänhusen et dictis Biterbain in praemissis nihil iuris pertinet. Testes: Büdolfus 0 de Sulzebercli, Viridis de Oberriedern, Dietricus et Cünradus fratres de Nivfron, Fridericus de Magenbüch, milites, Manegoldus de Milnhouen, Gozwinus et Hainricus fratres de Bivrron, Johannes dictus Absolon, Hain- ricus de Behenowe et Marquardus de Bvtzelinswiler. Acta sunt hec apud Wildorf, 1273., indictione 2. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 134, 5). Berg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 75—76. 5) 1273, Mars 5. Ehingen a. Donau. Berhtoldus de Gundelvingen abbatem et conventum de Salem super eo, quod eisdem fratres eius omnes diversis locis et temporibus possessiones quasdam in Nivfron, Livt- kilch et alibi, videlicet possessiones Schrallengüt et Büstinges gut, quae fratres eius ab abbate Augiae Maioris 0 in feodum tenuerant, et in quibus quondam Ulricus miles de Bodemen per illos et per se ipsum fuerat infeo- datus, vendiderant et, resignatione abbati Augiae Maioris ab Ulis facta, tradiderant libere possidendas, cum ipse iura cum fratribus suis in haereditate paterna succedere debuisset in omnibus, et cum se per monasterium Salem propter hoc, quod, cum in statu clericali fuerit constitutus, requisitus non fuit, ut debuit, inpraedictis sentiret gravari, in causam traxit, sed extra formam iuris, mediantibus Swiggero fratre suo, dicto Longo, et Hainrico maiore cellerario ipsius monasterii et aliis viris probis, receptis 10 m. a., omne ius, sibi in possessionibus praefatis et in Hermanno dicto Bosche et Adilheide sorore eius eiusque liberis universis Hainrico, Cünrado, Hainrico, Hermanno, Berhtoldo et Adilhaide, qui ecclesiae Burcwiler pertinebant et dicto monasterio per concambium illi ecclesiae factum per se a ) et fratres suos traditi sunt, competens tradit in Ehingen, in cimiterio, 1273., 3. nonas Marcii, indictione 1. Testes: dominus Eberhardus, comes deWartstain, Swiggerus 0 Longus de Gundelvingen, Eberhardus Senfelinus, Viridis de Egelingen, Bainhardus de Blieningen, Hernestus minister de Granhain, Hainricus dictus Vraise; de fratribus vero de Salem Hainricus cellerarius maior, dictus de Ezzelingen, Berhtoldus de Vlma, magister conversorum, Otto de Vlma, monachi, et Cünradus conversus, dictus Girstelinc. Acta sunt hec loco et tempore supradicto. Die Siegel (Malta) des Grafen Eberhard von Wartstein (^7 50: 40 mm, IV A 2, der etwas erhöhte, von Stäbchen eingefasste Dreieckschild von rechts nach links durch Zinnenschnitt schräg geteilt; t S' . COMITIS . EBEBHABDI. DE . WAETSTAIN) und des Ausstellers (\J 45 : 37 mm, IV A 2, Wappen bekannt; f S' . BEBTOLDI . DE . GVNDOLVINGEN; an die Umschrift schliesst sich eine lilienartige Arabeske und ein Stern, abgebildet bei v. Weech No. 111). Berg. Or. Karlsruhe; v. Weech H, 80—82. a) Von seiner Mitwirkung sagt die betreffende Urkunde (No.' 179, 2) nichts. 6) 1282, Juli 18. Salem. Swiggerus de Teggenhusen, in pago Lienzego sive per totum comitatum • comitis Sancti Montis iudex provincialis ab Hugone comite de Werdenberch, per superiorem Sweuiam lant- gravio, constitutus, notificat, quod Hainricus dictus Schralle de Habrechtswiller, accedente consensu uxoris suae 0 Agnetis et füiorum suorum Vlrici, Hainrici et Gerungi filiarumque suarum Christinae et Aidilheidis, pratum in Altunbvrron et silvam in Atunbol monasterio Salem pro 1 U 5 ß monetae communis vendidit. Testes: Fridericus miles de Mänlinshouen, Hainricus Schvrphinch, dictus Clainhainze, Hermannus Holge, Cvnradus de Liembach, Cvnradus de Mainewanch, dictus Vrieli, Berhtoldus de Habrehtswiler, frater Berhtoldus vinitor, frater Hainricus Kvger, frater Berhtoldus Schäffehuser, frater Geroldus in Lvtkilch, conversi in Salem. Acta sunt hec in Salem, 1282., 15. kalendas Augusti, indictione 10. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 15). Berg. Or. Karlsruhe. BE. 7) 1289, Febr. 13. Werdenberg. Hugo comes de Werdenberc et de Sancto Monte proprietatem molendini in Altenbüron et possessionum ibidem sitarum, quas Cünradus et Berhtoldus germani, dicti Böbe- svanz, deBüiTon cum dicto molendino a se in feodum tenuerunt et monasterio Salem pro 20 m. a. vendide- ^■'V,.>;.:.'.-. 1269—1348. 141 runt, ad petitionem strenui viri Vlrici de Marlitorf, dilecti sui, eidem monasteiio transfert. Testes: strenui viri Hermannus de Sulzeberc, Willehelnius de Stainahc, milites, VlricusdeMartorf, Wernlierus de Kaderai, Dietricus de Nüvron, Eüdolfus de Eoschahc, Hainricus dictus Steir, Johannes de Aiiai, Egelolfus de Altsteten. Actum et datum in Werdendere, 1289., idus Februarii. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 21). Perg. Or. Karlsruhe. BE. 8) 1295, Febr. 21. Salem. Hainricus dictus Grsemelich, minister in Pfulwendorf, cum nobiles viri de Gundolfingen omne ins in deeimis in Waltbvron, et nobilis vir ... de Druthburg omne ius in deeimis in Altenbvron a ), quas deeimas ab eisdem nobilibus ipse [Grsemelich] iure teuuit feodali, in monasterium Salem transtu- lerint, notificat, quod monasterium sibi et suis haeredibus deeimas iure enplüteotico sub annuo censu 2 ^ Const. ex deeima in Waltbvron et censu 2^ Const. ex eadem in Altenbvron perpetuo possidendas concessit, ea con- ditione, ut quieunque postea deeimas a se vel haeredibus emerit, de dicto censu singulis annis in festo beati Michahelis monasterio satisfacere non omittat. Datum et actum in Salem, 1295., 9. kalendas Marcii, indictione 8. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch II, 266; Zeitschr. f. Gesch. d. Oberrheins in, 482. a) Die noch erhaltene Originalurkunde, in der Berhtoldus nriles de Druhburc das obengenannte Eigentum am Gross- und Kleinzehnten zu Altenburron zu seinem und seiner Vordem Seelenheile giebt, ist undatiert. (Perg. Or. Karlsruhe, mit dem eingenähten Siegel des Ausstellers). 9) 1302, Febr. 19. Mengen. Herr Eberhart von Eosenowe giebt dem Gotteshause Salnianswiler die Eigenschaft des Gutes ze Altenburten (sie), das Bureart, Chvnrat und Bertolt die Eccart von Matrichingen von ihm zu rechtem Lehen gehabt und jetzt ihm aufgegeben haben, als Seelgeräte. Zeugen: Herr Hainrich der Keller von Salmanswiller, Bruder Wezel der Kesman, Pfaff Hartnit von Bartelstain, Hainrich von Swarzach. Dis beschach ze Hangern, 1302., an dem mantage vor st. Mathis tage. Das Siegel des Ausstellers (42 mm D., IV A 2, im Schilde 1. schreitender Widder, in jeder Ecke des Schildes eine Eose; f S. EBEEHAEDI. DE . EOSENOWE .). Perg. Or. Karlsruhe. BE. 10) 1310, Juli 14. Heiligenberg. Hvgo et Albertus fratres carnales, comites de Werdenberg et de Sancto Monte, venditionem prati prope Altenbvrron, de quo Bvdolfus et Hainricus dicti Salzman a se infeo- dati erant, quod pater eorum quondam Cvnradus a Cvnrado dicto de Altenbvrron comparaverat, et quod iidem monasterio Salem pro 10 m. a. ponderis Constantiensis vendiderunt, dicto monasterio ratifleant, cum venditores ipsis pratum per bündam unani in villa Bvrron dietam Tvlavenggenbvnde et agrum ad duo iugera se extendentem iuxta eandem villam recompensaverint. Fratres Salzman, omnia praemissa de sua voluntate peraeta esse, profitentur. Testes: vir nobilis Johannes de Drvhburg, Fridericus de Callenberg, Eberhardus de Bikelnse , Amvr dictus der Horwer, Bure, de Eamsperg, Berhtoldus de Mettenbvch ac Ber. dictus Keiner. Datum et actum apud Sanctum Montem, 1310., 2. idus Julii. Die Siegel (Malta) der Grafen Hugo und Albrecht (s. Abbild. No. 34 ü. 35). Perg. Or. Karlsruhe. BE. 0 11) 1337, Juli 29. Niclaus, Bischof zu Costentz, spricht Virich Grsemlich, Ammann zu Phullendorf, dem er ansprächig war um eine Quart vom Zehnten zu Altenbürren, und der ihn deshalb in Costentz mit dem Eecht behub, von dieser Ansprache ledig, weil das Gericht entschied, dass diese Quart den Herrn von Salmanswiller gen Wildorf in ihre Kirche gehöre. Geben 1337, an dem nsehsten zinstag nach st. Jacobs tag. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. /^ 12) 1348, Dez. 4. Cunrat der Fri ge von Burren , Landrichter zu Schatbüch, sitzt zu Schatbüch Donnerstags nach st. Andres Tag zu Gericht. Vor ihm im Landtage verzichtet C&urat der Schedler von Merspurg, der sich mit dem Abte und dem Konvente des Klosters Salmanswiller um alle ihre Stösse und sonderlich wegen des Gutes zu Altenbürren, das man des Schedlers Gut nennt, und wegen eines Torkelbaumes, „den si vff dem selben gut huwend", verglichen hat, auf alle Ansprache zu diesem Gute für sich und seinen Bruder Vlin. Zeugen bei der Tädigung und dem Verzichte: Cünrat der Latter, Hainrich Schlaitz von Hailigenberg, der Wekker, Hans Walwis, Cünrat der Sulger, Bürger zu Merspurg, Hainrich der Vidier und Hans Kolb von Merspurg, Vli Kolb von Wildorf, Hainrich der Manger von Nufran. Geben ze Schatbüch, 1348, des obgeschriben dunstagz. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 76). Perg. Or. Karlsruhe. . r j. <. WsmsM sBstlS ffljmlxi ■^ifUv&l&Si; Wkt$m B ^s^Fip^ mm Wßm fflj*äß 's&fgj&tl 142 1270. 1270. Villingen. 184. Bruder Johannes, Bischof von Gadica, vidimiert eine Urkunde des Erzbischofs Wernher von Mainz über die Beerdigung in Klosterkirchen. Wer. dei gratia sancte Maguntinensis sedis archiepiscopus, sacri imperii per Germaniam archicancellarius, vniuersis fidelibus presentes literas in || specturis salutem in domino sempiternam. Meminimus, nos in concilio Maguntinensi per nos nouissime celebrato inter alia, que statuimus, de fratrum || coepiscoporum et aliorum prelatorum in eodem presentium consensu tale infra scriptum statutum de verbo ad uerbum sollepniter (sie) edidisse: „Sacrum concilium vniuersos sacerdotes || ecclesiarum parro- chialium et capellarum ministros exeommunicacioni subiacere decreuit, quicumque alicui de plebe sua, siue in vita siue in morte, directe uel indirecte, persuadere pre- sumpserit, ne in ecclesiis conuentualibus uel aliis locis magis religiosis sibi eligant sepulturam, cum talis persuasio sacris canonibus contradicat et de auaricie radice procedat". Verum sacerdotes et ministri predicti in communicando subditos suos in egritudine constitutos difficultatem, vt aeeepimus, ingerunt aliquando ob hoc dum- taxat, quod iidem subditi in ecclesiis conuentualibus seu aliis [locis] magis religiosis sibi eligunt sepulturam. Cum igitur mora in talibus perniciosa sit admodum et dampnosa, huius sacri approbationem concilii adieimus concilio memorato, vt, post- quam dicti subditi peccatorum suorum confessionem fecerint, vt tenentur, si rectores eorum ob hoc, quod elegerunt in ecclesiis conuentualibus seu a ) in aliis locis magis religiosis et diocesano subiectis sepulturam, difficiles se reddiderint in communicando eosdem, iidem extunc communionem corporis domini nostri Jesu Christi reeipere va- leant, a quocumque maluerint sacerdote. Decreuimus etiam, vt parentes pro liberis ac pro hiis, quos tenent in patria potestate, eligere valeant libere sepulturam. Nos uero frater Johannes, dei gratia Gadicensis episcopus, ordinis Minorum, tale suprascriptum statutum prefati concilii sub sigillo appenso, in nulla parte viciato, sancte Maguntinensis sedis arcliiepiscopi cle uerbo ad uerbum uidisse et diligentius perspexisse, testimonium prohibemus, ad predictorum ueritatem firmius roborandam et in per- petuum approbandam sigillo nostro presentes literas consignantes. Datum Vilingen, anno domini 1270. Das Siegel des Ausstellers fehlt'). Perg. Or. Villingen. a) Nach seu steht ein sinnloses: alo. 1) Diese Urkunde ist eine der wenigen, die aus dem Archive des Villinger Franziskaner Klosters mm m 1270. 143 erhalten sind. Nach den Archivvermerken auf ihrer Eückseite gehörte dieselbe schon vor Jahrhunderten diesem Kloster; nichts steht deshalb der Annahme entgegen, dass dieselbe geradezu für dasselbe ausgestellt wurde, um sein Beerdigungsrecht gegen Angriffe von Seiten des Villinger Laienklerus zu schützen. Dafür spricht insbesondere auch, dass die Urkunde in Villingen selbst, und zwar von einem Mitgliede des Villinger Minoritenklosters (s. No. 187, 1) gegeben ist. — Das in ihr erwähnte Mainzer Concil fand 1261 statt (Hefele, Conciliengeschichte VI, 61); in dasselbe Jahr gehört sicherlich auch der vorstehende Erlass des Erzbischofs Wernher, sonst würde er dieses Concil nicht „nouissime celebratum" nennen. 1270, März 16. Gottlieben. 185. E. Constantiensis episcopus notificat, quod nobilis vir Cunradus de Gundel- uingen proprietatem possessionurn suarnm in Burchwiler, Grauhaim et Bremeloch ecclesiae Constantiertsi tradidit et donavit, ipse autem easdem titulo feodi donatori concessit. Obligat se et successores suos, quod omnibus haeredibus illius utriusque sexus in concessione praedicti feodi nulluni obstaculum inferatur. „Liceat etiani et licitum est easdem possessiones fratribus suis sub titulo praedicto legäre, quod vul- gariter dicitur machon, per manus nostras pro sue beneplacito voluntatis." Actum Gottelivbon, 1270., 17. kalendas Aprilis, indictione 13. Die Siegel des Ausstellers (wie an No. 155, 3) und seines Kapitels (wie an No. 162). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 40 (mit irrigem Datum: 18. März). E. 1210, Juli 2—6. Constanz. 186 E. Constantiensis episcopus, cum priorissa et conventus sororum quondam de capella s. Nycolai 1 ) hucusque sine certa regula domino serviverint, sexus earum fra- gilitati consulens, eis ordinem et reguläm beati Augustini confert observandam et eis ius et libertatem ordinis praefati dat, salva tarnen sibi et successoribus suis et ecclesiae Constantiensi debita subiectione. Datum Constantie, 1270., .. a ) nonas Julii. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. a) Lücke im Pergament. 1) In Villingen. 1210—1313. Igf Aufzeichnungen über Villingen. 1) 1270, 0M.17. Vülingen, fratrum (Minoritarum). 1270., 17. Octobris reverendissimus frater Joannes, episcopus Gadiensis, ordinis Minoritarum, conventualis Villingae professus, suffraganeus domini Eberhardi w?*ßf BNH !l 144 1270—1278. comitis Trugsess de Walburg, episcopi Constantiensis, concedit indulgentias tribuentibus eleemosynas pro structura ecclesiae, et eius ope ac subsidio potissiinum fuit aedificata. Chronica Franciscanorum provinciae Argentinensis a ), tom. II, p. 379. bibliothek Würzburg. Handschrift in der Universitäts- R. a) Dieselbe ward um 1703 von dem Minoriten P. Bernhard Müller, damals Provinzialregistrator zu Con- stanz, aus dem Provinzialarchive zusammengestellt. Näheres über die Chronik s. bei Mone , Quellensammlung der bad. Landesgeschichte, III, 625. Ueber das Villinger Franziskanerkloster enthält diese Quelle ferner die im Fürstenb. Urkundenbuch Bd. I, Nr. 459 u. 465 gedruckten Stücke und erwähnt der Anfangsworte des Schutzbriefes, Bd. I, Nr. 464. R. 2) Anno 1271 ist die statt Villingen beynahe gar verbrunnen, auch bey 30 personen im feuer zu grund gangen. Doch hat es dem Spithal und dem Barfüssercloster keinen schaden thon. ruhe. St. Georger Jahrbücher des 17. Jhdts. (unter Berufung auf ein älteres Manuskript) Bd. V. ad 1271. Karls- R. 3) 1278, Villinga, Clarissarum, in dioecesi Gonstantiensi et in custodia Lacus. 1278. suum sumpsit hoc monasterium initium, dum nonnulli cives devoti, conferentes ex propriis suis bonis certos quosdam pro- ventus et census annuos, fundarunt et instituerunt honestarum viduarum congregationem, vulgo „Sammlung" in eadem ipsa domo, cuius in loco hodie visitur monasterium, eo flne et intentione, ut hae viduae et aliquae virgines numero sex ad exemplum Elisabethae .... sub 3. regula sancti patris Francisci aegrotis et mori- bundis inservirent, quae successu temporis mirifice et temporalibus bonis et personarum numero multiplica- bantur et ob virtutum exempla egregie apud omnes recommendabantur. Chronica Franciscanorum provinciae Argentinensis, tom. II, p. 381. Handschrift in der Universitätsbibliothek Würzburg. . R. 4) Was unser gottshaus anfenglich gemessen, und wer solches beivont hat, das 1. capitel. Es ist zue wissen, dass vor etlichen jarren ein beschlossen frawencloster sant Ciaren ortens ist gestanden in dem dorf Neyenliaußen, ungefähr bey einer meil wegs von Villingen uf dem Schwarzwald gelegen. Disse frauen waren uf die regel der Observanz fundiert und gestuft, wölchen sy dan lange jar in aller gaistlicheit und strengikeit hielten. Nach dem aber sey der allmechtig gott hette haimgesuecht mit unversehner brunst und feurs noth, sein sie in einen zimlichen abgang und zersterung geratten, uf wölches bald folget schwere krüegsleüf und unsicherhaiten. Darum sich die gaistliclien frauen berathschlagen, wie sie sich weiters erhalten solten. Haben also alhie zue Villingen bey einem ersamen ratt und gemainer burgerschaft angehalten, sie in die statt zue lassen, dan augenschinlicher noth känden sye sich ußer der statt lenger nit mer ufhalten. Also sein sye us barmherzigkait guetwillig eingelassen Worten, haben ihnen die frumen frauen zue einer wonung erweit ein haus bey dem Bickenthor, welches alsdan den namen bekomen das Bückencloster, an iezto unser gesegnetes closter sant Clara genant, welches haus die herren von Villingen dissen frauen zue gelassen zue bewohnen um gwissen zünß, dan sye hetten nit mer, dass sye ein eigen haus möchten erkaufen. Also wohnenten die frauen beisamen, doch nit mer in clausur, sonder als in einem offnen schwesterhaus, dan sye ihr regel nach Observanz nit glegenhait hetten zue halten und auch die armuet sie zwungen us zue gehn. Sie namen auch zue zeiten widerumb junge töchterlin an, doch nit uf die clausur. Hetten auch große begürt, dass sie möchten widerumb komen zue ihrem ersten stand und obzervanz, dan sie etlich jar gelebt hetten in eigenthum mit leibtum und andern eignen güetern, dessen die jungen allsgemach wol gewonten, und die frumen alten nach und nach mit dot abgüengen. In wölchem jar aber die frawen in die statt itnd Bickencloster komen sein, kan ich niiegent finden, vil weniger auch, wer ihnen das closter zue Neüenhaußen gestuft hab. Unsere lieben alten frauen haben vermaint, es sye alles in dem closter verbrunen. fanj Ans der Chronik des Bickenklosters zu Villingen, 1238 bis 1614 (geschrieben von Juliana Ernstin zu An- des 17. Jhdts.), herausgegeben von Glatz, Bibliothek des Literarischen Vereins Band CLT, 1881. S. 10 ff. S. 3*5w i mim ii. IM..I. ^^m ^H 1270. 145 5) 1278. Item rusticus quidam de Vilingen candens ferrum portavit nuda manu sine corporis lesione. Annal. Colmariens. maior. Mon. Germ. SS. XVII, 203. R. 6) 1294. Fratres ordinis Minorum in Villingin apostatam ordinis sui receperunt et vinculis ligant. Annales Colmar. maior., Mon. Germ. SS. XVII, 221. R. 7) Circiter idem tempus (c. 1313), ut pluries audivi certa relacione, duo fratres de Schafusa Minores, dum anbularent in oppidum dictum Vilingen, in nocte ipsos deprehendente montem appellatumRando, cantum quendam laudes gloriose virginis Marie, domine nostre, personantem celebrantes, laxis fibris pertransibant. Quem audiens quidam latro latitans in latibulis montis et intelligens per eum, ipsos fratres fore viros litte- ratos et relfgiosos, quia latina lingua editus erat, in tantum conpunctus fuit, quod non solum ipsos non perdidit et spoliavit (quod ante molitus facere fuit), verum etiam vitam suam abliominabilem in latrocinio transactam deserere et firmiter abdicare disponebat. Et ut voto suo salubri divinitus inspirato satisfaceret, ipsos fratres a longe sequitur veniensque in Viligen portam fratrum Minorum illic residencium adit et a portario scissitatur: si ne duo fratres de Schafusa advenerint illa die. Qui cum respondisset: quod sie, vocari sibi eos vel alterum eorum instanter petit, nam haberet aliquod secretum ad eos perferre. Quod dum factum fuisset, uni ex ipsis peccata sua detexit pure, cum lacrimis serium et fervorem contricionis interioris signi- ficantibus confltendo, et inter cetera in confessione sibi aperuit, quod ipsos in monte predicto cogitaverat oeeidere, sed per cantum suum a proposito suo turpi destiterit et penitus resipuerit. Quod audiens frater confessor non modicum ammirans deo graciarum uberes actiones egit, quod sibi et socio suo vitam temporalem conservavit et latronem ad statum salutis perduxit. Johannis Vitodurani chronicon, Archiv für Schweiz. Geschichte XI, 63. R, 1270, Aug. 27. Villingen. 188. Bertoldus dictus Schamel, rector ecclesiarum in Münchwiler et in Escha, cum Mehthilde sorore sua et Cunrado marito eius pro animarum suarum reniedio curiain in Wighain et praedium in Vberbekon, possessiones ad ipsos ex materua haereditate devolutas, ad monasterium Salem tradit et his possessiouibus ipse domum contiguam ecclesiae in Vilingen et praedium in Mulhusen, quod ab illis de Schiltege compara- verat, adiieit, haec omnia proprietatis titulo possidenda. Monasterium autem omnia haec bona ipsis tribus pro annuo censu 1 ß ^ ad terminum vitae suae tradet, ita, ut post mortem plebani Bertoldi soror eius et maritus eiusdem ad tempus vitae suae haec bona possideant et ut, cum alter ipsorum ex bac luce migraverit, superstes tantum medietatem bonorum pereipiat, et altera medietas monasterio revertatur. Monasterium etiam, mortuo plebano Bertoldo, ecclesiis in Münchwiler et in Escha aequali portione 20 & currentis monetae in Vilingen dabit, quam vis idem de his, quae monasterio transtulit, nihil de his ecclesiis pereeperit. Testes: B. plebanus in Herzogenwiler, E. vicarius in Vilingen, H. scultetus in Vilingen, C. dictus Scultetus et H. frater eius, C. Stehillinus et C. Stehillinus patruus eius, W. dictus Veter, B. V. 19 ,.1,7 ■- m SPfü 146 1270-1279. dictus Hainburg, C. dictus Blez, dictus Sigeboto, B. Doldelin, D. dictus Regetin, de fratribus vero de Salem frater R. bursarius et frater Nicolaus monacbus. Acta sunt bec apud Vilingen, 1270., 6. kalendas Septembris. Das Siegel des Bischofs E. von Constanz (wie an No. 155, 3), das dreieckige der Stadt Vilingen (abgebildet Bd. I, No. 430) und das Siegel des Pfarrers Schamel (abgebildet bei v. Weech No. 81). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 44—46. 1) Diese Urkunde ist nur Erneuerung und genauere Umschreibung einer früheren Schenkung Bertold Schameis, denn schon am 7. Juni 1269 (7. idus Junii) beurkundete Bischof E. von Constanz, dass Ber. sacerdos, dictus Schamel, rector ecclesiae in Munchewiller, dem Kloster Salem seinen beweglichen und unbeweglichen Besitz übergeben habe. (Perg. Or. Karlsruhe, mit denselben Siegeln des Bischofs und des Pfarrers Schamel; v. Weech II, 31). 2) Seine Schenkung beurkundet Bertold Schamel abermals gemeinsam mit seiner Schwester und deren Ehegatten, sie jetzt abermals ausdrücklich auf all seinen beweglichen und unbeweglichen Besitz ausdehnend , unter seinem und der Stadt Villingen Siegel vor den Zeugen: Bertholdo plebano in Vernnebach, Cvnrado notario de Grvnningen, Popone et dicto Vetterli, sacerdotibus, Bertholdo dicto Hainbvrge, Wernhero Patruo, Cvnrado seniore dicto Stehelli, Bertholdo dicto Wände, Cvnrado dicto Gerolt et fratre Rvdolfo bvrsario de Salem apud Vilingin, 1275., Potenciane virginis [19. Mai], v. Weech II, 135. 3) ca. 1270, nachträgliche Aufzeichnung über eine SchenJcung an das Bickenldoster su Villingen. Guntran het geben den swesteran zer Capil dvr got alles, daz er het. Daz sach vnde horte her Rvdolf der Kamere vnde her Henrich der Bizmaier vnde her Bertolt Stehelli vnde her Gosolt sin brvder vnd her Burchart der Bachamere vnde her Purchart Sterli vnd her Virich der Frage"). Herre C. von Asheim, der het Bein sen- sprache an dis gvt, daz het er in b ) lidicliche vfgen den frowen. Daz horte herre R. der Kamerere vnde herre H. der Bizmaier vnde herre G. Stehelli vnde herre Bertholt sin bruder vnde herre C. Reoregi (sie) vnde herre Othe vnde herre S. der Burgraue vnd der livprister vonDaingiu vnde herre H. derDanhanmer vnd herre. .°) estich c ) vnde Dither der Mesenere. Do mvtot Guntran des, das in............ c ) do gelobot im der kamerere vvr d ) dv frowan, swen im got des tvginde gebe, daz er dvr got ain armetmische wolti sin vnd er in sin ......°) als biderben livten mvtot, als hie gischriben stat, da si in dvr got svn inhoren, ist er als lidig vnd also gisvnt, als er hvte ist. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. S. a) Von hier ab engere Schrift, wohl von derselben Hand. b) »in« übergeschrieben. c) Unleserliche Stellen. d) Handschrift: cor. e) Diese Urkunde steht auf einem dreieckigen Pergamentzettel, der an die Band II, No. 582 abgedruckte Urkunde lose angenäht ist. Ihre Schrift ist identisch mit der des Schreibers der Urkunde II, No. 585 von 1274; sie wird also c. 1270 geschrieben sein. Die von ihr berichtete Handlung selbst aber gehört ohne Zweifel in die Jahre 1244—50, denn von den von ihr erwähnten Personen erscheinen 1244 wieder Bertolt Stehelli, H. der Danhanmer und Herr Othe (No. 131, 2 und No. 136, 4), sodann Herr C. von Ashain 1248 (No. 147) und Bertolt Stehelli 1251 (Band I, No. 430). Auch die Band II, No. 582 bereits gedruckte Haupturkunde ist nicht erst um 1270, sondern bereits um 1240—50 entstanden, denn die dort genannten Schultheiss Konrad und Eudolfus conuersus in Rvnstal erscheinen 1244 in 2 Urkunden (No. 131,2 und No. 136, 4). Die Haupturkunde wieder angehängte Zettel sind noch ganz regelrechte: »Notitiae testium«, die vor Gericht Beweiskraft weder besassen noch beanspruchten, sondern wesentlich zur Aufbewahrung der Namen der Zeugen dienten. Ein Zweifel an der Echtheit der zweiten Hälfte der Bd. II No. 582 abgedruckten Haupturkunde von »Predictis« an ist unbegründet. Das (Adlerkopf nach unten) angehängte, spitzovale Siegel ist nicht das eines im geistlichen Stande stehenden Gliedes des fürstenbergischen Hauses, sondern das älteste Villinger Stadtsiegel, das nur noch 1244 (s. Abbild. No. 4) vorkommt und bereits 1251 dem schildförmigen (Abbild. Bd. I No. 430) Platz macht. Auch dieses Siegel beweist also, dass diese Urkunde vor 1250 entstanden ist. Der um 1270 geschriebene Zettel aber, der mit ihr gar keinen innern Zusammenhang hat, wurde an dieselbe ohne Zweifel angenäht, um seine Angaben unter die Autorität ihres Siegels zu stellen und dadurch glaubhafter zu machen. S. 4) 1279. Dieprehtus dictus Lieberman, civis in Villingen, praedium in Erpfenlachen monasterio I ; " -"•'■""""•' Wt^^^^^^. 5 BhBBb! SajnfeS^w^^^iSw 1270—1306. 147 s. Georgii ad augmentationem luminis et in remissionem peccatornm suoruin tradit, tali conditione adiecta, ut redditus eiusdem praedii, videlicet septem modii speltarum et tres modii avenae, fllio suo Johanni, inonacko dicti inonasterii, pro tempore vitae de consensu Dietmari abbatis annuatim praesententur. Testes: Berchtoldus prior eiusdem monasterii, Wernlierus prior in Bippolzow, dominus Heinricus Kü, Conradus miles de Burgberg. Datum et actum 1279., indictione 8. Das Original siegelten Abt und Konvent von St. Georgen und die Stadt Villingen. Kopie in der Notitia S. Georgii (Handschrift in Karlsruhe) S. 225—226. 5) 1284, Aug., Villingen. C. dictus Stahelli, Bur. Tanhainmer, C. dictus Eoseier, E. dictus Bismaiger, cives villae Vilingen, cum relicta quondam dicti Güseregen sartoris hortum contiguum horto Ber. dicti Sicheler ex una et ex parte altera contiguum horto H. dicti Hainbvrgi in remedium animae suae et parentum suorum legaverit et eundem in manus ipsorum resignaverit, iniungens ipsis in animas suas, ut pretium horti procedente tempore venditi religiosis personis dent, prout saluti animae suae et parentum suorum expedire ipsis visum foret, hortum praefatum Hermanno dicto Vitter, cive villae Vilingen, secundum formam iuris eiusdem villae pro 5 Ti minus 5 ß usualis monetae vendunt et donant, quam pecuniam in usus pauperum, videlicet fratrum Praedicatorum et fratrum Minorum et aliorum religiosorum egenorum distribuunt. Datum et actum apud Vilingen, 1284., mense Angusto, indictione 12. Das Siegel der Stadt Vilingen (s. Abbild. No. 19) a ) zerbrochen. Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift f. Gesch. d. Oberrheins VIII, 114. a) Dasselbe hängt von da an an allen von der Stadt Villingen besiegelten Urkunden; es ist deshalb unnötig, weiterhin auf dieses Siegel zu verweisen. 6) 1292, Mars 12. Schultheiss, Eat und Bürger von Villingen verkaufen dem Kloster Teninbach ihren Acker und den Weg dabei an dem Wornbach bei Sivrides des Schneiders Acker, was ihre Almend war, für 1 Tf und 8 ß ^ Brisger. Gegebin 1292, an st. Gregorien tage. Das Stadtsiegel beschädigt. Perg. Or. Villingen. S. 7) 1306, Juni 22. Schwester Mähtilt, Schwester Adelhait, Schwester Katherine und Schwester Anne, des Schmiders sei. Töchter von Asehain, geben dem Stifte St. Blasien zu ihrem und ihrer Vordem Seelenheile das halbe Haus zu Vilingen, gen. der Wirtschäftin Haus, in dem Eiet bei Hainrich des Hvters Haus gelegen, Hainrichs des Schmids sei. Haus und Hofraithe ze Asehain, ein Drittel an Marquarts sei. Gut, das Schwester Annen von dem Maier, ihrem ehelichen Wirte sei., anfiel, l'/s Jauchart ze Haidenhofen bei dem Dorfe, die auch des gen. Maiers waren, „ob Boten", 1 Jauchart Acker „des selben gutes ze Waltenwise ze Asehain", und all ihr fahrendes Gut unter Vorbehalt der lebenslänglichen Nutzniessung gegen '/ 2 8> Wachs Jahreszins. Stirbt eine der Schwestern, so fällt ihr Gewand zu einem Falle an St. Blasien, das übrige aber an ihre Schwestern. Kommen sie in Armut, so können sie, von St. Blasien ungeirrt, ihr Gut verkaufen oder versetzen. Gegeben mittwochs vor Sommerjohannis, 1306. Das Siegel der Stadt Vilingen. Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins IX, 479—80 (nach Perg. Or. Karlsruhe). 8) 1306, Aug. 25. Mahthilt, Berhdolt Kvnen sei. Wirtin 1 , Bürgerin zu Vilingen, vermacht Adel- haiten, ihrer Tochter, Frauen Agnesen von Vriburg und Frauen Hademvt von Kilchain, der Kamerinun, die zu Vridenwiler im Kloster sind, die von ihrer Mutter sei. ererbten Gärten, in Lainmelins gassvn bei Vilingen gelegen, die jährlich 2 U 2 ß ^, wie die zu Vilingen genähm sind, zinsen. Sind alle drei Frauen gestorben, so fallen die Gärten an das gen. Kloster; das geschieht auch, falls die Ausstellerin die drei Frauen selbst überlebt. Hvg Stehelli, der junge, Schultheiss, Cvnrat der Hainbvrge, Bürgermeister, und der Eat zu Vilingen bekunden, dass dies vor ihnen „geoffenet" ward. Gegeben an dem nehsten dvnstage nach st. Bartholomeus tag, 1306. Das Siegel der Stadt Vilingen zerbrochen. Perg. Or. Donaueschingen. 9) 1306, Aug. 28. Cvnrat Borre, Bürger zu Vilingen, und Frau Mehthilt, seine Ehewirtin, geben den Schwestern Mehthiltens, den geistlichen Frauen Lvgart und Katerinen im Kloster zu Vridenwiler, nach ihrer beider Tode zu besitzen den Zins von ihrer frei eigenen Wiese unter dem Warenberge. Die Wiese soll verliehen, der Zins an st. Gallen Tag eingezahlt werden. Nach dem Tode der vier soll als ihr Seelgeräte von dem Zins 1 ti $ dem Kloster Vridenwiler, der Best den Siechen im armen Spital zu Vilingen gegeben werden. Kommen die beiden Stifter in Not, so dürfen sie die Wiese angreifen, „als ain ieglich man 19* .':-,■ .TV . SäMMSaSE ■■ Ufa 148 1270—1313. wol tvt sin lediges aigen". Gegeben 1306, an dem nehsten svnnentag nach st. Bartliolonieus tag. Das Stadtsiegel von Villingen. Perg. Or. Villingen, Spitalarclüv. S. 10) 1307, Jan. 19. Villingen; Jan. 26. Tennenbach. Johannes Abt und der Convent zu Tennibach in Brisgowe verkaufen ihre Aecker bei Vilingen, einen im Stettebache, einen bei Hessenwise, welche ihnen Berhtolt Wishar sei. von Vilingen und Frau Elsebete, dessen eheliche Wirtin, um ihrer Seelen Heil -willen gaben, den ehrbaren geistlichen Frauen des Vettern Sammlung zu Vilingen für ledig eigen um 14 M. S. Vilinger Gewäges. Diesen Verkauf hat in ihr aller Namen Bruder Hug von Veltkilch gethan, der auch die Kaufsumme einnahm und den Käuferinnen die Aecker in ihrer aller Namen aufgab. Dirre kof geschach ze Vilingen, 1307, an dem nehsten dvnrestage nach s. Hylarien tage, vnd darnach an dem ahtoden tage wart dirre brief besigelt ze Tennibach in dem selben jare. Bi disem kofe waren her Heinrich Hindermvzze, Hug der Büzzer, Johannes Vetterli, Heinrich der Schultheisse in dem Biete, Heinrich Mise, Bürger von Vilingen. Das Aebtesiegel des Klosters Tennibach, angehängt vom Abte Johannes für ihn und seinen Konvent, der kein eigenes hat, an ungefärbter, gewirkter Hanfschnur (0 46 : 27 mm, DZ B; SIGILLVM . ABBATIS . DE . PORTACELI). Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. 11) 1308, März 17. Tillingen. Bruder Gotbolt von Blvmenberg, Comthur zu Friburg und zu Vilingen, und die Brüder des Johanniterordenshauses zu Vilingen empfangen als Geschenk von Frau Hedewig Wirtschaftin von Vilingen, 2 Wiesen zu Swenningen und einen Garten zu Vilingen „vor dem Nidern tor"; von den Wiesen sind 2 Hühner iährlich an den Kaplan des s. Blasinsaltar in s. Johansen Münster zu Vilingen und von dem Garten 1 ß ^ Brisger an denselben zu entrichten. Der Kaplan und das Ordenshaus sollen der Stifterin Jahrzeit am dritten Tag vor s. Gerdrvt Tag und das ihres verstorbenen Ehewirtes Cvnrat an s. Mathyas tag begehen. Mit dem Nutzen soll man den Ordensbrüdern an den beiden Jahrtagen zu Tische dienen, „swas sv aller gernest hant". Wird 2 Jahr von diesen Bestimmungen seitens der Ordensbrüder abgegangen, so fällt das Eigentum des Gutes an den genannten Altar. Geben ze Vilingen, an st. Gerdrvt tag, 1308. Die Siegel des Johanniterhauses (wie Abbild. No. 29) und der Stadt. Perg. Or. Villingen; Abdruck nach einem 2. beschädigten, lückenhaften Perg. Or. Karlsruhe in der Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins VIII, 114. S. 12) 1312, Juli 24. Villingen. Heinrich Lübeli, Berhtolth Lubelins seligen, eines Bürgers von Vilingen, Sohn, giebt mit Wissen seiner Verwandten und seines Vogtes dem Kloster Thenibach zu der fahrenden Habe, die er vorher geschenkt hat, dafür, dass sie ihn als einen „notbrüder" in das Kloster aufgenommen haben, sein Eigen, nämlich 3 Jauchert an dem Lengenhart, stossend an den Acker der Sammlung des Vetters, und 3 Mannsmatten an dem Kesebach. Er behält sich und seinen Schwestern, Schwester Katterina und Schwester Lugart, lebenslängliche Nutzniessung vor. Zeugen: sein Vogt Cünrat der Wise, Cünrat der Brülinger vnd Alber der Vitter. Gegeben 1312, an st. Jacobes abent ze erne, ze Vilingen in der stat. Das Siegel der Stadt Villingen an gewirkter Leinenschnur beschädigt. Perg. Or. Villingen. S. 13) 1312, Okt. 15. Villingen. Wernher der Kesseler, Herman Walkvnes, Jacob der Staiger, Johans der Breweler, Hainrich der Bise und Wernher, sein Bruder, gesessen zu Vilingen, empfangen eine Wiese zu Vilingen vor dem Nidern tor gelegen, die weiland die von Beringen vom Kloster zu Diessenhoven Prediger Ordens zu Lehen hatte, von diesem Kloster zu Erblehen „nach mvlirekt, als ze Vilingen gewonlich vnd reht ist" um 11 it 3t , die zu Vilingen genehm sind, Jahreszins. Hainrich der Rise und sein Bruder Wernher bekommen von der Wiese ein Fünftel und ebensoviel jeder der anderen Lehensleute, jedes Fünftel giebt 2 $ 4 ß $i zum Jahreszins an st. Martins Tag. Das Kloster hat das Vorkaufsrecht an diesen Fünfteln. Will einer seinen Theil dem Kloster aufgeben, so hat er 2 Mark Silber zu rechter Weglöse zu geben"). Geben ze Vilingen, an st. Gallen abende, 1312. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Frauenfeld. a) Das Fünftel Johans des Brewelers empfieng unter denselben Bedingungen 1314 an st. Othrnars Abend (15. Nov.) Cünrat Kingeli, Bürger zu Vilingen. (Perg. Or. Frauenfeldj. 14) 1313, März 7. Villingen. Herr Burkart von Tanhain von Vilingen, Leutpriester zu Vriburg, hat zu Leibgedinge auf Lebenszeit eigene Güter des Klosters zu Diessenhoven, nämlich ein Haus zu Vilingen, MM 1270—1317. H9 in dem sein Oheim Burkart Hemerli jetzt sessliaft ist, 5 Wiesen bei Vilingen vor dem Niderntor, die weiland die von Beringen sei. von gen. Kloster hatte, einen Hof zu Knengen, den die Maierin von Knengen baut und der jährlich je 13 Scheffel Kernen und Haber und 5 ß ^ gilt, ein Gut zu Kilchdorf, das der Hone baut und das jährlich je 3 Scheffel Kernen und Haber gilt, einen Hof zu Dvrrehain, gen. Mannenbaches Hof, der jährlich je 13 Scheffel Kernen und Haber gilt, Lvdewiges Hof auch zu Dvrrehain, der jährlich je 9 Scheffel Kernen und Haber gilt, ein Gut zu Dvrrehain, das Hainrich Bi dem bach baut und das jährlich je 3 Scheffel Kernen und Haber gilt, des Wallers Gut zu Dvrrehain, das jährlich je 9 Viertel Kernen und Haber gilt, und ein Gut zu Pforren, gen. Begesins Gut, das jährlich je 5 Scheffel Kernen und Haber gilt. Diese Güter fallen nach seinem Tode frei dem Kloster heim. Die Mühle bei Vilingen, gen. des Symsowers mvli, und eine Wiese bei des fremden Müllers Mühle, die jährlich 2 ti 5 ß S\ gilt, sind Leibgeding von Agnesen, Blvmenbergers sei. Tochter, und er, der Aussteller, ist darüber nur ihr Pfleger; auch dieses Leibgeding fällt nach Agnesens Tode dem Kloster frei heim. Dies bekennt der Aussteller im Bäte zu Vilingen in Gegenwart seiner Brüder Cvnrat und Johans. Geben ze Vilingen, an der ersten mitwochen") in derVasten, 1313. Die Siegel des Ausstellers und der Stadt Vilingen eingenäht. Perg. Or. Frauenfeld. a) Das ist wohl eher der Mittwoch nach dem ersten Fastensonntage, lende Aschermittwoch. als der 1313 auf den 1. März fal- 15) 1313, Mars 7. Villingen. Herr Burkart von Tanhain von Vilingen, Leutpriester zu Vriburg, giebt die Gärten zu Vilingen vor dem Bietor „entzwischent den zwain kenern, die in die stat tragent", und die Wiese, hinter den Gärten bis an die Brigine gelegen, als eigen dem Kloster zu Diessenhoven, Prediger Ordens, behält sich aber deren Nutzniessung auf Lebenszeit vor. Seine Schwestern Lvcie, Adelhait, Irmen- gart und Lvgart und auch die Kinder seiner Brüder Cvnrat oder Johans, welche diese etwa in das gen. Kloster zu geistlichem Leben thun, sollen diese Stücke nach seinem Tode, wie er selbst, niessen, und nach deren aller Tode fallen dieselben dem Kloster heim. Davon soll man Herrn Burkarts sei., seines Vaters, Frauen Elysabethen, seiner Mutter, und des Ausstellers Jahrzeit im Kloster halten mit Singen und Lesen. Handelt das Kloster je gegen eine dieser Bestimmungen, so fallen Gärten und Wiese an den Armenspital des hl. Geistes zu Vilingen als Eigenthum. Diese „gift" wird im Rate zu Vilingen „geoffenet". Gehen ze Vilingen, an der ersten mitwochen in der Vasten, 1313. Die Siegel des Ausstellers und der Stadt Vilingen eingenäht. Perg. Or. Frauenfeld. 16) 1314, Juli 3. Villingen. Schultheiss, Bürgermeister und Rat von Villingen verkaufen um 13 ft rSj Brisger Liebermeine, Conrads von Fockhenhausen sei. Sohne, die Brache eines Ackers am Golden buchel zwischen des Armenspitals Wiese und Dürrhaimers buchel, der sein eigen ist und im dritten Jahre in Brache lag, „zue einer rechte ehehaffti für ein ledig aigen". Geben zue Villingen, an st. Virichs abend, 1314. Das Original siegelte die Stadt Villingen. St. Georger Kopeybuch (17. Jhdt.) I (Karlsruhe, Kopial- bücher No. 703) 84. 17) 1316, Febr. 24. Villingen. Der Schultheiss und die Pfleger des Armenspitals des hl. Geistes zu Vilingen und die Siechen desselben Spitals empfangen von Bürchart Hemerlin 1 Acker (3 Jauchert), der zur Wiese gemacht ist, in Erpfenlachen gelegen, zu einem rechten Erblehen „nach market rehte, als ze Vilingen gewonlich vnd reht ist", gegen einen iährlichen Zins von 5 Scheffel Kernen Vilinger Masses. Wird er nicht an st. Gallen Tag gezahlt, so haben die Eigentümer das Recht, das Spital zu pfänden ohne Gericht und Klage. Gegeben ze Vilingen, 1316, an st. Mathias äbende. Die Siegel des Spitals (wie Abbild. No. 36) und der Stadt. Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S. a) Derselbe Acker wird am gleichen Tage von Schultheiss, Bürgermeister und Rat zu Vilingen wegen der Notdurft der Stadt dem Armenspital zu Vilingen für 12 <&$. Brisker verkauft. BSrchart Hemerli giebt ihn dem Spital zum Erblehen. Das Spitalsiegel hängt an, das Perg. Or. Villingen ist aber nur ein Bruchstück, ein Drittel desselben ist abgerissen. 18) 1317, Mai 21. Villingen. Berhtolt Myse, Bürger zu Vilingen, verkauft sein halbes Haus zu Jägfc», gn $gSm ■ 1 i SSM iiliiili SSKäESä S&ES ■®m ' , 1 ■ § H 150 1270—1322. Vilingen an der Strasse , und zwar den Teil an Johans Jochelins Haus eines Schmiedes, den Pflegern des Altars in dem „Barnims" in der alten Stadt Vilingen, Walther dem alten Lecheler, Eberhart Welling und Peter Spaiching, als lediges Eigen für 9 Tt ^ Brisker. Die Pfleger geben ihm dasselbe „ze ainem rehten erbelehen vnd ze rehtem marketrehte nach der stet rehte ze Vilingen" für 12 ß 3\ iährlich (halb Johannis, halb Weihnachten zahlbar). Lehnsherr und Lehnsmann behalten sich gegenseitig das Vorkaufsrecht vor. Gegeben ze Vilingen, 1317, an dem Pfinggest abende. Das Siegel der Stadt Villingen. Perg. Or. Villingen. S. 19) 1317, Mai 25. Hainrich Wighart, der Payer, von Vilingen giebt dem Armenpital zu Vilingen zum Heil seiner Seele all sein liegendes und fahrendes Gut, das aber erst nach seinem Tode anzutreten ist. 0 Gegeben 1317, an st. Vrbans tage. Das Siegel der Stadt und des Johanniterhauses Vilingen (wie Abbild. No. 29). Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S. 20) 1318, April 15. Katherina, Hugen sei. Stehellins, weiland Schultheissen zu Vilingen, eheliche Wirtin, und Schwester Agnes und Cvnrat, ihre Kinder, verkaufen dem Kloster zu Diessenhouen ze Sant Ka- therinvn Tal ihre Mühle vor dem Niderntor zu Vilingen, gen. des Egishaimers müli, welche jährlich gilt 34 Scheffel Kernen Vilinger Hess und auf st. Thomas Tag vor Wihennahten 2 Schweine, welche 3 U^\, so zu Vilingen gäbe sind, wert sind, um 72 M. S. Vilinger Gewäges. Zeugen: Hainrich Stehelli, Scluütheiss zu Vilingen, Bürchart Hemerli, der alte, Johans, dessen Sohn, Cvnrat von Tanhain, Johans, dessen Bruder, Johans Schapel und Hainrich der Hainbürge. Dieses ward zu Vilingen in offenem Rate „gelütpert". Gegeben 1318, an dem Balme abende. Das Siegel der Stadt Vilingen fehlt. Perg. Or. Frauenfeld. 21) 1318, April 30. Herr Cvnrat von Haidenhouen, ein Priester, st. Joses und st. Nycolaus Altars Kaplan zu Vilingen „in der lvtkylcken mvnster", und Eberhart Welling, Bürger zu Vilingen, desselben Altares Stifter und Pfleger, kaufen mit Frau Adelhaide, der Colerinne, Bürgerin von Vilingen, Rat und Hilfe das Haus der Kinder des Begzers, Margarethen und Elsabethen, gelegen in dem obern Orte zwischen Berh- tolt Büchmögelins Haus und Zaiszen des Sviters Haus, um 10/?^ jährlichen Geldes, so zu Vilingen gebe ist, „ab dem gemüroten kelr der vron Hailwige der Zaiszinne" an den vorgen. Altar. Gegeben 1318, an st. Walpürge abende. Das Siegel der Stadt Villingen. Perg. Or. Villingen. 22) 1319, Dec. 20. Hainrich Klücke und Adelhait, seine Ehewirtin, Bürger zu Vilingen, geben nach ihrem Tode mit Zustimmung ihrer Vögte Cvnrates des Vettern, Cvnrates von Tvnningen und Hain- riches des Staigers ihre Wiese an der Hertgassvn „stözet an Bürgi des Stainers wise ainhalp vnd andert- halp an Peters vf der Tolan wise" dem Armenspital zu Vilingen. Gegeben 1319, an st. Thomas abende vor Wihennahten. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S. 23) 1321, Mai 28. Katharina die Hiltegerin, Bürgerin von Vilingen, vermacht dem Stifte St. Blasien für ihr und ihrer Vordem Seelenheil ihr Haus zu Vilingen „an der sträze gelegen, ainhalb an der Hvaber litis, anderhalb an Johans des Köpen 1ms", als recht ledig eigen nach der Stadt Vilingen Recht. Gegeben 0 an dem liebsten sanieztage nach st. Vrbans tage, 1321. Das Siegel der Stadt Villingen. Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins IX, 480 (nach Perg. Or. Karlsruhe). 24) 1322, Febr. 14. Hainrich Klücke und Adelhait, seine Ehewirtin, Bürger von Vilingen, geben zu ihrem und ihrer Vordem Seelenheil alle Aecker und Wiesen, die von ihnen „Johans Vf dem bühel von Asehain" für 26 Scheffel Kernen und ebenso viel Haber jährlich baute, in der Hertgassün gelegen zwischen des Hüaters und Peters von Asehain Wiesen, dem Armenspital zu Vilingen. Die Eheleute behalten sich die Einkünfte als Leibgediiige vor, zahlbar an st. Gallentag. Werden sie nicht bis Weihnachten entrichtet, so fallen die Aecker und Wiesen an Unser Frauen Kirche in der alten Stadt zu Vilingen und an st. Johanns Münster, das zur Leutkirche gehört. Zu dieser Schenkung geben die Vögte (dieselben, wie oben Nr. 188, 22) der Eheleute ihre Zustimmung. Schultheiss, Bürgermeister und Rat von Vilingen befreien die Eheleute wegen dieser Schenkung von „wahte" und „sture" und „allen diensten". Gegeben 1322, an st. Valentins tag. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Vilingen, Spitalarchiv. S. 25) 1322, Mai 27. Schultheiss, Bürgermeister und Rat von Vilingen verkaufen um ihrer Stadt Notdurft und Besserung wegen an Frau Annvn, des Rottenmülners sei. ehelicher Wirtin, und an Hainrich, des Senden Tochtermann, ihre Almend um des Senden Mühle „vmbe vnd vmbe, als die bonan gant" oberhalb ! i^ " '■ i '■ mmm 1271. 151 der Mühle und unterhalb und ennent Wassers gen Erpfenlachen und diesseits Wassers mit Hofraite und anderm, als der Zaun um und um geht, um 3 UA Brisker für rechteigen. Gegeben 1322, an dem nehsten dvnrestage nach st. Vrbans tage. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Karlsruhe; s. Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins IV, 115—16. 1271, März 19. Wald. 189. Burchardus de Ramsperc miles, curator puerorum quondam .. . dicti Gotzritter militis, donat curiam quandam apud Ohsobach dictam zen Nvnbomen monasterio in Walde, quod Judentam filiatn praedicti Gotzritter ad suum collegium recepit. Actum et datum apud Walde, 1271., 14. kalendas Aprilis, indictione 14. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 1) 1277, Juni 24. Pfullenclorf. Fridericus dictus Knivzer de Ohsobach ius feodale vulgo lipgedinge dictum in medietate curiae in Ohsobach dictae Vogellins hof, cuius proprietas in parte dimidia monasterio Salem, in parte altera Hainrico dicto Vulledir, civi in Pfullendorf, attinet, monasterio dicto ratione emtionis transfert. Usque ad obitum suum proventus curiae ex integro percipiet; 3 m. a. ponderis Constantiensis in obitn sno ad faciendum testamentum vel ad solvendum creditoribus, si requisierit, monasterium assignabit. Liberam facultatem ipse habet, causa necessaria urgente, dictam curiam alienandi. Hseredes eius in curia et in pecunia dicta nihil iuris habent. In recognitionem praedicti dimidium fertonem cerae in festo Martini annis singulis monasterio ipse assignabit. Testes: Fridericus de Magenbüch miles, Cvnradus de Laegellvn, 0 Viridis de Husen, Hainricus minister in Pfullendorf, Fridericus In valle, Hainricus Graemelich, Hainricus Zimlich, Marquardus Cratzenbuch, Rvdolfus Preco. Acta sunt hec in Pfullendorf, 1277., in die Johannis Baptiste, indictione 5. Die Siegel (Malta) des Abtes von Salem (wie an No. 140, 18; f SIGILLVM . ABBATIS . DE . SALEM) und der „vniuersitas in Pfullendorf", da der Aussteller keines hat (53 mm D., IV A 1, im Schilde Reichsadler; f S ■ MINISTRI. ET . CIVIVM . IN . PHVLNDORF , abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 22, No. 1). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 178—179. 2) 1322, Febr. 5. Constanz. Offlcialis curiae Constantiensis notiflcat, quod, coram se in figura iu- dicii constitutus, Burchardus dictus Harnit de Galchrvti bona sua in Obernohsobach, ad culturam 4 bomn se extendentia, et duo curtilia ibidem sita monasterio Salem pro 18 2t A Const. vendidit. Datum Constantie, 1322., in die st. Agathe virginis et martiris. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 3) 1324, Sept. 27. Burchart von Bamensperg, Herrn Rudolfs Sohn weiland von Ramensperg, verkauft Bertolten Anhowe, Bürger zu Phullendorf, einen Halbteil des Gutes zu Ohsabach, das Eberlin Gossen halb ist, für rechteigen um 18'/2 U Costenzer Münze. Er wird schaffen, dass sein Vetter Burchart von Ramensperg mit ihm zu diesem Gute Gewähre wird. Zeugen: C. Grämlich, Hermann, dessen Bruder, C. Schorb, Ber. der Guder, C. der Selnhouer, Bur. der Lüzler, C. Brüning, Albreht der Sengelar, H. Hai- gelstain, Bur. Abli, Herman der Gugenhüser, Frik, des Ammans Sohn, Frik der Hörn. Diz beschach 1324, an dem nähsten dunsttag vor st. Michels tag. Die Siegel des Ausstellers (wie an No. 179, 11) und seines Vetters Burchart (nicht gut erhalten, 50 mm D., IV A 2, im Schilde auf dreigipfeligem Berge stehender, rechts schauender Widder; f S • BVR . D . RAMENS . ERCH). Perg. Or. üeberlingen, Spitalarchiv. 4) 1329, Nov. 14. Pfullendorf. Eberhard Gosse und Katherin, seine eheliche Wirtin, „nu ze male burger ze Pfullendorf", verkaufen Alwigen dem Sprenger, jetzt auch Bürger zu Pfullendorf, ein Gut zu Ohselbach, „Berhtold des Molders gütz getailit", für rechteigen, ausser dass dem Kloster Salmanswiller davon jährlich an Lichtmess Ve Tb Wachs geht, um 18 $ $ Costentzer. Zeugen: Herr Herman Grame- lich , Ritter, Hainrich, dessen Sohn , Kirchherr zu Zelle, Friderich Grämelich, der ältere, Berhtold der mSSSSm H** I *-■ ; *&mm& m m wm£i&. mm ^m\ 152 1271. Guder, Burchard Abli, Eberhart Schopf, Hainrich Ortliep, Cünrad der Speker, Virich Salzman, Hainrich Maierli, der brotbegge, Bürger zu Pfullendorf. Gegeben zu Pfullendorf, 1329, an dem nähesten zinstag nach st. Martins tag. Das Siegel der Stadt Pfullendorf fehlt. Perg. Or. Ueberlingen, Spitalarchiv. 1271, Juli 26. 190. Ebevhardus comes de Wartstain proprietatem curiae sitae in Haingen, dictae dez Wizen hoff, monasterio Vallis st. crueis pro 7 & Hallensis monetae vendit ean- demque monasterio non solum occasione pecuniae, sed praecipue ob reverentiam dei genetricis et in remedium animae snae donat. Testes: decanus in Haingen, Hainri- cus cellerarius superior in Salem, Alberthus miles dictus Munt et pater suus Eber- 0 hardus miles, Alberthus miles de Schemmern, Viridis miles de Eglingen, Conradus 0 dictus de Raczenhouen, Albertus dictus Meldelin, Viridis de Eglingen et Otto frater eiusdem, Cünradus dictus Canis, Hugo dictus Spete, Eberlinus dictus Seluing, frater Hainricus magister curie in Altmanneshuseu, frater Wernherus dictus Arbeit, Dietri- cus minister, Wernherus minister. Acta 1271., septimo kalendas Augusti, in crastino Jacobi apostoli. Das Original siegelte der Aussteller. Kopialbueh des Klosters Zwiefalten (Perg. 15. Jhdt.) fol. 23. Stuttgart. S. 1) 1271, Aug. 11. Hayingen. Vlricus de Gvndolvingen dictus de Otolveswang curtim in Haigingen dictam des Blezzers hovestat cum omni iure proprietatis abbatissae et conventui Vallis s. crueis pro 2 tt h. non solum pro ipsius tantillo pecuniae, sed maxime et pure ob honorem intemeratae dei genitricis Mariae et in remedium animae suae, adhibito consensu ornnium fratrum suorum et haeredum, quos tunc habuit, videlicet 0 C. plebani in Tivwingen, Eberhardi plebani in Otolveswang et Vlrici filii sui, vendit et donat. Quia dimidia pars praedietae curtis speetabat ad dotem ecclesiae parrochiae in Haigingen, eam cum altera curte dieta des Wirken houestat, sibi iure proprietatis pertinente, ecclesiae memoratae recompensavit. Testes: decanus in Haigingen, Albertus miles dictus Meldelin et filii eius Cünradus et Albertus, item Cüradus de Haigingen et frater eius Hainricus , item dictus Kaiser, Hainricus dictus der Becke, Benzo dictus Blezzer et frater eius Dietericus, item dictus Graue et Wernherus dtetus Arbait. Datum et actum Haigingen, in domo ministri, 1271., tercio idus Augusti, indictione 14. Das Siegel des Ausstellers beschädigt. Perg. Or. Stuttgart. 0 2) 1276, Hayingen. Vlricus nobilis de Gundelfingen propriam curiam suam in Haigingen, quam habuit quondam miles dictus Mor de Schamarn, pro 31 lt et 5 ß h abbatissae et conventui de Valle beatae crueis manu suae libertatis confert. „Insuper ista proprietas pertinet ad nobilem virum Eber, comitem de Warstain". Testes: Eberhardus comes deWarstain, decanus de Haigingen, H. plebanus deErbstetten, Eber. 0 frater domini Vlrici, C. frater suus de Gowingen, Ortolfus de Vndelhusen, C. de Haigingen, Dietricus minister, C. molendinator, Waltherus dictus Maisar, Wem. Masor, C. dictus Grave, Wern. conversus dictus Arbait. Datum apud Haigingen, 1276., indictione 5. Das Original siegelte der Aussteller. Perg. Kop. im Kopialbueh des Klosters Zwiefalten (Perg. 15. Jhdt.) fol. 24 b, Stuttgart. S. 3) 1283, Nov. 6., Riedlingen. Eberhardus comes de Wartstain coenobio in Hailigcrütztal omnem iurisdictionem et instanciam suam in curia sita in Haingen, dieta des Mors hoff, resignat, astringens se et sua pro vera warandia dicto coenobio a datione praesentium usque ad proximum diem natalis (sie) domini et ab inde per quinquennium. Item omnem instantiam seu ius proprietatis ad caetera bona omnia, prius ab ■ WA resggs H0Ma| ^^^^^■H 1272. 153 ipso dicto monasterio data, praecipue ad 2 curias sitas in Fainhusen et curiam sitani in Haingen, dictam des Granen hoff, pro quibus ab ipso monasterio aecepit 14 8> monetae Hallensis, viva voce ac solleniniter re- signat. Testes: decanus de Binswangen, rector ecclesiae in Hattingen, Ber. viceplebanus in Rudiingen, Vir. plebanns in Hailigcrüczstal, Vir. dictus Zinsmaister, sacerdotes, Hermannus miles de Hornstain, nobilis vir Anshelmus iunior de Justingen, Hiltboldus minister, Otto de Enslingen dictus Eorwant, Waltherus dictus Klingler, Hainricus dictus Schwertfärber. Acta in Rudiingen, 1283., 8. idus Novembris, indictione 12. Das Original siegelten der Aussteller, Wolfrad Graf von Veringen vnd Anshehn von Justingen senior. Kopial- buch des Klosters Zwiefalten (Perg. 15. Jhdt.) fol. 23 b. Stuttgart. S. 4). 1284, März 23. HeiligJcreuzthal. Abbatissa et conventus monasterii in Hailigencrucestal pos- sessiones suas apud Vainhusen et apud Hagigen (sie) iure proprietatis sibi pertinentes abbati et conventui monasterii in Zviwltvn pro 120 U Hallensis monetae, consilio et favore abbatis et conventus monasterii in Salem, visitatoris sui, expresse accedente vendunt. Recipiunt 12 m. a., quae emptoribus cedebant de posses- sionibus suis apud Ostrah et Galcruti per ipsos monasterio in Salem venditis, ab emptoribus in praehabita per- solutione. Acta sunt hec apud Hailegencrucestal, 1284., 10. kalendas Aprilis. Testes: Berhtoltus conversus dictus Phister, Walter dictus Klingeler, Berhtoltus miles vom Stain, Reinhardus et Cvnradus vom Stain, A. no- tarius noster. Die Siegel des Abts von Salem und des Klosters Hailigencrucestal fehlen. Perg. Or. Stuttgart. 1272, Febr. 24. 191. Rudolf von Ramisberch und seine Söhne Bürchart und Rudolf geben den Brüdern des hl. Spitals von Jerusalem bei ihrem Eintritte in deren Orden all ihr Eigen zu Denchingen, zu Riehersrüti und zu Bruneshüse und sonst allenthalben, wo sie solches haben, sodann alle ihre Lehen, „swa siv oder wir div gieiginne mugen oder bihabin mügen mit heime rehte. Warj aber ihet dar vndir, des si nit bihaben moh- ten, alse hie vor giseit ist, da mitte sülne wir tvne, swz vns die vorginanten bruder heizint." Zeugen: Bruder ... 1 ) Hirzkorn, Komtur von Biibichouen, Bruder Heinrich von Bechivsteige, Priester und Komtur zu Tobel, Bruder Heinrich von Leonegge, 0 Komtur zu Überlingen, Bruder Walter und Bruder Ebirhart, Priester in demselben Hause zu Überlingen, Bruder Heinrich, Grafen Berhtolclis sei. Sohn von dem Hei- liginbergi, der Herr Friderich von Stopheln, Alber. sein Bruder, Bruder Bur. und Bruder Friderich von Stopheln, Bruder Heinrich von Leonegge, Komturs Sohn, Bruder R., Bruder Wl., Bruder Wem., Bruder Lvtifr., Bruder C., Bruder Ber., Bruder Walter. Diz geschach an st. Mathias abint, 1272. Das gemeinsame Siegel der Aussteller (\J beschädigt, nach rechts schauender Widder auf einem Dreiberge , links oben im Felde als Beizeichen eine fünf blätterige Rose; f S . R . . RAMENSP ... ET . FDLIOR . . EIVS. Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift für Gesch. d. Oberrheins XXEK, 137—38. 1) Es ist Raum für den Vornamen gelassen. V. 20 asr^&sipw BHhHÜ . '- T ' ■■'■«n- ■ ■■• ■ ■ I , '.; ' ■ ■ Ä 154 1272—1273. 1212, Juli 15. Stockach. 192. Cvnradus dictus Hverlinch confert piscinam suam. sitam in Abilach et quen- clain virum piscatorem nomine Bertoldum pro remedio animae suae Itae abbatissae et conventui de Walde. Testes: dominus Rainhardus decanus de Tvdewanch, dominus Mangoldus de Hertenstain, Bvdolfus Abzwich et Rvdolfus filius eins, Cvnradus de Ebingen, Bertoldus conversus de Bvtelschiesh, Hainricus Lotervüz. Acta in Stocach a ), 1272., idus Julii, indictione 15., in solario domus Abzwich. Die Plicatura ist abgeschnitten, es fehlt auch der Schnitt für den Siegelstreifen. So ist es zweifelhaft, ob das Siegel des Grafen Mangold von Nellenburch, welches nach der Urkunde selbst angehängt sein sollte, jemals anhing. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. a) in Stocach mit anderer Dinte gleichzeitig hinzugefügt. Messkirch. 1273, Jan. 13. 193. Cvnradus de Snerkingen, fidelis comitis Hainrici de Veringen, euriam dictaui Wiler, quam lege feudi a Bvdolfo de Biedren possedit, „per quam et idem Bvdolfus monasterio Avgie Maioris astrictus omagio tenebatur", dominae Hedw a ) abbatissae et conventui monasterii de Walde vendit pro 9 m. a. et 3 #^ Constantiensis mo- netae. Cvnradus proprietatem curiae „manibus legitime missis" in predicti Rvdolfi manum et item hie in manum abbatis monasterii Avgie Maioris resignat et idem abbas cum consensu capituli euriam praedicto conventui confert, qui monasterio Avgie Maioris proprietatem curiae in Snerkingen, quam a nobili viro, comite iiainrico de Veringen legitime partieiparunt, refundit. Testes: dominus Bertoldus dapifer de Ror- clorf, Gerungus rector ecclesie de Messekilke, Eberhardus plebanus de Waltramezwiler, dominus Bvdolfus de Biescah senior, Albertus de Eaine, Cvnradus dictus Enzinghover, Bvrcardus Bawarus, Hainricus Bawarus, Cvnradus dictus Isenhart, Hugo de Messekilke, Hainricus der Durner, frater Bertoldus, H. Lotervvz. Acta apud Messekilke, 1273., idus Januarii, indictione 2. Von den Siegeln des Abtes und des Konventes von Eeichenau, des Grafen Hainricus de Veringen und des Herrn Bertoldus dapifer de Rordorf ist nur das zweite eingenäht, aber ganz zertrümmert, erhalten. Perg. Or. Sigmaringen. P. Domänenarchiv. S. a) Das w ist über die ursprüngliche Schrift korrigiert, von letzterer steht noch das Abkürzungszeichen für er. 1) 1295, Jan. 14. Ueberlingen. Frater Hugo comes de Sangans, commendator, et fratres ordinis hospitalis st. Johannis Iherosoloniitarum domus in Vierlingen euriam suam in Snälchingen, quam colit dictus Stapli, emptam a Friderico dapifero de Rordorf, milite, pro 18 m. a. ponderis Vberlingensis, Eüdolfo dicto Arnolt, civi de Meßkilche, iure feodi censualis, quod vulgariter cinslehen appellatur, pro '/2 U cere ponderis Vber- HHHHB^BB 3ÜÜ 1273—1320. 155 lingensis in festo Nativitatis domini domui suae singulis annis persolvenda concedunt eique potestatem dant curiam vendendi, obligandi et alienandi, salvo tarnen praedicto domni suae persolvendo censu. Acta sunt hec Vberlingen in nostra domo, 1295., 19. kalendas Februarii, indictione 8., presentibus fratre ... de Disingin, fratre Cünrado de Meßkilche, sacerdotibus, fratre Nicoiao dicto de Wiler, fratre Vlrico de Winttersulgen, fratre Vlrico Bonbroch, fratre Vlrico Malspurer, fratre dicto de Anmarchingen, fratre Bur. dicto Zuker, fratre H. Ströli, fratre dicto Dikspor, Ber. et Bur. dictis 'Junkerer, Gunthero Egglino, Cünrado Saltzman, H. Marti, ciuibus de Vberlingen, Vlrico Eberhardo et Her. dictis Sitteli, H. Walcbe sutore et H. Fabro, ciuibus de Meßkilcb. Das Original siegelte die Kommende Vberlingen. Zimm. Kopialbuch I, 336. 2) 1306, Nov. 6. Messlcirch. Adelbait, die Ehewirtin Hermannes des Smides sei. von Meskilch, verkauft dem Kloster Walde den Buggelins Hof zu Snerkingen bei Meskilch für 24 H. S. Chostenzer Gewichtes. Als Bürgen stellt sie ihre Tochtermänner Hainrich Lohelin von Meskilch, Johannes den Brenner und Hainzen, genannt Schadrai, und Hainrich, ihren Sohn, genannt der Wilde. Sie wie ihre 3 Töchter Hedewig, Margareta und Adelhait verzichten auf alle Ansprüche. Zeugen: Berhtolt Marti.. der Sahs, Walther der Scherer, Rudolf der Grawe, Hainrich Sitteli, Eberhart Knelle, Rudolf Stuki, Cünrad der Wolf, Herman der Wisman und Hainrich der Veterre. Beschah ze Meskilch vor der Ledergerwon tor, an ainem sunnentag, an dem sehsten tage dez dritten herbstmanodes, do man zalt von gottes geburt 1305 vnd waz in dem sehsten iar. Das „wahszaichen" des Herrn Walthers dez Druhsezen von Warthusen fehlt. Perg. Or. Sigmaringen. P. Domänenarchiv. S. 3) 1307, Febr. 14. Mengen. Truhsäzze Bertolt von Rordorf, Kirchherr der Kirche zu Messekilch, nimmt für seine Kirche als Ersatz für einen Zins von 8 A Costenzer Münze und '/i U Wachses, der von Bugglis Gut zu Snerkingen, das von Adelhait Hermans seligen Schmiedes von Messkilche, genannt der Wildinun, für 24 M. S. Costenzer Gewäges an Mehthilt von Hasenstain, Aebtissin des Klosters W T alde], und an das Kloster verkauft wurde, gezahlt werden musste, einen gleichen Zins von 3 Jauchert Acker, genannt die Hürste in Bülach bei Messekilche. Zeugen: her Lütfrid von Rordorf, Schiltung der vogt von Mängen, 0 ; i i Hainrich Lohli, Virich Hurling, Arnolt Gaisel, Wernher der Mürer, C. der Smit, burger von Mängen. Buschah ze Mangen in der stät, an st. Valentines tag, in dem manot, den man nemnet Hornunge, 1307. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. P. Domänenarchiv. S. 4) 1311, Sept. 12. Stadt Aach. Johans Blokeli von Ahe, ein Bürger, und seine Tochter Adilhait verkaufen der Frau Annvn Aebtissin und dem Kloster Walde ihr Eigengut zu Schnerkingen für 13 M. S. Costenzer Gewichtes. Zeugen: herre Friderich der voget von Hattingen, H. von Rordorf, Hucg von Meringen, H. von Meringen, H. von Celle, B. der Bvheler, Rvdolf von Orsingen, C. der .. . a ) vnd brvder Hainrich der kofman von Walde, brvder Hainrich Kern vnd Albrech von Ozingen. Bischach ze Ahe in der stat, 1311., an dem nahestem svnnvntach nach Vnser frown gebvrtlichem tage. Das Stadtsiegel von Ahe eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. a) Platz für den Namen. 5) 1320, Jan. 29. JKessUrch. Coram officiali curiae Constantiensis confitentur Cvnradus dictus Horant de Snerchingen et Jütza uxor eius, quod ipsi proxima die dominica in oppido Messekilch in domo monasterii in Salem ob salutem animarum suarum donaverunt monasterio in Walde curiam suam Cvnrat Horancz houe in Snerchingen, quam Cvnradus hactenus coluit, et renuntiant in manus Cvnradi dicti Koufman et Cvnradi dicti Hageln, fratrum et procuratorum dicti monasterii, dictam curiam. Abbatissa locat donato- ribus et liberis eorum curiam pro annuo censu 1 ft cerae in festo Paschae persolvendo ad tempus vitae ipsorum. Testes, qui donationi in oppido Messekilch interfuerunt: Eberhardus rector ecclesie de Talhain, Berhtoldus Martin, Wernherus minister, Eber, dictus Rainer, C. dictus Stucki, Vir. dictus Siteli, Vir. Loheli, Berh. dictus Mainwonch, Berh. Buman, Albertus dictus Brvnne, Burch. Abrelle de Menningen, frater Cvnradus dictus Hagel et frater Cvnradus dictus Koufman. Datum et actum 1320., feria tercia ante festum Purificacionis beate virginis proxima. Das Siegel des Officialats eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 20* •SÖ^MirJ* mm H$8 B 156 1273—1313. 6) 1354, Mai 15. Salem. Walther der Truchsäss von Eordorf, Bitter, eignet Meister Büdolfen Stukinn, Chorherrn zu Kur, und Gerungen Stukinn, Bürger zu Meskilch, Gebrüdern, einen Hof zu Schnser- kingen, des zu einem Pfluge Ackers ist, und der jährlich 9 Malter Korn Messkilcher Mass, 19 ß $\ Costentzer Münze, 1 Viertel Eier und 6 Hühner gilt, auf Bitten Herrn Hansen und Nicolaus Stukinn, Klosterherren zu Salmenswiller, Gebrüder. Zeugen: Herr Hainrich Lurtz und Herr Hainrich von Hodorf, Klosterherren zu Sallmeswiller, Bruder Hans von Obrastetten und Bruder Hans der Kessler, Brüder daselbst. Geben ze Salmenswiller, 1354, ze mittem Maigen. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1273, Aug. 14.—1349. 194. Urkunden über Leibeigene des Klosters St. Georgen. 1) 1273, zwischen Aug. 14. und 31. Kürnburg. Hugo miles de Almenshofen in remedium animae suae suorumque parentum abbati et conventui monasterii s. Georgii in Nigra Silva Adilhaidim filiam Hugonis dicti Floter, quae titulo proprietatis ad ipsum spectat et cum Volkardo molendinatore matrimonialiter con- traxit, legat et donat. Datum Kurnburch, 1273., mense Augusto, kalendas (sic)°) Septembris, indictione prima. Das Siegel des Ausstellers (*\J 40: 33 mm, die linke Ecke oben abgebröckelt, IV A 2, Schild quadriert, in dem obern Felde fünfblätterige Böse mit Stiel; f S . ... ONIS . DE . A.MENSHOVEN.). Perg. Or. Karlsruhe. a) Dem Schreiber blieb die Zahl vor kal. in der Feder. BR. 2) 1297, März 1. Commendator dictus de Egenshain et capitulum domus hospitalis s. Johannis in Vilingen cum Ber. abbate et conventu monasterii s. Georii in Nigra Silva, Hainrico dicto Hagelstain, villico in Milhusen dominis s. Georii titulo proprietatis spectante, cum Irmengard filia H. dicti Widemer de Haiden- hoven, quae eodem iure dictae domui hospitali pertinebat, matrimonium contrahente, tractatum faciunt, quod liberi utriusque sexus ex ipsis procreati inter domum hospitalem et monasterium s. Georii aequaliter divi- dantur. Datum 1297., indictione 10., kalendis Martii. Das Siegel des Johanniterkapitels (s. Abbild. No. 29). Perg. Or. Karlsruhe. E. 3) 1303, Jan. 20. Beichenau. Heinricus episcopus Constantiensis, gubernator et conventus monasterii Augiae Maioris Katarinam uxorem Bur. dicti Vischer de Meringen, monasterio suo iure servitutis pertinen- tem, in abbatem et conventum monasterii s. Georgii in Nigra Silua pro Eber, dicto Vischer de Meringen, eisdem proprietatis titulo pertinente, permutationis titulo transferunt. Datum Augiae Maiori (sie), 1303., 13. kalendas Februarii, indictione prima. Am Originale hingen die Siegel des Ausstellers („videlicet guber- nationis suae") und des Konvents von Eeichenau. St. Georger Kopeibuch I (Karlsruher Kopialbücher No. 703) S. 12—14. 4) 1308, Febr. 6. Johans von Blümenberg giebt Hermann und Mehthilden, Hermanns des Widemers von Slatte Kinder, dem Gotteshause St. Georgen, „der abtaie in dem Walde", unter der Bedingung, dass dessen andere Kinder mit diesen alles Gut erben sollen, das Widemer „vmbe Slatte in Hegowe" oder anderswo hinterlässt, es sei von ihm, dem Aussteller, Lehen oder nicht. Er (der Aussteller) soll von des Widemers Wirtin Itun einen schlechten Fall nehmen, wie das Kloster von genanntem Hermann von Slatte. Dis beschall ze Egebettingen, 1308, an dem nehstem zinstag nach st. Ageten tag. Das Siegel des Ausstellers a ) (s. Abbild. No. 33). Perg. Or. Karlsruhe; Gerbert, Hist. Nigr. Silv. HI, 251—52. BE. a) Er nennt sich in demselben nicht von Blumenberg, sondern von Blvmenegge, gehört also zu der Blu- menegger Linie seines Geschlechtes. o 5) 1313, Mai 30. St. Georgen. Vlricus abbas et conventus monasterii s. Georgii in Nigra Silua Agnetim filiam Cvnradi dicti Widemer de Schlat, ipsis iure ancillari pertinentem, in proprietatem monasterii de Petri Domo pro Katerina filia Bertoldi villici de Einhart, eidem monasterio iure simili pertinente, transferunt- Datum apud Sanctum Georgium, 1313., feria tercia proxima post festum beati Vrbani, indictione 11. Das Siegel des Abtes Virich fehlt; das des Konvents zerbrochen. Perg. Or. Karlsruhe. ''>'■■'■■- Hl 1273—1334. 157 6) 1316, Mai 20. Salem. Abt Cvnrat und der Konvent des Klosters zu Salmauswiler geben dem Abte und Konvente des Klosters zu St. Gerigen in dem Swarzwalde Hainriclies Hvrden eheliche Wirtin Adelhait, gesessen in Brigental, ihre Leibeigene, in Tausch gegen Eberhartes Frvmans von Vbrachen eheliche Wirtin Adelhait. Gegeben ze Salmanswiler, 1316, an der Vffart tage. Das Siegel des Abtes (wie an No. 140, 18). Perg. Or. Karlsruhe. ■ ß. 7) 1317, No. 1. Hainrich der Meringer von Ahe hat eine „genöschaft" gemacht mit Abt Virich und dem Konvente des Klosters zu St. Gerien in dem Swarzwalde zwischen Frau Willebirg, Bürgins des Müllers ehelicher Wirtin von Heringen, Eigenweib dieses Klosters, und seinem Eigenmann Bürgin dem Müller, also dass unter den vier Kindern derselben die Tochter Willebirg und der Sohn Bertschi dem Kloster, die Söhne Burcart und Johanse ihm gehören. Stirbt Bürgi der Müller, so soll er (der Meringer) einen gewöhnlichen Fall von ihm nehmen; ebenso das Kloster, wenn Frau Willebirg stirbt. Für den Fall seines eigenen Todes ohne Leibeserben giebt der Aussteller um seines Seelenheils willen dem Kloster die genannten zwei Kinder zu eigen. Gegeben 1317, an Aller hailigen tag. Das Siegel des Ausstellers (43 mm D., IV A 2, schmaler Schrägbalken ;f S. HAINRICI. DE . HEBINGE .). Perg. Or. Karlsruhe. R. 8) 1327, Bez. 30. KloSter Oeningen. Propst Hainrich und der Konvent von Öningen geben Annen, des Kolbingers sei. Tochter von Zimern, und deren Sohn Eberlin dem Abte von St. Gerien um Annen, Han- nesen Burkarts von Engen eheliche Wirtin, Hainrich Frideriches sei. Tochter, und deren Sohn Hainrich. o Diz beschall vnd ward och dirre brief gen ze Oningen in dem closter, an der nahstun mitwochun nah dem hailigen dage ze Wihnahten, 1328. Das Siegel des Propstes von Öningen (Q 44 : 29 mm, II B, das Siegelfeld durch gotischen Bogen geteilt, oben Brustbild eines Heiligen, in der linken das Schwert, rechts von ihm S. links von ihm P., im untern Felde nach rechts gewandter Mann im langen Kleide, in der rechten ein Ge- fäss haltend, links von ihm hängende Lampe; f S . PBEPOSITI. . OENINGIN). Perg. Or. Karlsruhe. R. 9) 1329, Febr. 5. St. Blasien. Abt Virich und der Konvent zu St. Blesin in dem Schwarzwalde geben ihren eigenen Mann Johanßen, Conrades des Brotbeckhen Sohn von Immendingen, zu einem ehelichen Hanne der Leibeigenen des Gotteshauses St. Georgen in dem Schwarzwalde Engelun, Albrechtes des Würtes Tochter von Immendingen. Unter denselben soll rechte Genossenschaft sein. Stirbt eines derselben, es lasse Leibeserben oder nicht, so soll sein Leibherr nur einen gewöhnlichen Fall nehmen. Hinterlässt es Kinder und Gut, so sollen die Leibherren dieselben gleich teilen, und hat St. Georgen bei der Teilung der Kinder die Vorwahl. Gegeben zue St. Blesin in vnßerm closter, 1329, an st. Agathen tage. Das Original siegelte das Kloster St. Blesin. St. Georger Kopeybuch I (Karlsruhe, Kopialbücher No. 703) 201. 10) 1332, Mars 30. Amtenhausen. Die Heisterin und die Sammlung gemeinlich zu Amptenhusen geben dem Abte Virich und den Herren gemeinlich zu St. Georien Annen, Cünrat des Haigers von Einmingen Tochter, Bur. des Haigers, Guntrams von Gunningen sei. Sohnes, der Eigenmann von St. Georien ist, eheliche Wirtin, in Tausch gegen Katherinen, Hainrich des Haigers von Gunningen Tochter, die Alberts, des vorgenannten Cünrat des Haigers von Emmingen Sohnes, eheliche Wirtin ist. Geben ze Amptenhusen, an dem mentage nach Vnser vrowen tag in Enuasten (sie), 1332. Das Siegel des Klosters Amptenhusen (wie Abbild. No. 37). Perg. Or. Karlsruhe. R- 11) 1334, April 1. Herr Rudolf und Herr Albreht, Gebrüder von Blümenberg, Ritter, geben ihre eigenen Leute Bertolt Stainlin von Tüno Eschingen und Herman den Tober von Phorren dem Abte und Konvente des Gotteshauses zu St. Georiun zu rechter „gnösschaff zu Adelhait, des genannten Bertolt ehelicher Wirtin, und Adelhait, des genannten Herman ehelicher Wirtin, Eigenweibern des Klosters, also dass die Kinder, die diese zusammen haben, ihnen gemein sein sollen. Beim Tode der Hänner nehmen sie, bei dem der Weiber das Kloster den rechten gewöhnlichen Fall. Gegeben 1334, an dem nehsten fritag vor st. Ain- brosiun diüt. Die Siegel Rudolfs von Blvmenberg (35 mm D., IV A 2, Wappen bekannt; f S'RVD.DE. BLVHENBERG. HTLITIS .) und seines Bruders (35 mm D., IV A 2, Wappen bekannt; f S'. ALB'HTI. HILITIS . D . BLVHBE'G .). Perg. Or. Karlsruhe. E-. 12) 1334, April 4. Stühlingen. Eberhart von Lupfen, Herr und Landrichter zu Stielingen, kommt mit Abt und Konvent des Klosters St. Georgen im Schwarzwalde um eine rechte Genossenschaft an Heinrich M j .,.■'■'', ..:■:,, illilL mmm piiiilii ■ m ■-: ; ;--.\ , ; - ^^B V:.:-'?:^:--',.-i... l- ; . - 158 1274. Birter"), des gen.Klosters Eigenmann, und seiner Leibeigenen Katharinen, Birters ehelicher Wirtin, dahin überein, dass das älteste Kind dieser beiden gen. Kloster zum voraus gehöre, und die anderen in rechter Genossenschaft seien. Geben zue Stielingen in der stat, 1334, an st. Ambrosien tag. Das Original siegelte der Aussteller. St. Georger Kopeybuch I (Karlsruhe, Kopialbüeher No. 703) 235. a) Am Rande von anderer Hand in Buz corrigiert. 13) 1337, Sept. 22. Villingen. Dyethelm Abt des Klosters in der Bychenowe und die Herren ge- meinlich desselben Klosters geben dem Abte Hainrich und den Herren gemeinlich des Klosters zu St. Georien Adelhait, CWat des Maiers Tochter aus dem Durrenholtz, Berhtolt des Bruggers von Brigen eheliche Wirtin, in Tausch gegen Imggarten, der Widemerin Tochter von Tünoweschingen, Hugen des Sweningers eheliche Wirtin. Geben ze Vilingen, an st. Moricis tag, 1337. Das Siegel des Ausstellers (0 55:36 mm, IDZA 2 b; t S'. DIETHALMI. DEI. GEA. ABBAfS . MON. AVGIE . MAIOR..). Perg. Or. Karlsruhe. R. 14) 1339, Mai 24. Engen. Peter von Hewen, „ain vrige", Kastvogt der Kirche zu st. Martin zu Engen, und Herr Hainrich von Mvlnhusen, Kirchherr derselben Kirche, geben, da dies ohne Schaden der genannten Leutkirche geschieht, dem Gotteshause zu St. Georien Irmengart, Hainrich Felwen Tochter von Balghein, Cünrat des Maigers von Spaichingen eheliches Weib, des genannten Gotteshauses zu st. Martin Eigenweib, und ihre Kinder zu „gnoßschaft". Geben ze Engen, an st. Vrbans abende, 1339. Die Siegel der beiden Aussteller (s. Abbild. No. 64 u. 65). Perg. Or. Karlsruhe. R. 15) 1348, Juli 22. St. Blasiert. Heinricus abbas et conventus monasterii s. Blasii in Nigra Silva 0 Gretam filiam quondam Vlrici dicti der Vogt de Brvnlingen, in villa Grfiningen residentem, cum duobus pueris ipsius Gretae abbati et conventui s. Georgii in eadem Nigra Silua permutant pro Anna uxore legitima Eber- lini dicti des Rekken, in oppido Loffingen residentis, cum omnibus suis pueris „vtriusque sexus". Datum et actum apud monasterium s. Blasii, 1348., feria 3. post Margarete proxima. Die Siegel des Abtes (0 66:41mm, HI A 2 b, Siegelfeld gestrichelt, der Abt sitzt unter zwei gotischen Bögen auf einem Stuhle, dessen Lehne 1. und r. in eine Blume ausläuft; ... HAINRICI. ABBAT . MON. SCI. BLASII . IN. NIGRA . SIL ...) und des Konventes von St. Blasien (53 mm D., DI B, im Siegelfeld unter Baumzweigen der hl. Blasius, vor ihm ein auf den Hinterbeinen sitzender Hirsch, dahinter ein stehender Hirsch und über diesem der Kopf eines dritten Hirsches, der Heilige die Hirsche segnend; f S . CONVENTVS . MONASTERII. SANCTI. BLASII.). Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins VII, 160. R. 16) 1349, Sept. 1. Meisterin und Konvent des Klosters Ambtenhausen kommen mit dem Abte und den Herren des Klosters Creutzlingen wegen ihres Eigenmanns Merckhins von Ashan und dieses Klosters Leibeigenen Margareten, des Langen Tochter von Pforen, der ehelichen Wirtin Merckhins, dahin überein, dass alle Kinder derselben ihnen gemeinsam seien, und dass sie diese Kinder unter sich teilen wollen, wie ein Teil es verlangt. Sie dürfen von Merckhin und das Kloster Creutzlingen von dessen Ehewirtin bei deren Tod nur einen gewöhnlichen Fall nehmen. Gegeben an st. Verenen tag, 1349. Das Original siegelte das Kloster Amtenhansen. St. Georger Kopeybuch I (Karlsruher Kopialbüeher No. 703) 358. 12U, April 9. Dinkelsbühl. J95 t ßudolfus Romanorum rex, sinceritatis constantiam ac fidei puritatera, quibus nobilis vir Johannes de Blumemberch, dilectus suus fidelis, sibi et sacro Bomano imperio iugiter obligatur, considerans eiusque supplicationibus inclinatus, forum, quod in villa Hufingen feria seeunda 1 ) hueusque consuevit habere, confirmat. Datum Dinkelspuhel, 1274., 5. idus Aprilis, indictione 2., regni nostri anno primo. Am Originale hing das K. Majestätsiegel. ■■ 1274. 159 Enthalten in der Urkunde, in der Karl IV. 1353, Sept. 21 zu Constanz dem Diethelra von Plumen- berch dieses Marktrecht bestätigt hat 2 ). 1) Hier hat die Kopie eine Lücke, denn die Urkunde Karls IV. von 1353 giebt an, dass dieser Markt jährlich „feria secunda proxima post diem Pentecostes" abgehalten werde. 2) Auch diese Urkunde ist nur in einer Bestätigung des Kaisers Maximilian I. von 1510, Mai 16., Augsburg, Perg. Or. Donaueschingen erhalten. S*&K s&isk 188 12U, Aug. 26. Weildorf. 196. Beiiitoldus et Cünradus comites Sancti Montis, occasione nmltorum debitorum grave rerum suarum excidium timentes, propter quod possessiones suas distrahere coguntur, possessiones suas omnes IfTWildorf et in termiuis huius villae, de quibus a se iure feodali vulgo manlehin und zinslebin dicto illucusque infeodati erant Viridis dictus Zene, Cünradus dictus Msedeler, Günradus dictus Tolovenke, Burkardus 0 dictus Bitterbain, Vlricus Villicus, Cünradus, Dietricus et Marquardus fratres, dicti die Müle, Maerkelinus de Bicbenbacb, Wernherus dictus Grinhunt, Eberbardus, Hain- ricus et Hermannus fratres, dicti die Slvsselaer, Irmiugardis dicta Gotfridin, Cünradus et Adilbaidis dicti An der wäle, Irrnengardis dicta diu Pfisterin, Maehtildis dicta diu Graevinne, Ella dicta Bicbenba3chin et Ella dicta die Mvlin, abbati et conventui de Salern pro 100 m. a. venditas una cum bis infeodatis, quibus in recornpensatione dictorum feodorum alia in Bivrron, Lsehsteten, Bebenowe et alibi in eorum locorum confiniis iisdem secundum taxationem proborurn virorum super hoc iuramento astricto- rum multo nieliora eo iure, quo supradicta possederant, possidenda tradiderunt, eideni monasterio transferunt. Etiam cum monasterium bunc emptionis contractum pacis et caritatis intuitu cum ipsis inierit eo, quod propter contractus venditionum a bonae memoriae patre suo et ab aliis suis progenitoribus a multis temporibus retroactis cum dicto monasterio habitos frivolam et monasterio damnosam indiguationem con- ceperint, omnes istos contractus confirmant et, ut concordia in posterum nullatenus perturbetur, iurant, se et successores suos in villa Wildorf et in eius terminis nun- quam ullo modo possessiones alias conquisituros et, si possessiones ibi ad se iure baereditario devolutae fuerint, monasterio, si easdem comparare voluerit, eo modo, quo venditio praediorum consuetum cursuin tunc babuerit, vendituros vel sibi reten- turos esse sine omni molestia, sicut caeteri villani eiusdem monasterii. Büdolfus Con- stantiensis episcopus, Walko decanus, Cünradus praepositus totumque capitulum Con- stantiense eiusque iudices appensione sigillorum suorum ad petitionem partium haec omnia roborant. Testes: domnus Eberhardus abbas de Salem, domnus Cünradus abbas de Baitenhaselach, Büdolfus plebanus de Hermolstberge, magister Hainricus de vmm mi m HU ns&ffl l 1275. Capella, magister Atzo, magister Bertoldus de Lucelensteten, clerici, Fridericus de Magenbüch, Diethelmus de Riethusen, Albertus dictus Gruber, milites, Waltherus et Rudolfus dicti die Joheker, Wilhelmus dictus In dem torne, Manegoldus de Miln- 0 liouen, Hugo de Wildorf, Vlricus de Stuben, Hainricus et Goezwinus fratres de Bivr- ron, Marquardus de Rvzelinswiler, Diethelmus servus episcopi, de fratribus de Salem Hainricus prior dictus de Ezzelingen, Vlricus Greetarius, Nicolaus, Rudegerus de Rot- wil, Cünradus Bawarus, Rüdolfus Johelarius, Cünradus de Trozzingen, Burkardus de Stivzelingen, Hainricus Kephingus, Eberhardus de Stekkeboron et Cünradus Wulpes, monachi, Bertoldus mercator, Rüdolfus pergamenarius, Geroldus pistor, magister Hainricus dictus Stuhsener, Waltherus magister operis et Hainricus dictus de Honsteten, conversi. Acta sunt hec apud Wildorf, 1274., 7. kalendas Septembris, indictione 2. Die Siegel (Malta) des Constanzer Offlcials (40 mm D., II B, im Siegelfelde Brustbild eines Bischofs, rechts und links von demselben achtstrahliger Stern; S' . OFFIC . CVBIE . CONSTANC . . . abgebildet bei v. Weech, No. 69), des Grafen Konrad von Heiligenberg (wie an No. 134, 5) und des Grafen Berthold von Heiligenberg (s. Abbild. No. 11); die des Bischofs Budolf und des Domkapitels Constanz fehlen. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 122—24. 1275. 197, -Aus dem Über decimationis cleri Constantiensis pro papa. Anno domini 1275. nos collectores decimarum reddituum ecclesiasticorum a sede apostolica constituti omnia subscripta redegimus et redigi fecimus in scriptis, tarn in exigendo, colligendo, quam etiam represen- tando et rebelles publicando fideliter in hnnc modum. A. In archidiaconat u domini prepositi maioris ecclesie (ante Nemus sive Nigrre Silvse). .... IL Decanatus Bieteschingen. In decanatu Rieteschingen. Plebanus ibidem iuratus dicit in toto 15 Tb Schaffusensium in redditibus, qui priino termino soluit 15 ß eiusdem monete in decima. Item soluit pro secundo termino 15 ß Schaffusensium, et sie expediuit se hoc anno in toto. Engen. Vicaria ibidem valet 16 Tt Constantiensium preter plebanatum. Qui plebanatus valet cum vicaria simul compntatis 20 marcas in redditibus. Soluit primo duas marcas preter nouem ß Constantiensium pro ambobus terminis, et adhuc tenetur in 9 ß Constantiensium. Item postmodum soluit illos et sie soluit totum hoc anno............. Emingen. Plebanus eiusdem iuratus dicit in toto 14 $ et 8ß Constantiensium in redditibus. Soluit primo termino 21 ß Constantiensium et adhuc tenetur in 8 ß Constantiensium preter duos ^. Item post") sententiam promulgatam contra non soluentes deeimam soluit 7 ß, tarnen 10 ^ fuerant sibi remissi, quia dixit, se nimis iurasse in redditibus, et hoc sub eodem iuramento, quod prestitit in taxaeione reddituum suorum. Honstetten. Eector eiusdem iiu'atus dicit in toto 10 Tb Constantiensium in redditibus, et est residens ibidem, nee est alias beneficiatus, et sie nicliil dabit...... Schenkenberg. Omnibus conputatis valet vnam Tb Constantiensium in redditibus, nichil dabit hoc 188M ^^^^^^^^^^^H &w&« : Ulli 1275. 161 anno, quia non habet aliud beneficium, et non propter habere residenciam personalem, et sie nichil dare potest hoc anno ...... a) Orig.: postea. III. In decanatu Laitze. .........Meskilch. Plebanus residens iuratus dicit in toto 100 Ti Constanciensinm in redditibus. Soliüt primo termino de ipsa ecclesia 5 Tb Constanciensium preter 4 $. Item postea sententia promulgata dedit 5 ?6 et 4 rS; Constanciensium et sie soluit totum hoc anno...... Sentenhart infra 6 marchas nichil dabit...... Bolle nihil dabit, quia est infra 5 marcas, et plebanus est residens nee alia beneficia habet. Bfitingen nichil dat hoc anno, quia est infra 6 marcas, et plebanus est residens nee alia beneficia habet. Crumbach. In decanatu Diengen computatum est cum ecclesiis in Celle et in Storzingen .... Geggingen infra 6 marcas, nichil dabit hoc anno, quia plebanus est residens nee alia beneficia habet...... IV. In decanatu Kilchain. Decanus ibidem de ipsa ecclesia et deWichain in toto iuratus dicit 30 marcas in redditibus. Soluit primo termino 1 marcam in argento et 29 ^ Constanciensium de ambabus ecclesiis et sie dicit, se totum soluisse hoc anno iuxta taxaeionem faetam de 10 marcis et paulo plus in redditibus illius anni. Credo enim iuxta iuramentum prius factum, quod debuisset taxasse redditus suos, quum (sie) essent in optimo statu, et sie postmodum iurauit hoc anno tantum 10 marcas et paulo plus in redditibus ambarum ecclesiarum, quia grando fuit. , Priorissa seu magistra in Brunnon iurata soluit 1 Tb Prisgaugensium pro ambobus terminis; et sie per iuramentum, quod fecit coram nobis, dicit, se deeimam de omnibus redditibus et prouentibus eccle- siasticis monasterii sui in Brunnon hoc anno totaliter persoluisse. Item magistra et conuentus in Amptenhusen iurauerunt, quod dare debeant domino pape in deeima 8 Tb et 13 ß ^ veterum Brisgaugensium. Ex hiis pro primo termino soluerunt 4S et 67 a ß eiusdem monete in deeima et sie soluerunt totum hoc anno. Item miserunt seeundo termino 4 it et 6''a ß et superaddunt 12/? et 4 ^ et sie soluerunt totum hoc anno .... Heringen. Rector iuratus dicit in toto de ipsa ecclesia 11 Tb et 5 ß $i Constanciensium in redditibus, alias est beneficiatus. Soluit post sententiam pro ambobus terminis 22 ß Constanciensium in deeima et sie expediuit se hoc anno. Immendingen. Plebanus residens in toto iuratus dicit 10 marcas argenti in redditibus. Soluit primo Va marcam argenti et adhuc tenetur Va marca pro seeundo termino. Zimbern ....... Gütmüttingen. Bector eiusdem iuratus dicit 5 marcas, alias non beneficiatus...... Svnthusen. Rector iuratus dicit 6 marcas, et alias est beneficiatus. Item rector eiusdem expediuit hanc ecclesiam cum ecclesia in Riethain in eodeni decanatu....... Emingen. Rector eiusdem iuratus dicit 5 marcas, alia beneficia habet....... Riethain. Rector eiusdem de ipsa ecclesia et aliis suis ecclesiis, scilicet Svnthusen et Haidenhouen, decanatus in Phorre, iurauit in toto 50 Tb 5 ß et 6 ^ Brisgaugensium in redditibus. Soluit primo 2 Tb et 3 ß et 1 ^ eiusdem monete; item soluit in argento 3 Tb preter 30 ^ dicte monete et sie soluit totum hoc anno pro ambobus terminis, scilicet 5 Tb et 7 ^ tarn in denariis quam in argento. ,..... Ezzelingen apud Kvnzeberg. Valet 7 !j A nichil dedit hoc anno. Hattingen. Plebanus iuratus dicit 3 marcas, aliud beneficium non habet et sie nichil dat hoc anno. V. Item in decanatu PhSrron. Abbas St. Georgii iurauit de ipso monasterio et ecclesiis sibi attinentibus, scilicet Husen, Vockenhusen, Wit&3a(P.xrJI£5,l V. 21 £es jg Ws*5 - i i ^P S&Kä ni 102 1275. ecclesia st. Lanrentii, Tennibruunun et Furtwangen hoc anno 160 marcas in redditibus. Item soluit primo termino 8 marcas in argento et 7 ß Constanciensium plus ponderabat, quos decanus dedit de pecunia pape. Item secundo termino 8 marcas in argento et sie expediuit se hoc anno in toto. Priorissa seu magistra in Fridenwiler iurauit de eadem cella in Fridenwiler in toto 110 Tl Brisgau- gensium in redditibus. Ex hiis primo termino soluit in deciraa 5'/ 2 ft eiusdem monete. Item post sententiam promulgatam dedit ö'/s B> dicte monete et sie soluit totum hoc anno. Domus hospitalis in Vilingen exempta est a deeima domini pape. Noua Civitas. Eector ibidem iuratus dicit 6 marcas, aliud benefleium non habet et est residens ibidem et sie niehil dat in deeima domini pape. Loffingen. Eector ibidem iurauit de ipsa ecclesia in toto 40 1t Vilingensium in redditibus. Infra expeditum est cum ecclesia in Vilingen in toto. Geerserswiler. Plebanus iuratus dicit de ipsa ecclesia et de Bolle et Hvnechingen capellis 9 marcas in redditibus. Soluit. Bachain. Eector ecclesie iurauit de ipsa ecclesia in toto 3 Tf, et 5 ß ,5) Prisgaudensium in redditibus. Ex hiis soluit in deeima 6'/'tßA Prisgaudensium et sie expeditiuit se hoc anno in deeimacione. Eisoluingen. Tittinshusen. Plebanus ibidem iuratus dicit 4 U Eötwilensium in redditibus, aliud benefleium habet, scilicet in decanatu, quod uocatur Nekerburk. Hec ecclesia cum alia habent redditus infra summam 6 marca- rum et plebanus earundem est residens, ut officiat per se vtramque, et sie niehil dabit hoc anno in deeima, alio vero anno continget eum dare deeimam. Vndingen. Teggingen. Plebanus non residens iurauit in redditibus 4 marcas, nee est alias beneficiatus. In- duciatus est usque ad festum beati Martini. Munoluingen. Vicaria valet 10 Tb ^ Vilingensium preter plebanatum, qui plebanatus expediri debet per dominum Johannem seniorem de Blumenberg. Idem dominus Johannes expediuit totam deeimam huius ecclesie cum ecclesia in Tüselingen, sicut ibidem scriptum est, nee redditus ipsius ecclesie potuit speci- ficare de hoc anno et preter hec cum aliis ecclesiis soluit deeimam huius ecclesie in genere, sicut infra scriptum est.... Eantzo quidam sacerdos de Vilingen habet in pensionibus 16 Tb nonorum Brisgauensium in redditibus. Soluit primo termino 16/7,5) Brisgauensium nouorum, item secundo termino dedit 16/3 preter 6 3\, quos dixit se non debere dare, et sie soluit totum hoc anno. Beringen expediri debet per dominum Johannem seniorem de Blümenberg. Idem dominus Johannes iurauit hoc anno de plebanatu eiusdem ecclesie 7 Tl A Brisgauensium in redditibus preter vicariam ibidem, que adhuc debet taxari. Huius vicarie et tunc plebanatus deeimam expediuit totaliter cum ecclesia in Tüselingen, sicut ibidem scriptum est. Haindingen. Vicaria ibidem valet 16 S A Vilingensium preter plebanatum, qui plebanatus cum vicaria simul conputatus, vt iurauit rector, ibidem valet in toto 42 Ti ^ Vilingensium in redditibus. Infra expeditum est cum ecclesia in Vilingen in toto. Nidingen. Eector eiusdem iuratus dicit 16 Tt ^ Schafusensium in redditibus. Soluit in primo termino 16 /J Schafusensium. Item secundo termino dedit 16/?Schaffusensium et sie soluit totum hoc anno. Haidenhouen. Vicaria valet 10 Tt ^ Vilingensium preter plebanatum, qui plebanatus cum vicaria ex- peditus est cum ecclesia in Eiethain, scilicet in deoanatu Kilchain.... Vokkenhusen supra expeditum est, scilicet cum monasterio st. Georgii. Vilingen. Plebanus ibidem eiusdem iurauit de ipsa ecclesia in toto 40 marcas in redditibus. Dominus G. de Sindelstain de hac ecclesia et aliis suis ecclesiis, scilicet Loffingen, Superiore Swäningen, Balgiugen, Nideräscha, Lideringen et Haindingen soluit pro ambobus terminis 9 marcas in argento, dedueta quarta, que fuit in hoc anno. ■MMM EU I - M .. * ■ V ■ - ..-.v- H^^^^^^^IH^I ■Jim Verenbach. Plebanus inravit, dicit 30 marcas in redditibus. Ex hiis primo termino soluit 2 mar- cas et 1 16t, vnde adhuc tenetur in 1 marca minus 116t. Item secundo termino dedit 1 mavcam in argento et 6 A plus. Item de denariis pape dabantur ab eodem plebano Bß Constanciensium pro illo superfluo 16t et 6 /Ä et sie soluit totum hoc anno. Phaffewiler. Kilclidorf. Eector ibidem iuratus dicit de plebanatu 12 g /Sj Brisgaudiensium in redditibus, et ibi est perpetuus vicarius, qui vicarius de vicaria iurauit ibidem 25 U Brisgaudiensium in redditibus. Ex hiis soluit 25 ß eiusdem monete. Pro hiis obligauit quendam calicem argenteum, ponderantem 1 marcam. Item rector ibidem soluit primo 12 ß\\. Idem rector postmodum soluit 12/Jh. et sie expeditus est. Groningen et Vra. Rector vtriusque iurauit de ambabus ecclesiis in toto et de altari st. Michahelis 20 marcas in redditibus. Soluit primo termino 1 marcam in argento et [1] ^. Item secundo termino dedit 1 marcam et 12/? Brisgaudiensium, quod expediuit Burcardus dictus Huser aurifaber, quod totum expediuit dominus Huser et sie soluit totum hoc anno. Eschingen. Rector huius ecclesie est in studio. Nos vero Waltherus decanus loco ipsius iurati damus pro ipso in deeima domino pape 10 ß Constanciensium tantum, quia hoc anno dominus episcopus aeeepit ibi quartam. Hos autem denarios expediuimus ad precium negocii domini pape, sicut alias conpu- tatum est. Hiifingen expeditum est per dominum abbatem St. Marie in Nigra Silua et hoc in registro domini prepositi St. Stephani. Brülingen. Vicarius ibidem iurauit de ipsa vicaria 22 U ^ Brisgaudiensium veterum in redditibus preter plebanatum; que ecclesia expedita est per dominum Bure, de Hewen hoc anno in toto, vbi canonici intrauerunt. Wltertingen. Rector eiusdem iurauit de eadem ecclesia in toto 27 Vilingensium in redditibus. Magister Cünradus de hac ecclesia et aliis suis ecclesiis, scilicet Vischibach, Dietingen et Cuningen soluit pro ambabus (sie) terminis 2 marcas in argento.... Husen. Vicaria valet 4 marcas preter plebanatum. Hec ecclesia expedita est per dominum abbatem de Crücelino, et hoc in registro domini prepositi St. Stephani cum redditibus monasterii in Crützelino. Item in decanatn Phorren solute sunt 36 marce in argento, item 23 1t 17 ß et 6 ^ Brisgaugensium, item in quodam calice obligato 25/J eiusdem monete. 1275. 163 aaHwä äöESysMH VI. In decanatu Kür nb aeh siue Su 11z. Husen snpra expeditum est, scilicet cum monasterio st. Georgii. Wolfach Inferius. Rector iuratus dicit 26 marcas in redditibus. Soluit primo 2'k marcas, et 4 ß et 5 A Constanciensium dedit pro reliquo et sie expediuit se hoc anno de ambobus terminis. Superior Wolfach. Soluit primo termino '/2 marcam, pro qua obligauit calicem paruuin, quem rede- mitcum argento subscripto, residuam partem soluet in festo st. Johannis et eciam conputabit redditus infra idem tempus festi predicti. Item secundo termino dedit 17a marcam et '/2 fertonem in argento et sie soluit totum hoc anno iurando et taxando redditus iuxta deeimam persolutam. Schappach. Rector ibidem iuratus dicit 40 U ^ Argentinensium in redditibus. Soluit primo termino 2 $£ Argentinensium, item secundo termino dedit 2 ff A Argentinensium. Et sie soluit totum hoc anno. Cella Pincerne. Plebanus residens ibidem iuratus dicit 20 ti <$i Argentinensium in redditibus. Soluit primo termino 20 ß eiusdem monete in deeima. Item secundo termino dedit iterum 20 ß & Argentinensium et sie soluit totum hoc anno----- Sultzbach. Plebanus ibidem iuratus dicit 10 ti 3i Argentinensium in redditibus. Soluit primo termino 10 ß 3i Argentinensis monete. Item post sentenciam Cuonradus dictus Tanneier de Alpersbach 21* fflgdwRi ?£3Ü ÄVTOÜ 1G4 1275. iurauit, quod assignasset nobis de eadem ecclesia 10 ß Argentinensiuni ^, sed hoc in registro non fuit scriptum, et ita dicit hanc ecclesiam esse expeditam hoc anno___ Prioratus in Bieppoltzowe. Prior iuratus ibidem de ipsa ecclesia cella in toto 60 Tb Argentinensium in redditibus. Soluit primo termino 3 Tb Argentinensium in decima. Item secundo termino dedit 3 Tb Argentinensium et sie soluit totum hoc anno.... Eosberch.... VII. In decanatu Schonenberg. Burk. Eector ibidem iuratus de ipsa ecclesia in toto 23 Tb et 3 ß Constanciensium in redditibus. Soluit primo termino 23 ß Constanciensium in decima et 4 ,3j. Item secundo termino dedit 23 ß et 4 ^ Constanciensium et sie soluit totum hoc anno de hac ecclesia et de hac ecclesia Trostetten..... Stortzingen. In decanatu Diengen expeditum est. Vilselingen infra expeditum est per dominum custodem hoc loco, vbi iurauerunt canonici.... Honsteten in decanatu Laize expeditum est. Liubertingen. Eector eiusdem iuratus dicit in toto 15 Tb Constanciensium in redditibus. Item rector soluit 20 ß 3\ Constanciensium. De primo anno adhuc tenetur in 9 ß Constanciensium, quos promisit dare flde data vsque ad festum beati Michahelis proximum. Actum anno domini 1277., sabbato ante Eeminiscere [Febr. 20] indictione 5----- B. In ar[c]hydiaconatu domini de Eütelingen (circa Alpes).... XIX. In decanatu Eingingen. Plebanus ibidem iuratus dicit 8 Tb et de vicaria in Hurningen 15 1t in redditibus, quam vicariam debet expedire rector ecclesie in Hurningen cum plebanatu. Item plebanus in Eingingen soluit primo termino de ecclesia sua 10 ß h; adhuc tenetur in 6 ß h de ecclesia in Eingingen. Item de ecclesia in Hurningen deben- tur in hoc anno 30 ß h in decima. Item predictus plebanus in Eingingen postea soluit 6 ß h, et sie solue- runt ambo hoc anno___ Salberingen. Eector ibidem iuratus dicit 40 Tb in redditibus. Soluit primo termino 2 Tb h in decima. Item soluit pro secundo termino 2 Tb h et sie expediuit se hoc anno in toto. Meldungen iuratus dicit 35 Tb in redditibus. Soluit primo termino 35 ß h in decima. Item soluit pro secundo termino 35 ß h et sie expediuit se hoc anno in toto.... Trühteluingen. Eector iuratus dicit 64 Tb in redditibus preter vicariam; pro predieta autem peeunia obligauit domino pape calicem quendam pro iVs marca ponderis Constanciensis et pro residua peeunia dedit nobis decano hos fideiussores, dum ad Natiuitatem domini soluenda, scilicet dominum Diepoldum de Blat- tenhart, Eud. comes (sie) de Tüwingen dictus Scherer, Hainr. miles de Haluingen, Frid. de Nipenburch, mi- nisteriales eiusdem comitis, D. schultetus de Herrenberg, alioquin extunc exeommunicari debent nee moniti nee citati. Isti omnes postea soluerunt 3 marcas in decima.... XXI. In decanatu Haigingen. Rector ibidem iuratus dicit 70 Tb h in redditibus. Soluit primo termino 3 Tb Constanciensium preter 4 ß pro B Tb et 10 ß h et adhuc tenetur in 2 ß Constanciensium pro primo termino in cambio. Item post sententiam promulgatam dedit |3 Tb et 10 ß h. Insuper dedit 31 ^ h pro Ulis 2 ß Constanciensium, conpu- tatis pro 15 h et obulo; et sie soluit totum hoc anno___ Aychiloch. Eector ibidem iuratus dicit infra 6 marcas in redditibus, aliud beneficium habet, scilicet 1 vicariam officiat in ecclesia Haigingen, et idem rector est decanus in Haigingen. bMSss 1 ffllsisis 1275. 165 Bicliillmsen, infra 6 marcas, nichil dabit, ajiia plebanus est residens nee alias est beneficiatus..... Grainhain. Eector eiusdem de ipsa ecclesia et ecclesia sua in Svlkart iuratus in toto 35 ti h in redditibus. Soluit primo termino 3 Ti h et adhuc tenetur tantum in 10 ß li de ambobus terminis. Idem rector, scilicet dominus de Gundeluingen, canonicus Argentinensis, obligauit 2 calices argenteos pro hiis ecclesiis et aliis suis ecclesiis, scilicet Osterach et Burgwiler, sitis in decanatu Diengen, sicut ibi scriptum est. Item predictus 10 ß dare debet de °) ecclesia in Ostracli et sie ecclesie expedite sunt hoc anno et calices restituti.... a) de fehlt im Original. XXIII. In decanatu Blabürron. .... Onenbürren. Eector ibidem iuratus dicit 10 ti h in redditibus, aliud habet beneficium in decanatu Ehingen. Solvit primo termino 10 ß h in deeima.... XXV. In decanatu Binswangen. .... Emeruelt. Vicaria valet 28 ß Constanciensium preter plebanatum, qui plebanatus cum vicaria simul conputatis (sie) valet 7 ti Constanciensium et alias est beneficiatus___ Ineringeii. Vicarius pro rectore ibidem iuratus dicit 10 ti ^ Botwilensium et nichil dabit, quia residens est nee alias est beneficiatus. Capeila in Ineringen. Eector ibidem iuratus dicit 20 ti Eotwilensium in redditibus. Solvit primo termino 16 ß et 6 3\ Eotwilensium in redditibus, pro quibus dedit in cambio 12 ß Constanciensium et adhuc tenetur in 3 ß et 6 $i Eotwilensium pro primo termino. Item post sentenciam promulgatam dedit 1 ti Eotwilensium preter 14 ,S); unde adhuc tenetur pro ambobus terminis in 5 ß preter 4 3i Eotwilensium .... XXVI. In decanatu Diengen. Celle et Crumbach, Stortzingen. Eector harum iuratus dicit in toto 6 marcas in redditibus de am- babus ecclesiis.... Ostrach. Vicaria valet 10 ti preter plebanatum, qui plebanatus cum vicaria et ecclesia in Burk- wiler omnibus computatis 57 ti Constanciensium in redditibus. Item rector earumdem post sentenciam obligauit 2 calices argenteos ponderantes] 2 marcas et 1 fertonem argenti pro 5 ti et 14 ß Constanciensium de deeima, pro eisdem ecclesiis debita hoc anno. Item in dominica Exsurge soluit 5 ti Constanciensium, adhuc tenetur in 14 ß Constanciensium et de Granhain tenetur in 10 ßh, quos denarios omnes dare debet ecclesia in Ostrach usqjie ad Pascha proximo instans, et alie ecclesie expedite sunt hoc anno. Insuper calices sunt restituti.... XXVII. In decanatu Bü cli au ge n.. Nunfrun., C. In arehydiaconatu domini de Tannenuels (Albgovia). XXX. In decanatu Ailingen. .. Hohenberch. Eector eiusdem in toto iuratus dicit 4 ti Constanciensium in redditibus, plebanus eiusdem non est residens et sie dat deeimam hoc anno..... Littebach. Quondam vicarius ibidem, cuius fideiussores sunt: Hainricus sacerdos, dictusWiri, nunc •HSfiKW SB W m Wss* mv- 1G6 1275. vicarius, Hainricus de Stadeln, niagister Albrecht de Türingen, tempus solucionis in festo Martini, qui suspendi ac excoinmunicari debent non moniti nee citati, scriptum in dedicacione. ... Linpach. Eector ibidem iuratus dicit de ipsa ecclesia 3 Tt et 15 ß Constanciensium. Item in aliis decanatibus de Geseinskilch, Albernwiler et Ahelon. Item rector iuratus dicit 5 ff et paulo plus in redditibus. Ex hiis soluit primo termino de omnibus benefieiis 4 ß et 6 ^ Constanciensium in deeima. Adhuc tenetur in 13 ß et 6 ^, pro hiis 13 ß et 6 ^ Constanciensium adliuc debitis obligauit quendam calicem purum argenteum, ponderantem '/ 2 marcam et 20 ^ Constanciensis ponderis. Item postea soluit predictos 13 ß et 6 ,Sj Constanciensium per Hainricum dictum de Affelim; sie expediuit se hoc anno, et calix est sibi integre restitutus. Phrüngen. Rector ibidem iuratus dicit de ipsa ecclesia et de Ahebüge in alio decanatu sita in toto 15 Tt Constanciensium in redditibus, qui primo termino soluit 15 ß eiusdem monete in deeima de ambabus ecclesiis. Item soluit seeundo termino 15 ß et sie expediuit se hoc anno.... XXXII. In decanatu Lixkilch. Frichingen. Plebanus ibidem iurauit, dicit 50 Tt Constanciensium in redditibus. Soluit primo termino 2'/o Vi Constanciensium in deeima. Item seeundo termino dedit 2'/2 Tt et sie soluit totum hoc anno.... Clufterin") et Littebach. Vicarie simul collecte valent tantum 25 ß Constanciensium preter plebana- tum..... a) Dazu von späterer Hand: Incorporata est monasterio sanctimonialium in Buind. Siggingen est infra 3 marcas, nicliil dabit hoc anno, quia plebanus est residens. Wittenhouen in toto tantum valet 2 Tt Constanciensium, nichil dabit hoc anno, quia plebanus est residens. Teggenhusen. Vicaria valet 6 Tt Constanciensium preter plebanatum, qui plebanatus cum vicaria valet in toto 15 Tt ^ Constanciensium in redditibus. Ex hiis domina de Marchdorf soluit pro ambobus ter- minis 30 ß Constanciensium, et sie expediuit se hoc anno de ipsa ecclesia.... Ahebrige expeditum est in decanatu Ailingen. Bettenbrunnen infra 6 marcas est, nichil dabit hoc anno, quia rector eiusdem est residens... Roribach. Vicaria valet 5 Tt Constantiensium preter plebanatum. Appendix II seu capitulum ecclesie Constantiensis. ... Dominus Burkardus de Hewen iurauit de prebenda sua et aliis suis benefieiis 6 marcas et 1 fer- tonem, quas dabit pro deeima huius anni. Ex hiis soluit primo de Brülingen et aliis suis benefieiis 5 marcas et 1 fertonem in argento preter 4 ^ Constanciensium. Item postea dedit 1 marcam et 1 fertonem et 1 löt et 10 3i Constanciensium in argento, et nos dedimus ipsi doniino de Hewen pro superfluo argento, scilicet 1 fertonem, 1 16t et 10 ^ Constanciensium 15 ß preter 4 A et hoc de denariis domini pape, et sie soluit totum___ F. In arehydiaconatu Cleggovia. XLII. In decanatu Swaningen. Decanus iurauit de ecclesia predieta 15 marcas. Soluit 3 fertones in peeunia et argento. Item seeundo termino soluit 3 fertones. Prepositus in Riedern iurauit 50 Tt Briscaugensium. Soluit 50 ß. Item seeundo termino soluit 50 ß Briscaugensium___ Plebanus de Metingen debet pape 14 ß Basiliensium, soluit 14 ß. Nicolaus Monetarius de Scafusa iurauit de ecclesia Segge 4 Tt et 2 ß Basiliensium pro rata singulis annis. Soluit 8ß et 3 A pro toto anno. p.^-- >'.■.."■-- • ifssäaKjiss ^_—j—^-- ^Hj ■"■"'"- BPH» 1275-1277. 167 Plebanus in Wangen iurauit et debet pape 21 ß $ Basiliensium et communinm. Waltherus plebanus in Lenzcliilcli iurauit de eadem ecclesia 7 tf Briscaugensium. Soluit 14,9 Basiliensium pro toto anno.... Cünradus plebanus de Hettingen iurauit de eadem ecclesia 3 marcas.... Eudegerus plebanus in Stulingen iurauit de eadem ecclesia 15 marcas. Soluit 3 fertones. Item secundo termino soluit 3 fertones ponderis Constanciensis.... ■ XLIII. In decanatu Tengen.... Eber, de Beringen iurauit de eadem ecclesia 12 marcas. Et de Eggingen iurauit 1 1 /* marcam. Soluit pro istis duabus ecclesiis, et est in sacculo de ecclesia Berge sub decanatu Tinhart. Item secundo termino satisfecit in decanatu Tinhart in sacculo de ecclesia Berge, vbi computare debet.... Cünradus de Loningen iurauit de eadem ecclesia 12 marcas. Soluit 1 marcam et 9 ß Constancien- sium in argento ponderis Constanciensis pro toto anno. ... Hugo de Ebrelfingen iurauit de eadem ecclesia 5 marcas. Bernoldus de Büchbercli iurauit de eadem ecclesia 4 marcas. Soluit de ista et de ecclesia Emingen, que est in decanatu Kilchhain V« marcam, minus Va lot. Item secundo termino soluit ',» marcam minus 14 -Sj.... G. In arcliidiaconatu Briscaugia. XLVI. In decanatu Gloter.... Plebanus in Brettun») iurauit de eadem 25 fl? Briscaugensium. Soluit 25 ß. Item secundo termino 25 ß Brisgauensium. a) Verschrieben für Brechun (Prechthal). Auszüge aus dem von Dekan Haid im 1. Band S. 1—304 des Freiburger Diöcesanarchives (1865) veröffentlichten Liber deeimationis cleri Constanciensis pro papa de anno 1275. Die im erzbischöflichen Archiv in Freiburg i/Br. aufbewahrte Handschrift enthält das Stück auf Fol. 1—97. Vgl. die Einleitung zur Haid'schen Ausgabe. S. 1275—1320. jgg i Erwerbungen von Leibeigenen durch das Kloster Petershausen. 1) 1275. ' Hanricus abbas et conventus monasterü de Petri Domo Cvnradum dictum Livbelose, suum servum, qui Willeburgim ancillam monasterü Schafusensis in matrimonium duxit, permutant cum monasterio Scafusensi pro Hartmanno dicto de Slatte, servo monasterü Scafusensis, qui Haehtlüldim monasterü de Petri Domo ancillam duxerat in uxorem. Acta 1275., indictione 4. Das Siegel des Abtes („quo nos et conuentus noster uttimur (sie)") beschädigt (0 55 : 35 mm, IH A 2 b; S . HAINEICI. A... DOMO . PETE,.). Perg. Or. Schaffhausen. S. 2) 1277. Bavensburg. Bertoldus et Fridericus dapiferi de Eordorf, accedente consensu Gepae matris suae, Johannem et Hainricum fratres et Adilhaidim sororem eorundem, liberos Hainrici dicti der Brorrer, abbati et conventui monasterü de Petridomo donant proprietatis titulo possidendos. Datum et actum in Ea- uenspurch, 1277., testibus praesentibus et rogatis: Eüdolfo plebano de Walpurch, Kvnlino ministro dictorum Ber. et Frid. fratrum de Eordorf, Cvnrado ministro Eberhardi dapiferi de Walpurch, dicto Slafeli, Hainrico, WM msm$&- mm 16S 1275. "Watzone, Vlrico Lnppis et Hainrico dicto der Veterre. Praesentem literam „sigillo Bertoldi quondam patris nostri, quia propria sigilla non habuimus, fecimus conmimiri". Das Siegel (Malta) Bertholds von Rohr- dorf d. ä. (s. Abbild. No. 13). Perg. Or. Karlsruhe. R. 3) 1278. MarMorf. Hainricus dictus Giniftinc de Kaderay, 1 ?t -5j monetae usualis ab Adilhadi filia quondam dicti Haser de Siggingen sibi iure proprietatis pertinente recepta, ipsam monasterio de Petri Domo donat. Testes: Hainricns dictus Efrit, H. de Apflo , H. dictus KernEer , Wernberus dictus Brobst , H. filius eins. Acta sunt hec apud Martliorf, 1278. Die Siegel des Ausstellers und des Abts von Petershausen nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. 4) 1278, 'Febr. 21. Constans. Bertholdus comes de Sancto Monte, canonicus ecclesiae Curiensis, ad petitionem abbatis et conventus monasterii de Petridomo notificat, quod Cvnradus comes, frater suus felicis recordationis, ius, quod ei competebat in dicto Tragebotte filio Burchardi dicti Tragebotte de Prickingen, pietatis intuitu transtulit in abbatem et conventum de Petridomo. Datum et actum Constancie, 1278., 9. ka- lendas Marcii, indictione 7. Das Siegel des Ausstellers, sehr beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. R. 5) 1280, Mars 8. Constcmz. Bertholdus comes de Sancto Monte, canonicus ecclesiae Curiensis, ad instantiam H. abbatis et conventus monasterii de Petri Domo, receptis nihilominus 30/9 monetae usualis, Hainricum dictum Tragebottin, fllium Burchardi dicti Tragebottin de Vrickingin, sibi iure servitutis simpli- citer pertinentem, cum peculio et substantia et posteritate futura eius eisdem tradit. Testes: Gerungus no- tarius praedicti monasterii, rector ecclesiae in Epfendorf, Peregrinus dictus Sckonestain, frater Cünradus, E. 0 dictus de Rehenowe, Ulricus minister. Acta sunt hec apud Constantiam, 1280., 8. idus Marcii, indictione 8. Die Siegel (Malta) des Abtes von Petershausen, nicht gut erhalten, (wie an No. 198, 1); -j- S'.HAINRICI. ABBATIS . DE . DOMO . PETRI.) und des Ausstellers, wie an No. 140,3. Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XX, 144—45. 6) 1320, Febr. 2. Stein a/Mhein. Herr Walther, der Lange, von Clingen, Ritter, gibt Itam, Her- mans sei. Tochter des Widemers von Slatte, die sein eigen war, zur Ehre des hl. Gregorien, der da Hausherr ist, dem Gotteshause zu Petershusen. Dis beschall vnd dirre brief wart geben in der stat ze Stain, 1320, ze Vnser frowen tult der Kerzwihi. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 1275, Febr. 7. Constanz. 199. Iudices ecclesiae Constantiensis, mota corara ipsis quaestione inter praeposituni et conventum monasterii in Bvrron ex nna et Wernherum rectorem ecclesiae in Lvi- bertingin ex parte altera super limitibus montis Wildenstain et decimis maioribus, minoribus ac novalibus eiusdem montis, partibus personaliter in sua praesentia con- stitutis, lite legitime contestata, receptis testibus iuratis et diligenter examinatis, apertis eorum attestationibus et partibus facta copia, invenerunt, praepositum et conventum de Bvrron intentionem suam plenius probavisse, videlicet quod mons Wildenstain cum suburbio, domibus, hominibus ibidem locatis, agris, pratis, pascuis et decimis quibuscumque tarn subter viam, quae ducit Bvchbrunnon, quam desuper sitis infra loca, quae vocantur Hach, Sneslaiphi et Fülental, cum omnibus iuribus spiri- tualibus pertineant dicto monasterio et nunc, termino partibus praefixo, videlicet pro- xima feria tertia post Purificationem beatae virginis, continuata in feriam quintam immediate sequentem, coram se ad audiendam praecise sententiam difflnitivam, dictas ^^^ ■1 1275. 169 possessiones cum Omnibus pertinentiis temporalibus et spiritualibus saepe dicto mo- nasterio adiudicant, ecclesiae in Luibertingen super eisdem perpetuum silentium im- ponendo, reservata tarnen quaestione expensarum in lite factarum eidem monasterio, si de ipsis voluerit experiri. Actum et datum in choro Constantiensi, 1275., predicta die, indictione 3. Das Siegel der Aussteller eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. WSäzMM UFA na 1275, Juni 4. Hachberg. 200. Heinrich, der Markgraf vonHabberc, und Anne, seine eheliche Frau, die Markgräfin, verkaufen mit Willen ihrer Kinder und ihrer andern Erben, „der wille vnd der rath vnd gehelzot ze rehte herzv zv suchende waz," Johannesen von Bondorf 8 Lehen im Kirchspiele Welschvnstaina, in Bvrtenwinesbach obenan, in Langenbrunnen und der Sexowen Lehen um 30 M. S. für rechteigen. Diz geschach ze Hahberch, an deme cistage in der Phingestwehen, 1275. Die Siegel des Ausstellers (III B 3, stark beschädigt, von der Umschrift nur noch einzelne Buchstaben erhalten) und seiner Gemahlin (31 mm D., IV A 2, im Schilde der badische Schrägbalken, das Siegelfeld ist mit Sechspass eingerahmt, Umschrift unleserlich). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1306, vor Aug. 15. Heinrich und Rvdolf, die Markgrafen von Hahberg, erlauben als Lehensherren dem erbern Ritter, Herrn Bvdolf von Snellingen, Menun, seiner ehelichen Wirtin, Herrn Heinrichs Tochter von Tiersberg, die 2 Lehen zu Welschensteinah in der Gvrtenah a ) für 10 M. S. des Gewäges zu Strasburg, ihre Morgengabe, ferner den Zehnten zu Welschensteinah in dem Thal, der demselben gehört, und der Keserin Lehen, die 2 Lehen, die da haben Brune und Conrat, „sin nachgebure", des Meders und des Roselers Lehen in genanntem Thale, und 2 Lehen zu Langebrunnen für 40 M. S. des vorgenannten Gewäges, ihr Widdum, als Pfand zu verschreiben, bis ihr diese 50 M. S. von demselben oder seinen Erben gefertigt werden. Geschah vor Vnser vrowen mes der erre, 1306. Die Siegel des Markgrafen Heinrich (47 mm D., IV A 2, im Schilde der Schrägbalken von r. oben nach 1. unten; fS.I. IVNIOBIS . MARGEAVH. D . HACHBERG.), des Markgrafen Rudolf (56 mm D., IH B 3, im Schüde den Schrägbalken, der Schild auf der Pferdedecke am Rüst wiederholt, auf dem Helme des Markgrafen 2 Büffelhörner, in dessen r. das Schwert, t S . RVDOLFI. MARCHIONIS. DE . HACH.ERC .), und Rudolfs von Schnellingen (s. Abbüd. No. 31). Perg. Or. Donaueschingen. a) Nach gefälliger Mitteilung von Dr. Bück in Ehingen a/Donau ist dieser Name romanisch, und zwar zur alpinen, nicht zur französischen Gruppe des Romanischen gehörig. Gvrtenah, Gurtnaie (No. 200, 5) ist aus »curti- nario, d. i. Baumgarten« entstanden. Dieser Name hat sich aber im Welschsteinacher Thale nicht erhalten. Dagegen lebt hier heute noch ein romanischer Name nach Dr. Bück in dem des Zinken Klettmer, der aus »Glepnir (No. 200, 4), Grepnir« entstellt ist, denn derselbe geht auf das vom Romanischen aus dem Altdeutschen entlehnte »crep« zurück. Die Urform lautete vermutlich »crepo nigro, d. i. Schwarzenstein«. Nicht ohne Grund heisst dieses Thal also Welschsteinach, denn die eben genannten beiden Ortsnamen beweisen, dass in demselben Romanen, Walchen noch in der deutschen Zeit ansässig waren. Bezeichnend heisst noch 1381 (s. Band II, 318) Steinach im Gegensatze zu diesem Orte »Tuschen Steinach«. V. 22 mam $m ■ wmm .&©£ 170 1275—1331. 2) 1313, Sept. 4. Freiburg. Heinricus marchio de Hacliberg pro remedio animae suae, uxoris et progenitorum et liberorum suorum et ob amorern fratris Hermanni, couterini sui, et fratris Rvdolfi, filii sui, donatione inter vivos fratri Hermanno de Maguntia, commendatori domus hospitalis s. Johannis Jerosolimitani in Friburgo, et conventui huius domus ins patronatus ecclesiae in Welschensteina iure proprietatis possiden- dum tradit. Datum et actum in Friburgo, 1313., in octaua beati Augustini. Das Siegel des Ausstellers an ungefärbter Leinenschnur (36 mm D., IV C, im Schilde 1 Schrägbalken. Als Helmzier 2 nach aussen gekehrte Büffelhörner. Im Siegelfelde r. und 1. vom Helm 1 Stern; f S'. H . MARGVII. DE . HAHBERG.) nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. 3) 1323, Sept. 20. Heinrich von Snellingen, Kitter, Bürger zu Strazburg, giebt Magdalenen, seiner ehelichen Wirtin, Herrn Johanses des Zeringers sei., eines Ritters, von Nüwenburg ehelichen Tochter, für ledig eigen zu Welscheme Steine in dem Thal 3 in Stürze Hof und 3 in Frideliebes Hof gehörende Lehen und Tylienlehen, das ist ein halbes Lehen, und Rormans Lehen, das ist auch ein halbes Lehen, welche Lehen zusammen jährlich 7 Ü 3i Strazburger Münze, 7 Viertel Haber, Hühner und andere Pfennige gelten, „das gelt man gewonlich rechenet für vier march silbers ierlichs geltes", um 40 M. S. Strazburger Gewäges, die ihr von .seinem Gute folgen sollten, falls er ohne Leibeserben vor ihr sterbe, und setzt sie in nützliche Gewähr dieser Lehen „ane dv drv gerihte, dv anderer herren lüte tvn süllent". Sein Bruder Johannes von Snellingen, ein Edelknecht, gelobt, für alle diese Lehen Währe seiner Schwägerin zu sein. Gegeben 1323, an st. Matheus des ewangelisten abende. Die Siegel des Ausstellers und des Währen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 4) 1330, Febr. 19. Haslach. Johannes und Wilhelme, Gebrüder, Johannes sei. Söhne von Bon- 0 dorf, Edelknechte, verkaufen zugleich für ihren Bruder Hanemann den Edelknechten Niclawes und Virich, Gebrüdern, von Büchorn folgende freieigene Güter und Lehen zu Welschensteinach in dem Thal: „von erst daz lehen zu Bürtwinspach, item zwe lehen zu Langenbrunne, item ein lehen zu Glepnir, item der Schocken gut, item Biffelins gut, item Morhartz gut" für 72 u ^ Strassburger Gewichtes, wie sie es von Vater und Mutter geerbt haben. Zeugen: die Ritter her Heinrich von Snellingen, her Erkembolt von Ortenberg, Hug Stahelecke, Conrat Zünde der alte, Johann vnd Wigerich von Snellingen, Tobelli von Vischerbach, Heinrich Krelle, Friderich Schüler. Geschach vnd gegeben zu Haselach, an mendag vor st. Peters tag zu Hornung, 1330. Das Siegel Johanns von Bondorf (stark beschädigt, IV A 2, im Schild sechsstrahliger Stern auf einem dreigipfeligen Berg; f .... IOH .... E*B----- ), das des Wilhelm von Bondorf abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. S. 5) 1330, Febr. 24. Wilhelme, Johannes seligen Sohn von Bondorf, ein Edelknecht, verkauft für sich und seinen Bruder Hanemann mit dessen Vollmacht den ehrbaren Jungfrauen Güten und Künegvnt, Schwestern, von Bfichorn 1 U 3\ Strassburger iährlichen Geldes zu Welschensteinach in dem Thal auf dem Gut in der Gurtnaie und auf des „Zimbermannes gut" für 77» Sf $i Strassburger. Der Zins wird aufgegeben den Edelknechten Niclaus und Virich von Buchorn, ihren Brüdern, die den Käuferinnen das Geld zu getreuer Hand tragen sollen von dem, von dem es zu Lehen rührt. Gegeben an st. Mathis tag, 1330. Das Siegel des Ausstellers abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. S. 6) 1330, Juli 14. Johans von Snellingin, ein Edelknecht, giebt seiner ehelichen Wirtin Anne Burg- grauin zu rechtem Widern 40 M. S. Strassburger Gewäges von folgenden Gütern zu Welschensteinahe: 1 Lehen zu Gleppenier, dann 5 Lehen zu Bürtwinsbach und 1 Lehen zer Sweinherhüser. Für sich behält er daraus nur 1 tt Geld aus dem Lehen zer Sweinerhüser. Geschah an st. Margredun abende, 1330. Die Siegel des Ausstellers (30 mm D., IV A 2 , im Schilde schnellender Fisch; S'. IOHAN' . DE . SNEILlGE". ARMIGT.) und seines Bruders Heinrich von Snellingin, eines Ritters (34 mm D., IV A 2, Wappen wie vor; f S . HEN- RICI. D'. SNELLIGE . MILTS .). Perg. Or. Donaueschingen. R. 7) 1331, Jan. 7. Johannes von Snellingen, Edelknecht, giebt mit Zustimmung seines Herrn, des Markgrafen Heinrich von Hähberg an seine Ehewirtin Anne Burcgreuin von Toroltzhein als Pfand 12'/2 M. S. Strassburger Gewäges zu Welschensteinach in dem Thal auf nachgeschriebenen Gütern: „von erste des Ro- ßelers lehen von Langebrunne, item ein vierteil eins lehens vf des Kienken lehen, item der Singerin lehen m ■ mI iSsü 1275—1350. 171 m ^P: in der Gurtnay, ein halp lehen, item ein vierteil des zehenden, den her Rudolf selig von Snellingen, min vattere, von der vorgenanten herschafte von Hachberg het zu lehen vnd noch zu dem vorgenanten gut höret". Er setzt seine Ehewirtin in „nutzelich gewere vnd in gewalte« der Güter, bis sie oder ihre Erben der 127 a Mark voll gewährt sind. Der Markgraf bestätigt die Pfandschaft der vorgenannten Güter, die von ihm zu Lehen rühren. Gegeben an mendag nach dem zwelften tag der Wihnahten, 1331. Das Siegel des Markgrafen abgefallen, das des Johannes von Schnellingen (wie an No. 200, 6). Perg. Or. Donaueschingen. S. 8) 1331, Nov. 10. Gengenbach. Maene, Herrn Rudolfs sei. von Snellingen, eines Ritters, Wittwe, bekennt, dass Johannes von Snellingen, ihr Stiefsohn, das zu ihrer Widern gehörige Viertel des Zehntens zu Welschensteinach um 12»/* M. S. wiedergelöst hat, wie auch Johanns Bruder Heinrich von Snellingen „daz geteilide" desselben Zehntens von ihr eingelöst hat. Mit ihr verzichtet ihr Sohn Wigerich von Snellingen auf alle Ansprüche auf diesen Zehnten. Gegeben zu Gengembach, an st. Martinus abent, 1331. Die Siegel der Ausstellerin (25 mm D., IV A 1, im Siegelfelde 2 kreuzweise über einander gelegte Hände (oder Bärenpfoten?); t S. DNE.MENE.DE. SN... GE.) und ihres Sohnes Wigerich (27 mm D., IV A 2, im Schilde schnellender Fisch; t S' . WIRICI. DE . SNELLIGEN.). Perg. Or. Donaueschingen. R. 9) 1331, Nov. 13. Johannes von Bondorf, Edelknecht, verkauft mit Zustimmung des Lehnsherren, des Markgrafen Heinrich von Hachberg, dem Ritter, Herrn Heinrich von Snellingen, den Zehnten zu Welschensteinach, der gelegen ist in Willungespach, für 13 u A Strassburger Währung. Der Markgraf belehnt den Heinrich von Snellingen mit dem Zehnten. Gegeben an der ersten mittewochen nach st. Martins tag, 1331. Das Siegel des Markgrafen Heinrich von Hachberg (62 mm D., IV C, im Schilde Schrägbalken. Helm ohne Decke. Helmzier: 2 einwärts gekehrte Büffelhörner, dazwischen ein Pederbusch; f S'. HEINRICI. MAR- CHIONIS . DE . HAHBERG .; mangelhafte Abbildung bei Schreiber, Freiburger Urkundenbuchl, Siegeltafel IH No. 3); das des von Bondorf abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. S. 10) 1333, Okt. 15. Haslach. Johannes von Bondorf, ein Edelknecht, verkauft den edlen Jungfrauen i ° Gate und Kunegunt, Schwestern, von Buchorn und Vlrich, ihrem Bruder, seinen Lehensmann, den Spiser von Welschensteinach, ihn zu nützen und zu steuern von dem Gut, auf dem er sitzt, für 35 ß ^ Strassburger, wie er und seine Vordem den Spiser bisher gehabt haben. In den nächsten 4 Jahren von nächsten Martinstage an behält der Verkäufer das Recht des Rückkaufs. Geben zu Haselach, an st. Gallen abent, 133 Q . Das Siegel des Ausstellers abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. S. 11) 1336, Nov. 6. Hachberg. Heinrich von Snellingen, Ritter, giebt seiner Ehewirtin Magdalene den Zehnten zu Welschensteinach in dem Thal zu Willungespach, den er kaufte von Henßeler von Bondorf, für 7 M. S. Strassburger Gewichtes, zu einem rechten Widdum. Der Lehnsherr, Markgraf Heinrich von Hachberg, giebt seine Zustimmung und sichert die Nutzniessung auch allen Erben Magdalenens, es seien Knaben oder Töchter. Geschach und gegeben zu Hachberg, an der nehesten mittwochen vor st. Martins tag, 1336. Das Siegel des Markgrafen Heinrich (35 mm D., IV A 2, im Schild ein Schrägbalken; f S'.HEINRICI. MARCHIONIS . DE . HAHBERG.), das des Heinrich von Snellingen (wie an No. 200, 6). Perg. Or. Donaueschingen. °- 12) 1347, Juli 2. Freiburg. Wirich von Snellingen, Ritter, verkauft mit „vrlob" seiner Mutter Menen von Snellingen Beaten von Snellingen, der man spricht die von Brunna, seiner Schwester, auf Wiederkauf um 20 7t -$i Strassburger Münze 2 Vi <§ dieser Münze jährlichen Zins aus 2 Lehen zu Welschensteina, nämlich einem in der Hübe, auf dem des Binders Sohn und seiner Schwester Mann gesessen sind, und einem in der Gurtne, auf dem Marti gesessen ist, zahlbar halb zu st. Michels, halb zu dem Maitage. Zeugen des Ausstellers Brüder, Herr Heinrich von Snellingen, Ritter, und Johannes von Snellingen. Gegeben ze Friburg, 1347, an dem nehsten gütemtage nach st. Peters und st. Paulustage, der zweier zwelfbotten. Die Siegel an ungefärbter, gewirkter Hanfschnur, des Ausstellers (Bruchstück, IV A 2, im Schilde der Schnellinger Fisch; .....RIOI . DE . SNELLIGE..) und seiner Mutter Men von Snellingen (wie an No. 200, 8), zerbrochen. Perg. Or. Donaueschingen. 13) 1350, Bez. 19. Heinrich von Snellingen, der Custer von Schutter, und Wigerich von Snellingen, sein Bruder, verkaufen um 20 f* ^ Strassburger auf Wiederkauf ihrer Schwester Beaten von Burner 2 u ^ 22* ■■-■■ ;'■!*■ I ■B - ■ I . ■ \ ■ ygguH 2jmt& m&BsämA $ 1 H 172 1275. genannter Münze aus 3 Lehen im Banne zu Welschen Steina, nämlich aus anderthalb Lehen giebt Heinrich der Mesener und Grede, Billinges Tochter, 30 ß, aus einem Lehen geben Buggenstukke, dessen Sohn und der Hovestetter 1 U und aus einem halben geben Johannes Mesener und Johannes Bachman 10 ß. Geben an dem sunnentage vor st. Thomas tage, 1350. Die Siegel (beschädigt) Wigerichs (wie an No. 200, 12, fast unkenntlich) und seines Oheims, Herrn Wigerichs von Tyersperg (28 mm D., IV A 2, im Schilde 2, 1 Stauf; ......MILITIS . DE . DIEBSBEBG), das Heinrichs von Snellingen abgefallen; das angekündigte des Rentz von Snellingen aber war nie angebracht. Perg. Or. Donaueschingen. 1215, Juni 8. Wald. 201. Hainricus miles de Mphun libera donatione confert decimas in Bvfenhoven et in Rordarf (sie), quae ad se iure proprietatis pertinent, sanetimonialibus monasterii de Walde. Testes: Cvnradus dictus Svenzeli, miles, Alber. notarius, B. dictus Hobt, Hainr. dictus Spete, S. de Witbeln. Datum et actum apud Walde, 1275., 6. idus Junii, indictione'd. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 1) 1278, Oct. 25. Wald; Messkirch. Abbatissa et conventus monasterii de Walde conferunt bona sua sita in Rordorf, ad eulturam trium boum computata, solummodo deeima ibidem excepta, Rüdolfo dicto Arnolt, civi in Meszkilch, et Mätliildi uxori eius ac pueris eorum utriusque sexus, euiuseunque conditionis fuerint, iam proereatis vel adlmc proereandis neenon pueris puerorum eorundem perpetuam generationem successivis iure feodi censualis, quod vulgo dicitur cinslehen, pro fertone cerae ponderis Meßkilchensis in festo beati Galli annuatim persolvendo, reeeptis a predicto Rüdolfo 10 m. a. legalis ponderis Meßkilchensis. Monasterium addit, ut, si altero con- duetorum mortuo alter legitimam vel legitimiun duxerit, pueri ex eis proereandi cum Ulis pueris idem ius habeant; cum vero talis proereatio cessaverit, bona ad monasterium revertentur. Attamen indulgetur, ut conduetores necessitate compellente liberam potestatem vendendi et obligandi feoda praedieta habeant, dum- modo census monasterio conservetur. Acta primo apud Walde, 1278., indictione 7., 8. kalendas Novembris, adstantibus viris probis et honestis Burchardo de Wulflingen, Cünrado dicto Arnolt, Alberto dicto Nuspelinc, fratre Friderico sutore, fratre Hainrico dicto Ordin, fratre Alberto de Bufenhouen, fratre Hainrico de Oters- wang, fratre Cünrado pellifice. Postea diffinita aput Messkirch, prineipalibus partibus presentibus et Burchardo de Rischa, Walthero Sellatore, Cünrado Enzechover, Hermanno dicto Kugeler, Burchardo dicto Brenner et Johanne scolare, fratre suo, Burchardo Enzechouer, scolare, Burchardo dicto Wint, Hainrico Schaderay, Hu- gone, Cünrado de Vrendorf, Cünrado fabro, Hainrico dicto Chobe, Cünrado dicto Semeli, Alberto dicto Rint- flaisch, Arnoldo panifice, Cünrado filio dicti Arnolt. Das Original siegelte das Kloster und die Brüder Berch- told und Friderich, Truchsessen von Rordorf. Zimm. Kopialbuch I, 43. Donaueschingen. S. 1275, Sept. 7. Villingen. 202. Graf Götfrid von Vriburg macht die Einigung zwischen dem Kloster Thenin- bach und der Stadt Vilingen bekannt. Betreffs der Gränzberichtigung zwischen dem Gute des Hofes von Rogenbach, der der Herren von Theninbach ist, und der Stadt Vilingen Almende sollen als Schiedsrichter das Kloster 3 Mönche und die Vierundzwanzig H mm Y&rajiK ("w mm. I ■ 1275—1310. 173 der Stadt 10 ehrbare Männer nehmen. Aus diesen 10 soll das Kloster 3 Mann wählen, welche mit den 3 Mönchen „mit gestabotem eide" 6 andere wählen sollen, die ausserhalb der Stadt sind. Können sie sich bei der Kur nicht einigen, so ernennen die Villinger 3 und die 3 vom Kloster auch 3. Die also erwählten 12 Gemeine sollen dann einen gestabten Eid schwören, dass sie „nah sinnen vnd wizzen nach zeichenne vnd nah lachenne" beider Teile Güter untergehen wollen. Misshellen die 12, so soll GrafGötfrit und Cunrat der Buzze einen Eid schwören, dass sie ihnen einen Obmann geben wollen. Das Haus zu Rogenbach im Hofe, das verbrannt ward sollen die Bürger, neu, so, wie es vor dem Brande gewesen, bauen lassen bis nächste Weihnachten, „vnde swa man daran missehillet, daz sol vffen der brvder orden vnde gehorsam! stan, die ze Rogenbach sint, wie man daz bessern svle". Wegen allen Schadens, der zu Rogenbach den Herrn von Thennibach geschehen ist, und „vmbe ir laster" soll Graf Götfrid und der Buzze entscheiden mit Vorwissen des Abts, und nach dieser ihrer Entscheidung sollen die von Vilingen „den schaden vnde daz laster" bessern. Als Bürgschaft für die Ausführung und Einhaltung der Bedingungen setzen die Vierundzwanzig von Vilingen als Pfand 40 M. S. und geben dafür als Bürgen aus ihrer Mitte: „den Schultheissen Bergelin, Otten den Schultheissen, hern Wernher den Veter vnd Otten, sin svn, Heinrichen den Mvnzer, Walthern den Lecheler, Heinrichen den Heinbvrgen, hern Sollen, Hvgen Stehellin, Herman den Mvnzer", die sich zum Einlager verpflichten. Stirbt einer derselben, so haben die Vierundzwanzig einen andern aus ihrer Mitte als Bürgen für denselben zu stellen. Dis beschach 1275, an Vnserir frowen abent der ivngervn, ze Vilingen in der stat, in der hvse von Theninbach, vor allen den vier vnd zwenzegen, die do daheime warn, vor hern Rechen, herrn Schamein, phafe Banzen vnde vor andern biderben lvten gnügen. Von den Siegeln abgefallen das des Grafen Gotfrid und das der Stadt; nicht gut erhalten das des Markgrafen Heinrich von Hahberg, „vor dem disv schidvnge bi dem ersten geschach vffen Lerchvnvelde", (68 mm D., HI B 3, im Schilde Schrägbalken). Perg. Or. Villingen. S. 1) 1310, Nov. 10. Tillingen. Graf Egen von Fvrstenberg, Herr zu Vilingen, und Markgraf Heinrich von Hahberg entscheiden als Schiedsrichter zwischen dem Kloster Teninbach und der Stadt Vilingen wegen des Hofes zu Eoggenbach. Sie sprechen dem Kloster den Hof mit allem Zubehör zu und setzen die Gränzen fest. „Vnde sind diz dv selben lachen vnde zil: Da der Swarze brvnne entspringet vnd in den Eoggenbach gat vnd swas einenthalp dem Eoggenbach ist, der Tennivirst vnd die blossina, die vmbe den hof ze Eoggenbach sint, vnd daz geneige vsser dem Hohenbach in den Chuchibach gat, alse dv lachen stant, vnd von dem Chuchibach vnze an die Kürna vnde von der Kurna vnze in Hinderganges loch vnde von Hinderganges loch vnze an den marchstein, der an dem wagenwege stat, der von Vilingen gegen Eoggenbach gat, vnde denselben wagenweg abe vnze in den hof ze Eoggenbach. Swas och die vorgenannten herren üüH SSßSSE wmm +m P&sf w 174 1276. von Tenninbach in demselben irme hone vihes hent, daz ir eigen ist, oder da sv teil alder gemein an lient, si wintern es in dem houe, oder es kome inen dvr walt, daz svn sv uf dem vorgenannten irme gute weidon, alse es ihnen füget, wen sv och, so svn sv daz selbe vihe, es si deine oder gros, weidon zwvschent der Bri- genne vnd der Kvrna derhalp, da Kvrneg dv bürg stat. Were aber, daz si dishalp weidende wurden daz selbe vihe, daz sün si vf irme gute tun, es wer denne alse verre, daz si ir ros oder ir rinder, die sv gewintert liettin, die mvgen si wol triben vnd weidon, alse der weg gat von Volkenswiler vnz an Verenbacher weg vnde niena, wan in den holzern. Vnde swa die burger ein almeinde vsgeben, da sv hin varn svn, oder wurde es verbrant, vf dem selben gut da ensvn si in vier iaren nvt vfvarn szwüschent der Brigene vnd der Kvrna, da dv bürg Kürnegg lit, mit ir vihe, alse hie vor geschriben stat. Beschehe och, daz die burger ein almeinde vshuwin oder wurde verbrant disehalp der Kürna enzwüschent dem wege, der von Volkenswiler an Verenbacher weg gat, so sün sü enhein vihe darvf lassen gan, e die burger ihr vihe druß lant gan." Zeugen: „der vorgeschriben abbet Johannes, brüder Andres von Totinkouen, brüder Cünrat Meise, grozkeller, brüder Walther von Mochenhein, priester von Teninbach, brüder Algos, meister ze Hardern, vnd brüder Johannes, meister ze Roggenbacli, Hüg Stehelli, schvltheisse ze Vilinge, Eberhart Welling, burgermeister, Eberhart, sin svn, her Walther der alte Lecheler, Walther, sin svn, Cünrat der Heinbürge, Burghart Hemerli, Berhtolt von Tanhein, der von Tochingen, Burghart Blez, sin brüder, Johannes Vetterli, Cünrat vnd Johannes 0 von Tanhein, Cünrat Bergli, Virich von Kostenz, Otto der Vetter, Heinrich von Owoluingen, Cünrat von Tvnningen vnd ander erber lüte gnvge." Geschach ze Vilingen, „vnd war och da geoffenot in gemeinem rate," an st. Martins abent, 1310. Die Siegel (an gewirkten Leinenschnüren) des Grafen Egen von Fürstenberg (abgebildet Band H, 13) des Markgrafen Heinrich von Hahberg' (wie an No. 200, 2) und des Abtes von Tennenbach (wie an No. 188, 10); das der Stadt Villingen abgefallen. Perg. Or. Villingen. S. 2) 1321, Sept. 7. Hainrich und Bürchart, Gebrüder, von Kvrnecke verzichten für sich, alle ihre Erben „vnd für alle Kvrnecker" mit Zustimmung ihres Herrn, des Grafen Egenen von Fürstenberg, gegenüber dem Kloster Tenninbach auf alle Ansprüche an dem Wald „in der Wynterhaldün gelegen ob Bockem- bach, dem man sprichet der Herren walt", für 5 Sf /Sj Brisker. Zeugen: Walther der iunge Lecheler, Schult- heiss, und Cvnrat von Tanhain, Bürgermeister zu Vilingen. Gegeben 1321, an Vnserre vrowen äbende der iüngern. Siegel des Grafen Egen von Fürstenberg (abgebildet Band I No. 636); Heinrichs von Kirneck (rj 45:39 mm, IV A 2, im Schilde gestürzte, bis über die Hälfte herabreichende Spitze, das untere Schildfeld gestrichelt; f SIGILLVM . HEINRICI . DE . KVRNEG.) und Burkhards von Kirneck (42 mm D., IV A 2, Wappen wie vor, der Schild von erhabener Linie umrahmt; S. BVRCABDI .DE . CVRNEG.). Perg. Or. Villingen. S. 3) 1324, Okt. 31. Markgraf Heinrich von Hahberg und Rudolf von Keppenbach und des Markgrafen Sohn Heinrich und Burchart von Keppenbach, Berhtolt Zuckemantel, Johannes Blezzer sind zugegen gewesen, als folgende Brüder von Teninbach, die alle im Hof zu Roggenbach Meister waren: brüderLüpolt, brüder Cünrat der Friburger, brüder Burchart der pfhister, brüder Heinrich, sin brüder, der schafer, brüder Rüprech, brüder Heinrich Harnech, brüder Walther von Lüzenwalde, brüder Johannes Stolle", die Gränzen des Hofes Roggenbach auf ihren Eid angaben, „alse die lachen ze Roggenbach stant: der stein obe dem crüze in der widen vf der Arnegge obenan vnde der Vfreht stein in den Vorhen mit drin zeichen vnde der stein mit eime crüze bi der Hohen tannun obe dem Swarzen brunnen"; was unterhalb der Steine liegt, gehört nach Teninbach, was oberhalb der Gebauerschaft von Dürhein. Beschach und gen 1324, an Aller heiligen abent. Die Siegel des Markgrafen Heinrich von Hachberg (wie an No. 200, 2) stark beschädigt; das Rudolfs von Keppenbach fast ganz abgefallen. Perg. Or. Villingen. S. 1216. 203. Gertrudt die Schultheissin und Elisabeth, ihre Schwester, geben den Frauen von Fridenweiler gegenüber ihre Ansprüche auf das Gut zu Ditishausen auf. ^^H %&& 1276. 175 Do diss geschah, do waß von gottes gepurth 1276. Das Original siegelte Herr Conradt, der Dekan von Baßel. Friedenweiler Kopialbuch von 1663, fol. 64 v . Donaueschingen. 1) 1313, Dez. 28. Heinrich von Wartenberg giebt dem Gotteshause Friedenweiler die Eigenschaft und alle seine Hechte an dem Gut zu Ditishausen, das demselben Gotteshause Herr Haug von Dittishausen gab und das Lehen war von ihm und seinen Vordem. Geben 1314, an der Vnschuldigen kindlin tag. Das Original siegelte der Aussteller. Friedenweiler Kopialbuch von 1663, fol. 61 a ). Donaueschingen. R. a) In diesem Kopialbuch steht fol. 60 T auch eine Gerichtsurkunde von Bräunungen, gegeben am nechsten freytag nach st. Verena tag [Sept. 2.] 1306, aus deren völlig verworrenem Inhalte zu folgen scheint, dass Frau Catharina, Peters sei. Tochter von Ditishausen, dem Kloster Friedenweiler gegenüber dieses schon 1302, April 6. (s. Band II, No. 9) vergabte Gut beanspruchte, aber gerichtlich abgewiesen wurde. 1216, März 25. Salem. 204. Hainricus miles de Hasinwiler monasterio Salem pro 2 tt di currentium curiam dictam Stollinhof in Wengilingen, sibi proprietatis titulo pertinentem, Hainrico filio suo, quia liberos plures non habet, consentiente. Testes: Hainricus miles de Bafin- dorf, Hermannus Vinko, Cvnradus de Schellinberc et Cvnradus dictus ßinner, Ernestus prior, Burcardus de Hertinstain, Eberhardus de Stekboron, monachi domus dictae. Actum apud Salem, 1276., 8. kalendas Aprilis, indictione 4. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (CJ 49: 40 mm, IV A 2, im Schilde Wolfshacken, Umschrift innen und aussen von Perlenschnur eingefasst; t S' HAINRICI * DE * HASENWILE .). Perg. Or. Karlsruhe; Regest bei v. Weech II, 147. 1) 1276, Aug. 20. Winterstetten. Hainricus, Cvnradus et Hermannus pincernae monasterio Salem possessiones in Lämphirswilser, quas colit H. dictus Grälant, et curtim, quem Hermannus dictus Vinki in Wengelingen a se in feodo possidebat, cum Mahthildi uxore Rudegeri et Hainrico et Burcardo dictis Wirt 0 et Adelhaidi dicta Hubelarin et Willebirg filia Vlrici de Bermetingen, quorum omnium proprietas ad se per- tinebat, donant. Actum et datum in Winterstetin, 1276., 13. kalendas Septembris, indictione 4. Die Siegel der Aussteller: 1) 50 mm D., IV C, im Siegelfeld rechts geneigter Schild mit Doppelhacken, auf dem Kübelhelm ein mit 3 Pfauenspiegeln bestecktes, rückwärts gebogenes Hörn, ein 4. Pfauenspiegel wächst aus dem Helme selbst hervor und geht unter dem Hörne durch, das Siegelfeld geteilt durch eine Schriftleiste mit dem Worte: SIGILLVM; f HAINRICI . PINCERNE . DE . SMALINEGE ., abgebildet bei v. Weech No. 112. 2) gestürzt anhängend, 55 mm D., IV C, rechts geneigter Schild mit Doppelhacken, auf dem Kübelhelm ein Mohrenkopf mit Hörnern, die mit Pfauenspiegeln besetzt sind (s. Zürcher Wappenrolle No. 285), im Siegelfelde r. vom Schilde achtstrahliger Stern, 1. Halbmond, zwischen den Hörnern auf dem Helm kleine Schildchen mit dem Doppelhacken; f S . CONR . PINCERNE . DE . WINTERSTETEN., abgebildet bei v. Weech No. 113. 3) 55 mm D., IV C, im schräg vergitterten Siegelfeld etwas weiter vergitterter und punktierter, r. geneigter Schild mit Doppelhacken, auf der 1. Schildecke Topflielm mit einem Home, das mit 3 Köchern mit je 3 Pfauenspiegeln besteckt ist, als Helmzier, auf den 3 Köchern je 1 Doppelhacken; f • HERMANNE. PINCE . DE . SMALNEGGE *, abgebildet bei v. Weech No. 108. Perg. Or. Karlsruhe; Regest bei v. Weech H, 154. 2) 1283, Juli 18. Balramswüler. Swieggerus de Teggenhusen, per totum comitatum Sancti Montis iudex provincialis constitutus, notificat, quod dominus Burchardus dictus Vinke, miles utique strenuus, et ■*■'■; >■'■■(' füH ' »^WKlJJÖWj* H '^.'^c I m$m II I 176 1276. Hainricus fllius eins pratum suum nomine vulgari Brvel dictum et pomerium situm in Wengelingen, ipsis iure proprietatis pertinentia, monasterio Salem nomine testamenti tradiderunt, quodque monasterium ipsis eadem bona sub annuo censu 2 ^ currentis monetae in festo beati Martini persolvendo concessit, et quod dicti Burchardi filiae Christina, Willebirgis et Adilhaidis omnia, quae habebant in rebus aut personis, expresse Bvdolfum et Mahthildim eins uxorem, item dictum ... Botbin cum omni prole sua, insuper curiam ipsarum dictam vulgariter Bvdgershof et aream, in qua residebant, vulgariter liofraiti appellatam, in loco praescripto per manum domini Burchardi genitoris sui de eius et H. filii dicti consensu monasterio in remedium animarum suarum resignaverunt ea ratione, ut dicti de Salem pro tempore vitae sororibus ipsis eadem sub annuo censu 4 $i currentis monetae nomine censuali concederent, et haec bona post earum mortem omnia sine diminutione, excepto urgentis necessitatis articulo, famis vel huiusmodi, cedere deberent monasterio, quodque dictae sorores, postquam donationem suam immutare voluerunt, coram se, iudice, et multis in Eatramswiler existentes, omnia antefata vera esse, professae sunt publice, censum nominatum, quem persolvere neglexerant, persolventes. Testes: dominus Hainricus, decanus de Livtkilche, viceplebanus in Boggenborun, dictus camerarius, dominus Cvnradus, viceplebanus inMarchdorf, dictus Genamme, fratres Viridis dictus de Frvtwiler, commendator in Alshusen, et Hainricus dictus de Aitrach, dominus Hainricus de Bafindorf, miles, Hermannus dictus Vinko, frater Hermannus eiusdem cognominis, frater Bertholdus de Scaphusa magister, grangiae in Livtkilche, fratres Staimarus et Hainricus dictus Störe, Burchardus dictus Vinko de Bettinbrunne, Bertholdus dictus Bartholo- meus, Hainricus dictus Sidi, Hermannus de Bafindorf, Hainricus dictus Vinko, faber, Cvnradus dictus Wal- terus de Wengelingen. Datum et actum in Eatramswiler, 1283., 15. kalendas Augusti. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Berg. Or. Karlruhe. 3) 1290, Jan. 1 und März 28. Wendungen und Markdorf. Hugo de Werdenberch et de Sancto Monte comes notum facit, quod Hermannus dictus Vinke, heremita, possessiones suas universas in Wengelingen, quae monasterio de Salem iure proprietario pertinebant, de consensu Msehthildis coniugis suae, Cristinae, Engelburgis, Burcardi et Hermanni liberorum suorum, quibus easdem possessiones deputavit, et de consensu Hermanni dicti Vinke, fratruelis sui (Hermanni heremitae), qui nomine uxoris et liberorum ipsius has possessiones tamquam fidelis portator gerebat, aliorumque, quorum intererat, abbati et conventui de Salem, reeeptis ab eis 35 m. a. ponderis Constantiensis, vendidit et donavit. Hermannus eremita ad praestandum warandiam se obligat. Actum aput Wengelingen, 1290., kalendis Januarii, his testibus et ad hoc vocatis Burcardo mi- lite, dicto Vinke, Johanne de Biethusen, Hainrico ministro, dicto Moseherre, dicto Vinke fabro, Cvnrado dicto Walther de Wengelingen; consummatum vero aput Martorf, eodem anno, 5. kalendas Aprilis»), his praesen- tibus Cvnrado de Martorf clerico, C. de Teggenhusen iuniore, C. plebano de Wittenhouen, Ja. dicto Bartho- lome, Hainrico dicto Zolner, seniore, H. filio ipsius, Ber. ministro in Martorf. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 21). Berg. Or. Karlsruhe. a) Jni Salemer Kopialbuclie III, 281 steht diese Urkunde mit dem verschriebenen Datum: 1200, 9. kalendas Januarii. BK. 1216, Mai 28. Bavensbitrg. 2Q5 f Hermannus pincerna de Smalnnegge, qui abbati et conventui de Salem in possessionibus eorundem, in grangiis videlicet Tepfenliart et Adilsrivti et liincinde in pago Linzegoe dicto, diversis locis et temporibus gravia damna intulit, sine causa spoliando ipsos in animalibus et rebus, aestimatis ad 300 'S, d\ Constantiensium et amplius, et in foro ecclesiastico, exeommunicationis sententia in se lata, se satis- factionem exbibere promisit, eisdem restitutionis nomine praeter curtes in Vokkenwiler, Albirskirche, Willandiskirche, Hitzeliswiler etiam curiam in monte Gerenberc dictam ^_ ■HH ^^m «iSSHs 1276. 177 Bettenhus, solventem 1 tt, sibi proprietatis titulo pertinentern, donat. Testes: Hugo lantgravius, comes de Werdenberc, Ulricus comes de Monte Forti, Cünradus comes de Sancto Monte, Berhtoldus dapifer de Walporc, Cünradus et Hainricus fratres, pincernae, Hainricus pincerna, iunior, Waltherus de Anemerkingen, Hainricus dapifer de Diezen- 0 houen, Bertoldus de Kiselegge, Ulricus de Konegesegge, Wernherus de Schiltegge, Hainricus de Gvndolvingen, Anshelmus de Justingen, Johannes de Ringgenburc, Bertoldus de Tobil, Hainricus de Baffendorf, Hainricus de Zvstorf, Ortolfus de Hasenwiler, Hainricus dictus Selbherre, Cünradus Stegeli, Hainricus minister, Ulricus Räze, Wil- 0 landus dictus Stier, Ulricus de Kurnbach et Cünradus dictus Kolbe. Acta sunt hec apud Rauenspurc in strata publica, 1276., 5. kalendas Junii, indictione 4. Die Siegel (Malta) des Landgrafen Hugo (s. Abbild. No. 12) und des Ausstellers (wie an No. 204,1). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 149—51. :<.■*■":■ -. ¥1 I " J - :x% B - ■■ i 1216, Juni 19. Constanz. 206. Judices ecclesiae Constantiensis adiudicant abbati et conventui de Salem de- cimas fundi, qui dicitur daz Aicha, in Hörne infra ambitum parrochiae de Erfstetin, quas decimas UL rector ecclesiae in Haigingen, ecclesiae suae attinere contenderat. Sed pars adversa affirmaverat, dictas decimas per limitationem agrorum cum con- sensu nobilium circummorantium ad certam diem ante praeflxam monasterio Salem esse adiudicatas. Datum Constantie, 1276., 13. kalendas Julii, indictione i. Das Siegel der Aussteller abgefallen. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 152. S. W^SGlBwSS 1276, Aug. 26. Burgweiler. 207. Cünradus de Gundeluingen R. militi dicto Haller et Bernhero fratri eius, Bur. de Vlshusen et Weziloni filio eius, Weziloni de Maginbüch, R. dicto Swenden et H. et C., fratribus eius, omnia bona attinentia castro dicto Burgwiler praeter antedictum castrum et villam Wiler dictam feodaliter tradit et donat. Uli vero uxori eius Gütun bona praenominata pro 150 m. a. cum manu eius contra suum dotalitium obligaverant. Si quis haeredum eius uxori praefatae pecuniam hanc tra- diderit, bona illa soluta erunt. Testes: dominus S. de Gundoluingen, C. plebanus V. 23 iilii B " ■ • &**' wmm ■HB 178 1276—1277. in Maginbücb, M. viceplebanus in Wiler, R. de Thegivvidon, H. de ßote, S. faber, H. dictus Gotteurit, Hartmannus dictus Vrowin, Her. dictus Bonrittev, H. dictus Mottiler, Alber. Chocus. „Hü vero omnes, sinecesse fuerit, tamquam cousimiles mei super ea, que relata superius sunt, procedent." Hee acta sunt in Castro dicto Burcwiler, 1276., 7. kalendas Septembris, in- dictione 4. Die Siegel des Ausstellers (nicht gut erkalten, 0 65:40 mm, IV C, im rechtsgeneigten Schilde Dorn, auf der 1. ohern Seite desselben Kühelhelm mit Schwanenhals, zu beiden Seiten mit Federn besteckte Köcher; f SIGILLM . CVNBADI . DE. GVNDOLVINGEN., abgebildet bei v. Weech I No. 63) und seines Bruders Hainrich (0 46:28 mm, II B, im Felde st. Martin zu Pferd, vor ihm Bettler mit Stab, darüber fliegend der hl. Geist, im Schnabel ein Kreuzchen; f S . HAINEICI... GVNDOLVING. PLEB . IN . GRANHAIN.). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 155—56. 1216, Nov. 5. Neuheiligenberg. 208. Berhtoldus comes Sancti Montis testificat, quod Rvdolfus de Rehenöwe feodum in Riggerswiler, quod a se et antecessoribus suis, licet ecclesiae in Wildorf eiusdem proprietas esset, se tenere fatebatur, dictae ecclesiae, acceptis 3 & ^ Curiensis mo- netae a rectore eiusdem, domino Marquardo, resignavit. Datum et actum in nouo Castro Sancti Montis, 1276., nonis Nouembris, in- dictione 5., subnotatis testibus presentibus et rogatis, videlicet Rvdolfo plebano de Röribach, Hainrico de Pfullendorf, notario comitis, Cvnrado de Milnhouen, Rvdolfo Rvche, Waltbero de Staigon, Cvnrado Salabacb, de fratribus de Salem Eberbardo de Stekkeboron, monacbo, et fratre Petro, fabro. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (wie an No. 140, 3). Perg. Or. Karlsruhe- v. Weech II, 156. BR QSfi 1277, Mai 3 oder Sept. 14. Malilberg. OHO Güterteilung der Herren von Geroldseck. Heinrich von Geroldseck, Graf von Veldenz, erhält u. a. „was hin gegen Schwaben lit und das guett zue Schwabenn') allesampt". Geschah zue Malberg, uff des hl. Creutzes tag, 1277. Reinhard, pragmat. Geschichte des Hauses Geroldseck, Urknndenbuch 37 (nach einem Vidimus von 1422), das Original ist nicht mehr vorhanden. 1) Nach der bei Reinhard a. a. O. S. 12 und 28 abgedruckten Geroldsecker Chronik gehörten zu diesen schwäbischen Gütern auch die Herrschaften Rowmberg und.Schenkenzell. s^SS^^^^^S^ ■■■■jBjjBjajHaajBBjjBHjaB WIM 1277. 179 trW '■■«■■■■•.'-• i§18iii nsssi i277, Mm 22. Wien. 210. König Rudolf beurkundet den Ankauf der Burg und Grafschaft Heiligenberg durch den Grafen Hugo von Werdenberg. Rudolfus dei gratia Ronianorum rex, semper augustus, vuiuersis imperii Ro- maui fidelibus preseutes literas iuspecturis || gratiam suam et omne bonum. Presentis uite negocia ob humane condicionis fragilitatem consuroit obliuio, nisi fidelis |l scripture testimonio in thesauris memorie reponantur. Ad uniuersorum itaque tani presencium quam etiam futurorum noticiam uolumus || peruenire, quod vir nobilis Bertoldus, comes de Sancto Monte, in nostra constitutus presencia, spectabili viro Hugoni, comiti de Werdenberg, fideli et auunculo nostro dilecto, castrum de Sancto Monte et quadra- ginta marcarum redditus proprietatis iure ad ipsum speetantes, item comitatum, qui ad eundem B. hereditario iure fuerat deuolutus, cum omnibus ministerialibus, homi- nibus et uasallis, nobilibus et ignobilibus ad eundem proprietatis, hominii uel quo- cumque alio titulo pertinentibus, item omnia feoda, omnia iura sua, omnes acciones siue persecuciones et generaliter uniuersa et singula ad eundem Ber. quocumque titulo deuoluta libere et spontanee uendidit et etiam resignauit pro quingentis marcis puri argeuti Constanciensis ponderis, de quibus dictus Ber. sibi professus extitit satis cautum, hoc tarnen specialiter in eadem uendicione dedncto, quod supradictus Hugo comes de Werdinberg prefato Ber. comiti supradictum castrum de Sancto Monte cum quadraginta marcarum redditibus attinentibus, item quadraginta marcarum redditus de proprietatibus suis apud Aeschacb, Swarzinbach, Camernanch et ze Brob- hentel restituet pro ipsius Ber. uite tempore pacifice possidendos, post eius uero decessum omnia supradicta, in quibus ipsi Ber. relictus extitit usufructus, ad ipsum H. comitem uel ipsius heredes libere reuertentur. Huius rei testes sunt: ve- nerabiles . . Salzburgensis archiepiscopus . . Patauiensis . . Ratisponeusis . . Baben- burgensis . . Frisingensis . . Seccouiensis . . et Chymensis, episcopi, nobiles uiri E. de Catzinelinbogin, F. de Liningen, H. de Wilnowe, B. de Honernberg et M. de Nellin- berg, comites, et alii quam plures. In cuius testimonium magestatis nostre sigillum presentibus est appensum. Datum Wienne, 11. kalendas Iunii, indictione 5., anno domini 1277., regni vero riostri anno quarto. Das Majestätssiegel des Königs Kudolf (abgebildet bei Heffner, die deutschen Kaiser- und Königssiegel, Tafel VII No. 60) zerbrochen, nur noch teilweise erhalten. Perg. Or. Donaueschingen; Vanotti, Gesch. der Grafen von Montfort und Werdenberg 537. 23* $2Üf%X<. i 0 y- ■ wm W&f£ 180 1277. 1211, Nov. 5. Constanz. 211. Frater Hainricus in loco solitario, in der Egge dicto, contiguo San'cto Monti, ex anno domini 1256 a ) habitans, radio attractivo divinae providentiae de barathro iniquitatis et terra inferiori ad statum poenitentiae salutiferurn ibidem attractus, paucis diebus post ingressum snum propositum cepit inibi in honorem beati Johannis Bap- tistae et beatae Katherinae capellulam instaurandi, sed id attentare noluit, nisi prius Berhtoldus quondam comes Sancti Montis ipsum funclum in der Egge cum attinentiis et silvula contigua de consensu inatronae suae et liberorum suornm ipsi donaverit. Cum idem comes hoc coram Friderico de Magenbüch, Alberto de Eberhartswiler, mi- litibus, Manegoldo et Cünrado fratribus de Milnhouen, Vlrico dicto Rappenstahl, Hü- gone de Laehsteten et . . . dicto Sluzzeler fecisset, post aliquot annos cum licentia Eberhardi episcopi Constantiensis et Hermanni quondam rectoris ecclesiae in Wildorf, in cuius parrochia dicta capella erat fundata, per elemosinas fidelium propositum suum inchoavit et gubernante Rüdolfo episcopo Constantiensi et Marquardo de Lin- daugia rectore ecclesiae in Wildorf consummavit. Postquam capellam cum fundo, area, silvula et attinentiis Omnibus, ut eadem divino cultui sollemnius et liberius va- leat deputari, de consensu dicti episcopi R. et dicti rectoris monasterio Salem do- navit, et cum monasterium capellam per Ptolemeum Sardinensem episcopum, episcopi Constantiensis tunc vicarium, aliquo tempore preterito, consecrari procuraverit, in ipsa die consecrationis, hora offertorii, possessiones in Bivrron dictas Phlegellinsgüt, quas ipse a viro discreto Cünrado de Andilvingen longe antea comparaverat, nomine dotis in ipsam capellam transtulit. Acta sunt haec diversis locis et temporibus: „prima videlicet donatio quondam Berhtoldi comitis Sancti Montis facta fuerat michi in Castro suo, predicto anno et testibus presentibus supradictis; donacio vero facta ex parte mea monasterio de Salem facta est apucl Constantiam, 1277., nonis Nouembris, subnotatis testibus presentibus et rogatis, videlicet reuerendo domino Rüdolfo, dei gratia Constantiensi episcopo, Hain- rico preposito de Clinginberc, magistro Walküno decano, Bertoldo thesaurario, Bur- kardo scolastico, fratribus de Hohenuels, Rüperto de Tannenvels, Hainrico de Wigol- tingen, Hainrico de Zurza, ... de Sulzperch, canonicis Constantiensibus, Bertoldo comite Sancti Montis, canonico s. Johannis in Constantia, Bertoldo de Lucelensteten, magistro Cünrado dicto Pfefferhart, clericis, Alberto de Castel milite, Rüdolfo et Wal- thero dictis Johiler, fratribus et ciuibus in Constantia". Das Siegel (Malta) des Ausstellers (s. Abbild. No. 14). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 189—192. BR. MM Wim Mt^ m^^b^^Hm i „ Mi.iiTTrni w ^iiilli 1277—1278. 1S1 1) Diese Angabe widerspricht dem Datum von No. 148. Ohne Zweifel ist deshalb hier diese Jahreszahl in 1246 zu verändern. 2) 1278, proxima dominica post apostolorum Plülippi et Jacobi (Mai 8), am Tage der Dedikation und Consekration der genannten Kapelle, bestätigt Ptholemeus episcopus Sardinensis, in pontiflcalibus plenam habens autoritatem episcopi Constantiensis, die Besitzungen der Kapelle. Sehr beschädigtes Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, Karlsruhe; Eegest bei v. Weech II, 204. E. 3) 1278., 3. idus Novembris (Nov. 11), indictione 7., erneuerte Bruder Heinrich die Schenkung seiner Einsiedelei an das Kloster Salem vor dem bischöflichen Officiale und den Zeugen R. Constantiensi episcopo, Hainrico praeposito, Walkone decano, Berhtoldo thesaurario, Burchardo scholastico, Rüperto de Tannenuels, ecclesiae Constantiensis canonicis, Hainrico notario episcopi, Berhtoldo comite Sancti Hontis, ecclesiae s. Jo- hannis Constantiae canonicis, magistro Walthero de Schafhusa, magistro Jacobo de Thurego, magistro Berhtoldo de Luzelostetin, magistro Cünrado de Sancto Rüperto, Alberto de Castello milite, Walthero, Rüdolfo, 0 Cünrado et Johanne dictis Johelaer, magistro Ulrico Subscopa, civibus in Constantia, apud Constantiam. Perg. Or. Karlsruhe mit den Siegeln des Bischofs Rudolf (0 65:43 mm, HI A 2 b, unter dem Sitze des Bischofs liegt ein kleiner Löwe; f S'. RVDOLFI. DEI: GRÄ : EPI: CONSTANCIEN ., abgebildet bei v. Weech, Siegel Tafel 15 No. 5), des Domkapitels Constanz (wie an No. 162) und des Einsiedlers Heinrich (wie Abbild. No. 14); v. Weech II, 213—15. 4) Diese Urkunden über Egg giebt auch das interessante Kopialbuch der Einsiedelei Egg (jetzt im Schlosse Heiligenberg), das auch gute Federzeichnungen aus dem Beginne des 16. Jhdts. enthält, welche die in diesen Urkunden bezeugten Vorgänge bildlich darstellen. R. 1277, Nov. 8. Villingen. 212. Herr Hug von Alrnenshoueu und Herr Colmar von Freiburg legen den Krieg, den Herr Eberhart, der Herr von Lupfen, mit Herr Hainrich, Herr Albrecbt und Herr Jacob, Gebrüdern, den Herrn von Valckenstein, um das Gut zu Seggun, Mülinon und Baltzhußen hatten, dahin bei, dass dieses Gut Herrn Eberharten gehören, und dass er dafür den Herrn von Valckenstein 15 M. S. mit Bürgen gewähren und ihnen- die Lehen, welche sie von ihm empfangen, ledigen soll. Zeugen: Herr Friderich, der Vogt von Hattingen, Herr Virich von Almeushouen , Herr ... von Munolium (sie), Herr Conrad, der Schultheiß, Herr Otto, sein Bruder, Herr Walther der Lecheler, Herr Conrat Stehenli, der alte, Herr Conrat Stehelin und Hug, sein Bruder, Hainrich Sollo, Herr Hainrich der Mintzer, Herr Hermann der Müntzer, Herr Otto der Vetter von Hernli (sie), Rudolf von Costentze. Diße schidunge geschach zuo Vilingen in der statt, an dem montag vor st. Martins tag, 1277. Das Original siegelten die Aussteller, Eberhart von Lupfen und die von Falkenstein. Lupf. Kopialbücher Tom. VII, 166—67. Stuttgart, 1278. 213, Dominus Ber. nobilis de Niffen proprietatem bonorum sitorum ad Habietem, „zer Tannvn" »), quae Hugo et Rvdolfus dictus Schserer pro domino Berngero milite de Messekilch comparaverant, quae Bern- wm-m wm ':', '■' .- S» ■'■". N 182 1278—1279. gerus nomine feudi a nobilibus dominis Ber. et Alber. de Niffen, solvens annuatim pro censu inanuali 1 a cerae in vigilia st. Martini dominabus de "Walde, habebat, nunc Alber. fratre suo defuncto, monasterio de Walde donat. Testes: C. capellanus de Niffen, dominus Otto miles, dictus Höbet, dominus VoMcus miles, dictus Spaetae, Ber. dictus de Bol, C. dictus Bernger, Gozo dictus de Lvitishouen. Acta 1278., indictione 3. Das Original siegelte der Aussteller. Pap. Kop. im Cartularium Lassbergianum 2 ). Donaueschingen. S. 1) Schwerlich Thannen bei Heiligenberg, sondern wohl ein bei Messkirch abgegangener Hof. 2) Das Original, das von Lassberg noch vorlag, war damals im Archive des Klosters Wald, ist jetzt aber verschollen. 1278, April 13. 214. Rudolfus Constantiensis episcopus, Walko decanus, Hainricus praepositus et capitulum eiusdem ecclesiae, qui ecclesiam in Herzogenwillär, cuius ius patronatus monasterio Salem pertinet, ad mensam conventus dicti monasterii donaverunt 1 ) sub hac forma, ut ad eandem vacantem iidem de Salem sacerdotem saecularem, idoneum ad curam regendam dictae ecclesiae et divina obsequia inibi celebranda, repraesen- tent, eidem sacerdoti praebendam, de qua sustentari valeat et hospitalitati intendere, inspecta honestate eiusdem ecclesiae, ordinant, ut idem incuratus pro se et coadiu- toribus suis, sacerdotibus idoneis, ad sufficienter regendum in divino officio ecclesiam suam et duas filias ei annexas et populum et ut sibi et archidiacono de Omnibus iuribus ipsis debitis respondere possit, omnium proventuum eiusdem ecclesiae et filiarum eius meclietatem recipiat, ut reliqua merlietas ad mensam dicti conventus convertatur et ut incuratus ad residentiam et ad dictas ecclesias per se et sufficientes coadiutores officiendas et ad observanda quaevis iura per episcopum einsque capitulum monasterio Salem collata se astringat iuramento. Actum et datum 1278., ydibus Aprilis, indictione 6. Die Siegel (Malta) des Bischofs (wie an No. 211, 3), des Domkapitels (wie an No. 162) und des Abtes von Salem (wie an No. 140, 18). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 200—202. 1) Dies geschah am 11. April 1278, s. Band I, 255, No. 523. 2) 1279, Febr. 13. Constanz. Cvnradus canonicus maioris ecclesiae Constantiensis, comes de Vri- burc, donationem ecclesiae in Herzogenwüler monasterio Salem factam ratam habet. Datum Constantie, 1279., idus Februarii, indictione 7. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch DU, 215; Hegest bei v. Weech II, 216. 1279 Mai 8. Messkirch. 215. Diethalmus de Crenchingen miles proprietatem bonorum apud Lvibertingen, quae Wernherus dictus Scherrer de Gvotenstain a se in feodum tenuit et Hermanno «fc^W^PM^* ^te* 1279. 183 dicto Svlger de Mülhain feodaliter vendidit, ab hoc Hermanno monasterio Bürron pro 3 U rnonetae Rötwilensis nomine feodi alienatorum pure propter deuin eidem monasterio assignat. Testes: Ger. plebanus in Meskilch, . . . doctor scholaris ibidem, Berngerus presbyter, dominus H. custos in Bürron, Berngerns miles, . . . dictus Isen- hart, C. de Vrndorf. Actum et datum apud Meskilch, 1279., 8. idus Maii. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Sigmaringen. F. DomänenarcMv. S. 1) 1297, März 13. Beuron. Nobiles viri Anslielmns et Anslielmus de Wildenstain conferunt monasterio Bürran possessiones suas ze Bethbur tarn in agris quam in pratis', quas H. et . . ., iilii quondam dicti Nordewin, qui eas iure feodario ab iis possederunt, praedicto monasterio vendiderant pro 3 & 5/? mo- netae Brisgangensis. Testes: Hermannus de Aiclisliain et C. dictus Branthoch. Datum Burran, 1297., in crastino beati Gregorii pape. Malta-Siegel des Jüngern Anshelm von Justingen (wie Abbild. No. 8, in der Urkunde bezeichnet als nostrum sigillum). Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 2) 1312, Juni 11. Messkirch. Anshelme von Wildenstain, der älteste unter seinen Brüdern mit Ausnahme Anshelms, des Chorherrn von Owe, verkauft dem Gotteshause Bürron die HSlwinshube und des Suters Hube im Dorfe und im Bifang des Dorfes Lübertingen, und dazu Hainrichen den Suter, gen. Haime, um 29 ü Costenzer Münze. Zu Gewähren giebt er dem Kloster seine Brüder Anshelm, den Chorherrn von Owe, Anshelm, den Jüngern, undKüdolf, Chorherrn des Bistums Costenze. „Vnd waren daran herre Bertolt der Kugeler, ain priester, vnd Eberhart von Fronhouen vnd Hainrich von Husen vnd Cünrat Hasenbain vnd Friderich von Ehingen vnd Dietrich von Hodorf vnd Walther von Ingstetthen vnd Johanes Isenhart vnd lüthe genüge, die ich dar vber ze gezüge gib, sigen min genoz oder min vngenos". Dir cofe beschach ze Messekilch in der stat, in dem manode, dem man sprichet Brachot, an st. Barnabe tage, do man zalthe von gotthes ge- bürthe druzehenhundert iar vnd ainlif iar, vnd waz in dem zwelfthen iar. Es hängen an die „wachzaichen" Anshelms von Wildenstain (38 mm D., IV A 2, im Schilde Dorn; f S'. ANSHALMI. DE . WILDENSTAIN .), des Chorherrn Anshelm (sehr beschädigt) und das des anderen Anshelm (38mmD., IVA 2, Schild wie oben; t S'. ANSHALMI. DE . WILD.. STAIN. SENIOE), abgefallen ist das des andern Chorherrn. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. I . RH H' : w Sfiä^B Wmm 1279, Mai 26. (Jonstanz. ,) -S.J!^*1^. 216. Rvdolfus episcopus Constantiensis et capitulum eius, quibus vir nobilis et dis- cretus, dominus Cünradus de Gundoluingen, dictus de Granhain, ad cavendum sibi suaeque matronae et liberis suis de possessionibus sibi proprietatis titulo pertinentibus universis, quae in ipsos transferre non poterat, eo quod conditionem suam non po- terant sequi libertatis, habens prae oculis episcopi et capituli probitatem et fidei con- stantiatn, qua ecclesia sua semper floruit, possessiones suas in Ostrach et in Burg- wiler cum Castro et iure patronatus dietarum ecclesiarum transtulit pleno iure, de quibus ipsum duxerunt infeodanclum, permittunt, ut idem Cvnradus, qui intolerabili immersus voragine debitorum non aliunde nisi per distractionem possessionum rele- mmem ■•-"■'" ■■'"".■■- B ■ ■ HB»5ra li 184 1279. vari potuit, possessiones praedictas in Burgwiler et Ostrach cum Castro et iure pa- tronatus ecclesiarum cumque piscationibus et molendino in Burgwiler et possessionibus in Spe"ke ac alibi hine inde sitis, et cum omuibus attinentiis et hominibus sibi et ecclesiis dictis attinentibns, exceptis dumtaxat nobilibus, qui de persona ad personam sub sigillo eins in alia litera sunt expressi, pro 280 m. a. ponderis Constantiensis vendiderit monasterio Salem. Hainritus de Srnalnegge et Cunradus de Wintersteten fratres, pincernae, et Cunradus de Hobentanne, quibus hae possessiones propter do- tem Gvtae matronae dicti Conradi, neptis et sororis suae, pro 150 m. a. idem obli- gaverat 1 ), recedunt a iure suo, eo, quod de dictis 150 marcis matronae saepedicti Cvnradi ratione dotis totaliter fuerit satisfactum. Licet eiusdem fratribus nihil iuris in dictis possessionibus propter divisionem paternarum rerum inter se celebratam fuerit, tarnen propter abundantem securitatem, quicquid iuris habent, in dictum mo- nasterium transf'eruut. Porro Gvta de Hohentanne, matrona Cvnradi de Gundeluingin, et liberi eius, quos tunc temporis habet, videlicet Swiggerus, Hainricus, Anna, Ita et Gvta omni iuri, quod in eisdem ratione dotis vel alio titulo habent, renuntiant, eo, ut, si contra haec actionem moverint, monasterio 400 marcas solvere teneantur. Cunradus de Gundoluingen, dictus de Granhain, sub sigillo suo, Hainricus rector ecclesiarum in Burgwiler et Osterah, canonicus Argentinensis, frater Mangoldus de ordine Praedica- torum, Fridericus monachus s. Galli, Swigerus et Bertholdus fratres dicti de Gundoluingen, sub sigillis Hainrici, Swigeri et Bertholdi (reliqui sigilla non habent), Hainricus de Smalnegge et Cunradus de Winterstetin, fratres, pincernae, et Cunradus de Hohentanne sub sigillis suis, Güta de Hohentanne praefata et liberi eius antedicti sub sigillo comitis Mangoldi de Neuenbürg, tutoris sui, praemissa vera esse profitentur. Testes: dominus abbas de Rinowe, magister Cüno de Brisaco, magister Johannes de Basilea, magister Hainricus notarius, dictus de Denkingen, clerici, nobilis vir Waltherus de Clingen, Volkmarus de Kemnat, Eberhardus de Henkart, Hainricus de Wangen, Albertus de Castel et Winmarus, milites, Rtidolfus de Clingenberg, Waltherus et Ru- dolfus fratres, dicti Jocheier, ... de Aeshelikon et Bertholdus de Stöphen. Acta sunt hec apud Constantiam, 1279., 7. kalendas Junii. Die Siegel (Malta) des Bischofs (wie an No. 211, 2), seines Kapitels (wie an No. 162), Cünrads von Gundoluingen (s. Abbild. No. 16), des Grafen von Neuenbürg (46 mm D., IV A 2, im Schilde Topfhelm, darüber eine Hirschstange mit 4 Enden, im Siegelfelde 1. u. r. vom Schilde je achtstrahliger Stern; f S . MANIGOLDI. COMIT. DE. NELLENBVRC .), Heinrichs von Gundoluingen (0 50: 30 mm, HB, im Felde Madonna mit dem Kinde sitzend; f S'. H. DE . GVDELVIGE. CAN. AKGETINS .), Swigers von Gundoluingen (s. Abbild. No. 17) Bertholds von Gundoluingen (wie an No. 183, 5), Hainrichs von Smalnegge (wie an No. 204, 1), Cunrads von Wintersteten (wie an No. 204, 1) und Cunrads von Hohentanne (50 mm D., IV A 2, Wappen: Ochsenkopf; t S. CVNRADI DE HOHENEGGE). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech H, 218—222. ■BÜS BfiÜnp - ................. , . ^m^^m 'mm 1279—1313. 1S5 Si*!*^; ff 1) 1279, Mai 27. Sandegg und Beiclienau. Albertus abbas et capituluni Augiae Maioris, cum no- bilis vir Cvnradus dictus de Gvndoluingen omnes possessiones suas in Burcwiler et in Ostrach et alias hinc- inde ibidem sitas monasterio de Salem pro 280 m. a. solemniter vendidisset, concurrente dictae venditioni iure, quod dictus Cvnradus in capella dicta Waltbyrron liabebat, feodali, quo a se fuerat infeodatus, eam capellam cum attinentiis monasterio de Salem donant et tradunt, pleno iure perpetuo possidendam re- compensatione accepta. Actum et datum apud Sandegge, quantum ad nos, abbatem, apud Augiam, quantum adnos, capitulum, 1279., 6. kalendas Junii, indictione septima. Die Siegel Cvnrads von Gvndoluingen (wie Abbild. No. 16) und der beiden Aussteller (wie an No. 154, 1). Perg. Or. Karlsruhe; Eegest bei v. Weech II, 222. R. 2) 1279, Mai 30. Constans. Rvdolfus Constantiensis episcopus notificat, quod, cum consensu suo consummato tractatu emptionis praediorum in Burcwiler et circa ad nobilem Cünradum de Gvndoluingen spectantium, Hainricus de Gvndoluingen, rector ecclesiarum in Ostrach et Burcwiler, frater eiusdem nobilis, cum abbate et procuratore monasterii de Salem coram se constitutus, omnes proventus in blado dotis et decimae ecclesiae in Burcwiler hoc anno et tribus annis sequentibus de ambabus ecclesiis Ostrach et Burcwiler, simi- liter omnes proventus bladi in dotibus et decimis monasterio dicto donat, obligando se in manus ipsius, ut in augmentum beneficii dicti 30 m. a. ponderis Constantiensis det monasterio de hominibus, dictis ecclesiis et praediis spectantibus, sub hac forma, ut annuatim in festo beati Michahelis 2'/2inarcas et medioMaio272marcas assignare debeat, quousque monasterio de 30 marcis plene fuerit satisfactum. Abbas et procurator de Salem se obligant, iit possessiones dictas in nullo casu alienent vel ab hominibus, ecclesiis seu praediis ipsis spectantibus, nihil exigant praeter mortuaria vulgo valle dicta sine expressa rectoris licentia, ut pro tempore vitae suae rector antedictns omnia iura ab ipsis hominibus praeter exactiones violentas accipiat et censum de ecclesiis debitum, videlicet 50 maltera bladi, retineat ex condicto, et ut dicti de Salem „ueccuras" una cum dicto rectore ab hominibus eisdem exigere et eosdem in praediis suis, ubi voluerint, salvis tarnen iuribus utrorum- qne, libere collocare possint, hac conditione adiecta, ut ecclesiae praedictae cum censu superius expresso et homines post rectoris obitum ad monasterimn Salem libere revertantur. Pro rectore et monasterio „duo paria literarum" confecta sunt. Abbas et procurator monasterii et rector sub sigillis suis, haec omnia vera esse, profitentur. Actum et datum apud Constantiam, 1279., 3. kalendas Junii, indictione 7. Die Siegel (Malta) des Bischofs (wie an No. 211, 3), des Abtes von Salem (wie an No. 140,18) und des Rektors (wie an No. 216), der letztere ist also identisch mit dem Strassburger Domherrn. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 222—24. 3) 1279, Juni 15. Burgweiler. Cünradus de Gvndeluingen monasterio Salem per manum Rudolf episcopi Constantiensis duas curias in Burcwiler dictas dir Moteler houe, possessiones dicti Svzin et Aigilwardi in hortis, areis et prato dicto Bruel, ad castrum Burcwiler pertinente, possessiones in Hornvn, molendinum et piscariam in flumine Ostrach, in villa Ostrach cnriam dicti Leonis, in Spegge curiam dictam Sterre et curiam Motelarii, in Galcruti unam hobam et nnam aream et de possessionibus monasterii de Zvuultvn 2 modios avenae, o in Vtikouin possessiones dicti Svzzin, agros an dem Haitbuhil, item in Benzinberc et in Judintunberc et in Obirnohsobach omnes decimas maiores et minores, quae omnia a praedicto episcopo iure tenuerat feodali, item possessiones, quae a se in feodo tenebantur, videlicet duas curias et ununi pratum in Burcwiler, Fride- rico fabro et pueris eius iure feodali attinentes, in Spegge agros ad tres boves in possessionibus dictis Wai- bilsgüt et in Rvti agros ad unum bovem, eidem Friderico et pueris eius eodem iure attinentes, item in Rvti ad duos boves, quos eodem iure Hartnit possidet, et ad unum bovem, uxori Cünradi dicti Mvrer et eius pueris eodem iure pertinentes, unam aream in Burcwiler Wezelonis de Maginbvch, item decimam in Waltbvrron H. Gra- melich, item curiam ibidem H. de Mettinbvch, item in Burcwiler feodum quoddam dicti Spizin, quod tenet Fr. faber, ad unum bovem, item unam aream quondam filii Trutwini, item unam aream et 3 iugera Hainrici de Wiler, filii Berneri, unam scvpuzam in Hanonest et unam in Rvti, quae obligatae sunt Rüdolfo dicto Spizin pro 12 U 3\, et curiam in Waltbvrron, quae obligata est Rüdolfo dicto Rvschin pro 10 marcis, monasterio de Salem donat. Actum et datum in Burcwiler, 1279., in die beati Viti. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 16) stark beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 224—25. 4) 1313, Febr. 19. Zwiefaltendorf. Cvnrat, Kirchherr zu Grahain, und Hainrich der Ritter, Gebrii- V. 24 &§£ eMRM? GS«» rawSSfliw 4&KSfffiäS iiiiil r i 1SG 1279—1280. der, von Gvndoluingen verzichten gegen Salem auf das Gut ze Ostrach und ze Bvrgwiler und die Kirchensätze dieser Dörfer und alle Zugehörde, wie das alles ihr Vater sei., Herr Cvnrat von Gvndoluingen, an das Kloster verkauft hat, und dessentwegen sie Ansprache und Krieg mit letzterm gehabt haben, da die Schiedsleute Herr Härtnit, der Tegan von Cruchenwiz, der Tegan von Haigingen, Egelolf von Stüslingen und Herr 0 Virich Hvrling, Bitter, gegen sie gesprochen, dass sie zu diesem Gute und diesen Kirchensätzen kein Becht haben. Dafür, dass sie desto lieber auf dieselben verzichten und des Klosters Leute und Güter desto lieber beschirmen, giebt ihnen zufolge des weiteren Ausspruches der 4 Schiedsmänner das Kloster 40 Tb h. Zeugen: Graf Eberhart von Landowe, Herr Herman, der Kirchherr von Hornstain, Herr Mangolt von Hornstain, Herr Hainrich von Hornstan, Bitter, Ber. Mvrzel, Ammann zu Bvdelingen, Hartmann und Hainrich, Gebrü- 0 e der, von Enselingen, Virich von Bächingen, Wernher Bapolt, Ber. der Sturzel, Bürger von Bvdelingen, Bruder Dietrich der Grosskeller, Bruder Albreht von Mvlhain, Bruder Hainrich von Hängen, Mönche von Salmans- wiler. Dis geschach ze Zwifeltvn in dem dorf, 1313, an dem nähsten mäntag vor st. Mathias tag. Die Siegel der Aussteller eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 5) B Anno domini 1333., receptis 33 Tb ^j a Judenta de Trohteluingen, eidem concessimus vsusfructus possessionum in Burkwiler, quas nunc H. Eiern colit, pro tempore vite sue." Notiz im Salemer Kopialbuch IV, 340. 1279, Juni 18. Salem. 217. Hugo lantgravius per superiorem Sweuiam a rege Romanorum constitutus, cum Hainricus dictus de Bivrron feodum sibi ratione comitatus Sancti Montis attinens, videlicet dimidiam partem antiquae decimae de possessionibus spectantibus molendino in Schattebüch et silvulam sive frutectum dictum Wintstudon, contiguum silvulae sororum de Ponte in Constantia, necessitate defectus rerum necessariarum cogeute, monasterio Salem pro 6 tt d\ publice veudiderit, dictum feodum eidem monasterio iure proprietatis, quo sibi pertinebat, pro remedio animae suae suorumque transfert. Actum et datum apud Salem, 1279., 14. kalendas Julii, indictione 7. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 12). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech II, 225. BB. 1) „Anno domini 1328. concessimus Cvnrado Mesner servo nostro ususfructus agri siti in Schatbüch, dicti Molbrechtz akker, ad alterum dimidium iuger se extendentis pro sue vite tempore, receptis ab eo 5 Th Const." Notiz im Salemer Kopialbuch IV, 340. c. 1280. 218. Ulrich Hürlinc schenkt das Gut zu Mettenbüch, das Wernher der Kaltsmid von Phullendorf von ihm und seinem Bruder Rudolfe zu Lehen hatte, um seines, seines Vaters und seines Bruders Seelenheiles willen dem hl. Geiste an das Spital zu Phullendorf. Zeugen: der herre Hainrich, ter amman, der herre Isenhart, ritter, Berhtolt von Hödorf, Cürirat des ammans sun, Hainrich von Honberc, Albreht und Berhtolt die Güder, Rudolf Gramelich, Albreht Ob dem Brunnen, Burchart der Schön- .--------------------—————— J ^——_— ÜB $**&: *;.•'$ >•..:» 1280. 187 herre und Rudolfe von Ehingen. Ulrich Hürlincs vorgenannter Bruder Rudolfe giebt dieses Gut dem genannten Spitale auf in der Stadt Meskilch, was bezeugen der herre Gerunc, der tegan von Meskilch, der herre Hainrich von Cappelle, bruder Hainrich, 0 ain bredier von Phullendorf, und Ulrich der Stongeller. Ohne Datum 11 ). Das Siegel (Malta) des Truchsessen von Rordorf, des Herrn des Verkäufers, und seines Bruders (Bruchstück, vom Wappen ist der oberste Leopard noch sichtbar; f S'.FR ..... ORF, es ist also ohne Zweifel das unter No. 27 abgebildete) und das der Stadt Pfullendorf (wie an No. 189, 1). Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XII, 52—53 nach Perg. Or. Pfullendorf, Spitalarchiv. a) Dafür, dass diese Urkunde um 1280 ausgestellt ist, spricht ihr Schriftcharakter und der Umstand, dass von ihren Zeugen einige in No. 165, 1 und 171, 3 wieder genannt werden. 1) 1335, Aug. 16. Pfullendorf. Wernher von Mettenbüch und Anna, seine eheliche Wirtin, verkaufen Schwester Gretün von Ehingen und Schwester Metzün der Spekerinun und Schwester Gütün der Ru- finun in der Sammlung zu Phullendorf hinter der Kirchen, Prediger Ordens, das Gut zu Mettenbüch, auf dem der Senger sass, und das Drittel der Wiese, die in den Hof gehört, auf dem Jerrbolt sass, und das Drittel des Holzes, das in denselben Hof gehört, als rechteigen um 29 U 3\ Kostentzer Münze. Frau Anna erklärt 0 unter ihres Mannes Siegel ihre Einwilligung. Zeugen: Herr Herman Grsemlich, Bitter, Virich Graemlich, Ammann zu Phullendorf, Hainrich Grsemlich, Kirchherr zu Lintz, Fridrich Greemlich, Cünrat der Selnhouer, Burkart, dessen Bruder, der grosse Hetzel, Burkart der Diettershouer, Hainrich Süntag, Cünrat der Speker, Cünrat Brunning, Werntz Ortliep. Geben zu Phullendorf, 1335, an der nechstün mitchün nach Vnser frowon tag zu dem ernde. Das Siegel des Ausstellers zerbrochen, nur ein Teil vorhanden. Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1354, Juni 5. Constanz. Johans von Wülfelingen, Bürger zu Costentz, verkauft dem Gotteshause Salmanswile 3 Güter zu Mettenbüch in Pfullendorfer „kylchsperg" gelegen, mit Gewaltsame, Zwingen, Bannen und allen Ehaften für rechtes Eigen um 198 u, ^ Costentzer. Er giebt dem Kloster die Güter als rechtes Eigen auf des Reiches offener Strasse auf a ) und setzt dasselbe in nützliche Gewähr. Dis beschach vnd ist dirre brief ze Costentz geben, 1354, an dem nehsten dvnstag nach ingantem Brachot. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. a) Diese landgerichtliche Aufgabe geschah vor Cünrat dem Fryen von Bürren, Landrichter zu Schatbuch, 1354, am mäntag vor st. Vitis und Modestistag (Juli 9) zu Schatbuch. Perg. Or. mit eingenähtem Siegel des Ausstellers. Karlsruhe. iiii KU 1280, Jan. 7. Salem. 219. Hermannus de Bächv, civis in Vberlingin, pro remedio animae suae suorum- que possessiones suas in Bachv sibi iure proprietatis pertinentes monasterio Salem donat et recipit easdem pro annuo censu, videlicet 2 % et uno fertone cerae, in festo st. Martini a se et prole sua persolvendo. Si haeredes a suo stipite descendentes defecerint, possessiones ad monasterium libere recedent. Testes: Hainricus dictus Merwanc, Reinardus de Merwanc, Hainricus de Altinbiurron, Hainricus faber de Altin- 0 bvrron, Hainricus de Bächv, Cvnradus In dem Houe, Vlricus de Oberbachv, Cvuradus 24* » I . r mm \"sAi Wmm m m I mm 58*** Wm Wm ^■^^H r i 1S8 1280. minister de Oberostinwiler et Hainricus filius eius necnon Hainricus dictus Lurze. Actum et datum in Salem, 1280., in crastino Epiphanie domini. Das Siegel des „dominus Swikerus de Tekinlmsen, vicem gerens nobilis domini Hugonis de Werdiu- berc, lantgrauii sacri imperii per superiorem Sueuiam" (wie Abbild. No. 15). Perg. Or. Karlsruhe. BE. 1280, Juni 16. Schattbuch. 220. / Hugo Sancti Montis et de Werdenberch comes, lantgravius per superiorem partem Swevie a Rüdolfo Eomanorum rege constitutum, notificat: Cum abbas et conventus monasterii Salem, communi utilitati tarn suae quam totius prqvinciae in- tendentes, universos, quorum possessiones stratam publicam, omnibus trauseuntibus semper patulam, a loco Schattebücli per pagum Siggingertal usque ad grangiam ipsorum in Tephfenhart hincinde tangunt, earumque possessionum incolas et colonos coram nobili viro Swiggero de Teggenhusen, dicto Svnnenkalb, gerente vicem suam [comitis], ad publicum iudicium in Schattebüch, statuto tempore iuxta ius et cou- suetudinem constitutum, in causam traxissent super eo, quod quidam ex eis, nullo iure fulfci, in dicta strata transeuntibus transitum denegarent, alii vero, avaritiae consulere volentes, stratam publicam indebite coartarent, 20 viri ex omni provincia seu vicinia, honestate et senio fide digni et in hoc negotio comprobati de consensu partium et vicinorum omnium per iuris et iudicis sententiam electi sunt, ut de ex- tensione et latitudine buius stratae, astricti corporali iuramento, prout a suis pro- genitoribus a multis temporibus retroactis intellexerunt, enarrarent. lidem viri de omnium vicinorum et provincialium consensu in praesentia vicarii sui praedicti de Teggenhusen et postmodum in sua ipsius [comitis] praesentia concorditer protestati sunt, ipsis ex visu et exercitio et a progenitoribus suis notum esse, quod de loco Schattebüch per terminos curtis in Altenbivrron, oppidi Menewanc, Siggingen, Witten- houen, ßoggenbivrron, Wattenberc, Vrnövve, Gaikhain, Capelle et Rimerswiler et per villam Viselentobil usque in praedium Tejrfhenhart transitum tantae latitudinis ubique locorum, ut possint duo currus onusti feno vel stramine sibi occurrere, strata publica omnibus praebeat. Ipse comes dictam stratam publicam auctoritate districtus comi- tatus Sancti Montis et provinciali per superiorem Sueviam sibi a rege Rüdolfo com- missa confirmat, omnibus, qui contra eam eiusque latitudinem, longitudinem et di- mensivam extensionem quicquam iuris habere crediderint, silentium perpetuum im- ponens, ita ut in contrarium venientes indignationem dei et sacri imperii et suam se noverint incurrisse. ^^^^^_ ■i vV- 1280. 189 Acta sunt haec apud Schattebuch, 1280., in octava Pentecostes, indictione 8., in publico iuclicio, testibus praesentibus Ortolfo de Hasenwiler, Cünrado de Hasenstain, Rüdolfo de Wolfurt, Friderico de Manlinshouen, Alberto Grüber, Rudolfe- de Bennetingen et Eberhardo de Stekkeboron, militibns, Hainrico de Menewanc, filio Christine, Hainrico ministro in Pfullendorf, dicto de Honberg, Ottone advocato Sancti Montis, dicto von Santa3ins, Cünrado de Oberostenwiler, antiquo ministro, Ekkol ministro de Marhtorf, Andrea Similer, Hainrico Wenke, Hainrico de Egenwiler et Hainrico de Anzenwiler, dicto der x4mer. Instrumentum ad petitionem partium et omnium de provincia super hoc coneeptum et sigillo suo et Swiggeri de Teggenhusen vicem suam gerentis pro communi utilitate consignatum monasterio Salem comes Hugo lantgravius pro tota provincia conservandum tradit. Datum ut supra. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (wie Abbild. No. 12) und des Swigger von Teggenhusen (wie Abbild. No. 15). Perg. Or. Karlsruhe; v. Weech H, 239—41. ■ ,-w --:.-..■. : ■ 1280, Juli 1. Markdorf. 221. Swiggerus de Teggenhusen dictus Sunnunkalp, iudex provincialis in comitatu Sancti Montis constitutus, notificat, quod Hainricus de Stadelen, patrocinia gloriosae virginis cupiens promereri, ius proprietatis agri in Hegebahc dicti Anwander pro salute sua suorumque progenitorum monasterio Salem donavit. Hainricus de Stadeln, sigillum non habens, in testimonium praemissorum sigillo iudicis praefati utitur. Testes: nobilis vir Wer. dictus de Raiderai, Hainricus dictus Medelinc, senior, H. filius eiusdem, Rüdegerus dictus Rüge, Jacobus dictus de Bermetingen, cives in Martorf. Actum apud Martorf, 1280., kalendas Julii. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (s. Abbild. No. 18). Perg. Or. Karlsruhe; Kegest bei v. Weech II, 242. 1) 1285. Salem. Swiggerus de Teggenhusen dictus Sunnunkalp, iudex provincialis in comitatu Sancti Montis constitutus, notificat, quod Mehthildis relicta quondam Cünradi dicti de Behebe, liberae conditionis, ius proprietatis possessionum suarum in Hegebahc monasterio Salem pro salute sua suorumque progenitorum cum consensu filiorum suorum Hainrici, Vlrici, Cünradi, et filiae suae Gerdrudis donavit, et quod item Hainricus dictus Vrige, civis in Merspurch, ius proprietatis possessionum suarum ibidem sitarum cum consensu sororum suarum Gerdrudis et ... a ) eidem monasterio tradidit. Testes : frater Hermannus Vinke, frater Cünradus dictus Moze, monachus in Salem, Manegoldus dictus Tumbe, Cünradus faber, Ber. mercator, Ber. dictus Ke- phinc, conversi ibidem, Hartmannus dictus de Buggensegel, VI. filius eiusdem, Bernwardus servus mercatoris, Hainricus dictus Mesener. Actum apud Salem, 1285. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. a) Raum gelassen für einen Namen. JSssSwa mMtiMS vsmM 998 m r Bm .;, ^^J--&i'i.sjää3BtSssai i 190 1282. 2) 2,2:-./ v wv: |^|g»^^HMMWMM|U^^nHMnnn H© 1282. 191 eidem nobili viro iure proprietätis pertinentibus. Testes: Bertholdus dictusRitter, miles, et frater Cvnradus de Marpach. Datum et actum in monasterio Augensis Maioris, 1282., feria sexta proxima ante dorninicam, quae (sie) cantatur Laetare. Das Original siegelten der Abt und Konvent von Eeichenau und Konrad von Krenchingen. Kopialbuch von Katharinenthal, gen. Transsnmptorium, von 1620, II, 139—40. Frauenfeld. 1) 1282, März 7. Beiclienau. Albertus abbas, praepositus, decanus et conventus monasterii Augiae Maioris, cum nobilis vir Cvnradus de Krenchingen monasterio sno in possessionibus apud Lvtfridingen Lvs- hain, Vlingen, Loningen, Kiphalivsen et Arzingen sitis proprietatem liubae Willelialmi dicti Heggezi, lmbae Frideboldi, duarum scopozarura et possessionis filiorum Jacobi dicte Mvllelien recompensarit, et cum posses- siones, de quibus ipsis recompensatio est facta, ad se non sint libere devolutae, quia quidam easdem iure feo- dali tenent, promittunt, quod, quandocumque ipsae possessiones ad se libere fuerint devolutae, easdem cum omnibus pertinentiis tradent monasterio Vallis s. Katherine prope Diezinlioven cum omni cautela, quae super hoc priorissae et conventui huius monasterii visa fuerit expedire, praefato Cvnrado nobili de Krenchingen ab ipsis instantissime requirente, ut eidem monasterio hanc traditionem faciant. Datum Augie Maioris, 1282. sabbato primo ante dorninicam Letare, indictione 10. Das Siegel des Konvents Eeichenau eingenäht- das des Abtes (Malta, wie an No. 154, 1) und das des Edlen von Krenkingen (rotbraun, Malta ? ^7 43 : 35 mm IV A 1, Wappen geteilter Schild, im obern Felde drei Pfähle; « S . CHVNEADI. DE . KEENKINGEN.). Alle 3 Siegel hängen an mehrfarbiger Wollsclmur). Perg. Or. Frauenfeld. Uff« 1282, Nov. 6. St. Georgen. 223. Berchtoldus abbas et conventus monasterii s. Georgii in Nigra Silva notificant, quod, cum ob diversas distractiones reddituum custodiae suae lampades ecclesiae non more ex antiquo debito incenderentur, Bertoldus sacerdos, dictus de Husen, volens sibi lumen inextinguibile in coelesti curia comparare, „reditus, videlicet curiam nostram in Nuwennhusen, 5 ß in Schabenhusen, 1 ti in Stetten et vnum foedum (sie) dicte Kornelin, situm in Sumbeowe (sie) , a nobis et nostro monasterio ad hoc rite et legitime comparatos pro 11 m. a., que in liberationem bonorum nostrorum in Arnols- bacb et in Sulzbach tunc sub periculo proprietätis obligatorum sunt conuerse", ad augmentationem luminum praedictorum donavit ea conditione, ut lampades singulae et universae tota nocte luminis claritate non careant, lampades publici altaris, s. Crucis et beatae virginis die noctuque ardeant, et lampas s. Michaelis, quousque divinum officium celebretur, nullatenus extinguatur. Praedictis bonis custos ecclesiae fruetur, reservato tarnen abbati et conventui in eisdem mortuario sub hac forma, ut custos de singulis mortuariis seu de alio iure quocumque 5 ß reeipiat, residuum vero abbati et conventui ut antea reservetur. Ad petitionem donatoris non est praetereundum, ut, si ipsi aliquid praemissorum non adimplebunt, nobilis vir B. de Falckenstain eius- Hwm mSm WM ®mmi ■■1 r i l .i,:v!,.. , :,.:.'s:-!C;'i. 192 1283 que baerecles bona praedicta in suain potestatem recipiat, quousque omnia praebabita sine quolibet scrupulo conserventur. Datum apud Sanctum Georgium, 1282., die s. Nicolai, indictione decima. Das Original siegelten die Aussteller. St. Georger Kopialbuch 12 (Karlsruhe, Kopialbücker No. 714) fol. 139—40. 1283. Schattbuch. 224. ,Jji.wiggerus de Teggenbnsen, iudex provincialis per totum comitatuni Sancti Montis constitutus, notificat, quod dominus Hainricus de Nivfrun in consistorio coram se curiam suam in Riprehtswiler pro remedio animae suae, suorum progenitorum et praecipue dominae Hiltrvdis, uxoris suae nuper defunctae, monasterio Salem iure proprietatis tradidit. Testes : dominus Rvd. de Sulzberch, Fridericus de Msenlishouen, milites, Dietricus de Nivfrvn, Albertus minister de Vberlingen, Hainricus minister de Pfullindorf, Hainricus dictus Gramelich, Andreas civis de Vberlingen. Actum et datum apud Scbatbvch, 1283., . . . . a ). Die Siegel des Ausstellers und Hainrichs von Nivfrvn eingenälit. Perg. Or. Karlsruhe. a) Für den Tag ist Kaum leergelassen. 0 1) 1284, Juli 27. Salem. Eudolfus Constantiensis episcopus, ram Vlricus dictus Stongeler de Vberlingen possessiones suas in Ripreswiler, quarum medietas ei iure proprietatis pertinebat, et quarum medieta- tem a se in feodo tenebat, monasterio Salem pro 7 Vi m. a. vendiderit, sibi et monasterio suo (sie) in recom- pensationem ab eodem Stongeler possessionibus aeqnivalentibus, scilicet curia sita in Herlansrfiti, dieta Vln- hof, cum duabus curtibus sitis ibidem traditis, proprietatem dietarum possessionum in Bipreswiler monasterio 0 Salem donat. Idem Vlricus se obligat ad praestandum warandiam et omnia praemissa per se facta esse re- cognoscit. Testes: viri strenui Hermannus dictus Schamlier, Cünradus et Fridericus fratres, dicti de Maenlis- houen, milites, viri religiosi, fraterKuberthus prior in Salem, frater Cünradus dictusMoz, monachus, frater Bertoldus mercator, conversus. Actum et datum apud Salem, 1284., 6. kalendas Augusti. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1283, Juni 11. Salem. 225. Swiggerus de Teggenbnsen, iudex provincialis per totum comitatuni Sancti Monjns constitutus, possessiones in Aggenbacb, quae sibi nomine proprietatis perti- nebant, monasterio Salem pro Z\ $ ^ vendit et donat. Testes: dominus Hainricus minister de Phullenclorf, fratres Hainricus et Hainricus, cellerarii maior et minor de 0 Salem, frater Staimarus, magister Wernherus de Vronov, Hainricus et Vlricus fratres de Agginbach. 1^% HB M^^a^^MMM^aMi 1283. 193 Acta sunt kec apud Salem, 1283., in die beati Barnabe apostoli. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlrulie doppelt vorhanden. . 1) 1308, Oct. 29. Constanz. Officialis curiae Constantiensis notificat, quod H. dictus de Aggenbach et Juta soror eius carnalis, constituti coram se in flgura iudicii, feria 4. ante festum beati Michaelis, feodum censuale, quod a inonasterio Salem in Aggenhach sub annuo censu unius fertonis cerae in festo s. Martini solvendo habuerunt, pro 18 Tb ^ Const. dicto monasterio dederunt. Datum et actum Constantie, 1308., dicto die, indictione 9. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch I, 343—344. 2) 1310, Sept. 23. Constanz. Officialis curiae Constantiensis notificat, quod coram se in figura iudicii, feria 4. ante festum beati Michahelis constitutus, Chünradus dictus Rudolfs ius suum, quod in posses- sionibus in Aggenbach ratione dominii seu ususfructus habet, pro 3 H 10 ß J&i Const. fratri Ernesto monacho in Salem, procuratori eiusdem monasterii, tradidit et donavit. Datum et actum Constantie, 1310., dicto die, indictione 9. Das Siegel des Ausstellers (Malta, 41 mm D., II B, im Schilde Brustbild eines Bischofs, die r. segnend erhoben, in der 1. den Stab, r. u. 1. vom Halse ein Stern; f S'. OFFICIALIS . CVRIE . CONST ANCIEN .). Perg. Or. Karlsruhe. HPHB m H SR 1283, Aug. 10. Stockach. 226. Manegoldus comes de Nellunburch notificat, quod Hermannus de Aphelowe possessiones in Kippenhusen a Rvdolfo de Hagnowe socero suo, sibi in dotem Annae uxoris suae assignatas, quas quondam Cvnradus dictus de Riet et ultimo ipse Hermannus a Rvdgero, Rvdolfo, Walthero et Hainrico, fratribus de Callenberch, in feodo tenebat, Arnoldo de Mersbnrch, receptis ab eo ... x ) m. a. cum dimidia, veudidit et, facta recompensatione dotis praedictae per possessiones in Watenberch, quas hactenus ipse a Swiggero de Teggenhusen viro nobili tenuit nomine feodali, aliis longe meliores, dicti de Callenberch monasterio Salem pro 2 m. a. ius proprietatis possessionum in Kippenhusen transtulerunt. Iidem de Callenberch haec vera esse profitentur. Testes: Burcardus dictus Schallenberch, viceplebanus in Stoka, Hainricus de Nänzingen, Berchtoldus de Eberhartzwiller et Hainricus frater eius, milites/ Hugo de Meringen minister/Waltherus de Wildenvelse, Rvdolfus de Hertenstain, Hainricus Bvtzo, Hainricus de Orsingeu, Hainricus de Gamelswanch, Hainricus et Hiltbrandus fratres, dicti o de Vberlingen, cives in Stoka. Datum et actum in ciuitate Stoka, 1283., 4. idus Augusti, indictione 11. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch II, 178—179. 1) Die Zahl fehlt. wäi mm 25 'SsroSESiB ül SSS Siei«rali mm 194 1283. 1283, Sept. 2. Grunzheim. 227. Waltherus de Stadegvn nriles in remediuru animae suae suorumque progeni- torum monasteriis s. Blasii Nigre Silue et Ohsenhusen oppidum seu villam Pishishusen (sie) cum omnibus attinentiis praeter ius advocatiae, pro quo iure pullos solvendos singulis annis de dieta villa pro tempore vitae snae reservavit, et pro qua, se cedente, hae- redibus suis tantum 3 maltera avenae mensurae in Biberach persolventur, cum con- sensu nobilis viri Anslielmi de Justingen, a quo de dieta villa iufeodatus fuit, pro- prietatem eiusdem villae pietatis intuitu praefatis monasteriis donantis, et cum con- sensu Engeburgae uxoris suae, liberorum suorum Lvdewiei et Waltheri, sororis suae Judentae, Gotefridi viri nobilis de Burladingen mariti eiusdem Judentae, et Cristinae filiae eius donat. Ceterum praepositus, prior et conventus monasterii Ohsenhusen omne ius in villa dieta titulo venditionis sibi competens, pro 15 m. a. ponderis in Biberach, quam peeuniam in emptionem fundorum quorundam et advocatiae villae in Rintsnait, quibus annexum est ius patronatus villae Rintsnait, solvunt, abbati et conventui s. Blasii vendunt. Iidem et praedicti Anshalmus de Justingen et uxor, liberi et soror donatoris et maritus et filia sororis eiusdem, haec omnia vera esse, affirmant. Testes: Albertus abbas monasterii Wibelingen, Die[t]herus de Winidvn, Gotfridus de Burladingen, Her. de Hornstain miles, Rvd. rector ecclesiae in Vten- 0 wille, Hugo de Grunzhain, Vlricus et Eber., filii Hugonis praedicti. Acta sunt hec in Castro meo Grunzhain, 1283., 4. nonas Septembris, in- dictione 11. Die Siegel (an grün-weiss-braim-weiss-gelben, gewirkten Hanfschnüren) des Abtes von Wiblingen (0 56 : 32 mm, III A 2 a, im Siegelfelde links vom Abte eine Lilie; f S. ALBEETI. ELECTI. MON. IN. WIBELINGE ..), des Priors von Oclisenliausen (0 52:32 mm, IV A 1, im Siegelfelde Ochse, der ans einem gotischen, mit Sattelreiter versehenen Gebände tritt; f SIGILLVM PKIOBIS IN OHSSENHVSEN), Ans- helms von Justingen (wie an No. 140, 5) und Walthers von Stadion (rj 46:36 mm, IV A 1, im Schilde drei gestürzte Wolfsangeln über einander; f g. WAL'T. MILITIS DE STADEGVN). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1296, Febr. 2. Constanz. Cunradus de Gundolvingen nobilis, miles, zelo devotionis accensus, di- vinae pietatis intuitu castrum suum Gundoluingen, dictum Bichinshusen (sie), et villam Bichinshusen ac villam Egelingen cum omnibus hominibus sibi iure proprietatis pertinentibus euiuseunque conditionis, item proprie- tatem omnium bonorum, quae a se alii in feodum possident, et possessiones in villis Bremenloch et Stethain sibi iure proprietatis pertinentes ecclesiae s. Mariae Constantiensis donat, positis manibus suis in Signum donationis praedictorum ad capsam, in qua reconditae sunt reliqniae beatae virginis, in strata publica, qua itur ad ecclesiam Constantiensem, H. Constantiensi episcopo eadem nomine maioris ecclesiae Constantiensis a se reeipiente. Ceterum cum donatarius donatori naturaliter ad antidota obligetur, idem episcopus cum consensu capituli sui expresso donatorem de castro et pertinentiis universis supradictis, praestito per eum sibi iuramento debitae fidelitatis, sub hac forma infeodat, ut, filiis laicis non exstantibus, feodum hoc ad filios W. !&^3Wi? ' ■■': .'■.''■...... ..... 1284. 195 clericos et Alias donatoris devolvatur, ut ipse et liaeredes sui feodum quibuscunque privatis personis, nobilibus et ignobilibus, dare et vendere possint, et nt episcopus Constantiensis huie venditioni consentire teneatur. 0 Testes: magister Waltlierus scholasticus, Vlricus de Eicliental et magister C. dictns Pfefferhart canonici Constantienses, magister Hainricus de Rütlingen et C. minister civitatis Constantiensis, dictus Joheler. Datum et actum Constantie in snperiori curia Constantiensi, 1296., feria quinta proxima ante dominicam, qua cantatur Esto michi. Das Original siegelten der Aussteller, Bischof Heinrich und das Kapitel von Constanz. Constanzer Kopialbuch von 1346, Bl. 38 v , Karlsruhe. wasm WesBSM HHh 1284, Juni 5. Esslingen. 228. Bertoldus de Nifen, patrocinia gloriosae virginis Mariae copiosius eupiens pro- mereri, ins proprietatis euriae in Thüthenhusen, quam a se . .. a ) miles dictus Schutte- ruit, Eggehardus et Rudolfus fratres, dicti cognomine Eggehart, iure feodali tenebant, monasterio in Salem pro remedio animae suae et progenitorum suorum donat. Testes : Rübertus, Cunradus, Rüdegerus fratres, dicti Rüberth, cives in Ezzelingen, Hainricus notarius domini de Mfen, Rudolfus pincerna, dictus deWinedin, Bertoldus dictus de Gunttershouen, Curadus dictus Schilhinc, frater Gerungus, provisor domus in Ezzelingen dictorum de Salem. Acta sunt hec apud Ezzelingen, 1284., nonas Junii. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (51 mm D., IV B 1, Helm mit Büffelhörnern, an deren jedem eine Schnur ist; f S. BERHTHOLDI. DE . ND7EN .). Perg. Or. Karlsruhe. a) Raum für den Namen gelassen. 1) 1323, März 8. Ostrach. Rudolfus Egghart de Ostrach armiger, senior, qui a gravi onere de- bitoruin tantum per venditionem bonorum liberari potest, curiam seu possessiones snas in Tuhtenhusen omnes venditioni publicae exponit et abbati et conventui in Salem, maius pretium offerentibus, pro 115 U -Si Con- stantiensium de consensu Gerungi Rüdolfi sacerdotis, Bernhardi, Johannis et Egglini filiorum suorum et Engelburgis filiae suae vendit et donat. Filii antedicti, haec de suo consensu facta esse, sub sigillis suis profitentur. Testes: frater Albertus, maior cellerarius in Salem, dictus de Mvlhain, frater Hainricus de Msengen, magister conversorum, frater H. mercator, frater C. dictus Schneweli, magister in Bachoupten, frater H. dictus Hedinger, conversi de Salem, dominus Walter dictus Gotzritter, viceplebanus in Ostrach, Egghar- dus de Ostrach filius fratris Rü. venditoris praedicti, Walter dictus Schihting, C. et Ber. fratres, dicti Miting, Eber. Reinbolt, Her. Werder, H. Guntzenhuser. Datum et actum in Ostrach, 1323., 8. idus Marcii, indictione 6. Die Siegel des Ausstellers und seiner Söhne eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1334, Mai 31. Ueberlingen. Cvnrat von Gundeluingen, Ritter, giebt zu seiner Vordem Seelenheil dem Kloster zu Salmanswiler um 20 U h die Eigenschaft des von ihm lehenbaren Gutes zu Tuhtenhusen und aller von ihm und seinen Vordem lehenbaren Güter, die bis auf diesen Tag wie immer an dasselbe gekommen sind. Geben ze Überlingen, 1334, an st. Petronillen tag. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 3SSE 25* r 196 1285-1286. 1285, April 229. Otto scultetus, consules, et universitas villae Villingen, cum materia dissen- sionis super fundo Castro Kurnegge circa adiacente inter eos et nobilem virurn, Hain- ricum dominum de Kurnegge, verteretur, amicabili compositione interveniente, meritis illius erga ipsos exigentibus, partem eiusdem fundi a loco ripae vulgo Honbacb dictae et ex utraque parte eiusdem ripae sursum et loca Schnesthlupfinen (sie) vocata usque ad silvam Honwaldt eidem donant. Datum et actum, 1285., mense Aprili, indictione 13. Das Original siegelte die Stadt Villingen. Kopie in der Notitia s. Georgii S. 224, Karlsruhe. 1) 1300, Sept. 15. Villingen. Hainricli und Bvrkart, Gebrüder, von Kvrnegge verkaufen ihren Vettern, Herrn Brvnne, Herrn Jacob und Herrn Hvge, Gebrüdern, von Kvrnegge, um 23V 2 M. S. Vilinger Gewäges ihren Teil an der Burg zu Kvrnegge, die dazu gehörige Tegenharteswiese und die Fischenz und die Hofstätte unter der Burg. Zeugen: Herr Johannes, der lvtpriester von Niderescha, Johannes von Schiltegge, Heinrich der Vlieher. Gegeben ze Vilingen, 1300., an dem neusten dvnrstag nach Vnserre vrown ge- bvrtlichen tag. Die Siegel Hainrichs von Kvrnegge und seines Bruders (wie an No. 202, 2) und der Bitter Johannes von Schiltegge (40 mm D., IV A 2, im Schilde r. Beil 1. Flügel; f S'. IOHIS . MILITIS. DE. SHILTEGGE.) und Johannes von Kvrnegge (36 mm D., IV A 2, Wappen bekannt; f % ■ MILITIS . IOH'. DE . CHVBN...). Perg. Or. Karlsruhe. E. 1286, Jan. 4. 230. Grraf Albreht von Hohenberch belehnt Heinrich von Mvenhein mit dem Hofe Blankenhof zu Hattingen, den ihm derselbe aufgegeben hat, und giebt demselben wegen seiner treuen Dienste die Eigenschaft des Hofes, genannt Dietriches hof von Hedewank, zu Engen in dem Alten Dorfe. Gegeben, 1286, an dem fritage vor dem zwelften tage. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. E. 1286, April 15. Rom. 231. Renaldus Messanensis archiepiscopus, Benedictus Bisaciensis, Leo Chalamo- nensis, Egidius Turtiberensis, Romanus Crohensis, Blasius Fundanus, Petrus Draga- nariensis, Romanus Alifanus, Perronus Sarinensis, Petrus Wibergensis, Bernardus Vincentinus, Waldebrunus Auellonensis et Glauinicensis, Henricus Saxenas et Johannes Strogolinus episcopi rogant omnes, quatenus ad consummationem hospitalis st. Spion 1286. 197 ritus in Vilingen subveniaht, et bis omnibüs, „vere penitentibus et confessis«, singuli singuTaS quadragenas de iniuncta sibi poenitentia, dummodo consensus diocesani acces- serit, relaxant. Datum Ronie, die 15. roensis Apvilis, 1286., indictione 14., pontificatus sanc- tissimi patris domini Honorii pape quarti anno primo. Die anhängenden Siegel alle stark beschädigt; Die Namen erklären sich, wie folgt: 1) Eeginald Erzbischof von Messina (Sicilien). 2) Benedict B. von Bisaccia (Unteritalien). 3) Leo ep. Calamonensis (Creta). 4) Egidius B. von Tortiboli-Turtibulum (Unteritalien). 5) Romanus ep. Croiensis (Epirus). 6)Blasius Enndanus wohl Fondi-Fundi (Unteritalien). 7) Petrus Draganariensis von Dragonaria (Unteritalien). 8) Somalias Alifanus 0. S. D. vonAlife (Unteritalien). 9) Perronus Larinensis von Larino (Unteritalien), 10) Petrus Wibergensis von Viborg (Dänemark). 11) Bernardus Vincentinus von Vicenza (Oberitalien). 12) Waldebrunus Anellonensis et Glauinicensis von Avellino (Unteritalien) und Glabinitza (ehedem Akrokeraunia, Epirus). 13) Lies Sarsinas (Sarsina bei Forli, Mittelitalien). 14) Johannes Strogolinns, wohl von Strongoli (Unteritalien). Perg. Or. Villingen Spitalarchiv. S. 1) 1288, Januar 20. Bheinau. B. Constanciensis episcopus exhortatur fideles, ut de bonis suis ad hospitale in Vilingen, quod quasi destructum in honorem Salvatoris eiusque genetricis, st. Georgii, ipsius hos- pitalis patroni, st. Nicolai, st. Katherinae et omnium sanctorum incipit honoriflce restaurari, pias elemosynas et subsidia transmittant, et Omnibus vere poenitentibus et pure confessis, qui in 4 festis gloriosae virginis et in festis patronorum ac in Epiphania domini aut in Dedicatione hospitalis ad dictum hospitale confluxerint, 40 dierum indulgentiam elargitur. Idem concedit, ut in eodem divina in altari mobili ante altaris consecra- tionem liceat celebrari absque praeiudicio ecclesiae parrochialis. Datum Einaugie, 1288., 13. kalendas Februarii. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 211, 3). Perg. Or. Villingen Spitalarchiv. S. 2) 1289, Juni 6. Frater Johannes Lethoviensis episcopus, ordinis fratrum domus Theutonicae, omnibus, qui hospitali infirmorum in Vilingen de novo constructo elemosynarum largitione subveniunt, 40 dies crimi- nalium et 100 venialium de iniunctis poenitentiis relaxat, dummodo consensus dyocesani affuerit. Datum 1289., 8. idus Junii. Das Siegel des Ausstellers (0 57 : 38 mm, HI A 2 a; .... DEL GEA. LETTOVIEN EH.). Perg. 0. Villingen Spitalarchiv. S. 3) 1291, Juni 22. Frater Bonifacius Bossoniensis"), episcopus ordinis eremitarum st. Augustini, vices gerens in spiritualibus E. Constanciensis episcopi, cum in hospitali in Vilingen capella cum uno altari ad honorem st. Georgii et corporis et sanguinis domini nostri Jesu Christi et Spiritus sancti, st. Petri et Pauli, Nicolai, Katherinae, Oswaldi, Afrae, omnium sanctorum, 10,000 martirum, 11,000 virginum, st. Augustini, Dominici, Francisci, Agnetis, Johannis Evangelistae, Erhardi et Johannis Baptistae, ab ipso sit dedicata, omnibus vere poenitentibus et confessis, qui in Dedicationis festo et per octavam capellam visitaverint, annum venialium et 40 dies criminalium indulgentiam, item in festo patronorum et in quinta feria post octavam Pentecostes et in diebus dominicis et per octavam patronorum 40 dies, item omnibus transeuntibus per dictum hospitale 10 dies relaxat. Actum etdatum 1291., 10. kalendas Julii. Das Sigel des Ausstellers (0 60:38 mm, III A 2 a; S .F EIS.BONIFACP BOSONIESIS.EPI, rechts und lincks des Bildes im Siegelfelde DE—GE .). Perg. Or. Villingen Spitalarchiv b ). S. a) Bischof von Bosa, Insel Sardinien. b) Daselbst auch eine zweite Ausfertigung mit dem Datum: des Ausstellers beschädigt. Actum et datum 1291., indictione 4. Siegel S. 4) 1292, Juni 20. Idem episcopus omnibus vere poenitentibus et confessis, qui idem hospitale de- votionis causa accesserint sive manum porrexerint adiutricem, 40 dies indulgentiarum relaxat. Actum et datum 1291., 10. kalendas Julii. Das Siegel des Ausstellers wie vor. Perg. Or. Villingen Spitalarchiv. S. 5) 1294, April 29. Constanz. H. Constanciensis ecclesiae episcopus ratificat universas indulgentias. WWm, mzmm - . ■ r r 198 1286. quas arcliiepiscopi seu episcopi benefactoribus hospitalis st. Spiritus apud Vilingin et idem visitantibns con- cesserunt. Datum Constantiae, „sub sigillo nostre electionis, cum aliud non liabeamus", 1294., 3. kalendas Maii, indictione 7. Das Walilsiegel des Bischofs (Q 72:49, III A 2 b. Der Erwählte ohne Mitra, mit flacherer Koptbedeckung-, in der linken das Evangelienbuch, auf dem auch die rechte ruht; f S'. HAIE . D. . GEA . E......M . CONSTANC ., abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 15 No. 6). Perg. Or. Villingen Spitalarchiv. . S. 6) 1321, Nov. 10. Villingen. Scultetus, consules, universitas civium in Vilingen necnon fratres et pauperes hospitalis st. Spiritus ibidem notificant omnibus praepositis etc., cum ad sustentationem dicti hospitalis, in quo pauperes recipiuntur, esurientes et sitientes plenius reflciuntur, hospites colliguntur, infirmi visi- tantur, pauperes mulieres in puerperio existentes ibidem usque in diem purificationis beniginissime pertractantur et inventi pueri usque ad annos discretionis quomodolibet sustentantur, propriae facultates non suppetant, omnibus benefactoribus hospitalis a domino Eenaldo SIessanensi archiepiscopo etc."), a' quolibet 40 dierum indulgentias esse concessas, quas indulgentias H. Constantiensis episcopus confirmavit. Idem et Cvnradus Argentinensis episcopus similiter 40 dierum indulgentias largiti sunt. Quia privilegia indulgentiarum de loco ad locum secure deduci non possunt, petunt eosdem, praesentibus literis et nuntio, qui easdem portat, fidem habere et nuncium bene recipere. Datum in Vilingen, 1321., 4. ydus Novembris, indictione 5. Die Siegel der Stadt und des Spitals Villingen (wie Abbild. No. 36). Perg. Or. Villingen Spitalarchiv. a) S. oben die Urkunde von 1286, April 15. S. 1286, Mai 19. Constanz. 232. Hainricus pincerna de Smalnegge, senior, qui a gravibus oneribus debitorum nisi per venditionem possessionum aliquatenus liberari non potuit, euriam suam et molendinum suuni et schupozam Hainrici Pistoris in Obernsiggingen cum consensu filiorum suorum Cünr. et Hainr., militum, priorissae et conventui sororum de Wile, residentiuni in civitate Constantiensi, sibi rriaius et utilius pretium offerentibus, pro 2i m. a. ponderis Constantiensis et 12 ß 3\ monetae Constantiensis vendidit et donavit. Hac traditione et donatione in monasterium Lövvental facta, priorissa et conventus huius monasterii, dictis sororibus de Wile bonam fidem agnoscere cupientes, possessiones praefatas, eisdem libere possidendas, tradunt. Testes: Hainr. de Bienburch et Her- mannus de Scafusa, fratres ordinis Predicatorum domus Constantie, Dietricus vice- plebanus in Bermetingen, Hainr. de Tanne notarius, Rüd. de Oberriedern, Cünr. de 0 Menlishouen, Cünr. de Hermenstorf et Hainr. dictus Stambler, miles, VI. dictus de 0 Boggwile, minister Constantiensis, Jacobus patruus eius, Eber, de Crvzelino, VI. frater eius, Hainr. dictus Goldast, Barthol. de Bürgtor, Burch. de Curia, iunior, Gozwinus de Hunberg, JSTicolaus dictus Drehsei., Cünr. dictus Thüchscherer de Berge, Burch. Cellerarius, cives Constantienses. Datum et actum Constantie, 1286., 14. kalendas Junii, indictione 14. Die Siegel an blau-weissen Leinenschnüren des Klosters Löwenthal (0 48:29 mm, im Siegelfelde ein aufwärts steigender, mit dem Oberkörper r. sich neigender Löwe, ihm gegenüber und ihm zugekehrt über einander zwei ebenfalls aufwärts steigende Löwen"); S . CONVENT : SOEOE. IN . L.W.NTAL . OED ....), S^RS ■■' ; ' ■■•'"■"' flHHHI^flBflRHKl 1287. 199 des Ausstellers (wie an No. 204, 1) und seiner Söhne Cünrad (42 mm D., IV B 1, im Siegelfelde Kühelhelm mit rückwärts gebogenem, mit 2 Pfauenspiegeln besetztem Hörne; ein 3. Pfauenspiegel steht auf einem aus dem Helme selbst herauswachsenden, unter dem Hörne zwischen den beiden andern Pfauenspiegeln durchgehenden Stiele; S . CVNRADI . PINCEENE . DE . BIGENBVRC.) und Hainrich (40 mm D..IVA2, im Schilde Doppelhacken, das nicht vom Schilde eingenommene Siegelfeld mit Banken schön geziert; fg. H .. . ICI. PICNERNA (sie) DE . SMALLEC .). Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. a) Diese aus der Tiefe (dem Thale) aufsteigenden Löwen beziehen sich ohne Zweifel auf den Namen des Klosters Löwenthal selbst. lj 1287, Febr. 19. Markdorf. Swiggerus de Teggunliusen omnes propiietates sibi in silva dieta Went. uuberch "j, sita apud Siggingen, dominabus de conventu in Constantia dicto Wila pro 3'A Ti $i monetae publicae tradit et donat. Testes: Hau. dictus Phistur, Han. dictus Snnnenberch, Cvn. servus mens, Cvn. et Han. servi dominarum, frater Burchardus. Datum aput Marchdorf, 1287., 11. kalendas Martii. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 18). Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. a) Durch Wurmfrass ist eine kleine Lücke (etwa 1 Buchstabe) entstanden. 2) 1203, Nov. 1. Wernher von Baderai verkauft den Schwestern von Wile, gesessen zu Costentz innerhalb der Ringmauer, zwei Schuppossen ze Oberen Siggengen, die da Velhaimes waren, um 11 ft 3i, minder 2 ß, Costenzer Münze. Sein Oheim Swigger von Teggenhvsen, von dem er dieselben zu Lehen hatte, eignet den Käuferinnen diese Schuppossen, nachdem der Verkäufer sie ihm mit einem Hofe zu Machalinzwüler, der ihm von Frau Willvn von Machalmzwiller ledig geworden, widerlegt hatte. Zu Gewähren setzt Wern- 0 0 her von Baderai Cvnrat von Stetten und Virich Ssengvin. Zeugen: Herr Swigger von Teggenhvsen, Hainrich der Stier von Hevenkoven, der BvrstEer, Hainrich Msedelinch, der elter, Jacob von Bermatingen, Vlrich von Bermatingen, Hainrich der Amman von Bermatingen, Cvnrat Broge, Burcart der Ehinger, der Waller, Bruder Herman der Waller, Cvnrat von Snezzenlmsen. Diz geshach 1293., an Aller hailigon tage. Das Siegel des Austellers (wie an No. 179,4) nicht gut erhalten; das seines Oheims Swigger von Teggenhvsen fehlt. Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. 1287, April 13. Markdorf. 0 0 233. Vlricus de Martorf ius proprietatis possessionurn in Wiggenwiler, quas Viridis dictus de Bermetiugin, ministerialis eius, ab Haihrieo de Nüvron milite cornparavit et ab ipso iure tenuit feodali et Rvdolfo dicto de Wrzen, civi in Martorf, cum con- sensu uxoris sitae et voluntate sua ipsius vendidit, pro ö 1 ^ m. a. mouasterio Salem 0 transfert, eidem dando etiam praedictum R. infeodandi liberam facultatem. Vlricus de Bermetingen renuntiat omni iuri, quod in bis possessionibus sibi competit. Testes: Cünradus clericus de Martorf, C. clericus de Teggenhusen, viceplebanus in Vrnowe, N. de Bunkouen, Jacobus de Bermetingen, H. dictus Stete, C. de Holtzbain, H. dictus de Rauenspurk, molitor, C. faber de Clufterne. Actum apud Martorf, 1287., idus Aprilis. Das Siegel des Ausstellers (Malta, 45 mm D., IV A 2, im erhabenen Schilde das Markdorf er Wappen; t S . VLEICI. DE . MABICHTORF . (RF stehen im Siegelfelde oberhalb des Schilds)). Perg. Or. Karlsruhe. ilil ®&mm T n 200 1287—1333. 1) 1201, Juni 17. — Juli 1. Friderich von Nordelingen verkauft der Priorin und dem Konvente von Zovingen, zu Costentz innerhalb der Kingmauer gesessen, um 14 U 30 ß ,3, Costentzer Münze seinen Hof zu Wiggenwiler, den er von' den Frauen von Lewental gekauft hat, wobei er jedoch die Eigenschaft des Hofes „in der vrowan hant von Lowental an ir genade" gelassen hatte. Diese Frauen leihen nun den Hof den Käuferinnen zu rechtem Zinslehen, also dass die letzteren ihnen jährlich zu st. Martins Dult gen Lewental l /a „vierdunch" Wachs „zainer gehvgde vnd zainem rechten zinse" zu reichen haben. Zeugen : Herr Swigger v von Teggenhusen, Bruder Johannes vz der Owe, Berchtolt der Amman von Marhdorf, Hainrich Msedelinch, 0 der alte, Cünraht der Amman, Jacob von Bermatingen, Rudolf der Smit, Vlrich Sengewin, Cünrat von Shnezzenhusen, Cünrat [von] Stetten, der Bürster, der Waller, Brnder Herman der Waller. Diz beschach an dem nahsten st. Johannes tage Baptisten, 1294. Das Siegel des Klosters Löwenthal abgefallen. Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. 2) 1327, Febr. 9. Bentz der Zoller von Marchdorf verkauft der Priorin und dem Konvente zu Kostentz, gen. von Zovingen, 8 Jauchart Acker zu Wiggenwile, zwischen andern Aeckern dieser Frauen und dem Acker seines Bruders Cvnrat Zoller von Marchdorf gelegen, um 20 $ ^ Kostenzer Münze. Herr Vlrich Oswalt von Marchdorf, Kitter, von dem diese Aecker Mannlehen waren, eignet sie auf seine Bitten den o v • o ° Käuferinnen. Zeugen : Vlrich Hagenowe, Hainrich Schülle, Cvntz Sängwin, Vlrich Sängwin, Hainrich Brandli von Marchdorf, Albreht der Mosherre von Bermetingen, Hainrich [von] Kippenhusen, Johans Eberharts Sohn von Lottenwile, der vorgen. Frauen „winzvrn". Geschach dis vnd geben an dem nahsten gutem tag nach st. Tagtun tag, 1327. Das Siegel "Vlrich Oswalts von Marchdorf beschädigt, (32 mm D., IV c, im gegitterten Siegelfelde Helm mit unkenntlich gewordenem Helmschmuck, r. davon Schild mit stehendem, r. schauendem Löwen, 1. Schild mit dem Markdorfer Wappen; Umschrift verdorben.) Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. 3) 1327, Febr. 18 (feria 4. ante festnm beati Mathie apostoli) wurde dieser Verkauf nochmals zu Constanz vom bischöflichen Officiale beurkundet. (Perg. Or. mit dem Siegel des Officials, 40 mm D., HB. Im Siegelfelde Brustbild eines Bischofs, die r. segnend erhoben, in der 1. den Stab, r. u. 1. von dessen Halse eine Kose, r. in der Mitte des Siegelfeldes am Rande K, 1. gegenüber V; f S. OFFICIALIS . CVRIE . CON- STANCIEN.) Constanz, Lehrinstitut Zofingen. 4) 1331, April 22. Heiliglireuzthal. Schwester Mächthilt von Schäfhusen, Aebtissin, und der Konvent des Gotteshauses zem Hailigenkrützstal verkaufen mit Gunst des Abtes Cünrat von Salmanswiler, ihres Visitierers, der Priorin und dem Konvente des Gotteshauses von Zouingen zu Costentz aus rechter Notdurft und wegen der Gülten ihres Gotteshauses, in die sie gefallen sind, ihr Gut zu Wikkenwile, genannt Blässinges gut, und alle ihre Aecker ze Camerers Tannen, die an der Käuferinnen, der Herren von Salmanswiler und Rudolfs des Schmits Gut zu Wikkenwile stossen, als freieigen („äne den zehenden") um 572 *a /5j Costentzer Münze. Zeugen: die erbern Leute Albrecht der Mosherre von Barmatingen, Hainrice der Schülle, Bürger zu Marhdorf, Johans der Hirte von Barmatingen. Dirre kof beschach und wart dirre brief gegeben an dem nächsten mäntage von st. Georien tag, 1331. Die Siegel des Abtes von Salem (wieanNo. 140,18) und der Aebtissin von Heiligkreuzthal (nicht gut erhalten, 0 44:28 mm, II B, im Siegelfelde Christus am Kreuz, r. davon der ihm in die Seite stechende Kriegsknecht; f S . ABBE . * .. VALLE . SCE . CRVCIS). Perg. Or. Constanz Lehrinstitut Zofingen. 5) 1333, Mai 5. Marhdorf. Hainrice Berchtolde von Marchtorf verkauft der Priorin und dem Konvente zu Kostentz, gen. von Zouingen, 8 Jauchart Acker, an andere Aecker der Käuferinnen stossend, mit den darauf stehenden Bäumen und die Wiese, gen. ze Brünnenrüti, zu Wiggenwille um 13 ft, 5 ß 3i 0 minder, Costentzer Münze. Auf seine Bitten eignet Herr Vlrich Oswalt von Marchtorf Ritter, von dem diese Stücke Mannlehen sind, dieselben den Käuferinnen. Zeugen: Appeli der Mosherre, Herman der Keller, Vlrich der Bropst, Johans der Hirt, Vlrich Vätterli, Volki, des Kellers Sohn von Bermattingen, Hainrich der Krembel, Johans der Staiger, Hainrich von Bivnde, Herman der Wanner von Marchtorf, Hainrich der Slie, der Mayer von Wiggenwille. Geschach vnd gegeben ze Marchtorf, 1333., an der nächsten mitwochen nach § ^S§§ mfflm 1287. 201 st. Walpurg tag ze ingandem Maye. Das Siegel Vlrich Oswalts von Marchtorf in ungefärbter Wachsschüssel (26 mm D., IV A 2, im gegitterten Siegelfelde 2 Wappenschilde, r. mit stehendem, r. schauendem Löwen, 1. Schild mit dem Markdorfer Wappen (8 Radspeichen); f S • VLR . OSWALDI. MILIS . D'. MARKDORF. Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. 6) 1340, Mai 19. Constanz. 'Vlrich Oswald von Marchdorf, Ritter, erklärt vor Meister Vlrich dem Linden, Johansen von Hattemherg und Hainrich dem Tettikouer, gen. der Bünderich, an den vom Kloster Hailigenkrütztal erworbenen Gütern des Gotteshauses von Zouingen zu Wikkenwile und Camerers Tannen kein Recht zu haben, und gelobt, die Frauen von Zouingen, sowie Hainrich Knüsselin und dessen Töchter Katherinen und Annen, welche in deren Konvent sind, und deren Leibgedinge diese Güter sind, an denselben keineswegs zu beschweren, ausser dass er die Güter in seinen Schirm nehmen solle, soferne er dies kann. Geben ze Costentz an dem neuesten fritage von der Vffart, 1340. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 233, 5). Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. 7) 1352, März 29. Löwenthal. Schwester Claur von Affenstain, Priorin des Klosters Lewntal, und ihr Konvent geben Schwester Mezinun Shaitegginun, Priorin, und dem Konvente des Klosters zu Zovingen ein „blgzeli" Holz in Büchshach gegen ein solches in dem Grüntmoz a ). Geben ze Lewntal, 1352, an dem nechsten dunstag vor dem Palme tag. Das Siegel der Prioriu von Lewntal eingenäht und zerbröckelt. Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. a) Nach der im 16. Jhdt. beigefügten Rückaufschrift liegen diese Stücke in Wiggenweiler. sai HHL. 1287, Juli. 234. Otte der Schultheiss und der geschworene Eat von Vilingen haben zu Nutzen ihrer Stadt „ein ergeir" auf die Stadtmauer innerhalb der Frauen Hofstatt, die man nennt „von des Vetters sanienunge", setzen lassen und bekennen, dass sie keinen Weg zu dem „ergeir" über der Frauen Hofstatt haben sollen, ausser mit deren Willen, „es were danne, das man den selben ergeir dur der stette not vnde hüte alse die andern ergere mit wahte besezzen sollte vnde muste". Die Frauen dürfen auch auf ihrer Hofstatt innerhalb an die Mauer der Stadt bauen, was sie nötig haben. Geben 1287, in dem Hömanode. Das Siegel der Stadt Villingen fehlt. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. rtMfSRSffi 1281, Sept. 6. Neufcliateau sur Meuse. 235, Johannes Tusculanus episcopus, apostolicae sedis legatus, priorissae et sororibus de Nidingen, quibus Rodolfus Constantiensis episcopus capellam dictam Super Curiam, in qua nunc resident, quondam parrochiali ecclesiae de Nidingen subiectam, cum consensu patroni. et rectoris eiusdem ecclesiae, ab ipsa matrice ecclesia separavit, V. 26 PH?*! FwraftraSH &tei'g?s , M; ä2Mi 202 1287. eisdein concedens, ut in area.ipsius capellae Oratorium et mansionem construere possiut ac habere sacerdotem, qui divina valeat eis celebrare, prout in literis eiusdem epis- copi exiude confectis a ) vidit, ad petitionem earundem gratias j)raedictas per eundem episcopum factas, auctoritate, qua fungitur, confirmat. Datum apud Nounm Castrum, Tullensis diocesis, 8. idus Septembris, 1287., apostolica sede vacaute. Das Siegel des Ausstellers in rotem Wachse an roter Seidensclmur (52:40 mm, III A 2c, im Siegelfelde unter gotischem Baldachin die Madonna sitzend mit dem Kinde, darunter wieder in zwei gotischen Einrahmungen r. der Bischof knieend, 1. ein stehender Heiliger, der in den Händen vor der Brust ein Buch (?) hält, zu dessen Haupte 1. S, r. C; zwischen der Umschrift die Zeichen der 4 Evangelisten, von denen aber nur die auf der r. u. 1. Seite, nämlich die des Markus und Johannes, erhalten blieben, während die an der Spitze und am Ende abgebröckelt sind; SIGILLVM. IOHIS ... GRATIA . EPI. TVSCVLANI.). Perg. Or. Donaueschingen; Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins XXV, 394. a) S. Band I Nro. 496 und Anm. 1. 1) In Neidingen muss eine Art Frauenkloster schon lange vor 1287 entstanden sein, denn bereits 1244 nennen die Freiherrn von Usenberg die Nonnen von Wonnenthal „sorores de Nidingen prope Kencingen"; die ersten Nonnen von Wonnenthal kamen sonach aus Neidingen. (Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins VHI, 484.) 2) 1305. Genua, Frater Aymericus, fratrum Praedicatorum ordinis magister, notum facit, quod diffi- nitores capituli generalis nuper Janue celebrati, interveniere sua expressa licentia, concesserunt, quod priorissa et monasterium sororum de Nidigen recipiantur ad curam et regimen ordinis sui secundum suorum constitu- tionum continentiam. Datum Janue, 1305., in dicto capitulo generali. Das Siegel des Ausstellers felüt. Perg. Or. Donaueschingen; Zeitschrift f. Gesch. d. Oberrheins XXV, 407. R. 3) Die eben erwähnte Erlaubnis wurde laut zweier von demselben Magister Aymericus ausgestellter Urkunden auf den Generalkapiteln des gen. Ordens zu Paris 1306 und zu Strassburg 1307 bestätigt. 2 Perg. Or. mit dem zerbröckelten Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. 1287, Nov. 26. Salem. 236. Cuonradus miles de Menlinshouen monasterio Salem ius proprietatis agri in Schügendorf dicti vulgariter ze Lanzhouen, recepta 1 ^ A- Constantiensis monetae a Cünrado villico de Schügendorf tradit, dans ipsi villieo, qui a se fuerat infeodatus, plenam facultatem, quicquid de voluntate dictorum de Salem circa agrum voluerit, ordinandi. Testes: rector quondam in Staine, Hainricus et Lutoldus germani de Schügendorf, Manegoldus filius quondam Sifridi, civis in Merspurc, frater Rübertus prior in Salem, Manegoldus dictus Tnnbe, Cunradus magister hospitum, conversi ibidem. Actum apud Salem, 1287., 6. kalendas Decembris. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (wie an No. 140, 13). Perg. Or. Karlsruhe. Bß. SäSSiS 1287—1318. 203 Sc*f*w wam 1) 1288, Nov. 30. Mersburg. Cünradus plebanus in Herspurc notiflcat, quod Manegoldns dictus Sifrid, civis in Merspurc, procurator rerum ecclesiae eiusdem civitatis specialiter pertinentium, agrum et pratum in ScMgendorf eidem ecclesiae iure proprietario attinentes abbatissae et conventui in Velpahc pro 1 # >9i Constantiensis monetae cum consensu suo [plebani] et aliorum subditorum ecclesiae praefatae tradidit et donavit, praedictam libram se in evidentem utilitatem ecclesiae, in emptionem videlicet lapidis altaris et areae domus fratris Cünradi sacristae, quae area cum domo post eius obitum ad ecclesiam devolvetur, con- vertisse profitens. Testes: Cünradus miles de Menlinshouen , frater C. sacrista, Cünradus et H. fratres, dicti de Schügendorf, Wal. Vorster de Batenhusen, Walter, dictus Ab Walde. Actum apud Merspurc, 1288., pridie kalendas Decembris"). Das Siegel (Malta) des Ausstellers (43 :26 mm, II B, im Siegelfelde' die sitzende Madonna, das Kind auf ihrem Schoose liegend; f S . C . PL.BANI. IN. MEESPVEC .). Perg. Or. Frauenfeld. aj Bei Tb. v. Mohr, Schweiz. Regesten II, Feldbach S. 10, No. 41 irrig zu 1280 gestellt. 2) 1295, Dez. 28. Ueberlingen. Evdolfus de Wolfurt miles notificat, quod Wilhelmus et Albertus filii sororis suae et quondam Andree dicti Simeler, civis in Vberlingen, novale ad 2 iugera et silvam sive virgulta ad 5 iugera se extendentia in loco Bettebol prope Schvgendorf, sibi iure proprietatis pertinentia, e Hainrico dicto Abi de Merspurg pro 4 Ti 10 ß Const. de consensu suo vendiderunt, ins proprietatis earundem possessionum in monasterium de Salem pro animarum suarum progenitorumque salute transferendo. Testes: dominus C. de Mänlishouen, miles, Jacobus Monetarius, Cünradus Schertewegge, cives in Vberlingen, Hainricus et Lvtoldus fratres, dicti Snezzerli, Ber. dictus Renner, H. dictus Swarz, cives in Merspurg, Lvtoldus villicus de Schvgendorf, villicus de Bamberch. Actum apud Vberlingen, 1295., 5. kalendas Januarii, indictione 8. Das Original siegelte der Aussteller, weil seine Neffen „sigillis propriis nonutuntur", (33 mm D., im Schilde über einander 2 laufende Wölfe, darunter Fluss; f S . EVDOLFI. MILITIS . DE . WOLFVET.). Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins in, 247—248. 3) 1307, Jan. 8 und 28. Constanz. Offlcialis curiae Constantiens notificat, quod constitutus in sua praesentia in figura iudicii, Jacobus dictus Mivnzser, civis in Ahe, una cum uxore sua Katherina tt ) decimam maiorem et minorem in Schivgendorf, quam a nobili viro domino Donato de Vatze in feodum tenuerunt, monasterio Salem pro 36 m. a. ponderis Constantiensis vendiderunt, consensu Cvnradi dicti der Scherer et Eiperti dicti Strit, civium in Vberlingen, fideiussorum ipsius Katerinae praestitorum per Jacobum memora- tum, pro recompensatione 30 marcarum ponderis praedicti eidem Katherinae nomine dotis a quondam Cvnrado dicto Johelaer, patre suo, assignatarum concedente. Eeliquae 6 marcae ab Jacobo in debitornm suorum rele- vationem sunt adhibitae. Jacobus, Anna, Cvnradus et Bipertus haec omnia per se facta esse profitentur. Testes: magister Johannes dictus Pfepherhart, canonicus ecclesiae s. Stephani Constantiensis, magister Hainricus dictus Pfepherhart, advocatus, Livtinus dictus Howser, clericus, Jacobus et Nicolaus fratres, dicti Spvlen, Cvnradus dictus Scliirme, cives in Constantia, frater Cvnradus dictus de Bvdelingen et frater Beringerus, monachi de Salem. Actum Constantie, 1306., in vigilia Circumcisionis domini, indictione 5. Datum Constantie, 1307., 5. kalendas Februarii. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. a) "Weiterhin heisst sie auch Anna. 4) 1318, Jan. 7. Petershausen. Diethelmus abbas et conventus monasterii in Petridomo ad preces Hainrici dicti Maier de Merspurg medietatem curiae in villa Schügendorf, quam quondam habuit Hainricus Im Obernhoffe, quinta dumtaxat parte eiusdem medietatis excepta, quam a se ipsis Jacobus dictus Gälsterli habet, et quam sub annuo censu 8 ß 3\ Constantiensium in festo s. Martini solvendorum, 1 pulli, „aines va- schnahthün" et 40 ovorum in festo Paschae solvendorum ab ipsis in feodum' tenuerat et Cvnrado dicto Kolb de Grasbürron pro 61 Ti ^ Constant. vendidit, eidem emptori investiunt, reservantes monasterio suo omnia iura et consuetudines, quas idem in feodis suis habuit, videlicet 1 quartale vini litorei mensurae Constantiensis a persona reeipiente possessiones antedietas. Datum et actum Petridomo, 1318., 7. idus Januarii, indictione 1. Das Siegel des Abtes Diethelm (0 60:40 mm, III A 2 b; j S'. DIETHELMI ABBATIS MON D'PETEI- DOMO .) Perg. Or. Karlsruhe. 26* '-■■■.* IK^ i IHHBH r 204 1287—1288. 5) 1346, April 11. Ueberlingen. Albreht von Regnoltswille verkauft der Priorin und dem Konvente des Klosters zu Zofingen in der Stadt Costenz seinen Hof zu Schügendorf für rechteigen um 160 fj 3{ Co- stentzer Münze und giebt ihnen denselben auf zu Überlingen in der Stadt auf offener Landstrasse des Reiches. Beschach vnd geben ze Überlingen, 1346, an dem zinstag nach st. Ambrosyen tag. Das Siegel des Ausstellers (30 mm D., IV A 2, im Schilde ein die Spitze abwärts kehrendes Lindenblatt; f S'. ALBERTI. DE . REINOLTZWEILER.). Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. 6) 1346, Okt. 16. Constanz. Wolfeli von Kallenberg, der jüngere, verzichtet gegen Albreht von Regnoltswille auf alle Ansprache an den 10 Viertel Veesen Gült aus dem von demselben an das Kloster Zofingen verkauften Hof zu Schügendorf, welche ihm dessen Bruder Walther von Regenoltswille gegeben hat, und gelobt, auch den letztern, wenn er zu Lande kommt, zum Verzicht darauf zu bewegen. Zeugen: Herr Cünrat Vnder Schophe, Chorherr zu St. Steffan, Burkart Kameli, Hainrich der Haberli, der Kramer, und Pärteli der Münzer von Überlingen. Geben ze Costentz, an st. Gallen tag, 1346. Die Siegel des Ausstellers (28 mm D., IV A 2, Schild gespalten; f S'. WOLFLINI... KALLEBG . IVNIOR.) und Walthers von Regenoltswille, der in der Siegelformel trotz obiger entgegenstehender Angabe redend (als anwesend) angeführt wird, (29 mm D., IV A 2, im Schilde Lindenblatt; f S'.WALTH'I . DÜT.REGNOLDSVIL.). Perg. Or. Constanz, Lehrinstitut Zofingen. 1287, Dez. 26. Burg Wirtemberg. 90-7 Eberhardus comes de Wirtenberc donationem factam monasterio in Berge per Swiggerum quondam suurn vasallum, dictum de Trvchtelvingen, in bonis et pos- sessionibus ibidem et in Stainhulwe sitis, quas ille sive a se in feodo tenuit, sive proprietatis titulo possedit, ratam habet, noleus donationi seu promissioni per Alber- tum comitem de Hohenberc, socerum suum carissimum, praefatis sanctimonialibus factae derogare. Datum et actum in Wirtenberc, 1288., 7. kalendas Januarii, indictione 11. Das Siegel des Ausstellers (0 IV A 2, im Schilde 3 Hirschhörner). Schmid, Monumenta Hohenberg 133 '), (nach Perg. Or. Stuttgart.) 1) Schmid stellt die Urkunde zu 1297, weil indictio 11 dies erfordert; da aber bekanntlich die In- diktion so häufig in den Urkunden falsch berechnet ist, da diese Urkunde als Datum deutlich MCCLXXXVIH angiebt, und da kein Grund vorhanden ist, weshalb obiges Rechtsgeschäft nicht schon 1287 soll vor sich gegangen sein, so wird trotz der irrigen Indiktion (richtig wäre Indictio 1) an der Jahreszahl 1288 festzuhalten sein. Dieselbe muss aber wegen des damaligen Jahresanfanges an Weihnachten in 1287 verwandelt werden. 1288, April 13. Salem. 238. H. pincerna de Smalnegge , senior, ad alleviandum onera debitorum suorum monasterio Salem possessiones in Ylwanch dictas vulgariter des berren Aigilwardis 0 gvt, sibi iure proprietatis pertinentes, pro 24 m. a. ponderis Const., consensu Vdeche coniugis suae, Cvnradi, Hainrici, militum, Alberti, rectoris ecclesiae in Bermetingen, HMB 'flflHHHS 1288—1322. 205 et Joliannis, flliörum suorum, unanimi accedente, vendit. Testes: strenui viri Hain- ricus dictus de Nvfron, Hainricus dictus Grämelicli, H. minister de Phullendorf, H. notarius pincernae, dictus de Tanne, Viridis dictus de Marhtorf, Eglolfus de Landen- berch, Rvdolfus dictus Sklehte, EL dictus Vom Shache. Actum apud Salem, 12S8., idus Aprilis. Das Original siegelten der Aussteller, seine drei älteren Söhne und für den jüngsten Johannes, der kein eigenes Siegel hat, Hugo comes de Werdenherch. Salemer Kopialbuch III, 67—69. 1) Oben nennt Schenk Heinrich die verkauften Güter „sibi iure proprietatis pertinentes;" sie waren aber ursprünglich Lehen vom Klo&ter Eeichenau, das bereits 1288, 8. idus Aprilis (Apr. 6) in Folge dieses Kaufes dieselben zu Gunsten von Salem geeignet hat (a. a. 0. III, 69—71). 2) Dieses Gut ertrug jährlich 7/I'4 Constanzer Münze; es gehörte zu jenen Gütern, welche das Kloster Keichenau den Salemern als Ersatz für ein ihm überlassenes Salemer Haus zu Ulm erwerben musste, s. v. Weech II, 114. 3) 1289, April 28. Salem. Cvnradus miles de Hasenstain et Ortolfus dictus de Hasenwiller, con- sentiente H. iuniore dicto de Hasenstain, filio Conradi, possessiones in Schefgarton sitas apud Ilwanc, dictas vulgariter des Vischelehen, sibi iure proprietatis pertinentes, monasterio Salem pro 3Va ft $ Const. monetae vendunt et donant. Testes: frater Rvpertus prior in Salem, frater H. cellerarius maior, dictus de Isnina, monachi ibidem, frater H. quondani decarus in Ilmense. Actum apud Salem, 1288., 4 kalendas llaii. Das Original siegelten die Aussteller und für H. de Hasenstain, der kein eigenes Siegel hatte, Swiggerus de Teggenhusen, iudex provincialis in comitatu Sancti Montis. Salemer Kopialbuch III, 66—67. 4) 1291, Juli 23. Marlcdorf. Swiggerus de Teggenhusen, iudex provincialis in comitatu Sancti Montis, notificat, quod Wernherus conversus, dictus de Ebenwiller, possessiones universas sitas in Ibewanch (sie), Elizabeth filiae suae per Hainricum dictum Mettenbvch nomine donationis vulgariter Morgengabe dietae assignatas, quas eadem ipsi Wernhero de consensu 11. praenotati pro prato in Ebenwiller concambii nomine donavit, monasterio de Salem pro 4 g' 4 Contantiensium vendidit et donavit. Wernherus et Elizabeth haee vera esse profitentur et Elizabeth se obligat nomine iuramenti ad solvendum 10 Tl , si unquam monasterium in possessionibus liis inquietaverit. Actum in Martorf, 1291., 10. kalendas Augusti, testibus snbnotatis pre- 0 sentibus et rogatis, videlicet C. de Teggenhusen iuniore, Vlrico de Bermetingen, Bur. dicto Grawestain, C. dicto Zolner, fratre H. dicto Vinke, fratre Gerungo dicto Ekkehart, conversis in Salem; consummatum vero in Ebenwiller, anno predicto, 8. kalendas Augusti, hiis presentibus, videlicet honorando viro H. viceplebano in Ebenwiller, Ekhardo et Rvd. fratribus, dictis Ekkehart, H. de Ebenwiller, C. dicto der Dorfherre, H. dicto Rvsse. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch II, 233. 5) 1300, Jan. 16. Wildenstein. Anseimus de Wildenstain nobilis monasterio Salein ins proprie- tatis possessionum, quas Bur. de Vrendorf, minister in Merspurch, et Vlricus de Vrendorf neenon Hainricus bonae memoriae patruelis eorundem in villa Ylwanck a se iure feodi tenuerunt, quasque Rvdolfus dictus Vronink ab eisdem comparavit, donat. Datum in Castro Wildelstain (sie), 1300., 17. kalendas Februarii. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch II, 348—349. 6) 1322, Bes. 11. Schmalegg. Graf Rudolf von Werdenberch bekennt, dass vor ihm und Bruder Alber von dem Mulhain, dem Grosskeller, und Bruder Alber, dem Gastmeister von Salem, Hainrich von Vrndorf sich gegen Salem aller Ansprache verziehen hat an Vrndorfs Hof ze Ilwank, das Gut, gen. das Eischlehen, ze Scheffgartun und das Holz, das er ansprach. Zeugen: Herr Alber der Schenk, Chorherr von Costenz, Herr Vlrieh von Guttingen, Herr Ber. von Eberhartzwiler, Herr Her. Müris, Herr H. von Bludentz, Ritter, C. von Bitzenhouen. Geben ze Smalnegge vf der bürg, 1322, an dem nahstin samstag nah st. Nyclaus tag. Das Original siegelten der Aussteller und Hainrich von Vrndorf. Salemer Kopialbuch IV, 222. TT F¥^e i i | i ■ r i 20G 1288. 1288, Juni 18. Constanz. 239. Evridus railes de Willer, cum Arnoldus de Merzspurch (sie) gener eius posse&siones Cvnradi quondam dicti Badär in Kippenhusen, quas ille ab abbate et conventu de Salem pro annuo censu dimidii fertonis cerae tenebat, Richardo praeposito Episcopaliscellae et H. cellerario ecclesiae Constantiensis vendiderit, et haec venditio sine consensu eorum de Salem fieri non possit, ad petitionem ipsius Arnoldi possessiones in Willaer dietas vulgariter des Viciasrs gut eisdem in recompensationem cum iure proprietatis donat, ita, ut gener suus easdem a monasterio dicto pro eodem censu, pro quo possessiones in Kippenhusen habuit, reeipiat. Testes: strenuus miles Hainricus pincerna, senior, dictus de Smalnegge, Hainricus et Cvnradus de Mänlinshouen, milites, Walther Johelarius, Johannes Apothecarius, Jacobus dictus Shönstain, cives Constantienses, H. dictus Be- 0 cherser de Tannegge, VI. de Stetfurt minister. Actum apud Constantiam, 1288., feria 6. ante festum beati Johannis Baptiste. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (s. Abbild. No. 20). Perg\ Or. Karlsruhe. 1288, Sept. 21. Winnenden. 240. Bertoldus nobilis vir cle Nifen concedit Wernhero, Johanni et Hainrico fratribus dictis de Svaindorf, ab ipso infeodatis, facultatem vendendi agros, quos duo boves excolere possunt, et deeimam (8 maltra speltae et avenae) in Hoidorf. Fratres praedicti vendunt praedieta monasterio in Walde. Testes: dominus Büdolfus dictus Schenne, dictus 0 de Trenze, miles, Bertoldus dictus Hoipt, VI. de Mezzingen et C. Schenke iunior. Datum et actum, 1288., in Winden, ipso die beati Mathei apostoli. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 228) stark beschädigt. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 1) 1288, Olct. 12. Messlcirch. Wernherus, Hainricus et Johannes fratres, dicti de Swaindorf, vendunt quartam partem deeimae laicalis villae in Hodorf et alia bona sua sita ibidem, ad eulturam 2 boum computata, quae tenent iure feodali a nobili viro, domino . . deNifen, monasterio Walde pro 14'/« ponderis Meschilchensis. Quia de venditoribus aliqui minoris aetatis sunt, per iuramentum promittunt, se venditionem ratam habituros esse. Dant fldeiussores pro minoribus illustrem dominum suum, Mangoldum comitem de Neuenbürg, dominum Bertoldum dapiferum de Bordorf, Bertoldum de Hodorf, Burchardum de Wlflingen et Diethtricum de Swaindorf, qui se ad obstagium in Meschilche obligant. Testes : dominus Gerungus plebanus de Meschilche, dominus Hainricus de Ebbingen, Waltherus filius Burcardi de Wlflngen predicti, . . dictus Pitrolf de Swaindorf, Cvnradus Isenhart, frater Fridericus Mercator, Cvnradus Faber, Hainricus filius eius, Viridis Siteli, Burchardus de Baden. M^^^mmsMMRMSHHBi DEBB8B iflvS> m 1288—1317. 207 3OT*a^ls* Acta primitus in Mescliilche, 1288., 4. idus Octobris, indictione 2"). Das Siegel des Grafen Mangold von Neuenbürg stark beschädigt. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. a) Nach dem Worte »primitus«: sollte man eine Doppeldatierung vermuten; dieselbe findet sieb aber nicht. 2) 1290, Jan. 15. Wald. Anna abbatissa et conventus monasterii in Walde deeimam suam apud Hodorf prope Meßkirch vulgo der von Ehingen zehende dietam, comparatam ab Hainrico milite dicto de Ehingen, ipsis iure proprietatis pertinentem, sicut plenius patet in instruniento super hoc confecto, Rüdolfo dicto Arnolt, civi in Meßkirche, iure feodi censualis vulgo cinslehen appellati cum deeimalibus maioribus et minoribus concedunt pro dimidia libra cerae ponderis Meßkilchensis in festo Nativitatis domini sibi annuatim persolvenda nomine census. Concedunt eidem etiam potestatem hanc deeimam vendendi, obligandi et alienandi) dummodo census praedictus ipsis conserventur. Deeimam eisdem, quibus Rüdolfus eam alienaverit, sub censu et iure praedictis concedere debent et nullo tempore de deeima dieta Rudolfo controversiam inferent. Testes: dominus Walthems dictus Denger de Salem, dominus Rüdolfus de Walde, sacerdos, dominus Cünradus, sacer- dos de Walde, Fridricus Hainricus dictus Orden, Dietricus de Hodorf, Cünradus Sartor, Burchardus dictus Weber, Hainricus dictus Habs, Ber. dictus der Schaffer, Hainricus de Constantia, Burkardus Pistor, Conradus de Petri Domo, fratres seu conversi nostri cenobii, Conradus dictus de Luter, Burkardus dictus de Baden, Hainricus dictus Durand, Hainricus Faber, filiaster praefati Eüdolfi dicti Arnolt. Acta sunt hec apud cenobium prefatum, quod dicitur Walde, in domo plebani nostri, 1290., 2. idus Januarü, indictione 9. Das Original siegelte die Aebtissin von Wald. Zimm. Kopialbuch I, 43 v ). 3) 1305, Juli 18. Scheer. Adelhait, Rudolf Arnolts sei. Tochter von Meskilche, und H. Schappel, jhr Ehewirt, vertragen sich mit dem Kloster Wald über den Hof zu Hovdorf bei Meskilche, den der Houener bauet. Adelhait behält die Nutzniessung des Hofes auf Lebenszeit, dann fällt er wieder an das Kloster. Zeugen: „Graf Eberhart von Landowe, her Bur. der ritter von Eberhartzwiler, her Johannes von Hornstain der ritter, her Ysenhart der ritter, C. Schiltunk der uogt von Mengen, C. von Hornstain der lange, vnd H. von Hornstain, Bur. von Tierberc der iunge, Wal. von Phullingen, Alber. Hurst der Schiltower, C. von Tal- hain, Arnolt Gremse, her Eghart von Rischah der ritter, Bur. uon Rischahe, Appe uon Rischahe". Beschaeh zer Schere, 1305, an dem liebsten sunnuntage vor st. Mariun Magdalenun tage. Es hängen von den Siegeln H. Schappels, C. Schiltunk, der Bürger von Sigmeringen und der Truhsezen von Meskilche noch die 2 ersten, aber eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänen Archiv. S. 4) 1309, Febr., Wildenstein und MessMrch. Herr Anshelme von Wildenstain, Ritter, und Ans- helm und Anskelm, seine Söhne, geben dem Kloster Bvren die Eigenschaft der Hvpwise zu Hodorf bei Mes- kilch, welche Algos von Hodorf, gen. Rempe, dessen Söhne Algoz und Hannes und deren Mutter von ihnen zu Mannlehen getragen und nun um 8 Jt A Costenzer Münze an das genannte Kloster verkauft haben. Die Verkäufer sollen des Klosters Gewähren sein und die Wiese von demselben gegen 14 ß ^ Const. Zins zu Lehen tragen. Und beschaeh dis zem erste ze Wildenstain vf der bvreh und wart dar nach vollefvret ze Meskilcli in der stat in Cnophes hus, des sniders, do man zalte von gottes gebvrte drv zehen hundert iar vnd aht iar, vnd waz in dem nvnden iar, vnd in dem manot, den man haizzet Hornvnc. Vnd waren daran Eberhart der Zimmerman, vnser amman, vnde Burcart der keller von Lvttelingen vnd Albreht von Wlfligin vnd maister Virich von Meskilch vnd Ber., dem man spricht der Hvnt, vnd Wolfrat von Talhain vnd Hain- rich Stappel vnd Wernher von Schenloch vnd Hainrich der Wilde vnd Cvnrat der Suter von Rotwil vnd Berhtolt der Schnider, dem man spricht Cnophe, vnd C. Sigli vnd Cvnrat der Mvrer vnd ander biderbe lvte vil, die wir dar vber ze zvge geben, si sigen vnser gnoz oder vnser vngenoze. Der Brief ist gefestet mit dem „wahrzaichen" des Insiegels eines der Aussteller. (^ 28:39 mm, IV A 1, im Siegelfelde Dorn; f S'. AN..LMI.MILIT....S . DE .IVSTINGEN.). Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. 5) 1317. Anshaln von Wildenstain versöhnt sich mit Hainrich Liitolt von Talhain und gewinnt ihm zum Freund auch seinen Bruder, den Chorherrn von Costenz; besonders verträgt er sich mit ihm in Betreff des Führs Gut von Hodorf, wofür er (Anshaln) 3 ^ Costenzer Münze erhalten hat. Entsteht Streit mSss lllNii ■ 208 1289. mit den Herzögen a ) oder dem DorfThalhain, so soll Hainriclis Leib und Gut sicher sein. Zeugen: herre Ber- told der Vischer, lüpriester ze Talhain, Wolfrade von Talhan, Mcolaus von Eischach, Bur. der schülmaister, Geben 1317. Das Siegel Anshalns beschädigt. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. a) Von Teck? Dieselben waren wenigstens in Thalheinis Nähe, nämlich zu Rordorf begütert. 6) 1321, Jan. 18. Constanz. Anshelm von Wildenstain, Frei, verzichtet um der Liebe, die er zu Algos Eempen hat, und um dessen oft geleisteter Dienste willen auf die Eigenschaft der von ihm lehenbaren Mühle zu Hodorf, die Algos Eenipe und Wernher von Eglingen, seiner Schwester Mann, der erbern Witwe Itun der Schadinun von Messekilch verkauft haben. Zeugen: Herr Herman von East, Chorherr zu St. Johans zu Kostenz, Hainrich Eäscheli, Appe Egelolf, Bürger zu Vierlingen. Dis geschach vnd dirre brief wart geben ze Kostentz, 1321, an der nahsten mitchon vor Vnserre vrowen tag zer Liehmesse. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 7) 1325, Juli 15. Aach. Burkart von Hodorf, Bürger zu Ahe, giebt mit Zustimmung seiner Söhne Burkart und Hainrich seiner Tochter Angnes, Klosterfrau zu Walde, von seinem Gut zu Hodorf, darauf Hüs Igel sitzt, einen Zins von 3 Malter Korn, (2Vesen, 1 Haber), 6/7,3) und 1 Viertel Eier auf Lebenszeit. Geben ze Ahe, an st. Margaretun tag, 1325. Das Siegel des Ausstellers abgefallen. Perg. Or. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 8) 1353, Mai 25. Messlärch. Adelhait von Eyschach, Clausen von Eyschach sei. Tochter, giebt zu ihrem und ihrer Vordem Seelenheile durch die Hand ihres Vogtes Hainrich Hilprant dem Konvente zu Salmanswiler 4 ß 3\ Costentzer Münze Zins ab dem Gütlein zu Howdorf, gen. der von Eyschach Gütlein. Dieser Zins soll dem Konvente über den Tisch „vinb vische" dienen. Zeugen: Bruder Cünrat der Nenger von "Überlingen, Güster zu Salmanswiler, Brändiin Hilprant, Hainrich Hiltprant, dessen Bruder, und der Schulmeister zu Messkirch. Geben ze Meskirch, 1353, an st. Vrbans tag. Das Siegel des Vogts der Ausstellerin eingenäht. Perg. 0. Karlsruhe. 1289, Messkirch; 1289, März 23, Wildenstein. c\t* Hermannus de Aichsheim orcmia bona sua praedialia in Vilßlingen et den Lindon Endolfo dicto Arnolt de Meßkilch, civi in Vberlingin et Meßkilehe, pro 7 # 10 ß A monetae Constantiensis cum auctoritate et consensu nobilis domini sui Ans- halmi de Wildenstain vendit. Acta sunt hec primitus in Meßkilcb, presentibus fratre Friderico de Walde, converso, C. Fabro et H. Fabro, deinde vero subsequenter completa fuerunt in Castro Wildenstain, 1289., 10. kalendas Aprilis, indictione 2., presentibus Anshalmo iuniore 0 de Wildenstain, H. de Wildenwels, Vir. Rappo, Her. de Wekkenstain, . . dicto Winter, 0 ininistro dicto Sigbont, Vir. Srech, Eberhardo cellerario de Wildenstain. Das Original siegelte Anshalm von Wildenstain zum Zeichen seines Konsenses, und weil der Verkäufer kein Siegel hat. Zimm. Kopialbuch I, 42 v ). 1324, Aug. 1. Ueberlingen. Cvnrat der Wilde undJudenta, seine eheliche Wirtin, Bürger zu Vber- lingen, vermachen zu ihrem Seelenheile und um ein Leibgeding dem Kloster Salem mit andern Gütern zu Cruchenwies, Herbrehtingen, Ertingen, B ll rron, Mangen auch das Gut zu Vilslingen, das sie weiland von Volquin von Hedingen und von Winterbach gekauft. Diz beschach vnd wart an disen brief verscriben ze Vberlingen, 1324, ze ingantem Ogsten, do an dem rat sässen die fiirsichtigen man, die hie nach gescriben stant, Hainrich Am Ort burgermaister, Oswalt der T ll winger amman, Johans Eglolf, Eiprecht Am Ort, Virich HSKS BHWB ins , ■ -'i.w 1 >;. : 1289. 209 Grüssit, Virich der Knappeller, Cünrat Schertwegge, Hainrich Strebel, Hainrich Lurz, Berhtolt von Krum- O e Dach, Cünrat Lurz, Virich Otli, Johans Eicher, Johannes Schotli, Cunrat Hedewang und Berhtolt Swigger, Bürger zu Überlingen. Das Siegel der Stadt Uebeiiingen eingencäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1) Eine erneute Schenkungsurkunde stellen dieselben für Salem aus zu Vberlingen, 1327, an dem näbesten sunnentag nach st. Jacobs tag (Juli 26.). Salemer Kopialbuch IV, 192—194. Dieses Gut, das von St. Gallen zu Lehen gieng, wurde Salem von Bischof Rudolf von Constanz als Administrator St. Gallens geeignet in Gotlüben, 1331, feria secunda proxima ante festum purificationis beate virginis. Salemer Kopialbuch IV, 248—149. 2) 1331, Jan. 28. Gottlieben. Eüdolfus episcopus Constantiensis et administrator monasterii s. Galli renuntiationem feodi vulgariter manlehen nuncupati in Vilslingen, quod Cünradus dictus Wild, civis in Ueber- lingen, hucusque a monasterio s. Galli tenuit, solventis annuatim 3 maltra speltae, 6 maltra siliginis et avenae mensurae inMeskilch, 18 ß .-S) Constantiensium, 9 pullos, lVi quartale ovorum, in Castro Gottlübon, 1331., feria secunda proxima ante festum Purificationis beatae virginis recipit et eiusdem precibus inclinatus has posses- siones iure emphiteotico sive censuali abbati et conventui in Salem concedit, ita, ut abbas et conventus in Salem annuatim ipsi seu abbati monasterii s. Galli, quicumque fuerit, in festo Purificationis beatae virginis Mariae nomine census 1 !t cerae ponderis Constantiensis persolvant a ). Datum et actum in Gotlübon, anno et die predictis, indictione 14. Das Siegel „dicte amministrationis monasterii s. Galli" (0 72:45 mm, III B 1, das Siegelfeld durch gotischen Baldachin geteilt, im obern Felde Brustbild des Bischofs, das obere Feld selbst rautenförmig gegittert, in jeder Baute das Montforter Wappen (das Familienwappen des Bischofs), unter dem Baldachin der St. Galler Bär in dem mit Blumenranken verzierten Felde, über dem Bischof in der Umschrift das Constanzer Stiftswappen; RVD . DEI. GBÄ. EPS . 9ST . ADMINISTRATOR. MON. SCI. GALLI.). Perg. Or. Karlsruhe; Wartmann III, 507. a) Diese Belehnung bestätigte 1336, Juni 28., Abt Hermann von St. Gallen zu St. Gallen, worauf am 24. Juli 1336 Abt Konrad von Salem die Verpflichtung der oben erwähnten Wachsabgabe an St. Gallen Namens seines Klosters anerkannte, s. Wartmann III, 506—508. Ansprüche auf dieses Lehen machte Herr Swigger von Gryffenstain, Kustos zu St. Gallen, der auf dasselbe zu Gunsten von Salem gegen Bezahlung von 2 {£ 3\ in Constanz am 20. Juni 1340 verzichtete. Er nennt da den oben genannten Schenker des Lehens an Salem Cunrat sei. den Wilden von Mengen, s. Wartmann III, 521. 1289, April 21. Raderach. 242. Wernherus de Raderay proprietatem possessio nuin, quas Hainricus Raschelmus de Marclidorf apud Witenhouen a se feodaliter possedit, conventui Minoris Augie sub hac forma confert, ut, Raschelino et Adelhaidi uxori eius defunctis , si ab eis ulterius heredes procreati fuerint, lii solummodo ad vitae terminum suae nomiuatas possessiones possideant, et extunc ecclesia Augensis easdem libere possideat. Datum in Raderay, 1289., 5. kalendas Maii, indictione 3. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch II, 249. 1) 1394, Nov. 17. Weissenau. Abbas et conventus monasterii Augiae Minoris, cum Hainricus dictus Rsescheli, civis in Msengen, ins proprietatis possessionum suarum in Wittenhouen aWern. dicto Gniftinch de Raderai pro certa summa pecuniae ipsis et monasterio suo sub ea conditione compararit, ut, si possessiones has aliquo modo transtulerit, ins proprietatis ab ipsis ad illam personam, quae illas comparaverit, tradi debeat, idem ius, quia Hainricus possessiones antedictas pro 9 U ^ Constantiensis monetae abbati et conventui de V. 27 «8* ,>,j-,^: 9SSH r 'mm HBHHhü 210 1289—1298. Salem vendidit, ad eius petitionem eidem monasterio transferunt. Hainricus Rsescheli haec praemissa vera esse, quia sigillum non habet, sub sigillo abbatis et conventus monasterii Augiae Minoris profitetur. Datum in monasterio nostro iamdicto, 1294., 15. kalendas Decembris, indictione 7. Die Siegel des Abtes (0 51:33 mm, IIE A 2 a; f S . ABB ATIS . MI.. RIS . AVGE .) und des Konventes von Weissenau (43 mm D., II B, im Felde die Apostelfürsten stehend; f S. CONVENTVS .MINORIS .AVGIE .). Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1295, Juli 11. Marlcdorf; 1296, Jan. 10. Neuliolienfels. Eberhardus deHohenvelse possessiones, quas Bertoldus dictus Walhe, civis in Martorf, in Wittenhouen a se iure feodali tenuit et monasterio Salem pro 10 m. a. vendidit, dicto monasterio donat, postquam venditor procuravit, quod nobilis vir Swiggerus de Teggenhusen IVa m. a. a monasterio recepit et ipsi [Eberhardo] alias possessiones praedictis aequivalentes in Nidernsiggingen, quibus idem nobilis Burkardum de Vrendorf infeodaverat, una cum curia Hartmanni in Hoken- berg contigua novo castro Hohenvelze, dicta vulgariter der Altvn Mvlstat, sita ibidem, pro recompensatione possessionum in Wittenhouen contulit iure proprietatis, quo sibi pertinebant. Actum apud Martorf, 1295., in Translatione s. Benedicti, presentibus hiis testibus et ad hoc vocatis, videlicet Hermanno dicto Loser de Bvchorn, Rvdolfo de Andolvingen, Vlrico de Bermatingen, Jacobo de Bermatingen, dicto Meldeli seniore, 0 Hainrico dicto Ehinger, Hainrico dicto Schvlle, Cvnrado fabro, Rvdolfo fabro, Vlrico dicto Wagenhard. Datum in nouo castro Hohenvelze, anno supradicto, 4. idus Januarii, indictione 8. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (50 mm D., IV B 1, Helm mit kammartig gezierten Büffelhörnern; S . EBERHARD ... HINVELSE .) und Swiggers von Deggenhausen (wie Abbild. No. 18). Perg. Or. Karlsruhe. BR. 3) 1296, Mai 13. Markdorf. Cvnradus de Markdorf pro 13 m. a. possessiones in Wittenhoven, quas Bertholdus dictus Rvbezagel, minister suus, ab Hermanno dicto Schamlier, milite, comparavit, quasque ipse Cvnradus a comite Hugone de Werdenberg et de Sancto Monte, domino suo, in feodum tenuit, in ex- onerationem debitorum suorum monasterio de Salem vendit. Promittit publice, se infra annum, ubicunque dominus suus fuerit vel, si idem prius de Austria redierit, infra mensem post reditum eius curaturum esse, nt ille proprietatem dictarum possessionum monasterio tradat. Si in hac parte negligens exstiterit, Cvnradus clericus de Teggenhusen, rector ecclesiae in Kluftern, Nicolaus et Cvnradus de Hermersdorf germani, milites, Ber. minister suus antedictus, fldeiussores eius apud Markdorf in obstagium se recipere tenebuntur. Testes: Hainricus dictus Schvlle, Rvdolfus de Wurzon faber, Cvnradus dictus Medeling, cives in Markdorf, frater Dietricus de Bermetingen, senior, monachus in Salem. Actum apud Markdorf, 1296., 3. idus Maii. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (wie an No. 140, 13), Nicolaus von Hermensdorf (wie Abbild No. 28) und für Conrad von Deggenhausen, der eigenes Siegel nicht hat, das Siegel seines in der Urkunde nicht mit Namen genannten Vaters (wie Abbild. No. 18) und Cünrads von Hermersdorf (40 mm D., IV A 2, Wappen bekannt, Siegelfeld fein gegittert und punktiert, f S'. CVNRADI. MILTIS . DE . HERMSDORF .). Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins III, 248. BR. 4) 1296, Nov. 26. Salem. Wernherus de Raderai cognomine Gniftingus ins proprietatis unius areae cum horto adiacente in Wittenhouen sitae, quam Cvnradus et Bertoldus dicti de Bivrron, cives in Martorf, a se in feodum tenuerunt et monasterio Salem vendiderunt, pro salute sua suorumque progenitorum dicto monasterio donat. Testes: dominus VI. viceplebanus in Rvdelingen, Eber, dictus de Bode, VI. dictus de Blattun, H. dictus Swende, H. dictus Bomerli, H. dictus Woscher, frater H. dictus de Scafusa, monachus in Salem, frater Albertus magister hospitum, frater Her. de Rotenberg, frater Fridericus de Zwirggenberg, con- versi ibidem. Actum in Salem, 1296., in die st. Cvnradi episcopi et confessoris, indictione 10. Datum anno supradicto. Das Siegel des Ausstellers (52 mm D., IV A 2, im Schilde Rad, 1. u. r. u. oberhalb des Schilds einfache Verzierung im Siegelfelde; f SIGILLVM . WERNHERI. DE . RADRAI.). Perg. Or. Karlsruhe. 5) 1298, Juli 18. Salem. Hugo comes de Werdenberc und de Sancto Monte, cum strenuus vir Cvnradus de Marthorf, sibi dilectus, curiam suam in Wittenhouen dictam hern Hermannes Schambliers hof, quam a se in feodum tenuit, abbati et conventui monasterii in Salem pro 13 m. a. ponderis Constantiensis vendiderit, ad eius petitionem ob favorem monasterii in Salem libere possidendam hanc curiam eidem tradit. Cünra- dus de Marthorf haec vera esse profitetur. Testes: dominus Hainricus plebanus in Livtkirch, Hainricus pincerna de Vtendorf, miles, nobilis vir Swiggerus de Teggenhusen, Burkardus de Ramsperk, Hainricus dictus Maede- ■■■,'.- ■ i ■" ■' ^^^^H_ggggjüjg 1289. 211 ling, frater Evpertus prior, frater Hainricus dictus Ksepfinc, frater Vlricus de Ehingen, frater Evdolfus dictus de Waltkilch, frater Dietricus dictus de Nivfron, monaclii in Salem. Actum et datum in Salem, 1298., 15. ka- lendas Augusti. Die Siegel des Ausstellers und Cünrads von Martliorf eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1289, Mai 23. Munderkinqen. 243. Waltherus miles et Rvdolfus germani, dicti de Anmardringen monasterio Salem possessiones in Betenbrunnen, quas Hainricus de Wintersulgen, civis in Phullendorf, a se in feodum tenuit, donant pro salute sua suorumque progenitorum. Testes: ... scultetus, dictus Stöphe, de Mundrichingen, Jacobus et Wem. servi domriri [de] Kvn- gesegge, relicti quondain H. militis de Anmarchingen, frater Gerungus dictus Eggehart, frater in Salem, Cvnradus servus ipsius, dictus Honberch. Actum apud Mundrichingen, 1289., 10. kalendas Junii. Die Siegel des Ausstellers Walther (40 mm D., IVA 2, im Schilde Wolfshacken; f S'.WALTHEBI. DE. ANEMEEKIGEN.) und seines Bruders (£7 39 :29 mm, IV A 2, Wappen ebenso; f S.EVDOL.DE. ANMEBGINGEN. Perg. Or. Karlsruhe. BE. 1) 1291, März 1. Schattbucli. Swigger von Teggenhusen, Landrichter in der Grafschaft von dem Hailigenberge, bekundet, dass Herman Alatra vor ihm zu Schattebvch an dem Landtage seine Klage gegen Bruder Hainrich von Wintersulgen und dessen Sohn Eber, und Bruder Hainrich um ein Gut zu Wintersulgen und Bettenbrunnen an Hainrich Sumerlop zu gewinnen und zu verlieren setzte, dass aber Bruder Hainrich mit seinem Sohne und Bruder daraufhin zu Schattebuch an dem Landtage gegen Sumerlop mit rechtem Urteil behauptete, das weder dessen Weib, noch seine Tochter, noch sonst einer seiner Erben an das betreffende Gut einen Anspruch gewinne. Diz geschah ze Schattebvch an dem lantage, 1291, ze ingendem Merzen, vnd waz daran her Goswin von Hohenvels, her Bur. von Hegelbach, her Claus und her Jacob von Hernstorf, her Herman Schamlier. Siegelung nicht angegeben. Salemer Kopialbuch II, 363. 2) 1294, Juli 27. Constanz. C. de Friburch, praepositus Constantiensis, Eberhardo et Dietrico de Wintersulgun servis praepositurae suae transferendi possessiones suas in Wintersulgen in monasterium Salem, praesertim cum nullus census de Ins possessionibus sibi consuetus vel debitus fuerit assignatus, liberam con- cedit facultatem. Datum Constantie, 1294., 6. kalendas Augusti, indictione 7. Das Siegel des Ausstellers (0 50:31 mm, III A 2 a, in der r. einen Kelch (?), in der 1. einen Zweig haltend, r. vomPortraite eine Lilie, 1. ein Stern; f • S . CVN . DE FEIBVEC. PPOSITI. ECCE . 9STANT.). Perg. Or. Karlsruhe. 3) 1294, Aug. 13. Salem. Frater Vlricus abbas et conventus in Salem possessiones in Wintersulgen et in Bettenbrunnen et redditum unius librae solvendae in Egge annuatim et domum in Pfullendorf infra muros sitam, quas res H. de Wintersulgen conversus in Salem, quondam civis in Pfullendorf, inter alias res monasterio suo propter deurn contulit, Eberhardo eiusdem filio sub annuo censu, videlicet dimidia libra cerae in festo beati Martini ipsis persolvenda, concedunt, ea ratione, ut omnia, si Eberhardus sine liberis ex hac luce migraverit, ad monasterium devolvantur, et ut, si ille possessiones sive domum vendere velit, primum monasterio exhibeat. H. dictus Grsemelich, miles, minister, et consules civitatis in Pfullendorf ad petitionem partium sigillum suum instrumento appendunt. Actum apud Salem, 1294., idus Augusti, indictione 3. Das Original siegelten die Aussteller und die Stadt Pfullendorf. Salemer Kopialbuch II, 281. re$äiy«BS3is$K .:,;■;->' >'m*M1&, ägaraö 27* WäMs §Hra na ässst 212 1290. [c. 7250.] 244. Zinsrodel der Kirche Löffingen. HU sunt census e[c]clesie in Lofigun lumini pertinentes ...'). Cuonradus villicus domum (sie) soluit 3 ß et 6 ^ ... wer dabit de domo sua dimidiam libram cere et de orto 18 Si. Dietmar 3 ... Hugo dictus Hospes 2 ß de orto. Bure. Texstor (sie) de domo quartonem cere. Dicta Dieri(bach) 2 ) de orto ... ß. Der Sefler 4 [de] orto. Der Witirtigger 10 $, 2 sacriste de orto. i C .... ß de orto. Egmann 4 ^ de orto. Ebeli der Sclielier 3 ) 4 ^ de orto. Der Gast [1] ß et .... rtalia tritici de orto. Bure, dictus Brobecli modium tritici de orto. Dictus Dieringer de domo ... orto 8 ,§. Vidua Inripa 2 ß de pratu 4 ) in Liuxilostetun. C. plebanus de Ueriggen dedit pratum ualentem anuatim 2 ß. Dictus Borlio quartale tritici de pratu. Bure, dictus Inbacli de ag... deeimam 6 ) dat. Johannes Faber 1 Quartale de ortu. Dictus Geppiler de duobus agris modium fru.... Wernherus Faber fertonem cere de agro 6 ). Bure. Pannifex modium frumenti de agro '). C. villicus .. quartalia de agro 7 ). Langunstain de agro ö ) modium. Dicta Ensin 3 quarta[lia] de agro 8 ). Dictus Dierigg... modium frumenti 9 ). H. dictus Hallower 2 quartalia 9 ). Ebirhardus Faber 2 quartalia 9 ). Johannes Texstor 1 quartale I0 ).....Inripa fertonem cere de agro "). Ager in Sol 2 quartalia. Biulirin de Botunbach 2 quartalia de agro 12 ). De agro in Sol 2 quartalia. Hug Hospes dabit modium fr... de agro in Berchatail. Burcardus Dieribach dabit modium de agro aim Giriut. C. der Frigge 2 quartalia de agro liindir Oclibuhilli. C. der Frige 2 quartalia de agro zer Wolflsgüb (sie). C. der Frige 2 qua .... de agro in der Staig. Marti von Bisoluingen 3 quartalia de agro hinder Ogspuhilli. Burcardus ... 2 quartalia de agro aim Giriut. Diu Danhainmerin 2 quartalia de agro aim Giriut. Bern, dictus Lieb 2 quartalia in agro in Northaildun. Meni vnum modium in agro liindir Berg. Langunstain 2 quartalia de agro vf Alabeg (sie). Habli 2 quartalia vf Al?berg. Ber. Pan... 3 quartalia vf Alaberg. H. der Hallower 2 quartalia de agro liindir Alaberg. Phepliu... quartale de agro hinder Ala- berg. Ber. dictus Webir fertonem cere. Petir der Widimer 1 modium de agro vf Itirsne. H. dictus Beringer dat deeimam in agro hindir Alaberg. C. dictus Hospes 2 quartalia de agro vf Itirsne. Ber. Inripa 1 modium bi dem Bach. Copo von Willer 1 modium ... agro in der Staig. Egmain 2 quartalia de agro in Northaildun. Petrus 2 quartalia de agro ob Northaldun. Ber. der Webir 1 quartale de agro in der Staig. H. dictus Strebil 2 quartalia de agro vf Itirsne. Wernherus Faber 2 quartalia de agro in Lachun. Hugo Hospes 1 modium d .. agro in dem obirn Bratavelt. C. dictus Frio 1 modium frumenti de agro vor dem Berg. C. dictus Frio 2 quartalia de agro uf Wisaberg. Ebirhardus Faber 1 fertonem cere .. agro in der Wannun. Johanes Texstor 1 quartale de agro vf dem Berge. Johannes Texstor 2 quartalia de agro cem Waltweg. Dictus Salsman de predio suo annvatim 2 modios, 1 auene, 1 speltarum. Rudolfus dictus Sals- man 2 quartalia de agro zem Stahileger weg [Budojlfus dictus Salsman 2 quartalia de agro vfun Hundisruge. Martinus de Risohüngen 3 qu... de agro ufun Schochun. Dictus Vister 3 quartalia de agro vf Birgelin. Petir der Widimer ...rtale de agro vf Birgelin. Petir der Widumer 2 quartalia de agro in Lucilostetun. H. Deb... dat de agro in Lucilostetun deeimam. Hugo Hospes 2 quartalia de agro in Lucilostetun. Dieri- (bach) ! ) 2 quartalia de agro in Liucilostetun. Dieribach 2 quartalia de agro zi Wrolse bininde ... catus 2 quartalia ennont Liucilostetun. Ebirhardus villicus 1 modium de agro in Emit. (Ho)spes et C. frater suus dant 1 modium de pratu et de agro in Bachrunsun. Burcardus Seif... quartalia de agro ain Situn. Bertoldus Texstor 2 quartalia de agro vf Wisaberg. Martinus [de Risoljviggen 1 quartale de agro ain Wisaberg. Dicta Striubin 5 solidos de pratu in Binzi. M... wangun 2 qnarta tritici. Dicta Striubin quartonem cere de domo. Dicta Striubin 1 modium ... vf Aspiuri. Eiseli 1 quartale tritici de agro vf der Staige. Wol- ricus Riseli 1 modium d... [Ojsung 2 quartalia de agro an dir Staig. Osung 2 quartalia de agro hinder Biullubol ... [RJitterin 1 quartale de agro zi Langunzil. Dicta Frovglerin 1 quartale de agro vf ... Sig- breth 1 quartale de agro vf Honrain. H. dictus Eiseli 1 quartale de agro vf ... Danhainmerin 2 quartalia auene de domo. H. dictus Sigbireth 2 quartali (sie) de agro an... Walther Sigbiureth vertonem cere de 1290. 213 iüüP mMßB agro ain Bratunegirdun. Bertolt der Strubi 1 .. zere deagro inOwie 13 ). C. dictus Strubi 2 quartali de agro aim Eisoluinger wege. C. Strubi 2 quartalia de agro in Grobe. Dicta Elcinerin 1 vertonem zere de domo sua. C. villi[cu]s 2 quarta de agro zim Eisoluinger berge. Waltlier 1 Quartale de agro ain Elman. Ber. villicus 2 quartalia de agro zin Landun. Dictus Bregtber 2 quartalia de agro zim Birbon. Ber. villi- cus 2 quartalia de agro vf der Staig. Ber. villicus 3 quartalia de agro vf dem Bergi. Johanes villicus .. quartalia de agro vf dem Bergi. Bisili 1 modium de agro vfun Gibraitun. Dictus Mardir 2 quartalia de agro in Honistail. Dictus Mardir 2 quartalia de agro vf Bergi. Waltlierus dictus Eiche 2 quartalia de agro ain Botun. Ebihart (sie) 2 quartalia de pratu in Eggi. H. dictus Sigbiretli 2 quartalia vf Haseg. Johanes dictus Petir 2 quartalia de agro vf Ballunlercha. Walther Sigbregh (sie) 1 vertonem zere deagro ...dan u ). In Willer H. de Eiethain 1 ß de predio suo. Johannes dictus Suertfiurbi 1 ß de predio suo. Dictus Loph 3 ß de predio suo. Vlricus de Kiungsiggun 1 ß de predio suo. Dictus Strubo 1 vertonem cere de pratu. Bertholdus de Mnchhain 4 denarios. In Vnadiggun de agro 3 quartalia. De agro ain Hochrain 2 quartalia. De agro vor dem Hag 1 modium. De agro aim ... un 3 quartalia. De agro in Helungrunt 2 quartalia. De agro vfPraitavelt 1 mo[dium] . . vf Bratauelt 7 iugera lb ), quarum quelibet duo (sie) quartalia. InHelun- grunde de agro 1 qua... De predio Sthehillini 1 fertonem cere. De agro vfun Haidan 1 fertonem cere. De agro vf Bratauelt 2 quartalia. In Diutishusen dictus Shone 1 modium ie ). Wernher Fron Annun 2 quartalia de agro in Muchain. C. dictus Florgi 6 quartalia tritici et Septem auene de predio in Tutishusun. Dietricus Eethabir domum, de quo (sie) dantur anuatim 6 ß. De agro cem Waltwege 2 quartalia. Item de agro zem Waltwegi 1 quartale. Item de agro Obinan Dorfs 6 denarios. Item de agro vf Braman 2 quartalia. Dictus Heser 2 quartalia di (sie) agro disant Tail. Dictus Sepunhover 2 quartalia de agro disant Tail. Item de agro ob Buchschicg 2 quartalia. Item de agro undir dem Langunzil 2 quartalia. Item de agro undir ZU 1 modium. Item de agro undir Zil 2 quartalia. Item de agro bi dem Sthegi 2 quartalia. Item de agro ain Phaphunhaldun 1 quartale. Item de agro in Horgassun 6 denarios. Item de agro vor Juncholc 6 denarios. Item de domo Martini anuatim 2 quartalia et vnum santo (sie) Petro. In Bachhain vf Liubisbiuhil 5 iugera, vf Honbuoc 2 iugera, vterque 2 quartalia. Dictus Conzili agrum zim Egilse, de quo 2 quartalia datur (sie), vf Hediuvigbiuchil de agro 2 quar-----vf Braituelt de agro 2 quartalia. Die Subacher 2 quartalia de predio suo. In Eisoluigen ager de Segi 2 quartalia tritici. Cellerarius 2 vertones cere de agro et de orto Col- bili vnum fertonem cere )s ) de agro zi Beroltgrobi. Col ... 1 modium de agro ob Drenki. Marti 1 modium et dimidiam librani cere de duabus (sie) agris et duobus ortis. [Mar]tinus iunior 1 modium de agro uf der Egge. Eaimbreth 1 fertonem cere de agro l9 ) vf Eige. Eaim[bret]h 1 modium de agro vf Lerun. Waltlier 1 vertonem zere de agro undir Lotirberg. Dictus Wisse 13 dena[rios de ag]ro zi Haliga 2 °) Dorn. Ain stuchi zi Dolbirunnun 21 ) vnum fertonem zere, vnum modium de agro zim Calch... [Bjiurchin 5 denarios de pratu in Lewis. Decima sita in Eisoluingun Valens 2 modios tritici. De... n Sunphorun fertonem zere. De pratu in Wintirstail 3 denarios. Dictus 22 ) Vitertiger dimidiam libram de ... Huncrug. H. dictus Sun dimidiam libram cere vf Emit. Wingli 1 fertonem cere vf Alaberg. Odem ... 1 quartale. Dictus Balchaimer 2 quartalia in Northaldun, vf Aspuri 2 quartalia. Hugo Hospes 2 ... vfBirgili, vf Dathlnn 1 quartale, vnum quartale in Northaldun, 1 quartale vf Hofaciron... Widimer 4 denarios de agro an Alaberg. C. dictus Frigo 2 quartalia in Northaldun. Dictus Burgi .. an dem Kriuc. Dictus Viscer 1 quartale vf Wisaberg. Dicta Ceringerin 2 quartalia de agro . . . Burcardus cellerarius 2 quartalia de agro an Hasila. C. In Hove 6 denarios de agro [Aljbertus scultetus 2 quartalia de agro bi dem Walt weg. Güta 23 ) dicta Bülzin dedit vnum agrum. ... da est cum frugibus, 2 quart. Eudinus ... dicti Beringers de prediis suis sitis supra Hosaberge Va vertonem cere ... vor Eainbolzholz omni anno 4 /S). Albertus scultetus contulit agrum an den Hofacher 3 quartalia frumenti. H K SMS HB Um wm iBi 214 1290. ... de Vnadingen statuit, quod singulis aimis daretur 1 sol. den. de prato suo, sito in banno ville Mvnolflngen, dicto vor Eain. Perg. Or. Löffingen, Pfarrregistratur 24 ). 1) Es folgen einige völlig ausgestrichene Worte. 2) bach von neuerer Hand ergänzt. 3) oder Selicher. 4) Pratu, ortu kommen noch öfter vor. 5) darüber »im Tal« von derselben Hand. 6) darüber: am Benberg. 7) darüber: vf Aspuri. 8) darüber: vf Kenberg. 9) darüber: vf Hasila. 10) darüber: in Berchatail. 11) darüber: vf Aspiuri. 12) darüber: in Sol 13) oder Owce. 14) vfun Haidan? 15) darüber: vf Bratanvelt. 16) darüber: de agro in Blatstain. 17) oder Schegi. 18) darüber: Salzmann. 19) darüber: Crtfzli. 20) darüber von späterer Hand: Beringer. 21) darüber: Lengin. ■ 22) Von da an etwas späterer Nachtrag, 23) Die folgenden Zeilen sind von verschiedenen Händen, gehören aber alle noch in das 13., oder wenigstens in den Anfang des 14. Jhdts. 24) Dieser aus 2 Blätter bestehende Rodel ist zu Ende des 13. Jhdts. geschrieben und jetzt mit dem gleichzeitig angelegten Totenbuche dieser Pfarrei zusammengebunden. Derselbe ist teilweise von Haus aus sehr undeutlich geschrieben teilweise durch starke Abnützung unleserlich geworden, namentlich, am Rande wurde derselbe durch den Buchbinder verstümmelt. 1290. Villingen. 245. Schwester Maehtilt, die Meisterin der Schwestern zu ISTüwehusen, giebt mit ihrer Sammlung Heinrich Gotman, Bürger zu Vilingen, und seiner Schwester Mähtilt das Gut zu Kniengen, auf dem Bertolt der Müller sitzt, das vordem Cunrat der Sitinger hatte, das 9 Scheffel Kernen, 6 ß A und 2 Hühner jährlich gilt und das gen. Gotman zu einem ewigen Almosen um 10 Mark an ihre Samlung erkauft hat, zu einem Leibgedinge auf ihrer beider Lebenszeit. Zeugen: Herr Lütfrid, der Dechan von Vilingen, Bruder Heinrich, der Gardian von Vilingen, Bruder Cunrat, der Frauen 0 Pfleger, Herr Virich der Leutpriester, Herr Walchun, der Bruder Wirt. Dis geschach ze Vilingen in der Brüder hus, 1290. Die Siegel der Sammlung von Nüvehusen, des Konvents der Minderbrüder von Vilingen und des Dekans Lütfrid (s. Abbild. No. 22, 23, 24). Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. 1290, Jan. 23. Constanz. 246. Hainricus thesaurarius ecclesiae Constantiensis et eiusdem curiae officialis, quibus Rvdolfus episcopus Constantiensis una cum magistro Walthero de Scafusa, canonico ecclesiae s. Stephani Constantiensis, orta iam dudum inter monasterium s. Georgii et scultetum, consules et universitatem de Vilingen coram episcopo praefato, loci ordinario, quaestione super silva Breitenbrunnen vulgariter nuneupata, contenta inter rivum Rvlibach, rivurn Breitenbrunnen ex opposito coneurrentem et a tertio latere SSES?858S|S5§ 1111 ■ ■L 1290. 215 se ad stvatam publicam Waltliuser wek dictam usque ad termiiium ex opposito vul- gariter Ansic nuncupatuni exfcendente, quam monasterium dictum, consulibus et uni- versitate de Vilingen eidem possessionem silvae secaudo et devastando notorie per- turbantibus, ad ius suum legitime perforiere affirmavit, procuratore universitatis de Vilingen hoc negante et proponente, silvam eandem a dicta uuiversitate per 40 annos et ultra possessam fuisse, causam finiendam commisit, abbati et conventui dicti mo- nasterii notificant, quod ipsi, quia testes pro eisdem inductos numero plures, „negocio aptiora et proximiora" deponentes et titulum possessionis legitime adstruentes in- veniunt, quibus etiam antiquorum rodalium monasterii suffragabantur amminicula, a parte vero universitatis de Vilingen intentione minus plene probata, silvam prae- fatam monasterio ipsorum, Walthero coniudice suo dicto sibi collateraliter assidente, adiudicant, universitati de Vilingen super eadem silentium perpetuum imponentes et abbati et conventui s. Georgii petitionem reservantes, si super his experiri voluerint expensarum. Testes: Wernherus dictus Murer, canonicus ecclesiae s. Stephani Con- stantiae, magister Henricus de Tvbelndorf, canonicus ecclesiae Episcopaliscellae, ma- gister C. dictus Bvzze, clericus, Mathias clericus de Friburgo , Jacobus famulus ma- gistri Rvd. de Soloduro. Datum et actum Constantie, 1290., 10. kalendas Februarii, indictione 3. Die Siegel des Thesaurars (0 47:29 mm, III A 2 a, der Thesaurar hält in der r. das Evangelienbuch, in der 1. einen grossen Schlüssel; f S\ HAINRICI. THESAVK . ECCE . 9STAN .) und des Offlciales (39 mm D., II B, im Siegelfelde Brustbild eines Bischofs, in der 1. den Stab, die r. segnend erhohen; -\ S'. OFFICIALIS . CVFJE . CONSTANCIEN.). Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift f. Gesch. d. Oherrheins IX, 476—78. 1290, April 11. Villingen. &w$o& 247, Hainricus plebanus ecclesiae in Herzogen wiler a ) dorn um suam in Vernbach sitam prope domum Berhtoldi textoris dicti Gebvttel, sibi iure proprietario pertinen- tem, cum cellario monasterio Salem donat, ita videlicet, ut, quoad vixerit, eadem sub annuo censu 6 A Brisgaugiensium gaudeat. Testes: Ber. quondam decanus in Vilingen, H. Sollo, Walter Lachelerius, Otto Patrvvs et Hvgo Stehellinus, cives in Vilingen. Datum Vilingen, 1290., 15. kalendas Maii. Das Siegel des Ausstellers nicht gut erhalten; das der Stadt Villingen fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. a) Ursprünglich stand Vernbach. BR. I m 216 1290. i2S0 ; ^lpWZ 50. Villingen. 248. Waltherus clictus Lecheler, civis in Vilingen, cui frater Gotfridus de Clyngin- vels, magnus praeceptor domorum hospitii s. Johannis Jerosolimitani per Alamanniam, Boeniiam , Poloniam , Morauiam , Austriam et Styriam , aream aestuarii ante portam superiorem oppidi Vilingen inter daos muros situatam, quam bonae memoriae frater Burcardus, dictus Jochili, ei tradidit, contulit habendam, vendendam et obligandam, ita, ut ipse et omnis possessor areae dictae de eadem comendatori et fratribus domus in Vilingen praefatae in vigilia Purificationis beatae Mariae virginis annis singulis libram cerae assignet et pro remedio animae suae praeter bunc ceusum aliam libram cerae, quae erschatz vulgariter appellatur, commendatori et domui dictae det, notificat, quod fratres praefatae domus liberam facultatem balneandi, quotiescunque voluerint, sine remuneratioue in aestuario memorato, cum ipsum aestuarium alias fuerit calefactum, babent. Testes: frater Fridericus sacerdos et . . . commendator de Vilingen, frater Heydenricus , capellanus fratris Gotfridi de Clyngenvels , frater Eberharclus dictus Asinus, frater Cvnradus dictus Wirtschaft, Kvdolfus dictus de Constantia, Hainricus dictus Solle. Datum et actum Vilingen, 1290., 2. kalendas Maii. Vom Siegel der Stadt Villingen ein kleines Bruchstück erhalten. Perg. Or. Karlsruhe; Neugart, Codex diplom. Alem. II, 327—28. 1290, Juni 6. Sigmaringen. 249, Herr Rudolf Ritter und Eggihart, Gebrüder, genannt von Riscba, verkaufen die Eigenleute „Cvnraten vnd Hainrichen, gebrüder genant die Büchmanne, Cüraten genant der Brvnne, Marquarten den zimberman, Gvtvn genant die Buchmennin, selbe vierde klain Aellvn svn vnd Abrehten Nusplingen" dem Kloster Wald und geloben „zwischen Geggingen vnde Maenningen, Wachershouen vnde zwischen Süldorf, ent- schwischen Lince vnde Celle vnde Bivtelschiez" weder Gut noch Leute zu kaufen. Sie fertigen dem Kloster die Leute mit ihres Herren, des Grafen Albrehten von Hohen- berg, Hand. Sie geben als Zeugen: „Grauen Mangolden den pfaffen vnd grauen Wolfraden, sinen brüder, ouch den pfaffen, genant von Veringen vnd Anshelmen den iungen von Justingen, herren Hainrichen den truhssezen, genant von Diesenhouen, herren Mangolten von Hornstain, den ritter, den tegan von Laitzen, Gözwinen den MHgHHHMB| ■ 1290, Aug. 25. ^B 9 HHBS8 8 2SS 1290. 217 pfaffen vonHornstain vnd Cvnraten, sinen bruder, von Hornstain, AbrehtenvonNusplingen, den hingen, Cvnraten Sätbasen, Hainrichen den schulthaizen von Sigeroaeringen, Hainrieben von Sigemaeringen, genant Veseman, vnd Hainrieben, sinen svn, bruder Fridericben vnd bruder Hainrieben von Walde, Cvnraten Schiltungen, den amman von der Schsere." Bischach zu Sigemaeringen in Hainrichez hus Vesemannez, 1290, in dem ma- node, den man heizet Brachot, an dem naehisten zinstage vor st. Barnabanez tac des botten. Das Siegel Anshelms von Justingen, des alten, des Truhsaezen von Diesenhouen, der Stadt Usingen sehr stark beschädigt, das des Dechant von Laitz ganz abgefallen. Perg. Or. stark beschädigt. Sigmaringen. F. Domänenarchiv. S. 250, Herr Cvnrat von Wartenberg, Herr Hainrich von Crenkingen, derHaiden von Crenkingen und Friderich, Lvdewig und Diethelm, dessen Brüder, bekunden, dass mit ihrer Gunst Herr Herman von Svnthvsen und Hainrich, dessen Bruder, ihre Güter zu Bvsenhain, die Wernher Holaip vnd Berhdolt Vor dem Ealtor bauen, und ihr Gut zu Haidenhoven, das die Kvnzin, die Witwe, baut, Herrn Bvrcart Hemerlin von Vi- lingen und dem Meister des armen Spitals zu Vilingen an des Spitales statt verkauft haben. Gegeben, 1290, an dem nehsten vritage nach st. Bartholomeus tage. Die Siegel des Wartenbergers (s. Abbild. No. 25) an gelblich-roter Hanfschnur, nur Bruchstück, des Hainrich von Krenkingen (an grün-weisser Hanfschnur, {J 47:38 mm, IV A 2, Schild geteilt, im obern Felde 3 Pfähle; \ S . HE.NEICI. DE . CHEENCHINGEN) und des Friderich von Krenkingen (an rot-gelblicher Hanfschnur, verstümmelt, rj IV B 1> i m Siegelfelde Helm, 1. und r. von demselben ein aufrecht stehendes Schwert; S FEI.... DE . W.CENBVEG; offenbar das in der Zeitschrift f. Gesch. d. Oberrheins, VI, 241 beschriebene)"-). Perg. Or. Donaueschingen. a) Obwohl nach der bestimmten Angabe der Urkunde alle Aussteller ihre Siegel anhängen sollten, so waren an ihr doch nie mehr als diese drei Siegel. 1) 1294, Dez. 2. Villingen. Bertholdus sacerdos dictus Schamel, quondam decanus in Vilingen, in remedium animae suae praedium suum solutum, situm in villa Haidenhoven, hospitali pauperum in Vilingen post mortem suam libere possidendum donat, hoc adiecto, quod Irmengardi conversae, nunc famulae suae, si post mortem suam superstes fuerit, procuratores hospitalis pro tempore vitae suae censum praedicti praedii, videlicet 3 modios tritici, totidem modios avenae et dimidium quartale ovorum ac duos pullos, annuatim dare debebunt. Datum Vilingen, 1294., 4. nonas Decembris, indictione 9. Das Siegel der Stadt Vilingen fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. E. V. 28 US?« HHn 9 1 S 1290—1347. 2) 1341, April 4. Schwester Melit. die Strübingin, Bürgerin zu Vilingen, und Hainricli der Zimber- man von Tryberg, Bürger zu Vilingen, vermachen das Gütlein zu Haidenhouen, das sie von Schwester Ka- therinen sei. der Strübinginen geerbt haben, das der Kngler baut, und das jährlich 3 Viertel Kernen und ebensoviel Haber Vilinger Mass ihr, der Schwester Meht., 6 Viertel Kernen und ebensoviel Haber aber ihm, dem Zimberman, gilt, auf Geheiss der genannten Schwester Katherinen den Siechen im Armenspitale zu Vilingen, behalten aber ihre Gülten lebenslänglich zu gemessen, so dass die Gült der Schwester Meht. bei ihrem Tode den Siechen, die des Zimberman aber bei seinem Ableben dieser Schwester und erst nach deren Tod den Siechen zufällt. Geben an st. Ambrosien tag, 1341. Das Siegel der Stadt Vilingen nicht gut erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. 3) 1347, Juni 23. Berht. und Hainricli, Gebrüder, von Sunthusen genehmigen den Verkauf des Gutes zu Haidenhouen, das die Mererin baut, das jährlich 7 Scheffel Kernen, 3 ß A , die zu Vilingen gäbe sind, und 4 Hühner gilt, und das Schwester Clara die Volkenswillerin, Bürgerin zu Vilingen, und ihre Vordem von ihnen gehabt haben, durch dieselbe an die elenden Siechen an dem Felde zu Vilingen und an deren Pfleger Johansen den Hetzger, Petter Vnrihtin und Hainricli Albern um 40 7t h, und verheissen, auch deren Nachkommen, und die, an welche das Gut je verkauft werden sollte, damit zu belehnen. Die Pfleger haben das Gut inne, wie das der Brief bestimmt, den Eberhart Waltkün sei. und Rudolf der Volkenswiller sei. von ihnen, (den beiden von Sunthusen) und ihrem Vetter, Herrn Hermann sei. von Sunthusen, darüber erhalten haben. Geben an st. Johans abent zu der Süngihten, 1347. Das Siegel Berht. von Sunthusen (beschädigt, 36 mm D., • IV A 2, im Schilde Balken und Fuss; f S.....OLT . DE . SVNTHVSEN.) und Hainrichs von Sunthusen (s. Abbild. No. 70). Perg. Or. Douaueschingen. 4) 1347, Aug. 17. Cünrat der Hainbürg, Bürgermeister zu Vilingen, Cünrat von Tanhain und Burk. Zan, Bürger zu Vilingen, Pfleger des Armenspitals daselbst, kommen wegen des Gutes zu Haidenhouen, das Walther Müge baut, das 9 Scheffel Koggen und Kernen, 8 Scheffel Haber Nidinger Mass, 3 ß ^, die zu Vilingen gäbe sind, und 4 Hühner gilt, das die ehrbare Frau, Schwester Clara die Volkenswillerin, ihnen Namens des Spitals verkauft hat, überein, dass dieselbe das Gut alsLeibgeding zu gemessen hat, und dass es nach ihrem Tode als Leibgeding an Bruder Rudolfen, den Sohn ihres Bruders sei., Konventherren zu Tennybach, und an Schwester Margareten, die Tochter ihres Bruders sei., Konventfrau zu dem Paradise, fallen soll; erst nach dem Tode dieser beiden fällt es an das Spital. Geben aht tag vor st. Bartolomeus tag, 1347. Das Siegel der Stadt Vilingen beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. 5) 1347, Sept. 4. Cünrat der Hainbürg, Bürgermeister, Cünrat von Tanhain und Burkart Zan, Pfleger des Armenspitals zu Vilingen, kommen mit Schwester Clara der Volkenswillerin wegen des Gutes zu Haidenhouen, das Walther Muge baut, und das sie dem Spitale verkauft hat, und das ihr und ihren Bruderskindern Rudolf und Margareten als Leibgeding verschrieben ist, überein, dass sie, sowie das Gut dem Spitale heimfällt, davon jährlich jeden nächsten Tag nach den vier Hochzeiten den Siechen im Spitale zu Besserung ihrer Notdurft über Tisch um Fisch und Fleisch oder um Wein „swaz sü danne aller genost hant" 97a/? zu Vilingen gäber, und ihrem Kaplan 6 ^ geben werden. An diesen Tagen sollen der Kaplan und die Siechen mit Gebet und andern guten Dingen gedenken der Eltern, Geschwister und aller Vordem und ihrer (Schwester Clara) Seele und jährlich 1 7t A geben „an die kerczen, die man zu dem spitale brennet, so man vnsers herren fronlychamen hebet, vnd och an ander kercza, die man da brennet, ob an den grossen kerczan 'vt vber wrdi". Die 80 7t h, welche sie für die Wiese im Warenbach, die ihre Mutter, die Volkenwillerin, sei. dem Spitale gab, bekommen haben, haben sie an den „brugel für Ryettor" gelegt; zudem hat Schwester Clara dem Spitale ihre Badstube vor Ryettor, da die Niessin inne ist, und die jährlich 6V2 7t 1 ß ^ gilt, 5 Jauchert Acker und eine gute Wiese zu Volkenswiller gegeben. Ueber alle diese Güter haben sie und Schwester Clara gegenseitig sich Briefe gegeben, welche besagen, wie sie mit einander leben sollen, solange die letztere lebt, und diesen Briefen soll der jetzige unschädlich sein. Von der Badstube und den andern Gütern haben sie nach Schwester Clara Tode, da dieselbe und ihre Mutter dem Spitale lauter um Gottes und ihrer Seelen willen also freundlich gethan haben, den Siechen im Spitale alle Wochen an dem Gutentage 2/9^j um Fleisch, und jährlich am dritten Tage vor st. Martins Tage um Fische, Fleisch oder Wein lTt^ ■ WM m 1291. 219 zu geben, wofür die Siechen an diesem Tage die Jalirzeit Rüd. sei. des Volkenswillers, des Vaters der Schwester Clara, ihrer Brüder Eüdolf, Cünrat und Johansen sei. und aller ihrer Vordem begehen sollen. Zu dieser Jahrzeit bekommt der Kaplan des Spitals 1 ß ^ von den Spitalpflegern. Dieselben geben den Siechen auch am neunten Tage „vor Vnser frowen tag, als in vnser herre gekündet wart", 1 Tb ' ^ zu Vilingen gäber, und deren Kaplan 1 ß S\ um Fische, Fleisch oder Wein, wofür dieselben begehen sollen Frau Lüggarten sei. der Volkenswillerinen, ihrer (Schwester Ciaren) Mutter, Meht., Katherinen und Lüggarten, ihrer Schwestern sei., ihrer selbst und aller ihrer Vordem Jahrzeit. So oft die Pfleger diese Gelder zu geben versäumen, so oft sind dieselben des Spitales Kaplan verfallen. Geben an dem nehsten zinstag vor Vnser frowen tag ze herbst, 1347. Das im Kate erbetene Siegel der Stadt Vilingen beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. 6) 1359, Olct. 18. Berhtolt der Spaichinger, Schreiber der Stadt Vilingen, verkauft seinen vierten Teil des Hofes zu Haidenhoffen, den Müige und Claus von Vttenhoffen bauen, der jährlich 60 Malter Roggen und 30 Viertel Haber Nidinger Mass, 5 ß Brisger, 1 Viertel Eier und 6 Hühner gilt, und dessen Hälfte Gerien von Tanhain und dessen anderes Viertel Jacoben Vetterlin gehört, Bruder Cünrat Berwarten, St. Julians Ordens und Seelmeister des Seelgerätes zu St. Johans in Vilingen, anstatt dieses Seelgerätes für rechteigen nach der Stadt Vilingen Recht um 24 Ti ^ Stehler. Von diesem Gelde soll alle Jahre Metzen Gotfrides Tochter von Lentzkilch, die zu St. Johans dient, 6 Viertel Roggen zu Leibgeding an st. Gallen Tag zum voraus gegeben werden, nach deren Tode fällt dieser Zins an das Seelgeräte zu ihrer ewigen Jalirzeit, bei der man von diesem Zinse den Herrn und Frauen zu St. Johans das Mahl bessern soll, wofür die betreffende Metze zu diesem Kaufe 7 {£ Stehler gegeben hat. Mit dem Reste des Geldes soll man zu St. Johans die Jahrzeiten Huges Stähilis und Katherinen, seiner Wirtin, und Cünrats, ihres Sohnes, und ihrer Tochter Schwester Agnesen auf st. Johans Tag zu Sungichten mit 6 Viertel Roggen, mit denen man das genannte Mahl bessert, begehen. Mit dem Haber aber soll man das Mahl bessern am Freitag nach Aller Heiligen Tag und da die Jahrzeit Schwester Margareten von Baldingen begehen. Wird die Stiftung einmal nicht vollzogen, so fällt der Nutzen des betreffenden Jahres an das Armenspital zu Vilingen. Geben an st. Lucas tag, 1359. Die Siegel des Ausstellers, Herrn Johans von Tanhain, Kirchherrn zu Münchwiler und Leutpriesters zu Vilingen, Cünrats von Tanhain, Bürgermeisters zu Vilingen, Jacoben Vetterlins, Gerien von Tanhain und Cünraten von Tanhain, des Schwagers des Ausstellers, nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. H^H wmmm 1291, Febr. 27. Villingen. 251. Andreas dictus Scultetus, civis in Vilingen, vendit possessioues suas in villa et in banno Vockenhvsen, quas dicti Schvtenöre pro annno censu (3 moclii tritici, 3 m. siliginis et 6 m. avenae mensurae Vilingensis) excolnnt, monasterio st. Georgii in Nigra Silva pro 7 m. a., praesentibus „domino Johanne priore eiusdem monasterii, fratre Hvgone monacho ibidem, Gosoklo notario ibidem, Ottone sculteto in Vilingen, Burckardo de Tanhain, Ottone Patruo, Cvnrado dicto Stehilli, H. villico de Groningen, Othmaro, Sifrido fabro, civibus in Vilingen". Datum et actum Vilingen, 1291., 3. kalendas Marcii, indictioue 4. Das Siegel der Stadt Villingen an geflochtener Leinenschnur zerbrochen. Perg. Or. Villingen, Stadtarchiv. S. 1) 1308, Juli 16. Villingen. Herr Brvne, Herr Jacob von Kvrnegge, Ritter, Herr Hvg, ihr Bruder, und Brvne, des genannten Brvnne Sohn, verkaufen als lediges Eigen ihren Hof zu Vokkenhvsen bei Vilingen der Meisterin und der Sammlung der Frauen von Nvwenhvsen, die zu Vilingen sitzen, für 38 M. S. Vilinger 28* (3K*^ ffl®k tBKmfM.iv. m hj£j^y:.l 220 1291. Gewäges. Die Verkäufer bitten ihren edlen Herrn, den Grafen Egenne von Fürstenberg, da sie ohne dessen Hand nichts verkaufen dürfen, um seine Zustimmung. Zeugen: „Here Cvnrat der Hainbvrge, bvrgermaister, herre Walther der L'icheler, der ivnge, schvlthais ze Vilingen, herre Bertolt Solle, herre Bertolt von Tanhain, herre Hvg Stehilli, Cvnrat Zan der alte, Cvnrat von Tvnningen, bvrger ze Vilingen". Gegeben ze Vilingen, 1308, an dem neusten zinstag nach st. Margaretvn tag. Das Siegel des Grafen Egen abgefallen, das des Bitters Brune von Kvrnegge (45:39 mm, IV A 2, im Schilde eine bis in die Mitte desselben reichende gestürzte Spitze; S'. BRVN. MILITIS . DE ... NEGGE .) und seines Bruders Jacob (\J 40: 38 mm, IV A 2, Wappen wie vor; f S' IACOBI . MILITIS . DE . EVKNEGGE.). Herr Hug verbindet sich unter die Siegel seiner Brüder und Brune von Kvrnegge unter die seines Vaters und Vetters, weil sie kein eigenes haben. Perg. Or. Villingen, Stadtarchiv. S. 1291, März 1. 252. Abt Bertolt von St. Georgen und Herr Hans von Blumenberg schlichten einen Streit zwischen dem Kloster Friedeniceiler und Rudolf von Bräunungen über das Wehr der Seemühle bei Hüfingen. In gottes namen. Amen. Wir von gottes gnadan abbet Bei*, von Sante Gergen vnd herre Hannes von Blvmenberk || tvren kirnt allen den, die disen breif sebent, lesent alder hvrent lesen, daz die vrowan von Fridenwiler geschaiden || wrden mit Bvdolfe von Brivlingeu leplich vnde gvtliche vmme den kreicb, so siv bettan vmme die wrstelli der || mivli in dem sewe ze Hivvingen, mit ainem solichem gedinge, daz die vorgenanten vrowa von Fridenwiler dem vorgenanntem Bvdolfe geben svn ain malter kernen zv ainem rehtern lipgeclinge alle die wile, daz er lept, vf dem gute, so ze Hivvingen von in bvwet Bvrkart der Tanhaimer, vnde sol der mivller, der die vorgenantnn mivli ze lehene bet, den vorgenanten vrowan aines schefols kernen cleste me ze zinse geben, vnde sol das sin Mdinger mes. Swenne aber der vorgenante Ev- dolf den wec geviert, so alles menshliche kivnne varen mvz, so sol der kerne abe sin vnde sol daz vorgenante gvt lidic wesen, davon im derselbe kerne gat, noch sol kain sin eirbe die vorgenanten vrowan meiner nivtes geeirren an der wörstelli der vorgenantvn mivli vnde sol ovcb denne der scbeffol kerne dem vorgenanten mivller abegan. Ist aber das, das das wasser den schaden der selbvn wörstelli mieran wolti, den svn die vorgenanten vrowa fivrkon, swenne siv der selbe Rvdolfmanot, mit zehen vvdern ane sinen schaden; der aber schaden fivrbas haben mvz, den svlen siv ge- mainliche tragen mit an ander. Das dis war vnde stete belibe, darvmme henken wir, der vorgenante abbet Bertolt von sante Gergen vnde der vorgenante herre, herre Hannes von Blvmenberck, vnseriu insigel an disen breif zv ainem warem vnde zv . ainem steten vrkivnde. ; --n-nnw Hfl •■■.■.:■■>: 1291. 221 Dirre breif war geschriben, do von gottes gebivrte waren zwelfhvndert iar vncle ain vncle nivnzich, ze ingendem Merzen. Die Siegel fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. R. ÜPPf? 1291, März 7; 1294. 253. Rndolfus episcopus [Constantiensis] concedit magistrae et conventui Miinsterlingen quartam dechnam in Egna, Utwile, Sirnach, Oberwintertur, Engen, Walwis, Bödmen et Gerbolzwile pro .4 $ 5 ß ^ Constan- tiensiuni in festo beati Martini annuatim soluendis. Henricus episcopus 1294. istam concessionem conflrmat. Regesten des Klosters Miinsterlingen von Morell und Pupikofer No. 35 '). 1) Das Original war im Kantonsarchive Frauenfeld nicht zu finden, es scheint verschollen zu sein. Diese Eegesten melden über diesen Zehnten zu Engen: 38) 1292, Miinsterlingen verlehnt den Zehnten zu Engen dem Chuon, gen. Klöblin; 41) 1295, 11. kal. Sept. (22. Aug.). Der Zehnten zu Engen (Egne?) wird in Erblehensweise verlehnt um 5 ß, 3 Mütt Kernen, 3 Mütt Haber, 3 Mütt .... 1291, April 24. Munderkingen. 254. Waltherus miles et Rvdolfus de Anemerkingen germani medietateni decimae in Judentenberg maioris et rninoris, quam Cvnradus dictus Bocke de Berge a se in feodum tenuit, quaraque monasterio Salem idem pro 9 Tt ,d\ Const. vendidit, dicto monasterio libere possidendam transferunt. Testes: Cvnradus dictus Sinniggeman, C. dictus Wolfstrigel, Albertus dictus Sneweli, cives in Mvnderchingen, Lvdewicus rector puerorum ibidem. C. dictus Zvn, frater H. de- TVintersulgen, conversus in Salem. Actum apud Mvnderchingen, 1291., 8. kalendas Maii, indictione 4. Es siegelten die Aussteller, unter deren Siegel sich Cvnradus Bocke, der keines hat, verbindet. Salemer Kopialbuch II, 231. 1291, Mai 10. Wien. 255. Rudolf von Hewen giebt Herzog Albrechten von Österreich als sein Eigen Engeyn, Haus und Stadt, und Jungenhewen auf und empfängt diese Besitzungen wieder zu rechtem Lehen. Gegeben ze Wienne, des phincztags Gordiani vnd Epymachi, 1291. Das Original siegelte der Aussteller. Kopie in einem Codex von 1446 des k. k. Haus- Hof- und Staatsarchivs Wien (mitgeteilt von dem- ISIS rfMmm selben). «$9KK3ä 222 1291. 1) 1344, Mai 19. Stadt Ach. Fridrich, Herzog zu Ostericli, gestattet seinen Oheimen Albreclit, Hug und Heinrich, Grafen von Hohenberch, seine Feste, die Newen Hewen, mit dem Zehnten und aller Zugehör, die deren Satz von seinem Vetter, Herzog Albrecht, um 520 M. S. Costentzer Gewichtes war, um dieselbe Summe in der Weise, wie die Briefe Herzog Albrechts besagen, an Hugen von CMrnegg und seine Erben zu versetzen. Geben ze Ach, an mitwochen nahst vor Phingsten, 1344. Vom Siegel des Ausstellers ist nur ein Bruchstück erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. 1291, Juli 19. Denkingen. 256. Rvdolfus miles et Burchardus germani, dicti de Ranisperch, agrum in Nivn- brimun situm in loco vulgariter dicto ze Fuhslöchirn et curtem ibidem, quas res Wernherus dictus Gotzriter et Johannes filius ipsius a se in feodum tenuerunt et monasterio Salem pro 2 ti ^ Const. donaverunt, propter deum dicto monasterio tra- dunt. Testes: Hainricns de Kallenberch, Bur. de Ramsperch iunior, Egelolfns de Sancto Monte, H. medius cellerarius de Salem, Hainricus magister in Vahsirieth, Diethohus frater, conversi in Salem. Actum in Denkingen, 1291., 14. kalendas Augusti. Das Original siegelten die Aussteller. Salemer Kopialbuch II, 254—55. 1291, Aug. 17. Buchhorn. 257. Wernherus de Raiderai, dictus Gniftincb, 2 m. a. a Friderico milite de Menlis- houen receptis, ius proprietatis possessionum in Tannon, quas idem a se in feodum tenuit, monasterio Salem tradit et donat. Testes: viri discreti H. dictus Müris, Her. 0 dictus Losser, VI. Faber, Bur. Faber, H. dictus Seibetet, C. dictus Rot, Alwigus, C. dictus Goch. Actum in Bochorn, 1291., 16. kalendas Septenbris. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1330, Juni 2. Salem. Albreht von Mänlishouen, Herrn Cvnrats sei. Sohn vonManlishouen, eines Eitters, verzichtet zu Gunsten des Klosters Salmanswiler um 16 ß h auf alle Ansprache an des Klosters Leute und Güter, insbesondere auf die Lehenschaft des Hofes zu Tanne bei Wenglingen. Zeugen: Bruder Johans der Tanger, Prior, Bruder Hilprant, Kellner, Bruder H. von Hörn, Küchenkellner, Bruder Burchard Spekker, der Kaufmann, Bruder Burchart Bletz, Bürsner, Mönche zu Salmanswiler, und Hainrich von Vlme. Dis beschall ze Salmanswiler, 1330, ze vsgender Pfingstwochen. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. ■MMHon MM ■ WM 111111! 1292. 223 1292, Jan. 2. Villingen. 258. Fr. commendator domus hospitalis st. Johannis Baptistae in Vilingen, in causa mota inter Burkardum de Tanhain diaconum et eius praesentatorem ex una et Rain- boldum dictum Lacheier diaconum et eius praesentatores super ecclesiam Obernescha et „iurem" (sie) praesentandi ad eam ex parte altera ab officiali curiae Constantiensis examinator testium deputatus, Berhtoldo dicto Hainbirg, sacerdoti, mandat, ut Berli- toldum dictum Schamel, sacerdotem, L. decanum in Vilingen, Eber, sacerdotem, dictum de Norstetten, H. rectorem ecclesiae in Tochingeu, Ottonem scultetum in Vilingen, H. dictum Sollen, seniorem, Walther. dictum Lacheier, seniorem, Diet. dictum Bletz, Ber. dictum Starchen, Ber. dictum Stokelin, H. dictum de Vohkenhvsen, Oth- marum , Ottonem fratrem eius, Hvg. dictum Stehillin, IL Scultetum, Bur. dictum Hindermvzze, Ber. sutorem, dictum Lvbelin, Eber, de Tseiningen, Cvnr. dictum de Vokkenhvsen, Cvnr. dictum Bergelin, Ottonem dictum Vetter, Rv. dictum de^Const. C. Institorem, IL dictum Hechinger, Bure, dictum Hasimmerlin, Rv. dictum Cenner, Eber, dictum Bischmaiger, Wem. de Bisingen, Bure. Elyam et Lvtfridum sutorem coram se in ecclesiam st. Johannis Baptistae domus hospitalis praedietae ad feriam quartana proximam post Epiphaniam domini hora tertia ad perhibendum testimonium veritatis in causa praedieta citet. Datum Vilingen, in domo hospitali predieta, 1292., 4. nonas Januarii, indictione 5. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Frauenfeld. 1) Vor Const. stellt ein Wort, 'wie: wsa, das wohl nichts zu bedeuten hat. 1292, April 1. Constanz. 259, Rüdolfus Constantiensis episcopus notificat, quod Heinricus quondam de Blü- menberg miles, Heinricus eiusdem filius, Johannes, Heinricus et Chünradus fratres, Heinrici seeundi filii, Heinricus piae memoriae praefati Johannis filius, Chünradus canonicus Constantiensis, Johannes in Stahelegge, Johannes in Tunöeschingen, Heinricus in Blümenegge, Chuonradus in Blümenuelt, Chünradus in Tannegge, Albertus et Johannes in Blümenberg, milites, et Bertholdus pupillus, in Tünöweschingen residentes, in augmentum salutis suae suorumque progenitorum altare beatorum Blasii et Nicolai in parrochiali ecclesia Hüuingen sine praeiudicio huius ecclesiae de 2 hubis, 10 mo- %m im Sws'wa' JF&ls 1 filiPS^ 224 1292. diis tritici, 10 modus siliginis, 20 modus avenae et 6 ß 3\ inHüuingen; de unahuba, 10 modus tritici, 16 modus avenae et 2 ß /Sj in Tüttinshusen; de unahuba, 8 modus tritici, 6 modus fabarum et 6 ß 3\ in Beringen; de una huba, 4 modus tritici, 4 modus avenae et 3 ß ^ in Sumpforron ; de quarta parte curiae, 10 modus tritici, 2 modus siliginis et 6 modus avenae in Nidingen; de decima, 6 modus tritici, 12 modus avenae, 6 ß A et 6 pullis in Lütfurdingen; de decima, 3 modus tritici, 3 modus avenae et 6 ß A in Walthusen; de area, 18 ^j in Ashein; de possessionibus 1 modium tritici reddentibus in Teggingen; de 40 modus tritici, quos ex testamento Johannis patris sui praedictus Johannes de Tünöeschingen cum praefato pupillo, nepote suo, cuius tutor est, annuatim eidem altari solvere debent, quousque 31 m. a. ponderis in Vilingen in possessiones convertant, ex quibus redditus dicti altaris augeantur, et de pratis in Houena, de prato in Buzzena, de prato in Slechtwise, de silva dicta Stoka et aliis minutis possessionibus et de agris ö 1 ^ modus tritici in Huuingen, quos Chün- radus Scultetus eidem altari donavit, adeo large dotaverunt, ut ad praebendam duo- rum sacerdotum redditus sufficiant, qui alternis hebdomadis idem altare officient in divinis. Uuiusmodi sacerdotum seu praebendariorum altero decedente, senior totius domus militum cle Blürnenberg ad praebendam huius altaris idoneum actu sacerdotem et non clericum in minoribus quam in sacerdotii ordinibus constitutum substituet, salva parrochiali ecclesiae remediorum dictis praebendariis collatorum canonica portione, quam quidem partem tertiana declarant. Si senior ad praebendam sacerdotem non instituet, ipse et omnis posteritas eius ab instituendi iure perpetuo cadet, et hoc ius ad seniorem alterum post eundem dictae domus devolvetur, „eadem pena, si in pre- dicta forma institutionis peccauerit, subiacentem, vt sie demum a sehiore dicte domus , qui auetoritatem prefate institutionis sibi excedendo institutam formam non ademerit, institutio canonica celebretur". Institutus sacerdos residentiam personalem facere debet, alioquiu institutionis commodo non gaudebit. Si quis militum de Blümenberg stnram vel aliquod indebitum a praebendariis duobus et colonis praedietarum possessionum extorserit, ab instituendi iure cadet, salvo tarnen iure advocatiae in quibusdam agris dicto altari donatis aliquibus aclvocatis ex antiquo competente. Haue ordinationem ipse episcopus de consensu Rüdolfi decani et capituli ecclesiae Constan- tiensis atque abbatis et conventus monasterii cellae s. Mariae in Nigra Silua ex- presso, quibus ius patronatus ecclesiae in Huuingen pertinet, confirmat. Datum Constantie, 1292., kalendis Aprilis, indictione 5. Die Siegel des Ausstellers, seines Dekans und Kapitels, des Abtes und Konventes von St. Märgen lind der mündigen Stifter (pupillus Berclitoldus sigillo Joliannis patrui et tutoris sui in hac parte utitur) fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. r^^^^^|_g^g|g___|g| 1292. 225 1) Den Originalstempel des Siegels eines Inkuraten vou BMngen besitzt das f. f. Archiv, das denselben von dem Vereine für Geschichte und Naturgeschichte der Baar in Donaueschingen erhalten hat. S. Siegelabbildung No. 26. ■ i ■ ■■ ■ " 1292, Dez. 23. Heiligenberg. 260. Hugo comes de Werdenberch et de Sancto Monte pro certa pecuniae quanti- tate ius proprietatis possessionum omnium in Wengün et molendini in Willinstobel cum hominibus eisdem attinentibus, quas res et bomines a se Cünradus de Herms- torf, filius quondam Jacobi militis de Hermstorf, in feodum tenuit, monasterio Salem vendit et donat. Omne ius in decima vini, quam Cünradus praefatus a se in Mar- torf tenuit feodali iure, in praesenti seminare volens, ut in futuro fructum, qui non perit, valeat mereri, eidem monasterio transfert. Testes: strenui viri Jo. de Bo- demen, Her. de Sulzbercb, milites, Fridericus minister de Nördelingen, frater Dietricus de Bermetingen, senior, monachus in Salem. Actum in Sancto Monte, 1292., 10. kalendas Januarii, indictione 6. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 21). Perg. Or. Karlsruhe. 1292, Dez. 29. Constanz. 261. Rvdolfus episcopus et capitulum ecclesiae Constantiensis, cum C. de Hermstorf, filius quondam Jacobi militis de Hermstorf, se et sua monasterio Salem inten- derit dedicare et hoc citra suum consensum ad effectum perducere non potuerit, quia idem decimas in Clvftern et in Martorf vineam et possessiones in Appenwiller a se in feoduni tenuit et iuxta canonicas sanctiones feodum citra consensum domini non potest alienari, ad petitionem eius et monasterii dicta feoda pro 20 m. a. ponderis Constantiensis in solutionem debitorum suorum conversis monasterio antedicto tradunt. Datum et actum Constantie, 1293., 4. kalendas Januarii, indictione 6. Das Original siegelten die Aussteller. Salemer Kopialbuch n, 308—309. 1) 1293, St. Gallen. Willehelmus abbas et conventus St. Galli proprietatem possessionum in Cluf- tern, quas Cünradus de Hermstorf iunior a nobili viro Swiggero de Teggenhvsen et ille a se'in feodum tenuit, cum per ipsas parum utilitatis ecclesia sua consecuta sit, monasterio Salem ob dilectionem suam erga idem specialem donant. Datum et actum apud St. Gallum, 1293. Das Siegel des Abtes an Leinenschnüren V. 29 fimm&ffm $s3s$il wm ■ mm mse «IjfgSX 226 1293. (0 50: 38 mm, in A 2 b, f S • WILHELMI. DEI. GRA. ABBATIS . MON. SCI. GALLI.); das des Konventes fehlt. Perg. Or. Karlsruhe; Wartmann III, 718. R. 2) 1294, Febr. 1. St. Gallen. Willehelmus abbas, praepositus, decanus, cnstos totusque conventus monasterii st. Galli proprietatem possessionum in Cluftern et Msehthildim, uxorem H. dicti Bont, Adilhaidim dictam Tydellerin, Adilhaidim et Gütam, sorores de Vischebach, Msehthildim, filiam Cünradi fabri de Clufte- rin, eisdem possessionibus pertinentes, cum omne prole earum, quas possessiones cum hominibus Cünradus de Hermestorf iunior a nobili viro Swiggero de Teggenhusen et ille a se in feodum tenuit, cum per ipsas possessiones et homines parum utilitatis ecclesia sua sit consecuta, monasterio Salem ob dilectionem erga idem specialem donant, ita ut idem in festo st. Galli annis singulis dimidiam libram cerae de dictis bonis et hominibus iure emphiteotico ecclesiae snae solvere teneatur. Datum et actum apud St. Gallum, 1294., kalendis Februarii, indictione 7. Die Siegel des Abtes (wie vor) und des Konventes (76 mm D., II B, im Siegelfelde auf einer lehnenlosen Bank sitzend der hl. Gallus, in der 1. den Stab haltend, r. von ihm ein auf den Hinterbeinen stehender, dem Heiligen einen Brotlaib reichender Bär, unter dem Piedestal des Heiligen 9 Sternchen neben einander, um das Haupt des Heiligen Inschrift: S' GA—LLVS, das Siegelfeld von Kreislinie und Perlenschnur eingerahmt; f S'. CONVENTVS. MONASTERH. SANCTI. GALLI.). Perg. Or. Karlsruhe. BR. 3) 1300, Sept. 11. Constam. H. episcopus Constantiensis monasterio Salem redditus decimarum seu quartarum apud Marchdorf et Cluftern sibi pertinentium pro 9'/2 m. a. obligat. Datum Constantie, 1300., 3. ydus Septembris, indictione 13. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch IV, 448. 0 4) 1328, März 1. MarMorf. Virich Oswalt von Martorf, Ritter, kommt mit dem Abte und der Sammlung von Salmanswiller wegen der Stösse um die Güter zu Cluftern „drige juchart nais vier", welche er Burkart dem Smid geliehen, und welche in Bantin Hof gehörten, um das Gut zu Rugaker, gen. des Haueners Gut, das er Hainrich von Vrendorf geliehen, und um alle seine Ansprüche an dieses Gotteshaus mit Rat seiner Oheime, Herrn Johans von Bodmin, des altern, und Herrn Johans des Truchsässen von Walpnrg, dahin überein, dass das Gotteshaus ihm in seinen Nöten, die er „von gült wegen" hat, 708f ,$ Costintzer giebt, dass er diese Summe zu der Frist dem Kloster wieder erstattet, welche der von ihm dem Gotteshause darüber gegebene Brief angiebt, dass er auf alle seine Ansprüche verzichtet und die belehnten Hainrich von Vrendorf und Burkart den Smid abzuweisen und die Güter ganz ledig zu machen verheisst. Zeugen: die beiden Vermittler und der vorgenannte Burkard, des Ausstellers Ammann. Gebin ze Martorf, 1328, an st. Albini tag, ains bihters. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1293. 262. Wittichensteinensis arcis mentio fit. Jahrbücher des Klosters St. Georgen, Bd. V, Karlsruhe a ). fi) Die Urkunde, auf welche sich diese Angabe stützt, ist verschollen. 1293. Winnenden. 263. Stiftung des Freiherrn Ber. von Neifen an den Hochaltar in der Kirche zu Messkirch. [Im] namen des vater vnd des svns vnd des hailigen gaistes. Amen. Ich. Ber. von Niffen || kvnd allen den, die disen brief sehnt alder horent lesen, de ich die aigen- schapht || des zehenden ze Snerchingen, der mich an hört von der herschapht ze Ror- dorf, den Wal. von Inesteten von mir ze lehen hete, gib friliche vnd ledecliche mit II ■■■ 1293/1306. 227 allem dem reht, dem ain iegelich fri man gegen a ) mac vnd sol, vf den altaer, der ze Messekirch in der kirchen vornan stat, Vnser frown von himelrieh ze lob vnd ze eren, ze stivre, de sich ain prester desbas da began mvg, dem der biderbe man, phafe Ger. willen hat aine phrvde (sie) da ze machon vnd ander biderb lvte, di im des helfent b ). Darzv gib ich im, phafGer., alder ainim iegeslich (sie) sinen nachcom, der ain biderb man ist, ze dem se[l]ben altaer aht mark gel[t]is ze kovfen des selben gvtes von Rordorf, sva es im aller best gelegem (sie) ist, den gewalt in dem selben rehte, als hie vor geschriben stat, vnd als ver, ob es nit zvo gange vmbe den priester, der da singen sol, de dis als ab si. Daz dis stset belib, des gib ich min insige[l] zanim vrkvnd an disen brief. Dis geschach ze Winden, an dem svnnuntag, do von Vnsers herren gebvrt was tvsent vnd zvai hvndert vnd nivnzec vnd trivn iar. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 228). Perg. Or. Donaueschingen. a) Lies geben. b) Original: heffent. 1) 1293, Febr. 9. Constanz. Rudolphus Constantiensis episcopus notificat, Gerungum decanum in Meßkilich et Cünradum dictum Camerer, sacerdotem eiusdem loci, in ecclesia Meßkilich altare in honorem beatae Mariae virginis consecrandum instaurasse, assignatis eidem in dotem media parte maiorum et minorum deeimarum provenientium ex fructibus villae Snerchingen et prato quodam sito in banno Meßkilich, quod vulgariter dicitur des von Eischa wise, collatione autem dicti altaris domino oppidi assignata, et hanc in- staurationem confirmat. Datum Constantiae, 1293., 5. idus Februarii, indictione 6. Das Original siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 332 b . R. 2) 1343, Jan. 26. Messkirch. Herr Hainrich Brant, Priester, giebt Herrn Berchtolt dem Truch- sassen von Rordorf, Ritter, „des Meßkirch ist", und Herrn Walther, dessen Bruder, Ritter, zu Meßkirch „an ainer frygen strauß" den Altar Unser lieben Frauen in der Kirche zu Meßkirch auf. Zeugen: Bruder Hainrich von Engen, Bruder Burkart, dessen Geselle, Prediger, Herr Berchtolt der Hund von Habstal, Herr 0 Hainrich, Leutpriester zu Geggingen, Herr Burkart Allwich, Virich der Müller, Cüntz der Straußburger, Haintz Pittli, Vlin der Dierbhaymer, Haintz der Wagner, Hainrich der Wilde, Hartmann von Güttenstain, Eberlin Byswurm, Haintz Bugli, Cüntz der Sechehner, Eberli Knello, Zytblüm. Gegeben zeMeskirch, 1343, acht tag vor Vnser frowen tag der Liechtmisse. Die Siegel (der Aussteller hat kein eigenes) Herrn Konrads des Kuglers, Dechants zu Messkirch, Herrn Konrads von Obrenstetten, Kirchherrn und Kämmerers derselben Dechanei, und des Kapitels zu Messkirch. Zimm. Kopialbuch I, 282. R. sSI8*Sb Sa£ im 1293—1306. 264. -Aus dem unter Bischof Heinrich von Constanz angelegten Güter- und Zinsbeschrieb der Domkirche Constanz. ... B e 1 e n. De curti, quam contulerunt domini de Blvmenberg ecclesie, dari debent singulis annis 6 modii tritici, 8 modii auene et 2 modii fabe illius a ) mensure et 10 ß Brisgaugensium. Ibidem de curia de officio villieatus 2 $ et 10 ß Constantiensis monete.... 29* 228 1293. Ahe in Linz ego. Circa 60 modios tritici mensure non approbate apud aliquos et 32 ß monete Constantiensis et refectionem in Maio et Septembre (sie), si requiritur aduocatus, reeipit 14 arietes et 18 maltra siliginis et auene mensure Phvllendorfensis et iudiciorum penas, ubi capitulum reeipit duas partes, sie habet consuetudo terre; quiequid ultra reeipit, indebita exaetio est et rapina. Mensura tritici, prout patet estimari, ad mensuram nostram est cura 30 mod. mensure Constantiensis.... Siggingen. Duas curias, quas habet capitulum in pignore, sicut scitur, pro deeima in Harhdorf. Perg. Or. Karlsruhe, a) Nämlich Scafhusensis. 1293) Jan. 22. Hayingen; Febr. 3. Salem. 265. Swigerus miles, Cünradus et Bertoldus gerixiani, Swigerus clictus Burgeer et Hainricus fratres de Gundoluingen pro remedio animarum suarum ius proprietatis possessionum in Birchenwiler ad culturam 5 boum se extendentium, quas Dietricus miles de Nvfron a se in feodum tenet, monasterio Salem donant. Datum et actum ex parte mei, videlicet Swiggeri, apud Haigingen in stupa 0 honorabilis viri VI., plebani ibidem, 1293., 11. kalendas Februarii, liiis tesübus pre- 0 sentibus et rogatis, videlicet domino VI., plebano antedicto, domino C. sacerdote, monacbo in Schuzzenriet, dicto Buggenberch, Petro de Sigemseringen, Alber. dicto Bletzer et Cünrado dicto Knobeloch; actum vero ex parte nostri, videlicet Ber. mi- litis, Swiggeri dicti Burger et H. fratris sui, in oppido Gundeluingen, anno et die predictis. presentibus honorabili viro H., decano in Bichishusen, C. dicto Razzenhouer, H. Wintholtz, R. Hurdigel, fratre H. dicto Gehurne, medio cellerario in Salem; actum vero ex parte mei, videlicet Cvnradi supradicti, apud Salem, anno predicto, 3. nonas Februarii, indictione 6., presentibus viris religiosis, fratre Rüperto priore, H. cellerario maiore, H. medio cellerario in Salem, fratre Gerungo converso ibidem, Hainrico dicto GraBmelicb, ministro in Phullendorf, C. filio suo, H. dicto Swende. Die Siegel (Malta) Swigers (38 mm D., IV A 2, im Schilde Dorn; S . SWIGERI. DE . GVNDEL- VINGEN), Bertolds (wie an No. 183, 5), Swigers des Burgers (50 mm D., IV A 2, im Schilde Dorn; \ §• SWIGEEI. NOBILIS . DE . GVNDELVING .) und Konrads von Gundoluingen (wie Abbild. No. 16). Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1293, Jan. 22; Febr. 4. Salem. Swigerus, Cvnradus et Bertholdus fratres de Gundeluingen, milites, Swigerus dictus Burger et Hainricus frater eius de Gundeluingen ad petitionem Hermanni de Horn- stain, rectoris ecclesiae in Blochingen, et fratrum eius ius proprietatis nemorum vulgariter Bräitenholtz, der Metzenberch et Smalnloch nuneupatorum et curiae in Birchenwiler annexorum, quam Hainricus quondam de Nüfron, miles, ab ipsis in feodum tenebat, monasterio Salem, cui praefatus rector ecclesiae tanquam tutor Hainrici, filii Hainrici de Nufron suprascripti, haec nemora vendidit, donant. Actum, 1293., 11. kalendas Februarii, consummatum vero, anno eodem, apud Salem, 2. nonas Februarii, indictione 6., subnotatis testibus presentibus et rogatis, videlicet viris strenuis D. de Nufron et H. dicto Grsemelich, militibus, C. Grsemelich, i§MJ?8ä$» 1293. 229 filio suo, H. dicto Swende, fratre Rüperto priore, H. cellerario maiore, H. medio cellerario, monachis, et fratre Gerungo, mercatore monasterii de Salem. Von den Siegeln der Aussteller ist nur das Swigers des Burgers erhalten (wie vor). Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1293, Febr. 4. Salem. C&nradus nobilis de Gundoluingen, cum in lite eiusdem cum monasterio Salem super 5 m. a. et super damnis per eundem hominibus monasterii Cünrado et Hainrico dictis die Minsten, ecclesiae in Läeflswiller iure proprietatis attinentibus, illatis in arhitros: H. dictum Graemelich, mi- nistrum in Phullendorf, fratrem H., medium cellerarium in Salem, dictum Gehurne, et fratrem Gerungum, mercatorem ibidem, compromissum sit, et cum isti arbitrentur, quod ipse impetitioni, quam contra monaste- rium Salem super 5 m. a. habehat, renuntiet, et abbas et conventus de Salem ab actione, quam super damnis praedictis contra eundem habebant, se ahsolvant, et dicti homines Cünradus et H. super his damnis de caetero non molestentur, et cum dicti arhitri etiam concluserint, quod monasterium praefatum pro iure proprietatis possessionum in Birkenwiller, quas Dietricus miles de Nvfron ah ipso Cvnrado in feodum tenuit, 1 U h eidem det, confitetur, se hanc libram recepisse et iuri proprietatis isto et impetitioni antedictae re- nuntiasse et praefatos homines Cünradum et Hainricum libere ecclesiae de Läifiswiller pertinere et a se nul- latenus molestari. Hainricus dictus Grsemelich, miles, haec omnia vera esse suh sigillo suo ad petitionein partium profitetur. Testes: Dietricus miles de Nvfron, Hainricus dictus Swende, frater Rüpertus prior, frater H. cellerarius maior, H. dictus Gehürne, medius cellerarius monasterii in Salem, frater Gerungus, mercator jbidem. Actum in Salem, 1293., 2. nonas Februarii, indictione 6. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (wie Abbild. No. 16) und H. Graemelichs {^J 47:40 mm, IV A 2 (die untere Spitze fehlt), im Schilde Steinbock, t S' HAIS. DCT.GRAME.ICH.de . PHVLENDORF, abgebildet bei v. Weech, Siegel, Tafel 18 No. 10). Perg. Or. Karlsruhe. 1293, Aug. 18. Möhringen. 266. Eberhart von Lüphen, ein Ritter und Graf von Stülingen, giebt dem Gotteshause von der Richunowe und dessen Abte Albreht zu einem Widerwechsel der Hofstätte zu Heringen, die sie ihm gegeben, seine Wiese vffen Lobsun bei Heringen, die des Ratgeben war, und des Nifers Gut bei der Altun Brügge zu Heringen. Geben ze Heringen, 1293, an dem zinstag nach Vnser vrowen ärnde. Das Siegel des Ausstellers (sehr beschädigt, Umschrift ganz weggebrochen, es ist das Siegel an No. 174, 5). Perg. Or. Karlsruhe. R- 1) 1308, April 8—13. Ein kaufbriefiin, daruon daß Siegel abgerissen, inhalt dessen herr Berch- toldt von Fiezen, Chorherr zu Straßburg, verkauft Albrechten, herrn Albrechts seeligen son von Clingen- berg, daß hauß zu Möringen in der statt, den hoff vor der statt, die badtstuben sambt allen darzugehörden pro 55 margk löttigs silberß Schafhauser Gewichts, datirt in der iungsten Fastwochen, anno 1308. Auszug einer jetzt nicht mehr vorhandenen Urkunde in dem vom f. Registratur Tinctorius um 1623 angelegten Re- pertorium der Herrschaft Möhringen fol. 3. Donaueschingen. 2) 1324, Dez. 17. Möhringen. Berchtolt, Vogt von Raningen genannt, giebt alle seine Rechte, die er von Eigen- oder Lehenschaft wegen an dem Graben, der oberhalb um die Stadt Meringen geht, hat, der Frau von Clingenberg und ihren Kindern auf unter dem Vorbehalte: „svas schadin mir gischehen mag an der bvnd, die da Hainrich Sviger von mir vnd von minen brodirn ald ir kinden het, dv an den graben stossit, da sol ich noch enhain min erbe sv noch ir erben nimer ginoten noch angisprechen von der mvli, wegen vnd I n 230 1294—1328. svie abir ich min tal der bvnd giniesen mag, das sol ich tvn als e". Dis bischach zi Meringen, 1324, an dem gvtim tag nach st. Lvciun tag. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. M. 1294, Jan. 18. 267. Hainrich von Lupfen verkauft an seinen Vetter, Herrn Erber (sie), um 550 M. S. seinen Teil der Burg und Stadt zu Stuellingen, der Dörfer, Mannen, Dienstmannen, Lehen, Mannlehen, Leute, Güter und der Grafschaft zu Stuellingen und seinen Teil der Mannlehen zu Lupfen mit Gewaltsame und aller Ehehafte und seinen Teil der Ansprache „des wartspils vnd des rechtens" an der Burg zu Almut und den Dörfern zu Aichain und Lottstetten und gemeinlich alles, das seine Vettern, Herr Hainrich und Herr Haug, Chorherren zu Strassburg, an Leuten, Gütern, Kirckensätzen, Gewaltsame und Ehehafte in Gewähre und Gewalt besessen haben, endlich seinen Teil der Leute, die von der Herrschaft Lupfen in die Grafschaft hinüber gezogen sind, und die man des Tages, da dieser Brief geschrieben ward, sesshaft gefunden hat „jenet der landstraße, dar- fur die Neuwenstatt vnd vber die Luge") hin gat", wie das alles von seinem Vater sei. an ihn gekommen ist. Zeugen, denen er „auch freyheithan geben gezeigen zu sein", sind: Herr 0. von Blumenegge, Herr Oge der Schulthaiß von Schaffhausen, der alt, Herr Oge der Botte, Herr P. von Polle, Herr H. von Loningen, Herr Bülgerin von Hausen, Herr Oth von Munnelfingen, der jünger, Herr Herman Am Stade, der jünger, die Bitter sind, sodann P. Knelle, der lange, P. Knelle, der rote, Ocht Guningen, H. und Berht. von Balgehain, Herr, der Jäger, Burk. der Syntzer, Buot. von Weyler, P. von Schwaningen, Bettmaringen (sie). Geben an dem nächsten montag nach st. Hillarien tag, 1294. Das Original siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücher, Tom. XII, 1—2. a) oder Tuge. Stuttgart. 1294, März 27. Salem; 1301, Juli 5, Markdorf. 268. Swiggerus de Teggenhvsen nobilis possessiones dietas Rvgakker et in Rengarts- willer, sibi iure proprietatis pertinentes, monasterio Salem pro 12 # 3\ Const. vendit et donat. Testes: Hainricus viceplebanus in Bermetingen, dictus Mentelli, Cvnradus Faber, Rvdolfus Faber, Hainricus dictus Gerenberg et Cvnradus dictus Stölteli, cives in Markdorf, Hainricus rector puerorum ibidem, frater Hainricus Gretarius, raonachus in Salem. Actum in Salem, 1294., 6. kalendas Aprilis. Datum vero in Markdorf, 1301., 3, nonas Julii. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 18). Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1328, Jan. 21. Markdorf. Hainrich von Vrndorf verzichtet auf alle Ansprache und Eechte an 0 dem Gute ze Rügakker, gen. dez Hawenars gut, das sein Lehen von Herrn Vlrich Oswalt von Marchtorf, Ritter, war, und von dem 5 ß gehen, mit Genehmigung des Lehensherrn gegen das Kloster Salmans- willer. Dis beschac ze Marchtorf, 1328, an st. Agnesun tag. Das Siegel des Ausstellers (36 mm D., IV A 2, im Schilde 2 sich kreuzende Aexte oder Flegel; fS. HATNRICI. DE . VEENDORP .). Perg. Or. Karlsruhe. 1295, April 3. Messkirch. 11111» «§«M 1295. 231 1295. 269. Anno domini 1495., am 7. tag Novembris, ist dis hier ligend kind, so bi 5 iaren alt gewsen vnd vor 200 iaren alhie von den Juden gemartert, vnd die gibain vnverwesen fvnden. Jetzt fast unleserliche Umschrift eines 1495 gesetzten Grabsteins') in der Pfarrkirche zu Engen nach der in Donaueschingen aufbewahrten Lesung des fürstenbergischen Archivars Müller von 1791. S. 1) Derselbe lag ursprünglich auf dem Kirchenboden als Grabdeckplatte, ist jetzt aber aufgerichtet in die nördliche Kirchenwand im Schiffe eingelassen; er ist unkünstlerische Handwerkerarbeit und zeigt einen nakten, ziemlich grossen Knaben. Ueber das von diesem Steine überlieferte Ereignis ist sonst nichts bekannt. 2) Ueber diesem Steine war an der Wand folgende, schon im 16. Jhdt. vorhandene, 1731 erneuerte, jetzt verschwundene Inschrift angebracht: In disem stein hierunter ligt begraben ein christknäblin von 5 iahren alt, so ver- mög alten schrifften umb das iahr Christi 1295 gelebt undt allhier zu Engen von den Juden, welche selbig zeit hier gewohnet, gemartert, getödet, folgends auf den 7. Novembris 1495 durch den wohlgebohrnen hern Heinrich, grafen zu Lupfen, landgrafen zu Stühlingen, herren zu Höwen, in beyseyn einer ehrwürdigen priesterrschafft, eines ehrsamen raths neben andren ehrbahren leithen alhier besüchtiget und damahlen ohnverwäsen erfunden worden. Notiz in Donaueschingen. S. 270, Herr Friderich, gen. der Truchsess von Rordorf, Herr Cünrat der Ammann, gen. Isinhart, die Richter und die Gemeinde der Stadt Meskilch geben den Mindern Brüdern s. Francisci Ordens des Hauses zu Überlingen für die Hofstatt und das Haus, gen. der Nunnon hüs, vor Rvdins Thor, deren bisheriges Eigentum, „ain hofstat in der vorderun stät ze Meskilch in dem winkil gegen dem wasser, dem man sprichet Ablach, div da litze der lengun hant, da man vs der selbun stat gät ze den (sie) tor, dem man sprichet der Ledergärwer tor", mit dem Hause, das auf derselben steht oder stehen wird, für immer als zins-, Steuer-, wacht- und dienstfrei. Doch mag man der Gäste oder Bürger Gut, das mit Gericht in demselben begriffen wird, wohl „virbieten", und die Leute, die in demselben gesessen sind, sollen auf des Gebüttels der Stadt Gebot vor ihrem Gerichte zu Recht stehen. Diese Freiheit haben aber nur diejenigen Ordenspersonen, es seien Frauen oder Männer, welche in diesem Hause anstatt der obengenannten Brüder wohnen und ihrem Orden mit rechtem Gehorsame und „mit ir wät gebunden" sind. Kommen die Brüder von diesem Hause, so werden Haus und Hofstatt wieder, wie die andern Häuser, der Stadt zins-, Steuer- und dienstpflichtig. Zeugen: Herr CünratInsinhart, Hainrich von Husen, Burchart von Wüve- lingen, der junge, Rvdof (sie) von Nusplingen, Gotfrid von Lütinshofen, Burchart der Brenner und Johannes, sein Bruder, Herman der Kugiler, Herman der Smit und Cünrat, sein Bruder, H. Lütfrit, Nicolaus von Rischach, Huge Vf der Stat, Cünrat Arnolt, Rudolf, sein Bruder, H. Schaderai, Burcht. der Anzikover, H. der Dürner, Wolfrat vir sPlrESE KBass 232 1295. von Talhain, Burehart Phlügili, Vli Sicli, Vli von Schonloch, H. Scadero, C. Troge. Vnd bischach cliz ze Meskilch vnder der Brotloben in den Ostern"), 1295. Das Siegel des Truchsessen Friderich von Eordorf, unter das sich Ammann, Richter und Gemeinde von Meskilch, die kein eigenes haben, verbinden, stark beschädigt. Perg. Or. Freiburg, erzbischöfl. Archiv (aus dem Nachlass des verstorbenen Dekans Haid in Lautenbach). a) Von alter Hand verbessert aus: Orttern. 1) 1322, April 2. Constanz. Officialis curiae Constanciensis notificat, quod Adelheidis dicta Wallerin, conversa de Meskilch, coram se et praesentibus fratribus Hainrico dicto de Arbona, gardiano Fratrum Minorum, et fratre Jacobo de Wintertur, eiusdem ordinis, domus in Vberlingen, ac magistro Wernhero dicto Essich, advocato curiae Constanciensis, procuratore generali dictorum fratrum, in iure recognovit, domum situatam in oppido Meskilch, quam ipsa inhabitat, Fratrum Minorum domus in Vberlingen esse, eisdem illic declinantibus ab antiquo pro hospitio deputatam, et se ipsam eandem domum ex gratia et nomine dictorum fratrum adhuc inhabitasse. Nunc eadem Adelheidis, quicquid iuris in hac domo habet, fratribus praedictis et magistro Wernhero, procuratori praedicto, nomine Romanae ecclesiae recipienti, iure ultimae voluntatis donat, ut, ipsa defuncta, domus penitus ad usus et necessitates eorundem convertatur. Datum Constancie, 1322., feria sexta proxima ante festum beati Ambrosii, indictione quinta. Das Siegel des Officials. Perg. Or. Freiburg, erzbischöfliches Archiv (aus dem Nachlasse des verstorbenen Dekans Haid in Lautenbach). 2) 1339, Aug. 10. Ueherliugen. Herr Berchtpld der Truchsess von Rordorf, Ritter, „gewalter herre" der Stadt zu Messkirch bestätigt den erbern, „gemünten in gott", den Mindern Brüdern zu Vberlingen alle Rechte und Freiheiten, die sie von seinem Vater sei., Herrn Fridrichen dem Truchsessen von Rordorf, und von den Bürgern der Stadt Messkirch erhalten haben von ihres Hauses und ihrer Hofstatt wegen, in der vordem Stadt gelegen in dem Winkel gegen das Wasser, gen. Ablach, die da liegt zu der linken Hand, wann man in die Stadt zum Ledergerwerthor hereingeht. Geben zu Vberlingen, in Johansen Litfrids, des burgermaisters, hus, 1339, an st. Laurencien tag. Das Original siegelte der Aussteller. Zimm. Kopial- buch H, 55. 1295, April 17. 27 J. Cvnradus comes de Fvrstinberg, rector ecclesiae in Vilingen, Egeno et Gebe- hardus fratres ipsius, patroni ipsius altaris, consentiunt, quod Hainricus dictus Riter de Sletzstat, civis in Vilingen, pro remedio animae altari st. Blasii in dicta ecclesia dotern contulit praebendalem. Praebendarius quotidie „diluculo" missam dicet. Hainricus committit ins instituendi praebendarium consulibus civitatis Vilingen, qui quinque de suo numero, scilicet Hainricum dictum Solle, Otto quondam scultetum, Burcardum dictum Tanhaimer, Hugonem Stehellinum et Burcardum dictum Hemerli, ad hoc de- putaverunt. Si unns ex eis decesserit, alii unum ex numero iudicum subrogabunt; si vero in electione infra quindenam concordare nequiverint, iudices ipsi quintum ex suo numero subrogabunt. Actum et datum, 1295., 15. kalendas Maii. Kai s* , w »w™r„j ■HB HHMB «m ■■■ 1295. 233 faß Die Siegel der Aussteller: des Grafen Cvnrat (abgebildet Bd. I No. 642), Egeno (abgebildet Bd. I No. 636) und Gebehard (abgebildet Bd. II No. 13. Umschrift deutlich: S' GEBEHABDI. COMIT.S. DE. FVESTENB'.). Perg. Or. Villingen, Pfründenarchiv. S. 1295, Aug. 22. Consta™. 272. ß- de Hewen decanus, R. senior et Burcbardus iunior, nobiles de Hewen, no- tum faciunt, quod magistra et conventus raonasterii in Mvnsterlingen deeimam apud Engen sitam Hainrico et Cvnrado fratribus dictis Koblin de Engen ac . . . a ) sorori eorum pro annuo censu 5 ß 3\ monetae Constantiensis et 3 modiormn tritici ac 3 mo- diorum siliginis in feoduni eontulerunt eo iure, quod vulgo dicitur erbeleben, et ea conditione adiecta, quod dicti Koblin dictum censurn, aeris intemperie, grandinis rna- litia, „gwerraruin seuitia" ac aliis quibuslibet impedimentis non obstantibus, apud oppidum Ratolfcelle dictis sanctimonialibus annis singulis in festo beati Galli reprae- sentent, et insuper, si iidem banc deciruam vendere voluerint, ipsam prirno sanctimonialibus dictis vendere teneantur. Acta praesentibus fratre Cvnrado de Andolfingen, priore domus Praedicatorum in Constantia, C. dicto Ratgcbon, milite, et Bertoldo dicto Winkeler. Datum Constantie, 1395. (sic) h '), 11. kalendas Septembris, indictione S. Von den Siegeln der 3 Aussteller fehlt das letzte; die beiden andern sind ganz zerbröckelt. Perg. Or. Donaueschingen. R. a) Hier ist Kaum für den Namen gelassen. b) Eine genaue Betrachtung zeigt, dass das letzte der drei C in der Jahrzahl mit anderer Tinte geschrieben ist als die Urkunde; die auftretenden Personen, die Indiction und der Charakter der Schrift weisen mit Sicherheit darauf, dass die Urkunde zu 1295 gehört. R. 1) 1298, April 2. Gonstans. Magistra et conventus monasterii Munsterlingen deeimam praedietam Chvn. dicto Kloblin (sie) et Annae uxori eius et universis haeredibus eius sub censu praedicto et conditionibus praedictis in feodum vulgo erblehen dictum concedunt. Datum Constantie, 1298., 4. nonas Aprilis, indictione 11. Das Original siegelten die Ausstellerinnen. Hünsterlinger Kopialbuch von c. 1290, 1, 52. Einsiedeln, Stiftsarchiv. smsjhe 1295, Sept. 8. Const anz. 273. Ylricb und Rvdolf, Gebrüder, genannt Hvrlinch, verkaufen der Meisterin und dem Konvente des Frauenklosters Mvnsterlingen um 43 M. S. die Vogtei- über dieses Klosters Leute und Grut zu Wakersbouen und den Hof daselbst, genannt Hvrlincbs- hof, mit dem Leben, genannt dez Visebers leben, „dz bie vor da vsgenomen wart," mit allem Recbte und aller Ebafte, ausgenommen die Leute, die in denselben Hof 0 geboren, und die Fiscbenz, wie die Vogtei und den Hof ibr Vater Virich Hvrlinch von Herrn Otteberhtolden sei., dem Truchsessen von Walpurc, gekauft hat, als rechtes V. 30 mm 1 KäESaP 234 1295—1329. Mannlehen vom Bistume Costenz und geben das Lehen dem Lehensherrn, Bischof Hainrich von Costenz, genannt von Klingenberg, jedoch ohne die vorgenannten Leute und Fiscbenz, auf. Zeugen: die Chorherrn des Bistums: der Propst von Bischofszelle, genannt von Klingenberc, Herr Albreht der Propst von St. Stephan, genannt von 0 Kastei, und Herr Virich von Ramswach, Bruder Hainrich von Lönegge, st. Johans 0 Ordens, sodann die Ritter Herr Virich von Bodemen, Herr Hainrich Walther von Ramswach, Herr Hainrich von Tettingen, der von Stainegge, Herr Diethaln, und Herr Friderich, genannt Im Turne, und Herr Herman von Liebenuels, endlich Johans von n 0 Ainwiler, Rvdolf der Amman von Costenz, genannt der Joheler, Virich der Harzer, Gözeli und Adelolt die Besserer und andere biderbe Leute, es seien Genossen oder Ungenossen. Vnd beschah dis ze Costenz vf der phallenz in des bischofs kamer, an Vnser frown gottes müter gebvrtelichem tag, 1295. Die Siegel eines der Aussteller") und des ehrwürdigen Herrn, Herrn Friderichs, des Eitters, genannt der Truchsess von Kordorf, fehlen b ). Perg. Or. Donaueschingen. a) Obwohl die Urkunde beide Aussteller ihre Siegel neben dem des Truchsessen anhängen lässt, so waren doch von je her nur zwei Siegel an derselben angebracht. b) In den Eegesten des Klosters Münsterlingen von Morell und Pupikofer (Thurgauer Beiträge zur vaterländ. Geschichte XXI, No. 24, 42) ist diese Urkunde irrig unter 1285 und dann nochmals richtig unter 1295 verzeichnet. 1) 1296, Febr. 11. Constanz. H. Constantiensis episcopus proprietatem advocatiae et curiae Wakers- 0 houen ac Vischerslehen, e resignatione Vlrici et Küdolfi fratrum dictorum Hürlinch sibi vacantem, liberam et solutam transfert monasterio de Münsterlingen, reservata tarnen praedictis fratribus piscatione in aqua ibidem ac dicto Vischer agro, qui sufficit culturae unius bovis, pro tempore vitae suae. Datum Constantie, 1296., 3. idus Februarii. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 2) 1322, Nov. 18. Pfullendorf. Burchart von Wülfelingen, genannt Am Graben, und Agnes, seine eheliche Frau, verkaufen Eberhart von Bischach, ihrem Tochtermanne, und Cristinen, ihrer Tochter, um 128 Tt /5; Costenzer Münze, „daz gesaizze ze Phullendorf" und den halben Hof zu Tüffental und die Hälfte alles Gutes, das sie hatten zu Metenbüch und zu Wakirzhouen. Der Aussteller hat auch die genannten Käufer „ze gemainer genomen zem gut ze Wakirzhouen", und sie haben ihm ihr Halbteil desselben Gutes recht und redlich wieder geliehen zu einem Jahreszins um ein Huhn, das er ihnen jährlich zur Fastnacht geben soll. Die Ausstellerin hat ebenso die genannten Käufer „ze gemainer genomen zem gvt ze Metenbüch", und sie haben ihr ihr- Halbteil desselben Gutes bis an ihren Tod geliehen gegen den jährlichen Zins eines Fastnachtshuhns. Zeugen: Herr Hainrich Leutpriester, Kirchherr zu Staphlang, Herr Hainrich von Honberc, Bitter, Herr Burchart von Wolfurt, Bitter, Cvnrat von Honberc, Cvnrat Graemilich, Herman Graemlich, Friderich Graemlich, Hainrich von Capell, Johannes von Wülfelingen, Ditthalm von Wiilfelingen, Friderich von Ehingen. Gegeben ze Phullendorf, an dem naehsten dvnrstag nach st. Othmarus tag, 1322. Das Siegel des Ausstellers, schlecht erhalten (IV A 2, im Schilde 1. sehender, stehender Wolf, Umschrift abgebröckelt). Perg. Or. Donaueschingen. B. 3) 1329, Juni 22. Constanz. Burkart von Wülfelingen und Johans, sein Sohn, verkaufen den geistlichen Frauen und dem Konvente des Gotteshauses und Klosters zu Münsterlingen den Hof zu Wakers- houen, wie sie denselben von ihren Vordem an sich gebracht haben, um 75 M. S. n ) Costenzer Gewäges, als rechtes lediges Eigen. Dis beschach ze Costentz, da zegegen waren Meister Otte der Scheler, Chorherr zu M im 1296. 235 St. Jobannes, Johans Spül, Cünrat Phefferhart und Hug der Swartz, Bürger zu Costentz. Geben 1329, an dem nehsten dvnstag vor st. Jobans tag des toffers. Die Siegel der Aussteller und das des bischöflichen Hofgerichtes, -welches der „officiäl, der rihter des houesze Costentz", anhängt, fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. E. a) Das auch sonst ungenügende, vom 20. Juni 1329 irrig datierte Regest dieser Urkunde in den Regesten des Klosters Münsterlingen von Morell und Pupikofer a. a. 0. No. 84 giebt fälschlich 175 M. an. 4) 1351, indictione 4. Als Berchtold von Wackersbofen starb, bezog der camerarius conventualis loci Heremitarum den Fall, den er aber dem Kloster Münsterlingen ersetzen musste. Regest einer verschollenen Urkunde bei Morell und Pupikofer, Regesten des Klosters Münsterlingen, a. a. 0. No. 107. p&tJipg mm 1296, Sept. 1. Villingen. 274. Vergleich zwischen dem Grafen Egen von Freiburg und Herrn Eberhard von Lupfen, Landgrafen zu Stühlingen, wegen der Herrschaft Lenzkirch. Wir graue Egen von Freyburg und wir herr Eberhard von Lupfen, landgraue zu Stühlingen, thun kund allen den, die diesen brief sehent oder hörent lesen, daß wir vmb die mißhelli, die wir von des gutes wegen, das wir graue Egen von Freyburg um Bechtolden von Vra 1 ) gekaufft hau, mit ainander hatten, liebliche vberein seyn komen vnd geschaiden seyn, als hienach geschrieben statt. Wir herr Eberhard von Lupfen vergiehen an disen brief vnd erkennen vns vnd sin das kundtlich vnder- wiset, daß als dieße lachen (vnd dirre kraiß gant): da die Hasela in die Wuta gat vnd von dannen wieder auf in den Boreweg, vnd von dannen den Boreweg wider vff vntz in Butzenbrunnen, der da leit zu den Glashütten, vnd von Butzenbrunnen wieder in Ingirisch Gruben, vnd von Ingerisch Grub vntz in Vischbach, und dannen wieder vntz in den Sattelbogen, vnd dannen vntz in den Hindern Bildstain, vnd von dem Hindern Bildstain vntz in Crannenerich, vnd von Crannenerich vntz in Veitsee (vnd den Veitsee halbe) vnd den Veitsee abe vntz in Wuta abe enmitten in das wasser vntz an Dittensee, vnde Dittensee abe vntz an den Alten Stegg vnderthalb Tittensee, vnde von oben an, da Dittensee anfahet, vntz an den Alten Steeg, da entzwüschent ist das dritthail grauen Egen von Freyburg vnd die zway thail vnser, vnd von dem Alten Steege wider vff vntz in Thalwise, die unter dem Hohen Virste lit, vnd von Thalwise vntz an Dietrichs Schwende, da man den weg abe gat gegen der Nüwenstatt, vnd von Diettrichs Schwende vntz in Salibach , von Salibach vntz in Eggeluntail abe vntz in die Blatta , vnd von den Blatta vnz in Lobenbrügge bei Kilchstaigen, vnde von Lobenbrügge, als die Sneschlaipfi gat, wider an das Hörn, das abe zühet, vntz da Hasela in Wuta gat. Vnd als die vorgeschribene lachen gant, da entzwüschent ist graue Egen von Freyburg zwing vnd bann, dübi vnd freueli, wildpenne, gerichte, zolle, vischentza, freyge lüte vnde darkomene lütte vnd alle 30* MB BMB kSSsbb ihr 111111 SSKSSWM i$§p£ SfflSHI»«!? HB BS M ■Hfl ■ n SäSEBB ^^..■r^BB 236 1295. recht, vnd was herr Bechtold seelig von Ura da hatte, mit allen rechten, als er vnd sein kind es darbracht hant, vnd verzeihen auch wir vns für vns vnd für alle vnser erben alles des rechtes vnde aller der ansprüche, so wir an demselben gute hatten oder han möchten, vnd alles gerichts, gaistlichs vnd weltlichs, vnd aller der dinge, damiten wir an demselben gut vnd an denselben rechten in oder seinen erben geirren möchten oder beschweren. Ynd soll auch der vorgenannt herr offenen geding han, zu angehenden Mayen ein gerichte, vnd zu herbste zu dem ersten lobrise das andere, vnd soll zu jedwederem gedinge drei gerichte han nach ainander, vnd wer in disem creiße gesessen ist, der soll darkomen darzu, welchen zu gerichte gebotten wird, durch das jähr alle weg, der sol darkomen. Vnd wir graue Egene von Freyburg verziehen auch, daß der vorgenannte herr, her Eberhard von Lupfen, landgraue von Stühlingen, in allein dem recht sein leute vnd sein gutt haben soll, als er es herbracht hat, ohne alle geuerde. Vnd haben wir baide aidt geschworen zu den hailigen, diß schidinge, als hieuor geschrieben statt, statte zu haltende mit gueten trüwen ohne alle geuerde, vnd herüber zu einem vrkunde, dass dies ding war vnd stäte bleibe, so haben wir beide die vorgenannten herren, graue Egen von Freyburg vnd herr Eberhard von Lupfen, landgraue zu Stühlingen, vnsere ingesigele an disen brief gehenket. Diß geschach vnd wart dirre brieff gegeben zu Villingen in dem jar, da man zalte von gottes geburt zwelf hundert jar, neuntzig vnd sechs jar, an sannt Verenen tag. Pap. Kop. des f. f. Archivars Döpser (von 1779) Donaueschingen a ). a) Döpsers Vorlage war nicht das Original, sondern eine alte jetzt verschollene Abschrift, die jenes nicht buchstäblich getreu wiedergab. Dennoch ist Döpsers Text ungleich besser, als der von zwei weitern sprachlich ganz verwilderten Abschriften des f. f. Archives aus dem 16. und 17. Jhdt. gebotene. Zwei nur in diesen zwei Abschriften stehende Angaben sind oben eingeklammert. Einen minder guten Text bietet auch Tom. X fol. 168 b und 17P der Lupfischen Kopialbücher. 1) Das Original dieser Urkunde befand sich unter den 1555 Lupfner Urkunden, welche in Folge des über den Marschall Konrad von Pappenheim, Herrn zu Stühlingen und Hewen, 1591 verhängten kais. Sequesters an die Eeichshofkanzlei zu Wien übergeben wurden und noch 1781 in deren Registratur lagen, seitdem aber nach Mitteilung des k. k. Haus-Hof- und Staatsarchives spurlos verschwunden sind. Ueber diese 1555 Lupfner Urkunden besitzt das f. Archiv zu Donaueschingen zwei 1779 angelegte Verzeichnisse, nach denen von denselben aus der Zeit vor 1360 die nachfolgenden, für die fürstenbergische Landesgeschichte in Betracht kommenden auch nicht in den lupfischen Kopialbüchern erhalten sind: „No. 749. Uebergab eines Vertragsbrief eigner leuten halber in der landgrafschafft Stühlingen, denen von Blumegg zugehörig gewesen, 1339; No. 820. Vermächtniß des zehenden zu Ewelfingen von Eberhard Wik an Konrad von Aschan 1357; No. 836. Verzicht Frau Anna von Lupfen gegen Hugen von Lupfen 1327; No. 837. Ein verzichtbrief über ein gut zu Untereggingen 1326; No. 839. Bürgschafftbrief für 100 mark silber, so graf Eberhart und graf Haug von Lupfen graf Heinrichen von Lupfen, domdecan zu Straßburg, zu thun gewesen 1318. No.848. Ein investitur auf die pfarrey Stühlingen 1328; No. 853. Vertrag zwischen denen von Lupfen und dem gottes- haus st. Blasii 1348; No. 854. Widerlagsbrief graf Eberhard von Lupfen an seine gemahl frau Künigund von E^M MMMMani m __ 1296. 237 Koßnegk 1344; No. 856. Verpfändung einiger guter von Eberhard von Lupfen an frau Kunigund von Roß- negk 1345; No. 858. Wechsel eigner leuten zwischen demahbten des gotteshaus Allerheiligen zu Schaffhausen und Eberhard von Lupfen 1349; No. 861. Widerlegung graff Eberhard von Lupfen gegen seine gemahl, frau Kunigund von Roßnegk, darin etliche guter für eigen gefertiget werden, 1347; No. 881. Wechsel eigner guter zwischen Egly von Rischach und Heinrich von Hödorf 1329." Am schwersten zu vermissen aber dürfte von all diesen lupfischen Archivalien sein der „fasciculus separatus anff die grafen von Lupfen lautende, sehr unießbare, zum theil zerrissen und sehr beschädigte, zum theil nicht zu verstehende piegen ad numerum 1 —54 de annis ... 1095, ... 1329, 1351, 1321, 1273, 1259. ... 1180, 1336, ... 1011». S. 2) 1296, Nov. 4. Lenzlärch. Graf Egen von Freiburg kommt mit Herrn Eberhardt von Lupfen, Landgraf zu Stuehlingen, gütlich überein, „als an den schiedbrieffen statt, die wir einanderen gegeben han, daz alle die freyen leutte, die außer des von Lupfen graueschafft ziehent vff sein gutt, das ihme auch die dienen sollen, vnnd die freygen leutt, die ietzund vnser ietueder hett, die sondt auch ietwederime dienen, war sie ziehent vnd deßhalben thun sin, weß die zwey thail sind des von Lupfen vnd des Waldes, auch die zway tail vntz an den Alten Steg vnnd das dritt thail vnnser, vnnd sol man diß vmb die freyen leutte ver- stan, die ietzund ansitzend in dem taue zu Lentzkilche". Geschach zu Lenntzkilche, 1296, an dem nechsten sontag nach Allerheilligen tage. Die Siegelung nicht erwähnt. Lupf. Kopialbücher, Tom. X fol. 174t) Donaueschingen. S. * 1296, Okt. 16. * 275. Eberhart Walte, Bürger von Vilingen, giebt zum Heil seiner Seele dem Kloster Amptenhusen ein Gebreite zu Marpach, neben anderm Gut des Klosters gelegen; davon soll es jährlich 10 Scheffel Kernen Vilinger Mass, wenn es mit Winterkorn steht, oder 10 Scheffel Haber an Cünrat den Meringer und Burkavt Guntfrit, Frau Agnesen Sohn, geben, damit diese es zu Eberharts Seelenheil verteilen. Gegeben 1296, an dem tag st. Galli. Das Original siegelte Cünrat der Schultheiss und der Rat von Vilingen mit dem Stadtsiegel. Transsumpt in Perg. Or. Urkunde von 1344, worin Cünrat von Tanhain, Cünrat der Hainbürge und Jacob Vatterlin, Bürger zu Vilingen, an Stelle der beiden obengenannten inzwischen gestorbenen zur Verteilung der Spende vom Rat bestimmt werden. Villingen, Pfründenarchiv. S. 1296, Okt. 18. Villingen. I ■"r ■ H «öS?*! B '»■•■-■■ : " 276. Schultheiss und Rat von Vilingen kommen um den Zoll ihrer Stadt überein, den der „zolner nemen sol von den gesten, die da köfent vnde verköfent, als hie nach mit worten vnderschaiden ist: Des ersten sin wir vberein komen, das man nemen sol von dem pfvnde vier pfenninge, vnde swas vnder viinf Schillingen ist, da sol man niht von nemen, es si denne, das der selbe her wider kome vnde vvrbas köfe oder verköfe, darvfe sol man denne den rehten zol raiten vnde nemen. P^^^^S^i . . - 1 j»?iiaä#§i3E SraR ■■■'■■". '5- BP 238 1296. Man sol och nemen von ainem söme wines ainen pfenning, von ainem halben ainen helbeling. Man sol och nemen von vier rossen, dv schindela tragen, ainen pfenning. Man sol öch nemen von obse, von rvben, von loche, von vünf Schillingen ainen pfenning. Vnde nach alter gewonhait sol man nemen drie zinstage nah an ander von iedem man ainen kgse, vnde swer ime ainen gite, der ist von ime ledig das iare. Man sol öch nemen von ainem vuder salzes zwene pfenninge, vnde swas gebrochens salzes ist, da sol man nemen von dem roslast ainen pfenning. Man sol öch nemen von ainem ganzen vüder koles ainen pfenning vnde von ainem halben ainen helbeling. Man sol öch nemen von ainem vvder höwes ainen pfenning. Man sol öch nemen von ainem rosse vier pfenning, von ainem rinde ainen pfenning vnde- von smallem vehe von dem höpte ainen pfenning. Man sol öch nemen von ainer geharer hvte, dv vunf Schilling werd ist oder darüber, ainen pfenning. Man sol öch nemen von gegerwetem leder den pfvntzol. Man sol öch nemen von ainem nvwen wagen ainen pfenning, von ainem nvwen karren ainen pfenning. Man sol Öch nemen von ainem söme honges vier pfenninge. Man sol öch nemen von dem öle den pfunt zol. Man sol öch nemen von ainem malter vesen ain imi, von ainem malter habern ain imi, vnd swas bi dem kernen viertel gemessen wirt, von zwain maltern ain imi. Man sol öch von ainem gaste nemen von der wage von iedem centener ainen helbeling ; swa aber ain bvrger oder ain seider da wegent, die svlne niht davon geben; nimet aber der zolner iht von ine, so het er des herren hvlde verlorne. Es sol öch ze dirre stat niemannes gedingot ehalte kamen zol geben, es si vrowe oder man. Hie sol kain pfaffe noch kain mvnche, der in ainem bewerten orden ist, noch kain bewerte kloster kamen zol geben. Vnde swa kain gaste hie köfet vnde verköfet, der sol nvwen ainen zol geben den meren. Vnde vber dise gesezte so nemen wir kain reht abe der alten reht, die vnser hantvestina vnde vnser rödel habent." Gegeben ze Vilingen, an dem nehsten dvnrstage nah st. Gallen tage, 1296. Das Siegel des Grafen Egen von Fvrstenberg abgefallen, das von Villingen an feingewirkter Leinen- schnur (die Siegelplatte auffallend dünn) beschädigt. Perg. Or. Villingen. S. 1296, Okt. 23. Eglisau. 277, Herr Cvnrat von Tengen, Ritter, und seine Söhne Cvnrat und Hainrich geben den Wald, genannt Der br°der holz, der aus ihrem eigenen Hofe, genannt Dietericheshof, von Owolvingen genommen ward, den des erstem Vater, Herr Cvnrat von Tengen, den ffiS^T. ■MflHH ■ ■■ i | 1297/1299. Brüdern und dem Hofe zu Gnadental gegeben hat, und der nun Frauen zu Nidingen Uffen Hove gehört, zu rechtem Eigen unter dieser Wald nie verkauft werden soll, und dass die genannten Wirtin, Vordem und Nachkommen Jahrzeit am 8. Tage nach gehen sollen. Zeugen: Bruder Hainrich und Bruder Cvnrat von Ordens, Bruder Berhtolt der Tihteler und Bruder Hainrich von Brüder Ordens. Gegeben ze Owe vffen miner bürg, dv da lit anderthalp dem ahtoden tage st. Gallen a ). 239 der Priorin und den der Bedingung, dass Frauen ihrer Eltern, st. Gallen Dult be- Tengen, der Prediger Engen, der Mindern dem Rine, 1296, an Das Siegel des Ritters Cvnrat von Tengen ($J 52: 44 mm, IV A 1, im Siegelfelde nach r. gekehrtes Einhorn; f S • CHVNR NOBILIS . IVNIORIS . DE . TENGE ..). Perg. Or. Donaueschingen; Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins XXV, 398—99. a) Ohne Zweifel ist vor »st. Gallen tag« »nah« zu ergänzen. 1) 1276. „Ein pergamentener hrieff mit 1 sigill, vermög dessen von herrn probsten Heinrich und capitul zu Öhnningen die hochberühmte Mutter Gottes wahlfahrt Gnadenthall allhiesigem gotteshaus mit allen freyheithen übergeben vnd incorporirt worden anno 1276." Regest einer verschollenen Urkunde im Repertorium des Klosterarchivs von Mariahof zu Neidingen (18 Jhdt.). Donaueschingen. S. 2) 1345, Juli 27. Die Priorin und der Konvent des Klosters zu Nidingen Vffen Hofe beurkunden, dass ihnen Berhtold der Küche von Fürstenberg einen Acker, gelegen unter ihrer Wiese zu Genadentail {sie), wohl 2 Juchart gross, geschenkt hat, und versprechen dafür des Schenkers und seiner Frau Eisbeten Jahrzeit zu begehen mit Messen, Vigilien und anderem Gebet und mit Spenden an alle, die Pfründe bei ihnen haben. Gegeben 1345, an der nehsten mitwochen nach st. Jacobes tag. Das Siegel des Konventes (wie Abbild. No. 68). Perg. Or. Donaueschingen. E. 1297, Juni 21.—12,99, Nov. 13. 278. Aktenstücke aus einem Prozesse des Klosters St. Gallen mit C. von Grünburg über Zehnten, Güter und Gerechtsame zu Mundelfingen, Thunningen, Weigheim, Hochemmingen, Pfohren und Wesdorf. 1) Ohne Datum °-). Aussage des Klägers. In causa, que vertitur inter dilectos in Christo, abbatem et conventum monasterii s. Galli ex una et C. de Grünburg ex parte altera H. prepositus ibidem, procurator iam dicti monasterii, lite legitima contestata prestitoque iuramento calumpnie, deponit, quod credit, se habere iustam causam. Requisitus questionem, dicit, quod possessiones curie in Munolvingen et maior deeima cum omnibus deeimis [et] pertineneiis suis pertinet monasterio s. Galli, et quod de proventibus dicte curie et de- eime ministrari debent panes, qui vulgariter dieuntur laibe, ad mensam dominorum dicti monasterii. Requisitus, quo iure dicte possessiones ac deeime predicte cum suis pertineneiis pertineant dicto monasterio, dicit, quod iure proprietatis. Requisitus de quantitate proventuum predietarum possessionum, deeime et suorum pertrnencium, dicit, quod se extendit ad ducenta maltera in tritico et fabis et tredeeim perbices, quos ipse appellat oves, et tredeeim pannos, qui dieuntur hüptüch, et duos vrischingos porcinos et viginti quatuor por- cos, et dicit, quod de omnibus istis, exceptis pannis, quos ignorat, quis reeipiat, prefatus C. reeepit medie- 1 ü IÄ ■ am 240 1297/1299. tatem alteram vero medietatem recepit dictus Almshoven, miles, qui tenet eandem medietatem sibi titulo pignoris obligatam de Ber. de Valkeustain, milite, cui eandem medietatem quando bone memorie abbas Ber. monasterii prenotati") dicto titulo obligavit pro 40 m. a., ut credit. Eequisitus, per quem modum dicte possessiones et decime cum suis pertinenciis pervenerint ad dictum C, dicit, quod bone memorie abbas Bertoldus prenotatus dictas possessiones et decimam commisit domino Gerungo, patruo dicti C., constituendo eum pro- curatorem, qui vulgariter dicitur maier. Item dicit, quod idem G. predictos proventus presentavit nunciis predicti abbatis, quorum unum nominat Eünelinum de Einaugia, qui dictos proventus deduxerunt nomine dicti monasterii, quandoque ad Einaugiam, quandoque ad locum, qui dicitur Staina, et dicit, quod dicto Gr. mortuo pater prefati C. dictas possessiones et decimam ofcjcupavit, et intellexit, quod quatuor annis idem pater predictos proventus presentavit nunciis predicti monasterii, postmodum vero nee per dictum patrem nee per C, fllium suum prenominatum, qui dictas possessiones et decimam post mortem dicti sui patris oc[c]u- pavit, supradicti proventus dicto monasterio non fuerunt presentati. Eequisitus de tempore, quo de predictis proventibus nichil fuerit presentatum monasterio antedicto per dictos C. et patrem suum, dicit, quod viginti sex annis. Item de deeimis petitis in libello, vulgariter dictis de Tainingen, cuius redditus estimat ad quatuor- deeim maltera communis frumenti, spelte et avene, de deeima in Emingen, cuius redditus similiter estimat ad quatuordeeim maltera dicti frumenti, de deeima in Wighain, cuius redditus estimat ad sex maltera dicti f rumenti, dicit, quod iure proprietatis pertinent dicto monasterio, et dicit, quod dominus Ber. de Emingen tenuit dictas deeimas ab eodem monasterio pro annuo censu, et, quia neglexit solvere eundem censum, eedem decime per huiusmodi negli[g]entiam devolute fuerant ad monasterium sepe dictum, et quod bone memorie AI. Augie Maioris tunc prepositus et portenarius monasterii s. Galli") dictas deeimas commisit uni ex personis de Grünburg predictis, quam personam nescit speeificare. Eequisitus de tempore, quo solutio census dietarum deeimarum est neglecta, dicit, quod sex anni sunt elapsi. De deeimis in Pforre et Wesdorf dicit idem, quod de prioribus deeimis, sed nescit, quo iure devenerint ad dominum C. a) Dieses und das folgende Stück werden der am 21. Juni 1297 erhobenen, unten folgenden Klage des St. Galler Propstes wohl gleichzeitig sein. b) Regierte 1244-72. . c) Albert (von Ramstein) war also gleichzeitig Würdeträger in zwei Klöstern, s. darüber fechonhuth, Gnro- nik des ehemaligen Klosters Reichenau 189. Albert wurde 1260 Abt von Reichenau und starb als solcher 26. Nov. 1296. 2) Ohne Datum. Aussage des Beklagten. C. de Grünburg predictus, persona principalis, iuratus. Eequisitus dicit, quod credit, se habere iustam causam deffensionis. Eequisitus, quam, dicit, quod proventus curie in Munolvingen, qui vulgariter dieuntur die urbor de curia in Munolvingen predieta, obligati fuerunt quondam dicto Gerungo patruo eius") et patri suo a quodam abbati (sie) monasterii s. Galli, cuius nomen speeificare nescit, 75 m. a. pro servicio ipsorum, quod vulgariter dicitur umb ir getrüwen dienst, et quod mortuo predicto patruo suo, dominus Ber. abbas monasterii antedicti attraxit omnes redditus predictos, exceptis viginti novem modus tritici et decem et octo modus fabe, quos reliquit patri suo memorato pro parte ipsum de dieta peeunia contingente, et dicit, quod ista recepit a tempore obitus patris sui, cui ipse successit in pignore prelibato, et dicit, quod credit, se habere iustam causam petendi aliam partem proventuum predictorum ra- tione patrui sui predicti, cui dieta peeunia et patri suo communis fuit et sibi tamquam heres proximior suc- cedere debuit in pignore supradicto. Eequisitus de tempore obligationis, dicit, quod nescit. Eequisitus, quanto tempore pereeperit dictos proventus, dicit, quod viginti quatuor annos pereepit eos. De deeima vero, que der Mer zehende dicitur, dicit, quod tarn ipse, quam progenitores sui ipsam tenuerint in feodum a dicto monasterio, et quod ipse, qui dicit, de dieta deeima a tribus abbatibus dicti monasterii extitit infeodatus, videlicet domino Ulrico de Guttingen, domino Eümone b ) et domino Wilnhelmo'), qui nunc est. Eequisitus, si de proventibus dicte decime aliquod fuerit persolutum monasterio s. Galli vel ab eo vel suis progenitoribus, dicit, quod a se nichil persolvit (sie) nee intellexit, quod a suis genitoribus aliquod fuerit persolutum. De deeimis vero in Tainingen, Emingen, Wighain, Pforren et Wesdorf dicit, quod habet in liberum feodum a monasterio s. Galli predicto, et quod non intellexit, quod dictum monasterium aliquid esset solvendum (sie) de deeimis antedictis ■■'.-.■■■■■■- m mm ■ 1297/1299. 241 ■■i ■ mm 3rpG$aii|?§8* ordinatum fuit per dominum Alb. bone memorie Augie Maioris abbatem, quod de decima in Munolvingen dicta der Borzehende annis singulis solvere deberet monasterio s. Galli decem modios tritici mensure in Nidingen, alias vero decimas supradictas teneret libere et solutas. Requisitus, si dicta ordinatio facta fuerit cum consensu domini abbatis et conventus monasterii s. Galli, dicit, quod abbas non contradixit, licet esset presens, quando dicta ordinatio facta fuit, de consensu conventus dicit, quod nescit. Requisitus de prima obligacione, si facta fuerit de consensu abbatis et conventus, dicit, quod sit, et quod instrumenta data fuerunt ab ipsis super hoc sigillis abbatis et conventus communita. a) Hier folgt im Original ein sinnloses : gui dicit. b) Die Aebte Ulrich und Rurno regierten 1272—81. c) Erwählt 4. Dez. 1281 nach der Abdankung seines Vorgängers Kümo. 3) 1299, März 27. Aufzeichnung des Constanzcr Officiales über den Verlauf des Prozesses. Offi- cialis curie Constanciensis omnibus Christi fidelibus presentes literas inspecturis salutem cum noticia subscrip- torum. Datum per copiam anno domini 1299., 6. kalendas Aprilis, indictione 12: a) [1297], Juni 21. Constanz. Klage des St. Galler Propstes vor dem Constanzer Officiale. Dicit et proponit in iure coram vobis, domino officiali curie Constanciensis, H. prepositus monasterii s. Galli de consensu venerabilis domini Wilnhelmi, dei gratia abbatis monasterii s. Galli, presbiteri, et conventus eiusdem contra C. de Grünburg, quod, cum decima sita in Munolvingen, que vulgariter dicitur der Merzehende, abbatie [pertineat], et decima in Tainingen, decima in Wighain, in Emingen, in Pforren, in Wesdorf, que vulgariter dicitur Bortzehende, et census quadraginta malterorum communis frumenti singulis annis solvendus de curia abbatis predicti in Munolvingen et ius, quod dicitur vihlösi, reddens singulis annis 1 U monete Prisgauensis, que omnia predicta in universo estimantur ad summam centum malterorum et decem, iure dominii vel quasi pertineant monasterio s. Galli memorato, et prefatus C. predictas decimas et census et ius predictum sibi usurpaverit, recipiendo singulis annis redditus dictarum decimarum et census cum iure predicto per viginti quinque annos, quorum summa se extendit ad duo milia malterorum et quingenta mensure in Nidelingen (sie) et 25 Tb A monete supradicte, quare petit prefatus prepositus nomine monasterii predicti, quatenus memoratum C. mediante vestra sententia per censurani ecclesiasticam compellatis, ut eidem monasterio prefatas decimas libere et absolutes dimittat cum censibus et iuribus predictis et nichilominus iuxta estimationem predietam pereepta restituat. Hec dicit et petit salvo sibi iure beneficii in omnibus addendi, minuendi, corrigendi etc. Petit expensas faetas in lite et protestatur, faciendas sibi fore salvas. Nee astringit se ad probandum omnia premissa, sed ad ea tantum, que sibi pro sua intencione fundanda sufficere videbantur. Huic libello respon- dendum est proxima feria sexta ante festum beati Jacobi apostoli [Juli 19.] hora prime. Datum Constantia, 11. kalendas Julii, indictione 10. b) [1298], Ott. 1. Constanz. Ansetzung eines G-erichtstermines durch den Constanzcr Official. Officialis curie Constanciensis etc. In causa mota inter H. prepositum monasterii s. Galli nomine ipsius monasterii ex una et C. de Grünburg ex parte altera, lite ex parte dicti C. legitime contestata, terminum pre- figimus, videlicet proximam feriam seeundam post festum beati Galli [Ott. 20.], hora prime, partibus princi- palibus ad iurandum de calumpnia et alias ad procedendum, iustitia mediante. Datum Constantie, kalendas Octobris, indictione 11. c) [1298], Ott. 20. Constanz. Ansetzung des zweiten Gericlitstermines durch den Constanzcr Official. Officialis curie Constanciensis etc. Cum in causa, quam H. prepositus monasterii s. Galli nomine sui monasterii movet, C. de Grünburg terminus fuerit prefixus, videlicet feria seeunda proxima post festum beati Galli, hora prime, partibus prineipalibus ad iurandum de calumpnia, nee dicto termino dictus comparuerit nee pro se mi- serit, prefato preposito legitime comparente, nos ipsi preposito terminum prefigimus, videlicet feriam quintam proximam post festum Omnium sanetorum [Nov. 6.], hora prime, ad probandum prime intencionem suam et alias ad procedendum, iusticia mediante. Datum Constancie, dicto die, indictione 11. d) 1299, März 10. Bericht deslncuraten der Kirche St. Lorenz und des Schulmeisters zu St. Gallen V. 31 m/t ■"■■'*'" ■:■■'. - M» ■ an» ■HBB "■■;,.■-.'■■■ ^gg 242 1297/1299. über die vor ihnen gemachten Zeugenaussagen an den Constanzer Official. Intendit probare H. prepositus monasterii s. Galli nomine monasterii eiusdem contra C. de Grünburg, quod curia in Munolvingen et decima maior eiusdem curie pertinent monasterio s. Galli; item quod ipsum monasterium in dicta curia et in decima maiori singulis annis habet redditus centum malterorum et viginti sex in frumento et fabis; item quod nomine iuris, que (sie) fulgariter") dicitur vihlösi, singulis annis ipsum monasterium habet in eadem curia in reddi- tibus 1 fi fSi Prisgauensium; item quod monasterium fuit in possessione eiusdem curie et deeime et iure per- cipiendi redditus eosdem. Intendit probare, quod deeime in Tainingen et in Wighain et in Emingen et in Pforrem (sie), in Wesdorf, que fulgariter dicitur Portzehende, pertinent monasterio s. Galli; item quod eedem deeime reddunt et reddere consueverunt viginti sex maltera communis frumenti; item quod ipsum monasterium fuit in possessione earundem deeimarum et in pereipeione (sie) reddituum ipsarum; item quod notorium est et publica vox et fama de hoc est, quod predieta bona omnia, videlicet curia in Munolvingen et decima maior eiusdem curie et deeime antedicte pertinent ipsi monasterio, et quod monasterium fuit in possessione perci- piendi redditus eorundem bonorum. Item intendit probare, quod C. de Grünburg predietam curiam et deeimas antedietas sibi usurpavit, reeipiendo iam plus quam viginti quinque annis redditus et census earundem deeimarum et curie; item quod summa pereeptorum se extendit ad summam duorum milium malterum et quingen- torum mensure in Mdingen et 25 It 3>. Prisgauensium. Nee astringit se ad probandum singula, sed ad ea, que sibi snfficiunt pro sua intentione, ad quod probandum inducit hos testes: a) So ist dieses "Wort noch öfters geschrieben. § Eümono (sie) quondam abbas monasterii s. Galli, testis iuratus etc., deponit, quod curia in Munolvingen et decima maior eiusdem curie pertinent monasterio s. Galli. Certum numerum reddituum ignorat, sed dicit, quod ipse numerus registracionis in registris ipsius monasterii [est]. De iure, quod fulgariter dicitur vihlösi, et de eiusdem redditibus nichil novit. Dicit etiam, quod ipse recordatur et seit, quod idem redditus deeimarum, videlicet curie et deeime, pertinent ipsi monasterio, et quod frumentum et alii redditus earundem presentari solebant ad ciuitatem dietam Eatolfzelle, deinde ducebantur ad villam Steina, ibique erat domus deputata, in qua deponebatur specialiter idem frumentum. Et dicit, quod ipsum monasterium in vera possessione fuit, et quod ipse personaliter aliquando reeepit et pereepit a dicta curia pannos, qui fulgariter dieuntur watspende. Dicit etiam, quod dicti redditus pertinent communi prebende monasterii s. Galli. Dicit etiam, quod quondam abbas Bertoldus, cum decadere vellet, convoeavit omnes confratres, inter quos et ipse erat, et protestabatur publice, quod ipse de possessionibus sitis in der Bare, pertinentibus monasterio, numquam aliquas tunc temporis habuerit obligatas. Item dicit, quod deeime in Tainingen, in Wighaim, in Emingen, in Pforren, in Wesdorf, que fulgariter dicitur Portzehend, pertinent monasterio s. Galli, et quod ipsum monasterium fuit in possessione earundem, et eo tempore, quo ipse prefuit abbacie, H. portenarius eiusdem monasterii s. Galli pereepit easdem deeimas et redditus earum. De numero reddituum nichil novit. Dicit etiam, quod [de] ipsis possessionibus, bonis et redditibus notorium est, quod pertinent monasterio s. Galli. § H. portarius monasterii s. Galli, testis iuratus etc., deponit, quod curia in Munolvingen et decima maior pertinet monasterio s. Galli cum omnibus sibi annexis. Eequisitus, unde hoc sciat, dicit, quod ipse multocies reeepit ibidem mortuaria ab hominibus annexis curie, et quod C. exigebat plura servicia ab eis, et quod notorium est, quod ipsa curia pertinuit a retroactis temporibus ipsi monasterio, sed quod monasterium aliter unquam pereeperit fruetus et redditus deeime curie et deeimis (sie), vel aliter in possessione fuerit, ignorat, nisi quod intellexit, quod ipsi redditus pertinent ad communem prebendam, et quod ipsi redditus deberent assignari in Cella Ratolfi, et quod ins patronatns adhuc annexum curie est et pertinet ipsi monasterio. De redditibus dictis vihlösi nichil seit. De numero reddituum concordat cum proximo. Item dicit, quod dicit (sie), quod deeime in Tainingen, in W., in Emmingen, in Pforre, in W., que fulgariter Portzehende nuneupantur, pertinent monasterio, et quod ipse contulit personaliter ipsas deeimas. C. de Grünburg dicit etiam, quod omnes iste deeime iam dicte solvunt quatuordieim (sie) maltera mensure in Mdingen. Item dicit, quod monasterium est in possessione earundem, quia ipse contulit eidem C. pro annuo censu. Item dicit, quod ipse de Grünburg v:?'"K, ■HH mural ^m üs 1297/1299. 243 llill per longa intervalla temporum ocupaverit predicta bona "■). Summam redditunm ignorat, ut eciam detentorum. a) Statt cc steht noch öfters c allein. § Walter canonicus sancte Fidis"), testis iuratus etc., dicit, quod ipse hoc sepius intellexit, quod notorium est, quod ipsa curia ze Munolvingen cum iure patronatus [et] aliis sibi annexis pertinuit monasterio s. Galli, et quod intellexit, quod ipsum monasterium aliquando fuit in perceptione eorundem reddituum de decimis in Tainingen, in W., in E., in Pf. et in W. Nee etiam de aliis nichil novit, nisi quod dicit, se interfuisse Uli protestacioni, quam dominus abbas Ber. fecit, prout supradictum est, et in hoc concordat cum Rümone teste prelibato. a) St. Fiden bei St. Gallen. § Hugo de Dürhain, testis iuratus etc., monachus monasterii s. Galli, deponit, quod ipse seit, quod curia in Munolvingen et deeima maior [cum] iure patronatus et aliis sibi annexis pertinet et pertinuit monasterio s. Galli. Requisitus, unde hoc sciat, dicit, quod ipse vidit redditus eorundem per quendam dictum C. de Roschach, qui minister fuit quondam domini Waltheri, abbatis monasterii s. Galli»), presentari aliquociens apud monasterium s. Galli, et quod abbas de eisdem redditibus ministravit et tribuit prebendas in monasterio lapbunoilorum (sie) maiorei,). De aliis circumstaneiis non novit. a) Regierte 1239—44. b) Was unter diesem »monasterium lapbunoilorum (codex lapbimoilorumj maius« gemeint ist, bleibt unbekannt. § H. de Durhaim, monachus monasterii s. Galli, testis iuratus, deponit, quod ipse nichil seit, nisi quod habet ex relatu Hng. fratris sui, unde per omnia cum eodem concordat, nisi quod didicit, esse notorium, supradietas possessiones, bona et redditus pertinere monasterio s. Galli. 0 § Vir. de Drupurg, camerarius monasterii s. Galli, testis iuratus etc., deponit, quod curia in Munolvingen cum omnibus suis annexis pertinet monasterio s. Galli. De deeima maiori eiusdem curie ignorat. Certum etiam numerum reddituum et de aliis circumstaneiis nichil novit, nisi quod ipsum monasterium fuit in possessione earundem aliquando, prout intellexit, et quod portarius ipsius monasterii solebat ibidem reeipere mortuaria et alia iura et servicia exigere ibidem ab hominibus eiusdem curie. Dicit etiam, quod hoc semper fuit notorium, quod dicte possessiones cum suis annexis pertinuerunt ipsi monasterio. De aliis nichil novit. § Waltherus dictus Zwikke, testis iuratus etc., deponit, quod temporibus vite sue id intellexit, quod curia in Munolvingen cum omnibus suis annexis et iuribus, quibuseunque censeantur nominibus, pertinuerint monasterio s. Galli. De deeima maiori nichil seit. Summam reddituum non novit, nisi quod quidam dictus Gebiet, rusticus ibidem, sepius dixit sibi, ea omnia pertinere monasterio s. Galli et certum numerum reddituum, sed ipse non audivit nee memorie commendavit, et de iure vihlosi nichil seit. Et [dicit], quod sepius intellexit, quod redditus presentabantur in Zella Ratolfi tempore sui. De possessione alind non novit. Dicit etiam, quod notorium est et fuit, dietas possessiones et redditus pertinere ipsi monasterio. De aliis nichil novit, nisi quod C. de Grunburg diu ocupavit possessiones et redditus. § R. de Roschach, rector ecclesie in Munolvingen, testis iuratus etc., deponit, quod intellexit tarn a saeerdotibus, quam ab aliis senioribus subditis suis, quod curia in Munolvingen cum iure patronatus et aliis sibi annexis neenon cum deeima maiori semper a retroactis temporibus pertinuit monasterio s. Galli, et quod ipse presentatus fuit ad eandem ecclesiam per dictum abbatem dicti monasterii. Hoc etiam intellexit, quod C. de Grünburg ocupat eadem bona nomine pignoris, ita videlicet, quod ipsi redditus in possessiones devolute (sie) fuerunt ad eum per mortem quando sui cuiusdam patrui, qui ipsas titulo pignoris possedit de monasterio s. Galli. De aliis nichil novit, nisi quod notorium est, dietas possessiones, bona et redditus pertinere dicto monasterio. § Ulricus dictus Lopach, prebendarius s. Leonardi, testis iuratus etc., deponit, quod temporibus suis 31* ifiliil §Mwm . l «ä£w|- 244 1297/1299. nichil aliud novit, nisi quod dicta curia Munolvingen et decima maior eiusdem cum iure patronatus et omnibus aliis sibi annexis pertinuit monasterio s. Galli. Hoc ex relatu intellexit; aliud nichil novit. § Walther Lestingus, rector ecclesie in Herisouve, testis iuratus etc., concordat per omnia cum proximo, adiciens, quod dicto de Grünburg questio mota fuit a venerabili domino, abbate Wilnhelmo dei gratia, et quod ipse semper petivit et obtinuit terminos super dictis possessionibus et redditibus. § Eeverende domine offitialis! Noveritis, quod nos Bertoldus, incuratus ecclesie s. Laurencii a ), et Johannes, doetor puerorum apud Sanctum Gallum, secundum mandatum per vos nobis iniunctum et commissum hos testes diligenter exanimavimus proxima feria tercia post dominicam Invocavit [1299, März 10.] et partem adversam ad eundem terminum citavimus ad videndum iuramentum testium, sed ipse non comparuit nee pro se misit. Has igitur attestaciones interclusas nostris sigillis fldeliter transmittimus. a) In der Stadt St. Gallen. e) [1299, Jan. 23.~\. Bericht des Dekans von Schwaningen und des Pfarrers von Ewatingen über das zu Ewatingen von ihnen veranstaltete Zeitgenverhör an den Constanzer Official. § In Christo Iesu domino nostro predilecto. Offlciali curie Constanciensis, viro venerabili, Fride- ricus decanus in Swainingen et Symon viceplebanus in Egbuhtingen debitam ac paratam in omnibus obedien- ciam et honorem. .Ad executionem mandati vestri nobis directi, quod, prout [s]civimus et potuimus, exple- vimus fldeliter et devote, in causa, que inter honorabilem in Christo H., prepositum monasterii s. Galli, quam C. de Grünburg nomine dicti monasterii movet ex una, et ipsum C. de Grünburg vertitur ex parte altera, testibus vocatis, a iam dicto H. preposito nominatis, ad reeipiendas eorundem testium attestaciones, quas sigillis nostris transmisimus fldeliter interclusas, secundum tenorem dicti mandati vestri de veritate dicenda processimus reeepto ab eisdem testibus iuramento: § R. dictus Gebiet, testis iuratus, non odio etc., requisitus dicit, quod bene recordatur, quod nuncii monasterii s. Galli reeeperunt census in Munolvingen nomine dicti monasterii, pertinentes ipsi monasterio, quos modo reeipit dictus C. de Grünburg, qui sunt in numero 48 modiorum. Dicit etiam, quod ipse a patre suo et avo suo [audivit], quod deeime in Munolvingen pertinent ad iam dietam curiam iam dicte ville, que tota iam dicto monasterio dinoscitur pertinere, quod ipse recordatur ad quadraginta annos. § Ber. dictus Häseli"), testis seeundus iuratus, non odio etc., dicit, quod bene recordatur, quod no- minatus C. de Grünburg hereditarie successit in predictis videlicet censibus et deeimis patri suo; sed dicit, quod nesciat, quo iure possideat vel reeipiat, videlicet iure pignoris vel feodi. Item dicit, quod nominati census et deeime aliquando fuerunt dedueti ad monasterium s. Galli in civitatem dietam Celle, quod ipse tarnen non vidit, sed a suis antecessoribus audivit, quod ipse recordatur ad 40 annos. a) Dieser Name ist nicht sicher zu lesen. § C. dictus Becherer, testis 3. iuratus, non odio etc., per omnia concordat cum teste primo, sed ipse dicit, quod viderit et audiverit, quod servi prescripti monasterii deduxerunt ipsos census et deeimas a villa Munolvingen in iam dietam Cellam, quod ipse recordatur ad 40 annos. § H. dictus Houisen, testis 4. iuratus, non odio etc., requisitus dicit, quod ipse hoc audivit ab omnibus suis antecessoribus, quod dicti census et deeime pertinerent monasterio s. Galli. Item dicit, quod ipse una vice iuvit deduci nominatos census et.deeimas nomine dicti monasterio (sie) in castrum Wartenberg. Item dicit, quod non vidit unquam, servos dicti monasterii in villa Munolvingen colligere vel reeipere aliquas deeimas ac census, quod ipse recordatur ad 40 annos. § C. de Munolvingen, testis iuratus etc., requisitus dicit, quod audivit ah antiquioribus suis, quod iam dicti census et deeime pertinent monasterio s. Galli, et dicit, quod audivit ex aliorum relatione, quod ipsi census et deeime dedueti fuerunt aliquotiens a nuneiis dicti monasterii in Cellam nominatam, sed hoc non vidit, quod ipse recordatur ad 20 annos. § Mangoldus dictus Vogelli, testis iuratus, non odio etc., per omnia concordat cum teste quinto, nisi i wtLiiLy.iJft—. wjL ■■M .w-«-;: .W,-•-. BM 1297/1299. 245 quod ipse dicit, quod vidisset, servos dicti monasterii colligere in villa Munolvingen pannos, qui hoc vocabulo dicuntur Mbtüch, quod ipse recordatur ad 40 aimos. § Ber. dictus Merkli, testis iuratus, non odio etc., per omnia concordat cum teste proximo, sed hoc ipse adicit, quod hoc ipse audivit a patre suo, quod ipse deduxerit dictos census ac decimas ad iussum quon- dam sui patris nomine dicti monasterii in Cellam sepedictam, quod ipse recordatur ad 24 annos. § Waltherus dictus Houisen, testis iuratus, per omnia concordat cum teste 7, et ipse recordatur ad 40 annos. § Ber. dictus Wolveli, testis iuratus, non odio etc., per omnia concordat cum teste proximo, et ipse recordatur ad 24 annos. § H. dictus In Bache, testis iuratus, concordat per omnia cum teste nono, et ipse recordatur ad 40 annos. § R. dictus Wolveli, testis iuratus, non odio etc., per omnia concordat cum teste proximo, nisi in hoc solo, quod ipse non recordatur nee audivit, quod servi dicti monasterii unquam colligerent aut reeeperint census aut decimas eiusdem monasterii, et ipse recordatur ad 20 annos. § C. dictus Sterre, testis iuratus, non odio etc., in omnibus concordat cum teste iam nominato, et ipse recordatur ad 20 annos. § C. dictus Widemer, testis iuratus, per omnia concordat cum teste proximo, nisi quod ipse addit hoc solum, quod mortuo patre suo quondam nuncius prelibati monasterii requisivit ab eo mortuarium, quod prescriptus C. de Grünburg usurpando sibi antea pervenit, et ipse recordatur ad 10 annos. § Ber. In Swainbunde, testis iuratus, non odio etc., per omnia concordat cum testibus prenominatis, et ipse recordatur ad 20 annos. § Johannes Hainzemmannes, testis iuratus, in omnibus concordat cum testibus supradictis, et ipse recordatur ad 16 annos. • § H. dictus Raimmi, testis iuratus, similiter per omnia concordat cum testibus premissis, et idem recordatur ad 20 annos. § Bur. dictus Vogelli, testis iuratus, per omnia concordat cum testibus suprascriptis, sed ipse dicit, quod non vidit nee audivit, aliquos census aut decimas a ministris monasterii s. Galli de villa in Munolvingen abduci, et ipse recordatur ad 20 annos. § Bur. dictus Houisen, testis iuratus, per omnia concordat cum teste proximo, et ipse recordatur ad 26 annos. § Bur. dictus Hülmesche, testis iuratus, per omnia concordat cum testibus premissis, et exceptis duobus proximis prelibatis, et ipse recordatur ad 20 annos. Renunciatum est a parte principali, videlicet H. preposito sepedicti monasterii s. Galli ulteriori pro- duetioni testium. Actum et iuratum est in ecclesia Egbuhtingen, presentibus C. dicto Kücbimaister, H. Fabro, Wern. dicto Scherlink et aliis quam plurimis fidedignis, feria sexta post festum beate Agnetis [Jan. '23i\. Proximum terminum prefigimus peremptorie ipsis partibus ad comparendum coram nobis et reeipiendum id, quod ordo iuris expostulat et requirit; et terminus est prefixus feria seeunda postMisericordia domini [Maid.], hora prime, dicto C. ad dicendum in testes et dieta ipsorum aliasque ad procedendum, iustitia mediante. §») C. dictus Wegeli, servus monasterii s. Galli, testis iuratus etc., deponit, quod ipse audivit a patre suo et aliis suis antecessoribus, quod curia in Munolvingen cum suis attineneiis, videlicet tredeeim hübis et Septem sefiposis, quando pertinuerit iure proprietatis monasterio s. Galli, sed quod ipse recordatur ad quadraginta annos et ultra et non vidit, quod unquam aliquid ad monasterium s. Galli de curia predieta vel suis attineneiis pervenerit, nisi quod vidit, quod quadam vice ... dictus Widmer, procurator monasterii, deduxit in duodeeim ulnas panni, et quelibet hüba solvit quatuor modios et dimidium, unum modium fabe et nnnm agnum valentem 3 ß. De reliquis bonis nichil seit. Et C. de Grünburg aeeipit mediam partem pre- dictorum bonorum apud Munolvingen, et Pridericus de Almenshoven aeeipit aliam partem. Et dicit, quod idem audivit de deeima in Munolvingen. Item dicit, quod est publica fama, quod bona predieta pertinuerint monasterio s. Galli, sed quo iure ipsi modo possideant, ipse nescit. § a ) C. Faber, servus monasterii s. Trüperti, testis iuratus, non odio etc., deponit, quod ipse audivit mm 11 »affi wmm ^^M 248 1297/1299. § C. pincerna de Landegge, testis iuratus, dicit, quod interfuit, quando dominus abbas Wilnhelmus contulit C. de Grünburg feoda sua, que de iure sibi conferre potuit. § H. advocatus, miles de Wartense, per omnia concordat cum teste proximo. Hec vobis transmitto sigillo meo fideliter interclusa. h) 1299, Nov. 13. Mundelfingen. Bericht des Pfarrers von Ewatingen über ein nachträgliches Zeugenverhör an den Constan/ser Official. Dilectissimo domino suo, viro venerabili, officiali curie Constan- tiensis, S. viceplebanus in Egbütingen, si quid est melius, quam obedientia debita et devota, quemadmoduni vestris recepi noviter in mandatis audire videlicet attestaciones et dicta residuorum testium iuratorum, quos tunc infirmitati veliementi (sie) seu continua pergravatus audire non potui, velut filius obediencie volens in Omnibus obedire, testes audivi residuos iuxta mandati vestri traditam mihi formam de quorumque substantia a ): a) Es steht nur ein langes s mit einem allgemeinen Kürzungszeichen. Waltherus dictus Houisen, testis iuratus, requisitus dicit, quod antecessores C. dicti de Grünburg, videlicet C. pater suus et.Gerungus patruus suus reeeperunt dietas possessiones in Munolvingen sine omni contra- dictione et inpedimento monasterii s. Galli, sicut adhuc reeipit C. predictus de Grünburg hereditate sucessiva. Eequisitus de possessionibns in Wesdorf, in Husem, nichil seit. Requisitus de deeimis in Munolvingen dicit, quod idem C. de Grünburg in usus suos collegerit, sicut antecessores sui predicti omnes, quibus recordatur, hoc excepto, quod audierit ex relatu, quod dicte deeime debeant curie cellerarie in Munolvingen pertinere. Eequisitus, si quis abbas ei concesserit, dicit, quod nescit. Requisitus de tempore et loco dicit, quod nescit. Requisitus de consensu capituli dicit, quod nescit. Requisitus, si unquam viderit nuncios dicti monasterii colligere fruetus possessionum aut deeimarum in Munolvingen, dicit, quod nescit. Requisitus de condicione dicit, quod sit filius censualis monasterii s. Galli. Et recordatur ad 50 annos. § C. de Munolvingen, testis iuratus, per omnia concordat cum teste predicto Walthero. Requisitus de condicione dicit, quod sit filius censualis monasterii s. Galli. Et recordatur ad 40 annos. § Bur. dictus Wolvel, testis iuratus, requisitus, per omnia concordat cum predicto Walthero, hoc excepto, quod audierit a patre suo, possessiones in Munolvingen reeepisse nuncios monasterii s. Galli. Requisitus de condicione dicit, quod sit monasterii s. Galli. Et recordatur ad 20 annos. § Walth. de Ohtfridingen, testis iuratus, requisitus, per omnia concordat cum predicto Walth., hoc excepto, quod audierit ex relatu, quod possessiones in Wesdorf et in Husern idem C. de Grünburg in suos usus eos (sie) collegerit, sicut antecessores sui predicti. Et recordatur ad 40 annos. Requisitus de condicione dicit, se esse libere condicionis. In huius igitur execueione mandati vestri et rei veritatem, quia sigillo ad presens careo proprio, presentem cedulam sigillo acomodato reverencie vestre cum partibus die per vos ipsis assignata dirigo robo- ratam. Datum Munolvingen, anno domini 1299., idus Novembris, indictione 12. i) Ohne Datum. Bericht des Schulmeisters von Bottweil über die vor ihm gemachten Aussagen der Zeugen des Beklagten an den Constanser Official. Honorabili domino, officiali curie Constanciensis, Ber. rector puerorum in Rotwil obedienciam in omnibus debitam et devotam. In causa mota inter dilectos in Christo, abbatem et conventum monasterii s. Galli, ex una et C. de Grünburg ex parte altera dicta testium ipsius C. rite et racionabiliter examinata loco et tempore debito seeundum vestrarum literarum tenorem vobis transmitto presentibus in hec verba: § Ulricus miles de Almshoven, testis iuratus, requisitus, unde C. de Grünburg habuerit deeimas in Tainingen, Emingen et in Mülingen, super quibus vertitur questio, respondit, quod ipse deeimationes devolute fuerunt ad ipsum C. iure hereditario de Gerungo de Grünburg, suo patruo. Requisitus, quo iure ipse Gerun- gus tenuerit deeimationes ipsas, dicit, quod nescit. Requisitus, quamdiu tenuerit Gerungus deeimationes, dicit, quod 24 annis paeifice et quiete. Requisitus, quo iure attenuerint ipsi Gerungo, dicit, quod nescit, si iure feodi tenuerit vel non. Nescit etiam, a quo ipsi infeodata fuerint. Requisitus, [si] deeimationes unquam serviver-int ad monasterium prefatum, dicit, quod nescit. Hec dicit non odio etc. § C. de Berne, testis iuratus, requisitus, de quo ipse C. habuerit deeimationes, concordat cum primo JM l HS MI iiBii I H ■ H sssas Susis 1298. 249 in hoc. Requisitus, quamdiu Gerungus liabuerit decimationes, clicit, quod 30 annis ipsas tenuerit pacifice et quiete. Reqnisitus, quo iure, dicit, quod iure feodi. Requisitus, |a] quo, dicit, a monasterio s. Galli. Re- quisitus, a quo abbate fuerit infeodatus, dicit, quod nescit. Requisitus, si decimationes nunquam serviverint ad monasterium prefatum, dicit, quod nescit. Hec dicit non odio etc. § Item Alb. villicus de Emingen, testis iuratus, requisitus, a quo C. tenuerit decimationes prefatas, dicit, quod a suo patruo Geningo liabuerit decimationes in Emingen, de aliis nichil seit. Requisitus, quamdiu Gerungns liabuerit ipsam, respondit, quod 30 annis paeiflee et quiete. Requisitus, quo iure, dicit, quod iure feodi. Requisitus, a quo, dicit, a monasterio predicto. Requisitus, si nunquam serviverint ad monasterium predictum, dicit, quod nescit. Requisitus, a quo abbate infeodatus fuerit Gerungus, dicit, quod nescit. Hec etc. § C. dictus Waltherus, testis iuratus, requisitus, a quo C. habuerit decimationes, dicit, quod decimationes in Emingen et Tainingen tenuerit a Ger., de tercia nichil seit. In aliis concordat cum Alberto villico. Hec etc. § ... dictus Volkwinus, testis iuratus, [requisitus,] de quo C. tenuerit decimationes, dicit, quod a Gerungo. Requisitus, quo iure, dicit, quod iure feodi. Requisitus, a quo, dicit, quod a monasterio predicto. Requisitus, de quo abbate, dicit, quod nescit. Requisitus, si nunquam serviverint ad monasterium, dicit, quod ille, qui tenuerit, decimationes, dedit statutum censum monasterio, sed quantitatem census nescit. Hec etc. § Ber. dictus Waltherus, testis iuratus, concordat cum Alberto villico de Emingen, hoc dumtaxat excepto, quod Bertoldus dicit, quod Gerungus 30 annis possederit ipsas decimationes. § Albertus de Lachendorf, testis iuratus, concordat cum C. de Berne, nisi in hoc, quod dicit, quod audiverit, quod dominus abbas Ber. ipsum Gerungum infeodavit ....»). a) Der Schluss dieses Berichtes fehlt. Perg. gleichzeitige Kop. St. Gallen, Stiftsarchiv, mit der Rückaufschrift: „Possessioues et deeime in Munolfingen anno 1299." mitgeteilt von Dr. Hermann Wartmann in St. Gallen"). a) Die Vorlage ist aus 5 Stücken von verschiedener Länge zusammengesetzt; sie ist von einer Hand geschrieben so, dass mit jedem neuen Aktenstücke oder jeden neuen Aussage eine neue Zeile beginnt. Dieselbe ist ohne Zweifel zusammengestellt, um als Grundlage für das endgiltige Urteil zu dienen. Das letztere ist nicht erhalten. 1298. Rom. 279. Frater Basilius archiepiscopus Jerosolimitaiius Armenorum, Johannes Turitanus archiepiscopus, Ildebrandus Aretinus, Jaeobus Grauinensis, Stephanus Oppidensis, frater Matheus Veglensis, Adam Marturanensis, Lando Svanensis, frater Lambertus Aqinas, Andreas Venafranus, frater Romanus Croensis episcopi omnibus vere poenitentibus et confessis, qui in festivitatibus Nativitatis, Resurrectionis, Ascensionis et Penthecostes domini et Nativitatis, Annuntiationis. Purificationis et Assumptionis b. Mariae, om- niumque sanetorum festo, festivitate singulorum apostolorum, quatuor temporum ie- iunii, ss. Nycolai, Martini, Stephani, Laurencii, diebus dedicationum ecclesiae, altarium et patronorum eorundem ad ecclesiam b. Mariae in Vylingen, quae dicitur ecelesia mater, sitam extra muros, et altaria ibidem s. Crncis et b. Mychahelis, et eiusdem ecclesiae capellam, sitam intra muros, b. Johannis et altaria ibidem: b. Katherinae, Magdalenae, Blasii accesserint aut manum porrexerint adiutricem, singuli singulis 40 dies de iniunetis poenitentiis relaxant, dummodo consensus dyocesani accesserit. V. 32 ■ ■ ■ ■ . I SSSSiK ^H 250 1298-1300. Datum 1298., Rome apud s. Petrum, pontificatus domini pape Bonifacii octaui anno quarto. Von den Siegeln der Bischöfe nur schlechte Bruchstücke erhalten. Perg. Or. Villingen, Pfründenarchiv. S. 1) Auf der Plicatura von gleichzeitiger Hand: „Ad Veterem Villam". ferner: „CLVIH". An die Plica- tura ist ein gleichzeitiger Zettel angenäht: „Hec sunt reliquie recondite in scita (sie) a ) s. Blasii: item s. Blasii episcopi, s. Johannis Baptiste, s. Petri et Pauli apostolorum, s. Mathee apostoli, s. Andree apostoli, s. Augustini, s. Nicolay, s. Laurencii, s. Mauricii, s. Benedicti abbatis, s. Martini, s. Theoderii martyris, s. Wunebaldi, s. Fidis virginis et martyris, s. Verene virginis, s. Petronelle virginis et de querco Mambre vallis." Unter dem letztgenannten Thale ist das aus der Geschichte Abrahams bekannte Thal Manre bei Hebron mit seinem Cerebinthenhaine zu verstehen. Der archiepiscopus Jerosolimitanus Armenorum ist der Erzbischof der armenischen Gemeinde in Jerusalem. Turitanus Erzbischof von Sassari, antea Torres in Sardinien, Aretinus = Arezzo, Mittelitalien, Grauinensis = Gravina, Unteritalien, Oppidensis = Oppido, Unteritalien, Veglensis = Veglia, Insel, zu Istrien gehörig, Marturanensis = Martorana, Unteritalien, Svanensis = Soana, Oberitalien, Aqinas = Aquino, Unteritalien, Venafranus = Bovino et Venafro, Unteritalien, Croensis = Croae, Kroja in Albanien. a) Wohl verschrieben für: »cista« d. i. Eeliquienschrein des s. Blasiusaltares. 2) 1300. Moni. Fridericus Valuensis, frater Angelus Fesulanus, frater Monaldus civitatis Castellane, frater Jacobus Calcedonensis et Ventura Eugubensis episcopi a ) omnibus vere poenitentibus et confessis, qui ad ecclesiam b. Mariae virginis et capellas eidem annexas in Vilingin in festivitatibus s. Mariae, s. Catherinae Nativitatis, Resurrectionis, Ascensionis domini, Epiphaniae atque Pentecostes, omnium apostolorum, Johannis Baptistae et Evangelistae, Laurentii, Stephani, 10,000 martyrum, Michaelis, Silvestri, Nicolai, Martini, omnium sanetorum, Catherinae, Margaretae, Luciae, Caeciliae, 10,000 virginum, Mariae Magdalenae, in consecratione ecclesiae et capellarum accesserint, vel ad fabricam, luminaria, ornamenta etc. manus porrexerint adiutrices etc. 40 dies de iniuneta poenitentia relaxant, dummodo diocesani voluntas accesserit. Datum Borne, 1300., pontificatus domini Bonifatii pape VIII. anno 6. Von den Siegeln der Aussteller (an Leinenschnüren) sind nur Bruchstücke erhalten. Perg. Or. Villingen, Pfründenarchiv. S. a) Valuensis episcopns = Sulmona et Valve, Unteritalien, Fesulanus = Fiesole, Toscana, Civitatis Castellane = Civita Castellana irn ehemaligen Kirchenstaat, ein episcopatus Calcedonensis mit dem Titel Metropolis war Suf- fragan von Constantinopel an dem durch das Konzil bekannten Orte gegenüber Constantinopel. Eugubensis = Gubbio, Eugubium im ehemaligen Kirchenstaat S. 3) 1300. Moni. „Ranucius Calaritanus, Manfredus saneti Marchie, Nicholaus Tortibulensis, .. Castrensis, Jacobus Calcedoniensis, Anthonius Synodiensis, Arnulphus .. archiepiscopi«) .. episcopi b )" omnibus vere confessis, qui ad ecclesiam parrochialem b. Mariae, s. Johannis et s. Blasii in Vilingen in festivitatibus s. Mariae, s. Johannis, Blasii, Nativitatis domini, Resurrectionis, Pentecostes, omnium apostolorum, Johannis, Laurentii, Michaelis, Katerinae, Marie Magdalenae, Margaretae et in dedicatione ecclesiae, omnibus dominicis diebus accesserint, vel praedicationem audierint etc., de iniunetis poenitentiis 40 dies relaxant. Datum Borne, 1300., pontificatus domini Bonifacii VIII. anno 6. Von den anhangenden 9 Bischofssiegeln (die Urkunde nennt nur 6 Aussteller) nur Bruchstücke erhalten, das erste und letzte Siegel ist identisch. Perg. Or. Villingen, Pfründenarchiv. S. a) Von archiepiscopi steht in der Urkunde nur archie , dann ist Platz für etwa 2 Namen, darauf folgt episcopi. Die Namen der Bischöfe sind nämlich später in das Formular der Urkunde eingetragen. Vor Castrensis und nach Arnulphus sind Punkte eingesetzt und demnach die Interpunktion eingerichtet, da der Bischof von Chal- ■OB 1298. 251 cedon in der Anm. 2 gegebenen, von gleichem Jahre datierten Urkunde Jacobus nicht Anthonius heisst. Die ganze Urkunde beweist schlagend die Leichtfertigkeit, welche bei der Ausstellung dieser Urkundenart mehrfach begegnet, b) Calaritanus = Cagliari, Sardinien. Sancti Marchie vielleicht s. Marco, Sicilien, dort erscheint auch ein Manfredus als Bischof, derselbe wurde nach Garns aber bereits 1291 von dort transferiert. Tortibulensis = Torti- boli, Unteritalien. Oastrensis zweifelhaft, welches Castro gemeint ist. Synodiensis ist vielleicht verschrieben für Sidoniensis, Sidon in Phönizien. S. 1298, c. April 10. 280. König Adolf sammelt seine Anhänger zum Kampfe gegen seinen Gegner Albrecht von 0esterreich im Kinzigthal. Also warb der küng umb alle sin diener und zogt gen im. Also wart unserm apt [von St. Gallen] enboten von dem küng. Der machet sich bald uf mit 20 rossen und für zu dem küng und kam dem zu in Küngstal 1 ). Küchimeisters Nüwe casus monasterii s. Galli in Mitteilungen des histor. Vereins von St. Gallen XVJJ3, 271. a) Das Datum folgt daraus, dass König Adolf am 10. April 1298 in castris apud Hasela in Kinztal eine Urkunde ausgestellt hat, s. Mitteilungen des St. Galler histor. Vereins XVIII, 271, Anm. 491. fwBnlw ff w iiili§Sl 1298, Sept. 30. Nürnberg. 281. Albertus Romanorum rex schulteto, consulibus et civibus de Vilingen, fidelibus suis dilectis, qui se suis et imperii servitiis prae ceteris hactenus fid3Üus et irremis- sius applicabant et adhuc applicant, precibns eorum inclinatus, immunitatem oppido Yillingen ex praedecessorum suorum , imperatorum et regum Romanorum et Rudolfi quondam Romanorum regis, genitoris sui felicis recordationis, datam, quod nemo ci- vium oppidi praedicti utriusque sexus extra oppidum suum potuit vel debuit coram aliquo iudice externo conveniri, imiovat. Datum apud Nuerenberch, 2. kalendas Octobris, indictione 12, 1298., regni vero nostri anno primo. Das k. Majestätssiegel (abgebildet bei Heffner, Tafel VIII, No. 66) an rot-gelber Seidenschnur. Perg. Or. Villingen. 1) 1320, Sept. 4. OberUrch. König Friderich bestätigt den Vylingern in Rücksicht auf die getreuen Dienste, die sie ihm und dem Reiche gethan und ferner thun mögen, die ihnen von seinen Vorfahren, namentlich seinem „äny", König Rudolf, und seinem Vater, König Albert sei., verliehene Freiheit, dass sie niemand vor ein anderes Gericht ziehen darf, als vor ihren Schultheiss zu Vylingen. Geben ze Oberkyrche, dez dVnrstags vor Vnser vrowen tag ze herbst, 1320. An roter Seidenschnur das königliche Majestätssiegel (abgebildet bei Heffner, Tafel X, No. 78). Perg. Or. Villingen. R. 32* iiilPI Ja lii mm HM tili r 252 1300. c. /300. 282. Ans dem Urbar des Klosters Beuron. Hec sunt praedia (bona) possesiones canonicorum prepositure in Bürre vffen dem Honberge ze 0 Herbriswiler: Virich Vifen dem Honberg - buwet einen hof, da hört in: indem esche gen Lüprantzwiler ze Tobelstige daz Nider lant, lit zwischant Wingarter gut; das Ober lant, lit zwischant Sengebers acker vnd Wingarter; an wisan ain juchart vnd ain acker am hof vnd ain acker, dez sint zwojuchart, lit derbi; bi dem Wasserstal anderhalb juchart, züchet an die Strasse; zen Geran zwo juchart; zem fürte gen Haidebremen ain lant; in Braithaidach ain juchart; gen Sässach in Haidach ain acker; in dem esche gen Hüwenhaldun drie juchart, ligent ob dem stige; vor Ytobelstige lit ain acker; zem niderne Molberbome lit och ain lant; zem obern Molberbome lit och ein lant; vor Chösholcze vffen Benczenberge ain acker, stosset an Senbei's acker; ze Haimenhuse ain juchart, stosset an Kollin; ob Haimenhuse aber ain lant, lit zwischent Wingarter gute; vf Benczenberge ain acker, zvhet vber die Strasse; zem Stocke ain acker vnd ain lant, lit bi dem Stocke; in dem esche vffen Haldun ain juchart, stosset an den hof; der ander Hofacker, des ist anderhalb juchart, stosset an die Strasse; der nider Dornacker, des sint zwo juchart, des obern Dornackers ist anderhalb juchart, vnd ain lant vffen Haldun, stosset an den weg; ain acker vnder Haldun, ist ain juchart; ain acker ob Wielanczwise; zem obern Buche ain juchart; zwischant den BSehern ain lant; zu dem niderne Buch ain lant; zem niderne Buch sehzehen furhe; ze Buch zem stige ain juchart; zem Ergeller ain juchart; ze Kaltabrunnen ain juchart. Dirre vorgescriben hof giltet jargelich 8 ß 3\ Costentzer vnd git ze vogtreht zwen scheffol habern Rauenspnrger mes. Dise nachgeschobene wisa horent in den selben hof: ze Lüprehtz- wiler im Colbrunnen ain halben mansmat vnd ain bünde, lit och ze Lüprehzwiler; zem obern Tänlin ain wisfleche; zem vndern Tänneli lit och ain wisfleche; ze der Boschahtun wise lit öch ain wisfleche; vnder dem Bain, an dem weg, lit och ain wisfleche; ob der Specherinum gut och ain wisfleche; an der Betwise ain trittail vnd danne an der Betwise ain mansmat; in Haldindun bünde och ain wisfleche; ze Wielantwisan ain mansmat; Chösholcz lit vf Dritobelhaldun, stosset an der herren holez von Wingarten, vnd ain holcz, lit vf Stochahshaldun..... Hec sunt possessiones in Beczzenrüti: in dem esche ob dem Gevelle lit ain gebraite, der sint sehs juchart, zühet von ainem bache zu dem andern, vnd ain lant lit vf dem Gevelle, vnd ain juchart lit an der Kürczi, vnd ain gebraite oh Liechtenegge vf der staige, der sint fünf juchart, vnd ain juchart vor dem walde, vnd ain juchart zem Stocke, stosset an den andern back, vnd ain acker zer Büchun, des ist anderhalb juchart, vnd ain juchart lit dishalb dem andern bache, ain juchart lit in dem walde an dem gemeinmerche; in dem esche ob der Egge ligen acht juchart; zu dem Wisberbome ain sätelle; in dem esche gen Krumbach drie juchart, ligent an dem Brul, stossent an dieBossa; vor Sehaldun ob der Kürtzi ain juchart; ain juchart stosset an das Müseli an den weg vnd ain juchart zühet vf die Haldun vnd ain gebraite darvnder, der sint drie juchart, stossent an die Erla vnd drie juchart zer Swingrübe; des nidern Vfgänden ackers ist ain juchart; ain acker vor Sehaldun, des ist och ain juchart, vnd an der Kürtzi zwo juchart; vnd an dem obern Vfganden acker ain juchart; ain Hofacker, ain halb juchart, vnd darunder öch ain halb juchart; vnd ain acker, lit in der Closen; die wisa des Bruls sint zwai mansmat; vnd an den wisan zwai mansmat vnd zwen wiseflecken zem Wisberbome; vnd zer Steinwis ain wisflecke, vnd die gewalczami höret allü wider in den hof, was ze dem dorfe ist. R o t r i s, des sint drizehen juchart, vnd ziehent von Aeblinsholcz an Ybacher esche, vnd ain holcz haisset Eotriserholcz vnd zühet von des maiers esche von Ybach vf die Haldun an Büczentobel, vnd von Rüczentobel an Moczelinmüli, vnd git 13 ß Costenczer zins, vnd ze vogtreht zehen viertel habern, vnd ain bröl lit vnder Ybach, des sint sehs mannemat, haisset Botriserbrül. In Bosliasela: ain wise bi der hailigen hus von Ylmense, vnd stosset anderhalb an den bach, vnd 1300. 253 süSss msm ain wisflecke ennent dem bache in Phozzach gen Aehenbüge; vffen dem Letten ain juchart, lit vnder der von Salmanswiler acker, vnd ain jueliart lit am Bulis, ob des von Hornstain acker, vnd me danne ain halbü juchart, lit vor dem Mose vnder Ylmensewer acker..... Hec sunt possessiones, quas habemus in Juntunberge: in den maierhof der herran von Bürra, den Herman der maier buwet: in dem esche vor dem Buche lit ain gebrait, der sind vierzehen juchart, stosset an das Buch; drie juchart stossent ainhalb an Hagenne wise vnd anderhalb an das Buch; ain juchart haisset du Kürtzi, stosset an Hagenne wise; vnder Hagenne wise ainhalb juchart vnd ob der Wabüchun, ze lingen stat, lit och ain halb juchart in dem esche; vor der Lindun hinus ain gebraite, der sint vier juchart, stossent an die Lindun; an dem krumben acker vier juchart und zwo juchart an dem Steinacker; drie juchart ligent ob den Herwegäckern; vnd an dem Lochacker drie juchart; in dem esche hinder der kilchun lit ain gebraite, der sint sehs juchart; hinder der Gebraitun lit ain acker, des sint aht juchart vnd drie juchart, stossent an der Hailigen acker; vnd ain br&l lit ze Egelunrüti, des sint vier inans mat, vnd der Walkunrüti ains mans mat; in Hagenne wisa zwaier mannemat, vnd in der Gurgelun ains mansmat, vnd hinder der kilchun ains mansmat; dis höret alles in den hof. In des Holtzmanns lehen, das buwet Hainrich der Gaisser, höret in ain hus vnd ain schüre vnd ain garte vnd ein bongarte; vnd in dem esche hinder der kilchun lit ain acker, des sint drie juchart, vnd in Entzinchaldnn ain juchart vndenan; vnd ain juchart ob dem Zil; vnd ain juchart hinder der kilchun; vnd vier juchart an dem Rossenbuhel; in dem esche vor der Lindun ain juchart, lit an der Haldun; vnd an den Braiten acker drie juchart vnd an der Lochegenlun zwo juchart; in dem esche vor Buch, in der Walkunrüti, drie juchart vnd ob den Herweg drie juchart vnd vier mansmat in Egelun rüti; vnd ains mansmat in der Walkun rüti; vnd ain bletzli lit hinder der kilchun; vnd in dem Kummen (krummen) mose och ain bletzli; vnd der selbe Hainrich der Gaysser buwet ain lehen, haisset das Öde lehen, da höret in: ain hofstat vnd ain bünde; vnd in dem esche hinder der kilchun zwo juchart, ligent an der Haldun; vnd in Entzlinshaldun ain juchart vnd ain juchart vf dem Rossenbuhel; vnd zwo juchart ob dem bongarten; in dem esche vor der Lindun ain juchart lit ob dem Schonler; vnd ain juchart hinder der bünde; vnd ain juchart hinder dem Braiten acker; in dem esche vor Buche drie juchart ligent ob dem Herweg; ain juchart in der Walkunrüti, vnd wisa vier mannemat in dem Br&l ze Egelunrüti; vnd ains mansmat in Walkunrüti; vnd ain halb mannsmat bi dem Spiczigen bome; vnd ain wiseli bi dem Schonler. Hermann der Genseier buwet ain hof, da hört in: ain hus vnd ain schüre vnd ain garte; vnd in dem esche hinder der kilchun ain acker, des sint drie juchart ligent ob dem Zil; vnd im Sclätte och drie juchai't; in dem esche vor Buche zwo juchart; ob dem Sclätte vnd ob der Hagenwisa drie juchart; in dem esche vor der Lindun ain juchart lit ob dem Herweg; vnd vor der Gebraitun ain juchart; vnd vor der Gurgelun zwo juchart vnd drier mannemat wisa in dem Biet; vnd ain halb mannsmat im Sclätte. Taig Bische buwet ain gut, da hört in ain hus vnd ain garte; vnd in dem esche hinder der kilchun ain acker, sint zwo juchart, ligent vf dem Bossabuhel vnd in Entzlinshaldun zwo juchart, ain juchart an Brunnenacker vnd vffen dem Stürnberge zwelf juchart vnd wisa, drier mannemat, ligent in der SnStun vnd ain mansmat vf dem Boyan ain mans mat an der Niderun wise, vnd zwai mansmat vffen dem Stürnberg an der Obrun wise, vnd dis gut ist vmb- zogen mit marken von dem Winterböme vncz an Storrenegerdun vnd von Storrunegerdun vncz der M<, vnd von der Mülte vncz vber den Krummen acker, vnd von dem Krummen acker vncz an den Fuhseller vnd von dem Fuhseller vff den Eossabuhel, vnd von dem Bossab&hel vncz an den Bürrer weg, vnd denne den weg abe vncz an Bürchelin Knippen acker, vnd von Knippen acker vndenan in Entzlinshaldun vnd von Entzlinshaldun alles die stras vflier vncz im Sclätte, da lit ain marche, vnd von Sclätte vncz hin an Münch- maigers buche, vnd von Münchmaigers buche vncz zu der Swingrübe, vnd von der Swingr&be vncz an Sa- ligunstetter buch, vnd von Säliguntetter buch vncz in Walkunrüti, von Walkunrüti vber die Wabüch zu dem äckerlin, vnd von dem äckerlin vncz zu dem Negenden bome vf dem Stürnberge, von dem Negenden bome vncz zu dem Krummen mose, von dem Krummen mose vncz herwider vmbe zem Winterböme..... Emingen: in Grüben vff der wis, bi dem Tugstain vnder Bentzen des Widmers akker, ob dem stig, da man gen Schenkenberg gaut, 1 vis, lit in Hagen. Der Hof Henningen bi Meßkirch: hus, hof, garten an der Ler; esch ob dem dairf, an dem dairf; ms m •v£i «als -' Hl HB MÜH MöaBs wBBm IsessSsi B^^^ 254 1300. an der von Wald akker, flachsäkker, burghof, der Lang akker, vff der Raiglißhalden, vf der von Werdenberg gut, an der von Laicz gut, zu dem Hasel, vf Sant Marien Magdalenen gut von Laicz, Schmittenbach, an Bechershürst, zwischent den Hegern, vf miner frowen von Laicz gut; in der Stainrennen, vff dem Stain- boll, vff dem Engenrain, nebent dem brul an den Widenhürsten, vnder dem Lorenzil, der Krum akker am Riet, in der Wannen, vnder dem Koclienrain, an den Stigäkkern, in der Enginen 1 mansmad, vor der Lederhosen 1 mansmad vff dem Ried, vff der Vnselden, 1 mans mad in dem Rötelberg, in Lorenwisen, an Lorwis...... Nach dem Drucke von Birlinger in der Zeitschrift Alemannia, VIII (1880), S. 185 f. 1300. Rom. 283. Jacobus Chalcedonensis, Consanus archiepiscopus, Lanulphus Frentinacensis, Manfredus et alii episcopi") cupientes, ut claustrum st. Sebastiani in Amtenhusen congruis honoribus frequentetur, Omnibus vere poenitentibus et confessis, qui ad dictum claustrum in singulis festivitatibus seu certis diebus nomiuatis venerint vel ad eius fabricam, libros seu alia necessaria donaverint seu manus porrexerint adiutrices, aut qui ei quicquid legaverint, et qui sacerdotem cum corpore Christi infirmos visitan- tem associaverint seu pia mente orando pro defunctis cum reliquiis claustrum cir- cuerint, de poenitenciis 40 dies relaxant. Datum Rome, 1300., pontificatus domini Bonifacii octavi anno 6. Von den 8 Siegeln an gelben Seidenschnüren sind grösstenteils nur Bruchstücke erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. R. . a) Die Namen sind durch den Bug des Pergaments teilweise unleserlich geworden. 1) Ein Erzbistum Chalcedon giebt es nicht, ein Bistum dieses Namens mit dem Titel Metropolis gegenüber von Constantinopel s. No. 279, No. 2; Consanus = Conza, Apulien; Frentinacensis könnte Fri- gento (Freguentinus) Unteritalien sein, wo der Vorname nicht auffallend wäre. Das Verzeichnis bei Garns ist gerade an dieser Stelle unvollständig. S. 1300, Jan. 7. Riedlingen. 284. Einweisung des Abtes von Zwiefalten in den Besitz von Gütern zu Hayingen durch den Landrichter der Grafschaft Veringen. Ich Swyggervon Teggenhusen, lantrichter in der gräfschafte ze Veringen, tun kunt allen den, die disen brieff lesent, sehent oder horent lesen, das min herre, abbt Eberhart von Zwifeltün, kam für mich für gerichte ze Eüdelingen, da ich saß ze gerichte in der gräfschafte ze Veringen, daz er da fürbracht, daz er sin anlaithi hat ggg^_n_nm| ■ '■<■'■■-■■' ■.-• --' : ■■■■■■■ ■<- 1300—1317. 255 besessen try tag vnd sechs wochen vff dem gute ze Haigingen, waz her Cünrat, des Langen sun , von Gundelfingen da hate, vnd ze Sunderbüch, waz er da hat, vnd vff den misern ze Erenfels vor der bürge vnd vff dem wasser, das dar vnder fiüsset, vnd was er da het, wann der vorgenat (sie) herr, abbt Eberhart von Zwifeltvn, daz fiirbrächt mit rechte, do ward im ertailt, daz er in satztin in gewer. Da ward im ze schirmer geben Friderich der vogt vom Bussen über du vorgenanten gut. Und geschach das da von, wann er in verbot in der schranne vor gericht vor dem vorgenanten lantrichter, herrn Swigger von Teggenhusen, in der graueschafft zeVeringen. Dirre brief ward gegeben ze Rudelingen, an dem donrsttage nach dem Überosten tage, do man von gottes gebürt zalte drüzenhenhundert iaure. Kopialbuch des Klosters Zwiefalten (Perg. 15. Jhdt.) fol. 24 t). Stuttgart. S. 1) 1301. Herr Hainrich von Gundeluingen bekennt, dass er von dem Gotteshause Zwiueltün 8 Viertel Haber, 2 Hühner und 1 Fastnachthulin aus Blochinges Leben zu Haigingen zu Vogtreclit hat, und dass nach seinem Tode das genannte Vogtrecht diesem Gotteshause ledig sein soll. Geschriben 1301. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. E. 2) 1306, Nov. 11. Zwiefalten. Cünrat von Gundelfingen wird von dem Abt Eberhart und dem Konvent von Zwifeltün „durch liebin vnd durch früntschafft" zum Vogt genommen über deren Gut zu Haigingen, über das früher der von Wirtemberg Vogt war, und über das, dessen Vogt Hainrich, der alt, von Gundelfingen ist, für den Fall, dass es von diesem ledig wird oder Cünrat es selbst löst, und über das Gut zu Vainhusen „das geraitet ist ze vier hüben". Er soll zu Vogtrecht nehmen von jeder Hube nur 4 Viertel Haber Ehinger Mass und ein Fastnachthuhn. Sie haben auch das Gericht zu Sunderbüch und Vainhusen zu einem gemeinen Wesen zusammengezogen, bei dem der Abt oder sein von ihm ernannter Stellvertreter in Gegenwart des Vogts oder seines Boten zu Gericht sitzt, und von dessen Gefällen Abt und Vogt je das Halbteil beziehen. Wollen sie über etwas nicht richten, so hat dies der Vogt oder sein Vertreter zu thun, ohne dafür mehr, als das Halbteil zu bekommen. Thut Cünrat auf der angegebenen Vogtei dem Kloster Schaden, so ist er bei Verlust der Vogtei zum Schadenersatz innerhalb eines Monats nach erfolgter Mahnung verpflichtet, ebenso, wenn sein „ingesinde" während seiner Abwesenheit es thäte, innerhalb eines Monats nach seiner Rückkehr. So oft das Kloster den Schaden innerhalb eines Monats nicht anmeldet, verliert es das Klagerecht um diesen Schaden. Cünrat und seine Erben dürfen die Vogtei nicht verkaufen noch verkümmern, Cünrat schwört, das Gotteshaus an Ehren und an Gut gegen jedermann zu schirmen, der Abt aber giebt „sin trüwe" an Eidesstatt, gegen denselben nimmer Krieg zu haben, es sei denn um redliche Sache. Seine Erben und die Nachfolger des Abtes sollen diese Versprechen einander erneuern, wollen das die letztern nicht thun, obschon es seine Erben thun wollen, so haben diese die Vogtei nicht verloren, wollen die Erben aber das vorgenannte Gelübde nicht thun, so fällt die Vogtei an das Gotteshaus zurück. Fällt aus irgend einem Grunde die Vogtei von den Gundelfingern zurück, so treten beide Teile wieder in ihre Rechte, die sie vor diesem Vertrag hatten. Zeugen: Herr Bertholt von Eberharczwyler, Herr Burkhart von Erlbach, Herr Brune, sein Bruder, Schwigger von Blankenstain, Cünrat vnd Bertholt, die zwei Gebrüder von dem Staine, Cünrat von Bach. Geschriben in dem vorbenempten closter ze Zwifeltün, 1306, an st. Martins tage. Das Original siegelte der Aussteller. Kopialbuch des Klosters Zwiefalten (Perg. 15. Jhdt.) fol. 24 b ). Stuttgart. S. 3) 1317, Sept. 23. Abt Eberhart und der Konvent von Zwifeltün und Herr Cünrat, der Ritter von Gundelfingen, legen ihren Streit um die Güter zu Haigingen, Sunderbüch und Vainhusen also gütlich bei: es solle bei den alten Briefen bleiben. Schiedsleute waren Herr Burkhart von dem Stain, Ritter, Herr Hainrich ■ 1 «Hb Hfl ßBEBH maSSa 256 1300. der Graue, eia Ritter, und Virich der Graue, genannt der Drescher; Zeugen: die Schiedsleute und Herr Swig- o c ger, ein Ritter von Gundelfingen, Eglolf von Emerkingen, Virich von Emerkingen und Hainrich Moriin von Gundelfingen. Geben 1317, an dem nächsten frytag nauch st. Matheus tag. Das Original siegelte Cunrat von Gundelfingen. A. a. 0. fol. 26. S. 4) 1352, Okt. 27. Swigger von Gundelfingen, Herrn Hansen sei. von Gundelfingen Sohn, übernimmt vom Abt Johanns die in No. 2 bezeichnete Vogtei. Wenn der Zwiefaltner Klosterbruder Rudolf von Emerkingen von dem Gute zu Haigingen und Vainhusen lebend oder tod kommt, so soll man das Gereute zu Vainhusen, das derselbe niederschlug und niederschlagen hiess, „ze hübgelt schlahen" und davon zu Vogtrecht nicht mehr nehmen, als von einer der Hüben zu Vainhusen ausserhalb des Gereutes. Zeugen: Herr Swigger von Gundelfingen, Herr Bertholt „sin brüder, swester sun] graven Berhtolts saugen von Nyfen" und Herr Swigger von Gundelfingen, der Alte. Geben 1352, an der zwolfbotten aubend Symonis vnd Jude. Das Original siegelten Aussteller und Zeugen. A. a. 0. fol. 25 b ). S. 1300, Jan.. 8. Constanz. 285. Hainricas Constantiensis episcopus Hugoni Sancti Montis et de Werdenberg comiti, qni ad manus suas vice eeclesiae suae omnibus iuribus in possessionibus ecclesiae suae apud Arbonam et in eius vicinio sitis, ex morte quondam strenui viri Marquardi de Camenata ad se devolutis, quibuscunque aliis feodis, quae a se ministeriales Con- stantienses aut quicunque alii tenent, sibi et haeredibus salvis, renuntiavit, in re- cornpensana praedictorum de consensu capituli sui ius pignoris per bonae memoriae Eberhardum praedecessorem suum Cuonrado de Sancto Monte et bonae memoriae fratri eins Bertoldo, novissime electo Curiensi, pro 100 m. a. ponderis Constantiensis in curia sua [episcopi] in villa Frickhingen constituti transfert et, licet iura patrona- tus ecclesiarum indivisibilia censeantur, eundem de parte media iuris patronatus ecclesiae in Frickhingen, sibi et ecclesiae suae Constantiensi integraliter competentis, titulofeodi homagialisinfeodat ita, ut ecclesia sua et dictus comes ad ecclesiam istam alternis vicibus praesentent. Nunc autem ipse filio comitis praedicti ecclesiam illam confert. Datum et actum Constantiae, 1300., sexto idus Januarii, iudictione 13. Das Original siegelten der Aussteller, sein Kapitel und Graf Hugo von Werdenberg und Heiligenberg. Kopialbuch des Stiftes Constanz (Karlsruhe, Kopialbücher No. 316) S. 338—39. 1300, Febr. 21. Salem. 286. Swiggerus de Teggenhusen nobilis. iudex provinciae generalis, notificat, quod Arnoldus de Mettenbuch et Arnoldus dictus Schacher, inter quos super possessionibus 1300. 257 ij^sis ab abbate et conventu de Salem in dem Nehern Hanennest in feodis datis, se ad culturam duorum boum extendentibus, quaestio ventilata est, compositione tandem facta, has possessiones per manus dictornm de Salem pro 10 % <9\ Const. Bertoldo, dicto Mutteler de Spekke vendiderunt. Testes: C. dictns Kramer, H. dictus Benun sun, frater H. maior cellerarius et monachus in Salem. Actum in Salem, 1300., 10. kalendas Marcii a ). Das Original siegelte der Aussteller (die Verkäufer haben keines). Salemer Kopialbuch II, 399—400. a) Man könnte auch lesen 1310, kalendis Marcii. Da aber Swigger von Teggenhansen nach 1307 nicht mehr genannt wird, ziehe ich obige Auflösung der Jahreszahl vor. 1) 1312, Aug. 4. Scheer. Swende und H., Gebrüder, genannt die Swenden von Ostrach, verzichten für 6 $ 5 ß ^j Constanzer Münze gegen das Kloster Salem für sich, ihre liebe Mutter, Frau Wille, und ihre Schwestern Anne, Elsbet und Gvte auf all ihr Recht an dem Gute ze Hannennest, das Wetzel, her Härtwinges (Sohn?), der Mutlerinun Mann, von Salem zu Lehen hat, und an einem Gute ze Galgrüti, das Herr H., der Leut- priester von Phullendorf, „gephendet" hat, und „dez ze ainem rinde akkers von den selben herren von Sal- manswiller lehen ist", und an einem Gütlein und dem Weingarten ze Metmostenwiler. Zeugen: Herr H. der Decan von Cruchenwis, Herr Eghart von Rischach, Herr Eber, von Rosenowe, Ritter, Vogt Schiltvng von Sigmeringen, H. von Bartelstain, H. von Hornstain, Bertolt von Eberhartswiler, Burkart von Herten- stain, Rvdeger von Magenbüch, Ammann zu Mängen, Cvnrat der Wilde, Bürger zu Mängen. Dis beschach zer Schär in der stat, 1312, an st. Dominicas tag. Das Original siegelten die Aussteller, unter deren Siegel sich ihre Mutter und Schwestern, die keines haben, verbinden. Salemer Kopialbuch II, 418—419. 2) 1312, Okt. 22. Stoclcach. Johans von Riethusin, der ältere, und Johans, der jüngere, „gevettirn sivne", vergleichen sich mit Abt und Sammlung von Salmanswiller wegen ihrer Ansprache an das Gut zu Herrinhannunest und verzichten auf ihre Ansprache gegen 4M. S., von denen jeder die Hälfte bekommt. Johans, der jüngere, verbindet sich, dass sein Bruder Diethalm das Kloster um dies Gut nie anspreche. Zeugen: Herr Hainrich von Honburg, Herr Burkart und Herr Ebirhart von Hohenvelse und Herr Cvnrat von Hermstorf, Ritter, Pilgri von Hödorf, Walther von Swaindorf, Herr Hainrich In der Bivnde, Bruder Dietrich von Bermatingen und Bruder Burkart von Mivlhain, Keller und Mönche des gen. Klosters, Bruder Gerung Eggehart, Bruder Albreht, der Gastmeister, Bruder Hainrich, der Kaufmann, und Bruder Albreht von Diepoltswille. Geben ze Stokka in der stat, 1312., an dem nähstin sunnuntag nah der Ailftusint Mägde tag. Das Siegel (Malta) eines der beiden Aussteller (39 mm D., IV A 2, Siegelfeld rautenförmig gegittert, im Schilde den Kopf gegen die rechte Oberecke wendender Fisch; f S'. IOH . FILH. DIETH . DE . RIETHVSEN) und das Diethalms von Riethusen (35 mm D., IV A 2, im Schilde Fisch, etwas mehr gebogen als im vorigen Siegel, Siegelfeld rautenförmig gegittert; f S'. DIETHALMI. DE . RIETHVSEN.) a). Perg. Or. Karlsruhe. a) Die Urkunde spricht nicht von diesem Siegel, sondern nach ihr sollten die Siegel der beiden Aussteller angebracht sein. 1300, Mai 26. Schaffhausen. 287, Abbas et conventus monasterii Scafnsensis intellexerunt, quod Berhtoldus dictus Schobeli, civis in Grauinhusin, servus monasterii Rinaugensis, bonum in Mettingen annuatim 2 modios tritici et 2 modios avenae solvens titulo pro- V. 33 w%m mit &9&'-jfri xws8m< 258 1300—1337. prietatis comparavit pro domino Hainrico de Widilo, praeposito, et monialibus et praebendariis coenobii in Grauinhusin, „in quorum usus cormnunes peccunia pro eo- dem bono sub certo numero et pondere persoluta est pariter et conuersa", quod- que idem Berhtoldus in redemtionem iuris haereditarii omnium rerum suarum nio- bilium et immobilium, ad quas post mortem eius abbas et conventus monasterii Iiinaugensis de iure respectum habent, idem bonum proprietatis titulo monasterio Rinaugensi donavit, salvo nihilominus eidem monasterio mortuario, hobtval dicto, post obitum ipsius persolvendo (aut 1 m. a. ponderis Scafnsensi pro mortuario isto danda), salvis etiam sibi vestibus eiusdem Berhtoldi cum perceptione secundum consuetudinem in monasterio Rinaugensi hactenus approbata, quodque idem Berhtoldus propter con- ditiones praemissas non est a suo dominio absolutus, sed pro tempore vitae suae, sicut alii servi eiusdem, erit obligatus. Praepositus, moniales et praebendarii coenobii in Grauinhusin, quia sigillo proprio non utuntur, sed sub potestate et regulo domi- norum suorum, abbatis et conventus monasterii Scafusensis, per oboedientiam vivant, super ratihabitione praescriptorum sigillis abbatis et conventus Scafusensis utuntur. Datum Scafuse, 1300., 7. kalendas Junii, indictione 13. Die Siegel des Abtes und Konventes von Sckaffhausen fehlen. Perg. Or. Zürich. 1) 1334, Mai 1. Biedern. Herr Cünrat der Propst von Rieden und der Konvent desselben Gotteshauses Vnser frowen st. Marien, st. Augustins Ordens, uff Swarzwalde gelegen, verkaufen Hainrichen dem Kirchherrn von Mettingen und Frau Elizabethen, Johans Otten sei. Tochter von Stülingen, ihrer Klosterfrauen, ihres Gotteshauses eigenes Gut zu Mettingen, das Johans der Stunzinger und sein Stiefsohn bauen. Dafür giebt Herr Hainrich um sein und seiner Vordem Seelenheil willen 20 ti $i der Münze, die jetzt zu Tungen genehm ist, wogegen ein jeder Baumann, der auf demselben Gute sitzt, fortan von Herrn Hainrichs wegen von dem Gute jährlich 6 Viertel Hanfsamen Tunger Mass an das Licht vor dem Fronaltar in gedachtem Frauenkloster zu geben hat. Frau Elyzabetha aber giebt zu ihrem Teile 10 ti A derselben Münze, dafür soll sie jährlich von dem Gute 6 Viertel Kernen desselben Messes bis an ihr Ende geniessen; nach ihrem Tode fällt dieses Leibgeding ebenfalls an das vorgenannte Licht. Herr Hainrich und Frau Elyzabetha ordnen, dass die Kusterin des Klosters das Gut besetzen, entsetzen und davon zu ihrem Teile nehmen soll 2 Herbsthühner, 2 Fastnachtshühner und 40 Eier. Bekommt ein neuer Baumann das Gut, so soll derselbe 10 ß ty gewöhnlicher Münze zu Ehrschatz auf den genannten Fronaltar legen. Propst und Konvent geben für die 30 ti A das Gut an diesen Altar auf. Geben ze Kieden, an st. Walpurg tag, 1334. Die Siegel des Propsts (s. Abbild. No. 56) und des Kirchherrn Hainrich (unkenntliches Bruchstück); das des Konvents fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 2) 1337, Jan. 8. Säclängen. Angnes, Aebtissin des Gotteshauses Sekingen, leiht zu Besserung ihres Gotteshauses an dessen statt Clausen Schaden von Tvngen und Adelheiden seiner Ehefrauen das Gut, genannt Mehthilden Bvsespulerin Gut, im Banne zu Nidren Mettingen, das ihres Gotteshauses eigen ist, auf ihrer beiden Lebenszeit. Davon sollen sie auf st. Martini Messe jährlich dem Gotteshause 6 3\ gewöhnlicher Münze geben. Nach deren Tode sollen ihre Kinder das Gut von ihr empfangen. Das Gotteshaus hat das Vorkaufsrecht; will dasselbe es nicht, so müssen die Lehensleute den Kauf mit der Hand der Aebtissin fer- mmmna -'■ ' ■■■;-•. ■ 1300—1301. 259 tigen. Geben ze Sekingen, an der nehsten mitwochen nah dem zwölften tage, 1337. Das Siegel der Ausstellerin fehlt. Perg. Or. Karlsruhe"). a) Unten ist bemerkt: Daz selb g8t het nu Hennin von Munolfingen vmb 8 ^ zins, vnd beschah anno- domini 1347., feria tercia post Circumcisionem domini [Jan. 2.]. ■ 1300, Sept. 10. Villingen. 288. Hvgo Stehelli und Burkart Hgmerli, Bürger vou Villingen, an Hainrichs des alten Vokenhvsers „kebesvn" statt, als dessen Vögte, geben auf vor offenem Gerichte und nach Stadtrecht zu Vilingen Gervng dem Schroter, der weiland zu Vilingen ge- o sessen war, einen Hof zu Dvrrehain, den Virich Wüle baut, den Gervng von Frau Else von Bondorf und von Hainrich von Vokenhvsen, deren Sohne, weiland kaufte. Die von Bondorf und Hainrich, ihr Sohn, haben die 10 M. S., welche die Aussteller auf dem genannten Hofe haben sollten, „bewiset" auf einem Hofe zu Vberachen, den der alte Lvggeli baut. „Disen wehsei haben wir getane darvmbe, das es vns besser dvhte getan denne vermitten." Geben ze Vilingen, an dem nehsten samestage nach Vnser Vrowen messe der ivngeren, 1300. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Karlsruhe. Ä. 1301, Jan. 5. Rom. 289. Bonifacius IX. papa communicat: „Exhibita nobis proconsulum, consuluni et vniuersitatis opidi Vilingen petitio continebat, quod sepe contingit, opidum ipsum pro eo, quod nonnulli barones, milites, armigeri et alii nobiles ac etiam populäres ipsarum partium uariis de causis excommunicationis sententia innodati et quibus ecclesie ingressus existit interdictus, ad opidum ipsum pro treugis faciendis aut aliis negociis eorum expediendis seu tractandis declinantes ibidem moram faciunt, eccle- siastico supponi interdicto et quancloque propter adventum et moram excommunica- torum .. . clerum opidi per plures dies post eorum ab opido recessum ex forma prouincialium aut synodalium constitutionum uel processuum cessare oportet a diui- nis." Clero permittit, ut, si huiusmodi excommunicati casualiter ad dictum opidum accesserint, dummodo proconsules, consules et vniuersitas illos exinde expellant, post- quam de ipso opido recesserint, missas et alia divina officia celebrare possit. 33* W*W- ?^^ ■ 260 1301. Datum Kome apud st. Petrum, nonis Januarii, pontificatus nostri anno 7. An rot-gelber Seidenschnur hängt das päpstliche Bleisiegel. Perg. Or. Villingen. R. 1301, April 17. Weissenburg. 290. Johans von Gerolzecke bekennt, dass er im Erbstreite mit Georigen, dem Grafen von Valdenzen und Herrn zu Gerolzecke, dessen Brüdern Walramen und Eberharten, seinen Vettern, Uten, seiner Muhme von Tüwingen, der Wirtin seines Vetters Herman sei., und deren Sohne Walther als „ratlude" Herrn Johansen von Utenheim und Herrn Memlachen von Tbetelingen, Kitter, und seine Partner Herrn Berthram von Waldenauwe und Herrn Friderichen von Meckenheim, Ritter, aufgestellt habe. Diese vier „raitnianne" entscheiden, dass Johans an Sulz, Burg und Stadt, Loseburg, Burg und Stadt, Schenckenzelle, der Burg, und an seiner vorgenannten Vettern Teil an der Burg Swanauwe und den dazu gehörigen Eigengütern ein Fünftel erhält; doch sollen sie alle zusammen die Ansprüche der Elysabeth, Johansen Base, der Landgräfin, daran ausrichten mit Minne und mit Recht. Jeder Teil hat am Anteile des andern das Vorkaufsrecht. Ferner ist beredet: „So welcher auch vnder vns tei- lunge forderte an die andern, mit dem solle man teilen die vorgenanten vesten und die gut, als hie vor geschriben stait, vnd magk auch dan buwen uff syme teile so, waz er will, ane der andern schaden. So welcher auch vnder vns einen sinen hern oder sine freunde in eyme kriege entheldet vff diesen vesten, so solle der andere nyemant uff laissen, der denselben schaden sy, die wyle der kriegk wert." Die Teilhaber sollen die Festen in gemeinem Bau und gemeiner Hut haben. Alle ihre gemeinen Burgmannen sollen sie in diesen Festen in allem ihrem Rechte lassen. Sie schwören, diese Satzung stäte zu halten; wer sie bricht, ist treulos, ehrlos, meineidig und hat sein Recht daran verloren. Sie bitten ihre lieben Herrn und Freunde: Bischof Friderich von Straissburg, Graf Friderichen von Lyningen, Graf Friderichen, dessen Sohn, den Grafen von Pfirte, Graf Götzen von Tüwingen, die Grafen Eberhart und Walram von Zweinbrucken, Gebrüder, Grafen Symond und Herrn Heinrich, die Herrn von Spanheim, Herrn Hansen, den Herrn von Lichtenberg, Herrn Conrad den Ringrauen und Herrn Walther, den Herrn von Gerolzeck, jedem von ihnen, der diese Satzung bricht, unbeholfen zu sein. Dis ding beschach und disser brieff wart gegeben zu Wissenburg, 1301, an dem mandage vor st. Georigen tage. 1302. Das Original siegelten Johans von Gerolzecke, Graf Georige von Veldenzen, (anstatt ihres Sohnes Walther) und ihre vorgenannten liehen Freunde. Acta academiae Theodoro-Palatinae IV, 303—4. 216 Vte von Tuwingen 1) 1309, Sept. 9. [an dem nehsten dünstage nah Vnser Vrowen tag der jungen] kommen zu Offen- hurg Walther Herr von Gerolzecke, Hermans sei. Sohn, und sein Vetter Gerie, der Graf von Veldenze, üherein, 5 Jahre lang, beginnend von nächstem Martinstage an, die Herrschaft Gerolzecke und dabei auch die Festen Schenkenzelle und Romberg gemein zu haben. Diese Gemeinschaft erneuern dieselben 1314, Sept. 25. [acht tage vor st. Eemigis tage] und 1315, Nov. 11. [an st. Martins tage]. A. a. 0. IV, 310—12. 2) 1330, Mai 8. [des nesten dinstages nach st. Walporigen tage] erlaubt Walther von Gerolzecke seinem vorgenannten Vetter von Veldenzen, seine Sohnsfrau auf ihre gemeinsamen Festen, Güter und Gilten, „zu Swaben" zu beweisen. A. a. 0. IV, 314. 1302, März 29. Amtenhausen. 291, Johannes de Sundthussen dictus In dem Hoffe, filius quondam Burcardi bonae memoriae dicti In dem Hoffe, de consensu nobilis viri, domini sui Conradi de Wartenberg, landgraffen in Bara, curiam in Euingen, quam colit Conradus dictus iunior Hapche, solventem - 7 modios tritici et siliginis et 7 modios avenae mensurae nsualis, curiam in Vläht, quam colit Conradus dictus Wilde, solventem 5 modios tritici et siliginis et totidem avenae, curiam in superiori villa Baldingen, quam colit Hainricus Aput Ripam, solventem 4 modios tritici, totidem siliginis et 8 modios avenae, ma- gistrae et sororibus monasterii in Ambtenhusen pro 20 m. a. ponderis Villingensis vendit et donat. Testes: Johannes et Hainricus dicti Vetterli, cives in Villingen, Conradus dictus Vischer et Marquardus de Sundthussen, conversi in Ambtenhussen, Hainricus praepositus, Eberhardus cellerarius, Wernherus textor. Datum et actum in Ambtenhussen, 1302., 4. kalendas Aprilis. Das Original siegelte Konrad von Wartenberg. St. Georger Kopeibuch I (Karlsruhe Kopialbücher No. 703) 9—12. 1) 1302, Juli 25. Oeßngen. Herr Cunrat von Wartenberg bekundet, dass Albrecht der Waibel von Evingen mit seinem Willen Herman dem Buben von Ippingen und dessen Ehefrau Adelheit, seiner Tochter, die Braite wise, die da liegt „ob Bache Zimmerman" nm5fs^ verkauft hat. Geben ze Evingen, 1302., an st. Jacobs tag. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 25). Perg. Or. Zurzach, Stiftsarchiv*). a) Mitgeteilt von dem verstorbenen Stiftspropste Huber, nach dessen Angabe diese Urkunde die von Neugart, Episc. Constant. II, 349 erwähnte ist. 2) 1304, Febr. 5. „Ein Urtelbrief under Berthold von Thannheimb zue Villingen insigel vber den Buobenhoff zue Ippingen, daß iährlich 2 Viertel Kernen Vogtrecht darab gehen soll. Datum auff st. Agatha, anno 1304." Regest einer verschollenen Urkunde im Repertorium der Akten des Spitalarchives zu Villingen. (17. Jhdt.) S. iffinHI äBas* 1 Piiiipi mm Mi -■■-&;j,v;.'< "HM m& flffl m m 262 1303. 1303. Schiedspruch über das Hayinger Stadtrecht. 292. In gottes namen. Amen. Wan daz reht daz leret vnd div beschaidenhait daz ratet, daz man brieuen vnd gezügen enpfelhen sol, swas man in ganzer || gehü- gede behaben wil, so tvn wir, herre Egelolf von Stüzelingen, herre Cvnrad von Stöf- 0 fein vnd herre Virich, der kircherre von Hagingen, kunt || allen den, die disen brief lesent, sehent oder horent lesen, daz wir die missehellunge, div zwischen hern Swicger, dem alten, von Gundeluingen || vnd hern Cvnrad, sinem sun, was, berihtet vnd bestellet haben, wan wir von ir baider bette ze schidelüten darzv genomen wurden. Bi dem ersten: daz der tail Staate beliben sol, den si täten in der stat ze Haigingen, vn swas lüte in iewederm taile do was, es waerin fröwen oder man, iunch oder alt, in swelhem leben si do waren ald noch sint, daz die demselben tail nach volgen sulen, in dem si do begriffen wurden. Ist och derselben ieman vs gehügede komen, die sol man mit kuntschaft vberzügen, in welem taile si do wasrin, vnd sulen si dem nach volgen; ist es aber äne kuntschaft, so sulen si sweren zen hailigon, in welem taile si do waerin vnd sulen dem nachvolgen, ist aber, daz es in a ) niht kunt ist, vnd darvmme niht swern wellen, in welem taile si do waerin, so sulin gemaine sin. Wir han och gerette: vert ain burger von der stat ze Haigingen, wil derselbe burger wider komen vber kurz oder vber lanch, der sol in den tail varn, da er vsgevarn ist, in den andern sol er niemmer nie komen. Wir han och gerette: in swedern tail dehain erbser man varn wolte ze der vorbenemtvn stat, daz in des von enwe- derm tail nieman irren sol, wil och der selbe gemaine burger sin, des sol in nieman irren. Wir han och gerette: in swederm taile dehain burger ald burgerin sun hat, der nie ewip gewan, ald iunchfröwen, div nie eman gewan, daz man div an ander vs ainem taile in den andern iemmerme geben sol, vnd div fröwe dem man nachvolgen sol. Wir han och gesezzet: in swederm taile witwe oder witwasr gesessen sint, das die niemmer mit anander ze elichen dingen grifen sun, es si denne der herro gunst vnd wille. Ist aber, daz es geschiht, des niht geschehen sol, so stat div besserunge darvmme an den vorbenemten schidelüten. Wir han och gerette: swedre me vf die mure vnd in die straze gezimmerot habe vnz an disen hütigen tac, daz der ander nach der kuntschaft baidiv vf die müre vnd in die straze alse vil zimmere, ob er welle, vnd das es darnach also iemmer me Staate belibe. Wir han och gesezzet, das div tor vnd straza vnd gassa, die offenbaer gewesen sint bis an disen tac, das die iemmer gemain sulen sin den herron vnd den burgern. Wir - nun - > »SigäöIaS M fcKTTSSP* III 1303. 263 han och gerette: ob aines herren lüte mit des andern herren luten fra3venlich ge- wurbin, in swederm taile daz gesehiht, vf der straze oder vnder dem obedache, div fraeveli sol gemain sin. Ist och, das aines herren Inte mit anander fraevenlich ge- werbent in dem taile, da si inne gesezzen sint, vnd da es vf der strazze niht gesehiht, div fraeveli sol desselben herren sin, in des taile das gesehiht. Ist och, daz aines herren lüte mit anander fraevenlich gewerbent vf der gemainen straze, div fraeveli sol gemain sin. Ist och, das ain gast mit ainem burgaer fraevenlich gewirbet vf der straze ald vnder dem obdache, div fraeveli sol och gemain sin. Wir han och gesezzet, das die burger vs iewederm tail nemen vier erbaer man, die gemain sien der vorbenemtvn stat, vnd daz die nemen ainen amman ain iär, vnd swenne daz iär vskönie, füge er denne den herron vnd den burgern niht wol, daz si ainen andern an desselben stat nemen, der baidenthalp gemain si. Ist och, daz si darvmme missehellent, so sulin si der vorbenemto schidelüte ainen bi in han vnd sulen das berihten. Wir han och gesezzet: in swederm taile der amman genomen wirt, daz der ander tail der stüre daz halptail sinem herren für in rihten sol, der er gende wirt. Er sol och nit mö ze stüre gen, wan als vil er gap in dem naehsten iäre, e er ze dem ammet würde genomen. Wir han och gerette, daz der amman mit der burger rate von iewederm tail neme sehs rihtaer, die baidiv den herron vnd den burgern iriv reht behalten. Wir han och gesezzet, daz der vorbenemte amman nemen sol von iewederm tale (sie) zwen burger oder dri vnd mit den besezzen ge- bütel, eschaihen vnd hirten, also daz den herron iriv reht behalten werden. Er sol och mit denselben vnd mit der schidelüte ainem besezzen daz ziegelhüs, daz vf der burger gemainmerche stat, also daz div stat da von gebesserot werde, vnd sulin si die herren daran niht irren. Wir han och gerette: ob daz beschult, daz man hüser sezzende wirt vf den graben, der da graben ist durch des alten b ) wise, daz div vordem gen dem tor des alten sulen sin vnd div hindern des iungen hern Cvnrades. Wir haben och gerette vmme div hüser, div da starrt vf dem gemainmerche in des alten taile, daz daz ane clage von dem iungen beliben sol gen der clage des vorbe- nemten graben. Wan (sie) sol och vfrihten bi den vorbenemten husern ain gassen, div ainen karren wit gnöc si ze gaende. Wir han och gerette: swas iewedre des gemainmerches mit husern vnd mit garton begriffen hat hivt dis tages, daz daz äne clage von in baiden beliben sol vnd von in niemmer gemerot werden sol. Wir han och gesezzet, daz enwedre an der burger willen ine denne zwai ganch vehe haben sol. Wir han och gesezzet: swedre me ganch vehes hat, denne der ander, swas von der waide des vbrigen vehes kunt, daz daz gemain wesen sol. Wir hau och gesezzet: swedre dehain gvt ze der vorbenemtvn stat vmme ieman köfti, wil der ander den mm mm «2* II Sngwgs ■ 264 1303. köf mit im han, des sol er im wol günnen inren iar frist. Wir han och gerette: swedre sinen tail ze der vorbenemtvn stat versezzen oder verkofen ald vmme ander gvt verwehselun wil, daz er es dem andern vor bieten sol. Wil er das gvt köfen, so sol er ims ze köphende gen, wil er niht köphen, so sol er verkophen, swa es im wol fuget, vnd sol im daz noch div rihtunge, div vorgeschehen ist, an sinem aide niht schaden. Wir han och gerette, daz der Harrärinun hofstat vnd garte niemmer me geben sol dem obern tail hern Cvnrad von Gundeluingen, denne sehs haller vnd ain vasnaht hvn. Wir han och gesezzet, daz Eberhart Knobelöch vnd Berhtolt der Kaiser in des alten b ) tail beliben sulin vnd ßvdolf Trutmannes sun in des iungen tail iemmer me äne clage. Wir han och gerette: alse dicge das geschiht, daz der schide- lüte ainer abe gät, daz die zwen mit andren ir frivnden in ainem manode ainen andern an desselben stat sezzen sulin. Hie zv wurden genomen ze gezogen herre Berhtold, der ritter, von Gundeluingen, herre Bvdolf, ain ritter, von Hundersingen, herre Swicger von Gundeluingen vnd herre Hainrich, sin brvder, herre Anshaln von Justingen, herre Cvn von Stopheln, herre Bvmpolt von Griphenstain, herre Albreht, sin brvder, Trutman, Hainrich der Kaiser, Arnold der amman, Giselhart dergebütel, e Eberhart Knobeloch, Cvnrad von Eichenstain, Albreht der Behain, Albreht Appeli vnd Clainhainze. Wir die vorbenemten schidelüte veriehen an disem brieue vmme alles, daz hie vor geschriben stat, swa daz gebrochen wirt vnd niht stfete belibet, daz wir daz lieplich vnd gvtlich berihten sulin zwischen den vorbeuemten herron, vnd geben des ze ainer ganzer warhait vnd ze ainer gezögnuste vnseriv insigel an disen brief. Wir die vorbenemten herre Swicger von Gundeluingen vnd herre Cvnrad , sin sun, veriehen ze behaltende alles, daz an disem brieue geschriben stat vnd die vorbenemten schidelüte zwischen vns berihtet vnd gesezzet hant, vnd geben des ze ainem waren vrkünde vnd ze ainer ganzer festenunge disen brief besigelt mit vnseren insigeln vnd mit den insigeln der vorbenemto schidelüte. Dirre brief wart geschriben, do man zalte von gottes gebiirte drivzehenhun- dert iär, dar nach in dem dritten iär. a) »in« ist vor und nach »niht« vom Schreiber selbst übergeschrieben. b) Gemeint ist ohne Zweifel der obengenannte Swigger der alte von Gundelfingen. Die Siegel Swicgers von Gundelfingen (stark beschädigt, 45 mm D., IV A 2, im Schilde stark gezahnter Dorn; f SI. ...* SWIGEKI»), Cvnrads von Gundelfingen (40 mm D., im gegitterten Siegelfelde gegitterter Schild mit dem Dorn; | S' CVONRADI. MILITIS . DE. GVNDOLVINGEN.) und des Hayinger Kirchherrn Ulrich (nicht gut erhalten, 0 43: 27 mm, HI A 2 c, im Siegelfelde gotischer Baldachin, darunter das stehende Lamm Gottes mit Fahne, darunter unter dreieckigem Dache knieend, die Hände zum Gebet gefaltet, 1. schauend der Kirchherr; ......KECTOK, .ECCLE .IN. HAIGINGIN.); die der beiden andern Schiedsleute fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1303. 265 1303, Febr. 18. Schattbuch. 293. Swiggerus nobilis de Teggenhvsen, iudex provincialis per totum comitatum Sancti Montis, notificat, quod 1303., 12. kalendas Marcii, se in generali plaeito in Schattebüch publice, praesidente H. de Menwanc, dictus der Snider, filius fratris H. de Menwanc, conversi in Salem, se omnes possessiones suas in Menwanc, sive sunt divisae a fratre suo sive sunt indivisae, de quibus ipse infeodatus fuit ab H. pincerna de Vtendorf, milite, monasterio in Salem pro 18 #/3} Constantiensium vendidisse re- 0 i cognoscit, et quod, etiam constitutus coram se Vlricus dictus Werde, civis in Überlingen, eadem die, se pratum dictum Vorbüch in Menwanc, annuatim bis tonden- dum, quod ab eodem pincerna in feodum tenuit, eidem monasterio pro 6 $ ^ Constantiensium vendidisse professus est. Venditores omni iuri renuntiant. Testes: C. de Teggenhvsen, rector ecclesiae in Regnoltswiler, C. de Markdorf, Alber. de Regnolts- wiler, miles, Eber, de Swaindorf, Rupertus dictus Tivwinger, Her. dictus Mvsli, cives in Vberlingen, Ber. minister de Markdorf, H. dictus Stier, C. Faber, cives in Markdorf, Her. dictus Witzig de Altmanslivsen. Datum in Scbatbücb, anno et die supradictis. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch in, 301—302. 1303, März 1. Constanz. 294, Hainricus Constantiensis episcopus Hainrico et Alberto fratribus, dictis deHö- dorf, ob grata servitia, quae iidem sibi et ecclesiae suae impenderunt et impendere possunt, et quia iidem sibi nomine ecclesiae suae 40 m. a. ponderis Constantiensis pro solutione redemtionis castri sui in Waltsperg, a Bure, de Waltsperg per se com- parati, concesserunt, de consensu C. praepositi, B. decani et capituli ecclesiae suae custodiam dicti castri et possessionum eidem pertinentium committit, usque dum ipsis de 40 marcis praedictis satisfactum fuerit. Datum et actum Constantie, 1303., kalendis Martii, indictione 1. Das Original siegelten der Aussteller und sein Kapitel. Perg. gleichzeitige Kopie, ausgestellt und besiegelt vom biscliöfliclien Official. Karlsruhe. 1) 1328, Mai 16. Constans. Bischof Rudolf zu Costentz versetzt mit Willen seines Kapitels zu Besserung seines Gotteshauses Johansen dem Swäninger seine und seines Gotteshauses Burg Waltsperg mit aller Zugehör um 150 M. S., von denen Johans Hainrichen von Hodorf, Ritter, 58 M. Costentzer Gewäges und 46 U A Costentzer gegeben hat. Von Bischof Hainrich und von Bischof Gerhart sei. war nämlich die Burg V. 34 yÄsBi I s j m. mm m 266 1303. dem von Hodorf um 58 M. und ebenso um 46 # von ihm selbst in Haft. Ferner hat Johans der Swäninger ihn und sein Gotteshaus von Johansen Schünfiggen um 64'/s ft 3\ Costentzer Münze erledigt und von Friderich dem Appateker, Bürger zu Costentz, um 42 Tt ^ derselben Münze, welche beide Summen für 37 M. S. verrechnet werden. Dazu soll derselbe 35 M. S. an die Burg Waltsperg, „der si vswendig vnd inwendik notdürftig ist vnd bedarf, verbauen laut seines darüber ihm, dem Bischöfe, gegebenen Briefes. Um seiner Dienste willen, die derselbe ihm gethan hat oder thun kann, giebt er ihm diese Burg zu rechter Burghut, solange sie nicht gelöst wird. Der Swäninger schwört, jederzeit ihm, dem Kapitel oder dessen Mehrteil die Lösung zu gestatten und mit der Burg ihm, dem Kapitel und ihren Leuten zu warten. Dompropst Diethelm, der Dekan, Herr ... von Kuppingen, und das Domkapitel erklären ihre Einwilligung. Dis beschach vnd ist dirre brief ze Costentz geben, 1328, an dem nehsten mäntag vor dem hl. tag ze Phingsten. Das Original siegelten der Aussteller und sein Kapitel. Erhalten in einer vom Officiale zu Costentz und Johans dem Swäninger (Siegel: 32 mm D., IV A 2, im Schilde von unten bis über die Mitte des Schildes reichende Spitze; f S . IOHIS . DCI. SWÄNINGER) besiegelten Kopie. Perg. Karlsruhe. 2) 1341, Jan. 20. Constanz. Bischof Nicolaus zu Costentz versetzt mit Willen seines Kapitels zur Besserung seines Gotteshauses dem ehrwürdigen Bitter, Herrn Berhtolt dem Truchsessen von Rordorf, des Meskilch ist, seine und seines Gotteshauses Burg Waltsperg mit Leuten und Gütern um 150 M. Costentzer Gewäges, von denen der Truchsess 100 M. Johansen dem Swenninger und den Freunden seines Bruders und 50 M. Cvnin von Swaindorf, „sinem briider* gegeben hat. Damit hat der Truchsess die Burg von denselben, denen sie von Bischof Rvdolf sei. verpfändet war, mit seiner Gunst zu besserm Schirm erledigt. Er giebt ihm dieselbe zu rechter Burghut, solange sie nicht von ihm zurückgelöst wird. Der Truchsess schwört, dem Bischöfe, dem Kapitel oder dem Mehrteil desselben jederzeit die Lösung zu gestatten und mit der Burg ihm und seinem Kapitel und ihren Leuten und Helfern zu warten. Diethelm von Stainegge, Dompropst, 0 Herr Vlrich Phefferhart, Dekan, und das Kapitel erklären ihre Einwilligung. Dis beschach vnd wart dirre brief ze Costentz geben, 1341, an dem nähsten samstag vor st. Agnesen tag. Die Siegel des Ausstellers und des Kapitels beschädigt a ). Perg. Or. Karlsruhe. &) Dabei auch gleichzeitige Kopie, ausgestellt vom bischöflichen Officiale. Perg. Or. 3) 1356, Febr. 18. Constanz. Bilgri von Hodorf, Ritter, dem Dompropst, Dekan und Kapitel des Domstifts Costentz gegönnt haben, ihres Gotteshauses Burg und Feste Waltsperg, die von Bischof Vlrich sei. von Costenz vormals dem Ritter Berhtolt sei., dem Truchsessen von Rohrdorf, des Meskilch war, um 150 M. S. versetzt war, und die von demselben an Herrn Ortolf von Hodorf und an dessen Bruder Hainrich weiter versetzt wurde, um 150 M. einzulösen, schwört denselben, ihnen die Burg zu übergeben, sowie der Bischof, das Kapitel oder der Mehrteil des Kapitels zu Costentz ihm diese Pfandsumme bezahlen, und erklärt die Burg für derselben, ihrer Leute und Helfer offenes Haus. Geben ze Costentz, 1356, an dem nechsten duns- tag nach st. Valentins tag. Das Siegel des Ausstellers zerbrochen. Perg. Or. Karlsruhe. 1303, Aug. 10. oder 13. Wartenberg. 295, Anna die Gräfin von Wartenberg, Graf Heinrichs sei. von Freiburg Gemahlin, und ihr Tochtermann, Graf Otto von Strazberg, versetzen dem edlen Manne Hainrich von Sunthusen ihren Kelnhof halb zu Kilch- heim mit seiner Zugehör, doch ausgenommen den Kirchensatz und das Gericht, um 10 M. S. „Fryburger gelötes". Datum zu Wartenberg, 1303., die martyris Laurentii"). Auszug Pregitzers aus einer verschollenen Urkunde (17. Jhdt.), Donaueschingen. a) In einem zweiten Auszuge aus derselben Urkunde giebt Pregitzer als deren Datum an: 1303, die Mar- tis post Laurentii«. Bai 1305—1329. 267 1305, Febr. 1. Bräunungen* m 296. Hainrich von Emingen, „burger ze Vilingen vnde ze Brülingen", zu Vilingen sesshaft, vergleicht sich mit Abt Berhtolt von St. Blesien in dem Swarzwalde und mit dessen Amtleuten um die Ansprache an dem Hofe und Zehnten und allen den, die „darzv gehaft", zu Emingen und verzichtet mit seinem Sohne Burkart auf dieselben vor Vogt, Rat und Gemeinde zu Brülingen. Zeugen: Hug von Offetringen, Vogt zu Brülingen, der gemeiner Mann dieses Vergleiches war, Peter Krelle, Hainbürge, der Schultheiss von Vilingen, Johans der Burger, Bobbe der Vogt von Bondorf, die Schiedsleute. Diz geschach vnd dirre brief wart ze Brülingen gescriben an dem nehsten gvtemtage vor Vnser fröwen tag der Kerzewihi, 1305. Das Siegel der Stadt Brülingen (s. Abbild. No. 30) beschädigt, angehängt, weil Heinrich von Emingen: Bürger daselbst ist. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1317, Juni 7. St. Blasien. Burkart der Eminger, Bürger zu Vilingen, verzichtet vor Peter dem Custer zu St. Blesien, Meister Wernher von Einegge, Chorherrn zu St. Stephan zu Costentz, dem Kirchherrn von Loffingen, Chünrat dem Camerer, Burkhart dem Keller von Loffingen, dem Etter, dem Maier von Lof- fingen, Peter dem Ammann von Schonowe, Ernfrit von Tittishusen und Gerung von Brülingen auf seine Ansprüche an Hof und Zehnten zu Emingen gegen den Abt Bertholt und Bruder Hainrich, den Maier zu Emingen, im Kloster St. Blesien. Dieselben hatten den Zehnten seinem Vater Hainrich sei. von Emingen auf 4 Jahre versetzt, und die Erträgnisse des Zehntens während dieser 4 Jahre hatte derselbe ihm vorausgegeben. Geben ze St. Blesin, an dem zistag vor st. Barnabe tag, 1317. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen. Karlsruhe. 2) 1322, Mai 29. Jacob Stehelli, Bürger zu Vilingen, giebt, nach seinem Tode anzutreten, dem Armenspital zu Vilingen seine Wiese zu Emmingen, genannt Stehellins brvel, jährlich 5 Scheffel Kernen geltend, damit daraus nach seinem Tode an seinem Jahrtage den Dürftigen im Spital 4 Scheffel, den Siechen „aine dem velde" aber 1 Scheffel werde. Will das Spital die Wiese selbst heuen, so muss denen im Spital jährlich 16 ß ^ zu Vilingen gäber, den Siechen aber 4 ß ^ gezahlt werden. Wird die Bedingung ein Jahr lang nicht erfüllt, so fällt die Wiese an st. Blesins Altar und an st. Joses Altar zu Vilingen in St. Johannes Münster, das zur Leutkirche gehört. Gegeben 1322, an dem Pfinggest abende. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S. 3) 1322, Mai 29. Eberhart Loseli und die andern Pfleger des Armenspitals zu Vilingen verpflichten sich gegen Jacob Stehelli, einen Bürger zu Vilingen, der dem Spital nach seinem Tode seine zu Emmingen gelegene, „Stehellins Brvel" genannte Wiese, die jährlich 5 Scheffel Kernen gilt, gab, zu seinem Jahrgedächtnisse jährlich den Dürftigen im Spital 4 Scheffel, den Siechen an dem Felde aber 1 Scheffel Kernen zu geben. Will das Spital die Wiese selbst heuen und brauchen, so müssen sie für das Korn 16, beziehungsweise 4 ß $. geben. Der Kaplan erhält von dem Korn, beziehungsweise dem Gelde 6 A- Wird ein Zins nicht in Jahresfrist gezahlt, so fällt die Wiese an st. Blesins und an st. Joses Altar in st. Johannes Münster, das zur Leutkirche gehört. Gegeben 1322, an dem Pflügest abende. Das Siegel des Spitals Vilingen (wie Abbild. No. 36). Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S. 4) 1329, Bes. 20. Eberhart von Lupfen, Freiherr, giebt seine Zustimmung zum Verkauf einer von. 34* ü 1 i IS ■ . : ,. . ■U UfeBj 268 1305—1353. ihm zii Lehen gehenden Wiese im Emminger Bann im Riet, die Burchart Trost, sesshaft zu Phorren, für 17 ft A alter Prischer an die Priester, Herrn Sifrit, den Leutpriester von Tainingen, und Herrn Cvnrt (sie), genannt von Wurmlingen, seinen Schwestersohn, verkauft hat. Da aber Priester „dur reht nvt lehen haben son noch enmugen", so nimmt Eberhart von dem Verkäufer die Wiese zu seiner Hand und giebt die Eigenschaft der Wiese mit allem Rechte den vorgenannten Priestern. Beschall an st. Thomans abent, 1329. Das Siegel Eberharts von Lupfen abgefallen; das des Burchart Trost stark beschädigt. Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S. 5) 1331, Nov. 26. Vülingen. Benzce von Honsteten, Herrn Wernhers sei. Sohn von Honsteten, eines Ritters, giebt um seines und seiner Vordem Seelenheiles willen seine Schuppose zu Emmingen in der Bare, die er von Biurchlin sei. von Emmingen gekauft hat, und die jährlich 5 Mut Kernen, 6 Mut Haber und 2 Hühner gilt, dem Gotteshause von St. Blesin, behält jedoch lebenslängliche Nutzniessung derselben sich vor. Disse beschach vnd wart der brif gegeben ze Vilingen, 1331, an st. Cvnrades tage. Das Siegel der Stadt Vilingen (der Aussteller hat keines) fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 6) 1333 — 60, Nov. 24. Villingen. Schultheiss und Rat zu Vülingen beurkunden, dass Schwester Sophya von Wurmlingen, Bruder Sifrit, Herr Cünrat, Leutpriester zu Gebisdorf, und Bertholdus von Wurmlingen, alle drei Gebrüder, die vom Abte Hermann und dem Konvente zu St. Gallen den Portzehnten zu Emmingen vor dem Wald als Leibgeding empfangen haben, dafür jährlich in den nächsten acht Tagen nach st. Gallen Tag ein Malter Veesen und ein Malter Haber Villinger Mess einem Portner von St. Gallen oder seinem gewissen Boten in Villingen zu zinsen haben. Die vier Leibgedinger bestätigen dies. Dirre brief wart gegeben ze Vilingen, an st. Katherinen abent ... a ). Das Original siegelten die Stadt Villingen und der Leutpriester von Gebisdorf für sich und die drei andern Leibgedinger, die kein eigenes Siegel hatten. Original verschollen; Abdruck nach dem sogen. Codex traditionum Sangallensium des 17. Jhdts. bei Wartmann III, 731. a) Das Jahr fehlt; die Urkunde ist also nur allgemein der Regierungszeit des Abtes Hermann von St. Gallen (1333—60) zuzuweisen. 7) 1336, Febr. 20. Johans Hindermutz von Vylingen, des Zollers Tochtermann, verkauft die Hälfte eines Gutes zu Emmingen, das Walther Holle baut, und dessen Hälfte jährlich je 4 Scheffel Kernen und Haber, V» Viertel Eier und 1 ß ^ und 2 Hühner gilt, mit Willen Friderichs des Zollers, seines Schwagers, der den andern Teil dieses Gutes hat, dem Priester Cünrat Speten von Vilingen als lediges Eigen nach der Stadt Vilingen Recht zu lebenslänglicher Nutzniessung um 27 Ti A Brisker. Nach des Käufers Tode sollen Schultheiss und Bürgermeister zu Vilingen mit ihres Rates Rate sich des Gutes unterziehen und einen Altar in st. Nycolaus Kapelle bei der Altenstat um Kathrinen der Strübinginen zu Vilingen und B&rcharts des Hoppelers von Sunthusen und aller ihrer Vordem Seelen willen, „die daz gut dar gegeben hant", begaben. Ist dies nicht möglich, sollen dieselben „daz gut anleggen in der stat ze Vilingen oder dervor an ainen andern alter, da sü dunket, daz ez aller beste ze tröste kome den selan, die daz gut dar gegeben hant, da sol ouch daz selbe gut iemerme denne eweclich hin dienen". Geben an dem zinstage nach Aller manne Vastnaht, 1336. Das Siegel der Stadt Vilingen fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 0 8) 1349, Juli 24. Schwester Bryde, Virich des Vettern sei. Tochter, giebt als ihr und ihrer Eltern Seelgeräte von ihrem Gute zu Emmingen, das Berhtolt Hohschlitz baut, und das jährlich 9Va Scheffel Kernen und ebensoviel Haber, 4 Hühner, 30 Eier, 6 ß Briszger gilt, als Vorzins 1 Malter Kernen, 4 Hühner, 30 Eier dem Armenspital zu Vilingen zur Besserung des Mahles der Siechen. Das Spital muss dafür 1 ß ^ dem Geistlichen des Spitals zur Begehung einer Jahresmesse, 1 Scheffel Kernen den Siechen „an dem Velde" zu Vilingen, 6 ß ,$\ den Pfaffen zu dem Münster und in der Alten Stadt zu einem Jahrgedächtnis und 1 Scheffel Kernen an des hl. Kreuzes Altar in der Alten Stadt geben. Geben an st. Jacobs abend, 1349. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. (doppelt vorhanden) Villingen, Spitalarchiv. S. 0 9) 1353, Mai 23. Vülingen. Virich Berwart, Bürger zu Vilingen, giebt Herrn Cünraten, seinem Bruder, st. Johans Ordens, ein Gütlein zu Emingen, das Jacob Gesteli baut, und das je 6 Scheffel Kernen 1305—1331. 269 und Haber gilt, und die „wisat" und die Wiese in dem Kesbach, die Peter Spaichingers war, an der Me- derinen Wiese gelegen, auf. Geben ze Vilingen an dem nelisten dornstag vor st. Vrbans tag, 1353. Das Siegel des Ausstellers (28 mm D., IVA 2, im Schilde unten 2 Querbalken, oben halber steigender Löwe; f S' • VLEICI. DCI. VETTEE.). Perg. Or. Karlsruhe. 10) 1358, Febr. 14. Peter von Emmingen, ein Edelknecht, mit der Wohnung der Zeit zu Würme- lingen gesessen, gestattet Hainrichen dem Kager, Bürger zu Eotwil, der von ihm zu Lehen hat einen Hof zu Emmingen in der Bare, den der Deckinger um 4 Malter Kernen, 3 Malter Eoggen und 4 Malter Haber Eotwiler Messes, 12/?h 12 Hühner und 1 Viertel Eier jährliche Gilt baut, und „ain geltende gutli" zu Wyge- hain, das der Giger um je 1 Malter Kernen und Eoggen und 2 Scheffel Haber gleichen Messes und 1 Huhn jährliche Gilt haut, auf diese Lehen seiner ehelichen Hausfrauen Elysabeten, der Bokinen, und allen ihren Töchtern, die sie von ihm hat oder noch gewinnt, sie ziehen sich zu geistlichem oder weltlichem Leben, 30 M. S. Eotwiler Gewichtes zu vermachen. Diese Gift können KSger oder seine Erben jährlich acht Tage vor oder nach st. Waldburgen Tag mit 30 M. S. einlösen. Geben an st. Vallentins tag, 1358. Das Siegel des Ausstellers verdorben. Perg. Or. Eotweil, Archiv der Armenfondspflege. 1305, Mai 25. Kloster Riedern. 297. Friderich von Wissenburg, ein freier Herr, giebt dem G-ottesbause von Rieden einen Scbeffel Kernen Gelds Schafuser Mass, mit dem man den Klosterfrauen jährlich „ein dienist" geben soll, auf dass dieselben am Tage nach Aller Seelen Tag seine, seiner Wirtin und seiner Vordem Jahrzeit mit der Toten Amt an diesem Tage feiern, nämlich einen halben Scheffel Kernen Gelds von dem Scheffel, der ihm bisher aus des gen. Gotteshauses eignem Gute zu Riedervn bi der Nvwen Krenchingen in dem Klegowe zu rechter Vogtsteuer gegangen , und für den andern halben Scheffel seinen eigenen Acker bei dem Gotteshause ob dem Dorfe, gen. der Hofakker, aus dem das Kloster ihm fortan zu Herbst ein Huhn zu Vogtsteuer geben soll. Gegeben ze Rieden, an st. Vrban des pabstes tac, 1305. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1309, Jan. 15. Kloster Biedern. Herr Dietheln von Krenkingen verkauft „vier stukke körn geltes Schafhuser messes", nämlich zu Eieden vor dem Swarzwalde im Dorfe 3 Mut Eoggen, je einem aus den Gütern des Gotteshauses zu Eieden, auf denen Berhtolt der Wirt, Peter Gvte von Gösserswiler und Heinrich Smelzlin sitzen, als seine rechte Vogtsteuer, und einen Scheffel Kernen Geldes, ebenfalls Vogtsteuer, aus der Mühle zu Eiederstege, die dem Gotteshause Eieden gehört, sodann von seinem Eigengute ze der Altun Krenkingen einen Acker in dem biuange ze Hofbrunnen, den Heinrich, des Vogts Sohn, hat, und der 2 Viertel Kernen gilt, und zu Bansbach des Ginsingers Gut, das ihm ein halbes „stukke" Kernen galt, dem vorgenannten Gotteshause von Eieden um 8 M. S. Schafhuser Gewäges, welche Summe demselben sein Vetter sei. Dietheln von Wissenburg zu Seelgeräte gegeben hat. Geben ze Eieden in dem kloster, an der mitwochen nach st. Hylariun tag, 1309. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 2) 1331, Mai 22. Angnes Äbtissin zu Sekingen nimmt von dem erbern Knechte Berchtolden, Clausen sei. Sohne von Lenzkilch, ein Gelände auf, das eine „bvnte" ist, und ein Haus, das mit der Hofstatt auf demselben Gelände steht, zu Eiede in dem Dorfe bei dem obern Kloster und leiht Gelände und Haus um msfci m ss^? Jß 270 1305—1306. ihres Gotteshauses Besserung willen Chvnraten dem Müller von Riedersteg, Adelheiten, seiner Ehewirtin, und allen ihren Erhen zu einem rechten Erhe, wie das der vorgenannte Berchtold und seine Vordem genossen, um 4 /$( Basler Münze zu st. Martins Messe fälligen Zins, weil Chvnrat der Müller zu den 2 ^ Zins, die Berchtold davon gegeben, nun 2 ^ Ewiggeldes geschlagen hat. Geben 1331, an der nehsten mitwehen nah dem Phingest tage. Das Siegel der Abtei Sekingen fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 3) 1342, Okt. 18. Kloster Biedern. Cünrat Propst des Klosters zu Rieden, Vnser frowen st. Marien vor dem Swartzwalt, giebt den Frauen der Sammlung seines Klosters 2 auf st. Martins Tag fallige „stukke" 0 Kernen Gelds auf dem Gute, das die von Rieden derzeit inne hat, und das weiland des Vlmans war, gelegen in ihrer Mark zu Rieden, wofür dieselben „das jarzit" der ehrwürdigen Frau Vdelhilten von Krenchingen „vor ir leptagen" am Tage nach Aller Seelen, und nach ihrem Tode „als es danne zu male vallet," begehen e sollen. Dagegen hat ihm an sein vorgenanntes Gotteshaus Frau Vdelhilt 30 ft A um ihres und ihrer Vordem Seelenheiles willen gegeben. Geben in vnserm vorgenanten closter zu Rieden, 1342, an dem nehsten fritag nach st. Gallen tag zu herbst. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 4) 1345, Mai 19. Biedern. Cunrat der Propst des Gotteshauses zu Rieden, Unser Frawen st. Marien vf Swarzwalde, gestattet der Meisterin und den Frauen des Konventes seines Klosters, zu ihrem Teile die e 6 ß Geld zu nehmen, die ab des Löwen Gut zu Rieden gehen, und die Friderich von Asche, Bürger zu Walzhüt, zu einem Seelgerät gegeben hat. Geben ze Rieden, da es öch beschach, an dem nahsten donrstag vor st. Vrbans tag, 1345. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 56) beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. 1305, Juli 26. Villingen. 298. Engelburc die Meisterin und die andern Schwestern von Niwenhusen, welche der Bürgermeister, der Schultheiss, der Eat und die andern Bürger von Vilingen um Gottes willen in ihre Stadt und in ihren Schirm ewiglich aufgenommen haben, um da Gott bei den erbern Schwestern „in der Minron brvder samenunge", mit denen sie sich gegenseitig mit Leib und Gut geeinigt, auf dass sie fortan mit ihnen Uebel und Gutes zusammen haben, zu dienen, anerkennen die ihnen [dabei |von den Bürgern gestellte Bedingung, dass sie ihre jetzige Hofstatt durch Ankauf von anstossenden Häusern und Gärten nur mit Willen der Bürger erweitern dürfen, und dass sie an der Bürger Holz und Weide nicht mehr Recht haben sollen, als die vorgenannten Schwestern bisher gehabt haben. Diz beschach ze Vilingen, 1305, an dem nehsten tag nah st. Jacobes tage. Die Siegel der Ausstellerinnen (wie Abbild. No. 22), des Custers der Mindern Brüder „vf dem Bodense" (0 45 :27 mm, II B, im Siegelfelde ein stehender Mann, der aus dem Rachen eines sitzenden Tieres etwas zieht [Samson Honig aus dem Rachen des Löwen ziehend ?]; . IGILLVM . CVSTODIS . SVPER . LAC ..) und der Villinger Minderbrüder (wie Abbild. No. 23). Perg. Or. Villingen. 1306, Jan. 11. Constanz. 299, Abbas monasterii Scotorum prope muros Constantie, iudex unicus a sede apo- stolica delegatus in causis inter abbatem et conventum monasterii de Petridomo ex fjsm 1306—1313. 271 una et Hainricum de Blümenegge militem et Hainricum filium eius ex altera parte versis, invenit, quod praedicti de Blümenegge, qui in iure confessi sunt, se per ex- actiones, stüras et collecfcas indebitas ab hominibus in Tbagingen et in Schlät eidem monasterio de Petridomo pertinentibus 200 li ^ Constantiensium extorsisse, in defen- sionem suara allegaverunt, se praedictis hominibus pecuniam extortam remisisse. Termino, videlicet crastina die beati Hylarii, per se ipsum partibus ad audiendam pronuntiationem suam, si antedicta remissio de iure possit fieri, assignato partibus coram se constitutis, procurator eorundem de Blümenegge petiit, se admitti ad pro- bandam remissionem, adiiciens, quod iidem homines, licet servi, cum generalem ha- beant administrationem rerum suarum, de consuetudine possunt remittere et donare, sed procurator adversae partis in contrarium asseruit, eundem ad probandam remissionem admitti non debere, cum etiam ea probata tamquam iuri contraria probantis foret, intentione minime relevata. Eodem termino continuato usque in feriam secun- dam proximam, abbas Scotorum, nolens sine sapientum consilio ad discussionem ar- ticuli memorati procedere, Cünrado praeposito ecclesiae s. Johannis Constantiensis, Symone plebano ecclesiae s. Stephani Constantiensis, magistris Johanne dicto Pheffer- hart et Cünrado de Mänwanc, advocatis curiae Constantiensis, sibi adiunetis, com- municato consilio eorum viso, quod homines praefati, cum ex damnis et iniuriis eis- dem hominibus irrogatis direeta obligatio et actio fuerit eidem monasterio acquisita, eandem remittere non poterant, maxime cum remissio non modica fuerit, sed immensa, nee eandem praesumantur libere fecisse, sed metu futurae exaetionis, nee consuetudo allegata eis suffragari poterat, etiamsi probata foret, tamquam irrationabilis et monasterio praedicto onerosa, pronuntiat, eandem remissionem non valere, nee ipsos reos admitti debere ad probandam eam, condemnans dictos de Blümenegge ad restitutio- nem 200 "& A Constantiensium. Datum Constantie, 1306., 16. kalendas Februarii, indictione <£. Das Siegel des Ausstellers zerbrochen. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1312, Nov. 9. St. Georgen. Cvnradus dictus Widemer de Schlat, servus monasterii st. Georgii 0 in Nigra Silua, vendit per manum Vlrici abbatis et conventus praeposito et conventui monialium inonasterii st. Agnetis in Schafusa agrum situm in Eschibvnde prope Schlat, dictum dv Mittelgebrait, et 1 iugerum agri contiguuni pro 16 "ti ^ Brisgauensium. Datum aput St. Georgium, 1312, feria quarta proxima ante festum beati Martini, indictione 11. Das Siegel des Abtes (0 65 : 42 mm, III A 2 b; f S'. VLRICI. ABBIS . MON . SCI. GEOBH. IN. NIG. SILVA) beschädigt, das des Konvents abgefallen. Perg. Or. Schaffhausen. S. 2) 1313, April 29. St. Georgen und Constanz. Viridis abbas et conventus monasterii st. Georgii in Nigra Silua, cum a gravibus et intolerabilibus debitorum oneribus non possint, nisi per venditionem rerum monasterii immobilium absolvi, possessiones suas et curiam suam in Slat, contiguas curiae monasterii de Petri Domo extra muros Constantienses siti, cum hominibus Hermanno dicto Widmer et duobus ex eius liberis, IT 272 1306. Cünrado dicto Widmer, fratre Hermanni, cum uxore et liberis, Heinrico dicto Da Vssenan cum liberis, Bur- chardo Fabro cum uxore et liberis et Johanne fratre eius, dictis Keiner, cum matre eorum, Heinrico dicto Linder cum uxore et liberis, Volkardo dicto Wielande, C. dicto Markolvinger et germanis eius, H. dicto Widmer et germanis et matre eius, Berchtoldo dicto Wächter cum uxore, liberis et germanis et matre eius, dicto Mesenner cum uxore et liberis, magistro Cünrado, praeposito ecclesiae st. Johannis Constantiensis, qui in licitatione publica maius pretium obtulit, pro 112 m. a. ponderis Constantiensis, quae in exoneratione de- bitorum, quibus in usuris apud Judaeos et in obstagiis obsidum damna intolerabilia cotidie accreverunt, con- vertnnt, vendunt et coram officiali curiae Constantiensis recognitionem hanc in iure faciunt. In firmitatem perpetuam venditores vicarios Gerhardi Constantiensis episcopi in spiritualibus et temporalibus generales pe- tunt, ut omnia supradicta per appensionem sigilli episcopalis et Constantiensis curiae, quibus utuntur, confir- ment, cum ipsi scribendi peritia careant. Actum in nostro monasterio et Constantie consumatum, 1313., 3. kalendas Maii, indictione 11. Die Siegel des Bischofs von Constanz (wie an No. 159, 1, a), des Constanzer Officials (wie an No. 225, 2) und des Abtes von St. Georgen (wie vor); das des Konventes von St. Georgen fehlt. Perg. Or. Schaffhausen. 3) 1327, Juni 5, SchaffJiausen. Johans Abt und der Konvent des Gotteshauses Allerhailigen zu Schafhusen kommen unter anderem mit den Priestern Cünrat und Jacob, Gebrüdern, von Henchhart, die in ihrem Konvente sind, über Güter, die sie gekauft haben, und die sie nutzen dürfen, überein. Darunter ist auch ein rechteigenes Gut zu Slatt in Hego, das 6 Mut Kernen, 1 Malter Haber gilt, und das von den Widmern zu Slatt gekauft wurde. Geben in vnserm, dem vorgenanten gotzhus, an dem fritag in der Pfingst- wochen, 1327. Die Siegel des Abtes und Konventes nicht gut erhalten. Perg. Or. Schaffhausen. 4) 1341. Walther Koth von Eandenberg verkauft sein Gut zu Schlatt am Randen an das Spital Schaffhausen. Stoll, Beschreibung des Amtsbezirkes Blumenfeld 268 a ). a) Die Urkunde war in Schaffhausen nicht aufzufinden. 5) 1355, März 24. Schaffhausen. Egbreht der Schultheiss, Ritter, der ältere, und der Rat zu Schafhusen bekunden, dass vor ihrem Stadtgerichte Hainrich der Messner von Slatte, des Klosters zu Sant Agnesen in Schafhusen Ammann, dieses Kloster zu rechtem Gemeinder an all seinem Gute genommen, und dass diese Gemeinde von ihm Johans Brümsi, Bürger zu Schafhusen, an seine Hand anstatt des Propstes, der Meisterin und des Konventes dieses Klosters aufgenommen hat. Dis beschah und wart och dirre brief geben ze Schafhusen, 1355, an Vnser frowen äbent in dem Merczen, als ir got gekündet wart. Die Siegel des Schultheissen und der Stadt Schafhusen, unter die sich Mesener, der kein eigenes hat, verbindet, fehlen. Perg. Or. Schaffhausen. 1306, Febr. 1. Freiburg. 300. Herr Albrecht, Herr Gregori und Conradt von Falckhenstein, Herr Burckhard Mainwart, Ritter, Waltlier von Falckhenstein, Hildebrandis sei. Sohn, Lorentz von Falckhenstein und Niclauß, sein Bruder, gewähren der Meisterin und der Sammlung der Klosterfrauen des Gotteshauses zu Fridenweyler in dem Schwartzwald, für alles, was sie innerhalb der Ringmauern des Klosters in ihrem „reventer" zu ihrer Notdurft bedürfen, Zollfreiheit zu Falckenstaig. Geben zu Freiburg, 1306, an Vnser frawen abend zu der Liehtmeß. Das Original siegelten die Aussteller (mit Ausnahme des Mclauß von Falckhenstein, der kein Siegel hat). Fridenweiler Kopialbuch von 1663, fol. 112. Donaueschingen. R. 1306—1307. 273 1306, Okt. 11. Villingi en. 301. Berhtolt von Tanhain, Bürger zu Vilingen, giebt der Priorin und dem Konvente des Klosters zu Nidingen Vffen Hove vor dem Schultheissen, dem Bürgermeister und dem Rate der Stadt zu Vilingen um seiner, seiner Wirtin und ihrer beider Vordem Seelenheiles willen sein rechteigenes Gut zu Kilchdorf, das er von Hainrichen dem Schultheissen von Vilingen weiland gekauft hat, das Cvnrat Veldeli baut, und das jährlich je 7 Scheffel Kernen und Haber Vilinger Mass, 4 Hühner und ein halb Viertel Eier gilt, mit der Bedingung, dass seine Töchter, die in genanntem Kloster sind oder noch in dasselbe gehen, die Nutzungen dieses Gutes lebenslang brauchen sollen „ze irem gewande vnd ze anderre ir notdvrft", und dass dies Gut dem Kloster nach deren Tode bleiben solle. Man soll davon seine und seiner Wirtin Jahrzeit halten und „och die grossen kerzen damitte besseren, swenne vnd swie dikke es notdürftig ist". Geben ze Vilingen an dem nehsten zinstag vor st. Gallen tag, 1306. Das Siegel der „gemainde" der Stadt zu Vilingen. Perg. Or. Donaueschingen. 0 0 1) 1330, Mai 1. Herr "VValther, Herr "Walther, Herr Virich und Herr Virich, freie Herren von Clyngen, Herren zu Stain, geben die Eigenschaft der Mühle hei der Brücke zu Kylchdorf, die von ihnen und ihren Vordem Johannes der Bützer von Vilingen und seine Vordem zu Lehen hatten, auf des Biitzers Bitte dem Komtur und den Brüdern des Johanniterhauses zu Vilingen für rechteigen. Gegeben 1330, an st. Wal- pürge tage. Die Siegel der 4 Aussteller verdorben. Perg. Or. Karlsruhe. 1307. 302. Priorin und Konvent der Schwestern zu Nidingen Vffen Houen geloben jährlich an dem dritten Tage vor Vnser vrowen Lietmesse die Jahrzeit Herrn Hermanns des Schribers, Walthers, seines Bruders, und Frau Willebirge, seiner ehelichen Wirtin, zu begehen mit dem Gütlein zu Gutmutingen, das ihnen von den genannten Herrn Hermann, Herrn Walther und Schwester Haedewige, seiner Tochter, die bei ihnen in dem Kloster wohnt, zugekommen ist. Gegeben 1307. Das Siegel des Konvents (s. Abbild. No. 32). Perg. Or. Donaueschingen. K. 1) 1336, April 25. Hainzeli, Berhtolt und Cünrat, Gebrüder, genannt die von Gisingen, kaufen von der Priorin und dem Konvent des Klosters Vfen Hove bei Nidingen ein Gütlein zu Gvtmetingen, das Spönne sei. war, und das jährlich 4 Scheffel Kernen, 4 Scheffel Haber und '/> Viertel Eier gilt, um 30 # ^ alter Brisger, V. 35 ■ mm ■ SSSsSi fr % 274 1307. und geben dasselbe ihrer Schwester Vrenvn, „in demselben closter wesent." Nach deren Tode soll das Gütlein an das Kloster fallen, das dafür die Jahrzeiten ihres Vaters Cünrat sei. von Gisingen und ihrer Mutter Engelvn begehen soll; „were aber, das dv iargezit von kainer saclie wegen versvmet wrdin, so sol dv priorin, dv sub- priorin, dv schaffenerin vnd dv kvsterin ane vnsern herren stan ane allerslaht geverde." Gegeben an st. Markes tag des hl. ewangelisten, 1336. Die Siegel der zwei erstgenannten Aussteller Hainrich (wie Abbild. No. 57) und Bertholt (27 mm D., Wappen, wie Abbild. No. 57; f S' BERTHOLDI. D'. GIZINGEN); das Cünrats fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 2) 1348. Okt. 21. Hug von Almshouen, „den man nemmet der Bonere," giebt mit Zustimmung aller seiner Söhne: Fridrichs, Johansen, Hugen, Budins, Fridrichbikken und Hainrichs, auf seinen Todfall allen seinen Töchtern, die er in dem Kloster zu Nidingen hat, nämlich Annen, Nesun, Gretun, Verenun, Bridun, des Hüsers Gut zu Gütemtingen. Nach dem Tode dieser Töchter soll das Gut an des Konvents Tisch fallen, und soll das Kloster dafür die Jahrzeit seines (des Ausstellers) Vaters Fridrichs von Almshouen, seiner Mutter Gerhiltun, seines Bruders, Herrn Johans von Almshouen, Ritters, dessen Frau Lügartun, seines (des Ausstellers) Bruders Huges von Almshouen, endlich seine eigene und die seiner ehelichen Wirtin Annen und aller ihrer Kinder begehen. Geben an der Ainlüf tusent Magd tag, 1348. Die Siegel des Ausstellers und seiner Söhne Fridrich, Johans und Hug, unter denen sich, „won si aigner insigel nit haben", auch die andern obengenannten Söhne verbinden. 1) Hugs (s. Abbild. No. 73). 2) Fridrichs (29 mm D., IV A 2, Wappen wie Abbild. No. 73; f S' FRDDERICI. D . ALMSHOVE). 3) Johanns (im Siegelfelde ein hl. Kriegsmann, in der r. Lanze, in der 1. Schild, (wohl der hl. Mauritius); f S' .IOHIS .RCOR. ECCE. IN.TEGGINGEN, s. Abbild. No. 74.) 4) Hugs (im Siegelfelde ein hl. Bischof (ob Martinus ?), darunter das Almshofer Wappen beschädigt; t S'. HVGONIS . RCÖRIS . ECCE . IN . HAINDINGE, s. Abbild. No. 75). Perg. Or. Donaueschingen. R. 3) 1354, April 23. Priorin und Konvent des Klosters Vff Houe verheissen für den Fall, dass Angnes, Margreth, Fren und Bryd von Almshouen sterben, und an ihren Konvent an den Tisch das Gut zu Gütemtingen fällt, das der Wagner baut, und das Hug sei. von Almshouen seinen vorgenannten Töchtern gegeben hat, damit sie davon Herrn Johansen, seines Bruders, und Frau Lügarten, seiner ehelichen Wirtin, Jahrzeit bis an ihren Tod am Gutentag nach ausgehender Osterwoche begehen sollen, diese Jahrzeit alljährlich zu feiern und das Geld aus jenem Gute zur Besserung des Mahles unter den Konventfrauen zu verteilen. Thun sie das nicht, so sollen Herr Hug, Johans, Fridrich"Bikk und Hainrich von Almshouen oder ihre Erben das Geld an sich ziehen und jene Jahrzeit begehen. Das Kloster darf das Geld nicht verkaufen, noch sonst verkümmern. Geben an der nahsten mitwochen nach vsgander Osterwuche, 1354. Das Siegel des Konvents (wie Abbild. No. 68), Perg Or. Donaueschingen. 1307, Jan. 10. Bräunungen. 303. Hug der Vogt und die Richter zu Briiliugen bekunden, dass vor ihnen Ite die Smidin Bruder Cünraten, dem Propste, anstatt des Gotteshauses zu St. Bläsin ihr Gut, gen. Wernhers des Smits Gut, als rechteigen um 8 Ü 5 ß ^ alter Brisger verkauft hat. Zeugen: Hug der Vogte, Virich der Vogte, Rudolf der Vogte, Run Burkart der Bäler, Berhtolt Tulli, Wiggli . . . Wetzel. Gegeben ze Brülingen, an dem nehsten cinstage nah dem zwölften dag ze Wihennahten, 1307. Das Siegel der Stadt Brülingen (wie Abbild. No. 30) beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. ■■■ 1307—1348. 275 1) 1314, April 3. Adelheit, Johans sei. von Baldingen eheliche Wirtin, verkauft eine Wiese in dem Riet, genannt Eggrich, die an Johans Marquarts Wiese und anderseits an Burchart des Belers Wiese stösst, an Bruder Chünrat, den Barpropst des Gotteshauses St. Blesin, als freies Eigen um 5 U 5 ß Brisker mit Gunst ihres hiezu zum Vogte gegebenen Bruders Rümen. Zeugen: Chünrat der Beringer, Vogt zu 0 Brülingen, Virich der Vogt, Johans von Almshoven, Rüme Johans von Limpach, Burchart der Beler, Burchart Tiilli. Dis beschah vnd wart dirre brief gegeben, 1314, an der mitwochen in der Karwochen. Das Siegel der Stadt Brülingen (wie Abbild. No. 30) etwas beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1316, Sept. 27. Bräunungen. Henni der Vogt bekundet, dass vor ihm Adelheit die Kaiserin, ihr Sohn Hainrich und ihre Töchter Meh. und Adelhait und Katherin ihre Wiese im Riede ob Brülingen, die 0 an Virichs des Vogtes Wiese und anderseits an Bruder Burcarten Heringers Wiese stösst, als rechteigen, ausser dass davon 3 ß zu Vogtrecht an die Burg gehen, um 4 öf ^ an Bruder Cünrat, Propst, anstatt des 0 Gotteshauses St. Blesien verkauft haben. Zeugen: Virich der Vogt, Hug der Vogt, Johans von Limpach, Hug der Amman, Ber. der Schmit, C. der Swarz. Dirre kof beschah vor gerihte ze Brülingen vnd wart och dirre brief gegeben, 1316, an dem nehesten vritage vor st. Michelz tage. Das Siegel der Stadt Brülingen fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 3) 1320, Juli 11. Bräunlingen. Chünrat der Swarz verkauft mit Gunst seiner ehelichen Wirtin Katherinun und ihrer Kinder dem Gotteshause St. Blesien in dem Swarzwald für rechteigen eine Wiese zu Brülingen vor der Stadt in dem Riede bei dem Srotenbach um 11 ft ^ alter Brisger. Diz beschach nnd wart dirre brief geben, 1320, an dem nehesten fritage vor st. Margareten dage. Das Siegel der Stadt Brülingen fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 4) 1332, Bes. 11. Bräunlingen. Gerunch der Propst von Brülingen und Frau Elsbeth, seine eheliche Wirtin, verkaufen Frauen Methilt der Herzoginnen 3 Aecker an Stetten bei Jacobs crüz, zu Winkuln an der Halden und vfun Vilinger Stalten für rechteigen um 4 U 5 ß alter Brisger. Geben zu Brülingen, am neusten fritag nach st. Niclaus tag, 1332. Das Siegel der Stadt Brülingen zerbrochen. Perg. Or. Karlsruhe. 5) 1338, Juni 26. Die Meisterin und der Konvent des Gotteshauses zu Fridenwiller im Swarzwald kommen mit den Bürgern von Brülingen über einen rechten Wechsel überein, wonach sie den Bürgern zu Eigen geben: „vier jukkart akkers, stozzent an den Sattelwag vnd zühent ob den Lewisan vs hin, vnd drie agerdan vnd ain anwander an Megrislachen uf vnd ab vnd swaz vnser ist ob dem Herstig vnd ob der Linden den wag in hin gen der Oden kucken"), ez sie an holz ald an velde; vnd swaz wir vffen Egge haben, ez sie an holz ald an velde." Dagegen geben die Bürger dem Kloster: „denVnderbach zwüschent den bächken vnder dem wag, der da zu der Oden kilchen gat; vnd sol der bach gemain sin also mit solicher beschaiden- hait, daz man zünnen sol inrenthalp vf dem graben wider vnserm gut; swie wir och den bach niessen wellen alder niessen, dez son Vns die burger mit ierren noch vor sin. Ez ist och berett: äl die wile der Vnder- bach holz ist, so sol ez der burger vorgenant gemainü waid sin; war aber, daz man wisan ald äkker da macheti, so sol ez vor banzit vnd nah banzit aber gemainü waid sin der vorgenanten burger. Das alman ob Büchan vnd daz alman in Brandoltz hart hant vns och die vorgenanten burger gegäben." Das Kloster vollzieht diesen Tausch mit Rat seines gnädigen Herrn, des Abtes Hainrich von St. Georien. Gegäben an dem nehsten fritag vor st. Peters tag dez zwelfbotten, 1338. Das Siegel des Abtes Hainrich von St. Georgen fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. R- i ■ a) Ueber die Oede Kirche vgl. Bd. II. S. 41 und III, No. 83, Anm. und Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte in Donaueschingen III, 288. 6) 1348, Mai 12. Villingen. Die Priorin und die Frauen des Klosters Vffen Hofe zu Nydingen verkaufen ihr Gut zu Brülingen, genannt der von Lussehain Gut, das Hainrich der Wyrt baut, und das jährlich je 10 Scheffel Vesen und Haber Nydinger Mass, 6,9,3, »ze Vilingengeber", 1 Viertel Eier und 4 Hühner gilt, Herrn Cünraten von Hüflngen, Ritter, und Berhtolten, seinem Bruder, für rechteigen um 80 tt neuer Pfeninge, genant Stebeler. Geben ze Vilingen, an st. Pancracien tag, 1348. Die Siegel der Ausstellerinnen verdorben. Perg. Or. Karlsruhe. 35* '4mSSm WM OBRSH | 276 1307. 7) 1351, Mai 3. Villingen. Berhtolt Sedellocli verzichtet gegen Eis die Maierin von Walthusen, die jetzt zu Brülingen sitzt, auf all sein Kecht an dem Gute zu Brülingen, genant des Däschenmachers gut, das dieselbe gekauft hat. Geben ze Vilingen, an dez hl. Crüces tag ze Mayen, 1351. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1307, März 29. Salem; März 30. Altheiligenberg. 304. Rvdolfus de Rarnsperg miles, patrocinia gloriosae virginis cupiens copiosius promereri, monasterio Salem ius proprietatis possessionum in Liehtenegge et possessio- num in Krumbach dictarum des Templars gut, des Bungars gut, Bentzen von Krumbach gut, ius proprietatis curiae in Hödorf cum iure patronatus ecclesiae eiusdem villae et ius proprietatis curiae zem Bach pro salute animae suae progenitorumque donat sub hac forma, ut, si causa necessitatis dictas possessiones vendere decreverit, a monasterio non impediri debeat, sed census fertönis cerae dimidii, quem ipsi de bis possessionibus annis singulis in festo beati Martini a se suisque haeredibus per- solvendum inantea constituit, supra possessiones, quas ultimo alienaverit, cadet, aliis iam praemissis a census dicti solutione penitus absolutis. Actum in Salem, 1307., 4. kalendas Aprilis, indictione 5., praesentibus fratre Walthero priore, fratre R. de Waltkilch, fratre Dietrico de Nufron, monachis ibidem, et fratre Alberto, magistro ibidem. Datum in Sancto Monte, Castro antiquo, anno predicto, 3. kalendas Aprilis. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch II, 376—377. 1) 1352, April 25. Messhirch. Walther der Truhsass von Bordorf, Bitter, verleiht für sich, seine Söhne Ott und Frick und seine Erben aus besonderer Gunst Hainrich dem Wagner von Mäskilck den ze dem Nidern Crumbach gelegenen Obernhof, auf dem Stähellin sitzt. Nach Hainrichs Tode haben er und seine Erben den Hof an dessen Gattin Agnes von Walwis, deren Töchter Margarethe und Claure und deren Erben „der tohter als dem sun" zu leihen. Geben ze Meßkilch, 1352, an st. Marcus tag, in dem Aberellen. Das Original siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 82. S. 2) 1353, Aug. 7. Gerung Stukki, Priester, Büdolf Stukki, Chorherr zu Kur, und Gerung Stukki, sein Bruder, verkaufen den ehrbaren Knechten Bilgrin, Johans und Berhtold von Hodorf, Gebrüdern, ihren Hof gelegen zu Krumbach dem obern, genannt Stukkishof, als Lehen von dem Abte des Gotteshauses der Bichenowe, um 20 $ ^ Kostentzer. Geben ze Messkilch in der statt, 1353, an st. Afren tag. Das Siegel der Stadt Messkilch fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1301, April 14. Bräunungen. 305. Hug der Vogt und die Richter zu Brülingen beurkunden, dass Cunrat Stehelli, der Schultheiss zu Vilingen war, vor ihnen mit Fürsprechen die Meisterin und den ■ ■■■§ 1307. 277 Konvent zu Ainptenkusen ansprach, dass sie den Zehnten zu Beggenhouen hätten, der sein Lehen war von Wartenberg, worauf die Beklagten erklärten, dass sie diesen Zehnten Jahr und Tag ohne alle Einsprache gehabt und genossen hätten. „Do sprach der vorgenant Cvnrat, daz er siv ze Vilingen vmb den zehenden ansprechi, daz siv baidiv burger wärint; darnah do koment baidiv, niaisterin vnd Cunrat . .. vberain, daz siv lieplich vnd gütlich nament Johansen den burger von Gisingen, daz der ervaren solte vmb die von Beringen, die vor maisterin gewesen waz, ob Cünrat der vorgenant die vrowen vmb den zehenden hetti angesprochen oder mit; vnd do der vorgenant Johans herwider käme, als geredet wart, der saite vor vns vffen sinen ait, daz div vorgenant maisterin von Beringen, an die dise vrkünde gezogen wart, saite vffen ir orden vnd vffen ir gehorsame, daz siv weder enwisde noh nie gehorte, ob si oder der conuent ie vmb den vorgenanten zehenden angesprochen wrdint an gaischlichem oder an weltlichem gerihte. Vnd also do behüp die maisterin vnd der conuent von Amptenhusen den vorgenanten zehenden" vor vns mit gesamenter vrtailde." Gegeben ze Brvlingen, an st. Tyburtien dag nah Osteran, 1307. Das Siegel der Stadt Brülingen fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. K, 1307, Okt. 9. Heiligenberg. 306. Graf Hug von Werdenberg und von dem Hailigen Berge erlaubt dem Kloster Salem auf dem vom Schenken Hainrich von Ytendorf erkauften Gute ze Vrnöwe, „daz in der graueschaft lit dez Hailigen Bergis", die sein ist, eine Mühle zu bauen. Diz geschach zem Hailigen Berge vf der bürge, 1307, mornunt nach st. Dyo- nisien tag, indictione 6. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch II, 390. 1307, Nov. 20. Stockach. 307. E. comes in Nellenburch scoposam sibi iure proprietatis pertinentem, sitam in Zimmercholz, quam H. de Honsteten a se in feodum tenuit, et quam H. Molitor de Engen ab ipso H. de Honsteten emit, abbatissae et conventui monasterii in Diesenhoven pro salute animae suae donat. Datum apud Stocka, feria secunda proxirna post festum beati Otmari, 1307. Das Siegel ist eingenäht. Perg. Or. Frauenfeld. m »pflffl fr 27S 1308. 1) Von Zimmerholz berichtet Johann von Winterthur (Chronicon, ed. von Wyss; Archiv f. Schweizerische Geschichte, XI, 173): Item anno domini 1343. in dominica, qua cantatur Letare [März 23.], fulmen tarn scindens quam urens de celo cum tonitruis et comscacionibus repente veniens in pago nominato Hegöw, in diversis tarnen locis, duos homines suffocavit, tres per stuporem, quem eis inmisit, officio lingwe privavit, muros dissipavit et alia diversa dampna intulit indigenis. Nam terrores et tremores offendicula et lesiones insperatas et insolitas illo in tempore eis irrogavit. Predictis tarnen nominibus loquelam non tantum ademit, immo etiam usum racionis, non tarnen diu, sed tantum ad tempus modicum, scilicet paucarum horarum a sero usque ad diliculum. Fertur quoque preter predicta, quod in Cimberholz eadem die duo yiri a fulmine extincti fuerint. Est autem Cimberholz villula sita in vicino aput oppidum Engen. Taliter fuit lesus et plagatus pagus prenominatus. 1308, Juni 7. Baden im Argau. 308. Lüpolt, Herzog zu Osterrich, giebt Rudolfe von Alrneshoven, seinem Diener, zu einem rechten Burglehen 2 M. S. jährlich auf Snebellins Gut, das jährlich 4 Scheffel Kernen und 8 Scheffel Haber gilt, auf Burkart Tvllis und dessen Bruder Gut, das jährlich 3 Scheffel Kernen, 14 Viertel Haber, 2 1 | a ß /Sj gilt, auf der Ernstin Gut, das jährlich 2 Scheffel Kernen, 4 Scheffel Haber, 2 Schultern, 2 Hühner gilt, auf Türandes Garten, der jährlich 1 Scheffel Haber gilt, auf der Maierin Gut, das jährlich 4 Scheffel Kernen, 8 Scheffel Haber, 3 ß, 2 Schultern und 2 Hühner gilt. Rudolf soll Burgmann zu Brülingen sein. Das Burglehen kann der Lehensherr ablösen für 20 M. S.; diese Summe sollen Rudolf und seine Erben „an ein eigin legen oder an ander gut, so si allernehest mvgent bi Brülingen" und dieses Gut von den Herren von Osterrich als Burglehen zurückempfangen. Herzog Lüpolt verbürgt sich, dass auch sein Bruder Friderich und seine andern Geschwister, denen Rudolf seinen Dienst gelobt hat, „dis dink stete haltent". Geben ze Baden, an dem vritage in der Pfingestwochen, 1308. Das Siegel des Ausstellers stark beschädigt (56 mm D., IV A 2, Siegelfeld mit Blumenranken geziert, in gegittertem, punktiertem Schilde Querbalken; f S. LE VP....... S . AVST ........ ). Perg. Or. Karlsruhe. S. 1308, Okt. 21. 3Q9 # Aebtissin Adelhait und der Konvent des Klosters Rotenmvnster verkaufen einen Wiesflecken (in der Wiese, die Herrn Otten des Schulthaissen sei. von Vilingen war, die nun den Frauen in des Vettern Sammlung zu Vilingen gehört, und die einerseits an Johannes Vgtterlins Wiese und an Hainrich Hindermützzen Wiese, anderseits an Ri§thainmer Wiesen stösst), der in ihr von Hainrich dem Zenner bebautes Gut zu Rigthain gehört, und von dem ihnen die Frauen in des Vettern Sammlung jährlich SHPSBSSras ss^tilasi M 1309. 279 2 Viertel Haber gegeben haben, der Priorin und den Frauen dieser Sammlung um 7 "ti 3i Brisger und lassen darum auch allen Schaden fahren, den sie zu Sträzpurg vor ihrem Richter in dem Streite mit den Käuferinnen um diesen Wiesflecken hatten. Dis beschach an st. Symon vnd Jvdas abende zwaiger zwelfbotten, des jares, do m§n zalte von gottes gebvrte drvzehenhundert jär . . . siben järe vnd in dem ahten järe. Das Siegel der Aebtissin von Rotenmvnster, angehängt für dieselbe und ihren Konvent, der kein eigenes hat, fehlt. Perg. Or. Villingen, BickenMoster. 1) 1317, Juni 4. Hainrich der Dirbehaimer und Hainvich der Buller, Bürger zu Vilingen, Vögte der Kinder Dyetmars des Dirbehaimers sei., verkaufen für. 8 M. S. Vilinger Gewichtes dieser Kinder Gut zu Byethain, das Lyebermann baut, und das jährlich 4 Scheffel Kernen und 4 Scheffel Haber Vilinger Mass gilt, an Burchart Hemerlin und des Armenspitals Pfleger zu Vilingen für dieses Spital als lediges Eigen. Kommen die Kinder zu ihren Tagen, so sollen sie das Gut nach Recht auflassen. Gegeben 1317, an dem samezta in der dritten wochen vor Svnigihten. Das Siegel der Stadt Vilingen abgefallen. Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. . S. 2) 1323, Juli 25. Herr Berhtolt der Hainburge, Kirchherr zu Tainingen, Bürger zu Vilingen, giebt Annvn der Kvrdelerinne zu Lcibgeding sein Gut zu Ryethain, das des Zubers Wirtin und ihre Kinder bauen, und das jährlich 7 Viertel Kernen und 1 Scheffel Haber Vilinger Mass gilt. Dasselbe fällt nach der Kvrdelerinnen Tode an die Pfründe, die er im Münster zu Vilingen hinter st. Marien Magdalenen Altar „in dem orte gen Zannehvse" gestiftet hat. Wenn aber der „pfrüandener" dieses Altares „wrde geirret, daz er denselben alter niht mohte besingen vnd beampten", so fällt das Gut an die Pfründe des Altares, an dem derselbe dann singen wird. Gegeben 1323, an st. Jäcobes tage. Das Siegel der Stadt Villingen. Perg. Or. Villingen. 1309, Mai 9. Constanz. 310. Officialis curiae Gonstantiensis notificat, quod, constituta in figura iudicii coram se feria sexta post festum Ascensionis domini, Cristina filia quondam C. de Apfelöwe, uxor legitima C. dicti Widemer de Wildorf, monasterio Salem Apfelowes gvt in banno i 0 villae Siggingen inter possessiones H. de Vrendorf, Vlrici dicti Frigen, Johannis dicti Kvnewrt et capituli ecclesiae Gonstantiensis feodales situm. quo a monasterio dicto sub censu annuo 1 & cerae in festo s. Martini persolvendo infeodata erat, pro 38 $ rSj Const. renuntiavit. Datum Constantie, 1309., 7. idus Maii, indictione septima. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1317, Mai 1. Salem. Hugo et Albertus fratres, comites de Werdinberg, milites, venditionem possessionum in Sikingen monasterio Salem per Hainricum dictum Kerner, ipsis servitutis titulo pertinentem, de consensu filiorum eins Cvnradi et Hainrici pro certa summa pecuniae factam ratificant. Hainricus dictus I ■ ■ Ir 280 1309. Kerner liaec per se facta esse profitetur. Testes: frater Alber cellerarius maior, frater Burk. niercator, monachi, frater Hainricus merkator, conversus dicti monasterii, H. dictus Winman et C. dictus Burl. Actum in Salem, 1317., kalendis Maii, indictione 15. Das Siegel (Malta) der Aussteller 1) Hugos (wie an No. 155,6). 2) Alberts (s. Abbild. No. 47). Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1317, Nov. 4. Constanz. Johannes de Bödmen miles, a gravi onere debitorum non, nisi per venditionem possessionum aliquot liberari potens, universas possessiones suas in villa Siggingen inferiori, vide- licet curtim dictam des Kerners hofstat cum possessionibus dictis der Sedelhof et possessiones dictas Arnoltz 0 i gut von Raderu und von Käinerswiler, comparatas ab Virico de Vrendorf, monasterio Salem pro 44 m. a. ponderis Constantiensis vendit et donat cum expresso consensu Johannis filii sui, militis. Testes: Chvnradus In der Bvnde, Albertus de Mvlhain, maior cellerarius et monachus in Salem, Cvnradus dictus Schirme, civis Constantiensis. Datum Constantie, 1317., 2. nonas Nouembris, indictione 1. Die Siegel des Ausstellers (48 mm D.. IV A 2; Schild mit Laubranken verziert, im Schilde 2, 1 Lindenblätter; f S IOHANNIS MILITIS DE BODEMEN) und seines Sohnes (^7, 42: 35 mm, IV A 2, im Schilde 2, 1 Blätter; f S'.IOHANNIS DE BODEMEN) Perg. Or. Karlsruhe. 3) 1317, Nov. 4. Constanz. Burchardus et Eberhardus fratres, milites de Hohenvels, ad petitionem Johannis de Bödmen militis proprietatem possessionum in villa Siggingen inferiori dictarum der Sedelhof, quibus a se idem miles infeodatus erat, et quas monasterio Salem vendidit, huic monasterio transferunt. Datum Constantie, 1317., 2. nonas Nouembris, indictione prima. Die Siegel der Aussteller 1) (40 mm D., IV B 1, Helm mit Büfielhörner, diese kammartig besteckt; f S'.B'OAEDI .MILITIS .DE .HOHENVELS .) 2) (42 mmD., IVB 1, Helm wie vor; f S . EB'HAEDI. DE . HOHEVELS . MILITIS .). Perg. Or.Karlsruhe. 1309, Sept. 29. Schaffhausen. 311. -^bt Chvnrat und der Konvent des Gotteshauses Allerheiligen zu Schafhusen geben Eberhart und Hvg, Gebrüdern von Luphen, Landgrafen zu Stvlingen, „vnibe iren dienst vnd vmbe die gvtlichi, so sv dem gozhvse dike hant getan vnd och geschürt, vnd vmbe aine marke silbers, die sv Hainrich Batmaringen, ainem bvrger von Stvlingen, von vns gäben hant", das Gut zu Wizen, das Chvnrat in Nidingen baut, vorher Eigen des Gotteshauses, gilt 1 Mut Kernen und 2 Mut Haber. Geben ze Schafhvsen in vnserm clöster, 1309, an st. Michahels tag. Die Siegel des Abtes und des Konventes von Allerheiligen stark beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. K. 1309, Nov. 7. Salem; Dez. 21. Ältheiligenberg. 312, K- de Ramsperg miles, quia ab onere debitorum nisi per venditionem bonorum relevari non potest, Liehtinegge cum fundo castri, Elauurt et Tivmiwang, quas possessiones a monasterio Salem pro annuo censu dimidii fertonis cerae tenuit, venditioni publicae exponit et eidem monasterio maius pretium offerenti pro 38 m. a. ponderis Constantiensis, a se in solutionem dicti castri conversis, cum bannis, iurisdictionibus et omnibus pertinentiis de consensu filii sui vendit. BtmmnH - ^m 1309. 281 Actum in Salem, 1309., 7. idus Nouembris, indictione 8., presentibus testibus subnotatis, videlicet Waltere- priore, Dietrico cellerario maiore, dicto de Bermetingen, Beringero pistore, fratribus, monachis, Alberto magistro hospitum, C. refectorario, conversis monasterii memorati, Friderico dicto Callenberg, C. dicto Hvg, .. . villico dicto Haidelin, Hvgo comes de Werdenberg et de Sancto Monte, praemissa vera esse, sub sigillo suo testificat. Datum vero in Sancto Monte, castro antiquo, eodent anno, in die s. Thome apostoli. Salemer Kopialbuch I, 334—335. 1309, Nov. 12. Schaffhausen. 313. Eberhardus comes de Nellenburch, cum abbas et conventus monasterii Scaphu- sensis multa damna per se et suos familiäres seu servitores multis temporibus retro- actis in suis possessionibus in villis Nvwenhüsen, Hönstetten, Kvti, Rorgenwis, Brvn- berch, Nenzgingen (sie) et in banno et districtu earundem villarum perpessi sint, propter quod diversis sententiis interdicti et exeommunicationis cum multiplieibus aggravatio- nibus subsecutis a iudieibus curiae Constantiensis est involutus, de huiusmodi damnis compunetus se obligat, quod per se et familiäres suos monasterium praefatum non de caetero turbabit quovis modo et operabitur „toto posse", ut monasterium per se et procuratores suos fruetus, redditus et census de dictis possessionibus debitos reeipiat. Si immemor erit obligationis buius, ornnis actio monasterio salva erit, et ipse sententiis interdicti, exeommunicationis et aggravationum subsecutarum absque quavis citatione a iudieibus curiae Constantiensis ad instantiam abbatis et conventus in- volvetur. Datum Scapnuse, 1309., proxima feria quarta post festum beati Martini. Das Siegel des Ausstellers unkenntlich. Perg. Or. Sehaffhausen; Neugart, Episcopatus Constant. II, 682. 1309, Dez. 20. Constanz. 314. Officialis curiae Constantiensis notificat, quod, constitutus in iure coram se, praesentibus magistro Walthero scholastico, Cunrado et Alberchto st. Johannis et 0 st. Stepbani ecclesiarum Constantiensium praepositis et Vlrico de Richental, canonicis ecclesiae Constantiensis, et Hermanno de Liebenuels, milite, Hainricus de Honburg, civis in Phullendorf, recognovit, sibi de possessionibus et bominibus villae seu oppidi in Abe in Linczgowe iure proprio capitulo ecclesiae Constantiensis pertinentibus no- V. 36 '>-!*;. : 282 1309—1313. mine iuris advocatitii tantnm debere 14 arietes vrisching vulgariter nuncupatos et 18 maltera siliginis et avenae mensurae in Phullendorf et partem emendarum ab hominibus dictis per formam iudiciariam sub loco et tempore recipiendarum, quarum duae partes capitulo praenotato cedere debent. Capitulum antedictum itaque actionem, quam contra eundem et fratrem eius super pecunia et rebus aliis ab eis de dictis hominibus et possessionibus extortis babuit, in suspenso habet, salva tarnen actione innovanda, quandocumque ipsi visum fuerit, et praecipue, si illi in exigendo modum praenotatum excesserint. Datum et actum Constantie, 1309., 13. kalendas Januarii, indictione 8. Das Original siegelte der Ofiicial. Constanzer Kopialbucli von 1346, Bl. 92, Karlsruhe. 1309, Dez. 31. Salem. 315. Hvgo de Werdenberg comes, H. rector ecclesiae in Vrikkingen et Albertus de Werdenberg, comites, fratres carnales eiusdem Hugonis, qui a gravibus oneribus de- bitorum nisi per venditionem bonorum liberari non possunt, possessiones in Boshasel su- periori et inferiori sibi iure proprietatis pertinentes cum molendinis, tabernis, bannis, iurisdictionibus, iure vulgariter ehafti dicto et attinentiis, hominibus ipsis annexis dumtaxat exceptis, venditioni publicae exponunt et monasterio Salem maius pretium offerenti pro 180 m. a. ponderis Constantiensis et 9 8? d\ Constantiensium vendunt. Testes: Johannes de Bödmen, Rv. de Roschah, Burcardus de Hohinvels, R. de Rams- 0 perg, Wlricus de Givtingen, Egelolfus de Rosenberg, R. de Blvdentze, milites, Cvn- radus notarius noster, rector ecclesiae in Roribach, Eberhardus de Bichelnse, F. de Callenberg, R. dictus Vroning, Givntherus magister civium in Vberlingen, Rvso de Vrikkingen, Walter prior, Dietricus cellerarius maior, Jacobus subcellerarius, R. Walt- kilcharius, Beringerus pistor, fratres monachi in Salem, et frater Albertus magister hospitum, conversus ibidem. Actum in Salem, 1310., in die beati Siluestri confessoris, indictione 8. Das Original siegelten die Aussteller. Salemer Kopialbuch I, 327—328. 1) An demselben Tage geben ebenfalls in Salem Gewähr dieses Verkaufes Hugo de Monte Porti et Hugo de Bregancia, comites. A. a. 0. I, 328—329. 2) 1313, Aug. 23. Constans. Officialis curiae Constantiensis notificat, quod, coram se in figura iudicii constitutus, H. Paularius famulus C. praepositi ecclesiae Constantiensis, civis Constantiensis, ad manus abbatis et conventns de Salem omni iuri in possessiones in Bochzhasela et in Ahbugü et in possessiones etiam in Bochzhasela, sibi titulo pignoris obligatas pro 60 $ ^ Const. per quondam comitem Ber. von dem Hailigen- mm m .vi* 1310. 283 ■berge, renuntiat, receptis ob hoc 10 & -S) Const., quodque idem protestatio, se per hanc resignationem nulluni praeiudicium erga haeredes dicti comitis Berhtoldi velle generare. Datum Constantie, 1313., 10. kalen- das Septembris, indictione 11. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch IV, 33. 1310. 316. Anno 1310. vendunt graf Rudolf und graf Albrecht de Hohenberg fratres Eberhardo comiti de Wirtemberg ir aigenschaft an Trochtelfingen der statt. Gabelkovers Kollectaneen (16. Jhdt. Stuttgart, Staatsarchiv), fol. 71. 1310, Mai 14. Villingen. 317. Hüg Steheil i, Schultheiss von Vilingen, klagt an offenem Gericht vor dem Rate daselbst, da Cünrat von Tanhain an seiner Stelle zu Gericht sass, gegen den Abt von St. Gerien, dass eine Rinderheerde des Klosters („swaige") auf die Weide des Hofes zu Vokenhusen widerrechtlich ohne die Zustimmung des Schultheissen, der doch Vogt über den Hof sei, gehe. Der Abt widerspricht, es sei ihm ein Urteil ergangen, nach dem er die Weide leihen könne ohne Zustimmung des Vogtes, diesem solle der Meier jährlich mit 40 $i, die zu Vilingen genehm sind, und nicht mit mehr dienen. Drei aus dem Rat werden beauftragt, Kundschaft einzuziehen, und sagen hierauf einhellig, dass die Kundschaft des Abtes die bessere sei. Darnach entscheidet der Rat. Geben ze Vilingen, an dem nehsten dvnrestag nach st. Pancracien tag, 1310. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Villingen. S. 1310, Juni 29. Mengen. 318. C Schiltunc, weiland Vogt zem Bussen, giebt freiwillig ein Gut zu Emervelt, geheissen Immenbuch, und ein Gütlein, das zu demselben in diesem Dorfe gehört, dem Abte und dem Konvent von Zwiveltun auf. Gegeben ze Mengen, 1310, an st. Peters tage in dem Brachode. Das Siegel der Stadt Scheer (39 mm D., IV A 2, im Schilde oben ein liegendes, mit der Spitze nach r. gekehrtes, die Schneide oben zeigendes Messer, darunter eine aufrechte, geöffnete Scheere, unter derselben ein sechsstrahliger Stern; f S . CIVITATIS. DE . SCHERE .) und das der Stadt Mengen (beschädigt, rj IV A 2, im Schilde ein Löwe; .... VERSI.....IVIVM .1. M.....)•). Perg. Or. Stuttgart. a) Nach Angabe dieser Urkunde sollte an ihr auch das Siegel des Ausstellers hangen; dasselbe wurde aber niemals angehängt. 36* iS iftSJ? 5*3® ^B^^^^ 284 1310. 1310, Juli 2. Engen. 3J9, Herr Friderick von Hewen gestattet Hainrich dem Häzechen von Effringen, den Acker im Zimmerthal a ) den Klosterfrauen zu Ainbtenhaussen um den Acker ob Hochen b ) zu geben. Geben zue Engen in der statt, an dem nechsten dunstag vor st. Vlrichen tag, 1310. Das Original siegelte der Aussteller. St. Georger Kopeybuck I, (Karlsruhe, Kopialbücher No. 703) Bl. 55. a) Wohl das Thal von Amtenhausen gegen Zimmern herab. b) Hoch, Gewann der Gemarkung Hintschingen. 1310, Juli 21. Villingen. 320t Schwester Gisel, Herrn Lütfrides sei. des Wageners Tochter, von Vilingen trifft Verfügung über ihr eigenes Gut zu Ashain, das Berhtolt, vron Benun sun, baut, und das jährlich 19 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber Villinger Mass und 4 Hühner gilt, um ihres und ihrer Vordem Seelenheiles willen, behält sich jedoch zeitlebens noch das Nutzungs- und im Falle ihrer Verarmung freies Verfügungsrecht über dasselbe vor. Nach ihrem Tode fallen dem Armenspitale zu Viliugen davon jährlich 2 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber Vilinger Mass, und der übrige Nutzen dieses Gutes soll ihrem Bruder, dem Johanniter Lvtfriden, Zeit seines Lebens dienen, er mag in oder ausser Vilingen, in st. Johansen Orden oder ausserhalb desselben leben. Diesen Nutzen bekommt ihr Bruder in Person oder durch seinen Boten zu Vilingen vom Pfleger des Spitals, der das Gut auch besetzen und entsetzen soll. Nach Lvt- frids Tode aber bekommt das Spital aus dem Gute zum voraus 4 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber, dessen Kaplan die 4 Hühner und den übrigen Nutzen des Gutes das Johanniterhaus zu Vilingen, das dafür die Jahrzeiten Herrn Lvtfrides seh, des Vaters der Stifterin, ihrer Mutter Werndrvten, ihres Bruders Lütfrides, Schwester Junten, ihrer Schwester, und der Stifterin selbst begehen wird. Bei jeder Jahrzeit giebt dem Jobanniterhause der Pfleger des Armenspitals nach Abzug des an sein Spital und dessen Kaplan fallenden Zinses x \ s des Nutzens aus dem Gute, mit dem man den Herrn des Hauses über Tisch bessern Wein, Fische, und was sich sonst fügt, kaufen soll. Wenn der Komtur oder die Brüder dieses Hauses jedoch ihren vorgenannten Bruder Lvtfrid am Genüsse irren oder nach dessen Tode die Jahrzeiten nicht nach obiger Bestimmung begehen, so fällt das Gut frei an das genannte Spital. 0 Bruder Virich Bletze, Komtur, und die Brüder des Johanniterhauses geloben, das alles stäte zu halten. Diese Stiftung ist vor dem Rate zu Vilingen geöffnet und „gelutpert". 1310—1311. 285 Geben ze Vilingen, an st. Marien Magdalenen abende, 1310. Die Siegel des Vilinger Johanniterhauses (wie Abbild. No. 29), der Stadt Vilingen (stark beschädigt) und des Armenspitals Vilingen (s. Abbild. No. 36). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1338, Febr. 5. Cünrat der Garwe, Bürger zu Vylingen, verkauft Hainrichen Bi Bach von Tay- ningen sein Gut zu Ashain, das Walthers von Beringen Frau baut, und das jährlich je 6 Scheffel Kernen und Haber und 4 Hühner gilt, für lediges Eigen nach der Stadt Vilingen Recht um 70 ti ^ Brisker. Geben an st. Agathen tage, 1338. Das Siegel der Stadt Vilingen beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1339, Jan. 13. Hainrich, Berhtold, Walther und Cünrat, Walther Herbürgs sei. Söhne, Bürger zu Vilingen, verkaufen mit Genehmigung ihrer Vögte, Walthers des Grossen, und Cünrats des Bollers, Hainrichen Bi Bach von Tayningen nach der Stadt Vilingen Becht um 70 ti 3t Brisker, zu Vilingen gäber, all ihr Eigengut zu Ashain, das sie von ihrem Vater sei. geerbt haben, nämlich die Güter, ein Haus und einen Hof, gelegen in Nidenhouen sonnenhalb, eine Wiese zem Hohenbrunnen in dem Weneli, eine Wiese zem Hattengern an Hainzi Karlen, eine in Kelan, eine in der Nidern Roti, eine hinter Honberg an Gerunge, eine neben dem Espan, einen Anwander in Klenger Bann, einen Acker ob Burchart Hagenne boume, einen Acker vf Staynun, einen an Bleckuelt, einen ob Botin, einen zen Wisflecken unter Büsenhaimern, 2 Aecker an Baldiberg, 1 Jauchart zem Wenneli bi Hohenbrunnen, einen an dem Hülweg, all das im Esche vf Staynun, sodann im Esche vffen Grüssin einen Acker in Husertal, 2 vffen Grüssen, einen in Husertal, einen vf dem Hindern Berge, einen vffen Velzimbern, dann im Esche an Kazrain einen Acker an Kazrain, einen Anwander vor Lerun, einen Acker vf dem Berge an Cünrat, Walpürgs Sohns, Acker, einen Acker an Johann Herbürg, tret vf die hindern gewanden, einen Acker, tret an den Egweg, und einen vber die Hindern Lenge. Geben an st. Hylarien tag, 1339. Das Siegel der Stadt Vilingen fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 3) 1356, Mai 24. Burkart von Kürnneg, Bitter, verkauft seine Wiese und Hofstatt zu Ashain an dem Obern Angel, die Hainrich In Gaßen weiland baute, und sein Gütlein daselbst, das Wernher An dem Rain baut, Guntfriden, gen. Itelguntfrid, Bürger zu Vilingen, für rechteigen um 10 ti h. Geben ze Vilingen, an st. Vrbans abent, 1356. Das Siegel des Ausstellers beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. '?■■■' ■:•■:■'■'■'■'.■''" 1310, Juli 28. Villingen. 32L Abt Johans und der Konvent des Klosters von Tennibach, „grawen" Ordens, verzichten auf alle Ansprache an 4 Jauchart Ackers zu Svnthain, welche die Priorin und die Schwestern in Kvrnegger Sammlung zu Vilingen von Wasthurg von Yfhain, einem Bürger zu Vilingen, gekauft haben. Geben ze Vilingen, an dem neusten zinstag nach s. Jacobes tag, 1310. Das Siegel des Abts Johans (wie an No. 188, 10), unter das sich sein Konvent verbindet, da er kein eigenes Siegel hat. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. 1311, Jan. 12. 322. Conrad von Bluemberg, Ritter, bekundet, dass Conrad der Burger von Geissingen und Adelheit, seine eheliche Wirtin, der Meisterin und dem Konvente zu II p 286 1311. Fridenweiller um 22 # ^ alter Brisgewer ein Gütlein zu Dekingen, das Eberhart der Herter baut, für rechteigen verkauft haben, und giebt sein etwaiges Recht an diesem Gütlein von Eigenschaft oder Lehenschaft wegen den Käuferinnen auf. Geben an dem negsten zinstag nach st. Ehrhardts tag, 1311. Das Original siegelte der Aussteller. Pap. Kop. 18. Jhdt. Donaueschingen. 1) 1313, Juni 25. Bottweil. Rvd., Frid. sei. von Almeshouen Sohn, verkauft um 16 M. S. Vilinger 0 Gewäges Frau Hilteburgen, Herrn Virichs sei. von Almeshouen, seines Vetters, Tochter, die Eberharts des Maiers von Trossingen etwann eheliche Wirtin war, und ihrer Tochter Katherinen „für lidig vnd für leere vnd für rehte aigen" seine von Herrn Wernhern von Zimmern, einem Freien, zu Lehen rührenden Güter und Höfe zu Teggingen, „der ains Bertschi Adelbreht bvwet, giltet isergelich 5 schoffol kernen, 5 schoffol haberne, 5 ß d\, . . . ■) hvnre vnd . . . aiger, ain anders buwet Bertschi Sseligman, giltet isergelich 5 viertal kernen, 1 malter haberne, 2 ß 3\, .,. hvnre vnd ... aiger, ain anders buwet Hng der Brüsch, giltet iser- gelis (sie) 6 viertal kernen, 1 schoffol haberne, 6 A, ... hvnre vnd ... aiger, vnd noch ain anders buwet Hainrich Kienast, giltet isergelich 6 viertal kernen, 1 schoffel haberne, 6 ^, ... hvnre vnd ... aiger." Der Lehensherr giebt auf Bitten des Verkäufers die Eigenschaft dieser Güter den Käuferinnen. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 40); das des Lehensherrn fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. a) Vor hvnre und aiger ist jeweils, um die Zahl nachtragen zu können, was aber unterlassen wurde, Raum gelassen. 2) 1334, Juli 1. Wernher von Swaindorf und Anne, seine eheliche Wirtin, und Hgdewig von Ryffenbgrg, seine Schwieger, der vorgen. Annen Mutter, geben den Johannitern zu Vilingen und den Frauen, die sich zu deren Haus verbunden haben, zu ihrem und ihrer Vordem Seelenheile ihr Gut zu Teggingen, das die Hübscherin baut, und das jährlich 5 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber, 5 ß $ Brisker, 4 Hühner und '/» Viertel Eier gilt, mit Willen des edlen Junkers Wernher von Zymbern. eines rechten Freien, von dem das Gut Lehen ist. Der letztere giebt dem Hause auch die Eigenschaft dieses Gutes. Geben 1334, aht tage nach st. Johans tag des toffers ze den Svngihten. Das Siegel des Wemhers von Zymbern und des Ausstellers (nicht gut erhalten). Perg. Or. Karlsruhe. 1311, Juni 23. Amtenhausen. 323, Meisterin und Konvent des Klosters Ambtenhausen verpflichten sich mit Rat und Zustimmung ihres Herrn und geistlichen Vaters, Abt Virichs von St. Georgen, gegen Johannsen den Huser von Möringen, dass sie ihm enthalb der Mauern an ihrem Kloster ein Haus bauen, ihn dort sein Lebenlang wohnen lassen, ihm jährlich 6 Schafe und ein Rind halten und wintern, sein Haus beholzen, das ihm wachsende oder von ihm gekaufte Heu in sein Haus liefern und nach seinem Tode seine und der seinigen Jahrzeit ewig begehen wollen; dagegen giebt derselbe dem Kloster sein Haus zu Möringen, sein Gut zu Bachzimmern und alle seine liegende Habe, ausser den Aeckern, gelegen vffen Linden, und verspricht dem Kloster 20 M. S. oder mehr 1311. 287 anzulegen; lebenslang aber darf er den Nutzen dieser Güter und ebenso die fahrende Habe bebalten und letztere, wem er will, vermachen. Geben zu Ambtenhausen, an st. Johanns") abende, 1311. Das Original trägt die Siegel des Klosters Anibtenkausen und des Abtes Virich von St. Georgen. Pap. Kopie, beglaubigt 1620 durch den öffentlichen Notar der Landgrafschaft Fürstenberg, Registra- tor zu Thoneschingen, Matthias Tinctorius. Donaueschingen. R. a) Zu ergänzen ist »ze Süngihten«, denn nach dem Abende st. Johannis Evangelistae ist nie datiert, weil derselbe mit st. Stephans Tag zusammenfällt. ''''.■■••■■•■.•';:■•■' 1311, Juli 17. Im Lager vor Brescia. 324. Heinricus Romanorum rex, volens eives de Vilingen gratia speciali praevenire, eisdem indulget, ut pro damnis Eberhardo comiti de Wirtemberg et adiutoribus eius sibi rebellantibus tempore pacis generalis vel extra illud tempus per eosdem occasione servitii sibi et imperio facti illatis vel in posterum inferendis ad iudieium curiae vo- cari non valeant. Datum in castris ante Brixiam, 16. kalendas Augusti, 1311., regni vero nostri anno tercio. Das k. Majestätsigel (abgebildet bei Heffner, Tafel X, No. 68.) Perg. Or. Villingen. 1) 1311, Sept. 9. Hug Stähelli, Schultheiss zu Vilingen, Walther der junge Lächeier, Bürgermeister, der Rat und die Bürger von Vilingen sind übereingekommen: wenn jemand von ihrer Stadt wegen geht oder reitet und wird gefangen oder kömmt sonst zu Schaden, so sollen ihm die Bürger den Schaden ersetzen; ebenso, wenn die Bürger gemeinlich ausfahren, und Schultheiss, Bürgermeister und Bürger auf dem Felde zu Rat werden, dass sie jemand um der Stadt willen gehen oder reiten heissen, oder wenn der Burgermeister und die Zunftmeister jemand in der Stadt Dienst aussenden. Ueber die Höhe des Schadenersatzes sollen entscheiden: Walther der junge Lächeier, Bürgermeister, Burchart Hämerlin und Cuonrat der Haimburg. Beschach an dem nächsten dunstage nach Unser Frowen tag der jungen, 1311. Das Or. besiegelte die Stadt. Kopie in Kefers „Sammlung von allerhand Urkunden zur Beleuchtung der Geschichte von Villingen", f. 10 T Handschrift der Leopold-Sophienbibliothek in Überlingen. R. I 1311, Aug. 9. Constanz. 325. Vicarii generales Gerhardi Constantiensis episcopi, cum Jacobus dictus Hvno, civis Scafusensis, possessiones suas apud Asehain annuatim 9 modios tritici, 9 modios avenae, 2 ß /Sj usualium, 2 anseres et 2 scapulas reddentes, item possessiones suas apud Teggingen annuatim 5 modios tritici, 6 modios avenae, 6 ß 3\ usualium, 3 pullos et 40 ova reddentes, item possessiones suas in Bachhain annuatim 5 modios tritici, 5 modios avenae, 5 ß fy, 2 pullos et 40 ova reddentes, proprietatis sibi titulo r 288 1312. pertinentes, de consensu dominae Itae uxoris suae et Hvnonis filii sui in priorissam et conventum monasterii in Diessenhouen devotionis causa pure propter deum do- naverit, supplicationibus ipsius Jacobi, qui ecclesiae et episcopatui Constantiensi pro- prietatis titulo pertinet, vices gerentes huius ecclesiae et episcopatus, donationem istam ratificant. Datum Constantie, 1311., 5. idus Augusti, indictione 9. Das Siegel des Bischofs Gr. von Constanz, „quo vicarii generales utuntur", eingenäht. Perg. Or. Frauenfeld. 1312, März 28. Lenzkirch. 326. Cvnrat der Schulthaze von der Nuwenstat verkauft Herrn Cunrat von Blümen- egge, Ritter, sein eigenes Gut zu Lenzkilch, genannt Glathartez Gut um 20 & alter Brischerre, mit Willen seines Herrn, des Abtes Hainrich, und des Gotteshauses zu St. Blesien. Diz geschah ze Lenzchilch vnd wart dirre brief gegebin, 1312, an dem zins- e tage in der Ostern. Das Siegel des Abtes Hainrich von St. Blesien, angehängt auf Bitten des Ausstellers, des „erberen knechtez«, der kein Siegel hat (0 60:38 mm, ZU B 2 b; f S\ HAINRICI. ABBlS . MON . SCI. BLASE.). Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1315, Okt. 2. Freiburg. Johannes von Valkenstein, Eümes sei. Sohn, verzichtet gegen den Eitter Johannese von Blümenegge auf seine von seinem Vater ererbten Rechte an dem Hofe zu Lenzkilche, auf dem Stolle sitzt, um 3 M. S. Friburger Gewäges. Zeugen: Herr Johannes Sneweli, Kirchherr zu Rüti, Herr Johannes von Munzingen, Herr Cvnrat von der Eiche, Ritter, Gotfrit von Tottinkouen, Hug von Munzingen, Burcart der Vogt von Egebotingen, Peter von Seidon. Dis geschach und wart dirre brief gegeben ze Fri- burg, 1315, an st. Leodegarien tage. Das Siegel des Ausstellers fehlt, das seines Oheims, Herrn Snewelins In dem Houe, an gewirkter, ungefärbter Leinenschnur verdorben. Perg. Or. Karlsruhe. 1312, April 5. Vienne. 327. Clemens papa praeposito et conventui monasterii in Rieden per praepositum soliti gubernari, ad Romanam ecclesiam nullo medio pertinentis, petitionibus eorum assentiens, omnes libertates et immunitates a praedecessoribus suis concessas necnon libertates et exemptiones saecularium exactionum a regibus et principibus aliisque Christi fidelibus indultas confirmat. Datum Viennae, nonis Aprilis, pontificatus nostri anno septimo. Pap. späte Kopie. Donaueschingen. R. 1312-1313. 289 Ü 1312, Mai 22. Feldkirch. 328, Friderich der Tumbe von Nüwenburk und Swigar der Tumbe, Ritter, Gebrüder, verkaufen die Eigenschaft des Gutes ze Burrun in dem Dorf, das die Burrser von ihnen zu Lehen getragen, nm 3M Const. an Graf Hüge von Werdenberch. 0 Zeugen: Herr Virich von Saxe, Herr Rudolf von Ramsperch, Gerunk von Brunnenveit, 0 Gerunk von Notgenstain, Hainze von Rankwile, Virich der Litschaer, Clawes von Nu- wenburk. Geben ze Veitkirch in der stat, 1312, an dem nächsten maentage nach mittem Maien. Die Siegel Friedrichs des Tuniben (50 mm D., III B 3, das Wappen (3 Querbalken) steht auf dem Schilde und nochmals auf des Pferdes Hinterdecke, der Reiter trägt Helm mit Büffelhörnern, in der r. das Schwert; f S FRIDERI.........VECH) und seines Bruders Swigger (47 mm D., IV A 2, im Schilde die 3 Querbalken; f S SWIGERI TVMBI D.. NVWINBVRCH). Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1313, Febr. 5. u. 22. Salem. Berhtoldus de Eberhartswiler, receptis ab Hvgone comite de Werdenberg 7 m. a. ponderis Coiistantiensis, omni actioni in possessionibus in Bvrron, quas monasterium Salem a fratribus dictis Bvrrer comparavit, renuntiat. Actum in Salem, 1313., in die beate Agathe yirginis et mar- tiris coram testibus Rvdolfo milite de Bamsperg, Friderico de Kallenberg, fratre Dietrico dicto de Berme- tingen, cellerario maiore, et fratre Jacobo, succellerario; datum vero anno, quo supra, in Kathedra beati Petri apostoli, indictione vndecima. Das Siegel (Malta) des Ausstellers (43 mm D., IV A 2, Schild mit 3 Spitzen geteilt; f S' BERTOLDI.DE .EBBERHARTSWILE .). Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1313, Febr. 14. Salem. Hainricus, Viridis et Cvnradus fratres germani, dicti de Bivrron, qui a debitorum oneribus tantum per venditionem bonorum liberari possunt, omnes possessiones suas in Bivrrron cum homagiis et decima ibidem et decima in Lehstetin, hominibus ad ipsas possessiones pertinentibus dum- taxat exceptis, venditioni publicae exposuerunt et abbati et conventui monasterii Salem maius pretium offeren- tibus pro 305 m. a. ponderis Constantiensis per manus dominorum suorum Hngonis, Hainrici et Alberti, fra- trum carnalium, comitum de Werdenberg et de Sancto Monte, a quibus easdem possessiones, homagia et decimas in feodum habuerunt, titulo venditionis transferunt. Ut emptores plena gaudeant securitate, Clara uxor Hainrici de Bivrron recompensationi dotis suae in dictis possessionibus, homagiis et decimis sibi factae usque ad summam 16 m. a. ponderis Constantiensis, sacramento praestito corporali, renuntiat. Ad praestan- 0 dam warancliam cum venditoribus Viridis de Pflegilberg miles, Mantzo rector ecclesiae in Gotbrehswiller et Cvnradus, fratres carnales, filii eins, se obligant. Comites dicti haec omnia in praesentia sua rite peracta esse profitentur. Testes : Eberhardus de Rosenowe et Rvdolfus de Ramsperg milites, Fridericus de Callenberg, Burkardus innior de Ramsperg, dictus Baertelli, Cvnradus dictus Hug, Cvnradus dictus Cotman, minister in Sancto Monte, Cvnradus de Menwank, dictus Schacher, Cvnradus villicus de Bivrron, dictus Cratzer, dictus Saltzman, frater Dietricus de Bermaringen °) cellerarius maior, frater Jacobus subcellerarius, frater R. Walt- kilcharius, frater Beringerus pistor, frater Albertus deMivlhain, monachi, frater Albertus magister hospitum, frater Cvnradus dictus Svme, refectorarius, conversi monasterii de Salem. Datum et consummatum in Salem, 1313., 16. kalendas Marcii, indictione 11. Die Siegel der Grafen Hugo (wie Abbild. No. 34) und Hainrich (s. Abbild. No. 38); die des Grafen Albert und der Verkäufer und des Ritters Virich von Pflegilberg eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. ras» i mm «Mala 1 a) Lies Bermatingen. V. 37 j ■IVB I r 290 1312—1316. 3) 1313, Febr. 14. Salem. Hugo, Hainricus et Albertus fratres carnales, comites de Werdenberg o 0 et de Sancto Monte, proprietateni possessionum in Bivrron, quas Hainricus, Vlricus et Cvnradus fratres ger- mani, dicti de Bivrron, a se in feodum tenuerunt et cum decima in Bivrron et in Lehstetin, hominibus ad easdem pertinentibus dumtaxat exceptis, pro 305 m. a. ponderis Constantiensis rnonasterio Salem vendiderunt, ad preces venditorum eidem tradunt. Se astringunt ad subeundum pro eodem omne onus warandiae in omni iudicio ecclesiastico et saeculari. Fideiussores quoque et obsides dant Eberliardum de Rosnowe et Rvdolfum de Ramsperg milites, Fridericum de Callenberg, Burkardum de Bamsperg iuniorem et dominum Kvdolfum i C 0 de Boschach militem, Givntlierum magistrum civium in Vberlingen, Vlricum dictum Tivwinger, Ylricum In Fine, Wilhalmum Rasorem et Riponem In Fine, cives dictae civitatis. Si obses medio tempore decesserit, infra mensem alium in obstagium praesentabunt. Testes: dictus Bsertelli, Cvnradus dictus Hug, Cvntzelinus de Menwank, Cvnradus dictus Cotman, minister tuuc Sancti Montis, dictus Salzman, dictus Schacher, Cvnradus de Pflegilberg, Cvnradus villicus de Bivrron, dictus Cratzer, dictus Rantze, frater Dietricus cellerarius maior, frater Jacobus subcellerarius, frater Rvd. Waltkilcharius, frater Beringerus pistor, frater Albertus de Mivlhain, monachi, frater Alber. magister hospitum, frater Hainricus mercator, frater Cvnradus refectorarius, frater Alber. de Diepoltswille, conversi monasterii memorati. Datum et consummatum in Salem, 1313., 16. kal. Marcii, indictione 11. Die Siegel des Grafen Hugo (wie Abbild. No. 34), des Grafen Hainrich (wie Abbild. No. 38), des Grafen Albert (wie Abbild. No. 35), Rudolfs von Roschach (rj 40:33 mm, IV A 2, im Schilde stilisierter Rosenstock; f S'. RVDOLFI. MILITIS . DE . ROSCHACH), Eberhards von Rosnowe (40 min D., IV A 2, im Schilde auf dreigipfeligem Berge Widder stehend, r. u. 1. von ihm je 1 Rose, ebenso eine Rose ganz oben in der linken Schildecke; f S' EB'HARDI. MILIS . DE . ROSEOWE), Rudolfs von Ramsperg (44mm D., IV A2, im Schilde auf dreigipfeligem Berge Widder; f S. RVDOLFI. DE . RAMINSPERC .), Friderichs von Zallenberg (49 mm D., IV A 2, im Schilde auf dreigipfeligem Berge Baum (Linde ?), Siegelfeld mit Strichen und Punkten verziert; f S'. FRIDERICI. DE . KALLENBERCH), Burkards von Ramsperg (wie an No. 179, 11), des Bürgermeisters Givntkerus (0 35 : 29 mm, IV A 1, im Siegelfeld aufrecht stehender Schlüssel, r. davon Stern, 1. Halbmond; S'. GVNTHERI. PANIFICI.), Hainrichs von Bivrron (s. Abbild. No. 39), Viridis von Bivrron (36 mm D., IV A 2, Schild wie vor; f S' • VLRICI. DE . BVRRON) nnd Cvnrads von Bivrron (36 mm D., IV A 2, Schild wie vor; f S'. CVNRADI. DE . BVRRON .). Alle Siegel Malta, vorzüglich erhalten. Die übrigen Gewähren haben keine Siegel und verbinden sich unter die ihrer vorgenannten Genossen. Perg. Or. Karlsruhe. 4) 1314, Juli 1; 1316, März 15. Beuren. Bartholomeus de Milnhouen dictus Bartilli agros suos prope Burron in loco, qui dicitur vor der Egge, iuxta novale dictum Der arm man, ad 3 iugera se exten- dentes, 1 iuger vf Stainiberch et partem iugeris vulgariter dicti ain lant, siti in Ohsental, cum pratello ad tonsionem unius viri se extendente in loco Vor der herron gebraitun dicto venditioni publicae exponit et abbati et conventui monasterii in Salem, a quibus ipse haec bona in feodum tenuit, sibi maius pretium offeren- tibus, pro 16 ?t A Constantiensium de consensu uxoris suae vendit et donat. Testes: frater Beringerus pistor, frater Otto, frater H. de Mängen, monachi in Salem, frater H. mercator de Braitenbach, conversns ibidem, C. dictus Kotman, H. dictus Mesener, Cvnradus villicus de Bvrron, dictus Frie. Actum in Bürron, 1314., kalendis Julii; datum vero 1316., idus Marcii. Das Siegel des Ausstellers (39 mm D., IVA 2, im mit Eichenlaub verzierten Siegelfelde ein Schild mit Mühlrad; f S'. BATHOLOMEI. DE . MILNHOVEN.). Perg. Or. Karlsruhe. 5) 1315, Juni 8. TJcberlingen. Graf Hug und Graf Albreht von Werdenberg, Gebrüder, bestätigen, dass des Zimermans Hof und die Schübüs und andere Gütlein, die dazu gehören, in dem Dorfe Büron, was alles Hainrich sei. der Frige als rechtes Zinslehen gehabt, in gleicher Eigenschaft an Hainrich den Ehinger, den jungen, des Frigen Tochtermann, und an seine Tochter gefallen sind. Von seinem Halbteil muss Hainrich der Ehinger zu Fastnacht '/» ü $i Zins geben. Gigeben ze Vberlingen, 1315, an dem andern zinstag in dem Howatmanot. Die Siegel der Aussteller nicht gut erhalten. Perg. Or. Ueberlingen, Spitalarchiv. 6) 1316, März 15. Salem. Bartholomeus de Milnhoven dictus Bartilli pratum prope Bvrron dictum Vahschnatzrüti vnder der Boye, ad tonsiones 4 virorum se extendens, venditioni publicae exponit et abbati 1312—1318. 291 et conventui de Salem, a quibus pratum hoc in feodum tenuit, sibi maius pretium offerentibus, pro 22 ft 3, Const. de consensu uxoris suae vendit et donat. Testes: frater Beringerus pistor, sacerdos et monachus in Salem, Hainricus mercator, Albertus magister hospitum, H. magister in Wildorf, Eber, dictus Kornmesser, conversi ibidem, Her. dictus Mesiner, H. dictus Saltzman. Datum in Salem, 1316., idus Marcii, indictione 14. a ). Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 328, 4). Perg. Or. Karlsruhe. a) In demselben Jahre leistet ze Bvrron in dem dorfe am Balmabend (April 3.) des Verkäufers eheliche Wirtin Anna Verzicht auf diese Wiese (Salemer Kopialbuch IV, 43). 7) 1317, Febr. 25. Salem. Bartholomeus dictus de Milnhouen, gravi oppressus onere debitorum, possessiones suas in Bivrron, videlicet feodum Hainrici dicti Naherfrom, hoc est domum, aream et pratellum dictum Schniderswise et pratum dictum Mittelunwise, quae bona a monasterio Salem titulo censuali cum aliis pos- sessionibns suis tenuit, abbati et conventui huius monasterii pro 16 Ti ^ Constantiensium vendit et tanqnam dominis feodi censualis cum Anna uxore sua, Mangoldo et Burkardo flliis suis manualiter resignat. Testes: frater Rüd. "Waltkilcharius, frater Burkardus Spekarius et frater Marquardus custos, monachi de Salem, frater Cünradus Süme, conversus ibidem, Hainricus dictus Saltzman, dictus Bürgi, Hermanmis Mesener, Hainricus Ohsener. Actum in Salem, 1317., 5. kalendas Marcii, indictione 15. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 328, 4). Perg. Or. Karlsruhe. 8) 1318, Sept. 30. Heiligenberg. Alber. comes de Werdenberch et de Sancto Monte dominium directum possessionum in villa Bvrron, quas colit dictus Hoppler et quas Rüdolfus de Ramsperch miles, fami- liaris suus dilectus, a Cvnrado dicto Cotman comparatas a se in feodum tenuit, ad eius petitionem monasterio Salem transfert, reeepta pro sufficienti recompensatione resignatione bonorum in Crumbach eidem Rüdolfo proprietatis titulo pertinentium. Datum et actum in Sancto Monte, Castro nostro, 1318., in die beati Jero- nimi presbiteri, indictione 2. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 49). Perg. Or. Karlsruhe. 9) 1318, Nov. 28. Constanz. Cvnrat von Clingenberg, Dompropst zu Costenz, leiht das Gut und den Hof zu Buren, der da Margelins des Pisters war, Rudolfen von Ramsperg, Ritter, welcher Gut und Hof von Margelin dem Pister gekauft hat, gegen 10 U $\, die er in seiner Dompropstei Nutzen verwendet hat. Rudolf und seine Erben haben an dem Hofe die 'gleichen Rechte, „als ob in eein ander man gekofet hete, der zinsar war vnd des gutes genosce war." Dis beschach ze Costenz, 1318, an dem zinstag vor st. Andres tag. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 10) 1319, März 16. Salem. Rüd. de Ramsperch miles, oppressus propter emtionem castri in Wilden- stain onere debitorum, de consensu Burkardi et Rüdolfl filiorum suorum possessiones suas in villa Bürron et citra, quas comparavit a Cvnrado quondam dicto Cotman, silvam dietam Mieselun ... a ) contiguam silvis villae LEelwank et possessiones in hac villa et citra, quas a Johanne dicto Germberg clerico comparavit, sibi titulo proprietatis omnes pertinentes, venditioni publicae exponit et monasterio Salem sibi maius pretium offerenti pro 127'/s m. a. ponderis Constantiensis, quas in emtionem dicti castri Wildenstain contulit, vendit. Filii antedicti praenotata vera esse profitentur. Testes: dominus Albertus cellerarius maior, Rüdolfus Walkilcha- rius, Otto pistor, monachi, frater Albertus magister hospitum, conversus dicti monasterii, Cünradus dictus Hüg, dictus Baertilli, H. et Rüd. dicti Saltzman, Her. Mesener, dictus Seder, dictus Sattil. Datum et actum in Salem, 1319., 17. kalendas Aprilis, indictione 2. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (32 mm D., IV A 2, im Schilde Widder auf dreigipfeligem Berge, in der 1. obern Schildecke eine Rose; f S'. RVD . D . RAMPERG. MILITIS .), seines Sohnes Burkard (36 mm D., IV A 2, Wappen wie vor; f S . BVRCHARDI. DE . RAMSPERC .) und seines Sohnes Rudolf (35 mm D., IV A 2, Wappen wie vor; f S'. RVDOLFI. DE . RAMSPERC .). Perg. Or. Karlsruhe. a) Dahinter Raum für ein Wort. 11) 1319, Olä. 26. Salem. Rudolf von Ramsperg, ein Ritter, welcher Merkin Scheuerlis gut und Roregginun gut ze Bürron vnder dem Hailigenberg wegen des Kaufes seiner Burg ze Wildenstain mit Gunst seiner Söhne Bürkeli und Rüueli öffentlich feil bot und an den Abt und Konvent des Klosters Salem, die 37* lililllllii r^ 292 1312—1324. am meisten boten, um 55'/2 M. S. Kostinzer Gewichts und 9 ß ^ derselben Münze verkauft hat, verheisst, damit das Kloster an denselben desto minder gekränkt werde, dass er, „swenn got ain biscliof ze Costinze gif, in der ersten Monatsfrist nacli dessen Wahl dem Kloster einen von demselben, dessen Kapitel und dem Domprobste, Herrn Curat von Clingenberg, von dessen Propstei die Güter Lehen waren, gesiegelten Eignungsbrief gewinnen wolle, widrigenfalls seine Bürgen, Schenk Albreht, sein Oheim, und der von Kenzingen, 0 < beide Chorherrn zu Costinze, in dieser Stadt „an offenen wirten", Vlrichripreht der Tiwinger, Ammann ze Vber- lingen, in seinem eigenen Hause, Virich Am Ort und Albreht Burst "■) ze "Überlingen in dieser Stadt „an offenen wirten", Bertolde von Martorf daselbst in offenem Wirtshause acht Tage nach der Mahnung Geiselschaft leisten müssen. Geht ein Bürge vor Erledigung dieses Geschäftes ab, so hat der Verkäufer auf Mahnung des Klosters binnen eines Monats einen andern an dessen Stelle zu geben. Kann er die Güter nicht also „geuertigen", so haben er und Salem je einen erbern Mann zu nehmen, und soll vorgenannter Schenk Albreht Obermann sein. Diese drei aber sollen bei dem Eide diese Güter zu Burron und des Verkäufers weitere Güter ze Krunbach, ze Elawurt, ze Hodorf und den Hof zem Bach, die seine Zinslehen von dem Kloster Salem sind, ansehen „vnd son nah guti, gelt vnd geleginhait der gute inen so vil diser obern gut vnd geltis gen, daz siu erlich gewert sien", wogegen dann die Güter zu Bvrron an den Verkäufer heimfallen. Stirbt Schenk Albreht vorher, so nehmen der Verkäufer und das Kloster gemeinsam einen andern Obermann binnen eines Monats. Die Bürgen und des Verkäufers Söhne bestätigen das vorgenannte. Dis geschah ze Salmanswiller, 1319, am nehstin fritag vor Aller Hailigon tag, indictione 2. Die Siegel (alle Malta bis auf das des C. v. Kenzingen) des Schenken Albreht (wie an No. 172,10) des von Kenzingen (0 57:36 mm, II B, im Siegelfelde Verkündigung Mariens; f S.NICOL'.DE FROWENVELT . CAN. ECCE . 9STACIEN (ist das der Kenzinger ?), des Tiwingers (wie an No. 155, 6), des Ausstellers und seiner Söhne wie No. 328,10. Perg. Or. Karlsruhe. a) Auf Rasur ist dieser Name und Vorname nachgetragen von demselben Schreiber. 12) 1321, Okt. 31. Salem. Bartholomeus de Milnhouen dictus Bartelli prata sua prope BVrron, vi- delicet medietatem prati dicti Obnan am Tegerbach, ad tonsionem 2 virorum se extendentis, quod commune habuit cum Alberhto de Hodorf, cive in Vberlingen, et pratum dictum des Mezzigers wis, nidnam bi dem Tegerbach, ad tonsionem 1 viri se extendens, venditioni püblicae exponit et abbati et conventui monasterii in Salem, a quibus eadem prata in feodum tenuit, maius pretium sibi offerentibus, pro 18 "u, 3i Const. in ex- onerationem debitorum suorum conversis de consensu uxoris suae Annae vendit et donat. Si ipse vel uxor vel haeres eius praedictos de Salem in ipsis bonis molestaverit, 24 ft ^Sj Const. integraliter refundere tene- tnr. Testes: frater Otto prior, frater Albertus maior cellerarius, frater Gramlichus pistor, monachi, frater Albertus magister hospitum, conversus in Salem, Hermannus dictus Mesnär et H. dictus Salzman. Datum in vigilia Omnium Sanctorum, 1321."). Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. a) In einer zweiten Ausfertigung dieser Urkunde (Salemer Kopialbuch IV, 160) lautet das Datum in pro- vigilia Omnium Sanctorum. 13) 1324, Sept, 24. Salem. Bartholome von Milnhouen verkauft den hintern Acker im Rütack bei Bvrron, dessen 2'/s Jauchert sind, V« Jauchert Acker zu Morinwanc unter der Egge, das Land und die Wiesen zu Bvrron, deren eine zem Obernkaltbrunne bei dem grossen Velwen, die andere ze Hattebiunde, die dritte in Binswangen liegt, und deren dritte mit Marquard Scheuerlin gemein ist, die 6 auf 3 Mannsmad mit einander sich ziehenden „madan" zu Binswangen mit einem „bletzeli" in Stokkach, das in des Armenmannes Gut gehört, als Lehen des Klosters Salmanswiler mit Willen seiner ehelichen Wirtin Annun und seiner zu ihren Tagen gekommenen Söhne Mangolt und Burchart dem Abte und Konvente dieses Klosters um 26 Jt $i Co- stenzer. Da diese Güter seiner Ehewirtin Heimsteuer waren, hat er sie mit andern Gütern „die siv benanizot do vnd ir lieber warund", widerlegt. Seine Söhne und Ehefrau bestätigen das vorstehende. Zeugen: die Brüder Otte, der Prior, Albreht von Mvlhain, Oberkellner, C. Grämlich, Mönche, H. von Nusplingen, Niedergastmeister, H. von Mvlhain, Ammann in der pfistri, Laienbrüder, R. Saltzman, H. der Scheler, Eberhart IH ^H^HH y 1312—1328. 293 Kibin, Walter Spet, Vli der Nükomen. Gegeben ze Salmanswiler, 1324, au dem mentag vor st. Michahels tag. Die Siegel des Ausstellers und seiner Söhne eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 14) 1326, Febr. 11. Ueberlingen. Hainrich und Johans von Hiiggelnbach, Gebrüder, verkaufen all ihr Gut zu Bürren unter dem Hailigenberch als rechtes Eigen Hainrichen und Rudolfen den Saltzmannen von Bt'irron, Gebrüdern, um 60 II. S. Costentzer Gewäges als freies Eigen und fertigen sie den Käufern an des Reiches offener Strasse. Zeugen: Rani Böshas, Rufli Ahbü, Vlrich der Maiger von Bürren, Virich der Nükomen, Johans der Klosner, Johans Ostrach. Dirre kof beschach vnd ward an disen brief verscriben ze Überlingen, 1326, an dem ander zinstag in dem Rebmanot. Die Siegel der Aussteller verdorben. Perg. Or. Karlsruhe. 15) 1326, Nov. 9. Heiligenberg. Bartlome von Milenhofen setzt sich mit den Brüdern Hainrich und Rudolf, gen. die Saltzman von Beuren, über den Streit betreffs des Berges, der bei der Kirche zu Burren ob Bartlomeß Hof gelegen ist, auseinander. Er verzichtet für 3 U ^ Costentzer Währung auf alle Ansprüche an denselben. Es wird auch bestimmt, dass der Bach, der durch Burren fiiesst, und an dem die beiden Parteien 2 Mühlen haben, „in der runse" bleiben soll, wie er heute ist. Dieses Vertrags Zeugen und Tädiger waren Rudolf von Ramsperg, Ritter, Cunrat der Aman zu dem Hailigenperg, Cunrat Hug, Cünrat der Keiner zum Hailigenperg. Geben ze dem Hailigenperg, an dem sontag vor st. Martiustag {sie) 11 ), 1326. Das Original siegelte Graf Albrecht von Werdemberg, Landvogt in Oberschwaben. Kopieenheft (16. Jhdt.) betr. Dorf Beuren, Karlsruhe. S. a) Gemeint ist wohl Martinstag. 16) 1327, Nov. 1. Salem. Bartholome von Milnhouen verkauft seine bei Bvrron liegenden und in der Esch gehörenden Güter, nämlich den Acker zu Eggenriet unter des Sattels Wiese, den Acker zu Morin- wanch, der an die Wiese Stainberch stösst, das Ländlein zer Hüttun, das Ländlein ze Krummenlanzrütach, Menzen Acker ennunt des bachs, das Ländlein bei des Mesners Böge, das zu Vischenbach, was alles zusammen auf 6 Jauchert sich zieht, ferner eine Wiese zu Vischenbach, Gotzbrehtzwis zem Zübli, die Wiese zem Stokkach, die er mit dem Mul und dem Mutier gemein hat, was alles auf 3 Mannsmad sich zieht, endlich die Hofstatt ob des Straussers Haus zu Bürron, alles als Lehen von seinen Herrn von Salmanswiler, an diese mit Gunst seiner Söhne Mangolt, Burchart, Cvnrat, Bartholomes und seiner Hausfrauen Annun um 23 fj 4 Costentzer Münze. Frau Anna hat diese Güter unbezwungen an des Reiches Strasse aufgegeben und verbindet sich unter den Siegeln ihres Gatten und ihrer Söhne, da sie keines hat, den von Salmanswiler 30 u <3i Costenzer zu geben, wenn sie je diese Güter anspräche. Die Söhne erklären ihre Einwilligung zu diesem Verkaufe. Zeugen: die Brüder Jo. von Bibrach, Küster, Burchart Spekker, Pfister, H. Hüpman, Unterkuster, Burchart von Tierberch, Schreiber in der Pfistrei, H. Houpt, Kaufmann zu Salmanswiler, dann Rudolf Salzmann, H. Frige, Eberhart Kibi, Ber. der Suter. Dis geschah ze Salmanswiler, 1327, ze Aller Hailigon dult. Die Siegel (Malta) des Ausstellers (wie an No. 328, 4) und seiner Söhne Burchart (schief befestigt, 37 mm D., IV A 2, Siegelfeld gegittert und punktiert, Wappen wie an No. 328, 4; j g . BVRCARDI. DE. MILNHO- VEN) und Mangold (schief befestigt, 37 mm D., IV A 2, genau wie das Siegel Burcharts; t S . MANGOLDI. DE. MILNHOVEN .), unter die sich ihre Kinder verbinden, weil sie „noh nit aigern insigel heton" Perg. Or. Karlsruhe. 17) 1328, Okt. 22. Salem. Bartholomeus von Milnhouen verkauft „dür entladunge der gült« in der er schwerlich war, folgende von Salem zu Lehen gehende Güter: 1 Jauchert Acker, gen. der Ger, der in der Zeig vf Ebneti gelegen ist und an den Zehentbulzel stösst, in derselben Zeig ein Jauchert vf Vohen- locher, „der an den stig stösset, der von Biu-ron gat gen Bachi", einen Acker in der Zeig vor der Egge, gelegen ob Hattenbünd, einen Acker in derselben Zeig, gelegen vor Langenakker ob Scheuerlinsakker, eine Mannsmad Wiese an dem Obernlangenriet, und das Halbteil der Wiese, welche er mit dem Kloster Salem gemein hat, und die in Hainrich des Saltzmans Lehen gehört, an gen. Kloster um 19 # A Const. mit Konsens Frau Annun, seiner ehelichen Wirtin, und seiner Söhne Burchart, Bartholomes und Cvnrat und seiner Töchter Gütun und Katherinun, die alle diese Güter mit ihm „an friger Strasse" aufgegeben haben. Da sein m//^^^ IIA 294 1312. Sohn Mangolt nicht im Lande ist, so setzt er Cvnrat den Frigen, Keiner vf dem Hailigenberg, und Hain- richen von Rehnö, seiner Schwester Sohn, dafür zu Bürgen, dass auch Mangolt 14 Tage nach seiner Rückkehr diese Güter aufgehe. Thut derselbe es nicht, so haben die Bürgen Geiselschaft in Vberlingen zu leisten oder, wenn sie dorthin ohne Gefahr nicht kommen, zu Frikkingen, zem Hailigem Berg oder zu Bvrron. Die Ehefrau und die vorgen. Söhne desselben erklären ihre Einwilligung, die Bürgen aber verbinden sich unter den Siegeln des Ausstellers und seines Sohnes Burchart. Zeugen: die Brüder Cvnrat Grämlich, Schrötermeister, Cünrat Appishuser, Ott Gräter, Mönche, und Bruder H. von Nusplingen, Gastmeister zu Salmans- wiler, Herr Johans Leutpriester zu Wildorf, Rüd. Salzman, H. der Frige, Eberlin Kibin. DJs beschah ze Salmanswiler, 1328, an dem samstag vor der zwelfbotten tag Symonis et Jude. Die Siegel des Ausstellers und seines Sohnes Burchart eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 18) 1331, März 18. Constanz. Officialis curiae Constantiensis notificat, quod coram se in iudicii figura constituti 1331., feria secunda ante dominicam Palmarum, Marquardus dictus Scheferli, Margareta uxor eius et Chünradus et Adelhaidis liberi eius, possessiones dictas Scheferlins gut in banno villae Burron fratri Burchardo de Vilingen, conventuali monasterii Salem, et procuratorio nomine eiusdem Rüdolfo de Ramsperg militi resignaverunt. Datum et actum Constantie, anno et die predictis, indictione 13. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch IV, 318. 19) 1341, Bez. 21. Ueberlingen. Hainrich der Seier, Bürger zu Vberlingen, verkauft seinen Acker zu Bürren zen Velwen, gen. Roregginen Acker, und sein Viertel der Hofstatt daselbst hinter des Sattels Haus als lediges Eigen Frau Willen der Müllinen zu Bürren um 5'/2 Tb <$ und 31 $ Costenzer Münze. Gewähre wird er derselben .,ain tag vnd zwölf jar", zugleich setzt er ihr sein Haus zu Vberlingen an der Kunkelgassen zum Pfände. Verkauft er dieses Haus innerhalb der 12 Jahre, so hat er ihr den Kaufschilling auf ein anderes Gut zu beweisen. Dirre kof beschach vnd wart dirre brief gegeben ze Vberlingen, 1341, an st. Thomas tag des zwolfbotten. Das Siegel Johansen Gotzlins, Ammanns zu Vberlingen, beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. 0 20) 1351, Dez. 20. Ueberlingen. Bruder Virich von Küngesegge, gen. von Vronhouen, Komtur, und die Brüder des Deutschordenshauses Mayenowe verkaufen ihr eigenes Gut zu Bürren, das ihrem Hause von der Manbürrerinen von Vberlingen geworden ist, und das Hans der Maiger von Burron, Bürger zu Vber- lingen, bisher gebaut hat, Rudolfen dem Saltzmann und dessen Sohne Virich von Bürron, Bürgern zu Vberlingen, um 25'/2 Tb S\ Costentzer Münze. Dis beschach vnd wart dirre brief geben ze Vberlingen, 1351, an st. Thomas abent des zwolfbotten. Das Siegel des Hauses Mayenowe beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. 0 0 21) 1353, Juni 15. Salem. Virich von Hodorf der ältere, und Cünrat und Virich, Albrehtes sei. Sohn, die Jüngern, auch von Hodorf genannt, Bürger zu Vberlingen, vergleichen sich mit dem Kloster Salmanswiler über den Zehnten, gen. der Biirrer zehende, den Zehnten vf Gänslis höf und etliche in die Widdum gehörende Stücke, gelegen im Kirchspiele Wildorf. Auf Grund des Ausspruches von 6 Männern von Büron, die sie und das Kloster zu Schiedsleuten nahmen, nämlich Rudolf des Salzmanns, Cuntzen seines Sohnes, Johansen des Maiers, Cünrat Mottelins, Cünrat des Frien und Cünrat des Sattels, bezeichnen sie genau, welche einzelne Grundstücke in den Biirerzehnten, den Zehnten auf Gänslis Hof und in die Widdum gehören, und erklären, dass sie das Kloster an dem Biirrer Zehnten und an dem zu der Widdum gehörenden Zehnten nicht irren sollen, und dass dasselbe vom Zehnten auf Gänslis Hof ein Drittel zu beziehen habe. Geben in dem obgenannten closter ze Salmanswile, 1353, an st. Vitz tag 0 ). Die Siegel der Aussteller eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. Karlsruhe. a) Von demselben Tage datiert die ganz gleichlautende entsprechende Urkunde des Klosters. Perg. Or. 1312, März 28. St. Georgen. 329. Waltherus dictus de Minzenbach de consensu Margarete, Hainrici, Dominici, Agnetis et Cläre, liberorum suorum oninium, auctoritate domini sui, abbatis mona- -■■■■■■.■■•■>■ 1312. 295 sterii in Gengenbach, accedente, Vlrico quondam praeposito, nunc inagistro infirrni- torii monasterii st. Georgii in Nigra Silua, et officio huius infirmitorii pro 25 m. a. legalis ponderis vendit et donat in valle Hvserbach praedium, quod colunt et in quo residentiam habent dietus Wolfran, Fridericns et Hainricus filiastri eins et Hainricus dictus Snellinger, feodum Alberti dicti Lecheler et redditus 6 kapponum de bono dicto zv den Stökken, item decimas feodi apud superiorem curiam in Hvserbach, 3 feodorum, quae colunt dicti Lgcheler, dimidii feodi, quod colit dictus Cleffeler, feodi dicti Winter, feodi dicti Kesseler, 3 feodorum apud curiam dictam der Mittelhof, 2 feodorum in valle Kvrzenbach et feodi dicti Koler. Datum aput Sanctum Georgium, 1312., feria 3.infra octauam Pasche, indictione 10. Die Siegel des Ausstellers und des Abtes Dietricus von Gengenbach, angehängt zum Beweise seiner Genehmigung dieses Verkaufes, unter die sich auch des Ausstellers Kinder, die kein Siegel haben, verbinden, fehlen. Perg. Or. Karlsruhe; Gerbert, Hist. Nigrae Silvae III, 255 (nicht genügender Abdruck). 1312, Juni 21. 330. Rudolf der Vogt, Burchart, sein Sohn, und Frau Hiltburg, des letzteren eheliche Wirtin, verkaufen eine Wiese in Bregenveit in Wutertinger (sie) Bann gelegen, und zwei andere Wiesen in demselben Banne, von denen die eine in den Fronhof St. Blesiens zu Wultertingen gehört, und zwei Teile des Zehntens daselbst als rechtes Eigen um ö 1 ^ # Brisker an das Kloster St. Blesien und geben das Eigen zu Bru- lingen an offenem Gericht „mit gesamneter vrteild" auf, und zwar Frau Hiltpurg durch die Hand Johans des Kelners von Schlaithein, ihres Bruders, der ihr zu Vogt 0 gegeben ward. Zeugen: Chünrat der Beringer, Vogt zu Brülingen, Virich der Vogt, Ruine, Johans von Limpach, Burchart der Beler, Burchart Tvlli, Burchart Hermans. Gegeben 1312, an der neusten mitwochen vor st. Johans tage ze Süngihten. Das Siegel der Stadt Brülingen (wie Abbild. No. 30). Perg. Or. Karlsruhe. R. 1) 1347, Dez. 13. Herr Johans von Mesikon, Kirchherr zu Kylchdorf, und Walther, sein Bruder, Bürger zu Vilingen, verkaufen ihr Gut zu Wltertingen, das Berhtolt von Virnsal baut, und das jährlich 4 Scheffel Kernen Vilinger Mass, ebensoviel Haber und 4 Hühner gilt, Cünraten und Elysabeten, Hainrichs des Roselers sei. Kindern, die er hatte bei Frau Elysabeten, Rudolf Mochen sei. Tochter, und Cünraten von Tanhain, Otmar dem Roseler und Johansen Mochen, Bürgern zu Vilingen, den Vögten dieser Kinder, für rechteigen um 60 Tt ze Vilingen gäber Brisger. Geben an st. Luden tag, 1347. Das Siegel der Stadt Vilingen beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. ■:■■■■■ Hlfl»$3ieH&l >■■■ '■'. t \^jg^3; T-'" 296 1312. 1312, Juni 22. Avignon. 331. Clemens papa abbati monasterii Augiae Minoris scribit: Priorissa et conventus monasterii ia Valle s. Katherinae prope Diessenhouen per priorissam soliti gubernari, sub cura fratrum ordinis Praedicatorura viventes, monstrarunt, olim in provinciali concilio Maguntinensi per archiepiscopum Maguntinensem, loci metropolitanum, eiusque suffraganeos inter alia esse constitutum, quod raptores, invasores, occupatores et aspiratores bonorum et rerum ecclesiarum ecclesiasticarumque personarum provinciae Maguntinensis, nisi, canonica monitione praemissa, bona restituerint et eis, quorum interest, competenter satisfecerint de offensa, excommunicationis incurrant sententiam ipso facto, et excommunicati publice nnntientur, ac ecclesiae, quarum iidem parro- cbiani existant, si post excessus in parrochiis per triduum moram fecerint, et loca, ad quae asportata huiusmodi devenerint, eo ipso subiaceant sententiae interdicti, donec ab illis competenter satisfactio fuerit. Vicarii episcopi Constantiensis Egnonem comitem de Fürstenberg, qui postmodum monasterium praefatuui curia Liitolzhofe ab eodem pacifice possessa spoliavit ac etiam nonnullos redditus et proventus de curiis eiusdem monasterii in Vberach violenter asportavit, de hac iniuria notoria non ex delegatione apostolica canonice monuerunt, ut infra certum terminum per emtionem competentetn curiam Ltitolzhofe monasterio dicto restituat et de redditibus antedictis et de offensa congrue satisfaciat; cum autem comes boc, nullam proponens causam rationabilem, non curaverit, vicarii eundem secundum praedicti concilii et quorundam synoclalium statuta per episcopum Constantiensem contra raptores, invasores, occupatores et asportatores bonorum et rerum ecclesiarum et ecclesiasticarum personarum diocesis et civitatis Constantiensis edita publice excommunicaverunt et iuxta praedictum concilium declaraverunt, ecclesias, quarum idem comes parrocbianus existit, si per triduum in eisdem parrochiis moram fecerit, et loca, ad quae asportata devenerint, interdicti sententiae subiacere. Papa, petitionibus antedicti monasterii motus, abbati praefato mandat, ut banc sententiam auctoritate apostolica usque ad satis- factionem condignam inviolabiliter, appellatione remota, faciat observari. Datum Auinione, 10. kalendas Julii, pontificatus nostri anno septimo. Enthalten in einer Urkunde der Constanzer Bistumsvikare aus Constanz vom 6. idus Hau [Mai 10.], 1314., in der sie erklären, dass sie das ihnen vorgelegte Original dieser Papsturkunde, nachdem sie es „cum veris filo, stilo et bulla" besehen, ohne Mackel befunden haben. Perg. Or. (mit 2 eingenähten Siegeln) Frauenfeld. 1) 1312, Sej>t. 26. Constanz. Vicarii generales Gr. Constantiensis episcopi decanis in Eotwil, in Hvfingen et in Trossingen, plebanis seu viceplebanis in Vilingen, in Haindingen, in Gisingen, in Kilchain, in wMM- 1312—1313. 297 Loffingen, in Verenbach, in Noua Civitate, in Hornberg et in Husen eorumque confratribus universis, ad quos praesentes pervenerint, sub poena suspensionis mandant, ut, cum sibi conquestae sunt priorissa et conventus monasterii de Diessenhouen, quod Egno comes de Fürstenberg et eius complices se omnibus reddi- tibus et censibus euriarum suarum in Vbrachen et in Lutolzhofen spoliaverunt, unusquisque eorundem, altero non exspectato, hunc comitem et complices eius, si spolium est notorium, moneat, ut monasterio praefato ab- lata restituant et de iniuria satisfaciant infra proximos octo dies a publicatione praesentium, alioquin eosdem, quos ipsi [vicarii] propter hanc spoliationem praesentibus excommunicant, extunc excommunicatos et ecclesias, quarum sunt subditi et ad quarum parrochias devenerint seu spolium deduxerint, quas ipsi [vicarii] interdicunt, interdictas, quamdiu iidem fuerint in eisdem, publicent secundum formam statutorum concilii Maguntinensis. Keddent requisiti literas sigillis suis sigillatas in Signum mandati fideliter executi. Datum Constantie sub sigillo episcopali, 1312., 6. kalendas Octobris, indictione 11. Es bangen, während man nur das sigillum episcopale erwartet, 4 Siegel an, davon sind 3 eingenäht, das 4. offene unkenntlich. Perg. Or. Fraueufeld. 2) 1312, Sept. 26. Constanz. Vicarii generales G. Constantiensis episcopi decanis in Rotwil et in Hüffingen, incurato in Vilingen, plebanis seu viceplebanis in Friburg, Hornberg, Verenbach, Loffingen, Haindingen, Gisingen, Fürstenberg, Beringen, Noua Ciuitate et Woluach eorumque confratribus universis ac cae- teris, ad quos praesentes pervenerint, notificant, quod Egno comes de Fürstenberg et eius complices sen- tentias excommunicationis in personas suas et interdicti in ecclesias, quarum sunt subditi et ad quarum parrochias devenerint seu spolium deduxerint, et interdicti in uxorem, familiam, colonos et inquilinos eiusdem comitis necnon inhibitionis communionis generalis pulsatis campanis et accensis candelis inter missarum sollempnia singulis diebus dominicis et festivis publicandas a se ipsis per formam statutorum concilii Maguntinensis ad instan- tiam priorissae et conventus monasterii de Diessenhouen pro spolio, damno dato, violentiis et iniuriis notoriis et iudicatis latas, in propriae salutis periculum et plurimorum scandalum temere vilipendunt. Itaque eisdem, cum crescente contumacia crescere debeat et poena, dictas sententias aggravantes, sub poena suspensionis ab officio, quam in bis scriptis, monitione trium dierum praevia, in eos et quemlibet eorundem, qui hoc mandatum efficaciter executus non erit, feriunt, mandant, ut unusquisque eorundem, altero non expectato, si omnipotentis dei in- dignationem et ultionem canonicam voluerit evitare, praenotatas sententias innovatas per ordinem publicet, cessari faciens a divinis in ecclesiis, quarum sunt complices praefati subditi et ad quarum parrochias devenerint seu spolium deduxerint, quamdiu in eisdem fuerint, iuxta priorum continentiam literarum et post recessum eorum per triduum. Decanis praefatis iniungunt sub poena superius expressa, ut has sententias et hos Processus confratribus suis in singulis capitulis et convocationibus suis de verbo ad verbum fideliter publicent et faciant easdem contra praefatum comitem et eius complices inviolabiliter observandas sub poena praeno- tata. Eeddent decani et plebani praenominati literas sigillatas sub poena praedicta in signum mandati executi. Datum Constantie sub sigillo episcopali, quo vtimur, 1312., 6. kalendas Octobris, indictione 11. Die 4") anhängenden spitzovalen Siegel sind eingenäht. Perg. Or. Frauenfeld. a) Vgl. den Schluss von No. 331, 1. 3) 1313, Jan. 30. Constanz. Vicarii generales G. Constantiensis episcopi incurato in Vilingen sub poena suspensionis ab officio ex nunc in eum, trium dierum monitione praemissa, latae mandant, ut omnes sententias tarn excommunicationis in personas Egenonis comitis de Fürstenberg et eius complicum, quam interdicti in ecclesias, quarum sunt eidem subditi et ad quarum parrochias devenerint seu spolium deduxerint, ab ipsis seu alia auctoritate ordinaria latas ad instantiam priorissae et conventus monasterii in Diessenhouen pro re iudicata, cum idem comes appellationem, quam se dicit interposuisse ad sedem Maguntinensem, elapso anni spatio et amplius, non fuerit persecutus, et cum propter hoc sententiae praedictae debeant in suo robore permanere, non obstantibus literis datis per archiepiscopum Maguntinensem, fideliter exequatur et publicet ab omnibus observandas, ut transgressores irregularitatis Vitium et suam [vicariorumj contingat incurrere ultionem. Eeddet incuratus literas suo sigillo sigillatas. Datum Constantie sub sigillo episcopali, 1313., 3. kalendas Februarii, indictione 11. Das spitzovale anhängende Siegel nicht gut erhalten. Perg. Or. Frauenfeld. V. 38 ■H ■ ■ j mm üü 298 1312. 4) Dieser Streit endete 1314, Okt. 15., s. Band II, 76. Die dort benutzte Abschrift ist nicht ganz genaue Kopie eines Perg. Or. Frauenfeld. 5) Im Anschlüsse an diese Urkunden geben wir nachstellenden Model über die Besitzungen des Klosters Katherinenthal um Villingen, der in der ersten Hälfte des 14. Jlidts., tvie seine Schrift betveist, i c ° geschrieben wurde: Dis sint die koften lut von Dorhain: Item Cuonni, Virich svn von Bähzimer, git iärlich 13 malter kernen vnd 1 viertel kernen, b'h malter haber, 3 .-5; vnd 6 ß vnd 100 ayger. Item Berschi der Smit von Dorhain git iärlich 8 malter kernen, 4 malter haber, 3 ^ vnd 6 ß 3\ vnd 60 ayger. Item Herman Buman von Dorhain git iarlich 472 malter kernen vnd 1 schoffel vnd 2 malter haber, 14 ^ vnd 44 ayger. Item Schobli von Dorhain git iarlich 2 viertel vnd 2 malter kernen, 1 malter haber vnd 30 ayger. Item Mäzzi Smitz von Dorhain git iärlich 1 schoffel kernen vnd 1 schoffel haber. Item Cuonni der Sv~s von Dorhain git iärlich 1 schoffel kernen von ainner hofstät vnd von ainnem accer. Dis sint die vnkoften lvt von Dorhain: Item Hainrich Bitturnli git iärlich 9 schoffel kernen, 9 schoffel haber, 40 ayger vnd 4 hunre. Item Gervng von Dorhain git iärlich 13 schoffel kernen, 13 schoffel haber, 1 viertel ayger vnd 4 hvnre. Item der Semaier von Dorhain git iärlich 6 viertel kernen, 6 viertel haber vnd 2 hvnre. Item Berschi Maier Wernher (sie) von Dorhain git iärlich 6 viertel kernen, 6 viertel haber vnd 2 hunre. Item Jacob, Bur., Hainrich vnd Cuonni die Waller von Dorhain gent iärlich 9 viertel kernen, 9 viertel haber, 4 hunre vnd 1 vierdlig wähs, der hSrt an st. Katherinvn alter gen Diessenhoven. Item dis sint die vnkoften lvt ze Vbracha: Item ciain Abreht von Vbracha git iärlich 2 viertel vnd Th malter kernen, 3 malter haber vnd 1 schoffel haber, 3 ß /Sj. Item Cvnrat Abreht von Vbracha git iärlich 2 viertel vnd 8 malter kernen vnd 2 viertel vnd 5 malter haber, 3 ß ,-S) vnd 60 ayger. Item der Zuber von Vbracha git iärlich 6 malter kernen, 2 viertel kernen minr, vnd 11 schoffel haber, 1 viertelz minr, 2 hunre vnd 30 ayger. Dis sint die koften lut ze Vbracha: Item Claus Lugli von Vbracha git iärlich 6V2 malter kernen vnd 1 schoffel vnd 3 malter haber, 4 hunre vnd 60 ayger. Item der Dörhanmer von Vbracha git iärlich 3 malter kernen, 6 schoffel haber, 2 hvnre vnd 30 ayger, vnd das gvt wirt den Betmingerin allen, vnd git den 30 ayger vnd l l h ß -5; dem convent; vnd klein Abreht von Vbracha sol in och ellv iar 1 schoffel kernen vnd 1 schSffel haber geben von dem gvt, daz er buwet, och den Betmingerin allen. Item Henni der Dörhanmer von Vbracha git iärlich 3 malter kernen, 6 sch6fel haber, 2 hunre, 60 ayger vnd 7Va ß A- Item Berschi Hernäblis von Vbracha git iärlich 2 malter kernen vnd 1 malter haber, vnd das selb gvt wirt der Phefharttinvn. Item die Kiltdarfferin von Dainingen git iarlich 7 malter kernen, 3 1 » malter haber, 4 hvnre vnd 10 ß 3i vnd 1 viertel ayger. Item Cvonni der Gros von Dainningen git iärlich 5 malter kernen vnd 2Va malter liaber. Item Wiirstli von Dainningen git iärlich 5 viertel vesa vnd 3 viertel haber. Item Walther von Beringen von Ashain git iärlich 37s malter kernen vnd 7 schoffel haber. Item Bäsi von P h 0 r r e n git iärlich 3 72 schoffel kernen vnd alz vil haber Nidinger mes zwä iar nach anander vnd an dem dritten iar 3 schoffel kernen vnd 4 hunre. Item Hans der Nidinger von Nidingen git iärlich 2 malter kernen vnd 4 schoffel haber Nidinger messe. Item Hans der Fischer von Nidingen git iärlich zwä iar nach anander 5 schoffel kernen vnd alz vil haber vnd an dem dritten iar 4V2 schoffel kernen vnd alz vil haber Nidinger messe, 60 ayger vnd 4 hunre. Item der Stetter von Kliengen git iärlich 67s malter kernen vnd 3 malter haber. Item der Schüler von Tainhain git iärlich 18 ^ von ainner wise vnd von ainnem accer, lit ze Tainhain. Item Häring ze Lvtolzhofe git iärlich 47 2 malter roggen, 4 malter haber vnd 10 ß ) git 1 schefol roggen von ainer rvtv, da si mit nvzze stat. Bertholt der Huser git von ainer bvnde [1] viertail roggen vnd von aime agger Va viertail aiger. Eberli Ramunk git von aime aker, swes druf stat, 2 viertail vnd von aime aker, swes druf stat, 1 viertail. Der Notteler git 1 schefol roggen, so er mit nuzze stat, vnd °) 5 viertal roggen vnd 5 hvnr von der hofstat. a) Anfangs stand V2. b) Der Schreiber schrieb anfangs: Eberhart der Zimerman, das er ausstrich und durch Berchi Hopli ersetzt. c) Der Schluss dieses Satzes ist von da an von anderer Hand hinzugefügt. Dis sint die gvt ze Hiinsch engin: Jacob derVischer") git von aime gvt 3 schefol roggen vnd 2 schefol kernen vnd 4 schefol habern vnd 1 viertail wines vnd 2 schulterra. a,) Anfangs stand Nabel, das der Schreiber selbst wieder ausstrich. Dis sint die gvt ze Atrahusen: Die mvli git 5 schefol kernen vnd 8 schefol mvlikornes vnd 6 ß Briseger vnd 1 viertail aiger. Burchart von Husen het ain gvteli, daz giltit 5 viertail roggen vnd 2 scliefol habern. Eberharth von Husen het ain aker, der giltit 4 viertail, swes druf stat. Gvntker het ain gvteli, daz giltit 6 viertail roggen vnd 5 viertail habern vnd 4 hvnre. Dis sint die gvt ze Kilchain: Berchi derKessiler het ain gvt, daz giltit 6 scliefol roggen vnd also vil habern vnd 2 hvnre vnd") 1 viertail seiger. Velletor git von ainem schopvs 2 schefol roggen vnd 1 schefol habern zwai iar. Burchart des lvpreisters broder git 2 scliefol roggen. Dv Frowelerin git von ainer bunde 3 viertail roggen. Vinzeli git von ainer hovestat 2 viertail roggen. Henlin git 2 viertail roggen von ainer hovestat. Broder Cvnrat git 2 ß ,3/ von ainer hovestat. Der Vischer git von ainer rvtv 3 viertail, swes druf stat. a) vnd — aaiger ist späterer Zusatz. Dis ist der hofze Olwengin, der giltit 12 schefol roggen vnd kernen vnd also vil habern vnd 10 ß JSi. Das gvt ze Hagestete 11, daz Arnolt der Zimerman buwet, daz giltet allv iar selluu (sie) scliefol ruhes komes vnd 2 ß Costenzer. Dis sint die gvt ze Gvtmetingen: Der Vischerhof giltet 14 schefol kernen vnd also vil habern vnd 10 ß Briseger vnd 2 viertail aiger. Johannes eker des Kvnges, der aine lit in der Owe vnd ain hovestat dirbi in Sliffini") vnd in Swerzun ain lendili, die geltend 10 viertail kernen, so sv in buwe sint. Johannes der Lvgeler git von ainer hovestat 3 viertail kernen. Der Zeller git von ainer hovestat ^ m BS ■■■,., m 1312. 303 1 schefol kernen. Johannes Hagen [git] 2 viertail kernen von ainer hovestat. Die Mvchaimerin git 2 vier- tail kernen von ainer hovestat. Wernher git 2 viertail kernen von ainer houestat. a) Oder Niffini. Dis sint die gvt ze (Hsengin: Dietherich der Maiger git 12 schefol kernen vnd roggen vnd alsovil habern vnd 1 viertail aiger. Cvnze Frank git von sime huse 8 ß Briseger. Bertholt von Ase- hain git von sime huse 6 viertail kernen. Bertholt Vinster git von ainer wise vnd von ainem agger an Warnherch staige 5 viertail roggen vnd 1 schefol kernen. Bertholt von Bachzimern git von ainer braitvn 10 viertail kernen vnd 3 schefol habern. Norappe git von aime aker 1 schefol vesan. Der Froweler git von ainem aker 1 schefol roggen. Beiginolt der Beschaiden git von zehenden 1 malter kernen. Der alt Frank git von ainem agger 5 viertail vesan vnd also vil habern. Övlrich der Beschaidin git von gvten, die er von Ins het, 10 schefol kernen vnd 2 viertail vnd 9 scheffol habern. Dis sint die gvt ze Eueringen: Bertholt der Phister git von Schorpen hofe 1 maltir kernen. Von des Kvndingen gvt gat 8 scheffol kernen vnd roggen vnd also vil habern vnd 4 ß Briseger. Dv mvli giltit 4 scheffol kernen vnd 3 scheffol mvlikornes vnd 5 ß Briseger vnd 1 viertail aiger. Eberhart Eschivierst git 2 malter kernen vnd roggen vnd 3 scheffol habern vnd 5 ß Briseger. Cvni Eschivierst git von Sthehilins gvt 3 malter kernen vnd 8 scheffol habern vnd 6 ß 3\ Briseger. Walther der Maiger git von Enten hovestat 2 viertail kernen vnd 2 hvnre. Völliki git von ainem garten 3 ß Briseger. Bvrgi Diethelme git von Bvdolfs hovestat 5 viertail kernen. Dis sint die gvt ze Euingin: Der hof giltit 28 scheffol kernen vnd also vil habern vnd 1 # Briseger vnd 1 viertail aiger. Cvrat (sie) a ) der Garwe git von Mudels gvt 6 b ) scheffol kernen vnd also vil c ) habern. Bvdolf der Garwe git von ainem gvt 4 d ) scheffel kernen vnd 1 roggen vnd 6 scheffel habern. Cvnrat der Habeche git von aime gvt 8 scheffol kernen Vilinger messe vnd also vil habern. Lvde- wig git von aime gvt 10 viertail kernen vnd also vil habern vnd 4 hvnre. Hainrich der Keller git von Lomins gvt 4 scheffol kernen vnd also vil habern. Er 6 ) git och von aime zehendin 2 schefol vesan vnd 5 viertail habern. a) Von anderer Hand auf Rasur. b) V n derselben Hand verändert in 8. c) Verändert in 7 scheffol. d) Von da bis habern auf Rasur von anderer .Hand. e) Dieser Satz ist durchstrichen. Ze Flach git ein gvt, daz her Cvnrat der Wilde [gab?], daz giltit 5 scheffol kernen vnd also vil habern. Dis sint die gvt ze Otishoven: Hesili der git 6 scheffol kernen vnd roggen vnd 8 scheffol habern vnd 5 ß Briseger vnd 1 viertail aiger"). Des Nussers sun het ein gvt, daz giltit 3 'h scheffol kernen vnd roggen vnd 3'/2 ß <9i- a) Dieser Satz ist von anderer Hand also umgeändert: Cvnrat Hesli der git 7 schefol kernen vnd 8 schefol habern vnd 5 ß Brisger vnd den 5 ß Briseger ze weglösi vnd 1 viertal eiger. Dis sint die gvt ze Talhain: Der Maigerun sun het ain gvt, daz giltit 4 scheffol kernen vnd roggen vnd 4 ß ^ vnd 1 viertail aiger. Hainrich An deme Anger der git l,?lij Briseger vnd 2 hvnre ze vogetrehte, vnd ist die vogetai des klosters. Die klosenerina gent von ainer wise 4 ß Briseger zwai iar, an deme dritten iar lit si in brache. Hilteboltes gvt giltit allv iar 6 viertail roggen vnd '/> vier- 0 tau aiger. Virich a ) der Snizer git 4 schefol kernen, a) Dieser Satz ist jüngerer Nachtrag. Dis sint die gvt ze Husen: Dietherich der Maiger het ain gvt, daz giltet 18 ß ^ Briseger vnd 1 viertail aiger vnd 2 schulterra. Burchat {sie) Bvnge git von aime aker 2 viertail, swes druf stat, an dem driten iar lit er in brache. Dis sint die gvt ze Sitingen: Der Suterinun kint hant ain gvt, daz gap her Petir Ereile wMW® «« "^ [■.■■ ■ -■■■ 304 1312—1323. vnd her Hainrich von Dainingen dur ir sele willen, daz giltit 5 ß vnd 1 $ Brisseger vnd 2 hvnre vnd höret in den kellre. Diethelme het ain gvt, daz giltit 14 ß Briseger vnd 2 hvnre. Her Herman Krelle het vns geben ain wise, die lit vnder Kvnzenberk vnd giltit allü iar 1 Ti Briseger vnd höret in den kellre. Wir haben ze Wigehain ain gvteli, daz het die Rebestekin, daz giltit 4 scheffol kernen vnd roggen vnd 2 scheffol habern vnd 10 kese, der iegelicher sol gelten 2 .$\. Dis sint die gvt zedeme Obern Baldingen: Der hof, den Burchart Hagen het vnd der Lofer, der giltit 20 scheffol kernen vnd roggen vnd also vil habern vnd 1 I( Briseger vnd 1 viertail wines vnd 1 viertail aiger. Die Schenklin het dez Hohen gvt vnd des Sunthusers gvt, die geltent 16 scheffol kernen vnd also viel habern vnd 8 ß A vnd V« viertail aiger. Hainrich Ze Bach git 4 scheffol roggen vnd kernen vnd also vil habern vnd Vs viertail aiger. Berchi von Sunthusen [git] 10 viertail kernen vnd 4 hvnre. Berchi Hagen sun het Cvnrates In der Wise gvt, [git] 7 scheffol roggen vnd kernen vnd also vil habern vnd 10 ß Briseger, ame dritten iar 4 ß vnd 7s viertail wines vnd '/2 viertail aiger. Burchart Hagen git von sime hove 1 scheffol kernen. Walther der Sunthuser [git] 2 viertail kernen vnd 1 scheffol habern von sime hof. Cvnrat der Sunthuser gab vns durch got ain acker, der giltit sellu iar 2 viertail, swes druf stat. Perg. Or. Donaueschingen. 2) Fortsetzung, geschrieben nach 1323, Mai 22. und vor 1329, Febr. 14."). Dis sint die gvt ze Niderbaldingen: Berhtolt der Garwe het ain gvt, davon git er 8 schefol kernen vnd roggen vnd als fil habern vnd 2'h ß. Eberhart Spiznagel het ain gvt, davon git er 5'/2 schefol kernen vnd roggen vnd 5V 2 schefol habern vnd 5 ß Brisger vnd Vs viertal aiger. Der selbe het och ain bvnde, davon git er 2 ß Brisger vnd von sim hvs 1 viertal kernen. Berhtolt Spiznagel het ain gvt, davon git er 4 schefol kernen vnd roggen vnd 4 scheffol habern. Berhtolt der Zimmerman git 4 schefol kernen vnd roggen vnd 4 schefol habern. Velsche het ain gvt, davon [git] er 3 schefol kernen vnd 3 schefol habern, vnd so es ennent der Koten ist, 2 schefol kernen vnd 2 schefol habern vnd 4 ß Brisger. Der Bomer git von sim hvs allv iar 3 ß Brisger. a) Das eine Datum steht am Schlusse der Fortsetzung und 1329, an st. Vellentins tag, wurde der neue Rodel angelegt, der diese Fortsetzung benützt hat. Dieselbe ist von anderer Eand als die bisherigen Stücke geschrieben, aber auf demselben Pergamente unmittelbar an den Hauptrodel anschliessend. Dis sint die gvt ze Ippingen: Herman der Bvbe het ain gvt, das gilt allv iar 6 schefol kernen vnd 1 malter habern vnd '/ s viertal aiger. Sin brvder het 1 gvt, das gilt allv iar 4 schefol kernen vnd roggen. Der selb het ain ander gvtli, [gilt] allv iar 6 viertal bona vnd 1 ß Brisger. Walther der El- seser het ain gvtli, gilt allv iar 10 viertal roggen. Waltherin git von aim gvtlin 1 schefol kernen. Brant- höhin het ain gvt, das gilt allv iar 5 schefol kernen vnd roggen. Dv selbe Branthöhin het ain ander gvt, dz gilt allv iar 1 malter kernen vnd 3 viertal bona vnd 4 ... a ) vnd 2 ß Brisger vnd 1 viertal aiger. Virich Cvn het ain gvtli, dz gilt allv iar 1 schefol kernen. Herman der Ersanman het ain gtftli, dz gilt 5 schefol kernen vnd 4 schefel habern. Der selb het ain gvtli, [gut] 3 viertal bona. Hans b ) Hermans des Bvbvn brvder git von dem hof, der vm die herren koft wart von Sant Gerien, 12 schefol kernen vnd 4 schefol habern Filinger mes vnd 7 ß Brisger vnd 1 viertal aiger. Der selb git von ainem andern gvt 4 schefol kernen vnd 4 schefol habern Nidinger mes. Hans Hermans des alten Bvben svn git von dem hof 6 schefol kernen vnd 4 schefol habern Filinger mes vnd 5 ß $. vnd 1 viertal aiger. a) Es scheint ein Wort zu fehlen. b) Von da an andere Hand. Dis") sint die gvt ze Gvtemtingen, die stant ennant och: Cvnrat Hagen git 5' schefol kernen vnd 5 schefol habern vnd 5 ß vnd V» viertal aiger. Evdolf Hagen git 5 schefol kernen vnd 5 schefol habern vnd 5 ß vnd Vs viertal aiger vnd ze weglösi 1 ß, er far darvon lebend alder tod. 1312—1323. 305 i Jacob der Tvnglinger git 10 schefol kernen vnd 10 scliefol habern vnd 8 ß vnd 1 viertal aiger. Imli Wal- bvrg git 4 hvnr von zwain hofstatan. Die Töldlin git 4 schefol kernen. Johannes von Beringen git 6 viertal kernen von Mvnichbvnde. Berschi des Fischers swestersvn git 5 schefol kernen vnd 5 schefol habern vnd 5 ß. Herman der Kaiser git 47a schefol kernen vnd 47a schefol habern vnd 3V> ß vnd hört in den kelr. Berschi der Kaiser git 47a schefol kernen vnd 47 2 schefol habern vnd 37a ß und hSrt in den kelr. Cvoni der Kaiser git 2 7 2 schefol kernen vnd 27a schefol habern vnd 18 ^ vnd hört in den kelr. DieKaisrin, die witvwe, git 272 schefol kernen vnd 27a schefol habern vnd 18 ^ vnd hört in den kelr. Cvnrat Nagel git 4 schefol kernen vnd 4 schefol habern vnd 2 ß. Der Wirt [git] 3 schefol kernen dem b ) siechmaister vnd 1 schefol kernen dem priol. Der Helt git 5 schefol kernen vnd 5 schefol habern vnd 5 ß vnd lwrt in den kelr. a) Von da an wieder die Hand des ersten Fortsetzers. b) Hb.: der. Dis sint die gvt ze Svnthvsen: Aigelwart git von dem hof 13 schefol kernen vnd 13 schefol habern vnd 16 ß vnd 1 viertal aiger. Tobi git 5 schefol kernen vnd 5 schefol habern vnd 6 ß vnd I viertal aiger vnd hört in den kelr. Hainrich der Krvcher git von ainr hofstat 6 ß. Maiger Hvg von Bvsenhain git 15 schefol kernen vnd 15 schefol habern vnd hört in den kelr vnd 1 Tt. Die Fischer gent von dem hof 18 schefol kernen vnd roggen vnd 2 schefol habern vnd 12 ß vnd 2 viertal aiger. Dis sint die gvt. die wir ze Tainingen haben: Der Jeger git 11 scheffol kernen vnd II schefol habern vnd 4 hvnr. Dis sint die gvt ze Gisingen: Der kelnhof gilt 13 '/2 schefol kernen vnd 13 '/2 schefol habern vnd 12 ß vnd 5 hvnr. Lomi git 11 schefol kernen vnd 11 schefol habern. Hans Hoderman git 4 schefol kernen vnd roggen vnd 4 schefol habern. Die klosnerina gent von ainr wisi 2 schefol kernen vnd 2 schefol habern. Dis sint die gvt ze Kilchain: Der kelnhof gilt 17 scliefol roggen, dis gvt het Baldolf. Der zehend gilt 7 schefol roggen vnd 8 schefol habern. Dis sint die gvt ze Phorren: Hans der Bischof git 11 schefol kernen vnd 11 schefol habern. Hainrich der Bischof git 77« schefol kernen vnd 77a schefol habern a ). Dz gvt, dz wir vm Sifrit koften, dz gilt 7 schefol kernen vnd 7 schefol haber. Den hof, den wir vm Hemerlin koften, der gilt 16 schefol kernen nnd 16 schefol habern, den het Bvrgi von Baldingen. a) Von diesen 2 Gütern zu Pfohren und einem Gute, das Cvdins des Garwen war, zu Oberbaldingen folgt am Schlüsse des Kodels eine ausführliche, aber nur noch teilweise lesbare Beschreibung ihrer Bestandteile vom Schreiber dieser Portsetzung. Dis sint die gvt ze Obernbaldingen: Eberhart Kvmerli git von dem hof 30 schefol kernen vnd 8 schefol habern vnd 8 hvnr. Cvni der Keller git 2 scheffol kernen vnd 2 scheffol haber. Berschi Hagen git 2 schefol kernen vnd 2 schefol habern. Cvni der Svnthvser git 2 scheffol kernen vnd 2 schefol habern. Die Schenklin git 15 schefol kernen vnd 16 schefol habern. Dv von Baldingen, die witvwe, git 3 schefol kernen vnd ir svn Fridrich git 5 schefol kernen vnd 5 schefol habern. Dis sint die gvt zv dem Nidern Baldingen: Den (sie) hof, den der Bogner bvwet, gilt 13 schefol [kernen] vnd 13 schefol habern. Den (sie) hof, den Bvrkart der Bogner bvwet, gilt 13 schefol kernen vnd 13 schefol habern. Der Kostenzer git 6 schefol kernen vnd 6 schefol habern vnd höret in den kerl (sie), [git] 8 anken. Dis sint die gvt ze Swenningen: ___ a ) git 7 schefol kernen vnd 7 schefol haber vnd l h viertal aiger vnd 72 viertal wins vnd ab dem hof 2 «. a) Es ist Raum für den Namen des Bauern gelassen. *Dis sint die gvt ze Mvnichwiler: Der Maiger git 6 schefol habern vnd 20 $i vnd 3 TL vnd 18 hvnr. Dis sint die gvt ze Mvlhain: Da wirt vns 3 $ h vnd ab der mvli 30 ß h. Vnd ze Kotwil ab der badstuben 1 TL h. V. 39 • : ■ ||1 Maas ... HM r 30G 1312—1329. Z e Inmendingen: Hartmann der Zoller git von den gvten, die er von dem kloster het, von dem liof 9 schefol roggen vnd 9 schefol habern vnd 2 schulterra vnd 1 viertal aiger vnd von dem vogtreht vber den selben bof 9 viertal roggen vnd 9 viertal haber vnd denne von aim andern gvtlin 5 schefol roggen vnd 5 schefol habern vnd 5 /J -3| vnd '/2 viertal aiger. Dis ist alles Nidinger mes. Vnd beschah an ainem offen tag, do man zalt von götes gebvrt 1323 iar, an dem nehsten svnnen- tag vor sant Vrbans tag. Daran wz her Ha. von Inmendingen, ain riter, vnd Hans der schnlthais von Gisingen vnd Rvdolf der Baidinger, Berhtolt der Fogt von Meringen n ), Hainrieb, der Sellos vnd brvder Hain- rich der brost (sie) von Amptenhvsen vnd brvder Berht., sin brvder, vnd ander biderber Ivten gnvg. a) Er heisst sonst Vogt von Hattingen oder von Renningen. Perg. Or. Donauesehingen. 3) Erneuerter Zinsrodel von 1329, Febr. 14. In gottes namen amen. Diz sint die zins dez klosters vnd dez gotteshuse ze Amptenhnsen, die wrden angeschriben, do man zalt von gottes gebiirte drüzehen hundert iar, dar nach in dem nun vnd zewainzegasten iar, an sant Vellentinistag. Daz erst an der zal ist Marbach. Diz sint die zins ze Marbach. Der vronhof ze Mar- baeh, den Johans der Eitur buwet, der gilt ellü iar 42 schofel kernen vnd also vil habern vnd 1 ft 3i vnd 2 virtal aiger. Lügart die Eiterin git von ir gut 11 schofel kernen vnd also vil habern vnd 1 viertal aiger vnd 3'/2 ß /5;. Die miili gilt ellu iar 12 schofel kerne vnd also vil mülkairnz vnd 2fi A vnd 1 virtal aiger vnd zwen büm segen. Hainrich Erolt git von sim gut 6 schofel kernen vnd also vil habern vnd 6 ß 3i. Hainrich Eekke git von sim gut 15 schofel kernen vnd also vil habern vnd 1 virtal aiger"). Ain hof wart gekofet vmb Johans von Tainhain, der gilt ellu iar 15 schofel kernen vnd also vil habern vnd 12 ß $\ vnd 1 virtal aiger vnd 4 h&nre, den buwet ... b ). Die akker hinder Vrholz geltent 10 schofel kernen, so winter- kairn da stat, vnd 10 schofel habern, so haber da stat"). Wir geben von Walten gebraiten 10 schofel kernen, so winterkairn da stat, vnd 10 schofel habern, so haber da stat. a) Dieser Satz später durchstrichen. b) Platz für den Namen gelassen. Diz sint die rütina in Bütenaiche: Eberli von Wrimelingen het 1 iuehart, da git er ellü iar 2 viertal roggen, so si mit nuz stat. Hainrich der Irher het 2V2 juchart, davon git er ellü iar 5 virtal roggen, so si mit nuz stant. Walther der Bander het l'/a iuehart, davon git er 3 virtal roggen, so si mit nuz stant. Die Lötterlin, die wittuwe, het 2 iuehart, davon git si 2 virtal roggen, so si mit nuz stant. Büdolf der Zelter vnd Berschi Kumeiii die buwent gemain 3 iuehart, davon gent sü 6 virtal roggen, so si mit nuz staut. Johans von Nairsteten het 10 iuehart, davon git er ellü iar 1 virtalz minr den 5 schofel roggen, so si mit nuz staut. Wernher der Kesseler het 1 V« iuehart, davon git [er] 3 virtal roggen, so si mit nuz stant. Hainrich der Heller het 2 iuehart, davon git er ellü iar 1 schSfel roggen, so si mit nuz stat. Burkart Gumphrit het 1 iuehart, davon git er ellü iar 2 viertal roggen, so si mit nuz stat. Berschi der Euinger het 2 iuehart, davon git er 1 schofel roggen, so ez mit nuz stat. Hainrich der Lidringer het 4 iuehart, davon git [er] 7 virtal roggen vnd 1 virtal habern, wen ez mit nuz stat. Claus der Zuber het 2 iuehart, davon git er 1 schofel roggen, wenn sü mit nuz stant. Hainrich der Berger het 2 iuehart, davon git er 1 schofel roggen, wen sü mit nuz stant. Johans der Zuber [het] 2 iuehart, davon git er 1 schofel roggen, so ez mit nuz stat. Jacob Burst het 2 iuehart, davon git er 1 schofel roggen, so ez mit nuz stat. Hainrich der Frige het 1 iuehart, davon git er 2 viertal roggen, so ez mit nuz stat. Cünrat Erolt het 3 iuehart, davon git er 6 viertal roggen, wen es mit nuz stat. Hainrich der Bitur het 6 iuehart, davon git er 11 viertal roggen, so ez mit nuz stat. Betur Spaiching vnd sines brüder sun Betur die hant 2 iuehart, davon gent sü 1 schofel roggen, so si mit nuz stant. Burkart der Maiger von Herzogenwiller het 2 iuehart, davon git er 1 sch&fel roggen, so ez mit nuz stat. Lugart die Eiterin het 3 iuehart, davon git si 6 viertal roggen, so si mit nuz stant. Eberhart der Dinkel het 1 iuehart, davon git er 2 virtal roggen, so ez mit nuz stat. Die Klosenerin von Phaffenwiller het 1 wise vnd 1 hofstat, davon git si ellu iar 6 ß ^. Pffi$3i«5S$ 1312—1329. 307 Dis sint die gut ze Vilingen gelegen: Daz erste ist 1 iuchart akkers bi dez Sigels cruze ze ainer siten gelegen an Claus Hindermuz vnd sines brüder Johans akker, zer ander siten stoset er an der bürger almendi. Hie dissit dez weiges lit 1 akker, der ist gelühen vnib 1 sch5fel roggen, vnd 1 gart 11t vor dem Nidern tair, den het Benz der Zimberman vnib 37a ß $, der lit an Burkart Volmarn vnd an Haimen. 1 gart lit bi der dolen vor dem Nidern tair an Eberhart dem Swarzen, den het Cuni Gelung, vnd gilt ierlich 5 ß ^j. Ob der Altenstat lit 1 akker vf dem berg, dez sint 4 iuchart ainhalb an der Cl&selinen, enhalb an dez Armenspitalz akker; vnd bi dem Tochinger weg 17a iuchart ainhalb an Cünraden Willers- pacli, enhalb an dez maigers akker von Vokkenhusen vnd 2 iuchart an Nairsteter weg ainhalb gelegen an Johans von Tai[n]hain vnd enhalb an Cünrat dez Göttis akker vnd 6 iuchart in Omelis hart vnd in Sweninger ban, die stosen vf Guchern, vnd Va iuchart lit ze Gers gas, die gilt 1 virtal kernen, so si mit nuz stat, vnd lit ainhalb an der Bergerinen akker, vnd enhalb stozet si an den weg bi dem Stainin crüce. In Bietental lit 1 iuchart, die stoset vf der von Berowe akker obenan an zewain steten. Noch ain akker lit in Rietental, dez ist 1 iuchart, die stoset ainhalb an Cünrat Andres akker vnd enhalb an der Bussen akker von Wrstenberg. Diz sint die gut ze Dürrehain gelegen: Daz gut, daz Ins wart von der gräuin"), daz buwet Cünrat der Weber, davon git er ellu iar 5 sch&fel kernen vnd also vil habern. Burkart von Ashain git von ainer hofstatt 2 ß ^. Cünrat von Ashain git von ainer hofstat zwai hunr. a) Wohl Gräfin Anna von Freiburg, vgl. Freiburger Diöcesanarchiv Xr, 174, No. 81. Diz sint die gut ze Dürrehain gelegen: Johans der Hovemaiger git von dem hone, den er von ins buwet, 36 schofel kernen vnd also vil habern vnd 1 U ^ vnd 1 viertal aiger. Der houe, den Bingeli buwet von vns, der gilt 14 schofel kernen vnd also vil habern vnd 2 schulterra vnd 1 virtal aiger"). Hainrich Bülant het ain guteli, daz gilt 2 sck&fel kernen vnd 3 schofel habern vnd 1 virtal wines b ). Eberhart Bülant het ain guteli, davon git er 5 schofel kernen vnd also vil habern vnd 1 virtal wines. Die Schuzzin het ain gut, daz gilt 1 malter kernen vnd 3 schofel habern vnd Va virtal aiger vnd 1 virtal wines. Virich Wole het ain gut, daz gilt 1 schofel kernen vnd 40 aiger. Du Kürzzin git von ir huse 4 ß Briseger. Ludewigeinen gut daz gilt 5 c ) schofel kernen vnd also vil habern. Der Mannenbächinen sün hand ain gut, daz gilt ellü iar 3 sch&fel kernen vnd also vil habern. Eberhart von Ashain vnd sin sun die hand ain gut, daz gilt 7 sch&fel kernen vnd also vil habern vnd 3 ß ^. Oedechun gut het Wernher der Ilaiger, daz gilt 8 schofel kernen vnd also vil habern vnd 1 viertal aiger vnd 1 virtal wines. Die selb Odeche gab vns ain akker durh got, der gilt 1 schofel vesan. Wernher von Baldingen git von 1 hofstat 5 ß Brisger. Berh- tolt der Smit het ain gut, daz gilt 4 sch&fel kernen vnd also vil habern d ). Berhtolt von Ashain het ain gut, daz gilt 6 sch&fel kernen vnd 5 sch&fel habern vnd 5 ß ,3). Maiger Wernher het ain wiseli, davon git er 9 ß Brisger, Eppeli °) het ain akker, davon git er 2 virtal bona f ). a) Dazu ist etwas später hinzugefügt: »vnd 2 hünre vnd 1 fiertel wins«. b) Dazu ist etwas später hinzugefügt: »vnd Va fiertel aiger«. c) Die Zahl auf Rasur. d) Der Satz später durchstrichen. e) Dieser Satz später wegradirt. f) Von andrer Hand des 14. Jhdts. nachgetragen: Hans der Weber git von ainem gvt 14 scheffel kernen vnd als vil habern vnd 5 ß ,-Sj vnd 1 fiertel aiger. So git er den von ainem andern gvt 5 schef- fel kernen vnd als vil haber vnd 7a fiertel aiger. Diz sint die gut ze Emingen gelegen: Wernher der Maiger vnd Jacob sin brüder gend von dem vronhof, den sü buwent von vns, 20 sch&fel kernen Nidinger mes vnd 2 malter roggen dez selben mes; du zwai iar git man den roggen, ain dem dritten iar gat er abe. Die selben gend von aim hof ze zehenden 2 malter vesan vnd 1 malter habern, die sintVilinger mes, vnd 27a fi A kalb ze Wihnahten vnd halb ze st. Walpur {sie) tag, vnd der selb Werher der Maiger git von der Risinen stain 3 virtal roggen, so ez mit nuz stat, vnd der selb Wernher der Maiger git von Cünrates gut von Kilchhain 3 malter kernen vnd 1 malter roggen") Nidinger mes vnd 16 ß A vnd 7a viertal aiger. Cünrat der Maiger git von dem gut, so er buwet, 6 malter kernen Nidinger mes vnd 4 ß vnd 1 ti A vnd Va viertal aiger, vnd der selb Cünrat der Maiger git 8 ß ^ von dem holz liehen. Rudeger Eberhartz git von dem gut, daz er buwet in der gassen, 4 malter kernen Nidinger mes vnd 18 ß A vnd git die halb ze Wihnahten vnd halb ze st. Walpur- 39* SPS M H ■■ isfiw 308 1312—1329. tag vnd '/a virtal aiger. Abreht Manstok git von dem gilt, so er buwet in der gassen, 4 malter kernen Nidinger mes vnd 18 ß ty, vnd git die halb ze Wihnahten vnd halb ze st. Walpurtag vnd Va virtal aiger. 0 6 Vlrieh Gerung git von dem akker in Albental 6 virtal kernen, so ez mit nuz stat, so er stat mit haber, so git er 6 virtal haber, vnd 2 hünr von ainer hofstat. Abreht dez Wirtes sun git von dem gut, so er buwet, 6 malter kernen Nidinger mes vnd Va virtal aiger"). Maiger Hug git von der Slüdingeinen gut 4 malter kernen Vilinger mes vnd 2 malter habern vnd Va virtal aiger vnd 2 hunr. Johans der iung Maiger git von dem gut, so er buwet, 7 schofel kernen vnd also vil habern vnd 'h virtal aiger vnd 4 hunr. Ain c ) hofstatt lit vor dem Obern tor, die het Rvdeger, die gilt ellv iar 1 viertal kernen, am dritten iar lit es en bräche. Ain acker lit in Elbital, den het Manstvchin, davon git si 1 schefel, was darvf stat, am dritem iar lit es en brache, vnd 1 garten het si, davon git si ellv iar 2 hunr. Ain hofestat stozt an fronhove, die het Peter des Wirtz sun, die gilt ierlich 2 hunr. a) 1 malter roggen später durchstrichen, von einer Hand von c. 1350 nachgetragen. b) Der Satz später durchgestrichen. c) Das Folgende Ain °) hofstat lit ze Ashain, darvf sizet Conrat des Smit sun Hainrich, von der git man vns allv iar 1 schefol habern ald 2 viertail roggen. a) Dieser Satz ist von jüngerer Hand des 14. Jhdts. nachgetragen. Dizsint die gut ze Ashain gelegen: Irmengart die Roschin git von ir gut 12 malter kernen vnd 4 malter roggen vnd 4 malter habern vnd 10 /S /5j vnd 1 virtal aiger. Mehtilt die Herbürgin git von ir gut 2 malter kernen. Kairl der Steter git von sim gut 3 malter kernen. Der selb Kairl git von ainer hofstat 20 ^. Junt die Smidin git von aim gut 3 schofel kernen. Johans Herburg git von aim gut 10 viertal kernen. Walther Herburg git von aim gut 10 virtal kernen. Cünrat der Eschinger git von aim gut 3 schofel kernen. Cünrat Wernhers sun Johans git von aim gut 3 schofel kernen. Hainrich der Smit git von aim gut 3 schofel kernen. Walther von Uttenhoven git von aim gut 47a schofel kernen vnd 18 ,3). Johans Vngerüwe git von ainer hofstat 20 3\. Johans An dem Rain git von aim gut 3 malter kernen. Walther von Beringen git 1 hün von ainer hofstat, die lit an Johans Am Rain. Irmengart In Gassen git von ainer hofstat 2 virtal roggen. Johans der Huger git von sim gut 3 schofel kernen. Walthers sun In Gassen Hainrich git von aim gut 8'/2 schofel kernen vnd also vil habern. Berhtolt Hagen git von sim tail der gebraiten 4 schofel kernen vnd also vil habern vnd 'h virtal aiger. Walther In Lukken git von sim tail der gebraiten 4 schofel kernen vnd also vil habern vnd Va virtal aiger. Daz gut, daz der Zelter buwet hie vor, daz gilt 9 schofel kernen vnd also vil habern vnd 1 virtal aiger. Hainrich Kairl git von aim gut 1 malter roggen vnd Va virtal aiger. Ain akker lit vf Bulza an Hainrich In Lukken, der gilt 1 schofel roggen. Johans Wernhers sun git von aim gut 3 schofel kernen, dez zins ist gebunden die Klosenerin von Haidenhoven vnd Johans ir brüder sun vnd Berhtolt sin brüder. Dizsint die gut zeSunthusen gelegen: Hainrich der Vischer vnd sin brüder C&nrat gend von aim hof 18 schofel roggen vnd kernen vnd 2 schofel habern. Der selb git von aim andern gut, daz vns wart von Lübrant, 10 schofel kernen vnd 10 ß 3> vnd 1 virtal aiger. Von dem erren gut git er 18 ß ,3) vnd 2 virtal aiger, vnd von ainer hofstat, die lit vor dem Kiltair, git er 3 ß ^. Rudi Bi dem Wasser git von aim gut 21 schofel roggen vnd kernen vnd 14 virtal habern vnd 3 ß vnd 1 Ji ^ vnd 2Va virtal aiger. Die von Euingen git von aim gut 1 malter kernen vnd 2 schofel habern vnd 8 ß ^ vnd 1 virtal aiger. Berschi Hölap git von ainer wise, lit nid hern Wernher bunt, 6 schofel kernen. Aigelwart git von aim gut 13 schofel kernen vnd also vil habern vnd 16 ß ^ vnd 1 virtal aiger. Hainrich der Beggel- huber git von aim gut 6 schofel kernen vnd also vil habern vnd 4 ß ^ vnd Va virtal aiger. Cünrat von Kilchhain git von aim gut 3 sch&fel roggen vnd kernen vnd 2 ß $ vnd 1 hün. Die von Tochingen git von aim gut 1 malter kernen. Cünrat der Wolsleger git von Brünlis gut 1 malter kernen vnd 2 schofel habern. Herman der Brobekke git von aim gut 6 malter vesan vnd 3 malter habern vnd 10 ß 3\ vnd 6 hünr. Der kilchher git von Beters wise in Pfaffenlachen vnd von Knüttels hofstat 3 schofel kernen. Haini der Krucher 1312—1329. 309 git von aim gut 12 ß ,5). Der selbe der gab vor dem vrlug vnd vor dem brande 14 ß \ vnd wart do gedinget, swenne daz gvt wider k&mi in sinen retten nuzze, so sF.lt er den erren zins gen der penning, als vor. Diz sint die gut ze Busenhain gelegen: Hainrich der Betrinen git von aim gut 9 schöffel roggen vnd kernen vnd also vil babern Vilinger mes. Eberbart Bugge git von aim gut 7 scböfel roggen vnd kernen vnd 6 schofel babern vnd 3 ß & vnd 1 virtal aiger. Walther der Zeller git von aim gut 8 schofel kernen vnd also vil habern. Diz sint die gut ze Haidenhoven gelegen: Cünrat der Hewer vnd Hainrich der Scheirer gend von ir gut 9 schofel roggen vnd kernen vnd 9 hunr vnd 1 virtal aiger vnd 2 ß ^. Cünrat der Slaithaimer git von aim gut 4 malter kernen vnd also vil habern. Der Kugeler git von ainer hofstat 1 virtal aiger, die lit an Cünrat dem Slaithaimer. Diz sint die gut zem Obern Baldingen gelegen: Mehtilt die Hegenin git von aim gut 14 schofel roggen vnd kernen vnd 13 schofel habern vnd 10 ß ^ vnd ',» virtal wines vnd V» virtal aiger. Eberhart der Schenkel git von aim gut 13 schofel roggen vnd kernen vnd also vil haber vnd 10 ß ^ vnd l /t virtal wines vnd Va virtal aiger. Eberhart Kumerli git von [aim] gut 13 schofel kernen vnd 5 schofel habern. Berschi Hagen git von aim gut 1 viertal vnd 8 schefel kernen vnd 7 schefel habern vnd 10 ß 3i vnd Va viertal aeger vnd 2 hunr vnd Va virtal winz. Der selb git von aim akker, lit an der Nideren Egge an Kumerlin ze vüri vnd an der Gotfridinen, 1 schofel kernen, so winterkairn da stat, vnd 1 schofel habern, so haber da stat. Berschi von Sunthnsen git von ain (sie) gut 10 virtal kernen vnd 10 virtal habern vnd 4 hunr. Waltber Berschi dez Sunthuser sun git von aim gut 1 malter kernen vnd 2 schofel habern. Adelhait die Schenkelin git von aim gut 15 schofel kernen vnd 16 schofel habern vnd 10 a ) ß ^ die b ) zwai iar, vnd an dem dritten iar git si 3 ß ^, vnd Vi virtal aiger. Die selb het ain akker, lit an Degerwisan an Walther von Sunthusen, davon git si 3 virtal, wez da vf stat. Die In dem Hof git von aim gut 4 schofel kernen vnd also vil babern. Johans Ze Bach git von aim gut 4 sch&fel roggen vnd kernen vnd also vil habern vnd Va virtal aiger; der selb git von ainer hofstat 2 virtal kernen. Walther von Sunthusen git von aim gut 6 schSfel kernen vnd also vil habern. Cünrat dez Sunthusers sun git von aim gut 8 virtal kernen vnd also vil habern vnd 2 hunr. Rudolf der Etter het ain hofstat, lit in Otenboven, davon git er 1 virtal kernen. Friderich von Baldingen buwet ain guteli von Ins, daz gilt 5 schofel kernen vnd also vil habern. a) Auf Rasur. b) Von die bis 3 ß ,Sj später durchstrichen. Diz sint die gut zem Nidern Baldingen. Hainrich Bernhart git von aim gut 12 schofel roggen vnd kernen vnd 9 schofel habern vnd 1 virtal aiger vnd 16 3\. Berhtolt der Kostenzer git von aim gut 18 schofel roggen vnd kernen vnd 14 schofel habern vnd 1 virtal aiger. Haini der Bogener git von aim gut 13 schofel kernen vnd also vil habern. Cünrat der Bogener git von aim gut 13 schofel kernen vnd also vil habern. Johans Grat git von aim gut 6 sch&fel kernen vnd also vil habern vnd 5 ß \ Hug Wol git von aim gut 6 sch&fel kernen vnd b l h- sch&fel habern. Berschi dez Garwen seiligen wirttenne ab Staig git von aim gut 4 schofel kernen vnd 4 sch&fel habern vnd 15 ,5). Hainrich dez Garwen sieligen wirttenne ab Stag git von aim gut 4 sch&fel kernen vnd 4 sch&fel habern vnd 15 $. Cünrat Spitznagel git von aim gut 5'/2 schofel kernen vnd also vil habern vnd 6 ß A vnd 'k virtal aiger. Die G&tfridin git von aim gut 3 sch&fel kernen vnd 3 sch&fel habern vnd 4 hunr. Johans der Smidinun [sun ?] git von aim gut 3 schofel kernen vnd 3 sch&fel habern vnd 4// \ Eberhart der Zimberman git von aim gut 5 sch&fel roggen vnd kernen vnd also vil habern vnd Va virtal aiger. Hainrich Spitznagels wirttenne git von ir gut 5'/2 schofel kernen vnd also vil habern vnd Va virtal aiger; die selb frowe git von aim akker 1 sch&fel kernen, so er mit winterkairn stat, vnd 1 schofel habern, so er mit haber stat. Diz sint die gut ze Euingen gelegen: Den {sie) hof, den Wernher der Mader buwet, der gilt 28 sch&fel kernen vnd also vil habern vnd 1 u ^ vnd 1 virtal aiger. Cünrat der Garwe git von dem gut, daz dez Models waz, 8 sch&fel kernen vnd 7 sch&fel habern. Rudolf der Garwe git von aim gut 4 sch&fel kernen vnd roggen vnd 6 sch&fel habern. Cünrat der Habech git von aim gut 8 sch&fel kernen vnd also vil habern Vilinger mes. Ludewig git von aim gut 10 virtal kernen vnd 10 virtal habern vnd 4 hunr. jfglijfggs 310 1312—1329. H. der Keller git von Lomis gut 4 sch6fel kernen vnd also vil habern. Johans Ludewig buwet ain gut, daz lit ze Flaht, gilt 5 schofel kernen vnd 5 schofel hahern. Diz sint die gut ze Ippingen gelegen: Hainrich der Schilteger git von aim gut 1 schofel kernen vnd 1 schofel bonan. Cünrat Branthoh git von aim gut 7Vs schofel roggen vnd kernen vnd 1 virtal aiger vnd 2 ß 3\. Johans der Ersanman git von aim gut 1 malter kernen vnd Vs virtal aiger. Hainrich der Ersanman git von aim gut 3 virtal bonan. Hainrich der Ersanman vnd sin bruder Johans gend von aim gut 5 schofel roggen vnd kernen vnd 1 malter habern. Die selben gend von aim andern gut 3'/a virtal kernen. Hainrich Wolnhart git von aim gut 1 malter kernen. Johans der Bube git von aim gut 1 malter kernen. Berschi der Bube vnd sin müter, die L&nin, gend von aim gut 4 schofel roggen vnd kernen. Berschi Walthers git von aim gut 5 virtal kernen. Johans dez Elzzeisser dohterman git von aim gut 10 virtal roggen; der selb git von aim andern gut 372 virtal kernen. Johans der... a ) vnd sin bruder Petur die gend von aim hof, wart gekofet vmb die herren von St. Gerigen, 18 schofel kernen vnd 2 malter habern vnd 12 ß $x vnd 1 virtal aiger. Herman der Bube git von aim gut 4 sch6fel kernen vnd 1 malter habern Nidinger mes. a) Der Zuname desselben fehlt. Diz sint die gut ze Bahzimern gelegen: W&lki Burkartz het ain gut, daz [gilt] 3'/2 schSfel roggen vnd Vs virtal wines vnd Vs virtal aiger. Hainrich Burkartz het ain gut, daz gilt 2 malter roggen. Petur Huges het ain hofstat, die gilt 1 sch6fel roggen. Rudi °) Künzi git von aim gut 3 sch&fel roggen vnd 3 sch6fel habern vnd 3 ß ^ vnd 3 hünr. Johans Künzi git von aim gut 1 virtalz minre den 7 schSfel roggen vnd 6 schofel habern vnd 6 ß $\ vnd V» virtal aiger vnd 2 hünr. Walther der Swarze git von aim gut 7 virtal roggen vnd 1 virtal aiger. Berschi Bünschi git von aim gut 1 virtalz minr den 2 malter roggen vnd 3 schofel habern vnd 3 ß ^ vnd 2 hünr vnd 7a virtal aiger. Herman der Wisse git von aim gut 8Vs schofel roggen vnd 8 schofel habern vnd 1 virtal wines. Cünrat der Müller git von der mülli 6 schofel roggen vnd kernen vnd 1 virtal aiger vnd 4 hünr. Mezzi die Eutin git von ainer hofstat 3 ß ^ vnd 2 hünr. Rudolf b ) Günzing der git 7 scheifol roggen vnd als fil habbern vnd 6 ß A vnd 9 hünr vnd 2 fiertel aiger, dis h&rt in den winkelr. a) Der folgende Satz später durchstrichen und radirt. b) Der folgende Satz etwas später hinzugefügt. Diz sint die gut ze Imendingen gelegen: Hartman der Zoller git von aim gut 9 malter roggen vnd 11 schofel habern vnd 5 ß /S) vnd l'/s virtal aiger vnd 2 sclralterra. Cünrat Strit git von aim gut 6 sch&fel roggen. Rudolf Zimmerholz git von aim gut 10 sch5fel roggen vnd 1 virtal aiger vnd 2 schul- terra. Rudolf Künolt git von aim gilt 5 schofel roggen. Hainrich Strit git von aim gut 5 schofel roggen. Cünrat der Walhe git von aim gut 5 sch&fel roggen vnd also vil habern vnd 5 ß $i vnd 72 virtal aiger. Haini der Bürger git von aim gut 10 virtal roggen vnd 3 sch&fel habern vnd '/2 virtal aiger. Virich Hiltrut git von aim gut 4 malter roggen vnd 2 malter habern vnd 6 ß $. Berschi der Maiger git von aim akker 2 virtal roggen. Hainrich Hiltrut git von ainer hofstat 2 virtal roggen vnd 30 aiger. Berschi Staimar git von ainer hofstat 1 ß Kostenzer vnd 30 aiger. Geri Rauenolt git von ainer hofstat 1 ß Kostenzzer vnd 30 aiger. Johans Knebel git von aim gut 5 sch&fel roggen vnd also vil habern vnd 4 ß ^. Diz sint die gut ze Zimern gelegen: Eberhart Ramung git von aim gut 9 sch&fel roggen vnd also vil habern vnd 6 hünr., Der selb git von aim andern gut 1 sch&fel roggen. Swester Meh- tilt, Eberhartz dohter, git von ainem garten 3 ß ,3) vnd 60 aiger vnd von ainer ander hofstat 2 virtal rog-- gen. Cünrat derLingge git von aim gut 5 schofel roggen vnd also vil habern vnd 2 hünr. Bürgi Bl&cheli git von aim gut 1 sch&fel roggen vnd 7s virtal aiger. Cünrat der Weber git von aim gut 7 sch&fel roggen vnd also vil habern. Walther der Nendinger git von aim gut 6 sch&fel roggen vnd also vil habern. Der selb het ain gut von der kustrige, davon git er 5 sch&fel roggen vnd also vil habern vnd 1 virtal aiger vnd 1 virtal wines. Hainrich der Arzet git von ainer hofstat 5 virtal roggen vnd 5 hünr a ). a) Es ist hernach für etwa 4 Zeilen Platz gelassen. 1312—1329. 311 ■■■■■:..•.,■■.' all ^■: .■■..•'■'■'.'■■■■ - Johans der Vischer von Hünsckingen git von aim gut 5 sch6fel roggen vnd kernen vnd 1 nial- ter habern vnd 1 virtal wines vnd 2 schulterra"). a) Auch hier für IV2 Zeilen Platz. Johans Ernis sun von Hagsteten het ain gut, davon git er 1 malter vesan vnd 1 malter habern vnd 2 ß Kostenzzer. Maiger Valke buwet ain hof ze Owelfingen, davon git er 12 sch&fel roggen vnd kernen vnd also vil habern vnd 10 ß ,3) vnd 1 virtal aiger. Diz sint die gut ze Kilchain gelegen: Velletor git von aim gut 1 malter roggen vnd 1 schofel habern 2 iar, an dem dritten iar git er kain habern. Burkart, dez phaffen [brüder], git von aim gut 1 malter roggen vnd 2 schofel habern. Jacob der Kesseler git von aim gut 6 schofel roggen vnd also vil habern vnd 1 virtal aiger vnd 2 hünr. Johans der Hüber git von ainer bunt 2 virtal roggen. Johans der Ziegeler het ain hus vnd ain bunt, davon git er 6 virtal roggen. Haini Baldolf het ain bunt, davon git er 2 ß ^. Ain akker lit vf Buch, dez sint 4 ivchart, den liht man, as man mag. Wir haben ain holz, daz haisset Neigeiis holt (sie), lithiedisant der Nuwen Hewen vnd stosset an der Eichen holz von Tengen. Die müli gilt ellü iar 2 ß ^ a ). Der Kesselerinen hüb, wa die lit an holz odor an velt, die zehendent den vrowan von Amptenhusen durh enweg. Billunges hüb düt daz selb. Die Notisen hand 2 schüppos, die zehendent halb den vrowen von Amptenhusen, wa die ligent an holz odor an velt, an wisen odor an aekkern. Bekkenbach het ain hof ze Kilchain, der zehendet den vrowan von Amptehusen, wa dez gutes lit an holz odor an velt. Ain schüppoz lit ze Kilchain, was dez von Tainingen, die zehendet och den vrowan von Amptenhusen alsa- mend, won ain iuehart. Velletor het ain schüppoz, die zehendet den vrowan von Amptenhusen, wa die lit. Kelli von Kumingen het 2 schüppoz, die zehendent den vrowan von Amptenhusen, wa die ligent an holz odor an velt, an wisan odor an aekkern. Der Eichen hüb von Tengen die zehendet den vrowan von Amptenhusen, wa die ligent an holz odor an velt, an wisan odor an aekkern. a) Dieser Satz später ausradirfc. Diz sint die gut ze Gisingen gelegen: Hainrich von Sunthusen het 1 akker ze Vnder- wöri, da lit 1 satelle ob, die gilt ellü iar 2 virtal, wez da vf stat. Hainrich von Sunthusen het ain hofstat, davon git er ellü iar 6 virtal kernen. Cünrat Lomis seiligen wirttenne git von aim gut 11 schofel roggen 0 vnd kernen vnd also vil habern vnd 1 virtal aiger. Dez Eates akker in Lüzzelntal den het Virich der Snizzer, davon git er 1 sch&fel kernen, so er mit winterkairn stat, 2 sch&fel habern, so er mit haber stat. Eüdolf der Drisger git von aim gut 12 sch8fel kernen vnd also vil habern vnd 5 ß /Sj vnd 1 virtal aiger. Cünrat von Gütmatingen het ain akker vf Lütenbol, davon git er 6 virtal, wez da vf stat; der selb het ain satelle, die lit ze Östernbach, davon git er 2 virtal vesan, so er mit winterkairn stat, vnd so er mit haber stat, so git er 2 virtal haber. Haini der Maiger, dez brobestes swester sun, git von aim gut 3 sch6fel kernen von des Zellers akkern; der selb git von ainem andern gut 5 sckSfel kernen vnd von aim akker, den koftan die vrowa von Amptenhusen vmb Cünrat von Sunthusen, davon git der selb 1 malter kernen. Den akker, den min vrowa koftan vmb die weglösinen, der gilt 2 virtal kernen, so er mit nuz stat, vnd lit ob Hainriches akker von Gisingen, den buwet----- a ). Die Str5bellin het ain gebraiten bi der Koten, davon git si 4 schofel kernen, so si mit winterkairn stat, vnd 2 malter habern, so si mit haber stat. Die Frienkin het ain akker, der lit in Wiltal bi dez von Gisingen wise, der gilt 1 schofel vesan. Johans Arnolt het ain akker zu dem Stoke, was dez von Nendingen, der gilt 2 virtal kernen, so er mit nuz stat. Bekkenbach het ain akker, der lit vor Hürnen, der gilt 1 schofel kernen, so er mit winterkairn stat, vnd 1 sch5fel haber, so er mit haber stat. Cünrat der Vröweler git von aim akker 3 virtal roggen, so er mit nuz stat. Haini der Lange von Gerüt het ain akker, davon git er 1 schöffel roggen, so er mit nuz stat, der lit vf Wil. Burkart Indeman git von aim g&t 18 b ) schofel roggen vnd kernen vnd also vil habern vnd 1 virtal aiger. Virich der Beschaiden git von aim gut 8 schofel roggen vnd kernen vnd also vil habern °). a) Platz für den Namen gelassen. b) später corrigirt in 15. c) Der Satz etwas später hinzugefügt. mm mm mm ms r 312 1312—1329. Diz sint die gut z e Gütmatingen gelegen: Cünrat der Kaiser git von aim gut 6'/2 sch8fel kernen vnd 1 schofel roggen vnd 7 schofel hahern vnd 2 ß ,5). Hainrich In dem Hof git von aim gut 7 sch&fel kernen vnd also vil habern vnd 5 ß -Sj vnd 1 virtal aiger. Wernher In dem Hof git von aim gut 3 Vi schofel kernen vnd also vil habern vnd 3 ß $i vnd 1 virtal aiger. Cünrat von Muchain git von aim gut 372 schofel kernen vnd also vil habern vnd 2 ß ^. Rudolf der Widemar git von aim gut 3 sch&fel kernen vnd also vil habern vnd Vi virtal aiger. Hartman Hagen git von aim gut 5 schofel kernen vnd also vil habern vnd 5 ß .§ vnd Vi virtal aiger. Mehtilt die Zilerin git von aim gut 5 schofel kernen vnd also vil habern vnd 5 ß $i vnd Vi virtal aiger. Herman der Kaiser git von aim gut 6 schofel kernen vnd 4'/2 schofel habern vnd 3 Vi ß A vnd 30 aiger. Irmi die Kaiserin git von aim gut 6 schofel kernen vnd 4'A schofel habern vnd 372 ß $i vnd 30 aiger. Berschi der Kaiser git von aim gut 10 virtal kernen vnd 1 schofel roggen vnd 10 virtal habern vnd 18 3i. Elysabeth die Tunglingerin git von aim gut 10 schofel kernen vnd also vil habern vnd 8 ß £i vnd 1 virtal aiger. Gut die D&ldelin git von aim gut 4 schofel kernen vnd Vi virtal aiger. Hans von Haindingen git von ainer wise 1 schofel kernen vnd 2 hünr. Adelhait die Hie- geniu git von aim gut 5 schofel kernen vnd also vil habern vnd 5 ß 3i vnd V 2 virtal aiger. Cünrat Diet- haln git von aim gut 3 schofel kernen vnd also vil habern. Cünrat der Wagener git von aim gut ze wisat 8'/2 ß *9i. Berschi der Vischer git von aim gut 6 schofel kernen vnd also vil habern vnd 5 ß 3i. Cünrat Ymmeli git von ainer hofstat 4 hünr- Diz sint die gut ze Aetrahusen gelegen: Burkart der Hüber git von aim gut 1 malter roggen vnd 2 hünr. Adelhait die Güntherin git von aim gut 6 virtal roggen vnd 6 virtal habern vnd 2 hünr. Eberhart der Huser het ain akker, lit ob Seltengastz akker, davon git er 2 virtal roggen zwai iar, an dem dritten iar lit er enbrach. Wernher der Müller git von der müli 5 schofel roggen vnd kernen vnd 8 sch&fel mülkairnes vnd 6 ß ^ vnd 1 virtal aiger. Diz sint die gut ze Beggenhouen gelegen: Cünrat der Maiger git von aim gut 8 schofel kernen vnd also vil habern vnd Vi virtal aiger, er var liebend odor dot davon, si (sie) git er 18 ^. Hainrich Walther git von aim gut 11 sch&fel kernen vnd also vil habern, er var dot odor leibend davon, so git er 2 /9 A ze weigel&si. Hainrich der Biirrer git von aim gut 6 sch&fel kernen vnd also vil habern; er var dot oder liebend davon, so git er 4 hünr. Diz sint die gut ze Eueringen gelegen: Diethaln git von aim gut, lit ze Beggenhoven, 10 sch&fel kernen vnd 8 sch&fel habern vnd 8 ß 3\. Der selb git von aim andern gut, lit ze Eueringen, 8 sch&fel kernen vnd also vil habern vnd 4 ß ^. Burkart Diethaln git von aim gut 3 sch&fel kernen vnd 1 malter habern vnd 3 ß ^. Der selb git von ainer hofstat 5 virtal kernen. Betur Eschivirst git von aim gut 2 malter kernen vnd 3 sch&fel habern vnd 5 ß A- Hartliebes sun Berschi git von ainer wise 12/9/5). Adelhait die V&lkin git von aim garten 3 ß Briseger. Der Muscheller git von ainer hofstat 4/9,3). Abreht der Schoner git von aim gut 6 sch&fel kernen vnd also vil habern vnd 1 virtal aiger. Diz sint die gut ze Talhain gelegen: Cünrat der maiger git von aim gut 2 virtal minr den 6 sch&fel blos karns vnd 4 ß $ vnd 1 '/1 virtal aiger. Die klosenerina gend von ainer wise 5 ß 3\ zwai iar, an dem dritten iar lit si enbrache. Cünrat Heiseli git von aim gut 4 sch&fel roggen vnd kernen vnd 0 0 also vil habern vnd 4 ß 3i vnd 1 virtal aiger, daz selb git er von Virich dez Buben gut. Virich An dem Anger het ain gut, davon git [er] ellü iar an 1 ß 1 ff, rSi vnd 2 hünr ze vogetreht, vnd ist die vogetaige dez klosters ze Amptenhusen. Diz sint die gut ze Otishoven gelegen: Cünrat Heiseli het ain gut, davon git er 7 sch&fel kernen vnd 8 sch&fel habern vnd 5 ß ^ vnd 1 virtal aiger. Claus der Nusser het ain gut, daz gilt ellü iar 3V2") sch&ffel roggen vnd kernen vnd 3V2 ß ^ vnd 2 hünr von ainer wise, die lit .... b ). a) Ursprünglich stand da 8V2. b) Platz gelassen für die Beschreibung. Diz sint die gut ze Ezzelingen gelegen: Cünrat der Wirt het ain gut, daz gilt ellü iar 3V2 malter roggen vnd 6 sch&fel habern vnd 3'/2 ß dt vnd Vi virtal aiger vnd 4 hünr ze zins vnd 2 ze ■■■■ ^^H §uH**pOTk^^ "*^^ SB --.•■- ^WJisL 1312—1329. 313 wegl&si. Cünrat Hilteli het ain gut, davon git er ellü iar 3 schofel roggen vnd 1 malter habern Wrmelinger nies. Der selb Cünrat git von aim andern gut 2 malter roggen vnd 1 malter habern vnd 2 ß ^ vnd 2 zins- Mnr vnd 2 ze wegl&si vnd von dem minren gut 1 hün ze wegl&si. Diz sint die gut ze Sitingen gelegen: Der Süterinen kint hant ain gut, daz gab her Petur Krelle vnd har (sie) Hainrich von Tainingen durh ir sei willen, daz gilt 5 ß vnd 1 fi £i vnd 2 hünr vnd höret in den kelre. Hainrich °) Diethaln het ain gut, daz gilt 14 ß ^ vnd 2 hünr. Der Kirdel het ain gut, davon git er 5 sch&fel vesan ellü iar. a) Der folgende Satz später durchstrichen und wegradirt. Diz sint die gut ze Husen gelegen: Dieterich der Maiger het ain gut, davon git er 18 ß S\ vnd 1 virtal aiger vnd 2 schulterra. Rudolf der Keller het ain akker, davon git er 2 virtal, wez da vf stat, 2 iar, an dem dritten iar lit er enbrach; der akker lit ze Berwis vf. Wir haben ain gut ze Tuttelingen, daz buwet Cünrat Weini, daz gab der Salzzeman her, daz gilt ellii iar 8 schofel roggen vnd kernen vnd 4 ß 3\ vnd 2 hünr. Diz sint die gut ze Hattingen gelegen: Der Wiser het ain gut, daz gilt 4 schofel kernen vnd 2 hünr vnd 40 aiger. Der Graser het ain gut, daz gilt 4 schofel kernen vnd 2 hünr vnd 40 0 aiger. Glöge buwet ain gut, daz gab ins her Virich von Ymendingen, daz gilt 5 sch&fel kernen vnd 2 hünr. Wir haben ain gut ze Sweningen, daz buwet Hainrich von Schailthain, davon git er 7 schofel kernen vnd also vil habern vnd V» virtal aiger vnd 2 hünr vnd 2 schulterra vnd Va virtal wines. Cünrat der Wirt von Eotwil het geben siner dohter Annun, die ze Amptenhusen ist in dem kloster, 2 tt geltes ab dez Murers hof ze Sweningen, wer aber, daz wir da niht gewert wrdin, so sün wir dez abganges zükomen an siner wise, die gelegen ist ze Eotwil ob dem Hohen Türme, stosset obenan an die Strasse gegen Zimern vsse vnd vndenan an Johans von Stetten wise. Der selb Cünrat der Wirt het och siner dohter, der vorgenanten Annun, geben 1 Tt geltes ab dez Gülnen batstuben von dem rehte, daz Jacob der Scherer het, vnd wen si enist, so velt ez, daz gelt, an daz kloster ze Amptenhusen. Berhtolt der Jeger von Tainingen buwet ain gut, davon git er 11 schSfel kernen vnd also vil habern vnd 4 hünr. Dis") sint die gut ze Mülhnsen: Der Meiger git von dem hof 8 malter kernen vnd 4 malter habern vnd 1 TL vnd 5 hünr vnd 1 virtel eger vnd von der Toben schübus 2 malter kernen vnd von der müli 1 Ti vnd von der bunt 2 hünrn. Uli der Talhainmer git 3 malter kernen vnd 3 malter rogen vnd 5 ß vnd 4 hünr vnd 30 eger. Cüni der Hügenun git 4 malter kernen vnd 3 hürn (sie). Cüni der Maister git 1 malter roggen vnd 2 hünrn vnd git von Slofers garten 2 ß vnd 2 hünr. Vlrich der Starer git 3 malter kernen vnd 3 hünr. Hans der Zimerman git 3 schofel kernen vnd 2 hürn. Berchi der Zimerman git 3 malter kernen vnd 2 hürn. Hans der Mester git an 3 ^ 4 ß vnd 3 hünr vnd 30 aer"), Cüni der git 5 virtel vesan vnd 1 hün. Die Bötin die git an 3 ^ 4 ß vnd 3 hünr vnd 30 eier. Cüni der Münch git 2 hünr ze zins vnd 18 Si ze hözenhenden. Die Rötin 18 3 ze hözenhenden. Der Meier in dem hof 3 ß zehenden. Vli der Starer 3 ß zehenden. Vli der Talhainmer 6 ß zehenden. Cüni der Hüginun an 2 ^ 4 ß ze hözehenden. Hans der Zimerman 18 ^ zehenden. Cüni der Mester 18 ^ zehenden. Berchi der Zimerman 3 ß zehenden. Hans der Mester 18 A zehenden. Die ekker an der Haldun, ze Mülhusen ligent, die des klosters von Amptte- husen aigen sint, von ieklicher iukart git man die lang garb, wes denne daruf stat. Des hat der Mester 3 iukart, der git die lang garb, wes daruf stat. Herman Weli het 3 iukart, der git die lang garb, wes daruf stat. Burkart Wighain het 2 iukart, davon git er die lang garb. Cüni der Widmer het 2 iukart, davon git er die lang garb. Berchi der Zimerman het 1 c ) iukart, davon git [er] ain schofel, wez darvf stat. Berschi der___ d ) het ain iukart, davon git er die lantgarbe. Vli der Starer het 1 iukart, davon git er die lantgarbe. Cüni 0 ) von Engen het ainen akker, davon soll er ellv iar gen 2 fiertel, swes darvf stat. Perg. Or. Donaueschingen. a) Das folgende von späterer Hand des 14. Jhdts. mit bleicherer Dinte. b) vnd 30 aer später übergeschrieben, c) von hier ab jüngere Hand, zuerst auf Rasur, d) Der Name wegradirt. e) Das Folgende von anderer Hand. V. 40 BMf fl 314 1312. 1312, Sept. 5. St. Georgen. 333. Die Meisterin und der Konvent des Klosters zu Amptenhvsen beurkunden, dass der Priester Albreht Schlvding von Rotwil ihrem Kloster zu einem Seelgeräte und Almosen 30 M. S. Rotwiler Gewäges gegeben hat. Dafür verpflichten sie sich 0 mit Rat ihres Herrn und geistlichen Vaters, des Abtes Virich, und des Konventes von St. Gerien, dem Schenker von ihrem Hofe zu Euingen und von dem Hofe zu Gisingen, der Frideriches des Schvlthaissen Hof heisst, jährlich zu st. Michels Messe 15 Malter Kernen zu einem Leibgedinge, so lange er lebt, zu geben; endet diese Leistung, so sollen sie zu 15 benannten Hochgezeiten jährlich von den Nutzungen der genannten Güter 1 „lggelle" Wein ihrer Sammlung und 6 r9j ihrem Prior geben; wird dies länger als 8 Tage versäumt, so dürfen sie nachher in ihrem Kloster mit Singen und mit Lesen einen ganzen Monat lang keinen Gottesdienst haben, und nach diesem Monat sollen die 15 Malter Kernen jährlich an das Kloster St. Gerien fallen, dessen Herren dann in dem Jahre, da dies geschieht, an den benannten Tagen vom Abte und Konvente 15 Lägel Wein gegeben werden sollen. , Geben ze St. Gerien, an dem n§hsten zinstag vor Vnserre vrowen messe der ivngeren, 1312. Die Siegel des Abtes von St. Gerien (wie an No. 299,1), des Konventes von St. Gerien (39 mm D., II B, sitzende weibliche Gestalt auf einem Thronsessel, in der r. ein Rad, in der 1. einen Palmzweig- haltend, also s. Katharina); f SIGILLV: COVENT: SCI: GEORGII.), des Klosters Amptenhvsen (s. Abbild. No. 37) und der Stadt Rotwil (66 mm D., IV A 1, nach r. sehender Adler; | S. SCVLTETI. DE . ROTWIL . ET . BVRGENSIVH .)• Perg. Or. Karlsruhe. R. 1312, Okt. 18. 334, Friderich von Almeshofen, Kirchherr zu Deggingen, verpfändet die Güter, die er mit seinem Vater Rudolf von Almeshofen zu Seppenhofen gemeinsam hat, von denen eines ihr Eigen, die übrigen aber Lehen von Grafen Berchtold von Sultz sind, mit des letzteren und seines Vaters Zustimmung an Herrn .. . a ) und Herrn Johanns, seinen Sohn, Ritter, von Reischach, um 25 1 | 2 M. S. Freiburger Gewäges, die er ihnen schuldig war für ein Ross, das er ihnen verlor. Geben 1812, an dem mitwoch nach st. Gallen tag. Das Original siegelten Friderich und Rudolf von Almeshofen und Graf Berchtold von Sultz. Friedenweiler Kopialbuch von 1663, Donaueschingen. a) Für den Namen hat die Vorlage freien Raum gelassen. B. I www 1312—1313. 315 1) 1346, Mars 12. Cathrina von Trossingen verkauft mit "Willen ihrer Söhne Hänßlin und Volin den Frauen Annen und Ellinen von Allmantshofen, Neßen, Annen, Ruchtrutten von Vra und Neßen Munolß Tochter 1 Malter Kernen Neidinger Mass jährlichen Zins von einer Mühle zu Mittlen ») um 27 S ^ alter Breysgewer als rechteigen. Gehen 1346, an st. Gregorien tag des hapsts. Das Original siegelten die heiden Söhne der Ausstellerin und die Stadt Löffingen. Friedenweiler Kopialhuch von 1663, Donaueschingen. a) Das Kopialbuch versetzt dieselbe nach Seppenhofen. 1312, Nov. 17. 335. Cünrat der Vokt von Meringen bescheinigt den Empfang von 20 M. S., die ihm sein Herr, der Propst von der Richun Ouwe, vor dem Ziele bezahlt, und über die sein Herr, der Abt von St. Gallen, seinen Brief gegeben hat, und wegen der der edle Herr Hainrich von Wartenberg, Herr Cünrat von Blümenberg, Ritter, Herr Johans Vende von Riethain, Ritter, Cünrat von Balgehein, Cünrat von Emingen und Hainrich der Keiner von Tutlingen Bürgen waren *). Diz beschah und wart der brief gescriben an dem fritage nah st. Martinz tage, 1312. Das Siegel Johans Venden beschädigt; das des Ausstellers eingenäht. Wartmann, St. Galler Urkundenbuch DI, 380—81. 1) Hainrich von Wartenberg wird mit Bezug auf diese Zahlung gegenüber dem vorgen. Abte 1312, fritag nah st. Nicholaus dage (8. Dez.), weil der von diesem ihm und seinen Mitbürgern ausgestellte Schadlosbrief verloren ging, dafür Bürge, dass diese Bürgschaft demselben nicht Schaden bringen werde. Wartmann a. a. 0. 382. 1313. 336. Aus dem österreichisch-habsburgischen Urbar. (Bl. 117 a ) Ze Dietelnhouen lit ein meyerhof, der och gekoffet ist vmbe denselben grauen °), der giltet ze zinse 6 malter roggen, 4 malter habern Sulger mes vnd 10 ß Costenzer. Da lit och ein zehenden, der giltet 24 malter roggen, 12 malter habern Sulger mes vnd 7 8 Costenzer von dem jungen zehenden. a) von Veringen. (Bl. 120 b ) Ze Warntal lit ein hof, der och gekoffet ist vmbe den grafen von Lando, der giltet ze zinse 4 malter kernen, 4 malter habern, 6 ß Costenzer, 4 hünr, 2 vierteil eyger. Da lit och ein gut, das buwet Warntal, das giltet ze zinse 2 malter kernen, 2 müt habern, 1 hün vnd 60 eyger. Da lit och ein gut, das buwet C. Daigli, das giltet ze zinse 1 malter kernen, 5 ß Costenzer, 1 hün vnd 1 vierteil eyger. Des Tü- wingers gut giltet ze zinse 1 malter kernen, 5 ß Costenzer, 1 hün vnd 60 eyger. Bungken Schikken gut giltet ze zinse 1 malter kernen, 5 ß Constenzer, 1 hün vnd 60 eyger. Da lit och ein gut, das heisset der Surderin gut, das ist vngebuwen, das gulte, swenne ez in buwe were, 1 malter kernen, 5 ß Costenzer, 1 hün vnd 60 eyger. Da ist och ein wise, du giltet 18 Costenzer. Da lit och ein ander gut, das vngebuwen ist; were das in buwe, ez gülte och wol als vil. Der Meringer git von einem garten 6 $i Costenzer. Wartal git von einem garten 1 ß Costenzer. Es git och ie der man 1 vasnahthün. Disü vor geschribemi guter ze Enselingen vnd ze Warntal hat du grefinne von Landowe ze lipgedinge. 40* i ■ m BEB B m ■ aas n 316 1313. ..... (Bl. 121") Du burg ze Hababurg, du vmbe den vorgnanten grafen von Landowe gekoffet ist, ist der herschaft eigen. (Die von Gundelfingen habens inn a ).) a) Zusatz von c. 1500. .....(Bl. 124 b —125") Der vrien lüte gut ennunt der Ablach ze Husen, ze Laifiswiler, ze Lutis- houen, ze Richembach, ze Dietelshouen, ze Reyngerswiler, ze Rain, ze Otiswiler, ze Ochsembach, ze Vtko- uen, ze Bernwiler vnd ze Zwekhouen gent der herschaft ze vogtrehte 12 malter roggen, 6 malter habern vnd 4 vierteil habern, 2 1t, 5 ß vnd 11 ^ Costenzer. Da ligent och wstü gut, du gälten, weren si in buwe, wol uf 5Va ß Costenzer, 11 vierteil roggen vnd 11 habern. Du herschaft hat da twing vnd ban vnd rihtet dübe vnd vreuel. Die selben lüte hant geben eines jares ze stüre bi dem meisten 8 ti, bi dem minsten 5'/a $. Es git ie der man ein vasnachthün. (Bl. 125") Die burg ze Gütenstein vnd die guter, die hie nach geschriben stant, du koffet sint vmb den von Wildenstein, hat du herschaft ze lehen von Sant Gallen: .... (Bl. 126°) Ze V t k o u e n lit ein vischentz, du giltet 1 1t Costenzer..... Ze Kaltbrunnen lit ein gut, das giltet 1 malter habern, 5 ß Costenzer. Du herschaft hat da twing vnd ban vnd rihtet dübe vnd vreuel. Es git ie der man 1 vasnahthün. Die vorgenanten lute a ) hant geben ze sture eins jares bi dem meistein 3V2 1t, bi dem minsten 27a 1t Costenzer. a) Von Gutenstein und Kaltbrunnen. Du kilche ze V i 1 s 1 i n g e n git ze vogtrehte 10 ß Costenzer. Es gebent och die vssidelinge wol uf 1 1t ze stüre. (Bl. 128 a und b ) Officium Hewen: Dis sint nütze vnd reht, die du herschaft hat an lüten vnd an gute, die mit der burg zu der Nüwen Hewen koffet sint vmbe graf Albreht von Haigerloch. Bi der burg zu der Nüwen Hewen, du der herschaft eygen ist, lit ein acker, der giltet der herschaft 1 malter kernen. Da lit ein pruel, der giltet zu dem meisten 4 füder howes, bi dem minsten 2 füder howes. In der vorburg ligent 6 htiser, 1 schüre vnd 2 rutinan vnd 10 garten; die geltent 6 vierteil kernen vnd 2 vierteil roggen vnd 31 hunr. Da ligent och 147s juchart an rütinen, die geltent alle miteinander ze zinse 7 müt vnd 1 vierteil roggen. ZeZimmerholtz lit ein schüpptis, du och zu der burg höret, du giltet ze zinse 1 malter kernen. Daligent och hofstette vnd andrü gütlü, du an Sant Martin hörent, du geltent ze vogtrehte 2 malter vnd 2 vierteil roggen. Ze Stetten lit ein kelnhof, der giltet ze zinse 4 malter kernen, 4 malter roggen, 4 malter habern, 1 Ti Costenzer vnd 1 vierteil eyger. Da lit ein helbü hübe, du giltet ze zinse 1 malter kernen, 1 malter habern vnd 1 müt roggen. Da lit och ein wideme, du höret an Sant Martin ze Engen, du giltet ze vogtrehte 1 malter kernen vnd 5 ß Costenzer. Da lit och ein hübe, du sol gelten ze zinse 2 malter kernen, 2 malter roggen, 2 malter habern, 1 swin, das 7 ß Costenzer wert sin sol. Da lit ein gut, des ist wol ein schüppüs, das giltet ze zinse 1 malter roggen, 3 müt habern vnd 5 ß 3\ Costenzer. Da lit och ein müli, du höret in den kelnhof, du giltet der herschaft niht, wan sü ist beslossen in den zins, der von dem kelnhof gat. Da lit och ein meyerhof, des eigenschaft gegen Sant Plesin höret, der giltet ze vogtrehte 2 H Costenzer. Du herschaft hat da twing vnd ban vnd rihtet von gewonheit dübe vnd vreuel. Ze Buche lit ein hof, der giltet ze zinse 3 malter kernen, 3 malter roggen vnd 3 malter habern vnd 8 ß Costenzer vnd 1 vierteil eyger vnd 4 hünr. Da lit och ein hübe, du giltet ze zinse 2 malter kernen, 2 malter roggen, 2 malter habern vnd 5 ß Costenzer. Da lit och ein kelnhof, der giltet ze zinse 5 müt kernen, 3 malter roggen vnd 3 malter habern, 8 ß Costenzer, 4 hünr vnd 1 vierteil eyger. Da als da vor hat du herschaft twing vnd ban vnd rihtet von gewonheit dübe vnd vreuel. Ze Lutfri dingen lit ein gut, das giltet ze vogtrechte 1 malter roggen. Die vorgnanten lüte, als ir nu ist bi der zal, die gebent wol in gemeinen jaren von ir libe ze stüre vffen 14Va 1t Costenzer vnd mügent och mit statten niht vil mer geben. Dis sint du gut, du koffent sint vmbe dieRatgeben, du lehen sint von 0 w e: Ze H a r t i n g e n °) lit ein hof vnd heisset Werlis hof, der giltet ze zinse 6 malter kernen, 10 ß Co- ü§ u ■'■.■■•■■;•:>.■. »".. •.■..■■ ■ ■ '■ § 1 1313. 317 stenzer, 4 liünr vnd 60 eyger. Da lit och ein hof, der lieisset Schürheims hof, der giltet ze zinse 6 malter kernen, 6 müt habern, 5 ß Costenzer, 2 schulterren, die miteinander 1 ß gelten süln, vnd 4 hünr. Da lit och ein gut vnd lieisset des Grauen gut, das giltet 2 malter kernen vnd 2 Mnr. Da lit och ein gut, heisset Berht. gut bi der Eyck, das giltet ze zinse 2 malter kernen, 2 hunr vnd 30 eyger. Da lit och ein schüpos, du giltet 1 müt kernen. Da lit och ein hof, vnd heisset Heinrichs hof im Steinhuse, der giltet ze zinse 6 malter kernen, 2 ß Costenzer vnd 4 hünr. a) Lies: Hattingen. (Bl. 128 b ) Officium in Aha: ... Ze Ehingen ligent och eigenü guter, du geltent ze vogt- rehte 3 ß Costenzer. Du herschaft hat da twing vnd ban vnd rihtet von gewonheit dübe vnd vreuel. (Bl. 130 b ) Disü nach geschribenü guter sint koffet vmbeHeinr. den alten von Gundelu- ingen: . . . (Bl. 131 a j Ze Bichinshusen ligent guter, du in den selben kof horent, du geltent ze zinse 4 müt vesen, 2 müt roggen, 6 müt habern Ehinger mes, 4 ft vnd 3 ß h, 10 hunr vnd 24 kese, die alle 35 h gelten süln, vnd 3 vierteil eyger. Da ligent och wol 40 juchert, die vngebuwen sint, weren die gebuwen, so gulten 25 juchert 54 vierteil roggen vnd habern Ehinger mes. Du herschaft hat och den halbenteil ze Bichis- husen an gerillten vnd an gemeinen merchen. Da lit och ein turn, der der herschaft eygen ist, vnder dem turne lit ein garte, der giltet 4 ß h. Habsburg-Oesterreichisches Urbarbuch (Hdschr. No. 691, Donaueschingen), herausgeg. v. Pfeiffer, Bibliothek des Literar. Vereins in Stuttgart, XIX, S. 257—298 a ). a) Ueber das Datum, s. Pfeiffer a. a. 0. Vorrede X. 1) Item in Dielntenhoven maltra siliginis et avense 10 mensurse deSulgen, ß 10, quod dominus Buodolfus de Fridingen habet pro feodo castrensi in Bussen. Item curia in Offlngen cum decima in Dieteln- hoven et decima in Meringen, pertinentes ad dictam curiam, maltra 50 siliginis et avense mensura de ßüe- delingen, ß 5 pro fceno. Aus einem dem vorgenannten Urbarbuch gleichzeitigen habsburgischen Güterrodel, mitgeteilt von Pfeiffer a. a. 0. 307. 1313, Febr. 3. St. Blasiert. 337. Walther von Slvze verzichtet gegen Wernher, den Kamerer des Abtes Hain- rich von St. Blesien, und Chvnrat, des Küsters Knecht, seine Brüder, auf alle Ansprache an deren Gut, an dem er mit ihnen „ze tail sölti gan", gegen 3# A Ko- stenzer Münze. Abt Hainrich von St. Blesien erklärt seine Einwilligung. Zeugen: Bruder Wernher der Wabel, Bruder Herman, Bruder Johans Knöringes, Chünrat Knöringes, der Propst, Chvnrat der Bvmaister, Johans der Trehsel, Ber. von Hechen- swande, Herman Sturne, Albreht der Swab, Heinrich der Bvrrer, Chvnrat Vögelli. Dis geschach ze St. Blesien, 1313, an st. Blesies tag. Das Siegel des Ausstellers beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. 1313, Mai 25. 338. Johannes der Bokke, ein Ritter, giebt das freieigene Gut Vf dem Bivhel zu Schenkencelle, das Bertolt Vf dem Bivhel baut, dem Abte und der Sammlung und f" 1 \ M \\j BJ ■flu 0 M ■ HS 1 f"' J* Dm H. ''!.. i ■ ■ i $$8m llllfi ■ Maß wß 318 1313. dem Gotteshause zu Alperspach um seiner Wirtin und um seines Tochtermanns sei., Herrn Bvrkarts, des Schenken, Seelenheiles willen. Seine Söhne Mcolaus und Fri- derich und seine Tochter Clara, die Schenkin, erklären ihre Einwilligung, die letztere; weil sie kein Siegel hat, unter denen ihres Vaters und ihrer Brüder. Geben 1313, an st. Vrbans dac. Die Siegel des Ausstellers und seiner Söhne fehlen. Perg. Or. Stuttgart. 1313, Okt. 12. 339. Graf Huk, Graf Hainrich und Graf Albreht von Werdenberk verkaufen alle ihre eigenen Güter zu Siggingen: des Rüden Hof mit dem Kirchensatz, der in denselben gehört, Burkarts des Gulers Gut, Hainrich Zwiken Gut und die Mühle, Haintzen Stainsbrunnen Gut und das Gütlein, gen. das Becherlehen, Hainrich Winmans Gut, in das die Weintaferne gehört, eine Mühlstatt in der Owe und des Winmans und seines Bruders Gut, das einen „vrishelink" gilt, Cünrat des Husmans Gut, das auch einen Frischling gilt, des Rvbers Gut, das einen Frischling gilt, Hainrich des Kerners und seiner Gemeinder Gut, das auch einen Frischling gilt, des Phfisters Gut, das einen Frischling gilt, mit Zwing und Bann und aller Ehehafte, ausgenommen nur Vriges Gut, „daz in die graveshaft gehört", dem Spitalmeister und dem Spital der Dürftigen zu Überlingen und Herrn Hainrich dem Strebel und Hainrich, dessen Sohne, Bürgern zu Überlingen, um 216 M. S. Kostentzer Gewäges. Gegeben 1313, an dem nächsten vritage vor st. Gallen tag. Das Siegel des Grafen Huk fehlt; die der beiden andern Aussteller sind verdorben. Perg. Or. Ueberlingen, Spitalarchiv. 1313, Dez. 6. 340. Bertolt der Schiltower verkauft an Burkart von Jungingen seinen Hof zu Ineringen, genannt des Schiltowers Hof, „des fronhoves gelihtergit vnt mit namen: den bröiel wider dar in vnt den agger vffen Ebnöti vnt Berhtolds des Fuhs seligen garten vnt zwas dar in hört", um 72 £ h unter Vorbehalt des Wiederkaufsrechtes innerhalb 8 Jahren um dieselbe Summe. Zeugen: Graf Wolfrat von Vering (sie), Graf Burcart von Hohenberg, der junge, Herr Eberhart von Jungingen, der Bitter, Herr Cvnrat von Mandelberg, der Müller, ein Ritter, Claus Albret von Obrosteten, Otte von Regnolzvviler, Burcart von Oberreidern, Herman von Apphelsteten, Pfaffe Johans von Inering (sie), Ebeli der Schulthaisse. fiÜÜ ü - 1314. 319 ■ V 588 Dis gescbach 1313, an st. Nicbolaus dag. Das Siegel des Ausstellers (unkenntliches Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. E. 1) 1316, Juni 20. Bertholt von Schiltowe verkauft Herrn Burcart von Jungingen alle seine Güter zu Ineringen, ausgenommen des Virtners und des Maders Gut, und alle seine Mannlehen, wo immer sie liegen, um 43 Ti h und 8 M. S. Zeugen: Graf Wolfrat von Vertagen, Herr Eberhart von Jungingen, Herr Bum- 0 polt von Grivenstain, Herr Virich Hürling, Eberhart von Bischach, Ekkeli von Bischach, Herman von Apphel- steten, Albreht von Obrosteten. Dis geschach 1316, an dem nehsten sunnuntage vor st. Johans dag ze Süne- gihten. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 45). Perg. Or. Donaueschingen. R. 2) 1316, Nov. 11. Bertholt von Schiltowe verkauft Herrn Burchart von Jvngingen, einem Bitter, Hainrich In Bengassvn und Härtliep Nollen, Bürger zu Veringen, um 5 ?i h unter Vorbehalt des Wiederkaufs „zen zun, als ander sin brief stant vmbe div gvter, div er im verkofet hat". Zeugen: Eggeli und Claus 0 von Bischach und Abeli der Schulthais. Beschach 1316, Martini. Das Siegel des Ausstellers (wie vor). Perg. Or. Donaueschingen. E. 3) 1358, Sept. 1. Veringen. Willa, gen. Schulthaissin, Bürgerin zu Veringen, giebt ihrer ehelichen Tochter Adelhait und ihrer Schwester Elisabett Phisterin, Walther Phisters Tochter, ein Gut zu Ineringen, das sie von Cünrat und Johans Vierdung, Gebrüdern, als freies Eigen gekauft hat, und von dem jährlich 20 Scheffel Korn, 15 ß h fallen, und dazu noch andere Güten, nämlich von Hainrich dem Hegger je 1 Malter Boggen, Vesen und Haber, 5 ß h, 1 Viertel Eier, 2 Hühner und 2 Schultern, von Hainrich, der Buhinen Sohn, Bi dem Grünt, 2 Scheffel Vesen, 1 Scheffel Boggen, 3 Scheffel Haber, 5 ß h, V» Viertel Eier, 2 Hühner, 1 Schulter, von Johans Sturmli je 2 Scheffel Vesen und Haber, von einem, heisset Nastansi a ), 2 ß h und 2 Hühner und von dem Walh 2 ß h und 2 Hühner aus des Hafners Gesäss zu lebenslänglicher Nutzniessung nach ihrem Tode. Sterben die beiden, so bekommt das Gut zu niessen eines von den Kindern ihres Sohnes, falls dasselbe in das Kloster ze Hailigencrütztal, wo jene beiden „coventual" sind, eintritt; geschieht dies nicht, so fällt das Gut an den Tisch dieses Klosters, das dafür zweimal des Jahres ihre und jener beiden Jahrzeit also halten muss: Auf st. Francziscons Tag und auf st. Vrbans Tag „vnd ze ietwederm zil" soll dem Konvent das Geld halb über Tisch zu einer Jahrzeit gereicht werden. Uebersieht das das Kloster 2 Jahre hinter einander, so fällt das Gut an ihre nächsten Erben. Aebtissin Anna und der Konvent des Klosters bestätigen dieses Abkommen. Geben ze Veringen, 1358, an st. Veronen tag. Die Siegel der Stadt Veringen und des Konventes Hailigencrütztal eingenäht. Perg. Or. Stuttgart. a) oder Mastansi. 1314, Jan. 31. 341, Heinricus de Lupfen archidiaeonus ecclesiae Argentinensis sacerdoti in Scbutter- tal mandat, ut fratrem Johannem dictum Schonherre, ordinis s. Jobannis Jerosolimi- tani, quem, resignatione Dietrici rectoris ecclesiae de Welschenstinahe libere facta, a commendatore et fratribus domus s. Johannis Jerosolimitani in Friburg, quibus ius patronatus eiusdem ecclesiae pertinet, ad ecclesiam dictam sibi praesentatum in- vestivit, in possessionem eiusdem corporalem inducat. Actum et datum, 2. kalendas Februarii, 1314. Das Siegel des Ausstellers bis auf ein Stückchen abgefallen. Perg. Or. Karlsruhe. . alter Brisger empfangen haben. Gegeben an dem nehsten vritag vor Vnserre vrowen tag ze mitteme Ogesten, 1323. Das gemeinschaftliche Siegel Ber. von Ebgetingen und seiner Brüder (beschädigt, rj 46:40 mm, IV A 2, im gespaltenen Schilde r. Löwe, 1. gegittertes, punktiertes Feld; f S'. B'. ET . FRATRVM. E......E . EGBET...EN.) 8 ), das Johans (beschädigt, 34 mm D., IV A 2, Wappen wie vor; f S.IO .........ETINGE.) b ) und das des zweitgenannten Berhtolt von Egbetingen (beschädigt, 37 mm D., IV A 2, Siegelfeld eng gegittert, Wappen wie vor; .....HT.... EBGETINGE . IVNIOR...). Perg. Or. Karlsruhe. a) Dieses Siegel hängt an der Stelle, wo nach dem Wortlaute der Urkunde das Cünrats von Egbetingen befestigt sein sollte. b) Sein Bruder Berhtolt, der kein Siegel hat, verbindet sich mit unter dieses Siegel. B. 0 3) 1324, April 4. Zürich. Virich von Bonstetten, ein freier Herr, eignet den Frauen und Brüdern 1 1316—1334. 331 ■ ''■■■"■' - 1 ''' 1 ' wein des Johanniterstiftes zu Lentzekilche in dem Swarzwalde den von ihm lehenbaren Laienzehnten zu Lenzze- kilche, der Bettemeringens war, wofür ihm dieselben 10 M. S. Züricher Gewäges gegeben haben. Gegeben ze Züriche, 1324, an st. Ambrosien tage. Das Siegel des Ausstellers an ungefärbten, gewirkten Hanfschnüren (28 mm D., IV A 2, im Schilde neben einander 3 Kauten; f S'. VLR. NOBIL'. DE.BONST.. TEN.). Perg. Or. Karlsruhe. R. 4) 1331, Febr. 1. Frau Elyzabeth von Bisingen, Herrn Cvnrats sei. von Blümenegge weiland eheliche Wirtin, Stifterin des Johanniterhauses zu Lentzkilch, beurkundet, dass sie vor offenem Rat zu Vi- lingen zu ihrem, ihres verstorbenen Wirtes und ihrer Vordem Seelenheil dem Komtur, den Frauen und den Brüdern des Johanniterhauses zu Vilingen alles Gut und alle Leute, die sie zu Lentzkilch in dem Thal oder davor hat, mit Namen den Kirchensatz vnd den Laienzehnten und den Stollenhof daselbst und den Hof zu Gözerswiller mit dem in denselben gehörenden Kirchensatz und aller Zugehörde und den Hof und die Mühle zu Obernhalden und den Seihof zu Nvwenhvsen und „daz gesazze" mit dem Kirchensatze und aller Zugehörde und die Hube zu Hvvingen und überhaupt all ihr liegendes Gut aufgegeben hat. Gegeben 1331, an Vnserre frowen abende der Liethmesse. Die Siegel der Ausstellerin stark beschädigt (32 mm D., IV B 2, Helm mit zwei Büffelhörnern als Kleinod; f S. ELISAB......BISINGEN) und der Stadt Villingen (nur ein Bruchstück). Perg. Or. Karlsruhe. R. 5) 1334, OM. 29. Villingen. Frau Elizabet von Bisingen, Herrn Cünrates sei. von Blümenegge Witwe, und Bruder Ger. von Liehtenstain, Komtur, und der Konvent der Johanniter zu Vilingen verkaufen „durh besserung ires gotteshus vnd durh notürft mit gemainlichem rat ires capitels" ihre Güter zu Lentzkilch mit Leuten, Zwingen und Bannen, Gericht und aller Zngehör als recht ledig, eigen um 190 M. S. Vilinger Gewichtes an den ehrsamen Mann Hainrich von Blümenegge, da derselbe „me darvmb gebotten hat denne ander lüf. Von dem Kauf sollen allein ausgenommen sein „daz hus vnd gesaste vndhofraiti, da ich, div vorgenemt vro Elizabet von Bisingen, inne sitze, daz ich da gebuwen han, vnd die kilche vnd der kilchen- satze ze Lentzkilch vnd Stollen hof vnd der layenzehenden ze Lentzkilch, der koffet wart vmb Hainrichen Batmaringen von Schafhusen, daz haben wir vns selber vnd vnserm gotteshus vsbehalten, mit den gedingen, daz ich, div vorgenant vro Elizabet von Bisingen, vnd die brüder des vorgeschriben hus ze Vilingen, die wil wir da sessehaft sien, ald swer von vnsern wegen da sitzet, der sol niessen holtz vnd veld, wasser vnd waid ane geuärd, als siv sin denne notdurftig sint. Svnderbar sol ich, div vorgenant vro Elizabet von Bisingen, ainen vischer han, ob ich wil, die wile ich leben vnd da sessehaft bin, vnd wer, daz ich etwenne dannen für, so ich danne hin wider kom, so sol ich aber den vischer han, swenne ich aber da nit me sessehaft bin noch sin wil, so han ich noch der orden mit der vischentzen nit me ze schaffenne, vnd sol der selb Hainrich von Blümenegge noch kain sin erbe vber div selben guter, die wir vns selber vsbehalten haben, enkain reht haben, noch sol vber vns noch vber die selben guter nütz ze gebieten han weder mit geriht noch ane geriht, es wari denne, daz wir div selben guter besastin mit andern lüten, die vnsers ordens nit wärin, swer die warin ald sint, die sont für den vorgenemten Hainrichen von Blümenegge ald sinen erben ald swer an siner stat da riht, für den sont siv ze geriht gan." Geben in dem selben vnserm gotteshus, 1331, an dem nahsten samestag vor Aller Hailigen tag. Die Siegel der Frau Elizabet von Bisingen (unkenntliches Bruchstück, IV A 2), des Komturs Ger. von Liehtenstain (33 mm D., IV A 2, im Schilde ein Flügel; f S' FRATRIS GERONIS.D.LIECHTENSTAT.) und des Konventes der Johanniter zu Vilingen (Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. R. 6) 1334, Olä. 29. Hainrich von Blümenegge beurkundet, dass seine Muhme, Frau Elisabeth von Bisingen, und der Komtur und das Gotteshaus der Johanniter zu Vilingen, als er von denselben Leute und Güter zu Lenzekilche kaufte, sich und ihrem Gotteshause vorbehalten haben „daz hus vnd gesezze vnd hof- raiti ze Lenzekilche, da fro Elisabetha von Bisingen inne sitzet vnd Such selber gebuwen hat, vnd die kyl- chen vnd den kylchensatze ze Lenzekilche vnd Stollen hofe vnd den laien zehenden ze Lenzekilche, der köfte wart vmb Hainrich Bethmaringen von Schafhusen". Frau Elisabeth und die Brüder des genannten Hauses oder wer von ihren wegen da sitzt, soll auch den Niessbrauch von Holz und Feld, Wasser und Weide haben; Frau Elisabeth soll, wenn sie dort anwesend ist, insbesondere einen Fischer haben; im andern Falle hat sie 42* ■ RA sjpgs 332 1316. und der Orden mit der Fischenz nichts zu schaffen. Gehen 1334, an dem nehsten samstage vor Aller Hailigen tag. Das Siegel des Ausstellers (beschädigt, 34 mm D., IV A 2, Wappen bekannt; f S.HAINEICI. DE . BLVMENE ___). Perg. Or. Karlsruhe. R. 7) 1335, Juni 23. Elsbetha von Bisingen, Bruder Ger. von Lychtenstain, Komtur, und der Johan- niterkonvent zu Vilingen quittieren Hainrichen von Blumenecke über 95 M. S. Vilinger Gewäges an dem Kauf des Gutes Lentzkylch. Geben 1335, an dem Svnigiht abende. Die Siegel der Ausstellerin (unkenntlich) und der Villinger Johanniterkommende (Bruchstück); das des Komturs fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. R. 8) 1336, Juli 2. Der Komtur und der Johanniterkonvent zu Vilingen quittieren dem „edel man, iuncherren Hainrich von Blümenegge" über die ganze Lenzkircher Kaufsumme von 190 M. S. Vilinger Ge- 0 wichtes. Geben 1336, an dem nehsten zinstag vor st. Vlriches tag. Das Siegel der Johanniter zu Vilingen (verdorben). Perg. Or. Donaueschingen. R. 1316, März 11. Constanz. 355. Vicarius generalis episcopi GL Constantiensis decano in Bondorf mandat, ut 0 fratrem Vlricum de Meskileh, sacerdotem ordinis s. Johannis hospitalis Jerosolimitani, sibi ad ecclesiarn in Lentzkilch per fratrem Hugonem de Werdemberg ordinis prae- dieti suo et fratrum eiusdem ordinis nomine, ad quos ius patronatus ecclesiae prae- fatae ad mensam suam pertinet, praesentatum et ab ipso de cura animarum ecclesiae huius, reservatis tarnen fratribus eisdem „personatu", fructibus, proventibus et iu- ribus ipsius ecclesiae, investitum in possessionem ecclesiae corporalem inducat. Datum Constantie sub sigillo episcopali, quo vtimur, 1316., 5. idus Marcii, indictione 14. Das Siegel des Bischofs Gerhard beschädigt. Perg. Or. Karlsrulie a ). a) Unten ist bemerkt: R. lr, d. i. redde literas. 1316, Juni 10. Constanz. 356. Verhör über die Rechte des Constanzer (dompröpstlichen) Maiers zu Behla. Officialis curie Constantiensis, datum per copiam. Intendit probare Rüdolfus cellerarius de Belan contra honorabilem in Christo prepositum ecclesie Constantiensis, quod ipse R. ratione villicationis locare debet colonos et destituere in omnibus possessionibus ad preposituram Constantiensem pertinentibus, item quod hoc de iure facere debet, et quod a retroactis temporibus usque ad presens tempus continue sit inniola- biliter obseruatum, item quod quondam patruelis et predecessor suus hoc iure utebatur fere 60 annis, item quod pater suus et frater ipsius R. predecessoris sui hoc iure utebantur 12 annis, item quod ipsemet R. a ) fuit in quasi possessione illius iuris per 30 annos et adhuc est usque ad presens tempus pacifice et quiete, item quod hoc ad ipsum de iure pertineat ratione offlcii memorati. Ad quod probandum etc., non astringens se ad probandum omnia etc. a) Die Vorlage schreibt: ipse R. met. gm WMW iW"il Yttlii 1316. 333 1 Queratur a testibns ipsius E. inter alia primo, cuius conditionis sint testes, item si serui, cui per- tineant. Queratur, vnde hoc sciant, item si dicant, quod ratione villicacionis hoc facere debeant, queratur, vnde hoc sciant, quod hoc Uli officio sit annexum, item si sint consangwinei ipsius B., item si dicant, quod premissa, videlicet institncio et destitucio colonorum in possessionibus predictis, ad ipsum pertineant, item queratur, si ipse et predecessores sui fuerint hactenus in ea quasi possessione continua iuris predicti, quem- admodum in sua intencione exprimitur, et precipue tempore domini quondam H. de Clingenberg, prepositi Constantiensis, item si ius predictum fuerit concessum uel datum expresse per capitulum Constantiensis ecclesie uel aliquibus predecessoribus suis predictis, item si de iure predicto instituendi uel destituendi colonos in possessionibus prepositure habeant instrumenta legitima uel testes viuos ydoneos, item si predictum ius fuerit ei legitime adindicatum, et si dicant, quod sit, queratur de iudice, de modo adiudicacionis et de tempore, namque die feriato, et de ipsa summa et quibus presentibus hoc fuerit diffinitum, cum discrecio vera diligenter inqnirat, numquid vacillent, et que fides sit testibns adhibenda. Hainricus de Engen testis cellerarii, seruus ecclesie Constantiensis, iuratus, non odio etc., nee affinis E. cellerarii, deponit, quod C. patruus E. fuit villicus prepositure Constantiensis per 60 annos continue et H. patei E. et H. frater suus fuerunt villici ibidem continue post mortem patrui sui per 12 annos, et quod E. fuerit villicus per 30 annos continue post mortem patris et fratris sui predictorum, et dicit, quod ab eo tempore, quo recordatur, vidit predictos in possessione villicacionis et cellerarie, et dicit se sexagenarium [esse] et dicit, quod debet locare colonos et destituere in omnibus possessionibus pertinentibus prepositure Constantiensi in curia dieta Bela et omnia iudicia exercere in eisdem preter vulnus sanguinem effundens, furtum et temerarium aggressum domorum, et quod sepe in Ulis iudieiis interfuit, quando pater et frater suus et ipsemet E. iudicium habuerunt in curia Bela super omnibus coram ipsis in iudicium deduetis, tribus pre- missis casibus exceptis. Dicit etiam, quod racione villicacionis ipsius debet exercere predieta siue facere, et dicit, quod a tempore, cuius non extat memoria, predictorum exercicium villicacioni est annexum ibidem, sicut etiam alüs vicinis vülicacionibus et remotis ecclesie Constantiensis predieta iudicare et locare colonos et destituere est annexum, et dicit, quod super concessione vülicacionis pubüca instrumenta a capitulo Constantiensi [data esse], quod instrumentum vidit, et audiuit, dominos de capitulo confiteri sibi iuxta predieta de ülo, de quo deposuit, ....*) quos nescit nominare, nisi magistrum C. dictum Pfefferhart. Eequisitus, si testes viuos de concessio (sie) habeat, dicit, quod credit, quod sit, et dicit, quod numquam mota fuerit ei questio super istis, et dicit, quod tempore H. de Clingenberg, prepositi Constantiensis, fuit in possessione vülicacionis. a) Hier war ohne Zweifel im Originale durch Mäusefrass (s. Anm. am Schluss) eine Lücke entstanden. Wetzel filius ceUerarii, consanguineus E., seruus ecclesie Constantiensis, testis iuratus, non odio etc., concordat cum primo per omnia, nisi quod dicit, quod pater E. habuit villicacionem 12 annis et frater suus 9 annis, et dicit, quod credit, adhuc aliquos viuere de hiis, qui concesserunt sibi villicacionem, et est, ut dicit, vltra 60 annos, et est canus. Hainricus dictus Fühsli de Bela, consangwineus E., seruus ecclesie Constantiensis predicte, testis iuratus, non odio etc., concordat cum primo et est sexagenarius, ut dicit. Hainricus E. cellerarii filius, testis iuratus, non odio etc., deponit, ut primus, per omnia ex relatione patris et conuicinorum et dicit, quod pater suus dedit 4 $ ^ Constantiensium capitulo Constantiensi, quod ius vülicacionis sibi et filüs suis E. et H. concessum fuerat per capitulum ecclesie Constantiensis, et dicit, quod semper est in iudicio, quando pater suus presidet, et est preco, dicit etiam, quod pater suus trium pre- positorum Constantiensium fuit villicus, videlicet cuiusdam dicti de Bernhusen et iUius, qui nunc est prepo- situs, tertium nescit nominare, aUas nescit, si fuit villicus tempore H. prepositi de Clingenberg. Eenuntiatum est testibus. Facta est hec copia Constancie sub sigülo curie Constantiensis pendenti, 1316., 4. idus Jiuüi, indictione 14. Constanzer Kopialbuch von 1346, Bl. 44, Karlsruhe"). a) Unter seine Abschrift setzte der Schreiber des Kopialbuches etwas später bei: De istis attestacionibus ffw4 ■ \ w $WM bsw?Sw> &»«» «BS«»??»«!»! 334 1316. est vnum antiquum instrumentum sub sigillo officialatus conscriptum, quod etiam mures in pluribus locis corrose- runt, quod foramina sunt in eo, et reperitur in sacrario inter alias literas capituli. 1316, Juni 18. — nach Aug. 13. Constanz und Neustadt. 357. Akten über einen Prozess des Klosters Friedenweiler gegen eine Witwe aus der Schiltwende wegen des Todfalles ihres Gatten. 1) 1316, Juni 18. Mandat des Gonstanzer Offieials an den Pfarrer von Zabern, in Neustadt die Parteien und Zeugen zu verhören. Officialis curiae Constantiensis dilecto rectori ecclesiae in Zabern salutem in domino. In causa mota inter honorabilem in Christo magistram et conventum monasterii in Fridenwiler ex una et relictam quondam") Dieterici fllii Sifridi Aus der Schiltwendi ex parte altera, licet legitime con- testatum in haec uerba nequaquam narrata, prout narrantur, et dico (sie) petita non fieri debere modo licite contestandi, prout contestatum est, discretioni tuae committimus et ius damus, prout accedas ad locum dictum die Newstatt, uocatis ibidem partibus praedictis et aliis, qui fuerint euocandi, ab ipsis iuramentum calumniae et ueritatis dicendae sacramentum reeipias, testes etiam, quos utrinque pro sua intentione fundanda producere uoluerint b ), iuratos reeipias et examinabis diligenter seeundum continentiam libelli et assertionem dietae reae, dietamque causam partium prineipalium testium indictorum nobis sigillo tuo interclusam c ) remittas ad ter- minum, quem uideris expedire, testes, qui nominati fuerint, si se gratia, odio uel timore subtraxerint, per censuram ecclesiasticam compellas, ueritati testimonium perhibere. Datum Constantiae, 14. kalendas Julii, indictione 14. a) Handschrift: quandam. b) Handschrift: uoluerit. c) Handschrift: intercusam. 2) Protocoll über das Verhör der Parteien und der Zeugen des Klägers. Testium iuratorum ex parte monasterii inquisitio. Officialis curiae Constantiensis etc. datum per copiam etc. Honorando domino officiali curiae Constantiensis Vdalricus notarius honorandi a ) domini abbatis monasterii s. Petri, rector b ) eccle- siae, in Zabern reuerentiam in omnibus et honorem. Iuxta tenorem commissionis vestrae, per quam mihi tarn principalium personarum in causa, quae coram [vobis] uersatur inter honorabilem in Christo magistram et conventum monasterii in Fridenwiler ex una et relictam quondam c ) Dieterici filii Sifridi Aus der Schiltwendi ex parte altera, quam testium utrinque producendorum commisistis examinationem, praedietas partes ad meam euocaui praesentiam et a parte una produximus magistram et conuentum, nee non a praefata relicta iuxta formam debitam reeepi calumnise iuramenta ipsosque iuratos examinaui, qui, vt sequitur, deponebant: a) Handschrift: Vdalrico (sie) honorandi. b) Handschrift: rectori. c) Handschrift: quandam. 1. Frater Joannes, prsepositus monasterii in Fridenweiler, procurator magistrae et conuentus eiusdem monasterii, iuramentum deponit, quod credat: scilicet dietas dominas habere iustam causam agendi, propter quam dicit, quod monasterium in Fridenwiler et magistra ac conuentus ipsius monasterii ab omnibus nomine mortuarii, ubieunque iidem serui fuerint residentes, optimum animal, siue bos aut equus fuerit aut alterius speciei, quod seruus ipsius monasterii relinqueret decedens, uestes ac arma, quibus ipse seruus in quatuor maioribus anni festiuitatibus indui consueuit, et quibus utebatur eundo ad ecclesiam et ad forum, quodque praedictus quondam Dietericus maritus siue uir legitimus dietae relictae fuisset seruus monasterii antedicti, et quod ipsa relicta uiuum animal optimum, quod praefatus quondam Dietericus moi'iens reliquerat, sibi et prae- dictis dominabus suis nomine mortuarii praesentare ac assignare renuit ac recusat. 2. Irmergardis (sie) relicta quondam a ) Dieterici Aus der Schiltwendi proponit iuramentum requisita dicens, se credere, se iustam causam habere defendendi; requisita quaestionem b ) dicit, quod licet praedictus quondam Dietericus uir suus fuisset seruus monasterii in Fridenwiler, tarnen quod serui eiusdem monasterii residentes in siluestribus locis, in praediis aliorum dominorum quam monasterii dicti in Fridenwiler, non ■'■':'.*■■ ,' w - . S,-W!..iX.X.\._,.:.-.i 1316. 335 teneantur, sicut credit, ad solutionem optimi animalis, sed tantuin uestium et armorum nomine mortuarii facien- dam dicto monasterio, nisi send ipsius monasterii residentiam haberent in possessionibus monasterii preelibati, ac prjefatus quondam Dietericus nir suus haberet residentiam in loco siluestri dicto die Scliiltwendi, qui locus nobili uiro Burchardo dicto de Tierberg dignoscitur pertinere; ipsa relicta dicit se ad solutionem animalis optimi relicti a prsefato Dieterico quondam nullatenus obligatam. a) Handschrift: queedarn. b) Handschrift: respondit contrarinm, letzteres corrigiert aus: quoniam. Ad probandum uero intentionem suam negativam a rea praefata prsescriptus procurator produxit testes subscriptos, qui deponunt") in ipsius declarationem contrarium, quorum dicta et personas pars rea protestata est, Heere sibi loco et tempore oportunis excipere et, sicut iuratum fuerit, allegare: a) Die folgende Stelle ist nicht mehr zu verbessern. 1. Budolphus liospes in Rottenbach, seruus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus") requisitus, dicit b ), quod ipse fuerit olim 16 annis continuis famulus dominarum iu Fridenwiler, quo tempore fuit collector et reeeptor mortuariorum pertinentium monasterio in Fridenwiler, et quod indifferenter ab omnibus ipsius monasterii seruis, ubieunque residebant tarn in Barra, quam super Scherram et in Brisgaugia, cum decesse- runt, reeepit optimum animal, uestes et arma servorum obeuntium nomine mortuarii, quibus uestibus ac armis iidem serui utebantur incedendo ad ecclesiam et ad forum; nescit autem iam speeificare, a quibus seruis mor- tuaria liuiusmodi reeepit, nisi ab uno solo, Cunrado filio suae sororis, residente in Biengen in Brisgoi, in dictione domini de Stoffen. Dicit etiam, a suis maioribus se intellexisse, quod mortuaria modo prsemisso, nidelicet optimum animal, uestes ac arma, a seruis monasterii in Fridenwiler ipsi monasterio debeantassignari 0 ); dicit etiam, quod de hoc sit publica uox et fama in Fridenwiler, in Kottenbach et in aliis locis, ubi serui monasterii in Fridenwiler fuerint soliti commorari; dicit etiam, se esse 60 annos, et ab eo tempore, quo re- cordari potest, uiderit frequenter modum prsedictum circa mortuaria monasterii in Fridenwiler pertinentia a seruis ipsius monasterii obseruari. a) Handschrift hier und im Folgenden stets: iurat. b) Handschrift: dicens. c) Handschrift: assignare. 2. Vdalricus dictus Eggenman von Reichenbach, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiller, testis iuratus requisitus, dicit, quod ipse frequenter mitti solebat a monasterio in Fridenwiler pro mortuariis ipsius monasterii colligendis et quod in possessionibus aliorum dominorum quorundam a ) monasterio in Fridenwiler reeepit optimum animal, uestes ac arma nomine mortuarii et de seruis ipsius monasterii, uidelicet de quodam dicto Hochmuht residente in loco siluestri dicto Farrenberg in dicione monasterii Cellae sanetse Mariae in Nigra Silua, seruo monasterii in Fridenweiler, unam equam, uestes, arma, et de quodam nomine dicto Krumbenbach, seruo monasterii in Fridenwiler, residente in loco siluestri dicto Summerauw in bonis domini Petri de Bolle militis. a) Handschrift: quondam. 3. Bartholomeus a ) dictus Kelin de Löffingen, seruus monasterii s. Blasii, testis iuratus requisitus, dicit, quod consuetudo sit in monasterio s. Blasii, quam etiam esse a suis maioribus audiuit in monasterio s. Georgii et in Fridenwiler, quod de seruis ipsius monasterii ubieunque residentibus reeipiatur nomine mortuarii optimum animal, uestes ac arma, cum decedunt, nisi seruus decedens relinqueret fllium nondum con- iugatum, illi arma patris defuneti ex gratia relinquerentur. a) corrigiert aus Bernardus. 4) Item villicus de Löffingen, seruus monasterii s. Blasii praedicti, testis iuratus requisitus, concordat cum Bernardo (sie) dicto Kelin, teste proximo, et addit, quod ipse ssepius interfuerit rogatus et uocatus, quando procuratores monasterii in Fridenwiler reeeperunt optima animalia, uestes et arma de seruis suis defunetis 1 - im tll SR»!*** ÄS üüi mm ^^^^ 336 1316. nomine mortuarii, et quod ipsemet mortuaria hniusmodi nomine monasterii in Fridenwiler receperit, sed non recordatur, a quibus ipsins monasterii seruis, nisi de quodam dicto Im Hoff et dicto Friesen de Tutishusen, seruis monasterii in Fridenwiler, et dicit, se recordari a 60 annis. 5. Ernfridus dictus Han, quondam advocatus et seruus bonae memoriae domini de Fürstenberg, testis iuratus requisitus, concordat omnino cum vülico, teste proximo, et addit, quod ratione aduocatise sibi commissae saepius receptioni aliorum mortuariorum interfuerit rogatus specialiter et uocatus. 6. C. dictus Tienbach de Löffingen, seruus monasterii s. Blasii praedicti, testis iuratus requisitus, concordat per omnia cum Bartholomaeo dicto Kelin, teste praescripto. 7. Walterus dictus de Öffringen, seruus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, de eo, quod viderit modum praescriptum circa receptionem mortuariorum obseruari, et quod audiuerit a suis maiori- bus, ita esse, et quod sit de bis publica uox et fama, concordat cum requisitis teste primo et aliis testibus praescriptis, et addit, quod ipse dederit et dare uelit de quondam patre suo, matre sua et duobus fratribus suis, seruis ipsius monasterii praedicti, non residentibus in bonis ipsius monasterii, optima animalia, uestes et arma, uidit etiam, de aliis seruis monasterii praedicti dicto modo eidem monasterio mortuaria assignari, sed non recordatur, a quibus, nisi de quodam liomine dicto Garwe praescripto "), in quo concordat cum Alberto vil- lico, teste praedicto. a) Der Garwe ist vorher nicht genannt. Beim 21. Zeugen heisst er Parwe. Das Zeugnis des hier und dort genannten Albertus villicus de Phorre fehlt, wodurch bewiesen ist, dass auch dieses Protokoll nicht vollständig erhalten ist. 8. Bartholomäus dictus Eichtin de Tutishusen, seruus domini comitis de Fürstenberg, testis iuratus requisitus, concordat cum Ernfrido dicto Hane, teste praescripto, et addit, quod ipse uiderit, de quodam nomine villico de Eislingen"), seruo monasterii in Fridenwiler, dari animal uiuum, uestes et arma monasterio ante- dicto nomine mortuarii, cum decessit, licet non resideret in bonis monasterii praelibati. a) Wohl in Eitlingen (Aitlingen, abgegangen bei Kiedeschingen) zu verbessern. 9. Bartholomaeus uillicus de Tutishusen, seruus et inquilinus monasterii s. Georgii, testis iuratus requisitus, dicit, quod ipse dederit de quodam dicto Friesen, auunculo suo, seruo monasterii in Fridenwiler praescripto, et quod uiderit, simile mortuarium dari eidem monasterio de quodam dicto In Hove praedicto, cum in aliis bonis resideret, quam in bonis monasterii praelibati, de eo (sie), et quod uiderit, modum hunc circa mortuaria monasterii in Fridenwiler obseruari, et quod audierit haec a suis maioribus, et quod de hoc sit publica uox et fama, concordat cum praescriptis. 10. Item (sie) de Eudenberge, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, dicit, quod ipse uiderit et interfuerit, quando mortuarium datum fuit de quodam dicto Hochmüht praescripto, de quo dicit Vdalricus dictus Eggenman, testis praefatus, cum quo concordat de mortuario praedicto, concordat etiam cum eodem teste de mortuario dato de quodam dicto Krumbenbach a ), quod similiter reeipi uidit, et addit, quod uiderit, dari de quodam dicto Hern von Eohnbach, in loco siluestri residente in praediis monasterii in Wahltkilch, seruo monasterii in Fridenwiler, unam equam, quae ab ipso monasterio per heredes ipsius reempta fuerit pro certa peeuniae quantitate, nomine mortuarii, uestes ac arma, et dicit, a maioribus suis audiuisse et se uidisse obseruationem modi circa mortuaria praescripta, quod de hoc sit publica uox et fama. a) Handschrift: Krimbenbach. 11. Vdalricus dictus Krumbenbach, seruus monasterii in Fridenwiler, residens in Summerauw, testis iuratus requisitus, dicit, quod de quondam ... a ) dicto Krumbenbach, patre suo, et de quondam b ) homine dicto Krumbenbach, fratre suo, seruis monasterii in Fridenwiler, inquilinis 0 ) domini Petri de Bolle militis, date fuerint pro mortuariis eidem monasterio duae uaccae, uestes ac arma ipsorum, et quod idem monasterium in tota htereditate successerit quondam dicto Krumbenbach, patruo suo, qui pueros seu liberos non reliquit, seruo dicti monasterii in Summerauw residente, et quod de quondam b ) Bartholomaeo dicto Schnefelin, seruo eiusdem I ^^H ÜP ÜB •■•■ ; . ■■■■■ .■'■ 1316. 337 monasterii, residente in Eberspach in bonis monasterii in Offenhusen a ), datus fuerit unus iuuencus e ) nomine mortuarii, nestes et arma recepit monasterium antedietnm; hsec omnia dicit, se uidisse, sed utrum nionaste- rinm in Fridenwiler liabeat ius recipiendi optima animalia de seruis suis an non, dicit, sibi non constare. a) Handschrift: quodam, dann Platz für einen Namen. b) Handschrift: quodam. c) Handschrift: inquilinus. d) Handschrift: Iffenhusen. e) Handschrift: iuuentus. 12. Dictus Schneveli, frater quondam Bartholomei dicti Schneuelin praedicti, seruus monasterii in Fridenwiler, inquilinus monasterii in Offenhusen, concordat in omnibus cum Vdalrico teste proximo, nisi in hoc, quod dicat, se a suis maioribus audiuisse, quod monasterium in Fridenwiler habeat ius animalia optima recipiendi. 13. Dictus Manstock de Rüdenberg, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, de mortuariis acceptis inSummerauw et in Eberspach concordat cum Vdalrico dicto Krumbenbach, teste preescripto; de mortuario accepto in Rohrbach de quodam dicto Herrn concordat cum eo de Rudenberg, teste prsescripto; quod etiam audierit a suis maioribus et uiderit modum praedictum in mortuariis obseruari, et quod de hoc sit publica fama et uox, concordat cum requisito hospite de Röttenbach, teste primo ... 14. Dictus Stülli de Rotenbach, seruus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, de mortuario dato de quodam homine dicto Wißebach concordat cum Petro de Richenbach, teste praescripto; de mortuario dato de quodam dicto Hochmuht, dicit, sibi constare ex auditu; quod autem audierit a suis maioribus et uiderit servari dictum modum circa mortuaria, concordat cum requisito teste primo. 15. Johannes dictus Bunswiser de Rudemberg, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, dicit, se audiuisse, sed non uiderit, quod ipsum monasterium recipere consueuerit animalia optima de seruis nomine mortuariorum cum uestibus et armis, et credit, ita esse de iure. 16. Eberhardus uillicus de Immendingen, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, concordat omnino cum Joanne teste proximo et addit, quod audierit a suis maioribus, ita esse. 17. Dictus Schnefeli de Rüdenberg, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, concordat per totum cum dicto Schnefeli, teste prsedicto, et hoc de mortuariis datis de quodam dicto Hochmuht et de quodam dicto Herrn de Rohrbach, concordat cum hoc de Rüdenberg, teste prsefato. 18. Dictus Dienstman de Rüdenberg, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, concordat per totum cum H. dicto Schnefeli. 19. R. dictus Gastman de Rüdenberg, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus, concordat cum prsedicto H. dicto Schnefeli per totum. 20. Jacobus filius Bartholomsei Kanzi, seruus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, dicit, se a suis maioribus audiuisse, quod monasterium in Fridenwiler modo per alios testes expresso debeat recipere mortuaria de suis seruis, et addit, quod ipse viderit tali modo animal uiuum, vestes et arma dari de quodam dicto Lozler, in Villingen residente, aliud nihil seit. 21. Dictus Vppinger de Hiiwingen, seruus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, de mortuariis datis de quodam dicto Farwen concordat cum Alberto uillico de Phorre; uidit etiam, quod animal viuum datum fuerit de quodam Hugone Ex Litore de Hifflngen, seruo dicti monasterii, nomine mortuarii eidem monasterio cum uestibus ac armis ipsius, de aliis mortuariis datis audiuit ex relatu; de eo etiam, quod audiuerit a suis maioribus modum in mortuariis viuis reeipiendis de suis seruis dicto monasterio pertinere, et quod uiderit sie seruari, quodque hoc sit publica uox et fama, concordat cum teste requisito primo. 22. H. dictus Hospes in Schala, über, inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, dicit, quod uiderit, hoc anno dari dicto monasterio dimidiam vaccam de quodam Irmberto, seruo monasterii, residente in Schala, non tarnen inquilino ipsius monasterii, nomine mortuarii; sed si monasterium ad hoc ius habuerit an non, ignorat; nil aliud dicit. 23. Villicus in Schala, liber, inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, concordat cum teste proximo. 24. Dictus Kisenlinger, liber, inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, concordat V. 43 ■ 9?: J ■ SSBhSB H^^ H| Bj 33S 1316. cum duobus proximis et addit, se audiuisse, quod monasterium praedictum alibi reciperet etiam animalia pro mortuariis de seruis suis; nescit autein, si hoc fecerit de iure uel de facto. 25. Petrus dictus Bauman de Schala, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, concordat cum dicto Kiselreich (sie), teste proximo. 26 ..... a ) de Schala, frater quondam Irmberti prsedicti, seruus et inquilinus monasterii predicti, testis iuratus requisitus, concordat cum teste praescripto Kiseling b ). a) Name fehlt. b) Corrigiert aus Kiselreich. 27. Dictus Eatte de Richenbach, seruus et inquilinus prsedicti monasterii, testis iuratus requisitus, dicit, se audiuisse ab aliis, sed non uidisse, quod idem monasterium soleat reeipere animalia optima pro mortuariis de seruis suis, aliud non dicit. 28. Dictus In Hove de Schala, seruus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, concordat cum teste dicto Kiseling et addit, quod ipse uiderit mortuarium datum de quodam dicto Wißebach, de quo dicit Petrus de Eichenbach, testis praescriptus. 29. Bartholomaeus dictus Regnolt, liber de Schala, inquilinus monasterii prsedicti, testis iuratus requisitus, de eo, quod audierit, a suis maioribus seruatum esse modum in mortuariis praedictum, et quod de hoc sit publica uox et fama, concordat cum requisito teste primo; de mortuario dato de quodam Irmberto praedicto concordat cum aliis, qui hoc uiderunt, dicit etiam, quod ante 30 annos uiderit deduci ad monasterium in Fridenwiler de quadam valle uicina monasterii s. Georgii mortuarium, uidelicet unum bouem, sed nescit, de quo datum fuerit, quia de hoc non bene recordatur. 30. Dictus Ze dem ab Hoven (sie), seruus monasterii s. Georgii, inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, de eo, quod a suis maioribus audierit et obseruari uiderit modum praedictum in mortuariis, et de hoc esse uocem publicam et famam, cum teste concordat primo, et addit, se uidisse mor- tuaria addueta de quodam dicto Hochmuht, de dicto Krumbenbach et de Irmberto praescriptis, dicit recor- dari 30 annis. 31. Bartholomseus de Rüdenberg, seruus monasterii s. Georgii, inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, concordat omnino cum teste proximo, nisi in hoc solo, quod non uiderit mortuarium quondam dicti Irmberti. Testibus itaque prsemissis examinatis, a quibus singulariter de loco et tempore singulorum actuum, de quibus deponunt, propter prolixitatem nimiam quserere intermisi, et de quibusdam aliis circumstantiis, quse non multum necessarise uidebantur, testes, quos praesens rea pro sua intentione produxit, eodem modo, quo et ipsos examinando, quorum dieta in alia charta assignatae parti uere conscripta, quae uobis per eandem partem, sicut haec dieta per partem agentem, cupio assignari; et sie dieta tarn partium quam testium utrin- que produetorum uobis cum dictis partibus remitto ad feriam seeundam post festum s. Bartholomaei proxima [Aug. 13.] hora pomeridiana, ut in ipsa causa, sicut iuratum fuerit, procedatur. 3) 1316, Aug. 13. Neustadt. ProtoJcoll über das Verhör einiger von Seiten der Angeklagten aufgestellten Zeugen. Honorando domino curise Constantiensis officiali Vdalricus rector ecclesise in Zabern re- uerentiam in onmibus debitam ac deuotam. In causa mota inter honorabilem in Christo magistram et con- uentum monasterii in Fridenwiler ex una et Irmegardim relictam quondam Dieterici") filii Sifridi Aus der Schiltwendi ex parte altera, commissa mihi per uos examinandos tarn partes quam testes utrinque producendos, ad examinationem processi prineipalium praedictorum et testium, quos pars agens producere nitebatur, quorum dieta sigillo meo clausa per partem uobis dicti monasterii (sie) destinaui. Testes etiam dictse relictae pro sua intentione probanda produetos iuratos reeepi, ipsosque examinaui, qui deponunt, sicut inferius est expressum: a) Handschrift: relicti. 1. R. dictus Dietrich, liber, testis iuratus requisitus, dicit, se concordat (sie) cum hospite Ze dem Alten "Wege a ), sed contrarium deponit de auditu de pecoribus quondam ... dicti Stoltze. a) Da dieser und der in 3 genannte Zeuge noch nicht genannt ist, so folgt, dass auch hier nur ein Bruchstück erhalten ist. HM^B ISPS* ■:-• :■.■ -■-' : ■■- 1316. 339 wSSSSw I 2. Gualterus dictus Blenkeler, liber, testis iuratus requisitus, concordat cum hospite praedicto, nisi quod sibi non constat, si dictus Alberthus pecora reliquisset. 3. Dictus Fögelin, liber, testis iuratus requisitus, concordat cum dicto Gerli, teste praescripto. 4. Gualterus dictus Kurnze, liber, testis iuratus requisitus, concordat cum hospite, teste praescripto, et dicit, se recordari a 40 annis. 5. Dictus Hochsenger de Scliiltwendi, liber, testis iuratus requisitus, concordat cum dicto Gerli, teste praescripto, dicit tarnen, quod de quodam dicto Snellen, seruo monasterii in Fridenwiler, non inquilino, residente in Schramberg, data fuerit ipsi monasterio una capra, sed si haec data fuerit nomine mortuarii uel non, ignorat, dicit etiam se recordari a 40 annis. 6. Vdalricus dictus Vögelin, liber, testis iuratus requisitus, concordat cum eodem dicto Gerlin, teste praescripto. 7. Dictus Frön de Lina, liber, testis iuratus requisitus, concordat cum eodem Gerli. 8. Dictus Hofman, liber, testis iuratus requisitus, concordat a ) per totum cum praedicto Gerli et dicit, se recordari a 40 annis complete. a) In der Handschrift fehlt: concordat. 9. Sifridus dictus Tezer de Schiltwendi, liber, testis iuratus requisitus, concordat cum hospite, teste praescripto, praeterquam de mortuario dicti Alberti praedicti, de quo dicit sibi non constare. 10. Dictus Schwop de Schiltwendi, liber, testis iuratus requisitus, concordat cum dicto Gerli, praedicto teste, et recordatur a 20 annis. 11. Dictus Giselbrecht de Schiltwendi, liber, testis iuratus requisitus, concordat per totum cum hospite, teste saepius nominato. Examinatis itaque testibus praenotatis, a quibus circa singula, quae deponunt, de loco, tempore, prae- sentibus et aliis circumstantiis non multum necessariis propter nimiam prolixitatem quaerere praetermisi, cum alias tarn ipsi testes quam alii pro parte agente produeti ualde bono modo in examine se haberent, ita quod suspicio non fuerit de ipsis, quod existerent subornati, nee de uno sermone concordarint asserendo, praesen- tem examinationem uobis per partem ream transmitto sigillo meo uidelicet interclusam ad feriam seeundam post festum s. Bartholomaei proxima hora pomeridiana, ad quem terminum uobis dieta tarn prineipalium quam testium, sicut praemittitur, per partem agentem produetorum per eandem partem transmitto cum partibus antedictis. Datum in ecclesia Nouae Ciuitatis, anno domini 1316., idus Augusti, indictione 14. 4. Unvollständiges Protokoll über das Verhör weiterer Zeugen der Angeklagten. Honorando domino officiali curiae Constantiensis Vdalricus notarius honorandi domini abbatis monasterii s. Petri, rector eeclesise in Zäheren, reuerentiam in omnibus et honorem. Cum ego ex commissione uestra testes in causa mota inter honorandam in Christo magistram et conuentum monasterii in Fridenwiler ex una et relictam quondam Die- terici filii SifridiAus der Schiltwendi ex parte altera examinassem partis utriusque uobisque dieta eorundem unacum depositionibus prineipalium ad reuerentiam uestram remisissem, placuit aduocatis partium praedietarum, ut si dietae partes uellent plures testes producere ante aperturam praedietarum attestationum, quod ego tales reeiperem, uobisque dieta remitterem eorundem, sicut ex litteris dictorum aduocatorum, quas mihi super hoc commiserant, colligitur euidenter. Vnde dictorum uobis aduocatorum et requisitionibus acquiescens, testes, quos pars rea coram me produxit, iuratos reeepi, qui, ut sequitur, postea deponebant. Fuit autem intentio dietae partis reae probare, quod olim iuratum fuerit et per sententiam obseruatum, quod homines monasterii in Fridenwiler in siluestribus [locis] residentes tantum debeant pro mortuai'iis dare dicto monasterio uestes et arma et non animalia, nisi iidem homines in bonis ipsius monasterii existerent inquilini. 1. Dictus Hagen, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, dicit, quod, cum olim ante 35 uel plures annos mota fuerit quaestio inter procuratores monasterii in Fridenwiler et homines ipsius monasterii super mortuariis dandis eidem monasterio a suis hominibus antedictis, quatuor uiri subscripti, uidelicet Bartholomaeus et Joannes fratres dicti Aus der Schwendi, Joannes dictus Morgin et dictus Keger, iurauerunt corporaliter prsestito sacramento, quod send monasterii in Fridenwiler non habentes [in] 43* Ä mm mBGh gjgjBlgp *II$I i I 11 8 340 1316. emphiteosim bona ipsius monasterii, sibi locata pro censu annuo persoluendo, non deberent plus dare ipsi monasterio pro mortuariis, cum decederent, quam uestes et arma, sicut processerunt ad ecclesiam et ad forum, non tarnen animalia siue pecora, nisi ipsi homines haberent bona [in] emphiteosim a monasterio antedieto. Eeqnisitus, unde hoc sciat, dicit, quod lnec uiderit et audierit; requisitus de loco, dicit, quod in antedieto monasterio Fridenwiler; requisitus, qui essent praesentes, dicit, quod multi, sed omnes, qui tunc intererant, sicut asserit, sunt defuneti; requisitus, in quibus locis habitareht illi homines monasterii in Fridenwiler, qui tunc super mortuariis cum procuratoribus prsedicti monasterii diseeptabant, dicit, quod in loco dicto Schwerzinbach in fundo ipsius monasterii, sed non habeant aliquod bonorum in emphiteosim a monasterio preelibato, licet ibidem habitarent tanquam ibidem multi cum suis consanguineis et amicis; dicit etiam, quod eo tempore et postea diu ualles in Welschin Nordera a ) et in Schiltwendi, in quibus habitant homines isti, qui iam super mortuariis contendunt, cum monasterii in Fridenwiler [sint], incultae fuerint et coli nouiter ineeperunt. a) Handschrift: Zordera. 2. Dictus Krebpenhein, seruus et inquilinus monasterii in Fridenwiler, testis iuratus requisitus, dicit, se a suis senioribus audiisse et uidisse, quod non fuerit praesens, quando iuratum et sententiatum fuerit, ut superius est expressum, dicit etiam, quod illos 4, qui iurauerunt, agnouerit et eos omnes uiderit, in aliis con- cordat cum eodem teste prsefato, et dicit, se recordari a 40 annis. 3. Joannes dictus Blanchli de Schönaw, über, testis iuratus requisitus, dicit, sibi nil constare de iuramentis et sententiis praelibatis, tarnen dicit, quod sit consuetudo seruata ab annis et a tempore, quo ipse recordatur, hoc est a 40 annis, quod homines monasterii in Fridenwiler non debeant plus dare quam uestes et arma pro mortuariis, nisi sint ipsius monasterii inquilini, et dicit, quod iuxta hanc consuetudinem data fuerit una grisea tunica monasterio in Fridenwiler de quodam fllio serui dicti Krumbenbach nomine mortuarii, licet idem homo arma et pecora reliquisset, sed nil amplius petebatur..... Pap. Kop. vom Jahre 1647 '). Donaueschingen. S. a) Dem Schreiber lagen noch 3 Bruchstücke einer Rolle vor, welche die ganze Reihe der auf den Process bezüglichen Akten enthalten zu haben scheint. Aber nicht allein die Vorlage des Abschreibers war unvollständig, sondern es fehlen auch, nach der Paginierung zu urteilen, in dessen Abschrift hinter dem ersten Aktenstück 4 Blätter. Der Schreiber von 1647 konnte offenbar seine Vorlage nicht recht entziffern, daher die grosse Zahl von Fehlern in den Eigennamen und den technischen Ausdrücken. 1316, Juli 15. Neidingen. 358. Cvnrat von Wartenberg verkauft der Priorin und der Sammlung Vffen Hove bei Nidingen um 8 & 3\ alter Brisgower seine Vogtsteuer von jährlich 1 Scheffel Kernen und 2 Scheffel Haber Nidinger Mass von Cvnrat Grossoldes sei. Gut zu dem Nideren Baldingen und alles Kecht, das er zu Bruder Wernhers, des genannten Gosoldes sei. Sohnes, Leib und Gut hatte. Dis geschach ze Nidingen, 1316, an st. Margareten tage. Das Siegel Heinrichs von Wartenberg (s. Abbild. No. 46), wiewohl im Texte der Urkunde jenes des Ausstellers als anhängend genannt ist. Perg. Or. Donaueschingen; Zeitschr. f. Gesch. d. Oberrheins XXV, 413. R. 1) 1350, April 24. Cünrat der „smit bi dem tor", Bürger zu Gisingen, verkauft Hansen Graten von Baldingen und dessen Sohn Hainin für ledig eigen um 15 # alter Brisger folgende Aecker zu dem n 1317. 341 Nidern Baldingen: in dem Nidern Escli 1 Jauchart zu der muH, «/« Jauchart auch bei der Mühle gen den Betten, 1 Jauchart in Sebenhusen, sodann im Obern Esch 1 Jauchart in dem Gibel, im Esch ■frber Koten 1 Jauchart vf Hofstetten, „tret gen Tistental". Beschach vnd geben ze Gisingen in der stat, 1350, an st. Marcus abent des zwelfbotten. Das Siegel der Stadt Gisingen, angehängt von Schultheiss und Eat daselbst auf Bitten des Verkäufers, der kein eigenes hat, fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 2) 1351, Jan. 17. Clar Eldrucz von Vilingen giebt ihr Haus in Vilingen, das „in dem denen geslin by Zaissen gaßen ainhalb an der Zimmerman hus, anderthalb an dez Brülingers garten" gelegen ist, ihr Gut zu Baldingen, das Knephel für 1 Malter Vesen und 1 Malter Haber jährlich baut, ihren Acker zu Riethain (1 Jauchart), ihre Hofstatt im Biet an Stainlins Haus und alle ihre Habe und Gut dem Armenspital zu Vilingen. Dessen Pfleger Cünrat der Hainbürg, Hainrich von Tuningen und Burkart Zan, Bürger zu Vilingen, geben ihr die Güter als Leibgeding gegen einen jährlichen Zins von 2 Hühnern zurück. Geben an st. Anthonien- tag, 1351. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S. 1311, März 19. Constanz. 359. Gerhardus episcopus Coustantiensis pro utilitate evidenti ecclesiae suae, quae alias onera debitoruni excutere non potest, eiusdem decimas in Schnetzenhusen et in Spaltenstain Mangoldo de Wiler obligatas, quartam decimarum in Anhusen quon- dam dicto Riprecht de Vberlingen obligatam et quartam decimarum in Bermatingen, in Lechstetten et in Schigendorf Burckardo de Wolfurt militi obligatam et quartam decimarum in Bermatingen in fundo dicto An dem Büchberg Conrado dicto Gochain de Arbona obligatam cum consensu capituli ecclesiae suae Alberto pincernae, ecclesiae Constantiensis canonico et rectori ecclesiae in Bermatingen, pro 60 m. a. ponderis Constantiensis iusto translationis titulo pro tempore vi'tae eiusdem tenendas tradit. Datum et actum Constantie, 1317., 14. kalendas Apprilis. Das Original siegelten der Aussteller und sein Domkapitel. Constanzer Kopialbuch No. 306. Karlsruhe. wm 1317, April 21. Bräunlingen. 360. Run, ein Bürger zu Brülingen, verkauft all sein Gut zu Mdingen, das Berhtolt von Wellenberg baut, für lediges Eigen der Priorin und dem Konvent des Klosters zu Nidingen, ohne die „Vnder Höltzern" gelegenen Wiesen um 18 M. S. Friburger Gewäges. Gegeben ze Brülingen, 1317, an dem nehsten dunrstag vor st. Georien tag, in dem fünfzeheden zinsiare Romer. Das Siegel der Stadt Brülingen (wie Abbild. No. 30). Perg. Or. Donaueschingen; Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins XXV, 413—14. B. ■ WSm ■ ■ i: HH IHK .m 342 1317. 1) 1335, Juni 5. Hainrich von Gisingen und Berhtolt von Gisingen, sein Bruder, kaufen von der Priorin und dem Konvent des Klosters Vffen Hove bei Nidingen eine Gilt von 1 U alter Brisger von einer Wiese in Stvtterstal vndern Stvdan um 15 fi alter Brisger und stiften um diese Gilt eine Jahrzeit an St. Barbelvntag für die Seelen ihres Bruders Johannes von Gisingen und ihrer Vordem. Falls dieselbe nicht begangen würde, so wollen sie, „das dv priorin, dv subpriorin, dv schafenerin vnd dv kvsterin zu dem neusten hohgezit ane vnseren herren standen". Gegeben an dem gvtemtage in den Phingesten, 1335. Die Siegel Hainrichs von Gisingen (s. Abbild. No. 57), seines Bruders Berhtold (wie an No. 302, 1) a ) und Chunrads von Gissingen (25 mm D., IV A 2, Wappen wie Abbild. No. 57; f S' CHVNEADI*DE GISSINEVN*). Perg. Or. Donauescliingen; Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XXV, 418. E. a) Das Siegel des Bruders (s. No. 360, 2) dieser beiden Dienstmannen, Johans von Geisingen, das derselbe 1333 gebrauchte, ist unter No. 58 abgebildet. 2) 1340, Nov. 22. Die Priorin und der Konvent des Klosters zu Nidingen Vifen Houe verkaufen von ihrer Wiese in Stütersthal vnder Studan und von zwei Höfen in Nidingen 2 ti alter Prisger Geldes zu einer Jahrzeit um 31 ff, 3\ alter Prisger an Berhtolden von Gisingen und Hansen, dessen Bruder; für diese 2 ti versprechen sie, die Jahrzeit der beiden „vffen den tag, als es feilt", und die ihrer Vordem zu begehen; „vnd die selben zwä phunt geltez son dez selben tages, so sü iru iarzit begand, dienen vber den tisch vm win vnd vm fische, als ferre alz es denne raiget. Wer aber, daz daz versumet wurde, daz hie vor geschriben stat, so sun du priorin, du suppriorin, du schaffenerin vnd du kusterin zu dem neusten hohzit ane vnsern heren stan ane aller schlehte geuerde". Geben 1340, an st. Ceziligen tag. Das Siegel des Konventes (s. Abbild. No. 68). Perg. Or. Donauescliingen; Zeitschr. f. Gesch. d. Oberrheins XXV, 420. B. 3) 1346, Mai 5. Priorin und Konvent des Klosters Nidingen Vffen Houe beurkunden, dass sie 6 ß jährlichen Geldes gewöhnlicher Münze zu Nidingen, 4 ß von Bruder Wernhers des Kuttelers und 2 ß von Eudis des Kuttelers Gut, um 7 & Brisger ihrem Kaplan, Herrn Hansen von Tanhan, verkauft haben. Nach dem Tode des Kaplans soll die Gilt an die Kirche im Dorfe Nidingen fallen, 1 ß davon soll der dortige Leutpriester jährlich an die grosse Kerzen und die anderen 5 um grosse vnd kleine Oblaten, „als vil er vnd die vndertan bedürfen", geben. „Wer och, dass ime derselben phening dehainer vber wrdi, die sol er hau zu siner iarzit. Er het och mit namen gedinget: wer, das wir oder vnser nachkomen oder einander (sie) zu vnserm closter hörend ist oder noch wirt, das vorgenante gelte — vnd 10 ß geltes het er gekoffet an de Micken Vffen Houe, vnd 4 ß geltes het er och gekoffet an die kilchen gegen Gvtentingen in dem selben koffe — in dehain wise sumen oder sperren woltin, so sol vnseri wise ennend der Tünowe, der man sprichet des Mannes egerde, der sind zweger manne made, vnd nessend sü vnser muller ze Nidingen, die sol ernenne verwallen sin den vorgenanten driu gozhüsem ecklichem nach sinem tail." Gegeben 1346, an dem nehsten fritag nach st. Walpurg tag. Perg. Or. mit dem Siegel des Konventes (wie Abbild. No. 68) Donauescliingen; Zeitschr. f. Gesch. des Oberrheins XXV, 425—26. E. 1317, Med 13. Gonstanz. 361. Wolfrat, Ritter, und Hainrich, sein Bruder, Kirchherr von Veringen, Gräfe 11 der Herrschaft Veringen, entsagen zu Gunsten der Brüder Berchtolt, Ritters, und Walther, der Truchsessen von Rordorf, ihren Ansprüchen auf den Kirchensatz zu 0 Ineringen von der Höfe wegen, welche Virich Slegsparre und die Hauener bauen, wogegen die Truchsessen auf ihr Recht an diesen Höfen zu ihren Gunsten verzichten. Gegeben ze Costencze, 1317, an dem vritage nach der Vffart. W\ 1317. 343 Das Siegel Graf Wolfrats (27 mm D., IV A 2, im Schilde 3 Hirschhörner; f§. COMIS. WOLF- EAT. D . VINGE); das seines Bruders fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1334, Jan. 13. Sigmaringen. Cünrat Schulthaiz zu Sigmeringen verkauft die Wiese Spisarswert n ) um 14 U h, „koment von der besserung, die da geschah vnd wart getan vmh Walczen säligen totschlag von Kilchhain", an das Licht der beiden Kirchen zu Ineringen als rechtes Eigen und empfängt dieselbe für sich und alle seine Nachkomen zu einem stäten Lehen von den Lichtmeistern dieser Kirchen um einen an st. Michels Tag jährlich fälligen Zins. Geben ze Sigmeringen, 1334, an st. Hylarien tag. Das „wahszaichen der stat insigels ze Sigmeringen" stark beschädigt. Perg. Or. Sigmaringen, Stadtarchiv; Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde in Hohenzollern IX, 90—91. a) Dieses Gewann lag bei Sigmaringen, s. a. a. 0. IX, 91, Anm. 2. 2) 1338, Jan. 13. Sigmaringen. Berhtolt Truchsess von Meskilch, Ritter, und Walther, Truchsess von Kordorf, Ritter, sein Bruder, verkaufen Herrn Burchart von Jungingen, Ritter, den Kirchensatz in dem Dorfe Ineringen mit aller Zubehör um 215 It h. Zeugen: Herr Chünrat von Hornstain, Vogt zu Sigmeringen, Ritter, Herman von Hornstain, Eberhart von Rischach, Albreht von Rischach, Gössewin Bosse, Dietrich von Hodorf, Chünrat von Hornstain von Grünningen, Hainrich von Hornstain. Beschall vnd wart verschriben in der stat ze Sigmeringen, 1338, vf Hylarii. Die Siegel des Truchsessen Berhtolt (29 mm D., IV B 1, im sternenbesetzten Siegelfelde Helm mit Pfauenschweif als Helmschmuck und fliegender Decke; -j- S'. B' DAPIFI. DE.RORDORF.MIL.) und seines Bruders Walther (s. Abbild. No. 62)»). Perg. Or. Donaueschingen. R. a) Truchsess Walther hatte noch einen andern Siegelstock im Gebrauche, der beim Abbruche des Schlosses Neuenbürg 1784—85 aufgefunden wurde. Nach gütiger Mitteilung seines jetzigen Besitzers, des Professors Dr. Seyffer in Stuttgart, ist dieser Siegelstock von Goldbronze, etwas patiniert. Es ist ein sogenannter Plattenstock mit ganz kurzem, durchlöchertem Griffchen, der an einer Schnur oder an einem dünnen Kettchen um den Hals oder auch am Schwerte getragen werden konnte. Die Dicke der Platte, welche am äusseren Kande etwas abgeplattet ist beträgt 3,5 mm, das Griffchen erhebt sich schwach 10 mm über die Fläche. Wie der Typus dieses schönen Siegels (s. Abbild. No. 63) selbst beweist, gehört es jedenfalls dem Anfang des 14. Jhdts., wenn nicht noch dem 13. Jhdt. an. Wir müssen also annehmen, dass Truchsess Walther von Rordorf diesen Siegelstock noch sehr jung anfertigen Hess, dass er denselben auf der Neuenbürg verlor und dass er zum Ersätze das No. 62 abgebildete Siegel anschaffte. 1311, Juni 5. SBH 362. Walther Herr zu Geroltzecke, Herrn Herniannes sei. von Geroltzegge Sohn, verkauft dem ehrbaren Manne Johannese, genannt Leinbach, Burger zu Wolfahe, ein Lehen, „lit in dem Vronebach ze Walde, da Nussebömr vf saz vnde der Lehenman", als rechtes Eigen um 30 U h, behält sich aber den Wiederkauf um dieselbe Summe vor bis st. Johannes tag ze Sünegihten über zwei Jahre. Gegeben an st. Bonifacien tag vnd siner gesellen ze ingandeme Brachode, 1317. Das Siegel des Ausstellers (35 mm D., IV B 1, im Schilde r. sehender Tier(Hirschkuh?)-Kopf; f S.......R. MILITIS . D'. TIER.. RC .)»). Perg. Or. Donaueschingen. R- a) Diese Angabe beweist, dass die Besitzungen der Geroldsecker Nebenlinie von Diersburg, welche nach deren Erlöschen an den Hauptstamm zurückfielen, an Walther gekommen sind. ■ | I 1 ■£&sm m I THÖJ 1^ II 344 1317—1318. 1) 1340, Juni 9. Johans Leinbach giebt mit Willen aller seiner Kinder Gerdrut der Keiserin, seiner Tochter, und Agnesen, ihrem Kinde, das Gut zu dem Walde in Vronebaeh, das man nennt Nvsbomes Gut, ihr Leben lang zu niessen. Nach deren Tod fällt das Gut an das Kloster Widechen. Geben an dem fritage in der Phingestwochen, 1340. Das Siegel der Stadt Woluach (wie Band II No. 536). Perg. Or. Donaueschingen. 1311, Aug. 5. 363. Bertolt und Arnolt, Gebrüder, von Mettenbüch bezeugen, dass sie zugegen waren, als Eberhart Sumerlöp, Ammann zum Hailigenberg, und Adelhait Aphelowin, dessen eheliche Wirtin, von Cünrat Seltzlin, Bürger zu Rauenspurg, eine Wiese zu Anzenwiler, die an den Werd stösst und etwann Hainzen von Anzenwiler war, um 3 & 5 /? ^ Costenzer Münze verkauft haben, und zwar mit ihrem Willen, indem sie ihnen die Eigenschaft daran um 10 ß /Sj Costenzer verkauften. Diese Wiese vermachten die Käufer zu ihrem Seelenheile für den Fall ihres Todes dem Gotteshause zu Limpach an das Licht zu Oel oder Wachs. Sie selbst gaben zu einer Urkunde damals die Eigenschaft in dieses Gotteshauses Pfleger Hände auf, von denen die Käufer das Gut gegen x | 2 Vierling Wachszins empfiengen. Gewähre wurde der Verkäufer Seltzli. Sumerlöb und seine Ehefrau bestätigen die Wahrheit dieser Aussage. Zeugen: Pfaff Jacob, Kaplan zu Röribach, Pfaff Hainrich, Kaplan zu Limpach, Rudolf von Vnderbach, Cünrat der Stuber, Hainrich und Herman von Aphelowe, Gebrüder. Dis geschach vnd wart diser brief gegeben, 1317, an st. Oswaltz tag. Die Siegel Arndts von Mettenbuch (s. Abbild. No. 48) und Eberhart Suinerlops (26 mm D., IV A 2, im Schilde schönes Laubblatt (Ahorn?); f S'. EB... ARDI. DCI.. V ... LO ..). Perg. Or. Karlsruhe. 1318, Jan. 22. 364, Hug und Albreht, Gebrüder, Grafen von Werdenberch und von dem Hailigen Berge, geloben mit ihren ritterlichen Treuen dem Abt und der Sammlung des Klosters Salmanswiler, die ihnen mit Korn und Pfenningen zu statten gekommen, sie, ihre Leute und Güter, wie sich selbst von kommender Lichtmess an über ein Jahr zu schirmen und keinen ihrer Diener oder ihres Gesindes da, wo Leut und Gut der von Salmanswiler sind, Futter oder Steuer nehmen oder auf deren Güter Garben ■ ° „bitten" zu lassen. Zu Tröstern geben sie denselben Herrn Virich von Wartense, den Vogt, Herrn Burcart von Rosenowe, Ritter, und Eberhart, ihren Ammann vom Hailigenberg. Gegeben 1318, an st. Vincenzis tag. pn 1318—1323. 345 Es hängen an die Bruchstücke zweier Siegel; das eine ist sicher das unter No. 49 abgebildete Siegel des Grafen Albrecht von Verdenberg, zu erkennen ist noch das Schildchen mit der Stiege, von der Umschrift; •.....W'DENB.... Das andere, an erster Stelle hängende Siegel (IV C) zeigt im Siegelfelde dasselbe Wappen, wie das No. 47 abgebildete des Grafen Albrecht von Werdenberg, aber grösser gehalten und in die Mitte des Feldes gestellt;..... COMITIS . DE . WERD ..... Es ist also wohl das in der Urkunde selbst angekündigte Siegel des ersten Ausstellers, des Grafen Hug von Werdenberg. Perg. Or. Donaueschingen a ). a) Aussen steht: prima [litera]. Dampnum istius anni 49 maltra, 2 modii, 1 quartale vtriusque fruinenti, item 112 $ Const. 5 B 10 ^, item 362 pulli, 5 äuge, item 7 vme vini terre et tria quartalia. Litere defensionum a comitibus Sancti Montis. 1) 1318, April 27. Heiligenberg. Albreht Graf von dem Hailigen Berge verheisst dem Abte und Konvente des Klosters Salmanswiler, das in seiner Grafschaft gelegen ist, welche ihm gutwillig mit 30 M. S. Costenzer Gewichts und einem 5 M. werten Pferd in seinen „arbaiten" zu statten gekommen, sie, ihre Leute und Güter, wie sein eigen Gut zu schirmen „von disen Ostron, die nv sint, vber ain iar" und gelobt, keinen seines Gesindes auf ihre Leute und Güter zu legen und keinen seiner Diener Steuer, Futter oder Heu nehmen und Garben bitten zu lassen. Geben ze dem Hailigen Berge, 1318, 5. kalendas May, indictione 1. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 49). Perg. Or. Donaueschingen"). a) Aussen ist die Urkunde mit secunda bezeichnet, dabei steht dieselbe Bemerkung, wie auf No. 364. 2) 1321, April 19 — 26. Graf Albreht von Werdenberch und von dem Haiigen Berge verheisst dem Abte und der Sammlung von Salmanswiler, die in seiner Grafschaft gelegen und die ihm mit 90 U 3\ Const. in seiner „arbait" zu statten gekommen sind, sie, ihre Leute und Güter durch alle seine Grafschaft und besonders die Vogtei zu Tiuingen und zu Mimmenhusen und ihr Gut in Siggingertal, wie sein eigenes, von dieser Osterwoche an über ein Jahr zu schirmen „vnd mit namen in vor ze sinde im Ougsten bet garben vnd bet korns", ferner keinen seines Gesindes auf ihre Leute und Güter zu legen und keinen Diener Steuer, Futter oder Heu nehmen zu lassen. Auch soll er sie schirmen, wenn jemand ihnen oder ihren Leuten die 0 Eosse nimmt. Zeugen: der Abt, der Prior, der Grosskeller, Herr VI. von Güttingen, Herr Ber. von Eber- hartzwiler, Herr Albreht von Klingenberg, Eber, der Ammann vom Haiigen Berge, Schenk Albreht. Geben 1321, in der Osterwochen. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 49) Bruchstück. Perg. Or. Donaueschingen a ). a) Aussen ist die Urkunde als quinta bezeichnet, zwischen 1318 und 1321 war also noch ein dritter und vierter Schirmbrief gegeben worden, die jetzt fehlen. Darüber steht: eodem anno dampnum nos {sie) in 10 maltra spelte, 37 maltra auene et 7 1h cum 572 8 3i; unten: litera defensionis a comite Alber. 3) 1323, Mai 6. Salem. Graf Albreht von Werdinberch und von dem Hailigem Berge verheisst dem Abt und der Sammlung von Salmanswiler, welche ihm freiwillig mit 40 ?6 ^Sj Costintzer in seinen „ar- baiten" zu statten gekommen, ihr Kloster, ihre Leute und Güter in aller seiner Grafschaft und namentlich die Vogtei zu Tiuingen und zu Mimmenhusen und ihr Gut in Siggingertal, wie sein eigenes, besonders vor seinem Bruder, Graf Hainrich, und seinen Dienern bis auf st. Martins Tag zu schirmen. Er gelobt denselben „vor ze sind bet garban vnd betkorns", keinen seines Gesindes zu legen oder Sammlung zu haben, wo Leut und Gut ihr eigen ist, auch keinen seiner Diener Steuer und Futter von ihren Leuten oder auf ihren Gütern nehmen zu lassen, auch ihre Eigenleute nicht zu zwingen, „daz si vf ieman zogin berobin odir vahin", ausser man wollte ein Boss aus seiner Grafschaft treiben oder seinen „vorhof angewinnen". Den Schaden, der etwa ihnen oder ihren Leuten von ihm oder seinen Dienern beschieht, und der ihm oder seinem Amman zum Hailigem Berg zu Klage kommt, soll er ihnen abthun, andernfalls soll er keinen Dienst mehr von ihnen fordern. Zeugen: Herr Hans von Hornstain, Herr Rüd. von Bamsperch, Bitter, und der Amman vom Hai- V. 44 346 1318—1319. ligem Berg, die zugleich Gewähren sind. Geben ze Salmanswiler in dem closter, 1323, an dem fritag nah dem Offart tag. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen a ). a) Aussen ist dieser Schirmbrief mit septima bezeichnet, es fehlt also der 6. Darunter steht: dampna istius temporis extendunt se ad 176 maltra communis frumenti et ad 4 U cum 3 ß 3\. Litera defensionis a comite Sancti Montis. 4) 1325, OM. 9. Die Grafen Kudolf und Hartmann von Werdenberch, Gebrüder, welche vom Abte und Konvente von Salmanswiler 3 Fuder Land[wein] und.....°) Costentzer „dur liebi vnd dur schirms wegen" erhalten, geloben von st. Martins Tag an über ein Jahr deren Güter, besonders ihren Hof zu Tepfen- hart, ihr Gut zu Vrnowe..... a ) zu Gengenwiler, Azelunberge, zer Hofstat und alle ihre „in der genaht" gelegenen Güter, wie ihr eigenes Gut, zu schirmen. Geben ze Salmanswiler, 1325, an st. Dyonisis tag. Das Siegel des Grafen Kudolf fehlt. Perg. Or. Donaueschingen a ). a) Die vordere Hälfte dieser Urkunde ist weggerissen. Aussen steht: litera compositionis comitum de Smalnegge. 1318, Febr. 6. Villingen. 365. Cunradt Tanhain, gen. Uf dem Huse, Bürger zu Villingen, verkauft nach der Stadt Villingen Recht um 30 M. S. Villinger Gewäges der Priorin und dem Konvente des Klosters zu Diesseuhouen zu St. Katharinental sein rechteignes Gut zu Sumpforren, das die Im Houe bauen, und das jährlich je 6 Scheffel Kernen und Haber Nydinger Mass, 1 Viertel Eier und 6 Hühner gilt, und sein rechteignes Gut zu Nydingen, das Johans der Vischer baut, und das je 2 Jahr nach einander 5 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber Nydinger Mass und im dritten Jahre 4 1 | 2 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber und jährlich zudem 1 | s Viertel Eier und 4 Hühner gilt. Gegeben ze Villingen, 13IS, an dem nechsten guttemttage nach st. Agathen tage. Das Original siegelte der Aussteller. Kopialbuch des Villinger Amtes des Klosters Katharinenthal von 1613, Frauenfeld. 1319, Juli 8. Zürich. 366. Herr Rudolf von He wen, Frei, der mit den Bürgern von Zürich um die Ungnade, die er ihnen mit der Gefangennahme ihres Bürgers Johans Bilgeris gethan hat, berichtet worden ist, gelobt, denselben zu einer Besserung die nächsten 5 Jahre auf seine Kosten mit 10 Helmen gegen jedermann, mit Ausnahme des Königs Fride- rieh und der Herzoge von Osterrich, beholfen zu sein, sowie er dazu von den Bürgern oder ihren gewissen Boten gemahnt wird. Geben ze Zürich, an dem samstage nach st. Virichs tag, 1319. Das Siegel des Ausstellers (wie Abbild. No. 44). Perg. Or. Zürich. ■■■■■■■■jjj. :' 1319—1320. 347 1319, Okt. 13. Im Lager bei Biburg. 367. Friderieus Romanorum rex notificat, quod Albertus comes de Werdemberg, avunculus suus fidelis dilectus, Hugoni comiti de Werdemberg, fratri suo, castruin suum dictum der Heiligberg et argentifodinam seu montem dictum Mvntafüne, quem a se ipso et imperio in feodum tenet, cum manu et voluntate sua ipsa pepigit et legavit, quod vulgariter ein gemecht dicitur. Datum in campis prope monasterium Iburg a ), 3. idus Octobris, 1319., regni vero nostri anno quinto. Das k. Siegel zerbrochen. Perg. Or. Donaueschingen. a) Am 13. Okt. 1319 hat Friedrich der Schöne auch eine Urkunde bei Abensberg in Baiern ausgestellt; deshalb ist Iburg sicher nur Schreibfehler für Biburg (ehemaliges Kloster, das hart neben Abensberg liegt), s. Böhmer, Additamentum tertium ad Regesta Imperii 386. 1320. Häiyi 368. Auszug aus einem Salemer Rodel. Anno domini 1465., ante festum Ascensionis [vor Mai 23], innouata et scripta sunt hec statuta per procurationem fratris Cünradi Nöpperlin, tunc temporis procuratoris in Bybrach monasterii Salem, et hec statuta transscripta sunt de rotulo et exemplari antiajiitus facto, cuius datum fuit et est anno domini 1320"). a) Die Jahrzahl auf Easur. Urningen. Item Hainrich Völkiß bwt von vns 1 hoff: Item 1 hofstatt mit 1 huß vnd 1 krutgart an dem huß, da stöst die hofstat vnd gartli an die von St. Bläsi, vnd streckt ainthalb an die alment, darin gehörent 3 6sch. Item in dem ersten 6sch gen dem Fronholtz: Item 1 iuchart stost vff den almand, stöst obnan an die fröwen von Amptahuß vnd lit neben St. Blaß gut. Item 1 iuchart im Elwental lit zu baiden siten an St. Blaß gut. Item 2Va iuchart, haisst der Lang Morg oder die Stöltz, ligent an der widern gut vnd stösst obnen an des spitals gut von Vilingen. Item l'/a iuchert zwischen den wegen, ligent undnan vnd obnan an der fröwen von Amptahusen gut. Item 1 brach iuchart, lit an St. Jörgen gut an Eck. Item 2 iuchart Über Bilhel stössent an der miwen gestifft gut ze Vilingen vnd streckt herinwertz gen dem dorf uff St. Blaß gut. Item Va iuchart lit an der widern acker, stößt obnan an der nüwen gestift gut vnd an St. Blaß gut. Item 1 iuchart lit an Mülhuser halde ennent dem Widmaßtall, lit an St. Blaß gut. Item 1 brach iuchart lit an des Mesners acker vnd stösst obnen an der nüwen gestifft gut. Item 1 brach iuchart lit an unserm holtz am Holtz vnd stöst obnen gen dem dorf an St. Blaß gut. Summa 12'/2 iuchart. In dem ösch gen Sunthusen wertz: Item lVs iuchart im Tuninger grund stössent obnan uff die widern. Item 1 brach iuchart lit vff Alberg, lit in Tunninger ban. Item 1 grossi iuchart lit an der Brunnenbultz, streckt hinda uff spitäls gut ze Vilingen. Item 1 sätel lit öch an der Brunnenbultz an der Lengi an der fröwen gut von Amptahuß. Item 1 iuchart lit uff Bultz vnd streckt sich gen dem nag vnd streckt obnen an der fröwen von Amptahusen gut. Item 2 iuchart in des Vogtz grund an der Amptahuser acker, anderthalb an der Prancken aigelin. Item 1 bettlin lit ennend dem Tüffentall, streckt uff an anwander, ist ains altärs, der ist der Tuninger ze Vilingen. Item 1 brach iuchart zum Hagen lit an der fröwen gut von Amptahuß. 44* ". EK'cHSfihsa ' !«$ra WBB HB I 1 SU fis SäÜÜ wr 348 1320. Item '/-> iuchart lit uff Harussen ob der von Amptahuß gut. Item 1 iuchart vnd 1 sätel uff dem Lerchenberg stössent uff ain wiß gen dem dorf wertz, ist der Brünsinu ze Velingen (sie) in der samlung. Item V2 iuchart lit an des Bollers gut uff den Braitenweg. Summa IOV2 iuchart 1 sätel. Item in dem 5sch gen dem Brantholtz wert. Item 1 iuchart, haist der Moßacker, streckt uff St. Jörgen gut hinußwertz. Item 1 iuchart lit im Tüfeltall an der von St. Bläsi gut vnd hinußwertz an der von Amptahuß gut. Item 1 iuchart im Tüffental an der von Amptahuß gut. Item 2 iuchart an dem Waltenweg an St. Bläß gut vnd anderthalb an Stökkliß gut. Item 1 iuchart vnd 1 sätel gen dem Brantholtz uffhin ligent an der widern äcker. Item 1 brach iuchart zu dem Maltzecher an der fröwen gut zu Hohen Muren, anderthalb an die widum. Item 1 sätel im Hart lit an des Bollers gut, streckt unden an der fröwen gut von Amptahuß. Item 1 anwander, ist 1 iuchart, lit ob dem Türnhaimer tall, stöst uff den widemacker. Item 1 iuchart zu den Hürsten, stöst obnan an der von Amptahuß gut. Item 1 iuchart lit ob der Ow, stöst unden uff der von Amptahuß gut vnd streckt uff spitals gut. Item 2 iuchart ob Hierßhalden vnd streckent vnda uff St. Bläß gut. Item 3 iuchart ligent in Haidenhofer ban vnd gend kein zechend. Item 1 iuchart lit in Assaimer ban, ist ain anwander, git öch kein zechend. Summa 17 iuchart. Nota die wisan im Biet: Item 1 wisbletz lit an des Bollers gut vnd streckt undnan an St. Bläß gut, git 1 schochen höw. Item 7 maden gend 2 schochen höw, ligent zu baiden siten an des Bollers 7 maden. Item IV« mannsmad, haist die Bübenwiß, lit an der von Amptahusen gut. Item V a mannmad an Kela iaret sich mit aim gut, gehört an der Tonninger altar ze Vilingen, lit an der von Hohen Muran gut. Item 1 klains wislin an der siten vnderthalb an der von Amptahusen gut. Item V« mannmad lit im Biet, haist die Frywiß, lit an der von Amptenhusen gut, anderthalb an der von St. Bläß gut. Hinder Lera: Item '/2 mannmad lit ain anwander vnd an der widern gut. Item Vs mannmad, haist die Zung, lit ain anwander obnen. Item 1 mannmad an Spitzißegg uff dem Rain, lit an der fröwen gut von Amptahuß. Item 1 mannmad in Widmanstall lit an St. Bläß gut vnden vnd streckt uff ain holtz, haist Almend. Item 2 mannmad lit uff St. Gallen bühel, ist verwachsen, stösst obnan an St. Bläß gut. Item 1 mannmad, haist die Wietwiß, lit in Widmanstall, stöst obnen an der von Amptahuß gut. Item V« mannmad im Widmanstall, das waist der bur nit. Der ban im Wißacker: Item 3 mada an Wißacker ligent an der fröwen gut von Hohmuren. Item 1 gros mannmad, lit in der Ow, obnan an St. Bläß gut. Item 1 mannmad, haist Thomasriet, lit zwischen St. Jörgen vnd St. Bläsien gut. Item V« mannmad lit in der Ow, haist die Zung, lit zwischen St. Jörgen und St. Bläsien gut. Item 1 mannmad lit in der Ow, haist der Loberbuhel, lit an St. Bläß gut. Item l 1 /« mannmad uff Felzymer in Sunthuser ban, gend kein zechenden die l 1 /« mannmad. Der ban gen Barb: Item V« mannmad lit uff dem Rain, lit zwischen St. Bläß vnd Amptahuser gut. Item V« mannmad lit an Balinger anger an des Bollers vnd an des spitäls ze Rotwil gut. Item 1 mannmad an Rüflis wiß, die man nempt die Langwiß, lit an der von St. Bläsi gut a )___ Nota das holtz: Item ain holtz, haist St. Gallen hart, stöst zu baiden syten an der von St. Bläsi gut an holtz vnd an wisen. Item 1 holtz, haist Zwischen den Höltzern, lit obnen an der fröwen von Amptahuß holtz. Item man git iärlich von disem hoff 4 malter vesen, 2 malter 1 schoffel haber, 6 hiener, 1 viertel ayer. a) Etwa "U Zeile ausradiert. Hertzogwiler, siind 4 miinchlöhen gesin. Item Cünrat Ritzer bwt die 4 lohen yetz: Item 8 mannmad ligent in der Riet, stössent undan an die widern, stössent vnderthalb an den Ichenbrunnen, zu der andern siten an der gräffen von Fürstenberg. Item 14 iuchart egerden vnd 1 mannmad wiß daby ligen in Balthertz wiß, stössent vndnan uff Balthertz hart, stössent obnan an der herren von Fürstenberg gut, anderthalb an die widern. Item 14 iuchart egerden oder äcker stössent obnen uff die widern, ligent die am Aich- holtz vnd trettent heruß biß uff die almed gen den kirchen vnd zücht hinuff neben der herren hoffstat von Fürstenberg, zücht hinuff uff den Almedweg gen dem holtz, dem Aichholtz ainend, vnd st. Steffas acker trett herin uff unser gilt. Item die hofstatt lit an mittem uff dem gut gen der kierchun. Summa: 8 mannmad wisen vnd 28 iuchart angeuärlich (sie) minder oder mer. Item Cünrat Ritzer git iärlich davon 2 tb h. Item 2 iuchart ligent enned dem Wolpach vor Fockenholtz, trettent uff st. Steffas acker. Item 3 iuchart ligent 1320. 349 och by dienen, trettent hinuff uff st. Steffas acker vnd tretten herab unda an st. Steffas anwander gein Tücholenbrunnen. Item die 5 iuchart händ die Hering inn, die hand etwan in unser 4 lohen gehört, sagt ietz der mayer Cünrat Ritzer. Binder Überhocken by Woltertingen. Item diß gutlin haut kain huß noch hofstatt, als der mayer set, ders ietz inn hat, haist Hanß von Asshain, vnd hat 3 osch. In dem osch, der da haist Ochssen- berg: Item IV« iuchart an dem Berg, stössent obnan an den brul von Tanhain. Item 3 iuchart by dem Kalchofen sine (sie) egerden. Item es gehört noch me veldz in den 5sch, die der maier nit waist. In dem osch Über Bocken: Item 2 iuchart haist der Schemel. In dem dritten osch waist der mayer gantz nützinn. Nota die wisan: Item 2 mannmad ligent under Holtzbrug. Item 1 mannmad lit öch da selbs, stöst an Danhaimer gut. Item .. a ) mannmad ob der Holtzbrug stöst an Lentzen Lutenschlachern. Item V« mannmad öch ob der Holtzbrug, stöst an Tanhaimer gut. Item V« mannmad an zwain bletzen by Überhocken, stössent an Tanhaimer gut. Summa i'k mannmad. Item Hans von Asshain git iarlich von diesem gutlin 2 schoffel fesen, 1 schoffel habern vnß vnd 3 schoffel ze vogtrecht, sol nit sin. Item es ist notturfftig, das man zu disem gutlin besech. a) Die Ziffer ausgerissen, nach der Gesammtsurnme vermutlich V2. Marbach. Item 2 iuchart ligent in dem tal, lit an der ober situn an Amptahusern acker, anderthalb an Petten acker, gilt 6 viertel, was daruff weebst, hat ietz inn Haintz Hainer. Item 1 iuchart lit uff dem Berg vnd trett vnd lit an Amptahusern guttern, hat yetz in Silbrecht vnd git 1 schoffel, was daruff wechst. Item TJbcrachen git 3 viertel, was daruff staut. Vüingen. Item ain huß in der stat, stosset ainhalbe ain Martti Waibeln, anderthalb ain Erharcz Volmers huß und ain gartten vnd schür hinderm huß. Item ain wißli vorm tor in Lemlisgassli vnd ainen garten vor dem Bikentor, stosset ainhalb an der wirtzunfft garten, ainhalbe ain Clawi GSbels gartten"). a) Der ganze Abschnitt später hinzugefügt. Item die acker, die in Vilinger osch vnd ban ligent, die hant yetz inn Wernly Kob. In dem osch im Stippach: Item 1 iuchart mit aim fürhopt stöst zu ainer siten an Wernlin Koben acker, zu der andren siten an Clausen Ebenhofen vnd obnan an Hanssen Zwicken acker. In dem 6sch uff Schwenninger staig: Item IV« iuchart ligent ze nast an der statt, ligent unda an fröw Madalena Sterinun im Bicken- closter, obnen an Heinrichen Glunga vnd trettent liinden uff Jacoben Oschern. Item IV2 iuchart daselbs unda an Cünrat Sutars acker, obnan an Wernlin Koben vnd trettent vornan an uff Burkartz Danquartz acker. Item 2 V« iuchart am Dochinger weg, haist man den Paular, vnd trettent gen der statt uff Hanssen Dürmars vnd an dem ussern end an Vermelckars Humeis acker. Item 1 iuchart, ist ain anwandel, by Zan- halden streckt uff Berchtolds Mayers acker, der ietz Zegershamers ist, vnd ussna hin streckt an Michels Hugga acker, der des Waldschribers was. In dem Esch ob der Alten Statt: Item 1 iuchart lit an der staig, daruff trett Cünrat Sutors acker, der Dum Peters was. Item 1 iuchart imBützental, ist ain anwandel, lit am weg vnd trett uff Aiggelwartz acker, der gehört in des kirchherren widum. Item 2V2 iuchart am Stalberg vnden zwischen Pritschen vnd Flediß mülin vnd trettent vornan uff den acker, der da gehört in st. Michels widern an dem weg, der da gat gen Glunken bild abbin. Item IV« iuchart uff dem Huwelloch ligent uff der wiß, die Kienis Millers ist, vnd der Pfefferlin haut ain daran. Item vß disen ackern git Werly Kob iarlichen 1 malter vesen, 14 flertel habers. Item 1 iuchart uff den Eggweg stöst gen der statt an Cünraten Sutarn abbin, anderthalb an Eggweg, obnan trett an Dietrichen Hacken acker, die haut ietz inn Eüdolf Müller, git davon iarlich 1 schoffel, was daruff staut, haut") ietz inn Hanns Wirnher, ain gerwer"). Item 4 iuchart an dem Goldenbühel an aim stuck, stöst ainthalb obnan an den weg gen des Bayers Goldenbühel überhin vnd anderthalb an Hanssen Hüters wis, enderthalb an Ludwig Rotprechts wiß, herab bas an Jacoben Schüchmachers wiß, zücht obnen an Hainrichen Otta wiß. Die 4 iuchart haut yetz inn Ludwig Eotprechtz, davon git er iarlichen 2 ti h. Item 5 iuchart, ligent in Maria Magdalena bühel an aim stuck, m «HS 350 1320. stössent vnderthalb an Warburgar acker vnd vsserthalb an Danhorn vnd trettent herin gen dem schloß gen Warbnrg, die verlicht der schulthaiß vmb 2 schöffel mer oder minder, wie er mag, vnd lit fast wiest. Item dise obgeschribne stuck alle vnd gült sind libding dem St&cklin, doch so sol er alle iar davon geben Bü- dolfen Müllern 10 malter vesen ze libding. Item man git unß 1 1t wachs iaiiichs als zins uß dem huß vnd hofraitin, das yetz inn haut Berchtold ... b ), das vor dem Eietdor lit an der lantstraus ushin gen Friburg, anderthalb an des spitäls brüel c ). a) haut bis gerwer später hinzugefügt, jetz inn Hanß Eüng. b) Der Name grossenteüs zerstört. c) Spätere Hand: haut Voclcenhusen. Item Bernhart Müller bwt von uns ain hoff, darin gehört ain hoffstatt, lit zenäst an der kierchen, vnde disen hoff hat halben inn Hans Hug von Münchwiler, das veld lit alssant by ain ander, daruß machent sy 3 6sch. In dem 5sch enend der Langen Wiß: Item 1 iuchart lit zwischen Eberlin Dürman vnd der L8blernun acker. Item 1 iuchart uff dem Haslach vnd stöst obnen an das Haslach. Item 2 iuchart uff der Grundwiß uff dem Eain, stöst zu baiden siten uff die almed. Item 1 iuchart by der brug, lit die lengi an der von st. Jörgen gut. Item 1 iuchart uff dem Haslach stöst allenthalb an Eberli Dürman, das St. Jörgen gut ist. Item 2 iuchart enend dem Haslach stöst uff die Grundwiß. Item 3'/2 iuchart streckent uff Vilinger Almendweg. Item 2 iuchart stössent herinwertz gen dem Goldenbühel vnd allenthalb uff St. Jörgen gut. Item 1 brach iuchart streckft] unden uff Unser fröwen wiß, obnen an den Almendweg. Item 1 iuchert, ist me, lit an der Grössen Wiß, zinst Unser fröwen vnd stöst obnen an die brug. Item 6'/s iuchart ligent binden an dem Goldenbühel, stössend obnan an Almendweg, streckent uff Hanssen Würna e gut. Item 1 iuchart, ist ain anwander, lit ob dem Allmendweg, trett uff das Allin Löblerin, daruff streckent undan an dem Stig. Item 4 iuchart, ligent am Stig, ligent die lengi obnan an St. Jörgen gut, streckent uff die wiß, zinst Unser fröwen. Item 1 iuchart lit am Stig, stöst die lenge an Allmendweg. Item 10 iuchart hinderm Goldenbühel, ligent die lengi an St. Jörgen gut. Item 1 iuchart lit vor Diemen, streckt uff St. Jörgen gut vnd ligent die lengi an St. Jörgen gut. Item Va iuchart streckt vff den Almendweg hinderm Goldenbühel, streckt obnen an St. Jörgen gut. Item 1 iuchart streckt vnden an dem Allmendweg vnd uff St. Jörgen gut. Item IV2 iuchart streckent uff den Huntzbrunnen, streckent yenenthalb uff den Almendweg. Item 2 iuchart streckent uff den Huntzbrunnen. Item 1 iuchart am Almendweg ufhin, stöst obnen vnd unden an e Almendweg. Item 4 iuchart ligent vnda an Oschemer stig vnd trettent uff spitals gut gen den Huntzbrunnen. Item 2 iuchart, da gaut der Escherstig dardurch, stössent unda an spitäls wisen. Item 8 iuchart hinder der kierchen streckent uff den Almendweg hinuß. Item 11 iuchart in der Uchtwaid stössent undan uff die Surwiß, obnen an St. Jörgen gut. Item 4 iuchart, ligent in der Lächner stock 2. Summa: 74 iuchart. Item hinderm Eätichstal, ist halben unser, ist by ainer billichy, als man es schätzt, by 30 iuchart mer oder minder, das hat Peter Mener geset, der haut das gut inn gehept, er vnd sini fordren mer denn hundert vnd drisig iar. Nota die wisan: Item 12 mannmad, haist die Langwiß, ist allenthalb an St. Jörgen gut. Item 2 mannmad vnder der kierchen. Item 2 mannmad ligent hinder dem Eätischstal. Item 2 mannmad an der Kierchgassen, ist ein emptwiß. Item 3 mannmad, haist die Surwiß. Item V2 mannmad, haist die Grundwiß. Item Vs mannmad lit vnder der kierchen. Summa: 22 mannmad. Nota das holtz: Item 1 holtz ist by 8 iuchart, das haist das Eösse Möslin, streckt an Münchwiler almendweg. Item 1 grösser danwald, ist by 12 iuchart, stöst an St. Jermans holtz vnd an St. Jörgen holtz. Item von disem hoff git Bernhart Müller vnd Hans Hug iärlicker gült ietlicher in besunderhait 1 malter vesen, 1 malter roggen, 1 malter haber, 3 hüner. Pap. Kop. von 1465, Villingen. S. vsfäm H BT : " M 1320. 351 1320. 369. Brand von Trochtelfingen. Ad annum 1320. Ea tempestate etiain civitas Trochtelfingee una cum ecclesia parochiali conflagravit. Epitome parochialis ecolesiae Trochtelfingen a ), abgedruckt bei Miller, Beiträge zur Gesch. der Hohenzoll. Lande 21—22. a) Die weitem Angaben dieser 1710 verfertigten Kompilation über das 14. Jhdt. sind ohne Wert, z. B. die Angabe, dass 1332 Graf Hug von Werdenberg, in das Heilige Land ziehend, die Kirche Trochtelfingen als Erbin eingesetzt habe; nur etwa obige Aussage mag aus einer echten Quelle geschöpft sein. 1320. o 370. Abt Virich zu St. Gerien in dem Swarzwakle leiht Hainrichen dem Cränier von Engen zu rechtem Erblehen sein Gut zu ISTüwahusen, das bisher die Sammlung nnd die Frauen zu Engen von seinem Gotteshause um 5 ß /Sj Kostenzer jährlich hatten, um denselben, ihm oder seinen Pflegern auf st. Martins Tag abzugebenden Zins. Laufen zwei Zinse auf, so soll das Gut „zinsuellig" sein. Das Gotteshaus kann dasselbe trotz dieser Lehenschaft jederzeit verkaufen. Gegeben 1320. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 299, 1). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1353, Jan. 9. Engen. Herman Hiltprant und Brandli, Gebrüder, verkaufen der Priorin und den Schwestern in der Sammlung zu Engen eine Wiese zu Nüwenhusen unter dem Dorf an dem Bach, genannt der Hüllerinen Wiese, um 11 U 3\ Costentzer Münze zu eigen. Geben ze Engen in der stat, an der nelisten mitwochen vor st. Hylarien tag, 1353. Die Siegel Herman Hiltprants (26 mm D., IV A 2, Siegelfeld gestrichelt, im Schilde 2, 1 Lilien; f S'. HERMANNI. DCI. HILTBRANT .) und seines Bruders Brandli (23mm D., IV A 2, Siegelfeld und Wappen, wie vor; .... HILTBRANDI. IVNIORIS .). Perg. Or. Donaueschingen. R. 1320, Febr. 5. 371, Schwester Ytha von Svnichingen, Schwester Engelpürg von Bürperg und ihre Schwester Margaretha, Schwester Elsbetha von Tannecke und ihre Schwester Anna, und Schwester Elsbetha Wirtsch^ftin, Frauen von Nywehusen, treffen mit der Meisterin und dem Konvent des Klosters zu Aiuptenhusen folgendes Uebereinkommen: Sie legen dem Kloster 48 M. S. auf den Gütern zu Mülhusen an, welche das Kloster von den Herren zu St. Gerien in dem Swarzwalde gekauft hat. Dafür soll ihnen das Kloster für jede Mark jährlich 3 Viertel Kernen geben; „swaz och von hagel, von wynde, 352 1320. von missewehse oder von gemainem vrlöge ze Mülhusen schaden geschieht, den schaden svn och han wir in der megelichi vnd in der gewonhait, als man tut, vnden vnd obenan, vnd svn anders kamen schaden han". Ferner geben die Schwestern dem Kloster nach ihrer aller Tode ihren Teil des Hofes zu Wiler bei Zelle, den Wernher Grinhart und Benze Kretze bauen. Dafür erhalten sie vom Kloster zu ihrer aller Leibgedinge dessen Haus zu Vilingen „in Hüfinger gassvn, vor st. Johannes mvnster" und bis an ihrer aller Tod jährlich je 2 „carren holzes" zu Weihnachten, 2 zu Ostern und 2 zu Pfingsten, ferner einen garten vor dem Niedern Thor zu Vilingen bei der Ziegelhütte. Das Kloster soll den Schwestern jährlich den Winter über 2 ihrer Rinder füttern zu Amptenhusen. Die Schwestern sollen ihr Gut nach Rat der Frauen von Amptenhusen anlegen, und nach ihrem Tode soll denselben all ihr liegendes und fahrendes Gut anfallen, wofür das Kloster ewig ihre Jahrzeit begehen soll. Gegeben 1320, an st. Agathvn tage. Das Siegel der Sammlung von Nywehusen, (Bruchstück, 0 H B, im schräggegitterten, mit kleinen Kreuzchen besetzten Siegelfelde eine knieende, 1. sehende Heilige, die Hände zum Gebete gefaltet; ........ IN. NWENHV....). Perg. Or. Donaueschingen. K. 1320, März 7. Radolfzell. 372. Johans von Eschingen übergiebt das Pfand, das er von seinem gnädigen Herrn, Grafen Hainrichen von Fvrstenberg, Landgrafen in Bär, und Frau Verenvn, dessen Gattin, für 30 M. S. Vilinger Gewichtes erhalten hat, mit Genehmigung dieser Pfandherrn seiner Schwester Annvn und ihrem Gemahl Cvnrat von Owe zu einer Heimsteuer. Das Pfandgut ist die Vogtei zu Mvchain über 2 Höfe des Klosters von St. Blasien, deren einen Maier Hainrich Dahindenan um 3 Scheffel Kernen und 3 Scheffel Haber Nidinger Mass und 30 ß S\, und deren andern Bvrcart der Maier um 5 Viertel Kernen, 5 Viertel Haber und 12 ß /5j baut, sodann die Vogtei über 1 Hof des Klosters Fridenwiller, den Adelhät div Löffingerin um 2 Scheffel Kernen, 2 Scheffel Haber und 1 # $i baut, über 3 Gütlein, die Bvrcart, des Maiers Sohn, um 1 Scheffel Kernen, 5 Viertel Haber und 12 1 | a ß d\ baut, über 2 Gütlein, die Johans Mager Bvrcart um 3 Viertel Kernen, 3 Viertel Haber und l l \ 2 ß 3\ baut, über 1 Gütlein, das Johans Frvge um 1 Viertel Kernen, 1 Viertel Haber, 30 A baut, über 1 Gütlein, das Johans Am Stäne um 1 Viertel Kernen, 1 Viertel Haber, 30 $\ baut, über 1 Gütlein , "das Cvnz Am Stane um 3 Viertel Kernen , 3 Viertel Haber, 1\ ß $i baut, png ■'■■■" ;■ 1320. 353 über 1 Gütlein, genannt Bernoltinvn Gütlein, das Cvnrat der Friese von Tvtishusen um 2 Viertel Kernen, 2 Viertel Haber und 5 ß /Sj baut, über 1 Gütlein, genannt des Köftnans gut, das Bvrcart der Mager um 3 Viertel Kernen, 3 Viertel Haber, 5 ß 30 /5j baut, über Stähellins Gut, das Hainrieb Zem Brvnnen um 3 Viertel Kernen, 3 Viertel Haber, 7 J | 2 ß <9i baut, über 1 Gütlein, das Jobans Zem Brunnen um 1 Viertel Kernen, 1 Viertel Haber, 30 A baut, über 1 Gütlein, das Cvnrat und Hainrieb Vffem Berg um 1 Viertel Kernen, 1 Viertel Haber, 30 <9\ baut und über 1 Gütlein, das Jobans Frvge und Hainrich Ze dem Brvnnen um 1 Viertel Kernen und 1 Viertel Haber bauen. Bei allen diesen Güten gilt Nidinger Mass. Geben zu Celle, 1320, an dem fritag vor Mittervasten. Das Eeitersiegel des Grafen Heinrich (s. Abbild. Band I, No. 645), das Siegel der Gräfin Verena (s. Abbild. Band II, No. 94) nnd das des Jobans von Eschingen stark beschädigt (42 mm D., IV A 2, im Schild 2, 1 Bäder; Umschrift unlesbar). Berg. Or. Karlsruhe. S. 1) 1320. „Verwilliget Brobst Berchtold der Frau Adelheit von Möckingen, Klosterfrau, jährlich zu Leibding ab dem Guth, das ihr Bruder zu Ihr gab, da sie in das Kloster aufgenommen ward, so Adelheit die Ülingerin besizt, allen Zins, was es tragt, äußert ein Scheffel Kernen und 2 ß Geld, so jährlich dem Kloster werden, und ohne 2 Hüener, so den Brüdern zu Vogtrecht werden, ist ledig eigen, mit besetzen und entsetzen, und gibt Erschatz bey Veränderung der Lehenleuten." Auszug einer Urkunde (aus dem alten verschollenen Biederem Kopialbuch unter Kubrik: Mauchen) in dem „Mutterbuch" genannten Bepertorium dieses Klosters. Donaueschingen. S. 1320, März 22. Ueberlingen. 373. Bruder Waltber von Bödmen, st. Jobans Ordens des Spitals von Jerusalem, vergleicht als erbetener Schiedsrichter mit den Schiedsleuten nach Einvernehmung der eidlichen Kundschaft von 24 Mannen seine Herren von Salmanswillser und Al- 0 breht von Hudorf, dessen Bruder Virich und Hainrich, den Vrien, alle Bürger von "Überlingen, wegen Neugereute zu Bürron unter dem Hailgenberg. Diese Neugereute sind: „der akker vfWaffenberg, ain juchart, vnd swas sekker ist vonBichenzvnstaig vntz an die staig ze Wuschebach, sint alle nugrüt an die wisan, die in dem tal ligent ennunt des baches vnd an die sekker, die darvf anwandont, vnd an ain juchart, du darinne lit, du ist vsgenomen, daz ander ist allez nugrüt, ain wise, du da lit ze dem Zublin, der ist ain drittail geriit, des Mesnsersgrube vntz an die böme ist nugrüt, swas sekker ist von den Nidernegerden von der Mülinvnakker vntz Obernegerden, die sint alle nugrüt, Dietrichs Gotbrehtz akker ze Riehenzvnstaig, der ist och ain nugrüt, vnd Strusakker ist nugrüt, Dietrichs Gotbrehtz akker vnd Mentzenakker ze V. 45 I i .... ■. I H I I , I ** ^M I . I 354 1320. Nidernegerden sind nügrüt, vnd swas von denselben aekkern lit vntz ze den Obern- egerden, daz ist allez nügrüt, des Strassaers rüti hinder den Obernegerden ist ain nügrüt an ain haelbü juchart, du lag in Egerden, des Medellaers akker ist ain nügrüt, ain akker vf Risenowe ist nügrüt, Ebirlis des Kibes rüte vf Risenowe ist ain nügrüt, Gervngs akker vor dem Fulental ist ain nügrüt, in dem Fulental daz ist alles nügrüt an drithalber juchart, ob der Maiserinvn akker an Mülstaig, des ist zwo juchart, die sint nügrüt, der Krazzerinvn akker in dem Vaslaer vnd der Saltzmanne holtz darob, des ist wol vier juchart, die sint och nügrüt, die akker vor dem Vaslaer, die sint 0 gelengerot, Virichs des Maiiers ain haelbü juchart vnd Gotbrehtz ain gaentzü juchart vnd daz Vorstlant och ain haelbü juchart, des Rüden akker vor dem Vaslaer ist och ain nügrüt, Bürgis akker, zwo juchart, ze Vinkenhusen ist och ain „nügrüt, des Vrien akker ze Vinkenhusen ist nügrüt, Bürgis akker ist ain nügrüt, in der wise die Vast- nahtrüte, ains mannes mat, ist ain nügrüt, in des Hopplaers wise da ist och gerütet drier manne mat, die sint och nügrüt, des Satels akker ze Kogenwinkel ist nügrüt, des akker von Milhoven vnd des Hopplaers akker, ain juchart, ze Stainberch ist ain nügrüt, des Rüden akker halbe ist ain nügrüt, vor der Egge des Selaers akker halbe vnd Kotmannes akker halbe sint nügrüt". Alle Zehnten aus diesen Neugereuten gehören der Kirche Wildorf ohne die, welche namentlich ausgenommen sind, und ohne die, welche von Kotmans und von des Selaers Acker an bis an die Egge liegen, diese gehören in den „alten zehenden", der der vorgen. von Hödorf und Hainrichs des Vrien ist. Die Herrn von Salmanswillaer sollen die letztern an ihren althergebrachten Zehnten nimmer beschweren. Bei dieser Tädigung sind als Vertreter des Klosters zugegen Bruder Alpreht von Milhain, der Grosskellner, Bruder Burcart der Spekkaer, der Kaufmann, und Bruder Otte der Graetaer, Pfister. Zeugen: Herr Erwin, Leut- i e priester zu Vberlingen, Herr Berhtold von Obingen, ein Priester, Meister Cünrat, i _ 0 0 Schulmeister zu Vberlingen, Virich der Tüwinger, Ammanu daselbst, Virich An dem Ort, Hainrich An dem Ort, Bürgermeister zu Vberlingen, Hainrich der alte Ehingaer 0 und sein Sohn Hainrich, Ripreht An dem Ort, Virich der Knaepellaer, Hainrich der Strebel, Lütfrid der junge Münsaer. Geben ze Vberlingen, 1320, an dem naehsten samztag nach st. Benedictens tag. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 374. 1320, April 22. Wernli, Cünrat Gosolts sei. Sohn von Baldingen, giebt vor Junker Albreht 1321. 355 yon Blümenberg, der Herr zu Hüvingen ist, vor Hainrich dem Schultheissen und vor den Bürgern zu Hüvingen zu seinem Seelenheil der Priorin und dem Konvent des Klosters Vffen Houe sein Gut zu Baldingen, genannt Cünrat Gosolts Gut, jedoch mit Ausnahme von 2 Viertel Korngeltes aus dem Acker Ze der Studun, die der Kirche ze Evingen werden sollen, zu eigen und dazu sein Haus zu Hüvingen mit dem Hofe, auf dem dasselbe steht. Gegeben 1320, an dem nehsten zistage vor st. Georgien tag. Das Siegel Junker Albrehts von Blümenberg (s. Abbild. No. 51). Perg. Or. Donaueschingen; Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins XXV, 414. E. Vor 132 l a ). 375. -Aus dem Lehensregister des Grafen Eberhart von Landau. Dis sint minu manlehen: ... Hainze, dez vogts sun von Fridingen, het von mir Dietlihofen vnd Vgendorf vn was zen guten heret•>) ... Das sint die die[n]stlüt: ... Felsoberg vnd sin wirten vnd ir kint ... Der Vogt Schiltung het von mir daz gut, daz der truhssason von Vrach vnd Velsoberg was ze Amervelt. Perg. Or. Stuttgart; Sattler, Wirtenberg unter den Grafen n, 40. a) Das Datum ergiebt sich daraus, dass in diesem Lehensregister der 1321 zum letztenmale genannte Truchsess Walther von Warthausen erwähnt wird. Der Lehensherr ist Graf Eberhart I. von Landau, der zuletzt 1322 urkundlich vorkömmt. b) Weiterhin wiederholt das Lehensregister diese Angabe und fügt hinzu: vnd die vogtaige, die dazu herent. 1321, Mai 23. 376. Cvnrat und Johans, Johans Lyebermans sei. Söhne von Waltkyleh, und Ort- liep, ihr Schwestermann, kommen mit Hainrich Lyebermann von Vilingen und dessen Kindern Hainrich, Katherinen und Margarethen also überein: Sie und ihre Erben geben denselben und ihren Erben jährlich zu st. Martins Tag „von dem gute siner (Hainrich Lyebermans) vogthie des halben hoves ze Schönnowe", der Johans Lyebermans sei. war und nun ihnen gehört, 1 # 3\, zu Vilingen gäber; sie dürfen von denselben fürbass nicht um mehr genötigt werden. Kommt das Gut irgendwie aus ihren Händen, so haben Hainrich Lyebermann und seine Erben das Recht, „daz sü daz gut svnt nieszen, als liep inen iro sela sint vnd als sv wenent, daz sü rehte tügen". Giebt einer von ihnen irgendwie seinen Teil einem andern, der sein „geerbe" ist, so bleibt dem Vogtherrn dennoch jährlich das vorgen. Pfund zu beziehen. Sie dürfen das Gut leihen 45* ;■ M ■*M 356 1322. oder versetzen, solange es ihrer ist. Hainrich Lieberman und seine Erben leihen und niessen die Fisehenzen, solange sie, die Aussteller, nicht auf dem Hofe sind; sind sie aber auf demselben, so fischen sie selbst auf ihrem Teile. Hainrieh Liebermann und seine Erben sollen sie „vffe der vogthie" schirmen, so gut sie können. Gegeben 1321, an dem nghsten sameztage vor Vnsers herren vffart tage. Die Siegel des gnädigen Herrn der Aussteller, Herrn Walthers von Swarzemberg (49 mm D., IV A 2, im Schilde sechsgipfeliger Berg; f S . WALTHERI. NOBILIS . DE . .. ARZENBERG.) und der Stadt Waltkylche (^ 65:50 mm, IV A 1, im Siegelfelde Kirchturm auf dreigipfeligem Berge, r. davon Haselstaude, 1. Eichenzweig; f SIGILLVM. CP7IVM. DE . WALTKILCH.) ")■ Perg. Or. Donaueschingen. a) Abgebildet bei v. Weech, Siegel I, Tafel 25, No. 4. 1) 1357, OM. IG. Rudolf Bergeli, Bürger zu Vilingen, verkauft Cünraten dem Eiter vs der Linna, Bürger zu Vilingen, um 70 ft 3i Stehler sein Vierteil des Liebermanshofes zu Schönnow, von welchem eine Hälfte bereits dem Käufer und das letzte Vierteil Hainrich Dietmars sei. Kindern gehört. Geben an st. Gallen tag, 1357. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Donaueschingen. R. 377. 1322, März 17. Weistum über die Heiligenberger Grafenrechte. Schattbuch. Wür grafe Albrecht von Werdenberg kament a ) an dem lantag zu Schattebüch und batent uns zu erfahren an dem gerichte, was unsers rechten wäre in unser grafeschaft zum Heyligenberg. Da wart uns ertheylt: Wa ein schädlicher mann begriffen in der grafeschafft wird, an in freyen statten, daß man uns den antwortten soll; und hant behaubt, daß, wa ein b ) herkommen mann komt °) in unser grafeschaft, daß der durch rechten keinen herrn ä ) soll nehmen, dann uns; und hant behaubt umb den todschlag und friedebruchß wunden, daß dar umb nieman [richten] soll, wann wür; und hant behaubt, daß die clöster, die vogtes nit enhan sont durch recht 6 ), daß sich der durch (sie) nieman f ) unterziehen soll, wann wür; darnach hant wür (sie) behaubt 8 ), daß in unser grafeschaft nieman soll bachen, noch schenckhen, noch metzgen, wann mit unserem willen, wann in des reiches statten; und hant behaubt 11 ), daß, warechte frohn walde seynd, daß die durch recht niemand bannen soll, wann wür*); und hant behaubt, daß in der grafeschaft ein kein k ) meß, weder kornmeß, noch tuechmeß, noch weinmeß 1 ) soll seyn, wann damit die grafeschaft bewiden m ) ist, daßelb meß ist bauers meß u ); und hant behaubt, wa mühlinen seynd in unser grafeschaft, daß wür die durch recht besorgen sont umb das imj, umb daß das wasser gange, wa es zu recht seinen fiuß habe an die mühle, und die zargen 0 ), die soll seyn in derwitten p ) ■■■■■■■■■ ■ !'' I 1322. 357 von den steinen, als das 4 ) vorder gelaich an dem r ) daumen eines mäßigen marines; und hant behaubt, daß niemand an kein veste bawen soll in unser grafeschaft, weder statte, noch biirgere, wann mit unserem willen; und hant behaubt, daß niemanden 8 ) kein mühlen bauen soll, wann da ein rechte ehehaftige hofstatt ist, wann mit unserem willen: und baut behaubt, daß, was an den acht buchen 4 ) funden wird, dass wür erbetten von vnserem vatter, daß unser gericht über dass soll gähn u ); und hant behaubt, daß niemand den anderen pfänden soll an des gerichts erlaub; und hant behaubt, ob je schier T ) wandelbahrs ist in den Sachen allen w ), daß das durch recht niemand richten soll, wann wür. Aller der rede und hievor geschriebenen saeh x ) vergiche ich, Conrad der fürst von Contzenberg y ), der des tages gewaltige richter was von meines herrn gewalt, grafen Albrechts von Werdenberg, an dem landtag zu Schattenbueh, deß z ) gab ur- theylen herr Ulrich von Guttingen, der unser fürsprecher was umb dieselben sachen alle, darnach herr Hannß von Hornstein, herr Rudolph von Eamsperg, herr Conrad von Laubenberg, herr Friderich vom Riedt, herr Burckard von Hohenfelß, herr Ule- rich von Rieth aa ), herr Eberhard von Hohenfelß aa ), herr Heinerich von Ciueriß bb ), her Herrmann von Ciueriß bb ), herr Albrecht von Regnoltzwiler 00 ), die Ritter alle, und Conrad Seltzeli dd ) von Ravenspurg, ein burger, Frigke Gremmelich, Burckard Aebilin ee ), Conrad Deßelnhofer ff ) von Pfullendorff, Hug Schneewiß gg ), Ulrich Pfefferlin von Costantz, die burger, Heinerich der Hiller, Conrad von Egenwiler, Burckard der Witzig von Almanshaußen hb ) und darnach manch ehrbahr mann, die do an dem ge- richte stuendeu"). Daß das wahr sye und stathe bleibe, so henckhen wür Conrad der fürst von Contzenberg y ),J : andrichter in der grafeschaft zum Heyligenberg, unser insigel an diesen gegenwärttigen brief, der ward gegeben zu Schattenbuch an dem landtag, da man zahlte von gottes geburth dreyzehen hundert jähr und darnach in dem zway und zwaintzigisten jähr, an dem nächsten mittichen nach mitten Mertzen. Pap. Kop. 18. Jhdt. Donaueschingen'). 1) Eine zweite, von der F. F. Kanzlei beglaubigte Kopie wurde von dem damals in Messkirch aufbewahrten, jetzt leider verschollenen Originale 1744 genommen. Trotz der Beglaubigung ist dieselbe jedoch schlechter als die hier gegebene, die ebenfalls das Original nicht genügend lesen konnte. An folgenden Stellen weicht diese Kopie von 1744 von der obigen ab: a) kammant, b) an, c) kumpt, d) dass dardurch recht an keinen herren soll nemmen, e) die vögt es nit enhansant durch recht, f) der durch nieman, g) hant wür behorht, h) behabt, i) es fehlt: wan wür, k) ebenso: ein kein, 1) weinmaß, m) bewidre, n) daßelbe waß ist bauers maß, o) pargen (der Kopist von 1744 kannte eben das mittelhochdeutsche zarge nicht), p) mitten, q) der, r) den, s) niemandan, t) buchre, u) gan, v) zeschitt, w) allein, x) stath, y) Cazenburg, z) dass, aa) beide Namen fehlen, bb) Ninaruß oder Ninariß, cc) Eeciuolginrider, dd) Selzoli, ee) Arbelin, ff) Deßelichouer, gg) Schneeweiß, hh) Allmanßhofen, ii) stuntent. r ■■-•-'■•■'- Hm &ü mS. 358 1322—1324. 2) Ein Auszug aus dieser Urkunde steht in der Druckschrift: „Anticategoriae zwaier fürnemmer deß hayl. Köm. Eeichs Ständen Hailgenberg vnd Salmansweyl wegen ihrer hincinde habenden vnd praeten- dirten Privilegien vnnd vertragen. 1616." S. 144—45. 1322, Mai 21.—1353, Febr. 21. 378. Ablassbriefe für fürstenbergische Kirchen. a) 1322, Mai 21. Avignon. Egidius patriarcha Alexandrinus, Guilelmus episcopus ad partes Tar- tarorum, Petrus Narniensis, Egidius') Andrinopolensis, Petrus Ciuitatis Noue et Guilelmus Puteolanus episcopi omnibus vere poenitentibus, qui ad capellam beatae Mariae et st. Nicolai in Hunenstain in omnibus festis beatae Mariae, st. Nicolai, Natalis domini, Circumcisionis, Epiphaniae, Eamispalmarum, Parasceves, Eesurrectionis, Ascensionis, Penthecostes, Corporis Christi, st. Johannis Baptistae, omnium apostolorum et evangelistarum, omnium sanctorum, sanctorum Michaelis, Laurencii, Vincencii, Martini, Stephani, Georgii, Ambrosii, Jeronimi, Gregorii, Augustini, sanctarum Margaretae, Katerinae, Mariae Magdalenae, Agathae, Annae, Agnetis, 11,000 virginum et in dedicatione capelle et in octavis earundem festarum accesserint aut ad fabricam manum por- rexerint adiutricem, ac singuli 40 dies indulgentiarum relaxant, dummodo diocesani consensus accesserit. Datum Auinione, 21. die mensis Maii, 1322., pontificatus domini Johannis pape XXIL anno sexto. Von den Siegeln der 6 Aussteller ist nur das 4. leidlich gut erhalten (Q 64:42 mm, DZ A 2 a, rechts von der Figur Nagel, darüber Krone, links Lilie; S . FBIS . EGDDH. DEI. G.....PISCOPI. ANDEINOPOLEN.). Perg. Or. Trochtelflngen, Pfarrregistratur. S. 1) Nach dem Siegel ergänzt. 2) Patriarch von Alexandrien lat. Ritus in partibus infidelium. Der Bischof Guilelmus »ad partes Tarta- rorum« kam niemals in die Tartarei, s. Wiltsch, Handbuch der kirchlichen Geographie und Statistik II, 326. Narniensis = Narni, Mittelitalien, Andrinopolensis = Adrianopel; Ciuitatis Noue, = Cittanuova in Istrien; Puteolanus = Pozzuoli, Unteritalien. S. b) 1324, Nov. 30. Constanz. Eüdolfus episcopus Constantiensis et gubemator Curiensis ecclesiae approbat indulgentias, quas Egidius patriarcha Alexandrinus, Matheus Duracensis, Petrus Nazarenus, Balianus Collocensis archiepiscopi, Heinricus Kyoelensis, Andreas Terracensis, Petrus Narniensis, Petrus Ciuitatis Noue, Zacharias Suacinensis, Stephanus Lubucensis, Guilelmus St. Juste, Guilelmus ad partes Tartarorum et Egidius Andrinopolensis') episcopi omnibus vere poenitentibus et confessis, qui ecclesiam parrochialem sanctorum Ciriaci et sociorum eins in Schappach festis „st. Ciriaci, Natalis domini, Circumcisionis, Epiphanie, Parasceues, Eesurreccionis, Ascensionis, Pentecostes, Corporis Christi, st. Johannis Baptiste, apostolorum Petri et Pauli omniumque aliorum apostolorum et evangelistarum, omnium sanctorum, st. Crucis, st. Michahelis archangeli ac in omnibus et singulis festis beate Marie, sanctorum Laurentii, Vincentii, Martini, Nicolai, Stephani, Christophori, Georgii, Augustini, Gregorii, Jeronimi, Ambrosii ac sanctarum Margarete, Katherine, Marie Magdalene, Agathe, Anne, Agnetis, 11,000 virginum, 4 temporum, in diebus Eogacionum et in dedicacione eiusdem ecclesie et per octauas earundem festiuitatum" causa devotionis accesserint necnon ad fabricam, lu- minaria, ornamenta et quaevis alia ad ecclesiam necessaria manus porrexerint adiutrices, aut qui in eorum testamentis vel extra aurum, argentum, vestimenta seu aliqua alia caritativa subsidia ecclesiae legaverint, aut qui missis, praedicationibus, matutinis, vesperis aut aliis divinis officiis in dicta ecclesia interfuerint aut qui corpus Christi vel oleum sacrum, cum infirmis portentur, secuti fuerint, aut qui in serotina pulsatione campanae flexis genibus ter Ave Maria dixerint, et qui cimiterium eiusdem ecclesiae ter circuerint et pro animabus omnium inibi in Christo requiescentium et omnium fidelium defunctorum Orationem Dominicam cum Salutatione Angelica pia mente dixerint, elargiti sunt. Datum Constantie, 1324., 2. kalendas Decembres, in- dictione 8. Das Siegel des Bischofs abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. S. ■^flf ■''■'' ; ■ ■' ' ■ -' 1322—1342. 359 1) Die Sitze der Bischöfe bestimmen sich, wie folgt: 1) Patriarch von Alexandrien lat. Ritus, ein Bischof in partibus infidelium. 2) von Durazzo, Albanien. 3) Petrus ord. st. Dominici war Bischof, nicht Erzbischof von Nazareth-Barletta, Unteritalien. 4) Collocensis ist nicht Colocza, Ungarn, dessen damaliger Erzbischof Ladislaus hiess, sondern Rhodus, dessen Erzbischof auch Colocensis genannt wurde, s. Weidenbach, Calendarium 278. 5) Kyoe- lensis = Kiew-Zytomir (Kioviensis) lat. Ritus. 6) von Terracina, Italien. 7) von Narni, Italien. 8) Cittanuova in Istrien. 9) von Sfacia, Illyrien, ord. st. Dominici. 10) Lubucensis = Lebus in Brandenburg. 11; St. Juste = Santa Giusta auf Sardinien. c) 1339, März oder Mai 12. Ävignon. Johannes Eossonensis archiepiscopus, Sergius Pollensis, Petrus Montis Maranensis, Petrus Calliensis episcopi, Nerses Manasgardensis archiepiscopus, Nicolaus Naza- renus > ......» Bernardus ... et Salamannus Wormaciensis') episcopi omnibus vere poenitentibus et confessis, qui capellam st. Nicolai in Brunnon frequentaverint in festis specialiter nominatis, vel si qui missis, prae- dicationibus, matutinis, vesperis aut aliis quibuscunque divinis offieiis interfuerint, aut qui corpus Christi vel oleum sacrum, cum infirmis portantur, secuti fuerint vel qui in serotina pulsatione ter Ave Maria dixerint necnon qui ad fabricam etc. manum porrexerint adiutricem aut qui cimiterium dicte capelle cum orationibus circumierint a ), 40 dies indulgentiarum de iniunctis poenitentiis relaxant, dummodo diocesani voluntas ad id accesserit. Datum Avinione, 12. die mensis M..., 1339., et pontificatus domini Benedicti pontificis Xn., anno quinto. Mangelhafte Abschrift des jetzt verloren gegangenen Originals vom Pfarrer Thoma von Hon- stetten von 1792. 1) Rossonensis, gleich Rossanensis, Rossano, Unteritalien; Pollensis = Pola, Istrien; Monte Marano CJnter- italien; Calliensis = Cagli, Mark Ankona. Manasgardensis archiepiscopus = Melasgerd am Euphrat in Armenien- Nazarenua ist nicht Nazarcth-Barlotta, denn dort war damals Erzbischof Petrus, sondern wohl Nazarcska in Thessalien'. 2) Diese Bestimmungen scheinen nur dem gebräuchlichen Formular der Ablassbriefe entnommen und also nicht den wirklichen Verhältnissen der Kapelle zu entsprechen. 3) Pfarrer Thoma bemerkt dazu, dass Brunnen immer nach Reichenau gehört habe. Das Bild der hl. Maria habe der hl. Meinrad in Brunnen genommen und nach Einsiedlen transportirt, wo sie, wie die alte Tradition berichte, durch den Rauch der brennenden Kerzen schwarzbraun geworden sei; richtig sei, dass Tuttlingen, Möringen, Wurmlingen, Kolbingen, Mühlheim jährlich grosse Kerzen nach Brunnen opferten, wie auch die Zürcher, worüber Thoma, wie er angiebt, ein altes (jetzt verschollenes) Verzeichnis in Händen hatte. d) 1341, Juni 15. Ävignon. Nerces Manasgardensis archiepiscopus, Bernhardus Ganensis, Matheus Örganchensis, Nycolaus Nazariensis, Thomas Tyniensis, Petrus Calliensis, Gracia Dulcinensis, Petrus Montis- marani et Johannes Capionensis episcopi omnibus vere poenitentibus et confessis, qui ecclesiam parrochialem in Hayngen omnibus festis st. Viti, in dedicacione eiusdem ecclesiae, in festis Natalis domini, Circum- cisionis, Epiphaniae, Parasceues, Pascae, Ascensionis, Pentecostes, Trinitatis, Corporis Christi, Inventionis et Exaltationis st. crucis, in omnibus festis beatae Mariae virginis, sanetorum Johannis Baptistae et Evange- listae, Petri et Pauli et omnium apostolorum et evangelistarum, sanetorum Stephani, Laurentii, Martini et Nicolai, sanetarum Mariae Magdalenae, Katherinae et Margaretae, in Commemoracione omnium sanetorum et animarum et per oetavas dietarum festMtatum frequentant, quadraginta dies indulgentiarum de iniunctis eis poenitentiis relaxant. Datum Avinione, 15. die mensis Junii, 1341., et pontificatus domini Benedicti pape duodeeimi anno septimo. Das Original siegelten die Aussteller. Enthalten in der zu Constanz, 1342., 13. ka- lendas Febr. (20. Jan.) gegebenen Bestätigungsurkunde des Bischofs Nycolaus von Constanz, Zimm. Kopial- bucli I, 29. 1) Manasgardensis = Melasgerd am Euphrat in Armenien; Ganensis = Ganos am Marmorameer; Capionensis = Capha, Phönizien; Örganchensis = Orycanda in Lycien ? Nazariensis = Nazareska in Thessalien ? Tyniensis = Tinien, Knin, Dalmatien; Calliensis = Cagli, Mark Ankona; Dulcinensis = Dulcigno, Albanien; Montis-Marani = Monte Marano, Unteritalien. S. e) 1342. Ävignon. Petrus Calliensis episcopus, Bernardus Ganensis episcopus, Gracia Dulcinensis episcopus, Thomas Tinniensis episcopus, Ricardus Bisaciensis episcopus, Vincencius Maranensis episcopus, Matheus Organthensis episcopus, Nicholaus Nazariensis episcopus, Galganus Aleriensis episcopus et Johannes I BS m ■ ' I | ■ I ■ . i 1 : £1 mmmm ■■ i vwHt fmw "'HtfWvi mW Säffl 'mm ^"!fi*i*i' m m ra*ss5 $Pf @bb . ■■ $IN &«§*$? • m 4l£ m wft Ha ■sj >. ffi 9HB fk BK1 fe V , Hl 360 1322—1353. Capionensis') episcopus omnibus, qui altaria .... 2 ) conversionis s. Mariae Magdalenae, s. Cyriaci et altare s. Michaelis archangeli et omnium fidelium defunctorum in parochiali ecclesia in Briulingen in omnibus festis suorum patronorum, in dedicatione praedictae ecclesiae, in festis Natalis domini, Circumcisionis, Epiphaniae, Parasceves, Paschae, Ascensionis, Pentecostes, Trinitatis, Corporis Christi, Inventionis et Exaltationis s. crucis, in omnibus festis beatae Mariae virginis, s. Johannis Baptistae et s. Johannis Evangelistae, omnium aposto- lorum et evangelistarum, sanctorum Stephani, Laurentii, Martini, Nicolai, Gregorii, Augustini et sanctorum Stephani, Laurentii, Martini, Nicolai, Gregorii, Augustini et sanctarum Katerinae, Margaretae, Ceciliae, Luciae et Agnetis, in Commemoratione omnium sanctorum et animarum et per octavas dictarum festivitatum octavas habentium et singulis diebus dominicis causa devotionis, orationis aut peregrinationis accesserint, seu qui missis, praedicationibus, matutinis, vesperis et quibuscunque divinis officiis ibidem interfuerint, qnadraginta dies indulgentiarum de iniunctis eius poenitentiis relaxant, Vlrico rectore ecclesie in Briulingen petente. Datum Avinione .... 8 ). Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or. Freiburg, erzbischöfl. Archiv (aus dem Nachlasse des Dekans Haid in Lautenbach). 1) Calliensis = Cagli, Mark Ancona; Ganensis = Ganos am Marmorameer; Dulcinensis = Dulcigno, Albanien; Tiniensis = Knin, Dalmatien; Bisaciensis = Bisaccia, Unteritalien; Maranensis = Mariana (jetzt Ves- covato), Corsica; Organthensis = Orycanda in Lycien? Nazariensis = Nazareska in Thessalien ?; Aleriensis = Aleria, Corsica; Capionensis = Capha, Phönizien. • S. 2) Hier ist eine Zeile durch Löcher im Pergamente unleserlich geworden. 3) Die Namen der Aussteller nötigen zur Annahme, dass diese Urkunde mit der folgenden gleichzeitig sei. f) 1342, April 9. Avignon. Bernardus') Ganensis episcopus, Gratia Dulcinensis episcopus, Matheus Organthensis episcopus, Valentinus Murinensis episcopus, Thomas Tnnensis (sie) episcopus, Picardus Bisaciensis episcopus, Galganus Aleriensis episcopus, Nicholaus Nazariensis episcopus, Petrus Caliensis episcopus, Johannes Capionensis episcopus omnibus, qui ad ecclesiam parochialem st. Michahelis archangeli de L&ffingen in singulis eiusdem patroni festivitatibns et in festis Natalis domini, Circumcisionis, Epiphaniae, Parasceves, Paschae, Ascensionis, Pentecostes, Trinitatis, Corporis Christi, Inventionis et Exaltationis s. Crucis, Michaelis archangeli, beatae Mariae virginis, Nativitatis et Decollationis s. Johannis Baptistae, omnium apostolorum et evangelistarum, in Festo omnium sanctorum, in Commemoratione animarum, in dietae ecclesiae dedicatione et per octavas festivitatum praedietarum octavas habentium et sanctorum Stephani, Laurentii, Georgii, Jeronimi, Martini, Nicolai, Gregorii, Augustini, Mariae Magdalenae, Katerinae, Margaretae, Luciae singulisque diebus dominicis causa devotionis, orationis aut peregrinationis accesserint, seu qui missis, praedicationibus, matutinis, vesperis et aliis divinis officiis, exequiis et mortuorum sepulturis ibidem interfuerint et pro salubri statu Johannis Tieribach, praesentium impetratoris, et eius uxoris et liberorum oraverint, 40 dies indulgentiarum relaxant. Datum Auinione, 9. die mensis Aprilis, 1342., et pontificatus domini Benedicti pape Xü. anno oetavo. Die Siegel sämmtlich abgefallen, erhalten zum Teil die braune Siegelschnur. Perg. Or. Freiburg, erzbischöfl. Archiv (aus dem Nachlasse des Dekans Haid in Lautenbach). 1) Als Initiale ist gemalt der Erzengel Michael, den Drachen besiegend; vor ihm kniet der jugendliche Erwerber dieses Ablassbriefes in schwarzem Talar mit langer Kapuze, in der rechten Hand ein Spruchband mit der Inschrift: »Johannes dictus Tieribach, clericus coniugatus« haltend. (Die clerici coniugati sind solche Cleriker welche nur die niedern Weihen und die Tonsur erhalten haben, alle Vorrechte des geistlichen Standes besitzen, aber eben ihrer niedern Weihen wegen nicht zum Coelibat verpflichtet in die Ehe getreten sind.) 2) Die Namen der Bischöfe siehe Anm. 1 zu e); Murinensis = Muro, Unteritalien ? g) 1353, Febr. 27. Avignon. Jacobus Neopatrensis archiepiscopus, Baphael Archadensis, Johannes Castellanus, Nicholaus Suanensis, Johannes Imelacensis, Johannes Tribuniensis, Augustinus Destillariensis, Adam Perpenensis, Gregorius Salunensis, Johannes Draconarianus, Anantius Xanchiensis, Franciscus Vrehensis, Johannes Tertopolensis, Petrus Calliensis et Nicardus Termopolensis episcopi omnibus vere poenitentibus et confessis, qui ad ecclesiam parrochialem in Haindingen in honore st. Martini fundatam seu capellas in Fursten- berg et in Blomenberg eidem ecclesiae annexas in festo patroni et „Nativitatis domini, Circumcisionis, Epi- 1322. 361 1322, Juli 27. Avignon. &i JBBBm ■■■ rfi ■■,'■ ■ •'■' '■.'-■ ■• *..■■' phanie, Parasceues, Pasche, Ascentionis, Pentecostes, Trinitatis, Corporis Christi, Inuentionis et Exaltationis st. Crucis et in omnibus festis beate Marie, st. Michaelis archangeli, Nativitatis et Decollationis st. Johannis Baptiste, beatorum Petri et Pauli apostolorum et omnium aliorum apostolorum et euuangelistarum ac quatuor ecclesie doctorum, in Festo omnium sanctorum, in Commemoratione animarum, in dicte ecclesie dedicatione, seu ipsarum capellarum consecratione, sanctorum Stephani, Laurentii, Georgii, Fabiani, Sebastiani, Dionisii, Blasii, Nicholai sanctarumque Marie Magdalene, Katherine, Agathe, Margarethe" et per octavas festivitatuin singulisque diebus doniinicis sabbatibus causa devotionis, orationis aut peregrinationis accesserint aut etc. [wie oben No. 378 b] aut „qui pro uita et salubri statu Nicholai Eschinger de Furstenberg presbyteri dicte diocesis, presentium impetratoris, dum vixerit, et anima eius, cum ab hac luce migrauerit, pie deum exora- uerint", 40 dies indulgentiarum relaxant. Datum Amnione, 27. die mensis Februarii, 1353., et pontificatus domini Innocentii pape VI. anno 1. Es hängen noch an 13 Bischofssiegel, aber alle eingenäht und zertrümmert. Perg. Or. Hondingen, Pfarrregistratur. S. 1) Die Namen erklären sich, wie folgt: 1) Neapatra, Nordgriechenland. 2) Arkadi auf Creta, ord. st. Francis«. 3) Civita Castellana, Mittelitalien. 4) Sovana, Toscana. 5) Emly, Irland. 6) Trebinje, Dalmatien. 7) Destil- laria, Suifragan von Parium am Hellespont, s. Weidenbach a. a. 0. 277. 8) Ob Perperene, Kleinasien? 9) Salona, Nordgriechenland. 10) Dragonaria, Unteritalien. 11) Xanthia in Thracien ? 12) Werria in Macedonien? 13) Derselbe heisst in einem Ablassbrief, in dem auch die meisten andern hier genannten Bischöfe vorkommen, Termopo- lensis, ist also Bischof von Thermopylae, s. Wartmann, S. Gall. Urkundenbuch III, 594. 14) Cagli, Mittelitalien. 15) Wohl Nachfolger des ebengenannten Bischofs von Thermopylae. 2) Otto vicarius Johannis electi Constantiensis in spiritualibus et temporalibus generalis ad premissa con- sentit. Datum Constantie, 1354., 2. kalendas Maii, indictione 7. Das Siegel des Ausstellers (Q 65:42 mm, IV A 2, unter dem Bild der Madonna rechts das Constanzer Kreuz, links unkenntliches Wappen; + S'. OTTONIS . VICAR. . ........ TI. 9FIB, . 9STAN . GENL' .)■ Perg. Or. Transfix an obiger Urkunde. S. 379t Johannes papa episcopo Argentinensi notificat, quod Conradus abbas monasterii in Salem petiit, ut monasterio suo, in quo regularis observantia cultus divini, hospi- talitas et multae elemosinarum largitiones ac alia pietatis opera exerceri consueverunt, et quod nunc propter guerrarum discrimina in partibus Ulis per octo annos quasi continua peccatis exigentibus ingruentium in possessionibus et redditibus adeo dimi- nutum est, ut 280 personae, inter quas sunt 91 presbyteri, quae ibidem remanserunt, decenter sustentari nequeant, parrochiales ecclesias de Pbullingen, Ostrach et Burg- wiler, in quibus idem monasterium ius patronatus obtinet, et quarum proventus se- cundum taxationem antiquae decimae 80 m. a. annuatim non excedunt, cum capellis annexis et omnibus pertinentiis in perpetuum uniat, ita ut, rectoribus, qui nunc sunt, illarum cedentibus vel decedentibus, abbas et conventus monasterii Salem auctoritate- propria per se vel procuratorem ecclesiarum earundem corporalem possessionem tenere possint, dioecesani loci vel alterius licentia minime requisita, reservatis tarnen per- petuis capellanis in ecclesiis praefatis de proventibus earundem congruis portionibus. V. 46 | mfiml ! . ■ ' mm «e 362 1322—1324. Papa episcopo praefato mandat, ut, quia sibi de praemissis non constitit, de prae- dictis omnibus se plene informet et quicquid invenerit, sibi referre procuret. Datum Auenione, 6. kalendas Augusti, pontificatus nostri anno sexto. Das Siegel des Papstes fehlt. Perg. Or. Karlsruhe"). a) Unten ist vermerkt: N. Vall., auf der Rückseite steht von gleichzeitiger Hand: Heinricus de Hunaberg. 1) 1323, Juli 5. Salem. Hartnidus decanus in Mängen et rector ecclesiarum in Hangen et Cruchen- wis et magister Berhtoldus de Hüningen, praebendarius ecclesiae s. Petri Argentinensis, commissione sibi per episcopum Argentinensem facta, eidem nuntiant, se omni sagacitate adhibita et diligenti inquisitione, per instrumenta publica sigillis sanis et integris ex omni parte firmissime roborata et per testimonium fide dignum invenisse, quod ius patronatus ecclesiarum in Ostrach et Burgwiler monasterio de Salem pertinet ab antiquo, quod redditus ecclesiae in Ostrach ad 15Vs m. a. se extendunt praeter praebendam plebani ibidem residentis summam 5 m. a. continentem, quod redditus ecclesiae in Burgwiler ad 12 'h m. a. se extendunt, excepta praebendula sacerdotis in eadem inofficiantis summa 4 m. a. non excedente, quod in dicto monasterio deo servientes 285 personae sunt, inter quas 89 sacerdotes, 36 ministri et 160 conversi sunt et quod invenerunt, hospitali- tatem, elemosinarum largitionem aliaque pietatis opera in eodem monasterio, „super quod scribi vel dici valeat", omnibus supervenientibus continue indefesso animo misericorditer exhiberi. Datum Salem monasterio prenotato, 3. nonas Julii, 1323. Die Siegel der Aussteller eingenaht. Perg. Or. Karlsruhe a ). a) Diese Aussage meldet 1323. {das Siegel eingenäht) Karlsruhe. Id. Julii [Juli 15.] Bischof Johann von Strassburg dem Papste. Perg. Or. 2) 1324, Sept. 1. Avignon. Johannes papa Cvnrado electo Frisingensi mandat, ut monasterio Salem per guerrarum discrimina per octo annos continuarum in redditibus diminuto et ab 280 personis, inter quas 91 presbyteri sunt, habitato, parrochiales ecclesias in Ostrach, Burchwiler et Stainbach cum capellis et pos- sessionibus suis incorporet. Datum Amnione, kalendis Septembris, pontificatus nostri anno octauo. Das Bleisiegel des Ausstellers. Perg. Or. Karlsruhe"). a) Diesem Befehle kam Cvnrad von Freising Constantie, 1324., in crastino beati Martini (Nov. 12), nach. (Perg. Or., Siegel fehlt, Karlsruhe); die Bestätigung des Diöcesans Rudolf von Constanz erfolgte Constantie, 1325., 2. idus Februarii (Febr. 12.) (Perg. Or., Siegel eingenäht, Karlsruhe). 3) 1324, Okt. 28. Pfullendorf. Hartnidus decanus in Msengin et Cünradus rector ecclesiae in Magin- büch, eiusdem decanatus cammerarius, nomine et auctoritate Cvnradi electi et confirmati in episcopum ecclesiae Prisingensis, executoris directi unionis ecclesiarum parrochialium in Ostrach, Burgwiller et Stainbach monasterio Salem faciendae a sede apostolica nominati, cum ipse praebendis vicariorum earundem ordinandis personaliter interesse non potuerit, vicario in Burgwiller praebendam formant: dotem in Galgrüti et Walpürron ad cul- turam octo boum taxatam ad 12 maltera „bladi" mensurae in Pfullendorf cum 9 ß /9j Constantiensium, praedium dictum Phaffenlehin ad culturam unius bouis solvens 3 maltera bladi eiusdem mensurae cum 4/?^ Const. et unam aream ibidem a ) sitam, decimam minutam per totam parrochiam excepto foeno, de quo tantum habere debet 3 carratas, quae decima aestimata est ad 3 Tb \ oblationes et remedia aestimata ad 3 U ^ Constantiensium, de quibus tarnen 1 ft solvet vicario in Ostrach singulis annis ratione subditorum sibi pertinentium secundum consuetudinem antiquam. Idem vicarius in Burgwiller debet semel in septimana inofficiare capellam in Walpürron per se vel alium et in die dedicationis ac patroni dictae capellae. Testes: abbas monasterii praedicti, cellerarius maior dictus de Mulhain, frater Rüd. Walkilcharius, frater Hainricus mercator, dominus Hainricus vicarius in Burgwiller et dominus Waltherus vicarius in Ostrach. Datum et actum in Pfullendorf, 1322—1323. 363 1324., in die Symonis et Jude apostolorum. Von den Siegeln der Aussteller fehlt das eine, das andere ist eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. a) Damit ist wohl Burgweiler gemeint. 4) An demselben Tage und Orte ordnen Dekan Hartnid und Kirchherr Konrad vor denselben Zeugen auch die Pfründe des Vikars in Ostrach. Zu dieser gehört darnach auch: dos in Wangen in blado tantum taxata ad 9 maltera mensurae in Phullendorf. Vicarius in Ostrach semel in septimana debet inofficiare ca- pellam in Wangen per se vel alium et in die dedicationis ac patroni ecclesiae eiusdem. Perg. Or. Karlsruhe. ■HHBHH H-* ;;' ij,«;.. fffl I^Kmm 1322, OH. 11. Villingen. 380. Der Bürgermeister, der Rat und die Bürger von Vilingen vergleichen sich mit Graf Cünrat, Herrn ze Friburg, „vmbe alle die atzunge vnd missehellunge", die er und seine Diener mit ihnen gehabt haben. Berhtolt und Burcart Zan, Gebrüder, Bürger zu Vilingen, verzichten auf Ersatz des aus der Gefangennahme ihres Vaters Cünraten Zan sei. entstandenen Schadens durch den Grafen Cünrat. Gegeben ze Vilingen, 1322, an dem nehsten mentage vor st. Gallen tage. Das Siegel der Stadt Villingen. Perg. Or. Karlruhe; Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins XH, 372. 1) 1322, OM 11. Graf Conrat, Herr zu Friburg, versöhnt sich mit dem Schultheissen, dem Bürgermeister, den Vierundzwanzigen, dem Eate und den Bürgern von Vilingen wegen aller Missehelle, die er und seine Diener von seinetwegen je mit der Stadt gehabt haben. Gegeben an dem nehesten gütemetage vor st. Gallen tag, 1322. Das Reitersiegel des Ausstellers an gewirkter Leinenschnur am Bande beschädigt (abgebildet bei Riezler, Gesch. des fürstlichen Hauses Fürstenberg S. 138). Perg. Or. Villingen. S. 381. 1322, Dez. 25. Königliche erste Bitte für den Pfarrer von Schenkenberg. Augsburg. Anno domini 1322. in die Adventus domini annotate sunt in Augusta preces primarie infra Scripte,, que date sunt per dominum Ludovicum regem Bomanorum, registrate per Berchtoldum notarium: .... Item ad ecclesiam in Mersburch pro Nycolao sacerdote, rectore in Schenkenberg, pro canonicatu et prebenda. Aus dem Libellus primariarum precum et alimoniarum des Kaisers Ludwig IV. ed. v. Oefele, Rerum Boi- carum Scriptores I, 738. 1323, Febr. 2. 382. Wernher von Mettenbüch giebt Annun, seiner ehelichen Wirtin, Cünratz des Ammans von B'üchorn Schwester, für ihre Heimsteuer und Morgengabe den Hof zu Waltpürrun, auf dem der Pisel sass, die Niedere Mühle und alles, was er in diesem 46* gn ■ - 364 1323. Dorfe hat, und 1 # Geldes, das ihm von seinem Herrn, Grafen Albreht, um seinen Dienst gen Paiern steht. Die Güter zu Waltpürrun hat er ihr von gen. Grafen Albreht von Werdenberg als Lehensherrn gefertigt. Da seine Wirtin Mannlehen nicht haben kann, so hat sie mit Willen des Lehensherrn Herrn Wernhern von Bergge, Ritter, Jaken von Berge, dessen Bruder, Cünrat den Ammann von Büchorn, ihren Bruder, und Petern von Berge zu Trägern genommen. Gegeben 1323, an Vnser frowen tag zer Liehmiss. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1323, April 11. Stühlingen. 383. Hüg, ein freier Herr von Luphen, Landgraf von Stvlingen, giebt auf Bitten Herrn Hainrich Stvdengastes, Ritters, recht und frei, „als en iegelich friherre sin gvt geben sol vnd mag, swem er wil", dem Gotteshause zu Nidingen Vffen Houe unter Fürstenberg seinen eigenen Hof zu Haindigen, den Berhtolt von Aschehain baut, und der 12 Scheffel Kernen, ebensoviel Haber und 10 ß $i Prisger gilt, nachdem ihm Hainrich Stvdengast, der von ihm damit belehnt war, diesen Hof mit 2 Hüben zu Lvtfridingen widerlegt hat. Von diesen Hüben baut die eine, welche 6 Mut Kernen und Roggen und ebensoviel Haber und 4 ß $i Kostenzer gilt, Cvnrat der Wolf, die andere, welche 5 Mut Kernen und Roggen, ebensoviel Haber und 5 ß /9\ Prisger gilt, Cünrat von Asolvingen. Geben ze Stvlingen vf der bürg, 1323, an dem ahtoden tage st. Ambrosien. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 52). Perg. Or. Donaueschingen; Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XXV, 415—16. 1) 1343, Okt. 24. Priorin und Konvent des Klosters zu Nidingen Vffen Houe verkaufen ihre Güter zu Haindingen, von denen eines, das Hans der Beginner baut, jährlich 7'/2 Scheffel Kernen, eines, das Eberli von Imedingen baut, ebensoviel und eines, das Berschi der Giseler baut, jährlich 5 Scheffel Kernen Nidinger Mass gilt, zu rechtem Leibgedinge Bruder Hansen Guggenbühel, seinem Sohne Vlin und seinen Töchtern Ellinun und Elsinun, „die phründe hant zu Inserm closter", um 100 "tb Brisger. Stirbt eine dieser vier Personen, so soll man mit einem Malter Kernen aus den Zinsen dieser Güter deren Jahrzeit ewig begehen und damit dem Konvente Wein und Fische zu dieser Jahrzeit kaufen. „Wer och, das in dem vorgenanten dorf ze Haindingen solich schade beschehi von haigel oder von wint ald von offenin vrlig ald soliche schade, der anderan liiten ir zinse abtribit, der sol inen och ir zinse abtriben." Dis beschahe vnd wart dirre brief gegeben 1343, an dem nehsten fritag nach der Ainlif tusend Megde tag. Das Siegel des Konventes Vffen Houe (s. Abbild. No. 68). Perg. Or. Donaueschingen. 2) 1346, Mai 5. Priorin und Konvent des Klosters zu Nidingen Vffe Houe verkaufen 10 ß $. ze Nitigen gewöhnlicher Münze jährlichen Geldes ab ihrem Hofe zu Händigen, den der Hansler baut, Herrn 1323. 365 Hansen von Tanhan, ihrem Kaplan, um 12 "a Brisger. Nach dessen Tod fällt dieses Geld an ihre Kirche Vffen Houe; die jeweilige Kusterin soll davon jährlich „gen Gnadentail an die kapellen ain masse 61es" gehen und soll „Vffen Houe gen ain Schilling phenge an die grossen kerzen, da man tasern herren mit liehet, vnd die yberigen phenning sol si gen vme grosse vnd klain affelata", als denn zu ihrem Gotteshause notdürftig ist. Gegehen 1346, an dem nehsten fritag nach st. Walpurg tag. Das Siegel des Konvents (wie Ahhild. No. 68). Perg. Or. Donaueschingen. 1323, April 23. Brugg. 384. Liupolt Herzog zu Österriche und Styr leint dem Ritter Burcharten von Elr- bach und allen seinen Erben um seiner geleisteten Dienste willen zu rechtem „burk- sezze" Habchsperch, die Burg, oberhalb Rudiingen an der Albe mit den dazu gehörigen Leuten und Gütern. Gegeben ze Brügge, an st. Georien tag, 1323. Das Siegel des Ausstellers (III B 3) stark heschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. 1323, vor Sept. 29. Hohentwiel. 385. Heinrich, ein freier Herr von Lupfen, und seine Söhne Berchtolt und Conrat vertragen sich mit Eberharten von Lupfen, Domherrn zu Straßburg, um alle Stösse, die sie zu ihm von Hugen von Lupfen, Landgrafen zu Stielingen, ihres Vetters, wegen hatten, verzichten auf ihre Ansprüche an das „waidtspill", das sie von ihren Vettern sei., Herrn Hainrich und Herrn Huge, Domherren zu Straßburg, geerbt haben sollten, und bekennen, dass sie die Burg zu Almut und das Dorf zu Lotsteten mit Kirchensatz und Zugehörden in dem Kaufe mit hingegeben haben, als sie „die geschefft vnd die grafschaft um 50 M. S. verkauften, als der kaufbrief staut vber die guot zuo Stüelingen". x\ls Gewähren setzen sie ihren Oheim, Herrn Albrechten von Klingenberg, Herrn Albrechts sei. Sohn. Zeugen: Herr Friderich von Beggingen, Ritter, Hug von Erzingen, Hainrich [von] Bechingen, Conrat von Stäningen a ), Conrat der Vogt von Hattingen, Bernhart von Mondorf"). Geschehen zuo Wiel vff der bürg vff dem vmbloffe, geuertiget vor st. Michaelis tag 1323. Das Original siegelten die Aussteller und ihr Gewähre. Lupf. Kopialhücher Tom. VH, 164—66, Stuttgart. a) Lies Eäningen, Bondorf. » ^^^^^^^^^^^^^ I ^H , 366 1323-1324. 1323, Dez. 6. Ach im Hegau. 386. Cvnrat Link, Bürger zu Ahe, giebt mit Gunst seiner Hausfrau Mäkthild, seines Sohnes Ortlieb und seiner Töchter Rilint und Margreth seinen Teil am Gute zu Hattingen, das halb Cvnrat Wikers von Ah ist, als rechtes Eigen dem Abte und Konvente von Salmanswiler als Seelgeräte für sich, seine Familie, seine Brüder und Vordem. Am ersten Adventsonntage soll man von demselben dem Konvente „ain dienst von vischen" thun, damit er ihrer desto fleissiger gedenke. Seine Hausfrau hat Lebenslang das Gut gegen ein Huhn Zins als Zinslehen zu gemessen , und erst nach ihrem Tode fällt dasselbe dem Kloster zu. Der Rat und die Bürger zu Ahe bezeugen unter ihrer Stadt Siegel, dass dies vor ihnen geschehen ist. Zeugen: Herr Bur., Mittelkeller, und Bruder Ber., Meister zu Dorsperch von Salmanswiler, Herr Walther, Leutpriester zu Ah, Herr Jo. Blochli, Hug von Meringen, H. und Frick, dessen Brüder, C. Wiker und C, sein Sohn, Bur. Blöchli und H., sein Bruder, Rüd. der Orsinger. Geben ze Ahe in der stat, 1323, an st. Nycolaus tag. Das Siegel der Stadt Ahe eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe 1 ). 1) Auch eine lateinische Ausfertigung dieser Urkunde ist vorhanden, die sich inhaltlich von der deutschen nur darin unterscheidet, dass sie den Mittelkeller Burchard von Villingen, den Ort des Gutes Hatlingen nennt und den Aussteller das Gut in die Hand dieses Mittelkellers »procuratoris loco abbatis et conventus« aufgeben lässt. Perg. Or. Karlsruhe. 1324. 387. Aus dem Über quartarum in dioecesi Constanciensi anno 1324. Hae sunt quarte anno domini 1324. solute et primo in archidiaconatu ante Nemus: In decanatu Engen eadem ecclesia est quartalis. Item Waltherus dictus Studengast habet ibi de- cimam laicalem, de qua aliquando 4 maltra communis frumenti nomine quarte sunt soluta. Item Johannes de Celle habet decimam laicalem in ipsa parrochia, de qua dare consueuit 4 maltra spelte. Item liberi quondam Cunradi de Haindingen habent in ipsa parrochia decimam laicalem, de qua dare consueuerunt 4 modios spelte. Et partem eiusdem decime habent consimilem Henr., Cun., Eber, et Burchardus Cerdones. Item dicti Hiltbrant habent vnam decimam laicalem in dicta parrochia, de quarta, sicut dicunt, soluerunt 3 ß. Item liberi quondam Hainrici dicti Tenger habent in dicta parrochia decimam laicalem, que hoc anno locata fuit pro 3 maltris auene mensure in Engen. Item H. Vätterli consueuit dare 5 ß Const. nomine quarte. Item domini de Hewen, senior videlicet in Castro, et filii quondam domini Burchardi de Hewen habent ibidem decimas laicales, de quibus, sicut dicunt, non debent soluere quartas. Item relicte dicte Bötin residentes in Ah habent in villa Ehingen in parrochia Engen decimam laicalem, que tantum valet, quantum valet decima predicti Waltheri Studengast, et est pars illius. 1324. 367 #*& Sffi» Item Burchardus et H. fratres dicti Bloclieli de Ab. habent in villa Nuwahusen in parrochia Engen decimam laicalem, que valet ipsis in anno 12 maltra. Item relicta dicta de Wil, residens in Ah, habet curiam dictam Gotzschalkhof in parrochia Engen, de qua debet dare quartana. Hec relicta dicit, se tantum terciam partem curie tenere, et Burchardus dictus Egene, residens in Engen, et relicta quondam Petri de "Wil tenent alias duas partes et eciam resident in Engen et Burch. Egen 5 soluit Orsinger (sie). Item in eadem parrochia dictus Wurstli de Taningen habet decimam laicalem in parrochia Engen que dat annuatim 3 maltra communis frumenti. Et Uli de Fridingen habent in parrochia Engen decimam laicalem in villa Bvesendorf, que valet 60 maltra........ Decanatus Vembach seil Vilingen. In decanatu Vilingen sive Vernbach ipsa ecclesia Vilingen est quartalis, dat omni anno 3 marcas. Item dicti Tochinger et dicti Offenburger habent unam decimam laicalem in ecclesia Vilingen, que hoc anno dat 8 maltra speltarum et 8 maltra auene, subditi in Vilingen. Item domini Götzo et Johannes, comites de Fürstenberg, habent in ipsa ecclesia Vilingen vnam decimam laicalem et vnam decimam laicalem in ecclesia Kilchdorf in predicto decanatu, que deeime estimantur ad summam 170 maltrorum communis frumenti, de quibus annuatim dederunt 3 marcas. Item in predicto decanatu ecclesia in Haidenhouen est quartalis, dat annuatim 3 $ et 10 ß ty Briscaugiensium veterum, que estimatur ad summam 70 maltrorum communis frumenti. Item in eadem ecclesia Haidenhouen Waltherus dictus Lächeier habet vnam decimam laicalem, qui dat annuatim 4 maltra spelte et 4 maltra auene, subditus in Vilingen, que soluit C. Wilerspach. Item J ohannes dictus Böseier et Hugo Andres in eadem ecclesia Haidenhouen habent vnam decimam laicalem, de qua annuatim dant 3 maltra communis frumenti. Nicolaus Scultetus, ciuis in Vilingen, habet decimam laicalem in ipsa ecclesia Haidenhouen, de qua dat annuatim 5 maltra communis frumenti, nunc residet in Durhain. Item relicta quondam dicti Gunt- frit habet decimam laicalem ibidem, dat annuatim 2V2 maltra communis frumenti, residet in parrochia Durre- hain aut Vilingen. Item Cunradus dictus Brümsi, residens in Immendingen, habet decimam laicalem in pre- dieta ecclesia Haidenhouen, dat annuatim 1 maltrum spelte et 1 maltrum auene; ista deeima locata fuit anno domini 1325. pro 20 maltris et pro tanto consueuit annis singulis locari. Item C. de Sunthusen habet decimam laicalem in eadem parrochia, que est pars eius, quam habet C. Brümsi, et valet tantumdem. Item C. de Sunthusen, residens et subditus in Gisingen, habet in ipsa ecclesia Haidenhouen vnam decimam laicalem, de qua dat annuatim 1 maltrum spelte. Item ecclesia in Kilchdorf in predicto decanatu est quartalis, que estimatur ad 70 maltra communis frumenti. Item C. Tunninger, fratres et patrui sui habent deeimas laicales in eadem parrochia in villa Biethain, de quibus dederunt Johanni Longo 6/? veterum»). Item liberi dicti Aitlinger habent decimam laicalem in predieta ecclesia Kilchdorf, qui dant annuatim 4 maltra spelte et 4 maltra auene, subditi in Einowe. a) Von jüngerer Hand: dat 2 modios. Item relicta dicta Clösselin habet in eadem parrochia vel in villa Sunphorren vnam decimam laicalem, de qua reeepit Johannes Longus 11 ß veterum»). Item Budolfus de Tanhain et fratres sui, ciues in Vilingen, habent vnam decimam laicalem in eadem ecclesia Kilchdorf, de qua dant annuatim 1 maltrum spelte et 1 maltrum auene. De istis fratribus videlicet B. residet in Fürstenberg, alii in Vilingen. Item dictus Vogt "Walther habet vnam decimam laicalem in eadem ecclesia Kilchdorf, de qua dat annuatim 2 modios auene. a) Jüngere Hand: dat 6 quartalia. Item in predicto decanatu ecclesia Eschingen est quartalis, dedit hoc anno 6 maltra communis frumenti, sed sepius 10 maltra. Item dictus Mmerli, ciuis in Vilingen, habet vnam decimam laicalem in ipsa ecclesia, de qua dat annuatim 2 maltra communis frumenti. Item Bertoldus et B. fratres de Tanhain pre- dicti habent vnam decimam laicalem in eadem ecclesia Eschingen, de qua dederunt 1 maltrum spelte et m ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ ■■■■'■■■■,■ MMBiB H l 368 1324. 1 maltrum auene. Habent etiam in Vfhain et in Suntphorren vtrobique terciam partem decime; et illa tercia in Vfhain valet communiter 30 maltra, et alia tercia in Suntphorren consueuit communiter valere 20maltra. Item relicta quondam Bertoldi dicti Bärgeli habet vnam decimam laicalem in Vfhain, de qua dat annuatim 1 maltr um spelte, subdita in Vilingen; tarnen Ber. de Tanhain soluere consueuit, et nunc Ber. E. fratres de Tanhain predicti habent, et est sexta pars decime, que valet 15 maltra. Item filius dicti Lanzenhouer habet vnam decimam laicalem in eadem ecclesia, de qua dat annuatim 3 modios spelte, subditus in Fürstenberg. Item Molitor de Stain, residens in Stain, habet vnam decimam laicalem in eadem ecclesia, de qua dat annuatim 2S-3| veterum, quas hactenus recepit custos sancti Johannis Constancie"). Item Hb eri dicti Dietmar habent vnam decimam in eadem ecclesia, de qua dant hoc anno 1 maltrum spelte et 2 modios auene, sed sepius dederunt 2 maltra, subditi in Vilingen. Item Scultetus de Hvuingen habet vnam decimam laicalem in eadem ecclesia, dat annuatim 1 maltrum spelte, subditus in Hüvingen, et debet adhuc de preterito, consueuit decima tota locari pro 14 maltris. a) Spätere Hand: Nunc habet dicta Maigerin de Furtwangen. Item ecclesia Brülingen in decanatu predicto est quartalis, que dat annuatim 12 maltra communis frumenti. Item fllia Vlrici dicti Vogt habet vnam decimam laicalem in eadem ecclesia, de qua dat annuatim 2 modios spelte, residet in Vilingen aut Brülingen"). Item dictus Bume habet vnam decimam laicalem in eadem ecclesia Brülingen, de qua dat annuatim 3 modios spelte, subditus in Brülingen. Item dictus Snider habet vnam decimam laicalem in eadem ecclesia, de qua dat annuatim 4 quartalia auene 1 ). a) Spätere Hand: Nunc habet Johannes de Notgenstain. b) Jüngere Hand: quam nunc habet Johannes de Notgenstain. Item in dicto decanatu ecclesia Löffingen est quartalis, que dat 9 maltra communis frumenti mensure ibidem. Item liberi dicti Aitlinger habent vnam decimam laicalem in eadem ecclesia, de qua dant annuatim 1 maltrum spelte et 1 maltrum auene. Hoc vnus de Immendingen consueuit soluere pro ipsis in Hüfingen. Item relicta quondam domini Johannis de Blumenegge habet vnam decimam laicalem in eadem ecclesia, de qua dat annuatim 1 maltrum spelte et 1 maltrum auene. Item alii sunt residentes in Löffingen multi, qui in vniuerso dant 20 quartalia communis frumenti. Quorum dictus Hartman, qui habet decimam dicti Flörgin, dat 10 quartalia communis frumenti. Item dictus Offinger dat 6 quartalia communis frumenti. Item dictus "Weber .. dictus Wischer et dictus Wittertinger 1 modium communis frumenti, omnes sunt subditi in Löffingen. Omnes debitores quartarum in ecclesiis Löffingen, Brülingen et rector in Eschingen presentant quartas suas ad opidum Hüfingen dicto Schöbli. Item Eud. dictus Wildmüli, residens in opido Oberndorf, habet vnam decimam laicalem in parrochia Eschingen, de qua dat 1 maltrum spelte et 1 maltrum auene; nunc habent illam decimam Eud. et Alb. de Blumenberg milites nee soluerunt iam pluribus annis quartam. Decanatus Trossingen. ......Item de ecclesia Kilchain in predicto decanatu conuenit dare rector 4 maltra spelte, 4 maltra siliginis et 6 maltra auene. Item Cellerarius de Liutfradingen habet vnam decimam laicalem in eadem parrochia, de qua dat 2 maltra spelte et 2 maltra auene; potest plus dare; estimata est ad 30 maltra communis frumenti. Item prebendarii in Hvuingen habent in eadem parrochia vnam decimam laicalem estimatam ad 8 maltra communis frumenti. Item dictus Beckenbach et soror sua habent vnam decimam laicalem in eadem parrochia Kilchain, de qua dederunt hoc anno, scilicet anno domini 1323., vnum maltrum spelte propter grandinem, alias tarnen 2 dederunt. Item H. Studengast habet in eadem parrochia decimam laicalem, que estimata est ad 4 maltra communis frumenti. Item relicta quondam de Wäningen in eadem parrochia habet vnam decimam laicalem estimatam ad 16 maltra communis frumenti. Item Burcardus dictus Egen de Engen habet ibi vnam decimam laicalem estimatam ad 18 maltra communis frumenti. Item Eüdgerus habet ibidem decimam laicalem estimatam pro 5 maltris. Item relicta quondam dicti Marschalk in eadem parrochia habet vnam decimam laicalem, de qua dat. Ista relicta est soror dicti Eekenbach, de qua supra fit mencio in HIB ■ v$fi 3£33s&! ■1 ■ WIM j®S 1324. 369 a) Raum gelassen. In archidiaconatu Albgoye. principio, vnde hie non conputetur. Item Hainricus de Randegge habet vnam deeimam in eadem parrochia estimatam ad 40 maltra communis frumenti, dicitur tarnen, quod non sit quartalis. Item H. et Albertus No- tisen habent vnam deeimam laicalem in eadem parrochia estimatam ad 10 maltra communis frumenti. Et Eberh. Notisen habet vnam estimatam ad 8 maltra communis frumenti. Item in eadem parrochia Uli de Sunthusen habent deeimam laicalem, de qua sepius dederunt 8 maltra communis frumenti annuatim, pro hoc anno, videlicet 1324. et 1323., dederunt C. de Wilerspach 10 fi> ^ veterum, estimata est ad 70 maltra communis frumenti. Item ecclesia Efingen est quartalis, que dat annuatim 12 maltra communis frumenti, videlicet 4 maltra siliginis, 4 spelte et 4 auene. Item in eadem parrochia illi de Sunthusen habent deeimam laicalem, que solvit sepius annuatim 4 maltra communis frumenti. Item in eadem parrochia cellerarius in Ippingen habet deeimam laicalem, qui dat annuatim 1 modium spelte, nee soluit anno preterito nee presenti. Item dicti Elsässer in eadem parochia habent deeimam laicalem, qui dant annuatim tres modios spelte et duos modios auene; nee soluerunt anno preterito nee presenti. Item Cunradus dictus Efinger in eadem parochia habet deeimam laicalem, dat annuatim vnum modium spelte, nee soluit anno preterito nee presenti. Item cellerarius in Efingen in eadem parrochia habet deeimam laicalem, dat annuatim vnum modium spelte, nee soluit anno preterito nee presenti.' Item inclusa in Talhain in eadem parrochia habet deeimam laicalem, dat annuatim 1 modium spelte et 2 modios auene. Item sanctemoniales (sie) in Amptenhusen habent deeimas laicales in parrochiis Kilchain et Efingen, que dant annuatim 2 maltra spelte, 2 maltra siliginis et 2 maltra auene. Item in decanatu Bütingen ecclesia Messekilch est quartalis"). a) Etwas jüngerer Zusatz: et dat 10 Tt, ,-Sj Const. In archidiaconatu circa Alpes. Item in decanatu Mungsingen ecclesia Trohteluingen est quartalis. Pars rectoris estimatur ... a ), et speetant hee ecclesie ad predietam ecclesiam in Trohteluingen, scilicet Stainhulwe, Wilgesingen et Mvttel- stetten, et de hiis solummodo cedit tercia pars rectori et hoc vi domini H. comitis de Sangans, qui dicit, sibi illas duas partes racione laicalium deeimarum pertinere..... Item in decanatu Mchishusen seu Smiechain ..... ®2 In decanatu Seluelt (sie) ..... Item ecclesia Frikingen est quartalis. Item in eadem parrochia .. prepositus de Langenowe habet deeimam laicalem, que valet circa 20 maltra communis frumenti. Item in eadem parrochia monasterium st. Blasii habet vnam deeimam laicalem, que valet circa 30 maltra communis frumenti. Item dieta Knöllin habet deeimam laicalem in eadem parrochia, que valet circa 6 modios. Item in eadem parrochia dictus Zan habet deeimam laicalem, de qua dare consueuit 1 modium siliginis, et residet in Vberlingen, et reeipit in Hattenwile, in Mos et ze der Hailgenholtz septimam partem tocius deeime in eisdem locis. Item dieta de Mänlishouen habet in eadem parrochia deeimam laicalem, que valet circa 3 maltra communis frumenti, et reeipit etiam in sua parte quartam. Item dieta Stritin reeipit in eadem parrochia vltra montes in Kurnbach, in ambobus Schönaichein et in Tiuserstorf septimam partem deeime. Item dictus Manger de Vberlingen reeipit in eadem parrochia in Eiggerswiler et in Pherrendorf septimam partem deeime. Item dictus Eörli de Althain reeipit in eadem parrochia in villa Katzunstaig septimam partem deeime. Item domini de saneto Johanne in Vberlingen reeipiunt in eadem parrochia in villa Hägemvile septimam partem deeime et hactenus reeeperunt in V. 47 jj • m S&Bi M m .-■^'^■B^^ 370 1324. eadem parrochia in villa Althain septimam partem decime, quam postmodum vendiderunt dominis de Salem, qui nunc recipiunt. Item ecclesia Wildorf est quartalis. Item in eadem parrochia dictus Grämlich de Pfullendorf habet vnam decimam laicalem in Altenbvrren, de qua 10 modii nomine quarte solni deberent..... Item Hainricus dictus de Frikkingen, residens in Frikkingen, habet vnam in eadem parrochia in villa Lehstetten, dabit hoc anno 1325. 3 modios spelte mensure in Vberlingen. Aus dem Abdruck des Liber quartarum in dioecesi Constanciensi de anno 1324. durch Dekan Haid im Freiburger Diöcesanarchiv Band IV, 1 ff. nach der Originalhandschrift im erzbischöfiichen Archiv zu Freiburg i. Br. S. 1324. 388. -Aus dem liber bannalium in dioecesi Constanciensi de anno 1324. Hü sunt bannales per archidiaconatus dyocesis Constanciensis debiti: Et primo per decanatus archidiaconatus ante Nemus: ... Item in decanatu Engen: ecclesia Engen tt .. ."), ... ecclesia Emingen 8 ß, ecciesia Honstetten 6 ß . .. ecclesia Rietezzingen b ß ... ecclesia Schenkenberg b ). a) Die Zahl fehlt. b) Scheint 1324 gar keinen Bannschatz gehabt zu haben. Item in decanatu Laize*): .. . ecclesia Messekilch 2 fi ... ecclesia Höhdorf 30 ,3j . . . ecclesia Senten- hart 30 A 4 ß, ut dicunt, ... ecclesia Bolle 30 A, ecclesia Bütingen 5 ß, ecclesia Krumbach 30 $i ... ecclesia Geggingen 30 ^. a) Gleichzeitige Beischrift: Messkilch. Item in decanatu Eilchain "): ... ecclesia Meringen 10 ß, ecclesia Ymmendingen 6 ß, ecclesia Zimmeren 1 ß , ecclesia Kilchain 1 fö ... ecclesia Sunthusen 6 ß ... Emingen 6 ß ... ecclesia Esselingen Iß... ecclesia Hattingen 4 ß. a) Dafür von späterer Hand beigesetzt: Meringen und Wurmlingen. Item in decanatu Phorre"): Noua Ciuitas 4 ß, ecclesia Leffingen 1 ü, ecclesia Gosserwiler 8 ß, ecclesia Bachain 4 ß, ecclesia Risoluingen 4 ß, ecclesia Tittinshusen 2 ß, ecclesia Wnnodingen 4 ß, ecclesia Teggingen 4 ß, ecclesia Mvnoluingen 10 ß, ... ecclesia Beringen 8 ß, ecclesia Haindingen 10 ß, ecclesia Nidingen bß, ecclesiaHaidenhouen 8ß ... ecclesia Volkenhusen b ) 6 ß, ecclesia Vilingen 1 &, ecclesia Vern- bach 6 ß, ecclesia Pfaffenwiler 3$ ecclesia Kilchdorf 10 ß, ecclesia Grüningen 8 ß, ecclesia Erzhingen b ) 10/?, ecclesia Hüuingen 10 ß, ecclesia Brülingen 10 ß, ecclesia Vultertingen 10 ß, ecclesia Phorre Iß... a) Dafür von späterer Hand: Philingen; von neuerer: Villingen. b) Lies Vokkenhusen, Eschingen. Item in decanatu Krumbach seu Oberndorf: ... ecclesia Husen 8 ß, ecclesia Wolfach 8 ß, ecclesia Superior Wolfach 8/9"), ecclesia Schappach 8 ß ... ecclesia Celle Pincerne 8 ß ... ecclesia Sultzbach 2 ß, ... ecclesia Eosseberg 3 ß ... a) obenan geschrieben: 16 ß. In decanatu Schönenberg a ): .. . ecclesia Storhingen b ) 7 ß, ecclesia Vilselingen 12 ß ... ecclesia Honstetten 5 ß, ecclesia Lubertingen Iß... a) Beisatz von etwas späterer Hand: Ehingen. b) Lies Storzingen. Aus dem Abdruck des Liber bannalium in dioecesi Constanciensi de anno 1324. durch Dekan Haid im Freiburger Diöcesanarchiv Bd. IV, 42 ff. nach der im erzbischöfl. Archiv zu Freiburg aufbewahrten Originalhandschrift. S. ■'■-''■'•■■■ !■:'■- ' ^^ 1324. 371 1324, März 25. Ach im Hegau. 389t Hugo de Meringen armiger et Rilint uxor eius, cives in Ahe, in presenti Seminare cupientes, quod valent mereri in futurum, possessiones suas Hiltzenwis vul- gariter dictas, in Maggental sitas, quas quondam Wernherus de Höchun colebat, se ad quinque iugera boum et ad tres tonsiones virorum extendentes, solventes singulis annis 3 maltera tritici mensurae in Engen, reservato sibi ipsis tarnen usufvuctu pro tempore vitae suae, abbati et conventui de Salem ob magnae religionis fervorem et specialem dilectionem, quam apud eos cernunt et ad eos habent, donatione, quae vocatur „inter vivos", donant iure proprietatis possidendas, ita ut si unus ex ipsis decesserit, 1 maltrum monasterio cedat, et si alter decesserit, etiam altera duo maltra idem apprehendat. Testes: frater Albertus de Mvlhain, maior cellerarius, frater H. de Hangen, conversorum magister, inonachi in Salem, C. dictus Lingge et Ortliep filius eius, C. dictus Virgge et H. dictus Ziber, famuli praedictorum fratrum. Datum et actum in Ahe, 1324., in Annuntiatione beatae virginis. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 53). Perg. Or. Karlsruhe. Wm mm ■■'■'■ 1324, Nov. 29. Constanz. 390t Officialis curiae Constantiensis notificat, quod 1324., in vigilia beati Andreae apostoli, constituta coram se iudicii in figura, Elizabeth relicta quondam Hainrici dicti de Meßkilich, civis in Überlingen, praesentibus nobilibus viris, Berhtoldo dapi- fero de Meßkilch, milite, et Walthero, fratri eius, quibus ipsa se pertinere titulo servitutis confitetur, omnia bona sua iusta donatione inter vivos donat, ea tarnen conditione, ut ipsa, quoad vixerit, ususfructum eorundem bonorum habeat, ut in re- medium animae suae suique mariti elemosinas tribuere et remedia ordinäre valeat, et ut, evidente necessitate imminente, ex eisdem tantum vendere possit, ut necessi- tatem sublevet. Testes: Hiltprandus rector ecclesiae in Meßkilch, 0. dictus Kugler, socius eius, sacerdotes, Erconius incuratus in ecclesia Überlingen, Conradus de Ysenina et Johannes de Rauenspurg, socii eius, presbyteri, Barchardus de Wolfurth miles, ■ 0 Hainricus dictus Am Orte, magister civium in Vberlingen, Viridis Am Orte, frater 0 0 eius, Johannes dictus Tüwinger, Vlricus dictus Knäpeller, Vlricus de Hödorf, Johannes dictus Lütfrit, cives in Vberlingen, Eberhardus dictus Knelle, Hainricus dictus Büle, cives in Meßkilch. Datum Constantie, anno 1324. et die suprascriptis, indictione octaua. Das Original siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 276. 9SB ■ ■ mm 47* ■ l| 372 1325—1326. 1325, nach März 17. Salem. 391. Cünradus Hug armiger de Sancto Monte monasterio Salem pro 3 U minus 4 ß /Sj Const. agrum suum inter Montem Sanctum et grangiam Vähsenriet contiguum colliculo dicto Huwenstain et agro dicti Kint von Staigon a ), sibi proprietatis titulo pertinentem, de consensu Adelhaidis uxoris suae, C., Ber., Jo., Hug et Oswaldi b ) filiorum suorum et Elizabeth, Adelhaidis, Annae et Katherinae filiarum suarum vendit. 0 Testes: Vir. Vngreht, Gerungus von Stras et frater suus, molitores, frater H. ma- gister in Vähsenriet, frater H. de Memmoltzwiler et frater H. Böhseler. Datum in Salem, 1325., post Letare. Das Original siegelte der Aussteller. Salemer Kopialbuch IV, 150—51. Kopialbuch der Einsiedelei Eck, fol. 45. buche, fol. 51, auch eine jüngere deutsche Uebersetzung. a) Kopialbuch der Eck: Krut von Staygen. b) ebendort: C, Bartellini, Johannis, Hugonia et Oschwaldi. Im letzteren Kopial- BE. 1325, Sept. 28. Mengen. 392. Bruder Mangolt von Nellenburch, Komtur zu Überlingen, und die Brüder des Johanniterhauses daselbst verkaufen dem Kloster Burron des Juden Hof zu Talhaen, 2 Höfe zu Maenningen, die Berhtolt Hoch und Johans Vrrendorf bauen, 1 Gütlein zu Maenningen, das Berhtolt von Rüti baut, und einen Garten zu Messekilch, den 0 Vli Siteli baut, um 70 # -S? Const. für recht eigen. Zeugen: Herr Hartnit, Dekan 0 zu Maengen, Herr Berhtolt von Eberhartzwiller, Herr Virich Hurlinch, Ritter, Cvnrat Schiltunch, Ammann ze Maengen, Albert Burst, der "Wilde Man, Otte der wirt, Cvnrat der gebutel zu Maengen. Geben 1325, an st. Michels abend, ze Maengen in der stat. Das Siegel des Johanniterhauses Ueberlingen (0 45:28 mm, U B, im Siegelfeld erhobene Hand, rechts und links ein Stern; ... DOMVS . SÄI. IOH . NNIS . I . VBERLI...). Perg. Or. Sigmaringen, f. Domänenarchiv. 1326, Jan. 26. Triberg. 393. Adelhait von Tan, Herrn Burch. sei. von Triberg Tochter, und ihr Sohn Johans geben mit Willen ihres Oheims, Herrn Brün von Kürneg, des alten, der ihr mit Recht zu Vogt gegeben ward, ihre Leute und Güter, die an sie von ihrem 1326. 373 Vater sei. gefallen sind, sie liegen zu Vilingen oder zu Dürhain, ihrem Oheim, dem Grafen Bertholt von Sultz, „won er an den selban guten ainen drittail von minan wegen hat vnd an den von Schona gesetzet han, also waz sü damit tünt mit köffen oder mit anderan dingen, daz daz min guter wille ist ... wez sü umb die vorgenanten gut über ain komen mit köffen vnd mit briefen, daz ich die gern siegeln wil". Geben ze Triberg, an dem neusten sunnentag nach st. Paulus tag, als er bekert wart, 1326. Die Siegel der Ausstellerin (30 mm D., IV A 1, im gespaltenen Schilde rechts 2, 1 Adler"), links das Wappen der Herrn von Triberg (zwei nach unten gegen einander gekehrte Hörner über dreigipfeligem Berge), im Siegelfelde über dem Wappen, sowie 1. und r. von demselben Blumenranke; -j- S'. A..LHEIDIS. D'. TRIBEG . VXOR. IOHIS . D . TAN.) und ihres Vogtes nicht gut erhalten (wie an No. 251, Anm. 1). Perg. Or. Frauenfeld. a) Dieses Wappen ist das der Familie von Dann (bei Pirmasens, bair. Pfalz); der Gemahl der Adelheid von Triberg war also ein Glied dieses Geschlechtes. b) Auf der Rückseite der Urkunde steht von einer Hand des 14. Jhdts. geschrieben: »Des von Stoffehit. 1) 1327, Febr. 22. Bahn. Adelhait von Tän, Herrn Burchartes sei. von Triberg Tochter, verkauft mit ihren Söhnen Johans und Johans um 200 2? h ihrem Oheime, dem Grafen Bertholden von Sultz, ihre Eigenleute und Güter zu Dürhain, „wie die geheissen sint oder wa su gesessen sint" und die zu den Gütern gehören, welche sie von ihrem Vater sei. ererbt hat, und namentlich auch ihr eigenes Haus zu Viligen, das an des Hübers Haus stösst. Der Käufer war vor diesem Kaufe ihr Gemeinder an diesen Leuten und Gütern. Geben ze Tän, an dem nehsten sunnentag vor st. Mathis tag, 1327. Das Siegel der Ausstellerin, unter dem sich auch ihre vorgenannten Söhne, die keine eigenen haben, verbinden, fehlt. Perg. Or. Donaueschingen a ). a) Auf der Rückseite der Urkunde steht vom Schreiber der Rückaufschrift an No. 393 geschrieben: »Des von Stoffeln*, worunter eine Hand des 15. Jhdts. setzte: »aigen MU. 2) 1327, Febr. 22. Triberg. Herr Cünrat, Kirchherr zu Schona, bekennt, dass seine Frau, Frau Adelhait von Tan, Herrn Burchartes von Triberg sei. Tochter, mit Willen ihres gerichtlich ihr gegebenen Vogtes, Herrn Brünen von Kürnegke, des alten, an seinen Herrn, den Grafen Berhtolten von Svlze, und an ihn selbst Leute und Güter zu Durrehain bi Vilingen, die sie von ihrem Vater erbte, gesetzt hat, also dass sie alles stäte halte, was er und der Graf damit mit Kaufen oder sonst thun werden. Er verkauft nun diese Leute und Güter an gen. Grafen, der an ihnen bereits ein Dritteil hatte, um 200 8> h, „der min frowe von Tan von ime dar vmbe genzlich ist gewert vnd in ir nvtz komen sint". Gegeben ze Triberg, an dem sunnen- tage vor st. Mathis tag, 1327. Das Siegel des Ausstellers (0) verdorben. Perg. Or. Frauenfeld. 3) Diese Güter verkaufte 1330 an st. Agnese tage [Jan. 21.] Graf Berhtolt von Sultz dem Kloster Katharinenthal. Perg. Or. Frauenfeld. 5tes»fi5ä&s?s 1326, März 3. Rottenburg am Neckar. 394. Graf Rudolf von Hohenberg erklart seine Bürger in der Stadt Bräunungen mit ihren Weibern und Kindern und alle Insassen in dieser Stadt frei von Hauptrecht und Todfall und bestätigt ihnen die bisher gegenüber den Herzogen von Oester- reich besessenen Freiheiten. 1 '5 !. ; msm I 374 1326—1327. Geben ze Roteinburg, an dem mentag nach sant Mathias tag, 1326. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins, XX, 33. E. 1326, Juli 24. Villingen. 395. Cünrat von Wildenstain, ein Freier, leiht einen Hof zu Kordorf, den Hainrich von Rain baut, Wernhern von Althain und seinen Erben zu rechtem Lehen. Geben ze Vilingen, an st. Jacobes abent, 1326. Das Siegel des Ausstellers, in dem er sich de Wartenberg nennt, (s. Abbild. No. 54). Perg. Or. Donaueschingen. 1326, Dez. 12. Salem. 396. Albreht von Clingenberg, Ritter, Pfleger und Burgherr zur Hohun Bödmen, die sein Pfand ist, vergleicht sich mit dem Abte und Konvente von Salmanswiler um alle Sache, die er gegen deren Kloster oder Leute hatte, und mit Namen wegen des Todschlags Eberharts Mvgen und Svrlins von Lehstetten und wegen des Schadens 0 des Stikelhowes zu Vldingen im Jechenberg und wegen des Schadens am Holze zu Criewangen, da ihm etwie mancher Baum geschunden wurde , und wegen etlicher Aecker zu Tabrehtswiler, die von seinen Leuten zer Hailigo Holtz ansprächig waren. Weder er, noch seine Erben, Vogt- oder Eigenmänner werden die von Salmanswiler und ihre Leute fortan wegen dieser Sache oder wegen einer andern alten Sache nötigen. Er verzichtet auf alle weitere Ansprache und Klage, da er darum „bez- zerung, div zitlich waz", empfangen hat. Geben 1326, an st. Lucivn abend, ze Salmanswiler in dem closter. Das Siegel des Ausstellers (Malta, 36 mm D., IV B 1, Siegelfeld mit Eosenzweigen geziert, Helmdecke, Helmzier ein Ead; f S . ALB . DE . CLINGENBG . MILIT .; Inschrift innen und aussen von Perlenschnur eingefasst). Perg. Or. Sigmaringen, Staatsarchiv. 1327. 397. Einkünfte des Klosters Weissenau im, Heiligenbergischen. ... Item in Eiethain filii Hermanni In Curia 1 ß de agro suo sito an dem Bühel. Item in Marh- dorf Her. Nesselwanc et Johannes TÜlicus 2 ß de vinea sua sita an dem Warenberge, quos legauit C. dictus de Biirren .... Item in Marhdorf VI. dictus Ekkol de Hegbach 1 fertonem cere de vineis suis sitis in ■••'•'"'•-■'■>■'.'•■'■■■■/;,■ db ^^^ 1327. 375 Megenwiller ... Item Güta, Adelheidis et Hahtildis et filia Mhthildis dicta Elizabet, germane, tres filie quondam plebani in Roggenbürron, 1 fertonem cere uel 6 ^ de curia in Gundratwiller, que possessiones nostro cedent monasterio post discessum ipsarum quatuor___ Item in Riethain prope Marchdorf Wernherus dictus In dem Hone et Adelheidis vxor eins legauerunt de prato suo sito in dem Gerüti 'h 1t cere et de agro uf der Egge 1 ß post obitum ipsorum amborum. Item religiöse domine de Lewntal Va 1t cere de red- ditibus, qtios possident de bonis Wakerlini quondam ciuis in Rauenspurg, videlicet plus quam 5 H reddituum, quorum patronatus nostre est ecclesie; item de Gannenwiller Vi 1t cere, tarnen de iure integram, quas possessiones tenet Wernherus ibidem dictus de Gannenwiller et Ber. dictus Zoller, ciuis in Marchdorf. Aus dem Weissenauer Eodel von 1327, Perg. Or. jetzt der Handschrift Acta St. Petri in Augia (St. Gallen, Vadianische Bibliothek) bei gebunden"). a) Nach einem weitem "Weissenauer Eodel von 1338, der ebenfalls dieser Handschrift beigebunden ist, war der »-villicus de Honberg« in Ravensburg ansässig »[in] alia parte riui, qui transit civitatem mediam«. 1327, März 16. Hüfingen. 398. Virich von Almshouen verkauft an die Gebrüder Rvdolf und Albreht von Blümenberg um 20 & /3j alter Prisker mit Zustimmung der beiden Lehensherren die Eigenleute: Bertolt Stainlin, der sein Lehen von dem Gotteshaus von Owe ist; die Maigerinun von Hüntschingen mit zwei Söhnen und zwei Töchtern; Hermann Rvd- ger und seine Mutter; Cunratz des Wilden Weib und ihre Kinder von Tvnöeschingen, dann die Lehenschaft über fünf Hüben, die von dem edlen Herrn von Hewen zu Lehen rühren, nämlich über die Hube, die Burchart der Schulthaiz von Hvuingen hat; die Hube, die der Mader von Rotwil het; die Hube, die Bertolt Stainli hat; die Hube, die Burchart der Frie hat, und die Hube, die Hainrich der Müller und seine Geschwister haben, und von derselben Hube 2 Viertel Kernen Vilinger Mass und 3 ß A alter Prisker jährliehen Zinses. Vnd geschah dis ze Hvuingen, 1327, do dv jarzal Romer zinsstür wc in dem zehenden jar, an dem nehsten mamtag nah sant Gregorien dult in dem Merzen. Das Siegel Virichs von Almshouen ($J 36 : 32 mm, IV A 1, Wappen wie bei Siegelabbildung No. 40, die untere Spitze weggebrochen; f S . VLRICI.D. .LMSHOVEN.). Perg. Or. Donaueschingen. R- 1327, Okt. 21. 399. Georius comes Veldenzie et Waltherus de Geroltzecke, alias dictus de Tü- wingen, domini de Geroltzecke, in remedium animarum suarum suorumque progeni- torum monialibus apud inclusorium in fundo suo in Wittechen constructum ius patronatus ecclesiae suae in Rosseberg donant, monialibus expresse consentientibus, ut ipsi et SWliääH! 9HHSF ' ' I 376 1327—1337. successores sui advocati et domini directi sint in inclusorio et possessionibus ad idem iam acquisitis et in posterum acquirendis cum omni iure, sicut advocati vulgariter kastvögte dicti esse solent. Datum feria quarta post festum beati Galli, 1327. Das eine Siegel der Aussteller abgefallen, das andere gänzlich zermalmt in einem Säckchen. Perg. Or. Donaueschingen"). a) Dabei liegt auch eine deutsche Uebersetzung des 15. Jhdts. auf Papier. 1) Das Kloster Wittichen gründete 1323 die sei. Liutgart, welche 1291 geboren wurde, 1303 als Begine in die Klause zu Oberwolfach eintrat, ein mystisches, wunderbares Leben führte und 1348 starb. Ihr Leben beschrieb ihr Zeitgenosse, Pfarrer Bertholt von Hombach; dessen für die Geschichte der deutschen Mystik nicht unwichtiges Werk ist gedruckt bei Hone, Quellensammlung der badischen Landesgeschichte III, 438—468. Zu den ersten Wohlthätern Wittichens zählten auch Herzog Albrecht von Oesterreich und seine Gemahlin Johanna, welche dem Kloster zum Ankaufe von Gülten 400 fl. gaben. Dafür gelobten 1340, April 18., Schwester Lutgard und ihr Konvent, durch ewige Zeiten zwei Priester zu halten, welche für den Herzog und seine Gemahlin beten sollten. Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg III, S. CCCCXLVI, No. 1235. 2) 1330, April 5. Avignon. Angelus Grossatanus, Vincensius Caracensis, Guilelmus Taurisiensis, Bonifacius Sulcitanensis, Radulphus Dunensis, Bernardus Dragorganus et Thomas Suniscanensis episcopi mo- nasterio monialium Witichen ordinis Minorum Constantiensis diocesis gratiam praebent, quod omnes vere poenitentes et confessi, qui ad dictum monasterium causa devotionis, orationis aut peregrinationis in omnibus festis sanctorum, quorum reliquiae seu altaria habentur in eodem, et in festis Natalis domini, Circumcisionis, Epiphaniae, Parasceues, Paschae, Ascensionis, Pentecostes, Trinitatis, Corporis Christi, Invencionis et Exalta- cionis st. Crucis, in omnibus et singulis festis beate Marie virginis et per octavas dictarum festiuitatum octauas habentium singulisque diebus dominicis accesserint seu quaedam alia opera pia b ) praestiterint quadraginta dies indulgentiarum impetrabunt. Datum Amnione, 5. die mensis Aprilis, 1330., et pontificatus domini Johannis pape XXH. anno 14. Die Siegel der 7 Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. E. a) Die Initialen sind zum Teil mit Wasserfarben gemalt und mit bildlichen Darstellungen geziert. b) Die Namen der Bischöfe erklären sich, wie folgt: Grossatanus = Grosseto, Toscana; Caracensis = Caraca (oder Petra), Nordarabien; Taurisiensis == Tauris in Vorderasien, wo nach Garns 1329 Guilielmus de Cigiis ord. st. Dominici erwählt wurde. Sulcitanus = Iglesias-Sulcis auf Sardinien. Dunensis = Down, Irland. Dragorganus — Diagorganensis, Vorderasien, wo nach Garns 1329 Bernardus de Guardiola Bischof war. Suniscanensis = Semisca- tensis, Vorderasien, wo nach Garns 1329 Thomas Mancasola Bischof war. S. b) Es sind die in No. 378 b genannten. 3) 1331, Nov. 2. Geroldsecli. Waltherus de Geroltzegge, dominus ibidem, magistrae et conventui monasterii in Widechenstain in remedium animae suae et progenitorum suorum et in recompensam grava- minum, quae monasteriis intulit, ius patronatus ecclesiarum parochialium in Schenkenzella, quod annuatim solvit 14 m. a., et in Bosseberg, quod annuatim 4 m. a. solvit, pro bonis liberis et ab omni onere exactionis precariae et collectae absolutis tenendis, ad inopiam dictarum monialium sublevandam ad earundem mensam pauperem communis refectorii donat. Moniales haec iura patronatus nunquam alienare debent, sed eadem in perpetuum mensae praedictae deservient, ut ecclesiarum harum rectoribus decedentibus moniales ipsae posses- sionem in eisdem possint apprehendere corporalem. Datum in Geroltzegge, 1331., 4. nonas Nouembris. Das Siegel des Ausstellers stark beschädigt (30 mm D., IV A 2, im Schilde Balken; f S'. WAL........... GEEOLSECKE .). Perg. Or. Donaueschingen. E. 4) 1337, Juli 11. Constanz. Nycolaus episcopus Constantiensis donationem iuris patronatus ecclesiarum parochialium in Schenkenzella et in Eosberg per Waltherum de Geroltzegge monasterio in Widechen- ' ■"■'-.'. V "'' . '' 1328. 377 stain factam") confirmat. Datum Constantie, 1337., 5. idus Julü, indictione 5. Das Siegel des Ausstellers (0 70:42 mm, IV B 2 b, der Bischof hat die r. segnend erhohen und hält in der 1. den Stab, über dem gotischen Baldachin Darstellung der Verkündigung Mariae, Inschriftenband zwischen Engel und Madonna: AVE GBAT. Darüber das Constanzer Stiftswappen, unter dem Piedestal des Bischofs Schild mit seinem Wappen: 2 von einander gewendete, unten zusammengewachsene Steinbockhörner; NICOLAVS. DEI. GBA . EPISCOPVS . 9STANCIEN.). Das tief eingedrückte Rücksiegel zeigt den Kopf eines unbärtigen Mannes. R. a) Die Urkunde Walthers (No. 399, 3) ist hier wörtlich vom Bischöfe wiederholt. 1328, Jan. 13. 400. Berhtolt und Walther, die Truchsessen von Messekilch, sind gütlich verrichtet mit den Bürgern von Überlingen, die da in dem Kriege, den sie, die Aussteller, mit Herrn Albrecht von Regentswiler hatten, geschädigt wurden. Zeugen: Pfaff Conrat der Cugeler, Herr Hainrich An dem Ort, Virich der Knappeier, Hans Lütfried, Peter des Tangers Sohn, Hans Richart, H. Wislant und Hiltpolt der Kofman. Gegeben 1328, an st. Hylarien tage. Das Original siegelte die Stadt Überlingen. Zimm. Kopialbuch I, 124 T und 319. W> ! isM® ffl 1328, Febr. 1. Engen. 401. Herr Ruodolf von Hewen, der alte, Freiherr, und Ruodolf und Peter von Hewen, Gebrüder, Herren zu Engen, sitzen zu Gericht auf der freien Reichsstrasse. Vor ihnen giebt Margreth, Hainriches Mutter von Neuwenhaußen, durch die Hand ihres dazu ihr gegebenen Vogts, des Ritters Conrad, des Vogtes von Hattingen, ihrem Sohne Hainrich den Hof, der zu der Burg gehört zu Neuwenhaußen, den Kelnhof daselbst, die beiden Güter, die Stoll baut, das Gut, das Hans In dem Bache baut, das Gut der Honerin von Ehingen und Hainrichs des Buningers Gut. Ihr Sohn setzt diese Güter Ciaren, seiner Ehewirtin, zu Pfand für ihre Heimsteuer von 50 M. S. Constanzer Währung. Beschach zu Engen in der statt, an Vnser frauwen abend zu Liehtmess, 1328. Das Original siegelten die Aussteller. Lupf. Kopialbücher Pars I, Tom. DI, fol. 324 b . Donaueschingen. S. %m mW& 6*313 1328, April 12. 402. Hainrich der Knab von Vfhain verkauft dem Priester Johans Burst und dessen Schwestern, Schwester Elzebeten und Schwester Katherinun, um 4 # 4 ß d\ Brisger V. 48 SEftSSB äiä&lfä 378 1328. seine Hofstatt, sein Haus und seinen Hof zwischen der Kinder seines Bruders und der Eihteschingerin Haus, sein Wieslein dabei, einen „wisebletz" an der Nidervnwise, das Rorewiseli, einen Acker in der Mdervnowe vf dem Mvlliweg, das Aeckerlein zen Betten und das Grvbeli für rechteigen. Die Käufer leihen das alles dem Verkäufer und seinen Erben zu rechtem Erblehen. Sie bekommen davon jährlich zu st. Gallen Tag 1 Scheffel Kernen und 1 Scheffel Haber. Will der Lehensinhaber das Gut aufgeben, so hat er dem Lehensherrn 5 ß zu „wegelosi" zu reichen. Geben 1328, an dem nästen zitag ( s £ c ) nach vsgenter Osterwochvn. Das Siegel Burcharts, des Dekans von Verenbach (s. Abbild. No. 55.). Perg. Or. Villingen. 1) 1334, April 1. Peter der Meringer und Johans, Hainrich Bertschen Tochtermann, Bürger zu Vylingen, verkaufen Hainrichen, der von Escha Sohne, von Nider Vfhain ihr Gut zu Nider Vfhain, das ihr „gemarne" war, das Bertschi Da vrnan baute, und das jährlich je 8 Scheffel Kernen und Haber Vilinger Mass, 4 Hühner und 1 Viertel Eier gilt, für ein lediges Eigen nach der Stadt Vilingen Recht um 60 1t ^ ze Vilingen gäber. Geben 1334, an dem fritage in der Osterwochen. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1356, Okt. 4. Den in No. 402 genannten Zins aus des Knaben Gut zu Vfhain vermacht Johans Burst, Kaplan von Vnser frowen Altar in der Alten stat zu Vilingen, mit mehreren anderen Gütern und Zinsen zu Vilingen und Tainingen an diesen Altar. Geben 1356, an dem nehsten zinstag nach st. Michahels tag. Das Siegel der Stadt Vilingen fehlt. Perg. Or. Villingen. 1328, Mai 1. St. Peter. 403 • Zeugnis des Klosters Friedenweiler über seine und des Klosters St. Johann bei Zabern Stellung zu St. Georgen an den Bischof Johann von Strassburg. Reuerendo in Christo patri ac domino Johanni, dei gratia Argentinensi episcopo, ceterisque, ad quos presentes peruenerint, magistra totusque conuentus monasterii in Fridenwyler Constantiensis dyocesis deuotas orationes in domino cum notitia sub- scriptorum. Vniuersis ac singulis presentium inspectoribus tenore presentium signifi- camus, quod nos per nostram conscientiam et obedientiam, in qua tenemur ordini st. Benedicti, cui semper obedientes fuimus et nunc sumus, profitemur publice necnon a ) presentibus protestamur, quod nostrum monasterium in Fridenwyller cum personis et rebus in spiritualibus et temporalibus subiacet et ab olim subiacuit iurisdictioni monasterii st. Georgii in Nigra Silua, ordinis st. Benedicti, Constantiensis dyocesis et venerando in Christo domino nostro, abbati eiusdem monasterii, qui pro tempore fuit abbas ibidem, pleno iure tanto tempore, cuius contrarium in memoria hominum non existit, et maxime cum ad prefatum nostrum dominum abbatem pertineat, sicut ■ -'' ■ ...... M ■ iA" HK' ^^^■W jr »1 1329. 379 etiam ab antiquo de iure pertinuit, quod, cum prenominatum nostrum monasterium in Fridenwiller magistra caret, ipse dominus noster abbas per suos nuncios nobis precipiendo mandabit , quod nos intra spatium tertii nostri capituli magistram con- corditer eligamus , in qua quidem electione si negligentes extiterimus , extunc preli- batus noster dominus abbas non obstante nostra reclaniacione nobis de sua auctori- tate habet prouidere de magistra nostro predicto monasterio fructuosa. Et protestamur per nostram conscientiam et obedientiam prescriptam, quod nunquam percepimus ab aliquibus hominibus, quod prefatus noster dominus abbas, qui pro tempore fuerit, in iurisdictione et auctoritate sua, ut premittitur, riec a domino dyocesano quocunque nee ab aliquibus aliis hominibus aliqua ratione fuerit prepeditus. Insuper protestamur protestatione prescripta, monasterium st. Johannis in Argentinensi dyocesi situm prope Zaberniam in spiritualibus et temporalibus tarn in personis, quam etiam rebus pleno iure annexum fore, pertinere et subiacere monasterio st. Georgii et nostro domino abbati predictis per omnia et in omnes euentus, sicut de nobis et de nostro monasterio in Fridenwiler superius est expressum. Et in premissorum omnium euidens testi- monium, cum sigillo proprio careamus et ad omnia nostra priuilegia roboranda sigillo venerabilis domini nostri abbatis vtamur prefati, in hac parte sigillo venerabilis do- mini . . abbatis monasterii st. Petri in Nigra Silua sumus vsae presentibus et con- tentg. Nos vero . . abbas monasterii st. Petri predicti ad petitiones magistrse et conuentus monasterii in Fridenwyler prenominati in euidens testimonium premissorum nostrum sigillum presentibus duximus appendendum. In nostro monasterio st. Petri prenominato datum anno domini 1328., kalen- das Maii, indictione 11. Pap. Kopie des 17. Jahrhunderts, corrigiert von Abt Gaisser von St. Georgen, Donaueschingen. S. a) Die Vorlage hat: omnino. 1329, Jan. 16. Engen. *jM§§ aqa Walther von Melringen a ), gen. Spietz, bekennt, dass Hainrichen von Nuwenhausen von ihm zu. rechtem Teile gefallen sind Adelhaid, Hainrich Wetzeis Wirtin von Ehingen, und ihre Kinder, und Wetzel ihr Sohn, Hanns Rudi und Moritze, Rüde Garmans Kinder, Haini, Häckeleins des Brisingers Sohn, Aellein, Hainis des Turgöwers Tochter und Walthers des Heren vier Kinder Rudi, Bernhard, Eberlin und Adelhait. Geben ze Enngen in der statte, an dem nehsten gutemtag nach st. Glaeris tage, 1329. mSrZQt Das Original siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücher Tom. XVI, 2, Stuttgart. a) Lies Mehringen. 48* : ' : ' -. m 380 1329. 1) 1329, Juni 2. Engen. Peter von Hewen, Herr zu Engen, und Herr Hainrich von Mulhausen, Kirchherr zu st. Martin zu Engen, geben um dieser Kirche Nutzen willen Katherinan, Hans Hartmanns sei. Tochter von Ehingen, die der Kirche eigen war, Hainrichen von Nuwenhausen unt Guten, Wernhers Tochter von Mülhain, und um alle ihre Kinder. Geben ze Enngen in der statt, an dem nechsten freytag nach der Auffart, 1329. Das Original siegelten die Aussteller. Lupf. Kopialbücher, Tom. XVI, 1—2. Stuttgart. 1329, Febr. 14. Rottweil. 405. Cuonrat von Emmingen, Vogt zu Hohemberg, Friderich und der Joser, seine Brüder von Emmingen, verzichten zu Gunsten des Komturs und der Johanniter zu Vilingen auf alle Ansprüche, die sie gegen diese hatten auf ein Holz zu Dürrehain, „ist derselben geburen almainde, stosset ainhalp an Bernen von Walthusen holtz vnd anderhalp an Schweninger höltzer", und auf die Ansprüche, die sie hatten „vmb ainen maiden", wogegen sie 3&h empfangen haben. Geben ze Rotwil an st. Valentins tag, 1329. Das Original siegelten Cuonrat und Friderich von Emmingen. Kopialbuch der Villinger Johanniter; Karlsruhe (Kopialbücher No. 775, p. 51). R. 1329, Juni 23. Lenzkirch. 406. Hainrich von Blumenegge, Herrn Johansen von Bhimenegge sei. Sohn, bekennt, dass alle Erblehen in dem Trähselbach, die vom Abte von Sant Blesien verliehen werden jetzt und später „vsser dem hof ze Schlüchse" und dessen Zubehör, worüber er Vogt ist, jährlich und ewiglich zu St. Gallen Tag nicht mehr als 2 ß 3\ Baseler Münze und 1 Fastnachthuhn als Vogtreeht geben sollen. Darüber giebt er dem Gotteshause von Sant Blesien diesen Brief. Geben 1329, an st. Johansen abent ze Süngiht, ze Lentzkilch in dem dorf. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. E. 1) 1340, März 6. St. Blasien. Abt Peter und der Konvent des Gotteshauses zu St. Blesin in dem Swarzwalde vertragen sich mit dem edeln Mann, Junker Heinrich von Blüemenegge, Herrn Johanse sei. von Blüemenegge Sohn, über das Wasser, genannt diu Ahe, das in den Schlüchse rinnt, „das diu eigenschaft Inser vnd vnsers gotzhüsse von St. Blesin ist vnd er vogt ist dar iuber". Davon sollen sie ihm zu Herbst 100 Fische als Vogtrecht geben, weiter darf er nur mit Erlaubnis des jeweiligen Abtes von St. Blesin greifen. Von dem Schlüchse, der ebenfalls des Gotteshauses Eigen und worüber der von Blümenegge Vogt ist, sollen sie ihm zu Herbst 200 Fische geben, wie bisher gewöhnlich gewesen, und damit soll ihm gedienet sein. Von den 5 Lehen in dem Vischebach, worüber er Vogt ist, sollen sie ihm von jedem 2 ß ^ gewöhnlicher Münze zu Vogtrecht und 1 Fastnachthuhn geben, ferner von dem Hofe zu Schlüchse zu den gewöhnlichen Zielen 10 ß 3\ gewöhnlicher Münze zu Vogtrecht und Vogtsteuer, und von den andern Lehen zu Lentzkirch oder „swa diu anderswa in der vogttaye gelegen sint", über die derselbe Vogt ist, 47s H A derselben Münze 1329. 381 jährlich zu gewöhnlichen Zielen zu Vogtsteuer und Vogtrecht gehen. Zugegen waren: Herr Johans von Blümenherg, ein Bitter, Gotfride von Grieshein, Berchtold von Egehetingen, Eherhart von Egehetingen, Huk von Stachelegge, Heinrich der Keller von Lütferdingen, Wernher der Schriher, Bürkart Sümi, Johans der Hiurlinger, Johans Veri, Johans Kihürger, Bürger zu Waltzhüt. Disse heschach vnd wart dirre hrief gegeben ze St. Blesin in dem clöster, 1340, an dem neusten meentage nach der Alten Vasenahte. Die Siegel des Abtes und Konventes von St. Blesin fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 2) An demselben Tage gab zu St. Blasien dem Kloster vor denselben Zeugen Heinrich von Blümen- egge eine wörtlich mit dieser Urkunde übereinstimmende Gegenerklärung. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt) Karlsruhe. 1329, Juni 24. 407. Walther, Ritter, der Truchsess von Rordorf, kommt mit seinem Bruder, Herrn Bertholt dem Truchsessen, wegen der 4 von C. Hilpolt, C. Engilsun, Kisling und dem Boller bebauten Höfe zu Rordorf und wegen der Mühle, gen. du Ntfwe Muli, die sie bisher gemeinsam gehabt haben, überein, dass die von C. Hilpolt und Kisling bebauten 2 Höfe und die Hälfte der gen. Mühle seinem Bruder fortan allein gehören. Zeugen: Herr Hilpolt, Kirchherr zu Meskilch, Herr C. der Tegen, Albreht von Nüsp- lingen, C. der Orhan, der Hager, H. Hütli, Ammann, Bül, Eber. Knell, Ber. Marti. Diz beschach 1329, an st. Johans tag des töfers ze Brachot. Das Original siegelte der Aussteller'). Zimm. Kopialbuch I, 78. 1) Mit den auf 3 M. S. kommenden Einkünften dieser ihm überwiesenen 2 Höfe und der halben vorgen. Mühle stiftete Truchsess Bertholt mit Genehmigung seines Bruders Walthers und des Messkilcher Kirchherrn Hiltbold Hollo auf dem st. Katherinen geweihten, in der Pfarrkirche Messkilch auf der linken Seite erbauten Altare eine eigene Kaplanei 1329, 6. kalendas Nouembris [Okt. -87.], welche Bischof Rudolf von Constanz 1329, 4. idus Nouembris [Nov. 10.] bestätigte. Zimm. Kopialbuch I, 32. 1329, Aug. 31. Haslach. Bsägj 408. Fritsch von Wiler verkauft den Frauen zu Oberwolfach in der Klausen, Schwester Willun von Eichalden, Schwester Katherinen, des Kruzlers Tochter, Schwester Adel- heit Büczen, Schwester Katherinen, Hug des Gebütels Tochter, sein Eigen zu Osterbach, „da uf ist gesessen Johans Zend Osterbach uf drin vierndeil ein lehens vnd ein vierndeil, dz het vnd hsete Fritsch von Osterbach mit andren sinen gemeinder", um 9 ä Strasburger. Zeugen: Herr C. der Kaplan von Haslach, Pfaff C. von Oberndorf, Pfaff Jo. der Mesner, Pfaff Jo. von Wiler, Pfaff B. von Husen, Pfaff H. von Oberwolvach, Albreht der Seiler, Hug der Klotzinger, H. der Muscheller, Bürger von Haslach. HS -Mp 382 1329—1330. Dirre kof geschach an dem naehsten dunnestach nach st. Bartholomes tag, ze Haslach, 1329. Das Siegel Herrn Heinrichs von Snellingen, dessen Hintersasse der Verkäufer ist (dieser hat kein Siegel) fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) An demselben Tage und Orte verkaufen [Fritjsch und Heinrich von Wil[er], Brüder, Schwester Mehtilden ___s Tochter von Niderwo[lvach] und Schwester Kathrinen, Jo. Küchofs Tochter, ihr Eigen zu Enbach, da Cünzli Msehin sitzt, um 4'/2 tt Strasburger. Zeugen wie oben, doch heisst hier Pfaff C. von Oberndorf noch Helfer des Kaplans von Haslach und Pfaff B. von Husen heisst voller Ber. Das Siegel Herrn Heinrichs von Snellingen, dessen Hintersassen die Verkäufer sind (dieselben haben kein Siegel) (wie an No. 200, 6) nicht gut erhalten. Perg. Or. (beschädigt) Donaueschingen. 2) 1346, Febr. 6. Abt Ysenbart und der Konvent des Gotteshauses zu Schutter verkaufen Bertholde Kofmanne und Cvnzen, seinem Sohne, Bürgern zu Wolfach, ihre Leute und Güter zu Osterbach um 20 Tt $i Strazburger zu Eigen. Geben an dem mentage nach der Liehtmes, 1346. Die Siegel der Aussteller (unbedeutende Bruchstücke). Perg. Or. Donaueschingen. B. 1329, Nov. 13. 409. Wölfeli von Kallenberch, Hainrichs von Kallenberch sei. Sohn, versetzt dem Eloster Salmanswiler sein Gut zu Zoznegg, das er mit seinem Vetter Wölflin, Herrn Friderichs sei. von Kallenberch, eines Kitters, Sohne, gemein hat, und auf dem Burchli der Erer sitzt, so dass das Kloster davon jährlich auf st. Martins Tag 1 # Const. beziehen soll, bis es im ganzen 10 & Costenzer hat. Erträgt das Gut ein Jahr nicht 1 ti, so hat er selbst das fehlende zu ersetzen. Sind die 10 & voll, dann fällt das Gut frei ihm heim. Dafür brennen die von Salmanswiler in ihrem Münster alle Nacht um seines Bruders Rüdiger sei. und aller seiner Vordem Seelenheil willen ein ewiges Licht. Bekommen sie in einem Jahre das Pfund nicht, so sollen sie das Licht „nah ir gewisseni vnderziehen", geht ihnen aber das Pfund „etliches iars rnurtens" ab, so sollen sie dieses Jahr das Licht ganz löschen. Wolfeli, des Ausstellers Vetter, gelobt, das Kloster an diesem Zinsgenusse nicht zu irren. Zeugen: Herr Oswalt, Priester zu Stockach, Herr Walther, Priester zu Butelbrunne, Herr Virich von Güt- tingen, Ritter, Burch. von Hodorf, Jo. von Riethnsen und Eberhart von Swaindorf. Geben 1329, an st. Bricien tag. Die Siegel des Ausstellers und seines Vetters fehlen. Perg. Or. Karlsruhe. 410. 1330, Juni 21. Constanz. Officialis curiae Constantiensis, abbate monasterii in Petri Domo suo et uni- ■fäSS» 1330. 383 versitatis hominum in Schlatte nomine petente, ut, cum capella in Schlatte a ple- banis seu viceplebanis ecclesiae in Büselingen tamquam filia eiusdem ecclesiae diebus festivis patronornm et dedicationis suae [capellae], crastina die Nativitatis domini, crastina die Paschae et crastina die Pentecostes et tertia dominica per totum annum et una die qualibet septimana ex antiqna et approbata consuetndine unius missae celebratione inofficiari debuerit, Frideboldnm de Scaffusa, rectorem ecclesiae in Büselingen , pluribns annis capellam praenotatis diebus inofficiari non procurantem, per censuram ecclesiasticam ad inofficiandam capellam per eundem seu vicarium eius compellat, testibus ab actore productis et partibus termino assignato, videlicet feria quinta ante festum beati Johannis Baptistae, hora prima, ad audiendam sententiam diffinitivam suam, intentionem actoris iündatam esse inveniens, rectorem praedictum ad procurandam capellam in Schlatte diebus praedictis per vicarium eius praefato modo condemnat. Datum Constantie, 1330., 11. kalendas Julii, indictione 13. Das Siegel des Ausstellers beschädigt. Perg. Or. Binm'ngen, freiherrl. Homstein'sches Archiv. 1330, Aug. 29. Ueberlingen. 411, Prater Mangoldus de Nellenburch, vicem gerens fratris Rüdolfi de Masmunster, prioris in superiori Allamannia, comendatorque domorum in Vberlingen et Bübicon totusque conventus in Vberlingen ordinis sacrae domus hospitalis s. Johannis Jero- solimitani, qui a debitis usurativis gravibus tantum per venditionem bonorum liberari possunt, possessiones domui suae minus utiles venditioni publicae exponere decreve- runt et in eadem abbati et conventui de Salem ipsis pinguius pretium offerentibus pro 80 $ minus 10 ß $i monetae Constantiensis curiam suam iuxta Althain dictam der Berghof, quam colunt Johannes dictus Vaser et Bertoldus dictus Berchmaiger, singulis annis 3 maltera speltarum, 7 maltera siliginis et avenae, 1 quartale ovorum, 4 pullos, 18 ß /9\ Constantiensium solventem, et curiam suam in Riggerswile, quam colit dictus Fridung, annuatim 9 maltera siliginis et avenae, 1 quartale ovorum mensurae in Vberlingen (sie), 6 pullos, 12 ß /Sj Constantiensium solventem, de consensu dicti Rüdolfi prioris transferunt. Testes: dominus Burchardus rector ecclesiae in Siggingen, dominus Berhtoldus capellanus in Owingen, Oswaldus minister in Vber- 0 0 0 o lingen, Vlricus dictus Knappeller, magister civium, Vlricus de Hödorf, Vlricus Otlinus, Berhtoldus Swiggerus, Berhtoldus de Trunibach, Johannes Joch, Hainricus Wislande, cives in Vberlingen. sau ; wmm y 381 1330. Datum et actum in Überlingen, 1330., 1. kalendas Septembris, indictione 13. Die Siegel der Kommende Vierlingen und des Komturs Mangold eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1330, Sept. 17. 412. Abt Walther zu Gengenbach leiht den Teil der Burg zu Snellingen mit dem Hofe und den zu ihr gehörenden Gütern und Reben, der an Johans von Snellingen, einen Edelknecht, von seinem Vater zu rechtem Erbe gekommen ist, und den derselbe vor ihm mit seiner Genehmigung der edeln Frau Annen, der Burgrauin von Doroltz- heim, seiner ehelichen Wirtin, für 20 M. S. Strassburger Gewäges zu einem rechten Widdum aufgegeben hat, gen. Frau nach seines Klosters Recht, „won man es ouch von vns vnd vnserm closter zu erbe het vmb ein jerlichen zinß, der sich davon ge- bürt". Johans von Sclmellingen und seine Erben können diese Stücke um 20 M. S. wieder lösen. Geben an dem nehsten mendag vor st. Mauritius tag, 1330. Das Original siegelte der Aussteller. Gengenbacher Kopialbuch (15. Jhdt.) V, 82, Karlsruhe. 1330, Dez. 16. Pfullendorf. 413. Burchart Ebli, sesshafter Bürger zu Phullendorf, verkauft für 75 # ^ Costentzer an Cunrat Brvning und Hainrich Rufen, Bürger zu Phullendorf, sein Gut zuGeggingen, das der Tuttlinger baut, und alles andere, was er zu Geggingen hat, nämlich von der Spitaler Gut von Mäingen, das die von Rynschach baut, die Hälfte des gesamm- ten Zehnten, von dem Gute der Kinder des Bur. sei. von Rast die Hälfte des ge- sammten Zehnten, von dem Gut der von Hohenuels, das Wärning baut, und von des Cholben Hofstätte die Hälfte des Zehnten und 2 Hühner, von Gänslins Gut, von Götzen Gut und von der Hofstatt den Zehnten, von der von Hohenvels Gut, auf dem Burchart Menninger sitzt, den Zehnten und von der Hofstatt die Hälfte, von Cünratz Füchslins Gut die Hälfte des Zehnten, von des Geggingers Gut und Hofstatt die Hälfte des Zehnten, ebenso von Haintzen Ernsten Gut, das der Phister baut, und von der Hofstatt, von Hornaffen Gut und Hofstatt, von der Hohenuels Gut, das Funk baut, uud von der Hofstatt den Zehnten, von des von Ablach Garten 2 Viertel Bohnen und 6 A, von der Hofstatt, auf der der Syber sitzt, 1 ß d\, 2 Herbst- und 0 1 Fastnachthuhn, von Virich Chramers Hofstatt, von der Mühle zu Geggingen und 1331, Febr. 25. Constanz. 415. Diethelm von Stainegge, Dompropst zu Costentz, giebt der Aebtissin und dem Convente des Gotteshauses zu Lindow Adelhaiten von Immenstade, Hainriclies Trütlins Tochter, um Elisabethun, Gerdruten V. 49 mm m 1331. 385 von dem Garten den Zehnten, ebenso von der Kirche Garten, den Merkli baut, von der Hofstatt, auf der Möringen sitzet, von Cün Rychenbaches Hofstatt, auf der der Dyrbhaimer sitzt, von des von Ablach Garten, von des Chelnhofs Garten die Hälfte des Zehnten, von der „Prüle" 1 Fuder Heu, von Vir. Chramers Gut 1 Mut Haber, 1 | a Viertel Kernen und 1 ß /Si , von Haintz Ebli 1 Imi Kernen und 2 Viertel Haber, 6 A und von 6 Jauchert den Zehnten, von Katherinen Ritterwinin von der Schüch- zerin Gut 2 Viertel Haber, 1 Imi Kernen, 6 $. und von 3 Jauchert den Zehnten, von Burklins Kleulins Gut 2 Mut Haber, 2 ß 3\ oder 1 Schwein, 1 Viertel Kernen und 5 Ellen Halbtuchs, von 2 Aeckern den Zehnten und 8 Hühner, von dem Gut, das Schönböm baut, und von der Hofstatt die Hälfte des Zehnten, von dem „Guldnin Winkel" \ Fuder Heu, von Iten der Mulin Garten den Zehnten. Das Ganze ist v Zinslehen von dem Gotteshaus in der Ryehen Owe, an das jährlich x | 2 & Wachs geht. Des Verkäufers Kinder Grämlich, Wernher, Gese, Vrselle und Anne verzichten auf ihre Ansprüche. Zeugen: Herr Hainrich von Homberch, Herr Herman Grämlich, o Ritter, Herr Grämlich, Kirchherr zu Lintz, Vir. Grämlich, sein Bruder, Frid. Grämlich der ältere, C. der Selnhover, H. der Hüter, Eber, von Bvingen, Grosz Hetzel, C. Hetzel, Ber. Hetzel, Gebrüder, Wernher Ortliep. Geschehen ze Phullendorf, an dem nähsten svnnentag vor st. Thomans tvlt, 1330. Das Siegel der Stadt Phullendorf ist eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen, Domänenarchiv. S. w 1331, Febr. 1. 0 414, Herr Virich, der Kirchherr zu Brülingen, verzichtet zu Gunsten der Meisterin und des Konvents des Klosters zu Fridenwiler gegen eine jährliche Zehentzahlung von 8 a ) Prisgern auf alle Ansprüche auf den Zehnten zu Sigboczrüti b ) von der alten Hofstatt. Geben 1331, an dem fritag vor Vnser frowen tag der Liehtmesse. Vom Siegel des Ausstellers ist noch ein kleines Stück vorhanden. Perg. Or. Donaueschingen. a) Vor »aht« steht »V«, aber durch zwei untergesetzte Punkte ungiltig gemacht. b) So hiess der Grosse Hof in Schwerzenbach. E. 1ÄI1 mm üi 386 1331—1332. Tochter von Radera. Ueber Adelheit hat Cunrat von Hermenstorf als Vogt dieselben Rechte, die er als solcher bisher über Elisabeth gehabt. Dis beschach nnd ist dirre brief ze Costentz geben, 1331, an dem nehsten mantage vor ingäntem Mertzen. Die Siegel des Ausstellers (0 65:38 mm, II B, im Schilde die stehende Madonna, in der rechten eine Lilie, auf der linken das Kind, stehend auf gotischem Piedestal unter gotischem Baldachin; -g . DD3T- HELMI DE STAIEGGE POITI ECCE 9STÄCIEN .) und der Aebtissin von Lindau (0 60: 35 mm, im Schilde die Madonna sitzend, das Kind auf dem Schoose mit der 1. haltend, auf gotischem Kapitale, die Aebtissin vor ihr knieend; f S • GVTE. DEI. GRA. ABBE . MON . LINDAVGEN.). Perg. Or. München. 1331, Okt. 4. Stuttgart. 0 416. Graf Virich von Wirtemberg empfängt von den 5000 M. S., welche ihm die Herzoge Alb. und Otte, Gebrüder, von Osterrich schulden, 500 M. S. von seinem Schwäher, Graf Rudolf von Hohemberg, 160 M. S. von seinem Oheim, Graf Eberhart von Neuenbürg, und 140 M. S. von Herrn ßüdolf von Hewen, des die alte Hewen ist, quittiert den Herzogen über Empfang dieser 800 M. S. und giebt den vorgenannten von Hohemberg, Neuenbürg und Hewen wegen ihrer Bürgschaft für die beiden Herzoge 100 Jahre Frist, Ziel und Tag. Geben zu Stüggard, an dem fritage nach st. Michelstag, 1331. Das Reitersiegel des Ausstellers beschädigt. Perg. Or. Wien. n 1) 1349, April 28. Peter von Hewen bekennt, dass ihm Herzog Albrecht von Osterrich alle von ihm selber, seinem Bruder oder seinen Vordem sei. herrührende Geldschuld entrichtet und ihn von der Leistung wegen der von Vilingen und des von Wirtenberg und von allem Schaden gänzlich erledigt hat. Werden fürbas Briefe darüber gefunden, so sind sie kraftlos. Geben 1349, an dem nächsten eritag nach st. Gerigen tag. Das Siegel des Ausstellers verdorben. Perg. Or. Wien. 1332. 417. -Aus dem Güterrodel des Klosters Paradies. Dis sint du guter ze Griengen, du vns zübraht iunkvro Verena von Hewen, du man widergeben sol der herschaft von Hewen, swenne si vns ermanent mit 40 mark gutes Silbers: Johans vnd Dieterich vnd Eberhard die Keller von Griengen, gebruder, die gent von ihr lehen 10 malter roggen Enger messes vnd 6 malter habern des selben messes, 1 H Costenzer, 16 hünr vnd 1 viertail aier desselben messes. Griengen: Ain gütli lit in dem Altendorf bi der stat ze Engen, dauon git des Scherers sun 1 malter ker Enger mess vnd 1 malter roggen och Enger messes, 1 U Costenzer, 4 hünr vnd 50 aier. Griengen: Das lehen, daz Mertzelin In dem Stainhus buwet, giltet 2 modios habern, 1 malter roggen, 3 ß Costenzer ze wisot, 2 hünr vnd 20 aier. Dis vor geschriben lehenli, daz buwet nu der Birsser. Perg. Or. Schaffhausen. 1332. 387 1332, Jan. 28. Sigmaringen. 418. Fraa Anne, eine Gräfin, Aebtissin zu Haüigencrüztal, und der Konvent daselbst verkaufen Herrn Burchart von Jvngingen, Ritter, und seinem Bruder, Herrn Hansen von Jvngingen, Ritter, den Hof und das Gut, genannt Lüzelnvelt, gelegen vf der Albe bei Ineringen, als lediges Eigen um 130 # h. Zeugen: Herr Herman von Horn- stain, Kirchherr zu Sekilch, Cvnrat von Hornstain, Vogt zu Sigmeringen, Hermann von Hornstain, dessen Bruder, Dietrich von Hödorf, Hainrich von Meringen, Hainrich von Magenbuch, Cvnrat von Magenbüch. Beschah vnd wart öch an disen brief verscriben, 1332, an dem ahtenden tag st. Agnesen. in der stat ze Sigmeringen. Das Siegel des Konventes fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. E. 1332, März 20. Constanz. 419, Officialis curiae Constantiensis notificat, qnod constituti coram se 1332., feria sexta post dominicam, qua cantatur Eeminiscere, Hainricus dictus Tüwinger, faber, de Messekilch et Engela et Katherina sorores eins recognoverunt in iure, se pertinere iure censuali monasterio Augiae Maioris, sicut omnes antecessores suos, et promiserunt, se eidem seu procuratori eiusdem singulis annis pro tempore vitae servitia debita facturos esse. Datum Constantie, 1332., dicto die, indictione 15. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1332, Mai 19. Ravensburg. 420, Kaiser Ludwig gestattet dem Grafen Albrecht von Werdenberg, seiner Wirtin, Frau Katerinen, Gräfin von Werdenberg, gen. von Kiburch, ihre Mitgift, 1000 M. S. Costenzer Gewäges, auf die Burg ze dem Heiligenberg und auf deren Leute, Güter und Zugehörden zu verweisen. Datum in Ravenspurch, tertia feria ante Urbani, 1332., regni nostri anno 18., imperii vero 5. Kopie bei Oefele, Kerum Boicarum scriptores I, 771. 1332, Juli 22. 0 421. Cünrat, Abt zu Petershüsen, und Herr Virich Hürling, Ritter, vergleichen 49* m 388 1332. sich wegen der Vogtei über die Petershauser Güter und Leute zu Pfrünwangen, die Hürling inue hat, insbesondere über deren Erträgnisse. Geben 1332, an st. Marien Magdalenen tag. Das Original siegelten die Aussteller und Graf Albrecht von Werdeuberg, „in dez grauffschafft du selb vogti gelegen ist", auf deren Bitte. Petershauser Kopialbuch des 15. Jhdts. fol. 215—216, Karlsruhe. 1332, Sept. 14. Messkirch. 422. Walther der Truchsess von Meschkirch verkauft seinem Bruder Berhtolt dem Truchsessen um 300 U /5j Kostentzer Münze das Gut zu Rordorf mit aller Zugehörde, auch den „schlüssellehen", jedoch mit Ausnahme des Gereutes Rordorfer Hart, dies- halb der Eiche gegen Meschkilch gelegen, und der Leute zu Rordorf, die den beiden Truchsessen gemeinsam bleiben, und die niedere Mühle Rüfli Löhlis. Zeugen: Herr 0 Cünrat, der Dekan von Butingen, Herr Vlrieh der Merrder, Herr Johans der Truchsess von Waltpurch, Landvogt in Oberswaben, Herr Cünrat und Herr Fridrich vom Riet, 0 Herr Eberhart von Küngsegg von Fronhouen, Herr Vlrieh Burst, Ritter, Cvnrat von Hohenvels, Fridrich, der Schreiber des Kaufbriefs. Geben ze Meschkilch in der stat, 1332, an des hl. Crüces tag, als es erhebt wart. Das Original siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 77 b. 1) 1333, Juni 10. Messkirch. Walther der Truchsess bestätigt den Empfang von 300 'S, ^ Co- stentzer, welche ihm sein Bruder, Herr Berthold der Truchsess von Rordorf, Ritter, um das Dorf Rordorf und die Nidernmüli, in der Stadt Meskilch an der Ablachen gelegen, schuldig war, und sagt diejenigen, die darum Bürgen waren, ledig. Geben ze Meskilch, 1333, an dem nästen dunstag vor st. Barnabas tag. Das Original siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 81. 1332, Nov. 9. Wolfach. 423, Cünrat von Ortenberg, Berhtolt Slegelholtz und Gerdrüt, des letzteren eheliche Wirtin, verkaufen an Franz von Bernbach Burghartz Lehen „im Gehüpfe" um Q 1 ^ % ^ Strassburger Münze mit Zustimmung der edlen Herren Burghart und Hug von Vsen- berg, von denen sie dieses Gut zu Lehen gehabt haben. Geben ze Wolfach in der stat, an dem nehesten mendage vor st. Martins tag, 1332. Die Siegel Cunrats von Ortenberg (31 mm D., IV A 2, im Schilde r. sehender Adler; ....C.DE- 1332. 389 OETENBEE..) und Berhtolts Slegelholtz, mit dem sich auch seine Ehewirtin begnügt, (39 mm D., IV A 2, im Schilde ein aufrecht stehender Schlegel; .... EHTOLDI. DCI. SLEGELHOL...). Perg. Or. Donaueschingen. E. 1) 1332, Dez. 17. Haslach. Berhtolt Slegolholtz, Conrat von Ortemberg, Edelknechte, und Gerdrut, des letzteren Schwester und des ersteren eheliche Wirtin, geloben dem Edelknechte Frantzen von Bermbach, ihn gegen jedermann um Burkartz Lehen im Gehupfe, das er von ihnen gekauft hat, bis zu der Zeit zu „verstau vnd verantwürten", da sie ihm den Will- und Lehensbrief des Lehensherrn Hugen von Vsemberg verschaffen. Geben ze Haselach, 1332, dvnrestag vor st. Thomas tag vor Wihnachten. Perg. Or. mit den Siegeln der beiden erstgenannten Aussteller (wie vor, aber schlechter erhalten) Donaueschingen. E. 2) 1333, Okt. 1. Haslach. Gerdrut, Herrn Erkembolts sei, eines Eitters, von Ortemberg Tochter, verkauft mit Zustimmung ihres ehelichen Mannes Berhtolt Slegelholtz und aller ihrer Freunde den edeln Knechten Nyclaus und Vlrichen von Buchorn, Gebrüdern, um 70 Tt A Strazburger Münze folgende von ihren Eltern ihr zu Teil und Heimsteuer gegebenen Lehen und Güter: zu Windachbach auf des Wehters Gut IV« Lehen, auf Karren Gut 1 Lehen, zu Buchorn auf des Heldes Lehen Va Lehen, auf des Hasers Gut 2 Lehen, in dem Gehüpfe zu Buchorn auf der Eüwerin Gut 1 Lehen, auf des Lisen Gut 1 Lehen, auf Ber- schins des Zimbermannes Sohnes Gut und auf des Kesers Gut s /i Lehen. Geben zu Haselach, an fritag nach st. Michels tag, 1333. Das Siegel der Ausstellerin (31 mm D., IV A 2, in gespaltenem Schilde r. einen halben Adler (Wappen des Vaters), 1. ein Schlegel (Wappen des Gemahls);___EEDE.....OETENBEE ..). Perg. Or. Donaueschingen. E. ' 9HB™ 1332, Nov. 11. 424, Bentze a ) von Haigingen verkauft seinem Herrn, Herrn Degenhart von Gundel- vingen, seinen Teil des Laienzehnten, sowie den Korn- und Schmalsatzehnten b ) zu Haygingen um 93 # h Münze. Zu Bürgen setzt er seinen Herrn, Graf Hartman von Wartstain, Ritter, Herrn Swigger von Gundelvingen, Ritter, Otten von Eglingen und Wernhern, dessen Bruder, Wernher Abbelin und Rudolf Hasnicz. Geiselschaft gen Ehingen, Rudelingen oder Haygingen in Person oder durch erbere Knechte mit einem Pferde. Zeugen: Albreht von Gundelvingen, Arnolt von Thyerberg, der Kirchherr von Haygingen, Bruder Albreht von Marhtel, Haincze von Haygingen, Haincze Grauenegger und Zympherli. Daz beschach 1332, ze st. Martinus misse. Die Siegel Herrn Swiggers von Gundelvingen (Bruchstück, IV A 2, im Schilde Dorn; .......... GVNDEL .....), Graf Hartmans von Wartstain (40 mm D., IV A 2, Schild im Siegelfelde r. geneigt mit 3 Zinnen gespalten; f S'.HAETMANNI COMITI' D WAETSTAIN) und Ottens von Eglingen (stark beschädigt, IV A 2, Schild geteilt, im obern Felde 2, im untern 1 Lilie; f S.......EGELING.). Perg. Or. Donaueschingen. a) In der Siegelformel des Originals lieisst er Ber. b) Von einer Hand des 18. Jhdts. verändert in: Schmalserzehnten. 1) 1337, April 4. Hainrich gen. von Haingen verkauft seinen Zehnten, der vor Hayngen gelegen ist, Korn- und Smalsatzehnten, nicht aber den andern kleinen Zehnten, Herrn Degenharte von Gundolvingen um 95 H h. Zu Bürgen setzt er Herrn Swikern von Ernvels, Herrn Hainrich. gen. Morhart, Evfen Henniz und Gerungen von Monistorf. Er schwört, und 3 seiner Söhne mit ihm, den Zehnten zu fertigen nach Landes ■mi ^^^^^^H ^HH ■■ mffllM SösS ffl ■ 1 -tlrfa" mmsm ÜP 390 1333. Eecht und die Bürgen zu lösen ohne ihren Schaden „an vm di ansproche von hern Cvnrate von Gvndolfin vm di lehenschaft". Wird der Zehnten ansprächig, und legt er das nicht bei, so sollen die Bürgen auf Mahnung Herrn Degenharts „im virphenden vnd nicht laisten". Geben 1337, an st. Ambrosius tage. Von den Siegeln Herrn Hainrichs Spseten von Stanigebrvn, eines Ritters, und Friken des Kayben sind nur kleine Bruchstücke erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. 1333, Juni 8. Baden im Argau. 425. Im Vertrage der Grafen Rudolf und Hug von Hohenberg und der Gräfin Ursula von Pfirt, der Braut des Grafen Hugos von Hohenberg, mit Herzog Albrecht von Oesterreich und dessen Gemahlin Johanna von Pfirt über die Herrschaft Pfirt wird u. a. bestimmt, dass, wenn erstere den Vertrag brechen, die Veste Brülingen, der Hohenberger Pfand von gen. Herzoge und dessen Bruder, Herzog Otten, den letztern ledig falle. Geben ze Baden, an dem nehsten zinstage vor st. Barnabaz, 1333. Schmid, Mon. Hohenberg. 294 (nach vidimierter Abschrift, Wien). 1) Am 9. Juli [fritag nach st. Virichs tage] 1333 schwört zu Costenz Peter von Rüti, Ritter, Burggraf ze Brülingen, mit seinem Sohne Reinbart von Rüty und Albreht, Herrn Reinharts, seines Bruders sei. Sohne, die Veste Brülingen dem Herzog Albrecht und seiner Gemahlin Johanna sofort einzuantworten, wenn seine Herrn, die Grafen von Hohenberg, den vorgenannten Vertrag brechen, und jenen beiden mit den zweien, die mit ihm dies beschwören, ebenso gehorsam zu sein, „alz ander ir bitrgrauen, die sie hant uf andern iren vestinan, die sie niht versetzet haben". Schmid a. a. 0. 302. 2) Am gleichen Tage [an dem nächsten freytag nach st. Ulrichs tag] geloben Schultheiss, Rat und Bürger zu Brülingen dem Grafen Rudolf von Hohenberg und dessen Sohn Hug Gehorsam gemäss des vorgenannten Vertrags. Sollten Rudolf oder Hug sich gegen diesen Vertrag vergehen, so geloben die Brülinger, dem Herzog Albrecht, der Herzogin Johannen oder ihren Boten die Stadt zu öffnen und zu übergeben. Das Original siegelte die Stadt. Steyerer, Commentarii pro historia Alberti H. ducis Austriae. Lipsiae 1725. S. 235. S. 1333, Juli 15. Ueberlingen. 426. Guta, Hermanns von Affelstetten sei. eheliche Witwe, und beider Sohn Hain- ricus von Affelstetten, Kirchherr der Kapelle zu Tneringen, geben ihr Gesäss zu 0 Jungenowe in dem Vorhof Herrn Virich dem Knäppeller und Hainrich dem Strebel, Bürgern, Pflegern st. Mclaus Almosens der Kirche in der Stadt zu Überlingen, und derselben Kirche für 16 M. S., die der genannte Hermann sei. „het beterinnot (sie) vnd geordenot" der genannten Kirche zu Vberlingen zu einer Besserung derselben und zu seinem Seelenheile. Die Kirchenpfleger aber haben ihnen dasselbe Gesäss wieder verliehen um einen jährlichen Zins von 30 ß h; davon sollen sie, so lange sie leben, jährlich geben 2 ß Herrn Burchart von Jungingen, und die übrigen 8 ß mm |Ä 1333—1334. 391 und 1 ti h sollen sie jährlich „ze st. Martyns tult" der genannten Kirche entrichten, nach ihrer beider Tode soll das genannte Gesäss der Kirche ledig und los sein, auch wenn sie bei Lebzeiten von der Lehenschaft des Gesässes ledig sein wollen, sollen sie auch ledig sein des vorgeschriebenen Zinses. Wenn der genannte Kirchherr 2 oder 8 t* 3\ oder mehr an den vorgezählten 16 M. S. gäbe, das soll ihm auch an dem vorgeschriebenen Zinse abgehen, und wenn er die 16 Mark ganz ausbezahlt, so sollen ihm das Gesäss und die 8 ß und 1 ti h Zins ohne "Widerrede wieder ledig sein. Diz beschach vnd ward an disen brief verscriben ze Vberlingen, 1333, an st. Margareten tag. Das Siegel des obengenannten Kirchherrn (20 mm D., IV A 2, im Siegelfelde ein auf allen Vieren schreitender Affe; .. H'. DE . AETELSTETTEN.). Perg. Or. Karlsruhe 11 ). R. a) In der Zeitschrift f. Gesch. d. Oberrheins XXII, 419 ist diese Urkunde irrig zu 1332, Juli 13. gestellt. 1333, Aug. 23. Engen. 427. Peter von Hewen, ein freier Herr, Herr zu Engen, giebt um die 30 M. S. Kostenzer Gewäges, die er an des hl. Kreuzes Altar in der Kirche zu Engen um seines^ seines Bruders sei., Junker Rudolfs von Hewen, und aller seiner Vordem Seelenheiles willen stiftet, diesem Altare und Herrn Hainrich dem Winkeler, einem Priester, der dieses Altares Kaplan ist, zu einem Wiederkauf ein Gut in dem Alten Dorf zu Engen, das Berschi der Laetsch baut, und das jährlich 3 Malter Kernen, ebensoviel Roggen, 2 Malter Haber, 10 ß 3\ Kostentzer Münze, 8 Hühner und 1 Viertel Eier gilt. Wenn er dieses Gut mit 30 M. S. nicht vor st. Johans tag ze Süngihten löst, so gehört sein Nutzen des betreffenden Jahres noch dem gen. Altare und seinem Kaplane. Zeugen: Herr Hainrich von Mülhusen, Kirchherr zu Ehingen, Herr Hainrich Abel, Hans Waltz, der Wirt, Cünrat der alte Frie, Cünrat der Burgermaister, Hainrich der Vogt. Dis beschach vnd ward och dirre brief gen ze Engen in der stat, an st. Bar- tholomeus abent, 1333. Das Siegel des Ausstellers (36 mm D., IV A 2, Wappen bekannt, das Siegelfeld mit Ranken verziert ; t S • PETRI. NOBILIS . DE . HEWEN.). Perg. Or. Constanz, Rosgartenmuseum. 428. 1334, Jan. 14. Wien. Graf Rudolf von Hohenberg verweist die Heimsteuer seiner Schwiegertochter ..■■.■■:.;' 392 1334. Ursula von Pfirt, sowie dieselbe ia seine Hände kommt, auf verschiedene Güter, darunter auch auf seine Burg Sinyehen und das Smyehental. Gegeben ze Wyene in der stat, 1334, an dem nehsten tage nach st. Hylarien tage. Das Siegel des Ausstellers (84 mm D., III B 3, der Eeiter in ein Panzerhemd gehüllt, sprengt nach links, er hat die r. zum Hiebe mit dem Schwerte erhohen, die 1. am Zügel, am 1. Arme trägt er den geteilten hohenbergischen Schild, auf dem Helme zwei einander zugewandte Hifthörner je mit einem Bande, die Pferdedecke flattert rückwärts; SIGILLVM: RVDO.... DE . HOHE .BERG.). Perg. Or. Stuttgart; Schmid, Mon.Hohenberg. 310. 1) 1339, Nov. 25. Eottweil. Graf Hainrich von Hohenberg verkauft dem Ritter Burkarten von Jungingen sein Dorf Schmiehen mit Eigen- und Vogtleuten, Gütern, Gerichten, Zwingen und Bannen und aller Zugehör mit alleiniger Ausnahme der Mühle und dazu die Eigenleute: Johansen den Mayger, Jützzen, dessen Mutter, Margarethen, seine Ehewirtin, Cöntzen den Winterlinger und Rufen den Lüger, alle zu Jungenowe, und Kolbinger von Storzingen und seine Geschwister und die Gerringer, „wo die gesezzen sint", für 344 ft h. Gegeben ze Rotwil, an st. Katherinen tag, 1339. Das Siegel des Ausstellers (29 mm D., IV B 1, Helm mit 2 Hifthörnern; S .HErRICI. COMIT.DE . HOHEBC .). Perg. Or. Donaueschingen. S. 2) 1342, Mai 10. Graf Hainrich von Hohemberg verkauft um 2550 U h an Herrn Burkard und Herrn Johannes von Jungingen, Gebrüder, viele namentlich aufgezählte Güter, darunter auch seine Burg und seine Mühle ze Smiechen und seine Leute zu Nidingen, wie das alles sein Vater sei. an ihn gebracht hat. Geben 1342, an dem nähsten fritag nach der Vffart vnsers herrn. Das Original siegelte der Aussteller. Schmid, Mon. Hohenberg. 373—74 (nach einer Kopie in Stuttgart). 3) 1346, April 23. Burchart von Jungingen und Johans von Jungingen, Gebrüder, beide Ritter, verkaufen dem erbern Knechte Eberhart von Obrostetten um 250 U h Smiehen das Dorf, genannt die Obron Schmiehen, „mit lüt vnd mit gut, wip vnd man, jung vnd alt", die dazu gehörige Mühle, die Fischenz von dem Furt vor dem H&tal bis an Eberharts von Rischach Fischenz und 4 Malter Korns Vogtrecht von dem Kirchenzehnten desselben Dorfes, als freies Eigen. Beschach vnd wart verschriben in der statt ze Sigmeringen, 1346, vf st. Georien tag. Die Siegel Burcharts von Jungingen (31 mm D., IV A 2, Siegelfeld mit Sechspass eingerahmt und mit Sternen besät, im Schilde offene Scheere, die Spitzen aufwärts gekehrt; f S'.BVRCARDI. DE. IVGLNEN. MILITIS), seines Bruders (29mmD., IVB 1, im Siegelfelde Helm mit Decke und 2 Hörnern als Helmzier; f S . IOHANNIS . D'. IVNGING) und seiner Söhne Burchart (38 mm D., IV A 2, im Schüde Scheere, wie vor; f S. BV......DE . IVNGINGEN.), und Wolf (30 mm D., IV A 2, Siegelfeld gegittert, im Schilde Scheere, wie vor; f S'. WOLFGAGI. DE . IVNGIGE.) von Jungingen. Perg. Or. Donaueschingen. R. 4) 1346, April 23. wird der nämliche Kauf nochmal beurkundet mit namentlicher Aufzählung der darin begriffenen Hölzer: „daz holtz, daz man nemet Barbun vntz an die Schillingshalden vnd vntz vf die höhsten egge gon der bürg wert ze Smiehen vnd ennant hin vntz an daz Nusplinger velt vnd daz holtz, daz man nemmet Kayberg, gentzlich vnd gar, was des selben holtz ist, vnd daz holtz, daz man nemet die Aichhalden bis vf die Ruhenhaldun gäntzlich vnd gar vntz an die ägger, die man nemet zu der Gnäd, vnd div selben höltzer gen dem dorf wert ze Smiehin gäntzlich vnd gar". Perg. Or. mit den stark beschädigten Siegeln der beiden Aussteller (wie vor) Donaueschingen. R. 1334, März 12. 429. Berhtolt, Rudolf und Cvnrat von Tanhain, Gebrüder, Berhtolts von Tanhain sei. Söhne, Bürger zu Vilingen, teilen folgende Güter: Cünrat bekommt das Gut zu Eschingen, das der Boller baut, und das jährlich 8 Scheffel Kernen, 12 Scheffel MI W 1334. 393 Haber, 1 Viertel Eier, 4 Hühner gilt, das Gut zu Eschingen, das Hayme baut und das jährlich 3 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber, 4 Hühner und ^ Viertel Eier gilt, die Hofstatt zu Eschingen, die Johans Eisin hat und die jährlich 3 Gänse giebt, ferner 3 Güter zu Küremburg, nämlich das, welches der Hane baut, das 14 ß Brisker und 8 Hühner gilt, das, welches die Pfründenerin baut und das 6 ß Brisker und 4 Hühner gilt, und das, welches der Schöne baut und das 6 ß Brisker und 4 Hühner gilt, endlich die Gebraite „niderthalp Vogtes müli", die an Hainrich des Bergers Acker stösst, doch mit der Bedingung, dass die drei Schwestern der Aussteller, Anna, Elli und Katherina, die Vffen Hofe zu Mdingen sind, diese drei Güter zu Küremburg und die Gebraite lebenslänglich niessen sollen. Berhtolt und Rudolf erhalten den Hof zu Fürstemberg und die Vogtei zu Svntpforren. Geben an st. Gregorien tage, 1334. Das Siegel der Stadt Villingen fehlt. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. 1) 1336, Mars 3. Berhtolt, Rudolf und Cvnrat, Gehrüder von Tanhain, Bürger zu Vilingen, Berh- tolts sei. Söhne von Tanhain, teilen folgende Güter: Cvnrat bekommt einen Hof zu Husen, den der Velger baut, und der jährlich 6 Scheffel Kernen, 6 Scheffel Haber Nydinger Mass, 6 ß Brisger, '/ 2 Viertel Eier und 3 Hühner gilt, und den halben Zehnten zu Eschain, dessen anderer Teil seinem Bruder Berhtolt bisher allein gehörte und auch fortan gehört. Rudolf erhält den Zehnten zu Vfhein und zu Eschingen und Berhtolt den halben Zehnten zu Teggingen, zu Willer und zu Beckouen, deren andere Hälften Cünrat, seinem Bruder, bisher allein gehörten und noch gehören. Geben 1336, aht tag nach st. Mathys tag. Die Siegel der 3 Aussteller. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster"). a) Dasselbe ist zur Zeit verschollen. 1334, Juli 13. Hohengeroldseck. 430. Walther, Herr zu Geroltzecke, leiht auf Bitte und aus sonderer Gnade und Freundschaft, die er zu seinem Manne Johannes Zoley, Bürger zu Haselache, hat, die 3 „jüche" Acker mit den 2 daranstossenden Gärten zu Nidernhouen, inwendig der Aecker des edlen Knechts Wigerich von Snellingen gelegen, die derselbe von ihm und der Herrschaft Geroltzecke zu Lehen hat, „wonde er noch lehenserben nüt hat", Frau Katherinen, dessen ehelicher Wirtin, und ihren Kindern, die sie bei demselben hat oder gewinnt, zu rechtem Lehen Töchtern wie Knaben. Geben zu Geroltzecke, an mitwochen vor st. Margareten tag, 1334. Das Siegel des Ausstellers (^ 40:34 mm, IV A 2, im Schilde Balken; S . DNI. WALTHERI. DE . GEROLS ....). Perg. Or. Karlsruhe; Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XXI, 285—86. V. 50 (*Se wmm ^^^^^1 m mm 394 1334—1335. 1334, Aug. 12. Messkirch. 431. Albrecht von Wülflingen, der ältere, und Albrecht, sein Sohn, verkaufen Herrn Berhtolt dem Truchsessen von Rordorf, Ritter, um 149 $ 3\ Const. die Mühle, den Maierhof, da der Balginger gesessen ist, und zwei Fischenzen zu dem Niderbirhtlingen, die eine in der Ablach, die andere in der Brunbach a ), als rechteigen, ferner als Lehen von Costentz das ober Lehen, das unter Lehen und die Vogtei über die Leute und Güter des Abts von Petershusen zu Mderbirhtlingen, welche je 2 Malter Kernen und Haber gilt. Zeugen: Herr Walther der Truchsess von Meskilch, Ritter, Herr 0 Cünrat der Kugler, Tegan von Bütingen, Herr Virich der Marder, st. Katherinen Kaplan, Hug von Husen, Cünrat der Orhan, Johans der Boller, Ammann Bül, Berh- 0 tolt Knoph, Virich der Müller, Haintz vom Stain. Geben ze Meßkilch, 1334, an dem nähsten fritag nach st. Laurentius tag. Das Original siegelten die Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 181. a) Lies Krumbach. 1335, Juli 12. Engen. 432. Peter von Hewen, Herr zu Engen, und Herr Hainrich von Mülhusen, Kirch- 0 herr zu Engen, bekunden, dass Schwester Maehtilt, die Priorin, Virich Stsehellins sei. Tochter, Schwester Adelheit die Risin, Schwester Osterlint von Snerchingen und Schwester Msehtilt die Minrin, „die vier, die den conuent angevangen haint ze Engen in dem hus, das geköffet wart vmb Hansen von Zelle mit den zwainzig phunden, so du vorgenant swester Maehthilt du Minrin zv in braht in den vorgenanten conuent", mit ihrem [der Aussteller] und ihrer [der Schwestern] Freunde Rat also übereingekommen sind: Jede der drei erstgenannten Schwestern giebt alle Jahre, solange sie lebt, ihr Leibgeding, nämlich 5 Malter Kernen Gilt, in die „gemainde" ihres Konventes; Schwester Ma3hti.lt und alle später zu ihnen eintretenden Schwestern aber niessen diese Gilt ebenso, wie sie selbst. „Es veriehent och die vorgenanten swesteran ain anderan ain rehten gemainde an dem vorgenanten hus vnd an allen dingen, so sü hant alder iemer gewnnent svnderlich alder gemainlich, also das sü ain a ) ander erben sont on mengklichs irrung vnd intrag, die wile vnd der convent stat." Die Schwestern geben von der „gemainde" ihres Konvents der Schwester Maehtilt der Minrinen, solange sie lebt, jährlich 3 ß Kostenzer. Müssen dieselben aus Not aus- 1336. 895 einandergehen, so gehören der Schwester Msehthilt der Minrin die von ihr eingebrachten, auf dem vorgenannten Hause ruhenden 20 &. Verbrennt dieses Haus, so hat die letztere dennoch Gemeinschaft mit den Schwestern an ihrem Leibgedinge und sonstigem Gute. Fährt eine der jetzigen oder kommenden Schwestern aus Mutwillen aus dem Konvente, oder thut eine derselben Dinge, die ihrer Ehre nicht geziemen, so soll sie der „gemainde" des Konventes und des Gutes, das sie zu demselben gebracht hat, „enterbet vnd verschalten" sein. Zeugen: Bruder Hans Eberhartz, Bruder Friderich von Löwental, Cünr. Eberhartz, Hans Kaltysen, Bur. der Kolbinger, Friderich der Minre. Dis beschach vnd ward och dirre brief gen ze Engen in der stat, an der nsehsten mitwochen vor st. Margreten tag, 1335. Die 'beiden anhangenden Siegel") abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen c ). a) ain bis intrag ist im 16. Jhdt. auf Rasur nachgetragen. b) Es waren nie mehr angebracht, obwohl die Urkunde besagt, dass die obengenannten vier Schwestern ihre Siegel (»vnserü insygel«) an sie gehängt haben. c) Diese Urkunde galt im Kloster St. Wolfgang zu Engen als Stiftungsbrief, auf ihrer Rückseite steht deshalb von einer freilich viel jungem Hand: »Dises ist der erß (sie) brief« und von einer andern: »Samlvng styft bryeff«. 1336, Jan. 13. Kloster Riedern. 433. Herr Cunrat, der Propst, und der Konvent des Gotteshauses Vnser frowen st. Marien vff Swarzwalde leihen Frau Mäthtilten der Schenkinen von Ransbach, ihren Kindern Hainin, Clausen und Mäthtilten und allen ihren Erben zu rechtem Erbe ihres Gotteshauses eigenes Gütlein zu Ransbach, gen. das Gut in dem Houe, um 3 Viertel Kernen Tüngrer Mass und ein Herbsthuhn jährlichen Zins. Fährt dieselbe von dem Gute, lebend oder durch ihren Tod, so giebt sie 10 ß id\ der Münze, die dann zu Tüngen gänge und genehm ist, zu rechtem Abzüge. Fährt aber eines der Kinder ab, es wäre lebend oder tot, das soll in all dem Rechte bleiben, als andere dem Gotteshause gehörenden Leute. Aendert sich eines der Kinder oder ihrer Erben „vs der genosschaft", so soll es von dem Gute fahren. Geben ze Rieden in vnserm, dem vor geschribenen, kloster, an st. Hylarien tag, 1336. Die Siegel des Propstes (wie Abbild. No. 56) (verdorben) und des Konventes (s. Abbild. No. 59) (kleines Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1340, Äug. 31. Biedern. Berchtold, ...") sei. Sohn von Eggingen verkauft seinen Hof zu Ransbach, den Hainrich der Wiler baut, und den er selbst von den edeln und freien Herrn, Junker Diethelm 50* .Viva« .,.;*,- 396 1336. und Junker Cünrate von Krenkingen, die man nennt von Wissenburg, zu Lehen gehabt hat, Herrn Cünraten dem Propste und dem Konvente des Gotteshauses zu Rieden vf Swarzwalde um 20 M. S. Schafhuser Gewichts und verzichtet mit der Hand seiner Lehensherren auf das Gut. Zeugen: Herr Burchart von Ow, Priester, Hainrich von Oftringen, Hainrich von Munoluingen, Edelknechte, Hainrich von Kaiserstül, Bürger zu Tüngen und ... b ) Haini. Geben ze Rieden vf dem hof, da es öch beschach, an dem nähsten donrstag vor st. Verenun tag, 1340. Das Siegel des Ausstellers Berchtold von Eggingen zerbrochen. Perg. Or. Donaueschingen. a) Leerer Raum für den Namen. b) Vom Schreiber der Urkunde durch Korrektur undeutlich gemachter Name, es mag etwa heissen: Haines oder Bermes. 1336, März 11. Constanz. 434. Vlrichoswalt von Martorf, Ritter, verkauft um 95 # 3i Costenzer Münze Hain- richen von Tettikouen, dem Jüngern, Bürger zu Costentz, und Frau Ciaren, seiner ehelichen Wirtin, Bertoltz von Vrendorf Hof zu Teggenhusen, der jährlich je 5 Scheffel Vesen und Haber Rauenspurger Mass und 10 ß 3\ Costenzer Münze, 4 Hühner, 2 Gänse, 100 Eier, 3 Kloben Werg und 1 Frisching gilt und Lehen vom Bistum Costentz ist, ferner für rechteigen die Landgarbe im Tüffenbach zu Teggenhusen, die je 7 ^Scheffel Vesen und Haber Martorfer Mass giebt, sodann folgende Zinse zu Teggenhusen: 3 ß, 2 Hühner und 30 Eier von der Bürchin Hofraite, 5 ß, 2 Hühner und 5 Eier von Hainrich des Morsers Hofraite, 3 ß, 2 Hühner, 1 Gans und 30 Eier von Bürke des Löffelers Hofraite und Wiese, 4 ß, 2 Hühner und 40 Eier aus des Gigers Hofraite, 3 ß, 2 Hühner und 30 Eier von des Naters Hofraite, 1 ß von einem Garten Dietrich Künuolgs, 4 ß, 2 Hühner, 40 Eier von der Hofraite der Witwe Benzen Gerungs Sohnes, 4 ß und 2 Hühner von des Webers Hofraite. Die Pfenninge sind alle Costenzer Münze. Dis beschach vnd ist dirre brief ze Costentz gegeben, 1336, an dem nähsten mantage vor st. Gregoryen tag. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 233, 5). Perg. Or. Karlsruhe. 1336, März 12. 435. Johans von Svnthain, Bürger zu Vilingen, und Burkart Saltzuasse, sein Schwestermann, geben zum Heile ihrer und ihrer Vordem Seelen den Heuzehnten und den kleinen Zehnten zu Vilingen, den sie von Hainrich von Offenburg kauften, dem Bruder Geren von Lychtenstain, Komtur und dem Johanniter Haus zu Vilingen. Graf Götz '■'■'■•' ■'•:.-■: 1336. 397 von Fürstenberg, von dem die beiden Zehnten zu Leben geben, giebt sie den Johannitern zu Eigen. Geben 1336, an st. Gregorien tag. Die Siegel des Grafen Götzo von Fürstenberg (23 mm D., IV B 1, als Helmzier 2 aufgerichtete Hifthörner; f S' GOZONIS . COHIT'. D'. FVRSTENBG'.), Johans von Svnthain (s. Abbild. No. 60) und des Burkart Saltzuasse (35 mm D., IV A 2, im Schild ein Schrägen; f S' BVRKARDI. DCI. SA... V . S .). Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S. 1336, März 21. Constanz. 436. Virich der Keller von Riet vergleicht sich mit Herrn Hainrieb. Ciuis, Kaplan zu st. Bartholomeus, des Zwölfboten, Altar im Münster zu Costentz, und mit Cün- raten Strölin und dessen Brüdern, Bürgern zu Costentz, wegen des Zehntens aus dem Weingarten zu Riet bei Immenstade, der einerseits an der Rotierinen Garten, andrerseits an das Riet stösst, dahin, dass ihm und seinen Nachkommen von diesem Zehnten ein Drittel jährlich werde, und dass er und seine Nachkommen die andern zwei Teile Herrn Hainrich und den Strölin jährlich in dem Weingarten und im Torkel 0 richten. Zeugen: Herr Vlrichoswalt von Martorf, Herr Herman Müris, Ritter, Herr 0 Hainrich von Lütkilch und die Costentzer Bürger Bestyan, Gepze, Virich In der Bünde, der Vogt zu Costentz, Johans der Zoller. Geben ze Costentz, 1336, an dem nehsten dvnstage nach st. Gerdrüt tag. Das Siegel Hainrichs des Schenken von Vttendorf, des Ausstellers Herrn, (31 mm D., IV A 2, im Schilde Doppelhacken; Umschrift unleserlich). Perg. Or. Karlsruhe. 0 1) 1347, April 5, Constanz. Vlrich Str&li, Bürger zu Costentz, verkauft seinem Bruder Nyclausen Strölin, Bürger zu Costentz, um 16 i* Ji Costentzer Münze seinen Teil des Zehntens zu Immenstad, der seines Bruders Cvnrates Strölins recht gemein ist, als Lehen vom Bistum Costentz und fertigt ihm denselben mit der Hand des Lehensherrn. Er hat auch erwirkt, dass Cvnrat Strölin den Käufer an seiner statt zu rechtem Gemeinder genommen hat. Geben ze Costentz, 1347, an dem dvnstag in ain Ostron (sie). Das Siegel des Ausstellers (IV C) unkenntlich. Perg. Or. Karlsruhe. 2) 1347, Juli 24. Constanz. Albreht von Regenoltswile verkauft Herrn Johansen dem Fryen, Kaplan an st. Geryen und st. Martins Altar in Unser Frauen Münster zu Costentz bei der Thüre auf den obern Hof, Herrn Burkarten dem Renner von Pfullendorf, Kaplan an st. Geryen Altar unter der Kanzel bei der Chorthüre in demselben Gotteshause, und Herrn Hainrichen von Geppingen, Kaplan an Allerheiligen Altar in demselben Gotteshause, gemeinsam seinen Hof zu Kniebach bei Immenstade für rechteigen um 60 ti ^ Costentzer Münze und giebt ihnen den Hof auf an offener Landstrasse des Reiches. Jeder der Käufer kann mit seinem Drittel des Hofes ungeirrt von den andern thun, was er will. Dis beschach vnd ist dirre brief ze Costentz geben, 1347, an st. Jacobs abende des zwelfbotten. Das Siegel des Ausstellers beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. 3) 1348, Nov. 29. Constanz. Die „Nüwe Brüderschaft ze dem tüme in Vnser frowen munster« zu IM : i . j ■ ■■■■■ ■■■■'■' ■ " ; i ■Hl 398 1336. Costentz und Herr Burkard, Kaplan zu st. Georyen Altar, und Herr Hainrich von Geppingen, Kaplan zu Allerhailigen Altar in demselben Münster, geben dem erbern Knecht Hansen Sigmarshouen von Happen- wile zu Erbzinslehen den Tobelacker, der oben an der Herrn von Salmanswiler Weingarten, anderseits an den Kneibach und die Heerstrasse zu Kneibach stösst, gegen 5 Mut Vesen, mit der Wannen wohl gemacht, Costentzer Mass, an st. Martins Tag fälligen Jahreszins. Versitzt er den Zins 14 Tage nach dem Ziele, so hat er 1 Viertel Vesen gleichen Masses zu geben. Geben ze Costentz, 1348, an st. Andres abende. Das Original siegelten die 3 Aussteller. Perg. gleichzeitige vom Constanzer Official ausgestellte und besiegelte Kopie, Karlsruhe. 4) Ein im 14. Jhdt. geschriebenes Einkommenverzeichnis der Altäre Omnium sanctorum et st. Georii in der Constanzer Domkirche erwähnt auch: Item curia in Kniebach solvit 2 maltera speltarum et 2 maltera avene et 2 modios dicti müschelkorn vel 10 quartalia speltarum, 2 maltera ordei, 2 quartalia bisorum et 10 ß Const. et 1 ß weglosa, 4 pullos, 2 anseres. Item decima in Helmstorf minuta et vinum ibidem et in Happenwiler solvit 11 modios tritici vel quomodo vendi potest.... Item in Immenstad habent unam curiam, quam emerunt pro Alberto de Eegnatswile, que curia solvit annuatim ambobus capellanis 14 modios speltarum et 272 Ti Const. et tercio anno semper 36 ß cum 8 $ Const. Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XI, 210. 5) Verschollen sind folgende Urkunden der Kommende Mainau über Immenstaad; ich gebe desshalb die Einträge über dieselben aus der Begistratur dieser Kommende von 1584 (Handschrift in Karlsruhe) : fol. 108: Item ein alter kaufbrieff, wie der Ströle zue Costantz ain drittenthail an einer hofstatt vnd garten zue Helmstorf inn anno 1351. vmb 2 # 10 ß 3> erkaufft, mit litera A signiert, fol. 108: Item aber ein alts kaufbrieffle, wie der Ströle zue Costanntz daß guet zue Helmstorf, genant das Gesanroth (sie), um 21 'a ^ erkaufft inn anno 1358., mit litera B signierth. fol. 109 T : Item ein alts lehenbrieffle, wie bischoff Hainrich zue Costanntz Conradt Schwartzen daselbst den zehennden zue Helmstorf in anno 1259 (lies 1295, s. Both von Schreckenstein, Mainau 259) zue lehen leicht, mit litera T signiert, fol. 109 v : Item aber ein alts lehenbrieffle, wie bischoff Hainrich zue Costanntz denen von Helmstorf etliche güetter zue Helmenstorf inn anno 1301. zue lehen leicht, mit litera V signiert. 1336, Juli 5. Haslach. 437. Johans Vasant, Edelknecht, versetzt dein Edelknecht Tarnen von Ramestein für 50 lt ^ Strazburger die S Manmnad vor Wiler unter dem Dorf, wie sie ihm versetzt waren von dem Edelknechte Berhdolt Byderich von Waltkilche und Vrenen seiner Ehewirtin, Huges sei. Tochter von Waltstein. Die Rente ist ablösbar von Berhtdolt Byderich oder Tamme von Waltstein und seinen Geschwistern und deren Erben für 50 ß. Zeugen: Herman von Schutterdal vnd Burchart Frege, Friderich der Schöler, Friderich Borne, Edelknechte, Hug der Klotzinger, Cunrat Saltzenian, Heinrich der Mvtscheler und Johans Züley, Bürger zu Haselach. h 0 Boschach vnd wart geben zu Haselach, an dem nehesten fritage nach st. VI- riches tag, 1336. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 61), stark beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. S. 1336. 399 [1336, Sept.] 438. Fehde zwischen dem Grafen von Hohenherg und dem Herrn von Hewen. . . . „In via eciam redeundo de predicta expedicione*) contencio gravis orta est inter dominum comitem de Hohenberg et dominum de Hewen, quod mutuo sibi suas inimicicias propalaverunt et illas effectui, cum opportunitas se offerret, in rebus et corporibus mancipandas. Nam alterutrum se dampnificabant per incendia et spolia multa; uterque enim alterius terram intravit, ut ostenderet ei dominacionis sue po- tenciam, potenter ibi conparendo, iumenta et peccora in mangno numero auferendo. Tarnen dominus de Hewen, quanquam minor inpotenciorque fuerit, quia bene paren- tatus. maiora dampna comiti intulit, utpote locupletiori et hominibus minus propter suam tirannidem accepto. In bac gwerra dominus de Hewen stipendiarium babuit vocatum Sedulo, qui sibi anminiculum non modicum prestitit. Nam fortis erat et mangnanimus, in talibus sevis et tyrannicis factis ab infancia inbutus et preeellenter expertus, [et] totam illam contratam congnovit. Qui post illorum reconciliacionem duorum dominorurn tandem subsecutam a domin o suo de Hewen gloriose remune- ratus est. De hoc Sedulocb multa facta digna narracione referuntur. Inter cetera autem fertur, quod, dum quodam tempore cives de Rotwil propter dampna plurima, que intulit eis, contra ipsum in tantum conspirassent, quod mangnam peccuniam publice proclamatam exhibere promisisseut illi, qui eum captum et vinctum adduceret, quod ipse (propter vadium quoddam et pactum initum cum quodam domino illius terre) per civitatem Eotwil in habitu cuiusdam abbatis vel similitudine publice et reverenter salutatus a multis in vicis stantibus, quia ignotus propter inmutacionem amictus, equitavit, illesus domuni rediens. Quod dum burgenses postea perceperunt, non parum ob boc doluerunt. Quadam quoque vice cum fere in manus eorum se persequencium, quia peccudes ante portam abegerat, incidisset, deludendo eos, occurrens eis super sacco repleto farina vel frumento super equo rusticali posito transverso modo sedens (quem cuidam agricole sibi obvianti in via, anxius de vita sua, abstulerat) et per medium eorum equitans, veste insuper coloni sibi obviantis indutus, scilicet pileo longe pretenso rusticali, ut minus agnosceretur, et amicabiliter salutatus illesus effugit. Quod dum civibus innotuisset, contristati fuerunt valde. Quadam eciam vice cives quandam villain, in qua eis proditus erat, circumdederunt undique, ut eum deprehen- derent, ablata sibi per boc, ut putarunt, omni spe ac opportunitate evasionis. Qui senciens se ex omni parte vallatum bostibus, de mortis supplicio sollicitus, banc Wtf " ■' ■' ' ' - '■ 400 1336. astuciam callidam invenit, videlicet quod fasciculum de grandi acervo feni colligans capiti suo inposuit, habitu et more Tusticorum per villam ad canpos progrediens. Qui dum non angnosceretur, quia in feno ex utroque prominente et usque ad genua dependente latere occultatns, salvus et sanus ad domum suam reversus est, relinquens post se cives de sua evasione et ipsorum delusione et per consequens erubescencia, que eos invaserat ob hoc, nimium desolatos. Johannis Vitodurani Chronicon, ed. v. Wyss; Archiv für schweizerische Geschichte, XI, 118 ff. 1) Eückkehr der Schwaben vom Kriegszuge zur Hilfe des Herzogs Otto von Oesterreich gegen König Johann von Böhmen im Sept. 1336. 1336, Sept. 5. 439. Herzog Chünrat zu Tekke, genannt von Gütenberg, belehnt den Albrecht von Nussplingen und dessen Schwestern mit den Gütern, die zu Rordorf gelegen sind: dem Hofe, der des Brenners war, und Mair Fügen Hof, der auch des Brenners war. Geben 1336, an dem nehsten donerstag vor Vnser frauwen tag, als si geboren wart. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Sigmaringen, Domänenarchiv. S. 1336, Sept. 25. 440. Abt Peter und der Konvent des Gotteshauses zu St. Blesin im Schwarzwalde verständigen sich mit dem edlen Mann, Junker Heinrich von Blümenegge, wegen der Kinder ihres Leibeigenen Johansen An dem Sande von Lenzkilch, und der Frau Annen, Tochter des Vogts sei. von Eaytenbuch, der Leibeigenen des gen. Junkers, dahin, dass die Hälfte dieser Kinder, „diu die selben zwei menschen nü bi einander hänt oder in iemmerme mit einander gewinnent", dem Kloster und die andere Hälfte dem Junker sein solle. Disse geschach vnd wart dirre brief gegeben 1336, an der nsehsten mittewüchen nach st. Mauritius tage. Das Siegel des Abtes Peter fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. E. 1336, Nov. 2. Alpirsbach. 441. Abt Walther zu Alpersbach, Kastenvogt der Kirche zu Renhartzowe, und Stainmar Saltzfasze, Eitter, an Stelle seines Sohnes Steinmar, Kirchherrn zu Renhartzowe, kommen mit dem Kloster zu Widchenstain in Betreff des Gesindes und der Hintersassen des Klosters, die sie für die Pfarrkirche in Anspruch nahmen, dahin überein, dass sie dort ihre geistlichen Rechte nehmen sollen. Das Kloster hatte Briefe vorgelegt, nach denen der Bischof es und sein Gesinde gefreit hatte. In Zukunft 1337. 401 soll das Kloster jährlich zu Martini dem Kirchherrn 10 ß h vorab vom Klostergut zu Kaltabrvnnen, gen. dez Hagergen lehen, das sie selbst bauen, nötigenfalls von des Klosters Gut zu Widchenstain geben. Alles Gesinde und die Hintersassen des Klosters, die underhalb der Mühle desselben zu Widchenstain 10 Klafter und oberhalb seiner Sägemühle 18 Klafter und dazwischen sitzen, sind frei von der Kirche und haben mit ihr nichts zu thun weder „vmb den doffe noch kilchvngange, opher noch seigerät, begrebde noch kain ander gaistlich reht". Zeugen: Der von Svnchingen, der von Wähingen, Klosterherren von Alpersbach, Pfaff Berhtolt von Wolfa, Pfaff Hainrich von Wolfa, Pfaff Cünrat von Oberndorf. Geben ze Alperspach, an Aller seien tag, 1336. Das Siegel des Abts von Alpirsbach abgefallen, das des alten Saltzfass, dessen Sohn kein Siegel hat und in des Vaters „plüiht vnd maisterschaft" ist, (39 mm D., IV A 2, im Schild ein Schrägen: S. STAINMARI SALZVASSI). Perg. Or. Donaueschingen. S. 1) Als Transfixbrief ist angehängt der entsprechende Revers des Stainmar Saltzfass, filius quondam Stainmari dicti Saltzfas, militis, Pfarrherrn zu Reinerzau vom 16. Mai 1337, vom Aussteller besiegelt (0 50:30 mm, IV A 2, im Schüd ein Schrägen; ... TAIMARI. DCI. SALTZFAS... COR. ECCE. I . RAIHARTZ...). 2) Obige Urkunde samt dem Transfix ist wörtlich aufgenommen in die Bestätigungsurkunde des Bischofs Nicolaus von Constanz, datum Constantie, 1339., idus Aprilis [April 13.]. Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des Ausstellers (wie an No. 399, 4) Donaueschingen. 3) Kurz erwähnt ist der Inhalt der obigen Urkunde in der Jahresgeschichte der Franziskaner in Baden bei Mone, Quellensammlung in, 644. 1337, Febr. 19. 442. Bruder Johans der Hecht, Konventbruder von Bebenhusen, versöhnt sich mit Bruder Bürchart Jacobs, st. Johanns Ordens, um alle stattgehabten Stösse. Burchart erhält das Gut zu Touchingen und das zu Knengen, Johans das Gut zu Baldingen, das Gerdrut die Touchingerin baut, und das jährlich i\ Scheffel Kernen, ebensoviel Haber Vilinger Mass, 2 Hühner und 1 | a Viertel Eier gilt. Geben an der mitwochen vor st. Mathyas tag dez zwelfbotten, 1337. Das Siegel des Abtes Cünrat (0 57:35 mm, UI A 2 a, unter gotischem Baldachin;. S.CONRADI. ABBATIS. DE.BEBENHVSEN *) und des Konventes (53 mm D., II B, die hl. Maria auf dem Throne, in der rechten ein Zweig, darauf ein Vogel, die linke hält das stehende Christuskind; -\ SIGXLLVH. CON — S DE . BEBENHVSEN *) leicht beschädigt. Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S. I wJlUURBBl ftSSw V. 51 $$88 ü« 402 1337. 1337, März 24. 443. Wernher von Grunnburch, genannt der Kächkeller, verkauft für 8 7i ^ alter Prischer seine Hofstatt zu Munolfingen, die Burgi Zain für 3 Viertel Kernen Nidinger Mass und 1 Huhn jährlich baut, dem Propst und den Frauen des Gotteshauses von Rieden, so, dass Adelheit Keßlerin von Tuengen und Adel, Burgvogts Tochter von Egbetingen, Klosterfrauen daselbst, die Hofstatt als Leibgeding niessen sollen. Graf Heinrich von Fürstenberg, Landgraf in Bare, giebt seine Zustimmung. Geben an dem negsten guetem tag nach st. Gertrut in dem Merzen, 1337. Das Original siegelten der Aussteller und Graf Heinrich von Fürstenberg. Pap. Kop. von 1619, Donaueschingen. S. 1337, Juli 4. 444. Meisterin und Konvent des Klosters Amptenhusen geben ihres Klosters Eigenmann Peter, Cünrats des Maiers Sohn von Emmingen, Ellinvn, Cünrats des Widmers Tochter von Mülhusen, die dem Johanniter- hause zu Vilingen eigen ist, zu ehelichem Manne, also dass zwischen denselben rechte Genossenschaft ist, und deren Kinder halb ihnen, halb dem gen. Hause zu Vilingen gehören; „swelez och vnder inen stirbet, ez laße lyberben oder nit, swes daz mensche aigen was, der sol denne davon nit me nemen, denne ainen gewonlichen val, vnd sol denne daz ander sitzen mit sinem gute gerüwiclich". 0 Gegeben 1337, an st. Vlriches tage. Das Siegel des Klosters Amptenhusen nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. 1337, Juli 22. 445. Albrecht, Herzog zu Osterrich, bestätigt in Ansehung der grossen Gebresten und „notikait", so seine Bürger von Prülingen an mancherlei Sachen bisher gelitten haben, und auch in Ansehung der getreuen, stäten Dienste, die sie ihm und seinen Brüdern allwege gethan haben und noch thun sollen, alle Gnaden, Freiheiten und Rechte, die ihnen sein lieber Bruder Herzog Leupolt sei. mit seinen Briefen 1 ) gethan hat. Geben ze Vilingen an st. Marien Magdalenen tag, 1337. Das Original siegelte der Aussteller. Pap. Kop. 16. Jhdt. Karlsruhe. 1) Dieselben sind bisher nicht bekannt geworden. R. mm mSsm WmWmm ms 1337. 403 1337, Aug. 446i Feindschaft zwischen den Städten des Seebundes und dem Grafen Albrecht von Werdenberg zu Heiligenberg. Anno domini 1337., in Augusto civitates iuxta lacum Botannicnm coniurate ......comitem de Sancto Monte propter quendam excessum suum humiliassent, si eas precibus et quibusdam pactionibus emende non placasset et sibi benevolas reddidisset. Joh. Vitodnrani chronicon, Archiv für Schweiz. Geschichte XI, 137. 1) Dieses Ereignis erzählt Tschudi, der es aber zu 1338 stellt, in seinem Chronicon Helveticum (1734) I, 351 also: Uff das woltend die von Zürich wider heim gezogen sin, do hattends die von Costentz und die andern Seestett, daß si bi inen blibind und in hulfind den gemelten grafen (Albrechten von Werdenberg) überziehen in siner grafschaft Heilgenberg, so ennent Rhins und Sees an si stieß, daher er denen von Costentz vil leids tat; das tettend die von Zürich. Und do der graf sach, daß er inen kein widerstand tun möcht, ouch etlich herren und stett entzwüschend rittend, ward ein bericht gemacht, daß der graf ein summ gelts den stetten des pundts geben must und ouch etlichen beleidigeten iren schaden abtragen. Uff das zoch jederman wider heim. 2) Von dem Grafen Albrecht von Werdenberg berichtet Joh. Vitoduranas bei den Jahren 1338 und 1339 (a. a. 0. XI, 124 — 125) weiter: Paucis annis transactis ante inmediate dicta, quod supra suo loco ex oblivione transilivi, rex, de quo supra memoriam feci, Boemie pluries ad terram gentilium cum domino Alberto comite de Monte Sancto, genere Mundfort, et multa alia müicia perrexit et ipsos gloriose debellavit, fortuna sibi plurimum arridente. De comite vero Alberto specialiter famatur, quod valde strenue et fortiter egerit inter eosdem paganos, multos eorum prosternendo et se viriliter de manibus ipsorum eripiendo. In argumentum autem siü mangnifici triunphi, post longam decertacionem et pericnlosam, filiam cuiusdam nobilis et potentis pagani adhuc in puerilibus annis existentem abducens, ad terminos Chiistianitatis deduxit et eam cuidam collegio sito aput oppidum Bludens sibi pertinens sororum ordinis fratrum Predicatorum fideliter conmendavit. Que in regulari disciplina et katholicis observanciis ut plurimum edocta, domino Iesu Christo oblita et abjecta supersticione ac spurcicia ydolatrie quasi ovis argumentosa deservit. Quendam quoque masculum rapiens domesticum famulum sibi fecit eum. 1337, Aug. 9. St. Blasien. 447, Abt Peter und der Konvent zu St. ßlesin in dem Swarzwalde leihen zu Förderung ihres Gotteshauses den Hof zu Schlühse, der weiland ein „bruderhöfe" war, und dessen Gelände, Wun und Weide in den Lachen liegen, die anheben „an dem stain in Vischebächfürt, der gein Goppenrüitin nidergät vnd gät vf den Stütze in die Mosebnigge in daz lachen vnd gät vsser Mosebrvgge vf den Stutz, da die zwene staine gein einander ligent, vnd gät dannan vf die schnürrihtin den lächenen nach inne Satelbogen vnd gät vs dem Satelbogen die schnürrihtin nider in den Göppenrüitinbäch in zwen stain, ligent iiiber einander, da diu lachen zu tragent in 51* HBH^H ! 404 1337—1348. dem bäch vnd denne den bach äbe in die Ähe vnd denne zwischen dem Sewe vnd dem höfe nider vntze in die Altenbrügge und denne vs der Altenbrugge den Bäre- wek vf vntze in diu Niuwen Lehen, diu mit worten vsbescheiden sint, vnd denne zwischen nider den lehenen vnd des höfes gut vntze an den Giresbiühel vntze an die mark, diu da genomen ist, vnd denne vsse der mark in den brünnen in den stain vnd dannan vf den lachenen nach ze dem Criüce in den stain, der da lit zwischen den Niuwen Lehenen vnd des hofes gut, vnd gät denne vsser dem stain den lachenen nach an Lentzkircher stik vnd gät denne da an diu Alten Lehen vnd gät denne von Lenzkircher stik nider in die Fiurholzun äbe den lachenen nach in den Schastfelbach, den Schoaffelbach äbe in den Vischebach in den fürt in den stain, da diu lachen äneviengen", Cvnrat Lölin, Berschin Berschins sei. Sohn, des Fischers, von Schlühse und Jeeklin Maiger, Wernhers sei. Sohn, von Schlühse zu Erblehen. Dieselben geben jährlich zu st. Verenen Tag zu Zinse 7 & ^ der Münze, die denn gang und gäbe ist auf dem Swarzwalde, in des Waldpropsts Amt und Pflegnis. Wird der Zins nicht 8 Tage nach diesem Ziele gänzlich erlegt, so müssen die Maier für den, welcher rückständig ist, Gewähren werden. Geschieht dies nicht, so fällt der Hof heim, ohne dass die Maier Ansprache hätten „von besserunge noch von büwes wegen, den sie getan hänt vf dem höfe ze Schlühse". Sie sollen in Streitigkeiten mit dem Gotteshause und unter einander Recht nehmen und geben in dem Dinghof zu Reimbrehteswiler und in andern Höfen. Das Kloster behält alle Zehnten des Hofes, die ihm die Maier zum voraus geben müssen, und alle Rechte, die der Schlühse bisher gehabt hat. Dieselben sollen den Priester, der da Gottesdienst hält, „haben vnd vertegen mit ir koste, alse gewonlich ist". Innerhalb der obigen Lachen sollen sie Holz hauen zum Brennen, Hagen und Bauen in den Hof, aber nicht Holz verkaufen ohne Erlaubnis des Abtes. Der Brief wird doppelt ausgefertigt. Die drei Maier verheissen das alles zu halten. Zeugen: Herr Cunrad von Kappelle, Keller 0 zu St. Blesin, Meister Virich von Sant Gallen, Cvnrat Knörink, Waldpropst, Benzze der Tayninger, Herman Sturen, Wutaprobest, Albrecht der Kamerer, Virich Höcherze. Geben ze St. Blesin in dem closter, 1337, an st. Laurenzius äbent. Die Siegel des Abtes und Klosters fehlen; das der Stadt Waltzhüt (die 3 Maier haben keines) zerbrochen. Perg. Or. Karlsruhe (doppelt vorhanden). 1) 1348, Nov. 10. St. Blasien. Adelheit die BSkkin, Heinrichs von Gindelwang Schwester, und ihre Kinder Cünrat, Johans, Berzin, Burkart, Herman, Claus, Peter, Hedin und Heinrich, Leibeigene des Klosters St. Blesien, verzichten vor Gericht in des Gotteshauses von St. Blesien Hof zu Schlüchse, da Wernz der Swab von Hasenhüsern, des gen. Gotteshauses Amtmann und Propst in dem Wütental, zu Gerichte sitzt, auf alles Eecht an dem Gute zu Schlüchse, neben dem Hofe in den fünf Lehen gelegen, gegen Berchtolt den Stülinger und dessen Brüder Cünrat und Claus, welche ehemals darum angesprochen wurden, und bekommen m&w 1337. 405 von denselben dafür 5 ft alter Pfenninge. Also haben sie in Güte verglichen Wernz der Swab, Hans Ab Vta, Burkart Am Sand und Hermann der Mezger von Lenzkirch. Wer unter ihnen diese Richtung nicht hält, muss dem Abte zu St. Blesien 10 # „nuwer pfhenning" und ebensoviel dem Vogte zu Schlüchse geben. Geben ze St. Blesien in dem kloster, 1348, an st. Martis abend. Das Siegel des Abtes Heinrich von St. Blesien fehlt (die Aussteller haben keines). Perg. Or. Karlsruhe. 1337, Dez. 23. Ravensburg. 448. Herr Walther der Truchsess von Rordorf, Ritter, kommt mit seinem Bruder, Herrn Berchtolt dem Truehsessen von Rordorf, mit Rat ihres Vetters, Herrn Johans des Truehsessen von Walpurg, und anderer ihrer Freunde eines Wechsels um alles, das sie vorher geteilt hatten, gütlich üherein. Hiebei wird Herrn Berchtolt zu Teil: die Stadt zu Meskilch mit Leuten, Gütern, Rechten, Zwingen, Bannen, Ehafte und Zugehörden, mit 2 Gärten vor dem Nidern tor und den Bauhöfen, allein ausgenommen, was in die Kirche zu Meskilch in der Stadt gehört. Ferner erhält Berhtolt die Fischenz in der Ablach, die Mitalmüli in der Stadt, den Weiher ob der Stadt, die obere Mühle, die unter dem Weiher ligt, das Gereute hinter Cannuts und Cristans Gereute, das zu Rordorf, Hart das Gereute vff Banholtz, das vf Burkstal, die Aecker an dem Rinkenbacher stig, Herr Beringers Gereute, das Dorf zu Hodorf mit allen Rechten und Zugehörden und mit allen Leuten daselbst, es seien Eigen-, Lehen-, und Vogtleute, und mit der Bedingung, dass von denjenigen, die an die Kirche gehören, und über die Herr Walther Vogt ist, der Kirchherr Hauptrecht und Fall zu nehmen hat. Herr Berhtolt erhält auch die Leute zu Rordorf, es seien Eigen-, Lehen- oder Vogtleute, aber auch hier hat der Kirchherr von denen, die der Kirche gehören, und über die Herr Walther Vogt ist, seinen Fall zu nehmen. An Herrn Berchtolt fallen ferner die zwei Stadel zu Meskirch in dem obern Hofe auf der Widdum, von denen er aber der Kirche jährlich 1 ß A Const. Zins geben muss. Er hat auch alle Leute, die an die Kirche gehören, über die Herr Walther Vogt ist, die in der Stadt zu Meßkilch gesessen sind, wie andere Bürger daselbst mit Steuern und andern Dingen zu nützen; stirbt einer dieser Kirchenleute, so hat von nun an der Kirchherr einen rechten Fall zu nehmen, als Sitte und gewöhnlich bei der Kirche Meskilch ist; Ungenossame und Zinsfälligkeit dieser Leute, die vor diesem Wechsel begangen, ist straffrei; was aber darin von heute an geschieht, hat der Kirchherr nach der Gewohnheit von Meskilch zu züchtigen. Herrn Berchtolt fällt ferner zu Obrostetten, Moderotshoue und Bentzenberg mit aller Zugehör, die neue Mühle zur Tretunfurt halb, von der er jährlich 3 ^j st. Martin zu Meskilch Zins geben soll, ebenso die alte Mühle zur Tretenfurt und Horantz Hof zu Schnerkingen, welche beiden Stücke wmm \Mf, ■ « -"*- ■'"Z\V^' ■ : ■ 406 1338. er von Herrn Walther um 100 & ^ Const. erkauft hat 1 ), endlich alle Eigenleute, die zu Meskilch sesshaft und Bürger sind. Derselbe und seine Erben sollen auch st. Katerinun Altar in der Kirche zu Meskilch „vorus" leihen. Gemeinsam bleibt demselben und Herrn Walther und ihren beiderseitigen Erben Vnser frowen Altar in gen. Kirche, alle ihre Mannlehen , alle ihre edeln Leute und ihr Pfand, das sie jetzt zu Smalneg haben. Geben ze Rauenspurg, 1337, an dem nehsten zinstag vor dem ingenclem jar ze Winnahten. Das Original siegelten Herr Walther und sein Vetter, Herr Jolians Truchsess von Walpurg. Zimm. Kopialbuch I, 157 und H, 57. 1) Am selben Tage verkauft Herr Walther der Truchsess von Eordorf, Eitter, seinem Bruder, Herrn Bertolt dem Truchsessen, die Mühle zu Tretenfurt, genannt die alte Mühle, und den Hof zu Schner- kingen, genannt Horantzhof, die ihm beide zu Teil gefallen sind, um 100 1t A Costentzer. Zimm. Kopialbuch I, 77. E. 1338, Juni 28. 449. Benedictus XII. papa Basiliensi, Argentinensi ac Ulrico Curiensi episcopis scribit: „audivit pontifex, quod, dum Nicolaus episcopus Constantiensis et Ulricus episcopus Curiensis in oppido Clingonowe Constantiensis diocesis ad loquenduni et tractandum super quibusdam ipsius episcopi Constantiensis et eius Constantiensis ecclesiae negotiis insimul convenissent ac demum finitis huius tractatibus idem episcopus Constantiensis iter arripuisset versus dictam suam ecclesiam redeundi, nonnulli viri, videlicet Johannes de Tengen in Bullach et Johannes de Gousicon in Rain ecclesiarum rectores, ac Johannes et Henricus dicti de Tengen, milites, dictae diocesis cum complicibus in dictum episcopum Constantiensem eiusque familiäres in villa Glatfelden prefate diocesis cum magna rusticorum caterva circa initium mensis Maii proximo pvaeteriti manu armata irruerunt, ad caedem eiusdem Constantiensis episcopi intendentes, nisi per familiäres ab huiusmodi periculo fuisset liberatus, ac eundem episcopum Constantiensem omnesque alios, qui cum eo aderant, ceperunt et captivarunt ac multos ex eis, scilicet Ulricum de Rotenberg et Waltherum de Hohenvels"), milites, multosque alios vulneraverunt, ac ipsi episcopo et pluribus aliis equos et alia bona abstulerunt ipsumque episcopum carcerali custodiae manciparunt et adhuc detinent captivatum in Castro Hewen eiusdem diocesis. Praefati Basiliensis, Argentinensis et Curiensis episcopi faciant denunciari culpabiles excommunicatos, terram seu locum, in quo episcopus Constantiensis captivns detinetur, et terras delinquentium interdicto eccle- 1338. 407 siastico supponant, insuper huius saerilegii praecipuos patratores ad curiam lioma- nara citent". Datum Avinione, 4. kalendas Julii, auDO 4. Registrum Benedicti XII. papae, commun. anni 4. p. 2 (tom. 126), lit. commun. No. 240. Rom, Vatikanisches Archiv. R. a) Reg.: Hohenules. 1 Hievon berichten auch Johann von Winterthur (ed. v. Wyss, Archiv für Schweizer. Gesch. XI, 151) und, ihm folgend, Schulthaiss in seiner Constanzer Bistums-Chronik (Freiburger Diöcesanarchiv VIII, 40). Der erstere meldet: Hie episcopus (Nicolaus Constanciensis, ortus de oppido dicto Vrowenfeld), dum quadam die de Keiserstuol oppido episcopatui pertinente transiturus esset Wintertur, in villa una dieta Glatvelden in via sita eius a dominis de Tengen sibi illic insidiantibus ob iniuriam, quam eis prins intulerat, captus est et de familia sua seu de comitatu suo, eum defendere conantibus, quia inermes erant, multi vulnerati sunt. Ipse vero in castrum nomine Hewen deduetus est, ubi a tempore pascali usque ad tempus autumpnale anno domini 1337. in captivitate detentus est per eos et tunc per quedam pacta et per intervencionem amicorum suorum libertati redditus est___ Tempore predicto, quo episcopus in castro prenominato detentus esset, sibi presentari iubebat puerum monstruosum natum noviter prope castrum in villa vocitata Weleschingen. Qui puer, licet infra in corpore valde pusillus esset, caput tarnen in modum quartalis latum et mangnumhabuit, quod cottidie per inconsweta incrementa crevit et tandem mirabili sua crescencia oculos pueri obduxit et ipsum cecum effecit. Quem parentes eius ante fores templorum multarum civitatum, quia pauperes erant, ponentes multam elemosynam ab hominibus eius monstruositatem anmirantibus assecuti sunt, quia eunetis ubique ipsum videntibus stuporem et anmiracionem grandem ineussit. Presul eciam eo viso in castro memo- rato nimia anmiratione perculsus est. Schultheiss aber erzählt: Anno 1337. (sie) ward bischoff Niclaus zu Glatfelden durch die herren von Tengen, denen dermalen das dorf was und die herlichait, gefangen und auf Hohenhöwen ins Hegow gefürt und daruif von Ostern bis zu herbstziten erhalten. 451. 1338, Okt. 11. Erkenger Eigelwart, ein Freier, von Valkensteyn verkauft als lediges Eigen '■'<''■::-■:;■ '■•'■:■■■><":■■' 1338, Aug. 10. Schattbuch. 450. Cünrat der Fürst von Cüntzenberc, Landrichter zu Schatbuch, bekundet, dass Bruder Hainrichen, dem Kaufman von Salmanswiller, anstatt des Abts und des Konventes von Salmanswiller auf dem Landtage zu Schatbuch erteilt wurde, „daz dehain man, der uff dez selben klosters ze Salmanswiller vnd uf ir gut sitzet, wes er ist, nit mit ir gut getün mag, daz kraft hab ald in ze schaden kommen müg, nur mit ir gutem willen vnd gunst". Geben ze Schatbuch, dez mentags vor Vnser vrowen tag zem ernd, 1338. Das Siegel des Ausstellers (wie an No. 155, 8). Perg. Cr. Karlsruhe. ■ m Wwm 408 1338—1339. an Vnser fröwen Capelle zu Woluach das Lehen vor Engelnbach, auf dem Steinmar gesessen ist, und das jährlich 16 ß Strassburger Münze und 3 Hühner gilt, um 21 8? h. Geben an dem nehsten sunnentag vor sante Gallen tag, 1338. Das Siegel des Ausstellers (41 mm D., IV A 2, ein r. sehender, stehender Widder auf viergipfeligem Berge; f S...... AIGELWA .... ALKENSTAIN.). Perg. Or. Donaueschingen. R. 1338, Nov. 9. Freiburg i. B. 452, Hug von Grunburg, ein Edelknecht, gelobt der Stadt Friburg, der er zugleich seine Feste Grunburg öffnet, zu dienen bis zu Unser Frauen Tag der Jüngern, so nun nächst kommt, „ensit dem Walde gegen aller menglichem, ane wider die edeln min gnedigen herren, die grauen von Vürstenberg; wider di sol ich inen mit der hant nit beholfen sin". Auch im Breisgau will er der Stadt dienen gegen besondere Entschädigung. Dieselbe hat ihm für sein Dienstgelöbnis gegeben 25 M. S. und ein Fuder Wein und wird ihm etwaigen Schaden an Hengsten oder Pferden ersetzen. Geschach und wart gegeben 1338, an dem nehsten mentag vor st. Martins tag. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Freiburg, Stadtarchiv; Hansjakob, Die Grafen von Freiburg i. B. im Kampfe mit ihrer Stadt, S. 108. R. 1) 1339, Aug. 13. erneuert Hug diesen Dienstvertrag, jetzt gegen 5 M. S. und 6 Saum Wein. Perg. Or. Freiburg, das Siegel fehlt. A. a. 0. S. 110. R. 1339. Aus dem Güterrodel des Klosters Allerheiligen. 4gQ Ze Obern Muchain der zins: Der hof ze Obern Muchain gilt 5 mut kernen, 5 mut roggen, 10 mut habern, daz sol er har ald gen Stulingen füren ane allen schaden. Hainin Riflin von 1 gutlin ze Obern Houen 1 mut kernen vnd 1 mut roggen. Romanin von Obernhouen von 1 gütlin 1 mut kernen, 1 mut habern, 1 mut roggen, 6 hünr. Ze Nidern Muchain: Du hüb gilt 2 mut kernen, 2 mut roggen, 1 malter habern, 6 hünr. Berschi von Eggingen von der Zollerun gutli 6 quartalia kernen, 3 Mnr, 1 vierdling wachz. Friman 1 Quartale kernen, 2 Mnr. Der Riflin gut git 6 quartalia kernen, 6 quartalia roggen, 3 mut habern. Bürgi Rifli git 2 quartalia kernen von Wislins säligen gut, daz er har gab ze selgeret. Die a ) müli gilt vns 1 quartale ker (sie), dz gab -vns Jo. Biderman durh siner sei -willen. a) Nicht viel jüngerer Nachtrag. Ze Ebroluingen: Hainrich der Kind von ainer schupüs 1 mut kernen. Ze Obern Wangen: Die Widmer 3 mut kernen, 2 mut roggen, 1 malter habern. 3&^Üf 1339. 409 Ze Nidern Wangen: 1 mut kernen, 2 ß, daz sol man har bringen. Dis vorgenant kern alles ist Schafhuser messe. Ze Tünowe Eschingen: Hans der Frige 1 mut kernen, 1 mut habern von aim gutlin Vilinger mess. Ze Loffingen: Hans der Schröter von aim gütlin 1 mut kernen Loffinger mess. Ze der Nuwenstat: Rugenbachin 2 ti wachs, das sol man gen an dem samstag vor der Liehtmis. Ze Risoluingen: Vrovrenliep 1 hün. Perg. Or. Schaffhausen. 1339, April 4. Stühlingen. 454. Eberhardt von Lupfen, Domherr von Strassburg, und Eberhardt von Lupfen, Landgraf zu Stüellingen, beurkunden: Hainrich der Cramer von Stüellingen und dessen Ebewirtin Mechtilt, Jobannes sei. des Obeinis von Stüellingen Tochter, geben zu Stüellingen vor dem Niderntor vor Gericht vor Johannes dem Witzer, dem Lupfenschen Vogt, Briden Hainrichs Tochter und Johannes Körselinß Ehewirtin eine Wiese vor Lenhalden, die an Wehers von Betmaringen, Ludwigs und Conrads von Ertzingen Wiese und auf der vierten Seite an das Holz stösst, unter Vorbehalt der lebenslänglichen Nutzung. Brida verzichtet dagegen durch ihren Fürsprecher, Herrn Fri- derichen von Betmaringen, und ihren ihr hiezu mit Urteil gegebenen Vogt Johannes Öhäm, Johans des Ohäms sei. Sohn, auf alle weiteren Ansprüche an die Güter ihres Vaters. Zeugen: Conradt Druwel, Hainrich von Tanningen, Conradt Vogt, des Vogtes Sohn von Hattingen, Johanneß Otte, Hainrich Crafft, Conradt Roth, Hainrich und Berschin, seine Brüder, Otto der Ohän. Geben zu Stüellingen vor dem Medernthor, an st. Ambrosien tag, 1339. Das Original siegelten die Aussteller, unter deren Siegel sich Hainrich der Cramer, seine Ehewirtin und Brida, die keine Siegel haben, verbinden. Lupf. Kopialbücher Tom. LX, Pars 1, fol. 301, Donaueschingen. S. mm 1339, Aug. 16. 455. Herr Cünrat von Blümenberg, Ritter, Herr zu Hüfingen, Burchart der Schult- heiss und die Richter von Hufingen, bekunden, dass vor ihnen an offenem Gerichte Frau Mehthilt, Hainrichs sei. des Meseners eheliche Wirtin, und ihre Tochter Ger- drut von Escbingen ihr frei eigenes Gut zu Hüfingen, das Hainrich der Tegginger von Hüfingen baut, und das jährlich über das Vogtrecht 7 Scheffel Kernen, 18 Viertel Haber, 3 ß 3\ alter Prischer und 1 Huhn gilt, um ihres und ihrer Vordem Seelenheiles willen dem Prior und Konvent des Predigerklosters zu Rotwil zu rechtem V. 52 SM rnssm wm l£^3B££&§5 410 1339. göttlichem Almosen, „dem gemainen tisch der Predier ze dienenne", gegeben haben, wofür die Prediger ihre und ihrer Vordem Jahrzeit zweimal des Jahres mit Singen und Lesen ewiglich begehen werden, wie es in ihrem Hause Sitte ist. ßeschah und gegeben an dem nehstun gutemtag nah st. Laurenciun tag des martirers, 1339. Die Siegel (nicht gut erhalten) des Ritters Cünrat von Blümenberg (35 mm D., IV A 2; -j- S' CVN- RADI DE BLVMENBERC.) und Burkarts des Schultheissen (38 mm D., IV A 2, Schild geteilt, im obern Felde 2 gegen einander gestellte Sicheln, das untere, wie es scheint, leer; f S' BVRCARDI DE HVVINGE.). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1355, Okt. 31. Schaffhausen. Egbreht der Schultheisse, gen. von Randenburg, Ritter, und der Rat zu Schafhusen bekennen, dass vor ihrem Stadtgerichte Frau Hiltpurg, die Schwester Egbrehts des Schultheissen, die eheliche Wirtin des Ritters Burkarts von Kürnegge, um ihres Seelenheiles willen mit Genehmigung und in Gegenwart ihres Gatten dem Propst, der Meisterin und dem Konvente des Gotteshauses Sant Agnesen zu Schafhusen ihr eigenes Gut zu Hüfingen, das Johans der Giseler baut, gegeben habe, wofür dieses Gotteshaus ihre, ihres Gatten, ihrer Söhne Herrn Reinhart und Friderich, Frau Ciaren ihrer Tochter und der Biberin von Zürich Jahrzeit begehen muss. Den Niitzen des Gutes soll man nach dem Tode ihrer Tochter unter die Klosterfrauen zur Besserung ihrer Pfründen teilen. Dis beschah und wart och dirre brief geben ze Schafhusen, 1355, an Allerhailigen äbent. Die Siegel des Schultheissen (35 mm D., IV A 2, 2 Schrägbalken; t S'.EGB.SCVLTETI.D'-SCAF.DCI.D'.RADEB'C), der Stadt Schafhusen (abgebüdet in den Mitteilungen der antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Bd. IX, Siegeltafel XVI, 1), eines zweiten Egbrecht Schultheissen, der dieses Siegel als Vogt seiner Schwester in dieser Sache anhing (37 mm D., IV A 2, der Schild ziemlich über das Siegelfeld erhaben, letzteres auf jeder Seite des Schildes rankenförmig geziert, Wappen wie vor; t S'. EGBERTI. MHJT . SCVLTETI. SCAFVSE .) und Burkarts von Kürnegge (30 mm D., W A 1, das Siegelfeld ist mit einem Kranze verziert, Wappen bekannt; f S'. BVR. MTLIT DE KVRNEG). Perg. Or. Schaffhausen. 1339, Sept. 10. Ach im Hegau. 456. Herzog Cunrat von Vrselingen giebt in rechtem Wechsel dem Ritter Hainrich von Zimmerholtz Frau Adelhait, Eberhart Schönöglins eheliche Tochter von Bittelbrunnen, um Frau Annan, Conrat Bollen eheliche Tochter von Emingen. Gegeben ze Ahe in der statt, an dem nehsten freytag nach Vnser frowen tag ze herbest, 1339. Das Original siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücher Tom. XVI, 2—3, Stuttgart. 1339, Okt. 15. 457, Eberhart von Salbadingen giebt seinen Teil an dem Weingarten zu Hirssowe und Rotenburg dem Grafen Hug von Hohenberg zu rechtem Mannlehen auf, wogegen letzterer die Güter zu Salbadingen, die er von ihm zu Lehen trug, Herrn Cünraten . dem Truchsessen, Ritter, geeignet hat. Geben 1339, an dem nahsten fritag vor st. Gallen tag. zeigt. 1339—1340. 411 Das ziemlich gut erhaltene Siegel des Ausstellers, welches drei über einander liegende Fuchsangeln Schmid, Mon. Hohenberg. 353—54 (nach Perg. Or. Eottenburg, Spitalarchiv). 1339, Dez. 11. (Jonstanz. 458. Herr Walther Truchsess von Rordorf, Ritter, giebt seinen Söhnen Otten und Friderichen seinen rechteigenen Hof zu Meskirch in der Stadt, gen. des Kuglers Hof, in den der Kirchensatz der Kirche zu Meskirch gehört, mit allen Rechten und Zugehörden für 150 M. S., die er ihnen wegen der Heimsteuer und Morgengabe ihrer Mutter, Frau Annen, seiner ehelichen Wirtin sei., Herrn Johans des Truchsessen Tochter von Diessenhouen, schuldete. Zeugen: Herr Albreht von Casteln, Propst der Kirche zu St. Stephan zu Costentz, Herr Hainrich von Staineg, Herr Hainrich der Truchsess von Diessenhouen, Chorherren zu Costentz, Herr Ber. der Truchsess von Meskilch, Herr Egbreht von Goldenberg, Herr Hainrich von Hattenberg, Herr Alber von Staineg, alle Ritter, Hug Smerlin, Her. Bilger von Zürich, H. Hanen, Johannes der Wülfmger, Bürger zu Costentz. Geben ze Costentz bi dem Vischmarkt, an offener fryen Strasse, 1339, andern nähsten samstag vor st. Lucien tag. Das Original siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 79. 1) An demselben Tage schwören die Truchsessen Ott und Frick zu Constantz, bei der ersten Erledigung der Kirche in Meskirch nach ihres Vaters Tode deren Verleihung ihrem Vetter, Berchtolden Truchsessen von Kordorf, und ihrem Oheim, Herrn Hainrich, dem Kirchherren zu Andoluingen, heimzustellen, oder, falls einer dieser beiden bis dahin gestorben sei, an ihrer Stelle je einem Vater- oder Muttermagen. A. a. 0. I, 81. 2) Ebenfalls an gleichem Tage zu Constanz verheisst Truchsess Berchtold von Kordorf seine vorgen. Neffen bei dem Kuglerhofe und Kirchensatze zu Messkirch zu schirmen. A. a. 0. I, 81. 3) 1348, April 23. Ott und Frik, Herrn Walthers des Truchsessen Söhne, bitten ihren Vetter, Herrn Berhtolt den Truchsessen, des Messkilch ist, und dessen Tochtermann, Herrn Wernhern von Zimmern, Kentzen von Ablach, dem des Kuglers Hof um 84 Ti h Pfand ist, in demselben, abgesehen vom Kirchensatze zu Meskilch, vor ihnen selbst und andern Leuten zu schirmen. Geben vff st. Georien tag, 1348. Das Original siegelten die Aussteller. A. a. 0. I, 83. ms l£ 1340, Mai 25. 459. Walther von Berenbach vermacht mit Genehmigung seines Lehensherren Huges von Vsenberg, Franzen, seinem Bruder, und dessen Kindern alle seine Rechte an des Hübers Gute und an dem von seiner Schwester Annen von Berenbach angefallenen 52* r 412 1340. Erbe für den Fall seines kinderlosen Todes. Wenn er diese Stücke jemand andern als seinem Bruder und dessen Erben versetzt oder verkauft, „die gift hat nüt kraft". Gegeben an st. Vrbans tag, 1340. Das Siegel Hugs von Vsenberg fehlt; das des Ausstellers (s. Abbild. No. 66). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1344, Juli 15. Wolfach. Walther von Bernbaeh giebt zu Wolfach in der Stadt vor Fridrich, dem Schultheissen, und den Zwölfen gemeinlich der Stadt seinem Bruder Frantzen von Bernbach und dessen Erben alles Gut, das er hinter sich verlassen wird, falls er nicht noch heiraten und Leibeserben gewinnen sollte. Zeugen: die erbern Bürger Alber von Gipch, Johans Lainbach, Bentze der Kofman, Eberhart Krieg, der Bechter vor dem Stain, Cünrat der Zimberman, Cüntze der Metzger, Sifrit der Ganter, Richter zu Wolfach. Geben ze Wolfach, 1344, an st. Margareten tage. Das Siegel der Stadt Wolfach (wie Band DZ, No. 586); das des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 2) 1348, Juni 1. Walther von Berenbach, ein Edelknecht, verkauft Franczen von Berenbach, seinem Bruder, ein halbes Lehen, gen. des Hvbers Gut, dessen andere Hälfte demselben bereits gehört, und seinen Teil an dem Anfalle, der ihm zu Teil werden soll von seiner Schwester Annen, und der ein halbes Lehen ist, und all sein Gut und Erbe zu Berenbach in dem Thal um 10 ft ^ Strasburger Münze mit Genehmigung o der Lehensherrn, Jungherrn Friderichen von Vsenberg, Herrn zu Kentzingen, und Jungherrn Johansen von Vsenberg, Herrn zu Endingen, welche diese Stücke dem Käufer leihen. Geben 1348, an dem nehesten svnnen- o e dage nah st. Vrbans tag. Die Siegel Friderichs von Vsenberg (Bruchstück, IV B 1, im Siegelfelde nach 1. schauender Helm, darauf ein Kopf mit Bart, Zopf(?) und Zipfelhaube, auch 1. schauend;.......CI.DE. VSENBER..), des Ausstellers (wie Abbild. No. 66); das Johanns von Vsenberg fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 3) 1356, Mai 1. Endingen. Hans von Usenberg, Bitter, Herr zu Endingen, leiht Abreht von Bernbach, Götzen sei. von Bernbach Sohn, als Mannlehen den halben Teil der Güter zu Bernbach in dem Thal oder wo sonst, die dessen Vater von ihm und seinen Vordem zu Lehen getragen. Geben ze Endingen an st. Walpurg tag, 1356. Das Siegel des Ausstellers (27 mm D., W A 2, im Schild ein Flügel; f S.IOH1S. NOBILIS . DE . V .....RG .). Perg. Or. Donaueschingen. B. o 4) 1357, Aug. 17. Herr Johannes und Junker Hesse, Gebrüder, von Vsenberg, geben Frantzen von Berenbach und seinen Söhnen Geringen und Hansen zu Lehen ein Viertel eines Lehens aus des Michelers Lehen und ein Viertel eines Lehens aus Gengenbachs Lehen im Berenbach liegend, das ihnen Abreht von Berenbach, Götzen sei. Sohn von Berenbach, aufgegeben hat. Geben ahtag vor st. Bartolomeus, 1357. Die Siegel der Aussteller Johannes (wie vor), und Hessen (32 mm D., IV A 2, im Schild ein Flügel: . ...ES- SONIS . DNI. DE . VSENB ...). Perg. Or. Donaueschingen. S. 5) 1358, Mai 1. Ebenso leihen sie denselben des Groppen Gut und Güter in dem Berenbach, die Conrat Albrehts, Götzen sei. Sohn von Bernbach, von ihnen zu Lehen hatte. Geben ze Endingen, an st. Walt- purg tag, 1358. Die Siegel der Aussteller Johannes (wie oben) und Hesse (anderer Stempel, 28 mm D., IV A 2, im Schild ein Flügel; f S'. HESSONIS . DNI. DE. VSENBERG.). S. 1340, [Mai 27.9] Villingen. 460. Johanns der Ammann von Sunthausen nimmt von dem Kloster zu Ampten- husen zu einem rechten Erblehen: 1 Malter Kernen von Rudolfs Gut von Tanhan, das Haintze der Fischer von Sunthusen baut, eine Wiese zu Lehwisen, einen Zehnten MBf- 1340. 413 an Wile, einen Acker an Asweg, einen Acker zu dem Lobrachten Bühel, ein Holz, genannt Schläglichhalde, und ein Holz, genannt Sunnenhalde, für ein Huhn jährlichen Zins. Dem Kloster bleibt das Vorkaufsrecht vorbehalten. Gregeben ze Villingen in der statt, an st. Bedna a ) (sie) tag, 1340. Das Original siegelte der Tegan von Löffingen. Pap. Kop. 17. JMt. Donaueschingen. a) Wohl verschrieben für Bedan, Beda. S. 1340, Okt. 31. Rottweil. 461t Cünrat von Wartenberg, ein Freier, Hofrichter im Namen des Kaisers Ludwig, an dessen Statt an seinem Hof zu Rotwil zu Gericht sitzend, beurkundet, dass Graf Berhtolt von Sultze und Frau Adelhaid von Swartzenberg, seine eheliche Frau, die hiezu den Bitter, Herrn Friderich Kayben, als Vogt nahm, zu Gunsten Bruder Hartmans von Baldwilrre, Komturs des Deutschen Hauses zu Friburg in Brisgo, als Vertreter dieses Hauses auf alle Ansprüche verzichteten auf folgende Güter: „das täl, du Wälschenordra, das tal, der Schiltewendibach vnd dannan vf ze tal vncz an Nordra brugge, das tal, der Walerspach vf vncz an Braitnöwer walt, das tal Brun- hilczbach vf vncz an Varenberger walt vnd swas zu den vorgeschribenen nüwen guten höret". Geben ze Rotwil, an Aller Hailigen abende, 1340. Die Siegel Cünrats von Wartenberg, Landrichters, (s. Abbild. No. 67), des Grafen Berthold von Sulz (beide zerbrochen); das des Eitters Kayb fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. R. 1) In Karlsruhe ist auch eine kürzere Urkunde von demselben Datum über den gleichen Gegenstand vorhanden. I I 1340, Nov. 28. Rüfingen. 462. Schiedsrichterlicher Vergleich zwischen dem Pfarrer Ulrich von Bräunungen und seinen Pfarrangehörigen zu Älmenshofen und Hüfingen über Verabreichung der streitigen Kleinzehnten, Opfer, Stol- und anderen Gebühren. 0 Vniuersis presentes literas inspecturis Vlricus rector ecclesie in Brühngen salutem cum notitia subscriptorum. Nouerint || vniuersi, quos nosce fuerit oportunum, quod, cum controuersiam seu discordiam super quibusdam articulis, videlicet de mi- nutis deeimis, II de funeralibus seu de funeribus eorum, qui alibi eligunt sepulturam, mm» HB 414 1340. de aministratione sacramentorum et sacramentalium, quocumque nomine censeantur, de testamentis, remediis, oblationibus et de freqnentatione ecclesie parrochialis, que inter me ex vna et subditos predicte ecclesie ßrülingen residentes in Almshoven et in Hüfingen ex parte altera iam longo tempore vertebatur, in discretos ac multe honestatis viros, videlicet dominum Wernberum decanum in Löffingen, Johannem camerarium in Munolfingen et Jobannem incuratum ecclesie in Hüfingen, pro parte aduersa electos, et in Bertoldum incuratum ecclesie in Verenbacb, Nicolaum dictum Vngeriht et Hainricum dictum Vitter, prebendarios in Vilingen, ex parte mei tanquam in conpromissarios electos necnon in Cünradum rectorem ecclesie in Aselfingen, tanquam in communem personam ex utraque parte concorditer electum, rite et legitime conpromiserimus et ipsorum iudicio nos super premissis submiserimus discuttendis. Egoque pro mea persona fateor presentibus me conpromisisse ac submisisse in mo- dum predictum. Prefati conpromissarii vnä cum communi persona primo de decimis minutis talem conpositionem inter me et partem aduersam de consensu et voluntate mea et partis aduerse ordinauerunt, ita videlicet, quod predicti subditi amodo debent soluere prefatas decimas secundum antiquam consuetudinem seruatam in Hüfingen et in Almshouen et eodem modo, quo ipsi et sui antecessores hactenus decimare consueuerunt micbi meisque predecessoribus. Item prefati .. a ) conpromissarii de fu- neribus eorum, qui alias eligunt sepulturas, taliter vnanimiter sententiarunt, quod funera eorum, qui alibi eligunt sepulturas, primo debent presentari et deferri ad ecclesiam parrochialem more solito et facta buius presentatione reduci debent siue referri ad ecclesiam, vbi elegerunt sepulturas sine mei contradictione seu quauis inbibitione per me seu per alium mei nomine facienda. Item prefati conpromissarii de aministratione sacramentorum et sacramentalium vnanimiter sententiando pro- nunciarunt, quod prefati subditi, nisi impedimentum rationabile, videlicet infirmitatis seu alterius rei obsistat, debent omnia ecclesiastica sacramenta et sacramentalia seu iura ecclesiastica qualiacumque, quocumque nomine censeantur, petere et recipere a me seu a meo vicario apud parrochialem ecclesiam, que et ego seu meus vicarius ipsis . . a ) subditis sine contradictione indilate nee aliqua Actione quesita debemus gratis aministrare et conferre, dumtaxat apud parrochialem ecclesiam, ut premittitur, saluis tarnen sepedictis . . a ) subditis, casibus exceptis, in quibus in necessitatis articulo quilibet sacerdos debet et potest secundum sacros canones sacramentum baptismi et eukaristie ministrare. Item super oblationibus sepedicti . . a ) conpromissarii concorditer sententiarunt, videlicet ita, quod ipsi . . a ) subditi debent offerre et assignare michi meoque pro tempore vicario debitas et consuetas oblationes integre debitis et consuetis festiuitatibus et diebus. Item super testamentis et remediis . . a ) prenotati 1340. 415 «gm conproinissari in sententia discordabant, quia vna pars, videlicet dominus Wernherus decanus in Lofingen, Johannes camerarius in Munolfingen et Johannes incuratus in Hüfingen, predicti, super hiis, que ego hactenus petii et adhuc peto miehi dari a sepedictis . . a ) subditis in remedium seu testamentum, videlicet de quolibet funere 40 denarios vsuales, de septimalibus 4 denarios vsuales, de tricesimo 30 denarios vsuales, de anniuersario 4 solidos cum 4 denariis vsualibus et pro sacro oleo in extrema vnctione 6 denarios'vsuales, que conputata in summam faciunt 12 solidos cum 8 denariis , taliter pronuntiarunt, quod, nisi decedentes iamdicta petita in extremis ita testati sint seu legauerint aut sani vel infirmi ita post mortem dari ordinauerint, heredes decedentium ad ipsa petita non esse debere obligatos soluenda, sed solummodo ad ea, que decedentes pro salute et remedio anime sue in vltima voluntate seu eciam adhuc sani corpore ex libito proprie voluntatis testati sint, legauerint aut ordinauerint dari post mortem michi seu meo vicario heredes decedentium soluenda fore obligatos et astrictos, predicta pars conpromissariorum sententialiter pronunciauit. Sed altera pars conpromissariorum, videlicet Ber. incuratus in Verenbach, Nicolaus Vngeriht et Hainricus Vitter, predicti, vna cum Cünrado rectore ecclesie in Aselfingen, persona communi, aliam sententiam super premissis tulerunt, videlicet, quod ipsi subditi soluere et dare debent de predictis funeribus talia remedia et testamenta, que secundum antiquam, continuam et rationabilem consuetudinem michi meisque predecessoribus dari consueuerunt, nullam tarnen super hoc specificationem facientes. Item super frequentatione parrochialis ecclesie singulis diebus dominicis et festiuis predicti con- promissarii concorditer pronuntiauerunt, ita videlicet, quod prefati subditi id ipsum facere debent et tenentur, nisi aliquod legitimum et rationabile impedimentum obsistat, hoc excepto, quod nullus subditorum debet aliquo modo conpelli ad audiendum diuina in ecclesia interdicta, presertim si quis propter morsum conscientie ex eo, quod credit seu presumit, dictam ecclesiam in Brülingen a sede apostolica interdictam in eadem recusat audire diuina, non debet ad hoc conpelli, vel ut inibi diuina audiat irratio- nabiliter coartari. Cum igitur premissa omnia et singula rationabilia et iuri consona michi videantur, me ad ratihabitionem eorum omnium, que per predictos conpromis- sarios vel saniorem partem sententialiter seu per conpositionem amicabilem sunt decisa seu ordinata, confiteor coram omnibus, quorum interest aut inposterum inte- rerit, astrinxisse et presentibus me astringo, renuntiando nichilominus omni actioni, exceptioni, defensioni iuris canonici vel ciuilis et generaliter omni auxilio, quod michi contra predictam conpromissionem seu conpositionem in parte vel in toto conpetit vel conpetere poterit retractandam vel aliqualiter infirmandam. Et in testimonium euidens premissorum meo sigillo vna cum predictorum . . *) conpromissariorum sigillis ml im 416 1341. presens est cedula sigillata. Nos vero predicti conpromissarii, Wernherus decanus in Lofingen, Johannes camerarius in Mvnolfingen, Johannes incuratus in Hüfingen, Bertoldus incuratus in Verenbach, Mcolaus dictus Vngeriht et Hainricus dictus Vitter necnon Cünradus rector ecclesie in Aselfingen, communis persona, ad petitionem dictarum partium nostra sigilla duximus in testimonium euidens premissorum pre- sentibus appendenda. Datum et actum in Hvfingen, 1340., 4. kalendas Decenbris, iudictione 9. Die 8 Siegel fehlen. Perg. Or. Freilourg, erzbischöfl. Archiv (aus dem Nachlasse des Dekans Haid in Lautenbach). R. a) Punkte in der Urkunde. 1341. 4ß3 t Besitzungen des Klosters Tennenbach in Aasen, Haslach, Mühlenbach. Ashein. Inibi deberemus adhuc habere ista bona siue redditus, qui secuntur, ac homines eiusdem ville sunt et debent esse proprii serui ipsius nostri monasterii ac beate virginis Marie, eciam quicunque de- cederet de hac vita, siue uiri siue mulieres, quilibet deberet dare mortuarium monasterio. In primo curia siue possessiones, que dicuntur illius de HMngen, ad quam siue ad quas spectat (sie) hec bona: Des nidern Wlcins gut von Heidenhouen, que sunt ista: item bonum Jo. An dem Eeine, item bonum dicti Trunzellers. Item des Kegelers gut, que sunt ista: item bonum Rauenoltes, item bonum dicti Wchers. Item bona dicti Vngerüwen sunt ista: primo ze Waltenwise 1 iuger prati, item in den Rietern 2 iugera prati, item an dem esche Hinder Steige IVa iuger agri vnder Katzenrein, dictum Hunoltesaker, item Vnder der Reina 4 iugera agri, item ze Wolfhartesgrübe 372 iugera agri, item in dem andern esch: Vffen Lohe 2 iugera agri, item Vnder Honberg 2Vs iugera agri, item Vffen Bulza 2 iugera agri, item Vf dem Hindernberg 4'/ 2 iugera in tribus beziis, item in dem dritten esche: ze Maggenbrunnen 1 iuger agri, item in Röten IV2 iugera agri, item vf R8ten 2 iugera agri, item in dem Pforbach 2 iugera agri, item ibidem iuxta iam dictos agros 2 iugera egerdan. Item in villa Ashein iuxta viam, qua intratur ad villam de Vilingen a parte sinistra, residencia vna, domus, horreum et ortus, de quibus datur nobis omni anno iure hereditario in festo beati Martini 1 modius tritici et mortuarium. Habuit Vngerüwe. Hasela. Ibidem redditus et census anniuersariorum: primo pomerium vnum situm prope murum ciuitatis, cuius est VI» iuger inter ortum de (sie) Widen et pomerium dicti Seyler et dicitur der Rörinen gart, de quo dantur omni anno iure hereditario in festo beati Martini 13 ß 2 ^ Argentinensium et pro herario vna mensura vini. Habet Joannes Koler. Item prope portam inferiorem ex opposito domus Vlrici Esslinger residencia vna, domus, horreum et ortus, sita in domos Jeckli Osterbaches et dicti Hebstrites, de quo dantur omni anno iure hereditario in festo beati Martini 14 ß Argentinensium et pro herario nichil. Habet Heintzli Smid. Item domus vna, que quondam venit monasterio de Alberto de Milenbach, sita ob Hohentals hus, de qua dantur omni anno iure hereditario in festo beati Martini 3 .. ») Argentinensium et nullum herarium. Habet N. Coler. a) Das Zeichen der Münze ß oder ,5) ist ausgelassen. MAleribach. Item Heinrich Schiebung, filiaster dicti Koppen, dat 4 ß 3 $ de prato sito in dem Büchgieß, cuius est l'/a mansmatt, prope domum dicti Zybollen aput viam, qua itur ad fontem ibidem. Item nota: dictus Bogeier, residens in Friburg, habet etiam tantum de prato et dat similiter tantum de censu. Tennenbacher Güterbuch (Perg. Or. von 1341) S. 6, 116, 207. Karlsruhe. 1341—1342. 417 Wlmisalm Hill 1341, Okt. 30. 464. Fritsche Wolfran, Hülwer Dietrich, Aberli, Beate, Nese und Cläre, Geschwister, Fridriches des Schleizen sei. Erben, verkaufen Angenesen, Pfaff Berhtolts Saltzuasen Schwester, und der Stetterin, zwei Klosterfrauen zu Widechen, ein Lehen in dem Vbelnbach, gen. des Witters Gut, für ledig eigen um 17 # h. Nach deren Tode fällt dasselbe an den Tisch der Klosterfrauen zu Widechen. Zeugen: Cünrat der Zimmerman, Claus der Mesener, beide von Gipechen. Geben an dem zistage vor Aller Heiigen tag. 1341. Das Siegel der Stadt Woluach (angehängt anf Bitten des vorgen. Berhtolts Saltzuas, ihres Leut- priesters, und Wolfrans, ihres Bürgers, wie Bd. II No. 536). Perg. Or. Donaueschingen. 1342. 465. Exstant eodem primo regiminis Eberhardi abbatis anno signatse reversales Conradi de Bluemenberg equitis, domini in Hüfingen, darinn er sich reversirt, das er abbt Eberharden und seinem convent die gnad und freundtschafft gethon hab, wan sie ihme oder seinen erben, wan do wären, 130 markh lötigs Silbers guets und ganges zwischen st. Martins und st. Walburgen tag geben, das die kelnhöf zu Brinlingen und zu Thonaweschingen mit leüth und mit gueth und mit aller zugehördt und mit allem recht, als der brief stath, die ihnen darumb geben ist, widerumb ihnen zue gefallen und geaignet werden solle; und da der von Bluemenberg oder seine erben das Silber nit empfahen wollten und ihnen die kelnhöf nit widerumb ledig lassen, so sie das Silber gehn Schaffhausen legen in die münz, so soll der losung genug geschehen seyn. Anno 1342. Annales Augiae Divitis (Handschrift No. 312, Karlsruhe, Generallandesarchiv) I, Supplementum fol. 5. 1) 1352. Constanz. Hainrich von Blümenegge, Eitter, bekennt, dass er von Abt Eberhart und dem Konvent des Gotteshauses in der Bichunowe um 130 M. S. Kostentzer Gewäges auf Wiederkauf die Kelnhöfe zu Brünlingen und zu Tünoeschingen mit allen Zugehörden ohne die dazu gehörigen Kirchensätze, welche dieselben ihrem Gotteshause vorbehielten, gekauft habe. Gen ze Kostentz, 1352. Die Siegel des Ausstellers und des Officials zu Kostentz beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. R. 2) 1352, Febr. 16. (dunstag nach st. Valentins tag) sichert der nämliche dem Gotteshause in der Bichunowe das oben bedungene Wiederkaufsrecht um 130 M. S. Kostentzer Gewäges noch in besonderer Urkunde zu. Perg. Or. a. a. 0. R. **#fas9K m m B 1342, Juli 31. 4ßß ( Chunrad von Gundolfingen, Ritter und Freier, giebt jedem seiner Söhne Otten und Chunzen und Adel, seiner Tochter, die er bei seiner ehelichen Wirtin, Frau Hilt- ruten, der Tochter Otten von Egelingen, hat, 30 M. S. auf die Burg Gvndolfingen und deren Zugehörden zu Bremenloch, Gvndolfingenwiler und im Thale, das unter der Burg liegt. Bekommt seine Ehewirtin keine weitern Kinder mehr, so giebt er V. 53 ' ■■■■■ 111 nrejfw 418 1342. jedem seiner Kinder [noch weitere] 6 ) 30 M. S. Zeugen: sein Bruder Degenhart, Swiker von Erenvels, Herr Hainrich der Graue, Herr Hans der Mager, Hainrich der Spät, Ot von Egelingen. Geben 1342, des mitichen nach st. Jacobus tag. Die Siegel des Ausstellers, Herrn Hainrich des Granen (im Schilde eine Raute), Herrn Hainrich des Magern (im Schilde das Spät'sche Wappen) und Herrn Hainrichs des Spaeten von Stainigebron sämmtlich sehr schlecht erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. a) So ist wohl zu ergänzen, da jedem Kinde schon durch die jetzige Schenkung 30 M. S. angewiesen sind. 1342, Sept. 30. Haslach. 467, Katherine von Sygemaswalde, Walther Molsheimes sei. eheliche Wirtin, verkauft ihre Matten, „vier manne tagewan", vor dem Holczebach oberhalb Haselach, die jährlich 15 ^ zinsen, sonst aber freieigen sind, ihrer Schwester sei. Kindern: Heinrich dem Zoller, dessen Bruder Cünrat und dessen Schwester Margreden um 20 & Strazburger und fertigt denselben die Matten vor dem Vogte Niclaus, dem Schult- heissen Friderich Berne und den Richtern zu Haselach: Cünrat Berne, Hug dem Klotzinger, Cünrat dem Saltzman, Meister Heinrich dem Mutscheler und Johansen Zöley. Geben ze Haselach, an dem nehesten gütemtage nach st. Michels tag, 1342. Das Siegel der Stadt Haselach stark beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. 1342, Nov. 15. Engen. 468. Peter Herr von Hewen, Ritter, und Herr Hainrich von Mülhusen, Kirchherr zu St. Martin zu Engen, beurkunden, dass vor ihnen Hans Hartman von Ehingem (sie) mit ihrer Zustimmung der Priorin und dem Konvent der Sammlung zu Engen ein Gut zu Wälaschingen, „das an st. Martin höret halbes", das Hainrich von Bargen and Rudi Köchlins sei. Kinder und Hainrich Köchlins sei. Kinder bauen, um 10 # /3j Costenczer Münze für ledig eigen verkauft hat. Geben ze Engen in der stat, an st. Othmars abent, 1342. Die Siegel Herrn Peters von Hewen (26 mm D., IV A 2, Schild geteilt, im obern Felde sechs- strahliger Stern; f S' PET DNI D' HEWEN MTLIS) und des Kirchherrn von Engen (wie Abbüd. No. 65). Perg. Or. Donaueschingen. B,. 1) 1347, OTct. 9. Engen. Peter Herr von Hewen und Herr Virich der Tenger, Tegan zu Engen und Pfleger des Gotteshauses St. Martin zu Engen, beurkunden, dass Hans Hartman von Ehingen vor ihnen 1343. 419 mmmm wnBB mit ihrer Zustimmung der Priorin und dem Konvent der Sammlung zu Engen das Gut zu Wälaschingen, das st. Martin gehört, das Hainrich von Bargen und Rudi Köchlis sei. Kinder und Hainrieh Köchlis sei. Kinder bauen, um 18 $ .■& Costentzer minder 6 ß verkauft hat. Geben ze Engen in der stat, an dem nehsten zinstag vor st. Gallen tag, 1347. Die Siegel der beiden Aussteller Peters von Hewen (wie Abbild. No. 64) und Vlrich des Tengers (s. Abbild. No. 71). Perg. Or. Donaueschingen. R. 2) 1355, Dez. 22. Engen. Hainrich, Herman und Brandli Hiltpranden, Gebrüder, verkaufen der Priorin und den Schwestern in der Sammlung zu Engen ihr rechteigenes Gut zu Wäleschingen, genannt des Schatzes Gut, das jährlich 1 Malter Kernen, 2 Malter Eoggen, 2 Malter Haber, 10 ß ^ Costentzer, 4 Herbsthühner, 1 Fastnachthuhn und 30 Eier gilt, um 37 Jt ^ Costentzer Münze. Lütolt, der ältere, Keller von Lütfridingen, und Clara, seine eheliche Wirtin, die Schwester der Aussteller, deren Pfand um ihre Heimsteuer das Gut vormals war, geben ihre Zustimmung. Geben ze Engen in der stat, an dem zinstag nach st. Thomas tag, 1355. Die Siegel Hainrich Hiltprands (31 mm D., IV A 2, im Schilde 2,1 Lilien, Siegelfeld gegittert; .. S . H . DICTI. HILTBRAN ..), seines Bruders Herman (wie an No. 370, 1), seines Bruders Brandli (28 mm D., jV A 2, Wappen wie vor, der Schild im Siegelfeld von einem Kreise eingefasst; f S HILBRANDI CL'ICI DE ENGEN.) und Lütolts des Kellers (35 mm D., IV A 2, im Schilde r. sehender Wolf (?), der Schild von einem Kranze einzelner Blättchen umgeben; f S'. LV. DCI. KEL. D'. LVTPRIDINGE .). Perg. Or. Donaueschingen. R. 1343, Mai 21. Schattbuch. 469. Cünrat der Fürst von Cüntzenberg, Landrichter zu Sehatbüch in der Grafschaft zu dem Hailgenberg von Gewalt des Grafen Albert von Werdenberg, beurkundet, dass den Herren von Salmanswiller und Herrn Gerwig, derzeit „kuchikeller" zu Sal- manswiller, an deren Statt vor ihm auf dem Landtage zu Sehatbüch an der Vffert 0 abend vnsers Herren Urteil erteilt ward, „das du Ach ze "Vldingen ir Aus haben sol für sich vnd neben sich in den Se. alz ferre man den Aus der selben Ach gesechen mag . . neben sich vnd für sich in den vorgenanten Bodense, und das si daran nie- men ierren noch bekrenken sol mit fischend noch mit kainerlaige ierrung, si noch nieman, dem si die selben Ach verlüchind ze niessend, wan mit ir guten willen. Das ward in vrtailt mit gesamnotter, vnfersprochene vrtail". Urteil-Hörer und Geber waren: Hainrich Schlaitz von Hailgenberg, Ber. Klotz von Wintersulgen und Cünrat der lantschriber. Dis beschach vnd wart diser brief geben nach rehter vrtail ze Sehatbüch, 1343, an dem abend der Vffert vnsers herren. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. R. 1) Am selben Tage beurkundet der nämliche, dass vor dem Landgericht Vlrich der Biser von VI- dingen und Herman, dessen Bruder, auf alle Ansprüche an die Ach zu Vldingen, soweit man ihren „runs" sehen mag im See, verzichteten. Perg. Or. mit eingenähtem Siegel. A. a. 0. R. 53* • I WAS»« K «WS mBsm pH ■■'■•**:■ 420 1343. 1343, Juli 24. Schaffhausen. 470. Abt Jacob und der Konvent des Gotteshauses Allerhailigen zu Schaffhausen geben ihren Eigenmann Hainrich den Neffan, Burkharts sei. des Nefen Sohn von Stulingen, Herrn Eberharten von Lupfen, Chorherrn zu Straßburg, und Junker Eberharten von Lupfen, Landgrafen zu Stulingen, Gevettern, für Niclansen den Böten, Berchtolts sei. des Eöten Sohn von Stulingen. Geben ze Schafhausen, 1343, an st. Jacobs abent des meren zwelfbotten. Das Original siegelten die Aussteller. Lupf. Kopialbücher Tom. XVI, 3—4, Stuttgart. 1343, Nov. 4. ßeichenau. 471, Eberhart der Abt und der Konvent in der Richunöwe versetzen ihrem Dienstmann Wernher von Tettingen für 540 U d\ Costentzer Münze die beiden Kelnhöfe zu Meringen und Ebringen mit Hüben, Schupposen, Leuten, Gütern und allen Zu- gehörden mit Ausnahme des Kirchensatzes zu Meringen, den sie für sich behalten, näher beschriebene Güter zu Syngen und zu Mülhusen, den Kirchensatz zu Wähingen und 2 # 3i jährlich von der Steuer in Alespach. Die Burg Mägdeberg, welche von denselben an Wernherr und Herrn Walther von Tettingen versetzt ist, kann nur dann eingelöst werden, wenn zugleich die jetzt versetzten Güter und Güten eingelöst werden. Erfolgt die Lösung vor Johannis, so fällt der Nutzen den Lösenden zu, sonst nicht. Die Lösungssumme soll in Kostentz bezahlt werden, „war aber, daz si bi ir aid saitin, daz sie irti redlichü sach, da die selben phenning ze enphahent, so son wir si ze Schafhusen weron, weltin si da nüt die selben phenning enpfahen, so sont wir si ze Chostentz an die müns leggen". In diesem Falle fallen die Güter sofort an das Stift zurück, dieses versichert sie aber, dass sie die Pfandsumme an der Münze finden würden. Wernher und sein Sohn Burkart beschwören den Vertrag, das sollen ebenso alle mündig werdende Erben thun ohne Verzug. Geben ze Ovve, 1343, an dem nähsten zinstag nah Aller Hailgon tag. Das Original siegelten Abt und Konvent. Transsumpt im entsprechenden Eeverse Wernhers und Burkards von Tettingen, gegeben ze Mägdeberg, 1343, an dem nähsten fritag nach Aller Hailgen tag [Nov. 7.]. Perg. Or. Karlsruhe mit den Siegeln Wernhers von Tettingen (28 mm D., IV A 2, Schild gespalten und zweimal geteilt; f s ' WEENHEEI. DE . TETINGEN.) und Burkarts von Tettingen (28 mmD, IVA2; fS' BVEKAEDI. DE . TETTINGEN .). S. 1) 1353, Dez. 16. Constanz. Cvnrat Pfefferhart, Stadtammann zu Costentz, bekennt, dass vor ihm im Stadtgerichte zu Costentz Fidanne, Herrn Götfrids sei. des Müllers von Zürich, eines Eitters, Tochter, Burkarts von Tettingen eheliche Frau, mit ihrem Bruder und rechtem Vogte, Götfrid dem Müller von Zürich, erklärt hat, sie werde die 100 M. S., um welche ihr Mann mit Gunst des Abtes Eberhart und des Konvents 1344. 421 von Eichenowe ihr als Widerlage 67 Malter Korn, Koggen und Haber Zeller Mass und 5 1i 8 ß ^ Costenzer jährliches Geld aus den Kelnhöfen zu Meringen und Ehringen, seinem Pfände von der Eichenowe, versetzt hat, jederzeit den Abt und Konvent von Eichenowe ablösen lassen. Geben ze Costentz, 1353, an dem nehsten mantag vor st. Thomans tag dez zwelfbotten. Das Siegel des Ausstellers verdorben; das Götfrid Müllers (38 mm D., IV B 1, Helm mit Ead als Schmuck, 1. als Schildhalter eine Frau, r. ein Tier (Vogel?); f S'. GOTFEIDI.DCI.MVLNEB). Perg. Or. Karlsruhe. 2) Diese Erklärung wiederholte Frau Fidanne vor dem Officiale zu Constanz an demselben Tage (1353., feria secunda ante festum beati Thome apostoli). Perg. Or. Karlsruhe. 3) 1356, Dez. 13. Mägdeberg. Wernher von Tettingen giebt dem Abte Eberhart und dem Konvente des Gotteshauses in der Eichunow die Schuppose im Meringer Banne, die Hans derWaibel baut, und die in den ihm von denselben versetzten Kelnhof zu Meringen gehört, ledig, nachdem dieselben ihm das Erträgnis dieser Schuppose darum, dass sie mit seinem Willen den Kirchensatz der Kirche Meringen aus jenem Kelnhofe nahmen und in diese Schuppose legten, mit anderm Gelde ersetzt haben. Gen ze Magde- berg, 1356, an st. Luciun tag. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. -SS®!«? Ml mm 1344, Jan. 11. 472. Priorin und Konvent zu Nidingen Vffen Houe verkaufen um 18 $ Brisger „ainen some" Weiss- oder Rotwein jährlichen Geldes vom besten, der ihnen auf all ihrem Weinwachs zu Achstat wächst, Herrn Hansen, ihrem Kaplan zu lebenslänglicher Nutzniessung. Stirbt Herr Hans, so bezieht den Wein ihres Gotteshauses jeweilige Kusterin, welcher man auch dieseu Kaufbrief bei Herrn Hansen Tode einhändigt. Der Wein soll dann immerwährend als Opferwein zu allen Messen, die in ihrem Gotteshause gesungen oder gesprochen werden, und ebenso all denen dienen, welche da „Vnsern herren" empfangen, sie seien geistlich oder weltlich, und da an st. Johannes des Evangelisten Tag seine Minne trinken. Die Verkäuferinnen sollen diesen Wein jährlich ohne allen Schaden auf st. Katherinun Tag geben. Braucht man denselben nicht ganz, so soll man den Rest dem Konvente am Weihnachtstage über Tisch reichen. Wird das vorbestimmte nicht erfüllt, „so soll die priorin vnd alle amteswestera vnd och die brüdere an Vnsern herren stan, vnz das sü es volle fürend. Sü son es och fertegan, als sü vmb dis almüsen an irem iungesten süfezen gotte dar vme entwürfen wellen". Dis beschahe vnd wart dirre brief gegeben 1344, an dem nehsten gütentag nach dem Zwelften tage. Die Siegel der Priorin (s. Abbild. No. 69) und des Konventes Vffen Houe (wie Abbild. No. 68). Perg. Or. Donaueschingen. 473. 1344, Febr. 5. Avignon. Clemens VI. papa, exhibita pro parte monasterii sororum in Nidingen per WW-m WM RaaBgra iSHa 422 1344. priorissani soliti gubernari, petitione eodeni nionasterio pro eo, quod idem propter sororum multitudinem et tenuitatem reddituum necnon propter servitia, quae diversis dominis, comitibus et baronibus quondam Lupoldo duci Austriae adhaerentibus, fide- libus ecclesiae, contra damnatum Ludouicum de Bauaria fecerunt, ac pro eo, quod ipsae sorores interdictum ecclesiasticum diligentissime servaverunt hactenus et observant, ac etiam propter hospitalitatem, quam eas tenere oportet, maxima egestate prematur, incorporat parrochiales ecclesias villae de Nigindem (sie) valoris annui 8 m. a. et de Gütemtingen valoris 6 m. a. de patronatu monasterii existentes, ita ut cedentibus vel decedentibus rectoribus ecclesiarum liceat nionasterio corporalem possessionem ecclesiarum auetoritate propria appreheudere, licentia dyocesani mininie requisita. In utraque ecclesia perpetuus vicarius de proventibus taxandis per dyocesanum perpetuo est sustentandus. Datum Auinione, nonas Februarii, pontificatus nostri anno seeundo. Die Bleibulle hängt an rot-gelbseidenen Schnüren an. Unter der Plicatura links: T Auf der m. Paschalis Plicatura rechts: F. de Carpineto. Auf dem Eücken oben in der Mitte: Johannes de Monasterio. Perg. Or. Donaueschingen; Zeitschr. für Gesch. d. Oberrheins XXV, 423. S. 1) 1349, Aug. 11. Constanz. Vlricus episcopus Constantiensis has literas, ojiibus Clemens VI. papa parochias Nidingen et Gütemtingen monasterio Nidingen incorporari ordinat, verbotenus communicat et huic unioni et incorporationi dat consensum. Datum Constantie, 1349., in crastino beati Laurentii martiris. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (0 66:43 mm, JJJ B 2 b, im reichverzierten Siegelfelde der Bischof sitzend, in der 1. den Stab, die r. segnend erhoben, über ihm die Verkündigung Mariens, zwischen Maria und dem r. von ihr stehenden Erzengel Spruchband, darauf AVE GEA, unter dem vorne mit 4 Sternen gezierten Fussgestell Schild mit dem "Wappen der Familie des Bischofs (Pfeiferhart), oben in der Schriftzeile Schild mit dem Wappen (Kreuz) des Bistums Constanz; VLBICVS . DEI. GEA . EPISCOPVS . 9STANCIEN.) Donaueschingen. E. 2) Idem episcopus . . . decano in L5fflngen et Johanni Losli, plebano in Vfilingen] literas papae praefatas communicat et eos incorporationem parochiarum praefatarum perficere iubet. Als Einband zu einem Eegister des Klosters Neidingen benutztes Bruchstück des Perg. Or., ohne Schluss und Datum, Donaueschingen. E. 1344, April 20. Hornberg. 474. Berhtolt Schlegelholtz, ein Edelknecht, verkauft mit Zustimmung der edeln, seiner Herren von Hornberg als Lehensherren des Gutes dem edeln Knecht Frantz von Bernbach nm4Ä^ Strasburger ein halbes Lehen zu Wetzenowe J ) bi dem Spiczze mit aller Zubehör unter Vorbehalt der Widerlosung für 4 ^ 4 A der gen. Münze in den nächsten 3 Jahren. Geben ze Hornberg, 1344, an dem nehsten zinstag vor st. Georien tag. 1344. 423 Die Siegel des Herrn Friderich von Hornberg, Ritters, (31 mm D., IV A 2, im stark herausgearbeiteten Schilde 2 Hörner auf dreigipfeligem Berge; f S . FRIDERICI. DE . HORNB'G .) und des Ausstellers (wie an No. 423) (Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) Jetzt Strassburgerhof bei Wolfach. 2) Am selben Tage verspricht zu Wolfach der nämliche dem ehrbaren, edeln Manne Frantz von Bernbach wegen dieses halben Lehens sein Lehensträger zu sein und ihm bei allen darauf erhobenen Ansprüchen fürzusprechen. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt) Donaueschingen. R. 1344, April 23. StüMingen. 475. Eberhart von Lupfen, Landgraf zu Stülingen, leiht Cvnraten von Hermenstorf, Cvnraten sei. von Hermenstorf Sohne, die Yogtei zu Ymenstade, die ihm von seinem Vater und seiner Mutter sei., Frau Annen, erblich angefallen ist, für ihn und seinen Vetter Hainrich von Hermenstorf. Geben ze Stülingen, 1344, an st. Georyen tag. Das Siegel des Ausstellers (Bruchstück, IV B 1, Helm mit Schwanenkopf als Helmzier, 1. und r. vom Helme, aus ihm wachsend, Federbusch; f g . EBE.......TIS . D .. TVLINGEN.). Perg. Or. Karlsruhe. ssg&m llPill US mi 1344, Juli 21. 476. Verzeichnis der Lehen, welche die Grafen Eberhart und Ulrich von Wirtenberg ihren Mannen verliehen haben. ... Item Burchard der Melchinger hat ze lehen enpfangen Meldungen, die bürg vnd die vogty, sinen teil, vnd das dorf vnd gerillt, sinen teil, vnd ze Ringingen driv gute, die buwent helbiv die zwen Schuirer, vnd den andern teil buwent Renher und sin veter. 1344., feria quarta post Margarethe. Wirt. Lehenbuch (von 1341—93 fol. 1) Perg. Or. Stuttgart; Sattler, Gesch. von Wirtenberg unter den Grafen, II. Beilage No. 104. ÜB §1111 %m 1344, Sept. 29. Schenkenzell. 477. Walther von Geroltzeck, Herr zu Geroltzeck, gen. von Tuwingen, und seine Söhne Georg und Heinrich versetzen dem Abte Bruno von Alperspach und seinem Konvente um 100 f* die Fischenz in Renharts- owe vom Ursprünge des Baches bis zum Brücklein bei dem Burgstall Witchenstein. Gewähren werden Herr Bruno von Brandeck, Ritter Volz von Nunecke, gen. Spiser, Volz gen. Krußhaar, Johannes von Taettingen, Praefekt der Verpfänder, Heinrich Hulwer und Albert von Grunethal; Geiselschaft in Oberndorf oder Sultz. Zugleich geben die Verpfänder dem gen. Abte für seine Lebenszeit das Recht, in ihren Wildbännen und Wäldern diesseits der Stadt Wolfach jagen zu dürfen. 1344, die s. Michaelis. Das Original siegelten die Aussteller für sich und gen. Abt, der kein Siegel hat, und die Gewähren. Lateinischer Auszug aus einer deutschen Urkunde bei Crusius, Suev. Annales HI, liber 4, p. 244. jbSbb ifefl änE wm m> ms mm lT -V,.. •:-'"' __ Hjügffi ■RHHp 424 1344—1345. 1344, Sept. 30. Rottweil. 478. Cvnrat von Wartenberg, ein Freier, Hofrichter, an des Kaisers Ludwig Statt auf dessen Hofe zu Rottwil an offenem Gericht sitzend, beurkundet, dass der Ritter, Herr ßerhtolt der Truhsässe von Rordorf, dess Meskilche ist, seiner Tochter, Frau Anne, des freien Herrn Wernhers von Zimmern ehelicher Hausfrau, für den Fall, dass sie ihn überlebt, seine folgenden Eigengüter mit aller Zubehör vermacht hat: Meskilche die Stadt, Rordorf das Dorf, Hödorf das Dorf, das Niderbirhtlingen, den Hof zu Oberastetten, den Hof zu Modratzhof, die Mühle zu Trätenfurt, den Hof zu Snärchingen, den man nennt Horantzhof, und den Pfandschatz zu Waltsperg „vnd mit namen alles, das er hat vnd im got verlihen hat" ; stirbt sie aber vor ihm, so soll das Gemächt und die Gift tot und ab sein. Geben ze Rottwil, an dem nechsten donrstag nach st. Michahels tag, 1344. Das Original trug das Siegel des Hofgerichtes zu Rottwil und Berchtolds Truchsessen von Rordorf. Ziinm. Kopialbuch I, 158 T und II, 60. Donaueschingen. R. 1345, Febr. 23. Messkirch. 479. Cünrat Zakki, Bürger zu Messkirch, verkauft an st. Martins Gotteshaus zu Buttingen und st. Pancracii Gotteshaus zu Althain um 3 # 3 /? /$i Const. 4 Jauchart Acker zu Althain, 2 gelegen an dem Espan gen Talhain wärts, eine an dem Esche gen Worndorf ob dem Widemacker und eine an dem Berg gen Talhain ob dem Genßlant. Zeugen: Herr Claus der Camrer, Kirchherr zu Talhain, Herr Hainrich, Leutpriester und Kirchherr zu ßüttingen, Herr Gerung Stukki, Hainrich Hiltprant, Ammann zu 0 Messkilch, Cünrat Stukki, Albrecht von Wülflingen, Virich der Dierphaimer, Ebertz der Sach, Hainrich Lämmeli. Geben ze Meßkilch in der statt, 1345, an st. Matthis aubent dez zwolfbotten. Das Original siegelte der ehrwürdige Herr Cünrat von Obrostetten, Dekan und Kirchherr zu Meßkilch, da der Aussteller kein Insiegel hatte. Zimm. Kopialbuch I, 46. 1) 1346, Juli 15. MessMrch. Cünrat der Morer von Büttingen verkauft mit Willen seiner Söhne Cünrats und Waltins und anderer seiner Kinder an st. Martins Kirche zu Buttingen um H 2/1 ^ eine Jauchart, gen. der Hoffacker, zu Büttingen in dem Banne gelegen. Zeugen: Herr Hainrich, Leutpriester zu Büttingen, Cünrade Isenhart, Hainrich der Ryser, Conrat der Mümisdorfer, Cünrat der Mülhuser, Cüntz der Schmid von Rordorf, Hipp, sein Bruder, Hainrich der Mottschiesser, "Walti der Coler. Geben ze Meßkilch, 1346, an st. Margareten tag. Das Original siegelte Herr Cünrat von Obrostetten, Dekan zu Meßkilch, da der Aussteller kein Siegel hatte. Zimm. Kopialbuch I, 47. 1345. 425 hämo rnam ^^^ J|ji BWS H tti fü äi :>*", 2) 1358, Märe 5. Burkart der Müller, Hainrichs des Müllers von East ehelicher Sohn, Bürger zu Phullendorf, verkauft dem Ritter Bilgrin von Hödorf 1 Gütlein zu B&tingen, das Hans Brunne haut, und aus dem jährlich 2 Viertel Kernen gehen, sowie ein Gütlein zu Althain, das Haintz Scherb baut, und aus dem jährlich 1 Viertel Kernen geht, um 27 8Sä&«s£' wm igg ^MB 442 1350. 1350, Dez. 5. - Constanz. 509. Vlricus episcopus Constantiensis monasterio in Witken, petitione eiusdem per- motus, ecclesiam parrochialem in Schenkencella, cuius ius patronatus ad monasterium ipsurn pertinet, pro necessitatibus supplendis et pro augmentu cultus divini cum omnibus pertinentiis , consensu Dietheri praepositi , Vlrici deeani totiusque capituli ecclesiae suae Constantiensis accedente, incorporat, ita ut monasterium, cedente vel decedente ipsius ecclesiae rectore, possessionem eiusdem propria auctoritate ingrediatur, reservata tarnen perpetuo vicario ibidem ad curam animarum instituendo congrua portione, ex qua sustentari, iura episcopalia persolvere et alia sibi incximbentia onera supportare valet, salvis etiam ecclesiae suae Constantiensi et archidiacono loci iuribus hactenus debitis. Datum Constantie, nonis mensis Decembris, 1350. Die Siegel des Ausstellers und des Constanzer Domkapitels sollen anhängen. Es ist aber daran ein stark beschädigtes Siegel eines Eitters (15. Jhdt.) und ein spitzovales, stark (ob künstlich ?) abgeschliffenes Siegel, auf dem man aber noch die Spuren des Bildes erkennt. Es war das Siegelfeld geteilt: oben Christus am Oelberg, unten die 3 schlafenden Apostel. Es zeigt eine auffallende Aehnlichkeit mit dem Siegel des minister fratrum minorum Alamannie an einer Urkunde von 1479 (Donaueschingen). Von der Umschrift ist noch erkennbar: PROVINCDALIS. Perg. Or. Donaueschingen. 1350, Dez. 14. Kloster Riedern. 510. Propst Conrad, die Meisterin und der Konvent des Gotteshauses zu Riedern vor dem Schwarzwalde kommen über folgende Teilung überein: „Des ersten, dasz ich Conrad der probst, der ietzt genante, mich a ) entziehe und entzogen hab für mich und mein nachkomeh aller der rechtunge, so ich oder mein vorderen vnzher gehabt haben oder ich oder mein nachkomen imermer hinach möchten gewinnen zue den pfruenden der ehegenanten meiner frauen zue Riedern, also und mit der beschaiden- hait, daß die maisterin, die ie denne maisterin ist, und die frauen des convents pfruenden geben sollent und mögent, wie viel oder wie dicke si wöllent, und waß pfruenden sie gebent hinanhin imermer von disem heutigen tage, als diser brief geben ist, was inen davon gefallen oder werden mag, und b ) dem convent sonderbar in iren nutz und noturft komen, und hab ich noch mein nachkomen noch mein gesellen zue dem guete kein recht hinanhin nimermer von disem tage, als diser brief geben ■85 1350. 443 ist. Doch 0 ) soll ich und mein nachkomen stimme haben, und mein gesellen pfruenden zue geben, also und mit der beschaidenhait, dass wir die franen daran nichts irren noch säumen söllent keines wegs, und haben anders nit mit inen von den pfruenden mer zue schaffen, wann als davor beredt ist, on alle gefärde 0 ). Auch sollen die vor- geschribnen mein frauen, die maisterin und der convent, gemeinlich stimme haben-, pfruenden zue geben den herrn und einen probst zue erwölen. Und was von den pfruenden gefallen mag, das guet soll dem probste und den herrn werden, und sonderbar in iren nutz kommen, und haben wir, die maisterin und der convent, kein recht zue dem guete on alle gefärde. Man soll auch wissen, was guetes oder was dienstes von den pfruenden, die denne ie geben worden, gefallen mögen oder gefallen, die dienste und das guet sollen denne werden und bleiben, die ie denne pfruende geben haben, one alle gefärde." Von der für die Bestätigung seiner Wahl an den Bischof zu Constanz zu zahlenden Summe zahlt der Propst 2 | 3 , die Frauen 1 | 3 . Propst Conrad giebt den Frauen 26 Mark Geldes und beweist sie dafür auf näher beschriebene Güter zu Mettingen, Münchingen, Riedern, Schwertzen, Gißlingen, Dierberg, Dettelheim, Krenkingen, Schwatterlo, Hagna, Obermöttingen, Wangen, Weitzen, Offtringen. Diese Güter sollen die Frauen mit des Propstes Hand leihen und doch davon auch den Ehrschatz erhalten. Ausserdem erhalten die Frauen zur Nutzniessung die Wiese, die am Niedern Gotteshaus liegt, die Fohlwies, die Breitenmatten halb, die Sigen- bünte und die Torwiesen, den Hofacker, des Sutters Acker, die Gebreiten hinter Berchen, den Acker auf dem Bück und alle im Bifang gelegenen Aecker beim Niederkloster. Die Frauen sollen auch die bisher an sie gezahlten Einkünfte aus den Jahrgedächtnissen weiter geniessen. Der Propst und die Frauen sollen den Baumgarten beim Obern Kloster, Holz, Wunne und Waid daselbst und sämmtliche Weingärten, wo sie liegen, gemeinsam haben. Die Frauen sollen auch alles, was sie bessern, kaufen oder als Geschenk erhalten, als Eigen besitzen. Zu der vom Decan aufgelegten Steuer sollen die Frauen 1 ti der bestimmten Münze zahlen. Die zur Gastung kommenden Männer sollen von den Herren, die Frauen von den Frauen verpflegt werden. Der jeweilige Propst soll die Frauen versorgen mit Gottesdienst, Messen, Beichten, Singen, Lesen u. s. w., wie bisher. Alles vorher nicht ausgenommene Gut und Geld bleibt dem Propst und seinen Gesellen. Er soll auch die Gotteshausleute erben und fallen ohne die Leute, die ausdrücklich den Frauen fallen. Die Gerichte stehen, wie bisher, dem Propste zu, doch soll er bei den Frauen nur um Ungehorsam richten. Zeugen: die festen Junker Conrad von Krenkingen, genannt von Weissenburg, Conrad von Ertzingen, Heinrich von Oftringen und Heinrich von Ertzingen. 56* ■ SS3 %m. msmjt 444 1351. Beschach zue Riedern in dem Gotteshause, 1350, an dem nächsten zinstage nach st. Lucien tag. Das Original siegelten Propst, Meisterin, Konvent und die 4 Zeugen. Pap. Kop. (17. Jhdt.) Donauescliingen. S. a) Kop. mit. b) Ist vielleicht: soll zu lesen? c) Dieser Satz ist, da er den übrigen Bestimmungen widerspricht, falsch in der Kopie abgeschrieben. 1351, Febr. 21. 511. Hainrich von Haigingen verkauft seiner Tochter Sophyen um 30 1t h den Hof und das Gut, auf dem Albrieht Spilherr sei. gesessen war, und das derselbe gebaut hatte, dessen Hälfte jetzt Albrieht der Lindemmaiger baut, und dessen andere Hälfte Vinc sei. gebaut hat"). Hinterlässt die Käuferin Leibeserben, so fällt das Gut an dieselben, andernfalls fällt es an des Verkäufers andere Tochter Adelhait. Stirbt auch Adelhait ohne Leibeserben, so kommt das Gut wieder an den Verkäufer, falls er seine beiden Töchter überlebt. Der Verkäufer hat den beiden Töchtern das Gut gegen ihre Brüder und gegen jederman zu „verspriechen vnd vertigen". Zeugen: die erbern Leute, Herr Degenhart von Gundeluingen von Degenek, Herr Swigger von Gundeluingen, gesessen zu Erenuels. Geben 1351, an st. Peters abent in dem Hornung. Die Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 77) und (stark beschädigt) der beiden Zeugen. Perg. Or. Donaueschingen. a) Dieses Gut lag wohl in der Stadt Hayingen. 1351, März 4. 512, Cünrat, Berhtolt, Wernlin die Hafner und Eberlin, ihr Schwestermann, verzichten gegenüber dem Abt und dem Konvent zu Salmanswiler auf den Hof zu Madach, den sie bisher vom Kloster zur Bebauung hatten, und geloben „ain reht [zu] muten vnd niemen vor weltlichen baten an den stetten, da ez zimlich sigi, dez si vns gestatten sont an furzog vnd an alle Widerrede". Diese Richtung geschah vor Ammann und Rat zu Meskilch. Dis beschach vnd war dirr brieff gebenne, 1351, an dem nehsten frytag vor der Manne vastnaht. Das Siegel der Stadt Meskilch (s. Abbild. No. 78). Perg. Or. Karlsruhe. S. 1351. 445 1) 1352, Juni 14. Messkirch. Hans Bernolt, Bürger zu Meskircli, verkauft dem Kloster Salem seine rechteigene, 2 Mannsmad grosse Wiese in dem Madach hei der Astwis als rechteigen nm lü^ minder 1 ß. Gehen ze Messkirch, an st. Vitz ahent, 1352. Das Siegel der Stadt Meskirch (s. Ahhild. No. 79). Perg. Or. Karlsruhe. 1351, Mai 1. Messkirch. 513. Berhtold Truehsäss von Rorclorf, Ritter, des Meßkilch ist, bekennt, dass die Frauen und der Konvent des Klosters Munsteriingen nach seinem Tode zum Vogte über ihre Leute und ihr Gut zu Waggerßhouen, „nauch by Meßkilch gelegen", nehmen sollen, wen sie wollen, da sie auch ihn zum Vogte darüber in demselben Rechte genommen haben. Geben ze Meskilch, an st. Walpurg tag, 1351. Das Original siegelte der Aussteller. Münsterlinger Kopialhuch von c. 1490, I, 85; Einsiedeln, Stiftsarchiv. 1351, Sept. 5. Baden im Argau. 514. Graf Albrecht von Werdenberch, der ältere, und Graf Albrecht, sein Sohn, e geloben dem Herzoge Albrecht von Osterreich und dessen Söhnen Rudolf, Priderich, Albrecht und Lewpold, mit allen ihren Festen, Dienern und Leuten wider allermän- niglich bis auf nächsten st. Marteins Tag und von da an 2 Jahre lang zu dienen. Dafür haben sie 250 M. S. jetzt bar bekommen, und ebensoviel bekommen sie an st. Marteins Tag über ein Jahr. Stirbt einer von ihnen, so hat der überlebende den Dienst so zu vollführen, als ob sie beide lebten. Den Schaden, den sie in diesem Dienste nehmen, haben ihnen die Herzoge gnädiglich zu ersetzen. Geben ze Baden, an mentag vor Vnserr vrown tag ze herbst, 1351. Die Siegel der Aussteller. Perg. Or. Wien a ). a) Nach einer vom k. k. Haus-Hof- und Staatsarchiv zu Wien gütigst ühersandten Ahschrift bearbeitet. 1351, Dez. 2. Engen. 515. Cunrat der Vogt von Hattingen kommt mit Hainrichen von Zimherholtz, dem altem, und mit Wern- hern von Zimherholtz, dessen Bruder, über eine Genossame ihrer Eigenleute überein. Dieselben dürfen, wie es ihnen fügt, recht und ehelich zusammenkommen, deren Kinder aber sind dem Aussteller und den von Zimmerholtz gemeinsam; stirbt eines derselben, so darf von ihm nur ein Fall genommen werden, von einem Manne der rechte Hauptfall, von einer Frau ihr Gewand, mit dem sie zu Kirchen und „ze haingarten" ge- : km ■ m ■■■■■ \ &m i 1 1 1 B | ':" m ■j JBBk n ■ ■'. [ i : ME nBra m m m ■ mm jBBBBSH Wauaiu^ ' 4 c ■ ^ 446 1352. gangen; kein Teil darf die gemeinsamen Leute verkaufen oder versetzen, bevor sie nickt abgeteilt werden. Geben ze Enngen in der statt, an dem nehsten freytag vor st. Niclauß tag, 1351. Das Original siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücker Tom. XVI, 5—6, Stuttgart. 1) 1353, OM. 30. Dasselbe Uebereinkommen trifft Cunrat der Vogt von Hattingen, Eudolfs sei. des Vogts von Hattingen Solin, mit Hainrick, Cunrat und Kudolf von Nuwenkausen, Gebrüdern, zu Engen, 1353, am mittwock vor Allerkeiligen, a. a. 0. XVI, 6—7. 1352, Mai 4. Stuttgart. 516. Anno 1352., am freytag nack sant Walpurg tag zu Stutgart versckreibt sick wir (sie) graf Eber- kard von Werdemberg, daz er frau Sopbiae von Gerolzeck sckuldig sey 500 m. s. Straßburger gewigs von kaimsteur und morgengab, und umb dise 500 m. s. kaben wir (ait) mit gunst und willen unser lieben okeyme, grafen Eberkard und grafen Vlrick von Wirtemberg, gebrüder, grafen Hainricks von Werdemberg, unsers brudeis, und ander unser freund und diener der vorgenannten unser lieben ebelicken wirtin, frau Sopkiae etc. und ikren erben ingeben und gesezt und sezen an disem brief zu einem reckten pfände Trocktelfmgen, unser statt, mit lüten und mit guten, an kolz, an feld, an ackern, an wisen, an wasern, an waiden, an gerickten, an vellen, by wasen und by zwi, besuckt und unbesuckt, mit allen reckten, als wir dieselben stat etc. ker- braebt kaben, und sol si und ikr erben dieselben stat fürbas mekr kan niesen, besezen und entsezen nack ikrem willen, wie es ikr allerbast fugt, als lang biß wir die vorgenannte stat, Kit und gut, umb die a ) oder ikr erben erledigen und erlösen um vorgesebribne zahl oder summa Strassburger gewigs, vnd sullen wir und unser erben die losung ewiglick kan in allen künfftigen jaren, welckes jars wir kommen zwiseken dem Obrosten tag und dem Wyßen Sonntag. Wir geloben ouck, daz wir nock unser erben sie an der vorgenannten statt, lüten und guten nimmer nickt bekümmern, nock ansprecken sollen, weder an gaistlickem nock an weltlickem gerickt, nock sie daran kindern, nock schaffen geirrt werden, in kein wysen, okne alle gefekrd, alle die weil wir die vorgenannte statt etc. umb sie nit erlöst kabend umb die vorgenannten 500 m. s. Were aber, daz unser vorgenannte ökeyme Eberkard und Vlrick comites de Wirtemberg oder ikre erben, umb die vorgenannte unser ehelich wirtin oder ihr erben lösen wollen die vorgenannte statt Trochtelfingen, lüt und gut, umb als vil gelt, als sie unser lieber ane selig» graf Eberhard von Werdemberg 1 ) sezt unserm vatter vnd unser muter selig etc. [an] hainstur und zugelt, daz sick dann an demselben gelt über 500 m. s. Strassburger gewigs trifft, daz sol sie und ihr erben uns oder unsern erben lan werden und geuallen. Wir haben auck die vorgenannten unser ökeyme Eberhard und Vlrick comites de Wirtemberg gebetten, daz sie unser vorgenannte ehliche wirtin und ihrer erben vogt syend und ihr schirmer und sie schirmend vor uns und aller meniglich, ob wir oder kain unser erben oder iemand anders sie laidigen, irren, kindern oder ansprecken wölte an gaistlichem oder an weltlichem gericht, als ferr sie mügen, ohne alle geuerd. Vnd hat der vorgenannte graf von Werdenberg seiner ehelichen wirtin, frau Sophiae etc., und ikren erben disen brief geben und besigelt mit seinem innsigel. Sigillarunt etiam rogati Eberkard und Vlrick comites de Wirtemberg und graf Heinrick von Werdenberg. a) Lies: sie. Gabelkhover, Kollectaneen (16. Jhdt., Stuttgart, Staatsarchiv) I, 162 T . Mitgeteilt von Archivsekretär Dr. Giefel in Stuttgart. 1) Versckrieben für Wirtemberg; die Angabe Steinkofers (Neue Ckronik von Würtemberg I, 67), aber, dass Graf Eberhart von Wirtemberg seiner Tochter Agnes bei ihrer Verehelichung mit dem Grafen Heinrich von Werdenberg die Herrschaft Trochtelfingen zur Aussteuer gerade im Jahre 1316 überlassen ■W ■ wmm 1352. 447 WM habe, lässt sich urkundlich nicht belegen. Urkundlich erscheint Graf Heinrich als Tochterniann des Grafen Eberhard am 9. Nov. 1317, s. Stalin, Wirtemberg. Geschichte III, 715, Anm. r. 2) Ein Laienzehnten blieb zu Trochtelfingen auch nach der Uebergabe dieser Stadt an die Grafen von Werdenberg wirtenb ergisches Lehen; ein um 1350") geschriebener Eintrag des wirtenbergischen Lehenbuches (Perg. Or. Stuttgart, fol. 18 T ) sagt nämlich: Item Rüdger von Bartenstain hat ze lehen einen laygen- zehenden ze Trohtolfingen". a) Sattler, Geschichte von Wirtenberg tinter den Grafen II, 73 stellt denselben ohne Grund zu 1340. 3) 1356, Juli 29. Urach. Graf Eberhard von Wirtenberg gelobt seiner Muhme Sophie von Geroltz- egge für den Fall, dass ihr Gemahl, sein Oheim, Graf Eberhard von Werdenberg, vor ihr ohne Hinterlassung ehelicher Söhne stirbt, die Stadt Trohtoluingen auszufolgen, worauf derselbe ihr 500 M. S. Strassburger Ge- wäges für Heimsteuer und Morgengabe bewiesen hat, oder dafür 500 M. zu geben. Nach ihrem Tode, falls sie die Stadt erhält, sollen jedoch die Bürger von Trohtoluingen, „vnd wer die stat von iren wegen inne hat", dieselbe wieder an ihn antworten. Geben ze Vrach, an dem fritag nach st. Jacobs tag, 1356. Das Reitersiegel des Ausstellers. Perg. Or. Wien. R. i I i I 1352, Sept. 1. 517. Schwigger von Gundelfingen, Ritter, Berhtolt und Degenhart von Gundelfingen Gebrüder, Schwestersöhne des von Nyffen sei., verkaufen an Schwigger von Gundelfingen, Herrn Hansen sei. von Gundelfingen, ihres Vetters, Sohn, ihren Teil der Stadt zu Haigingen mit dem Kirchensatz und der Vogtei daselbst und die Vogtei zu Vain- husen, „lüt vnd gut, si sien aigen oder lehen oder phant", wie das ihr Vater sei., Herr Cünrat von Gundelfingen, an sie gebracht hat, um 1700 & 3\ Haller Münze, von denen ihnen 300 U h baar bezahlt sind. Mit den übrigen 1400 g h aber soll der Käufer die Leute und Güter, welche verpfändet sind, jedoch mit Ausnahme der Leute und Güter, auf welche der Verkäufer Stiefmutter „bewiset" ist, ihnen lösen. Der Käufer kann auch die Leute und Güter, auf die ihre Stiefmutter „bewiset" ist, „umb so vil gütz, als siv staut" jederzeit an sich lösen. Die Verkäufer sollen die Lehen von den Lehensherrn fertigen ohne des Käufers Schaden. Dieselben setzen als Bürgen Graf Friderich von Zolr von Schaltzburg, den altern, Graf Hainrich von Veringen, Herrn Hainrich den Späten von Staingebrunn, Herrn Hainrich Späten von Witlingen, Herrn Hansen den Magern, Herrn Burkart von Elrbach, den Langen, Ritter, Hansen e Späten, den man nennt den Totlinger, Vczen den Magern, Hansen von Rütlingen, Swiggern von Gundelfingen, Albrecht sei. Sohn, Woluen den Bossen und Küni von Burladingen. Leistung zu Vlme, Ehingen oder Rütlingen. Stirbt der Käufer ohne Leibeserben, so sind die Verkäufer und ihre Bürgen in gleicher Weise, wie gegen jene, auch gegen seine „nähsten erben von sinem vatter" verbunden. Geben an dem ahtunden tag vor Vnser frowen tag der jüngrun, 1352. Skr IS* m WS 1 IIA ■■ $ I ■ 31" 1 ifl? Wttm mm HIL4/aiflaJSBBB8g8BB8BBBBBBWB S . • I I l^ 448 1353. Die Siegel Degenharts von Gundelfingen (Bruchstück, IV A 2), der beiden Späten von Staingebrunn und "Witlingen (IV A 2), des Magers (IV A 2, im Schilde das Spät'sche Wappen) schlecht erhalten, alle mit unleserlicher Umschrift, Wolfs des Bossen (30 mm D., IV A 2, im Schilde 3 gestürzte Wolfsangeln, wie im Wappen von Stein und Stadion; f S'. WOLF .DICTI. BOSSEN.), Swiggers von Gundelfingen (beschädigt, 31 mm D., im Schild ein dünner, kurzgezackter Dorn; f S'. SWIGGE.......DELVINGE .), des Späten, gen. Totlinger, (IV A 2, ganz beschädigt), Kunis von Burladingen (24 mm D., IV A 1, im Siegelfelde Vogel auf fünfgipfeligem Berge sitzend; f S.......BVRLADING..) und Hansen von Ettlingen (27 mm D., im Schilde Jungfrauenrumpf; -j- S' . IOH . DE . BVTLIN___*); die der übrigen Aussteller und Bürgen sind abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1353. 518. Aus dem Über taxationis ecclesiarum et beneficiorum in dioecesi Constanciensi anno 1353. In Cristi nomine amen. Anno a Natiuitaie domini 1353., presidente reuerendo in Cristo patre, domino Johanne episcopo Constantiensi, facta fuit inquisicio de ualore et redditibus omnium ecclesiarum parochialium, capellarum et altarium dyocesis Constantiensis, prout in isto libro continetur: .... Decanatus Aylingen:....... Türingen cum filiabus Schnetzenhusen, Bäffendorf, Hegbach, Berghain et Haintzmansmit confe- runt comites de Smalnegg. Soluit in frumentis exclusa quarta 230 modios spelte et auene mensure in Ba- uenspurg, item 5 U ^ Constantiensium. Plebanus premissis exceptis habet 9 modios frumenti predicti, item in oblacionibus et aliis prouentibus habet 16 ft <$i Const. Quartalis est. Sunt in ipsa parrochia 150 domi- cilia. Distat ad 2 miliaria....... Limpacli conferunt comites Sancti Montis. Soluit 76 modios spelte et auene mensure in Bauensburg, item soluit 35 ß Const. De premissis pertinent vicarie 16 modii utriusque frumenti et oblaciones, que esti- mantur ad 3 tt Const. Domicilia sunt ibidem 30. Distat 2 miliaria. H o n b e r g conferunt dicti Schenken de Vtendorf. Soluit 85 modios spelte et auene mensure in Bauenspurg, item 16 ß Const. Vicarie pertinent de premissis 14 modii dicti frumenti et oblaciones, que solum estimantur ad 30 ß Const. Sunt etiam ibidem nisi 20 domicilia. Distat 2 miliaria..... Decanatus Lutkilch, locus in Vberlingen ..... Puöribach confert comes Sancti Montis, soluit in toto 8 marcas. Item capella in ipso Sancto Monte soluit 7 marcas. Bettenbrunnen restat T e g g e n h u s e n. Witenhouen soluit in toto 4 U Const. Habet nisi 2 domicilia. Siggingen alternatim confertur, nam pro vna vice conferunt dicti Besserer, ciues in Vberlingen, reliqua vero vice conferunt procuratores seu magistri hospitalis ibidem. Soluit in frumentis 16 maltra spelte et 10 maltra auene mensure in Vberlingen. In diuersis soluit 2 Jt Const. De premissis prebende vicarii assignantur 7 maltra dicti frumenti. Oblaciones estimantur ad 1 U Const. Domicilia ibidem sunt tantum 11. Distat ad 1 milliarium..... Kluftern. Lintbach confert comes Sancti Montis....... "■). a) Hier ist von späterer Hand beigesetzt: Capella seu ecclesia parrochialis in Imenstad de nouo dotata et auctoritate apostolica confirmata, ad collacionem domini abbatis in Salem spectana. Juxta dotacionem vniuer- sitatis ville Imenstadensis fructus taxantur ad tres m. a., anno domini 1419. Eine andere Hand schrieb etwas später noch bei: d. 5. Junii, anno domini 1416., erecta est Imenstad in parochiam. !B3i 1353. 449 Wi 1 dorf cum filiabus Biirren etLestetten incorporata est monasterio supradicto. Soluit in frumentis 66 maltra spelte et 34 maltra auene mensure in Vberlingen et 4 U Const. Vicarius premissis exceptis habet in censibus 5 maltra spelte et 3 maltra auene, item 1 %t et 4 ß Const. Oblaciones estimantur ad 10 ff. Const. Ibidem 45 domicilia. Nota, quod ibidem laycalis decima communiter soluat 120 maltra dicte mensure, quorum tantum tercia pars existit inauena, et eadem decima quartalis est, licet ipsa ecclesia quartalis pro nunc non sit certis de causis. Frikkingen alternatim confertur, nam vice vna dominus episcopus Constanciensis eam confert, reliqua vero comes Sancti Montis. Soluit in frumentis 82 maltra spelte, item 242 maltra siliginis et auene eque mensure in Vberlingen, item 27 $ et 5 ß Const. Prebenda non est taxata,...... Bettenbrunnen confert comes Sancti Montis. Soluit speltarum 10 maltra. Item soluit 20 maltra auene mensure in Vberlingen, item 10 vrnas vini et 5 S> Const. Distat ad 2 milliaria..... Decanatus Sulgen, locus ibidem. .....Bussen cum filiabus Meringen et Dutelnhouen conferunt dicti de Vrach. Soluit 70 maltera mischelkorn, item 20 maltera auene mensure in Sulgen. Item soluit 6 U b et 12 ß Const. Vicario dantur de premissis 4 maltra frumenti mixti et 2 maltra auene. Oblaciones estimantur ad 14 H h. Domicilia sunt 60. Distat ad 7 milliaria...... Nufron conferunt de Hornenstain. Soluit 20 maltera siliginis et 10 maltera auene mensure in Budlingen, item 15 ß Const. et 5 Tt h. Et licet ibidem tantum sint tria domicilia, adhuc oblaciones estimantur ad 8 U h....... Auszug aus dem von Decan Ilaid im Freiburger Dioeceaanarcbiv V, 38 ff. abgedruckten »libor taxationis ecclesiarum et beneficiorum in dioecesi Constanciensi anno 1353.« nach der im erzbischöfllichen Archiv zu Freiburg beruhenden Originalhandschrift. S. HS HS« 1353, März 15. oder 16. 519. Bentz der Guder verkauft Hainrichen von Manburren seinen Teil des kleinen und grossen Zehntens zu Phullendorf, „gelegen ennot des wigars" *). Weil dieLehens- herren dieses Zehntens Haintz von Ramsperg von Wildenstain und Rufhn vonRams- perg von Denkingen, „der nider", jetzo nicht zu Land sind, so verspricht der Verkäufer und mit ihm sein Bruder Haintz der Guder in Eidesweise, diesen Zehnten von denselben zu fertigen, sowie sie zu Lande kommen. Geben 1353, ze mittem Mertzen. Das Siegel des Ausstellers fehlt; das seines Bruders zerbrochen und unkenntlich. Perg. Or. Karlsruhe; Eegest in der Zeitschrift für Gesch. d. Oberrheins XXXI, 20. 1) Die Kaufsumme ist nicht angegeben. M i - ; - . ü $11 1 1353, Juni 1. Vollmacht des Archidiacons Ludwig von Thierstein für 2 Stellvertreter in Archidiaconal- sachen. 520. Nos Ludovicus de Tierstein archidiaconus ecclesie Argentinensis dilectis in V. 57 m 450 1353. Christo magistro Reinboldo dieto Süße, aduocato curie Argentinensis, et Heinrico dicto Rencze de Pfullendorf, clerico Argentine conmoranti, salutem et sinceram in domino caritatem. De legalitate vestra quamplurimum confidentes viees nostras in dicto archidiaconatu vobis et cuilibet vestrum in solidnm, donec eas ad nos duxerimus reuocandas, conmittirnus per presentes dantesque vobis et cuilibet vestrum insolidum plenani et liberam potestatem nomine nostro iudicandi homines sub nostra iurisdictione degentes, citandi, monendi, excitandi, absoluendi, interdicta ferendi eaque suspendendi ac relaxandi excessusque subditorum corrigendi, dispensandi, rectores et vicarios in- stituendi et visitandi ac omnia alia et singula faciendi, que nos ratione dicti archi- diaconatus nostri facere possemus, si presentes essemus. In cuius rei testimonium sigillum nostrum presentibus duximus appendendum. Datum et actum sabbato post Vrbani, anno domini millesimo trecentesimo quinquagesimo tercio. Die Urkunde ist erhalten in einer mit dem jetzt abgefallenen Siegel des Gerichtes des genannten Archidiakons beglaubigten Abschrift von 1357 (feria 2. ante Laurencii martiris). Das Vorhandensein dieser Urkunde im fürstenbergischen Archiv macht es sehr wahrscheinlich, dass das Archidiaconat des Thiersteiners das Kinzigthal umfasste, sicher lässt sich das jedoch nicht feststellen, da wir über die Archidiakonatsver- fassung des Strassburger Sprengeis ganz ungenügend unterrichtet sind. Perg. Kop. Donaueschingen. S. 1353, Juli 28. Urach. 521. Johaus Truchsäss von Magolfshein erklärt die Burg Bichishusen, die er vor manchem Jahre gekauft hat, und die der Grafen Eberhart und Virich von Wirtenberg und ihrer Vordem offenes Haus von den von Gundeluingen, den frühern Herrn dieser Burg, gewesen ist und dies von jedem Inhaber sein soll, für deren offenes Haus von ihm und all seinen Nachkommen. Wird dies je gebrochen, so ist die Burg mit aller Zugehör den Herrn von Wirtenberg verfallen. Geben ze Vrach, an sunnentag nah st. Jacobes tag, 1353. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Stuttgart. 1353, Okt. 18. Basel. 522. Karolus IV. literam ab antecessore Heinrico V. monasterio s. Blasii super Slocse datam, de verbis ad verba insertam a ) confirmat. 1353. 451 f Datum in Basilea, 1353., inclictione 6., 15. kalendas Nouembris, regnorum nostrorum anno octavo. Das Siegel zerbrochen. Perg. Or. Karlsruhe. a) Siehe oben No. 87. 1353, Dez. 10. Wien. 523. Peter Herr von Hewen verheisst dem Herzoge Albrehten von Osterrich, ausser den ] 0 Helmen, derentwegen er mit dem von Landenberg übereingekommen ist, noch mit 5 Mannen mit Helmen wider die von Zürich, und ihre Eidgenossen bis auf nächsten st. Martins Tag zu dienen. Für diese 5 Helme und für einen Brief, den er dem Herzoge wiedergegeben hat, hat ihm derselbe 500 fl gegeben. Geben ze Wyen, an dem zinstag vor st. Lucien tag, 1353. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Wien. 1) 1354, Juli 26. Brngg im Argau. Peter Herr zu Hewen bestätigt die Bezahlung von 200 fl an den 400 fl, die ihm Herr Hernian von Landenberg von Griffense von wegen des Herzogs Albreht von Osterrich schuldig ist, durch diesen Herzog. Geben ze Brug, 1354, an dem nahsten samstag nach st. Jacobs tag. Das „ze ruggen gelait" Insiegel des Ausstellers abgefallen. Perg. Or. Wien. 0 2) 1358, März 10. Baden im Argau. Peter von Hewen, Johans von Rosenegg, Pfaff Virich von Fridingen, Johans von Fridingen, dessen Bruders Sohn, Heinrich von Fridingen, Albr. von Clingenberg, Cünr. 0 von Homburg, VMch von Homburg, Heinrich von Homburg, Cünr. von Stoffeln, Bentz von Stoffeln vf der Nivwenburg, Johans von Randegg, Heinr. von Randegg und Friderich von Randenburg, welche wie ihre o Vordem von Alters her in der Herzoge von Osterrich Schirm und Dienst gewesen sind, und welche jetzt Herzog Rudolf von Osterrich als ein gütiger Nachfolger seiner Vordem in Herzogs Albr. von Osterrich, seines Vaters, seinem eigenen und seiner Brüder Namen, „der aller gemeinlich gantzen vnd vollen gewalt er ietzunt hie oben füret", in seinen Sciiirm und Dienst genommen hat, wie andere seiner Diener, und denen er ver- heissen hat,/ wenn er oder sein Vater oder seine Brüder ihrer in oder ausser Landes zu Kriegen bedürfen, ihnen nach Gelegenheit ihres Dienstes, wie andern ihren Dienern zu geben, schwören, der Herrschaft von Osterrich lebenslang gegen jedermann zu Schimpf und Ernst mit all ihren Festen, Leuten und Dienern und all ihrer Macht zu dienen, so oft sie von dem Herzoge Albr. oder von dessen Söhnen, ihren jungen Herrn, den Herzogen Rudolf, Friderich, Albr. oder Lupoiden , oder deren Amtleuten dazu ermahnt werden. Geben ze Paden, an dem nechsten fritag vor st. Gregorien tag, 1358. Die Siegel Peters von Hewen, Johans von Rosenegg, Ulrichs von Fridingen, Alberts von Clingenberg, Cünrats von Stoffeln, Bentz von Stoffeln, Heinrichs von Randegg und Friderichs von Randenburg beschädigt, die andern fehlen. Perg. Or. Wien. 3) 1359, April 20. Passau. Peter von Hewen, ein freier Herr, der sich schon vormals mit allen seinen Leuten, Dienern und Festen den Herzogen Rudolf, Friderich, Albrecht und Leupolt von Osterrich, Gebrüdern, zu dienen verbunden hat, gelobt denselben aufs neue vom nächsten St. Johanns Tag ze Süngichten an 3 Jahre lang mit 10 ehrbaren Mannen „ze rozz, gewafenten mit helmen" zu dienen, während dieser Zeit ihnen, ihren Amtleuten und Dienern alle seine Festen, Burgen und Städte zu öffnen, ihnen selbst zuzuziehen 57* wm I 1 SSSÖS j■•■■: -'■■■ ■-/':■:■,:'.■■ ■■'■ -'■'■■' ■.,="-"- ■■'.fei'« 1356. 461 [i357] c ). Ze Rieteschingen: Wir liabin gelühen Hansen dem Hantner von Fürstenberg vnd siner wirtenn Adelhait, wilont Rudolfs tochter von Habspurg, den hof ze Rieteschingen, den man nempt Stierlinshof, da Stierli vff sitzet. Wir d ) haben gelühen Rüdin von Lantzenhouen ze ainem manlehen Stierlisgüt ze Rieteschingen. Perg. Or. München. a) Dieser Eintrag gehört zu dem am 26. Mai 1356 angelegten Grundstocke dieses Lehensbuches. b) Aebtissin Katharina von Tuffen, die das Lehenbuch anlegte. c) Dieser Eintrag ist von derselben Hand geschrieben, welche Einträge mit der Jahreszahl 1357 beigefügt hat. d) Andere, aber der vorigen zeitlich nahestehende Hand. 1356, Juni 28. 540. Lampreht Abt zu Gengenbach belehnt Frau Annen ßurggreuin von Snellingen zu rechtem Erbe mit folgenden Gütern, die sie von ihrem Sohne Johans sei. von Snellingen ererbt, und die ihr auch Abt Bertholt sei. von Gengenbach zu rechtem Erbe verliehen hatte: Aecker, Matten und Weiher in dem Brügel zu Haselach, Matten bi der Capellen, Aecker in der Owe, Acker und Garten in den Nidern Höuen zu Haselach, den Kampfaeker, das Wasser und die Mühle unter Snellingen, die Aecker und Matten vor dem Ellenberg, die Ackerzinse und Zehnten zu Eschowe und alle Rechte und Erbschaft, die sie hat an dem Dorf zu Eschowe, das Gut zu Bockespach, der Horchen Gut zu Vischerbach, ebenda des Kobels Gut, Ebelis Greuen Gut, des Rempen Gut und des Rechbachs Gut. Geben an dem nehesten zistage nach st. Johans tag des töffers, 1356. Das Siegel des Ausstellers, Bruchstück (es war III A 2 c, über dem knieenden Abte in reichem gotischem Baldachine die stehende Madonna mit dem Kinde). Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1356, Juli 17. Johannes Sweipach, ein Ritter, von Gengenbach und Johannes Sneiter von Norderach, Ratleute Herrn Heinrichs von Snellingen einerseits, Berhtolt von Ortenberg, Schultheiss zu Offenburg, und Rohart von Vlnburg, Ratleute Frau Annen Burggreuin von Snellingen anderseits, und Heinrich von Houewilre als gemeiner Obmann beurkunden, dass sie die beiden streitenden Teile vernommen und Herrn Heinrich von Snellingen, welcher der Frau Anne Burggreuin von Snellingen die Nutzung der ihr von ihrem Manne Hannes sei. und ihrem Sohne Haneman sei. angefallenen Güter zu Haselach: Aecker, Matten und Weiher in dem Brügel, Aecker und Matten bi der Capellen, Aecker in der Owe, Acker und Garten in den Nidern Höuen zu Haselach, Wasser und Mühle unter Snellingen, Aecker und Matten vor dem Ellenbach, die Aecker zu Eschowe, das Gut zu Bockespach und das Gut zu Breitobeine ohne Recht und Gericht genommen, zur Zurückgabe derselben mit Ersatz des bisher Entzogenen schuldig erkannt haben. Geben an dem nehsteu sunnendage noch st. Margreden, 1356. Von den Siegeln des Obmanns und der 4 Schiedleute sind erhalten die Berhtolts von Ortenberg (25 mm D., IV A 2, im Schilde schnellender Fisch (wie im Wappen der von Schnellingen); .. .BERTOLT. VON. ORTEN....) und Roharts von Vlnburg (33 mm D., IV C, im stark r. geneigten Schilde achtspeichiges Rad, Helm mit nach 1. fliegender Decke, Helmzier achtspeichiges Rad, im Siegelfelde der leere Raum r. mit schöner Pflanzenranke ausgefüllt; f S • MATHEI. DCI. ROHART.... YGENSH.). Perg. Or. Donaueschingen. R. mm* IM 462 1356. 1356, Juli 31. 541. Wernherus de Zimmern, miles, dominus oppidi in Meskilch, vicariis ecclesiae Constantiensis sede vacante in spiritualibus et temporalibus generalibus notificat, se delictorum a tempore iuventutis suae primae commissorum recordatum pro suae pro- genitorumque suorum et omnium Christi fidelium animarum salute de suis faeultatibus de consensu Waltheri dapiferi de Rordorf, militis, et Chünradi de Obrenstetten, rectoris ecclesiae parrochialis in Meskilch, in capella extra praedictum oppidum iuxta Ablacum fluvium sita et in honore gloriosae virginis Mariae et st. Martini dedicata infra par- rochiam dictae ecclesiae praebendam fundavisse et dotasse pro celebratione unius missae per sacerdotem idoneum in eadem capella perpetuo ob laudem dei eiusque matris, ut gloria almi conditoris profusius extollatur, facienda, iure praesentandi praebendarium ad hanc praebendam sibi et dicto dapifero et haeredibus suis reservato. Si iidem capella vacante praebendarium infra spatium ab iure diffmitum sine omni symoniaca pravitate non praesentaverint, collatio praebendae ad ipsum ordinarium illa vice vacabit. Capellanus autem sollemniter promittere debet, quod residentiam ibidem personalem faciet et vitam dueet honestam et capellam inofficiabit, sicut alii huiusmodi capellarum praebendarii facere solent, sine omni praeiudicio ecclesiae parrochialis in Meskilch. Redditus praebendae huic donati sunt: de curia in Hünstetten, vocata curia beatae virginis Mariae et de agris prope capellam ipsam sitis, quos dominus Berhtoldus dapifer quondam de Kordorf, miles, et Chünradus dictus Stukki de Meskilch defunctus capellae saepe dictae assignaverunt, annuatim 4 maltra spel- tarum et totidem avenae, de censibus curiae praedictae et de curtilibus infra muros oppidi Meskilch sitis et de domo dicta Gebhartzhus et de prato in Tolental, quod fuit dicti Lagellers, 32 1 j 3 ß /5j Constantiensium, de curia in Ingolswis, quam colit Chünradus dictus Ohsner, 3 maltra, 2 modii speltarum et totidem avenae, 10 ß /5j, 1 quar- tale ovorum, 6 pulli, 1 quartale leguminum, de agris sitis et dictis vor dem Ror- dorfer hart 3 modii siliginis et 6 modii avenae, de prato dicto in ßlizen 14 ß /Sj annuatim solvendi. Fundator supplicat, ut vicarii fundationem suam confirment. Datum 1356., 2. kalendas Augusti. Die Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 80), Bruchstück, des Truchsessen Walther von Eordorf (wie Abbild. No. 62) und des Kirchherrn CMnrad von Meskilch (s. Abbild. No. 81). Perg. Or. Donaueschingen. 1) In modo transfixi ist an dieser Urkunde die Bestätigungsurkunde der Constanzer Kapitelsvikare von 1356., 8. idus mensis Augusti [Aug. 6.] verbunden. Perg. Or. mit dem gemeinschaftlichen Siegel der Vikare (46 mm D., IV A 2, Siegelfeld geteilt, im kleinern untern Felde nebeneinander drei Schilde: 1) mit ,..-■: ,'i..;,;:;;-;!_,.;.,,, Mtm> 1356. 463 versetztem Pelzmuster (Steinegg), 2) mit 3 Hirschhörnern (Neuenbürg), 3) mit Hirschgeweih (Homburg), im grössern obern Felde Brustbild der Madonna, in der r. einen Zweig, mit der 1. das stehende Jesuskind haltend, das letztere trägt in der 1. einen Korb; . S . VICARIORVM. EPATVS . CONSTANC .). Die damaligen Constanzer Kapitelsvikare waren also Dompropst Diethelm von Steinegg und die Domherrn, Mangold Graf von Neuenbürg und Heinrich von Homburg. 1356, Okt. 27. 542. Walther der Truc-hsess von Rordorf, Ritter, bekennt, dass in der Ablach, in der die Fisehenz sein Leibgeding ist, auch Herr Wernher von Zimmern mit seinen Fischern fischen dürfe, und dass diese Fisehenz nach seinem Tode an Herrn Wernher ledig fallen solle. Geben an st. Symon vnd st. Judas der zwölfbotten aubent, 1356. Das Original siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 84. 1356, Nov. 6. Wolfach. 543. Johannes episcopus Castoriensis a ), vices gerens in pontificalibus in episcopatu Constantiensi vacante, sub anno domini 1356., dominica ante Martini, cappellam et altare in Wolfach in honore beatae Mariae virginis, Katherinae virginis, sanetorum Nycolai, Martini et Erhardi consecrat, dedicationem cappellae et altaris in dominica proxima ante Katherinae poDit et Omnibus fidelibus contritis et confessis, cappellam et altare visitantibus, 80 dies criminalium et 2 annos venialium, insuper visitantibus cappellam in vigiliis et festivitatibus beatae Mariae virginis SO dies criminalium et 2 annos venialium, visitantibus vero in vigiliis et festivitatibus praedictorum sanetorum 40 dies criminalium et annum venialium concedit. Datum et actum anno, die et loco predicto. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. a) Von Eastoria, Macedonien. S28 1356, Nov. 10. Messkirch. 544. Virich von Honberg verkauft a ) den erbern Mannen Herman Gremiich und Conrat Gremiich, seinem Bruder, den man nennt Bentzen, Herrn Herman Gremiichs Ritters sei., Söhnen, die Vogtei zu Ah dem Dorf bei Lintz mit Leuten und Gütern, W$mm 464 1356—1357. aller Ehaffce, Zwingen, Bannen und Gericht und übergiebt ihnen alles, was er zu Ah an Gütern hat, als freies Eigen. Geben ze Meßkirch, 1356, an st. Martins aubent. Das Original siegelte der Aussteller. Kopie (in einem Kaufbriefe über Ach von 1458, Okt. 6., Perg. Or. Donaueschingen). a) Die Kaufsumme ist nicht genannt. 1356, Nov. 10. Schaffhausen. 545. Egbreht der Schultheiss zu Schafhusen, Ritter, der ältere, sitzt zu Gerichte. Vor ihm und vor dem gegenwärtigen Rate giebt Berhtolt von Betmeringen, Bürger zu Schafhusen, mit seinem Fürsprechen um seines und seiner Vordem Seelenheiles willen von seiner eigenen Wiese zu Ebroluingen vnder Lörra, gen. die Horwis, die Hainrich der Limpacher hat, 3 Viertel Kernen ewiges Gelt an st. Johans Altar in der Leutkirche zu Stulingen an die Frühmesse und Pfründe dieses Altars und 1 Viertel Kernen ewiges Gelt Schafhuser Mass an die Pfründe des Leutpriesters zu Stulingen. Diese Schenkung nimmt vor Gericht an Herr Nicolaus, Kirchherr zu Elsenhain, anstatt der obgenannten Pfründen. Geben ze Schafhusen, 1356, an st. Martins äbent. Die Siegel des Ausstellers, der Stadt Schafhusen und des Stifters fehlen. Perg. Or. Nürnberg, German. Museum. 1356, Dez. 17. 546. Cünrat der Brulinger, Bürger zu Vilingen, verkauft sein Gut zu Tanhain, das der Mderhoffer baut, und das 6 Scheffel Kernen, 6 Scheffel Haber, 2 ß 3\, 2 Hühner und 1 |, Viertel Eier jährlich gilt, Johansen Rußen, Bürger zu Vilingen, als ledig eigen für 10 ß und 40 af ^ Stebeler. Geben an dem nehsten samstag vor st. Thomas tag dez hl. zwölfbotten, 1356. Das Siegel der Stadt Vilingen beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. S. 547. 1357, Febr. 14. Albrecht der Frikkinger zu Frikkingen verkauft mit Gunst seiner Mutter 1357. 465 Margartun und seiner Schwester Adelhait dem Abte und Konvente zu Salmanswiller seinen rechteigenen Acker zu Goltpurgwüler, gelegen in des Vitkels braitgten. Geben 1357, an st. Valentins tag. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 83). Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1357, Mai 1. Heiligetiberg. Graf Albreht von Werdenberg, der alte, verleiht Haintzen Motellin von Frikkingen, Mötellins sei. Sohne von Burron, und Tragbot Knollen, Tragbot Knollen sei. Sohn von Frikkingen, gemeinsam alles, was Hainrich Knolle sei. zu Frikkingen gelassen hat, und das Gütlein zu Gol- purgwiler, das Hans der Win er baut. Albreht der Haiden, Vogt zum Hailgenberg, bezeugt, dass er bei dieser Belehnung zugegen gewesen sei. Geben zem Hailgenberg, 1357, an st. Walpurg tag. Die Siegel des Ausstellers und Albrehts des Haiden eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. 1351, März 14. Avignon. 548. Innocentius VI. papa abbati monasterii in Alperspach, prioris et conventus in Eipoltzowe per priorem soliti gubernari precibus inclinatus, mandat, quatenus bona huius monasterii alienata ad proprietatem eiusdem revocet, contradictores per cen- suram ecclesiasticam appellatione postposita compescendo et testes, si se gratia, odio vel timore subtraxerint, censura simili appellatione cessante eompellendo veritati testimonium perhibere. Datum Amnione, 2. idus Martii, pontificatus nostri anno 5. Perg. Transsumpt, ausgestellt zu Constanz am 22. Aug. 1357 vom bischöflichen Officiale (das Siegel fehlt). Donaueschingen. 1357, März 17. Constanz. 549. Johans von Blümenberg, Ritter, Rudolf und Albreht von Blümenberg, seine Brüder, Herrn Rudolfs von Bmmberg sei. Söhne, und Cünrat von Blümberg, Ritter, Herrn Albrehts von Blümenberg sei. Sohn, empfangen von Katherinen, der Aebtissin, und dem Kapitel des Gotteshauses Unser Frauen zu Lindowe 220 & ^ Costentzer Münze. Mit dieser Summe hat das genannte Gotteshaus den Hof und das Dorf zu Rieteschingen, welche Stücke sie von der Aebtissin Siginen a ) sei. und dem Kapitel zu Lindow auf Wiederkauf erworben hatten, von ihnen erledigt. Geben ze Costentz, 1357, an dem fritag ze mittem Mertzen. Die Siegel der 4 Aussteller (wie an No. 497, 2), die hier vollständig erhaltene Umschrift des Siegels Konrads lautet: f S . CVNEADI. D'. BLVMBERG. HIL .). Perg. Or. Donaueschingen. ß. a) Sigina von Schellenberg regierte 1340—56. V. 59 9 i __S8 SHHyg 466 1357. 1) 1357, April 23. Katherin, „bestäte" Aebtissin Vnser Frowen Gotteshauses ze Lindow, und das Kapitel dieses Gotteshauses geben Herrn Johansen von Blümenberg, Bitter, Rudolfen und Albrechten, dessen Brüdern, Herrn Eüdolfs sei. Söhnen von Blümenberg und Herrn Cünraten von Blümenberg, Herrn Albrechts sei. von Blümenberg Sohne, ihre zwei eigenen Frauen, die in ihren Hof zu Bieteschingen gehörten, Adelhait, Rüd Hübers Tochter, Johans des Kellers eheliche Wirtin, mit ihren Kindern Hannin und Gretun und ihre Schwester Katherinen, Rudi des Kellers eheliche Wirtin, mit ihrem Sohne Rüdin. Diese Frauen und alle ihre jetzigen und künftigen Kinder haben aber an dem liegenden Gute, das zu dem Hofe oder zu den Gütern, die in denselben gehören, zu Rieteschingen keinerlei Ansprache mehr. Datum 1357., in die st. Georii. Das Original siegelten die Ausstellerin und ihr Kapitel"). Gleichzeitige Kopie im Lindauer Lehenbuche. München. a) Am Schlüsse ist beigesetzt: Et factum fuit illo anno, quandc domina mea redemit villam Eschingen. 1357, März 26. 550. Wernher der Kechellei - , Cünrat der Grünburger und Hans, sein Bruder, Peters sei. von Grünburk Söhne, verkaufen Vnser Frowen Pflegern zu Munolfingen, Walthern Hönisen und Berschin dem Widmer, an Vnser Frowen Altar zu Munolfingen zwei rechteigene Wiesen, die eine an dem Tüfengraben, die andere vor Rain, um 7 # 7 ß A Stebler. Geben an dem neusten sunnentag vor dem Palmtag. Die Siegel Wemhers des Kechellers (nur zur Hälfte erhalten, IV A 2, schräggeteilter Schild, im obern Felde nach r. schreitender Löwenrumpf, das untere gerautet; . S WERNHERI. DE . G....... a ), Cun- rats des Grünburgers (s. Abbild. No. 84) und seines Bruders Hans (27 mm D., IV A 2, Wappen wie vor; f S . IOHIS . DE . GRVNBVRG.). Perg. Or. Donaueschingen. a) Aus diesem Siegel folgt, dass sein Besitzer nicht ein Ahne der Freiherrn Kechler von Schwandorf in Wirtemberg ist, sondern zu den Grünburgern gehörte; er ist identisch mit dem No. 443 genannten Wernher von Grunnburg, gen. der Kächkeller. 1) 1358, Dez. 13. Thengen. Cünrat von Grünburg, Cünrats sei. Sohn von Grünburg, giebt an Vnser Frowen Altar in der Kirche zu Munolfingen und dessen Pflegern Bertolt dem Widmer und Honysen die Hofstatt bei des Widmers Haus an der Wiese, die sein Eigen war, um der Bitte seiner Mutter sei., der von Vra, die ihn auf dem Todbette darum bat, und um seines Vaters und aller seiner Vordem Seelenheiles willen. Geben ze Tengen, an st. Lucien tag, 1358. Das Siegel des Ausstellers (beschädigt, 24 mm D., IV A 2, Schild schräg geteilt, im obern Felde nach r. sehender Löwenrumpf, also verschieden von der Abbild. No. 84, .... NRADI. DCI. GRVNBVRG.). Perg. Or. Donaueschingen. 1351, Okt. 6. 551. Graf Albreht von Werdenberg, der alte, erlaubt Johansen von Almeshouen, sesshaft zu Fürstenberg, Hainrichs sei. Sohn von Almeshouen, sein von ihm lehenbares Vogtrecht zu Husen in Bare, das von der Widern 2 Scheffel Kernen, 2 Scheffel Haber und 1 # /$i, von Cüni dem Ganter von zwei Gütern 2 Scheffel Kernen, 2 Scheffel v\.-: ;.;■-••■ m ^s&momm ^mmn^m 1357. 467 Haber und 1 'S ^, von Johans dem Keller, dem alten, und vom Huser je 1 Scheffel Kernen, 1 Scheffel Haber und 10 ß ä\ und von Henni Peters \ Mut Kernen und 1 | 2 Mut Haber jährlich erträgt, Frau Cecilien, seiner ehelichen Wirtin, Hainrichs sei. Tochter von Blumberg, der zu Tünoweschingen sesshaft war, um 12 M. S. Schafhuser Gewichts an ihre Morgengabe zu versetzen, jedoch ausgenommen das Gericht, das Johans sich und seinen Erben vorbehält, so dass gen. Frau und wer von ihren Erben Recht zu ihrer Morgengabe hat, dieses Pfand bis zur Ablösung der 12 M. S. messen soll. Ueberlebt sie Johansen, so dürfen dessen Erben von ihr den Pfandschatz nur lösen, wenn „si ir leben veränderti ze gotte ald ze der weite", stirbt sie unverändert, so können Johans Erben von den ihrigen denselben lösen. Wollen sie das aber in diesem Falle thun oder bei Lebzeiten der Frau Cecilien, so müssen sie mit diesem Pfandschatz auch denjenigen lösen, den Johans ihr für 18 M. S. an ihrer Morgengabe auf andern Gütern versetzt hat. Lösen sie auf oder vor st. Walpurgs Tag ze ingan- dem Maien, so folgt ihnen mit dem Pfandschatz der Nutzen, den die Güter oder die Vogtrechte dieses künftige Jahr gelten, lösen sie aber nach diesem Tage, so fällt gen. Nutzen an Frau Cecilien oder ihre Erben. Will sie und ihre Erben aber das Silber von Johans Erben nicht nehmen, wenn diese gerne die Lösung thäten, so sollen sie dasselbe alles in die Münze zu Schafhusen legen, „also das es ir ald iren erben da warte", und das jenen verkünden, dann ist das gen. Pfand ledig. Diese Verpfändung geschieht mit Genehmigung Friderichs Bikken von Almeshouen und Hainrichs, seines Bruders, die an gen. Vogtrecht zu Husen über die Widern und die vorgen. Güter auch Teil haben. Geben 1357, an dem neusten fritag nach st. Michahels tag. Die Siegel des Ausstellers, Johans, Friderich Bikken und Hainrichs von Almeshouen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1351, Okt. 11. Prag. 55l a . Karolus IV. Heinrico Constantiensi episcopo iura et possessiones ecclesiae eiusdem confirmat, inter quas nominat ad usus canonicorum pertinentes etiam „cur- tim in Bollen cum capella. curtim in Hawsen, ecclesiam cum decimis". Datum Präge 1357., indictione 10., 5. idus Octobris, regnorum nostrorum anno 12., imperii vero 3. Winkelmann, Acta imperii inedita U, 533 (nach Perg. Or. Karlsruhe). 59* mm 468 1357—1358. 1351, Dez. 14. 552. Walther Herr zu Geroltzeck, genannt von Tüwingen, belehnt Rudolf und Hans von Schnellingen, Gebrüder, die Söhne Herrn Heinrichs von Schnellingen, mit den Gütern zu Eschowe, Zehnten und Zins, dem halben Teil, 10 Joch Ackers zu Eschowe, 3 Joch Ackers vor dem Vrenberg, 3 Mannsmatt, genannt Dielmatt, 6 Joch Ackers davorliegend, mit dem halben Wasser, genannt die Einzig, dem halben Zins von dem Acker und der Matten, die die Marnerin hat, und dem halben Zins in Niderhoven und 6 Joch Ackers unter der Stadt zu Haselach, genannt der Bruegel, und 1 Acker genannt Kanpheacker. Gegeben an dem nehsten dunrstag nach st. Lucien tag, 1357. Das Siegel des Ausstellers, abgeschliffen (IV A 2). Perg. Or. Donaueschingen. E. 1357, Dez. 19. Schattbuch. 553, Hainrich Marquart von Lalwang, Freier, Landrichter zu Schatbüch in der Grafschaft zum Hailgenberg, bekundet, dass, wer Abt und Eonvent des Elosters Wingarten ansprechen wolle wegen Güter, von denen sie mit Briefen oder Leuten wahr machen wollen, dass sie ihnen seien, Recht zu nehmen habe zu Costencz auf dem Chor auf geistlichem Gericht, da dieselben geistliche Leute sind; nur dann dürfen dieselben auf den Landtag geladen werden, wenn dem Eläger auf dem geistlichen Gerichte Recht versagt wird. Geben nach rehter vrtail ze Schatbüch, 1357, dez zinstagz vor st. Thomans tag vor Wichennächten. Das Siegel des Ausstellers (35 mm D., IV A 2, im Felde nebeneinander 2 Schilde: rechts mit der Heiligenberger Stiege, links mit 2 gekreuzten Schwertern; .... CI. MAKQRT . IVDIC . I . SCHADBVCH). Perg. Or. Stuttgart. S. 1) 1358, Jan. 31. Schattbuch. Hainrich Marquart von Lalwang, ein Freier, Landrichter zu Schatbüch weist, die Klage, die Hans der Smit von Altabürran, Bürger zu Vberlingen, gegen Abt und Konvent zu "Wingarton wegen des Gutes zu Lüpretwilier, darauf Frick sitzt, welches sie von dem Kloster Isni kauften, ab, weil sie mit Briefen vorbrachten, dass Hans in offenem Banne war. Will Hans die Klage vor irgend einem Gericht erneuern, so soll er den von Wingarton den Schaden abthun. Beschah vnd geben nah rehter vrtail ze Schatbüch, 1358, der michen vor Vnser Frowen tag ze der Liechmes. Das Siegel des Ausstellers (wie vor). Perg. Or. Stuttgart. S. 554. 1358, April 1. Thiengen. Johans der Wiler von Ranspach, Bürger zu Tüngen, gelobt dem Propste, der 1358. 469 Meisterin und dem Konvente des Gotteshauses zu Rieden 100 tt /$i der Münze, die jetzt zu Tüngen genehm ist, und 110 fl zu seinen ehelichen Kindern Chünraten und Annen, welche er auch zu ihnen zu thun verheissen hat, die Pfenninge auf kommenden st. Martins Tag, die Gulden von Ostern an über 3 Jahre zu geben. Zu Bürgen setzt er Berchtolt Im Hof, Bürger zu Tüngen, Peter Friderich und Johansen Im Bach, den Jüngern, Bürger zu Waltzhüt und Heinrich den Meiger von Thöttingen enhalb Sürbe. Geben in der obgenanten statt ze Tüngen, 1358, an dem ersten tage in dem Aprellen. Das Siegel des Bürgen Peter Friderich (33 mm D., II B, ein sitzender, links schauender Hase; f S.......PETKI. DE . WALSHVOT.), das des Heinrich Negellin, Schultheissen zu Tüngen, fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1358, April 10. 555. Johannes Vasant, ein Edelknecht, verkauft Tammen von Ramstein die freiledigen Güter zu Ramstein, die Johannes Stümpli und Rintfleisch besessen hatten, mit Schutz, Bann und Vogtei, wie seine Vordem dieselben an ihn gebracht haben, für 9 1 | 2 & 2 ß $i Strasburger. Der Käufer räumt ihm und seinen Erben auf 6 Jahre das Recht des Rückkaufs ein, für den Fall, dass sie so mächtig werden, dass sie es wiederkaufen könnten. Geben vf den nehesten zistag nach st. Ambrosius tag, 1358. Das Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 85), stark beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. S. I SB 1358, Mai 28. 556. Johans von Tengen, Herrn Hainrichs sei. von Tengen Sohn, und Hainrich von Tengen, Herrn Cünrats sei. von Tengen Sohn, freie Herren, verleihen auf Bitten Hainrich Studengasts, Ritters, Burg und Dorf Oweluingen mit Zwingen, Bannen und aller Zugehör, Burkarts Valken Hof, Cüntzelis Gut, des Schellers Gut, des Wiehsers Gut, Rudolfs des Jegers Hube, das Vogtrecht über Rudolfs Valken Gut und der Vorsterinen Gut zu Bürron für den Fall, dass Hainrich Studengast und sein Sohn 0 0 Virich ohne männliche Leibeserben sterben, halb Annen, der Tochter Virich Studengasts sei., Ritters, Hainrichs Bruders, und halb den ehelichen Töchtern Hainrichs und seines Sohnes Vlrich, „als ob sü man weren vnd och lehens genös wären", afflüi Wt '.-'c : ■», 470 1358. weil diese vorgenannten Stücke alle Herrn Hainrich Studengasts und seines Bruders 0 Virich sei. gemeine Lehen von Tengen waren. Hinterlassen aber Hainrich Studen- 0 gast und sein Sohn Virich Söhne, so fallen die vorgenannten Lehen nach Lehensrecht an diese, nicht an die Töchter. Geben 1358, an dem nehsteh mäntag nach st. Vrbans tag in dem Mayen. Von den Siegeln der Aussteller und des Ritters Hainrich Studengast sind nur unbedeutende Bruchstücke erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. 1358, Juli 10. Messkirch. 557. Herman Habnit von Bibrach, Kirchherr zu Meskilch, giebt Herrn Walther dem Truchsessen von Kordorf, Ritter, und seinen Erben den grossen Zehnten der Kirche zu der Stadt zu Meskilch, den Zehnten zu Rordorf, zu Modreshoue, in Ror- dorfer Hart und „swas in dem ban ze Rordorf lit, das an die kilchen hört", die Zehnten zu Cristansrüti, zu Ingolswis, zu Hödorf, zu Mäningen, zu Lütishouen, zu Igelswis, zu Birhtlingen, zu Wakershouen, zu Gegingen, zu Snerkingen, vf Tolental, vf Banholz, vf Bürgstal, in Herrn Beringers gerüt und hinter der Tannen zu Meskilch und alle grossen Zehnten, die an die Kirche zu Meskilch gehören, ferner den kleinen Zehnten zu Meskilch und alle die „widman", die zu Meskilch sind, die an die Kirche gehören, alle Zinse von Hofstätten zu Meskilch, die an die Kirche gehören, die Wiesen zu Schonloch, die Heuzehnten zu Wakershouen, alle Hauptfälle, die an die Kirche zu Meskilch gehören, und den dahin gehörigen Werkzehnten zu Meskilch. Zeugen: Hartmann von Landow, Amman zu Meskilch, Hainrich der e Schehsner, Chünrat der Strasburger, der Lägeller, Hainz von Stain, Vli der Vögeller, Lippe, sein Bruder, Hainz Bühelli, Hainrich der Maier, Claus der Keller, Chünrade der Trüvve, Hans Knelle, Rvfü der Grawo, Chünrat Biswurm, Herman der Müller. Geben ze Meskilch, 1358, an dem nähsten zinstag vor st. Margareten tag. Die Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 86) und Eentzen von Ablach (32 mm D., IV B 1, im Siegelfelde 1. schauender Helm mit Vogelkopf, der mit 3 Kugeln am Halse oben besetzt ist, als Helmschmuck und nach r. fliegender Decke; -j- S . RENTZONIS . DE . ABLACH.); die des Freiherrn Wernhern von Zimmern, 0 Herrn Virichs des Herders, st. Katherinen Kaplans und Kämmerers der „technige" zu Meskilch und Albrehts von Wülflingen abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1358. 471 1358, Juli 21. Biber ach. 558. Graf Albr. von Werdenberg, gen. von dem Heiligenberg, der jüngere, gelobt e dem Herzog Rudolfen von Osterrich, all seinen Brüdern und ihren Amtleuten gegen jedermann ohne Ausnahme bis kommenden st. Mychels tag und von dannen ein ganzes Jahr mit 12 „erbern mit helmen", wo sie es haben wollen, und ebenso mit all seinen Festen und Fussleuten, wenn es nötig ist, zu dienen gegen 200 M. S. Zouinger Gewichtes, zahlbar halb auf st. Georien Tag, halb auf st. Michels Tag darnach. Bedürfen sie seiner und seiner Leute wirklich, so müssen sie ihnen Kost geben, wie andern ihren Dienern. Seinen und seiner Leute Verlust an Bossen und Hengsten e im Felde haben sie ihm nach weiland des Herzogs Albr. sei. von Osterrich altem Anschlage zu ersetzen. Geben ze Pyberach, an dem neehsten frytag nach st. Jacobs tag, 135S. Das Siegel des Ausstellers, rot in ungefärbter Wachsschüssel (31 mm D., IV B 1; f S'. ALB'TI. D'. WDEBG. COMIS . IVNIORIS.). Perg. Or. Wien. 1) 1358, Aug. 29. Wien. Küdolf Herzog zu Osterrich verheisst für sich und seine Brüder, Graf Albrechten von Werdemberg, gen. von dem Heiligenperg, dem Jüngern, der ihnen und ihren Amtleuten gegen jedermann ohne Ausnahme bis nächsten st. Michels Tag und von da ein Jahr „mit zwelef erbern mit heim", wo sie es wollen, und mit all seinen Festen und Fussleuten, wenn dies nötig ist, dienen wird, dafür 200 M. S. Zouinger Gewichtes, halb auf st. Georien, halb auf st. Michels Tag zu geben und ihm, seinen Leuten und Dienern, solange sie ihm wirklich dienen, Kost zu reichen. Wenn derselbe und seine Diener in des Herzogs Kriegen auf dem Felde „redlicher vnd wissentlicher flust nement an rossen vnd an hengsten", die soll er x hnen gelten nach seines Vaters sei. altem und gewöhnlichem Anschlage. Geben ze Wienn, an mitwochen nach st. Augustinstag, 1358. Das Original siegelte der Aussteller. Perg. Kopie a ) Wien. a) Enthalten in der Urkunde, in der Graf Haug von Werdenberg zu Schafhnsen an Allerheiligen Tag (Nov. 1.) 1387 für sich und seinen Bruder Graf Hainrich den Empfang obiger 200 M. S. dem Herzog Albrecht von Osterrich, die von seinem Bruder Albrechfc herrühren, bescheinigt. Perg. Or. Wien. mm 1358, Aug. 7. 559. Merkli von Schiltach und Hvse, seine eheliche Hausfrau, geben der Meisterin und dem Konvente zu Widichen 3 ß h jährliches Geld aus des Pfiffers Gut zu Ku- bach zu ihrem Seelgeräte. Geben an dem nehsten ziustag vor st. Larencius tag, 1358. Das angekündigte Siegel Walthers von Geroltzeck, gen. von Tüwingen, bangt nicht an, wohl aber ist jetzt künstlich daran befestigt ein Siegel des 16. Jhdts. Perg. Or. Donaueschingen. SffißS 472 1358. 1358, Sept. 1. 560. Hanß, Friderich Bick und Hainrich, Gebrüder, von Almeßhoffen vertragen sich mit den von Brinlingen also: dieselben sollen, wie bisher, vor st. Walpurgs Tag „halten 0 "), soweit ihr (der von Almeßhoffen) Bann geht; kommt gen. Tag, so sollen sie (die letztern) oder ihre Erben „ban legen vntz zu st. Margrethen tag von Toggen- hoffer gassen vntz an die Langwatt vnd sond auch ainen vchtban legen in den zwayen Wenginen vnd in dem priel, der daran ligt, vnd soll derselb vchtban weren vntz zu st. Gallen tag". „Wer, das kainer von Brinlingen zu Brugga gemarcket het, wen er da oben ze acker will gaun, so soll er auch da obnen vchten, het auch kainer von Brugga ze Brinlingen gemaret (sie), wen der danidnen ze acker will gaun, so soll er auch danidnen vchten angeuerde." Hat einer von Brugga mit einem von Brinlingen zu schaffen, so soll er von ihm das Recht zu Brinlingen nehmen, und umgekehrt, „vnd sol man yetwederthalp vnuerzogenlich rechten". „Man sol auch ge- wonlich ainungen vff setzen, vnd wie die von Brinlingen ir ainung setzend, also sond auch die von Brugga ir ainung setzen vngeuarlich baiderthalp". Kommt st. Mar- grethentag, so sollen die von Brinlingen halten bis „an den Eschingerweg, der vor den hüßern hin gaut ze Brugga die gassen vßhin", und nicht weiter, von Unser Frauen Tag der erren an sollen dieselben halten bis an die Langwatt, soferne die vorgen. von Almßhoffen sie daran nicht hindern. Thun aber die von Brugga den von Brinlingen oder diese den erstem Schaden, es sei vor oder in oder nach der Bannzeit, so sollen sie „die ainungen, als sie dan gesetzt ist" b ) und dem Beschädigten seinen Schaden ersetzen. Die von Brinlingen sollen über das richten, was in ihrem Banne und die von Almßhoffen über das, was im Bann zu Brugga geschieht. Kein Teil soll den andern hierin irren. Geben an st. Verena tag, 135S. Das Original siegelten die Aussteller. Pap. Kop. (16. Jhdt.)°) Donaueschingen. a) schwäbisch = Vieh hüten, waiden lassen. b) Es fehlt wohl ein Wort. c) Die Abschrift ist mit dem (jetzt verlorenen) Originale zu Bräunungen collationiert vom dortigen Stadtschreiber Görg Rösch, der sie auch verfertigte. 1358, Nov. 29. Nürnberg. 4 561, Kaii IV. Römischer König bestätigt die Anweisung des Tham von Ramstain für seine Ehewirtin Elsbeth von Husen für 700 alter Gulden, die sie ihm zugebracht hat, und 100 Gulden Morgengabe. Er ver- asSftfiSsfciiWKfc^ ~;":.i-...■{ ! BbHI I ,, '.:'.-,...*.\ A?.S^.-j. :....,\'J±;. 1358. 473 setzt ihr dafür mit dem Eeclit der sofortigen Nutzniessung folgende Thäler und Güter mit dem Gericht: das freie Haus und den freien Hof zu Bergegck mit dem Forst und dem Burgstall zu Eamstein und die dabei liegenden Güter vorne an im Fischerbach und das Thal Röchbach und die Aecker, Matten, Holz und Feld „enzit Rochbacher Egcken vnder dem Hörn vor Äpplißberg, obnen im Äschbach, die och inn Röchbach gehörend, doch sol man 1 ß ^ geben von der Giselmatten, item den Äpplißberg mit aller zügehörd, daz tal Fischerbach, alle lüt vnd guter darinn gelägen, vnd Null, die hoff, mit aller zügehörd vnd alle die lüt vnd guter, die zwischent beiden schneschmöltzinen in dem vmbkraiß vnd cirkel säshafft oder gelägen sind". Die Zugehörde zum Pfandgut „facht an des tales im Fischerbach uff dem hosten Hörn fair Äpplisberg vnd gaut der Egken nauch vß vnd vff ob dem Äpplißberg hin bis zu der Wisen Muren uff der Egken, vnd was da zwischend gelägen ist, daz gehöret alles zu dem Fischerbach vnder den selben stab. Vnd gaut von der Wüsen Muren vnder in Kirchweg hin vber Jölißland den Waugrain uff, den Egkwäg ab zu dem Wissen Büchlin vber Blankenacker hin bisß an den Altenweg dem füßpfad nauch, den Altenweg ab vber hin zwischent der Yssenhörtti den Hornbühel uff, den graut wider ab, der zücht an den Braiten Sumpftz, der lit in Rodergraben, vnd in Rodergassen da sol ain fogt von Fischerbach siezen im halbtail der gassen vnd sond riechten wider Null uff hin, vnd gaut von Rodergassen den Stainü Bühel uff den Nullen vber den Egcken hin biss an den Schwertzenbach der schneschmeltzi nauch, ensit der Egken wider das Waldstainere tall usher vnd gaut der Eggen nauch ussher biß herfür uff Horchher ebni ob dem Grimelsperg szwischent dem Waltstainer tal vnd Fischerbach" Alle Leute, Mann und Frau, die in dem genannten Umkreis sitzen, sollen einen Fall verfallen sein von ihrer „husröche", es sollen auch alle Leute, die Erbgüter in dem genannten Umkreis haben, von der Erbschaft das Besthaupt an Vieh oder Gewand geben, den Fall soll die genannte Frau nach dem Leibfall des Klosters Gengenbach nehmen. Es sollen alle Leute, die aus dem genannten Umkreis zu ihren Tagen kommen, der genannten Frau oder ihren Erben Gehorsam schwören. Zahlt Tamme von Ramstain die Summe aus, so erlischt die Pfandschaft. König Karl gebietet bei einer Strafe von 100 M., halb an des Reichs Kammer, halb an die Verletzte zu zahlen, die Frau an der Pfandschaft nicht zu irren. Geben ze Nierberg, trüzehen hundert vnd fufzig vnd acht, an st. Andreß aubent, vnsers richsß im andern iar. Das königliche Siegel sollte anhängen, der Siegelstreifen ist aber von ganz jungem Pergament und zeigt keine Spur von ehemaliger Besiegelung. Die Urkunde selbst ist geschrieben in der zweiten Hälfte des 15. Jhdts. und ist demnach der Form nach eine Fälschung. Aber auch der Inhalt ist unzweifelhaft eine Fälschung. Das Datum 1358 kann nicht stimmen, da damals Karl IV. bereits Kaiser war, und als Jahr des Königtums 2 angegeben ist. 1348 (des Reiches drittes Jahr) kann die Urkunde aber nicht ausgestellt sein, da er Nov. 28. noch in Bautzen Dez. 1. in Wittenberg war. 1347 (regni 2.) war allerdings Nov. 29. Karl IV. in Nürnberg (zu diesem Datum stellt sie auch Huber, Regesta Imperii VIII, 463). Die Schrift stimmt aber ganz genau mit der Band II, 96 mitgeteilten Urkunde von 1318 überein, die sich ebenfalls als Original ausgiebt und sogar noch heute 2 ganz unzweifelhaft ächte Siegel trägt. Das Pergament dieser zweiten Urkunde ist so stark abradiert, dass keine Spur der alten Schrift mehr zu sehen, in Folge dieser Behandlung ist aber die Schrift überall ausgelaufen, einzelne Worte, darunter der Name (Waltherus) des Abtes von Gengenbach, sind dann auf einer zweiten Rasur geschrieben. Diese zweite Urkunde erweist sich auch dadurch als Fälschung, dass das Siegel des Grafen Heinrich von Fürstenberg an dritter Stelle hängt, es hätte also trotz der im Allgemeinen streng eingehaltenen Anordnung der Siegel nach dem Range ausser dem Siegel des Abtes Walther von Gengenbach noch einer der 5 Ritter sein Siegel vor das des Grafen von Fürstenberg hängen müssen. Es ist also möglich, dass neben den beiden erhaltenen Siegel noch 5 von ganz andern Personen, als die Urkunde aufzählt, angehangen haben. Auch bei der vorliegenden Urkunde kann das Pergament abradiert sein, die Schrift mit (gleicher Dinte) ist aber nicht so ausgelaufen, wie bei der eben beschriebenen Urkunde. Auch dadurch charakterisiert sich die Fälschung, dass nachträglich an Stelle der alten Faltung am unteren Rande, wo das Siegel an Schnüren durch Schnürlöcher gezogen war, von denen eins ganz erhalten, eine neue umgeschlagen wurde. Der Zweck der Fälschung der beiden Urkunden ist wohl der : eine feste Begrenzung des Gebiets der Ramsteiner zu gewinnen. Ein Zweifel an ihrer Echtheit scheint nicht entstanden zu sein bis auf unser Jahrhundert. Von beiden Fälschungen ist auch ein Vidimus von 1573 vorhanden. Perg. Fälschung Donaueschingen. S. . 1 V. 60 *SÜG gl Wm &■.'■'■■■■'■:'■■ 474 1359. 1359, Jan. 11. 562. Cü'nrat Rekenbach, Schultheiss zu Gisingen, und die Richter daselbst bekunden, dass vor ibnen an offenem Gerichte Frau Agnes, Hainrichs Rekenbachs, des jungen, eheliche Wirtin, Clausen Brürnsis sei. eheliche Tochter, mit der Hand ihres hiezu gerichtlich gegebenen Vogts, Herrn Egbreht Brürnsis, und mit ihres Mannes Willen dem Hainin Gernolt, Hainis Gernolts sei. Sohne, der ihr 17 M. S. Schafhuser Gewichtes schuldet und ihr dafür das Gut, „das Clausen Wüln gesetzzet wart für zwelf mark silbers vnd ime gegeben wart zu siner elichen wirtennen, vrowe Katherinun", versetzt, die Lösung dieses Gutes jährlich 14 Tag vor oder nach st. Waltpurgen Tag zugestanden hat. Geben an dem nehsten fritag nach dem Zwelften Tag ze Wihennahten, 1359. Das Siegel der Stadt Gisingen und Hainrich Rekenbachs beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. 1359, Jan. 28. 563. Wernher von Tettingen, ein edler Knecht, verkauft den Grafen Eberhard und Virich von Wirtenberg 2 Hüben zu Tühtlingen, ein Gütlein zu Mülhausen und ein Gütlein zu Bitlbrunnen mit aller Zugehörde, „damit sy bewiset zöhen marckh herrn geldes", um 270 M. S. Geben au dem negsteu montag vor Vnser frauen tag der Liechtmessen, 1359. Das Original siegelte der Aussteller. Pap. Kop. (beglaubigt, aber trotzdem sehr mangelhaft) des erzherzoglichen Schatzregistrators Hanns Christoff Castner in Innsbruck vom 2. Mai 1628. Singen, gräfl. Enzenberg. Archiv. 1359, Juni 6. Constanz. 564. Hainrich Bischof zu Costentz, der wegen der Treue, „danknäme" und Dienste, die seine lieben, getreuen, Herr Johans und Herr Cvnrat von Blübenberg, Gevettern, ihm und seinem Gotteshause thaten, ihnen 20 M. S. Costentzer Gewäges zu geben verheissen hat, versetzt ihnen dafür mit Genehmigung seines Domkapitels seines Gotteshauses Quart von der Kirche zu Brülingen, den Dritteil des Zehntens, den die von Almishouen haben, und den man nennt der von Notgenstain Laienzehnten, die 2 Teile desselben Zehntens, welche der Räninger hat, Dyetriches des Rvns Zehnten, Martis des Zollers Zehnten zu Kvrnburg, die Quart der Kirche zu Löffingen und 1359. 475 2 Malter zu Svmpforren, behält aber sich, dem Domkapitel oder der Mehrheit desselben das Lösungsrecht um 20 M. S. vor. Lösen sie erst nach Johans des Täufers Tag, so bleiben die Quarten und Zehnten in dem betreffenden Jahre noch den von Blümenberg. Geben ze Costentz, 1359, an dem nehsten dvnstag nach ingantem Brachot. Die Siegel des Bischofs und des Domkapitels eingenäht. Perg. Or. Frauenfeld. 1) Der entsprechende Eevers der Pfandinhaber ist an demselben Tage zu Constanz ausgestellt. Wartmann, St. Galler Urkundenbuch, III, 663. 1359, Okt. 11. Thengen. 565. Johanns und Euodolf freie Herren von Tengen erlauben Eberharten, genannt von Weil"), den von ihnen lehenbaren alten Zehnten zu Ouwelflngen, darauf Conraden dem Sunthuser von Ouw b ) 8 M. S. stehen, und andere von ihnen zu Lehen rührende Grundstücke zu Tengen um 8 M. S. an Conrad von Ashan, Hain- richs sei. von Ashan Sohn, und an Conraten von Nendingen auf deren Lebenszeit versetzen zu dürfen. Geben zu Tengen an st. Galen tag, do man zalt von Cristus geburt dreyzehenhundert jar, fünfzig jar vnd darnach in dem zehenden jar (sie). Das Original siegelten die Aussteller und Eberhard von Weil. Lupf. Kopialbücher Tom. VII, 220—22, Stuttgart. a) Ohne Zweifel der in No. 274, Anm. 1 (No. 820) genannte Eberhard Wik. b) Etwa Reichenau? 1359, Dez. 2. Waldkirch. 566. Elisabethe Hübschmennin, Tammen Hübschmannes sei., eines Edelknechtes, eheliche Wirtin, und ihre Kinder Henni und Adelheit verkaufen den Herrn Heszen Snewlin Im Hof, Ritter, und Marti Malterer, Johans des Malterers Sohn von Friburg, ihr Gut und Geld zu Gebreche und zu Richenbach im Eltzatal mit Pischenzen, Wim und Weide und allen Rechten, wie das Tamme sei. und sie genossen haben, um 100 M. S. Friburger Brandes und Gewäges. Vom Gute zu Gebreche gehen jährlich 8 ä ^ Friburger Münze, nämlich 4 # am Meigentage und 4 zu Vnser frowen tag, als sü geborn wart, den man nemet der jüngeren, ferner 3 & /^ derselben Münze, „die ze dingkpfenningen gehörent zu denselben güteren", auf st. Hylarien tag, den man nemet der Zwentzigoste Tag nach Wihennahten, dann 1 & 2 ß $. derselben Münze und 4 Malter Haber Zins zu st. Martins tag von den eigenen Gütern, „die in denselben gutem gelegen sint, vnd ligent och die selben eigene guter ze allen rehten", dann ein Zehnten, der zu denselben Gütern gehört und alle Jahre 10 Malter Haber 60* 1h ■■■ 476 1359. und 10 ß S{ Friburger Münze gilt. Auf demselben Gute sind 8 Häuser, deren jedes jährlich ein Fastnachthuhn und 4 ^ Friburger Münze, die man nennt „fürpfenninge", giebt. Auch giebt das Gut jährlich 400 Eier. Vom Gute zu Richenbach aber gehen jährlich 6 # 3\ Friburger Münze, nämlich 3 # auf den Meigentag und 3 # zu Vnser frowen tag der jüngeren und von jedem der 6 Hänser, die daselbst sind, 1 Fastnachthuhn. Diese Güter und Güten sind Lehen vom edlen Junker Johansen, Herrn zu Swartzenberg, mit dessen Gunst der Verkauf geschieht, mit Ausnahme von 1 # 2 /? Zins, der eigen ist. Da die Kinder noch nicht muntbürtig sind, so geschieht der Kauf nach der Stadt Waltkilch Recht vor offenem Gerichte, da Henni Sigebot, an Sigeboten seines Bruders, des Schultheissen zu Waltkilch, statt von Geheiss Herrn Heszen Schnewlins zu Gerichte sitzt, und wird den Kindern vom Gerichte ein Vater- und Muttermag zum Vogte gegeben, nämlich Henni von Sneit, durch dessen Hand die Kinder die Güter und Güten aufgeben. Der fromme Ritter Gerhart Schultheis von Endingen, der Kinder Muttermag, und Haintzli Hubschman, ihr Vatermag, sagen auf ihren Eid , dass diese Bevogtung und der Kauf den Kindern Wäger gethan sei denn vermieden. Der Lehensherr leiht Güter und Güten zugleich den Käufern. Im Gerichte sprachen hiebei Urteil: Rudi Gerster, Vli Schirsmer, Heintzi Griffenstein, Wollebe Smitz, Henni Klein, Heinrich Künig, Erhart Zoller, Johans Triberg, Johans der Schriber, Cünrat Horenberg, Henni Seger, Bürger zu Waltkilch. Dis beschach vnd wart dirre brief gegeben ze Waltkilch vor offenem gerihte, 1359, an dem nehsten mendage nach st. Andres tag des hl. zwelfbotten. Die Siegel der Verkäuferin, des Lehenslierrn, des Schultheissen Henni Sigebot, des Vogtes und der beiden vorgen. Magen der Kinder und der Stadt Waltkilch an ungefärbten Leinensclmüren nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. BERICHTIGUNGEN. Seite 20 Linie 4 v. o. lies Strassberg (OA. St.) statt Storzingen. > 64 > 15 v. o. » 25. April statt 25. Mai. » 102 » 1 v. u. » Ellenhards statt Eberhards. >• 126 » 20 v. o. » Hörn. [d. i. Kürzung für Hornstein] statt Hörn > 205 » 6 v. u. » von Mulhain statt von dem Mulhain. » 243 » 17 v. o. s oder statt codex. *S*«3S3t!&W*f^£ : HBHHRHHHHHHMHHi Verzeichnis der ausserhalb der chronologischen Reihenfolge in den Anmerkungen oder unter zusammenfassenden Nummern enthaltenen Stücke. 759—60. No. 39, 1. 760, Aug. 8. No. 31, 3. 787, Juni 28. No. 15, 1. 793, April 10. No. 6, 1. 803, Dez. 11. No. 22, 1. 807. No. 18, 3. 809, Sept. 14. No. 4, 1. 813, März 18. No. 4, 1. 817. No. 20, 3. 825, Okt. 23. No. 28, 1. 827, Sept. 8. No. 4, 2. 829, April 27. No. 9, 1. 830, Mai 5. No. 17, 2. 838, Nov. 11. No. 26, 1. 842—54. No. 20, 4. 842, Juni 4. No. 28, 2. 854, Juli 1. No. 28, 3. 860—61 No. 18, 2. 860, Sept. 3. No. 15, 2. 863, Sept. 7. No. 15, 2. 864, April 8. No. 2, 2. 866, Juni 16. No. 13, 3. 866, Juni 18. No. 12, 2. 870, Aprü 10. No. 44, 1. 874, Mai 30. No. 12, 3. 875, April 3. No. 20, 5. 881, Mai 9. No. 41, 1. 882, Dez. 10. No. 31, 1. 883, April 25. No. 4, 3. 884, Mai 23. No. 17, 2. 887, Aprü 8, No. 28, 4. 888, Jan. 28. No. 41, 2. 890. No. 4, 1. 892, Dez. 5. No. 13, 4. 912, Febr. 12. No. 51, 2 948, Febr. 7. No. 51, 1. 1011. No. 274, 1. 1085, c. Jan. 13. No. 68. 1086, c. April 1. No. 68. 1090. No. 153, 1. 1090, Okt. 31. No. 68. 1091, Jan. 19. No. 68. 1091, Juni 24. No. 68. 1094, Jan. 25; Febr. 21. No. 68. 1094, April 23. No. 68. 1094, Okt. 7. No. 68. 1094, Nov. 18. No. 68. 1095. No. 274, 1. 1095, März 3. No. 68. 1099, Aug. 28. No. 71, 1. 1101, April 12. No. 71, 2. 1108, Jan. 28. No. 72, 1. c. 1120. No. 73, 1. 1121, Mai 19. No. 68. nach 1127. No 71, 2. 1132, Mai 29. No. 68. 1138. No. 68. 1139. No. 68. 1140. No. 68. 1143. No. 63. 1143. No. 153, 1. 1145. No. 81, 1. 1148. No. 68. 1149, Jan. 28. No. 73, 1. 1155. No. 153, 1. 1157, Juni 8. No. 83, 1. 1159, No. 63. 1166, Okt. 16. No. 53, 1. 1166, Nov. 1. No. 98, 2. 1173, April 26. No. 83, 1. 1179, März 6. No. 83, 1. 1179, März 29. No. 93, 1. 1179, Mai 25. No. 73, 1. 1180, No. 274, 1. 1185, Febr. 28. No. 113, 3. 1185, März 4. No. 105, 1. 1187. No. 113, 4. 1187, März 4. No. 113, 3 a. 1189. No. 114. 1189, Aprü 26. No. 81, 1. 1189, Juni 29. No. 98, 1. 1192, Juni 7. No. 111, 1. 1194, Nov. 6. No. 105, 1. 1210. No. 124, 2. 1210, Jan. No. 121, 2. • 1213, März 31. No. 121, 3. 1214, April 26. No. 101, 1. 1214, Juni 26. No. 121, 4. vor 1215. No. 90. 1218. No. 90. vor 1219. No. 126, 1. 1220. No. 124, 3. 1222, Juli 18. No. 101, 1. 1227. No. 90. 1227. No. 134, 3. 1227, Juni 24. No. 134, 2. 1228, A g. 1. No. 136, 2. 1229, No. 90. 1236. No. 90. 1237. Aug. 1. No. 136, 3. 1238. No. 187, 4. 1239. No. 126, 1. ! w&Si i 478 1239—1295. 1239, Nov. 29. No. 125, 1. 1240, Sept. 5. No. 136, 5. 1242, Aug. 20. No. 136, 1. 1244. No. 136, 4. 1244. No. 235, 1. 1244, Aug. 29. No. 131, 2. 1245, Okt. 27. No. 136, 1. 1248, Juni 24. No. 104, 3. 1249, Juni 11. No. 147, 3. 1250, Juli 7. No. 105, 1. 1252, Dez. 27. No. 101, 3. 1253, April 27. No. 148, 1. 1254, Mai 22. No. 134, 4. 1254, Juni 22—24. No. 155, 2. 1255, April 25. No. 101, 3. 1256, No. 90. 1257, Jan. 17.—20. No. 155, 3. 1258, Juli 27. No. 140, 1. 1259, No. 274, 1. 1259, Jan. 30.—April 22. No. 163,1. 1259, April 28. No. 101, 3. 1261. No. 131, 3. 1262. No. 90. 1262, Febr. 19. No. 101, 3. 1265. No. 142, 1. 1265, Febr. 21. No. 178, 1. 1265, Juni 3. No. 154, 1. 1265, Juni 8. No. 117, 2. 1266, Juni. No. 172. 1267, Jan. 11. No. 173, 1. 1267, Okt. 29. No. 134, 5. 1269. No. 181, 1. 1269, Juni 7. No. 188, 1. 1269, Juni 20. No. 174, 1. c. 1270. No. 188, 3. 1271. No. 187, 2. 1271, Mai 6. No. 174, 2. 1271, Aug. 11. No. 190, 1. 1271, Dez. 5. No. 174, 3. 1272, Jan. 18. No. 174, 4. 1272, Febr. 22. No. 138, 1. 1272, Juni 2. No. 173, 2. 1272, Dez. 26. No. 179, 2. 1273. No. 183, 4. 1273. No. 274, 1. 1273, März 5. No. 183, 5. 1273, Sept. 12. No. 179, 3. 1275, Mai 19. No. 188, 2. 1276. No. 190, 2. 1276. No. 277, 1. 1276, Aug. 20. No. 204, 1. 1277. No. 198, 2. 1277, April 26. No. 179, 4. 1277, Juni 24. No. 189, 1. 1278. No. 171, 2 und 3. 1278. No. 187, 3 und 5. 1278. No. 198, 3. 1278, Febr. 21. No. 198, 4. 1278, Febr. 23. No. 140, 2. 1278, Mai 8. No. 211, 2. 1278, Okt. 25. No. 201, 1. 1278, Nov. 11. No. 211, 3. 1279. No. 188, 4. 1279, Febr. 13. No. 214, 2. 1279, April 1. No. 179, 5. 1279, Mai 27. No. 216, 1. 1279, Mai 30. No. 216, 2. 1279, Juni 15. No. 216, 3. 1280, März 8. No. 198, 5. 1282—1287. No. 147, 2. 1282, Jan. 25. oder Febr. 6. No. 140,4. 1282, Febr. 16. No. 140, 3. 1282, März 7. No. 222, 1. 1282, Mai 17. No. 165, 1. 1282, Juli 18. No. 183, 6. 1283, Juli 18. No. 204, 2. 1283, Nov. 6. No. 190, 3. 1284. No. 171, 4. 1284, März 23. No. 190, 4. 1284, Juli 27. No. 224, 1. 1284. Aug. No. 188, 5. 1285. No. 221, 1. 1286. No. 140, 6. 1286, Febr. 17. No. 140, 5. 1286, Aug. 21. No. 140, 7. 1287, Febr. 19. No. 232, 1. 1287, März 16. No. 165, 2. 1287, Mai 1. No. 172, 1. 1287, Sept. 28. No. 140, 8. 1288, Jan. 20. No. 231, 1. 1288, Jan. 22. No. 221, 2. 1288, April 6. No. 238, 1. 1288, April 28. No. 238, 3. 1288, Aug. 27. No. 221, 3. 1288, Okt. 12. No. 240, 1. 1288, Nov. 30. No. 236, 1. 1289, Febr. 4. No. 140, 9. 1289, Febr. 8. No. 140, 10 und 11. 1289, Febr. 13. No. 183, 7. 1289, Febr. 26. No. 140, 10 a. 1289, Juni 6. No. 231, 2. 1289, Dez. 12. No. 140, 12. c. 1290. No. 179, 6. 1290, Jan. 1. u. März 28. No. 204,3. 1290, Jan. 11. No. 181, 2. 1290, Jan. 15. No. 240, 2. 1290, Juni 2. No. 155, 4. 1290, Juni 9.—Juli 4. No. 174, 5. 1290, Juni 25. No. 174, 6. 1290, Aug. 30. No. 165, 3. 1291, Jan. 23. No. 172, 2. 1291, Febr. 3. No. 172, 3. 1291, März 1. No. 243, 1. 1291, April 13. No. 221, 4. 1291, Juni 22. No. 231, 3. 1291, Juli 23. No. 238, 4. 1292. No. 253, 1. 1292, März 12. No. 188, 6. 1292, Juni 20. No. 231, 4. 1292, Okt. 8. No. 172, 4. 1293. No. 261, 1. 1293, Jan. 22.—Febr. 4. No. 265,1. 1293, Febr. 4. No. 265, 2. 1293, Febr. 9. No. 263, 1. 1293, Febr. 23. No. 172, 5. 1293, März 24. No. 179, 7. 1293, Nov. 1. No. 232, 2. 1294. No. 187, 6. 1294. No. 253. 1294, Febr. 1. No. 261, 2. 1294, Febr. 25. No. 140, 13 und Anm. a. 1294, April 14. No. 172, 6. 1294, April 29. No. 231, 5. 1294, Mai 28. No. 159, 1. 1294, Juni 17.—Juli 1. No. 233, 1. 1294, Juli 27. No. 243, 2. 1294, Aug. 13. No. 243, 3. 1294, Nov. 17. No. 242, 1. 1294, Dez. 2. No. 250, 1. 1295. No. 436, 5. 1295, Jan. 14. No. 193, 1. 1295, Febr. 21. No. 183, 8. 1295, Mai 21,—Nov. 13. No. 169,1 "WIHaSsiKSSlSäfeBfaäMffl 1295—1319. 479 1295, Juli 11.- -1296, Jan. 10. No. 242 , 2. 1295, Aug. 22. No. 253, 1. 1295, Dez. 4. No. 172, r L 1295, Dez. 28. No. 236, 2. 1296, Febr 2. No. 227, 1. 1296, Febr 11 . No . 273 , 1- 1296, Febr. 13 . No 140 14. 1296, April 4. No. 179, 8. 1296, Mai L3. No. 242, 3. 1296, Nov. 4. No. 274, 2. 1296, Nov. 26. No. 242, 4. 1296, Dez. 1. No. 172, 8. 1297, März 1. No. 194, 2. 1297, März 13 No 215 1. 1297, März 14 No 172 9. 1297, Juni 21. No. 278, 3a. 1298, Febr 13 . No . 165 , 4. 1298, Apri' 2. No. 272, 1. 1298, Juli 18. No. 242, 5. 1298, Okt. 1. " No. 278, I 3 b. 1298, Okt. 20. No. 278, 3 c. 1299, Jan. 23. No. 278, 3e. 1299, März 10 No 278 3d. 1299, März 27 No 278 3. 1299, April 28 . No . 181 3. 1299, Okt. 15. No. 278, 3 f. 1299, Nov. 13. No. 278, 3 h. N 1300. No. 279, 2 u . 3. 1300, Jan. 16. No. 238, 5. 1300, Sept. 11 No 261, 3. 1300, Sept. 15 . No 229 1. 1301. No. 284, 1. 1301. No. 436, 5. 1301, Juli 5. No. 268. 1301, Okt. 1. No. 181, 4. 1301, Okt. 19. No. 140, 15. 1302, Febr. 19. No. 183, 9. 1302, Juli 6. No. 181, 5. 1302, Juli 25. No. 291, 1. 1302, Dez. 21. No. 179, 9. 1303, Jan. 20. No. 194, 3. 1304, Febr. 5. No. 291, 2. 1305, No. 235, 2. 1305, Juli 18. No. 240, 3. 1305, Nov. 19. No. 140, 16. 1306. No. 235, 3. 1306, Juni 22. No. 188, 7. 1306, vor Aug. 15. No. 200, 1. 1306, Aug. 25. No. 188, 8. 1306, Aug. 28. No. 188, 9. 1306, Sept. 2. No. 203, 1 a. 1306, Nov. 6. No. 193, 2. 1306, Nov. 11. No. 284, 2. 1307. No. 235, 3. 1307, Jan. 8. u. 28. No. 236, 3. 1307, Jan. 19—26. No. 188, 10. 1307, Febr. 1. No. 179, 10. 1307, Febr. lt. No. 193, 3. 1308, Febr. 6. No. 194, 4. 1308, März 17. No. 188, 11. 1308, April 8.—13. No. 266, 1. 1308, Juli 16. No. 251, 1. 1308, Okt. 29. No. 225, 1. 1308, Nov. 8. No. 159, 1 a. 1309, Jan. 15. No. 297, 1. 1309, Febr. No. 240, 4. 1309, Sept. 9. No. 290, 1. 1310, Juli 14. No. 183, 10. 1310, Sept. 23. No. 225, 2. 1310, Nov. 10. No. 202, 1. 1311, Sept. 9. No. 324, 1. 1311, Sept. 12. No. 193, 4. 1312, Juni 11. No. 215, 2. 1312, Juli 24. No. 188, 12. 1312, Aug. 4. No. 286, 1. 1312, Sept. 26. No. 331, 1 u. 2. 1312, Okt. 15. No. 188, 13. 1312, Okt. 22. No. 286, 2. 1312, Nov. 9. No. 299, 1. 1312, Dez. 8. No. 335, 1. c. 1313. No. 187, 7. 1313, Jan. 30. No. 331, 3. 1313, Febr. 5. u. 22. No. 328, 1. 1313, Febr. 14. No. 328, 2 u. 3. 1313, Febr. 19. No. 216, 4. 1313, März 7. No. 188, 14 u. 15. 1313, April 29. No. 299, 2. 1313, Mai 26. No. 179, 11. 1313, Mai 30. No. 194, 5. 1313, Juni 25. No. 322, 1. 1313, Aug. 23. No. 315, 2. 1313, Sept. 4. No. 200, 2. 1313, Dez. 28. No. 203, 1. 1314—Mai 15. No. 155, 5. 1314, April 3. No. 303, 1. 1314, April 8. No. 342, 1. 1314, April 23. No. 165, 5. 1314, Mai 10. No. 331. 1314, Juli 1. No. 328, 4. 1314, Juli 3. No. 188, 16. 1314, Sept. 25. No. 290, 1. 1314, Okt. 15. No. 331, 4. 1314, Nov. 15. No. 188, 13 a. 1315, Juni 8. No. 328, 5. 1315, Aug. 17. No. 155, 6. 1315, Okt. 2. No. 326, 1. 1315, Nov. 11. No. 290, 1. 1315, Nov. 12. No. 345, 1. 1316, Febr. 24. No. 188,17 u. Amn. a. 1316, März 15. No. 328, 4 u. 6. 1316, April 3. No. 328, 6 a. 1316, April 11.—17. No. 351, 1. 1316, Mai 10. No. 354, 1. 1316, Mai 20. No. 194, 6. 1316, Juni 20. No. 340, 1. 1316, Aug. 13. No. 357, 3 (S. 338). 1316, Sept. 27. No. 303, 2. 1316, Nov. 11. No. 340, 2. 1317. No. 240, 5. 1317. No. 479, 2 a. 1317, Febr. 25. No. 328, 7. 1317, März 11. No. 140, 17. 1317, Mai 1. No. 310, 1. 1317, Mai 21. No. 188, 18. 1317, Mai 25. No. 188, 19. 1317, Juni 4. No. 309, 1. 1317, Juni 7. No. 296, 1. 1317, Sept. 23. No. 284, 3. 1317, Nov. 1. No. 194, 7. 1317, Nov. 4. No. 310, 2 u. 3. 1317, Nov. 9. No. 516, 1. 1318. No. 274, 1. 1318, Jan. 7. No. 236, 4. 1318, April 15. No. 188, 20. 1318, April 27. No. 364, 1. 1318, April 30. No. 188, 21. 1318, Sept. 11. No. 342, 2. 1318, Sept. 30. No. 328, 8. 1318, Nov. 28. No. 328, 9. 1319, März 16. No. 328, 10. 1319, März 17. No. 342, 3. 1319. März 21. No. 172, 10. 1319. Okt. 26. No. 328, 11. m mm 480 1319—1339. 1319, Dez. 20. No. 188, 22. 1326, Mai 25. No. 170, 1. 1332, 1320. No. 372, 1. 1326, Nov. 9. No. 328, 15. 1332, 1320, Jan. 29. No. 193. 5. 1327. No. 274, 1. 1332, 1320, Febr. 2. No. 198, 6. 1327, Jan. 25. No. 165, 6. 1333. 1320, Juli 11. No. 303, 3. 1327, Febr. 9. No. 233, 2. 1333, 1320, Sept. 4. No. 281, 1. 1327, Febr. 18. No. 233, 3. 1333, 1321. No. 274, 1. 1327, Febr. 22. No. 393, 1 u. 2. 1333, 1321, Jan. 18. No. 240, 6. 1327, Juni 5. No. 299, 3. 1333, 1321, April 19—26. No. 364, 2. 1327, Juli 26. No. 241, 1. 13J3, 1321, Mai 28. No. 188, 23. 1327, Nov. 1. No. 328, 16. 1333- 1321, Sept. 7. No. 202, 2. 1327, Dez. 30. No. 194, 8. 1334, 1321, Okt. 31. No. 328, 12. 1328. No. 217, 1. 1334, 1321, Nov. 10. No. 231, 6. 1328. No. 274, 1. 1334, 1322, Febr. 5. No. 189, 2. 1328, Jan. 21. No. 268, 1. 1334, 1322, Febr. 14. No. 188, 24. 1328, März 1. No. 261, 4. 1334, 1322, April 2. No. 270, 1. 1328, Mai 16. No. 294, 1. 1334, 1322, Mai 27. No. 188, 25. 1328, Okt. 22. No. 328, 17. 1334, 1322, Mai 29. No. 2C6, 2 u. 3. 1329. No. 274, 1. 1334, 1322, Nov. 18. No. 273, 2. 1329, Febr. 5. No. 194, 9. 1335, 1322, Dez. 11. No. 238, 6. 1329, Febr. 14. No. 332, 2 u. 3. 1335, 1323. No. 399, 1. (S. 304 u. 306.) 1335, 1323, März 8. No. 228, 1. 1329, Juni 2. No. 404, 1. 1335, 1323, April 6. No. 348, 1. 1329, Juni 22. No. 273, 3. 1336. 1323, Mai 6. No. 364, 3. 1329, Okt. 27. No. 407, 1. 1336, 1323, Mai 22. No. 332, 2 (S. 304). 1329, Nov. 10. No. 407, 1. 1336, 1323, Mai 24. No. 155, 7. 1329, Nov. 14. No. 189, 4. 1336, 1323, Juli 5. No. 379, 1. 1329, Dez. 20. No. 296, 4. 1336, 1323, Juli 15. No. 379, 1 a. 1330, Jan. 21. No. 393, 3. 1336, 1323, Juli 25. No. 309, 2. 1330, Febr. 19. No. 200, 4. 1336, 1323, Aug. 12. No. 354, 2. 1330, Febr. 24. No. 200, 5. 1336, 1323, Sept. 20. No. 200, 3. 1330, April 5. No. 399, 2. 1336, 1324, April 4. No. 354, 3. 1330, Mai 1. No. 301, 1. 1337. 1324, April 23. No. 140, 18 u. 19. 1330, Mai 8. No. 290, 2. 1337, 1324, Aug. 1. No. 241, 1. 1330, Juni 2. No. 257, 1. 1337, 1324, Sept. 1. No. 379, 2. 1330, Juli 14, No. 200, 6. 1337, 1324, Sept. 24. No. 328, 13. 1330, Sept. 8. No. 172, 11. 1337, 1324, Sept. 27. No. 189, 3. 1331, Jan. 7. No. 200, 7. 1337, 1324, Okt. 28. No. 379, 3 u. 4. 1331, Jan. 28. No. 241, 2. 1337, 1324, Okt. 31. No. 202, 3. 1331, Febr. 1. No. 354, 4. 1338. 1324, Nov. 12. No. 379, 2 a. 1331, März 18. No. 328, 18. 1338. 1324, Nov. 30. No. 378 b. 1331, April 22. No. 233, 4. 1338, 1324, Dez. 17. No. 266. 2. 1331, Mai 22. No. 297, 2. 1338, 1325, Febr. 12. No. 379, 2 a. 1331, Nov. 2. No. 399, 3. 1338, 1325, Mai 25. No. 345, 2. 1331, Nov. 10. No. 200, 8. 1339. 1325, Juli 15. No. 240, 7. 1331, Nov. 13. No. 200, 9. 1339. 1325, Okt. 9. No. 364, 4. 1331, Nov. 26. No. 296, 5. 1339, 1326. No. 274, 1. 1332. No. 369, a. 1339, 1326, Febr. 11. No. 328, 14. 1332, März 30. No. 194, 10. 1339, Mai 26. No. 353, 1. Dez. 11. No. 303, 4. Dez. 17. No. 423, 1. No. 216, 5. Mai 5. No. 233, 5. Juni 10. No. 422, 1. Juli 9. No. 425, 1 11. 2. Okt. 1. No. 423, 2. Okt. 15. No. 200, 10. -60, Nov. 24. No. 296, 6. Jan. 13. No. 361, 1. April 1. No. 194, 11. April 1. No. 402, 1. April 4. No. 194, 12. Mai 1. No. 287, 1. Mai 31. No. 228, 2. Juli 1. No. 322, 2. Okt. 29. No. 354, 5 u. 6. Juni 5. No. 360, 1. Juni 23. No. 354, 7. Aug. 16. No. 218, 1. Aug. 31. No. 172, 12. No. 274, 1. Febr. 20. No. 296, 7. März 3. No. 429, 1. März 12. No. 343, 1. April 25. No. 302, 1. Juni 28. No. 241, 2 a. Juli 2. No. 354, 8. Juli 24. No. 241, 2 a. Nov. 6. No. 200, 11. No. 449, 1. Jan. 8. No. 287, 2. April 4. No. 424, 1. Mai 16. No. 441, 1. Juli 11. No. 399, 4. Juli 29. No. 183, 11. Sept. 22. No. 194, 13. No. 397, a. No. 446, 1 u. 2. Jan. 13. No. 361, 2. Febr. 5. No. 320, 1. Juni 26. No. 303, 5. No. 274, 1. No. 446, 2. Jan. 6, No. 172, 13. Jan. 13. No. 320, 2. Febr. 17. No. 170, 2. ■ , ■mnuHB » 1339-1357. 481 1339, März oder Mai 12. No. 378 c. 1339, April 13. No. 441, 2. 1339, Mai 24. No. 194, 14. 1339, Aug. 10. No. 270, 2. 1339, Aug. 13. No. 452, 1. 1339, Nov. 25. No. 428, 1. 1340, März 6. No. 406, 1 u. 2. 1340, April 18. No. 399, 1. 1340, Mai 19. No. 233, 6. 1340, Juni 9. No. 362, 1. 1340, Juni 20. No. 241, 2 a. 1340, Aug. 31. No. 433, 1. 1340, Nov. 22. No. 360, 2. 1341. No. 299, 4. 1341, Jan. 20. No. 294, 2. 1341, Aprü 4. No. 250, 2. 1341, Mai 21. No. 155, 8. 1341, Juni 15. No. 378 d. 1341, Dez. 21. No. 328, 19. 1342. No. 378 e. 1342, Jan. 20. No. 378 d. 1342, April 9. No. 378 f. 1342, Mai 10. No. 428, 2. 1342, Okt. 18. No. 297, 3. 1343, Jan. 26. No. 263, 2. 1343, März 23. No. 307, 1. 1343, Okt. 24. No. 383, 1. 1344. No. 274, 1. 1344. No. 275. 1344, Mai 19. No. 255, 1. 1344, Juli 15. No. 459, 1. 1345. No. 274, 1. 1345, Mai 19. No. 297, 4. 1345, Juni 15. No. 170, 3. 1345, Juli 27. No. 277, 2. 1346, Febr. 6. No. 408, 2. 1346, März 12. No. 334, 1. 1346, April 11. No. 236, 5. 1346. April 23. No. 428, 3 u. 4. 1346, Mai 5. No. 360, 3. 1346, Mai 5. No. 383, 2. 1346, Juli 15. No. 479, 1. 1346, Okt. 16. No. 236, 6. 1347. No. 274, 1. 1347, Jan. 2. No. 287, 2 a. 1347, April 5. No. 436, 1. 1347, Juni 23. No. 250, 3. 1347, Juli 2. No. 200, 12. V. 1347, Juli 24. No. 436, 2. 1347, Aug. 17. No. 250, 4. 1347, Sept. 4. No. 250, 5. 1347, Sept. 14. No. 155, 9. 1347, Okt. 9. No. 468, 1. 1347, Dez. 2. No. 489, 1. 1347, Dez. 13. No. 330, 1. 1348. No. 274, 1. 1348, April 4. No. 155, 10. 1348, April 23. No. 458, 3. 1348, Mai 12. No. 303, 6. 1348, Juni 1. No. 459, 2. 1348, Juli 22. No. 194, 15. 1348, Aug. 24. No. 492, 1. 1348, Okt. 21. No. 302, 2. 1348, Nov. 10. No. 447, 1. 1348, Nov. 29. No. 436, 3. 1348, Dez. 4. No. 183, 12. 1349. No. 274, 1. 1349, Febr. 18. No. 496, 1. 1349, Aprü 28. No. 416, 1. 1349, Juli 24. No. 296, 8. 1349, Aug. 11. No. 473, 1. 1349, Sept. 1. No. 194, 16. 1349, Dez. 1. No. 499, 1. c. 1350. No. 516, 2. 1350, Jan. 15. No. 165, 7. 1350, Febr. 11. No. 500, 2. 1360, April 24. No. 358, 1. 1350, Dez. 19. No. 200, 13. 1350, Dez. 24. No. 171, 5. 1351. No. 273, 4. 1351. No. 274, 1. 1351. No. 436, 5. 1351. No. 485, 1. 1351, Jan. 17. No. 358, 2. 1351, Mai 3. No. 303, 7. 1351, Aug. 19. No. 508, 1. 1351, Dez. 20, No. 328, 20. 1352. No. 465, 1. 1352, Jan. 17. No. 165, 8. 1352, Febr. 16. No. 465, 2. 1352, März 29. No. 233, 7. 1352, April 25. No. 304, 1. 1352, Juni 14. No. 512, 1. 1352, Okt. 27. No. 284, 4. 1353, Jan. 9. No. 370, 1. 1353, Febr. 27. No. 378 g. 1353, März 3. No. 345, 3. 1353, Mai 23. No. 296, 9. 1353, Mai 25. No. 240, 8. 1353, Juni 15. No. 328, 21. 1353, Aug. 7. No. 304, 2. 1353, Sept. 21. No. 195, 1. 1353, Okt. 3. No. 508, 1. 1353, Okt. 30. No. 515, 1. 1353, Dez. 16. No. 471, 1 u. 2. 1354, April 23. No. 302, 3. 1354, Aprü 30. No. 378, 2. 1354, Mai 15. No. 193, 6. 1354, Juni 5. No. 218, 2. 1354, Juli 9. No. 218, 2 a. 1354, Juli 26. No. 523, 1. 1354, Okt. 31. No. 527, 1. 1354, Nov. 10. No. 527, 2 u. 3. 1354, Nov. 25. No. 527, 4. 1355, März 24. No. 299, 5. 1355, Okt. 31. No. 455, 1. 1355, Dez. 22. No. 468, 2. 1356, Jan. 25. No. 534, 1. 1356, Febr. 3. No. 532, 1. 1356, Febr. 18. No. 294, 3. 1356, Mai 1. No. 459, 3. 1356, Mai 24. No. 320, 3. 1356, Juni 23. No. 343, 2. 1356, Juli 17. No. 540, 1. 1356, Juli 29. No. 516, 3. 1356, Aug. 6. No. 541, 1. 1356, Aug. 10 No. 497, 2. 1356, Okt. 4. No. 402, 2. 1356, Okt. 18, No. 531, 1 u. 2. 1356, Nov. 4. No. 531, 3. 1356, Nov. 6. No. 500, 2. 1356, Dez. 13. No. 471, 3. 1357. No. 274, 1. 1357. No. 539. 1357, Febr. 1. No. 528, 3. 1357, Aprü 23. No. 549, 1. 1357, April 27. No. 170, 4. 1357, Mai 1. No. 547, 1. 1357, Juli 18. No. 165, 9. 1357, Aug. 7. No. 520. 1357, Aug. 17. No. 459, 4. 1357, Aug. 21. No. 174, 7. 1357, Aug. 22. No. 548. 1357, Aug. 23. No. 174, 8. 61 iK* g üt : 482 1357, Okt. 16. No. 376, 1. 1358. No. 436, 5. 1358, Jan. 31. No. 553, 1. 1358, Febr. 14. No. 296, 10. 1358, März 5. No. 479, 2. 1358, März 10. No. 523, 2. 1358, Mai 1. No. 459, 5. 1358, Aug. 11. No. 490, 1. 1357—1510. 1358, Aug. 24. No. 496, 2. 1358, Aug. 29. No. 558, 1. 1358, Sept. 1. No. 340, 3. 1358, Dez. 13. No. 550, 1. 1359. No. 505, 1. 1359, April 20. No. 523, 3. 1359, Aprü 30. No. 499, 2. 1359, Sept. 22. No. 500, 3. 1359, Okt. 18. No. 250, 6. 1359, Nov. 4. No. 492, 2. 1359, Nov. 16. No. 169, 2. 1360, No. 117, 2. 1361, Juli 18. No. 180. 1387, Nov. 1. No. 558, 1 a. 1416, Juni 5. No. 518, a. 1510, Mai 16. No. 195, 2. ORTS- UND PEESONENVERZEICHNIS. Um dem Register nicht eine allzu große Ausdehnung zu geben — zu welchem Zwecke die Zahl der Absätze unter dem Hauptwort eingeschränkt wurde — ist bei Angabe der alten Form der Ortsnamen hinter der modernen nicht auf Abweichungen in den Endungen (-ingen, -heim) und die verschiedenen Arten, den Ablaut auszudrücken, Rücksicht genommen; dem entsprechend ist die Zahl der Verweisungen gemindert. Einfache Vornamen, Namen von Bauern und nicht angesehener Bürger sind wie die Flurnamen ausgeschlossen geblieben. Abgesehen davon, dass die Wortanlaute C und K, D und T, F und V, I und Y, V. Gu und W, V und U vereinigt sind, ist auch im Inlaut y von i nicht getrennt bez. keine Verweisung gemacht. Die zum fürstlichen Standesgebiet gehörigen Ortschaften sind durch ein Sternchen kenntlich gemacht. Aach (B.A. Engen), Ake, Hahe, Ahe, Ach 166. 193, 4. 194, 6. 236, 3. 240, 1. 255, Anm. 336. 386. 387. 389. 456. — Ödalricus, Vlricus de 75. 104. — (B.A. Pfullendorf) Aha, Ahe in Linczgow, Ahe, Ah bei Lintz 96 u. Anm. i. 264. 314. 544. — (Salemer-Flüsschen). Ach 469 u. Anm. l. Aachen, Aquisgranum 25. *Aasen (B.A. Donaueschingen), Aseheim, Asiheim, Äsen, Haseheim, Ashain, Aschan, Azehain, Assaim, Aschehain 62. 63. 68. 70. 80. 86. 93 u. Anm. 1. 108. 113, 3 a. 4. 131. 182. 188, 7. 24. 194. 16. 259. 320 u. Anm. 1.2.3. 325. 331, 5. 332, l. 3. 368. 383. 463. 565. — C. von Herr 188, 2. 3e. — Conradus de 147, 3. 274, i. — comitatus 68. 72 u. Anm. l. Abbelin, Wernher 424. Abel, Hainrich, Herr 427. Ablach (Flüsschen, an dem Messkirch liegt), Ablach, Abilach, Ablacus 165, 7. 192. 270 u. Anm. 2. 336. 422, i. 431. 448. 541. 542. — (O.A. Sigmaringen), Abilahc, Ablach, Der v. 413. — Hainricus de 118. — Rentz v. 174,7. 458, 3. 492, 2. 557. Absalon, Johannes 183, 4. Abzwich, Rvdoliüs 192. Ach s. Aach. Achdorf (B.A. Bonndorf), Hahadorf, Ahidorf 24. — Eberhardus de 108. Achern (B.A. Stadt), Achara 91. Achilinishusin (Echenhausen ? abgeg. bei Grafen- egg, O.A. Münsingen) 74. Achkarren (B.A. Breisach), Ahtacaren, Ahdera- ren 91. Achstat s. Eichstetten. Adalbertus, Adalbreht, comes s. Alb-, Linz-, Scherragau u. Lauterburg. Adalhartespara 8. Adalhartus comes s. Baar. Adelbertus frater ducis Berhtoldi (de Zähringen) 80. Adelgiseshouen s. Auttagershofen. Adelhausen (Vorort von Freiburg), Adelhusen, Lampertus de 80. Adelsreuthe (B.A. TJeberlingen), Adilsrivti 205. — Guntrammus nobilis vir de 90. Adilhartkilh (im Linzgau zu suchen) 153. 61* u Lxs«l mm 4.84 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. * Adlersbach (bei Hausach, B.A. Wolfack), Ar- noldesbach, Arnolsbach 68. 93. 223. Adrianopel (Rumelien), Adrinopolensis, Bischof: Egidius 378, a. b. Affel- s. Apfel-. Affenstain (unbekannt wo), Claur v., Priorin zu Löwenthal 233, V. Aftholderberg' (B.A. Pfullendorf) , Affilterberc, Walterus de 144. Aggenbach s. Akenbach. Aha, Ahe s. Aach. Ahausen (B.A. Ueberlingen), Ahusen, Anhusen 359. — Olricus de, Ahusarius 129. 134. Ahbinge, Ahebiige s. Echbeck. Ahidorf s. Achdorf. Ahlen (O.A. Biberach), Ahelon 197. Ahtacaren s. Achkarren. Aicha s. Illereichen. Aichelau (O.A. Münsingen), Aychiloch 197. Aichen (B.A. Bonndorf), Aichain 267. Aicheshain s. Aixheim. Aichhalden (O.A. Oberndorf), Eichalden, Echhal- den 408. 488. 491. Aigeltingen s. Eigeltingen. Ailekö s. Elgg. Ailingen (O.A. Tettnang), Eilingin, Alingen, Ailingen, Aylingen 63. 140, u. 197. 518. — H. de 181. Ainwilser s. Andweil. Aistaig (O.A. Sulz), Egesteige, Ghintraninus de 71. Aistegen s. Löwenthal. *Aitlingen (abgeg. bei Riedeschingen), Eitlingen (Eislingen) 357, 2. *Aitrach (fliesst unterhalb Geisingen in die Donau), Eitarhaha 23. •— (O.A. Leutkirch), Aitrach, Hainricus de 204, 2. *Aitrachthal, Eitrahuntal 9. Aixheim (O.A. Spaichingen), Aicheshain, Aichs- hain, Hermannus de 140, 10. 165, l. 215, 1.241. Ake s. Aach. *Akenbach (B.A. Ueberlingen), Aggenbach, Aggin- bach 225 u. Anm. l. 2. — H. de 225, l. — Hainricus de 225. — Juta de 225, l. — Vlricus de 225. Alasbach s. Aliensbach. Alb (Fluss), Alba 87. Alberskirch (O.A. Ravensburg), Albirskirche 205. Alberweiler (O.A. Biberach), Albernwiler 197. Albgau, Alpegauia, Albegou, Albigouve 15. 40. 48. 51 u. Anm. l. 2. 56. 57. 66. 82. — Grafen: Adalbertus 15, 2. — Bertoldus 82. — Erchangarius 24. — Gerhardus 66. — Uo- dolricus 15. s. Stühlingen. Albis (Kant. Zürich), Albis 158. Alboinus comes 20, 4. Albuinesbar, Albunespara, Albenespara 19. 35. 85. Albvinus tribunus 5. Aldunpurias s. Altenbeuren. Aleria (Corsica), Aleriensis, Bischof: Galganus 378, e. f. Alexandrien (Ägypten), Alexandrinus, Patriarch lat. Ritus: Egidius 378, a. b. Alife (Unteritalien), Alifanus, Bischof: Romanus 231. Alingen s. Ailingen. Aliensbach (B.A. Constanz), Alospach, Alasbach, Alespach 63. 471. — Fridericus minister de, miles, 163. — Hein- ricus de 162. Allerheiligen, Kloster, s. Schaffhausen. Allmannsdorf (B.A. Constanz), Almistorf, Mar- cuardus de 87. *Allmendshofen (B.A. Donaueschingen), Alnians- hofen, Almishovin, Almßhouen , Almenshofen, Almshoven 462. 484. — Anna 302, 2. 3. 334, l. — Bertoldus 130. — Bride 302, 2. 3. — Cecilie 551. vgl. Blumberg. — Die von 86. 564. — Elline 334, i. — Verene 302, 2. 3. — Fridericus 278, 3e. 302, 2. 322, l. 334. — Friderich Bick 302, 2. 3. 551. 560. — Gerhilte 302, 2. — Grete 302, 2. s. — Hain- rich 302, 2. 3. 551. 560. — Hilteburg 322 , l. — Hug 168. 194, l. 212. 302, 2. 3. — Johans 302, 2. s. 303, i. 347. 551. 560. — Lügart 302, 2. 3. — Nese 302, 2. s. — Rudolf 302, 2. 3. 308. 322, l. 334. — Ulrich 168. 212. 278, 3 i. 322, l. 398. Allmuth (B.A. Bonndorf), Almut, Almut 267. 385. — Bertholdus de 68. Allwich, Burkart, Herr 263, 2. Almanshaußen s. Altmannshausen. Alospach s. Allensbach. Alpegauia s. Albgau. Alpgau (Allgäu), Albgovia 56. 197. Alpirsbach (O.A. Oberndorf), Alpersbach 197. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 485 NH&8 Alpirsbach, Kloster: 71 u. Anm. 1 u . 2. 77. 338. 353. 441. 477. 503. 548. --------Äbte: Cünradus 71, 2. — Walther 441. Alt-, Alten- s. auch den Hauptnamen. *Altdorf (Teil von Engen), Alten Dorf 230. 417. 427. 506. — (Kanton Schaffhausen) 17, 2. *Altenbeuren (B.A. Ueberlingen), Aldunpurias, Alten-burron , -bivrron, Altenburten (sie) 16. 155, 8. 172, 6. 183 u. Anm. 1. 2. 4. 6. 7. 8. 8a. 9. 10. ii. 12. 219. 220. 387. 553, 1. *Altenweg (B.A. Neustadt), ze dem Alten Wege 357, 3. * Altheiligenberg (Burgstall bei Heiligenberg) 304. 312. vgl. auch Heiligenberg. Altheim (B.A. Messkirch), Althain 479 u. Anm. 2. — Wernher v. 395. — (O.A. Riedlingen), Althain 171 u. Anm. 2. — (B.A. Ueberlingen), Althain 387. 411. Altmannshausen (abgeg. Ort O.A. Münsingen), Altmannishusin, Altmaneshusen, Almanshaußen 140 u. Anm. u. 190. 293. 377. Altorf s. Weingarten. Altshausen (O.A. Saulgau), Alshusen, Deutsch- ordenskommende 204, 2. Altstetten (Kant. St. Gallen), Altstetten, Alstetin, Altsteten, Dietricus de 140, l. — Eglolfus de 140, 9. 183, 7. — Waltherus de 136, 2. Altus Mons s. Hochberg. Alwicus comes s. Sulz. Amervelt s. Emerfeld. Am Ort, An dem Ort, In Fine (Ueberlinger Familie): Burkardus 179, 3. — Heinrich 241, l. 373.390. 400. — Ripertus 155, 6. 241, l. 373. Ripo 328, 3. — Riprecht. — Virich 328, 3. u. 373. 390. e Amphingen s. Empfingen. Am Stade, Herman, der iüngere, Herr 267. *Amtenhausen (B.A. Engen) Amptenhusen, Amb- tenhusen, Amitenhiusen, Amtenhusen, Anipta- huis, Kloster 21. 69. 91. 93 u. Anm. l. 161. 194, 10. 16. 197. 275. 283. 291. 305. 319. 323 u. Anm. 2. 332. 333. 368. 371. 387. 444. 460. — Meistrin, Magistra: v. Beringen 305. Anagni (Italien), Anagnia 105. 141. Andelfingen (O.A. Riedlingen), Andelvingen, An- doluingen, Andilvingen, Conradus de 211. 272. — Heinricus 140. 155, 2. — Rvdolfus 242, 2. Andelfingen (Kant. Zürich), Andoluingen 458, 1. Andelsbach (bei Denkingen, BA. Pfullendorf), An- dolfbah, Andolfspach, Andelspach 90. — Hainrich v. 348, l. — Hermann Ludwich v. 348, l. Andweil (Kant. Thurgau), Annewilar, Anniwilare, Ainwiler, Baldebrechtus de 164. — Bertholdus 124. 156. — Hesso 101. — Johans 273. Anemerkingen, Anmärcbingen s. Emerkingen. Anhusen s. Ahausen. Ankenreute (O.A. Ravensburg), Ankenrute, Hain- ricus de 221, 3. *Anselfingen (B.A. Engen), Ansolvingen, Ansel- vingen 53. 529. — Ernesto de 75. Antringen s. Entringen. Anzenwiler s. Azenweiler. Anzikover s. Enzichofer. Apfelstetten (O.A. Münsingen), Apphelsteten, Af- felstetten 532. — Güta v. 426. — Hainrich v. 426. — Herman V. 340 u. Anm. i. 426. Apflau (O.A. Tettnang), Aphelowe, Affelim (verschrieben für Affelun), Apfelowe, Agnes de 172. — Anna 226. — C. 310. — Cristina 179, 7. 310. — Heinrich 179, 7. 197. 363. — Hermann 140, l. 172 u. Anm. i. e. 198, 3. 226. 363. Apothecarius, Appateker, Constanzer Familie. — Friderich 294, l. — Johannes 239. Appenweiler (O.A. Tettnang), Appenwiller 261. Appha pagus 50. Appishnser (von Eppishausen, Kant. Thurgau), Cftnrat 328, 17. Applißberg s. Epplinsberg. Aquino (Unteritalien), Aqinas, Bischof: Lambertus frater 279. Arbon (Kant. Thurgau), Arbun, Arbona 174. 285. 359. — Hainricus de 271, l. — Werner 110. 124. Arena, Vlricus de 164. Arezzo (Mittelitalien), Aretinus. Bischof: Ilde- brandus 279. Argouva pagus 78. — Graf: Ödalricus 78. Arkadi (auf Kreta), Archadensis, Bischof: Raphael 378, g. Arlai s. Erlen. WWtM fflm m Sir : i 1'. i ' ■'•■■• ;■ P8-' - ' . ! I ! ; ■. "■ m& 486 ORTS- UND PEKSONENVERZEICHNIS. Arnoidesbach, Arnolsbach s. Adlersbach. Arnolt, Messkircher Familie, Adelhait 240, 3. — Cünradus 201, l. 270. — Mäthildis 201, 1. — Rfidolfus 165, 1. 4. 193, 1, 201, 1. 240, 2. 241. 270. Aerzingen s. Erzingen. Asc-, Asch-, Asch-, Aesh, s. Esch-. Äschehain, Aseheim, Asheim s. Aasen. Aselfingen (B.A. Bonndorf), Asolvingas 22. 24. 383. 462. Äsen s. Aasen. Asenheim (abgeg. Ort bei Riedlingen), iEsinhain 146. Asp (abgeg. Ort bei Thalheim, O.A. Tuttlingen), Aspa 80. Assain s. Aasen. Ato, Atto, comes s. Baar. Aetrahusen, Atrahusen s. Hausen im Kirchthal. *Auenhof (bei U. Siggingen B.A. Ueberlingen), Owe, 339. *Aufen (B.A. Donaueschingen), Usheiin (lies Uf- heim), Vffheim, Vfhain, Nider Vfhain, Inferior Vfhain 21. 47. 91. 321. 387. 402 u. Anm. 1. 2. 429, 1. 484. 500, 1. Aufhausen (O.A. Geislingen? eher verschrieben für Uffheim), Vffhusen 91. Augia s. Auhof, Ow, Reichenau, Weissenau. Augsburg, Augusta 53, 1. 195, 2. 381. — Bischof: Sifridus 121, 3. — Domherrn 172. *Auhof (?O.A. Ravensburg), Owe, Augia 126, 1. — Bertholdus de 127. *Aulfingen (B.A. Engen), Auwolvinca, Ouvol- vinga, Owoluingen, Ewelfingen, Olwengin, Owel- fingen, Ouwelfingen 9 u. Anm. 1. 68. 202, 1. 274, l. 277. 332, 1. 3. 556. 565. Auttagershofen (O.A. Laupheim), Adelgiseshoven 68. Avellino (Unteritalien), Auellonensis, Bischof: Waldebrunus 231. Avignon (Südfrankreich), Auinio, Avinio 331. 378, a. o. d. e. f. g. 379 u. Anm. 2. 399, 2. 449. 473. 548. Azehain s. Aasen. Azelunberg (abgeg. bei Heiligenberg), 364, 4. *Azenweiler (B.A. Ueberlingen), Anzenwiler 363. — Hainricus de, dictus der Amer 220. — Hainz 363. Baar, Bertholdsbaar 10. 22. 26, i. 28, 2 u. 3. 30. 31. 34. 36. 38. 39 u. Anm. 1. 41 u. Anm. 1 u. 2. 43. 46—48. 56. 58. 68. 72 n. Anm. t. 74. 79. 117, 2. 133. 136, s. 166, l. 278, 3 d. 345, l. 2. 357, 2. — comites: Adalhartus 10. — Ato, Uto 20, 4. 26, i 28, 3. 30. 35. 36. 39. — Burghardus 46. — Cönradus de Wartenberg 291. — Cunthar- dus 25. — Tiso 26. 28 u. Anm. l. — Frumoldus 25. — Hainrich Graf von Fürstenberg 372. 443. - Hiltibaldus 58. — Perahtoldus, Per- toldus 20, 4. 22 n. Anm. i. — Rotharius 22. — vgl. Fürstenberg. — Ruadpertus vicarius Karoli 28, 4. 46. *Baarweg (wohl Strasse von Lenzkirch in die Baar), Boreweg, Barweg, Barewek 274. 354. 447. Bach (O.A. Münsingen), Bach 304. — Cünrat v. 284, 2. Bach-, Bach- s. auch Bech-. *Bächen (B.A. Ueberlingen), Bachiwe, Bsechiv, Behche, Bächi, Oberbächv 90. 219. 328, 17. — Burchardus de 162. 172. — Cünradus 221, l. — Gerdrudis 221,1. — Hainricus 219. 221, l. — Hermannus 219. — Mehthildis 221, i. — Vlricus 219. 221, l. Bachhaupten (O.A. Sigmaringen), Bachoupten 228, l. *Bachheim (B.A. Donaueschingen), Phacheim, Bacheim, Bacha 26, l. 83, l. 197. 244. 278, 3 f. 325. 331, 5. 388. Bachheimer (Villinger Geschlecht), der Bachamere, Burchart der, Herr 188, 3. *Bachzimniern (B.A. Donaueschingen), Bachzimmern , Bähzimer, Bachzimer 323. 331,5. 332, 1. 3. Baden (Kanton Aargau), Badin, Baden, Paden 240, l. 2. 308. 342, i. 352. 425. 514. 523, 2. — Cono comes de 99. — Odalricus 78. — Wern- herus comes 85 u. Anm. 2. 94. — (Baden-Baden) Herimannus marchio de 94. 107. — Herimannus (IL) marchio 78. s. Limburg. *Badwegen (Burgstall bei Krumbach B.A. Messkirch), Badewege, Cönradus de 130. — Hein- ricus de 163. Baffendorf s. Bavendorf. Bahritter, Der 531, 2. 3. Baiern 382. — Herzöge: Heinrich (der Schwarze), 85 u. Anm. 2. tfifVrW SsSSSs mam ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 487 88. 102. — Ludwig (später König) 351 u. Anm. l. Baindt (O.A. Ravensburg), Buind, Bivnd 233, 5. — Kloster 197. Baitenhausen (B.A. Ueberlingen), Bettinhusin, Beitenhusen, Batenhusen 236, l. — Hein, sacerdos de 101. — Herbotus 126, l. *Baldingen (Ober- oder Unter-Baldingen B.A. Donaueschingen), Baldinga, Paldinga, Ober Baldingen, Nider Baldingen 8. 21. 28, 4. 36. 68. 250, e. 291. 303, i. 332, i. 2.3. 358 u. Anm. l. 2. 374. 442. — Berhtolfus de 75. — Heinricus de 75. Balgbeim (O.A. Spaichingen), Valgli (verschrieben), Balgehain 194, u. 332, l. — Ber., Berht. de 174, 5. 267. — Conrad 335. — G. v. 168. — H. v. 168. 267. Balingen (O.A. Stadt), Balgingen 197. Ballwil (Kanton Luzern), Baldwilrre, Hartman v. 461. Balzhausen (B.A. Bonndorf), Baltzhußen 212. Balzheim (Ober-, Unter-B. O.A.Laupheim),Baldes- heim, Heinricus de 68. Bamberg (Oberfranken), Babinberg, Babenberg, Bischöfe: 210. — Eggibertus 121. Bambergen (B.A. Ueberlingen), Bamberch 236, 2. Bankholzen (B.A. Constanz), Bancheleshoven, Banchilhouen, Burchardus de 96. — Eberhart 67. Banzenreuthe (abgeg. bei Salem), Wancenriuti 134, 4. Bara s. Baar. *B'ärenbach (B.A. Wolfach), Bernbach, Bermbach, Berenbach 459 u. Anm. 1—5. — Abreht v. 459, 3. 4. — Anne 459 u. Anm. 2. — Conrat 459, 5. — Franz 423 u. Anm. 1. 459 u. Anm. 1. 2. 4. 474 u. Anm. 2. — Gering 459, 4. 5. — Götze 459, 3. 4. — Hans 459, 4. 5. — Walther 459 u. Anm. i. 2. *Bargen (B.A. Engen), Bargen 468 u. Anm. l. — (Kant. Schaffhausen), Paragen 17, 2. Bärmatingen s. Bermatingen. Bsertelli, Bartholome s. Mühlhofen. Bartelstein (Ruine bei Scheer, O.A. Saulgau), Bar- tilstain, Bartelstain, Bartenstain. — H. v. 286, i. — Hainricus 146. 150. — Hartnit 183, 9. 531, 3. — Härtung 527. — Viridis 342. Basadingen (bei Diessenhofen, Kant. Thurgau), Bazmundinga 67. Basel, Basilea 65. 216. 522. — Bischöfe: 449. — Livtoldus 121. — Ortleibus 94. — Domherrn: 203. Batemaringin s. Bettmaringen. Batenhusen s. Baitenhusen. Baufnang (B.A. Ueberlingen), Buuinanc, Gerol- dus de 90. Baumburg (Burgstall bei Hundersingen O.A. Riedlingen), Buwenburc, Buenburc, Gotefridus 136. — Marquardus de 146. — Ölricus de 136. Baumgarten (O.A. Tettnang), Bongarten 183. *— (vermutlich Gewann in oder bei Wolterdingen B.A. Donaueschingen), Paumcartun 10. Bavendorf (O.A. Tettnang), Baffendorf, Bafindorf, Bäffendorf 518. — H. de 172, i. — Hainricus 204 u. Anm. 2. 205. — Hermannus 204, 2. Bawarus, Bvrcardus 193. — Cünradus 196. — Hainricus 193. Bazmundinga s. Basadingen. Beatrix sei., Nonne zu Amtenhausen 69. Bebenhausen (O.A. Tübingen), Bebenhusen, Kloster 442. Bechingen (aufgegangen in Volkertshausen, B.A. Stockach), Pachinchova, Bechingen 3. — Hainrich v. 385. — (O.A. Riedlingen), Bächingen, 216, 4. Bechivsteige (unbekannt wo?), Heinrich v. 191. Bechlingen (O.A. Tettnang), Bachilingen, Cvnra- dus de 144. Beckhofen (B.A. Villingen), Pettinchova, Betecho- uen, Beggenhouen, Beckouen 6, l. 68. 93 u. Anm. l. 305. 332,3. 429, l. *Beczzenrüti (abgeg. bei Illwangen), 282. Beggingen (Kant Schaff hausen), Beggingen 21. — Friderich v., Herr 385. Behche s. Bächen. *Behla (B.A. Donaueschingen), Pelaha, Behlan, Belen, Bela, Bollen 48. 93, l. 95. 264. 356. 551 a. Beienburg (Burgstall bei Wolpertschwende O.A. Ravensburg), Bienburch, Bigenbvrc , Cvnradus pincerna de 232 vgl. Schmalegg. — Hainr. de 232. Beitenhusen s. Baitenhausen. Beifort (bei Kurwaiden, Graubünden) 101, 2. Bellevaux (Dep. Haute Saöne), Belleuallis, Kloster 113 u. Anm. 1. DA ■H mm ffl TS»»*«'« ■ ■ ü ijfP I v $1P$ , S E SM H 9m - I s«« Wm 48S ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Bellraont (bei Räzüiis Kant. Graubünden), Bel- munt, Hainricus de 140, 12. *Benzenberg (abgeg. bei Judentenberg), Benzin- berc 216, 3. *— (abgeg. bei Rohrdorf), Bentzenberg 448. Berau (B.A. Bonndorf), Berowe, Kloster 156. Berg a. Irchel (Kant. Zürich), Berge 197. *— (bei Raithenbuch B.A. Neustadt), Bergen 354 u. Anm. 1. — (O.A. Ehingen), Berge, Bertoldus comes de 107. 112. — Vlrichus comes de 107. 140. 4. — (O.A. Ravensburg?), Berge, Cvnradus Bocke de 254. — (O.A. Tettnang), Berge, Bergge, Albertus de 140,9. 221,4. - Jäke v. 382. — Johannes 221, 4. — Peter 382. — Wernher 382. — s. Heiligenberg. *Bergeck (B.A. Wolfach), Bergeck 561. Bergelin, Bergli, Bärgeli (Villinger Familie), Bertoldus 387. — Cvnrat 202, 1. 258. — Rudolf 876,_i. Bergheim (B.A. Ueberlingen), Berghain 518. *Berghof (B.A. Ueberlingen), Berghof 411. Beringen s. Riedböhringen. Beringer, Chünrat der, Vogt zu Bräunungen, 303,1. 330. Bermatingen (B.A. Ueberlingen), Perahtmotingas, Bermetingen, Bermatingen , Bärmatingen 18. 221, 2. 232. 233, 2. 4. 238. 268. 359. — Dietricus de 140, ie. 172, 4. 5. 6. 179, 7. 221, 2. 242,3. 260. 286,2. 312. 328,1.2. — Han- ricus 134. 232, 2. — Jacobus 172, 4. 9. 181, 2. 221. 232, 2. 233 u. Anm. 1. 242, 2. — Rudolfus 179, 7. 220. — Vlricus 204, 1. 232, 2. 233. 238, 4. 242, 2. Bern (Ruine a. Neckar O.A. Rottweil), Burchar- dus de 80. 117. — C. 278, 3 i. — Cfinrat 467. — Friderich 467. — Judinta 80. Berneck (O.A. Nagold), Bernegkh, Die v. 116. Bernhausen (O.A. Stuttgart), Bernhusen,. . de 356. Bernweiler (O.A. Sigmaringen), Bernwiler 336. Berthold, Berhtoldus, dux (de Zähringen) 80. — Graf s. Zäh ringen, Albgau. Besamjon (inFrankreich), Bisuntium, Erzbischöfe: Amadeus 121. — Ansericus 87. Besserer (Ueberlinger Familie) 518. — Adelolt 273. — Gözeli 273. Betechouen s. Beckhofen. *Bethbur (abgegangen bei Leibertingen B.A. Messkirch) 215, 1. *Bettenbrunn (B.A. Pfullendorf), Bettenbrunnen, Betenbrunnen 197. 243 u. Anm. 1. 3. 518. — Burchardus Vinko de 204, 2. Bettinhusin s. Baitenhausen. Bettmaringen (B.A. Bonndorf), Batemaringin, Batmaringin, Battmaringin, Bettmaringen, Betmaringen, Betmeringen 83, 1. 98, 1. 119. 267. 454. 499, 545. — Friderich v., Herr 454. 499. Beuren (B.A. Engen), Binrrin, Bürron 62. 556. *— (B.A. Ueberlingen), Bivron, Bivrron, Borron, Boron, Buren, Bürren 90. 114. 183, 7. 10. 196. 211. 323 u. Anm. 1—21. 373. 397. 518. -------Bertoldus de 242, 4. — Clara 328, 2. — Cun- rat 183,12. 218, 2 a. 242, 4. 328, 2. 3. 4. — Göz- winus 172. 175. 183, 4. 196. — Heinricus 114. 172. 183,4. 196. 217. 328, 2.3. — Landolfus 114. — Marquardus 127. — Ortolfus 120. — Vlricus 114. 328, 2. 3. — (O.A. Riedlingen), Burron 241,1. Beuron (O.A. Sigmaringen), Bürron, Bvron, Bvr- ron, Bürran, Kloster 142 u. Anm. 170. 199. 215 u. Anm. 1. 2. 240, 4. 282. 392. Bevron s. Kaufbeuren. Biberach (O.A.Stadt), Bybrach, Bibrach, Pyberach, 174, 7 328, ie. 368. 557. 558. Bibruck (O.A. Tettnang), Bibrugge 126 u. Anm. Biburg (bei Abensberg, Niederbaiern), Iburg, Kloster 367. Bichelsee (bei Fischingen Kant. Thurgau), Bikelnse, Bichelnse, Eberhardus de 183, io. 315. *Bichishausen (O.A. Münsingen), Bichilhusen, Pis- hishusen (sie), Bichinshusen, Bichishusen 197. 227 u. Anm. l. 265. 336. 387. 521. — Hainricus de 342. *Bichtlingen (Ober-, Unter-B. B.A. Messkirch), Birihtilingin, Birchtlingen, Birhtlilingen, Nider- birhtlingen, Ober Birhtlingen, Birhtelingen 63. 123. 142. 431. 478. 482. 527, i. 2. 537. 557. Bickelstain, Cvnradus 140, 3. Byderich, Berhdolt Edelknecht v. Waldkirch 437. — Vrene 437. vgl. Waldstein. Bienburch, Bigenbvrc s. Beienburg. Biengen (B.A. Staufen), Biengen 357, 2. *Biesendorf (B.A. Engen), Bvesendorf, Büessen- dorf 387. 486. mm PH :SSäBKHSS OETS- UND PEESONENVEEZEICHNIS. 489 Biesingen (B.A. Donaueschingen), Boasinheim, Bvsenhain, Bösenhain 39, l. 250. 332, 1-3. *Bietingen (B.A. Messkirch), Bvthingin, Botingin, Butingen, Buttingen 90. 197. 387. 388. 422. 431. 479 u. Anm. 1. 2. 492 u. Anm. 1. 527, 1. Bildstein (bei Bregenz ?), Bilstain, Heinricus de, niiles 154 Anm. *— (Berg bei Windgfäll B.A. Neustadt), Pile- stein, Bildstain, Bilstain 87. 274. 354. Bilger v. Zürich, Her., Bürger zu Constanz 458. — Johans 366. Bingen (O.A. Sigmaringen), Bvingen, Eber. v. 413. Binswangen (O.A. Riedlingen), Binizwangin, Binz- wangen, Binswangen 101. 102. 190, 3. 197. Bir- s. Bur- Bür-. Birihtilingin s. Bichtlingen Birkendorf (B.A. Bonndorf), Birctorf, Ita de 87. *Birkenweiler (bei Neufrach B.A.Ueberlingen), Bir- chenwilare, Birkenwiller 124, 3. 265 a. Anm. l. 2. *Birlinsbach (B.A. Wolfach), Bvrtenwinesbach, Bürtwinspach 200 u. Anm. 4. 6. Birtingaller s. Spitalhöfe. Bisaccia (Unteritalien), Bisaciensis, Bischof: Benedictes 231. — Ricardus 378, e. f. Bisant, Wal. 172, 5. Bischmaiger, Bizmaier, Villinger Familie, Eber. 188, 5. 258. — Henrich 188, 3. Bischofzell (Kant. Thurgau), Episcopaliscella, Bischofszelle, Stift 164. 166, 2. 183. 239. 246. 273. Bissingen (O.A. Hechingen), Pisingas, Bisingen 25. — Elizabeth v. 354 u. Anm. l. 2. 4—r. vgl. Blumegg. — Wern. 258. Bisuntium s. Besancon. *Bittelbrunn (bei Waldhausen, B.A. Donaueschingen), Bütelbrunnen 62. *— (B.A. Engen), Butelbrunne, Bittelbrunnen, Bitlbrunnen 409. 456. 563. Bittelschiess (O.A. Sigmaringen), Buttelsciez, Bv- telschiesh, Bivtelschiez 126, 1. 249. — Bertoldus de 192. Bitzenhofen (O.A. Tettnang), Bitzenhouen, C. v. 238, 6. Bivnd s. Baindt. Biurrin s. Beuren. Bivtelaer, Hainricus 175. Blankenstein (O.A. Münsingen), Blankenstain, Schwigger v. 284, 2. Blansingen (B.A. Lörrach), Plansingen 68. V. *Blatta (Flüsschen bei Lenzkirch, welches?) 274. Blatten (Kant. St. Gallen), Blattun, VI. de 242, 4. Blattenhart s. Plattenhardt. *Blättringen (abg. O.A. Sigmaringen), Blatteringen, das Dorf 532. *— (O.A. Sigmaringen), Blatteringen der Weiler 532. Blaubeuren (O.A. Stadt), Blabiurron,Blabürronl97. — Conradus de 150. Blawac, Blaewach, s. Blewach. Bletz, Blez, Villinger Familie, Burchart 202, 1. 257, 1. — C. 188. — Dietr. 258. — Virich 320. Bletzer, Blezzer (von Hayingen). Alber. 265. — Benzo 190, 1. — Dietericus 190, 1. *Blewach (= Schwarzer Graben, Flüsschen bei Frickingen, B.A. Ueberlingen), Blawac, Blaewach, Blewac, Bhewang 104. 105 Anm. 111. 140, 1. Blezzer, Johannes 202, 3. Bli- s. Pli—. Blochingen (O.A. Saulgau), Blochingen 265, 1. Blochli, Blokeli (v. Aach): Adilhait 193, 4. — Burchardus 386. 387. — H. 386. 387. — Jo., Johans 193, 4. 386. Bludenz (Vorarlberg), Bludentz, Blvdentze, Bludens 446, 2. — H. v. 238, 6. — R. de 315. *Bluniberg (B.A. Donaueschingen) Blomenberg, Bluemberg, Bluemenberg, Blumenberch, Blüben- berg , Blümenberg, Blvmenberc, Plumenberch, Plumenberg 378, g. — Domini de 264, vgl. Blumegg, Blumenfeld, Donaueschingen, Stallegg, Thannegg. — Adelheit 486, s. Friedingen. — Agnes 188, 14. 331, 5. 354 u. Anm. 1. 374. 387. 398.497,2. 549 u. Anm. 1. — Anne 497. — Ber. 169, 1. — Cecilie 551, vgl. Allmendshofen. — Conrad 259. 322. 335. — Albrecht 194, u. 259. 343, 2. 455. 465. 497, 2. 539. 549 u. Anm 1. 564. — Conrad, Domherr v. Constanz 259. — Diethelui 195. 497. 528, 2. — Gerhart 528. — Gotbold, Johanniter 188, 11. — Heinrich 259. 524. 551. — Johannes (Hannes, Hans) 194, 4. 195. 197. 252. 259. 343, 2. 406, 1. 497, 2. 524. 528, 1. 3. 539. 549 u. Anm. 1. 564. — Rudolf (Rudi) 194, 11. 387. 398. 497, 2. 549, 1. 528. Blumegg (B.A. Bonndorf), Bluomegge, Blvmen- egge, Blüemenegge, vgl. Blumberg. — von 62 Hl ■■■■ IS ■ I ' 490 ORTS- UND PEKSONENVERZEICHNIS. 274, i. — C. 168. — Cunrat 326. 354 u. Anm. i. 2. 4. 5. — Elyzabeth 354 u. Anm. I. 2.4—7., vgl. Bissingen. — Heinricus 259. 299. 354, 5-8. 406 u. Anm. i. 2. 440. 465, l. 2. — Johans 194, 4 a. 326, 1. 354 u. Anm. 1. 387. 406 u. Anm. 1. Blumenfeld (B.A. Engen), Blümenuelt, Chuonra- dus in, miles (de Blumberg) 259. Blumenstein (Burgstall bei Frauenfeld Kant. Thur- gau), Blumenstain, Blümenstain, Dietbelmus de 155, s. 163. Blumpenbach (Burgstall bei Waldshut), Blvmpen- bach, Siverid v. 156. Boasinheim s. Biesingen. Bochingen (O.A. Oberndorf), Bohchingin, Liutfri- dus de 71. Bocborn s. Buchhorn. Bochzhasela s. Boshasel. Bocke, Cvnradus — de Berge 254. *Bocksbach (abgeg. B.A. Wolfach), Bockespach 540 u. Anm. 1. *Bodelshausen (abgeg. bei Geisingen, B.A. Donaueschingen), Podilshüsin 79 u. Anm. 2. Bodemer, Rudolfus 150. Boden (O.A. Wangen), Bode, Eber, de 242, 4. Bodensee, Lacus, lacus Pothamicus, lacus Botan- nicus, Bodense 114. 129.135. 173 u. Anm. 2. 298. 446. 469 u. A.,m. 1. Bodman (B.A. Stockach), Potamo, Bodimin, Bo- dem, Bödmen, Bodmin 33. 39. 253. — B. de 181. — Cönradus 102. — Eberhardus 101. — Eber. VI. 221,3. — Elsbetha 537, vgl. Bohrdorf. — Johannes (Hans) 260. 261, 4. 310, 2.3. 315. 527, 1. 532. 537. — Rvdolfus 174. _ UlricUS 163 u. Anm. 183 u. Anm 5. 273. — Walther 373. Bogimer, Swiggerus 140, 9. Bohchingin s. Bochingen. Bohlingen (B.A. Constanz), Bollingin, Hugo de 110. Böhmen 446, 2. Böhringen (B.A. Constanz), Peringen, Burchardus de 87. Bokke (Ritterfamilie), Clara 338, vgl. Schenken- zell. — Friderich 338. — Johannes 338. — Nicolaus 338. *Boll (B.A. Messkirch), Bolle 90. 165. 197. 388. — Agnes 483. — AI. de 142. — Albertus de 142. 165. — Anne 483. — Bebt 483. — Ber. 213. - Hailwig 483. — Hainricus 165. 342, 2. — Johans 170, 4. 431. — Rudolf 170, 4. — Wernher 483. Boll (B.A. Bonndorf), Bolle, Polle 197. — Petrus 168. 267. 357, 2. Bollen s. Behla. Bollingen s. Bohlingen. Bolstern (O.A. Saulgau), Polster 78. Bombach (B.A. Emmendingen), Mombach (Druckfehler) 399, i. Bonebroch, Bonbroch, Vir. 174, 6. 193, 1. Bongarten s. Baumgarten. Bonndorf (B.A. Ueberlingen), Bondorf, Livtfridus de 90. — Rupertus 90. — Waltpoto 90. — Wernherus 90. — (B.A. Stadt), Bondorf, Mondorf (verschrieben) 354. 355. 499, i. --------Bernhart v. 385. — Else v. 288. — Hane- mann v. 200, 4. 5. — Henßeler v. 200, u. — Johannes v. 200 u. Anm. 4. 9. io. — Wilhelme v. 200, 4. 5. --------Vogt von: Bobbe 296. Bonritter, Her. 207. o Bonstetten (Kant. Zürich), Bonstetten, Virich v. 354, 3. Boos (O.A. Saulgau), Bozze 63. Boreweg s. Baarweg. Borne, Friderich, Edelknecht 437. Borron s. Beuren. Bosa (Sardinien), Bossoniensis, Bischof: Bonifacius, Weihbischof' v. Constanz, 231, 3 4. Boselingen s. Büsslingen. Bosenhain s. Biesingen. *Boshasel (Ober-, Unter-B., B.A. Pfullendorf), Bozhasil, Böshasel, Boshasela, Bochzhasela 163 Anm. 179, 6. 282. 315 u. Anm. 1. 2. — Heinricus de 90. Bosse, Gossewin 361, 2. — Wolue 517. Botingin s. Bietingen. Bottighofen (bei Gottlieben, Kant. Thurgau), Bo- tinhoven, Waceli de 67. Bovino und Venafro (Unteritalien), Venafranus, Bischof: Andreas 279. Bozze s. Boos. Brait- s. Breit-. Bramenloch s. Bremelau. Brandeck (Ruine bei Dornhan, O.A. SuLz), Brand- ech, Bruno v. 477. — Egilolf de 77. ..ffff"* (MäjÖi I '111111 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 491 Brändeli, Brendelin (von Markdorf), Adelkaydis 140, 3. 6. — Agnes 140, 3. 6. — Bertoldus 140, 3. 6. — Hainricus 140, 3. 6. 233, 2. — Rudolfus 3. 6. 15. — Vlricus 140, 3. 6. 15. Branthoch, C. 215, i. Brannenberg (B.A. Stockach), Brvnberch 313. Bräunungen (B.A. Donaueschingen), Brülingen, Bringilingen , Pruwelingen , Brivlingen , Pru- lingen, Brvnlingen, Brinlingen 21. 62. 68. 109. 110. 194, 15. 197. 203, ia. 296. 303 u. Anm. 1-7. 305. 308. 330. 360. 378, e. 387. 388. 394. 414. 425 u. Anm. 1. 2. 445. 462. 465 u. Anm. 1. 560. 564. — Burggraf: Peter v. Reuthin 425, i. — Gerung v. 296, i. — Livtfridus 80. — Rv- dolf 252. — Vögte: Chünrat der Beringer 303, i. 330. — Henni 303, 2. — Hug 303. 305. — Hug v. Ofteringen 296. Bregen s. Prechthal. *Bregenbach (B.A. Neustadt) 106 Anm. *Bregenthal (B.A. Neustadt), apud Pregin 80. Bregenz (in Vorarlberg) Brigantia, Bregancia, 101, Anm. 3. — Hugo comes de 315, l. — Rudolf comes 85 u. Anm. 2. — s. auch Mehrerau. Breisach (B.A. Stadt), Brisacum, Brisach 345,1. — Cüne de, magister 216. Breisgau, Brisigaugia, Prisahgouve, Briscaugia pagus, Brischowe, Brisgaugia, Brisgoi 34. 48. 78. 197. 345, l. 357, 2. 452. — Graf: Heriniannus 78. *Breitebene (B.A. Wolf ach) Breitobeine 540, 1. Breitenbach (O.A. Leutkirch), Braitenbach 328,4. Breitnau (B.A. Freiburg), Braitnowe 461. Bremelau (O.A. Münsingen), Bramenloch, Brerne- loch, Bremenloch 146. 185. 227, 1. 466. Brendelin s. Brändeli. Brenner, Messkircher Familie, Burchardus 165, 2. 201, 1. 270. — H. 174, 2. 181. — Hainricus 165. — Johannes 165, 2. 193, 2. 201, 1. 270. Brescia (Oberitalien), Brixia 324. Brettun s. Prechthal. Breuschthal (Thal der Breusch im Unterelsass) 157. Brigach (B.A. Villingen), Brigen 194, 13. — (Fluß), Brichena, Brigana, Brigil, Brigine, Brigenne 68. 72. 93. 117. 188, 15. 202, 1. Brigenthal, Brigental 86. 194, 6. Bringilingen, Brinlingen s. Bräunungen. Bris— s. Breis—. Brobhentel (wo unbekannt) 210 Broge, Cvnrat 232, 2. Bronnen (Schloss O.A. Tuttlingen), Brvnnon, Hvgo de 90. — Livkardis 90. Bronnhaupten (O.A. Balingen), Brunnehoubiton 68. Brugg (Kant. Aargau), Brügge, Brug 384. 523,1. *Bruggen (B.A. Donaueschingen), Brugga 560. Brvgil, Lvdiwicus miles 138. Brulingin s. Bräunungen. Brumsi (Schaffhauser Geschlecht), Agnes 562, vgl. Reckenbach. — Claus 562. — Cünrat 352. 387. — Egbrecht 562. — Johannes 299, 5. Brvnberch s. Braunenberg. *Brunhilczbach (abg. im Kinzigthal) 461. Brunna s. Burne. Brunnadern (B.A. Bonndorf), Brvnadiron 156. Brunnehoubiton s. Bronnhaupten. *Brunnen(hof) bei Möhringen (B.A. Engen), Brun- non 378, c. — Kloster 197. Brunnenf'eld (bei Bludenz, Vorarlberg), Brunnenveit, Gerunk v. 328. *Brunnhausen (B.A. Pfullendorf), Bruneshüse 191. Brussetal s. Breuschthal. Bubikon (Kant. Zürich), Bübichouen, Bübicon, Johanniterkommende 191. 411. Bucenbrunnen s. Wizenbrunnen. *Buch (abgeg. bei Hobenhewen B.A. Engen) Buch, 336. — (B.A. Illertissen), Püch 535. Buchau (O.A. Riedlingen), Puahauua, Bvchaugia, Bücbowe 39. 137. 197. — Kloster 137. — Rvdolfus de 137. Buchberg (Kant. Schaffhausen), Büchberg 197. Buchensedel s. Buggensegel. *Büchern (^Ober- Unter- B.A. Wolfach), Büchorn, (Gehüpfe) 423, 1. 2. — Künegvnt 200, 5. 10. — Güte 200, 5. 10. — Niclaus 200, 4. 5. 423, 2. — Virich 200, 4. 5. 423, 2. Buchheim (B.A. Stockach), Bvhchein, Büchaim 90. 165, 1. *Buchhof (B.A. Pfullendorf), Buch, Swaichof (ob Buchhof?) 90. 134. 62* IIP 1 M • mmB • fB|3 &i$e B$HHe Wmm m m ",1.:. I mestä. 492 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Buchhorn (Friedrichshafen), Puochiorn, Büchorn, Bochorn, Bühchorn 4, 3. 140, 12. 14. 153. 172, 1. 221, 4. 242, 2. 257. 489. — Ammann, Cünrat 382. Buenburc s. Baumburg. Bvesendorf s. Biesendorf. Buffenhofen (O.A. Sigmaringen), Bvfenhoven 201. — Albertus de 201, l. Buggensegel (B.A. Ueberlingen), Buchensedel, Buggensegen 124, 3. 140, 14. -- Hartmannus de 221, 1— VI. 221, 1. Bühcborn s. Buchhorn. B^heler, B. der 193, 4. *Bühl bei Schenkenzeil (B.A. Wolfach), Bivhel 338. Buind s. Baindt. Bvingen s. Bingen. Bülach (Kant. Zürich), Willacho, Bullach 79, 2. 449. Bunkhofen (0. A. Tettnang), Bvuinkouin, Bunkouen, Burcardus de 90. — N. 233. — Nicolaus 140, 16. 172, 19. — Vlricus 90. Bure s. Burg. Burcelarius, Heinricus, rniles 163. Burchardus miles et ministerialis Lutoldi de Kren- kingin 119. *Burg (B.A. Ueberlingen), Bure 126, 1. — Wernherus de 90. ■— (der obere Teil von Strassberg, O.A. Sigmaringen), Bure, Burg, Burk 32. 52. (?) 197. *Burgau (O.A. Riedlingen), Burgununderm Bussen, Burgun, Burgen 21. 531 u. Anm. 1. 2. 3. Burgberg (B.A. Ueberlingen), Birchperch, Albertus de 140, 13. — (B.A. Villingen), Burgberg, Bürperg, Conradns de 188, 4. — Engelpürg 371. — Margaretha 371. Bh-geder, Eberhart 353. — Virich 353. Bürgel a. Main, Birgila 55. ßurgfelden (O.A. Balingen), Burcvelt, Adilhaidis 131, 2. — Cvnradus de 131, 2. Burggraf (Geschlecht von Villingen), Burgraue, S. der, Herr 188, 3. Burggrauin s. Dorlisheim. Burghardus comes, s. Baar. Bürglen (Kant. Thurgau), Bürgeion 538. — Eberhart v. 538. — Ymer 538. Bürgtor (Constanzer Geschlecht), Barthol. de 232. Burgun s. Burgau. Burgund s. Zähringen. *Burgweiler (B.A. Pfullendorf), Burcwiler, Burch- wiler, Burgwiler, Wiler, Bvrgwiler, Burkwiler, Burgwiller 179, 2. 183, 5. 185. 197. 207. 216 q. Anm. 1—5. 379 u. Anm. i—3. vgl. auch Wilare. Burichinger marca 11. Burkheim (B.A. Breisach), Burcheim, Conradus Osunc de 108. Burladingen (O.A. Hechingen), Burleidingen, Bur- ladingen 11. — Cristina de 227. — Küni 517. — Götfridus 179, lo. 227. — Judenta 227, vgl. Stadion. Burne (unterelsässische Familie), Brunna, Burner, Beate v. 200, 12. 13. vgl. Schnellingen. Burron s. Beuren, Beuron. Burst (Hegau-Linzgauisches Geschlecht) Albreht 328, u. 392. — Katherine 402. — Elzebet402. — Hainrich 532. — Johans 402 u. Anm. 2. — Ulricus 154, 1. 172, 5. 422. Bvrsteer, BArster, der 232, 2. 233, 1. Bürsten (O.A., Wangen), Bürston, Fridericus de 221, 4. Btotenwinesbach s. Birlinsbach. Burzelarius, Bertholdus, miles 154, 1. Bvsenhain s. Biesingen. Bussen (O.A. Riedlingen), Bussen 137. 336, 1. 518. — Vogt zu: 0 Schiltunc 318. — Friderich 284. Bussingin prope Oninburron (abgeg.) 74. Büsslingen (B.A. Engen), Boselingen, Büselingen 410. — Herimannus de 78. Bussnang (Kant. Thurgau), Bussinanc, Bussenanc, Albertus de 99. — Ber. 164. — Bertholdus 136. But— Büt— s. Bit— Biet—. Butz, Berthold 155, 8. Butzenbrunnen s. Wizenbrunnen. Bützer (v. Villingen), Hug der 188, 10. — Johannes der 301, 1. Bvtzo (Bvzze), C. magister, clericus 246. — Cun- rat 202. — Hainricus 226. Buu—, Bvu—, Buw— s. Bau— Bu—. Cachinga 31, 3. Kächkeller s. Grünburg. Cadix (Spanien), Gadicensis, Gadiensis , Bischof: Johannes, fr. ord. fr. Min., conventualis in Villingen 184. 187, 1. Käger (Rottweiler Familie), Elysabet 296, 10. — Hainrich der 296, 10. i 1. 1 i ig • 1 I ORTS- UND PERSONENVERZEIOHNIS. 493 Kagi v. Villingen, Cvnradus 132. Cagli (Mark Ancona), Calliensis, Bischof: Petrus 378, c. d. o. f. g. Cagliari (Sardinien), Calaritanus, Erzbischof: Ra- nucius 279, 3. Kaibach (B.A. Wolfach), Kegebach 353 u. Anm. l. Kaybe, Frike der 424, i — Friderich 461. Kaiser (Hayinger Geschlecht) 190, l. — Berhtolt 292. — Hainrich 292. Kaiserstuhl (Kant. Aargau), Keisirstvl, Kaiserstül, Keiserstuol 449, l. — Adelhaidis 158. — Hainrich 433, i. — Mech- thildis 158. — Rudolfus 158. Calamonensis (Kreta), Chalamonensis, Bischof: Leo 231. Kalchern (ietzt Klaus bei Rankweil, Vorarlberg), Kalcheron, Abelinus de 174, i. Kalkreute (O.A. Sigmaringen), Riute iuxta Ostra(?), Galchrtti, Galcruti, Galgrüti, Rvti (?) 87. 190, i. 216,3.286,1. 379, s. -BürchardusHärnitde 189, 2. Kallenberg (Ruine B.A. Messkirch), Calwinberc, Callenberg, Kallenberg, Anna de 348. — P. 315. — Fridericus 155, 5. 183, in. 312. 328, i—3. 348. 409. — Hainricus 226. 256. 409. — Rvdgerus 226. 409. — Rvdolfus 226. — Wal- terus 144. 226. — Wolfeli 236, 6. 409. Kalpfen s. Hohenkarpfen. Kaltbrunn (abgeg. bei Gutenstein B.A. Messkirch), Kaltbrunnen 336. *— (B.A. Wolfach), Kaitobrunnin, Kaltinbrunnin, Kaltabrvnnen 71, 2. 441. 490. Calw (O.A. Stadt), conies: Gotefridvs 71. Cam—, Kseni— s. auch Kern—. Kambiz s. Kleinkems. Kamerer (Camerer, Kamerere), Cünradus, sacerdos in Messkirch 263, l. — Rudolf der, Herr 188, 3. Ksepfinc, Hainricus 242, 5. Capha (Phönizien), Capionensis, Bischof: Johannes 378, d. e. f. *Kappel (B.A. Neustadt), Kappelle, Cunrad v. 447. — (O.A. Ravensburg), Capella, Capelle 63. 220. — (O.A. Riedlingen), Capella 137. — (O.A. Sigmaringen), Capelle, Cappelle, Capell 142. 174, 5. --------Hainrich v. 218. 273. 2. — (B.A. Villingen), Capella 68. --------Egelwardus de 68. Kappel (welches?), Capella, Hainricus de, magister 138, l. 196. Cappis (unbek.), Eigilwart de 77. Kara—, Care—, Caromannus, comes s. Scherragau. Caraca (oder Petra, Nordarabien), Caracensis, Bischof: Vincensius 399, 2. Käshof (bei Pfaffenweiler, B.A. Villingen), Mtolz- hofe, Lutolzhofen, Lvtolzhofe 331 u. Anm. l. 5. Castel (Kant. Thurgau), Castil, Castellum, Casteln, Albertus de 211 u Anm. 3. 216. 273. 458. — o Bvrchardus 124. — Viridis 124. Castilien, Castellum, Rex. 155, 2. Kastoria (Macedonien), Castoriensis, Bischof: Johannes, Weihbischof v. Constanz, 543. Castro (welches?), Castrensis, Bischof: .. 279, 3. Catania (Sicilien), Cathania 121, 2. — Bischof: Gvalerus de Pallearia 121, 2. Katharinenthal (bei Diessenhofen, Kant. Thurgau), sorores in Tyezzenhouen, ze Sant Katherinvn Tal, Diesenhoven, Vallis s. Katherinae prope Diessenhofen, St Katharinental, Kloster: 131, 1. 3. 188, 20. 222 Anm. 307. 325. 331 u Anm. i~3. 5. 365. 393, 3. *Kattenhom (B.A. Constanz) 95. i. Katzenellenbogen (Nassau), Catzinelinbogin, E. comes de 210. Katzensteig (B.A. Pfullendorf), Katzunstaig 387. Kaufbeuren (b. B.A. Stadt), Bevron 173. Kazzenstaig (abgeg., im Wutachthal) 278, 3. 354. Kecheller s. Grünburg. Kegebach s. Kaibach. Keisirstvl s. Kaiserstuhl. Cella, Celle s. Radolfzell, mit Beisatz: Pincerne s. Schenkenzell, S. Mariae s. S. Märgen, s. Petri s. S. Peter. Kelteswis (vermutl. Engelswies, B.A. Messkirch) 20. Kemmerlang (O.A. Ravensburg), Camernanch 210. Kemnat (b. B.A. Kaufbeuren), Kseminatin, Canii- nata, Kemnat, Volchimar v. 156. 173. 216. — Marquardus de 285. Kemnatun (abgeg. Ort, wohl bei Rickertsreuthe, B.A. Pfullendorf) 90. Kempten (Allgäu) Campidona, Kloster 30. Kenzingen (B.A. Emmendingen), Kencingen, Ken- zingeu 235, l. 459, 2. — C. v. (im Siegel: Nicol. de Frowenvelt, ob identisch?) 328, n. mmim (HS £*S3*Si mm JHoB 491 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Keppenbach (B.A. Emmendingen), Keppenbach ßurchart v. 202, 3. — Rudolf v. 202, 3. Keranberc s. Göhrenberg. Ceringin s. Zähringen. Chalcedon (Kleinasien) , Calcedonensis, Chalce- donensis, Bischof: Jacobus frater 279, 2. 3. 283. Cheinga, Cheneingen, Ohieninga, s. Kiengen. Chenbech (unbekannt) 91. Chiburch s. Kiburg. Chiemsee (Oberbayern) Chyraensis, Bischof 210. Chilich - , Chilch— s. Kirch—. Chilse s. Kiüenberg. Chint, Cvnradus 118. Chinzechun s. Kinzig. Chiriheiim s. Kirchen. Chisincas s. Geisingen. Chlufturnon s. Kluftern. Chnewinga, Choeinga, s. Kiengen. Chregin s. Hohenkrähen. Chruchenwis s. Krauchenwies. Chunegestvl s. Königsstuhl. Chunringin s. Köndringen. Chuppingen s. Kuppingen. Chürnegg s. Kirneck. Kiburg (Kant. Zürich), Quiburg, Chiburch, Ki- buro (sie), Kiburg, Kiburch, Albertus comes de 112. — Katerine, Gräfin v. 420, vgl. Werdenberg. — Hartmannus comes 107. 121, 3 173, J. — Vlricus comes 112. 121, 3. — Wernenerus comes 121, 3. Kiew-Zytomir (Russland), Kioviensis, Bischof lat. Ritus: Heinricus 378, t>. Eile—, Kilch—, Kilh— s. Kirch-. Killenberg (B.A. Ueberlingen), Dietricus Eilso 124. 127, i. — Heinricus Chilse 126, l. — Ungenannt 129. Cimb—, Cinb—, s. Zimm—. Kinzig (Fluss), Chinzechun, Kinzig 71. 552. *Kinzigthal (vallis Transsylvana, Kinzinchental, Küngstal, Kinztal 68. 145. 280 u. Amn. a. 520. Kippenhausen (B.A. Ueberlingen), Kippenhusen 226. 239. — Hainrich v. 233, 2. — Johannes 155, 8. Kippenheim (B.A. Ettenheim), Kipenheim 113,4. Kirchberg (B.A. Ueberlingen), Kilperc, Walterus de 136. — (O.A. Laupheim), Chilperc, Chilchperc, Kilperc, Hartmannus comes de 99. 107. 112. — Otto comes 107. 112. — Rödolfus comes 112. ^Kirchdorf (B.A. Villingen), Chilchdorf, Chilcdorf, Kilcdorf, Kilchdorf, Kilhdorf, Kylchdorf 117 u. Anm. 2. 133. 136, 2. 147 u. Amn. 1-3. 188, 14. 197. 301 u. Anm. i. 330, i. 387. 388. s. auch Eiginhova. *Kirchen (B.A. Engen), Chiriheiim , Chirihheim super fluvium Eitarhaha, Kilchain 5. 23. 197. 295. 331, i. 332, i— s. 387. 388. — Hademvt v. 188, 8. Kirchheim (O.A. Ehingen), Chilicheim 361, l. — Werinherus de 82. — *Kirchsteig (B.A. Neustadt), Kilchstaige 274. Kirchzarten (B.A. Preiburg) Zartunu 24. Kirnach (Nebenflüsschen der Brigach), Kvrna 202, l. *Kirnbach (B.A. Pfullendorf), Kurnbach 387. — (O.A. Oberndorf), Kurnbach, Krumbach (verschrieben) 197. 388. Kirneck (Ruine bei Kirnach B.A. Villingen), Kurn- egge, Kvrneg, Kvrnecke , Chürnegg 202. 229 u. Anm. — Burchart v. 202, 2. 229, l. 320, 3. 455, l. — Brune 229, l. 251, l. 393 u. Anm. 2. — Cläre 455, i. — Friderich 455, l. — Hainricus 132. 202, 2. 229 u. Anm. i. — Hiltpurg 455, 1. vgl. Randenberg. — Hugo 132. 229, l. 251, l. 255, i. — Jacob 229, l. 251, l. — Johannes 229, l. — Reinhart 455, l. Kislegg (O.A. Wangen), Kiselegge, Bertoldus de 205. Cisterciensis ordo 134, 2. Citta nuova (Istrien), Ciuitas Noua, Bischof: Petrus 378, a. b. Kiuchelinus, magister Hainricus 138, l. Chris, Hainrich, Kaplan zu Constanz 436. Civita Castellana (Mittelitalien), civitas Castellana, Castellanus, Bischof: Johannes 378, g. — Mo- naldus frater 279, 2. Clainzentobel s. Klitzistobel. Kleinkems (B.A. Lörrach), Kambiz 68. Kleinschönach s. Schönach. Kiengen (B.A. Villingen), Choeinga, Cheneinga, Cheningun, Chnewinga, Chieninga, Cheinga, Kniengen, Kneingen, Chneingen, Cneigen, Klien- gen 6 u. Anm. l. 25. 28. 41, l. 2. 68. 93, l. 108, 113, 4. 117. 188, 14. 245. 320, 2. 331, 5. 442. — Hiltibolt de 80. JllPr ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 495 Pill ■fe I «33 Klettgau, Cleggovia, Klegowe 197. 297. *Klettmer (B.A. Wolfach), Glepnir, Grepnir, Glep- penier 200, i a. 4. 6. Klingen (Burgstall Kant. Turgau), Clyngen, Vlrich v. 301, i. — Walther 301, l. Klingenberg (Kant. Thurgau), Clinginberg, Clingen- berg, Albrecht v. 266, l. 364, 2. 385. 396. 523, 2. 533. — Cvnrat 328, 9. u. — Hainricus 138, l. 211 u. Anu. 3. 273. 356. 533. — Margareth 533 vgl. Vaihingen. — Rüdolfus 216. — ungenannt 266, 2. 273. Klingenfels (O.A. Hall), Clyngenvels, Gotfridus de 248. Clingin s. Hohenklingen. Klingnau (Kant. Aargau), Clingonowe, Clingenowe 449. 506. Klitzistobel (O.A. Ravensburg), Clainzentobel 163 Ania. Kluftern (B.A. Ueberlingen), Cluftirrun, Cluftar- nun, Hglul'tirnun, Chlufturnun, Chluftirna, Chluf- turnon, Clufterin, Cluftern 4 u. Anm. 1—3. 25. 197. 233. 242, 3. 261 u. Anm. 1-4. 518. Knsepellser (Ueberlinger Familie) Vlrich der 241, 1. 373. 390. 400. 411. 426. Knelle, Knello (Messkircher Familie), Eberhart 19.3, 2. 263, 2. 390. — P. 267. *Kniebach (abgeg. bei Immenstaad, B.A. Ueberlingen), Kniebach, Kneibach 436, 2—4. Kniengen s. Kiengen. Knin (Dalmatien), Tyniensis, Tinniensis, Bischof: Thomas 378, d. e. f. Knivzaer, Fridericus 175. Knobeloch (v. Hayingen), Cünradus 265. — Eberhart 292. Kolbingen (O.A.Tuttlingen), Kolbingen 378, o 3.432. Köln, Erzbischof 63. Colri s. Zollern. Kommingen (B.A. Engen), Kumingen 332, 3. Köndringen (B.A. Emmendingen), Cunringen, Chun- ringin 113, 4. — Cüno de 91. — Nibelungus de 108. — Otto de 108. Köngen (O.A. Esslingen), Cuningen 197. Königsegg (O.A. Saulgau), Kimisegge, Kuniges- egge, Konigesegge 169, l. — Eberhart v., gen. v. Frohnhofen 422. — Vlricus 169, l. 205. 245. — 'Vlrich, gen. v. Frohnhofen 328, 20. Königsstuhl (Dingstätte in Schwaben, unermittelt wo) 112. Conradus dux 85, s. Zähringen. Constantia, de, (Villinger Familie), Rvdolfus 212. 248. 258. — Vlrich 202, l. Constanz, Constantia, Costenz, Costinz, Kostenze, Costentz, Costantz, Chostentz, Costannts 20. 22, l. 58. 84. 85. 94. 95. 96. 99. 100. 101. 104 n. Anm. i. 107. 111. 119. 121, 3.4. 129. 134, 5. 138, 1. 140, 3. 13. 13 a. 14. 18. 142. 148 u. Anm. 1. 155 u. Anm. 3. 4. 7. 156. 159 u. Anm. 1. 162. 163. 165 u. Anm. 4. 166. 169. 172 u. Anm. 10. 173, 2. 174 u. Anm. 1. 178. 179, 8. 181, 3. 5. 183,11. 186. 189, 2. 195. 198, 4. 5. 199. 206. 211 u. Anm. 3. 214, 2. 216 u. Anm. 2. 218, 2. 225, 1. 2. 227, 1. 231,5. 232. 233, 3. 6. 236, 3. 6. 239. 240,6. 241, 2 a. 243, 2. 246. 259. 261 o. Anm. 3. 263, l. 270, 1. 272 u. Anm. 1. 273 u. Anm. 1. 3. 278, 3. 285. 294 u. Anm. 1-3. 299. 310 u. Anm. 2. 3. 314. 315, 2. 325. 328, 9. 18. 331, i—3. 345. 354. 357, i. 359. 361. 377. 378, b. d. g 2. 279, 2 a. 390. 399, 4. 410. 415. 419. 425, l. 434. 436 u.Anm. i-s. 5. 441, 2. 446, 1. 458 u. Anm. l. 2. 465, l. 471 u. Anm. 1. 2. 473, 1. 486. 496. 505. 508, 1. 2. 509. 531, 1-3. 533. 548. 549. 553. 564 u. Anm. 1. — Ammann, minister: C. Joheler 227, 1. — Cvnrat Pfefferhart 471, 1. — Rudolf Joheler 273. — VI. de Roggweil. 232. — Bischöfe: Berthold v. Bussnang 104. 107. 110. — Conrad IL v. Tegerfeld 121, 3. 123. 124. 128. 134, 1. s. 136, 1. — Diethelm v. Kren- kingen 115. 118. 119. — Eberhard v. Kiburg 64. — Eberhard Truchsess v. Waldburg 134, 5. 138, 1. 148 u. Anm. 1. 150. 155, 1. 3. 156. 158. 161. 162. 164. 165. 170. 172. 173. 174 u. Anm. 1.3.4. 179 2.3. 181. 185. 186. 187,1.188 u Anm. 1. 211. 285. — EginO 17. 20. 22 u. Anm. 1. 23. - Gebhard IL 54. 55. 56 u. Anm. 3. — Gebhard III. 62. 63. 69, 2. 70. 81, 1. — Gerhard v. Benars 159, 1... 294, 1. 299, 2. 325. 331, 1-3. 355. 359. — Heinrich I. v. Tann 104, 3. 138. 142. 143. 146. 156. 436, 5. — Heinrich IL von Klingenberg 140, 13. 13 a. 14. 159,1. 165, 4. 181, 5. 194, 3. 227, 1. 231, 5. 6. 253, 1. 261, 3. 272. 273, 1. 285. 294 u. Anm. 1. 436, 5. — Heinrich III. v. Brandis 551 a . 564. — Hermann I. von Arbon. 94. 96. 98 u. Anm. 1. — Hermann IL von Friedingen 113, 4. — Jogg» mm BS i 1 1 i i m M iili •fimm, 111 ■ ü ig: MMMHHM 496 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. hannes IL 8. 12. 14. 15. — Johannes III. Windlok 378, g 2. 518. — Nicolaus v. Ken- zingen 183, n. 294, 2. 378, d. 399, 4. 441, 2. 449 u. Anm. 1. — Otto I. 63. — Otto II. v. Habs- burg 98, 2. 100. 101. — Rudolf III. v. Habsburg 159, 1. 196. 211 u. Anm. 3. 214. 216u. Anm. 2. 3. 224, l. 231, i. 3. 235. 246. 253. 259. 261. 263, l. — Rudolf IV. t. Montfort 241, i a. 2. 294, i. 2. 378, b. 379,2 a. 407, 1. — Rumold 63. 95, 1. — Salomon III. 51. — Ulrich I. v. Ki- burg 87. — Ulrich IL v. Castel 71, 2. - Ulrich III. Pfefferhart 294, 3. 473, 1. 2. 508 u. Anm. 2. 509. — unbestimmbar 104. 113. 120. — Dom, ecclesia Constantiensis: 51. 56. u. Anm. 3. 68. 95 u. Anm. l. 96. 101. 104. 110. 129. 138. 164. 174. u. Anm. 3. 4. 185. 186. 227, 1. 273. 285. 325. 356. 359. 431. 434. 436,i. 3. 4. 508. 551*. — — Domherrn, Dompräbendare, einzelne 56. 96. 101 u. Anm. 1. 104 u. Anm. 3. 110. 119. 123. 124. 129. 134, 5. 138, 1. 140, 8. 13. 142. 156. 161. 164. 165,4 172 u. Anm. 10. 173,2. 196. 197. 211 u. Anm. 3 214 u. Anm. 2. 215, 2. 227, 1. 238, e. 239. 240, 5. 246. 259. 272. 273. 294 u. Anm. 1. 2. 314. 328, 11. 356. 359. 436 u. Anm. 2. 3. 458. 541, l. --------Domkapitel 101. 129. 140, 13. 13 a. 143. 156. 162. 164 u. Anm. i. 165. 185. 196. 211, 3. 214. 216. 227, l. 259. 261. 294 u. Anm. 1-3. 310. 314. 328. 11. 356. 359. 508 «. Anm. 2. 509. 564. — — Dompröpste: Bilgerin 156. — C. 315, 2. — C. de Freiburg 243, 2. — Cunradus 196. — Cünrat v. Klingenberg 328, 9. 11. — Diethehn 294, 1. 2. 415. 541, 1. — Diether 509. — Hein- ricus 211 u. Anm. 3. 214. 356. — . . de Bern- husen 356. — Generalvicare: 325. 331 u. Anm. 1-3. 355. 378, g2. 541 U. Anm. 1. — Official, Judex: 155,7. 169. 181,3. 189,2. 193, 5. 196. 199. 206. 211, 3. 225, i. 2. 233, 3. 236, 3. 246. 258. 270, l. 273, 3. 278, 3. 294 u. Anm. 1. 2 a. 299, 2. 310. 313. 314. 315, 2. 328, 18. 345. 356. 357, 1—4. 390. 410. 419. 436, 3. 465, 1. 471, 2. 496, 1. 2. 505 u. Anm. 1. 548. 553. — Offizialat: advocatus curiae: Cunradus de Menn- wangen magister 299. — Johannes Pfefferhart magister 299. — Wernherus Essich 270, 1. — Predigerkloster 232. Constanz, Predigerkloster, Prior: Cvnradus de An- delfingen 272. — R. 131, 3. — St. Johann, Stift 140, 3. 155, 4. 165, 4. 172. 211 u. Anm. 3. 240, 6. 273, 3. 387. --------Pröpste: Cunradus 299 u. Anm. 2. 314. — Hainricus de Klingenberg 138, 1. — St. Stephan, Stift 97. 140, 14. 155. 162. 181. 5. 236, 3. 6. 246. 296, 1. 299. 466. --------Pröpste: Albrecht v. Castel 273. 314. 458. — E. 104, 3. — Eberhardus 142. — H. 183. — Heinricus 101. — Heinricus de Klingenberg 138, 1. — Hugo 119. 123. — Ödalricus 110. - Peregrinus 155. — Waltherus 162. 164. — ungenannt 197. — Schottenkloster: Abt ungenannt 299. — Vögte (Bistum): Grafen v. Heiligenberg: Conrad (IL) 101. 104. 105, 1. — Conrad (III. od. IV.?) 120. —Heinrich(IL) 75. - ungenannt 107. — Vogt (Stadt): Virich In der Bünde 436. — Weihbischöfe: Bonifacius Bossoniensis ep. 231, 3. 4. — Johannes Castoriensis ep. 543. — Pto- lemeus Sardinensis ep. 211 u. Anm. 2. — Zofingerkloster, Stainhüs, sorores de Ponte, de Wile, von Zovingen: 172. 217. 232 u. Anm. 1. 2. 233, 1-7. 236, 5. 6. 4C6 u. Anm. 1. 2. — — Priorissa: Mezine Shaiteggine 233, 7. Conza (Apulien), Consanus, Erzbischof: ungenannt 283. Konzenberg (Ruine, O.A. Tuttlingen), Cüntzen- berg, Kvnzeberg, Kynzenberk, Contzenberg 197. 332, 1. — Conrad der Fürst v. 155, 8. 172, 12. 377. 450. 469 u. Anm. 1. — Herr., der Jäger v. 267. Cotnian, minister in Sancto Monte, 0 328, 4. — Conradus 155, 5. 179, u. 328, 2. 3. 8. 10. Cozcerisvilare s. Göschweiler. Cozpertus comes s. Scherragau. Krähenried (BA. Pfullendorf), Creienrieth, Rvdol- fus de 172, 9. Crannenerich, Krannenkriech (unbekannter Grenzpunkt bei Lenzkirch) 274. 354. Krauchenwies (O.A. Sigmaringen), Crvchinwis, Cruchinwis, Criichinwise, Chruchenwis 144. 216, 4. 241, 1. 286, 1. 342. 379, 1. — Albertus de 118. — Eberhardus 118. — Hainricus 118. — Johans 342, 3. Krauchthal (Kant. Bern), Crouchtal, Burchardus de 80. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 497 *Kreenheinstetten (B.A. Messkirch), Honstetten, Hönsteten, Hünstetten 165, 1. 197. 388. 507. Creggou s. Eritgau. Creienrieth s. Krähenried. Crem s. Hohenkrähen. Creincliingen s. Krenkingen. Krelle, Heinrich 200, 4. — Herman 332, i. — Peter 296. 332, l. 3. Krenkingen (B.A. Bonndorf), Creinchingen, Kren- kingin, Altun Krenkingen, Chrenkingen. — Altkrenkingen 297, l. 352. 510. — Cünradus de 94. 119. 222 u. Anm. i. — Cünrat gen. v. Weissenburg 433, l. 510. — Diethelm 215. 250. 297, l. 354, l. — Diethelm gen. v. Weissenburg 433, l. — Friderick 250. — Hai- den 250. — Hainrich 250. — Lidewig 250. — Lutoldus 119. 354, l. — Vdelhilt 297, 3. Kreuzungen (Kant. Thurgau), Cruzelingen, mon. s. Odalrici, Cruciüngin, Cricelinum, Crutzelinum, Kloster : 94. 115. 124. 181. 194, 16. 197. — Eber, de 232. — Marquardus 179, 8. — VI. 232. *Kriegerthal (B.A. Engen), Griengen 417. 506. Criewangen s. Grünwangen. Criezheirn s. Griessen. Kroja, Croae (Albanien), Crohensis, Croensis, Bischof: Romanus 231. 279. Crouchtal s. Krauchthal. Krozingen (B.A. Staufen), Krozingen 345, l. Crvchinwis s. Krauchenwies. Cruftera marca 4, i. Krumbach (verschrieben für Kurnbach) s. Kirnbach. *— (B.A. Messkirch), Crumaha, Crumbach 55. 197. 241, l. 388. — (B.A. Pfullendorf), Krumbach, Nidern Crumbach , Krumbach oberes 282. 304 u. Anm. i. 2. 328, 8. 11. — (Nebenüuss der Ablach), Brunbach (sie) 431. Krufihaar s. Neuneck. Cruzelingen s. Kreuzungen. Kü, Heinricus, dominus 188, 4. Kvbeli, Bur. 174, 5. Küche, Berhtold der — von Fürstenberg, Elsbet 277, 2. Kugeler, Kugler, Kugiler, Bertolt 215, 2. — Conrad 263, 2. 390. 400. 431. — Hermannus 165, 1. 2. 201, 1. 270. *Kühbach (B.A. Wolfach), Kübach 559. V. Kumingen s. Kommingen. Kun-, Kün- s. auch Kon-. Küngstal s. Kinzigthal. Cunringen s. Köndringen. *Künsingen (Burgstall bei Dittishausen, B.A. Neustadt), Künzingen, Kunzechen, Kvnzich, Kiung- siggun 166, 1. — Vlricus de 166, 1. 244. — Wachsmut, Herr v. 166,i. Cunthardus comes s. Baar. Kvnzeberg s. Konzenberg. Kuppingen (O.A. Herrenberg), Chuppingen, Con- radus de 135. — Wernherus de 135. — ungenannt 294, 1. Cur (Kant. Graubünden), Curia, Bischöfe: Adel- gotus 94. — Arnoldus 121, 3. — Bertoldus, comes de Sancto Monte 285. — Heinrich 101, 3. — Ulricus 449. — Domherrn: 124. 136. 193,6. 198,4. 5. 304, 2. — Gubernator: Rüdolfus (ep. Constantiensis) 378, b. Kvr-, Kur- s. auch Kir-. Curia s. Hof. Kurnbach (O.A. Waldsee), Kurenbach, Kvrnbach, Kurnbach, E. de 165, 1. — H. de 170. — Ulricus de 205. *Kürnburg (Burgstall bei Löffingen, B.A. Neustadt), Kurenburg, Küremburg, Kvmburg 157. 194, 1. 429. 564. *Kurzbach (B.A. Wolfach), Kvrzenbach 329. Küssenberg (beiKüssnach, B.A. Waldshut), Kvssa- perch 156 u. Anm. — Heinrich, Graf v. 156. Kvzagil, Arnoldus 90. — Rüdolfus 90. — Wal- therus 90. Dachswangen (bei Umkirch, B.A. Freiburg), Tähs - wanc, Ödalricus de 80. *Tafern (B.A. Pfullendorf), Taverna 84. Tafertsweiler (O.A. Sigmaringen), Tabrehtswiler 396. Taegewin, Manigoldus et Heinricus 90. Dahn (Rheinpfalz), Tan 393, 1. — Adelhait von 393 u. Anm. 1. 2. vgl. Triberg. — Johans 393 u. Anm. 1. Daingin, Tainingen s. Thuningen. Tainbain s. Thannheim. Taisersdorf (B.A. Ueberlingen), Tiuserstorf 387. 63 ' - : I -. ■ m 498 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Tal- s. Thal-. Talmessingen s. Dellmensingen. Dalum bei Osnabrück, Dalaheim 52. Tamberg (Berg ob Raitkaslach, B.A. Stockach), Dambperc 114. Tan s. Dann. Tan- s. auch Than-. Danchingen s. Denkingen. Dangstetten (B.A. Waldshut), Danchstetin 156. Tannegg (B.A. Bonndorf ) , Taneccho, Tannegge, Anna de 371. — Ber. 278, 3 f. — Chünradus 259. vgl. Blumberg. — Blsbetha 371. — H. dictus Becherser de 239. — Hiltiboldus 71. 75. — Peter 354, i. Tannenfels (Burgstall bei Heimenkirch b. B.A. Lindau), Tannenvelse, Tannenuels, Rupertus de 164. 211 u Anm. 3. — ungenannt 197. Tannibach s. Thenenbach. Danningen (B.A. Messkirch), Tanningen, Taningen 387. 454. Dapifer s. Diessenhofen, Magolsheim, Messkirch,Ring- ingen, Rohrdorf, Urach, Waldburg, Warthausen. Tartarei, ad partes Tartarorum, Bischof: Guilel- mus 378, a. b. Tsettingen s. Dettingen. Danchingen (B.A. Villingen), Tuichingen, To- chingen, Tochingen 108. 113, s a . 202, l. 258. 332, i. 387. 442. — Bertholdus de 68. — Rodin 68. Daugendorf (O.A. Riedlingen), Togindorf, Togendorf 122. 146. Tauris (Vorderasien), Taurisiensis, Bischof: Gui- lelmus 399, 2. Dautenstein (B.A. Lahr), Dvtenstein, Gisele v. 493. vgl. Waldstein. Taverna s. Tafern. Teccinhusin s. Deggenhausen. Teck (Ruine O.A. Kirchheim), Teck, Tekke, Chfin- rat Herzog v., gen. v. Gütenberg, 439. — Her- man Herzog v. 353, l. 525. — Die Herzöge v. 240, 5 a. Tegen C. der, Herr 407. Degenek s. Derneck. Degerfelden (Kant. Argau), Thegeruelt, Tegirvelt, C. de 123. — Vlricus de 124. Degernau (O.A. Waldsee), Terginowa, Eberhardus de 82. *Deggenhausen (B.A. Ueberlingen), Teccinhusin, Teggenhusen, Tecchenhusen 129. 164. 197. 434. 518. — Aigelwardus de 90. — Algotus de 127. — Algot dictus Sunnunkalb 104, 3. 134. 135. 140, 1. 150. 162. — C. de 204, s. 233. 238, 4. 293. — Conradus 112. 172, 5. 181, 2. 242, 3. — Con- radus Svnnunchalp 127. — Hermann Sunnunkalb 104, 3. — Livpoldus de 90. — Rvpertus 90. — Swiggerus (Sunnenkalb) 140, 2. 7. 8. 15. 172, 1. 2. 4-9. 179, 4. 5. 9. 181, 2. 4.183, 6. 204, 2. 219. 220. 221 u. Anm. i. 2. 224. 225. 226. 232, 1. 2. 233, l. 238, 3. 4. 242,2. 3. 5. 243, l. 261, l. 2. 268. 284. 286. 293. *Deggingen (B.A. Donaueschingen), Teggingen, Deggingen, Dekingen 85 u. Anm. 3. 197. 259. 278, 3 f. 302, 2. 322 u. Anm. i. 2. 325. 331,5. 334. 388. 429, i. — Johannes v. 525. Teingin s. Thayngen. Teiningas s. Thuningen. Deisendorf (B.A. Ueberlingen), Thisindorf 118. Deisslingen (O.A. Rottweil), Tusilinga, Tüselingen 22. 197. Dellmensingen (O.A. Laupheim), Talmessingen, Albertus de 157. Den- s. auch Then-, Dengen s. Thengen u. Thiengen. Denkingen (B.A. Pfullendorf), Denkingen 191. 256. 519. — (O.A. Spaichingen), Danchingen 80. --------Conradus de 155,4. —Hainricus de, magister notarius 216. Denzlingen (B.A. Emmendingen), Dencelingen, Berewardus de 80. Tephenhart (B.A.Ueberlingen), Tepfenhart, Teph- fenhart 205. 220. 364, 4. Terginowa s. Degernau. *Derneck (O.A. Münsingen), Degeneck, Degenhart v. Gundelfingen zu 511. Terracina (Italien), Terracensis, Bischof: Andreas 378, b. Terra Sancta 134, 2. Destillaria (amHellespont), Destillariensis, Bischof: Augustinus 378, g. Tet- s. auch Diet-. Dettelheim s. Detzeln. Dettikofen (bei Kreuzungen, Kant. Thurgau), Tettikouen 233, 6. 434. . v;..;:vv:. ; .;..;A:. v fKttaEffaä&U &£&«ffin ORTS- UND PEKSONENVERZEICHNIS. 499 Dettingen (B.A. Constanz), Tetingen, Tetingin, Tettingen, Burchardus de 146. 471 u. Anm. i. — Conradus 124. — Fidanne 471, i. 2., vgl. Müller v. Zürich. — Heinricus 154 Anm. 273. — Rudolphe 68. — Walther 471. — Wernherus 103. 154 Anm. 163. 471 u. Anm. 3. 563. — (O.A. Haigerloch) Taettingen, Johannes v. 477. Dettlingen (ortenauisch-unterelsässische Familie), Thetelingen, Memlach v., Herr 290. Tettnang (O.A.Stadt) Tettenang 538. Detzeln (B.A. Waldshnt), Tiezelenhehn, Tetzeln- heiru, Dettelheim 94. 352. 510. — Kloster 94. Teufen (Kant. Zürich), Taften, Tuffen, Katharina v. 539, b. — Gerhart v. 347. Deutschland (Frankenreich), Kaiser und Könige: Adolf 280 u. Anm. a. — Albrecht 281 u. Anm. 1. — Arnolf 21. 41, 2. 44, 2. 47. 48. 49. — Karl der Dicke 21. 41 u. Anm. i. 42. 43. 44. 46. dessen Sohn Pemhartus 50. — Karl IV. 195 u. Anm. 1. 489 u. Anm i. 522. 527, 2. 532,1. 551°. 561. — Konrad I. 51. — Konrad III. 81, l. 94. — Konrad IV. 136, 5. 145, l 2. — Friedrich I. 53, i. 81, i. 95. 99. 104 u. Anm i. 107. 111. 153, i. — Friedrich IL 121, 3. 4. 145, l. 149. — Friedrich d. Schöne 281, i. 351 u Anm. i. 352. 366. 367. - Heinrich II. 60. — Heinrich IV. 65. 66. 95, l. — Heinrich V. 72, l. 81. 84. 87. eius uxor 84. — Heinrich VI. 111, i. 115. 121, 2. s. — Heinrich VII. 145, l. 324. — Ludwig der Fromme 25. 30. — Ludwig d. Deutsche 20, 5. 32. 36. 38. 39. — Ludwig das Kind 50. — Ludwig d. Baier 351 u. Anm. i. 381. 420. 473. — Maximilian I. 195, 2. — Otto I. 51, i. 52. 53. — Otto HI. 55. 58. — Otto IV. 116. — Philipp 101, i. 116. 121. — Rudolf I. 195. 210. 220. 281 u. Anm. l. Deutwang (O.A. Sigmaringen), Tvdewanch 192. Thayngen (Kant. Schaffhansen), Toginga, Teingin, Thagingen 56. 299. — R. de 158. Thainingen s. Thuningen. Thalhausen (O.A. Oberndorf), Talehusin, Egelol- fus de 71. — Lof 71. Thalheim (O.A. Tuttlingen), Talhain 332, l. 3. 387. — (O.A. Sigmaringen), Talhain, Thalhain, Tal- haen 193, 5. 240, 5. 392. 479. 500, 2. --------C. v. 240, 3. — Dietricus 174, 2. — Hain- rich Lütolt 240, 5. — Wolfrat 240, 4. 5. 270. Thann (jetzt Altthann O.A. Waldsee), Tanne, Hainr. de, notarius 232. 238. *Thannen (B.A. Ueberlingen), ze Camerers Tannen, Tannon 233, 4. 6. 257 u. Anm. i. *Thannheini (B.A. Donaueschingen), Tanheim, Tanhain, Tanhein, Tainhain 25. 331, 5. 332, 1. s. 546. — Familie von, (Thannheimer u. s. w., z. Teil mit dem Beisatz: Uf demHove, Villinger Geschlecht): Adelhait 188, u. iö. — Anna 429. — Ber. 278,3 f. — Bertholt 202, i. 251, l. 291, 2. 301. 387. 429 u. Anm. l. — Burchardus 188, 5. u. 15. 251. 258. 271. — Katherina 429. 494. — Cun- radus 180. 188, u. 15. 20. 202, 1. 2. 250, 4. 5. 6. 275. 317. 330, 1. 365. 429 u. Anm. 1. 494. — Elisahet 188, 15. — Elli 429. — Gerie 250, 6. 500, 3. — H. 188, 3. 3 e. — Hainricus 131, 2. 136,4. — Hans 360,3. 383,2. — Johannes 180. 188, 14. 15. 20. 202, 1. 250, 6. — Irmengart 188, 15. — Lvcie 188, 15. — Lv- gart 188, 15. — Rüdolfus 140, 8. 387. 429 u. Anm. 1. 460. — Werner 332, 1. The- s. auch De-. Thegiwidon s. Shegiwidon. Thenenbach (B.A. Emmendingen), Tennibach, Tenibach, Tannibach, Porta Celi, Teninbach, Thenibach 188, 10. — Kloster: 108 u. Anm. 113 u. Anm. 3. 3 a. 4. 131, 2. 174, 6. 182. 188, 6. 10. 12. 202 u. Anm. 1—3. 250, 3. 321. 463. — — Aebte: Heinricus 182. — Johannes 188, 10. 202, l. 321. — M. 108. Thengen (B.A. Engen), Dengen, Tengin, Tengen, Tangen 332, s. 550, i. 565. — Burchardus de 75. 82. — C. 158. — Cvnrat 274. 277. 556. — H. 158. — Heinricus 158. 277. 449. 556. — Johannes 257, i. 449. 556. 565. - Rvdolfus 75. 565. — Vlrich 468, i. — Waltherus 240, 2 — ungenannt 449, l. Theningen (B.A. Emmendingen), Deningen 91. — Berhtoldus de 80. Thennenbronn (B.A. Triberg), Tennibrunnun 197. Tbermopylae (Griechenland), Tertopolensis ?, Ter- mopolensis, Bischof: Johannes 378, g- — Ni- cardus 378, g. Theuringen (Ober- Unter- O.A. Tettnang), Türingen, Türingen 518. ffl »IIP r Majas fflsm mm ffl m Mas» 'W ,'w:- - ,7' || ■ KBSjRga "MKl l fll l lBfl l ü «ywwiaa Süll 500 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Theuringen, Albrecht de, magister 197. Thiengen (B.A. Waldshut), Tvgensis eccl., Tungen, 94. 197. 287, l. 2. 433, i. 443. 554. — Maass: 287,1. 433. — Schultheiss: Heinrich Negellin 554. Thierberg (O.A. Balingen), Tierberc, Tierberch, Thyerberg, Arnolt v. 424. — Bur. 240, 3. — Burchart 328, 16. 357, 2. — (B.A. Waldshut), Dierberg 510. Thieringen (O.A. Balingen) 91. Thierstein (Kant. Solothurn), Tierstein, Ludovi- cus de 520. Thihtilare (Tihteler) Berhtolt 277. — W. 142. Thisindorf s. Deisendorf. Thottingen s. Dottingen. Thuningen (O.A. Tuttlingen), Teiningas, Teiningen, Thainingen, Daingin , Tvnningen, Tseiningen, Tuningen 25. 80. 117 u. Anm. 2. 188, 3. 278. 296, 4. 309, 2. 320, 1. 2. 331, ». 332, 1-3. 368. 402, 2. 447. — Cvnrat v. 188, 22. — Eber. 258. — Gerunc 80. — Hainrich 332, 1. 3. — Wernherus 80. Thunsel (B.A. Staufen), Tonsul, Burchardus de 80. Thurgau, Turgowe, Landrichter: Gerhart v. Teufen 347. Thurincheim s. Dürkheitn. Diagorgana (Vorderasien), Dragorganns, Bischof: Bernardus 399, 2. *Dichtenhausen (B.A. Pfullendorf), Thüthenhusen, Tuhtenhusen, Tühtenhusen 228 u. Anm. 1. 2. Tiefenthal (abgeg. südl. v. Pfullendorf), Tuffental 273, 2. Diepoltswiler, Diepoltswille (abgeg. bei Hasenweiler O.A. Ravensburg), Albertus de 179, 11. 238, 3. Tier- s. Thier-. Dierbhaini s. Dürbheim. Tieribach, Johannes de Löffingen , clericus con- iugatus, 378, f. Diersburg (B.A. Offenburg), Tiersberg, Tyersperg, Tiersberc, Heinrich v. 200, 1. — Mene 200,1., vgl. Schnellingen. — Walther v., Herr v. Geroldseck 362. — Wigerich 200, 13. Diessenhofen (Kant. Thurgau), Diessenhoven, Diezenhouen, Diesenhouen, Anne Truchsessin v. 458, vgl. Rohrdorf. — Hainricus dapifer de 205. 249. 458. — Johans der Truchsess v. 458. — Predigerkloster 188, 13—15. Diessenhofen vgl. auch Katharinenthal. *Dietelhofen (O.A. Riedlingen), Tettinhowen, Die- telhovin, Detilhouen , Dietelshouen, Dielnten- hoven, Dietlihofen, Dutelnhouen 21. 122. 137. 336 u. Anm. 1. 375. 518. — Heinricus de 137. — R. de 137. Dietershofen (O.A. Sigmaringen), Dietershouen 165 u. Anm. 1. 170. *Dietfurt (O.A. Sigmaringen) 21 (?). — Heberhardus de 71. — Heinricus 71. — Heri- mannus 71. Dietingen (O.A. Rottweil), Dietingen 197. — Heinricus de 108. Dietlingen (B.A. Waldshut), Tetlingen, Albertus de 174, 2. ^Dietrichs Schwende(Lenzkircher Grenzmarke) 274. Diettrichs Bern s. Verona. Tiezelenheim s. Detzeln. Tihteler s. Thihtilare. Dikspor, . . frater dictus 193, 1. Dillingen (bair. Schwaben), Dilingen, Tilingen, Albertus comes de 94. 121, 3. Timbirn s. Zimmern. Dynhard (Kant. Zürich), Tinhart 197. Dinkelsbühl (bair. Mittelfranken), Dinkelspuhel 195. Dirbehim s. Dürbheim. Dirhaigung B. 114. Dischingen(Ober-, O.A.Ebingen), Tishingin, Disin- gen, Hainricus de 146. — . . frater de 193, l. Disentis (Kant. Graubünden), Dißertinum, Kloster 121, 3. Tiso, Diso, comes s. Baar. Titisee (B.A. Neustadt), Titinsee, Titunsee, Dit- tense 62. 73, 1. 81. 274. 354. Dittenhausen (B.A. Ueberlingen), Tivhtenhusen, Hyttenhvsen 163, 179, 9. *Dittishausen (B.A. Neustadt), Titinhusin, Tittins- husin , Ditishausen , Diutishusen , Tutishusun, Tüttinshusen 197. 203 u. Anm. 1. 1 a . 244. 259. 354. 357, 2. 372. 388. — Catharina v. 203 ,u. - Ernfrit 296, 1. — Gerungus 117. — Gotfridus 117. — Haug 203, 1. — Peter 203, 1 a. — RMolfus 117. Tiu- s. auch Tu-. Tivrniwang (wohl abgegangen bei Lichteneck, B.A. Pfullendorf) 312. Tiuserstorf s. Taisersdorf. ^H ORTS- UND PERSONENVEBZEICHNIS. 501 Tobel (Kant. Thurgau) , Tobel, Johannitercom- mende 191. — (O.A. Ravensburg), Tobil, Bertoldus de 205. Tochingen s. Daucbingen. Toggenburg (Kant. St. Gallen), Tockinburc, Tiet- belmus de 71. 107. Togindorf s. Daugendorf. Toginga s. Thayngen. Donau (Fluss), Tonow, Danubius, Tünowe, Tvnaw 21. 79. 360, s. 526. Donaueschingen, Eschingen, Esginga, Esgingen, Esschingen, Tünoeschingen, Tünoweschingen, Eschingen, Erzhingen (verschrieben), Thonaw- eschingen 21. 47. 194, n. 13. 197. 332, i. 343. 350. 387. 388. 398. 429 u. Anm. i. 453. 455. 465 u. Anm. 1. 484. 500 u. Anm. 1—3. 551. — Anne, Johans Schwester, 372, vgl. Ow. — Bertholdus 259, vgl. Blumberg. — Burchardus de 78. — Johannes in (de Blumberg) 259. — Johans v. 372. — Maass 484. Tonsul s. Thunsel. Dorf (bei Andelfmgen, Kant. Zürich) 67. Dorlisheim (ünterelsass), Toroltzhein, Doroltzheim, Anne, Burggrauin 200, 6. 7. 412. 540 u. Anm. l. vgl. Schnellingen. Domsberg (B.A. Stockach), Dorfisberch, Dorfes- perc, Dorsperch 102, l. 103. 154 n. Anm. i. 386. 502. Tortiboli (Unteritalien), Turtiberensis , Tortibu- lensis, Bischöfe: Egidius 231. — Nicholaus 279, 3. Tosters (Vorarlberg), Tosters, Tösters 174, 3. 4. Totlinger s. Späte. Dottighofen (B.A. Staufen), Totinkouen, Tottin- kouen, Andres v. 202, l. — Gotfrit v. 326, l. Dottingen (Kant. Aargau), Thottingen, Heinrich der Meiger v. 554. Toul (Dep. Meurthe et Moselle), Tullum 235. Down (Irland) , Dunensis, Bischof: Radulphus 399, 2. Dragonaria (Unteritalien), Draganariensis, Draco- narianus, Bischöfe: Johannes 378, g. — Petrus 231. Trähselbach s. Dresselbach. Transsylvana vallis s. Kinzigthal. Trasadingen (Kant. Schaffhausen), Trasmundingen 62. Drättenfurt s. Trettenfurt. Trauchburg (Alttrauchburg b. B.A. Kempten), Druthburg, Druhburc, Drupurg, Berhtoldus de 183, 8 a. — Jobannes de 183, io. — Vir. de 278, 3 d. — ungenannt 183, 8. Trebinje (Herzegowina), Tribuniensis, Bischof: Johannes 378, g. Trenze (unbekannt wo), Rüdolfus Schenne, miles de 240. Dresselbach (B.A. St. Blasien), Trähselbach 406. *Trettenfurt (abg. Ort bei Messkirch), Drättenfurt, Tretunfurt, Tretenfurt, Trätenfurt 165, 7. 448 u. Anm. 1. 478. Triberg (B.A. Stadt), Tryberg, Triberg 250,2. 393 u. Anm. 2. — Adelhait 393 u. Anm. 1.2. — Burchart 393 u. Anm. 1. 2. Trier, Treverensis, Erzbischof: Arnoldus 107. — ungenannt 63. *Trochtelfmgen (O.A. Gamertingen), Trochel- wingen, Trühteluingen, Trohteluingen, Trvchtel- vingen, Trochtelfingen 160. 197. 237. 316. 369 u. Anm. a. 387. 498. 516 u. Anm. 1—3. — Judenta de 216, 5. — Swiggerus de 237. Trossingen (O.A. Tuttlingen), Trossinga , Drossinga, Trossingen, Trozzingen 32. 52. 331, l. 387. — Meier v. (adlige Familie): Katherine 322, i. 334, l. — Conradus 163. 196. — Eberhart 322, l. — Volin 334, i. — Hänßlin 334, l. — Heinricus 154, l. 163. — Hilteburg 322, l. vgl. Allmendshofen. Trost, Burchart, v. Hüfingen 296, 4. 343, i. Trostetten (unbekannt wo) 197. Truchsess vgl. Diessenhofen, Magolsheim, Messkirch, Ringingen, Rohrdorf, Urach, Waldburg, Warthausen. Truchtelfingen (O.A. Balingen), Truhtolvingin 117, l. Truers (Druckfehler für Tvuers) s. Tufers. Trühteluingen s. Trochtelfingen. Trunibach (unbekannt wo), Berhtoldus de 411. Druthburg s. Trauchburg. Trutman v. Hayingen 292. — Rvdolf, Trutman- nes Sohn, 292. Dübendorf (Kant. Zürich), Tvbelndorf, Henricus de 246. Tübingen, Tuingin, Tiuwingen, Tuiwingen, Tu- wingen, Tvingen 190, l. 63* Ali tlllt K m Wim. «st IS 1 ffimi wm aMjgB BJ ^MSaaaH^ SffiBSI 502 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Tübingen, Götze, Graf v. 290. — Hugo palatinus cornes de 99. 102. — Palatinus comes 122. — R. comes in 160. — Rodulfus, Rodolfus palatinus comes de 121, 3. 135. — Rud. comes dictus Scherer 197. — Ute v. 290. Duchtlingen (B.A. Engen), Tühtlingen 563. Tvdewanch s. Deutwang. Tufers (bei Feldkirch, Vorarlberg), Tvuers (Truers Druckfehler), Rvdolfus minister de 174, 4. Tüffental s. Tiefenthal. Tüfingen (B.A. Ueberlingen), Tiuingen, Tivwinger, Tiwinger, Tüwinger 364, 2. 3. 419. — Ueberlinger Familie: Johannes 155,6. 390. — Hanricus 134. 155, 6. — Oswalt 241, i. — Ru- pertus 293. — Viridis 155, 6. 328, 3. 373. — Vlrichripreht 328, u. Tvgensis eccl. s. Thiengen. Tuhtenhnsen s. Dichtenhausen. Tühtlingen s. Duchtlingen. Tuichingen s. Dauchingen. Tuingin s. Tübingen. Dulcigno (Albanien), Dulcinensis, Bischof: Gracia, Gratia 378, d. e. f. Tumbe,. Manegoldus 221, l. 3. 236. — s. Neuenburg, Stadel. Dunningen (O.A. Rottweil), Tunningen, Tvnningen, Tuningen 68. — C. 387. — Cünrat v. 202, i. 251, l. — H. de 180. — Hainrich v. 358, 2. Tvnningen s. Thuningen. Durazzo (Albanien), Dnracensis, Erzbischof: Ma- theus 378, b. Turbenthal (Kant. Zürich), Turbatvn 136. Dürbheim (O.A. Spaichingen), Dirbehim, Dierp- haim, Dirbelhaim, Cönradus de 124. — Der Dierphaimer 170, 4. — Messkircher u. Villinger Familien: Dyetmar 309, i. — Hainrich 309, l. — Lucie 347. — Vlin 263, 2. — Virich 479. Turegum s. Zürich. Turgöwe s. Thurgau. Türingen s. Theuringen. Dürkheim (Rheinpfalz), Turincheim 32. Durner (Messkircher Familie), H. der 270. — Hainricus der 193. Durrenholtz (unbekannt wo) 194, 13. Dürrheim (B.A. Villingen), Durroheim, Turreheim, Durrihain, Dvrrehain, Dürhein, Durhaim, Dor- hain, Türnhaim 46. 121 u. Anm. 3. 188, U. 202, 3. 288. 331, 5. 332,1. 3. 368. 387. 393 a. Anm. 1. 2. 405. — Erchenbertus de 75. — H. de 278, 3 d. — Hilteboldus de 75. — Hugo de 278, 3 d. Tusculum s. Frascati. Tusilinga s. Deislingen. Dutelnhouen s. Dietelhofen. Dvtenstein s. Dautenstein. Tuttlingen (O.A.Stadt), Tuttiliningas, Tuttilinga Tutlingen, Tvttelingen, Tüttelingen, Tuttlingen 22, 1. 27. 332, 1. 3. 378, 0. 3. — Hainrich der Keiner v. 335. — Herr v. 168. Tuwingen s. Tübingen. ^ Tvwingarius s. Tüfingen. Ebenweiler (O.A. Saulgau), Ebenwilare, Evenwi- lare, Ebenwüler 238, 4. — Elizabeth 238, 4. — H. de 238, 4 — Hein- ricus de 62. 81, 1. — Wernherus de 238,4. Eberfingen (B.A. Waldshut), Eperolfvigga, Ebrel- fingen, Ebroluingen 51, 2. 197. 453. 545. Eberhardus advocatus 56. Eberhardus marchschalcus 96. Eberhart comes s. Neuenbürg. Eberhartz, von Engen, Cünr. 432. — Hans, Bruder 432. Ebersbach (B.A. Bonndorf), Eberspach 357, 2. Ebersberg (O.A. Tettnang), Ebersberc, Cünradus miles de 181, 1. Eberstein (B.A. Baden), Ebirstain, Ebirhardus de 121. Ebgetingen s. Ewatiugen. Ehingen (O.A. Balingen), Ebinga, Hebinga, Ehingen, Ebbingen, Öbingen 20, 3. 32. 388. — Berhtold v. 373. — Cvnradus 192. — Fride- rich 170, 1. 215, 2. 273, 2. — Hainricus 240, 1. 2. — Hans 492, 2. Ebratsweiler (B.A. Pfullendorf), Ebirhardiswiler, Ebirharteswüler, Eberhartswiler, Eberhartz- willer, Albertus miles de 140, 2. 175. 178. 211. — Bertholdus miles de 173, 2. 226. 238, 6. 284, 2. 286, 1. 328, 1. 364, 2. 392. — Bur. 240, 3. — Hainricus 226. — Irmengardis 175. Ebrelfingen s. Eberfingen. Ebringen (B.A. Freiburg), Ebringen 471 u. Anm. 1. Ecgen verschrieben für Engen s. Engen. H 'tfjw ^&aS^iii^!StSS[^^3^^SffSQjf^»{ ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 503 *Echbeck (B.A. Knilendorf), Ahbiuge, Ahebüge, Aehenbüge, Abbügü, Ahbüg, Ehbüg 163,1. 197. 282. 315, 2. 348 u. Anm. 1. Echenhausen (abgeg. bei Grafeneck, O.A. Münsingen) vgl. Acbilinisbusin. Ecbbalden s. Aichhalden. Echinhen s. Ehingen. *Eckartsbrunn (B.A. Engen), Ecchardesbrunnen, Mseingozus de 103. *Ecklethal (nördl. von Kappel, B.A. Neustadt), Eggeluntail 274. Edundestheim s. Jedesheim. Efingen s. Oefingen. Efringen (abgeg. bei Oefingen, B.A. Donaueschingen), Effringen, Bringen, Eueringen, Offringen 21. 319. 332, t 3. 357, 2. Efrit, Hainricus 198, 3. *Efrizweiler (B.A. Ueberlingen), Willer, Wilär, WiUser, Wiler, Euridus de 164. 239. — Man- goldus de 359. — ungenannt 153. Egauinssis pagus s. Hegau. Egbuhtingen, Egebütingen s. Ewatingen. Egelingen s. Eglingen. Egelolf s. Eglolf. Egelreuthe (B.A. Pfullendorf), Egelunrüti 282. Egenenwiler s. Möggenweiler. Egesheim (O.A. Spaichingen), Egenshain, Egis- haim 48, i. — . . dictus de 188, 20. 194, 2. Egesteige s. Aistaig. Egg (B.A. Constanz), Egge 146. — (Gegend südlich von Tuttlingen), super Eggon 75, 1. *— (unter Heiligenberg), An der Egge, in der Egge, in Egge 101. 211 u. Anm. 1—4. 243, 3. 348. 373. --------Einsiedler: Heinrich (Fink) 148 u. Anm. 211 u. Anm. 3 — Heinrich v. Lichtenstein 348,1. Eggehart, Ekkehart de Ostrach, Bernhardus 228, 1. — Eggehardus 228. 238, 4. — Egglinus 228, 1. — Engelburgis 228, 1. — Gerungus 179, 8. 228,1. 238, 4. 243. 286, 2. — Johannes 228, 1. — Rudolfus 228 u. Anm. 1. 238, 4. Eggeluntail s. Ecklethal. *Eggingen (Ober- Unter-Eggingen, B. A.Waldshut), Erchingen oder Eggingen an der Wüttach, Ek- kingon, Untereggingen, Oberneggingen 21. 45 u. Anm. 1. 66. 197. 274, 1. 453. 499 u. Anm. 1. 2. *Eggingen, Berchtold v. 433, 1. Egibetinga s. Ewatingen. Eginga s. Ehingen. Eglingen (O.A. Münsingen), Eglingen, Egelingcn 227, 1. — Hiltrut 466, vgl. Gundelfingen. — Otto 190. 424. 466. — V Iridis 183, 5 190. — Wernher 240, s. Eglisau (Kant. Zürich), Owe 158. 277. Eglolf (Ueberlinger Geschlecht), Egelolf, Appe 240, 6. — Johannes 155, 6. 241, 1. Egnach (Kant. Thurgau), Egna 253. Ehbvg s. Echbeck. Ehental (ob Jennenthal bei Wasserburg, B.A. Engen?) 154, 1. — Volkardus miles dictus Ramung de 154, 1. *Ehingen (B.A. Engen), Hegingas, Eginga, Ech- ingen, Hehingen, Ehingin, Ehingen, Ehingem (sie) 17. 45. 115. 336. 387. 401. 404. u. Anm. 427. 481. — C. de 278, 3. f. — Ber. de 154. — Hans Hartman v. 468 u. Anm l. — R. de 151. — Waltherus de 75. — (O.A. Stadt a/d. Donau), Ehingin 140, 3—6. 11. 183, 5. 197. 424. 517. -------Berchtoldusdel74, 2. — Grete v. 218, 1. — Rudolf v. 218. — Vlricus de 242, 5. Ehinger, Ehingarius (Ueberlinger bez. Markdorfer Familie), Burcart der 232, 2. — Heinricus 155, 6. 172, 9. 242, 2. 373. Ehrenfels (O.A. Münsingen), Erenfels, Ernvels 284. — Swiker v. 424, 1. 466. — Swigger v. Gundelfingen zu 511. Eicgoltingen s. Eigeltingen. Eiche, von der, (elsässische Familie), Cvnrat, Herr 326, 1 Eichhalden s. Aichhalden. Eichstätt (Mittelfranken), Eystett, Bischof: Berchtold 535. *Eichstegerhof (bei Untersiggingen, B.A. Ueberlingen), Heichenstecge, Eichistec 13 u. Anm. 3 u. 4. Eichstetten (B.A. Emmendingen), Achstat 472. Eidgenossen 523. Eigeltingen (B.A. Stockach), Eicgoltingen, Eigol- tingen, Eiggoltingen, Aigeltingen 103. 109.119. — Landgericht 527, 1. 532. Eiginhova (wohl Kirchdorf, B.A. Villingen) 6, 1. Eilingin s. Ailingen. M' »yy y.' 504 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. *Einbach (B.A. Wolfach), Embach (lies Einbach), Enbach, Enbach 68. 93 u. Anm. l. 408, i. 491. Einhalden (O.A. Ravensburg), Hüwenhaldun 282. Einsiedeln (Kant. Schwyz), Heremitae, Solitarii, 378, o. 3. — Kloster: 126 u. Anm. l. 273, 4. --------Äbte: Bertoldus 121, 3, vgl. 126. — Cvonradus 126 u. Anm. l. — Wernherus 71, 2. Eisolzried (b. B.A. Dachau), Ysoltsriede, H. de 173. Eitarhaha s. Aitrach. Ekipetingun s. Ewatingen. Ekkehart s. Eggehart. Ekkingon s. Eggingen. Elgg (Kant. Zürich), Aileko, Rudolfus de 136, 2. *Ellenfurt (B.A. Ueberlingen), Elauurt, Elawurt 312. 328, ii. Eilerbach (Erbach, O.A. Ehingen), Elrbach, Erlbach, Burkart v. 284, 2. 384. — Burkart der Lange 517. — Brune 284, 2. Elnhnsin (abgeg. Ort bei Leutkirch, B.A. Ueberlingen) 124. Elsenheini (Unterelsass), Elsenhain 545. Elzachthal (bei Waldkirch ausmündend), Eltzatal 566. Embach s. Einbach. *Emerfeld (O.A. Riedlingen), Emervelt, Amervelt 197. 318. 375. 532. Ernerkingen (O.A. Ehingen), Anmärchingen, Ane- merkingen, Anmärchingen, Eglof v. 284, 3. — H. de 243. — Rudolfus 243. 254. 284, 4. — Virich v. 284, 3. — Walther de 205. 243. 254. — ungenannt 193, l. Eminga, Emingen, s. Emmingen ab Egg u. Hoch- emmingen. Emly (Irland), Inielacensis , Bischof: Johannes 378, g. Emmingen ab Egg (B.A. Engen), Emingen uff der Egg, Eminga 21. 27. 103. 197. 282. 388. 456. Empfingen (abgeg. bei Jungnau), Amphingen 532. — (O.A. Haigerloch), Emphingen 68. Enbach s. Einbach. Endermettingen s. Mettingen. Endingen (B.A. Emmendingen), Endingen 459, 2. 3. 5. — Gerhart, Schultheis v., Ritter 566. *Engelbach (im Kinzigthal, B.A. Wolfach), Engelnbach 451. Engelbreth, Vlricus — de Constantia 221, 2. Engelswies (B.A. Messkirch), Kelteswis (wohl verschrieben für Ingolteswis), Ingolteswis, Ingolts- wis, Ingolswis 20 u. Anm. 3. 117. 541. 557. *Engen (B.A.Stadt), Engin, Engen, Engeyn, Enngen 21. 91. 93, l. 152. 154. 156. 173, l. 194, 8. 14. 197. 253 u. Anm. i. 255. 269. 272. 307 u. Anm. 1. 319. 332, 3. 356. 370 u. Anm. l. 383. 387. 388. 40L 404 u. Anm. l. 417. 427. 432. 468. u. Anm. 1. 2. 500. 502. 515 u. Anm. 1. 529. — Adelbero de 75. — Bertoldus de 102, i. — G. v. 168. — Heinrich v. 263, 2. 277. — R. de 179, i. — W. de 179, l. — Bürgermeister: Cünrat 427. — Kirche zu St. Martin 194, 14. 278, 3 f. 336. — Kloster St. Wolfgang 432. 468 u. Anm. i. 2. --------Priorin Maehtilt 432. — Sammlung zu 370 n. Anm. 1. — Vogt: Hainrich 427. *Ennabeuren (O.A. Münsingen), Oninburron, On- burron, Onenbürren 74. 88. 146. 197. Enslingen s. Langenenslingen. Entringen (O.A Herrenberg), Antringen , Bern- gerus de 135. — Eberhardus de 157. Enzighofer (Messkircher Familie), Anzikover, Enze- chouer, Enzinghover, Burchardus 201, 1. 270. — Cünradus 165. 193. 201, 1. — ungenannt 174, 2. Eperolfvigga s. Eberfingen. Epfendorf (O.A. Oberndorf), Epfmdorf, Epfendorf 56. 198, 5. Episcopaliscella s. Bischofzeil. Eppenhofen s. Seppenhofen. *Epplinsberg (B.A. Wolfach), Äpplißberg 561. Erbstetten (O.A. Münsingen), Erbstetten, Erf- stetin 190, 2. 206. Erchangarius comes s. Albgau. Erchingen s. Eggingen. Erenfels s. Ehrenfels. Eriellen (wohl verschrieben), Petter 168. Eringen s. Efringen. Eritgau, Ereggou, pagus Creggou, Heregouva 56. 78. Erlbach s. Eilerbach. Erlen (Kant. St. Gallen ?), Arlai, Johannes de 183, 7. Ermatingen (Kant. Thurgau), Ermvtingen 109. ^raftgffiffimffi^rctiW8f^™**'"*'nv^*^' 1888888} IPll üjfl OETS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 505 Ertingen (O.A. Riedlingen), Ertingen 137. 241, l. — Albero de 146. — Albertus de 135. 144. Erzingen (B.A. Waldshut), Erzingen, Aerzingen, Arzingen, Ertzingen 222 u Anm. — Conrad v. 454. 510. — G. v. 168. — Heinrich v. 510. — Huc v. 168. 385. — Friderich v. 354 u. Anm. i. — Ludwig v. 454. — ungenannt 168. Esch (bei Wettingen, Kant. Aargau), Asch, Friderich v. 297, 4. Eschach (Niedereschach, B.A. Villingen), Escha, Nideräscha, Niderescha 188. 197. 229, l. 429, l. — (Obereschach, B.A. Villingen), Oberescha, Obernescha 258. 350. — (welches?), Ascaha, Escha 68. 402, l. — (B.A. Bonndorf), Escha, Hainrich v. 354. — (O.A. Ravensburg), Aeschach 210. *Eschau (B.A. Wolfach), Eschowe, Eschowe 540 u. Anm. I. 552. *Eschbach (B.A. Wolfach), Aschbach 561. Eschingen s. Donaueschingen, Riedeschingen, Wut- öschingen. Eschinger, Nicholaus presbyter in Fürstenberg 378, g. Eschlikon (Kant. Thurgau), Aeshelikon, . . de 216. Esel (von Dürrheini), Asinus, Eberhardus 248. Essich, Wernherus magister, advocatus curiae Constantiensis 270, l. Essinun s. Wutöschingen. Esslingen (B.A. Donaueschingen), Ezzelingen 197. 332, 3. 388. — (O.A.Stadt), Ezzelingen 228. — — Albertus de 140, io.il. — Hainricus de 183, 5. 196. Ettenberg (abgeg. wohl bei Ramsberg, B.A. Pfullen- dorf), Ettenberc, Burcardus de 150. Ettenheim (B.A.Stadt), Ethenheim 113, 4. Ettisweiler (O.A. Sigmaringen), Ötiswiler 336. Ettmansschmied (O.A. Ravensburg), Haintzman- smit 518. Evenwilare s. Ebenweiler. Eueringen s. Efringen. Euingen s. Oefingen. Ewatingen (B.A. Bonndorf), Ebgetingen, Egibe- tinga, Ekipetingun, Egipetingun, Egebütingin, Egibütingin, Egebetingen, Egbuhtingen, Ege- botingen 15, 2. 24. 48. 117 u. Anm. 2. 194, 4. 278, 3 e. f. h. 354. V. Ewatingen, Herren v.: Berhtolt354, 2. 406, l. — Cünrat 354, 2. — Eberhart 406, l. — Johans 354, 2. — Vogt, Burgvogt: Adel 443. — Burcart 326, l. 354. Ewelfingen s. Aulfingen. Ewingen-uosin s. Gebiten-. Eystett s. Eichstätt. Ezzelingen s. Esslingen. Fabariense monast. s. Pfävers. *Vaganesheirn (abgeg. bei Hausen vor Wald) 48. Fahr (Kant. Aargau), Far, Vare 69, 3. — Ruodolfus de 126. Fahrenberg (B.A. Freiburg), Varenberg 461. *Vahsiriet (abgeg. Ort beiünterrehna, B.A. Pfullen- dorf), Vaishinsriet, Fahssiriet, Fahsriet, Vaehsi- riet, Vahsriet, Vehsinrieth, Vahsirieth, Vahsen- riet 90. 105 u. Anm. 112. 134 u. Anm. 2. 4. 5. 256. 391. Vaihingen (O.A.Stadt), Vähingen, Margareth, Gräfin v. 533, vgl. Clingenberg. Fainhausen (abgeg. Ort bei Oberwilzingen, O.A. Münsingen), Fainhusen, Vainhusen 190, 3. 4. 284, 2-4. 517. Valdenz s. Veldenz. Valgli s. Balgheim. Falkensteig (B.A. Freiburg), Falckenstaig 300. Falkenstein (Ruine bei Schramberg, O.A. Oberndorf) , Falckenstain, Valkenstain, Valkensteyn, B. de, nobilis vir 223. — Ber. 278, l. — Berthold 147, l. 524. — Egelolfus 164. — Er- kenger Eigelwart v., ein Freier, 451. — (B.A. Freiburg), Valckenstein, Falckhenstain, Albrecht v. 212. 300. — Conradt v. 300. — Hainrich, Herr v. 212. — Hildebrand 300. — Jacob 212. — Johannes 326, i. — Lorentz 300. — Niclauß 300. — Rüm 326, i. — Walther 300. —, Falkensteig (abgeg. Ort, irgendwo bei Heiligenberg am Bergabhang zu suchen), üalchinstein, Falchinsteige 90. 102 u. Anm. i. Vallis s. Crucis s. Heiligkreuzthal. Far— s. Fahr—. Farnberg (B.A. Triberg), Farrenberg 357, 2. Vasant (Kinzigthaler Adelsfamilie) , Johannes, Edelknecht 437. 555. 64 I ■ ■ ■ .■.^C>*'" fc ,- ü Vr■*■■-■"•' I ■■ tF V"--.. 500 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Vätterlin s. Vetterli. Vaz (Kant. Graubünden), Uacis, Vas, Vatz, Do- natus de, nobilis vir 236, 3. — Marquardus 101, 2. — Reinger 101, 3. — RSdolfus 101 u. Anm. 2. 3. ---- WaltherUS 101 u. Anm. 2. 3. — Willibirga 101. Vazman, Burcardus 150. Veglia (istriscbe Insel), Veglensis, Bischof: Ma- theus 279. Vebsinrieth s. Vabsiriet. Feldbach (Kant. Thurgau), Welpach, Velpahc, Kloster 236, l. — Vernherus de 114. *Feldberg, mons üeltberg, Felperc 65. 80. 87. — (B.A. Müllheim), Veldperga 48. Veldenz (a. d. Mosel Rheinprovinz), Veldenz, Vel- denzia, Valdenz, Grafen: Eberhart 290. — Georig, Herr zu Geroldseck, 290 u. Anm. i. 2. 399. — Heinrich v. Geroldseck 209. — Walram 290. Feldkirch (in Vorarlberg), Veltkilch, Veitkirch 101, 3. 180. 328. — Hug, Bruder v. 188, io. — Johanniter Hospital 174, 3. 4. — (B.A. Staufen), Veltchilcha 80. *Feldsee (am Feldberg), Veitsee, Veltse 80. 274. 354. *Feldzimmern (abgeg. bei Aasen, B.A. Donaueschingen), Velzimbern, Felzymer 320, 2. 368. Felsoberg, Dienstmann des Grafen v. Landau 375. Vende s. Rietheim. Verenbach s. Vöhrenbach. Veringen (O.A. Gamertingen), Veringin, Veringen, Ueriggen, Vering (sie) 244. 340, 2. 3. 361. 532, l ii. — Grafen: A. (Aebtissin v. Wald) 174,6. —Cun- radus (ob Graf? Mönch von Salem) 134, 4. 163. 175. - Hainricus 107. 112 u. Anm. i. 113, 4. 171, 2. 193. 361. 517. 531, 1. — Heberhardus 112. — Mangoldus 68. 71. 78. 99. 107. 112 u. Anm. i. 249. — Marcwart 85 u. Anm. 2. — Waltherus 74. — Wolfradus 112. 190, 3. 249. 340 u. Anm. 1. 361. — ungenannt 336. — vgl. Neuenbürg. — Landrichter: Swigger v. Deggenhausen 284. — Schultheiss: Äbeli 340, 2. Vesare, Hainricus der 146. Vetter (Familie in Villingen), Veter, Patrvvs, Veterre, Bryde 296, 8. — Cvnrat 188, 23. — H. 172, 4. — Hainrich 193, 2. 198,2. — Otte 202 u. Anm. 1. 212. 247. 251. 258. — Virich 296, s. — W. 188. — Wernherus 188, 2. 202. Vetterli (Villinger Familie), Vätterlin, Hainricus 291. — Jacobus 180. 250, 6. 275. — Johannes 188, 10. 202, 1. 291. 309. — ungenannt 188, 2. Vettersammlung, Beginenhaus s. Villingen. Fidatzhofen (O.A. Ravensburg), Uidanshouen, Heinricus de 126. Fiesole (Toscana), Fesulanus, Bischof: frater Angel us 279, 2. Fiezen s. Fützen. Vildira (Abteilung der Bertholdsbaar) 39, 1. Filisninga s. Vilslingen. Villingen (B.A.Stadt), Filingas, Vilingun, Philingen, Vilingen, Villigen, Wilingen, Vylingen 25. 58. 68. 80. 92. 105, 1. 108. 113, 3 a . 4. 121 u. Anm. 3. 131 u. Anm. 2. 3. 132. 134, 4. 136, 4. 5. 141 u. Anm. i. 147, i-3. 149. 155, 2. 180. 184. 187, 2-5. 7. 188 u. Anm. 2—25. 194, 13. 197. 202 u. Anm. 1. 212. 229 u. Anm. 1. 231, 6. 234. 245— 248. 250 u. Anm. 1—6. 251 u. Anm. 1. 258. 271. 274-276. 281 u. Anm. 1. 288. 289. 291. 296 u. Anm. 1—3. 5—9. 298. 301 u Anm. 1. 303, 6. 7. 305. 309 u. Anm. 1. 2. 317. 320 u. Anm. 1—3. 321. 324 u Anm. i. 330, i. 331, 5. 332, 1. 3. 343 u. Anm. i. 344. 347. 350. 354, 4. 357, 2. 358, 2. 365. 368. 371. 376 u. Anm. i. 380. 387. 388. 393 u. Anm. i. 2. 395. 402, i. 2. 416, 1. 429 u. Anm. 1. 435. 445. 460. 494. 497. 500 u. Anm. 3. 524. 546. — Azzo de, Berhtoldus 80. — Burchardus, mon. in Salem 328, is. 386. — Eberhardus 80. — Gozoldus, mon. in Salem 155, 3. 162. 163. — Hainricus de ord. fr. Praed. 174, 3. 4. — Heinricus, Hiltibertus Nothwic, Sigeboto, Sigefridus, Wernherus 80. — Bürgermeister: Cünradus de Thannheim 180. 202, 2. — Cvnrat der Hainburge 188, 8. 250, 4. 5. 251, 1. — Eberhart Welling 202, 1. — Walther der iunge Lächeller 324, 1. — ungenannt 188, 16.17a. 24. 25. 296, 7. 298. 301. 344. 380 u. Anm. 1. — Geistlichkeit: Dechant: Ber. 247. — Berthol- dus Schamel 250, 1. — L. 258. — Lütfrid 245. — Leutpriester, rector eccl., plebanus: Cvnradus comes de Fürstenberg 271. — G. de S^m^G£^^S^^A^»Xf\ ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 507 Zindelstein 197. — Johans von Thannheiin 180. 250, 6. — Johannes LSsli 473, 2. — Virich 245. — ungenannt 331, 1—3. — Praebendarii sacer- dotes : E. 188. — Rantzo 197. — ungenannt 462. Villingen, Kirchen: Altstadtkirche (U. L. Frauen) 188, 24. 279 u. Anm. 1-3. 296, 8. 402, 2. •— — Beinhaus in der Altstadt 188, 18. --------St. Johanns Münster (Leutkirche): 188, 11. 21. 24. 271. 279 u Anm. 1-3. 296, 2 3. 8. 309,2. — — St. Nicolaus-kapelle in der Altstadt 296,7. — Klöster: Bickenkloster (Sammlung, de capella s. Nycolai ord. s. Augustini, Sammlung von Neuhausen, zer Capil): 186. 187, 3. 4. 183, 3. 298. 368. 371. 494. --------Johannitercommende: 188, lt. 19. 194, 2. 248. 250, 6. 301, i. 320. 322, 2. 343, l. 350. 354, 4-8. 405. 435. 444. 500, 2. — Comthur: Fr. 258. — Fridericns sacerdos 248. — 6er. von Lichtenstein. 354, 5. 7. 435. — Gotbolt von Blumherg 188, 11. — Virich Bletze 320. — ungen. de Egesheim 194, 2. — ungenannt 301, 1. 354, 4. 6. 8. 405. 500, 2. — — Kirnegger Sammlung: 321. --------Minoritenkloster 184, 1. 187, 1. 2. 6. 7. 245. 298. — Guardian: Heinrich 245. ■— — Vettersammlung (ad portam seu de Waldhausen, domus Patrui) 159 u. Anm. 1. u. 182. 188, 10. 12. 234. 309. 347. — Rat, Die 24: 132. 188, 6. 8. u—ie. 17a. 20. 24. 25. 202, 1. 229. 231, 6. 234. 246. 271. 275. 276. 281. 289. 296, 6. 7. 298. 301. 317. 320. 324, 1. 343. 344. 354, 4. 380 u. Anm. 1. — Schultheiss: Bergelin 202. — Cvnradus 131, 2. (vgl. 131, 3.) 132. 136, 4. 188, 3e. 275. — Cünrat Stehelli 305. — H. 188. — Hainburge 296. — Hainrich 301. — Hainrich Stehelli 188, 20. — Hug Stehelli 188, 8. 20. 202, 1. 317. 324, 1. — Otto 229. 234. 251. 258. 271. 309. — Walther der Lecheler 202, 1. 251, 1. — ungenannt 136, 5. 188, 6. 16—i7a. 24. 25. 231,6. 246. 276. 281 u. Anm. 1. 296, 6. 7. 298. 301. 344. 380, 1. — Siechen, die »an dem Felde«: 250, 3. 296, 2. 8. 500. — Spital z. hl. Geist: 187, 2. 188, 9. i5-i7a. 19. 22. 24. 197. 231 u. Anm. 1 — 6. 250 u. Anm. 1—6. 258. 296, 2. 3. 8. 309, 1. 320. 332, 3. 358, 2. 368. 500 u. Anm. 2. 3. Villingen, Stadtschreiber: Berhtolt der Spaichinger 250, 6. Vilslingen (O.A. Sigmaringen) Filisninga, Filisi- ninga, Filsilingen, Vilslingen 20 u. Anm. 3 — 5. 74. 117. 133. 197. 241 u. Anm. i. 2. 336. 388. Vinke (Linzgauer Rittergeschlecht), Vinko : Adil- haidis 204, 2. — Burchardus 204, 2. 3. — Christina 204, 2. 3. — Engelburgis 204, 3. — Hain- ricus 140, 9. 204, 23. — Hermannus 90. 204, 2. 3. — Hermannus eremita 204, 2. 3. 221, 1. — H. conversus in Salem 238, 4. — Msehthil- 204, 3. — Wernherus 90. 134, 4. 5. 140, 1. 155, 3. 162. 163. 164. 172. 178. — Willebirgis 204, 3. — s. auch Egg, Einsiedler. *Finkenkausen (B.A. Ueberlingen), Vinkenhusen 373. Vir— Fir— s. auch Für— För—. *Fischbach (B.A. Neustadt), Vischbach, Vische- bach 274. 354 u. Anm. 1. 406, 1. — (B.A. Villingen), Fispach, Vischibach 197. --------Alker de 68. — (O.A. Tettnang), Fiscpach, Fiscbach, Vischbach 4. 25. 261, 2. --------Her. de 179, 7. Vischer, Bertold der, Leutpriester zu Thalheim 240, 5. *Fischerbach (B.A. Wolfach), Uischerbac, Vischer- bach, Fischerbach 77. 493. 540. 561. — TSbelli v. 200, 4. Viselentobil s. Urbanstobel. Vitter, Villinger Familie, Alber 188, 12. — Hain- ricus 462. — Hermannus 188, 5. Fitzenweiler (B.A. Ueberlingen), Vitzenwiler, Cvnradus sacerdos de 172, 5. Flacht (abgeg. bei Öfingen), Vläht, Flach 291. 332, 1. Fleischwangen (O.A. Saulgau) 4, 1. Fluorn (O.A. Obenidorf), Vlorin , Florin , Bern- hardus de 71. — Egelolfus 71. Vockenhausen (abgeg. bei Villingen), Vockenhusen, Vokhenhusen, Fokkenhusen, Vokenhusen, Vol- kenhusen (verschrieben) 68. 93 u. Anm. 1. 197. 251 u. Anm. 1. 317. 332, 3. 368. 388. — Conrad v. 188, ie. 258. — H. de, civis in Villingen 258. — Hainrich v. 288. 343. — Hainrich des alten »Kebesvn« 288. — Liebermein 188, 16 Vogt (Bräunlinger Familie), Burchart 330. — Hilt- II 508 ORTS- UND PERSONENVEEZEICHNIS. bürg 330. — Hug 303 u. Ann,. 2. — Rudolf 303. 330. — Virich 303 u. Anm. l. 2. 330. 387. *Vöhrenbach (B.A. Villingen), Verenbach, Vernne- bach, Vernbach 157. 188, 2. 197. 202, 1. 247. 331, 1. 2. 388. 402. 462. Vokkenwiler (unbekannter Linzgauer Ort) 205. Volgersweiler (abgeg. Ort westl. v. Villingen), Folconeswilere, Uolcheneswilare, Volkinswilaer, Volkenswiler 132. 202, 1. 250, 5. — Engilboldus de 80. — Hilteboldus de 68. Volkenswiller (Villinger Familie) 250, 3-5. Volkertshausen (B.A. Stockach), Volkhartzkausen 486. Volkertsweiler (B.A. Stockach), Volkkartswilare, Gerhardus de 82. Von dem Bürgtor (Constanzer Geschlecht), C. 164. Fondi (Unteritalien), Fundanns, Bischof: Blasius 231. Fontenas (bei Sargans Kant. St. Gallen), Vntenah, Eberhardus de 140, 9. Forchheim, Forohcheim 47. Forrun s. Pfohren. Vörstetten (B.A. Emmendingen), Uirstetin, Con- radus de 108. — Walterus de 108. Francia 32. 43. Frantia Orientalis 38. 39. Frankfurt, Franconofurt, Franckfurt 20, 5. 346. Frascati (Mittelitalien), Tusculum, Bischof (Cardinal) : Johannes 235. *Frauelsberg (abgeg. bei Jungnau), Frowelsperg 532. Frauenberg (auch Frohnsberg gen., Ruine bei Banz Kant. Graubündten), Frowenberg, der von 346. Frauenfeld (Kant. Thurgau), Vrowenfeld, Nicolaus de, episcopus Constantiensis 449, i. — Nicolaus de, canonicus Constantiensis (de Kenzingen?) 328, 11. Frege, Burchart, Edelknecht 437. Freiberg (O.A. Biberach), Friburc, Fryberg, Al- brecht v., Landvogt in Schwaben 534, 1. — Anne 492, vgl. Hornstein — Burkart v. 492. — Hainricus de 146. Freiburg im Breisgau, Friburc, Vriburg, Freiburg, 80. 180. 188, 14. 15. 200, 2. 12. 300. 326, 1. 331, 2. 345, 1. 452. 463. 488. 525. 566. — Agnes v. 188, 8. — Burgolt de 80. — Colmar v. Herr 212. — Lampertus de 80. —■ Mathias de 246. — Deutschordenshaus 461. Freiburg im Br., Grafen v.: Anna v. 295. 332, 3, vgl. Wartenberg. — C. 243, 2. — Cvnradus 214. 380 u. Anm. 1. — Egen 274 u Anm. 2. — Gotfrid 202. — Heinrich 295. Freiburg im Br., Johanniter Commende 188, 11. 200, 2. 341. Freising (Oberbayern), Frisingensis, Bischof: Cvnradus 379, 2. 2 a. 3. — ungenannt 210. Fresseli, Vresseli, C. miles de Fürstenberg 278, 3 f. Friburger, Cünrat der, Bruder zu Theninbach 202, 3. *Frickingen (B.A. Ueberlingen), Frichingen, Fri- kingin, Vrickingin , Frikkingin, Frickhingen 63. 83, 1. 89. 98, 1. 2. 104. 105 Anm. 110. 111. 138 u. Anm. 1. 140 u. Anm. 1-14. 16—19. 143. 150. 155. 197. 198, 4. 5. 285. 315. 328, n. 387. 505 u Anm. i. 518. 547, i. — Albertus de 90. 112. 547. — Burchardus 90. 101. 110. 112. — H. 172. — Hainricus 104. 387. — Nicolaus Puer 138. — Rvso 315. Fridenwilare s. Friedenweiler. Fridericus conies s. Zollern. — comes, filius Ottonis comitis 87. — dux s. Schwaben. *Friedenweiler (B.A. Neustadt), Fridenwilare, Fri- denwilre, Vridenwiler 85 u. Anm. 3. — Kloster 93 u. Anm. i. 176. 188, 8. 9. 197. 203 u. Anm. i. i a. 252. 300. 303, 5. 322. 357, i-4. 372, 403. 414. 487. — Propst: Joannes 357, 2. Friedingen (B.A. Constanz), Vridingen, Fridingen, Adelheit v. 486., vgl. Blumberg. — Hainricus 118. 486. 523, 2. — Johans 523, 2. — Rfi- dolfus 140, 1. 336, 1. — Virich 523, 2. — ungenannt 387. — (O.A. Riedlingen), Fridingon 50. --------Hainze dez vogts sun v. 375. — (O.A. Tuttlingen), Fridingen, Hainricus advo- catus de 170. Friedrichshafen s. Buchhorn. Frige (Frie, Frye), Cfinrat der 328, 21. — Cunrat Landrichter der Grafschaft Heiligenberg 183, 12. — Cvnrat der, Kellner auf dem Heiligenberg 328, u. — Gerdrudis 221, 1. — H. 328, 16. ir. — Hainricus 221, 1. — Johans, Kaplan zu Constanz 436, 2. — Virich 188, 3. Frigento (Unteritalien), Frentinacensis (?), Bischof: Lanulphus 283. fiw^™fff!^™^™f*^ffi?™* OETS- UND PEESONENVEEZEICHNIS. 509 *Frohnbach (B.A. Wolfach), Vronebach 362 u. Anm. I. Frohnhofen (O.A. Ravensburg), Fronhouen, Vron- houen, Eberhart v. 215, 2. — Eberhart v. Kö- nigsegg v. 422. — Virich v. Königsegg, gen. v. 328, 20. Frommern (O.A. Balingen), Vrumarrvn 136. Vroninch, R. 315. — Rvdolfus 140, 10. Frow— s. Frau—. Frowenvelt s. auch Kenzingen. Vrumarrvn s. Frommern. Frumoldus comes s. Baar. Fruthweilen (Kant. Thurgau), Frvtwiler, Vlricus de 204, 2. Fühs, Vuhs, Alber 171, ~ — Regenhardus dictus 170. Fulda, Kloster 4, l. Fülli, Albreht (im Siegel ... vlstat) 483. Vultertingen s. Wolterdingen. Fürnsal (O.A. Sulz), Virnsal, Berhtolt v. 330, l. *Fürstenberg (Stadt B.A. Donaueschingen), Fürstenberg, Fiiirstenberg, Wrstenberg, Furstenberg, Furstemberg 277, 2. 332, 2. 3. 378, g. 383. 387. 429. 539. — C. Vresseli miles de 278, 3 f. — Grafen 147, l. 368.452.488 u. Anm. l. — Anna geb. v. Signau 525. — Conrad, Kirchherr zu Villingen 271. — Egen, Herr von Villingen, 202, i. 2. 251, l. 271. 276. 331 u. Anm. 1-3. — Verena, geb. von Freiburg, 372. — Gebhard 271. — Götz (v. Haslach), 387. 435. — Heinrich I. 157. — Heinrich II. 278, 3. 353, l. 357, 2. 372. 443. 561. — Heinrich (v. Haslach) 498. Johannes (fabelhaft) 85, 3. — Johannes (v. Haslach) 387. — Irmengard, geb. v. Werdenberg, 498. Furtwangen (B.A. Triberg), Furtwangen 197. 387. Fützen (B.A. Bonndorf), Vutzen, Fiezen 174, 5. — Berchtoldt v. 266, l. — Der v. 168. Gaikhain s. Geigen. Gailingen (B.A. Constanz), Obern Gailingen 222. Galenrüti (aufgegangen in Gornhofen O.A. Ravensburg?), Adelhaidis de 140, 17. Galli, Wernherus 118. Gallmannsweil (B.A. Stockach), Garmanswiler, Galmischweiller 485 u. Anm. l. Gamerschwang (O.A. Ehingen), Gamelswanch, Hainricus de 226. Gammertingen (O.A.Stadt in Hohenzollern), Ga- mertingen, Adelbertus de 78. — Odalrich comes 85 u. Anm. 2. Gancgingen s. Genkingen. *Gangenweiler (B.A. UeberlingenJ, Gengenwiler, Gannenwiller 364, 4. 397. Ganos (am Marmorameer), Ganensis, Bischof: Bernhardus 378 d. e. f. Garmanswiler s. Gallmannsweil. Gaerrinberg s. Göhrenberg. Gaerwer (Riedlinger Familie) 171. 531, 3. Gaugenwald (O.A. Nagold), Guginwaldt 91. Gauingen (O.A. Münsingen), Gouuigon, Gowin- gen 50. — C. de, de Gundelfingen, 190, 2. Gauselfingen (O.A. Hechingen), Gauzolfingen 11. Ge— s. auch Gö—. Gebensdorf (Kant. Aargau), Gebisdorf 296, 6. Gebhardsweiler (B.A. Ueberlingen), Gerbolzwile 253. Gebiten- oder Ewingen-uosin (abgeg. Ort Gebten- hausen bei Oefingen B.A. Donaueschingen) 21. Gebreche s. Prechthal. Gecgingen s. Göggingen. *Gehüpfe, Gehüpfe, Hof in Büchern, B.A. Wolfach 423 u. Anm. 1. Geigen (O.A. Ravensburg), Gaikhain 220. Geiselmacher (O.A. Saulgau), Gisilmarisruti 63. *Geisingen (B.A. Donaueschingen), Chisincas, Gi- singa, Gisingin, Gisingen, Gissingen 5. 9, l. 117, 2. 136, 2. 147, 3. 305. 322. 331, l. 2. 332, 1-3. 333. 358, i. 387. 562. — B. de 181. — Bertoltus de 71. 147, 3. 302, l. 360, 1.2.— Chonradus 71. 82. 147, 3. 302, l. 360, l. — Engele 302, l. — Vrene 302, l. — H. 147, 3. — Hainrich 302, l. 360, i. — Johannes 360, l. 2. — Lantfridus 68. 79. — Rat, Richter: 358, i. 562. — Schultheiss: Cünrat Reckenbach 562. — Fri- derich 333. — Hans 332,2. — ungenannt 358, l. Geisslingen (B.A. Waldshut), Gifilingen 510. Gengenbach (BA.Offenburg), Genbach, Gengenbach. Gengembach 145.157. 200, 8. 488, l. 503. 540, l. — Kloster 92. 329. 412. 493. 503. 540. 561. — Schultheiss: Berchtold v. Schneit 525. Gengenwiler s. Gangenweiler. 64* mm mm 510 OETS- UND PEKSONENVERZEICHNIS. Genkingen (O.A. Reutlingen), Gancgingen 11. Gensili, Genseli, Genzeli, Bertoldus 134, 4. 155 — Conradus 130. — Hainricus 130. Genua (Italien), Janua 235, 2. Gerbolzwile s. Gebhardsweiler. Gerenberch s. Göhrenberg. Geroldseck (B.A. Labr), Geroldseck, Gerolzecke, Geroltzegge, Geroltzecke, Geroltzeck 290, i. 399, 3. 430. 477. 490. — Anne 490, i. — Georig, Graf von Veldenz, 290. — Georg, de Tüwingen. 477. 490. — Heinrieb, Graf v. Veldenz, 209. — Heinrich de Tüwingen 477. 490. — Herman 290, l. 362. — Johans 290. — Sophia 516 u. Anm. 3. — Walther 290 u. Anm. i. 2. 353, l. 362. 399, 3. 4. 430. _ Walther v. Tüwingen 399. 477. 490 u. Anm. i. 552. 559. Geroldus, graff oder hertzog, 21. Geroltshaldvn (abgeg. bei Oberstenweiler B.A. Ueberlingen) 124, 3. Gernnc comes s. Stühlingen. Geseinskilch s. Jesumskirch. Gezelinswart (unbekannt bei Stockach) 129. Gezzingen s. Gossingen. Giel senior 174. Gigvnhals Burcardus 90. — Hainricus 90. Giraundi s. Gmünd. Giniftinc s. Baderach. Giuteresböron s. Wintersböron. Gippcb s. Ippichen. Gis— s. auch Geis—. Givtingen s. Güttingen. Glabinitza (Epirus), Glauinicensis, Bischof: Walde- brunus 231. Glashütte (B.A. Bonndorf), Glashütten, Glashütten 274. 354. Glattburg (Kant. St. Gallen), Gleteburch, Lütol- dus de 164. Glattfelden (Kant. Zürich), Glatfelden, Glatvelden 449 u. Anm. 1. Glepnir s. Klettmer. Gleteburch s. Glattburg. Glottertbal (Ober-, Unter-, B.A. Waldkirch), Glo- ter 197. Gmünd (O.A. Tettnang), Gimundi, Giemundi, Ber- tholfus de 81. — Bertholdus 82. — Junzila 81. *Gnadenthal (B.A. Donaueschingen), Gnadental, Gnadenthall, Genadentail (sie), Gnadentail 277 u. Anm. t. 2. 383, 2. Gnifting s. Raderach. Göffingen (O.A. Riedlingen), Gefingen 531 u. Anm. 3. *Göggingen(B.A. Messkirch), Gecgingen, Gegingin, Geggingen 31. 118. 197. 249. 263, 2. 388. 413. 557. — Bertoldus villicus de 118. *Göhrenberg (bei Markdorf, B.A. Ueberlingen), Gaerrinberg, Keranberc, Gerenberch, Gerinberg, Geremberg 18 u. Anm. 2. 205. — Hainricus 268. — Johannes 172, 10. 328, 10. — Rv. 172. Goldast (Constanzer Geschlecht), Cünradus 179, 8. — Hainr. 232. Goldbach (B.A. Ueberlingen), Golthbach. Goltbach, Arnolfus de 75. — Arnoldus de 82. Goldenberg (Kant. Zürich), Goldenberg, Egbreht von, Herr 458. Goldineshuntare, Goldineshundere 23, l. 55. vgl. Ratoltespuoch. *Golpenweiler (B.A. Ueberlingen), Goltpurgwiller, Golpurgwiler 547 u. Anm. \. Goppertsweiler (O.A. Tettnang), Gotbrehswiller 328, 2. Göppingen (O.A. Stadt), Geppingen, Hainrich v. Kaplan zu Constanz 436, 2. 3. *Göschweiler (B.A. Neustadt), Cozcerisvilare, Go- zirswille, Geerseswiler, Gösserswiler, Goserswile, Goszerswiller, Gozerswiller, Gosserwiler 34. 117, 2. 158. 197. 297, l. 354 u. Anm. l. 4. 388. Gösgen (Kant. Solothurn), Gousicon, Johannes de, rector eccl. in Rain 449. *Gossingen (abgeg. Ort bei Neidingen, B.A. Donaueschingen), Gezzingen, Gössingen 117 u. Anm. 2. Gotbrehswiller s. Goppertsweiler. Gotefridvs comes s. Calw, Rohrdorf. Gottesritter, Gotzritter, Gotzriter, miles 174, 6. 189. — Johannes 256. — Judenta 189. — Walter 228, l. — Wernherus 256. Gottlieben (Kant. Thurgau), Gottelivbon, Gotlüben, Gottlübon 185. 241, i a. 2. Gottmadingen (B.A. Constanz), Gothmotingen, Arnolfus de 75. — Gerungus 75. Gotzlin, Johans, Ammann zu Ueberlingen 328, 19. Gousicon s. Gösgen. Gouuigon s. Gauingen. I ..Jj.^^L^^./'U,^^!. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 511 Gozirswille s. Göschweiler. Gozzingen s. Gossingen. Grafeneck (O.A. Münsingen), v., Grauenegger, Haincze 424. Grafenhausen (B.A. Bonndorf), Gravenhusin, Gra- uinhusin 73, l. 287. — Kloster: 287. Graemlich (Pfullendorfer Geschlecht), Grernelihc, Grämlich, Grarnelich, Gremmelich, C. 174, 5. 189, 3. 265 u. Anm. i. 328, 13. — Cvnrat 273, 2. 328, n. 479, 2. 544. — Fridericus 144. 189, 4. 218, i. 273, 2. 377. 413. — H. 216, 3. 265, 1. — Hainricus 140, 7. 8. 171, 3. 172, 1. 174, 5. 183, s. 189, 1. 4. 218, 1. 224. 238. 243, 3. 265 u. Anm. 2. — Hermann 189, 3. 4 218, 1. 273, 2. 413. 544. — Rudolf 218. — Virich 183, u. 218, 1. 413. — ungenannt 328, 12. 387. 413. Granheim (O.A. Ehingen), Granhain, Grainhain 146. 185. 197. 207. 216, 4. — Cvnradus de (aus der Familie der Gundelfinger) 179,2. 216. — Gvta, matrona Cvnradi de Hohen- tanne 216. — H. 179, 2. — Hernestus minister de 183, 5. — Wernherus scholaris de 179, 8. Grasbeuren (B.A. Ueberlingen), Graseburen, Gras- bürron 236, 4. — Volkardus de, miles 164. Grsetarius, Graetaer, Gretarius, Hainricus 221, 4. 268. — Otte 328, 17. 373. — Vlricus 173, 2. 196. Grave, Graue, Grawe, C. dictus 190, 2. — Cvnradus 140, 5. n — Hainrich 284, 3. 466. — Rudolf 193, 2. — Virich, gen. Drescher, 284, 3. — ungenannt 190, 1. Gravina, (Unteritalien), Grauina, Bischof: Jaco- bus 279. Grawestain, Bur. 238, 4. Greifensee (Kant. Zürich), Griffense, Hermann v. Landenberg v. 523, 1. Greiffenstein (Ruine O.A. Reutlingen), Griphen- stain , Grivenstain, Gryffenstain, Albreht v. 292. — Rvmpolt v., Herr, 292. 340, 1. — Swigger v. 241, 2 a. Grernelihc s. Grsemlich. Gremse, Arnolt 240, 3. Grepnir s. Klettmer. Gretarius s. Grsetarius. Griengen s. Kriegerthal. Griessen (B.A. Waldshut), Criezheim, Griezhaeini, Grießheim, Grieshein 94. 156. 168. — dictus de 158. — Gotfride v. 406, 1. Griff—, Griph— s. Greif—. Grimmelshofen (B.A. Bonndorf), Grimmelhowin 21. Groningen s. Grüningen. Grosseto (Toscana), Grossatanus, Bischof: Ange- lus 399, 2. Gruber, Albertus, miles 196. 220. Grumbach (Burg b. Unterfranken), Grümbach, Johans v. 354. *Grünburg (Burgstall bei Unadingen), Grünburg, Grunnburch, Grunburg, Grünburk 278, 3 f. 452. C. de 278. — Cftnrat 550 u. Anm. 1. — Gerungus 278. — Hans 550. — Hug 452 u. Anm. 1. — Peter 550. — Wernher, gen. der Kächkeller, 443. 550. — ungenannt 550, 1. vgl. Urach. Grunenstatt (unbekannt wo), Hainrich, Herr v., 354, 1. Grüningen (B.A. Villingen), Groningen, Gruningen, Groningen, Grvnningen 93 u. Anm. 1. 194,15.197. 451. 388. — Berchtoldus de 91. — Cvnradus notarius de 188,2. — Eberhardus 91. — Ludolf, Freiherr 86. — Mathilde 91. — (O.A. Riedlingen), Grünningen, Chünrat, Cün- rat v. Hornstein v. 361, 2. 531, 3. Grünthal (O.A. Freudenstadt), Grunethal, Albert v. 477. *Grünwangen (B.A. Ueberlingen), Criewangen 396. Grunzheim (O.A. Ehingen), Grunzhain 227. — Eber, de 227. — Hugo 227. — Vlricus 227. Gruezingus clientulus palatini comitis 122. Gubbio (Mittelitalien), Eugubium, Bischof: Ventura 279, 2. Guder (Pfullendorfer Geschlecht), Albertus 171, 3. 218. — Bentz 519. — Berhtold 189, 3. 4. 218. — Haintz 519. — ungenannt 174, 5. Guginwaldt s. Gaugenwald. Guindinchoven s. Gundihhinhova. Gümüttingen s. Gutmadingen. Gundelfingen (O.A. Münsingen), Gundelvingen, Gundilvingen, Gundolvingen 140. 146. 226, l. 265. 284, 3. 366. — die von 116. 183, s. 336. 521. — Adel 466. — Albreht 424. — Anna 216. — Berthold 146. 169, 1. 183, 5. 216. 265 u. Anm. 1. 284, 4. 292. 517. — Chunze466. — Conrad 146. 169, 1. KWt m 512 ORTS- UND PEKSONENVERZEICHNIS. 175.179, 2. 8. 185.190, 2. 207. 216 u. Anm. 1-4. 227, 1. 228, 2. 265 u. Anm. 1. 2. 284 u. Anm. 2. 3. 292. 424, i. 466. 517. — Conrad, Domherr v. Strassburg, Pfarrer 113, 4. 197. 216, 4. — De- genhart 424 u. Anm. i. 466. 511. 517. — Eber. 190, 2. — Friedrich 146. 207 (S. Druckfehler für F.). — Guta 207. 216. — Hanns 284, 4. 517. — Heinrich 146. 169, i. 205. 216 u. Anm. 4. 265 u. Anm. i. 284, i. 2. 292. 336. — Heinrich , Domherr v. Strassburg, Pfarrer 179, 2. 207. 216 u. Anm. l. — Hermann 135. — Hil- trut 466. — Ita 146. 216. — Otte 466. — Swigger 82. 135. 140. 146. 169, 1. 216. 265. u. Anm. l. 284,2.4. 292. 424. 511. 517. — Swigger der Burger 169, 1. 265 u. Anm. 1. — Swigger der Lange 146. 183, 5. — Ulrich 146. 190, i. 2. Gündelwangen (B.A. Bonndorf) , Gündelwang 447,i. Gundershofen (O.A. Münsingen), Gunttershouen, Bertoldus de 228. Gundihhinhova (abgeg. wohl bei Welschingen, B.A. Engen), Guindinchoven 17. 62. Gündlingen (B.A. Schopfheim), Gundelingen 80. Gvndolfingenwiler s. Weiler a. d. Lauter. Gundratwiller (abgeg. bei Markdorf B.A. Ueber- lingen) 397. Gunningen (O.A. Tuttlingen), Gunningen, Gu- ningen 194, 10. — Ocht 267. *Gnrtnaie (im Thal Welschensteinach abgegangen), Gvrtenah, Gurtnay, Gurtne 200, l. 5. 7. 12. *Gutach (anfgeg. in Neustadt), Wta 354. Gutenberg (O.A. Kirchheim), Gütenberg, Chünrat Herzog zu Teck, genannt v., 439. Gutenburg (B.A. Waldshut) , Gütenburc, nobilis dominus de 165, 1. Gutenstein (B.A. Messkirch), Gvotenstain, Gütten- stain, Gutenstein 215. 263, 2. 336. *— (Gebrochen—) (O.A. Sigmaiingen), New Gu- tenstain ob der Tvnaw 526. Gutininga s. Güttingen. *Gutmadingen (B.A. Donaueschingen), Gümfit- tingen, Guotmatingen, Gotmotingen, Gvtmetin- gen, Gütemtingen, Gfltmatingen, G^tentingen 21. 197. 302 u. Anm. 1-3. 332, 1-3. 360,3. 473 u. Anm. 1. — Arnoldus de 79, 2. — Bertholdus de 68. — C. de 147, 3. — Cvnratt v., Herr 332, 1. - G. de 147, 3. — Guntfridus de 78. Guttenberg (Ruine im Fürstentum Lichtenstein), Gutenberg 346. Güttingen (Kant. Thurgan), Gvttingin, Gutingin, Givtingen, Güttingen, Albertus de 124. — Hein- ricus de 90. — Rüdolfus de, nobilis vir, 154, 1. Virich t. 238, 6. 278, 2. 315. 364, 2. 377. 409. — (B.A. Constanz), Gutininga 42. Haberstenweiler, Habertsweiler (B.A. Ueberlingen), Hadebrehswilare, Hadebrehtswilaer, Habrechts- willer, Habrehtswiler 124, 3. 163 u. Anm. — Berhtoldus de 183, 6. — Hainricus Schralle de 183, 6. (vgl. Shralle). Habnit, Herman v. Biberach, Kirchherr zu Messkirch, 557. Habratsweiler (O.A. Tettnang), Hadebretswilare, fladebrehteswilare, Burcardus miles de 126, 1. — Heinricus miles 126, 1. *Habsberg (Ruine O.A. Riedlingen), Hababurg, Habchsperch 336. 384. Habsburg (Kant. Argau), Habspurg, Habesburc, Grafen: Rudolf v. 69, 3. 121, 3. 173, 1. vgl. Oesterreich. — Adelhait 539, vgl. Hantner. — Rudolf v. 539. Habsthal (O.A. Sigmaringen), Habstal, Bercbtold der Hund v., Herr 263, 2. Hachberg (fälschlich Hochburg, B.A. Emmendingen) , Hahberc, Hachberg, Hähberg 200 u. Anm. 11. — Markgrafen: Anne 200. — Heinrich 200 n. Anm. 1. 2. 6. 9. ii. 202 n. Anm. i. 3. — Hernian- nus 200, 2. 354. — Rvdolf 200, l. 2. Hadebrehswilare s. Habratsweiler u. Haberstenweiler. Hadolfingen (unbekannt), Ropertus de 78 u. Anm. 2. Hagenweiler (B.A. Ueberlingen), Hägenwile 387. Hagenwil (Kant. Thurgau), Hagenwilare, Rüdolfus de 136, 2. Haggelnbach s. Heggelbach. Haeginberch s. Hegnenberg. Hagingin s. Hayingen. Hagnau (B.A. Ueberlingen), Hageno, Hagnowe 153. — Anna de 226, vgl. Apflau. — Rvdolfus de 226. — (B.A. Bonndorf), Hagna 510. Ü££ HHMSH^Ei «WS« OETS- UND PEESONENVERZEICHNIS. 513 *Hagstetten (abgeg. bei Kirchen, B.A. Engen), Hagesteten, Hagsteten 332, 1. 3. Hah— s. Aach—, Hach—. *Rahnennest (B.A. Pfullendorf), Herrinhannnnest, Hanonest, Nebern Hanennest 179, 8. 216, 3. 286 u. Anm. 1. 2. Hai— s. auch Hei—. Haiden, Albreht der, Vogt zum Heiligenberg, 547, l. Haigerloch (O.A.Stadt), Haiginloch (ob dieses?) Hanricus de 140., s. auch Hohenberg. Haigingen s. Hayingen. Hailfingen (O.A. Rottenburg), Hälvingen, Hal- vingen, Crafto de 135. — Hanricus 135. 197. *Haimenhus (abgeg. bei Homberg, B.A. Ueber- lingen) 282. Haimerad, st., Einsiedler 61. Hseimerlin s. Hemerli. Hainburge (Geschlecht in Villingen), Hainburg, Hainbvrge, Hainbvrgi, Heinbvrge, B. 188. — Bertholdus 131 u. Anm. l. 2. 132.188, 2. 258. 309, 2. — Cvnrat der 188, 8. 202, l. 250, 4. 5. 251, i. 275. 324, l. 358, 2. — H. 188, 5. — Hain- rich der 188, 20. 202. — ungenannt 296. Haindingen s. Hondingen. Haintzmansmit s. Ettmannschmied. Haiterbach (O.A. Nagold), Heitirbacb, Waltherus de 71. Hall (O.A.Stadt), Halle, Hainricus de, civis in Vlma 140, 5. Hallare, Haller, Bernherus 207. — Burchardus 144. — R. miles 207. Hälvingen s. Hailfingen. Hämerlin s. Hemerli. Händigen s. Hondingen. Hsenicz, Henniz, Rudolf 424 u. Anm. 1. Hannow (unbekannt), Wolfhart v., Hofmeister Herzog Albrechts von Oesterreich, 528, 2. Hanonest s. Hahnennest. Hantner, Adelhait 539, vgl. Habsburg. — Hans der, v. Fürstenberg 539. Happenmühle (bei Hohenbodman, B.A. Ueber- lingen), Hapinmuli, Hapinmüli, Happinmuli 62. 73, 1, 81. Happenweiler (O.A. Ravensburg), Happenwile, Happenwiler 436, 4. — Hans Sigmarshouen v. 436, 3. Hardern s. Herdern. V. Harmersbach (B.A. Offenburg), Harmerspach 525. Harrer, Harrarius (Markdorfer Familie), Hanricus der 181, 1. 2. 221, 2. Hartenstein (Burgstall an der Laudiert, O.A. Sigmaringen) , Herten., Hertenstain , Hertinstain, Burcardus de 204. 286, 1. — Brun 531. — Hvno 172. — Mangoldus 192. — Rvdolfus 226. Harthausen (O.A. Oberndorf), Hardthusen 91. Harzer, Virich der 273. Haseheim s. Aasen. Hasen— s. auch Hassen—. HasenhAsern s. Häusern. *Haslach (Flüsschen bei Lenzkirch), Hasela 274. 354 u. Anm. 1. *— (B.A. Wolfach), Hasela, Haselach 71 u. Anm. 2. 200, 4. 10. 280 Anm. a. 408 u. Anm. \. 423, 1. 2. 430. 437. 463. 467. 540 u. Anm. 1. --------Richter 467. --------Schultheiss: Friderich Berne 467. — — Vogt: Niclaus 467. Hassenstain (Burgstall bei Hassenweiler, O.A. Ravensburg), Hasenstain, Hasinstain, Berhtold v. 532. — Cvnradus 140, 2. 220. 238, 3. — H. iunior 238, 3. — Mehthilt 193, 3. Hassenweiler (O.A. Ravensburg), Hasenwiller, Hasenwiler , Hasinwiler , Cünrad v. 104, 3. — Hainricus 204. - Ortolf 104,3. 179,6. 205. 220. 238, 3. — Rud. 164. Hasungen in Hessen 61. Hattenberg (Burgstall bei Breitenbrunn, b. B A. Mindelheim), Hattemberg, Hattenberg, Hainrich v., Herr 458. — Johans 233, 6. Hattenweiler (B.A. Pfullendorf), Hatenwilar, Hat- tenwile 387. — Conradus de 150. *Hattingen (B.A. Engen), Hettingen, Hartingen (verschrieben), Hattingen, Hattingen (verschrieben) 21. 197. 230. 332, 3. 336. 386 u. Anm. l. 388. — Conrat, der Vogt v. 385. 401. 454. 515 u. Anm. l. — Friderich, der Vogt v. 193, 4. 212. — Rudolf,-der Vogt v. 515. i. Hauenstein (B.A. Waldshut), Howenstain 349. *Hausach (B.A. Wolfach) , Husen 68. 145. 197. 223. 331, i. 388. 408 u. Anm. l. 525. Hausen am Andelsbach (O.A. Sigmaringen), Husen 336. *— am Ballenberg (B.A. Engen), Husan 62. — an der Aach (B.A. Constanz), Usa, Husin 17. 65 m W£< ■Hm 514 OETS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Hausen an der Aach, Bertoldus de 96, vgl. Hiu- nerhnsen. *— im Kirchthal (B.A. Engen), Atrahusen, Ae- trahusen 332, l. 3. — im Thal (B.A. Messkirch), Husen, Husin, Hus- sen 90. --------Herren v.: Bilger 168. 267. — Burchar- dus 63. 75. — Engelhardus 90. — Hartnidus 90. — Heinrich 215, 2. 270. — Hug 431. — Lanthert 75. 99. — Rvdolf 348, l. — Rvper- tus 90. — Ulricus 90. 162. 189, i. — ob Verena (O.A. Tuttlingen), Husen 332, l. 3. — ob Rottweil (O.A. Rottweil), Husin, Rotmannus de 71. *— vor Wald (B.A. Donaueschingen), Hosin, Husen, Husun 48. 80. 85 u. Anm. 3. 93, i. 95. 117 u. Anm. 2. 197. 278, 3 ff. 429, l. 494. 551. — (welches?;, Husen, Elsbeth v. 561, vgl. Ramstein. *Hauserbach (B.A. Wolfach). Hvserbach 329. Häusern (B.A. St. Blasien), HasenhÄsern, Hasen- hüsern 447, l. 499. *Hayingen (O.A. Münsingen), Heinger marca, Hei- ginga, Heingon, Haigingin, Hagingin, Haingen, Hagigen (sie), Hayngen, Haygingen 19. 36. 50. 74. 169, i. 190 u. Anm. i-4. 197. 206. 216, 4. 265. 284 u. Anm. 1—4. 292. 378, d. 424 u. Anm. 1. 510. 517. ■— Ammann: Arnold 292. -• Bentze, Ber. v. 424. — C. de 190, 2. — Cü- radus de 190, l. — Hainricus de 146. 190, l. 424 u. Anm. l. 511. — Sophye 511. Hebinga s. Ehingen. Hecelo, adv. Angensis 68. 87. Hechenswand s. Höchenschwand. Hedewanc s. Herdwangen. Hedingen (O.A. Sigmaringen), Hedingen, C. dominus de 171,3. — H. 228, l. — Völquin 241, i. Hefigkofen (O.A. Tettnang), Hevenkoven 4, l. — Hainrich der Stier v. 232, 2. Hegau, Egauinssis pagus, Hegauvi, Hegou, He- gouva, Hegowe, Hegöw 17. 23. 56. 78. 194, 4. 307, l. — Graf Lodewicus 78. Hegebach s. Heubach, Hepbach. Heggelbach (bei Mindersdorf, O.A. Sigmaringen), Hekkelnbach, Hekkelbach, Heggelnbach, Hag- gelnbach, Hegelbach, Burchardus de 90. 134, 4. 150. 155, 2. 178, 243, l. — Ebirhardus 134, 4. 155 u. Anm. 2. — Hainrich 328, 14. — Johans 328, 14. Hegingas, Hehingen s. Ehingen. Hegnenberg (b. B.A. Brück), Hseginberch, H. de 173. Heichenstecge s. Eichstegerhof. *Heidbremen (B.A. Ueberlingen), Haidbrsemen, Haidebremen 179, 7. 282. *Heidenhofen (B.A. Donaneschingen), Heidenho- win by Sumpthusen, Heidenhouun, Heidinhova, Haidenhofen 21. 39 u. Anm. i. 188, 7. 21. 194, 2. 197. 250 u. Anm. i-6. 332,3. 368. 387. 388. 463. Heiginga s. Hayingen. *Heiligenberg (B.A. Pfullendorf), Berge, Bergen, Hailgenberg, Heiligenberg , Heiligperg , Neuheiligenberg, Sanctus Mons 90. 127, l. 134 u. Anm. 4. 140, 1. 15. 148, 1. 155 u. Anm. 8. 162". 175. 183, io. 12. 208. 210. 211. 217. 260. 306. 328, s. li. 14. 15. 17. 348. 364, i. 367. 373. 377. 391. 420. 446. 469. 489, i. 504. 518. 534 u. Anm. 1. 535. 547, 1. — Ammann, Kellner (minister) u. Dienstmannen 364, 3. - Conradus Cotman 155, 5. 179, n 328, 2. 3. — Cünradus de Oberstenweiler 220. — Cvnrat der Frige 328, 15. 17. — Eberhart Su- merlob (Sumerlöp) 172, 13. 363. 364 u. Anm. 2. — Egelolfus 256. — Hermannus 120. — Rü- dolfus 140, 7. 175. S. auch Hug. — Grafen 116. 518. S. auch Linzgau, Werdenberg. — Adelhaid (Tochter Bertholds H.) 134, 4. 162. — Arnold IL 101. — Berthold I. 90. 121 u. Anm. 3. 127 u. Anm. 1. 134 u. Anm. 2. --- Berthold IL 104,3. 134, 4. 140, l. 143. 150. 155 u. Anm. 2. 3. 162. 163 u. Anm. 1. 164. 191. 211. — Berthold IH. (Pfarrer in Röhrenbach, Canonicus in Constanz u. Cur, Bischof v. Cur) 134, 4. 5. 140, 1. 3. 6. 155 u. Anm. 4. 162. 173, 2. 178. 196. 198, 4. 5. 208. 210. 211 u. Anm. 3. 285. 315, 2. — Conrad II. (Vogt v. Constanz) 63. 90. 101. 104. 105, l. 107. 111. 114. 120 u. Anm. 1. — Conrad III. 104. 105, Anm. 111. 112 — Conrad IV. 130, 4. 5. 134, 4. 5. 140, l. 155 u. Anm. 4. 162. 172. 173, 2. 175. 178. 183. 4. 196. 198, 4. 205. 285. — Hadewig (Gemahlin Bertholds IL) 134 u. Anm. 4. 140, 1. 155 u. Anm. 2. 3. 162. — Heinrich IL (Vogt v. Constanz) 75. — Heinrich III. 63. 89. 90 u.'Anm. i. 99. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 515 101. 104. 105, i. 111. - Heinrich IV. (Johanniter) 140, i. 162. 178. 191. — Hugo 155. Heiligenberg, Landrichter: Conrad der Fürst von Konzenberg^TSBTs" 12. 172, 12. 377. 450. 469. u. Anm 1. — Cnnrat der Frige von Beuren 183, 12. 218, 2 a. — Gotfridus de Burladingen 179,10. — Hainrich Marquart v. Lellwangen 553 u. Anm. 1. — Swiggerus Snnnunkalp de Teggenhnsen 140, 2. 7. 15. 172, 1. 179, 5. 9. 181, 4. 183, e. 204, 2. 219. 220. 221 u. Anm. 1. 224. 225. 238, 3. 4. 243, 1. 286. 293. — Landschreiber Cünrat 469. — Vögte: Albreht der Haiden 547, 1. — Otto dTSänteins 140, 7. 220. Heiligenholz (B.A. Pfullendorf), Hailgenholtz, Hailigo Holtz 387. 396. Heiligkreuzthal (O.A. Riedlingen), Vallis s. Crucis, Hailigencrutztal, Hailigcriitztal, Hailigen cruces- tal 190, 3. — Kloster: 140, 5. 171 u. Anm. 2—5. 190 u. Anm. 1-4. 233, 4. 6. 340, 3. 418. 531 u. Anm. 3. Heimathsweiler (bei Hattenweiler, B.A. Pfullendorf), Hunolswiller 143. Heinbvrge s. Hainburge. Heindingen s. Hondingen. Heinger raarca s. Hayingen. Heinricus dux s. Baiern. Heinricus magister, notarius 138, 1. 154, Anm. Heinricus ininisterialis curiae Constantiensis 101. Heinstetten (B.A. Messkirch), Hohunsteti 20. Heiscinbach 87. Heisterkirch (O.A. Waldsee), Haisterchilch 174, 2. Heitirbach s. Haiterbach. Hekkelnbach s. Heggelbach. Helfenstein (Burgstall O.A. Geisslingen), Helfin- o stain, Viridis comes de 121. Hellegraue, Heinricus 154, 1. — Hermann 483. *Helmsdorf (B.A. Ueberlingen), Hermsdorf, Helmsdorf, Hermstorf, Hermenstorf, Hernstorf 436, 4. 5. — Anne v. 475. — Burkardus 179, 3. — Conrad 166, 2. — 179, 3. 232. 242, 3. 260. 261 u. Anm. 1. 2. 286, 2. 415. 475. — Hainricus 179, 3. 475. — Jacobus 243, 1. 260. 261. — Nicolaus 140, 13. 179, 3. 242, 3. 243, 1. — ungenannt 436, 5. Henierli (Villinger Familie) , Hemeiiin, Hemerli, Haeiminerlin, Hemerlin, Hämerlin , Hämerli, Burkart 188, u. 17. i7a. 20. 202, 1. 250. 258. 271. 288. 309, 1. 324, 1. 350. — Johans 188, 20. — Johans, Schultheiss zu Löffingen 345, 3. — ungenannt 287. — Hemmenthal (Kant. Schaff hausen), Hemmendal 75. Henggart (Kant. Zürich), Henkart, Henchhart, Cftnrat v. 299, 3. — Eberhardus 216. — Jacob 299, 3. *Hepbach(B.A. Ueberlingeu), Hegebach, Hegbach, 115. 153 u. Anm. 221 u. Anm. 1-4. 397. 518. — Berchtoldus de 179, 4. — Cvnradus 179, 4. — Gerdrudis 179, 4. — Hainricus 221, 3. Herbertingen (O.A. Saulgau), Herbrehtingen 241, l. 492. Herbolzheim (B.A. Ettenheim), Heribotsheim, Her- botsheini, Diepoldus de 80. — Liutfridus de 108. *Herbriswiler (ahgeg. bei Homberg, B.A. Ueberlingen) 282. Herdern (Vorstadt von Freiburg), Hardern, Algos, Bruder, Meister zu, 202, i. Herdwangen (B.A. Pfullendorf), Hedewanc, Hedewank 150. 241, l. — Dietrich v. 230. Heregouva pagus s. Eritgau. Heremitae s. Einsiedeln. Herimannus dux s. Sachsen. Herisau (Kant. Appenzell), Herisouve 278, 3 a. Herlansrüti (unbekannt wo) 224, i. Hermansberg (B.A. Pfullendorf), Hermansberc, Hermoltsberge(?)163,1.196 (ob hierher gehörig ?) Hermsdorf s. Helmsdorf. Herrenberg (O.A.Stadt), Herrenberc, Herrenberg 135. 197. Herrinhanunnest s. Hahnennest. Herrlingen (O.A. Blaubeuren), Horningen, Hiir- ningen 197. — Hanricus de 136. Herten[stein] s. Hartenstein. Herwigeswilare (abgegangener Ort bei Leutkirch, B.A. Ueberlingen), 124, 3. *Herzogenweiler (B.A. Villingen), Herzogenwilar, Hertzogwiler 105, i. 121 u. Anm. 3. 128. 188. 214 u. Anm. i. 2. 247. 332, 3. 368. — A. de 128. — C. 128. Hettingen (O.A. Gammertingen), Hattingen, Het- tingen 190, 3. *Heubach (B.A. Wolfach), Hegebach 490. *Heudorf (B.A. Messkirch), Hodorf, Höhdorf, Hoi- dorf, Hovdorf, Hovdorf, Höwdorf 170. 174, 2. ■■■1 51(3 OETS- UND PEESONENVERZEICHNIS. 240 u. Anm. 1—8. 304. 328, ii. 388. 448. 478. 527, i. 2. 531. 537. 557. Heudorf, Angnes v. 240, 7. —Albert 294. 328,12. 21. 373. _ Algoz 240, 1. 6. — Bertolt 218. 240, 4. 485. 507. — Burkard 240, 7. 409. — Conrad 328, 21. — Dietrich 215, 2. 361, 2. 418. 485. 492, 2. — Engele 507. — Heinrich 193, 6. 240, 7. 274, 1. 294 u. Anm. 1. 3. 373. 485. — Johannes 240, 4. 6. 485. — Ortolf 294,3. 527 u. Anm. 1. 532. — Pilgrin 286, 2. 294, 3. 304, 2. 479, 2. 485 u. Anm. 1. 492, 2. — Ulrich 328, 21. 373. 390. 411. Hevenkoven s. Hefigkofen. Hevn s. Hohenhewen. Hgluftirnun s. Kluftern. Hiffingen s. Hüfingen. Hiller, Heinerich der 377. Hiltbrantzhoven (abgeg. bei Lahr) 493. Hiltensweiler (O.A. Tettnang), Hiltenswilare, Hil- tiniswilare, Arnolfus, Arnoldus de 75. 82. Hilterfingen (Kant. Bern oder b. B.A. Mindel- o heim), Hiltolvingen, Ulricus de 134, 5. Hiltprant, Hilprant (Engener u. Messkircher Familie), Brändlin 240, 8. 370, 1. 468, 2. — Cläre 468, 2. — Hainrich 240, 8. 468, 2. 479. — Her- man 370, 1. 468, 2. — vgl. auch Brändlin. Hindermvzze (Villinger Familie), Bur. 258. — Claus 332, 3. — Heinricus 131, 3. 188,10. 309. — Johans 296, 7. 332, 3. Hinterzarten (B.A. Neustadt), Zartun 80. *Hintschingen (B.A. Engen), Hünschengin, Him- schingen, Hüntschingen 332, l. 3. 398. Hioninberch s. Hünenberg. Hirschau (O.A. Calw), Hirsaugia, Kloster 68. — (O.A. Rottenburg), Hirssowe 457. Hirzkorn, Bruder 191. Hitinhnsin (abgeg. Ort, Name erhalten im Ditten- hanserwald bei Leutkirch, O.A. Ueberlingen) 124. Hyttenhvsen s. Dittenhausen. Hitto comes 20, 3. Hitzeliswiler (unbekannt wo) 205. Hiv— Hiu— s. auch Hü—. Hiunerhusen (vielleicht Hausen an der Aach), Wi- preth de 67. Höbet, Hobt, Hoipt, Houpt, B. 201. — Bertol- dus 240. — H. 328, 16. — Otto miles 213. Hoch (Gewann bei Zimmern, B.A. Engen), Hochun, Wernherus de 389. *Hochberg (Berg im B.A.Neustadt), Altus Mons 176. *— (O.A. Sigmaringen), Hohenberg 532. Hochdorf (O.A. Waldsee), Roudolfus de 74. — Roupertus de 74. *Hochemmingen (B.A. Donaueschingen), Omingin, Onningen (verschrieben für Omingen),Ommingen, Emingen, Emmingen vor dem Walde, Emmingen in der Baar, Emigen 83 u. Anm. 1. 93. 98 u. Anm. 1. 2. 117 u. Anm. 2. 194, 10. 197. 278 u. Anm. 3i. 296 u. Anm. I — 10. 332, 1. 3. 350. 368. 388. 444. — Ber. de 174, 5. 278, t. — Biurchlin 296, 5. — Burkart 296 u. Anm. l. — Cvnradus 147, 3. 335. Cuonrat, Vogt zu Hohenberg 405. Fri- derich 405. — H. 168. — Hainrich 296 u. Anm. i. — Joser 405. — Peter 296, io. Höchenschwand (B.A. St. Blasien), Hechenswand, Ber. v. 337. *Hochfirst (Berg bei Neustadt) HoherVirst 274.354. — Wernli v. 354. Hochmauern (O.A. Rottweil), Hohen Muren 368. Hochsal (B.A. Waldshut), Hochsei 349. Hof, im, von (de Curia, von Höfen) (Constanzer Geschlecht), Berchtolt 554. — Burchardus (Bur.) 162. 164. 232. — Curadus (C.) 162. 164. 219. Hainricus 164. — Walterus 162. 164. *Hofstat (abgeg. bei Heiligenberg) 364, 4. Hofweier (B.A. Offenburg), Hoviwilar, Houewilre, Heinrich v. 540, l. — Sigeboto 77. Höhdorf s. Heudorf. Hohenberg (abgeg. bei Hohenfels, O.A. Sigmaringen), Hohenberg 242, 2. — (Burgstall bei Deilingen, O.A. Spaichingen), Hohenberg, Höhhenberc, Hohemberg, Grafen : Albrecht 230. 237. 249. 255, i. 316. — Albreht (von Haigerloch) 336. — B. 210. — Burchardus 107. 112. 121, 3. 340. — Fridericus 107. 112. — Heinrich 428, l. 2. — Hug 255, l. 425 u. Anm. 2. 457. — Rudolf 316. 394. 416. 425 u. Anm. 2. 428. — Ursula 428, vgl. Pfirt. — ungenannt 425, 1. 438. — — Vogt: Cuonrat von Hochemmingen 405. — s. Hochberg, Homberg. Hohenbodman (B.A. Ueberlingen), Hohun Bödmen 396. Hohenfels (Ruine bei Sipplingen, B.A. Ueberlingen), Hohenuels, Hochenfelz, Hohinvels, Ber- toldus de 211. — Bur. 140 , 8. — Burcardus ^äwws ORTS- UND PEESONENVEEZEICHNIS. 517 Ä gasä 129. 140, 8. 13. 211. 286, 2. 310, 3. 315. 527, l. — Cünrat 422. 532 u. Anm. l. — Eberhardus 140, 8. 242, 2. 286, 2. 310,3. 342. 377. — Goswin 140, s. 162. 243, l. 527, l. - Vrselle 523 u. Anm. i, vgl. Jungingen. — Walther 104, 3. 129. 162. 449. — ungenannt 413. — Ebeiii der Ammann von 155, 8. — (Neu-) (O.A. Sigmaringen), Hohenvels, Eberhardus de 242, 2. *Hohenhewen (abg. Burg, B.A. Engen), Hewen, Hewon, Hevn, Heon, Hewen, Heuwen 387. 416. 449 u. Anm. l. Bertoldus de 102, l. — Bur- chardus 197. 272. 387. — Verena 417. — Fri- derich 319. — Peter 194, u. 401. 404, i. 416, l. 427. 432. 468 «. Anm. l. 486. 502. 506. 523 u. Anm. i-3. 529. 533. — R. 154. 272. — Rudolfe 130. 154, i. 179, l. 255. 351 u. Anm. 1. 366. 401. 416. 427. — ungenannt 387. 398. Hohenkarpfen (O.A. Tuttlingen), Kalpfen 524. Hohenklingen (Kant. Schaffhausen), Clingin, Clin- gen, Waltherus de 101. 216. — Walther, der Lange, Ritter 198, 6. Hohenkrähen (B.A. Engen), Chregin, Crein, Va- salli de 117. — Herungus de 96. Hohen Muren s. Hochmauern. Hohenstoffeln (B.A. Engen), Stoffeln, Stephein, Bentz von, vf der Nnwenburg 523, 2. — Con- radus de 154, i. 523, 2. — Ludwicus comes de 75. 78. Hohentann (b. B.A. Kempten), Hohentanne, Cfin- radus de 216. — Gvta s. Gundelfingen-Gran- heim. Hohentengen (O.A. Saulgau), Diengen 197. Hohentwiel, Wiel 385. *Höhreuthe (B.A. Pfullendorf), Höwerflti, Her- mannus Scolaris de 126, l. Hohunstati s. Honstetten. Hohunsteti s. Heinstetten. Hoidorf s. Heudorf. Hoipt, s. Höbet. Hollo, Hiltbold, Kirchherr zu Messkirch 407, i. Holzhof (bei Obertheuringen, O.A. Tettnang), Holtzhain, C. de 233. Homberg (B.A. Stockach), Hohinberc, Honberg, Honberc 118. 130. — Hainrich von, Herr 273, 2. *— (B.A. Ueberlingen), Hvneberch, Hvneberc, Homberg, Honbergh, Hohenberc, Hohenberch, Honberc, Hunberg (?), Honburg, Honberg 153. 172, lo. 197. 282. 397, a. 518. — Cinrat v. 273, 2. - Gerungus 102. — Goz- winus 232. — Hailwig 140, 18. 19. — Heinricus 140, 15. 218. 220. 314. 413. — Jacobus 90. — Ulrich 140, 18. 19. 544. Homburg (B.A. Stockach), Honburc, Homburch, Hohenburg, Bertholdus de 71. — Burchardus 96. — Cünr. 523, 2. — Fridericus 174, 6. — Hainrich 286, 2. 523, 2. 541, i. — Peter 156. — Virich 520, 2. *Hondingen (B.A. Donaueschingen), Huntingun, Heindingen, Haindingen, Händigen 25. 80. 197. 302, 2. 331, i. 2. 332, 3. 378, g. 383 u. Anm. l. 2. — Cunradus de 387. *Honstetten (B.A. Engen), Hohunstati, Honistet- ten, Hoensteta, Hoinstetin, Honstetin, Honstetten, Hünstetten 1. 31. 60. 62. 63. 67. 73, l. 76. 78. 197. 313. 388. 541. — Benzce v. 296, 5. — H. 307. — Hainricus 196. — Heremannus 62. — Othgozzns 75. 76. — Sigefridus 76. 78. — Wernher 296, 8. — s. Kreenheinstetten. Honvirst s. Hochfirst. Hopfau (O.A. Sulz), Hophov, Wern de 77. Horb a. Neckar, Horv, Horowa, Cvno de 77. — Hedewiga 91. — Sigefridus 91. Horben (B.A. Freiburg), Horwen 176. Höri (Gegend am Untersee), Hori 95, l. — Ulricus de 104. Horgen (Kant. Zürich), Horgin, Wer. de 158. *Horheim (B.A. Waldshut), Horhain 349. Hörn (B.A. Constanz), Hörn, H. v. 257, l. Hornberg (B.A. Triberg), Hornberch, Horinberc Hornberg 331, i. 2. 474. — Bruno de 68. — Burcardns 68. — Conradus 68. — Friderich Ritter 474. — Wernherus 80. Horningen s. Herrlingen. Hornstein (O.A. Sigmaringen), Hörn., Hornen- stain, Hornstain, Hornstan, 518. — Anne 492, vgl. Freiberg. — C. der Lange 240, 3. — Conrad 170, 2. 249. 361, 2. 418. 531, 3 . _ Gozwin 249. — Heinrich (H.) 171, 5. 216, 4. 240, s. 286, 4. 361, 2. — Hermann 171, 2. 190, 3. 227. 418. — Hermann, Kirchherr 216, 4. 265, l. 418. — Johannes (Hans) 171, 5. 65* SsIm 5 IS ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 240, 3. 364, 3. 377. 531 u. Anm. 1—3. — Ludwig 171, 5. 531 u. Anm. 3. — Mangolt (M., Mancz) 171, 2. 216,4. 249.531a. Anm. 3. — Walther492. Horv s. Horb. Horwer, Amvr, der 183, 10. Hosin s. Hausen vor Wald. Hossingen (O.A. Balingen), Ozingen(?), Albrech t. 193, 4. Hosskirch (O.A. Saulgau), Hössinchilichün, Pili- grinus de 62. Höuildingin s. Uhldingen (Ober-). Hounsteti (wohl abgeg. B.A. Ueberlingen) 18. Houpt s. Höbet. Hoviwilar s. Hofweier. Howenstain s. Hauenstein. Höwerüti s. Höhreuthe. *Hozahvsern (abgeg. im Kinzigthal) 353. Hruadbertus comes s. Linzgau. Hruadharius comes s. Linzgau. Hübschenberg (O.A. Tettnang), Hivbechenberc 163, l. Hübschmann (Adelsgeschlecht), Adelheit 566. — Tamme 566. — Elisabethe 566. — Haintzli 566. — Henni 566. *Hüfingen (B.A. Donaueschingen), Hiuvinga, Hu- vingen, Hufingen , Hüfingen, Hivvingen, Hü- wingen, Hiffingen 91. 125. 195. 197. 252. 259 u. Anm. 1. 331, 1. 2. 343, 1. 354 u. Anm. 4. 357, 2. 374. 387. 388. 398. 455 u. Anm. i. 462. 463. 465. 497 u. Anm. 2. — Adelbero de 75. — Berhtold 303, 6. — Cün- rat 303, 6. — Huc 67. 75. — Ülricus 278,3 f. — Richter: 455. — Schultheiss: Burchart 398. 455. — Hainrich 374. — ungenannt 387. Hug (Heiligenberger Ministerialen), Adelheidis 155, 5. 8. 391. — Anna 155, 8. 391. — Ber. 391. - 0 179, ii. 312. 391. — Katharina 155, 8. 391. — Conradus 155, 5. 8. 328, 2. 3. 10. 15. 391. — Elizabeth 391. — Hugo 155, 5. 9. io- 391. — Jo. 391. — Margreth 155, 8. — Oswald 155, 8. 391. Hugenshein (unbekannt) 78. Hugo causidicus (Constanz) 96. 101. Hullingun s. Uhlingen. Hulma s. Ulm. Humlikon (Kant. Zürich), Hvmlincon, Cunradus de 136. Hummertsried (O.A. Waldsee), Humbrehtzriet, Albertus de — miles 164. Hund (Canis, Hunt) Ber. de 240, 4. — Bercbtold der — v. Habsthal, Herr 263, 2. — Cunradus 190. Hundersingen (O.A. Riedlingen), Hundersingun, Berhte de 91. — Dietericus 91. — Rvdolf 292. Hvneberch, Hvneberc s. Homberg. Hünenberg (Kant. Zug), Hiöninberch, Huneberg, Arnoldus de 96. — Bertoldus 96. — Figelwart (sie) 96. — Heinricus 379, a. *Hunenstein (abgeg. bei Trochtelfingen), Hunen- stain 378, a. Hüningen (Oberelsass), Hüningen, Berhtoldus de 379, l. Hvno (Schaffhauser Geschlecht), Hvno 325. — Ja- cobus 325. — Ita 325. Hunolswiller s. Heimathsweiler. Hünschengin s. Hintschingen. Hünstetten s. Honstetten u. Kreenheinstetten. Huntingun s. Hondingen. Huntwanga (unbekannt) 91. Huofslac (unbekannt), Heinricus de 150. Hürbel (O.A. Biberach), Hvrwen, Cunradus de 136. Hürling, Hvrlinch, Hverlinch, (Rittergeschlecht), Cvnradus 192. — Gvta 342 s. Wolfurt. — Rudolf 218. 273 u. Anm. l. — Vlricus 140, io. ii. 165, 5. 193, 3, 216, 4. 218. 273 u. Anm. l. 340, i. 342 u. Anm. i. 392. 421. — ungenannt 342, 3. Hürningen s. Herrlingen. Hurst, Alber. — der Schiltower 240, 3. Hus— s. Haus—. Hü sern (ob Hausen vor Wald oder abgeg. bei Achdorf?), Hüsern 278, 3 f. h. Hüwenhaldun s. Einhalden. Jäger s. Konzenberg. Ibach (O.A. Ravensburg), Ybach, 282. Ibewanch (sie) s. Illwangen. Iburg s. Biburg. Iburinga s. Ueberlingen. Jedesheim (b. B.A. Illertissen), Edundestheim 74. Jerusalem, Erzbischof der Armenier: Basilius frater 278. — König: Conrad II. 173 u. Anm. i. Jesingen (O.A. Kirchheim), Usingen 68. Jestetten (B.A. Waldshut), Jesteten, Jesteten 40. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 519 Jestetten (O.A. Waldshut), Ulricus de 163. Jesuniskirch (O.A. Saulgau), Geseinskilch 197. Jettenburg (O.A. Tübingen), Vtdenbruggen, Cvn- radus de 113, 4. *Jettenhofen (abgeg. bei Unterbaldingen), Vtten- e boffen, Otenboven 332, 3. — Claus v. 250, 6. — Waltber v. 332, 3. o Jettkofen (O.A. Saulgau) Vtecbouen, Nutten- o e houen(?), Vtenbouen, Vtikouin, Vtkouen 126, l. 170. 216, 3. 336. — Her. de 172. Igelswies (O.A. Sigmaringen), Igelswis, Igelswis, Igilswis 174 u. Anm. 2—4. 557. Iglesias-Sulcis (Sardinien), Sulcitanus, Bischof: Bonifacius 399, 2. Illereichen (b. B.A. Illertissen), Aicba, Eberhardus de 102, 1. Illergau, pagus Ulirgowe 68. Illmensee (B.A. Pfullendorf), Ilminse, Ilniense, Yl- mense 172. 282. 283, 3. — H. de 140, 10. 11. Illnau (Kant. Zürich), Ilnowa, Liupoldus de 82. *Hlwangen (B.A. Pfullendorf), Ilminwanc, Ilme- wanc, Ylwanch, Ibewanch (sie) 126 u. Anm. 238 u. Anm. 1 — 6. Im Hof s. Hof. Immendingen (B.A. Engen) Immindingin, Tmin- dingin, Imindeingin, Immendingin 83,1. 98, 1. 2. 194, 9. 197. 332, 1-3. 357, 2. 383, 1. 387. 388. — H. de 147, 3. — Ha. 332, 2. — Immo 78. — Virich 332, 3. *Ininienstaad (B.A. Ueberlingen), Immenstad, Ymenstade, Imenstad 415. 436, 1. 4. 475. 518. Im Turne (In dem torne), Diethaln Herr 273. — Priderich Herr 273. — Wilhelmus 196. Indelhausen (O.A. Münsingen), Vndelhusen, Ortol- fus de 190, 2. In der Bvnde (Constanzer Geschlecht): Chvnradus 310, 2. — Hainrich 286, 2. — Ulrich, Vogt zu Constanz 436. Ineringen statt Möhringen 21. Inferior Cella s. Niederzeil. Inferior Veringen s. Neuveringen. In Fine s. Am Ort. Ingelheim (Rheinhessen), Ingelinheim, Ingilinheim, 30. 50. *Ingelsgrub (Lenzkircher Grenzmarke bei Fischbach), Ingirisch Gruben, Ingrichezgrübe 274. 354. Ingolteswis s. Engels wies. Ingstetten (O.A. Münsingen), Ingestetten, Ing- stetthen, Inesteten, Walter de 165, l. 215, 2. 263. *Inneringen (O.A. Sigmaringen), Ineringen, Ine- ring (sie), Yneringen, Inrenngen 197. 340 u. Anm. 1-3. 361 u. Anm. 1. 2. 418. 426. 532. — Johans Pfaffe v. 340. Inntobel (O.A. Ravensburg), Ytobelstige 282. Insinhart s. Isinhart. Jocheier, (Constanzer Geschlecht), Johelarius, Jo- helser, Johiler, Jocheier, Joheler, C. 227, 1. — Cflnradus 211, 3. 236, 3. — Johannes 211, 3. — Rüdolfus 134, 5. — 173, 2. 196. 211 u. Anm. 3. 216.273. — Waltherus 173,2. 196. 211 u. Anm. 3. 216. 239. Jochelinus, Joheli, Jochili (Villinger Geschlecht), Burcardus 131, 2. 136, 4. 248. — Hainricus 131, 2. —' Johans 188, 18. — Rvdolfus 132. Johanniterorden 248. 354. 355. 411. * Josthal (B.A. Neustadt), Welschin Nordera, Wälschenordra 357, 4. 461. *Ippichen (B.A. Wolfach), Gipch, Gipechen, Gip- chen 464. — Alber v., Bürger zu Wolfach, 459, 1. 488. *Ippingen (B.A. Donaueschingen), Yppingin, Ip- pinga, Yppingen 21. 41, 68. 291, 1. 2. 332, 2. 3. 387. Iringus comes 48. Irmilprunnin statt Mistelbrunn 73,1. Irrenberg (O.A. Saulgau), Irrenberch, R. de 169, 1. Irrendorf (O.A. Tuttlingen), Ürindorf, Vrendorf, Vrndorf 142 u. Anm. — Bertolt v. 434. — Burkardus 238, 5. 242, 2. C. 215. — Cünradus 201, 1. — H. 310. — Heinricus 162. 163 Anm. 238, 5. 6. 261, 4. 268, 1. — Hugo C. 165, l. 2. — Vlricus 238, 5. 310, 2. Irslingen (O.A. Rottweil), Ursilingin, Urselingen, Vrselingen, Cunrat v., Herzog 456. — Egilol- fus 108. 113, 4. Isanbardo comes 23. Isenhart, Insenhart, Ritter 215. 218. 240, 3. — C. 165, 1. — Cvnradus 165, 2. 193. 240,1. 270. 479, 1. — Johannes 215, 2. Isny (O.A. Wangen), Isnina, Ysenina, Isni, Kloster 553, 1. — Conradus de 390. — H. 238, 3. — Waltherus 155, 4. ^mm. Hg —M 520 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Ysoltsriede s. Eisolzried. Ita, coniux Liutolfi, Ottonis I. filii 52. Itirsne s. Witterschnee. Ytobelstige s. Inntobel. Ittendorf (ß.A. Ueberlingen), Vtindorf, Vtendorf, Vttendorf, Hvgo de 90. — Schenken v.: Albrecht 114. 238,6. 328, li. 359. 364, 2. — H. 293. — Hainricus 242, 4. 306. 436. — ungenannt 518 s. auch Winter- stetten. Ittenheim (Unterelsass), Utenheim, Jobans, Herr von 290. *Jvdastal (bei Wasserburg B.A. Engen) 154, l. Juden, Judaei, Judei 299, 2. 495. *Judentenberg (ß.A. Pfullendorf), Judintunberch, Judentenberg, Juntunberg 63. 216, 3. 254. 282. Jungenhewen s. Neuhewen. Jungingen (O.A. Hechingen), Jungingen, Jvng- ingen, Burkart von 340 u. Anm. l. 2. 361, 2. 418. 426. 428, i—4. 532 u. Anm. i. — Eberhart 340 u. Anm. i. — Hans 418. 428, 2—4. — Vr- sele 532 u. Anm. l. vgl. Hohenfels. — Wolf 428, 3. 527, 1. 532 u. Anm. i. 536. *Jungnau (O.A. Sigmaringen), Jungenowe, Jungen- owe, Jungnow 426. 428, l. 532. Justingen O.A. Münsingen), Jvstingin, Justingin, Justingen 138. 140, loa. Die Familie der Justinger 171, i. A. 138. Adel- heidis 138. — Anshelmus 138 u. Anm. l. 140, 5. 6. 10 a. 171 u. Anm. 2. 190, 3. 205. 227. 249. 292. Lachelarius (Villinger Familie), Lecheler, Lecheler, Lachelerius, Lächeier , Bertholdus 136, 4. — Rainboldus 258. — Walther 188,18. 202 u. Anm. i. 2. 212. 247. 248. 251, i. 258. 324, i. 387. -- ungenannt 344. Lackendorf (O.A. Rottweil), Lachendorf, Albertus de 278, 3i. Läefiswiller s. Levertsweiler. *L°agelen (Burgstall oberhalb Hausen im Thal gegen Kreenheinstetten), Laegellvn, Cvnradus de 189, l. Lägeller, der, von Messkirch 557. Lahr (B.A. Stadt), Larga, Heinricus de 108. Lsehsteten s. Leustetten. Lailiwanc s. Lellwangen. Lainbach s. Leimbach. Laiterberg s. Leiterberg. Laiz (O.A. Sigmaringen), Laiz, Laitze, Laicz 171, s. 197. 249. 282. 388. — F. de 165, i. Laelwanc s. Lellwangen. *Lambach (B.A. Ueberlingen), Lampach 90. Lämphiswilser s. Lempfriedsweiler. Landau (O.A. Riedlingen), Landowe, Lando, Lan- dow, Grafen: Eberhart 216, 4. 240, 3. 342. 375. 531, 3. — ungenannt 336. — Hartmann v., Ammann zu Messkirch, 536. 557. Landegg (Kant. St. Gallen), Landegge, C. pincerna de 278, 3 g . Landenberg (bei Winterthur, Kant. Zürich), Lan- denberch, Eglolfus de 238. — flerman, Herr v. Greifensee 523, l. — ungenannt 523. *Langb rannen (B.A. Wolfach), Langenbrunnen, Langenbrunne, Langebrunne 200 u. Anm. l. 4. 7. Langenenslingen (O.A. Sigmaringen), Enslingen, Enselingen 336. — Hainrich v. 216, 4. — Hartmann 216, 4. — Otto, dictus Rorwant 190, 3. Langenschemmern (O.A. Biberach), Schemmern, Schamarn, Alberthus miles de 190. — niiles dictus Mor de 190, 2. Langenstein (B.A. Stockach), Langinstain, Arnol- dus de 146. — Hugo 103. Langnau (O.A. Tettnang), Langinove, Langenowe, Kloster 143. 387. Lantfridus miles s. Geisingen. *Lanzenhofen (Burgstall bei Schiggendorf (B.A. Ueberlingen), Lanzenhouen, Lantzenhouen 236. — C. de 165, i. — Rudi v. 539. — ungenannt in Fürstenberg 387. Lapbunoilorum monasterium (unbekannt) 278, 3 d. Lapis s. Stein. Larga s. Lahr. Larino (Unteritalien), Larinensis, Bischof: Perro- nus 231. Laubegg (B.A. Stockach), Lobegge, Lobegge, Ge- rungus de 140, 9. — Her. 140,12. — Ruodolf, St. Johanns Ordens 350. — Waltherus 134, 5. — strenui viri 140, 8 Lauben, (Dingstätte bei Frauenfeld, Kant. Thur- gau), ze der Loben 347. Laubenberg (Alt— Ruine bei Grünenbach, b. B.A. Lindau), Conrad v., Herr 377. wmm ■"Hl ORTS- UND PEESONENVERZEICHNIS. 521 Laudiert (Nebenfluss der Donau), Lvchat 532. Laurishamense monast. s. Lorsch. Lausheim (B.A. Bonndorf), Lushaim, Lvshain, Lüshaim 222 u. Anm. 278, 3. f. 303, 6. Lauterburg, Pfalzgraf: Adalbreht comes 85 u. Anm. 2. Lautern (O.A. Blaubeuren ?), Luter, Conradus de 240, 2. Lautlingen (O.A. Balingen), Lvttelingen, Burcart der Keller v. 240, 4. Lebus (Brandenburg), Lubucensis, Bischof: Ste- phanus 378, b. Lech (Fluss), Lech 482. Lechstetin s. Leustetten. Leffinga, Leffinca s. Löffingen. *Lehenholzerhof bei Emmingen ab Egg s. Maken- dale. *Leiberdingen (B.A. Messkirch), Liubertingin, Lu- bertingen, Lvibertingin 140, 6. 197. 199. 215 u. Anm. 2. 388. — C. de 170. Leidringen (O.A. Sulz), Lideringen 197. — Dietricus de 68. *Leimbach (B.A. Ueberlingen), Lainbach, Lien- bach, Wiscenlainbach, Liembach 181 u. Anm. l—5. — Cvnradus de 183, 6. Leiningen (b. Rheinpfalz), Liningen, Lyningen, P. comes de 210. — Friderich, Graf 290. Leipferdingen (B.A. Engen), Luitfridingen, Lut- furdingen, Lutfridingen, Liutfradingen, Liitfer- dingen, Lvtfridingen 62. 222 u. Anm. 259. 336. 383. — Cellerarins de 387. — Heinrich der Keller v. 406, i. — Lütolt der ältere, Keller v. 468, 2. Leistetin s. Leustetten. Leiterberg (Burgstall bei Levertsweiler, O.A. Sig- maringen), Laiterberg, Burkardus de 140, l. *Leitishofen (B.A. Messkirch), Lutishouen, Lütis- houe, Luthenshoven, Livtenshoven, Lütinshofen, Lüchtishofen 174 u. Anm. 2—r. 336. 492 u. Anm. l. 2. 557. — Albertus de 165. — G. 165, l. — Gotfrid 270. — Gozo 213. — Hainricus 165. *Lellwangen (B.A. Ueberlingen), Laelwanc, Laili- wanc, Lelwanc, Lälewanch, Lalwang 90. 163, Anm. 172 u. Anm. 1—11. 179, 9. 328, 10. — Guntlialmus de 172, 4. 6. 9. n. 179,9. —Hart- mannns 172, 4. 5. 179, 9. — Heinricus Gunt- V. haiin 172, 4—7. 9. n. 179, 9. — Heinrich Mar- quart, Landrichter zu Schattbuch 553 u. Anm. l. — Petrus 172. — Siggo 172, 4-6. *Lembach (B.A. Bonndorf), Linpach, Linbach, Lhnpach 117, 2. — Jobans v. 303, l. 2. 330. Lempfriedsweiler (O.A. Tettnang), Lämpbirswiher, 204, l. Lengenriet (abgeg., bei Salem zu suchen), Lengin- rieth 134 u. Anm. 4. Lenzburg (Kant. Argau), Lenzeburch, Humbertus comes 94. — Odalricus de 94. *Lenzkirch (B.A. Neustadt), Lenzkilcha, Lenz- chilch, Lentzkilch 117, 2. 197. 274,2. 326 u. Anm. 1. 354 u. Anm. 1-8. 355. 406 u. Anm. 1. 440. 447 u. Anm. 1. 487. — Berchtold v. 297, 2. — Claus 297, 2. — Gotfrid 250, 6. — Metze 250, 6. — Jobanniterhaus 354 u. Anm. 2—4. Leonegg (lag bei Ramsberg, B.A. Pfullendorf), Lönegge, Leonegge 150. 163, 1. — Gothefridus de 75. — Heinricus 150. 178. 191. 273. — Methildis 131, 2. — Rvdeger 178. Lephingen s. Löffingen. Lerstetin, Lestetten s. Leustetten. Lestingus, Walther, rector ecclesiae in Herisau 278, 3 d. Lethoviensis s. Litthauen. '"Leustetten (B.A. Ueberlingen), Lehstetin, Len- stetin, Lerstetin, Leistetin, Liehstetin, Lechstetin, Lehsteten, Laehsteten, Lestetten 90. 97. 104. 105, Anm. 111. 155 u. Anm. 1-10. 196. 328, 2. 3. 359. 387. 396. 518. — Albertus de 155, l. — Conradus 155. — Heinricus 155. — Hugo 211. Leuteslieim (B.A. Kork), Lüteßhein, Lüteshein, Paulus v. 488, i. Leutkirch (B.A. Ueberlingen), Lvitkilche, Lvtkil- che, Lükilch, Livtkirch 124 u. Anm 3. 183, 5. 197. 204, 2. 242, 5. 518. — Geroldus in 183, 6. — Hainrich v., Herr 436. Levertsweiler (O.A. Sigmaringen), Läefiswiller, Laifiswiler 265, 2. 336. Lewental s. Löwenthal. Lichtenberg (Unterelsass), Lichtenberg, Hans, Herr v. 290. Lichtenegg (B.A. Pfullendorf), Liechtenegg, Lieh- tenegge, Liehtinegge 282. 304. 312. 66 *& gü^i 522 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Lichtenstein (Burgstall bei Burladingen, O.A. Hechingen), Liehtenstain, Lichtenstain, Lychten- stein, Dietericns de 165, 6. — Ger. 354, 5. 7. 435. - Hainrich 348, i, Lideringen s. Leidringen. Lie— s. Li— Leu—. Liebenfels (Kant. Thurgau), Liebenvels , Hernian von 273. 314. Liebenstein, Heinricus 162. Lienbach s. Leimbach. Lienzegowe s. Linzgau. Liggeringen (B.A. Constanz) , Luithgeringgen, Odalricus de 75. — Swiggerus 75. Liggersdorf (O.A. Sigmaringen), Lüggerstorf 536. Limburg (Ruine bei Weilheirn, O.A. Kirchheim, nicht die bei Sasbach am Kaiserstuhl), Linthburch, Herimannus marchio de 75, vgl. Baden. *Linrpach (B.A. Ueberlingen), Limpach, Linpach 179, 7. 197, 363. 518. — s. Lembach. *Linach (B.A. Villingen), Lina 357, 3. 376, l. Lindau (b. B.A. Stadt), Lindaugia, Lindow 351. — Kloster 179, 3. 415. 539 u. Anm. b. 549 ». Anm. 1. — Marquardus de 211. Lindolveswilare (abgeg. Linzgauer Ort) 33. Liningen s. Leiningen. Linpach s. Lembach. Linthburch s. Limburg. Linz (B.A. Pfullendorf), Lince, Lintz 144. 218, l. 249. 413. 544. Linzgau, Linzgauie pagus, Linzgow, Linzgauia, Linzigouve, Lintzicavva, Linzgauge, Linczgow, Lienzegowe 12, 2. 13 u. Anm. 4. 18 u. Anm. 2. 3. 29. 33. 63. 84. 89. 96, i. 97. 101, 3. 140, 2. 183, 6. 264. — comites: Adalbertus 45. — Hartmannus 84. — Heinricus 89. — Hugo 140, 2. — Ruacha- rius, Roacharius, Hruadharius 4, 2. 9, l. 25. 29. — Ruodpertus, Rotbertus, Hruadbertus 4, l. 9. 16. 18. 23. — Uadalrichus, Odalricus 4, 3. 12, 2. 3. 13, 3. 18, 2. 25. — Warinus 4. 23. — Welfo 33. — s. auch Heiligenberg. *Lipbach (B.A. Ueberlingen), Litbach, Littebach, Lintbach 54. 197. 518. Liper, miles 140. Lippertsweiler (O.A. Waldsee), Lupretwiller 553, l. Litfrid, Johans 270, 2. Litschaer, Vlrich der 328. Litthauen, Lethoviensis, Bischof: Johannes 231,2. Litzeishausen (B.A. Constanz), Lotoldesbnsen, Lo- toldus de 78. Liubertingin s. Leibertingen. Live— s. Lützel—. Livt— s. Leit—, Leut—. Liutgart sei., Stifterin von Wittichen 399, l. Liutoltus comes s. Scherragau. Liutulfus, fil. Ottonis regis 52. Liutwanga s. Lutwanga. Lobegge s. Laubegg. *Lobenbrugge (Lenzkircher Grenzmarke) 274. Lodewicns comes s. Hegau. Löffingen (B.A. Neustadt), Leffinga, Leffinca, Lef- fingon, Lefingen, Leffingen, Leffingin, Lephingen, Loffigen, Lofigun 26 u. Anm. i. 43. 46. 85. u. Anm. 3 91. 117 u. Anm. 2. 133. 166, X- 194, 15. 197. 244. 296, i. 334, 1. 345 u. Anm. 1-3. 357, 2. 378, f. 387. 388. 453. 538. 564. — basilica, ecclesia 26 u- Anm. 1. 34. 46. — Geistlichkeit: Dechant: Wernher 345, 3. 462. — ungenannt 460. 473, 2. — — Kirchherr: Cunradus 110. — G. comes de Urach 197. — Wernher 538. — ungenannt 296, 1. 331, 1. 2. — Heinricus de 68. — Maass: 453. — Sehultheiss: Johans Hemerli 345, 3. — Villicus: 244. 357, 2. Lohe (abgeg. bei Leutkirch, B.A. Ueberlingen), zeme Lohe 127. *Löhningen (B.A. Waldshut), Loningen, Loningin, Luninge 59. 197. 222 u. Anm. 352. — Bernardus de 119. — H. von, Herr 267. Lombardei, Lamparten 352. Lonegge s. Leonegg. Loningin s. Löhningen. Lorsch, Kloster, mon. Laurishamense, mon. s. Nazarii 11. 13 u. Anm. 4. 19. Loseli, Lösli (Villinger Familie), Eberhart 296,3. — Johannes, plebanus in Villingen 473, 2. Loser, Losser, Her. 140, 12. 257. — Hermannus, de Buchhorn 242, 2. Lossburg (O.A. Freudenstadt), Loseburg 290. Lotoldeshusen s. Litzeishausen. :^&x:,d-,Ui^ä,iA.! ORTS- UND PERSONENVERZEIOHNIS. 523 Lottenweiler (O.A. Tettnang), Lottenwile, Eberhart von 233, 2. — Johans 233, 2. Lottstetten (B.A. Waldshut), Lottstetten, Lotsteten 267. 385. Lovbegge s. Laubeck. Löwenstein (O.A. Weinsberg), Lowinstein, Berh- toldus de 80. Löwenthal (O.A. Tettnang), Aistegen, Lowental, Lewental, Lewntal 13, 2. — Friderich v. 126, l. 432. — Hainricus 126, l. — Johannes 126, l. — Kloster 232. 233, i. 7. 397. Lu— s. auch Lau —. Lubertingen, Lvi— s. Leibertingen. Lucelstete s. Lützelstetten. Lüchtishofen s. Leitishofen. Luggerstorf s. Liggersdorf. Lnitfridingen s. Leipferdingen. Luithgeringgen s. Liggeringen. Lvitishouen s. Leitishofen. Lvitkilche s. Leutkirch. Luninge s. Löhningen. Lupfen (Ruine, O.A. Tuttlingen), Lupfen, Lüphen, Lupphen 168. 174, 5. 267. — Die von 274, i. — Anna 274, i. — Berchtold 165, l. 385. — Conrad 385. — Kunigund 274, l. vgl. Rosenegg. — Eberhard, Domherr zu Strassburg 354, l. 385. 454. 470. — Eberhard, Freiherr 165, l. 296, 4. — Eberhard, Graf 168. 174, 5. 194, 12. 212. 266. 274 u. Anm. 1. 2. 311. 454. 470. 475. -- Erber 267. — Haug (Hug) 168.174,5. 274,1. 311. 354, 1. 383. 385. — Haug, Domherr zu Strassburg 267. 385. — Heinrich 136, 2. 156«. a™. 1. 168. 174,5 267. 385. — Heinrich, Domherr zu Strassburg 267. 274, 1. 341. 385. *Lüprantzwiler, Lüprehtzwiler (abgeg. bei Hom- berg, B.A. Ueberlingen) 282. Lüpretwiller s. Lippertsweiler. Lurtz, Lurz (Ueberlinger Familie), Cflnrat 241, 1. — Hainrich 193, ß. 219. 241, 1. Lutefihein s. Leutesheim. Lvtkilche s. Leutkirch. Lütolzhof s. Käshof. Lvttelingen s. Lautlingen. Lutwanga in pago Albegou, Liutwanga 56 u. Anm. 3. Lützel (Kant. Bern, Jura), Lucela, Kloster: 113, 1. 3. 150. — — Aebte: Conrad 113, 1. 3. — Diemo 150. Lützelhard (bei Seelbach, B.A. Lahr), Livcilnhart, Conradus de 80. *Lützelstetten (abgeg. bei Löffingen), Liuxiloste- tun, Lucilostetun, Liucilostetun 244. — (B.A. Constanz), Lucelstete, Lncelenstetin, Lucelensteten, Luzelostetin, Bertoldus de 87. 102. 114. 196. 211 u. Anm. 3. — Lvdewicus 102. *Lüzelnvelt (abgeg. bei Inneringen) 418. Luzenwalde (unbekannt), Walther v. 202, 3. Lyon, Lugdunum 73. 149. 151. Machalmzwiller s. Magetsweiler. Madach (B.A. Stockach), Madah, Madach 90. 100. 165. 512 u. Anm. 1. Madelespuron s. Mahlspüren. Mägdeberg (Ruine, B.A. Engen), Mägdeberg 471 u. Anm. 3. Magenbuch (O.A. Sigmaringen), Magenbüch, Ma- ginbüch, Magenbüch 207. 342, 3. 348, 1. 379, 3. 4. — Cvnrat v. 418. — Fridericus 150. 183, 4. 189, 1. 196. 211. — Hainricus 342. 418. — Johann 532, 1. — Rfldeger 286,1. 342. — Wezelo 179, 8. 207. 216, 3. Mager, Hans der, Herr 466. 517. — Vcze der 517. *Magetsweiler (B.A. Ueberlingen), Machalmzwiller 232, 2. — Wille v. 232, 2. Maggental s. Makendale. Magolsheim (O.A. Münsingen), Magolfshein, Johans, Truchsäss v. 521. Mahlberg (B.A. Ettenheim), Malberch, Malberg 145. 209. Mahlspüren (B.A. Stockach), Madelespuron, Malspurer, Herniannus de 68. 140,2. — Vlricus 193, 1. Mainau (B.A. Constanz), Mayeuowe, Deutschordenshaus 328, 20. 436, 5. — Comtur: Virich von Königsegg, gen. von Frohn- hofen 328, 20. Mainewanch s. Mennwangen. Maingin s. Mengen. Main wart, Burckhard, Herr 300. Mainz, Maguntia, Moguntia 81. — Conzil, Synode : 184 u. Anm. 331 u. Anm. 1. 2. — Erzbischöfe: Adelbertus 87. — Albertinus 81. — Arnoldus 95. — Gerlach 508, 2. — Hadtho I 1 «SkUs 524 OETS- UND PEßSONENVEEZEICHNIS. 50. — Heinricus 94. — Sigfriedlll. 149. — Wernher 184 u. Am». — ungenannt 331 u. Anm. 3. Mainz, Hermannus de 200, 2. Maisenburg (O.A. Münsingen), Maisunburc, Witi- gou de 74. *Makendale, Maggental (Lehenholzerhof bei Em- mingen ab Egg, B.A. Engen) 389. — Hermannus de 103. Mal— s. aucb Mahl—. *Malaien (unbewohnte Gemarkung, B.A. Pfullen- dorf), Malagie, Malagin 105, i. 150. Malans (Kant. Graubünden), Malances 62. Malichingin s. Meldungen. Malterer (Freiburger Familie), Johans der 566. — Marti 566. Mammern (Kant. Thurgau), Mainburron, Man- burron, Manburren, Hainricus de 140, 15. 169, 2. 519. — Odalricus 75. — ungenannt 328, 20. Mammingen s. Memmingen. Mandelberg (Ruine, O.A. Nagold), Mandelberg, Cvnrat v. 340. Manegoldus comes s. Veringen. Maengin s. Mengen. Msenlishouen s. Mehlishofen. Manningin s. Menningen. Manstok, Ber. miles 164. — Eberhardus 181. Mänwang s. Mennwangen. Marbach (B.A. Constanz), Marpach, Cvnradus fra- ter de 222. — (B.A. Villingen), Marpach, Marbach 117. 275. 332, 1. 3. 368. — Curadus de 131, 3. — Hainricus Angist 132. Marchthal (O.A. Ehingen), Marhtil, Martellum, Marhtel, Albreht v. 424. — Gotefridus, Liut- f'ridus, Wernherus 108. — Kloster 122. 138. Mariana (jetzt Vescovato, Corsica), Maranensis, Bischof: Vincencius 378, e. Mariazeil (O.A. Oberndorf), Zelle 371. Markdorf (B.A. Ueberlingen), Maracdorf, Marcdorf, Marhdorf, Martorf. Marchdorf, Markdorf, Marthorf 25. 129. 140 u. Anm. ie. 164. 172, 4. 5. 8. 9. 179, 4. 181 u. Anm. 1—4. 198, 3. 204, 3. 221 u. Anin. 2. 232, 1. 233 u. Anm. 2. 4. 5. 238, 4. 242, 2—4. 260. 261 u. Anm. 3. 4. 264. 268 u. Anm. i. 293. 397. — Ammann, minister: Ber. 204, 3. 293. — Berh- toldus 140, 13. 15. 181, 2. 3. 221, 3. 233, l. — Ekkol 220. Markdorf (B.A. Ueberlingen), Faber de: Cvnradus 172, 8. — Rvdolfus 172, 8. — Herren von: Bertold 328, il. — Bruno 101. — C. 181, i. 293. — Cvnradus 127. 134. 140 u. Anm. 8. 13. 13a. 15 16. 18], 1. 2. 204, 3. 233. 242, 3. 5. — Hainricus 172, 8. — Hart- mannus 172, 8. — Hermannus 90. — Jacobus 172, s. — Oswaldus 164. — Vlricus 140, 8. 13. 179, 4. 181, i. 183, 7. 233. 238. — Vlricus Oswaldus 140, 13. 16. 233, 2. 5. 6. 261, 4. 268, l. 434. 436. — ungenannt 197. — Maass: 434. — Rector ecclesiae, viceplebanus: Cvnradus 204, 2. — Magister Waltherus Klokker 140, 16. — Rector puerorum: Hainricus 268. — Zoller: Bur. 179,4. Marquardus comes 55. 85. Marschalk (adlige Familie), Marschalk, dictus 387. Marstetten (O.A. Leutkirch), Marstetin, Berhtol- fus comes de 75. Martellum s. Marchthal. Martorana (Unteritalien); Marturanensis, Bischof: Adam 279. Masmünster (Oberelsass), Masmunster, Rüdolfus de 411. Mattwil (Kant. Thurgau), Matwiler, Hanns, Herr v. 156. *Mauchen (abgeg. bei Unadingen), Muchain 244. 354. 372 u. Anm. 1. — Cünrat v. 332, 3. *— (B.A. Bonndorf), Moicheim, Muchheim, Mu- chseini, Muchan, Obern-, Nidern-Muchain 83, l. 98, l. 119. 156. 453. *Mauenheim (B.A. Engen), Möchinheim, Moachan, Mowenbeim, Mowinheim, Mouvenheim, Mochen- hein, Mvenhein 21 u. Anm. 8. 62. 81 u. Anm. l. 130. 502. — Cvnradus v. 132. — Heinrich 230. — Walther 202, i. Maurach (B.A. Ueberlingen), Muron, Moron 101. 114. Maurus, Sifridus 134. Mauthausen (Oberösterreich), Muthusen 351. Meckenheim (bei Neustadt in der Rheinpfalz), Meckenheim, Friderich v. 290. Medeling, Msedeling, Mederlingus (Markdorfer * OSTS- UND PEKSONENVERZEICHNIS. 525 Familie), Cvnradus 242, 3. — H. 221. — Hainrich 181, 4. 221 u. Anm. 3. 232, 2. 233, i. 242, 5. Mediingen (b. B.A. Dillingen), Medilingen, Ban- ricus de 140. Meersburg (B.A. Ueberlingen), Mersburc, Merzs- purch (sie) 136, l. 162. 179, 2. 183, 2. 12. 221, 1. 236 u. Anm. 1. 2. 4. 381. — Arnoldus de 221, 3. 226. 239. — Livpoldus 90. — Minister: Bur. de Irrendorf 238, 5. *Megingen (abgeg. bei Salmendingen) 11. Mehlishofen (O.A. Ravensburg), Masnlishouen, Manlinsbouen, Mänlisbouen, Menlinshouen, Al- brehtv. 257, l. — Cünradus 140,13. 150. 155, 4. 162. 224, i. 232. 236 u. Anm. i. 2. 239. 257, i. — Fridericus 140, 12. 162. 183, 6. 220. 224 u. Anm. 1. 257. — H. 140, 7. — Hainricus 140, 12. 239. — ungenannt 387. Mehrerau (Vorarlberg), Brigantia, Kloster 151. Meidelstetten (O.A. Münsingen), Mvttelstetten 387. Mein— s. aueb Men—. Melasgerd (am Eupbrat, Armenien), Manasgar- densis, Erzbiscbof: Nerses 378, 0. -•-■> : .?V'v ■ Wm 530 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Oberhusen (unbekannt wo) 161. Oberkirch (B.A.Stadt), Oberkyrche 281, l. Oberndorf a. Neckar (O.A.Stadt), Oberndorf 387. 388. 408 u. Anm. i. 441. 477. Obernheini (O.A. Spaichingen), Obernhain 332, l. Oberrieden (BA. Ueberlingen) Obirriedin, Obirie- din, Oberridern, Oberriedern, Oberreidern, Bur- cardus de 90. 101. 162. 340. — Heinrich 505, i. — Rüd. 232. — Ulricus 162. 173, 2. 183, 4. Oberstenweiler (B.A. Ueberlingen), Oberosten- wilare, Oberostunwiler, Obrostenwiller, Oberostin- wiler 124, 3. 140, u. •— Cvnradus de 140, 7. — Cvnradus, minister in Sancto Monte 219. 220. — Hainricus 219. Oberstetten (O.A. Biberach), Oberstetten, Obren- stetten, Obrosteten, Obrastetten, Albreht v. 340, i. — Claus Albret 340. — Conrad 263, 2. 479 u. Anm. i. 480. 541. — Eberhart 428, 3. 527 u. Anm. i. — Hans 193, 6. — (abgeg. bei Messkirch), Obrostetten 448. 478. 527, i. 2. Oberwinterthnr (Kant. Zürich), Oberwintertur 253. *Oberwolfach (B.A. Wolfach), Snperior Wolfach, Oberwolvach 197. 388. 408 u. Anm. l. — Klause 399, i. 408. Oberzell (auf der Reichenau, B.A. Constanz), Su- perior Cella 163. — ecclesia s. Georgii 109. — Wernherus de 124. Obrehtisstetin (abgeg.) 74. Obro— s. Ober—. *Ochsenbach (B.A. Pfullendorf), Ohsobach superior villa, Oberohsobach, Obernohsobach, Ohsabach, Ohselbach, Ochsembach 90. 179, n. 189 u. Anm. i-4. 216, 3. 336. — Fridericus Knivzer de 189, l. — Hainricus 175. Ochsenhausen (O.A. Biberach), Ohsenhusen, Kloster 227. Ochsenstein (Burgstall bei Zabern , Unterelsass), Ossenstein, Heinricus de 157. Odalricus comes s. Linzgau. Oede Kirche (abgeg. bei Bräunungen), Ode kilche 303, 5. Offenburg (B.A.Stadt), Offinbvrc, Offenburg 77. 145. 157. 290, i. — Hainricus de, civis in Vilingen 131, 2. 3. 136, 4. 435. — Haintz, v. Riedlingen 171, 5. — ungenannt 387. Offenburg (B.A.St.), Schultheiss : Berhtolt v. Orten- berg 540, l. Offenhausen (O.A. Münsingen), Offenhusen, Kloster: 357, 2. Offingen (O.A. Riedlingen), Offingen 336, l. Offridingin s. Opferdingen. Öffriiigen s. Efringen. Oefingen (B.A. Donaueschingen), Evingen oder Efingen, Euingin, Efingen 21. 291 u. Anm. l. 332, l. s 333. 374. 387. *Ofteringen (B.A. Waldshut), Oftringen, Offetrin- gen, Offtringen 510. — Friderich v. 354, l. — Hainrich 433, 1. 510. — Hug, Vogt zu Bräunungen 296. — Hug, Herr v. 156. Oehningen (B.A. Constanz), Oningen, Ohnningen 53. — Chnono de, comes 53. — Gervngus, miles 179, i. — Kloster 194,8. 277, i. Ohs— s. Ochs—. Ohtfridingen s. Opferdingen. Olwengin s. Aulfingen. Omingin s. Hochemmingen. On—, Onin-burron s. Ennabeuren. Oningen s. Oehningen. Onningen statt Oniingen s. Hochemmingen. Opferdingen (B.A. Bonndorf), Offridingin, Ofri- dingin, Otfridingin , Ohtfridingen , Otferdingen 117 u. Anm. 2. 343, 2. — Walth. de 278, 3 h. Opfingen (B.A. Freiburg), Craft de 80. Oppido (Unteritalien), Oppidensis, Bischof: Ste- phanus 279. Ordin, frater Hainricus 201, l. Orhan (Messkircher Geschlecht), Berngerus miles 165. — Burcardus miles 165. 170. — C. der 407. — Cflnrat 170, l. 431. — Viridis 140, 10. 11. Orsingen (B.A. Stockach), Orsingen, Eberhardus miles de 90. — Hainricus 226. — Megenfridus 76. 78. — Rvdolf 193, 4. 386. Ortenau, Mortunagia 92. Ortenberg (B.A. Offenburg), Ortenberg, Orttern- berg, Orteinberg 145. 157. — Berhtolt v., Schultheiss zu Offenburg 540,1. — Cfinrat 423 u. Anm. l. — Erkembolt 200, 4 423, 2. — Gerdrut 423, l. 2. s. Slegelholtz. OETS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 531 Orycanda (Lycien), Organchensis (?), Organthensis, Bischof: Matheus 378, a. e. f. Ösingen s. Jesingen. Osnabrück, Bischof: Benno IL 59. Ossenstein s. Ochsenstein. *Osterbach (B.A. Wolfach), Österbach 408 u. Anm. 2. Osterreich, Austria, Ostenrich, Österlich, Osterrich, 242, 3. — Herzöge 147, i. 351. 366. 394. 523, 2. — Albrecht I. 255, l. s. Deutschland, Könige. — Albrecht IL, der Weise, 255, Anm. 399, l. 416 u. Anm 1. 425 u. Anm. 1. 2. 445. 497 u. Anm. 2. 514. 523 u. Anm. J. 2. 526 528 u. Anm. 1— ?,. 534 u. Anm. 1. 535. 558. — Albrecht III. 514. 523, 2. 3. 528, 3. 558, 1 a. — Friedrich L, der Schöne 308. 346. — Friedrich IL 255, Anm. — Friedrich III. 514. 523, 2. 3. 528, 3. 558 u. Anm. 1. — Johanna, Gemahlin Albrechts IL 399, 1. 425 u. Anm. 1. 2. vgl. Pfirt. — Leopold I. 308. 342 u Anm. 1. 346. 352. 384. 445. 473. — Leopold III. 514. 523, 2. 3. 528, 3. - Otto der Fröhliche 416. 425. — Rudolf III., König v. Böhmen, 342, 1. Rudolf IV. 514. 523, 2. 3. 528, 3. 558 u. Anm. 1. Ostrach (Flüsschen bei Ostrach) 216, 3. — (O.A. Sigmaringen), Ostra, Osterach, Ostrah, Ostrach 87. 146. 169 u. Anm. 1. 190, 4. 197. 216 u. Anm. 1—4. 228, I. 286, 1. 379 u. Anm. 1-4. --------Eggebardus de 228, i. — Rüdolfus Egghart 228, i. Osunc s. Burkheirn. Öte, Vlricus 221, 2. Ötenhoven s. Jettenhofen. Otfridingin s. Opferdingen. Othe, Herr 188, 3. 3e. e Otishoven (abgeg. bei Thalheim, O.A. Tuttlingen) 332, l. 3. Otiswiler s. Ettisweiler. e o Otli (Ueberlinger Familie): Vlricus (Virich Druckfehler) 241, i. 411. Otolfeswanc s. Otterswang. Otte von Mengen (Ueberlinger und Menger Familie) 170, 3. Otterswang (O.A. Waldsee), Otoluiswanc, Otolfeswanc, Oterswang 190, l. — Hainricus de 201, l. — Manegoldus 112. — Rflpertus 90. — Vlricus de Oundolvingen 190, l. Otto comes et filius eins Fridericus comes 87. Oudilshusin s. Ulzhausen. Ouvolvinga s. Aulfingen. Oviltingen s. Ubldingen. Ow, Owe s. Auhof, Eglisau, Reichenau. — (wirt. Adelsfamilie), Owe, Albertus v. 155, 3. — Anne 372. — Burchart 433, l. — Cvnrat 372. — Gerboldas 71. — Wernherus 71. Owingen (B.A. Ueberlingen), Owingen, Öwingen 155, 6. 411. — Adelhait v. 165, 8. — Verena 165, 8. — Hein- ricus 150. — Margaret 165, 8. — (O.A. Hechingen), Öwingen 68. 91. Ozenswilare (abgeg. bei Buchheim, B.A. Messkirch), Eigelwardus de 75. Ozingen s. Hossingen. Pachinchova s. Bedungen. Paden s. Baden. Paldinga s. Baldingen. Pallearia (Sicilien), Pallera, Gvualterus de 121, 2. Papinensis ecclesia 54. Päpste: Adrianus IV. 83, i. 97. — Alexander III. 73, i 83, l. 93, i. 105. 106. 190 u. Anm. 1. 110. — Benedictus XII. 449. — Bonifatius IX. 289. — Calixt IL 73, i. 83. — Calixt III. 83, l. — Clemens V. 327. 331. — Clemens VI. 473 u. Anm. l. — CölestinIH. 105, i. — Eugen III. 73, l. — Gregor V. 57. — Gregor VII. 68. — Gregor IX. 125, i. 141 u. Anm. i. — Innocenz IL 92. 93. 153, i. — Innocenz HI. 125. — Innocenz IV. 105, i. 149. 151. — Innocenz VI. 548. — Johannes XXII. 379 u. Anm. i». 2. — Lucius HI. 105, 1. 113 u. Anm. i-4. Paschalis IL 71,2. — Urban IL 72. 73. — Urbän IH. 113, 4. Para s. Baar. Paradies (Kant. Thurgau), Paradis, Kloster 250, 4. 417. 506. Paris 235, 3. Passau (Niederbayern), Patauiensis, Pazzaw 54. 523, 3. — Bischof: ungenannt 210. Patruus s. Vetter. Paumcartun s. Baumgarten. Pavia, Papia 41, 1. Pelaha s. Behla. Per— s. auch Ber—. 532 OETS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Perahtoldus comes s. Baar. Peringen s. Böhringen. Perperene (Kleinasien), Perpenensis ?, Bischof: Adam 378, g. Pertoldus comes s. Baar. Petershausen (bei Constanz), Petreshusa, monast. s. Gregorii ad ripam Rheni, Domus Petri, Pe- trishusen, Petershusen, Kloster 55. 56, 3. 63. 84. 89. 174, 5. 194, 5. 198, i-6. 236, 4. 299 u. Anm. 2. 410. 421. 431. 496. — Aebte: Alberfcns 94. — Bericherus 55. — Cflnrat 421. — Diethelmus 236, 4. — Eber- hardus 123. 124. — Gebehardus 110. — Han- ricus 198, l. 5. — Johans 496. — Pezilinus 56. Petinwillare (abgeg. Weiler bei Vilsingen, O.A. Sigmaringen), Petinwillare, Pettenwilare 2 u. Anm. 2. 20, 4. Pettinchova s. Beckhofen. Pfaffenhofen (Teil v. Owingen, B.A. Ueberlingen), Pfaffenhouen 129. Pfaffenweiler (B.A. Villingen), Phaphinwiller, Phaffewiler, Pfaffenwiler 117. 197. 332, 3. 388. Pfäffingen (O.A. Herrenberg), Pphaffmgen, Wern- herus de 135. Pfalzgrafen: Cönradus comes palatinns 99. — Go- defridus comes palatinus 87. — s. auch Tübingen, Witteisbach. Piärrenbach (O.A. Ravensburg), Pharribach, Ebir- hardus de 90. Pfävers, Fabaria, Kloster 57. — Abt: Cönradus 121,3. Pfefferhart (Constanzer Geschlecht), Pfepherhart, Phefferhart, C. magister 227, l. 356. — Cflnrat 211. 273, 3. 471,i. — Hainricus magister 236, 3. — Johannes magister 236, 3. 299. — Virich 294, 2. — Viridis, episcopus Constantiensis, 473, i. Pfefferlin (ob für Pfefferhart verschrieben?), Ulrich, Bürger v. Constanz 377. Pfirt (Oberelsass), Pfirte 425. — Johanna, Gräfin v. 425, vgl. Oesterreich. — Ursula, Gräfin 425. 428, vgl. Hohenberg. — Der Graf v. 290. Pflegelberg (Burgstall, O.A. Tettnang), Pflegil- berg, Cvnradus de 328, 2. 3. — Mantzo 328, 2. — Vlricus 328, 2. *Pfohren (B.A. Donaueschingen), Porrun, Phorra, Forrinmarca, Forren, in Forahero marca, Pfor- rin, Phoren, Phorron 25. 28 u. Anm. 1—4. 38. 117 u. Anm. 1. 188, 14. 194, 11. 16. 197. 278. 296, 4. 331, 5. 332, 1. 2. 343 u. Anm. 1. 2. 357, 2. 388. 484. *Pfohren (B.A. Donaueschingen), Arnoldus de 82. Pförendorf (B.A. Pfullendorf), Pherrendorf 387. Pfrungen (O.A. Saulgau), Pfruwanga, Phrüngen, Pfrünwangen 84. 197. 421. Pfullendorf (B.A.Stadt), Phullindorf, Phullendorf, Pfullindorf, Phuldorf, Pfulwendorf 116. 140, 15. 18. 169, 2. 174, 5. 189, 1. 3. 4. 218 u. Anm. 1. 2. 243 u. Anm. s. 273, 2. 314. 348, i. 377. 379, 3. 387. 413. 436, 2. 479, 2. 504. 519. 520. 530. — Ammann, minister: Abelinus 127. — Cvnrat 348, i. — Cflnrat Grämlich 479, 2. — Hainricus 140, r. 8. 15. 171, 3. 174, 5. 189, i. 218. 224. 225. 238. — Hainricus Graemlich 174, 5. 183, 8. 243, 3. 265 u: Anm. 2. — Hainricus de Homberg 220. — Virich Graemlich 183, n. 218, l. — Geistliche: 144. 174, 5. 286, l. — Graf: Rvdolfus 90. 94. 99. 107. — Hainricus de 208. 218. — Predigerinnenkloster 218, i. — Spital 218. Pfullingen (O.A. Reutlingen), Phullingen 379. — Wal. v. 240,3. Pfyn (Kant. Thurgau), Phin, Albertus de 164. — Heinricus 155, 4. Ph— s. auch Pf—. Phacheim s. Bachheim. Philingen s. Villingen. Piacenza, Placentia 49. 72. Pilestein s. Bildstein. Pincerna s. Beienburg, lttendorf, Salenstein, Schmalegg, Winnenden, Winterstetten. Pishishusen s. Bichishausen. Pisingas s. Bissingen. Plansingen s. Blansingen. Plattenhardt (O.A. Stuttgart), Blattenhart, Die- poldus de, dominus 197. Plieningen (O.A. Stuttgart), Blieningen, Rainhar- dus de 183, 5. Pliezhausen (O.A. Tübingen), Blidolfishusin 74. Plflmenberg s. Blumberg. Podilshüsin s. Bodelshausen. Pol— s. auch Bol. Pola (Istrien), Pollensis, Bischof: Sergius 378, o. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 533 Porta Celi s. Thenenbach. Potamo s. Bodman. Pozzuoli (Unteritalien), Puteolanus, Bischof: Gui- lelmus 378, 1. Pphaff— s. Pfaff—. Prag (Böhmen), Praga 551". *Prechthal (B.A. Waldkirch), Bregen, Brettun (verschrieben fürBrechun), Gebreche 106 u. Anm. l. 197. 566. Predigerorden (fratres Praedicatores) 148. — Magister ordinis: Aymericus 235, 2. 3. Pregin s. Bregenthal. Preitinhnlwe (abgeg.) 74. Propst von Bräunungen, Elsbeth 303, 4. — Ge- runch der 303, 4. Prulingen, Pruwelingen s. Bräunungen. Pu— s. Bu—. Pyberach s. Biberach. Quiburg s. Kiburg. Eabinisbnrc s. Ravensburg. Raczenhouen (wohl abgeg. auf der Alb) 190. Raderach (B.A. Ueberlingen), Baderai, Baderay, Raiderai, Raderü, Radera 242. 415. — Arnolt v. 310, 2. — Hainricus Gnifting 143. 179, 4.198, 3. — Wernherus 140, 9. 183, 7. 221. 232, 2. 242. — Wernherus Gnifting 143. 164. 179, 4. 1. 181, 2. 221, 3. 4. 242, l. 4. 257. Radolfzell (B.A. Constanz), Cella Ratolfi, Ratolf- celle, Cella, Rattolfzelle, Celle, Zell 110. 117. 147, l. 154, l. 272. 278, 3 d. e. 372. — Bertoldus de 114. — Cönradus 114. 146. — Hans 432. *Rain (abgeg. bei Messkirch), Rain 336. 395. 480. — Albrechtus de 165, i. 193. 342. — (Kant. Aargau), Rain 449. Raitenhaslach (b. B.A. Burghausen), Ratinhasela, Raitenhaselach, Kloster 146. 196. Raithaslach (B.A. Stockach), Retinhaselach 114. *Raithenbuch (B.A. Neustadt), Rettinböch, Raiten- büch, Raytenbüch 73, l. 354 u. Anm. l. 440. Rämerswiler (unbekannt), 310, 2. Rammingen (O.A. Ulm oder O.— U.Rammingen, b. B.A. Mindelheim), Ramungun castrum 91. — Adelbertus de 91. — Hailwig 91. Ramsberg (B.A. Pfullendorf), Ramensperg, Ramesperg, Ramisberc , Rammisberc, Ramsberg, die von 116. — Aigelwardus 129. — Burkart (Bure. Bürkeli) 90. 102. 104, 3.134. 135. 150. 155, 3. 162. 163. 179, n. 183, io. 189 u. Anm. 3. 191. 242, 5. 256. 328. 2. 3. io. n. — Conrad 102. — Heinrich (Haintz) 90. 104,3. 144. 150. 155, 2. s. 162. 163. 519. - Rudolf (RMin, Rä- uelin) 90. 102. 129. 155, 5. 172, io. 191. 256. 304. 312. 315. 328 u. Anm. 1—3. 8—11. 15. 18. 348. 364, 3. 377. 519. Ramschwag (Kant. St. Gallen), Ramswah, Rams- wag, Cvnradus de 140, 9. — Hainrich Walther 273. — Ulrich 147, 2. 174. 273. Ramsen (Kant. Schaff hausen), Ramesheim, Rammeshein , Adelbertus de 75. — Burcardus co- mes de 78 u. Anm. 2. vgl. Neuenbürg. *Ramstein (Burgstall bei Weiler, B.A. Wolfach), Ramstein 561. — (Burgstall, B.A. Triberg), Ramcstcin, Ramen- stein, Ramstain, Albertus de 278, 1. — Tamme 437. 555. 561. — Elsbeth, Tammes Ehewirtin 561, vgl. Hausen. — Marcwardus 68. 113,4. 161. 555. — Rom 68. — Waltherus 161. 164. Ramung s. Ehental. Randegg (B.A. Constanz), Randegge, Hainrich v. 354, 1. 387. 523, 2. 532. — Hans 532. — Jo- hans 523, 2. Randen, silva 75. Randenberg (Ruine, Kant. Schaffhausen), Randenberg , Randenburg, Egbreht, Schultheiss von Schaffhausen, genannt v. 455, 1. — Friderich 523, 2. — Hiltpurg 455, 1. vgl. Kirneck. — Walther Roth 299, 4. Raningen s. Renningen. Rankweü (Vorarlberg), Rankwil, Hainze v. 328. Ransebach s. Rassbach. Rapirgahusa s. Repperweiler. Rappenstain (Rapenstain, Rappinstain), Marquar- dus 90. — Vlricus 134, 4. 140, 1. 211. Rapperschwil (Kant. St. Gallen), Raprechtzwil 528. Rappo,Vlr. 241. *Rassbach (B.A. Waldshut), Ransebach, Ransbach 94. 297, 1. 433 u. Anm. 1. 554. Rast (B.A. Messkirch), Raste 170. 479, 2. — Algotus de 154. 162. — Bur. 413. — Her. 142. — Hermannus 165. 240, 6. 67* 534 OKTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Ratgeben, C. iniles 272. — ungenannt 336. Ratineshowa (vielleicht Ratten weiler, O.A. Tett- nang) 4, 2. Ratinhasela s. Raitenhaslach. Ratoltsbuch (Ort u. Gau), 23 u. Anm. i. 64. Ratpirgahusin s. Repperweiler. Ratramswiler (unbekannt wo), Ratramswiler, 204, 2. Rattenweiler s. Ratineshowa. Ravensburg (O.A.Stadt), Rabinisburc, Rauenspurg, Ravenspurch 88. 181. 198, 2. 205. 363. 377. 397 u. Anm. a. 420. 448. — H. de 233. — Johannes 390. Räze, Ülricus 205. Reche, Herr 202. *Rechgraben (B.A. Wolfach), Röchbach 561. Reckenbach (Adelsfaniilie), Rekkenbach, Reckenbach, Rekenbach, Agnes 562, vgl. Brümsi. — Cünrat, Schultheiss zu Geisingen 562. — Haiu- rich, der junge 562. — ungenannt 332, 3. 387. Regensberg (Kant. Zürich), Reginsberc, Newn Regensperg 526. — Lutoldus de 119. Regensburg, Regino civitas, Ratispona 41, 2. 48. — Bischof: ungenannt 210. Regentsweiler (B.A. Stockach), Regnoltzwiler, Re- gentswiler, Regnoltswile, Regnatswile, Regnoltz- wile, Albert v. 236, 5. 6. 293. 342. 377. 400. 436, 2. i. 496. — Walther 236, 6. Regetin, Reoregi (sie), C. 188, 3. — D. 188. Regnoltswiler s. Regentsweiler, Renhardsweiler. Rehinöwe s. Rhena. Reichenau, Kloster, Ow, Niderzell, Augia, Sind- leozzesauua, Sindleozzesouua, Sindliozzesouua, Sintliezesovua, Sintlazesouva, Regalis Augia, Rychenowe , Owe, Rychen Owe, Richunöwe, Richunöw, Reichennow 21. 31. 39. 44. 47. 50. 52. 64. 68. 85, 87 87. 93 u. Anm. l. 102. 103. 109. 114. 118. 130. 139. 146 u. Anm. 2. 154,i. 156.163 u. Anm. 165,3. 177, l. 183, 5. 193. 194, 3. 13. 215,2. 216,i. 222 u. Anm. i. 238, i. 2. 266. 278, i. s f. 304, 2. 335. 336. 378, o. 3. 398. 413. 419. 465 u. Anm. 1. 2. 471 u. Anm. 1. 3. 481. 484. 500, i. — Aebte: Alauuicus I. 52. — Albert 101, 3. 154, l. 216, l. 222 u. Anm. i. 266. 278, 2. — Bur- chardus 163. — Cvnradus 146. — Diethelmus (I.) 102 u. Anm. l. 103. 109. 114. 118. — Diethelmus (II.) 194, 13. — Eberhardus 465 u. Anm. l. 471 u. Anm. i. 3. 481. 484. — Bchehardus 87. — Fridelohus 94. — Hatho 47. — Henricus 121, 3. 130. — Ödalricus 64. 85. — Rvtodhoho 50. — Walfredus 31. — Gubernator: Heinricus episcopus Constantien- sis 194, 3. — Laien: Conradus scultetus de 130. — Cvnradus minister 118. — Götefridus 114. — Vögte: Arnolfus de Golthbach 75. — Hecelo 68. 87. — Herimannus 64. — ungenannt 114. *Reichenbach (B.A. Neustadt), Reichenbach 357,2. — (O.A. Freudenstadt), Richenbach, Kloster 176. — (O.A. Spaichingen), Richinbah, Richennbach 32. 91. — (B.A. Waldkirch), Richenbach 566. Reichenstein (O.A. Ehingen), Richenstain, Cvu- rad v. 292. Reifenberg (Burgstall bei Thalheim, O.A. Tuttlingen), Ryffenberg, Rifenberg, Anne 322, 2. vgl. Schwandorf. — Hedewig 322, 2. — Hvg 343. Reimbrehteswiler s. Remetschwiel. Reinerzau (O.A. Freudenstadt), Renhartzowe, Ren- hartsowe 441 u. Anm. i. 477. — Kastvogt: Abt Walther zu Alpirsbach 441. Reyngerswiler s. Rengetswiler. Reischach (O.A Sigmaringen), Rischahc, Risha, Ryschach, Rischah, Riescah, Rischah, Rynschach, Risscha, Adelhait v. 240,8. 526. — Albreht 361, 2. — Appe 240, 3. — Burkart 165, 2. 201, l. 240,3. 526. — Cristina 273, 2. vgl. Wilflingen. — Eberhart 170, i. 273, 2. 340, i. 342. 361, 2. 428, 3. — Eghart 240, 3. 249. 286, i. 342u. Anm. s. — Eghart Alber. 170, l. — Egly 274, l. 340, i. 2. — Hans 170, l. — Johanns 334. — Nicolaus 240, 5. 8. 270. 340, 2. — Rudolfus 150. 160. 193. 249. — Wezelo 140, 8. — ungenannt 263, i. 334. 413. *Reiselfingen (B.A. Bonndorf), Risolvingin, Risol- uigen 158. 197. 244. 388. 453. Reith s. Riedhofe. Remetschwiel (B.A. Waldshut), Reimbrehteswiler 447. Rempe, Algos, v. Heudorf 240, 4. 6. — Hannes 240, 4. Renaugia s. Rheinau. Rencze, Heinricus , de Pfullendorf, clericus Ar- gentinensis 520. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 535 Rengartswiller (unbekannter Linzgauer Ort) 268. Rengetswiler (O.A. Sigmaringen), Reyngerswiler 336. Renhardsweiler (O.A. Saulgau), Regnoltswiler, Regnolzwiler 293. — Otte v. 340. Renhartzowe s. Reinerzau. Renner, Burkart der, v. Pfullendorf, Kaplan zu Constanz 436, 2. *Renningen (abgeg. bei Hattingen, B.A.Engen), Raningen, Räningen (verschrieben steht Stäningen), Berchtolt, Vogt v. 266, 2. — Conrat 385. — Der Räninger 564. Renwerwiler (unbekannt wo?) 160. Reoregi verschrieben für Regetin. Repperweiler (O.A. Saulgau), Rapirgahusa, Rat- pirgahusin 56 u. Anm. 2. 3. Rescheli, Cünradus 221, 3. Reterschen (Kant. Zürich), Ratirshouin, Rvdege- rus de 124. Retinhaselach s. Raithaslach. Rettenberg (b. B.A. Sonthofen), Rötenberg, Ro- tenberg, Her. de 242, 4. — Ulricus 449. Rettheim s. Rietheim. Rettinböch s. Raithenbuch. Reute (wohl Kalkreute, O.A. Sigmaringen), Rvti, Riuti iuxta Ostra 87. 216, 3. — (ob. bei Fronhofen, O.A. Ravensburg?), Rüti, Bertha, Conradus, Guta, Heinricus de 181. Reutehof (beiLottstetten, B.A. Waldshut), Ruthi 94. Reuthe (B.A. Emmendingen), Rüti 326, l. — (B.A. Stockach), Riuti, Ruthi, Rüti, Roti, Rvti 62. 73, i. 78. 313. 392. — Conradus de 78 u. Anm. l. 82. — Eberhardus 78 u. Anm. 1. 82. ---- OgOZ 78 u. Anm. 1. 82. — Sigefridus 78 u. Anm. 1. 82. Reuthin (O.A. Oberndorf), Rüti, Rüty, Albrecht v., Peter, Burggraf zu Bräunungen, Reinhart 425, l. Reutlingen (O.A. Stadt), Rütelingen, Rütlingen 517. — Dominus de 197. — Hainricus de, magister 227, l. — (Dorf, O.A. Riedlingen), Rütlingen,Hans v. 517. Rhein, Renus, Rhenus, Rin 145. 222. 277. 346. Rheinau, Rinaugin, Rinowa, Rinouva, Renaugia, Rinöwe 231, l. 278, l. 387. — abbas Otto 79 u. Anm. 2. — ungenannt 121, 3. 216. 287. Rheinau, Kloster 37. 40. 79 u. Anm. 2. 156. 287. — Rünelinus de 278, l. Rheinegg (Kant. St. Gallen), Rinegge 140, 9. — Hanricus de 172. — Wernher, Meister 296, l. Rheinfelden (Kant. Aargau), Rinuelden. — Conradus de 80. — Gerhardus 80. — Rö- dolfus, dux de 87. Rheingraf, Ringraue, Conrad der 290. Rheinhart (Kant. Schaffhausen), Rinhart 194, 5. Rhena (Ober-, Unter-, B.A. Pfullendorf), Rehi- nöwe, Rehenöwe, Rehenowe, Rehno 90. 114. 134. 196. — Hainricus de 134, 5. 183, 4. — 328, 17. — Herbotus 134, 4. — Johannes 140, 10. n. — Judinta 134, 4. — R. 198, 5. — Rüdolfus 134, 5. 178. 208. Rhodus, Collocensis, Erzbischof: Balianus 378, 6. Rieh— s. auch Reich—. Richembach s. Ringgenbach. Richental (Constanzer Geschlecht), Vlricus de 227, i. 314. Richersriuti s. Rickertsreuthe. Richoluisperge (abgeg. Ort bei Salem) 101. Rickeltshausen (B.A. Constanz), Richinshusen(?), B. de 181. Rickenbach (bei Salem, B.A. Ueberlingen), Richen- bach, Richinbach 102. 196. — Burcardus de 90. — Hainricus 90. Rickertsreuthe (bei Echbeck, B.A. Pfullendorf) Richersriuti, Richersrüti 90. 191. Rickertsweiler (B.A. Pfullendorf) , Riggerswiler, Riggerswile 208. 387. 411. *Ried (abgeg. bei Immenstaad), Riet 436. — Cvnradus de 226. — Virich der Keller 436. — (O.A. Tettnang), Riedt, Rieth. — Cünrat v. 422. — Friderich 377. 422. — Ule- rich 377. *Riedböhringen (B.A. Donaueschingen), Beringen 168. 197. 259. 320, l. 331, 2. 332, 2. 388. — Die von 188, 13. u. — Eber, de 197. Riedern am Sand (B.A. Waldshut), Riedervn 297. Riedern am Wald (B.A. Bonndorf), Rieden vor dem Swarzwalde, Riederen, Riedirn, Riede, St. Marien 297 u. Anm. i-4. 433. 510. — Albertus de 146. — Rüdolfus 103. 146. — Kloster: 94. 197. 287, l. 297 u.Anm. 1.3.4. 327. 372, l. 433 u. Anm. l. 443. 499, 2. 510. 554. ü S BSra ShEh m üra 5Sü ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. *Riedern am Wald (B. A. Bonndorf), Propst: Berch- told 372, l. — Conrad 287, l. 297 3. 4. 433 u. Anm. 1. 510. Riedern (welches ?), Riedren, Rvdolfus de 193. Riedersteg (B.A. Bonndorf), Riedersteg 297, 1. — Adelheit v. 297, 2. - Chftnrat der Müller v. 297, 2. *Riedeschingen (B.A. Donaueschingen), Rieteschingen, Rietezzingen 197. 388. 539. 549 u. Anm. l. Riedetsweiler (O.A. Sigmaringen), Rvtzelinswiler, Rvzelinswiler, Marquardus de 183, 4. 196. Riedhausen (O.A. Saulgau), Riethusen, Riethusen, Diethelmus de 162. 196. 221, 3. 286, 2. — Johannes 204, 3. 286, 2. 409. Riedheini (B.A. Eugen), Rieden 60. — (B.A. Ueberlingen), Riethain 397. Riedhöfe (B.A. Ueberlingen), Reith., Bertoldus de 114. Riedin s. Winterrieden. Riedlingen (O.A.Stadt), Rodelingen, Rvtilingin, Rivdelingen, Rvdilingen, Rudelingen, Rüdelingen 31. 171 u. Anm. 2. 5. 190, 2. 216, 4. 242, 4. 284. 342. 384. 424. 531 u. Anm. 2. — Albertus de 138. — Cvnradus 236, 3. — Hain- ricus cellerarius 171. — Hainricus 342. — Arnmann, minister: Ber. Mvrzel 216, 4. — Dietricus 190, 2. — Hartmannus 342. — Hil- tibolt 171, 2. 190, 3. — Landgericht 284. Riegel (B.A. Emmendingen), Riegol 108. 508,2. — Helfericus , Hermannus, Liutoldus , Rödolfus de 108. Rieppoltzöwe s. Rippoldsau. Riescah s. Reischach. Rietheim (O.A. Villingen), Rettheim Riethaim, Riethain, Ryethain 105, 1. 117. 121 u. Anm. 3. 136 u. Anm. 4. 309 u. Anm. 1. 2. 358, 2. 387. — Berhtoldus de 80. — Gerungus 74. — Johans Vende, Ritter 335. — Sigeboto 75. — Waltere 68. — (O.A. Tuttlingen), Riethain 197. Riggerswiler s. Rickertsweiler. Rimerswiler (abgeg. bei Kappel, O.A. Ravensburg), Rimerswiler 220. Rimmersberg(O.A. Ravensburg), Riwinsperc 126, l. *Rimpertsweiler (Gemarkung, B.A. Ueberlingen), Ritprethswilare, Riprehtswiler, Ripreswiler 124. 224 u. Anm. Rin— s. auch Rhein—. Rinaugia s. Rheinau. Ringenbach (O.A. Sigmaringen), Richembach 336. Ringgenburg (O.A. Ravensburg), Ringgenburc, Johannes de 205. Ringingen (O.A. Blaubeuren), Ringingen 197. — (O.A. Gamertingen), Ringingen, Ringengen 21. 476. 483. — Cünrat der Truchsess, Ritter 457. Ringschnait (O.A. Biberach), Rintsnait 227. Rinkopli, Vir. miles 180. Rinner, Cvnradus 204. Ripelinus (Strassburger Geschlecht), Hugo , Ru- linus, Nicolaus Zorn 157. Riphalhusen s. Stadenhausen. *Rippoldsau (B.A. Wolfach), cella s. Nicolai in predio Ripoldesowe, Rippolzow, Rieppoltzöwe, Ripoltzowe 93, l. — Priorat, Klösterlein 197. 548. --------Prior: Wernherus 188, 4. Riprechtswiler s. Rimpertsweiler. Rischahs s. Reichach. Ritprethswilare s. Rimpetsweiler. Ritter, Bertholdus, miles 222. Rivdelingen s. Riedlingen. Riuti s. Reuthe. Riwinsperc s. Rirnniersberg. Roacharius comes s. Linzgau. Röbesvanz de Beuren, Bertholtus 183, 7. — Cfin- radus 183, 1- Röchbach s. Regraben. Rochembach s. Roggenbach. Rockanburra s. Roggenbeuren. Rodelingen s. Riedlingen. Rödenwilare s. Rudenweiler. Rödolfus dux 66. Rogemos s. Roigenmoos. Roggenbach (B.A. Villingen), Rogginbach, Rog- gimbach, Roginbach, Rochembach, Rucenbach, Rockembach 108. 113, 2—4. 202 u. Anm. i—3. — Wernherus de 80. 108. 113, 3. 4. 117. Roggenbeuren (B.A. Ueberlingen), Rockanburra, Roggenbivron 18, 2. 204, 2. 220. 397. Roggwil (Kant. Thurgau), Roggwile, Jacobus 232. — VI. de, minister Constantiensis 232. Rohrbach (B.A. Triberg), Rohnbach, Rohrbach 357, 2. *Rohrdorf (B.A. Messkirch), Rordorf, Rordarf 177 u. Anm. 1. 201 u. Anm. i. 263. 395. 407. 422 -UHU I ORTS- UND PEKSONENVERZEICHNIS. 537 u. Anm. 439. 448. 478. 480. 527, i. 2. 537. 557. Rohrdorf (B.A. Messkirch), Dienstmannen von: H. 193 ) 4. — Liutfrid IIb. 193, 3. — Grafen: Adilhedis 124. — Agnes 124. — Gotfrid 90. 99. 112. 114. — Manegold 112. 117,1. 118. 123. 124. — Truchsessen (auch von Messkirch genannt): Agatha, Aebtissin von Wald 170, 3. 507. — Anna, Tochter Bertolds III. 478. 492, 2. 527, vgl. Zimmern. — Anne, Ehewirtin Walthers 458, vgl. Diessenhofen. — Bertold I. 142, 1. 163. 170. 193. 198, 2. — Bertold IL 165 u. Anm. 1. 2. 174, 5. 6. 198 u. Anm. 2. 201, 1. 240, i. _ Bertold III. 165, 5. i. 193, 3. 263, 2. 4. 270, 2. 291, 2. 3. 361 u. Anm. 2. 390. 400. 407a, 1. 422 u. Anm. 431. 448 u. Anm. 1. 458,1-3. 478. 480. 482. 492, 1. 513. 527. 537. — Elsbetha, Ehewirtin Bertolds III. 537, vgl. Bodman. — Friedrich IL 140, 13. 165, i. 2. 4. 193, l. 198, 2. 201, l. 218. 270 u. Anm. 2. — Friedrich III. (Frick) 304, i. 458 u. Anm. 1. 3. 482. 492, i. 2. 527 u. Anm. i. 4. — Gepa 198, 2. — Heinrich 170. — Mächthild, Klosterfrau zu Wald 165, 7. 507. — Ott 304, i. 458 u. Anm. i. 3. 482. 492, l. 2. 527 u. Anm. i. 4. — Walther 165, 5. 7. 170. 2.4. 174,7.8. 193, 6. 263, 2. 304, 1. 361 u. Anm. 2. 390. 400. 407 u. Anm. 1. 422 u. Anm. 431. 448. 458 u. Anm. 3. 482. 492 , 1. 2. 527 u. Anm. 1-4. 536. 541. 542. 557. *Röhrenbach (B.A. Pfullendorf), Röribach, Rori- bach, Röribach 120. 134, 2—5. 155 u. Anm. 5. 181, 4. 5. 197. 208. 315. 348, 1. 363. 518. Roigenmoos (O.A. Ravensburg), Rögemos, Johannes de 140, 15. Rom 58. 83. 92. 93. 97. 106. 125 u. Anm. 1. 231. 279 n. Anm. 2. 3. 283. 289. — Angestellte der röm. Curie 151. — Cardinäle: Arditio 113. — Petrus de Bona 113. — Petrus s. Georgii ad Velum Aureum 159. — Legaten: Johannes Tusculanus episcopus 235. *Roruberg (Burgstall bei Schappach), Rowmberg, Romberg 209, i. 290, l. Röndistal s. Runsthal. Ronsberg (b. B.A. Oberndorf), Rvmesperc, Hen- ricus marchio de 112. Rorgenwies (B.A. Stockach), Rorigenwisi, Ror- gunwise, Rorgenwis 62. 73, l. 313. V. Rorschach (Kant. St. Gallen), Roschah, Roschach, C. de 278, 3 d. — Eglolfus 174. — R. 278, 3 d. — Rüdolfus 174. 183, 7. 315. 328, 3. Rorwant s. Langenenslingen. Roseler (Villinger Geschlecht), Roseler, C. 188, 5. — Cünrat, Elysabet, Hainrich, Otmar 330, l. Rosenau s. Rosna. Rosenberg (Kant. Appenzell), Rosenberg, Egelol- fus de, miles 315. Rosenegg (B.A. Constanz), Roßnegk, Rosenegg, Kunigund v. (vgl. Lupfen) 274, i. — Johans 523,2. Rosenfeld (O.A. Sulz), Rosenveit 174, 5. Rosna (O.A. Sigmaringen), Rosenowo, Rosenau, Rosenöwe, Rosnowe, Rosinowe 150. — Burchardus de 150, 165, 6. 364. — Eberhart 150. 183, 9. 286, i. 328, 2. 3. 342. — Ebo 150. — Mathildis 150. — Rüdeger 104, 3. 134. 135. 140. 144. 150. — ungenannt 116. Rossano (Unteritalicn), Rossonensis, Erzbischof: Johannes 378, o. *Rossberg (B.A. Wolfach), Rosberch, Rosseberg 197. 388. 399 u. Anm. 3. 4. Röstal s. Runsthal. Rotbertus comes s. Linzgau. Rote, Egelolf 352. — Fritz 352. vgl. Randenberg. Rötenberg s. Rettenberg. Roth (B.A. Messkirch), Rote, H. de 207. Rotharius comes s. Baar. *Röthenbach (B.A. Neustadt), Rotinbah, Rotin- pah, Rotunbach, Rottenbach 26. 35. 244. 357,2. — (O.A. Freudenstadt), Rotinbach 71, 2. Röthenberg (O.A. Oberndorf), Rotenberg 503. Röti s. Reuthe. *Rotreis (B.A. Ueberlingen), Rotris 282. Rötteln (B.A. Lörrach), Rotinleim, Diethericus de 80. Rottenburg a. Neckar (O.A.Stadt), Rotemburg, Rotenburg 394. 457. Rottenmünster (O.A. Rottweil), Rotenmvnster, Kloster: 309. Rottweil (O.A.Stadt), Rotwil, Rötwil, Rötwil, Rottwil, Rotwilr 71, l. 155, 4. 156. 240, 4. 296, io. 331, i. 2. 332, 2. s. 333. 398. 405. 428,i. 438. 461. 478. 500, l. 508, 2. 524. 527, 2. 3. 532, i. — Hofrichter: Cünrat v. Wartenberg 461. 478. 527, 2. 3. 532, l. 68 I §sm BmgR SB 538 OETS- ND PEESONENVERZEICHNIS. Eottweil (O.A. St.), Predigerkloster 159, 1. 174, 2. 455. — Rector pueroruin: Ber. 278, 3. h. — Rüdegerus de 196. — Schultheiss 136, 4. — Spital 368. Rowmberg s. Romberg. Ruacharius comes s. Linzgau. Ruadbertus comes s. Baar und Linzgau. *Rubacker (B.A. Ueberlingen), Rugaker, Rvgakker, Rügakker 261, 4. 268 u. Anm. l. Hilberth, Esslinger Familie, Cünradus, Hubertus, Rüdegerus 228. Rvbezagil, B. 90. — Bertboldus, minister Cünradi de Markdorf 242, 3. — C. 90. — Gerdrudis 90. H. 90. Rucenbacb s. Roggenbacb. Rfche, R^dolfus 208. *Rudenberg (B.A. Neustadt), Rudenberg, Rüdenberg 357, 2. Rudenweiler (O.A. Tettnang), Rödenwilare, Liut- prandus de 82. Rvdilingen s. Riedlingen. Rwdolf der Murere 152. Rngaker s. Rubacker. Rübe s. Jobelarius. Rulfingen (O.A. Sigmaringen), Ruoluingen , Al- bero de 150. Rvmesperc s. Ronsberg. Run, Bürger zu Bräunungen 360. — Dyetricli der Rfa 564. Runstbal (abgeg. zwischen Villingen u. Pfaffen- weiler), Röndistal, Runstal, Runnestal, Rvnstal, RÖstal 105, 1. 117. 121 u. Anm. 2.3.4. 132. 136 u. Anm. 1. 3. 4. 188, 3 e. — Cönradus de 80. 131, 2. — E. 128. — H. 128. Ruodpertus comes s. Linzgau. Rüpacb (Bach bei Leustetten) 155, 7. *Ruschweiler (B.A. Pfullendorf), Rustenswilare, Rustanswiler 135. 151. Rut— s. auch Reut—. Rvtilingin s. Riedlingen. Ryffenbgrg s. Reifenberg. Sachsen, Herzöge: Hermannus (Billung) 52. 58. — Heinricus 102. — Echebertus comes de 87. — Ita de — et de Birctorf 87. Säckingen (B.A. Stadt), Sekingen 287, 2. — Kloster 287, 2. 297, 2. Sahs, Wolf, der 531, 3. Sahspah s. Sasbach. *Saig (B.A. Neustadt), Secka, Seege, Segge, Seegga, Seg, Seig 62. 73, 1. 81. 197. 212. 354. 487. Salabach, Cvnradus 140, 3. 208. Salbadingen, Sälberingen s. Salmendingen. Salem (B.A. Ueberlingen), Salmanswiler, Salmens- wile, Sailmans-wil, Kloster: 90 u. Anm. 101 u. Anm. 2. 3. 102 u. Anm. 1. 103. 104. 105 u. Anm. 111 u. Anm. 113, 4. 114. 118. 121 u. Anm. 2-4. 124 u. Anm 3. 127 u. Anm. 1. 128. 129. 130. 131 u. Anm. 2. 132. 134 u. Anm. 2. 4. 5. 135. 136 u. Anm. 3. 4. 5. 138, 1. 140 u. Anm. 1—19. 146 u. Anm. 2. 150. 154 u. Anm. 1. 155 u. Anm. 1 — 10. 162. 163, 1. 165 u. Anm. 5. 6. 8. 169 u. Anm. 1. 2. 170. 172, 1—13. 173 u. Anm. 2. 175. 176 u. Anm. 1. 179, 1—11. 181, 2—5. 183 u. Anm. 4—12. 188 u. Anm. 1. 2. 189. 1. 2. 190, 4. 193, 5. 6. 194, 6. 196. 204 n. Anm. i-3. 205. 206. 208. 211. u. Anm. 3. 214 u. Anm. 1. 2- 216 u. Anm. 1—5. 217 u. Anm. 218, 2. 219. 220. 221 n. Anm. 1-4. 224 u. Anm. 225 u. Anm. 1. 2. 226. 228 u. Anm. 1. 2. 233 u. Anm. 4. 236 u. Anm. 2. 3. 238 u. Anm. 1—6. 239. 240, 8. 241, 1—2 a. 242, 1—5. 243 u. Anm. 2. 3. 247. 254. 256. 257 u Anm. 1. 260. 261 u. Anm. 1—4. 265 u. Anm. 1. 2. 268 u. Anm. 1. 282. 286 u. Anm. 1. 2. 293. 304. 306. 310 u. Anm. 1-3. 312. 315 u. Anm. 1. 2. 328, 1—4. 6—8. 10—13. 16—18. 21. 342 u. Anm. 1—3. 348 u. Anm. 1. 364 u. Anm. 1—4. 368. 373. 379 u. Anm. 1-3. 386 u. Anm. i. 387. 389. 391. 396. 409. 411. 436, 3. 450. 469. 489, l. 502. 504. 512 u. Anm. l. 518. 530. 531, i-3. 547. — Aebte: Christianus 90. 108. 110. 112. — Cün- rat 140, 18. 194, 6. 233, 4. 241, 2 a. 379. — Eberhardus I 90. 121 u. Anm. 3. 4. 124. 128. 130. 132. 134, 2. 136. — Eberhardus II 134, 4. 5. 136, 4. 138, i. 146. 147, 3. 150. 154 u. Anm. i. 155, i-3. 162. 165. 173, 2. 175. 176, 1.3. 196. — Erimbertus, E. 100. 101. — Vlricus 172, 3. 243, 3. — Waltherus Denger de, dominus 240, 2. Salenstein (Kant. Thurgau), Salwnstein, Salun- stain, Cönradus pincerna de 154, l. — Eberhardus pincerna 146. — Henricus Habardus 96. Sselgunstat s. Seligenstatt. ) ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 539 ) Salibach (Lenzkircher Grenzmarke) 274. *Salniendingen (O.A. Ganimertingen), Sälberingen, Salbadingen 197. 457. — Eberhart v. 457. Salona (Nordgriechenland), Salunensis, Bischof: Gregorius 378, g. Salunstain, Burcardus, civis in Villingen 132. Salzburg, Erzbischof: ungenannt 210. Salzfass, Saltzfasze, Saltzfas, Angnes 464. — Berh- tolt 464. — Burkart 435. — Stainmar, Ritter 441 u. Anm. 1. Salzman, Saltzman (von Beuren), vgl. Mühlhofen. Cünradus 193, l. — Cuntz 328, 2t. — H. 328. 6. io. 12. — Hainricus 328, 7. u. 15. 17. — R. 328, 13. — Rudolf 328, io. u—17. 20. 21. — Virich 189, 4. 328, 20. — ungenannt 328, 2. 3. Sandegg (Kant. Thurgau), Sandegge 216, 1. Sangans s. Sargans und Werdenberg. Ssengvin, Sengewin, Sängwin, Cvnradus 172, 8. — Cvntz 233, 1. — Virich 232, 2. 233, 1. 2. Sannenweiler(abgeg. bei Villingen), Sannunwilre 80. Sanninga (abgeg. Ort im Hegau) 14, 1. Sant Ains s. Satteins. St. Blasien, (B.A. St.), St. Blesien, St. Blesin, St. Plesin, St. Blasi, Kloster 65. 66. 83 u. Anm. 1. 87. 98 u. Anm. 1. 2. 110. 140, 17. 188, 7. 23. 194, 9. 15. 227. 274, i. 296, 1. 5. 303 u. Anm. 1—3. 326. 330. 336. 337. 345 u. Anm. 1—3. 349. 354. 357, 2. 368. 372. 387. 406 u. Anm. 1. 2. 440. 447 u. Anm. 1. 499. 505 u. Anm. 1. 522. — Aebte: Berthold 296 u. Anm. 1. — Dipertus 110. — Heinrich 194, 15. 326. 337. 447, l. — Manegoldus 119. — Peter 406, l. 440. 447. — Rustenus 87. — Ulrich 194, 9. 345, l. St. Fiden bei St. Gallen 278, 3 d. St. Gallen, Heinrich v. 499. - Virich v., Meister 447. — Kloster 1 — 10. 12 — 18. 20 u. Anm. 3-5. 22—25. 27—29. 32—36. 39, l. 42. 43. 45. 51 u. Anm. 1. 2. 55. 113. 117 u. Anm. 2. 133. 136 u. Anm. 2-4. 147. 156. 216. 241 , 1 a. 2. 2 a. 261, 1. 2. 278. 280. 296, 6. 335 u. Anm. 1. 336. 345. 538. --------Aebte: Autumarus 3. — Bernhardus 28, 4. 45. — Bertoldus 101, 3. 136, l. 147 u. Anm. i. 3. 173. 174. 181, i. 278. — Cünradus I 136 a. Anm. 2-4. 147, 3. — Cozbertus 24. 27. 28. — Graloch 51, l. — Grimaldus 2, 2. 13, 3. 15, 2. 18, 2. 20, 4. 32. 35. — Hartmotus 4, 3. 12, 3. 20, 5. — Heinricus I 117, l. — Hermann 241, 2 a. 296, e. 538. — Johannes 4. 8. 12. 14. — Rfimo 278, 2. 3 d. g . — Salomo 51. — Vlricus VI 121, 3. 124. - Ulricus (VII) de Güttingen 278,2. — Walther 136, l. 4. 278, 3 d. — Werdo 15, i. 17. 18. 20. 22 u. Anm. l. 23. — Wern- herus 94. — Wilhelm 147, 2. 261, l. 2. 278, 2. 3. --------Administrator: Rudolf, Bischof von Con- stanz 241, l a. 2. --------Vogt: Ulrich v. Ramswag 147, 2. — St. Laurentius 278, 3 d. g. — St. Leonard 278, 3 d. — St Magnus 136. St Georgen (B.A. Villingen), Sant Jergen, St. Ge- orius, St. Gerigen, St. Jörgen 63. 68. 69. 70. 72 u. Anm. l. 85, 3. 86. 91. 93. 108. 113 u. Anm 3. 4. 128. 188, 4. 194, i-i5. 197. 223. 246. 251. 291. 299, 1. 2. 317. 329. 332, 2. 3. 333.357. 2. 368. 370. 371. 403. — Aebte: B. 128. — Bertoldus 194, 2. 223. 252. — Theoger 69. 70. 72. 91. — Dietmar 176. 188, 4. — Heinrich 194, 13. 303, 5. — Johannes 91. — Ulrich 194, 5.7. 10. 299, 1. 2. 323. 333. 370. 487. — Wernherus 68. 85 u. Anm. 3. 91. — St. Laurentiuskirche 197. Santa Giusta (Sardinien), St. Juste, Bischof: Gui- lelmus 378, b. St. Gotthard (abgeg. auf der Reichenau) S. Got- hardus, Heinricus de, sacerdos 163. — Walthe- rus de, miles 163. St. Gregorii rnonast. s. Petershausen. St. Johann (Insel Reichenau) Bürchardus de 124. St. Johann b. Zabern (Unterelsass), St. Johannes, Kloster 403. St. Laurentius s. St. Georgen. St. Leonard s. St. Gallen. St. Magnus s. S. Gallen. St. Marco (Sicilien), Sancti Marchie (sie), Bischof Manfredus 279, 3. St. Märgen (B.A. Freiburg), cella s. Mariae in Nigra Silua, Kloster 125 u. Anm. 1. 197. 259. 357, 2. — Abt: Wernherus 176. St. Marien s. Riedern. 53*$? II *m 540 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Sanctus Mons s. Heiligenberg. St. Nazarii mon. s. Lorsch. St. Odalricus s. St. Ulrich u. Kreuzungen. St. Pelagius (auf der Reichenau), Albertus cano- nicus 130. St. Peter (B.A. Freiburg), Cella st. Petri, Kloster 80. 86. 176, 2. 4. 357, 2. 4. 403. — Abt: EppO 80 u. Anin. 1. St. Petrus in Augia s. Weissenau. St. Plesin s. St. Blasien. St. Rupertus (wo?) Cünradus de, magister 211,3. St. Stephanus (wo?), Johannes de, nionachus in Salem 179, 9. St. Stephan s. Constanz. St. Trudpert (B.A. Staufen), St. Trüpertus, Kloster 278, 3 e. St. Ulrich (B.A. Staufen), St. Odalricus, Abt Marc- wardus 110. Santanhart s. Sentenhart. Sardinensis episcopus (woher?), Ptolomeus 211 u. Anm 2. Sargans (Kant. St. Gallen), Sangans, H. conies de 387. vgl. Werdenberg. Sarinensis (Druckfehler für Larinensis) 231. Sarsina (Mittelitalien), Saxenas (sie), Bischof: Hen- ricus 231. Sasbach (B.A. Achern), Sahspach 43. Sassari, antea Torres (Sardinien), Turitanus, Erzbischof: Johannes 279. Säthase, Cvnrat 249. Satteins (Vorarlberg), Sant Ains, Santseins, Otto miles de 140, 9. 10. 12. — Otto, advocatus Sancti Montis 220. *Sattelbogen (Grenzpunkt zwischen Fischbach und Schluchsee), Satelbogo, Sattelbogen, Satelbogen 87. 274. 354. 447. Sauggart (O.A. Riedlingen), Svlkart 197. Saiüdorf (B.A. Messkirch), Sildorf 249. Saulgau (O.A. St.), Sulagun, Sulgen 39. 518. 528. 531 u. Anm. 3. — Cüno de — magister, civis in Buchhorn 221, 4. — Murzel, Lutzo, minister in 165, 6. Sax (Kant. St. Gallen), Saxe, Virich v. 328. Sc— s. Seh—. Schabenhausen (B.A. Villingen), Zarbenhusen, Schabenhusen 180. 223. Schacher (Linzgauer Geschlecht), Arnoldus 286. — C. 179, 7. — H. 179, ii. — ungenannt 328, 2.3. Schaderai, Scadero (aus Messkirch), H. 165, 1.270. — Heinricus 193, 2. 201, i. Schäffehuser, Berhtoldus, conversus in Salem 183, 6. Schaffhausen (Kant. Stadt), Scaphusa, Scafhusa, Schaffhusen, Scafusa, Scaffusa 67. 75. 78. 167. 197. 287. 299, 3. 5. 311. 313. 325. 352. 354, 5. 6. 455, l. 465. 470. 471. 545. 551. 558, i a. — Allerheiligen, Kloster, monast. st. Salvatoris 62. 67. 73 u. Anm. 1. 75. 76. 78. 81 u. Anm. i. 82. 167. 198, l. 274, i. 287. 299, 3. 311. 313. 453. 470. 508. --------Abt: B. 143. — Chvnrat 311. — Jacob 470. — Johans 299, 3. 509. — Bertholdus de 204, 2. — Frideboldus 410. — H. 242, 4. — Hermannus 232. — Hermannus, magister 164. — Mächthilt 233, 4. — Wal- therus, magister 211, 3. 246. — Minoritenkloster 187, 7. — Rat 299, 5. 455, 1. 545. — St. Agnes 599, i. 5. 455, l. — Schultheiss: Egbreht der ältere, Ritter 299, 5. 544. — Egbreht von Randenberg, Ritter 455, i. — Oge (= Egbrecht) der alte 26V. — Spital 299, 4. *— (abgeg. Ort bei Sunthausen, B.A. Donaueschingen), Schaffhusen, Scafhusin 21. 63. Schafstige (unbek.) 73, i. Schailthain (Avohl verschrieben für Schlaithain) s. Schieitheim. Schala s. Schollach. Schalksburg (Ruine, O.A. Balingen), Schaltzburg, Friderich, Graf v. Zollern, v. 517. Schallenberch, Burcardus 226. Schamblier , Schambeler, Shamlier , Schamler, Schamlier, Heinricus 150. 164. — Hermannus 140, 12. 179, 4. 181, 2. 224, i. 242, 3. 5. 243, i. — Walterus — clericus 134, 5. Schamel, Bertoldus, rector ecclesiarum in Mönchweiler et in Obereschach, decanus in Villingen 188 u. Anm. l. 2. 202. 250, i. 258. — Mehthil- dis 188 u. Anm. 2. *Schapbuch (Hof, Gemeinde Weildorf, B.A. Ueber- lingen), Scathebühc, Schatbvch, Schattebüch, Schatbüch 104. 140, 2. 7. 155, 6. 8. 172, 9.12.13. 173. 179, 10. 183, 12. 217 u. Anm. 218, 2 a. 220. 224. 243, 1. 293. 450. 469. 553 u. Anm. 1. — Landrichter s. Heiligenberg. — Landtag, Landgericht 104. 140 , 2. 7. 155, liall ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 541 IIS 8. 172,9.12.13.179, 5. io. 183, 12. 218, 2 a. 220. 224. 243, 1. 293. 377. 450. 469 u. Anm. l. 553 u. Anin. 1. Schapel, Villinger Geschlecht, Johans 188. 20. *Schappach (B.A. Wolfach), Schappach 197. 378, b. 388. Schappel, H. 240, 3. Scheer (O.A. Saulgau), Scher, Schsere, Schär 240, 3. 286, 1. 318. — Ammann: Cvnrat Schiltimg 249. Scheler, H. der 328, 13. — Otto der — Meister, Chorherr zu St. Johann in Constanz 273, 3. Schellenberg (Ruine, Fürstentum Lichtenstein), Schellinberc, Cvnradus de 204. Schemmern s. Langenschemmern. Schenk s. Pincerna. Schenke, C. iunior 240. *Schenkenberg (bei Emmingen ab Egg), Schenkenberg 197. 282. 381. 388. *Schenkenzell (B.A. Wolfach), Cella Pincerne, Schenkenzeil, Schenckenzelle, Schenkencell 197. 209, 1. 290 u. Anm. 1. 338. 388. 399, 3. 4. 503. 509. — Burkart Schenk v., Herr 338. — Clara 338 s. Bokke. Schenloch s. Schonloch. Schenne, Rfidolfus, miles de Trenze 240. Scherra, comitatus Scerra, pagus Skerra, Scherron 20, 5. 32. 47. 133. 357, 2. — comites: Adalpret, Adelpertus 4, 3. 20, 5. 46. 47. — Karaniannus 20, 3. 22, 1. 25. 27. — Cozpertus 2, 2. — Liutoltus 32. Schertewegge, Ueberlinger Familie, Cünradus 172, 9. 236, 2. 241,1. Schienen (B.A. Constanz), Shiniin, Hiltiboldus de 124. *Schiggendorf (B.A. Ueberlingen) Scuginnothorf, Schuwindorf, Schiundorf, Shiwendorf, Schügen- dorf, Schügendorf, Schigendorf 29. 63. 101, 3. 236 u. Anm. 1-6. 359. 496 u. Anm. 1. 2. — Cünradus de 236, 1. — H. 236, l. — Hain- ricus, Lutoldus 236. Schildberg (b. B.A. Aichach), Schiltperch, B. senior marscalcus de 173. Schilhinc, Cüradus 228. Sehiltaeh (B.A. Wolfach) r Schiltha 353 » Amn. r. 559. *Schiltau (Burgstall in Jungnau, O.A. Sigmaringen), Schiltowe, Schiltow 532. — Alber. Hurst der Schiltower 240, 3. — Bertolt der Schiltower 340. — Bertholt v. 340 l. 2. Schilteck (bei Schramberg, O.A. Oberndorf) Schilt- ege, Scbiltegge, Johannes v. 229, l. — Wern- herus 205. — ungenannt 188. Scbiltunc, Schiltvng , ohne Vornamen : Vogt zu Sigmaringen: 286, l. — Vogt 375. — C: Vogt zu Mengen 240, 3. — Vogt zum Bussen 318. — Cvnrat: Ammann zu Scheer 249. — zu Mengen 392. *Schilt\vende (B.A. Neustadt) Schiltwendi, Schilt- wendibach 357, i— 4. 461. Schirme, Constanzer Familie, Cvnradus 236, 3. 310, 2. Schiundorf s. Schiggendorf. Schlaitheim s. Schieitheim. Schlaitz, Hainrich, v. Heiligenberg 183, 12. Schlatt (abgeg. bei Fützen, B.A. Bonndorf), Slatte 21. *— am Randen (B.A. Engen), Schlät, Schlata, Schlatte, Slata, Slate, Slatte 194, 4. 5. 198, 1. 299 U. Anm. 1-5. 410. — bei Diessenhofen (Kant. Thurgau), Slate 67. -------Adelbertus de 96. — unter Krähen (B.A. Engen), Slatt 17. Schlegelholtz, Berhtolt, Edelknecht 423 u. Anm. 1.2. 474 u. Anm. 2. — GrerdrÜt 423 u. Anm. 1. 2. vgl. Ortenberg. Schieitheim (Kant. Schaffhausen) , Schlaitheim, Schailthain (sie) 21. 332, 3. 499, 2. — Jacob Ab dem Hus, gen. Vogt 499, 2. — Jo- hans der Keiner v. 330. Schlettstadt (Unterelsass), Sletzstat 271. Schluchsee (B.A. St. Blasien), lacus Sluochse, Sclöhse, Scluischse, Slüchse, Sclose, Slose, Slvze, Schlüchse, Schluhse, Slocse 65. 67. 73 u. Anm. 1. 87. 337. 406 u. Anm. 1. 447 u. Anm. i. 522. Schlhding, Albreht, Priester v. Rottweil 333. Schmalegg (O.A. Ravensburg), Swalnegkh (verschrieben), Smalvneggi, Smalnegge, Smalinege, Smalneg 172. 238, 6. 448. — Grafen v. (Werdenberg): ungenannt 518. — Schenken v.: Albertus 238. — Conrad 155; 205. 232. 238. — Eberhard 134, 5. — Heinrich 121. 204, l. 205. 216. 232. 238 n. Anm. i. 68* §^@£fö WmM mm ma 542 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 239. — Herniannus 204, i. 205. — Johannes 238. — Vdeche 238. — ungenannt 116. vgl. Beienburg, Ittendorf, Winterstetten. *Schmeien (Ober-, Unter-, O.A. Sigmaringen), Smyehen, Sinyehental, Schniiehen , Smiechen, Obron Smieben 428 u. Anm. 1—4. Schmiechen (O.A. Blaubeuren), Smiechain 387. Schneewifi, Hug, Bürger v. Constanz 377. Scbneggenburg (Kant. Tburgau), Snegginburc, Dietbalm de 110. Schneit (Ortenauer Adelsfamilie), Scbneyd, Sneit, Berchtold v., Schultbeiss zu Gengenbach 525. — Henni v. 566. *Schnellingen (B.A. Wolfacb), Snellingen, Snel- lingin, Schnellingen 412. 540 u. Anm. 1. — Anne v. 200, 6. 7. 412. 540 u. Anm. 1. vgl. Dorlisheim. — Beate 200, 12. 13. vgl. Burner. — Heinrich 200 , 3. 4. 6. 8. 9. 11—13. 408 u. Anm. 1. 540, 1. 552. — Johannes 200, 3. 4. 6—8. 12. 412. 540 u. Anm. 1. 552. — Magdalene 200, 3. 11. vgl. Zähringen. — Mene 200,1. 8. 12. vgl. Diersburg. — Rentz 200, 13. — Rudolf 200, 1. 1. 8. 552. — Wigerich, Wirich 200, 4. 8. 12. 13. 430. *Schnerkingen (B.A. Messkirch), Snerkingen, Snälchingen, Schnerkingen, Snärchingen 193 u. Anm. 1—5. 263 u. Anm. 1. 448 u. Anm. 1. 478. 482. 527, i. 2. 557. — Cvnradus de, fidelis comitis de Veringen 193. — Osterlint v. 432. Schnetzenhausen (O.A. Tettnang), Snezzenhusen, Shnezzenhusen, Schnetzenhusen 359. 518. — Cvnrat v. 232, 2. 233, l. Schneweli, Sneweli, Freiburger Familie, Johannes 326, i. — Hesze im Hof 566. — Sneweli in dem Houe, Herr 326, l. — C. monachus in Salem 228, l. — Albertus, civis in Munderkingen 254. Schöler s. Schüler. *Schollach (B.A. Neustadt), Schala 357, 2. Schömberg (O.A. Rottweil), Schönenberg, Schönenberg 91. 197. 388. Schonach (B.A. Triberg), Schona, Schöna 393, u. Anm. 2. Schönach (Gross-, Klein-, B.A. Pfullendorf), Schoen- • aich, Schönaichein 387. — Heinricus de 90. *Schönenbach (B.A. Villingen), Schönaw, Schon- owe, Schonowe 128. 357, 4. 376 u. Anm. — Ammann: Peter 296, l. 345, i. Schönherre, Linzgauer Geschlecht, Burchart der 218. — C. 174, 5. — Fr. 174, 5. — Johannes 341. *Schonloch (abg. Ort zwischen Messkirch und Krumbach), Sconlob, Schenloch, Schonloch 100. 557. — Fridericus deWildinstein, advocatus eccles. 100. — Vli v. 270. — Wernher v. 240, 4. Schonowe s. Schönenbach. Schönstein (Constanzer Geschlecht), Schonenstain, Shönstain, Jacobus 239. — Peregrinus 198, 5. Schöpfe, von Pfullendorf: Cvnrat 348, l. — Eberhart 189, 4. 348, l. Schörzingen (O.A. Spaichingen), Scerzingas, Scer- zinga 25. 32. Schrallin s. Shralle. Schramberg (O.A. Oberndorf), Schramberg 357, 3. Schriberin, Katherina, Aebtissin von Wald 170, 2. Schüler, Schöler, Friderich 200, i. 437. Schvlle, Markdorf-Buchhorner Familie, Hainricus 181, 4. 221, 4. 233, 2. 4. 242, 2. 3. Schvrphinch, Hainricus 183, 6. Schussenried (O.A. Waldsee), Schuzenriet, Soreth, Schuzzenriet, Bernger de 112. — Kloster 138. 265. Schuttern (B.A. Lahr), Schutter, Kloster 200, 13. 408, 2. — Abt Ysenbart 408, 2. Schutterthal (B.A. Lahr), Schuttertal, Schutterdal 341. — Herman v. 437. Schutterüit, miles 228. Schuwindorf s. Schiggendorf., Schwaben, Suevia, Swaben 59. 61. 92. 112. 209. 290, 2. — Herzöge: Albrecht 21. — Berchtolt 21. — Burekart 21. — Konradin (Chonradus) 173 u. Anm. i. — Friedrich II 85 u. Anm. 2. 87. 88. — Friedrich III 94. — Friedrich V 107. 110. 112 u. Anm. 114. 115. — Hnabi 9. — Oberschwaben: Landgraf, lantgravius: Hugo, comes de Werdenberch 183, 6. 205. 217. 219.220. — Landvogt: Albrecht, Graf v. Werdenberg 328, 15. _ Albrecht v. Freiberg 534, i. — Eber- HHMHSHRdK 5 ■ 5 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 543 hart, Truchsess v. Waldburg 482. — Jolians, Truchsess y. Waldburg 422. Schwäbiishausen (B.A. Pfullendorf), Swabirichis- husin, Swebirichishusin 63. — Hugo de 155. Schwanau (hei Erstem, Unterelsass), Swanauwe 290. Schwandorf (B.A. Stockach), Swaindorf 127, l. 240. 485. — Anne v. 322, 2. — Cvni 294, 2. — Diethricus 240, i. — Eberhart 293. 409. 485. — Hain- ricus 240, l. — Johannes 240, l. — Pitrolf 240, l. — Walther 286, 2. — Wernherus 240, l. 322, 2. Schwandorferhof (bei Salem), Sweindorf, Swaindorf, Svaindorf 102. 173. *Schwaningen (B.A. Bonndorf), Sveiningas, Sveninga, Suanninga, Sweiningin, Sveningen, Swa- ningen, Swainingen 14. 49, l. 51 u. Anm. l. 57. 60. 117 u. Anm. 2. 197. 278, 3 e. Schwarza (Pluss), Swarza 87. Schwarzach (O.A. Saulgau), Swarzach, Hainrich v. 183, 9. 342, 3. Schwarzenbach (O.A. Tettnang), Swarzinbach 210. *Schwärzenbach (B.A. Neustadt), Schwerzinbach, Sigboczruti 357, 4. 414. Schwarzenberg (Ruine, B.A. Waldkirch), Swar- cinberc, Svarzinberch, Suarzenberc, Swarzem- berg, Adelhaid v. 461, vgl. Sulz. — Cvnradus, advocatus 121 u. Anm. 2—4. 132. 136 u. Anm. 2. 4. — Johans, Junker 566. — Walther, Herr 376. Schwarzwald, Silva Nigra 68. 72. 73. 85. 86. 125. 128. 197. Schwatterloch (Kant. Aargau), Schwatterlo 510. Schweinhausen (O.A. Waldsee), Sweinhusen, Gote- fridus de 112. *Schwende (B.A. Neustadt), Swendi 354 u. Anm. l. Schwenningen (B.A. Messkirch), Swanningas 25 u. Anm. 2. — (O.A. Rottweil), Suaninga, Swseiningin, Swan- nigen, Swgnningen, Schwaningen 49. 117, a. 174, 5. 188, n. 197. 332, 2. 3. 350. 368. 405. 500. — Johans der Swäninger 294, l. 2. — Peter, Herr v. 156. 267. Schwerzen (B.A. Waldshut), Schwertzen 510. Schultheiss (Familie in Villingen), Scultetus, Andreas 251. — C. 188. — Conrad, Herr 212. — H. 188, 258. - Heinrich 188, io. — Lügart 347. — Otte 202. 212. — Nicolaus 387. Scultetus (ob von Hüfingen ?), Chünradus 259. — Wal. 158. Se— s. auch Sä—. Secka s. Saig. Seckau (Steiermark), Seccouiensis, Bischof, ungenannt 210. Sedulo, Seduloch, Sedelloch, Berhtolt (von Bräunungen) 303, 7. — ungenannt, stipendiarius do- niini de Hewen 438. Seedorf (O.A. Oberndorf), Sedorf 22, l. — Eberhardus de 71. Seefelden (B.A. Ueberlingen), Seuelt, Sevelt, Seluelt 101. 162. 179, 3. 387. — Albertus de 90. — Rödolfus de 101. Seege s. Saig. Seekirch (O.A. Riedlingen), Sekilch 418. Seelfingen (B.A. Ueberlingen), Seolvinga, Chöno de 67. — Chönrad 67. — Gebhardus de 75. Seitingen (O.A. Tuttlingen), Sitin, Sitingen 332, 1. 3. — Walto de 78. Seibetet, H. 257. Selbherre, Hanricus, miles 172. — Hainricus 205. Seidon s. Sölden. *Seligenstatt (Vorder- u. Hinter-, jetzt Gewann bei Judentenberg, B.A. Pfullendorf), Sselgunstat, Säligunstatt 90. 282. Sellator, Sattler, Satler (Messkircher Familie), Cimradus 174 u. Anm. l. 3. 4. — Mehtildis 174, i. 2. — VI. 174, 2. — Waltherus 174, 2. 201, l. Selnhouer (Pfullendorfer Geschlecht), Burkart 218, l. — C. 189, 3. — Cünrat 218, l. Seltzeli, Conrad, Bürger v. Ravensburg 363. 377. Seluelt s. Seefelden. Semiscatensis (Vorderasien), Suniscanensis, Bischof: Thomas 399, 2. Senfelinus, Eberhardus 183,5. — Hainricus, miles 146. Sentenhart (B.A. Messkirch), Santanhart, Senten- hart 64. 170. 197. 388. Seolvinga s. Seelfingen. *Seppenhofen (B.A. Neustadt), Seppenhofen, Ep- penhofen 334 u. Anm. l. Seprium (Vico Seprio an der Olona, Lombardei) 18, 3. Seuelt s. Seefelden. 1 i m : ■ j S ^B ^m ^^^^^M 1 m '- ■ H H 544 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Sfacia (Illyrien), Suacinensis, Bischof: Zacharias 378, b. Sh— s. auch Seh—. Shache, H. v. 238. Shadman, Ueberlinger Familie, Adilheidis 155, 4. — Heinricus 155, 4. 179, 3. Shaiteggine, Müzine, Priorin des Zofingerklosters in Constanz 233, 7. Shallenberc, Burchardus , monachus in Salem 155, 4. Shegiwidon (Druckfehler Thegiwidon, unbekannt), B. de 207. Shlehte, Bvdolfus 238. Shralle, Schralle, Zralle, Schrallin, Agnes, Aidil- heidis, Christina, Gerungns 183, 6. — Hainricus (de Haberstenweiler) 134, 4. 162. 163, i. 183, 6. — UlricUS 162. 183 U. Anm. 6. Siegingas s. Siggingen. Sidin, Sydin (Markdorfer Familie), Hainricus 181, 3—5. 204, 2. — Hainricus, plebanus in Böhren- bach 181, 4. 5. Sidon (Phönizien), Synodiensis (sie), Bischof: An- thonins 279, 3. Siegel * : Aach (B.A. Engen), Stadt (193, 4). (386). Ablach, Bentz v. (174, 7). 492, a(?) *557. Adrianopel, Bischof Egidius *378, a. Allmendshofen, v.: Friedrich *302, 2. — Hug *194, i. 302, 2. Abbild. Nr. 73. — Hug (auf dem Siegel: Bector ecclesiae in Haindingen) 302, 2. Abb. Nr. 75. — Johanns (auf dem Siegel: Bector ecclesiae in Teggingen) 302, 2. Abb. Nr. 74. — Rudolf 322, i. Abb. Nr. 40. Ulrich *398. Amtenhausen, Kloster 194, 10. 333. 444. Abb. Nr. 37. Apfelstetten, Heinrich v., Kirchherr zu Yne- ringen *426. Bärenbach, Walther v. 459 u. Anm. 2. Abb. Nr. 66. Bartelstein, Ulrich v. *342. Bebenhausen, Abt Conrad *442. — Konvent *442. Beienburg s. Schmalegg, Schenk Conrad v. Berg, Vlrichus, comes de Berga (140, 4). Siegel: Bermattingen , Kirchherr Albrecht, Schenk v. Winterstetten s. Winterstetten. Berwart, Virich, Bürger zu Vilingen (auf dem Siegel: Vlricus dictus Vetter) *296, 9. Bettmaringen, Friderich v. (499). Beuren, v. : Conrad (328, 2). *328, 3. — Conrad der Frige v. s. Heiligenberg, Landrichter. — Heinrich (328, 2). 328, 3. Abb. Nr. 39. Ulrich (328, 2). *328, 3. Bichishausen, Heinrich v. 342. Abb. Nr. 41. Bischofssiegel an Ablassbriefen, verschiedene, beschäd. 231. 279 u. Anm. 2. 3. 283. 378, a und g. Bissingen, Elisabeth v., Witwe Konrads v. Blu- menegg s. Blumenegg. Blumberg, v.: Albrecht *194, 11. 354. 374. *497, 2. 549. Abb. Nr. 51. — Conrad *343, 2. *455. *497, 2. *549. — Diethelm *497. — Johann *343, 2. 497, 2. 549. — Johans (auf dem Siegel: de Blumenegge) 194, 4. Abb. Nr. 33. — Rudolf *194, 11. Auf dem Siegel: Bector ecclesie in Mvnalvingvn: 497, 2. 549. Abb. Nr. 82. Blumenegg, v.: Elisabeth v. Bisingen, Conrads v. Bl. sei. Witwe *354, 4. 5 u. 7. — Heinrich *354, 6. 465, 1. — Johans (in der Urkunde: von Blümenberg) s. Blumberg. Boden see, Custer der Mindern Brüder vf dem B. *298. Bodman, v.: Hans d. j. 527, 1. — Johannes (Vater u. Sohn) *810, 2. — Ulrich *168. — Bruder Walther v., st. Johans Ordens (373). Boller, Hainricus dictus B. 342, 2. Abb. Nr. 50. — Büdolf der B., Schulmeister zu Vierlingen (170, 4). Bonndorf, Conrad der Dekan v. 354. — Johanns v. *200, 4. Bonstetten, Ulrich v. *354, 3. Bosa, Bischof Bonifacius *231, 3 u. 4. Bossen, Wolf der *517. Bräunungen, Stadt 296. 303 u. Anm. 1. 330. 360. Abb. Nr. 30. — Ulrich der Kirchherr 414. Burgberg, Albert v. *140,13. * Die beschriebenen Siegel sind durch Sternchen (*) vor den Nummern und die eingenähten duroh Klammern () angedeutet. ORTS- UND PEESONENVEEZEICHNIS. 545 Siegel: Bürglen, Ymer v. (538). Burgweiler, Rector eccles. s. Gundelfingen, Heinrich v. Burladingen, Küni v. *517. — Gotfried v., s. Heiligenberg, Landrichter. Cagliari, Ranucius, Calaritanus archiepiscopus 279, 3. Kayb, Frik der 424, l. Kallenberg, v.: Friedrich *328, 3. 348. — Wölfen d. j. *236, 6. Katharinenthal s. Diessenhofen. Kecheller, Wernher der, s. Grünburg. Kenzingen, C. v., s. Constanz, Domherrn. Keppenbach, Rudolf v. 202, 3. Kirneck, v.: Brun *251, i. 393. — Burkhard *202, 2. 229, l. 320, 3. *455, l. — Heinrich *202,2. 229, i. — Jacob *251, l. — Johannes *229, i. Klingenberg, v.: Albrecht, Albert *396. 523, 2. — Cvnrat v., s. Constanz, Dompröpste. Constanz, Ammann, minister: Rudolfus Johe- larius *173, 2. — Bischöfe: Bertold v. Bussnang 110. — Conrad IL v. Tegerfeld *124. *128. 134, 3. — Eberhard IL, Truchsess v. Waldburg 134, 5. 138, l. *148u. Anm. l. 150. *155, 3. *156. 162. 165. 174. 179, 3. 185. 188 u. Anm. l. — Gerhard v. Benars *159, l, a. 299, 2. (325). 331, 3. 355. — Heinrich I. v. Tann *142. 143. *146. — Heinrich H v. Klingenberg *140, 13, a. *159, l. 231, 5. — Heinrich III. v.Bran- dis (564). — Hermann IL v. Fridingen 113, 4 (?). — Nicolaus v. Kenzingen (183, n). 294, 2. *399, 4. — Otto IL v. Habsburg (100). — Rudolf III. v. Habsburg *211, 3. 214. 216 u. Anm. 2. (224, 1). 231, i. — Rudolf IV. v. Montfort *241, 2. (379, 2 »). — Ulrich HI. Pfefferhart *473, 1. — Domherrn: Chorherr Albrecht Schenk v. Winterstetten 328, 11. — Thesaurar Heinrich *246. — canonicus Heinrich v. Wigol- tingen *138, 1. — canonicus Nicolaus de Frowenvelt (in der Urkunde: C. v. Kenzingen) *328,n. — Domdekan Walko *138, 1. 173, 2. — Domkapitel *101. *124. 129. 134, 5. 138, l. 140, 13, a . *162. 165. 185. 211, 3. 214. 216. 294,2. (564). V. Siegel: Constanz, Dompröpste: Bilgerin (Peregrin) *156. — C. de Friburch *243, 2. — Cvnrat v. Clingenberg (328, 9). — Diethelm v. Stain- egge *415. — Generalvikare: (331 u. Anm. 1. n. 2). — Otto vicarius Johannis el. *378, g. 2. — Diethelm v. Steinegg, Mangold Graf v. Neuenbürg u. Heinrich v. Homburg *541, 1. — Official, Judex: (155, 7). (181, 3). (189, 2). (193, 5) *196. (199). *225, 2. *233,3. (236, 3). *246. 270, 1. 294, 1. 299, 2. (310). 410. (419). 436, 3. 465, 1. *496, 1. 496, 2. 505. — Predigerkloster, Prior R. 131, 3. — St. Stephan, Pröpste: Eberhard *142. — Heinrich von St. Stephan und St. Johann *138, 1. — — Symon plebanus (181, 5). — Weihbischof Ptholemeus Sardinensis episc. 211, 2. Konzenberg, Fürst v., s. Heiligenberg, Landrichter. Krauchenwies, Dechant Ortolf v. 144. — Rec- tor eccl. s. Mengen, Hartnidus decanus. Krenkingen, v., Conrad *222, 1. — Friedrich (auf dem Siegel: von Wicenburg) *250. — Heinrich *250. Dahn, Adelheid v., geb. v. Triberg, Gemahlin Johans v. Tan *393. Teck, Herzöge: Conrad, genannt von Gütenberg (439). — Herman, an dessen Stelle das Siegel des Grafen Heinrich v. Fürstenberg 353, 1. Deggenhausen, Swicker v. 140, 2. 7. u. 15. 172, 1. 2. 4-9. 179, 5. (179, 9). 181, 4. 183, 6. (204, 2). 219. 220. 221. (221, 1. 2.) (224). (225). 232, 1. 242, 2 u. 3. 268. Abb. Nr. 15 u. 18. Deggingen, Kirchherr s. Allmendshofen, Johans v. Tenger, Ulrich der, Dekan, s. Engen. Dettingen, v.: Burkart *471. — Wernher* 471. (471, 3). Deutschland und Frankreich, Kaiser und Könige: Albertus 281. — Arnolf 41, 2. *47. — Carl (der Dicke) *41 u. Anm. 1. — Carl IV. 489. *489,1. — Conrad HI. 94. — Friedrich I. 111. — Friedrich IL 121, 3. u. 4. — Friedrich der Schöne 281, 1. 367. — Heinrich VH. 69 ; ■ ?$m m m m KB ■■■ M üü m Ä lii m SgßRB™ mm mm mm 540 ORTS- UND PEESONENVEEZEICHNIS. Philipp 121. — Siegel: 324. — Otto III. *58. Rudolf I. 210. Thannheim, v. (Villinger Geschlecht): Berthold 429, l. — Burkart, Leutpriester zu Vriburg (188, 14 u. 15). — Conrad 250, 6. 429, i. Bürgermeister zu Villingen 250, 6. — Gerie 250, 6. — Johanns, Kirchherr zu Münchwiler und Leutpriester zu Vilingen 250, 6. — Rudolf 429, i. Thenenbach (Portaceli), Abt Johans *188, 10. 202, i. 321. Thengen, v.: Conrad *277. — Heinrich 556. — Johans 556. Diersburg, Walther, Herr zu Geroltsecke (auf dem Siegel: de Tier . . rc) s. Geroltseck. — Wigerich v. *200, 13. Diessenhofen, Konvent *131, 3. — Priorin *181, 3. — Truchses Heinrich v. 249. Dietershofen, Dekan Burkard *165. o Tiwinger, Vlrichripreht s. Ueberlingen, Ammann. Donaueschingen, Heinricus rector ecclesiae (484). — Johans v. Eschingen *372. Trauchburg, Berhtoldus de (183, 8, a). Triberg, Adelheid v., Gemahlin Johanns v. Tan s. Dahn. Trost, Burchart, sesshaft zu Phorren 296, 4. Trost von Hüfingen, Burkard *343, i. Tübingen, Pfalzgrafen: R. comes in *160. — Rudolf *135. Tüfingen, Ulricus dictus Tüwinger, s. Überlingen, Ammann. Tunibe s. Neuenburg. Tusculum s. Frascati. Ebinger, Hans (Johannes de Ebingen) *492, 2. Ebratsweiler, Albert v. *175. — Berthold *328, l. Efrizweiler, Evridus de Willer 239. Abb. Nr. 20. Egg, Einsiedler Heinrich in der E. 211 u. Aum. 3. Abb. Nr. 14. Egghart de Ostrach, Rudolf und seine Söhne (228, i). Eglingen, Ott v. *424. Emerkingen, v.: Rudolf *243. — Walther *243. Endingen, Gerhart Schultheis v. 566. Siegel: Engen, Heinrich v. Mülnhusen, Kirchherr zu St Martin 194, 14. 468. Abb. Nr. 65. — Hilbrandus clericus s. Hiltprand, Brändli. — Ulrich der Tenger, Dekan 468, l. Abb. Nr. 71. Erzingen, Friderich v. *354. Eschach, Pfarrer s. Schamel, Berth. Eschingen, Johans v., s. Donaueschingen. Ewattingen, Ber. und dessen Brüder *354, 2. — Berhtolt *354, 2. — Johans *354, 2. — ~ Johans der Kirchherr 354. Falkenstein (bei Schramberg), Erkenger Eigel- wart v. *451. Vasant, Johans 437. 555. Abb. Nr. 61 u. 85. Vaz, Walther v. *101, 2. Vende, Johans, s. Rietheim. Veringen, Stadt (340, 3). — Grafen: Heinrich *531, l. — Wolfrat *361. Vetter, Ulricus dictus V., s. Berwart. Vetterlin, Jacob 250, 6. Villingen, Stadt 131. 136, 4. 188 u. Anm. 2. 3 e. 5-9. 11—13. (14. 15.) 17-19. 21—25. 231, 6. 248. 250, 2. 4. 5. 251. 276. 288. 296, i. 2. 8. 301. 309, 2. 317. 320 u. Anm. l. 330, l. 343. 354, 4. 358, 2. 376, l. 380. 402, i. 546. Abb. Nr. 4 u. 19. — Bürgermeister Cünrat v. Tanhain s. Thannheim. — Geistlichkeit: Dekan Lütfrid (auf dem Siegel: in Pfaffenweiler) 245. Abb. Nr. 24. — Leutpriester s. Thannheim, Joh. v. — Klöster: Bickenkloster, Sammlung s. Neuhausen. --------Johanniterkapitel 188, n. 19. 194, 2. 320. 354, 5. 7. 8. 500, 2. Abb. Nr. 29. — Fr. commendator domus hospitalis st. Johan- nis Baptistae (258). — — Minoritenkloster, Konvent 245. 298. Abb. Nr. 23. — — Vettersammlung 347. Abb. Nr. 43. — Schultheiss Konrad 136, 4. Abb. Nr. 5. — Spital 188, 17 u. Anm. a. 231, 6. 296, 3. 320. Abb. Nr. 36. Vöhrenbach, Dekan Burchart 402. Abb. Nr. 55. Frascati, Johannes Tusculanus episcopus *235. Frauenfeld (Frowenvelt), Nicol. de, s. Constanz, Domherrn. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 547 Siegel: Freiburg, Grafen: Conrad 380, 1. — Cun., prae- positus Constantiensis *243, 2. — Leutpriester s. Thannheim, Burkart v. Frickingen, Albrecht der Frikkinger 547. Abb. Nr. 83. Fridericb, Peter, v. Waldshut *554. Friedingen, H. der Vogt v. (170). — Ulrich v. 523, 2. Fülli, Albreht (. . . vlstat) *483. Fürst von Konzenberg, Conrad, s. Heiligenberg, Landrichter. Fürstenberg, Grafen: Conrad 271. — Egen 202, 1. 2. 271. — Verena 372. — Gebhard *271. — Götz *435. — Heinrich H. *353, 1 (falsch an Stelle des Siegels Herzog Hermanns von Tekke). 372. Gärwer, Michel der (531, 3). Geisingen, Stadt 562. — v.: Berthold *302, 1. 360, 1. — Conrad *360, 1. — Heinrich 302, 1. 360, 1. Abb. Nr. 57. — Johans 360, i a. Abb. Nr. 58. Gengenbach, Abt Lampreht *540. Geroldseck, Walther v. *362 (auf dem Siegel: de Tier . . rc). *399, 3. *430. *490. 552. Falsche Siegel an Stelle Walthers: Stadt Wolfach 353, 1. — Notar Nicolaus Peleger 490, 1. — unbest. 559. Gnifting s. Raderach. Gotzlin, Johans, s. Ueberlingen, Ammann. Graemlich, Conrad (Ammann zu Phullendorf), *479, 2. — Hainricus dictus Graemelich de Phvlendorf *265, 2. Granheim, pleb: s. Gundelfingen , Conrad u. Heinrich v. Graue, Hainrich der *466. Grünburg, v., Conrad der Grünburger 550. *550, i. Abb. Nr. 84. — Hans *550. — Wernher der Kecheller (auf dem Siegel: de G . . .) *550. Guder, Haintz der 519. Gundelfingen, v.: Berthold *183, 5. 216. 265. — Conrad v. *175. (179, 8). *207. 216 u. Anm. 1. 3. (228 , 2). 265 u. Anm. 2. *292. 466. Abb. Nr. 16. Kirchherr zu Grahain (216, 4). — Degenhart 511. 517. — Heinrich (216, 4). Pleb. in Granhain *207. Rec- tor ecclesiarum in Burgwiler et Osterah, ca- nonicus Ajrgentinensis *216 u. Anm. 2. — Swic- Siegel: ker 140. 216. *265. *292. *424. 511. *517. Abb. Nr. 3 u. 17. — Swicker der Burger *265 u. Anm. i. — Ulrich v. (dictus de Otol- veswang) 190, l. Habnit, Herman s. Messkirch, Kirchherren. Hachberg, Markgrafen : Anna, Gemahlin Heinrichs *200. — Heinrich *200 u. Anm. l. 2. 9. 11. *202 u. Anm. 1. 3. — Rudolf *200, 1. Haiden, Albrecht der (547, i). Hartenstein, Brun v. *531. Haslach, Stadt 467. Hassenweiler, Hainricus de *204. — Ortolfus de *179, 6. Hausen im Thal, Rudolf v. (348, l). Hayingen, Hainrich v. 511. Abb. Nr. 77. — Kirchherr Ulrich *292. Heiligenberg, Ammann Eberhart Sumerlob 172, 13. *363. — Grafen: Berthold I. 127. 134. Abb. Nr. 2. — Berthold II. 134, 4. 140, i. 150. 155 u. Anm. 2. 3. 162. 163. Abb. Nr. 6 u. 7. — Berthold III., Canonicus zu Constanz *140, 3. 155, 4. 196. 198, 4. 5. 208. Abb. Nr. 11. — C. (Conrad H.) *120. — Conrad IV. *134, 5. 172. 173, 2. 175. 178. 183, 4. 196. — Landgrafschaft, Landrichter zu Schattbuch: Conrad der Frige von Beuren 183, 12. Abb. Nr. 76. — Conrad der Fürst von Konzenberg *155, 8. (172,12). 450. (469 u. Anm. i).— Gotfridus de Burladingen *179, io. — Hainrich Marquart von Lalwang *553 u. Anm. l. — Swicker von Deggenhusen 140, 2. 7. 15. 172, i. (179, 9). 181, 4. 183, 6. (204, 2). 219. 220. 221. (221, 1). (224). (225). Abb. Nr. 15. u. 18. Heiligkreuzthal, Aebtissin *233, 4. — Konvent (171, 4). (340, 3). Heisterkirch, Dechant v. (174, 2). Hellegrave, Herman der *483. Helmsdorf, v.: Conrad *242, 3. — Nicolaus 140, 13. 242, 3. Abb. Nr. 28. Herzogenweiler, Hainricus plebanus 247. Heudorf, v.: Dietrich *492, 2. — Ortolf *527, 1. — Ulrich (328, 21). Hewen s. Hohenhewen. Hiltbrant, Hilprand, Brändli *370, 1. Cleri- cus de Engen *468, 2. — Heinrich (240, 8). *468, 2. — Hermann *370, 1. 468, 2. 1' i mm. 548 OETS- UND PEESONENVERZEICHNIS. Siegel: Hohenberg, Grafen: Heinrich *428, l. — Rudolf *428. Hohenegge s. Hohentanne. Hohenfels, v.: Burkard *140, 8. 13. *310, 3. *527, i. — Eberhard *242, 2. *310, 3. 342. — Göswin *140, 8. *527, 1. Hohenhewen, Hewen, v.: Peter 194, u. *427. *468.468, l. 506. 523,2. *523, 3. Abi). Nr. 64. — Rudolf *179. *351. 351, i. 366. Abb. Nr. 44. Hohenstoffeln, Stoffeln, v.: Bentz 523, 2. — Conrad 523, 2. Hohentanne (auf dem Siegel: Hohenegge), Conrad v. *216. Homberg, Kirchherr Ulrich Schenk s. Winter- stetten. Homburg, Heinrich v., s. Constanz, Generalvikare. Hondingen, Kirchherr s. Allmendshofen, Hug v. Hornberg, Friderich v. *474. Hornstein, v.: Conrad *531, 3. — Heinrich (171, 5). — Johans, Hans v. (171, s). *531 u. Anm. 3.— Ludwig (171, 5). *531 u. Anm. 3. — Mancz *531. Hubschman, Haintzli 566. Hübschmennin, Elisabethe 566. Himngen, Burkart der Schultheiss v. *455. — Burkard Trost s. Trost. — Inkurat (Yicepleban) 259, l. Abb. Nr. 26. Hug, Chunrat Hugen sei. Sohn von dem Hailigenberg (155). Hüningen, magister Berhtoldus de H., praeben- darius ecclesiae s. Petri Argentinensis (379, l). Hürling, Ulrich 342. Abb. Nr. 42. dessen Gattin Güte de Wolfurt s. Wolfurt. Inneringen, Kirchherr Heinrich v. Affelstetten *426. Jocheier, Johelarins, Rudolfus s. Constanz, Ammann. Irrendorf, Heinrich v. *268, 1. Ittendorf, Hainrich Scbenk v. *436. Jungingen, v.: Burkard *428, 3. u. 4. 532. — Johans *428, 3. u. 4. — Wolf *428, 3. 527, l. 532. Justingen, v.: Anshelm *140, 5. *171. 227. 249. — Anshelm (d. jung.) s. Wildenstein. Landau, v., Graf Eberhard *342. Siegel: Leipferdingen, Lütolt der Keller von Lütfri- dingen *468, 2. Lellwangen, Hainrich Marquart v., s. Heiligenberg, Landrichter. Lichtenstein, Komtur Ger. v. *354, 5. Lindau, Aebtissin Güte *415. Litthauen, Lethoviensis, Bischof Johannes *231, 2. Löffingen, Stadt 345, 2. Löwenthal, Kloster, Konvent *232. — Priorin (233, 7). Lupfen, v.: Eberhard *174, 5. 266. *475. — Heinrich *156. 341. — Hug 383. Abb. Nr. 52. Lützler, Johans der L., Bürger zu Phullendorf (530). Magenbuch, Cünradus rector ecclesise (379, 3. 4?). Mager, Hans der *466. — Vcz der 517. Mainau, Deutschordenshaus 328, 20. Markdorf, v.: Conrad *140. *140, 13. 140, 13 a. 181, 1. 242, 3. (242. 5). — Ulrich *233. — Ulrich Oswald *233, 2. 5. 6. (261, 4). 434. Meersburg, Cftnradus plebanus *236, 1. Mehlishofen, v.: Albrecht (257, 1). — Conrad *140, 13. 236. Mengen, Stadt 249. *318. — Vogt von s. Schiltunk. — Härtnidus decanus in Mängen et rector ec- clesiarum in Mängen et Cruchenwis (379, 1 u. 4 ?). Messkirch, Stadt 512 u. Anm. 1. Abb. Nr. 78 u. 79. — Kirchherren: Berthold, Truchsess v. Rohrdorf s. Rohrdorf. — Conrad v. Oberstetten 541. Abb. Nr. 81. — Herman Habnit von Bibrach 557. Abb. Nr. 86. Mettenbuch, v.: Arnold 363. Abb. Nr. 48. — Wernher 218,1. Mettingen, Kirchherr Heinrich v. 287, 1. Minoriten - oder Franziskanerorden, Minister fratrum minorum Alamannie 509. Möhringen, Cünrat der Vokt von M. (335). — Heinrich der Meringer von Ahe *194, 7. — Hugo v. 389. Abb. Nr. 53. Mönchweiler, Kirchherr s. Thannheirn, Johans v. — Pfarrer, s. Schamel, Berth. OETS- UND PEESONENVERZEICHNIS. 549 Siegel: Montfort, Grafen: Kudolf *174, 3. (174, 4). — Ulrich *171, 3. Mühlhausen, Heinrich v., s. Engen, Kirchherr. Mühlhofen, v.: Bartholomäus *328, 4. 6. 7. 16. (328, 12. 13. 17). — Burkard (328, 13. 17). *328, 16. — Mangold (328, 13). *328, 16. Müller, Gotfrid der Müller von Zürich *471, l. Mundelfingen, Rector ecclesiae s. Blumberg, Rudolf v. Neidingen (Auf Hof), Konvent 277, 2. 302 u. Anm. 3. 360, 2. u. 3. 383, l. u. 2. 472. Abb. Nr. 32. u. 68. — Priorin 472. Abb. Nr. 69. Neuenbürg, Grafen: E. comes in N. (307). — Eberhard der alte *527, l, 532. — Eberh. jun. *527, l. — Mangold *216. 240, l. Domherr, s. Constanz, Generalvikare. — Bruder Mangold, Komtur in Ueberlingen (411). — Landgericht (Siegel Graf Eberhards v. Nel- lenburg) *527, 1. 532. Neuenburg Friderich der Tumbe v. *328. — Swigar der T. *328. Neuffen, v.: Berthold *228. 240. 263. — Heinrich 177. (201). Abb. Nr. 10. Neufrach, Heinrich v. (224). Neuhausen, Schwestersammlung 245. 298. *371. Abb. Nr. 22. Oberstetten, Conrad v., s. Messkirch, Kirchherren. — Eberhard v. *527, l. Ochsenhausen, Prior *227. Öhningen, Propst *194, 8. Orhan, Conrad *170, i. Ortenberg, Berhtolt v. *540, l. — Conrad v. *423 u. Anm. l. — Gerdrut v. s. Schlegelholz. Oesterreich, Herzöge: Albrecht 526. — Friedrich 255, l. — Leupolt *308. *342, l. 352. 384. Ostrach, Rector eccles. s. Gundelfingen, Heinrich v. Otte, Cünrat u. Fridrich die Otten von Mängen (170, 3). Panificus, Gvntherus, s. Ueberlingen, Bürgermeister. Päpste: Bonifacius IX. 289. — Clemens VI. 473. — Gregor IX. 141. — Johannes XXII. 379, 2. — Lucius III. 113, 3. Peleger, Nicolaus (Siegel des 16. Jahrh. falsch an Stelle Walthers v. Geroldseck) 490, i. Siegel: Petershausen, Aebte v. : Diethelm *236, 4. — Heinrich *198, l. 3. 5. — Johans *496. Pfaffenweiler, Lütfrid, Dekan in Villingen u. P. 245. Abb. Nr. 24. Pflegelberg, Ulrich v. (328, 2). Pfullendorf, Stadt *189, 1. 218. (413). (530). — Ammann Konrad Graemlich *479, 2. — Fri- dericus dechanns de 144. Rader ach, v.: Heinrich *179, 4. — Heinrich Gnifting 198, 3. — Wernher Gnifting *179, 4. 179, 7. (221, 3. u. 4). 232, 2. 242, 4. (257). Ramsberg, v.: Burkard *179, 11. (189). *189, 3. 191. 328, 3. 10. u. 11. — Rudolf *328 , 3. — Rudolf und seine Söhne Barkard u. Rudolf *191. *328, 10 u. 11. Randegg, Heinrich v. 523, 2. Randenburg, Friderich v. 523,2. — s. auch Schaffhausen, Schultheissen. Reckenbach, Heinrich 562. Regentsweiler, v.: Albrecht *236, 5. *342. 436, 2. _ Walther *236, 6. Reichenau, Aebte: Albert *154, 1. 216, 1. 222,1. — Burkard *163. — Diethelm *1I8. *194, 13. — Eberhard (484). — Heinrich *130. — Kapitel (Konvent) *118. *130. *154, 1. *163. 216, 1. (222, 1). (484). — Chorherr : Anselm v. Wildenstein 215, 2. — Propst: Konrad v. Wartenberg *500, 1. Reinerzau, Pfarrherr Stainmar Saltzfass *441, 1. Reischach, v.: Eberhard *342. — Eghard *342 u. Anm. 3. Reutlingen, Hans v. *517. Riedern, Konvent 433. Abb. Nr. 59. — Propst Konrad 287, 1. 297, 4. 433. Abb. Nr. 56. Riedhausen, v.: Diethelm *286 , 2. — Johans *286, 2. Rietheim, Johans Vende v. 335. Rohrdorf, Truchsessen: Anna, Gemahlin Wern- hers v. Zimmern (2 gleiche Siegel an falscher Stelle für Walther u. Ott v. Rohrdorf) 492, 2. Abb. Nr. 87. — Berthold (170). 198, 2. *361, 2. Abb. Nr. 13. Kirchherr der Kirche zu Messekilch (193, 3). — Friedrich 140, 13. 218. 270. *492, 2. 527, 1. 4. Abb. fl r< 27. _ Ott *527, 1. 4. (Für Ott's Siegel fälschlich das Siegel der Anna v. Zimmern, geb. v. Rohrdorf 492, 2.) — Walther (170, 4). 69* 9m 11 m ■•■- tili bmsm Hanf m m ■■'"•■ m Wmm-. 550 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Siegel: (193, 6). 361 , 2. u. Anm. a. 527 , 1 u. 2. 541. Abb. Nr. 62. ü. 63. (Für Walther's Siegel fälschlich das Siegel der Anna v. Zimmern, geb. v. Rohrdorf 492, 2.) Rorschäch, Rudolf v. *328, 3. Rosenegg, Johans v. 523, 2. Rosna, Eberhard v. *183, 9. *32S, 3. 342. Rottweil, Stadt *333. — Hofrichter: Konrad v. Wartenberg 461. 527, 2. 532, l. Abb. Nr. 67. Sahs, Wolf der (531, s). Salem, Aebte, *134, 5. *140, 18. (172, 3). *189, i. 194, 6. 214, 216, 2. 233, 4. Salmendingen, Eberhart v. *457. Saltzvass, Rarkart *435. — Stainmar *441. dessen Sohn Stainmar, Pfarrherr in Reinerzau, *441, i. St. Blasien, Abt Heinrich *194, 15. *326. — Konvent *194, 15. St. Gallen, Aebte: Bertold 147. *147, 3. — Konrad *136 u. Anm. 2. 3. — Wilhelm *261, i. 2 ■ - Konvent *136 u. Anm. 3. *261, 2. — Administrator des Klosters: Rudolf, Bischof v. Constanz, *241, 2. St. Georgen, Abt Ulrich *299, l. 2. 333. 370. — Konvent 194, 5. *333. Sardinensis , Ptholemeus episcopus s. Constanz, Weihbischof. Schaffhausen, Stadt 455, i. — Kloster Allerheiligen, Aebte: B. *143. — Conrad 311. — Johans 299, 3. — Konvent 299, 3. 311. — Schultheiss Egbreht, gen. von Randenburg *455, i. — ein zweiter Egbrecht *455, l. Schamel, Berthold, Pfarrer in Mönchweiler und in Eschach 188 u. Anm. i. 2. Schappel, H. (240, 3). Schattbuch, Landrichter s. Heiligenberg. Scheer, Stadt *318. Schiltau, Berthold v. 340, l. 2. Abb. Nr. 45. Schilteck, Johannes v. *229, l. Schiltunk, C, der Vogt von Mengen, (240, 3). Schlegelholz, Berthold *423 u. Anm. i. 474. — Gerdrut, Gemahlin Bertholds Schlegelholz, geb. v. Ortemberg *423, 2. Schluchsee, Walther v. 337. Schmalegg, Schenken v.: Conrad *155. — Con- Siegel: rad (auf dem Siegel: Cvnrad pincerna de Bigenbvrc) *232. — Heinrich *204, l. 216. 232. — Hermann *204, l. 205. Schneit, Henni v. Sneit 566. Schnellingen, v.: Heinrich *200, 6. n. 408, 1. — Johans *200, «. 7. — Maene, Rudolfs sei. Witwe *200, 8. 12. — Rudolf 200, i. Abb. Nr. 31. — Wigerich *200, 8 12. 1.3. Schuttern, Abt Ysenbart 408 , 2. — Konvent 408, 2. Schwaben, Herzog Konradin 173. Schwandorf, v.: Eberhart *485. — Wernher 322, 2. Schwaninger, Johans der *294, 1. Schwarzenberg, v.: Johans 566. — Walther *376. Sedelloch, Berhtolt (303, 7). Sigebot, Henni, Schultheiss zu Waltkilch 566. Sigmaringen, Stadt 361, 1. Spaichinger, Berhtolt der Sp., Schreiber der Stadt Vilingen, 250, 6. Spät, Hainrich, v. Stanigebrvn, 424, 1. 466. 517. — Hainrich, v. Witlingen 517. — Hans, gen. Totlinger 517. Stadion, Walther v. *227. Steinegg, Diethelm v., Dompropst s. Constanz, Generalvikare. Steinhausen, Vcz v. (531, s). Steinhülben, Gerloch v., d. j. (531, 3). Stoffeln s. Hohenstoffeln. Stoffeln, Albrecht v. -531, 2. Strassburg, Bischöfe: Heinrich I. *113, 2 (?) u. Anm. 4 a. — Johann (379, u). — Praebendarius eccles. s. Petri s. Hüningen, Berht. de. Studengast, Heinrich 556. Sulz, Graf Berthold 461. Sulzberg, Hermann v. *140, 13. Sumerlob, Eberhard, Ammann zu dem Hailigenberge, 172, 13. *363. Sunthausen, v.: Berthold *250, 3. — Heinrich 250, 3. Abb. Nr. 70. Suntheim, Johans v. 435. Abb. Nr. 60. Ueberlingen, Stadt *155, 6. (241, 1). — Ammann, minister: Johanns Gotzlin 328, 19. — Ulricus dictus Tüwinger, Ulrichripreht der Tiwinger *155, 6. 328, 11. OETS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 551 Siegel: Ueberlingen, Bürgermeister Gvntherus Panificus *328, 3. — Johanniterhaus *392. (411). — Schulmeister Rudolf der Boller (170, 4). Vif Hove s. Neidingen. Ulmburg, Matheus dictus Rohart .... ygensh. 540, i. Usenberg, Friderich v. *459, 2. — Hesse *459, 4. 5. — Johannes *459, 3—5. Wald, Aebtissinnensiegel *507. Waldburg, Truchsess Eberhard *129. Waldkirch, Stadt *376. 566. — Schultheiss Henni Sigehot 566. Waldshut, Stadt 447. — Bürger Peter Friderich *554. Waldstein, Andres v. 493. Abb. Nr. 72. Wartenberg, Conrad 250. 291, l. Abb. Nr. 25. — Hofrichter zu Rottweil s. Rottweil. — Propst in der Rychenöwe *500, l. — Conrad (in der Urkunde: von Wildenstein) s. Wildenstein. — Heinrich *147, 3. 358 (statt Conrad). Abb. Nr. 4ti. Warthansen, Walther v. *140, 13. Wartstein, Grafen: Eberhard *183, 5. — Hartman *424. Weiler, Efridus de, s. Efrizweiler. — Ulrich v. *140, 13. Weissenau, Aebte *242, l. — Konvent *242, l. Weissenburg s. Krenkingen, Friedrich v. Werdenberg, Grafen: Albrecht, (Albert) I. 155, 5. 6. 183, io. 310, l. (328, 2). 328, 3. 5. 8. *364. 364, 1. 2. (504). 514. (547, 1). Abb. Nr. 35, 47. 49. — Albrecht H. 514. *558. — Heinrich 328, 2. 3. Abb. Nr. 38. — Hugo 140, 9. 12. 155, 5. *155, 6. 183, 7. 10. 204, 3. 205. 217. 220. (242, 5). 260. 310. 1. 328, 2. 3. 5. *364? Abb. Nr. 12. 21. 34. Wiblingen, Abt Albert *227. Wigoltingen, Heinrich v., Canonicus zu Constanz *138, 1. Wildenstein, v.: Anshelm 140, 10. u. 11. 171. 215, 1. u. 2. 240, 5. (240, e). Abb. Nr. 8. — Chorherr zu Owe 215, 2. — Anshelm v. W. (auf dem Siegel: de Justingen) *240, 4. — Conrad (auf dem Siegel: de Wartenberg) 395. Abb. Nr. 54. — Friedrich 171, 1. Abb. Nr. 9. Siegel: Wilflingen, v.: Burchart *273, 2. — Johans (218, 2). Winterstetten, Schenken v.: Albrecht, Chorherr zu Konstanz u. Kirchherr von Bermatingen *172, 10. 328, 11. — Conrad *129.*204, 1. 216. — Ulrich, Kirchherr zu Honberg, *172,10. Wirtemberg, Grafen: Eberhard *237. 5.16, 3. — Ulrich IV. 416. Wolfach, Stadt 362, 1. 459, 1. 464. 491. (falsch an Stelle Walthers v. Geroldseck 353, 1). Wolfurt, v.: Güte, uxor Ulrici Hürling. *342. — Rudolf *236, 2. Zähringen, Herzog Berthold V. 113, 4. Abb. Nr. 1. Zimmern, v.: Anna, geb. v. Rohrdorf, Gemahlin Wernhers v. Z. s. Rohrdorf. — Wernher 322, 2. 541. Abb. Nr. 80. Zollern, Graf Fridrich d. ältere (der Schwarzgraf) 483. Falsche oder verwechselte Siegel 328, 11 (Frowenvelt?). 353,1. 358. 490,1. 492,2. 509. 559. 561? Sigboczrüti s. Schwärzenbach. Sigbont, minister 241. Sigeband, H., sacerdos 165, 1. Sigebot, Schultheiss zu Waldkirch 566. — Henni 566. Sigge, Sifridus, conversus in Salem 172, 11. *Siggingen, Ober- oder Unter- (B.A. Ueberlingen), Siegingas , Sikkinga, Sikingen , Siggingertal, Obernsiggingen, Nidernsiggingen 12 u. Anm. 2. 3. 151. 179, 7. 197. 198, 3. 220. 232 u. Anm. 1. 2. 242, 2. 264. 310 u. Anm. 1-3. 339. 411. 518. — Siggingertal: 364, 2. 3. Sigingun s. Singen. Sigmaringen (Hohenzollern), Sigemeriugen, Signierungen, Sigmaringen, Sygmaringen 170,2. 171, 3. 240, 3. 249. 361, 1. 2. 418. 428, 3. — Grafen: Lvdewicus 112. — Viridis (v. Mont- fort) 171, 2. — Petrus de 265. — Schultheissen: Cünrat 361, 1. — H. 171, 3. — Hainrich 249. — Vogt: Cvnrat v. Hornstein 170, 2. 361, 2. 418. — SchilWng 286, 1. Signiarshoue, Hans, Edelknecht v. Happenweiler 436, 3. Hü , ifl mtssm mm USB (111$ 'mffl : BS !■ m ■•• i Kffi W& »ft:«:> MB 552 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Signau (Kant. Bern), Sigenaw, Anna v. 525, vgl. Fürstenberg. Sikkinga s. Siggingen. Silberknollin, Hiltrut, Schwester in Katharinen- thal, 331, 5. Simeler, Ueberlinger Familie, Albertus 236, 2. — Andreas 220. 236, 2. — Wilhelmus 236, 2. Simonswald (B.A. Waldkirch), Sygemaswalde, Katherine v. 467. Sindelfingen (O.A. Böblingen), Sindelvingen, Stift 166. Sindelstain s. Zindelstein u. Urach. Sindleozzesauua s. Reichenau. Singe, Waldt (wohl für Walther) 168. Singen (B.A. Constanz), Sisinga (lies Sikinga), Sigingun, Singin, Syngen 17. 45. 110. 471. — Adelbero de 75. —Singerbrucho (ohne ZweifelBrücke beiSingen) 87. Sinkingen (B.A. Villingen), Slnichingen, Svnchin- gen, Der von 441. — Ytha v. 370. *Sinnenberg (B.A. Ueberlingen), Sünnenberc, Sün- neberg 172, 13. — Cünrat v. 172, 13. — Hainrich der Frie v. 172, 12. 13. Sirnach (Kant. Thurgau), Sirnach 253. Sitin s. Seitingen. Sitteli, Siteli, Sitli (Bürger in Messkirch), Conrat, Herr 165, 9. — Eberhardus 193, l. — Hainrich 165, 9. 193, 2. — Her. 193, l. — Vlricus 193, i. 5. 240, i. Sizilien, Sicilia 121, 4. — Rex: Chonradus IL 173 u. Anm. l. — Fridericus 121, 2. Sl— s. Schi—. Sm— s. auch Schni. Smerlin, Hug, Bürger zu Constanz 458. Sn— s. Sehn—. Snesleifi, Snesslaifi 71 u. Anm. 2. 120. Soana (Oberitalien) Svanensis, Suanensis, Bischof: Lando 279. — Nicholaus 378, g. Sohl (B.A. Pfullendorf), Sol 154, l. — Rudolf v. 496. Sohlen (B.A. Freiburg), Seidon, Peter v. 326, l. Solitariornm abbas s. Einsiedeln. Sollo, Solle, Sol, Vülinger Familie, B. 132. — Bertolt, Herr 251, i. - H. 247. 258. — Hainrich 212. 248. 271. — Viridis 221, 2. — ungenannt, Herr 202. Solothum (Kant.hauptstadt), Solodurum, Rvd. de, magister 246. Sommerau (B.A. Bonndorf), Summerauw 357, 2. — (B.A. Villingen), Sumbeowe 223. Sonderbuch (O.A. Münsingen), Sunderbüch 284 u. Anm. 2. 3. Soreth s. Schussenried. Spaichingen (O.A. Stadt), Speihingas, Speichingin, Spaichingen 25. 194, 14. — Adelbertus de 71. — Benno 71. 75. — Ber- gerus 71. 75. 90. — Marquardus 82. Spaichinger, Spaiching, Berhtolt, Stadtschreiber zu Villingen, 250, 6. — Peter 188, is. Spaltenstein (O.A. Tettnang), Spaltenstain 359. Spanheim s. Sponheim. Spanien 155, 2. Spaete (Adelsfamilie), Spete, Hainrich 201. 466. — Hainrich — von Steingebronn 424, l. 517. — Hainrich ■— von Wittlingen 517. — Hans — gen. Totlinger 517. - Hugo 190. — Vol- ricus 213. — Walter 328, 13. — Cünrat, Priester v. Villingen 296, 7. Speichingin s. Spaichingen. Speier (Rheinpfalz), Spira, Bischof: Cvnradus 121. Spek s. Spöck. Spiegelberg (Ruine Kant. Thurgau), Spiegelberg, Guntramus de 162. Spisser, Cvnradus 90. Spiser s. Neuneck. Spitalhöfe (bei Pfaffenweiler, B.A. Villingen) Bir- tingaller. verschrieben für Birtinwiller 117 u. Anm. b. Spitzo, Cunradus 136. Spöck (O.A. Sigmaringen), Spek, Spegge, Spekke 175. 216 u. Anm. 3. 286. — Burcart der Speker, Mönch zu Salem 257, 1. 328, 7. 16. 373. — Cünrad 189, 4. — Johans 169, 2. Sponheim (Rheinprovinz) , Spanheim , Heinrich, Herr v. 290. — Symond, Graf v. 290. Sprittach (unbestimmt wo), Burchardus de 140, Mo. 11. Spül, Constanzer Familie, Jacobus 236, 3. — Johans 273, 3. — Nicolaus 236, 3. Staad (bei Constanz), Stade 146. Stad—, Stat— Vldingen s. Uhldingen (Unter-). *Stadel (B.A. Ueberlingen), Stadeln, Stadün, Sta- delen 179, 5. fflBm BS ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 553 »Stadel, H. de 172. — Hainricus de 197. 221. — Hainricus de, dictus Tumbe 179, 5. Stadenhausen (B.A. Waldshut), Riphahusen (?) 222 u. Anm. Stadion (O.A. Ehingen), Stadegvn, Engeburga de 227. — Judenta 227, vgl. Burladingen. — Lu- dewicus, Waltherus de 227. Stafflangen (O.A. Biberach), Staphlang 273, 2. Stahelecke s. Stallegg. St'ähellin(Villinger Geschlecht), Ste-,Sta-, Stähellin, Stehenli, Stehelli, Agnes 188,20.250, 6.—Berthold 131,2.3.136,4. 188, 3. 3e. — C. 180.188 u. Anm. 5. — Katharina 188, 20. 250, 6. — Conrad 131, 2. 136, 4. 188, 2. 20. 212. 250, 6. 251. 305. - Go- solt 188, 3. — Hainrich 188, 20. — Hug 188, 8. 20. 202 u. Anm. i. 212. 247. 250, 6. 251, l. 258. 271. 288. 317. 324. — Jacob 296, 2. 3. — Maehtilt 432. — Virich 432. Stai— s. Stei—. *Stallegg (Burgstall bei Löffingen, B.A. Neustadt), Stahelegge, Stalung (verschrieben), Stahileg, Stachelegge 244. — G., Herr v. 168. — Hug 200, 4. 40ö , i. — Johannn 168. 259. vgl. Blumberg. Stanibler (wohl Shambler), Hainricus miles 232. Stamniheim (Kanton Zürich), Stamiheim 110. Starche, Ber., civis in Villingen, 258. Stauten (B.A. Engen), Stöphen, Bertholdus de 216. — (B.A.Stadt), Stouphin, Stoufin, Stovffin, Stoffen 119. — — dominus de 357, 2. — Conradus 80. — Wernherus 124. vgl. 119. Staufenberg (B. A. Offenburg), Stouphenberg, Heinricus de 68. Stauffen (Kant. Argau), Stöfen 78. Steckborn (Kant. Thurgau), Stecheboron, Stekke- borun, Stekiboron, Stekborn, Steggeboron, Eber- hardus de 162. 173, 2. 196. 204. 208. 220. 221, 3. — Hiltiboldus 114. 146. 156. 162. Stegeli, Stegelinus, Cünradus 205. — magister 172. Stehellin s. Stähellin. »Steigen (bei Heiligenberg, B.A. Pfullendorf), Staigon, Kint v. 391. — Waltherus 208. Stein (am Rhein, Kant. Schaffhausen) Stain 198, 6. 236. 301, i. 387. — Kloster 60. — (Rechtenstein, O.A. Ehingen), Lapis, Stain, V. Berhtoldus 190, 4. 284, 2. — Burchardus 284, 3. — Conradus 190,4. 284, 2. — Ernestns 136. — Haintz 431. — Reinhardus 190, 4. Steina (Bach) 87. »Steinach (B.A. Wolfach), Steinach 92. — (Kant. St. Gallen), Stainah, Staina, Steina 278, 1. 3 d . — Wilhelmus de 140, 9. 174 u. Anm. 2. 183, 7. Steinbach (O.A. Esslingen), Stainbach 379, 2. 3. Steinegg (Kant. Thurgau), Steinegge, Stainegge, Staineg, Alber. v. 458. — Diethelmus 119. 294, 2. 415. 541, l. — Hainrich 458. — ungenannt 273. Steinenberg (B.A. Ueberlingen), Stainberch 373. Steingart (abgeg. bei Bräunungen, B.A. Donaueschingen) 68. Steingebronn (O.A. Münsingen), Stanigebrvn, Stai- nigebron, Staingebrunn, vgl. Spaete. o Steinhausen (O.A. Waklsee), Stainhusen, Vcze v„ 531,3. »Steinhülben (O.A. Gammertingen), Stainhulwe, Stainhilw, 237. 387. — Gerloch v., der iunge 531, 3. Steinstetin (abgeg.) 74. Steir, Hainricus 183, 7. Stephein s. Hohenstoffeln. »Steppach (bei Blumberg, B.A. Donaueschiugen), Stedebach 81, l. Sterli, Pnrchart, Herr 188, 3. Stetten am kalten Markt (B.A. Messkirch), Steten, Stetten zu dem Kalten Markt 532. — Hainricus de 165. — bei Bräunungen (B.A. Donaueschingen) Stetten 303, 4. — bei Mersburg (B.A. Ueberlingen), Stetim, Stetin, Stetten 25. 29. — Cvnrat v. 232, 2. 233, l. — ob Rottweil (O.A. Rottweil), Stetten 223. *— unter Neuhewen (B.A. Engen), Stetten 139. 336. Stettfurt (Kant. Thurgau), Stetfurt, VI. de, minister 239. Steusslingen(Altsteusslingen, O.A. Ehingen), Stuz- zilingin, Stüzelingen, Stivßelingen, Stisslingen, Adelbertus de 74. — Adilhait 74. — Albertus 180. 527. — Burkardus 196. — Chünradus 180. — Egelolf 216, 4. 292. — Ernest 74. 112. — Otto 74. — Touta 74. Stielingen s. Stühlingen. 70 |1B Wrsmk 29) SS m i Mai 'WB$$$$& 554 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Stier, H. 181, 2. 293. — miles 172. — Willandus 205. Stittholzhof (O.A. Rottweil), Studeholz 68. Stivfsun, Bertholdus 154, 1. Stöbinc, Burchardus 90. Stockach (B.A. Stadt), Stocha, Stokach, Stocach, Stokka, Stocka 129. 192. 226. 286, 2. 307. 409. 527. — Cunradus Moli de 179, 8. — H., sacerdos de 174, 6. Stockburg (bei St. Georgen, B.A. Villingen) 68. Stocklin, Benz, Ritter 525. Stoffeln s. Hohenstoffeln. Stoffeln (O.A. Tübingen), Stoffelin, Stopheln, Stoffeln, Stöpheln, Albertus de 174, 6. 191. 531, 2. — Bur. 191. — Cvnrad 292. — Friderich 191. Stökelin, Ber., civis in Villingen 258. Stolle, Johannes, Bruder zu Thenenbach 202, 3. o Stongeler von Ueberlingen, Ulrich der 218. 224,1. Stöphe, dictus scultetus de Munderkingen 243. Stöphen s. Staufen. *Storzingen (O.A. Sigmaringen), Storzinga, Stor- cingen, Stortzingen, Storhingen (verschrieben) 32. 99. 105. 197. 388. 428, i. Stouph— s. Stauf—. Stozze, Otto 114. Strass (B.A. Pfullendorf), Stras Gerungus v. rno- litor 391. — (Kant. Thurgau), Strazza, Straze, Adelbertus de 62. — Heinricus 164. Strassberg (Burgstall bei Büren, Kant. Bern), Strazberg, Otto Graf v. 295. Strassburg, Argentina civ., Strazburg, Strasburg, Sträzpurg, Straissburg 51. 66. 87. 121. 235, 3. 309. 463. — Bischöfe : Berthold II 449. — Conrad III 231, 6. — Friderich I 290. — Hainrich I 113 u. Anm. 2. — Heinrich II 121. — Heinrich III 145. 157. — Johannes I 379 u. Anm. 1. ia. 403. — Bürger 157. 200, 3. 520. — Domkapitel 157. — Domherrn 113 u. Anm. 3. 4. 197. 216 u. Anm. 2. 266, 1. 267. 274, 1. 341. 354, 1. 385. 454. 470. 520. — Jung St. Peterstift 379, 1. Strassburger, Chünrat der, v. Messkirch 263, 2. 557. — s. Zollern. *Strassburger Hof (bei Wolfach), Wetzenowe 474 u. Anm 2. Strebel (Ueberlinger Familie), Hainrich (Herr) 241, 1. 339. 373. 426. Strit, Ueberlinger Familie, Cunradus 179, 3. — Ripertus 236, 3. Stroli, Constanzer, Familie, Cünrat 436 u. Anm. 1.— H. 193, 1. — Nyclaus 436, 1. — Virich 436,1. — ungenannt 436, 5. Strongoli (Unteritalien), Strogolinus, Bischof, Johannes 231. *Strubenaich (unbekannte Malsfätte des Landgerichts Stühlingen), Landgericht zu 354, 1. Strüz, Struuz s. Wartenberg. Stuben (O.A. Saulgau), Stubun, Cünrat (der Stu- o ber) 363. — Hermannus de 140, 9. — Viridis 140, 9. 196. Studeholz s. Stittholzhof. Studengast (Ritterfamilie), Stvdengast, Studingast, Adelheidis 144. — Anne 556. — H. 387. — Hainrich 383. 556. — It. 144. — Vlrich 556. — Waltherus 387. *Stühlingen (B.A. Bonndorf), Stulengin, Stvlingen, Stulingen, Stielingen, Stühlingen, Stüellingen 156 u. Anm. 165, 1. 168. 194, 12. 197. 267. 274, 1. 287. 1. 311. 383. 385. 447, 1. 453. 454. 470. 475. 545. — Graf, Landgraf von: Eberhart v. Lupfen 266. 274 u. Anm. 2. 311. 454. 470. 475. — Gerunc 71. — Hug. v. Lupfen 354, 1. 383. 385. vgl. auch Lupfen. — Landrichter zu: Herr Eberhart v. Lupfen 194, 12. •— Vogt: Johannes Witzer 454. Stuhsener, magister Hainricus 196. Stukki, Messkircher Geschlecht, C. 193, 5. — Kahterin 507. — Conradus 479. 541. — Ge- rung 193, 6. 304, 2. 479. — Hans 193, 6. — Nicolaus 193, 6. — Rudolf 193, 6. 304, 2. Sturmberg (B.A. Pfullendorf), Stürnberg 282. Stvsseler, Dietricus 172. — Her. 172. Stuttgart, Stüggard, Stutgart 416. 516. Stuzzilingin s. Steusslingen. Suaninga s. Schwaningen, Schwenningen. Sub scopa s. Unter Schöpfe. Sulagun s. Saulgau. Suldorf s. Sauldorf. Svlkart s. Sauggart. «KAsvKir? ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 555 Sulrnona et Valve (Unteritalien), Valuensis, Bischof: Fridericus 279, 2. Sulz (O.A.St.), Sulzo, Sultz, Suiza, Svlz 197. 290. 477. — Chöno de 71. — Grafen: Adelhaid 461, vgl. Schwarzenberg. — Alwicus 68. 71 n. Anm. 2. — Berthold 334. 393 u. Anm. 1—3. 461. — Eberhardus 157. *Sulzbach (B.A. Wolfach), Sulcibach, Sultzbach, Sulzbach 68. 197. 223. 388. Sulzberg (bei Goldach, Kant. St. Gallen), Sulze- perc, Sulzperch, Hermannus de miles 140, 9. 13. 183, 7. 260. — Rudolfus 183, 4. 224. — ungenannt 211. Sumbeowe, Sumnieraw s. Sommerau. Sumerlob, Adelhait 363. — Eberhart, Amman zu Heiligenberg 172, 13. 363. 364 u. Anm. 2. *Sumpfohren (B.A. Donaueschingen), Sundphorran, Sumpforron, Sumpforren, Sunphorren, Sunt- phorren, Sumphorren 42. 259. 365. 387. 429. 484. 564. Sumpthusen s. Sunthausen. Sunderbuch s. Sonderbuch. Sundhusa s. Sunthausen. Svnichingen s. Sinkingen. Süunenberc s. Sinnenberg. Sunnunkalbe s. Deggenhausen. Sunthausen (B.A. Donaueschingen), Sumpthusen, Sunthusin , Sundhusa , Sunthusen, Svnthusen, Sundthussen, Sunthausen 21. 49. 197. 296, 7. 332, 1-3. 368. 388. 460. 500, 1. — Die von 86. 387. — B. 147, 3. — Berht 250 , 3. — C. 387. — Conrad der Sunthuser 565. — H. 147, 3. — Heinrich 250 u. Anm. 3. 295. — Herman 250 u. Anm. 3. — Johannes 291. 460. — Marquardus 291. *Suntheini (aufgegangen in Aufen, B.A. Donaueschingen), Svnthain 21. 47. 80. 321. 435. Superior Cella s. Oberzeil. Svrge, Rüdolfus 174, 4. Säße, Reinboldus, magister, advocatus curiae Ar- gentinensis 520. Süssen (O.A. Ravensburg), Sussach 282. Suuinenbach (im Kinzigthal, unbekannt) 68. Sv— s. auch Schw—. Svenzeli, Conradus miles 201. Sw— s. auch Schw—. Swaichof s. Buchhof. *3weinherhüser (abgeg. im Thal Welschensteinach) 200, 6. Sweipach, Johannes, Ritter v. Gengenbach 540, 1. Swende (von Ostrach), Anne 286, 1. — C. 207. — Elsbet 286, 1. — Gvte 286, 1. — H. 207. 242, 4. 265 u. Anm. 1. 2. 286, 1. — R. 207. — Wille 286, 1. Swigger, Berhtolt, Bürger zu Ueberlingen, 241, l- 411. Sygemaswalde s. Simonswald. Syntzer, Burk. der 267. Uadalrichus s. Alb- u. Linzgau. *Uebelbach (B.A. Wolfach), Übelnbach 464. Ueberauchen (B.A. Villingen), Oberach, Vberah Ubrachervelt, Vbirach, Uberachen, Übracha 68. 93, 1. 117. 121 u. Anm. 2. 3. 131. 194, 6. 288. 331 u. Anm. 1. 5. 368. *Ueberbeckerhof (B.A. Donaueschingen), Uber- bekon, Hinder Überhocken by Woltertingen 188. 368. Ueberlingen (B.A. Stadt), Iburinga, Vberlingin, Vberlingen, Vberlingen 9. 140, 2. u, 18. 19. 155, 4. e. 170, 3. 174, 6. 179, 3. 193, l. 219. 224 u. Anm. 228, 2: 236, 2. 3. 5. 6. 240, 6. 241 u. Anm. 1. la. 2. 270, 2. 293. 328, 3. 5. 11. 12. 14. 17. ig. 20. 339. 342. 373. 387. 390. 400. 411. 426. 496, l. 507. 518. 553, l. — Ammann, minister: Albertus 140, 8. 224. — Johans Gotzlin 328, 19. — Oswaldus 411. — Oswalt der Tuwinger 241, i. — Virich der Tü- ■ winger 155, 6. 373. — Vlrichripreht der Ti- winger 328, n. — Wernherus 162, vgl. 140, 2. — Bürgermeister: Givntherus 315. 328, 2. — Hainrich Am Ort 241, l. 373. 390. — Johans Litfrid 270, 2. _ VI. 172. — Vlricus Knäp- peller 411. — Conventus: »an dien Wisen« 174, 2. — Hainricus de 226. — Hermannus 90. — Hilt- brandus 226. — Riprecht 359. — Geistlichkeit: 174, 6. 373. 390. 426. — Johannitercommende 191. 193, i. 387. 392. 411. -------Komthur: Heinrich v. Leonegge 191. — Hugo comes de Werdenberg-Sargans 193, l. — Mangolt von Neuenbürg 392. 411. i 8r 111 1 &tmt WM Ä W3Ss " 5 ' m % ■ Wtm mR 550 ORTS- UND PERSONENVERZEIUHNIS. Ueberlingen, Minoritenkloster 174, 2. 270 u. Anm i. 2. — — Guardianus: Hainricus de Arbona 270, l. — Schulmeister: Cünrat 373. — Rudolf der Boller 170, 4. — Schultheiss: Hanricus 134. — Spital 155, 8. 339. Vcinswilare (abgeg. Ort bei Madach, B.A. Stockach) 90. Uf— s. auch Auf—. Vffen Hone s. Neidingen. Uffhausen (bei St. Georgen, B.A. Freiburg) Uf- husen, Livcilinus de 80. Uhldingen (Ober-, B.A. Ueberlingen), Höuildingin, Vldingen 101 u. Anm. i. 396. 469 u. Anm. l. — Hainricus de 140, i. *Uhldingen (Unter-, B.A. Ueberlingen), Öviltingen, v v v O Owoltingen, Oviltingin, Odiltingin, Stad Vldingen, Stat-Vldingen, Vldingen 62. 73, l. 81.97. 101, 2. 107 u. Anm. Uehlingen (B.A. Bonndorf), Hullingun, Vlingen, Vlingen >14. 222 u. Anm. i. — Berhtolt v., Herr 354, l. *Uigendorf (O.A. Riedlingen), Vgendorf, Vgendorf 375. — E. de 137. — Waltherus de 137. Ullensegel (abgeg. Hof bei Salem), Ullisegel 114. Ulm, Hulma, Uhna, Vlm 36. 38. 115. 121, 4. 140, 5. 238, 2. 517. — Berhtoldus de, magister conversorurn in Salem 183, 5. — Hainrich 257, l. — Otto, monachus in Salem 183, 5. Ulmburg (Ruine B.A. Oberkirch), Vlnburg, Rohart v. 540, i. *Ulzhausen (B.A. Pfullendorf), Oudilshusin, Vls- husen 63. 530. — Bur. de 207. — Wezilo 207. *Unadingen (B.A. Donaueschingen), Vndingen, Vnadiggun, Wnnodingen 197. 244. 388. Vndelhusen s. Indelhansen. Vndenar, Albertus 165. Vnderbach s. Unterbach. Vngeriht, Vnriht, Villinger Familie, Nicolaus 462. — Peter 250, 3. 500. Vngerihte, Rvdolfus 174, 4. Vntenah s. Fontenas. Unter— s. auch das Stammwort. Unteralpfen (B.A. Waldshut) 51, 2. Unterbach (B.A. Ueberlingen), Vnderbach, Rudolf v. 363. *Unterhölzer (B.A. Donaueschingen), Vnder Hol- tzern 360. Unterraderach (O.A. Tettnang), Noua Raderai 179, 7. Unter Schöpfe (Constanzer Geschlecht), Vndir- schophe, Sub scopa, Vnderschopf, Burchardus 179, 8. — Cünradus 134, 5. 236, 6. 496. — Ülricus 211, 3. Unterstenweiler (B.A. Ueberlingen), Nidirostem- wilare 127. Uodalrichus comes s. Alb- u. Linzgau. Urach (O.A.Stadt), Urah, Vrach 516, 3. 518. 521. — Egeno comes de 112. — G. Graf von Urach, Herr zu Zindelstein, Pfarrer in Villingen, Löffingen, Schwenningen, Balingen, Niedereschach, Leidringen, Hondingen 197. — Der truhssason von 375. *— (Burgstall bei Lenzkirch, B.A. Neustadt) Vra, Vra 197. 354. — Anne v. 334, i. — Berthold 274. 354, l. — Nefie 334, i. — Ruchtrutt 334, i. — Rudolf 166, l. — ungenannt 550, i. vgl. Grünburg. Urbanstobel (O.A. Ravensburg), Viselentobil (?) 220. Urindorf s. Irrendorf. Urnau (B.A. Ueberlingen), Vrnowe, Vrnöwe, Vro- nov 220. 233. 306. 364, 4. — H. 172, 7. — Her. minister de 140, 7. — Siggo 172, 2. 3. 8. — Wernherus de magister 225. Ursilingin s. Irslingen. Urspring (O.A. Blaubeuren) 69, 2. Usa s. Hausen. Usenberg (bei Breisach), Vsenberg, Vsemberg, Burghart v. 423. — Friderich 459, 2. — Hesse 459, 4. 5. — Hng 423 u. Anm. i. 459. — Julians 459, 2. 3—5. — ungenannte Freiherrn 235, l. Usheim lies Ufheim s. Aufen. o Vtenbruggen s. Jettenburg. Vtechouen s. Jetkofen. Utenheim s. Ittenheim. Vtkouen s. Nickhof. Uto, comes s. Baar. Vttenhoffen s. Jettenhofen. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 557 Uttenweiler (O.A. Riedlingen) Utenwille 227. Utwil (Kant. Thurgau), Utwile 253. Vtzen s. Fützen. Vzenhonen (unbekannt wo) 170. *Wackershofen (B.A. Messkircli), Wachershouen, Wakershouen, Wakirzhouen, Waggerßhouen 249. 273 u Anm. i-4. 482. 513. 527, 1. 2. 557. Wadenauwe (bei Veldenz zu suchen), Waldenauwe (Druckfehler), Berthram v., Herr 290. Wagener von Villingen, Gisel, Junte , Mtfrid, Werndrvt 320. Wagenbart H., conversus in Salem 172, 1. Wagenbausen (Kant. Thurgau), Waginbusin, Wa- genhusa 63. 67. — Toto de 87. Wagingen s. Wehingen. Wagodenstein (unbekannt) 71. Wähingen s. Webingen. Wablwies (B.A. Stockach), Walwis 253. — Agnes t. 304, 1. Waibil, Burcardus 90. Waizzin s. Weizen. Wakershouen s. Wackershofen. Walab, fränk. Graf 4, 1. Walahischinga, Walasingas s. Welschingen. Walcb, Fridrich, der 483. Wald (O.A. Sigmaringen), Walde 170. 189. 201 u. Anm. 1. 240, 2. — Kloster: 140, 10. u. 144. 160. 165, 3. 7. 170 u. Anm. 1-3. 174, 5. 6. 189. 192. 193 u Anm. 2—5. 201 u. Anm. 1. 213. 240 u. Anm. 1-3. 7. 241. 249. 507. -------Aebtissin: A. deVeringen 174, 6. — Agathe die Tmchsessin v. Messkirch 170, 3. — Anne 193, 4. 240, 2. — Katherina Schriberin 170, 2. — Gerhilt 507. — Hedw. 193. — Ita 192. — Methilt v. Hasenstein 193, 3. Waldau (B.A. Neustadt), Waldau 176. Waldbertsweiler (O.A. Sigmaringen), Walranwiler, Waltramezwiler 160. 193. Waldbeuren (B.A. Pfullendorf), Waldbvron, Walt- bvrron, Walpürron 183, 8. 216, l. 3. 379,3. 382. Waldburg (O.A. Ravensburg), Walburg, Walperc, —pure, —purch, —purg, Waltpurc 198, 2. — Truchsessen: Bertold 170. 205, vgl. Rohrdorf. - Eberhard 129. 198, 2. 482. 527. — Eberhart, Bischof v. Constanz 187, i. vgl. Constanz. — F. 114. — Heinrich 114. 121. — Johans 140,16. 261,4. 422. 448. — Otteberhtold 273. Waldenauwe (Druckfehler) s. Wadenauwe. * Waldfurt (abgeg. Ort vermutlich bei Messkirch), Waldvurt 118. Waldhausen (abg. im Kirnachthal bei Villingen), Waldhusa, Walthusen, Walthusin 7 (?). 80. 131 u. Anm. 2. ?,. 405. — Adilhaida de 131, 2. — Azelin 68. — Conradus 131 u. Anm. 1. 2.132. 136, 4. — Gozbertus 68. — Rödolfus, liber homo de 80. — Kloster 159, i. i a. *— (BA. Donaueschingen), Waldhusa, Walthusan, Walthusen 7(?). 62. 80. 259. 303, 7. 331, 5. --------Heyla v. 345, 3. — (Ober-, Unter-W., O.A. Saulgau), Walthusen, Wipreth de 67. Waldkirch (B.A. Waldkirch), Waltkilche, Wahlt- kilch, Waltkylch 376. 566. — Berhdolt Byderich v., Edelknecht 437. — Ege- lolfus 136. — Rudolfus 155, 6. 179, io. 242, 5. 304. 315. 328, 2. 3. 7. 10. 379, 3. — Kloster 106. 357, 2. — Scbultheiss: Sigebot 566. *Waldsberg (Burgstall bei Krumbach, B.A. Messkirch), Waltsperg 294 u. Anm. 1—3. 478. — Bure, de 294. Waldshut (B.A.Stadt), Waldshut, WaltzMt 297, 4. 406, 1. 447. 554. *Waldstein (B.A. Wolfach), Waltstein, Waldstai- ner Thal 561. — Agnes, Andres, Egelolf v. 493. — Vrene 437. — Gisele 493, vgl. Dautenstein. — Hug 437. 493. — Tamme 437. 493. Walerspach (unbekannt) 461. Walranwiler s. Walbertsweiler. Walsbvron, Walsbvrron, Walsbivrron (abgeg. bei Buchheim, B.A. Stockach) 90. Wälschenordra s. Josthal. Walte, Eberhart, Bürger v. Villingen 275. Walwis s. Wahlwies. Wammeratswatt (O.A. Tettnang), Wanbrehtswat 126, 1. Wän— Wän— s. Weh—. Wancenriuti s. Banzenreuthe. * Wangen (B.A. Pfullendorf), Wangin, Wangen 70* Wm mm Wstm wm WM wwm§m wm ■-•■ , ■ "■:■> ■■•■- 55S ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 21(?). 23(?). 63. 114. 126, i. 169 u. Anm. l. 2. 379, 4. *Wangen (B.A. Pfullenclorf), Adilhaidis de 169. — Ecchehardus miles 144. — (Kant. Luzern), Wangen, Heinricus de 216. — (Ober—, Unter—, B.A. Bonndorf), Lntwanga?, Wangen 56, i. 65. 197. 453. 510. Warenburg (Burgstall bei Villingen), Warburg 368. Warinus comes s. Linzgau. ♦Wannthal (O.A. Riedlingen), Warntal 336. ♦Wartenberg (B.A. Donaueschingen), Wartinberc, Wartenberc, Wirtenberg (verschrieben), Wartenberg 278, 3 e. 295. 305. -— Anna v., Gräfin v. Freiburg 295. — Conrad 68. 108. 136, 4. 147, 3. 168. 250. 291, i. 358. — Conrad, Hofrichter zu Rottweil, 461. 478. 527, 2. 3. 532, i. — Conrad, gen. Wildenstein 395. — Conrad, Landgraf in der Baar 291. — Conrad, Propst v. Reichenau 500, i. — H. Struz 147, 3. 165, l. - Heinrich 136, 2. 4. 147 a. Anm. l. 3. 203, i. 335 u. Anm. i. 358, vgl. Wildenstein. Wartensee (Kant. St. Gallen), Wartense, H. advo- catus, miles de 278, 3 g . — Virich, Vogt 364. Warth (Kant. Thurgau), Warthe, Vlricus de 124. Warthausen (O.A. Biberach), Warthusen, Wal- therus, dapifer de 140, 13. 193, 2. 375, a. Wartstein (Ruine O.A. Münsingen), Wartstein, Wartstain, Warstain, Grafen : Eberhardus 183, 5. 190 u. Anm. 2. 3. — Hartmann 424. — Heinrich 112. Vaschin s. Welschhof. Wasserburg (Burgstall bei Eckartsbrunn, B.A. Engen), Wassenburc, Wassinburc, Wassenburck, 154, l. — C. de 174, 5. — Conradus 103. 130. 135. 139. — Mahtilda 103. — (b. B.A. Lindau), Wazzarburc 4, 2. ♦Wattenberg (B.A. Ueberlingen), Wattenberc, Watenberch 220. 226. Watzo, Hainricus 198, 2. Weckenstein (Ruine bei Storzingen, O.A. Sigmaringen), Wekkenstain, Conradus de 150. — Her. 241. Wehausen (B.A. Ueberlingen), Wenhusen, Wän- husen 183, 4. — Ger. 140, n. — Vlricus de 140, 14. Wehingen (O.A. Spaichingen), Wagingen, Wingen wohl verschrieben für Wagingen, Wäningen, Wähingen, Wehing 31 u. Anm. 2. 163. 471. 528, 3. — H. de 140, 12. — ungenannt 387. 441. Weigheim (O.A. Tuttlingen), Wigeheim, Wigehen, Wighain, Wichain, Wygehain 117 u. Anm. 2. 188. 197. 278. 296, io. 332, i. 350. — Ödalricus de 71. — Rödolfus 71. Weil (B.A. Lörrach), Wieion 68. Weüdorf (B.A. Ueberlingen), Wildorf, Wiildorf 33. 90. 104. 120. 134, 4. 148, l. 155 u. Anm. i~3. 5. 162. 183, 4. li. 196. 208. 211. 310. 328, 6. it. 2i. 373. 387. 518. — Hugo de 196. — Rudolphus 68. 77. — Vli Kolb v. 183, 12. Weilen unter Rinnen (O.A. Spaichingen), Wielun 91. ♦Weiler (abgeg. Ort bei Frickingen), Willär, Wil- ker, Wiler 140, 9. io. 12. 175(?). 193, i.(?) *_ (Weilerhof, B.A. Bonndorf'), Wilare, Weyler 81 u. Anm. 1. 82. --------Ruot. v. 267. — (B.A. Constanz), Wilare, Wilar, Rüdolfus de 96. 101. ♦— (O.A. Münsingen), Gvndolfingenwiler 466. *— (B.A. Neustadt), Willer 244. 429, 1. — (O.A. Ravensburg), Wiler, Vlricus de 140, 13. — (B.A. Villingen), Wiler bei Zelle 371. *_ (B.A. Wolfach), Wiler 408. 437. --------Fritsch v. 408 u. Anm. i. — Heinrich v. 408, 1. Weilersbach (B.A. Villingen), Wilerespach, Wilers- pach, Alker de 68. — C. 387. Weilerthal (B.A. Messkirch) 25, 2. Weilheim (O.A. Kirchheim u. T.), Wilheim, Wal- therus de 80. — (B.A. Waldshut) 51, 2. Weilnau (Nassau), Wilnowe, H. de comes 210. Weingarten (O.A. Ravensburg), Altorf, Wingar- ten, Wingarton 143. — Kloster 153 u. Anm. 282. 553 u. Anm. 1. Weissenau (O.A. Ravensburg), Augia, S. Petrus in Augia, Avgia S. Petri, Öwe, Augia minor, Kloster 126 u. Anm. 1. 138. 233, 1. 242 u. Anm. 1. 331. 397. Weissenburg (Burgstall bei Weisweil, B.A. Waldshut) , Wissenburc, Wissenbach (verschrieben), Wicenburg, Cünrat v. 433, 1. 510. — Dietheln OETS- UND PERSONENVERZEICHNIS. i59 297, l. 433, l. — Friederich 297. — H. 168. — ungenannt 165, l. vgl. Krenkingen. Weissenburg (Unterelsass), Wissenburc 290. — — Kloster 121, 3. Weissenhorn (b. B.A. Illertissen), Weyssenhoren 535. Weiterdingen (B.A. Engen), Witertingas 17. *Weizen (B.A. Bonndorf'), Wizia, Wiza, Wizzon, Waizzin, Wizin, Wicen, Wiezzen, Witzen, Wei- tzen 15 u. Anm. 1. 2. 40. 73, 1. 81 n. Anm. i. 311. 508 u. Anm. 2. 510. Wekkenstain s. Weckenstein. Weif III. 153, l. — Weif VI., Welfo domnus, dux 91. 107. 112. 115. Welfo cornes s. Linzgau. Wellenburg (abgeg. bei Riedböhringen ?), Wellenberg 360. — (Kant. Thurgau), Wellinburc, Wellenberg, H. de rniles 278, 3 g . — Waltherus 146. Welling, Welling, Yillinger Geschlecht, Eberhart 188, 18. 2i. 202, l. Welpach s. Feldbach. *Welschensteinach (B.A.Wolfach), Welschvnstaina, Welschensteinah, Welschensteina, Welscher Stein, Welschensteinach, Welschenstinahe 200 u. Anm. i-i3. 341. Welschhof (bei Wittlekofen, B.A. Bonndorf), Va- schin 73, l. *Welschingen (B.A. Engen), Walahischinga, Wa- lasingas, Wellenschingen, Weleschingen, Wäla- schingen, Walaschingen, Wäleschingen 3. 17. 167. 449, l, 468 u. Anm. l. 2. Welschin Nordera s. Josthal. *Wendlingen (B.A. Ueberlingen), Wengilingen, Wengelingen,Wenglingen 204 u. Anm. 1--3 257,1. — Cvnradus Walterus de 204, 2. 3. Wengin (unbekannt wo) 260. Wenke, Hainricus 220. Werdenberg (Kant. 'St. Gallen), Werdenberch, —berc, Werdinberc, —berg 183, 7. ■— Werdenberg-Heiligenberg, Grafen 282. deren Schreiber 348. — Agnes, Ehewirtin Albrechts IL 535, vgl. Nürnberg. — Albrecht (Albert) I. 155, 5. e. 183, 10. 310, 1. 315. 328, 2. 3. 5. s. 15. 339. 346. 364 u. Anm. 1-3. 367. 377. 382. 420. 421. 446 u. Anm. 1. 2. 469. 489 u. Anm. 1. 504. 514. 535 u Anm. 1. 547, 1. 551. — Albrecht II. 489. 514. 535. 558 n. Anm. 1. — Heinrich (Domherr, Pfarrer) 155, 6. 315. 328, 2. 3. 339. 346. 364, 3. — Heinrich VII. zu Rheinegg 558, 1 a — Hugo IH. 205. 210. 217. 219. 220. — Hugo IV. 140, 9. n. 15. 155, 5 6. 179, 9. 10. 183, 6. 7. 10. 204, 3. 238. 242, 3. 5. 260. 285. 306. 310, 1. 312. 315. 328, 2. 3. 5. 339. 346. 364. 367. — Hug VHI. zu Werdenberg 558, 1 a. — Katherine, Ehewirtin Albrechts I. 420, vgl. Ky- bnrg. Werdenberg—Sargans (Trochtelfingen), Grafen 516, 2. — Agnes, Ehewirtin Heinrichs IL 516, 1. vgl. Wirtenberg. — Eberhard I. 498. 516 u. Anm. 1.3. — Hartmann III. zu Vaduz 364, 4. — Heinrich III. 498. 516 u. Anm. 1. — Hug, Johanniter 193, 1. 354. 355. 369, a. (?) — L> niengard 498, vgl. Fürstenberg. —Rudolf III. zu Sargans 238, 6. 364, 4. — Sophia, Ehewirtin Eberhards I. 516, vgl. Geroldseck. Werenswilare s. Wirnsweiler. Wernherus, ministerialis B. ducis et rectoris Bur- gundie. (Zähringen) 108. 113, 3. 4. Verona, Diettrichs Bern 113, 3. u. 3 a. — Bischof: Egino 21 u. Anm. 10. Werria (in Macedonien), Vrehensis ? Bischof: Franciscus 378, g. Wesdorf (abgeg. Ort bei Achdorf, B.A. Bonndorf), Wesdorf, Westorf 117 u. Anm. 2. 278 u. Anm. 3 f. 354. — Bur. de 278, 3 f. Wessenberg (Ruine bei Mandach, Kant. Aargau), Wessenberg 499, 1. — Hartmann, Hug, Pantleon v. 499, 1. Westerheim (O.A. Geislingen), Westirheim, Adel- ber de 77. Wetelsberch s. Witlisberg. Wetter, Bertold der 170, 1. — Brida 170, 1. Wettingen (Kant. Aargau), Wetingin, Kloster 158. — Abt: C. 158. Wetzenowe s. Strassburger Hof. Wevelingen (unbekannt), Albertus (Weuelingare) 144. — Waltherus de 174, 5. Wezilo capitaneus 68. Wiblingen (O.A. Laupheim), Wibelingen, Abt: Albertus 227. Viborg (Dänemark), Wibergensis, Bischof: Petrus 231. Wicenburg s. Weissenburg. Sm« r 9? ä ■ «HB 1 m m nt 560 ORTS- UND PEESONENVEKZEICHNIS. \ , Vicenza (Oberitalien), Vicentinus, Bischof: Bern- ardus 231. Wicginwilare s. Wiggenweiler. Wichain s. Weigheim. Wichardus iudex 22, l. Widechen s. Wittichen. Widiwandhof (bei Waldau, B.A. Neustadt), Wi- diwang 176. Widloch (bei Buchthaien, Kant. Schaff hausen), Widilöch, Widilo 62. — Hainricus de 287. Wiel s. Hohentwiel. Wieion, Wiellun s. Weil, Weilen. Wien, Wienna, Wienne, Wyene, Wyen, Wienn 210. 255. 346. 351, l. 428. 523. 528, 3. 534, i. 535. 558, i. Vienne (Südfrankreich), Vienna 327. Wiettenhouen s. Wittenhofen. Wigeheim s. Weigheim. *Wiggenweiler (B.A. Ueberlingen), Wicginwilare, Wiggenwiler, Wiggenwile, Wikkenwile 124. 233 u. Aim. 1—7. Wighart, Hainrich derPayer v. Villingen 188, 19. Wigoldingen (Kant. Thurgau), Wigoltingen, Hainricus de 138, 1. 142. 211. Uuihcingus episc. 49. Wihtelperc s. Witlisberg. Wiker, Wiker v. Aach, Cvnrat 386. Wikkenwile s. Wiggenweiler. Wil— s. auch Weil—. Wil, Wile (welches?), Bertoldus de 134. — Petrus 387. — ungenannt 387. Wilare (vielleicht Burgweiler, B.A. Pfullendorf), Gotistiu de 63. — Huc 74. — Sigifridus, Wol- veradus 63. Wilaresbach (abgeg. Ort bei Schwenningen, B.A. Messkirch) 25 u. Anm. 2. Wildlingen (Kant. Schaffhausen), Wilichinga, Rö- dolf de 67. Wildberg (Kant. St. Gallen), Wiltperc, Walthe- rus de 136, 2. Wilde (Messkirch-Ueberlinger Familie), Cvnrat der 241, l. 2. 286, i. — Hainrich 240, 4. 263, 2. 536. — Judenta 241, i. Wildenfels (irgendwo bei Wildenstein, vielleicht der auf der neuen bad. topogr. Karte Lengenfeld genannte Burgstall), Wildenvels, —weis, Bertoldus de 134,5. — H. 241. — Waltherus 226. Wildenstein (B.A. Messkirch), Wildinstein, Wildenstein, Wildelstain, Wyldenstain 199. 238, 5. 240, 4. 241. 328, 10.11. 519. — Freiherrn 171, l. a) Altes Haus: Adilgoz (Al- gotus) 123. 124. — Eigelwardus 90 u. Anm. 5. — Fridericus 100. 156. 171, l; b) Haus Justingen: Anshelm 138, l. 140, 5. 10. n. 171 u. Anm. 3. 215, l. 2. 238, 5. 240, 4-6. 241. — Anshelm, Chorherr zu Reichenau 215, 2. — Rudolf, Domherr zu Constanz 215, 2. 240, 5; c) Haus Wartenberg : Conrad 336. 395. — Conrad, Hofrichter, vgl. Wartenberg. — Oswald 524. Wildorf s. Weildorf. Wiler s. Burgweiler. Wilfüngen (O.A. Riedlingen), Wüluelingen, Wivl- velingen, Wulfflingen, Wülfelingen, Wlflingen, Wlfügin, Wüvelingen, Wlflingen, Wülflingen, der v. 170, l. — Agnes 273, 2. — Albrecht 240, 4. 431. 479. 557. — Burkart 165 n. Anm. 2. 201, i. 240, i. 270. 273, 2. 3. 342, 3. — Cristine 273, 2. vgl. Reischach. — Ditt- halm 273, 2. — Johannes 218, 2. 273, 2. 3. — Peregrinus 165, 6. — Walther 140, 10. 11. 240, 1. Wilhelmskirch (O.A. Ravensburg), Willandiskirche 205. Wilingen s. Villingen. Willacho s. Bülach. Willer s. Efrizweiler. Willihelmus comes 20, 4. Willinstobel (einer der auf tobel endenden Orte bei Homberg, B.A. Ueberlingen?) 260. Willisau (Kant. Luzern), Willineshöwo 78. Willmandingen (O.A. Reutlingen), Willimundingen 11. Willungespach s. Mühlsbach. Wilo s. Wyl. Wilolvingen (abgeg. bei Achdorf, B.A. Bonndorf) 354. Wilsingen (O.A. Münsingen), Wilgesingen 387. Winchilin (unbestimmt) 114. Windschläg (B.A. Offenburg), Windisle, Rüdolfus de 77. Wingarten s. Weingarten. Wingerbach (B.A. Offenburg), Windachbach 423, 2. Winidvn s. Michelwinnenden. Winkeler, Bertoldus 272. — Hainrich, Kaplan zu Engen 427. 18 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 561 Winraarus miles 216. Winnenden (O.A. Waiblingen), Winedin, Winden 240. 263. — Rfidolfus pincerna de 228. Wint, Burchardus 201, l. Winterlinc, Hermannus 150. Winterrieden (b. B.A. Ulertissen), Riedin, Swic- gerus de 102 u. Anm. i. — vgl. Aicha. *Wintersoll (abg. bei Wendungen, B.A. Ueber- lingen), Wintirsul 102. Winterspüren (B.A. Stockach), Wintersböron, Gin- teresböron, Adelbertus de 78 u. Anm. 2. Winterstetten (O.A. Waldsee), Winterstetin, Wintersteten 204, i. — Schenken: Albrecht 172, 10. 328, n. - Conrad (Haus Tann) 129. 132. 204, i. — Conrad (Haus Schrnalegg) 216. — Eber., Domherr zu Constanz 172. — Heinrich 172, 10. — Hermann 172. — Rv. 172. — VI., Domherr zu o Augsburg 172. — Virich, Kirchher zu Hom- berg 172, 10. Wintersulgen (B.A. Pfullendorf), Wintarsulaga, Wyntersulgen, Winttersulgen, Wintersulgen 33. 243, i-3. 469. 504. — Burcardus de 155, 7. — Dietricus 243, 2. — Eberhardus 243, 1-3. — H. 243,3. 254. — o Hainricus 243 u. Anm. i. — Vlricus 193, i. *Winterswile (abgeg. bei Lenzkirch), Winterswile 354. Winterthur (Kant. Zürich), Wintertur 449, i. — Jacobus de 270,i. Winzeln (jetzt Burgstall Wenzelstein bei Oberhausen, O.A. Rottweil), Wincela, Winzilun, Hein- ricus de 91. — Landoldus 71. 91. Wirnsweiler (O.A. Saulgau), Werneswilare, We- renswilare, Adelbertus de 76. 78. Wirtenberg (Burg, stand auf dem Rosenberg, O.A. Cannstatt), Wirtenberc, Wirtemberg 237. — Grafen: 284, 2. 416, i. — Agnes 516, l. vgl. Werdenberg. — Eberhard der Erlauchte 237. 284, 2. 316. 324. 516, i. — Eberhard der Greiner 476. 516 u. Anm. 2. 3. 521. 563. — Hartmann 121, 3. — Ludwig I. 85 u. Anm. 2. — Ludwig IL 121, 3. — Ulrich IV. 416. 476. 516. 521. 563. Wirtenberg s. auch Wartenberg. Wirtschaft (Villinger Familie), Cvnradus 188, n. 248. — Hedewig 188, u. V. Wiscenlainbach s. Leimbach. Wislikofen (Kant. Aargau), Wislinkon, Kloster 156. Wissenburc s. Weissenburg. Witertingas s. Weiterdingen. Witheln (unbekannt wo), S. de 201. Witlisberg (abgeg. bei Höchenschwand, B.A. St. Blasien), Wetelsberch, Wihtelperc, Heinricus de 76. 78. Witteisbach (b. B.A. Aichach), Witelispach, Otto palatinus comes de 112. *Wittenhofen (B.A. Ueberlingen), Wittinhouin, Witenhouen, Wiettenhouen 179, 4. 197. 204,3. 220. 221, 3 242 u. Anm. 1-5. 518. — Conrad v. 162. - Eberhardus 120. *Witterschnee (bei Löffingen), Itirsne 244. *Wittichen (B.A. Wolfach), Witichiwilere, Wi- dechen, Wittichenstein , Wittechen , Witichen, Widechenstain, Widchenstain, Witken, Widichen 68. 71 u. Anm. 2. 262. 441. 477. 490 u. Anm. i. 501. 509. — Kloster 353, l. 362, l. 399 u. Anm. i-4. 441. 464. 490 u. Anm. l. 491. 493. 559. — — Meisterin: Lügart, Lutgard 353, l. 399, l. --------Vogt: Walther v. Geroldseck 353, l. Wittingazzin (Strasse in Constanz), Heinricus de 124. Wittlekofen (B.A. Bonndorf), Witüinchovin 73, i. Wittlingen (O.A. Urach), Witlingen, Hainrich Späte v. 517. Witzer, Johannes, Lupfenscher Vogt zu Stühlingen 454. Witzige, Berchtoldus 179, 4. — Burckard — von Altmannshausen 377. — Her. — de Altmannshausen 293. — Hermannus 140, 12. 13.179, 4. —■ Vlricus 179, 4. Wivlvelingen s. Wilflingen. Wiza, Wizia, Wizzon s. Weizen. Wizenbrunnen (westl. v. Glashütte, B.A. Bonndorf) , Bucenbrunnen, Butzenbrunnen, Buzzen- brunnen 87. 274. 354. Wlflingen s. Wilflingen. Wltertingen s. Wolterdingen. Wnnodingen s. Unadingen. Wolf (Messkircher Geschlecht), Adelhait 170, 4. — Bilgrin der, Herr, 170, 4. — Burcardus 90. — Cünrad 90. 193,2. * Wolfach (B.A.St.), Wolphaha, Wolfaha, Wolf- acha, Wolua, Woluahe, Wolfach inferius, Wol- uach, Wolfach 68. 197. 331, 2. 353, 1. 362 u. 71 B m mm w& m i EaH< im Ssw im& 502 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Anm. l. 388. 408, i. 2. 423. 441. 451. 459,i. 164. 474, 2. 477. 488 u. Anm. l. 491. 501. 543. — Ärnoldus de 68. 77. — Conradus 157. — Fri- dericus 68. 71. 77. — Otto 68. — Schultheiss: Fridrich 459, l. 488. 501. — die Zwölf: 459, i. 488. — (Fluss) 71. Wolfartsweiler (O.A. Saulgau), Wolferswilare 126, i. — Wernherus de 126, l. Wolfbach (Flüsschen bei Herzogenweiler), Wol- pach 368. Wolfgangiswilare (abgegangener Ort im Linzgau) 111. Wolfurt (bei Bregenz Vorarlberg), Wolffurt, Wol- furt, Wolfurth, Burchardus de 150. 273, 2. 359. 390. — Gfta 342, s. Hurling. — Rüdolfus 220. 236,2. — ungenannt 236, 2. * Wolterdingen (B.A. Donaueschingen), Wuldar- tingas, Wulteringen by Brülingen, Wltertingen, Wutertingen (sie), Wultertingen, Vultertingen 10. 21. 197. 330 n. Anm. i. 368. 388. Wonnenthal (B.A. Emmendingen), Wonnenthal, Kloster 235, i. Wormizfeld pagus 32. Worms, Wormacia 51, l. — Bischof: Salamannus 378, o. Worndorf (B.A. Messkirch) 55. 479. Wrmlingen s. Wurmlingen. Wrzen s. Wurzaph. Wta s. Gutach, Wutach. Wuldartingas s. Wolterdingen. Wulpes, Cünradus, monachus in Salem 196. Wuluelingen s. Wilfüngen. Wurmlingen (O.A. Tuttlingen), Wrmlingen,Wurmlingen, Würmelingen, Wrimelingen 117, d. 174, 5. 296, io. 332, 3. 378, o. 3. 388. — Bertholdusde296, 6. — Cünrat 166. 296, 4. 6. — Sifrit 296, 6. — Sophya 296, 6. — Maass: 332, 3. Wurzach (O.A. Leutkirch), Wurzzun, Wrzen, Rv- dolfus de, civis in Markdorf 233. 242,3. — Rvdolfus, faber de 140, 2. 181, 2. Würzburg (Unterfranken), Wirzeburg 111, l. — Sifridus clericus de 221, 2. Wutach (Fluss), Wüttach, Wuta, Wta 21. 274. 354 u. Anm. 1, Wutertingen s. Wolterdingen. Wutöschingen (B.A. Waldshut), Essinun, Eschingen 94. 499. Wüvelingen s. Wilflingen. Wyl (bei Rafz, Kant. Zürich), Wilo 94. Xanthia (in Thracien), Xanchiensis ? Bischof: Anantius 378, g. Zabern (Unterelsass), Zabern, Zaberen, Zabernia 357, i-4. 403. Zähringen (B.A. Freiburg), Zaringin, Zaringen, Zseringen, Ceringin, Adelbert (Stifter der Linie zu Teck) 80. — Berthold I. 58. — Bertold IL 63. 68. 70. 75. — Bertold III. 80 u. Anm. i. _ Bertold IV. 87 u. Anm. i. 107. 108. - Bertold V. 108. 113 u. Anm. 4. 121, 4. 132. — Gebhard, vgl. Constanz Bischöfe. — Konrad 80 u. Anm. i. 85 u. Anm. 2. 94. — Dienstmannen (auch Zeringer genannt) : Conradus 108. — Heinricus 108. — Johans 200, 3. — Magdalene 200, 3. vgl. Schnellingen. Zan (Villinger Geschlecht), Berhtolt 380. — Bur- kard 250, 4. 5. 358, 2. 380. — Cünrat 251, l. 380. Zarbenhusen s. Schabenhausen. Zartunu s. Kirchzarten und Hinterzarten. Ze Btirtor, Burchardus, monachus in Salem 179, 8. Zeil (O.A. Leutkirch), Zile, Oudalricus de 74. *Zeilen (bei Emmingen ab Egg, B.A. Engen), ZÜa 53 u. Anm. 1. Zeizolf comes 71. Zell a. Andelbach (B.A. Pfullendorf), Zelle, Celle 189, 4. 197. 249. — H. v. 193, 4. Zelle s. Mariazell. ZU— s. Zeil-. Ziler, Eberhart der, Freier, Landrichter in der Grafschaft Neuenbürg 532. Zimelich, Zimlich, Hainricus 189, l. — Rvdolfus 172, 9. ^Zimmerholz (B.A. Engen), Zimberholz, Cimbre- holz, Cimberholtz, Zimmercholz 53 u. Anm. l. 179, 1. 307 n. Anm. 336. — H. de miles 154. — Heinricus 179, 1. 456. 515. — Rvdolfus 179, l. — Wernherus 179, l. 515. &säü£i&%&fail&.'i -' v \ :-: : ^ : -g^M ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 563 Zimmermann, Eberkart der, Ammann zu kirch 240, 4. *Zimrnern (B.A. Engen), Tinibirn an der Tonow under Aniptenhusen, Cimbern, Cinbern, Zimern, Zimbern, Zimmern 21.194, 8. 197.332, l. 3. 388. — Gerungus de 78. 147. — (Herrenzimmern, O.A. Rottweil), Cimberin, Zimberen, Herrenzimbern, Cinbern, Zimmern, Zirnber, Zymbern 86. 113, 3 a. 332, 3. --------Anne 478. 492, 2. vgl. Rohrdorf. — Cvnradus 165, 3. — Eberhart 86. — Manegoldus 71. — Wernherus 71. 85, 3. 86. 165, 3. 8. 322, l. 2. 458, s. 478. 492, 2. 527 u. Anm. i-4. 536. 537. 541. 542. 557. *Zimmerthal (Thal von Amtenhausen gegen Zimmern), Zimmerthal 319. *Zindelstein (B.A. Donaueschingen), G. de, dominus, plebanus in Villingen, Löffingen, Schwen- ningen, Balingen, Niedereschach, Leidringen et Hondingen 197. Zinsmaister, Vir. sacerdos 190, 3. Zizers (Kant. Graubündten), Ciueriß ? Heinrich v. 377. — Herrniann 377. Zofingen (Kant. Argau), Zouingen, Burchardus de magister 164. Zoley, Züley, Katherine 430. — Johannes, Bürger zu Haslach 430. 437. 467. Zoller, Zolner v. Bräunungen: Marti der 564. — Constanz: Johans der 436. — Villingen: Friedrich der 296, 7. — Haslach: Cünrat, Heinrich, Margrede 467. — Markdorf: Bentz 233, 2. — Ber. 397. — C. 238, 4. — Cvnrat 233, 2. — H. 204, 3. — Hain- ricus 204, 3. — Waldkirch: Erhart 566. Zollern (O.A. Hechingen), Zolro, Zolre, Zolra, Zolren, Colri, Zolri, Zolr 483. — Grafen: Adelbert, Stifter v. Alpirsbach 71 u . Anm. i. — Albert 121. — Bertold (Bertolf) 99. 104. 107. 112. — Burchard 121. — Conrad 121. — Egino 71, 2. — Friedrich (Maute) u. sein Sohn Friedrich 71 u. Anm. 2. — Friedrich I. 107. 112. — Friedrich, Herr zu Schalksburg (der alte Ritter) 517. — Friedrich, Herr zu Zollern (der Schwarzgraf) 483. — Friedrich der Strassburger 483. Zorn (Strassburger Geschlecht), Nicolaus 157. *Zoznegg (B.A. Pfullendorf), Zoznegg 409. Zralle s. Shralle. Zünde, Conrat der alte 200, 4. Zürich, Turegum, Thurego, Zürich, Zürich 58. 354, 3. 366. 378, o. 3. 446, l. 455, l. 471, l. 523. 528,3. — magister Jacobus de 211, 3. Zurichgouve pagus 79. Zurzach (Kant. Aargau), Zvrza, Zurza 156. — Hainricus de 211. — Stift 487. Zusdorf (O.A. Ravensburg), Zustorf 164. — Heinricus de 90.134, 4. 155 u. Anm. 2. 162. 205. Zvluilsperg s. Zweifelsberg. Zviwltvn, Zvuultvn s. Zwiefalten. Zweibrücken (b. Rheinpfalz), Zweinbrucken, Eberhart Graf v. 290. — Walram, Graf 290. Zweifelsberg (O.A. Biberach), Zvluilsperg, Pilgri- mus de 137. Zweckhofen (abg. bei Rosna, O.A. Sigmaringen), Zwekhouen 336. Zwiefalten (O.A. Münsingen), Zwiualtun, Zviwltvn, Zvuultvn, Zwifeltün, Zwiueltün, Zwifeltun 50. — Kloster 74.190, 4. 216, 3. 284 u. Anm. 1-4. 318. — Abt: Eberhart 284 u. Anm. 2. 3. — Johanns 284, 4. Zwiefaltendorf (O.A. Münsingen), Zwifeltvn daz dorf, Zwiueltvn villa, 216, 4. 342. Zwirkenberg (b. B.A. Lindau), Zwirggenberg, Fridericus de, conversus in Salem 242, 4. m- ■ m iMsKäSfiSit-L .*.-.. s.t-.'.U- mmm 1 1. Zähringen, Herzog Bertliold V. (Urk. v. 1187. No. 113, 4; S. 75.) 2. Heiligenberg, Graf Bertliold I. (Urk. v. (1220). No. 127; S. 86.) 3. Gundelfingen, Swicker v. (Urk. v. 1236. No. 140; S. 96.) 4. Villingen, Stadt. (Urk. v. 1244. No. 136, 4; S. 93.) 5. 6. 8. 10. 5. Villingen, Sckultkeiss Konrad. (Urk. v. 1244. No. 136, 4; S. 93.) 6. Heiligenberg, Graf Bertkold IL (Urk. nach 1249, April 7. No. 150; S. 107.) 7. „ ».;»■» (Urk. v. 1256, Sept. 5. No. 162; S. 117.) 8. Wildenstein (Justingen), Anselm v. (Urk. v. 1263, Aug. 16. No. 171; S. 126.) 9. Wildenstein, Friedrick v. (Urk. v. 1262. No. 171, 1; S. 126.) 10. Neiffen, Heinrick. v. (Urk. v. 1265, Nov. 4. No. 177; S. 133.) l^agt^^^^^S^fl^^^ä 11. 12. 14. 15. 13. 16. 11. Heiligenberg, Graf Berthold III. (Canonicus zu Constanz) (ürk. v. 1274, Aug. 26. No.196; S. 160.) 12. Werdenberg, Graf Hugo. (Urk. v. 1276, Mai 28. No. 205; S. 177.) 13. Rohrdorf (Waldburg), Truchsess Berthold d. ä. (Urk. v. 1277. No. 198, 2; S. 168.) 14. Egg (bei Heiligenberg), Einsiedler Heinrich in der E. (ürk. v. 1277, Nov. 5. No. 211; S. 180.) 15. Deggenhausen, Swicker v. (gen. Sonnenkalb), (ürk. v. 1278, Febr. 23. No. 140, 2; S. 96.) 16. Gundelfingen, Konrad v. (Urk. v. 1279, Mai 26. No. 216; S. 184.) !■•.•• A m WS SSM» ■BBh 17. 20. 18. 19. 21. 17. Gundelfingen, Swicker v. (Urk. v. 1279, Mai 26. No. 216; S. 184.) 18. Deggenhausen, Swicker v. (ürk. v. 1280, Juli 1. No. 221; S. 189.) 19. Villingen, Stadt. (Urk. v. 1284, Aug. No. 188, 5; S. 147.) 20. Weiler, Evridus de. (Urk. v. 1288, Juni 18. No. 239; S. 206.) 21. Werdenberg u. Heiligenberg, Graf Hugo. (Urk. v. 1289, Febr. 4. No. 140, 9; S. 98.) 23. 24. 25. 28. mBHBm I ' : F. ■ ■' . . »Sä ■ 22. Neukausen, Schwestersanimlung. (Urk. v. 1290. No. 245; S. 214.) 23. Villingen, Konvent der Minderbrüder. (Urk. v. 1290. No. 245; S. 214.) 24. Villingen und Pfaffenweiler, Dekan Lütfrid. (Urk. v. 1290. No. 245; S. 214.) 25. Wartenberg, Konrad v., Landgraf in der Baar. (Urk. v. 1290, Aug. 25. No. 250; S. 217.) 26. Hüflugen, Vicepleban. (von c. 1300, Anm. zur Urk. v. 1292, April 1. No. 259; S. 225.) 27. Rohrdorf, Truchsess Friedrich. (Urk. v. 1294, Febr. 25. No. 140, 13; S. 99. 28. Helmsdorf, Nicolaus v. (Urk. v. 1294, Febr. 25. No. 140, 13; S. 99.) 29. Villingen, Johanniterkapitel. (Urk. v. 1297, März 1. No. 194, 2; S. 156.) M » a§e§s^illi 31. 30. 32. 33. 34. 35. 30. Bräunungen, Stadt. (Urk. v. 1305, Febr. 1. No. 296; S. 267.) 31. Schnellingen, Kudolf v. (Urk. v. 1306, vor Aug. 15. No. 200, 1; S. 169.) 32. Neidingen (Auf Hof), Konvent. (Urk. v. 1307. No. 302; S. 273.) 33. Blumberg (Blumenegg), Johans v. (Urk. v. 1308, Febr. 6. No. 194, 4; S. 156.) 34. Werdenberg-Heiligenberg, Graf Hugo. (Urk. v. 1310, Juli 14. No. 183, 10; S. 141.) 35. —, Graf Albert. (Urk. v. 1310, Juli 14. No. 183, 10; S. 141.) 36. 38. 37. 39. 42. 40. 41. 44. 36. Villingen, Armenspital. (Urk. v. 1310, Juli 21. No. 320; S. 285.) 37. Amtenhausen, Kloster. (Urk. v. 1312, Sept. 5. No. 333; S. 314.) 38. Werdenberg-Heiligenberg, Graf Heinrich (Kirchherr in Frickingen). (Urk. v. 1313, Febr. 14. No. 328, 2; S. 289.) 39. Beiiren, Heinrich v. (Urk. y. 1313, Febr. 14. No. 328, 3; S. 290.) 40. Allmendshofen, Kudolf v. (Urk. v. 1313, Juni 25. No. 322, 1; S. 286.) 41. Bichishausen, Heinrich v. (Urk. v. 1314, März 15. No. 342; S. 320.) 42. Hürling, Ulrich. (Urk. v. 1314, März 15. No. 342; S. 320.) 43. Villingen, Vettersammlung. (Urk. v. 1314, Sept. 7. No. 347; S. 324.) 44. Hewen, Rudolf v. (Urk. v. 1316, April 11—17. No. 351, 1; S. 326.) Ini US SS •»( HB M8ggSf8fcs Wm ■«■Bn ¥$mm 1 IS WäM tm £*$£§) 'j$&& Wim ffimM 45. 47. 48. 49. 50. 51. 53. 45. Schiltau, Berthold v. (Urk. v. 1316, Juni 20. No. 340, 1; S. 319.) 46. Wartenberg, Heinrich v. (statt Konrad v. W.). (Urk. v. 1316, Juli 15. No. 358; S. 340.) gg 47. Werdenberg, Graf Albert. (Urk. v. 1317, Mai 1. No. 310, 1; S. 280.) 48. Mettenbuch, Arnold v. (Urk. v. 1317, Aug. 5. No. 363; S. 344.) 49. Werdenberg-Heiligenberg, Graf Albrecht (Urk. v. 1318, April 27. No. 364, 1; S. 345.) * 50. Boller, Hainricus dictus B. (Urk. v. 1318, Sept. 11. No. 342, 2; S. 321.) 51. Blumberg, Albrecht v. (Urk. v. 1320, April 22. No. 374; S. 355.) 52. Lupfen, Hug v., Landgraf von Stühlingen. (Urk. v. 1323, April 11. No. 383; S. 364.) 53. Möhringen, Hugo v. (Urk. v. 1324, März 25. No. 389; S. 371.) HBHH 55. 54 56. 60. 61. 54. Wildenstein (Wartenberg), Konrad v. (Urk. v. 1326, Juli 24. No. 395; S. 374.) 55. Vöhrenbach, Dekan Burchart. (Urk. v. 1328, Aprü 12. No. 402; S. 378.) 56. Riedern, Propst Konrad. (Urk. v. 1334, Mai 1. No. 287, 1; S. 258.) 57. Geisingen, Heiniich v. (Urk. v. 1335, Juni 5. No. 360, 1; S. 342.). 58. „ Johans v. (v. 1333; Anm. zur Urk. v. 1335, Juni 5. No. 360, la; S. 342.) 59. ßiedern, Konvent. (Urk. v. 1336, Jan. 13. No. 433; S. 395.) 60. Suntheim, Johans v. (Urk. v. 1336, März 12. No. 435; S. 397.) 61. Vasant, Johans. (Urk. v. 1336, Juli 5. No. 437; S. 398.) 62. Eohrdorf, Truchsess Walther. (Urk. v. 1338, Jan. 13. No. 361, 2; S. 343.) mSa 11111^ vwSsaaBlFif *Jää«K¥&ia- ^^9^K»w5S?r SaffiP* W : y$fät?v£Qvl» SivSMfisSv« - 63. 64. 65. 66. 69. 68 70. 63. Rohrdorf, Truchsess Walther. (von c. 1300, Anm. zur Urk. v. 1338, Jan. 13. No.361, 2 a; S. 343.) 64. Hewen, Peter v. (Urk. v. 1339, Mai 24. No. 194, 14; S. 158.) 65. Engen, Kirchherr v. St. Martin Heinrich v. Mühlhausen. (Urk. v. 1339, Mai 24. No. 194,14; S. 158.) 66. Bärenbach, Walther v. (Urk. v. 1340, Mai 25. No. 459; S. 412.) 67. Rottweil, Hofrichter Konrad v. Wartenherg. (Urk. v. 1340, Okt. 31. No. 461; S. 413.) 68. Neidingen (Auf Hof), Konvent. (Urk. v. 1340, Nov. 22. No. 360, 2; S. 342.) 69. „ Priorin. (Urk. v. 1344, Jan. 11. No. 472; S. 421.) 70. Sunthausen, Heinrich v. (Urk. v. 1347, Juni 23. No. 250, 3; S. 218.) 71. Engen, Dekan u. Pfleger v. St. Martin Ulrich der Tenger. (Urk. v. 1347, Okt. 9. No. 468,1; S.419.) sBsSSmSmz ^m 72. 74. 73. 72. Waldstein, Andres v. (Urk. v. 1348, Sept. 23. No. 493; S. 433.) 73. Allmendshofen, Hng v., gen. der Boner. (Urk. v. 1348, Okt. 21. No. 302, 2; S. 274.) 74. „ Johans v. (Kirchherr in Deggingen). (Urk. v. 1348, Okt. 21. No. 302,2; S. 274.) 75. „ Hug v. (Kirchherr in Hondingen). (Urk. v. 1348, Okt. 21. No. 302, 2; S. 274.) 76. Schattbuch, Landrichter Konrad der Frige v. rJeuren. (Urk. v. 1348, Dez. 4. No. 183,12; S. 141.) 77. Hayingen, Heinrich v. (Urk. y. 1351, Febr. 21. No. 511; S. 444.) 78. Messkirch, Stadt. (Urk. v. 1351, März 4. No. 512; S. 444.) 79. „ „ (Urk. v. 1352, Juni 14. No. 512, 1; S. 445.) 80. Zimmern, Wernher v. (Urk. v. 1356, Juli 31. No. 541; S. 462.) 1 ü ' ] 581 i Em m ■■ MS m ü mm um mm 82. 81. 83. 84. 85. 86. 81. Messkirch, Kirchherr Konrad von Oberstetten. (Urk. v. 1356, Juli 31. No. 541; S. 462.) 82. Blumberg, Kudolf v. (Kirchherr in Mundelfingen). (Urk. v. 1356, Aug. 10. No. 497, 2; S. 436.) 83. Frickinger, Albrecht der F. zu Frickingen. (Urk. v. 1357, Febr. 14. No. 547; S. 464.) 84. Grünburger, Konrad der G. (Urk. v. 1357, März 26. No. 550; S. 466.) 85. Vasant, Johannes. (Urk. v. 1358, April 10. No. 555; S. 469.) 86. Messkirch, Kirchherr Herman Habnit von Bibrach. (Urk. v. 1358, Juli 10. No. 557; S. 470.) 87. Zimmern, Anna v., geb. v. Eohrdorf, Gemahlin Wernhers von Zimmern. (Urk. v. 1359, Nov. 4. No. 492, 2; S. 433.)