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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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278
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1308.

1) Von Zimmerholz berichtet Johann von Winterthur (Chronicon, ed. von Wyss; Archiv f. Schwei-zerische Geschichte, XI, 173): Item anno domini 1343. in dominica, qua cantatur Letare [März 23.], fulmentarn scindens quam urens de celo cum tonitruis et comscacionibus repente veniens in pago nominato Hegöw,in diversis tarnen locis, duos homines suffocavit, tres per stuporem, quem eis inmisit, officio lingwe privavit,muros dissipavit et alia diversa dampna intulit indigenis. Nam terrores et tremores offendicula et lesionesinsperatas et insolitas illo in tempore eis irrogavit. Predictis tarnen nominibus loquelam non tantum ademit,immo etiam usum racionis, non tarnen diu, sed tantum ad tempus modicum, scilicet paucarum horarum a serousque ad diliculum. Fertur quoque preter predicta, quod in Cimberholz eadem die duo yiri a fulmine extinctifuerint. Est autem Cimberholz villula sita in vicino aput oppidum Engen. Taliter fuit lesus et plagatuspagus prenominatus.

1308, Juni 7.

Baden im Argau.

308. Lüpolt, Herzog zu Osterrich, giebt Rudolfe von Alrneshoven, seinem Diener,

zu einem rechten Burglehen 2 M. S. jährlich auf Snebellins Gut, das jährlich 4 ScheffelKernen und 8 Scheffel Haber gilt, auf Burkart Tvllis und dessen Bruder Gut, dasjährlich 3 Scheffel Kernen, 14 Viertel Haber, 2 1 | a ß /Sj gilt, auf der Ernstin Gut,das jährlich 2 Scheffel Kernen, 4 Scheffel Haber, 2 Schultern, 2 Hühner gilt, aufTürandes Garten, der jährlich 1 Scheffel Haber gilt, auf der Maierin Gut, das jähr-lich 4 Scheffel Kernen, 8 Scheffel Haber, 3 ß, 2 Schultern und 2 Hühner gilt. Ru-dolf soll Burgmann zu Brülingen sein. Das Burglehen kann der Lehensherr ablösenfür 20 M. S.; diese Summe sollen Rudolf und seine Erben „an ein eigin legen oderan ander gut, so si allernehest mvgent bi Brülingen" und dieses Gut von den Herrenvon Osterrich als Burglehen zurückempfangen. Herzog Lüpolt verbürgt sich, dassauch sein Bruder Friderich und seine andern Geschwister, denen Rudolf seinen Dienstgelobt hat, „dis dink stete haltent".

Geben ze Baden, an dem vritage in der Pfingestwochen, 1308.

Das Siegel des Ausstellers stark beschädigt (56 mm D., IV A 2, Siegelfeld mit Blumenranken ge-ziert, in gegittertem, punktiertem Schilde Querbalken; f S. LE VP....... S . AVST ........ ).

Perg. Or. Karlsruhe. S.

1308, Okt. 21.

3Q9 # Aebtissin Adelhait und der Konvent des Klosters Rotenmvnster verkaufen einen

Wiesflecken (in der Wiese, die Herrn Otten des Schulthaissen sei. von Vilingen war,die nun den Frauen in des Vettern Sammlung zu Vilingen gehört, und die einerseitsan Johannes Vgtterlins Wiese und an Hainrich Hindermützzen Wiese, anderseits anRi§thainmer Wiesen stösst), der in ihr von Hainrich dem Zenner bebautes Gut zuRigthain gehört, und von dem ihnen die Frauen in des Vettern Sammlung jährlich

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