)Ohr Priester in dem Heiligthum,Wo man der Weisheit Opfer bringet,Die ihr euch durch des Wissens Ruhm,Mit eines Adlers Flug bis zu den Sternen schwinget,Sagt an, wer ist der grosse Held,Dem ihr heut Danck und Ehr bezeiget?Ists Friedrich nicht, den in der WeltDer Zweyte Friedrich nur an Grösse übersteiget?Glück! o seltnes Glück das dirErfreutes Duisburg wiederfähret!Wer ist, der nicht mit Ehrfurcht hierDes Höchsten Wunder=Güt und weise Fügung ehret?Der Grosse Friedrich pflantzte dich,Von dessen Lob dein Hertz heut brennet,Und sieh, Er lebt im Friederich,Der Preussens Scepter ziert, den Ost und Westen kennet.Schweig, ſcheue Muſe! wag' es nichtVon dieses Helden Ruhm zu singen.Sein Glantz verblendet dein Gesicht,Zu seiner Höhe kan nur Lang und Pyra dringen.Was im Achill, Auguſt, TrajanDas graue Alterthum bewundert,Trifst du in Ihm vereinigt an,Ein solcher Held ist nur die Kraft von Jahren hundert.So wie der Sonnen holde Gluth,Des Erdbewohners Brust ergötzet,Und auch der Boßheit freche WuthDurch ihres Blitzes Strahl in Furcht und Zittern setzet;So sieht man seiner Augen ScheinZwar Ernst doch auch Gnade stralen.Und = nein dis Bild ist noch zu klein,Um seine Majestät nach Würden abzumalen.
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