)Die Göttin ruft: Wie! soll die Schaar,Die sonst die frohen Musen ehren,Und der mein Duisburg heilig war,Nicht auch an diesem Fest ihr hohes Spiel vermehren?Ein Fest, wo reine Danck=BegierDas patriot'sche Hertz entzündet,Weil Friedrich Wilhelm, Teutschlands Zier,Für zwantzig Lustern hier der Weisheit Sitz gegründet.Stimm an das Spiel, das Lesbus fand,Und einst Horazens Faust belebte.Besing den Ruhm, den Friedrichs HandDurch klugen Helden-Muth zum Glück des Lands erstrebte.Besing der Wissenschaften FlorWomit sie Duisburgs Lehrer krönen,Und laß ein Freuden-Lied dis Chor,Das spät der Enckel liest, an diesem Tag ertönen.Entzückt von dieser hohen Lehr,Noch mehr von Friedrichs grossem Namen,Erscheint ein wohl gerüstet Heer,Durch einen Zweig gefürt von Brennus tapferm Samen.Es ist der Held, den Warschau kennt,Vor dem der Pohle zitternd fliehet,Der voller Muth die Glieder trennt,Und jetzt mit Blut besprützt vom Schlacht=Feld siegend ziehet.Der ists, der Fehrbellin durchbrüllt?Der Sieg=gewohnte Löw aus Norden,Der dort vom Raub den Hunger stillt,Und Ströme blutig macht durch sein erboßtes Morden.Doch Friedrich kömmt, Er sieht, und siegt,Und schlägt ihn gleich dem Blitz darnieder;Er hilft dem Land, das schmachtend liegtUnd kehret im Triumph an Lorbeern reicher wieder.Cc 3Stet-
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