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) 0 (Vergebens wagts das wilde HeerAus Mitternacht, dich zu bezwingen;Die Allmacht wurde deine Wehr,Wem will es wider GOtt gelingen?Sein Pfeil, der gleich den Blitzen flog,Und tausend Pfeile nach sich zogDie tödtlich scharf gespitzet waren;Zerstreuet den verwegnen Feind,Der deinem Glück gefährlich scheint.Und so zerstäubeten der Norden freche Schaaren.Die stille Ruhe folgt dem Sieg,Und deine Wohlfart mußte blühen:Der Streiter scheut den blutgen KriegUnd muß vor deinen Waffen fliehen.Und du, der Unschuld Rächerin,Giebſt zur verdienten Strafe hin,Die Benno strenge Tugend hassen.So muß ein tapfrer Fürst im StaatDer Bösen tolle LasterthatAus blödem Kleinmuth nie zu furchtbar werden lassen.Dein Glück bezaubert Herz und Brust,Dein fettes Mark reitzt tapfre Geister:Bald bist du deines Heinrichs Lust,Bald spielt in dir Graf Otto Meister.Von Limburgs Fürsten WalrianErerbt dich dessen Tochtermann,Der dich an Braband übergeben;Von Rudolph, dessen edlen GeistDie späte Nachwelt dankbar preißt,Nimmt dich Theodoric, den Witz und Kunst erheben.Bb 3GOtt