Histor. Handschriften in Quarto Nr. 59. 60. 23
dazwischen eingestreut Sentenzen, Devisen, Sprichwörter, Notizen überherausgekommene Bücher. Die Zusammenstellungen am Schluss, welcheschwäbischen Geschlechtern gewidmet sind, deuten auf einen Schwaben alsVerfasser hin. Er brachte Inschriften zusammen aus Stuttgart, Tübingen,Einsiedel, Ehingen a. N., horch, Heidelberg, Schlettstadt, lieichenweiher,Speier, Nürnberg, Regensburg, Warasdin, Mailand, Pavia, Forma, Ferrara,Bologna, Pisa, .Rom. In Bologna schreibt er aus der Universitätsmatrikeldeutsche Studenten von höherem Bang oder gelehrtem Ruf aus, welche manjetzt auch in den Acta uationis Germanica) universitatis Bononiensis ed.Friedländer et Malagola (1887) p. 82. 106. 138. 141. 172. 194. 214.250. 275 findet.
Pap., XVIII. Jahrh., 32 Tafeln eingeschnürt zwischen Papp-deckeln.
Abbildungen von Grabsteinen in württembergischen Klöstern und Kirchen.
1. Altertümer in der Klosterkirche zu Denkendorf mit einigen An-merkungen. 1778 |'del. M. Knisei]. 11 Tafeln Tuschzeichnungen mitVa Bogen Text.
2. Prospect des Chors der Klosterkirchen zu Lauften samt denenGrabsteinen der daselbst gestorbenen Closterfrauen, aufgenommen 15 ff.Juli 1777 durch Feldmesser E. H. Mayer von Lauften. Ein zusammen-gefalteter Bogen mit Federzeichnungen.
3. Grabdenkmäler im Chor der Stiftskirche zu Tübingen. 20 TafelnTuschzeichnungen.
60.
Pap., XVI. Jahrh., 135 Bl. Pergbd.
Aus der Bibliothek des Oberrats, welcher die Handschrift im J. 1691 erwarb.
üionis (Chrysostomi) Prusensis über de regno et gloria contra tyrannidem
ad Divum Trajanum Imp. conscriptus, e gneco in latinum a Bartholomeo
Amantio J. U. ü. ac cajsareo poeta aufhöre traduetus.
Amantius, Jurist und Philolog aus Landsberg in Bayern, lebte umdie Mitte des 16. Jahrh. Die obige Übersetzung ist nicht in die altenAusgaben von Dio übergegangen und blieb unbekannt.