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1 (1890) Die Handschriften in Folio
Entstehung
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300
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300 Histor. Handschriften in Folio Nr. 693.

tembergischen Freiherrn, Grafen und Fürsten, b. den Herzog Christophbehandelnd, sind verloren. Geschrieben ist das Werk zur Zeit als HerzogEberhard III. regierte (vergl Bl. 49), d. h. 1628 ff.

Unter dem Titel:Extract aus einer alten Chronica, wie die Schwabenzum christlichen Glauben bekliert worden" giebt die Chronik zunächst

Bl. 1 7. die Urgeschichte Schwabens nach dem fabelreichen WerkThom. Lirers; darauf folgt

Bl. 8. 9. ein Catalogus der württembergischen Helden v. 7521620.

Bl. 12. Verzeichnis der mit den wirtembergischen Grafen verwandtenGeschlechter anderen Namens.

Bl. 1318. Drei Kapitel: 1. vom Ursprung der Herrn von W.,2. wann und waher in dieser Landtsart sovihl Herrschaften und Graf-schaften erwachsen, 3. von dem Namen W. fast wörtlich gleicher Textwie der Anfang von Fol. nr. 167, welcher sieh seinerseits wieder eng anSeb. Küna anschliesst.

Bl. 19 giebt die Landesbeschreibung desselben Kodex sehr verkürztwieder. Nun erst beginnt der Hauptinhalt des Bandes:

1. Bl. 21 63. Leben Graf Eberhards im Bart.

Dasselbe ist vertreten durch zwei biographische Skizzen, nämlich

a. die bekannte Bede des Marl. Cru sius über den Grafen (in Übersetz-ung, mit einigen Umstellungen). Hierein sind eingerückt: der Stiftungsbriefder Universität Tübingen samt, dem Bestätigungsdiplom von Herzog Friedrich(1601); eine Beschreibung der Schlacht von Seckenheim nach Mich. Heberer(Heberlin" ist falsch), Aeggptiaca servitus. Heidelb. 1610 S. 20 ff.; diebei Sattler, Grafen Bd. 4 Beil. 13. 20 gedruckten Dokumente; eine Be-schreibung des Hergangs bei der Belehnung mit der Herzogswürde (vergl.Senckenberg, Samml. v. ungedr. Schriften 1, 121. 154 f.); endlich ivirdcoi die Erzählung vom Begräbnis Eberhards die Schilderung der übrigenfürstlichen Grabdenkmale in Tübingen angeschlossen.

b. ein Lebensabriss Eberhards, verfasst von einem nicht genanntenanderen Historicus" (von Bl. 54 an), an welchen unser Autor auch diespätere Geschichte vom Stift und Schlösschen Einsiedet angereiht hat.

2. Bl. 6567. Leben Herzog Eberhards d. J.

gleichfalls mit Nebeneinanderstellung der Relationen zweierHistorie!".

3. Bl. 68 275. Leben Herzog Ulrichs.

Eingerückt ist (Bl. 73 105) die Beschreibung von dessen Hochzeitdurch Jak. Fri schiin in deutsche Prosa übersetzt, wobei jedoch ein Teildes fünften Buchs und das ganze sechste fehlt. Der Aufruhr des armenKonrad und die folgenden Landtagsverhandlungen sou-ie der HuttenscheHandel, sind durch Urkunden und Briefe illustriert, ebenso die Vertreibung