284 Histor. Handschriften in Folio Nr. 659.
2. Ulrich Graf v. Württemberg befreit das Kloster Adelberg von derTransitgebühr durch das wiirtt Gebiet 1272 (zu lesen 1262? s. Ch. F.Stalin, ivirt. Gesell. 2, 689).
3. Annalistisches Fragment aus dem Lagerbuch der Stadt Rottweil(Orig. im Archiv) betr. die Zeiten Lothars und Konrads III. (sagenhaft).
4. Graf Eberhard der Erlauchte von Württemberg und sein SohnUlrich treffen einen Gütertausch mit dem Johanniterorden 31. Jan. 1300.Vergl. Beschr. des OA. Besigheim S. 219.
5. Konrad und Ludwig, Herzoge von Teck, verkaufen den Kirchen-satz von Lotenberg*) an den Ritter v. Hörningen 13. Dez. 1318 (Orig. im
Spital zu Göppingen).
6. Urkunden betr. das Verhiiltniss der Stadt Besigheim zu den Mark-grafen von Baden aus den JJ. 1339, 1349, 1463, 1365 und 1529 (letztere
beide bloss int Hegest) — aus dem Gerechtigkeitenbuch der Stadt B. ge-zogen 1784. Vergl. Beschr. des OA. Besigheim S. 110f. Bei/scher, Samml. altwürtt.Statutarrechte S. 240 ff. 247 f.
*) Über den Ort vergl. Beschr. des OA. Göppingen S. 184 f. und: Das König-reich Württemberg, herausgeg. vom Statist. Landesamt 3, 694.
659.
Pap., XVIII. und XIX. Jahrk, nicht foliiert, weil zusammen-hangslos. In Einer Kapsel mit nr. 656. 651. 658. Ungebunden.Aus den Spittlersehen l'apieren.
Zur Geschichte der Herzoge von Teck.
74' sind hier zwei Verfasser zu unterscheiden: ein älterer, welchereine Geschichte der Herzoge in Stammbaumform entwirft, und ein jüngerer,welcher zu einzelnen Personen dieses Stammbaums gelehrte Anmerkungenschreibt, welcher ferner die Burg Teck und die Altertümer der Stadtkirchevon Owen schildert, welcher endlich gegen Sattler zu erweisen sucht, dassGraf Eberhard der Milde eine Herzogin von Teck geheiratet. Erstercr istMichael Christoph Burk, Stadtpfarrer in Owen (1759 — 90), letzterer sagtvon sich, er habe durch Vergünstigung König Friedrichs 6 Jahre in Kirch-heim zugebracht; sein Name ist nicht zu ermitteln gewesen.