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1 (1890) Die Handschriften in Folio
Entstehung
Seite
67
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Histor. Handschriften in Folio Nr. 151. 152. 67

Pap., XVI Jahrh,, 79 Bl. Pergamentdecke.

Clement de Sanghin (var. Samghin, Saintghin), Histoire genealogique de fa

maison de Luxembourg.

Auf Bl, 76 liest man: Explicit Van 1471, 8 May. Die folgendenwenigen Seifen aber, welche von demselben Verf. herrühren und den Gegen-stand weiter spinnen, erwähnen Ereignisse, die bis zum J. 1550 herab-reichen.

Diese Geschichte behandelt nicht die alten Grafen von Luxemburg,von welchen die Kaiser Heinrich VII. u, s. w. abstammen, sondern eineNebenlinie, welche durch Heirat in den Besitz der Herrschaften Enghien,Gonversano und Brienne gekommen war. Der Verfasser hatte persönlicheBeziehungen zu der Witwe des zweiten Herrn von dieser Linie, Peters 1.von Luxemburg, einer geborenen Dame de Baux, Namens Marguerite (gest.15. Nov. 1469). Vergl. über diese Linie des Hauses Luxemburg E. Mat-theit, bist, de la rille d'Enghien in den Memoires et publications de la so-ciHe des seiendes etc. de Haimut. Serie IV Tit. 1 (1875) p. 150 ff.

Die Blätter 1 — 27 sind ausgefüllt mit gemalten Wappen, welche teilsMuster zur Erlernung der Anfangsgründe der Heraldik vorstellen, teilswirklich von verschiedeneu Fürsten und Herrn (namentlich niederländischenAdeligen) geführte Abzeichen sind. Die Beischriften sind von derselben Hand,wie das Folgende, die Zeit wird durch den auf Bl. 7' vorkommenden NamenK. Karls V. bestimmt,

Pap., XVI. Jahrh., 33 Bl. Lederbd mit dem württ. Wappen,oben der Namenszug des Grafen Friedrich zu Mömpelgard, untendie Jahreszahl 1513. Auf der Rückseite das brandenburgische

Wappen.

Ain schönner wolgemachter Spruch von denn zwayen fürstlichen Schiessen,so gehalten sendt worden zu Stuttgarter! in der fürstlichenn Statt in demThiergarten d. 16. u. 25. Julij Anno 71. Mehr ist gehalten worden ainSchiessen von dem edlen und vesten iunckherr Jacob vonn Hauneckh zuFilseckh, fürstlicher wirtembergischer Landhoffmaister, den 29. Julij Anno 71.

Weytter noch ain Spruch vonn dem Landt Wirtemberg u. s. w.

Unter der an Graf Friedrich von Württemberg-Mömpel-gard gerichteten Widmung sowie gegen den Schluss des Gedichts giebt sich