5G Histor. Handschriften in Folio Nr. 129. 130.
120.
Pap., XVII. -Jahrh, 34 Bl. Leder bei.
Friedr. Pfaff's d. Aeli, Pfarrers in Steinheim an der Murr, Staatslibell
oder teutsche Polizey.
Der 74jährige Pfaff widmet diese Diatribe am 1. Advent KHK) demErbprinzen Eberhard Ludwig von Württemberg. Er starb zu Steinheim8. Juli 1703.
180.
Pap., XVI. Jahrh., 4L Bl. Gepresste Pergamentdecke, welcher
die Worte aufgedruckt sind: Memoriae posteritatique inelytae
domus Wirtembergieae sacrum. Darunter das württ. Wappen
und die Jahreszahl 1583.
Aus der Gch.-Rats-Begistratur.
Ein eigentlicher Titel fehlt. Statt desselben finden sich zwei getuschte
Blätter mit allegorischen und emble med isehen Darstellungen von der Handeines Künstlers J. Z. (wohl = Jak. Züberlein, ein beim Lusthaus beschäf-tigter Maler). Denselben folgen auf 36 Blättern und einem Düppelblatt
Nachbildungen alter Grabsteine des württ. Fürstenhauses.
Die Veranlassung zur Aufnahme derselben, welche einer beabsich-tigten , aber nicht ausgeführten Restauration der .Denkmäler vorarbeitensollte, scheint der Archivar Andr. Büttel [d. J.J gegeben zu haben, welchernicht bloss auf dem Vorsetzblatt als früherer Besitzer dieses Bandes er-scheint, sondern auch auf die Rückseite der Abbildungen Nennen und, Todes-tag der betreffenden fürstlichen Personen geschrieben hat. Die Abbildungensind um so wertvoller, als die Originale, einfache Steinplatten mit Wappenund Umschriften, nicht mehr an ihrem alten Standort über der Gruft In-der Stiftskirche anzutreffen sind, vielmehr den von Herzog Ludwig errich-teten Ahnenstatuen weichen mussten. Nur auf dem Doppelblatt 17 ist einnoch jetzt in der Stiftskirche erhaltenes Grabdenkmal, das des Grafen Ul-rich mit dem Daumen und seiner zweiten Gemahlin Agnes, wiedergegeben(besser, aber ergänzt von Ileideloff in dem Werke: die Kunst des Mittel-alters in Sehwaben Taf V ).
Man vergleiche weiter das eben cü. Werk S. 24 Ann. 1 und Max Bachin den Württ. Vierteljahrsh. 1884 S. 164 ff., tco vorliegende Rdschr. eingehendbeschrieben ist.