46 Ilistor. Handschriften in Folio Nr. 114. 115.
114.
Pap., XVI.-Jahrh,, 60 Bl. Papphd.
iChronik der Stadt Gmünd.
1. Bl. 1—14. Von Anfang, Namen und ITerkomen dess heil. ReichsStatt Schwebischen Gemünd aus den Cronicen zusamengezogenn [samt derälteren Geschichte den Klosters LorchJ.
2. Bl. 15—26. Die Namen der Burgermaister [und Stettmaister](1284—1546, auf Bl. 60 fortgesetzt bis 1552).
3. Bl. 27 — 5!). Beschreibung und Anzaigung dess Überzugs, Be-legerung, Beschiessung, Eroberung, Plünderung der Bürger der Statt Schwe-bischen Gmünd von Herzog Hans Friderich zu Sachsen dem Churfürstenund Philips Landtgrauen zu Hessen Irem Kriegsvolckh inn Anno 46 den26. Nov. geschechen.
Die Abt. 3, aus welcher auch Crusius, annal. suev. pars 3 ■]>. 659 /'.geschöpft zu haben scheint, citiert Cli. F. Stalin, wirf. Gesch. 4, 451 alsQuelle. Als Verfasser derselben nennt Dekan Dehler in seiner Chronik(Hdschr. im Besitz der Stadt Gmünd) glaubhaft den Hans Bauehbein,welcher wiederholt von 1537 an und speziell im J. 1546 Bürgermeister rouGmünd war. Herr Pfarrer Wagner von Mägerhingen (jetzt Nechar-thailfingen), welchem wir die eben mitgeteilte Notiz über die Autorschaftvon Abt. 3 rerdanken, erkennt als Schreiber (Abschreiber) des Ganzen mitWahrscheinlichkeit den Hans Müller, Stadtschreiber von Gmünd 1574.
Eine Beschreibung vorliegender Hdschr. von Ff. Wagner s. in den Württ.Vierteljahrsheften 188G 11. 1 S. 2. Ebenda S. 3 ff. ist die Bauchbeinsche „Be-schreibung 11 (s. oben 3) — im wesentlichen nach einer älteren Handschrift —herausgegeben. In etivas anderer Gestalt erscheint diese mannigfach verviel-fältigte, umgearbeitete und erweiterte Chronik unter Eol. nr. Oll. Vcrgl. auchEol. nr. 71.
Pap., XVI. Jahrk, 386 Bl. Pergbd.Früher im Besitz des Oberrats.
Lorenz Fries (gest. 1550) Chronik der Bischöfe von Wiirzburg.
Diese Chronik reicht bis Lorenz v. Bibra (reg. 1495 — 1519). Nebender Geschichte des Bistums Wiirzburg geht die der Abtei Schwarzach her.
Gedruckt ist die Chronik zuletzt in zuiei Oktavbänden Würzburg 1848 — 49.Zu unserer Hdschr. vergl. noch Fol. nr. 123. 315. 423.