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1 (1890) Die Handschriften in Folio
Entstehung
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26
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26 Histor. Handschriften in Folio Nr. 56. 57.

56.

Perg., XV Jahrh., 1,Blatt in einen Papierbogen eingeschlagen.

Der fürstlichen Kunstkammer verehrt d. 13. Mai 1705 von dem Chirurgus Breuning

in Stuttgart.

Der Dominikanerprovinzial Jakob v. Stubach setzt die Bürgerschaft vonMarkgröningen in den Genuss aller von seinem Orden erworbenen geist-lichen Güter ein. Nürnberg 14. März 1485.

Orig.-Urk. J'Jine moderne Abschrift liegt hei.

57.

Pap., Ende des XVI. Jahrh., 196 Bl. Pergamentdecke.

Im J. 1713 der herzoglichen Antiquitätenkammer geschenkt von dem Kirehenrats-Expeditionsrat Thom. llescnthalcr; über das Münzkabinett an die Bibliothek gekommen.

Vera origo illustrissimse et antiquissimae domus Wirtenbergicse etc. unacum venerandse antiquitatis Romanis in agro Wirtenbergico conquisitis etexplicatis monumentis industria et labore M. Simonis Studionis, prseeeptoris

apud Martisbacenses.

Verf. Ist geb. in Urach d. 6. März 1543 (cf. Cod. philos. et theol.Q. nr. 23, a. Prcef. p. 125), magistrierte im J. 1565 unter Mart. Crusius(Stoll, Mag. Prom. 1477-1755 p. 28 und Cod. hist. Q. nr. 300 p. 18. 25),war zuerst Kollaborator in Stuttgart. 1565 1572, dann Präz&ptor in Mar-bach 15721605 (Binder, Wirtembergs Kirchen- und Lehrämter, S. 222.804), in welch letzterem Jahr er gestorben zu sein scheint.

Der Kodex wird eröffnet durch eine Prcefatiuncula und eine längereWidmungszuschrift, beide an den Herzog Friedrich von Württemberggerichtet, letztere mit dem Datum 1597, Kai. Sept. Das J. 1597 stehtauch an der Spitze des Werkes selbst. In die ältere Geschichte Württem-bergs sind Zeichnungen und Beschreibungen römischer Denkmale eingefugt(Bl. 14-82); cicle derselben hat Stadion selbst in der Nähe von Marbachentdeckt und auf Befehl Herzog Ludwigs nach Stuttgart verpflanzt, wosie im alten Lusthaus aufgestellt wurden; sie bilden den Grundstock desjetzigen Lapidariums (vergl. Besehreibung der alten hegduischen Schrijftenund Bildern im . . . Lusthauss zu Stuttgart. 1695. S. 10). Nur vondieser archäologischen Seite betrachtet hat unser Kodex noch einigen Wertund ist von Stalin in seiner Beschreibung der im Kgr. Württemberg ge-fundenen römischen Stein-Inschriften und Bildwerke Würt. Jcüirbb. Jahrg.