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Die Grabsteine der lübeckischen Kirchen
Entstehung
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geschlungenen Bande. Inschrift b um den Rand der Platte.Zu Füssen der Gatten ihre Schilde: der rechts mit einemumzotteten Kopfe mit ausgereckter Zunge; der links miteinem kreisförmigen Zaune, aus dem drei Zweige hervor-gehn.

182. a) Anno domini m d xviij mensis Aprilis xxiiijobiit Godhardus Wigerinck, civis Lvbeck. Orate pro eo. —b) Anno m cccc xcvij die iiij Jvlfii] obiit Anna Wigerinck.

— c) Anno m dx die xiiij Janv[arii] obiit Anna Wigerinck.

— d) Anno m dxi die iij Jvlii obiit Anna Wigerinck. —e) Anno m d — —. Die Inschriften b—e um die vierSchilde in den Ecken der aus Messing gegossenen Platte.Der Schild in der Mitte zeigt das Wappenbild der Wiggering(Milde, Bürgersiegel S. 86). Von den Schilden in den Eckenzeigt der oben rechts einen Baum, der oben links einen ge-schachten Sparren von 3 gestümmelten Zweigen begleitet.Unten rechts der Schild der Dives (Milde, BürgersiegelS. 51); unten links Schild mit einem Adlerkopfe.

e) unter dem Sängerchore.

183. Herrn Mattheus Rodden und seinen erben erblicb.Anno 1658. Wolffgang Iiardman fecit. Dazu der Bibel-spruch Römer am 8. (Vers 11). Drei in Form eines Drei-ecks zusammengestellte Wappen, von denen die untern zweivon 2 Schildbaltern flankirt werden. Das die Spitze bildendeWappen zeigt im Schilde einen Rüden mit den BuchstabenM. R. auf dem Halsbande, auf dem Helme den Rüdenwachsend zwischen zwei Hörnern (Rodde). Das Wappenunten rechts hat einen quadrirten Schild: im ersten undvierten Felde ein unbestimmbarer Gegenstand (wie ein fünf-mal gekniffter Papierbogen, mit wechselnder Tinctur der6 Flächen), im zweiten und dritten ein gepanzerter Armmit Fackel; auf dem Helme ein gleicher Arm mit derFackel. Das unten links zeigt im Schilde 3, auf demHelme 1 Lilie.