Druckschrift 
Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
Seite
152
Einzelbild herunterladen
 

152

SPINNSTUBE

GV

:*•

neh - ma, da darfst mir nit kä - ma, es wird mirs auf

G G

ligJ -----^----^------- LJ ------JJ_*----^—^_L^---- 1 —LJ

ein - mal zu dick! Vons Geld bi - fte all - weil ent-

Gy

blößt— ver-[tehft?—da macht mers auch wei-ters kein Glück.

2. Du bift halt fo ftolz auf den Grog — verftehft? — da i[tmir nit gholfa damit.. Wennft allweil die Schulden nit häft —verftehft? — fo häft vorn Leuten den Fried. Gelt du, Kummradel,i bin dirs a Madel, i tat dir ja alls auf der Welt. I hätt dirsdein Röckl ausglöft — verftehft? — und zahlet dem Schneiderdas Geld.

3. Dil redft, als wennft noch fo viel häft — verftehft? —feh wohl, i darf dir nit traun. Die Luft, die kommt her von derWeft — verftehft? — geh, lag mirs dein Hösli anfchaun! InsWirtshaus tuft laufen, das Geld ruft verfaufen, die halbe Nachtbleibfte oft aus; wennft nit allweil die Hösli voll häft — verftehft? —fo hätt ikein Arbeit im Haus.

4. I bin nun von dir entblößt — verftehft? — um dir ifts jaewig- nit fchad. Mein Herz ift fchon wieder getröft— verftehft? —weil i fchon ein andern Bua hab. Solch blitzdumme Sachen, diedarf er nit machen, Geld hat er ja allweil grad gnua; er hat jadein nämliche Groß — verftehft? — und ift a herzlicher Bua.

m

EV

m

Aus He(fen-Naf[au.--------------ft—

±

3=

. ( Es foall {ich doach K' \ däi brengt joa fu m

Kaa - ner meat dran - che fchii - ne

EV

^m

s

Läi - be öab - gea - we, j D h j

Ker - le ims Lea - we. /