37Acherbau.Hause nicht ein Garten, Baumgarten oder Ländereien gehörten,zu denen bei den besser situirten Bauern „Pesche, Bosche, Broecker,Bembde, Weeghen, Wallen, Dycken en Beecken“ hinzukamen. DieZahl derjenigen, welche sich bei einer durchschnittlichen Einwoh-nerzahl von 4100 Seelen ausschließlich dem Ackerbau widmeten,beläuft sich in den uns durch die erhaltenen historischen Tabellenbekannten Jahren auf folgende Ziffern:HofbeSummasitzerBauern KötterJahrinnen682513622691750696733471752257609335362381767622344382401768625243353176957133241317177736597310177825159130177931025133594178031025130917812521782326032533171783328614258281784638263339361786Ueber die Größe des zu den einzelnen Bauernhöfen gehörigenBaulandes gibt uns eine Petition der Gemeindeverwaltung an denGenerallieutenant von Hagen um das Jahr 1700, wonach dieselbenicht im Stande sei, das Steuerreglement vom Jahre 1682 überallzur Ausführung zu bringen, den ersten Aufschluß. Nach diesemSchreiben gab es außer dem Convent St. Pauli keinen Hofüber 25 Morgen, die wenigen Großbauern besaßen 10 bis 25Morgen Bauland. Die Mehrzahl der Eingesessenen hatte 2 bis 6Morgen „ende moeten deswegen de fafryken ende handtwerchenmit driven, om te konnen subsistiren.“ Außerdem existirten 200 Haus-haltungen, welche unbegütert waren und vom Handwerk lebten.Doch vergrößerten sich mit der Zeit die Gütercomplexe. 1791war der größte Grundbesitz in Hoser und Bockert 50 MorgenBauland (Johann Kauwertz), darnach kamen zweimal 40 Mor-gen (Theis Toholt und Adam Geelers); im Dorf 67½ Morgen(Goeters Mühle); im Rahser 28 Morgen; im Rintgen 37 Mor-gen (Peter Nees), das Kloster besaß ein Areal von 120 Morgen.1731 betrug die gesammte bebaute Fläche 4903¼ Morgen;
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Aus dem alten Viersen : ein Beitrag zur Culturgeschichte des Niederrheines ; nach den Quellen des Viersener Stadt-Archivs
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