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vier Stieren die ihr bei eurem Schwager eingestellthabt?" Sonst war er fein ganz roher Mann: viel Un-glück hat er verhütet, wo er wehren konnte. Abergrößer war das Unglück, das er durch seine Hartnäscfigkeit gegen alle Einladungen zum Frieden und durchseine Treulosigkeit verursachte. Jezt schrieb er an dasBayerische Commando. Wir wollen uns unterwersfen und bitten um Guad. Andere Hofer Oberkommedant in Diroll gewöster." Zugleich schrieb er an denAdjutant Kronenwirth:" Wehrt euch so lang ihrkönnt. Trifts nicht, so gilts nicht." Als sich aberendlich das verblendete Wolf der angebotenen Gnadefeines großmüthigen Königs unterwarf, und alle weleche sich nachher mit den Waffen des Aufruhrs noch bliscken ließen, gehenkt wurden, mancher Baum trug solchein Früchtlein, da war Andreas Hofer nicht daheimzu finden, und an keinem Baum; und es hieß er seyein wenig spazieren gegangen über die Gränzen. DenWillen dazu mag er gehabt haben in seiner armen hölszernen Hirtenhütte auf einem hohen Berg im hinterssten Passeyer Thal, wo er mit seinem Schreiber verborgen lag, und mit 6 Fuß bobem Schnee verschanztwar. Sein Haus und sein Vermögen war von denwüthenden Bauern geplündert. Dürftige Nahrungverschaffte ihm von Zeit zu Zeit seine Frau, die jeztselber mit ihren 5 Kindern von fremden Wohlthätenlebt. Da sah es anderst aus als in der Burg zuInspruck. Schlimmers Quartier wartete auf ihn.Einer von seinen guten Freunden verrieth für Geld seisnen Aufenthalt. Ein französisches Kommando umringtefeine Hütte und nahm ihn gefangen. Man fand beyihm vier geladene Kugelbüchsen, viel Geld, wenigNahrung. Er selbst war von Mangel, Kummer undAngst abgezehrt. So wurde er von einer starken milistärischen Begleitung unter Trommelschlag durch dasLand nach Italien nach Mantua ins Gefängniß gesbracht, und daselbst erschossen. In solchen Wassernfangt man solche Fische.
Borgethan und nachbedacht, hat manchen in großLeid gebracht,