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genießt, oder ein Stücklein Kås, und wie sie gleichDem Kayser Wohlthaten austheilen können, und Jungund Alt froh machen umsonst, und im Winter alleinnicht heiwgeben. Nein sie bleiben draussen und weissen den Wandersmann zurecht, wenn Fabrwege undFußpfade verschneyt sind: Rechts- jezt linksjezt noch ein wenig links über das Berglein.c
" Hausfreund," sagt der Adiunft, wenn ihr einsmal Vogt werdet, Stabhalter seyd ihr schon, odergar Kreisrath, das Alter hättet ihr, so müßt ihreuere Untergebenen fleißig zur Baumzucht und zurGottseligkeit anhalten, und ihnen selber mit einemguten Beyspiel voranleuchten. Ihr könnt cuerer Gesmeinde keinen größeren Segen hinterlassen. Dennein Baum, wenn er gesezt oder gezweigt wird, kosstet nichts oder wenig, wenn er aber groß ist, so ister ein Kapital für die Kinder, und trägt dankbareZinsen. Die Gottieligkeit aber hat die Verheißungdieses und des zukünftigen Lebens".
Wenn ich mir einmal so viel bey euch erworbenbabe, sagt der Adjunkt zum Hausfreund, daß ich mircin eigenes Gütlein faufen, und meiner Frau Schwiesgermutter ihre Tochter heyrathen kann, und der liebeGott beschert mir Nachwuchs, so sehe ich jedem meisner Kinder ein eigenes Bäumicin, und das Baum-lein muß beißen wie das Kind, Ludwig, Johannes,Henriette, und ist sein erstes eigenes Kapital undVermögen, und ich sebe zu, wie sie miteinander wach-sen und gedeiben, und immer schöner werden, undwie nach wenig Jahren das Büblein selber auf seinKavital flettert und die Zinsen einzieht. Wenn miraber der liebe Gott eines von meinen Kindern nimmt,so bitte ich den Herrn Pfarrer oder den Defan, undbegrabe es unter sein Baumlein, und wenn alsdannder Frühling wiederkehrt, und alle Bäume stehen wieAuferstandene von den Todten in ibrer Berklärung da,voll Blüthen und Sommervögel und Hoffnung, so legeich mich an das Grab, und rufe leise binab:„ Stilles Kind dein Baumtein blüht. Schlafe du indessenrubig fort! Dein Maytag bleibt dir auch nicht aus."Er ist kein unwäger Mensch der Adjunkt.