CC
--
212
دو
Hinaus, wie es manchmal die Soldaten im Kriegemachen, wenn sie den Löffel mitbringen, aber keineSuppe. Während dem der Officier feine Zechebezahlte, und der Wirth schaute ihm auf den Rock,dachte er:„ Das ist ein furiofer Verdienstorden, denDer Herr da anhangen hat. Der muß sich im Kampfmit einer Krebssuppe hervor gethan haben, daß erzum Ehrenzeichen einen filbernen Löffel bekommen hat,oder ists gar einer von meinen eigen- n?" Als aberder Officier dem Wirth die Zeche bezahlt hatte, fagteer mit ernsthafter Miene: Und der Löffel geht jadrein. Nicht wahr? Die Zeche ist theuer genug dazu. Der Wirth sagte:„ So etwas ist mir nochnicht vorgekommen. Wenn ihr keinen Löffel daheimhabt, so will ich euch einen Patent- Löffel schenken,aber meinen silbernen last mir da. Da stand derOfficier auf, flopfte dem Wirth auf die Achsel undlächelte. Wir haben nur Spaß gemacht, sagte er,ich und der Herr dort in dem grünen Rocke. Gebtihr euern Löffel wieder aus dem Ermel heraus, grüner Herr, so will ich meinen auch wieder hergeben.Als der Löffelschuß merkie, daß er verrathen sey, unddaß ein ehrliches Auge auf seine unehrliche Hand gessehen hatte, dachte er: Lieber Spaß als Ernst,und gab seinen Löffel ebenfalls her. Also kam derWirth wieder zu seinem Eigenthum und der Löffeldieb lachte auch aber nicht lange. Denn als dieandern Gåste das sahen, jagten sie den verrathenesDieb mit Schimpf und Schande zum Tempel hin-aus, und der Wirth schickte ihm den Hausknecht miteiner Handvoll ungebrannter Asche nach. Den wackernOfficier, aber bewirthete er noch mit einer Bouteille