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Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
Entstehung
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das Schlößlein gekommen ist, der geht zum zwey.tenmal nimmer binein." Darüber lächelt der fremsde Herr; denn er war ein herzhafter Mann, dernichts auf die Gespenster hielt, und sagt: Ich willsversuchen. Trotz aller Widerrede, mußte ihm derWirth den Schlüssel geben: und nachdem er sich mitdem Nöthigen zu einem Gespenster Besuch versehenhatte, gieng er mit dem Bedienten, so er ben sichhatte, in das Schloß. Jm Schloß kleidete er sichnicht aus, wollte auch nicht schlafen, sondern abwar-ten was geschicht. Zu dem Ende stellte er zwey brensnende Lichter auf den Tisch, legte ein paar geladenePistolen daneben, nahm zum Zeitvertreib den rhein-ländischen Hausfreund, so in Geldpapier eingebunden.an einem rothen seidenen Båndelein unter der Spiesgelrahme bieng, und beschaute die schönen Bilder.Lange wollte sich nichts spüren lassen. Aber als dieMitternacht im Kirchthurm sich rührte, und die Gloscfe 12 schlug, eine Gewitterwolke zog über das Schloßweg, und die großen Regentropfen schlugen an dieFenster, da klopfte es dreymal stark an die Thure,und eine fürchterliche Gestalt, mit schwarzen schic-lenden Augen, mit einer halbellenlangen Nase, flet-schenden Zähnen, und einem Bocksbart, zottig amganzen Leib, trat in das Gemach, und brummte mitfürchterlicher Stimme:„ Ich bin der Großherr Mesphistopholes. Willkomm in meinem Pallast! undbabt Ihr auch Abschied genommen von Frau undKind?" Dem fremden Herrn fuhr ein kalter Schauerbom großen Zehen an über den Rücken binauf, bisunter die Schlafkappe, und an den armen Bedienten darf man gar nicht denken. Als aber der Wes